Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TRANSIT MIXER FOR FREE-FLOWING MEDIA, IN PARTICULAR CONCRETE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/070637
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a transit mixer for free-flowing media, in particular concrete, the mixing drum of said mixer being mounted on supports. According to the invention, the rollers that bear the circular path of the mixing drum are partially sunk in the support housing.

Inventors:
Buchta, Siegfried (An den Eichen 6, Kronburg, 87758, DE)
Görlich, Jochen (Zur Schönen Aussicht 24, Schalksmühle, 58579, DE)
Anic, Zoran (Unterer Ottilienweg 1, Memmingen, 87000, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/000539
Publication Date:
August 04, 2005
Filing Date:
January 20, 2005
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
STETTER GMBH (Dr.-Karl-Lenz-Strasse 70, Memmingen, 87700, DE)
Buchta, Siegfried (An den Eichen 6, Kronburg, 87758, DE)
Görlich, Jochen (Zur Schönen Aussicht 24, Schalksmühle, 58579, DE)
Anic, Zoran (Unterer Ottilienweg 1, Memmingen, 87000, DE)
International Classes:
B28C5/42; B60P3/16; (IPC1-7): B28C/
Attorney, Agent or Firm:
Bockhorni, Josef (Grosse Bockhorni Schumacher, Forstenrieder Allee 59, München, 81476, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Fahrmischer für fließfähige Medien, insbesondere Beton mit einer Mischtrommel, die einen heckseitigen Trommelauslauf und an ihrem Außenumfang einen Laufkran auf weist, der von mindestens zwei Rollen eines auf einem Fahrzeugrahmen gelagerten Stützbocks drehbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (7) des Stützbocks (4) jeweils bis auf ein Rollensegment versenkt im Stützbock (4) angeordnet sind, wobei das Rollensegment durch eine Öffnung (22) im Stützbock (4) zur Abstüt zung der Mischtommel (5) vorsteht.
2. Fahrmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollendurchgriffs öffilung (22) in Achsrichtung der Rolle (7) im wesentlichen der Rollenbreite und selle recht zur Rollenachsrichtung kleiner als der Rollendurchmesser ist.
3. Falumischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (7) mit weniger als 1/3 des Rollenradius über die Öffnung (22) vorsteht.
4. Fah. mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbock (4) zumindest in seinem oberen Abschnitt durch ein kastenartiges Gehäuse mit einer vorderen und hinteren Stützwand (8,9), mit vorzugsweise Seitenwangen und mit einer oberen Deckwand (10) gebildet ist, in welcher die Öffnungen (22) für den Durchgriff der Rollen (7) vorgesehen sind.
5. Fahrmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (7) in der vorderen und hinteren Stützwand (8, 9) des Stützbockgehäuses gelagert sind.
6. Falumischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Stützbock (4) als Gehäusekasten mit einer frontund heckseitigen Stützwand (45,46), Seitenwangen (47) und einer oberen, die Rollendurchgriffsöffilun gen (22) aufweisenden Deckwand (10) gebildet ist, wobei am unteren Ende des Gehäu sekastens beidseitig des Stützbocks jeweils ein vorderes und hinteres Lagerteil (48) für die Stützbockbefestigung am Fahrzeugrahmen vorgesehen ist.
7. Fahnnischer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass im unteren Stützbockabschnitt, vorzugsweise frontseitig eine vor zugsweise tunelaltig ausgebildete Ausnelunung (50) vorgesehen ist, die den unteren Gehäuseabschnitt des Stützbocks in zwei seitliche Stützbockschenkeln (49) unterglie dert, an deren Enden die Lagerteile (48) für die Stützbockbefestigung am Fahrzeugrah men angeordnet sind.
8. Falmnischer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnelunung (50) in Längsrichtung durch den Stützbock erstreckt.
9. Fahnnischer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung im wesentlichen Ufömzig und vorzugsweise über den Umfang kantenfrei ausgebildet ist.
10. Falmnischer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der hintere Stützbock (4) in Längsrichtung des Fahrzeugrahmens (2) verschiebbar und vom Fahrzeugrahmen wegkippbar ausgebildet ist.
11. Fahnnischer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Stützbock (3) vom Fahrzeugrahmen wegkippbar ausgebildet ist.
12. Fahnnischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (7) von je einem Bolzen (23) getragen sind, wobei zwischen Bolzen (23) und Rollenkörper (32) mindestens ein Wälzlager (33) mit einem inneren und einem äu ßeren Ring (36), sowie mit dazwischen befindlichen Wälzköipem (35), vorgesehen ist, wobei der innere Ring des Wälzlagers (33) im eingebauten Zustand unmittelbar koaxial um den Bolzen (23) herum angeordnet ist.
13. Fabrmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rollen (7) tragenden Bolzen (23) in je einer Öffnung (22) in der frontseiti gen und heckseitigen Stützbockwand gelagert sind.
14. Fahmüscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (23) ein Stufenbolzen ist und dass der Bolzen (23) an seinem dünneren Ende ein Außengewinde (30) aufweist, in das eine Nutmutter (31) eingreifend angeord net ist.
15. Fahrmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Stützbock (4), vorzugsweise seitliche, Öffnungen zum Auswechseln der Rollen körper (32) vorgesehen sind, die vorzugsweise mittels mit dem Stützbock (4) verschraubbaren Platten (14), verschließbar ausgebildet sind.
16. Fahrmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stützbock (4) beidseitig nach oben in je einen Tragarm (11), insbesondere zur Halterung des Einfülltrichters und der Auslaufschale, fortsetzt, wobei der obere Kan tenverlauf (37,38) der heckseitigen Stützbockfläche (45) und/oder der die frontseitigen Stützbockfläche (44) dem Mischtrommelumfang angepasst i. w. Ufölznig geschwungen oder i. w. Vförmig konturiert ist.
17. Fahnnischer nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die heckseitige Stützbockwand (39,45) und die frontseitige Stützbockwand (8,44) jeweils mit ihrer oberen Kante (37,38) mit den Seitenkanten des die Ubzw. Vförmige obere Stützbockfläche (10) bildenden Deckwand, vorzugsweise über die gesamte Katen länge, verbunden, insbesondere verschweißt, sind.
18. Fahrmischer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stützbockaufbau über eine 3PunktLagerung gegenüber dem Fahrzeugrahmen verlagert ist.
19. Falumischer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbockaufbau zwei seitliche Lagerstellen (48) für die Lagerung am Fahrzeugrabmen und eine im we sentlichen mittig angeordnete Lagerstelle (61) für die Lagerung am Fahrzeugrahmen aufweist, wobei die mittig angeordnete Lagerstelle (61) vorzugsweise im vorderen Be reich des Stützbockaufbaus angeordnet ist.
20. Fahrmischer nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützbock aufbau mit einem haubenartigen Frontabsclmitt (60), vorzugsweise in Pyramidenoder Trichterform ausgebildet ist, an dessen vorderen Ende die Lagerstelle (61) ausgebildet ist.
21. Falumischer nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstellen (48) für die Anbindung an den Längsträgern durch ein den Stützbockaufbau durchgreifendes Rohr oder Bolzen und die vordere Lagerstelle (61) durch einen achs stummelartigen Lagerbolzen, ein Kugelgelenk oder ein elastisches Lager gebildet ist, der (bzw. das) an einer die Längsträger überspannenden Quertraverse verlagert ist.
Description:
Fahrmischer für fließfähige Medien, insbesondere Beton Die Erfindung betrifft : einen Fahrmischer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Derartige Fahnnischer (DE 44 31 501) weisen zur Abstützung der Mischtrommel auf dem Fahrzeugrahmen einen vorderen und hinteren Stützbock auf, wobei der vordere Stützbock den Antrieb für die Mischtrommel trägt und der hintere Stützbock mit zwei drehbar gelager- ten Rollen versehen ist, auf denen sich die MischtrozZnel mit ihrem umlaufenden Lauflranz abstützt. Die Lagerung der Rollen erfolgt hierbei durch entsprechende Rollenböcke mit zwei gegenüber liegenden Lagerplatten, in denen die Rollen gelagert sind. Die Rollenböcke sind durch flanschseitige Stege mit der Oberseite des Stützbockes verscluaubt. Diese Konstrukti- on hat den Nachteil, dass die Tragrollenlager leicht verschmutzen und femer ein ver- gleichsweise großer Spalt zwischen Laufkran und Stützbockoberseite vorhanden ist, wo- durch sich die Unfallgefahr erhöht, da am Falumischer arbeitende Personen sehr leicht mit den Händen in den durch die drehenden Rollen gegebenen Gefahrenbereich hineinlangen können. Aus diesem Grund sind vergleichsweise große Verkleidungshauben erforderlich, um den Spalt nach außen hin abzudecken. Allerdings gestaltet sich die Montage der Trag- rollenböcke sel aufwendig, weil einerseits für eine exakte Ausrichtung der Tragrollenbö- cke auf dem Stützbock und für eine entsprechende Ausrichtung der in den Tragrollenböcken gelagerten Rollen gesorgt werden muss, wodurch sich erhebliche Einstellarbeiten ergeben.

