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Patent Searching and Data


Title:
TRANSMISSION ARRANGEMENT AND METHOD FOR OPERATING A TRANSMISSION ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/158029
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a transmission arrangement comprising a starter element for a transmission of a vehicle, a lubricant supply device and a connecting device for connecting an electric machine of the vehicle to the transmission, said starter element, lubricant supply device and connecting device being actuated via a common connecting element.

Inventors:
KUNDERMANN, Wolfgang (E.-Brändström-Str. 50, Schweinfurt, 97422, DE)
EINENKEL, Steffen (Mittelleite 8, Priesendorf, 96170, DE)
MATSCHAS, Steffen (Premicher Str. 15, Bad Bocklet-Aschach, 97708, DE)
Application Number:
EP2018/052594
Publication Date:
September 07, 2018
Filing Date:
February 02, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ZF FRIEDRICHSHAFEN AG (Löwentaler Straße 20, Friedrichshafen, 88046, DE)
International Classes:
F16H7/00; F16H57/04; B60K6/48; F16H7/06; F16H7/08; F16H7/18; F16H41/00
Foreign References:
EP2644942A12013-10-02
DE102015205218A12016-09-29
DE112014005763T52016-10-20
DE102005039868A12006-03-02
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Claims:
Patentansprüche

1. Getriebeanordnung (1), umfassend

ein Anfahrelement (2) für ein Getriebe eines Fahrzeugs,

eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3), und

eine Anbindungseinrichtung (4) zur Anbindung einer elektrischen Maschine

(14) des Fahrzeugs an das Getriebe,

dadurch gekennzeichnet, dass

Anfahrelement (2), Schmiermittelbereitstellungseinrichung (3) und Anbindungseinrichtung (4) über ein gemeinsames Verbindungselement (8) betätigbar sind.

2. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Verbindungselement (8) in einer axialen Ebene (E) angeordnet ist.

3. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Verbindungselement (8) als Umlaufelement, insbesondere als Umlaufkette, ausgebildet ist.

4. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umlenkelement (9) angeordnet ist, derart, dass mittels des Umlenkelements (9) ein Kräfteeintrag auf die Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3) durch das gemeinsame Verbindungselement (8) vermindert wird.

5. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (9) in Umlaufrichtung des gemeinsamen Verbindungs- elements (8) nach der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3) angeordnet ist.

6. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Verbindungselement (8) mittels einer Spanneinrichtung (10) auf einer vorgegebenen mechanischen Spannung haltbar ist.

7. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (10) derart angeordnet ist, sodass diese mit einer Außenseite (A) des gemeinsamen Verbindungselements (8) in Wirkverbindung steht.

8. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass Anfahrelement (2), Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3) und Anbindungseinrichtung (4) jeweils über ein Drehungs- übertragungselement (11a, 11b, 11c), insbesondere ein Zahnrad, mittels des gemeinsamen Verbindungselements (8) betätigbar sind, derart, dass der Drehsinn (D) von zumindest zwei der drei Drehungsübertra- gungselemente (11a, 11 b, 11c) jeweils gleich ist, insbesondere das Dre- hungsübertragungselement (11b) des Anfahrelements (2) einen umgekehrten Drehsinn verglichen mit dem Drehsinn (D) der beiden anderen Dre- hungsübertragungselemente (11a, 11c) aufweist.

9. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Drehungsübertragungselemente (11a, 11 b, 11c) den gleichen Drehsinn aufweisen.

10. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehungsübertragungselement (11 b) mit umgekehrtem Drehsinn auf einer Außenseite (A) des gemeinsamen Verbindungselements (8) angeordnet ist.

11. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Drehungsübertragungselemente (11a, 11c), insbesondere die Drehungsübertragungselemente (11a, 11c) der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3) und der Anbindungseinrichtung (4) mit einer Achse (12) verbunden ist, die beidseits des Drehungsübertra- gungselements (11a, 11c) gelagert ist.

12. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (12) des Drehungsübertragungselements (11a) der Anbindungseinrichtung (4) der elektrischen Maschine (14) mittels einer Steckverzahnung (18) und einem Ritzel (11a) an die elektrische Maschine (14) anbindbar ist.

13. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverzahnung und das Ritzel in einem Trockenraum angeordnet sind.

14. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelzuführeinrichtung (3) in Form einer Schmiermittelpumpe, insbesondere einer Ölpumpe, ausgebildet ist.

15. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anfahrelement (2) in Form eines

a) Wandlers (7) oder einer

b) Anfahrkupplung (2) mit drehadaptivem Tilger (5), und insbesondere mit einem Torsionsdämpfer (6),

ausgebildet ist.

16. Verfahren zum Betreiben einer Getriebeanordnung (1), umfassend ein Anfahrelement (2) für ein Getriebe eines Fahrzeugs,

eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3), und

eine Anbindungseinrichtung (4) zur Anbindung einer elektrischen Maschine (14) des Fahrzeugs an das Getriebe,

dadurch gekennzeichnet, dass

Anfahrelement (2), Schmiermittelbereitstellungseinrichtung (3) und Anbindungseinrichtung (4) über ein gemeinsames Verbindungselement (8), insbesondere ein Umlaufelement, betätigt werden.

Description:
Getriebeanordnung und Verfahren zum Betreiben einer Getriebeanordnung

Die Erfindung betrifft eine Getriebeanordnung, umfassend ein Anfahrelement für ein Getriebe eines Fahrzeugs, eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung, und eine Anbindungseinnchtung zur Anbindung einer elektrischen Maschine des Fahrzeugs an das Getriebe.

Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betreiben einer Getriebeanordnung, umfassend ein Anfahrelement für ein Getriebe eines Fahrzeugs, eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung, und eine Anbindungseinnchtung zur Anbindung einer elektrischen Maschine des Fahrzeugs an das Getriebe.

Getriebeteile, beispielsweise eines Kraftfahrzeugs, müssen mit Schmiermittel beaufschlagt werden, einerseits um Reibungsverluste möglichst gering zu halten, andererseits auch um eine Kühlung der Getriebeteile zu ermöglichen. Durch die immer größere Anzahl von Hybridfahrzeugen muss auf beengtem, maximalem Bauraum nicht nur die Bereitstellung von Schmiermitteln erfolgen, sondern auch eine elektrische Maschine an das Getriebe angebunden werden.

In der DE 10 2005 039 868 A1 ist vorgeschlagen worden, den Antrieb einer Ölpumpe durch einen separaten Elektromotor, welcher nicht der Fahrmotor ist, anzutreiben, wobei der separate Elektromotor wechselweise mit dem Verbrennungsmotor die Ölpumpe antreibt. Der elektrische Antrieb der Ölpumpe erfolgt über eine erste Kette dann, wenn der elektrische Fahrmotor das Fahrzeug antreibt. Treibt der Verbrennungsmotor das Fahrzeug an, dann erfolgt der Ölpumpenantrieb über eine zweite Kette durch den Verbrennungsmotor. Dabei wird das wechselweise Zu- und Abschalten über zwei Rollenfreiläufe in den Pumpenritzeln gesteuert.

Problematisch hierbei ist der komplizierte Aufbau und der damit verbundene hohe Bauraum.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Getriebeanordnung und ein Verfahren zum Betreiben einer Getriebeanordnung zur Verfügung zu stellen, wel- che einerseits eine zuverlässige Anbindung einer elektrischen Maschine ermöglichen, gleichzeitig wenig Bauraum beanspruchen, einfach im Aufbau sind und zuverlässig betrieben werden können.

Diese Aufgabe wird bei einer Getriebeanordnung, umfassend ein Anfahrelement für ein Getriebe eines Fahrzeugs, eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und eine Anbindungseinrichtung zur Anbindung einer elektrischen Maschine des Fahrzeugs an das Getriebe, dadurch gelöst, dass Anfahrelement, Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und Anbindungseinrichtung über ein gemeinsames Verbindungselement betätigbar sind.

Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren zum Betreiben einer Getriebeanordnung, umfassend ein Anfahrelement für ein Getriebe eines Fahrzeugs, eine Schmiermittelbereitstellungseinrichtung, und eine Anbindungseinrichtung zur Anbindung einer elektrischen Maschine des Fahrzeugs an das Getriebe, dadurch gelöst, dass Anfahrelement, Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und Anbindungseinrichtung über ein gemeinsames Verbindungselement, insbesondere ein Umlaufelement, betätigt werden.

