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Title:
TRANSFORMER AND METHOD FOR THE PRODUCTION OF A TRANSFORMER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/098610
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a transformer (Tr) having a coil body (11) comprising a center part having at least one chamber (PW1; PW2; PW3; PW4) for receiving a primary winding (Pe1), and a first (14a) and a second connector block (14b) arranged on both ends of the center part, wherein the transformer (Tr) further comprises the following: an insulating part (24) made of electrically insulating material and comprising at least one chamber (SW1; SW2; SW3; SW4) for receiving a secondary winding (Sei; Se2; Se3; Se4), wherein the insulating part (24) is configured such that it can be disposed between the first (14a) and the second connector blocks (14b) enclosing the center part of the coil body (11). The invention further relates to a method for the production of a transformer (Tr) having a coil body (11), which comprises a center part having at least one chamber (PWl; PW2; PW3; PW4) for receiving a primary winding (Pe1), and a first (14a) and a second connector block (14b) disposed on both ends of the center part, and an insulating part (24) made of electrically insulating material and comprising at least one chamber (SW1; SW2; SW3; SW4) for receiving a secondary winding (Se1; Se2; Se3; Se4), comprising the following steps: a) applying a primary winding (Pe1) to the coil body (11); b) disposing the insulating part (24) such that the insulating part (24) between the first (14a) and the second connector blocks (14b) encloses the center part of the spool body (11); c) applying at least one secondary winding (Se1; Se2; Se3; Se4) on the insulating part (24).

Inventors:
ORBEN, Bernhard (Helene-Sedlmayr-Str. 3, Trostberg, 83308, DE)
EBERT, Wolfgang (Kolpingstrasse 45, Trostberg, 83308, DE)
Application Number:
EP2007/051338
Publication Date:
August 21, 2008
Filing Date:
February 12, 2007
Export Citation:
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Assignee:
PATENT-TREUHAND-GESELLSCHAFT FÜR ELEKTRISCHE GLÜHLAMPEN MBH (Hellabrunner Str. 1, München, 81543, DE)
ORBEN, Bernhard (Helene-Sedlmayr-Str. 3, Trostberg, 83308, DE)
EBERT, Wolfgang (Kolpingstrasse 45, Trostberg, 83308, DE)
International Classes:
H01F27/32
Attorney, Agent or Firm:
RAISER, Franz (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Transformator (Tr) mit

- einem Spulenkörper (11), der einen Mittelteil mit mindestens einer Kammer (PWl; PW2; PW3; PW4) zur Aufnahme einer Primärwicklung (PeI) umfasst sowie eine erste (14a) und eine zweite Anschlussleiste (14b) , die an den beiden Enden des Mittelteils an ¬ geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (Tr) weiterhin umfasst: - ein Isolierteil (24), das aus einem elektrisch iso ¬ lierenden Material besteht und mindestens eine Kam ¬ mer (SWl; SW2; SW3; SW4) zur Aufnahme einer Sekundärwicklung (Sei; Se2; Se3; Se4) umfasst, wobei das Isolierteil (24) derart ausgebildet ist, dass es zwischen der ersten (14a) und der zweiten Anschlussleiste (14b), den Mittelteil des Spulenkörpers (11) umschließend, anordenbar ist.

2. Transformator (Tr) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierteil (24) einteilig ausgeführt ist.

3. Transformator (Tr) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Längsschlitz und/oder ein Scharnier umfasst, das derart ausgebildet ist, dass das Isolier- teil (24) den Mittelteil des Spulenkörpers (11) um ¬ schließend anordenbar ist.

4. Transformator (Tr) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierteil (24) zwei- oder mehrteilig ausge ¬ führt ist.

5. Transformator (Tr) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es einen im Querschnitt U-förmigen ersten Teil (26) und einen den U-förmigen Teil verschließenden zweiten Teil (28) aufweist.

6. Transformator (Tr) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (36) des ersten Teils (26) mit dem zweiten Teil (28) derart ausgebildet ist, dass die Luftstrecke gegenüber einer planen Kontaktfläche ver ¬ längert ist.

