MURILLO, Rafael (Madre Sacramento 53 4A, Zaragoza, E-50004, ES)
BÜHLER, Tilo (Eigerstrasse 3, Wettingen, CH-5430, CH)
CHARTOUNI, Daniel (Seminarstrasse 78, Wettingen, CH-5430, CH)
MURILLO, Rafael (Madre Sacramento 53 4A, Zaragoza, E-50004, ES)
BÜHLER, Tilo (Eigerstrasse 3, Wettingen, CH-5430, CH)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1 . Trockentransformatorspule (1 ) mit einer primären Wicklung (3) und 5 einer sekundären Wicklung (4), welche Wicklungen (3, 4) Windungen (301 , 302, 401 , ... , 404) aufweisen und mit einem passiv arbeitendem Wärmerohr (1 0) zum Abführen von Wärmeenergie der Transformatorspule (1 ), wobei die Transformatorspule (1 ) eine Wickelachse (5) aufweist entlang der die Wicklungen (3, 4) W angeordnet sind und wobei ein zum Verdampfen eines Arbeitsmediums (1 1 ) als Verdampfer (1 2) bezeichneter Abschnitt des Wärmerohres (1 0) im Bereich der Wicklungen (3, 4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (1 2) wenigstens ein flächenhaftes und das /5 Arbeitsmedium (1 1 ) aufnehmendes Verdampfersegment (1 6) bildet, welches sich in Umfangrichtung der Wicklungen (3, 4) und entlang der Wickelachse (5) erstreckt und dabei eine Vielzahl der Windungen (401 , 402) der Sekundärwicklung (4) überstreicht, das Verdampfersegment (1 6) im Bodenbereich geschlossen ist und als 0 ein ringzylinderförmiges Gefäss ausgebildet ist, wobei das Verdampfersegment (1 6) von der Sekundärwicklung (4) oder die Sekundärwicklung (4) von dem Verdampfersegment (1 6) umschlossen ist. 5 2. Transformatorspule (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das flächenhafte Verdampfersegment (1 6) alle Windungen (301 , 302, 401 , 402) der Sekundärwicklung (4) und/oder der Primärwicklung (3) überstreicht. 0 3. Transformatorspule (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere flächenhafte Verdampfersegmente (1 6) in einem Bereich ihrer ersten Enden miteinander verbunden sind um ein Sammelbecken für das Arbeitmedium zu bilden und um eine Zirkulation des Arbeitmediums (1 1 ) durch alle Verdampfersegmente 5 (1 6) zu ermöglichen. 4. Transformatorspule (1 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flächenhaften Verdampfersegmente (1 6) in einem Bereich ihrer zweiten Enden miteinander verbunden sind um wenigstens 10 einen Verdampferauslass (1 3) für das Arbeitsmedium (1 1 ) zu bilden. 5. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine flächenhafte den Verdampfer (1 2) bildende Verdampfersegment (1 6) ringförmig /5 und/oder konzentrisch zur Wickelachse (5) ausgebildet ist. 6. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer innerhalb der Windung (301 ) mit kleinstem Windungsdurchmesser oder zwischen 0 zwei Windungen (301 , 302) der Primärwicklung (3) angeordnet ist. 7. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer zwischen Primärwicklung (3) und Sekundärwicklung (4) angeordnet ist. 5 8. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer die Windung (402) der Sekundärwicklung (4) mit dem grösstem Windungsdurchmesser umschliesst. 0 9. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (1 2) mit der Sekundärwicklung (4) mittels eines Giessharzes zu einem Block vergossen ist. 5 1 0. Transformatorspule (1 ) nach einem der Ansprüche 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (1 2) aus elektrisch isolierendem Material ist und ein Potentialgefälle in den Sekundärwicklungen (4) überstreicht. 10 1 1 . Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (1 2) ringzylinderförmig ausgebildet ist. 1 2. Transformatorspule (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, /5 dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Verdampfer (1 2) entlang der Wickelachse (5) eine Anzahl von 2 bis N länglich erstreckte Verdampferzwischenräume (1 5) aufweist, wodurch 2 bis N flächenhafte Verdampfersegmente (1 6) gebildet werden. 0 1 3. Trockentransformator enthaltend eine Transformatorspule (1 ) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 1 2. 