Damit kann auf zuverlässige Weise eine elektrische Maschine beispielsweise als P1- Hybrid oder als P2-Hybrid mit einem Anfahrelement und der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung auch bei beengten Platzverhältnissen in einem Hybridgetriebe angeordnet werden.

Der Begriff„Schmiermittel" ist im weitesten Sinne zu verstehen und umfasst nicht nur Schmiermittel, sondern auch Kühlmittel bzw. allgemein fluidische Mittel zur Anwendung in Getrieben von Fahrzeugen. Schmiermittel ist somit insbesondere jedes fluide Medium, welches zur Schmierung und/oder zur Kühlung von Teilen eines Getriebes verwendet werden kann.

Der Begriff„Drehungsübertragungselement" ist im weitesten Sinne zu verstehen und umfasst insbesondere Elemente, die zur Übertragung von Drehmomenten ausgebildet sind. Diese können selbst hierzu drehbar ausgebildet sein. Ein Drehungsübertra- gungselement kann insbesondere ein mechanisches Element, insbesondere ein Getriebeteil oder dergleichen sein, beispielsweise ein Zahnrad, eine Welle oder dergleichen.

Weitere Merkmale, Vorteile und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben bzw. werden durch diese offenbart:

Vorteilhafterweise ist das gemeinsame Verbindungselement in einer axialen Ebene angeordnet. Damit kann der axiale Bauraum, der für eine Betätigung von Anfahrelement, Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und Anbindungseinrichtung benötigt wird, noch weiter verkleinert werden.

Zweckmäßigerweise ist das gemeinsame Verbindungselement als Umlaufelement, insbesondere als Umlaufkette, ausgebildet. Dies ermöglicht eine einfache, kostengünstige und zuverlässige gemeinsame Betätigung von Anfahrelement, Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und Anbindungseinrichtung mittels des gemeinsamen Verbindungselements.

Vorteilhafterweise ist ein Umlenkelement angeordnet, derart, dass mittels des Umlenkelements ein Kräfteeintrag auf die Schmiermittelzufuhreinrichtung durch das gemeinsame Verbindungselement vermindert wird. Damit werden mechanische Belastungen auf die Schmiermittelbereitstellungseinrichtung reduziert, was die Lebensdauer der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung bzw. von entsprechenden Betätigungselementen wesentlich erhöht.

Zweckmäßigerweise ist das Umlenkelement in Umlaufrichtung des gemeinsamen Verbindungselements nach der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung angeordnet. Damit wird auf einfache Weise eine mechanische Belastung bzw. die Lagerkraft für die Schmiermittelbereitstellungseinrichtung durch das Umlenkelement, beispielsweise in Form einer Umlenkrolle, übernommen. Hierzu kann beispielsweise der Um- schlingungswinkel von dem gemeinsamen Verbindungselement an einem entsprechenden Kraftübertragungselement der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung, beispielsweise ein Zahnrad oder dergleichen, klein gehalten werden. Vorteilhafterweise ist das gemeinsame Verbindungselement mittels einer Spanneinrichtung auf einer vorgegebenen mechanischen Spannung haltbar. Damit wird die Zuverlässigkeit der Betätigung der jeweiligen Einrichtungen durch das gemeinsame Verbindungselement erhöht.

Zweckmäßigerweise ist die Spanneinrichtung derart angeordnet, sodass diese mit einer Außenseite des gemeinsamen Verbindungselements in Wirkverbindung steht. Dies ermöglicht eine einfache und flexible Anordnung der Spanneinrichtung innerhalb der Getriebeanordnung.

Vorteilhafterweise sind Anfahrelement, Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und Anbindungseinrichtung jeweils über ein Drehungsübertragungselement, insbesondere ein Zahnrad, mittels des gemeinsamen Verbindungselement betätigbar, derart, dass der Drehsinn von zumindest zwei der drei Drehungsübertragungselemente jeweils gleich ist, insbesondere das Drehungsübertragungselement des Anfahrelements einen umgekehrten Drehsinn verglichen mit dem Drehsinn der beiden anderen Drehungsübertragungselemente aufweist. Dies ermöglicht eine einfache und gleichzeitig zuverlässige Betätigung der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung, der Anbindungseinrichtung und des Anfahrelements.