7. Transformator (Tr) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (11) mindestens ein erstes Fixa- tionselement (18a; 18b) und der Isolierteil (24) min- destens ein zweites Fixationselement (34a; 34b; 34c; 34d) aufweisen, die ausgelegt sind, den Isolierteil (24) an dem Spulenkörper (11) zu fixieren.

8. Transformator (Tr) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass der Isolierteil (24) anschlussleistenseitig durch ein erstes (30a) und ein zweites Wandelement (30b) be ¬ grenzt ist.

9. Transformator (Tr) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (30a) und/oder das zweite Wandelement (30b) über die angrenzende Kammer (SWl; SW2; SW3; SW4) zur Aufnahme einer Sekundärwicklung (Sei; Se2; Se3; Se4) hervorragt/hervorragen.

10. Transformator (Tr) nach Anspruch 7 in Kombination mit

Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Fixationselement (34a; 34b; 34c; 34d) auf dem ersten (30a) und/oder dem zweiten Wandelement (30b) angeordnet ist.

11. Transformator (Tr) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierteil (24) mindestens drei Kammern (SWl; SW2; SW3; SW4) aufweist, wobei das erste (30a) und/oder das zweite Wandelement (30b) einen Distanz ¬ halter (32a; 32b) aufweist/aufweisen, der ausgelegt ist, die Zuleitung zu der/den nicht in der ersten (SWl) und der letzten Kammer (SW4) angeordneten Sekundärwicklung (en) (Se2; Se3) von den Sekundärwicklungen (Sei; Se4) in der ersten (SWl) und der letzten Kammer (SW4) und deren Zuleitungen zu beabstanden.

12. Transformator (Tr) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (14a) und/oder die zweite Anschluss- leiste (14b) eine Vertiefung (44) aufweist zur Aufnah ¬ me der Zuleitung für die Primärwicklung (PeI) .

13. Verfahren zum Herstellen eines Transformators (Tr) mit einem Spulenkörper (11), der einen Mittelteil mit mindestens einer Kammer (PWl; PW2; PW3; PW4) zur Aufnahme einer Primärwicklung (PeI) umfasst sowie eine erste (14a) und eine zweite Anschlussleiste (14b), die an den beiden Enden des Mittelteils angeordnet sind, und einem Isolierteil (24), das aus einem elektrisch isolierenden Material besteht und mindestens eine Kammer (SWl; SW2; SW3; SW4 ) zur Aufnahme einer Sekundärwicklung umfasst (Sei; Se2; Se3; Se4) , folgende Schritte umfassend: a) Aufbringen einer Primärwicklung (PeI) auf den Spulenkörper (11) ; b) Anordnen des Isolierteils (24) , so dass der Iso ¬ lierteil (24) zwischen der ersten (14a) und der zweiten Anschlussleiste (14b) den Mittelteil des Spulenkörpers (11) umschließt; c) Aufbringen mindestens einer Sekundärwicklung (Sei; Se2; Se3; Se4) auf dem Isolierteil (24) .

Description:

Beschreibung

Transformator und Verfahren zum Herstellen eines Transformators

Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transformator mit einem Spulenkörper, der einen Mittelteil mit mindes- tens einer Kammer zur Aufnahme einer Primärwicklung um- fasst sowie eine erste und eine zweite Anschlussleiste, die an den beiden Enden des Mittelteils angeordnet sind. Sie betrifft überdies ein Verfahren zum Herstellen eines Transformators mit einem Spulenkörper, der einen Mittel- teil mit mindestens einer Kammer zur Aufnahme einer Pri ¬ märwicklung umfasst sowie eine erste und eine zweite An ¬ schlussleiste, die an den beiden Enden des Mittelteils angeordnet sind.

Stand der Technik

Zur Darstellung der der Erfindung zugrunde liegenden Problematik wird im Folgenden zunächst auf die Figuren 1 und 2 eingegangen, die aus dem Stand der Technik bekannte Anordnungen zeigen.