Hierbei ist zu bedenken, dass für eine einwandfreie Lagerung die beiden Rollen einwandfrei in Bezug auf den Laufkran der geneigt auf dem Fahrzeugrahmen angeordneten Misch- trommel ausgerichtet sein müssen.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahnnischer vorzuschlagen, der sicherer zu bedienen, weniger schmutzanfällig und leichter zu reinigen ist. Nach einem weiteren Aspekt sollen im wesentlichen keine Einstellarbeiten für die Tragrollenböcke erforderlich sein, insbesondere auch im Falle eines Laufrollenwechsels.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Rollen des Stützbocks je- weils bis auf ein vorstehendes Segment versenkt innerhalb des Stützbocks angeordnet sind, wobei jedoch ein Segment einer jeden Rolle durch eine Öffnung im Stützbock zum Zwecke der Abstützung der MisclWomnel nach außen vorsteht. Dadurch kann der Spalt zwischen Laufkranz bzw. Mischtrommel und Stützbockoberfläche wesentlich minimient werden, so dass ein Zugriff in diesen Bereich von außen praktisch nurmelll-schwer möglich ist. Hierbei ist es zweckmäßig, dass der Stützbock zumindest im oberen Abschnitt, also im Bereich der Lagerung der Rollen, in Art eines Gehäusekastens ausgeführt ist, also vorzugsweise aus einer frontseitigen und heckseitigen Stützwand, zwei Seitenwangen und einer oberen Deck- wand gebildet ist. Dadurch sind die Rollen innerhalb des Stützbocks gekammert und ge- schützt angeordnet. Weiter ergibt sich der Vorteil, dass die über Bolzen in den Stützbock- wänden gelagerten Rollen in einer Aufspaumung mit dem Stützbock hergestellt werden kön- nen, wodurch sich die Einstellarbeiten für die einwandfreie Ausrichtung der Rollenlaufflä- che zum Laufkran der schräg auf dem Fahrzeugrahmen angeordneten Mischtrommel er- leichten1 bzw. reduzieren.

In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der gesamte Stützbock gehäuseartig aufgebaut, wodurch sich ein kompakter und steifer Aufbau des Stützbocks ergibt. Hierbei bietet der Stützbock kaum Angriffsstellen bzw. Samnelstellen für Verschmutzung durch Ansammeln von Beton und dgl. und lässt sich im übrigen einfach reinigen. Insbesondere sind aber die Rollen einschließlich der Lager infolge der Kammerung innerhalb des Stützbocks vor Ver- schmutzungen geschützt, wodurch sich die Lebensdauer der Lager und der Rollen vergrö- ßeut. Infolge des minimierten Spalts zwischen Lauflcranz und Stützbockoberfläche verrin- gen1 sich auch die Abmessungen der Abdeckungsbleche für den Spalt.

Infolge des kastenartigen Aufbaus des Stützbocks mit inneren Rippen und Stegen zur Ver- steifung und damit als Hohlkonstruktion resultiert ein vergleichsweise leichtgewichtiger, aber gleichwohl steifer Aufbau des Stützbocks, der über seitlich angesetzte geeignete La- gerelemente auf dem Fahrzeugrahmen befestigt ist.