1 4. Verfahren zur Herstellung einer kühlbaren harzgekapselten Trockentransformatorspule (1 ) welche ausgebildet ist nach einem der 5 Ansprüche 1 bis 1 2, mit den folgenden Schritten: - Bilden einer Mehrzahl von Windungen (301 , 302) der Primärwicklung (3) bestehend aus alternativen Lagen durch Wickeln von elektrisch leitendem Schichtmaterial und elektrischem Isoliermaterial um eine Wickelachse (5), 0 - Wickeln einer Mehrzahl der Windungen (401 , 402) der Sekundärwicklung (4), Umhüllen der Windungen (401 , 402) mittels eines Hohlkörpers aus verformbaren Material, - Vergiessen der Windungen (401 , 402) der Sekundärwicklung (4) und des Hohlkörpers mittels eines Giessharzes und dadurch 5 Formstabilisieren des angeordneten Hohlkörpers der als Verdampfer (1 2) dient, - Aushärten des Harzes, unter Bildung eines Blockes aus der Sekundärwicklung (4) und des Hohlkörper, - Anordnen des Blockes aus der Sekundärwicklung (4) und des 10 Hohlkörpers um die gewickelte Primärwicklung (3). 1 5. Verfahren zur Herstellung nach Anspruch 1 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper mittels eines Lösungsmittels oder mittels Wärme aufgelöst wird und dadurch der Verdampfer (1 2) /5 als ein Hohlvolumen im Giessharz gebildet wird. 1 6. Windkraftanlage mit einer eine Kapselung aufweisenden Gondel (21 ), wobei im Inneren der Gondel (21 ) der Transformator (1 8) nach Anspruch 1 3 angeordnet ist. 0 1 7. Windkraftanlage nach Anspruch 1 6, wobei das Wärmerohr (1 0) des Transformators (1 8) einen Kondensator (1 7) zum Kondensieren des Arbeitsmediums (1 1 ) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (1 7) in engem thermischen Kontakt mit der Kapselung 5 der Gondel (21 ) ist, so dass die Kapselung einen Teil des Kondensators (1 7) bildet oder die Funktion von Kühlrippen hat und so die Wärmeenergie des Transformators (1 8) über die Kapselung (1 7) an die Umwelt abgeführt wird. 0 1 8. Windkraftanlage nach Anspruch 1 6, wobei das Wärmerohr (1 0) des Transformators (1 8) einen Kondensator (1 7) aufweist und sich der Kondensator (1 7) ausserhalb der Kapselung der Gondel (21 ) erstreckt, insbesondere als eine Kϋhlrippenanordung ausgebildet ist, die sich ausserhalb der Kapselung erstreckt. 1 9. Windkraftanlage nach Anspruch 1 6, wobei das Wärmerohr (1 0) des Transformators (1 8) einen Kondensator (1 7) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (1 7) mittels eines in der Gondel (21 ) verlaufenen Luftstromes gekühlt wird. 20. Schiff mit einem Trockentransformator nach Anspruch 1 3, wobei das Wärmerohr (1 0) des Transformators (1 8) einen Kondensator (1 7) aufweist und der Kondensator (1 7) direkt mit einer Schiffswand oder einem Schiffsboden thermisch koppelt. 21 . Zug mit einem Transformator nach Anspruch 1 3, wobei das Wärmerohr (1 0) einen Kondensator (1 7) aufweist und der Kondensator (1 7) sich ausserhalb einer Verkleidung des Zuges erstreckt und durch den Fahrtwind kϋhlbar ist. |
B E S C H R E I B U N G
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transformatorspule mit einer passiven Kϋhleinrichtung, sowie einen Transformator mit wenigstens einer solchen Spule, insbesondere einen harzgekapselten Trockentyp- Transformator mit einem eingebauten Wärmerohr zum Abführen entstehender Wärme, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines kϋhlbaren Trockentyp-Transformators.
Stand der Technik
Die Leistungsfähigkeit von Transformatoren wurde im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich gesteigert und deren Zuverlässigkeit verbessert. Um diese gesteigerte Leistungsfähigkeit und die geforderte Betriebsicherheit zu gewährleisten, ist eine effiziente und zuverlässige Kühlung des Transformators und seiner Komponenten wesentlich.
Von Leistungstransformatoren, welche in einem Spannungsbereich bis zu typischerweise 800 kV arbeiten sind Aktivkühlungen, welche Öl als Kühlmedium benutzen, gut bekannt. Grosse Leistungstransformatoren sind für gewöhnlich in Systemen installiert bei denen eine hohe Kurzschlussleistung auftreten kann. Somit bestimmt der bei Kurzschlussereignissen auftretende mechanische Stress für gewöhnlich das Design. Heutige Leistungstransformatoren benutzen Öl sowohl zur elektrischen Isolation als auch zur Kühlung. Das Öl wird dabei aktiv durch den Trafo gepumpt und die Wärme mittels Wärmetauschern dem Kreislauf entzogen.
Verteiltransformatoren werden entweder als Öl gefüllte oder als Trockenisolationsmodelle realisiert. Ölgefüllte Verteiltransformatoren weisen Primärspannungen bis zu 72.5 kV während Trockentransformatoren mit offnen oder gekapselten Windungen typischerweise Primärspannungen bis zu 52 kV aufweisen und vor allem dort eingesetzt werden, wo das Risiko einer Brandgefahr oder Umweltkontamination minimal gehalten werden muss.