Fig. 1 zeigt ein typisches Einsatzgebiet eines Transfor ¬ mators. Dabei wird eine zweilampige Anordnung, die die Lampen ELl und EL2 umfasst, über einen Transformator Tr an einer Halbbrückenanordnung, die die Schalter Sl und S2 sowie die Koppelkondensatoren Ci bis C 4 umfasst, betrie ¬ ben, wobei seriell zu den Lampen ELl, EL2 eine Induktivität Li angeordnet ist. Die zwischen den Schaltern Sl, S2 der aus der Zwischenkreisspannung U zw versorgten Halbbrückenanordnung, d.h. am Halbbrückenmittelpunkt, anliegende

Spannung wird vorliegend zur Wendelvorheizung verwendet. Dazu ist eine Primärwicklung Wl des Transformators Tr ü- ber einen Schalter S3 mit der Spannung am Halbbrückenmittelpunkt koppelbar. Der Transformator Tr verfügt über vier Sekundärwicklungen W2 bis W5, die ausgelegt sind, die vier Wendeln der Lampen ELl, EL2 vorzuheizen, um damit die Zündung der Lampen ELl, EL2 zu ermöglichen.

Im gezündeten Zustand, d. h. im Normalbetrieb, beträgt die zwischen den Wendeln der Lampen ELl, EL2 anliegende Spannung üblicherweise ca. 50 bis 140 V. Die Zündspannung U z ist jedoch deutlich höher, beträgt üblicherweise ca. 900 V. Diese Spannung oder eine Spannung in vergleichba ¬ rer Größenordnung tritt bedauerlicherweise nicht nur an der gewünschten Stelle, d.h. zwischen den Wendeln der Lampe ELl einerseits und den Wendeln der Lampe EL2 ande ¬ rerseits, auf, sondern auch an vielen anderen Stellen, wovon beispielhaft einige in Fig. 1 eingezeichnet sind: So beispielsweise von der Sekundärwicklung W2 zum oberen Anschluss der Primärwicklung Wl, von der Sekundärwicklung W2 zum unteren Anschluss der Primärwicklung Wl, zwischen dem unteren Anschluss der Sekundärwicklung W2 und dem o- beren Anschluss der Sekundärwicklung W3, usw.

Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau eines aus dem Stand der Technik bekannten Transformators Tr, der für einen Einsatz in der Schaltungsanordnung von Fig. 1 geeignet wäre. Dieser weist vier Kammern Kl bis K4 auf, die durch Wände 10a bis 10e voneinander getrennt sind. In jeder Kammer Kl bis K4 ist als unterste Lage die Primärwicklung Wl gewickelt, indem diese von einer Kammer zur nächsten durchgeführt ist. Beispielhaft wird im Fol ¬ genden die Kammer Kl betrachtet: Da zwischen der Sekun-

därwicklung W2 und der Primärwicklung Wl Spannungen bis 900 V auftreten können, siehe Fig. 1, sind die Sekundärwicklung W2 und die Primärwicklung Wl ausreichend räumlich voneinander zu trennen. Dazu werden vorliegend Lagen Tal, Ta2 aus Isolationsfolie verwendet. Diese werden ma ¬ nuell, d. h. in einem nicht automatisierten Prozess auf ¬ gebracht. Ein derartiger Handarbeitsprozess ist zum einen nicht nur teuer, sondern zum anderen auch mit deutlichen Fertigungstoleranzen behaftet. Vorliegend ist besonders problematisch, dass die Lagen Tal, Ta2 aus Isolationsfo ¬ lie häufig seitlich keinen ausreichenden Formschluss mit den Kammerwänden 10a bis 10e aufweisen. Dadurch besteht die Gefahr von überschlägen entlang der Luftstrecke. Um diesen Toleranzen zu begegnen, werden deshalb üblicher- weise doppelt so viele Lagen an Isolationsfolie aufge ¬ bracht, wie eigentlich, d. h. bei korrektem Formschluss mit den Seitenwänden, benötigt würden.

In dem Beispiel von Fig. 2 würden demnach anstelle der zwei Lagen Tal, Ta2 an Isolationsfolie vier Lagen aufge- bracht, dies wie bereits erwähnt in einem manuellen Vor ¬ gang. Nach dem Aufbringen der obersten Lage an Isolationsfolie wird in der Kammer Kl die Sekundärwicklung W2 aufgebracht. Da die Zuleitungen zu den Sekundärwicklungen W3, W4 über die Sekundärwicklungen W2, W5 in den beiden äußeren Kammern Kl, K4 geführt werden müssen, um sie mit den Anschlussleisten ganz links und ganz rechts (nicht dargestellt) zu verbinden, muss die Sekundärwicklung W2 durch eine weitere Lage Ta3 an Isolationsfolie gegen die Zuleitung zur Sekundärwicklung W3 und die Sekundärwick- lung W5 gegen die Zuleitung zur Sekundärwicklung W4 isoliert werden.