In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, für die separater Schutz be- gehrt wird, ist das Stützbockgehäuse zweischenkelig ausgeführt. Dies erfolgt zwecklnäßi- gerweise dadurch, dass der untere Bereich des Stützbocks mit einer zentralen, im wesentli- chen twnelautigen Ausnehmung versehen wird, die nach vorne und nach unten, vorzugs- weise auch nach hinten offen ist. Die Lagerelemente für die Befestigung des Stützbocks auf dem Rahmen sind hierbei am unteren Ende der Sttitzbockschenkel ausgebildet Infolge die- ses Aufbaus des Stützbocks ergibt sich eine gewisse Flexibilität, die es ermöglicht, dass Torsionsbeanspruchungen beim Überfahren von Unebenheiten imerhalb des Stützbocks aufgefangen werden können. Kommt es beim Überfahren eines Schlaglochs einseitig zu einer Verbiegung des Längsträgers, so ergeben sich durch die Flexibilität des zweischellke- ligen Stützbocks wesentlich geringere Belastungen auf die Lagerbefestigungen des Stützbo- ckes, als bei einem Stützbock mit hoher Steifigkeit. Da die Ausnehmung im unteren Bereich und zwar vorzugsweise etwa in der unteren Hälfte des Stützbocks vorgesehen ist, ergibt sich oberhalb der Ausnehmung ein übergreifender Hohlkörperaufbau des Stützbocks, wodurch eine ausreichende Steifigkeit des gleichwohl im unteren Lagerbereich flexibler gestalteten Stützbocks gewährleistet ist. hi Bezug auf die Rollenlagerung ist es zweckmäßig, dass die Öffnungen in der Kastenabde- ckung für den Rollendurchgriff in Achsrichtung der Rollen im wesentlichen der Rollenbrei- te und senkrecht zur Rollenachsrichtung kleiner als der Rollendurchmesser sind. Dadurch erfolgt eine einwandfreie Kammerung der innerhalb des Stützbocks gelagerten Rollen und reduziert sich die Verletzungsgefahr für die das Fahrzeug bedienenden Personen. Es ver- steht sich von selbst, dass jedenfalls die Breite und die Länge der Öffnung so bemessen ist, dass ein einwandfreier Durchgriff der Rolle zum Zwecke der Auflagerung der Mischtrom- mel möglich ist, jedoch der verbleibende Spalt entsprechend gering ist. Infolge der versenk- ten Anordnung der Rollen steht lediglich ein kleines Rollensegment über den Stützbock nach oben vor, welches ausreicht für die Mischtrommellagerung. Zweckmäßigerweise steht hierbei die Rolle mit weniger als 1/3 des Rollenradius über die Öffnung vor.

Für die Ausbildung des zweischenkligen Stützbockaaufbaus ist es zweckmäßig, wenn die Ausnehmung im wesentlichen U-förmig ist und zwar weitgehend kantenfrei, also über den Umfang gewölbt, so dass das Auftreten von Spannungsspitzen im wesentlichen vermieden wird.

Bekanntlich werden Fahrmischer mit Mischtrommeln unterschiedlicher Voluminas angebo- ten. Um hierbei für Fahrzeuge mit unterschiedlich großem Mischer jeweils ein-und densel- ben Stützbock verwenden zu können, sind im Rahmen der Erfindung Verstelleimichtlmgen für den vorderen und hinteren Stützbock vorgesehen, für die gleichfalls selbstständig Schutz begehrt wird. Mischtrommeln für unterschiedliche Volumina haben in der Regel gleich- wohl denselben Trommeldtuclmlesser und verwenden denselben vorderen und hinteren Trommelbereich, unterscheiden sich jedoch in der Länge des zylindrisch gestalteten Mittel- teils der Mischtrommel. Dies führt dazu, dass Mischtrommeln mit größerem Volumina län- ger ausgebildet sind als Mischtrommeln mit kleinerem Volumina. Für die fahrzeugseitige Lagerung bedeutet dies, dass eine Mischtrommel in längerer Ausführung mit einer geringe- ren Neigung der Längsachse zum Rahmen angeordnet ist als es im Falle einer kürzeren Mischtrommel der Fall ist. Da nach Maßgabe der Erfindung der hintere Stützbock mit einer Längeneinstellungs-und einer Kippeinrichtung versehen ist, ist es bei Verwendung einer kürzeren Mischtromnzel möglich, den Stützbock in Richtung der Fahrerkabine nach vome zu verschieben und insbesondere um die beiden vorderen Lagerelemente nach oben zu kip- pen, so dass die Rollenfläche für die Auflagerung des Laufkranzes der Mischtrommel sozu- sagen dem Laufkranz nachgeführt werden kann. Die vorderen Lagerelemente können als Lagerbolzen, Lagerrohre, Vierkantprofile oder dgl. ausgeführt sein. Selbstverständlich ist der Stützbock in der längenverstellten und gekippten Lage veniegelbar, wobei entsprechend der Vorgabe der durch die unterschiedlichen Voluminas der Mischtrommel bedingten Län- gen der Mischtrommel vorgegebene Verriegelungsstellen für den insoweit längsverschobe- nen bzw. gekippten hinteren Stützbock vorgegeben sind. Analog ist der vordere Stützbock mit einer Kippeinrichtung versehen, so dass auch hier eine Nachführung in Anpassung an unterschiedlich lange Mischtrommeln möglich ist.

Es ist von besonderem Vorteil, dass die Rollen von je einem Bolzen getragen werden, wobei zwischen Bolzen und Rollenkörper mindestens ein Wälzlager mit einem inneren und einem äußeren Ring sowie mit dazwischen befindlichen Walzkörpem, vorgesehen ist, wobei der innere Ring des Wälzlagers im eingebauten Zustand unmittelbar koaxial um den Bolzen herum angeordnet ist. Bisher war es üblich, zwischen Innenring und Bolzen eine Hülse vor- zusehen, auf der der innere Ring angebracht war. Es hat sich überraschenderweise herausge- stellt, dass auf diese Hülse ohne Nachteil verzichtet werden kann. Hierdurch wird eine wei- tere Materialersparnis erreicht. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist der äußere Ring des Wälzlagers in den Rollenkörper eingepresst. Die als Kegelrollen ausgebildeten Wälz- körper befinden sich in einem Käfig zwischen äußerem und innerem Ring. Zwischen Bolzen und innerem Ring des Wälzlagers ist eine Spielpassung vorgesehen, so dass der Bolzen oh- ne größeren Kraftaufwand entfernt werden kann.