Zur Kühlung von Trockentransformatoren ist der Einsatz von Gebläsen bzw. Querstromlüftern bekannt. Bei dieser Art von aktiver Zwangskühlung wird Luft durch im Trafo befindliche Kanäle geblasen. Die zur Luftleitung dienenden Kanäle befinden sich aus bautechnischen Gründen nur zwischen den Wicklungen auf der Primärseite der Trafospule, da auf der Sekundärseite die Windungen typischerweise zuerst spiralförmig in radialer Richtung in mehreren Lagen gewickelt werden und erst danach die nächste axial benachbarte Windung in gleich gewickelter Weise gewickelt wird, was das Vorsehen von Kühlkanälen erschwert. Die mit Epoxydharz vergossene Sekundärseite des Trockentrafos lässt sich somit nur über Wärmeleitung und Konvektion an der Oberfläche des Epoxydharzes kühlen. Daraus resultiert, dass die Leistungsfähigkeit der meisten so gekühlten Trockentransformatoren durch die Arbeitstemperatur auf der
Sekundärseite des Trafos begrenzt wird. Aktivkühlungen sind weiterhin nachteilig, da solche Systeme nicht autonom arbeiten und leichter ausfallen können.
Eine andere Art der Kühlung für Trockentransformatoren ist aus der US 5656984 bekannt. Dort wird eine Passivkühlung vorgeschlagen, bei der vier Wärmerohre nahe am Transformatorkern platziert und von den Primärwindungen umwickelt werden. Die Verdampfer der einzelnen Wärmerohre sind dazu als länglich verlaufende dünne Rohre ausgebildet, die parallel zur Wickelachse verlaufen. Durch die sehr lokale und singuläre Anordnung der Wärmerohre vor allem in radialer Richtung des Transformators wird die entstehende Wärme, welche z.B. von Übertragungsverlusten und Hysterese herrührt, vor allem in Bereichen nahe der einzelnen Wärmerohre entzogen. Die Kühlleistung variiert somit lokal sehr stark und hängt von der Anordnung der einzelnen Wärmerohre im Trafo ab. Bei genanntem Aufbau werden mehrere Wärmerohre benötigt, die vor allem Zonen nahe des Transformatorkerns kühlen.
In der US 41 29845 wird eine aktive Transformatorkühlung vorgeschlagen, bei welchem der zu kühlende Trafo von einem Behälter ummantelt ist, in welchem sich auch ein Flüssigkeitsreservoir befindet. Eine Pumpe fördert die Kühlflüssigkeit von dem unterhalb des Trafos befindlichen Reservoir nach oben und verteilt sie über den Trafowicklungen. Die so verteilte Kühlflüssigkeit fliesst zwischen den Windungen des Trafos hinab und verdampft.
In der US6368530 wird eine zylinderförmige, kühlbare Transformatorspule offenbart, bei der vier Kühlkanäle zwischen der inneren und der äusseren Windung vorgesehen sind. Die Kühlkanäle verlaufen in Richtung der Rotationsachse und sind voneinander gleich beabstandet.
In der GB764576 wird ein kühlbarer Transformator offenbart, der von einem Behältnis umschlossen ist, welches mit Kühlflüssigkeit aufgefüllt ist. Die verdampfende Kühlflüssigkeit kann in die als Kondensator wirkenden Leitungen aufsteigen, dort kondensieren und zurückfliessen. Ein weiterer Einsatz von Wärmerohren zur passiven Kühlung von Transformatoren ist der JP621 5959 zu entnehmen. Dort werden eine Vielzahl stabförmig ausgebildeter Verdampfer konzentrisch und axial beabstandet um den Transformatorkern gelegt, oder verlaufen U-förmig 5 gebogen in axialer Richtung zwischen den einzelnen Windungslagen.
Bei diesen und anderen Transformatorkϋhlungen sind die Anordnung, der Einbau in eine Transformatorspule und der Aufbau der Transformatorkϋhlungen verbesserungswϋrdig. Ein verbessertes 10 Kϋhlkonzept zur Erreichung einer höheren Leistungsdichte bei derartigen Trockentransformatoren ist wünschenswert.
Darstellung der Erfindung
/ 5
Es ist Aufgabe der Erfindung eine gekühlte Transformatorspule und einen gekühlten Transformator bereitzustellen, bei dem das Kühlmittel an solche Bereiche der Windungen geführt wird, welche thermisch und stark belastet sind. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Transformatorspule mit einem 0 Wärmerohr gemäss dem unabhängigen Anspruch 1 , und durch ein
Verfahren zur Herstellung eines kühlbaren Transformators gemäss dem unabhängigen Anspruch 1 4. Weiterhin wird ein Transformator mit einer solchen Transformatorspule gemäss Anspruch 1 3 und die Verwendung eines solchen Transformators in einer Windkraftanlage gemäss Anspruch 5 1 6 vorgeschlagen. Weitere Vorteile, Merkmale, Aspekte der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Figuren.