Eine weitere problematische Stelle ist mit Bezug auf die Sekundärwicklung W5 eingezeichnet. Um einen überschlag zwischen der Zuführung zur Sekundärwicklung W5 und der Primärwicklung Wl zu verhindern, wird üblicherweise die Zuleitung zur Primärwicklung Wl mit einem eingezeichneten Schlauch S überzogen. Entsprechende Schläuche S werden überdies verwendet, um die Zuleitungen zu den Sekundärwicklungen W2 bis W5 voneinander zu isolieren, sind jedoch der übersichtlichkeit halber in Fig. 2 nicht einge- zeichnet.

Die Nachteile dieser aus dem Stand der Technik bekannten Vorgehensweise resultieren darin, dass zusätzliche Mate ¬ rialien wie Isolationsfolie und Isolierschlauch benötigt werden, die in nicht unerheblichen Mehrkosten mit Bezug auf Material und Fertigung resultieren. Des Weiteren unterliegt der Fertigungsprozess aufgrund der manuell durchzuführenden Verfahrensschritte bezüglich der Isolationsfestigkeit starken Schwankungen. Ein Großteil der Herstellungsschritte ist überdies mit vernünftigem Auf- wand nicht automatisierbar.

Darstellung der Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, einen gattungsgemäßen Transformator bzw. ein gattungsgemäßes Verfahren derart weiterzubilden, dass ein kostenoptimierter, weitgehend automatisierbarer Ferti- gungsprozess bei möglichst gleich bleibender Fertigungs ¬ qualität ermöglicht wird.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Transformator mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 sowie durch ein Ver-

fahren zum Herstellen eines Transformators mit den Merkmalen von Patentanspruch 13.

Die vorliegende Erfindung basiert grundsätzlich auf der Erkenntnis, dass die obige Aufgabe gelöst werden kann, wenn der Spulenkörper nur die Primärwicklung trägt und die Sekundärwicklungen auf ein zusätzliches Isolierteil gewickelt werden, wobei das Isolierteil derart ausgebil ¬ det ist, dass es zwischen der ersten und der zweiten Anschlussleiste den Mittelteil des Spulenkörpers umschlie- ßend angeordnet werden kann. Dadurch sind die Sekundärwicklungen durch das Isolierteil von der Primärwicklung getrennt. Da das Isolierteil als typisches Kunststoffteil automatisch gefertigt werden kann, kann durch die vorliegende Erfindung das manuelle und äußerst toleranzbehafte- te Isolieren durch Lagen von Isolationsfolie vermieden werden. Dadurch wird überdies die Möglichkeit eines weit ¬ gehend automatisierbaren Fertigungsprozesses bereitge ¬ stellt, was schließlich in einer beachtlichen Kostenreduktion resultiert. Schließlich resultiert die vorliegen- de Erfindung in einem Transformator, der bei minimalem Bauraum ein Maximum an Spannungsfestigkeit bereitstellt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Isolierteil einteilig ausgeführt. Dies ermöglicht eine besonders kostengünstige Herstellung beispielsweise als ein Spritz- gussteil. Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn das Iso ¬ lierteil einen Längsschlitz und/oder ein Scharnier um- fasst, das derart ausgebildet ist, dass das Isolierteil den Mittelteil des Spulenkörpers umschließend anordenbar ist. Bevorzugt ist dann an der Seite, an der die öffnung zu schließen ist, ein Schnappmechanismus oder ein anderer Verriegelungsmechanismus vorgesehen, so dass die Verrie-

gelung ohne zusätzliche Materialien oder Schritte auf be ¬ sonders einfache Weise unmittelbar nach Anordnung des I- solierteils um den Mittelteil des Spulenkörpers durchge ¬ führt werden kann.