Zweckmäßigerweise weisen alle Drehungsübertragungselemente gleichen Drehsinn auf. Damit ist eine besonders einfache Betätigung aller Einrichtungen und des Anfahrelements mittels des gemeinsamen Verbindungselements möglich.

Vorteilhafterweise ist ein Drehungsübertragungselement mit umgekehrtem Drehsinn auf einer Außenseite des gemeinsamen Verbindungselements angeordnet. Damit lässt sich auf besonders einfache Weise ein umgekehrter Drehsinn für das Drehungsübertragungselement erreichen.

Zweckmäßigerweise ist zumindest eines der Drehungsübertragungselemente, insbesondere die Drehungsübertragungselemente der Schmiermittelbereitstellungseinrichtung und der Anbindungseinrichtung, mit einer Achse verbunden, die beidseits des Drehungsubertragungselements gelagert ist. Damit kann beispielsweise auf eine Umlenkrolle zur Entlastung des jeweiligen Drehungsubertragungselements, verzichtet werden.

Vorteilhafterweise ist die Achse des Drehungsubertragungselements der An- bindungseinrichtung der elektrischen Maschine mittels einer Steckverzahnung und einem Ritzel an die elektrische Maschine anbindbar ist. Damit lässt sich auf einfache und flexible Weise eine elektrische Maschine an die Getriebeanordnung anbinden.

Zweckmäßigerweise ist die Steckverzahnung und das Ritzel in einem Trockenraum angeordnet. Damit kann auf eine aufwändige Integrierung in einen Nassraum verzichtet werden.

Vorteilhafterweise ist die Schmiermittelbereitstellungseinrichtung in Form einer Schmiermittelpumpe, insbesondere einer Ölpumpe ausgebildet. Damit lässt sich auf einfache und kostengünstige Weise ein Schmiermittel für die Getriebeanordnung bzw. das Getriebe insgesamt zur Verfügung stellen.

Zweckmäßigerweise ist das Anfahrelement in Form eines a) Wandlers oder einer b) Anfahrkupplung mit drehadaptivem Tilger, und insbesondere mit einem Torsionsdämpfer ausgebildet. Damit wird die Flexibilität der Getriebeanordnung insbesondere hinsichtlich der Dämpfung von Schwingungen insgesamt erhöht.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen, und aus dazugehöriger Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Bevorzugte Ausführungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile oder Elemente beziehen.

Dabei zeigen in schematischer Form

Figur 1 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 2 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 3 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 4 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 5 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 6a, b Teile einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 7 einen Teil einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

Figur 8 einen Teil einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Figur 1 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In Figur 1 ist eine Getriebeanordnung 1 mit einem Ölpumpenantrieb für ein Hybridgetriebe gezeigt. Der Aufbau ist hierbei von links nach rechts in Figur 1 in axialer Richtung einer Getriebeeingangswelle AA wie folgt: Auf der linken Seite wird über einen Kurbelwellenflansch Drehmoment von einer Kurbelwelle auf einen Torsionsdämpfer 6 in Form eines Zweimassenschwungrades übertragen. Auf der Sekundärseite des Zweimassenschwungrades 6 ist ein Tilger 5 bspw. ein drehzahladaptiver Tilger, angeordnet, der an einem Außenlamellenträger 22 einer Anfahrkupplung 2 angebunden, in radialer Richtung oberhalb der Anfahrkupplung 2 im Wesentlichen angeordnet ist und beidseitig der Anfahrkupplung 2 abgestützt ist. Die Anfahrkupplung 2 ist mit ihrem Innenlamellenträger 21 als Sekundärseite mit der Getriebeeingangswelle AA verbunden. Zwischen Sekundärseite des Torsionsdämpfers 6 und Primärseite der Anfahrkupplung 2 ist weiter ein Lagerschild 23 angeordnet. Weiter in axialer Richtung ist eine Getriebeglocke 16 angeordnet, in der im radial äußeren Bereich Teile 11a der Anbindungseinrichtung 4 für eine elektrische Maschine 14 drehbar gelagert sind. Im radial inneren Bereich nahe der Getriebeeingangswelle AA ist eine Anbindungseinrichtung in Form eines Ritzels 11 b zur Betätigung der Anfahrkupplung 2 angeordnet und im unteren Bereich von Figur 1 ist eine Anbindungseinrichtung 11c, 12, 13 für eine Ölpumpe 3 angeordnet, die über ein weiteres Ritzel 11c angebunden ist. Alle drei Ritzel 11a, 11b und 11c sind über eine umlaufende Kette 8 in einer axialen Ebene E miteinander verbunden und betätigbar. Das Ritzel 11a, der elektrischen Maschine 14 ist dabei mittels einer Steckverzahnung mit einer Welle für die elektrische Maschine 14 verbunden. Die Ausführungsform der Figur 1 entspricht dabei im Wesentlichen der Anbindung eines P1-Hybrids.