Gemäss einem Aspekt der Erfindung wird eine Transformatorspule mit einer Primärwicklung und einer Sekundärwicklung vorgeschlagen, die ein 0 Wärmerohr zum Abführen von Wärmeenergie aufweist. Die Wicklungen sind entlang der Wickelachse der Transformatorspule angeordnet. Der als Verdampfer bezeichnete Abschnitt des Wärmerohres ist im Bereich der Wicklungen angeordnet. Der Verdampfer bildet durch seine Form wenigstens ein flächenhaftes Verdampfersegment, welches sich in Umfangrichtung der Wicklungen entlang der Wickelachse erstreckt und überstreicht dabei eine Vielzahl der Windungen der Sekundärwicklung. Sowohl Primärwicklung als auch Sekundärwicklung besitzen eine Mehrzahl von Windungen. Die Windungen der Primärseite sind wegen des hohen zu übertragenden Stromes flächig, entsprechend einem aufgewickelten Band ausgeführt. Die Breite jeder einzelnen Windung entspricht im Wesentlichen der ganzen Länge der Spule. Die Sekundärwicklung hingegen besitzt eine Vielzahl von Windungen, die wesentlich schmaler sind als diejenigen der Primärseite. Die Sekundärwicklung ergibt sich aus Windungen die in radialer als auch in axialer Richtung der Spule gewickelt sind. Unter dem Begriff Wärmerohr soll in diesem Zusammenhang nicht die rein bauliche Ausführung eines Wärmeübertragers in Form eines Rohres an sich verstanden werden, sondern vielmehr seine funktionelle Ausführung als ein passiv arbeitender Wärmeübertrager, der ein hermetisch gekapselten Volumen mit einem Arbeitsmedium aufweist und bei dem die im Verdampfer aufgenommene Verdampfungswärme im Kondensator abgegeben und das Arbeitsmedium dort kondensiert wird. Die Form des Verdampfers, der aus einem oder mehrer Verdampferelementen aufgebaut ist, ist der Form der Spule angepasst. Das heisst, die Verdampferelemente und damit der Verdampfer zeigen die Form der Transformatorspule auf, beispielweise eine zylinderförmige Form oder bilden zumindest Segmente eines Zylinders. Damit ist der
Wärmeaustausch zwischen Verdampfer und Spule über die gesamte Oberfläche der Transformatorspule möglich. Durch den flächigen Aufbau des Verdampfers, also seine Erstreckung in Umfangsrichtung und entlang der Spulenachse überstreichen die einzelnen Verdampfersegmente bzw. der Verdampfer entlang der Spulenwickelachse eine Vielzahl von
Windungen der Sekundärwicklung womit eine Kühlung besonders im thermisch stark beanspruchten Bereichen der Spule ermöglicht wird. Das bzw. die Verdampfersegmente sind im Bereich des Bodens geschlossen. Mit anderen Worten, das oder die Verdampfersegmente bilden ein ringzylinderförmiges Gefäss in welchem sich das flüssige Kϋhlmedium sammelt. Dabei können die Verdampfersegmente von der
Sekundärwicklung oder aber auch die Sekundärwicklung von den Verdampfersegmenten umschlossen sein.
In Ausfϋhrungsformen erstrecken sich die Verdampfersegmente über alle Wicklungen entlang der Wickelachse. Hierdurch ist gewährleistet, dass ein gleichmässiger Wärmeaustausch mit allen Windungen entlang der Wickelachse erreicht wird.
In Ausfϋhrungsformen sind mehrere Verdampfersegmente miteinander im Bereich des Verdampferbodens so miteinander verbunden, dass das Arbeitsmittel sich im Bodenbereich des zylinderförmigen Verdampfers sammeln und durch alle Verdampfersegmente zirkulieren kann.
In Ausfϋhrungsformen sind mehrere Verdampferelemente im Bereich des Verdampferauslasses so miteinander verbunden, dass wenigstens ein Verdampferauslass gebildet wird. Der Verdampferauslass stellt die Verbindung zum Kondensator des Wärmerohres her.
In Ausfϋhrungsformen ist der Verdampfer innerhalb der Windung mit kleinstem Windungsdurchmesser bzw. zwischen zwei Windungen der
Primärwicklung angeordnet, wodurch eine optimale Kühlung der Spule in unmittelbarer Nähe des Spulenkerns bzw. der Primärwicklung erreicht wird und bei der Herstellung der Verdampfer bewickelt werden kann.
In Ausfϋhrungsformen ist der Verdampfer zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung angeordnet, wodurch eine optimale Kühlung und eine Verbesserung der dielektrischen Festigkeit zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung erzielt werden.