In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die die Rollen tragenden Bolzen zum einen in je einer Öffnung in einem die fiontseitige Stützbockwand bildenden ersten Blech und zum anderen in je einer weiteren, gegenüber liegenden Öffnung, in einem die heckseitige Stützbockwand bildenden Blech, lösbar gehalten sind. Die verwendeten Ble- che können beispielsweise aus Stahl, Aluminium Kohlefaserwerkstoffen oder Kunststoffen bestehen. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines Fahrmischers kann auf die bekannten Tragrollenböcke verzichtet werden. Hierdurch kann weiters Material eingespart werden. Die Rollenlager, die koaxial um die Bolzen angeordnet sind, sind bei dieser Aus- gestaltungsform ebenfalls innerhalb des Stützbocks angeordnet. Hierdurch verringert sich zum einen die Unfallgefahr und zum anderen wird mit Vorteil vermieden, dass Schmutz in die Wälzlager eindringen kann. Das Eindringen von Schmutz in den Stützbock kann da- durch erheblich reduziert werden, dass seitliche Abstreiferelemente vorgesehen sind, die den Spalt zwischen Rollen und oberer Stützbockfläche erheblich reduzieren. Weiterhin zeichnet sich die erfindungsgemäße Halterung der Bolzen durch eine hohe Festigkeit aus. Es ist mit Vorteil vorgesehen, dass sich die Öffnungen im Inneren des Stützbocks in zum Bol- zen koaxialen Lagerhülsen fortsetzen bzw. dass die Öffnungen durch die Lagerhülsen gebil- det sind. Hierdurch wird unter anderem eine verbesserte Bolzeneinfiihrung sichergestellt.

Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die Fertigungsgenauigkeit wesentlich er- höht. Dadurch, dass die Öffnungen in den Stützbock nach. dessen Fertigstellung eingebracht werden können, ist die Lage der Bolzen und damit die Lage der Lager zum Laufiing und den Rollen exakt definiert. Bisher war es notwendig, die Tragrollenböcke auf dem Stütz- bock genau zu positionieren um eine exakte Winkelstellung zu gewährleisten. Hierfür war bisher ein erhöhter Personaleinsatz nötig. Entsprechende Vorteile ergeben sich auch bei einem Wechsel der Laufrollen.

Es ist auch denkbar, dass der Bolzen zumindest an einer Seite nicht durch eine Öffnung im Blech geführt ist, sondern lediglich in einer Lagerhülse im Inneren des Stützbocks gehalten wird. Es ist von besonderem Vorteil, dass der Bolzen ein Stufenbolzen ist, und dass der Bolzen an seinem dünneren Ende ein Außengewinde aufweist, in das eine Nutmutter eingreifend an- geordnet ist. An seinem dickeren Ende weist der Bolzen einen Bolzenkopf mit Ringauflage- fläche auf, mit der er heckseitig am Stützbock anliegt. Mit Vorteil ist hierfür eine Ausneh- mung mit Anlagefläche in der Lagerhülse oder unmittelbar im heckseitigen Blech vorgese- hen. Der Bolzen wird mit Vorteil von der Öffnung im heckseitigen Blech mit seinem dünne- ren Ende voran durch eine zentrische Öffnung im Rollenkörper bis zur gegenüber liegenden Öffnung im frontseitigen Blech geführt. Dabei ist die öffnung im heckseitigen Blech größer als die Öffnung im fronseitigen Blech, um das dickere Ende des gestuften Bolzens aufileh- men zu können. Auf das am dünneren Bolzenende vorgesehene Außengewinde wird nun von außen eine Nutmutter aufgeschraubt. Mit Hilfe dieser Nutmutter wird der Bolzen im Stützbock verspannt. Gleichzeitig wird der Bolzen mit seiner Stuienanschlagsfläche von der Heckseite her seitlich gegen das Wälzlager gezogen, wodurch das Wälzlager mit Vorteil vorgespannt wird. Die Vorspannung kann durch Verdreheem der Nutmutter beliebig einge- stellt werden. In der heckseitigen Öffnung wird der Bolzen, beispielsweise durch einen Me- tallstift, gegen Verdrehen gesichert. Selbstverständlich kann. man die Öffilungsgrößen, etc. auch so wählen, dass der Bolzen von der Frontseite her in den Stützbock einführbar und in dieser umgekehrten Lage befestigbar ist.

Um ein möglichst einfaches Austauschen der Rollen oder der Lager nach deren Abnutzung zu gewährleisten, sind im Stützbock, vorzugsweise seitliche, Öffnungen zum Auswechseln der Rollen und der Rollenlager vorgesehen. Selbstverständlich ist es auch denkbar die Öff- nungen unterhalb der Rollen in Form eines Rollenschachtes vorzusehen. Zum Wechseln der Rollen müssen die Rollen durch Abstützen der Mischtrormnel entlastet werden. Danach werden die Bolzen durch Entfemen der Nutmuttem gelöst und können heckseitig entnom- men werden. Die Rollenkörper werden mit samt dem Wälzlager durch die seitlichen Öff- nungen entnommen und durch neue Rollekörper ersetzt.

Um die Rollenlager vor unnötiger Verschmutzung zu bewahren, ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Öffnungen verschließbar ausgebildet sind. Dies geschieht in einfachster Weise durch seitlich auf den Stützbock aufzuschraubende Platten aus Metall oder Kunststoff.

Um die Lagerlebensdauer zu erhöhen, ist mit Vorteil in jedem Bolzen heck-oder frontseitig ein Schmiernippel zur Schmierung der Wälzlager vorgesehen.

Es ist besonders zweckmäßig, dass sich der Stützbock beidseitig nach oben in je einen Trag- arm, insbesondere zur Halterung des Einfülltrichters und der Auslaufschale, fortsetzt, wobei der obere Kantenverlauf des die heckseitige Stützbockfläche bildenden Bleches und/oder des die fiontseitige Stützbockfläche bildenden Bleches zumindest in einem Teilbereich U- förmig geschwungen beziehungsweise V-fönmig kontuhert ist. Wenn in der Beschreibung und den Ansprüchen von Blechen die Rede ist, sollen selbstverständlich auch Bleche mit umfasst sein, die aus mehreren Blechen zusammengesetzt sind. Die Maßnahme, dass sich der Stützbock beidseitig nach oben in je einen Tragarm fortsetzt, hat festigkeitsmäßige und auch ästhetische Vorteile. Durch die U-oder V-förmige Konturierung der Blechkanten wird die Stützbockkonstruktion versteift. Die Tragarme gehen in den Stützbock über. Aufgrund der speziellen Ausgestaltung der Bleche, die dem Kraftverlauf entspricllt, kann auf zusätzli- che Verstrebungen zwischen den Tragarmen verzichtet werden, die früher notwendig waren, um die Steifigkeit der Tragarme zu gewährleisten. Vor allem in Kurvenfahrten auftretende, auf die Tragarme wirkenden Kräfte, werden durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Stützbocks aufgenonunen.