Alternativ kann das Isolierteil auch zwei- oder mehrtei ¬ lig ausgeführt sein. Besonders bevorzugt weist es einen im Querschnitt U-förmigen ersten Teil und einen den U- förmigen Teil verschließenden zweiten Teil auf. Dadurch kann auf besonders einfache Weise der erste Teil um den Spulenkörper angeordnet und mit dem zweiten Teil verschlossen werden. Dabei zeichnet sich eine besonders be ¬ vorzugte Ausführungsform dadurch aus, dass die Kontakt ¬ fläche des ersten Teils mit dem zweiten Teil derart aus ¬ gebildet ist, dass die Luftstrecke gegenüber einer planen Kontaktfläche verlängert ist. Dies kann selbstverständ ¬ lich auch bei dem Verriegelungsmechanismus der einteili ¬ gen Ausführungsform des Isolierteils vorgenommen werden. Dadurch ergibt sich eine Reduktion der Gefahr eines Spannungsüberschlags im Vergleich zu einer planen Kontaktflä- che und dadurch eine erhöhte Spannungsfestigkeit.

Bevorzugt weist der Spulenkörper mindestens ein erstes Fixationselement und der Isolierteil mindestens ein zwei ¬ tes Fixationselement auf, die ausgelegt sind, den Iso ¬ lierteil an dem Spulenkörper zu fixieren. Dadurch erzielt man eine vordefinierte Positionierung als Grundlage der geforderten Spannungsfestigkeit unabhängig von Ferti ¬ gungstoleranzen wie dies der Fall wäre, wenn eine Fixie ¬ rung des Isolierteils auf dem Spulenkörper quasi im Rahmen einer lediglich auf Reibkontakt basierenden Fixierung vorgenommen würde.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Isolierteil anschlussleistenseitig durch ein erstes und ein zweites Wandelement begrenzt ist. Diese Wandelemente sorgen dafür, dass die letzte und die erste Kammer, die für Sekundärwicklungen vorgesehen sind, an ihren Außenseiten nicht durch die Anschlussleis ¬ te selbst begrenzt sind. Dadurch wird die Luftstrecke zwischen den Sekundärwicklungen in den äußeren Kammern und der Primärwicklung vergrößert, die Gefahr eines über- schlags damit reduziert. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass das erste und/oder das zweite Wandelement über die angrenzende Kammer zur Aufnahme einer Sekundärwicklung hervorragt bzw. hervorragen. Besonders bevorzugt ist dann das zweite Fixationselement auf dem ersten und/oder dem zweiten Wandelement angeordnet. Dabei können das erste und/oder das zweite Wandelement sehr dünn aus ¬ gebildet werden, da die angrenzenden Elemente des Spulenkörpers, d.h. die jeweilige Abschlussleiste bzw. das je ¬ weilige Wandelement, an der Isolierung nach außen betei- ligt sind.

Weiterhin ist bevorzugt, dass, wenn der Isolierteil min ¬ destens drei Kammern aufweist, das erste und/oder das zweite Wandelement einen Distanzhalter auf ¬ weist/aufweisen, der ausgelegt ist, die Zuleitung zu der/den nicht in der ersten und der letzten Kammer angeordneten Sekundärwicklungen von den Sekundärwicklungen in der ersten und der letzten Kammer und deren Zuleitungen zu beabstanden. Durch diese Maßnahme lässt sich sicherstellen, dass der Abstand der Sekundärwicklungen unter- einander groß genug ist, so dass die Zuleitungen zu den Sekundärwicklungen nicht mit Isolierschläuchen oder Iso-

lationsfolien, wie dies im Stand der Technik der Fall war, überzogen werden müssen. Dadurch entfällt ein weiterer manueller Verfahrensschritt, was in einer weiteren Kostenreduktion resultiert.

Schließlich ist bevorzugt, wenn die erste und/oder die zweite Anschlussleiste eine Vertiefung aufweist/aufweisen zur Aufnahme der Zuleitung für die Primärwicklung. Durch diese Maßnahme kann die Luftstrecke zwischen der Primär ¬ wicklung und den Sekundärwicklungen weiter vergrößert werden, was in einer weiter erhöhten Spannungsfestigkeit resultiert .