In Ausfϋhrungsformen umschliesst der Verdampfer die Windung der Sekundärwicklung mit dem grössten Windungsdurchmesser wodurch eine optimale Kühlung der Windungen der Sekundärseite erreicht wird und die Herstellung einer kϋhlbaren Spule durch das Ummanteln der Sekundärwicklung vereinfacht wird.
Die vorliegende Erfindung umfasst ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Transformatorspule mit den folgenden Schritten. Bilden einer Mehrzahl von Windungen der Primärwicklung die sich aus alternativen Lagen von elektrischem Isoliermaterial und elektrisch leitendem Schichtmaterial zusammensetzen. Diese Lagen werden um eine zentrale Wickelachse gewickelt. Es wird weiterhin eine Mehrzahl von Windungen der Sekundärwicklung um die Wickelachse gewickelt. Die Windungen der Sekundärwicklung werden anschliessend mittels eines Hohlkörpers aus verformbaren Material umhüllt. Dann werden die Windungen der Sekundärwicklung und der Hohlkörper mittels eines Giessharzes vergossen, so dass dadurch der Hohlkörper, welcher den Verdampfer des Wärmerohres bildet, formstabilisiert wird. Das Giessharz wird unter Bildung eines Blockes ausgehärtet. Anschliessend wird der Block aus Sekundärwicklung und umhüllenden Hohlkörper um die gewickelte Primärwicklung angeordnet. Der Hohlkörper ist in Handhabung und Aufbau dem Prinzip einer Luftmatratze vergleichbar. Zur Bildung des Verdampfers aus dem Hohlkörper wird der Hohlkörper mit einem Gas oder einer Flüssigkeit befüllt und kann durch Biegen entsprechend der Form der Transformatorspule angepasst werden. Es lässt sich somit die Form des Verdampfers an nahezu jede beliebige Form bzw. beliebige Grosse des zu umhüllenden Spulenkörpers anpassen. Das Herstellungsverfahren erfordert nicht mehr, dass ein Hohlkörper speziell nach den jeweiligen Abmessungen der Transformatorspule extra angefertigt werden muss. Stattdessen vereinfacht sich das Verfahren dadurch, dass das verformbare Material für den Hohlkörper nur noch auf die Länge des Umfanges der jeweiligen Spule zugeschnitten wird, das Material mit z.B. Luft befüllt wird und mit dem luftgefüllten Material die Spule ummantelt wird.
Bei einer Ausführungsform des Herstellungsverfahrens werden nach dem Aushärten des Giessharzes die aus dem verformbaren Material gebildeten Wände des Verdampfers mittels eines einfüllbaren Lösungsmittels aufgelöst. Durch das Auflösen des Verdampfermaterials kann das Arbeitsmittel dann frei zwischen Sekundärspule und dem die Sekundärspule umgebenden Giessharz um den Spulenkern zirkulieren. Es kommt somit zur direkten Wärmeübertragung von der Spule auf das Arbeitsmittel, womit die Kühlleistung in der Spule weiter verbessern wird. In einem alternativen Herstellungsverfahren wird der vom Giessharz umgebene Hohlkörper mittels Wärme aufgelöst. Das Auflösen mittels Wärme ermöglicht es, die Verfahrenschritte Aushärten und Auflösen des Hohlkörpers in einem einzigen Verfahrensschritt durchzuführen.
Kurze Beschreibung der Figuren
Fig. 1 zeigt Perspektiv- und Schnittansicht einer Transformatorspule mit einem Wärmerohr welches zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt die perspektivische Ansicht und die perspektivische Schnittansicht einer Transformatorspule mit einem hohlzylinderförmigen und aus vier Verdampfersegmenten bestehenden Wärmerohr, wobei das Wärmerohr direkt auf der äussersten Windung der Primärwicklung angeordnet ist. Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht einer Transformatorspule mit einem hohlzylinderförmigen und aus einer Vielzahl von Segmenten bestehenden Wärmerohr, wobei das Wärmerohr zwischen dem Kern und der innersten Windung der Primärwicklung angeordnet ist.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Transformatorspule mit einem in Giessharz vergossenen Wärmerohr, welches auf der äusserten Windung der Primärwicklung angeordnet ist.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht einer Windkraftanlage, bei der die erfindungsgemässen Transformatorspulen in einem Transformator in der Gondel der Windkraftanlage angeordnet werden.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht des Aufbaus einer mittels Wärmerohr 1 0 kϋhlbaren, harzgekapselten Trockentransformatorspule 1 mit einem Kern 2, welche Teil eines nicht näher dargestellten Transformators ist. Auf den zylindrischen Transformatorkern 2 sind die Primärwicklungen 3 und die Sekundärwicklungen 4 aufgewickelt, zwischen denen das Wärmerohr 1 0 eingebettet ist. Auf dem Transformatorkern 2 sind alternative Lagen aus Isolierlagen 6, 7, 8 z.B. aus Polyester und Windungen 301 , 302 der Primärwicklung 3 aufgewickelt. Die Windungen 301 , 302 der Primärwicklung 3 erstrecken sich entlang der Wickelachse 5 der Transformatorspule 1 und über die ganze Länge der Transformatorspule 1 , etwa über 1 Meter. Die Spule 1 besitzt wie in Figur 1 beispielhaft gezeigt eine erste und eine zweite Primärwindung 301 , 302, kann aber je nach Konfiguration auch jede andere Anzahl von Windungen, z.B. 3, 4, 5, 6 oder mehr aufweisen. Typischerweise werden für die
Primärwicklung 3 Aluminiumfolien mit einer Wandstärke von etwa 1 bis 3 mm verwendet. In einigen Ausführungen wird auch Kupfer als Material für die Primärwicklung 3 verwendet.