Figur 2 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 2 ist im Wesentlichen die Ausführungsform gemäß Figur 1 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 1 ist bei der Ausführungsform der Figur 2 die Welle 12 der Ölpumpe 3 beidseitig des Ritzels 11c gelagert. Das Ritzel 11c für die Ölpumpe 3 hat damit eine zusätzliche Lagerstelle verglichen mit der Ausführungsform der Figur 1. Unabhängig hiervon ist in Figur 2 wie in Figur 1 das Ritzel 11a mit- tels einer Steckverzahnung mit der Welle 12 für die elektrische Maschine 14 verbunden. Das Ritzel 11a ist dabei im Trockenraum TR eines Getriebes angeordnet.

Figur 3 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 3 ist im Wesentlichen die Ausführungsform der Getriebeanordnung 1 gemäß Figur 1 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 1 ist in der Ausführungsform von Figur 3 der Tilger 5, die Anfahrkupplung 2 sowie das Zweimassenschwungrad 6 durch einen Wandler 7 ersetzt. Hierbei ist dann eine Drehmoment- AbStützung vom Leitrad des Wandlers 7 über eine Stützwelle vorzusehen.

Figur 4 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 4 ist im Wesentlichen ein analoger Aufbau gemäß Figur 1 gezeigt. Bei der Ausführungsform der Figur 4 handelt es sich um eine P2-Hybridanbindung im Gegensatz zur Ausführungsform der Figur 1 , bei der sich um eine P1-Hybridanbindung handelt. Die Anfahrkupplung 2 übernimmt hier zusätzlich die Funktion einer K0- Trennkupplung. Die elektrische Maschine 14 wird dabei über das Ritzel 11b an die Sekundärseite, also die Innenlamellenträger-Nabe der Anfahrkupplung 2 angebunden. Weiterhin ist wie in Figur 1 ein Stabilisierungsblech 5b für den drehadaptiven Tilger 5 angeordnet, welches jedoch im Unterschied zu der Ausführungsform der Figur 1 mit einem Lagerelement 20 an einer Nabe des Innenlamellenträgers 21 gelagert ist. Der Tilger 5 ist somit beidseitig gelagert. Die elektrische Maschine 14 kann beispielsweise bei offener Anfahrkupplung 2 und stehendem Verbrennungsmotor die Ölpumpe 3 antreiben, also bei stehendem Fahrzeug mit offener Getriebekupplung.

Figur 5 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 5 ist im Wesentlichen die Ausführungsform gemäß Figur 4 gezeigt. Hierbei ist jedoch der drehzahladaptive Tilger 5 lediglich einseitig an der Anfahrkupplung 2 über die Tilgeranbindung 5a angebunden.

Fig. 6a und 6b zeigen Teile einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Fig. 6a und 6b werden in schematischer Form senkrecht zu der Ansicht der Fig. 1- 5, also in Blickrichtung der Getriebeeingangswelle AA das Zusammenwirken der drei Ritzel 11a, 11b und 11c und der Kette 8 gezeigt. Die Kette 8 umläuft dabei im Wesentlichen die beiden Ritzel 11a und 11c. Das Kupplungsritzel 11b greift hierbei in Fig. 6a außenseitig also im Außenraum A an der Kette 8 zwischen den beiden Ritzeln 11a, 11c an. Das Kupplungsritzel 11b ist somit gegenläufig zu dem Ritzel 11a für die elektrische Maschine 14 und dem Ritzel 11c für die Ölpumpe 3 ausgebildet. Die Innenraum I wird dabei durch den von der Kette umschlossenen Raum gebildet, der Außenraum A ist hierzu komplementär. In Fig. 6b ist im Unterschied zur Fig. 6a das Kupplungsgipfel 11b nun im Innenraum I angeordnet. In der Ausführungsform der Fig. 6b weisen alle Zahnräder bzw. Ritzel 11a, 11 b und 11c den gleichen Drehsinn D auf. In beiden Ausführungsformen der Fig. 6a und 6b kann ein Umlenkelement und/oder ein Kettenspanner 10 vorgesehen sein.