Weiterhin ist von Vorteil, dass sich die die gegenüber liegenden Innenflächen der Tragarme bildenden Bleche in der Längsmittelebene des Fahrzeugs im wesentlichen U-fönnig oder V- fönnig vereinigen und eine obere Stützbockfläche bilden, in der Öffnungen für die Rollen vorgesehen sind. Die obere Stützbockfläche vermeidet das Eindringen von Schmutz in den Stützbock. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Stützbockfläche wird erreicht, dass die Form dieser oberen Stützbockfläche an die U-bzw. V-fönmige Ausgestaltung der Stützbockseitenflächen angepasst wird. Die Öffnungen innerhalb der oberen Stützbockflä- che sind notwendig, damit der Laufkran der Mischtrommel von den zwei Rollen des Stütz- bocks abgestützt werden kann. Mit Vorteil sind die Öffnungen gerade so groß, dass sich die Rollen problemlos drehen lassen. Je kleiner die Öffnung, desto weniger Schmutz kann in das Innere der Hohlkörper gelangen.

Um die Stabilität der Stützbocktragannkonstmktion weiter zu erhöhen, ist mit Vorteil vor- gesehen, dass das die heckseitige Stützbockfläche bildende Blech und das die fiontseitige Stützbockfläche bildende Blech jeweils mit ihrer oberen Kante mit den Kanten des die U- bzw. V-förmige Stützbockfläche bildenden Blechs, vorzugsweise über die gesamte Kanten- länge, verbunden, insbesondere verschweißt sind.

Nachfolgend werden bevorzugte Ausfilhrungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht eines Falmnischers mit einem vorderen und hinte- ren Stützbock, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Stüzbocks mit Tragarrnen, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Stützbocks nach Fig. 2, gesehen un- ter einem anderen Winkel, Fig. 4 eine AusiülTrungsform eines Rollenlagers, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des in den Figuren 2 und 3 dargestellten Stützbocks, jedoch ohne Tragarme und ohne Rollen, Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Stützbocks in Kastenbauweise, Fig. 7 eine Anstellt des in Fig. 6 dargestellten Stützbocks, gesehen unter ei- nem anderen Winkel und mit daran angeschlossenen Tragarmen, Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Stützbocks nach Fig. 6 und 7 unter einem anderen Blickwinkel, Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausfüh- rungsform eines zweischenklig gestalteten Stützbockaufbaus, Fig. 10 eine schematische Ansicht einer Mischtrommel in Auflagerung auf einem vorderen und hinteren Stützbock sowie Fig. 11 eine analoge Ansicht nach Fig. 10 einer Mischtrommel mit geringe- rem Nennvolumen sowie Fig. 12 eine weitere alternative Ausführungsform eines Stützbocks mit 3- Punkt-Lagerung.

Fig. 1 zeigt ein Betonmischfahrzeug 1 in Form eines Lastlffaftfaluzeuges mit einem Rahmen 2, der üblicherweise aus zwei parallelen Längsträgem gebildet ist und einen Vorderen und hinteren Stützbock 3 und 4 tragen, auf denen eine mit 5 bezeichnete Mischtrommel für Be- ton oder dgl. Dickstoffe aufgenommen und gelagert ist. Im Bereich des vorderen Stützbocks 3 ist auch der Antrieb für die Mischtrommel 5 angeordnet, der aber hier nur schematisch dargestellt ist. Die Mischtrommel 5 ist über einen am rückseitigen Teil der Trommel ausge- bildeten Laufkran 6 auf dem Stützbock drehbar gelagert. Hierzu weist der Stützbock 4, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, zwei Rollen 7 auf, die im Stützbock 4 drehbar gelagert sind.

Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 ist der obere Abschnitt des Stützbocks 4 aus ei- nem kastenförmigen Gehäuse gebildet, welches im wesentlichen aus einer vorderen Stütz- bockwand 8 und einer hinteren aus Fig. 3 ersichtlichen Stützboclcwand 9 gebildet ist, die oben von einer Deckwand 10 überbrückt werden. Diese ist in Anpassung an den Durclumes- ser bzw. den Laufkran 6 der aufzunehmenden Mischertrommel 5 bogenfönnig ausgebildet.

Beidseitig im oberen Bereich des Stützbocks sind zwei Tragarme 11 vorgesehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel gleichermaßen als Kastenhohlprofil ausgebildet und am Kastenaufbau des oberen Stützbockabsclmitts angeschlossen sind. Diese Tragarme 11 wer- den geeignet mit dem Stützbogen verbunden, durch Schweißen Lmd/oder Scllraubverbin- dungen, wozu der Stützbock im oberen Bereich im Bereich seiner vorderen und hinteren Stützbockwand mit geeigneten Schnittstellen bzw. Anschlussstellen 12 versehen ist. An den Seitenwangen des Stützbocks oder, wie in Fig. 2 dargestellt, an den Seitenwangen 13 der Tragarme 11 sind Zugriffsdeckel 14 vorgesehen, die durch Aufstecken oder durch Scluaub- verbindungen befestigt sind und einen Zugriff von außen in das Innere des Stützbocks bzw. zu den darin aufgenommenen Rollen 7 ermöglichen. Die Tragarme 11 umgreifen beidseitig seitlich die Mischertrommel 5 und nehmen, wie aus Fig. 1 hervorgeht, den Einfüzlltrichter 15 für die Betonzufuhr und den Ausgabetrichter 16 auf. Femer ist eine Schüttlutsclre 17 vorge- sehen.

Der obere kastenartig ausgebildete Teil des Stützbocks 4 wird von zwei schrägen Stützstre- ben 18 und hinteren Holmen abgestützt, die mit einem Stützrahmen 19 verbunden sind, über den der Stützbock auf den Längsträgem bzw. dem Rahmen 2 angeordnet ist. D er Stützrah- men 19 ist aus zwei Längsholmen 20 und zwei Querholmen 21 aufgebaut. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Stützstreben und die Holme durch Vierkantprofile gebild-et.

Dadurch ergibt sich ein vergleichsweise steifer Aufbau des Stützbocks 4.

Wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Rollen 7 für die Auflagerung der Misch- trommel versenkt innerhalb des Stützbocks 4 aufgenommen und schauen aus Öffnungen 22 der Deckwand 10 nur soweit hervor, wie es zu La-gerzwecken zur Abstützung der Misch- trommel erforderlich ist.