Das Wärmerohr 1 0 weist im Wesentlichen einen hohlzylinderförmigen Verdampfer 1 2 auf, dessen Form an die Gestalt des innersten Windung 401 der Sekundärwicklung 4 angepasst ist, was eine optimale
Wärmeübertragung im Trockentransformator bewirkt. Der Verdampfer ist somit ringförmig bzw. konzentrisch zur Wickelachse 5 ausgebildet. In Inneren des Verdampfers 1 2 zirkuliert das Arbeitsmedium 1 1 . Am oberen Ende der Spule 1 mündet der Verdampfer 1 2 in einen Verdampferauslass 1 3. Dieser Verdampferauslass 1 3 verbindet den Verdampfer 1 2 mit einem nicht weiter dargestellten Kondensator des Wärmerohres 1 0, in welchem Kondensator sich das verdampfende Arbeitsmittel ausbreitet und nach Wärmeabgabe kondensiert wird. Zur mechanischen Entkopplung, oder um den Kondensator an einem Ort entfernt vom Verdampfer 1 2 zu platzieren, kann zwischen Verdampfer 1 2 und Kondensator ein flexibler Abschnitt, beispielsweise ein Wellbalg eingefügt werden. Das Wärmerohr 1 0 erstreckt sich somit zumindest teilweise über die Abmessungen der Transformatorspule 1 und damit über die Abmessungen des Trockentransformators hinaus. Der Verdampferauslass 1 3 zwischen Verdampfer und Kondensator erstreckt sich entlang eines Teilbereiches des Verdampferumfangs. In anderen Ausführungsvarianten kann sich der Verdampferauslass 1 3 auch über einen grosseren Bereich des Verdampferumfanges erstrecken, er kann sogar den ganzen Unfang einnehmen.
Die Windungen 401 , 402 der Sekundärwicklung 4 sind direkt auf das Wärmerohr 1 0 gewickelt. Als Windungsmaterial werden dünne Aluminiumfolien mit einer Wandstärke von hier beispielweise etwa 0.5 mm verwendet. Aus dielektrischen Gründen ist das Wärmerohr 1 0 aus elektrisch isolierendem Material, welches gute thermische Leitfähigkeit aufweist. Die Struktur aus gewickelter Sekundärwicklung 4 und Wärmerohr 1 0 wird mittels eines Vakuum-Giessverfahrens in Epoxydharz zu einem Block vergossen. Nach dem Einkapseln und Aushärten wird der vergossen Block aus Sekundärwicklung 4 und Wärmerohr 1 0 um den Kern 2 und die Primärwicklung 3 der Spule 1 angeordnet. Auf diese Weise ist die Trockentransformatorspule 1 mittels eines einzigen Wärmerohres 1 0 kϋhlbar und unterstützt die Abführung von Wärme besonders effektiv im inneren Bereich der Spule 1 zwischen Primärwicklung 3 und Sekundärwicklung 4.