Figur 7 zeigt einen Teil einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 7 ist in schematischer Form analog zur Darstellung in Figur 6 das Zusammenwirken der drei Ritzel 11a, 11b und 11c und der Kette 8 gezeigt. Zusätzlich ist nun eine Umlenkrolle 9 zwischen dem Ritzel 11a für die elektrische Maschine und dem Ritzel 11c für die Ölpumpe 3 entlang der Umlaufkette 8 angeordnet. Das Kupplungsritzel 11b wird analog zur Figur 6a außenseitig gekämmt, weist also umgekehrten Drehsinn verglichen mit den beiden anderen Ritzeln 11a, 11c und der Umlenkrolle 9 auf.

Figur 8 zeigt einen Teil einer Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In Figur 8 ist im Wesentlichen der Teil einer Getriebeanordnung gemäß Figur 6b gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 6b ist in der Ausführungsform der Figur 8 eine Umlenkrolle 9 angeordnet, welche in Umlaufrichtung der Kette 8 hinter dem Ritzel 11c für die Ölpumpe 3 angeordnet ist. Dies verhindert den Eintrag von mechanischen Belastungen auf das Ölpumpenritzel 11c, wenn die Kette 8 nur einen kleinen Umschlingungswinkel in Bezug auf das Ölpumpenritzel 11c, wie in Figur 8 gezeigt, aufweist.

Zusammenfassend ermöglicht zumindest eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Anbindung einer elektrischen Maschine als P1 -Hybrid und als P2- Hybrid dergestalt, dass die elektrische Maschine mit dem Anfahrelement und einer Ölpumpe in einer Ebene zur Betätigung derselben miteinander verbunden sind. Mittels unterschiedlicher Zahnradgrößen können geeignete Übersetzungen für die elektrische Maschine bereitgestellt werden. Die Anfahrkupplung kann hier auch eine K0- Trennkupplungsfunktion übernehmen. Darüber hinaus kann auch eine zusätzliche Anfahrkupplung bzw. ein schlupffähiges Element im Getriebe angeordnet werden. Mittels einer zusätzlichen Lagerung für die Ölpumpe und/oder durch Verwendung einer Umlenkrolle in Drehrichtung der Kette hinter dem Ölpumpenritzel kann die Pumpenlagerung entlastet werden: die aus der Kettenkraft resultierende Lagerkraft übernimmt dann im Wesentlichen die Umlenkrolle, wenn der Umschlingungswinkel am Ritzel der Ölpumpe klein haltbar ist. Der Antrieb kann dabei vom Anfahrelement über eine drehmomentführende Steckverbindung, beispielsweise eine Steckverzahnung, auf ein getriebeseitiges Ritzel erfolgen. Dies ermöglicht sowohl die Verwendung einer Anfahrkupplung oder eines Drehmomentwandlers, wobei bei Verwendung eines Wandlers eine andere Stützwelle in Verbindung zum Leitrad des Wandlers bei ansonsten gleichem Aufbau angeordnet werden. Im Falle eines P2-Hybrids wird vorzugsweise die Steckverbindung zum getriebeseitigen Ritzel aus der sekundärseitigen Nabe, insbesondere der Innenlamellenträger-Nabe der Anfahrkupplung geführt.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar. Bezugszeichen

Getriebeanordnung

Anfahrkupplung

Ölpumpe

Anbindungseinrichtung drehzahladaptiver Tilger a, 5b Tilgeranbindung

Torsionsdämpfer

Wandler

Kette

Umlenkrolle

10 Spanneinrichtung

11a, b, c Ritzel/Zahnrad

12 Welle

13 Lagerung

14 elektrische Maschine

15 Getriebegehäuse

16 Getriebeglocke

17 Gehäusedeckel

18 Steckverzahnung

19 Stabilisierungsblech

20 Lagerelement

21 Innenlamellenträger

22 Außenlamellenträger

23 Lagerschild

D Drehsinn

A Außenraum

I Innenraum

E axiale Ebene

AA Getriebeeingangswelle