Wie insbesondere aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht, sind die Rollen 7 auf Bolzen 23 gelagert, die als Stufenbolzen ausgeführt sind. Jeder Bolzen ist in gegenüberliegenden Lageröffnun- gen 24 und 25 in der vorderen und hinteren Stützbockwand 8 und 9 aufgenommen. Diese Öffnungen 24 und 25 setzen sich innerhalb des Stützbockkastens als Lagerhülsen 26 und 27 fort, wie am besten aus Fig. 5 hervorgeht.

Die heckseitige Lagerhülse 27 weist an ihrem äußeren Ende über ihren Umfang eine Alls- nelumung 28 mit einer ringförmigen Auflagefläche auf. In dieser Ausnehmung 28 wird der Bolzenkopf 29 des Stufenbolzens 23 mit einer unteren Ringauflagefläche aufgenommen (Fig. 4). Am Umfang des dünneren Endes eines jecLen Lagerbolzens 23 ist ein Außengewin- de 30 vorgesehen. Der Lagerbolzen 23 wird mittels einer Nutmutter 31 zwischen der hilote- ren Stützbockwand 4 und der vorderen Stiitzboclcwand 3 verspannt. An seinem dickeren Ende ist der Lagerbolzen 23 gegen Verdrehen in dex üblichen Weise gesichert.

Zwischen Lagerbolzen 23 und dem Rollenkörper 32 ist ein als Kegelrollenlager ausgebilde- tes Wälzlager 33 vorgesehen. Der äußere Ring 33 dLes Wälzlagers 33 ist in den Rollenkörper 32 eingepresst. Die als Kegelstümpfe ausgebildetem Wälzkörper 35 sind in einem nichtclar- gestellten Käfig angeordnet. Die Wälzkörper 35 stützen sich auf einem inneren Ring 36 ab.

In diesem Ausfüllrungsbeispiel ist das Wälzlager als zweireihiges Lager mit zwei inneren und zwei äußeren Ringen ausgebildet. Gegensätzlich zum bekannten Stand der Teclmik befindet sich zwischen innerem Ring 36 und Lagebolzen 23 keine Hülse. Der innere Ring 36 des Wälzlagers 35 ist unmittelbar koaxial um den Lagerbolzen 23 herum angeordnet.

Zwischen Lagerbolzen 23 und innerem Ring 36 ist eine Spielpassung vorgesehen, so d-ass der Bolzen 23 in einfacher Weise entfernt werden Idann.

Wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht, ist die obere Stirnwand 10 des Stützbocks gewölbt bzw. bogig in Anpassung an die Mischertromnel ausgeführt, ebenso wie die oberen Kanten 37 und 38 der vorderen Stützbockwange und der hinteren Stützbockwange 8 und 9. Dadurch verbleibt nur ein geringer Spalt zwischen der Mischtronmiel und Stützbock. Zudem wird der Übergang zwischen Stützbock 4 und Tragarmen 11 versteift, was insbesondere durch die Ausbildung der Tragarme und des Stützbocks in diesem Bereich als Hohlprofilbauteil be- dingt ist. Auf zusätzliche Verstrebungen zwischen den Tragarmen 11 bzw. zwischen den Tragarmen 11 und dem Stützbock 4 kann hierdurch verzichtet werden. Dadurch verschlankt sich insgesamt der Aufbau des Stützbocks und ergeben sich praktisch keine Sclunutzsam- melstellen.

Ferner ergibt sich eine kompakte Umgreifung der Mischtrommel, insbesondere bedingt auch durch die aus Fig. 2 recht deutliche versenkte Anordnung der Rollen 7 innerhalb des Stütz- bocks, so dass nur mehr schmale Verkleidungsbleche 39 zum Abschließen des verbleiben- den geringeren Spalts zwischen Umfang der Mischtrommel und der oberen Stirnwand 10 des Stützbocks erforderlich sind.

Nur der Vollständigkeit halber ist noch ist noch angemerkt, dass an der heckseitigen Stütz- bockwange 4 eine Lagerkonsole 40 für die einarmige Lagerung des nicht dargestellten Schwenkarms mit der Schurre bzw. Schüttrutsche 17 vorgesehen ist.

Aus Fig. 4 sind schließlich noch Abstreiferelemente 41 ersichtlich, die den Spalt zwischen den Rollen 7 und den Rändern der beiden Öffnungen 22 in der Stirnwand 10 reduzieren.

Durch die Abstreiferelemente 41 wird die Verschmutzung der Lager erheblich reduziert.

Die Abstreiferelemente 41 sind hierbei als Winkelelemente ausgebildet und mit ihrer Basis mit der oberen Stützbockfläche verschraubt. Anstelle derartiger Abstreiferelemente 41 kön- nen auch Bürsten oder Gummiabstreifer und dgl. verwendet werden.

In den Figuren 6 bis 8 wird eine alternative Bauweise eines hinteren Stützbocks 4 darge- stellt, wobei für dieselben Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet sind. Unterschied- lich zur Ausfübrungsform nach den Figuren 2,3 und 5 ist der hier dargestellte Stützbock- aufbau insgesamt kastenartig aufgebaut. Der die beiden Tragarme 11 aufilehmende obere Abschnitt mit bogig geformter Stirnwand 10 und den oberen, vorderen und hinteren Wand- abschnitt 43 und 44 ist ähnlich dem oberen Abschnitt des Stützbocks 4 gemäß den Figuren 2,3 und 5 aufgebaut. Im oberen Stützbockabschnitt sind hierbei auch analog die Rollen 7 versenkt innerhalb des kasten-bzw. gehäuseartig aufgebauten Stützbocks 4 gelagert, die sich nur geringfügig aus den beiden Öffnungen 22 erstrecken, um die auf dem Stützbock 4 auflagemde Mischtromnel drehbar mit geringem Zwischenspalt aufnehmen zu können.

Insoweit kann hierzu auf die vorher beschriebene Ausführungsfonm verwiesen werden.