Die in Figur 2 dargestellte Trockentransformatorspule 1 ist der Spule 1 von Figur 1 ähnlich. Im Unterschied ist das in Figur 2 gezeigte Wärmerohr 1 0 in direktem thermischen und elektrischen Kontakt mit der äusseren Windung 302 der Primärwicklung 3 wodurch eine besonders hohe Wärmeleitfähigkeit zwischen der Primärwicklung 3 und Wärmerohr 1 0 erreicht wird und die in der Primärwicklung 3 auftretende Wärme optimal auf des Wärmerohr 1 0 übertragen wird. Das Wärmerohr 1 0 ummantelt mit seinem Verdampfer 1 2 die Windung 302 mit dem grössten Windungsdurchmesser der Primärwicklung 3. Der metallische Verdampfer 1 2 befindet sich auf dem elektrischen Potential der Primärwicklung 3. Zur galvanischen Trennung von Verdampfer 1 2 und Kondensator 1 7 des
Wärmerohres 1 0, ist der Kondensator 1 7 mittels eines Isolierstückes (nicht gezeigt) vom Verdampfer beabstandet. Der Verdampfer 1 2 weist vier schlitzförmige Verdampferzwischenräume 1 5 auf, die sich entlang der Wickelachse 5 der Spule 1 erstrecken. Durch diese Verdampferzwischenräume wird der Verdampfer 1 2 in mehrere
Verdampfersegmente 1 6 unterteilt. Jedes Verdampfersegment 1 6 erstreckt sich in Richtung der Wickelachse über alle Windungen 401 , 402 der Sekundärwicklung 4. Die elektrische Isolation zwischen dem sich auf Potential der Primärwicklung 3 befindlichen Verdampfer 1 2 und der Sekundärwicklung 4 wird hier dadurch erreicht, dass der Verdampfer mit einer Isolierlage 6 entsprechender Stärke ummantelt wird. Die Sekundärwicklung 4 ist wiederum mittels Vakuum-Giessverfahren in Epoxydharz 1 4 vergossen. In einer anderen Ausfϋhrungsform wird die dielektrische Festigkeit zwischen Verdampfer und der Sekundärwicklung 4 dadurch erricht, dass die Innenseite des Epoxydharzvergusses 1 4 in der entsprechenden Stärke ausgeführt wird. In einer wieder anderen Ausfϋhrungsform ist zur Erzielung der dielektrischen Festigkeit zwischen der Primärwicklung 3 und der in Epoxydharz vergossenen Sekundärwicklung 4 ein zusätzlicher Luftspalt vorgesehen.
Das in Figur 3 gezeigte Wärmerohr 1 0 der Transformatorspule 1 weist eine Vielzahl von Verdampferzwischenräumen 1 5 auf, wodurch der Verdampfer 1 2 in Verdampfersegmente 1 6 unterteilt wird. Die flächenhaften Verdampfersegmente 1 6 sind im Bodenbereich, welcher als ein erstes Ende der Verdampfersegmente 1 6 darstellt, miteinander verbunden und bilden somit ein Sammelbecken für das Arbeitsmedium 1 1 . Das Arbeitsmedium 1 1 kann durch alle Verdampfersegmente 1 6 hindurch zirkulieren und die auftretende Wärme der Spule 1 über die gesamte Spulenlänge aufnehmen. Die Verdampfersegmente 1 6 sind auch im Bereich ihrer zweiten Enden miteinander verbunden und gehen dort in zwei Verdampferauslässe 1 3 über. Um den Spulenkern 2 ist der hohlzylinderförmige metallische Verdampfer angeordnet. Die Innenwandung des Verdampfers 1 2 ist in direktem thermischen und elektrischen Kontakt mit dem Spulenkern 2. Da der Kern 2 potentialfrei oder geerdet ist, erübrigt sich somit eine elektrische Isolierstrecke zwischen Verdampfer 1 2 und Kondensator 1 7 des Wärmerohres 1 0. Auf den Verdampfer 1 2 sind alternierend Lagen aus Isoliermaterial 6, 7, 8 und Windungen 301 , 302 der Primärwicklung 3 aufgewickelt. Die Primärwicklung 3 ist wiederum von der in Epoxydharz 1 4 vergossenen Sekundärwicklung 4 umgeben. Figur 4 zeigt eine weitere Ausführung einer Trocktentyp- Transfomatorspule 1 bei welcher das Wärmerohr 1 0 in die Sekundärwicklung 4 integriert ist. Der Verdampfer 1 2 des Wärmerohres 1 0 weist eine Vielzahl von Verdampfersegmenten 1 6 auf, die den zylinderförmig erstreckten Körper des Verdampfers 1 2 bilden, wobei die äusseren Windungen 402 der Sekundärwicklung 4 vollständig vom Verdampfer 1 2 umhüllt werden. Zur Erzielung einer optimalen thermischen Wärmeübertragung zwischen Sekundärwicklung 4 und Verdampfer 1 2, befindet sich der Verdampfer 1 2 in direktem thermischen Kontakt mit der Sekundärwicklung 4. Da sich die äusseren Windungen 404 auf