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die mit Bezug auf den erfindungsgemäßen Transformator vorgestellten bevorzugten Ausführungsformen und deren Vorteile gelten, sofern anwendbar, auch für das erfindungsgemäße Verfahren.

Kurze Beschreibung der Zeichnung (en)

Im Nachfolgenden wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefüg- ten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine aus dem Stand der Technik bekannte Schal ¬ tungsanordnung, in der ein Transformator verwendet wird;

Fig. 2 in schematischer Darstellung ausschnittsweise den Aufbau eines aus dem Stand der Technik be ¬ kannten Transformators;

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung den Spulenkörper eines erfindungsgemäßen Transformators;

Fig. 4 in perspektivischer Darstellung das Isolierteil eines erfindungsgemäßen Transformators;

Fig. 5 eine Draufsicht auf den Spulenkörper von Fig. 3;

Fig. 6 eine Seitenansicht des Spulenkörpers von Fig. 3;

Fig. 7 eine Seitenansicht des U-förmigen ersten Teils des Isolierteils von Fig. 4;

Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des U-förmigen ers- ten Teils von Fig. 7;

Fig. 9 eine Draufsicht auf das den U-förmigen Teil ver ¬ schließenden zweiten Teil des Isolierteils von Fig. 4;

Fig. 10 eine Seitenansicht des zweiten Teils von Fig. 9;

Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des zweiten Teils der Figuren 9 und 10;

Fig. 12 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Transformator mit montiertem Ferritkern;

Fig. 13 einen weiteren Querschnitt durch einen erfin- dungsgemäßen Transformator mit montiertem Ferritkern;

Fig. 14 eine perspektivische Detailansicht von unten auf einen erfindungsgemäßen Transformator mit montiertem Ferritkern; und

Fig. 15 eine weitere perspektivische Ansicht von unten auf einen erfindungsgemäßen Transformator mit montiertem Ferritkern.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung

Das im Nachfolgenden beschriebene Ausführungsbeispiel ei- nes erfindungsgemäßen Transformators weist eine Primär ¬ wicklung und vier Sekundärwicklungen auf. Wie für den Fachmann ohne weiteres erkennbar, sind die Grundprinzipien der vorliegenden Erfindung auch auf Transformatoren mit anderer Anzahl an Primärwicklungen und Sekundärwick- lungen anwendbar.

Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge ¬ mäßen Spulenkörpers 11, der vier Kammern PWl bis PW4 für eine Primärwicklung aufweist, wobei drei Wände 12a bis 12c vorgesehen sind, die jeweils einen Schlitz SLl bis SL3 aufweisen. Letztere dienen dazu sicherzustellen, dass die Primärwicklung durch die Wände 12a bis 12c geschützt geführt wird. Die Höhe der Wände 12a bis 12c ist ange- passt an die Höhe der Primärwicklung in den Kammern PWl bis PW4. Der Spulenkörper 11 weist eine erste 14a und ei- ne zweite Anschlussleiste 14b auf, in denen die An ¬ schlusspins 16 eingegossen bzw. montiert sind. Zu erken ¬ nen sind schwalbenschwanzförmige Aussparungen 18a, 18b in den Wandelementen 20a, 20b, die mit entsprechenden Gegenstücken an dem noch zu beschreibenden Isolierteil zusam- menwirken und der Befestigung des Isolierteils auf dem Spulenkörper 11 dienen. Der Spulenkörper 11 weist weiterhin eine Durchgangsöffnung 22 auf, mittels der ein Ferritkern an dem Spulenkörper 11 montiert werden kann.

Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Isolierteils 24. Dieser weist einen ersten, im Querschnitt U-förmigen Teil 26 so ¬ wie einen zweiten, den U-förmigen Teil verschließenden Teil 28 auf. Der Isolierteil 24 weist Kammern SWl bis SW4 für vier Sekundärwicklungen auf. überdies sind zwei Wand ¬ elemente 30a, 30b vorgesehen, die jeweils einen Distanz ¬ halter 32a, 32b aufweisen sowie Rastnasen 34a bis 34d, um den Isolierteil 24 auf dem Spulenkörper 11 zu befestigen. Die Kontaktfläche 36 zwischen erstem Teil 26 und zweitem Teil 28 ist konturiert ausgeführt, um die wirksame Luft ¬ strecke und damit die Spannungsfestigkeit zu erhöhen. Kammerwände 38a bis 38c dienen dazu, die einzelnen Sekun ¬ därwicklungen voneinander zu isolieren. Die Kammerwände 38a und 38c weisen paarweise ausgebildete Vorsprünge 40a bis 40d auf, die zur Führung der Zuleitungen zu den in der zweiten SW2 und der dritten Kammer SW3 angeordneten Sekundärwicklungen dienen. Auch die übergänge 40 zwischen den Wandelementen 30a, 30b des ersten Teils 26 und des zweiten Teils 28 sowie zwischen den Kammerwänden 38a bis 38c des ersten Teils 26 und des zweiten Teils 28 sind konturiert, um die Luftstrecke und damit die Spannungs ¬ festigkeit zu erhöhen.

Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf den Spulenkörper 11 von Fig. 3, wobei hier die Positionierung der schwalben- schwanzförmigen Vertiefungen 18a, 18b in den Wandelementen 20a, 20b deutlich zu erkennen ist.

Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des Spulenkörpers 11 von Fig. 3 und lässt deutlich den für den Ferritkern vorgese- henen Raum erkennen.

Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht des Teils 26 und lässt deutlich die Rastnasen 34a, 34c sowie die Vorsprünge 40a, 40c an den Wänden 38a, 38c erkennen. überdies lassen sich die an den Wandelementen 30a, 30b angeordneten Rastnasen 34a, 34c sowie die Distanzhalter 32a, 32b deutlich erkennen .

Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht des Teils 26.

Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf den Teil 28, wobei der übersichtlichkeit halber die Wände und die Kammern für den U-förmigen Teil 26 und den dem U-förmigen Teil verschließenden Teil 28 einheitlich bezeichnet sind.

Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht des Teils 28, wobei die Rastnasen 34b, 34c gut zu erkennen sind.

Fig. 11 zeigt eine perspektivische Ansicht des Teils 28, wobei hier insbesondere die Konturierung der Kontaktflä ¬ che 36 zwischen dem Teil 26 und dem Teil 28 gut zu erken ¬ nen ist.

Fig. 12 zeigt einen erfindungsgemäßen Transformator im Querschnitt, wobei der Isolierteil 24 auf dem Spulenkör- per 11 montiert ist, ebenso wie ein Ferritkern 42, dessen drei Schenkel 42a bis 42c gezeigt sind.

Fig. 13 zeigt ebenfalls einen Querschnitt durch einen er ¬ findungsgemäßen Transformator, wobei Fig. 13 in detaillierter Ansicht zeigt, wie die Rastnasen 34a, 34b des I- solierteils 24 in den zugehörigen Aussparungen 18b, 18d es Spulenkörpers 11 angeordnet sind, wenn der Isolierteil 24 auf dem Spulenkörper 11 fixiert ist.

Fig. 14 zeigt einen erfindungsgemäßen Transformator, bei dem die Sekundärwicklungen Sei bis Se 4 auf dem Isolierteil 24 angeordnet sind. Wie deutlich zu erkennen ist, sind die Zuleitungen der Sekundärwicklung Se2 zwischen die Vorsprünge 40c und 4Od und über den Distanzhalter 32b zu den Anschlusspins 16 geführt. Entsprechendes ergibt sich für die Zuleitungen zur Sekundärwicklung Se3, die zwischen Vorsprünge 40a und 40b über den Distanzhalter 32a zu den Anschlusspins 16 auf der anderen Anschluss- leiste geführt sind.

Fig. 15 zeigt einen erfindungsgemäßen Transformator, bei dem lediglich die Primärwicklung PeI bereits auf dem Spulenkörper 11 gewickelt ist. Der Isolierteil 24 ist zwar montiert, die Sekundärwicklungen sind jedoch noch nicht gewickelt. Zu erkennen ist, dass sich durch das Wandele ¬ ment 30b eine deutliche Luftstrecke zwischen der ersten Kammer SWl des Isolierteils 24, und damit der darin anzu ¬ ordnenden Sekundärwicklung, und der in einer Vertiefung 42 der Anschlussleiste 14a geführten Primärwicklung PeI ergibt.