Auch hier sind die Tragarme 11 über die Anschlussstelle 12 mit dem oberen Stützbockab- schnitt verschweißt oder dergleichen verbunden. Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, sind die Lagerhülsen 26 und 27 zur Aufnahme der Rollen entsprechend Fig. 3 in zwei Stützwangen 44 und 45 aufgenommen, deren oberer Rand analog des bogigen Verlaufs der Deckwand 10 geformt sind. Im Anschluss an diese beiden Stützwangen 44 und 45 setzt sich der Stützbock 4 nach unten hin durch eine vordere Stützbockwand 46 und eine hintere, in der Zeichnung nicht ersichtliche, jedoch ebenfalls geschlossene Stützbockwand fort. Diese beiden Stützbockwände sind seitlich durch entsprechende Seitenwände 47 zu einem Gehäu- sekasten verbunden. Durch innere Rippen oder Stege ist der Gehäusekasten entsprechend versteift. Am unteren Ende des Stützbocks 4 befinden sich auf jeder Seite zwei vorstehende achsstummelartige Lagerteile, über die die Lagerung des Stüzbockaufbaus am Rahmen er- folgt. Alternativ können auch den Stützbockaufbau durchgreifende Rohre oder Bolzen hier- für vorgesehen sein. Dabei kann es sich um achsstummelaltige Zapfen, um Bolzen, Lager- flansche, Lagerstege und dgl. handeln. Nach Maßgabe der Erfindung ergibt sich ein kom- pakter, vergleichsweise steifer und nach außen hin geschlossener Stützbockaufbau, durch den insbesondere die gelagerten Rollen 7 über die hochgezogenen Stützwangen geschützt aufgenommen sind. Da der Stützbock eine Einheit bildet, können die Lager für die Rollen mechanisch in einer Einheit mit dem Stützbock bearbeitet werden, wodurch sich die Ein- stellarbeiten wesentlich vereinfachen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Lagerbolzen für die Rollen exakt ausgerichtet sein müssen, um eine einwandfreie rotatorische Aufnahme der voluminösen Mischtrommel zu gewährleisten. Aufgrund der insgesamt glatten Außen- flächen wird, was insbesondere für die hier beschriebenen Betomnischfalu-zeuge von Bedeu- tung ist, die Ansammlung von Verschmutzungen durch Beton oder Mörtel weitgehend ver- mieden bzw. eine Reinigung erleichtert.

Die Bolzen 48 sind in an sich bekannter Weise durch U-förmige Klamcmem bzw. Brieden mit seitlichen Ansätzen der Längsträger des Rahmens verspannt bzw. verschraubt. Der Vor- teil des insgesamt steifen Aufbaus der Ausfüllrungsform nach den Figuren 6 bis 8 besteht darin, dass dadurch insbesondere die Wankstabilität des Fahrzeugs erhöht wird.

In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der kastenförmige StützbocL< : aufbau gemäß Fig.

9 durch Ausbildung einer zentrischen Ausnehmung 50 in der vorderen und hinteren Seiten- wand wiederum flexibler ausgebildet werden, wodurch der Stützbock : aufbau im unteren Bereich sozusagen U-förmig mit zwei Stützbockschenkeln 49 ausgebildet wird, an denen die achsstummelartigen Bolzen 48 befestigt sind. Zwar wird hierdurcls die Wanlçstabilität gegenüber der Ausführungsform nach den Figuren 6 bis 8 zwar etwas verringert, jedoch können entsprechende Torsionskräfte in hervorragender Weise aufgenommen werden, die beispielsweise dann entstehen, wenn ein Fahrzeug mit einer mit Beton beladenen Misch- trommel über Schlaglöcher oder dergleichen fährt, was zu einer Deformation eines der bei- den Längsträger führen kann, wodurch im Bereich des Stützbockaufbaus entsprechende Tordierungen auftreten, die infolge der flexibleren Ausbildung des Stiitzbockaufbaus gemäß Fig. 9 aufgenommen werden können. Dadurch werden die Lagerbolzen 48 und die Befesti- g mg der Bolzen am Rahmen weit weniger stark beansprucht. Zu bedenken ist, dass hierbei Belastungen bis zu 15t auftreten können. Bei Biegung des Längsträgezs beim Überfahren von Unebenheiten kann die Verwindung innerhalb des Stützbockaufbam. s aufgefangen wer- den. Hierbei ist es nicht erforderlich, dass auch die hintere, untere Stützbockwand mit einer solchen Ausnehmung ausgebildet ist, vielmehr kann diese durchaus geschlossen sein, jeden- falls muss gewährleistet sein, dass zumindest im vorderen Bereich des Stützbockaulbaus eine quasi-zweischenklige Bauweise des unteren Bereichs des kastenartigen Stützbockauf- baus durch die Ausnehmung erreicht wird. Dies ergibt sich am besten aus der Darstellung in Fig. 9. Mit dieser Ausführungsform wird eine Überlastung der Lagerbereiche des Stütz- bockaufbaus auf den Längsträgern auch bei hohen Torsionsbeanspmtclm3. lgen vermieden.

Bekanntlich werden Betonfahrzeuge mit unterschiedlich großen Mischtrommeln ausgelie- fert, wobei hier in der Regel zwischen Fahrzeugen mit Mischtrommeln mit einem Nennvo- lumen von 6,7, 8,9 und 10 m3 verwendet werden. Hierbei ist im allgemeinen der Trom- meldurclunesser der Mischtrommeln gleich, jedoch wird der zylindrische Teil der Misch- trommel mit unterschiedlicher Länge ausgelegt. Dies ergibt sich am besten aus einem Ver- gleich der Figuren 10 und 11. Fig. 10 zeigt eine Mischtrommel 5 mit einem Nemvolumen von beispielsweise 10 m3, wohingegen Fig. 11 eine MischWommel 5 mit einem Nemlvolu- men von 6 m3 zeigt. Der Vorderteil 51 und der rückwärtige Teil 52 der Mischtrommel sind bei beiden Ausfiilu-ungsfonnen der Mischtrommel 5 unverändert, jedoch der zentrale zylind- rische Abschnitt 53 ist auf unterschiedliche Länge ausgelegt. Dadurch können weitgehend dieselben Bauteile der Misclitromnel für unterschiedliche Nennvolumina verwendet wer- den. Um nach Maßgabe der Erfindung trotz Einsatzes von Mischtrommeln mit unterschied- lichen Volumina dieselben Stützböcke für den vorderen und hinteren Bereich verwenden zu können, ist der hintere Stützbock 4 mit einer Verstelleinrichtung versehen, die eine Längsverschiebung des hinteren Stützbocks in Axialrichtung der Längsträger und eine Ver- schwenkung des hinteren Stützbocks ermöglicht. Der vordere Stützbock 3 ist hingegen mit einer Verstelleinrichtung versehen, die eine Verschwenkung des vorderen Stützbocks er- möglicht.

Fig. 10 zeigt hierbei eine Anordnung einer Mischtrommel auf einem Betonfahrzeug, bei dem sich die Verstelleinrichtung des hinteren Stützbocks 4 in Neutralstellung befindet, d. h. der Stützbock 4 befindet sich in einer nicht verschwenkten Lage, in der die Achsen der La- gerbolzen 48 eine Ebene aufspannen, die im wesentlichen parallel zu den Längsträgem ist.