Hochspannungspotential befinden, wurde für den Verdampfer 1 2 ein elektrisch isolierendes Material mit guter Wärmeleitfähigkeit gewählt. Die Sekundärwicklung 4 mit dem umhüllenden Wärmerohr 1 0 sind weiterhin zu einem Block in Epoxydharz 1 4 vergossen. Der Verdampferauslass 1 3 wird durch einen rohrförmigen Stutzen gebildet der den Übergang zum Kondensator des Wärmerohres 1 0 bildet. Bei einem auf diese Weise integrierten Wärmerohr 1 0 wird eine gute Wärmeabfuhr aus der Sekundärwicklung 4 insbesondere aus den äussersten Windungen 402 erreicht. Figur 5 zeigt den Einbau eines mittels dreier Wärmerohre 1 0 kühlbaren Trockentransformators 1 8 in einer Windkraftanlage 20. Über den Trockentransformator 1 8 wird der vom Generator 1 9 erzeugte Strom in das Energieversorgungsnetz eingespeist. Der Transformator 1 8, welcher in der Gondel 21 der Windkraftanlage 20 untergebracht ist, besitzt drei Transformatorspulen 1 , von denen jede jeweils ein Wärmerohr 1 0 mit einem Verdampfer 1 2 aufweist und der Verdampfer 1 2 in der zuvor beschrieben Art und Weise in die Spule integriert wurde. Jeder der drei Verdampferauslässe 1 3 ist mit dem jeweilig zugehörigen Kondensator 1 7 des Wärmerohres 1 0 verbunden. Der Kondensator 1 7 der ersten Spule 1 besitzt drei Kühlrippen, die ausserhalb der Gondel 21 auf dem Dach der Gondel 21 montiert sind. Für die zweite Spule 1 ist eine weitere Ausfϋhrungsform in Figur 5 dargestellt. Dort mündet der Verdampferauslass 1 3 in das als Kondensator 1 7 fungierende hohl ausgeführte Dachteil 22 der Gondel 21 . Grosse Teile des Daches 22 können damit effizient auch als Kühlfläche für den Kondensator 1 7 verwendet werden. Durch die Ausgestaltung des Kondensators 1 7 ausserhalb der Gondel 21 , oder integriert im Dach 22 der Gondel 21 , wird das Arbeitsmittel 1 1 vom hermetisch gekapselten Innenraum der Gondel 21 nach aussen geführt und kann die Verdampfungswärme über den Kondensator 1 7 direkt an die Umwelt abgeben. Eine auf diese Weise aufgebaute Windkraftanlage 20 weist eine selbstregulierende Kühlung des Trockentransformators 1 8 auf. Mit zunehmender Windstärke wird eine zunehmende zu übertragende elektrische Leistung über den Transformator 1 8 ins Netz eingespeist. Gleichzeitig wird aber auch der Kondensator 1 7 stärker vom Wind angeblasen, was die Kühlleistung des Kondensators 1 7erhöht. Die Kühlleistung wird somit automatisch an die zu übertragende Leistung des Transformators 1 8 adaptiert. Bei derart aufgebauten und kühlbaren Transformatoren 1 8 lassen sich trotz hermetischer Kapslung durch die Gondel 21 , wie es beispielsweise Windkraftanlagen 20 auf hoher See erfordern, hohe Leistungen bei kleiner und kompakter Bauweise des Trockentransformators 1 8 übertragen. Der Aufbau der Kühlung eines derart ausgeführten Trockentransformators 1 8 in einer Windkraftanlage 20 vereinfacht sich vorteilhaft dadurch, dass nunmehr lediglich der Verdampferauslass 1 3 bis zum Dach der Gondel 21 geführt werden muss oder nur noch der Verdampferauslass 1 3 durch das Gondeldach 22 nach aussen geführt werden muss und aufwendige Kühlinstallationen im Inneren der Gondel 21 vermieden werden können.
Die Erfindung wurde anhand der Verwendung in einer Windkraftanlage 20 beschrieben. Sie lässt sich jedoch auch für ein Schiff oder einen Zug verwenden, eben dort, wo ein Trockentransformator 1 8 mit hoher Leistungsdichte in einer Umgebung eingebaut werden muss, welche hermetisch von der Umwelt abgeschirmt ist. Bei Verwendung im Schiff oder im Zug wird der Kondensator 1 7 entsprechend an die Zugumkleidung oder die Schiffsaussenwand geführt oder wird ausserhalb der Zugumkleidung oder der Schiffsaussenwand montiert. Eine Kühlung des Kondensators 1 7 ist dann durch den Fahrtwind bzw. bei Verwendung auf dem Schiff sogar durch das umströmende Fahrwasser möglich.
Bezugszeichenliste
1 Transformatorspule
2 Kern
3 Primärwicklung
301 erste, innere Windung der Primärwicklung
302 zweite, äussere Windung der Primärwicklung
4 Sekundärwicklung
401 erste, innere Windung der Sekundärwicklung
402, 403 Windungen der Sekundärwicklung
404 äussere Windung der Sekundärwicklung
5 Wickelachse der Transformatorspule
6, 7, 8 elektrische Isolierlagen
1 0 Wärmerohr
1 1 Arbeitsmedium
1 2 Verdampfer
1 3 Verdampferauslass
1 4 Epoxydharzverguss
1 5 Verdampferzwischenraum
1 6 Verdampfersegment
1 7 Kondensator
1 8 Transformator
1 9 Generator
20 Windkraftanlage
21 Gondel
22 Gondeldach
Next Patent: HOB HAVING A TEMPERATURE SENSOR