Für die Neutralstellung wird zweckmäßigerweise eine mittlere Tronumelgröße, beispielswei- se eine Trommel mit einem Nemvolunen von 9 m3 verwendet, damit die Kippwinkel nicht zu groß werden. Bei den größeren Trommeln, also Trommeln mit einer größeren Länge, müssen die Stützböcke dann nach hinten gekippt werden. Bei kürzeren Trommeln müssen die Stützböcke dam nach vorne gekippt werden. Hierbei sind die Längsträger in den Figu- ren 10 und 11 nur schematisch durch eine durchgezogene gerade Linie unterhalb der Lager- bolzen 48 angedeutet. Für den Fall, dass nunmehr eine Mischtrommel gemäß Fig. 11 ver- wendet wird, die ein geringeres Nemvolumina und damit einen weniger langen zylindri- schen Abschnitt 53 aufweist, wird der hintere Stützbock 4 aus der in Fig. 10 dargestellten neutralen Lage über die Verstelleinrichtung infolge von Längsführungsgliedem nach vorne, also in Richtung auf die Fahrerkabine des Betonfahrzeuges verschoben und geringfügig bezüglich seines hinteren Bereichs nach oben verschwenkt, wie es durch den Winkel ß in Fig. 11 angedeutet ist. Dadurch wird die Rollenlagerung des Stützbocks 4 gegenüber dem Lauflranz 6 nachgeführt und ausgerichtet, da bei der kürzer ausgeführten Mischtrommel gemäß Fig. 11 die Mischtrommel stärker gekippt ist, als bei der längeren Mischtrommel nach Fig. 10, d. h. die Achse der Mischtrommel einen größeren Winkel mit der Ebene der Längsträger 2 einschließt als in Fig. 10. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 erfolgt hierbei die Schwenkung im Bereich der vorderen Lagerbolzens 48. Die hochgeschwenkte Stellung des Stützbocks wird dann in geeigneter Weise verriegelt, was beispielsweise durch An- schweißen eines Halters oder etwa dadurch erfolgen kann, dass seitlich an den Längsträgern Laschen oder Querplatten angesetzt sind, die eine Führungskurve für einen stützbockseitig vorgesehenen Führungsstift aufweisen, um die Schwenkbewegung zu ermöglichen. Die Verriegelung erfolgt dann durch entsprechende Veniegelungsstifte, wobei die Schwenkbe- wegung der Mischtrommel in Anpassung an die unterschiedlichen Nennvoluminas in vor- gegebenen Stufen erfolgt. Zugleich wird, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist, der vordere Stütz- bock 3 um seine vorderen Lagerbolzen um einen Winkel a nach oben verschwenkt, so dass auch insoweit eine Nachführung der Stützbocklagerung an die unterschiedlichen Nennvo- lumina der Mischertrommeln erfolgt.

Die Ausfiihrungsform eines Stützbocks gemäß Fig. 12 ähnelt von der Bauweise der Ausfüh- rungsform nach den Figuren 6 bis 8, indem der Stützbockaufbau kastenartig aufgebaut ist.

Allerdings ist dieser Stützbockaufbau auf eine 3-Pullkt-Lagerung auf dem Rahmen bzw. den Längsträgem ausgelegt. Die beiden hinteren Lagerstellen des Stützbockaufbaus nach Fig.

12, die mit 48 bezeichnet sind, sind entsprechend der Ausführungsform nach den Figuren 6 bis 8 ausgebildet, wobei die Lager 48 durch ein durch den Stützbockaufbau durchgehendes Rohr gebildet sind. Unterschiedlich ist jedoch die Lagerung des Stützbockaufbaus im vorde- ren Bereich aufgrund der Auslegung als 3-Punkt-Lagerung. Hierzu ist im dargestellten Aus- führungsbeispiel der vordere Abschnitt des Stützbockaufbaus bzw. das Vorderteil durch eine spitz zulaufende Haube 60 mit pyramidenförmigem oder trichterförmigem Aufbau aus- gebildet, wobei sich am vorderen Ende ein Lagerbolzen 61 befindet, der hier als Achsstum- mel dargestellt ist. Im Idealfall ist dieser Auflagelpunkt als Kugelgelenk oder auch als elas- tisches Lager ausgeführt. Der Stützbockaufbau wird mit den beiden seitlichen Lagern 48 gegenüber den Längsträgem verlagert, wohingegen der Stützbockaufbau im Frontbereich an einer die Längsträger überspannenden Traverse oder dgl. verlagert sein kann. Wie aus Fig.

12 ersichtlich, ist die Lagerstelle 61 mittig bezüglich des Stützbockaufbaus bzw. der beiden Lagerstellen 48 angeordnet. Im übrigen wird bezüglich der weiteren Ausgestaltung des Stützbockaufbaus auf die vorhergehende Beschreibung Bezug genommen, insbesondere was den oberen Aufbau des Stützbockkastens einschließlich der versenkten Aufnahme der Trag- rollen sowie die seitlichen Tragarme des Stützbockaufbaus betrifft.

Der Vorteil, der mit der Ausfülzrumgsfolm nach Fig. 12 realisierten 3-Punkt-Lagerung be- steht darin, dass bei Torsionsbeanspruchung auf die beiden Längsträger des Fahrzeugrah- mens immer eine Ebene aufgespannt ist und dadurch Zwangsverfonnungen des Stützbock- aufbaus und entsprechende Überbelastungen der Lagerstellen weitgehend vermieden wer- den. Im Falle einer 4-Punkt-Lagerung ist der Stützbock über vier Lagerpunkte in einer Ebe- ne am Fahrzeugrahmen gehalten. Beim Auftreten von Torsionskräften auf die beiden Längs- träger ergibt sich durch die hierbei auftretenden Verbiegungen ein Herauswandern mindes- tens eines der Lagerpunkte aus der aufgespannten Ebene, so dass zwangsweise Kräfte auf den Stützbock und die Lagerstellen einwirken. Dem muss durch entsprechende Auslegung der Lagerbereiche begegnet werden. Im Falle der beschriebenen 3-Punkt-Lagerung werden derartige Zwangsverformungen auf den Stützbockaulbau weitgehend vermieden, so dass sie keine entsprechend hohen Kräfte an den Lagerstellen aufbauen können.