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Patent Searching and Data


Title:
TRANSMISSION AND/OR RECEPTION APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/028465
Kind Code:
A2
Abstract:
The present invention is used to simplify and to illustrate the communication between a plurality of communicating parties which can use a transmission and/or reception device based on the invention to transmit and/or receive simple visual messages. This is achieved by the present invention, which has a console (2) which has means, symbolizing messages, for selecting messages inserted into it, e.g. balls. Depending on the selected ball, a message is sent to the network subscriber associated with a corresponding reading device in the form of an insertion hollow by simply placing the ball in the respective insertion hollow. Communication in a network.

Inventors:
PECHER, Daniel (Kapellmattstrasse 36, Baden-Baden, 76532, DE)
MARSCHNER, Kai-Uwe (Händelstrasse 9, Karlsruhe, 76185, DE)
Application Number:
DE2007/001560
Publication Date:
March 13, 2008
Filing Date:
September 03, 2007
Export Citation:
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Assignee:
PECHER, Daniel (Kapellmattstrasse 36, Baden-Baden, 76532, DE)
MARSCHNER, Kai-Uwe (Händelstrasse 9, Karlsruhe, 76185, DE)
International Classes:
G08B5/22; G06Q10/00
Attorney, Agent or Firm:
GEITZ TRUCKENMÜLLER LUCHT (Kriegsstrasse 234, Karlsruhe, 76135, DE)
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Claims:

P A T E N T A N S P R ü C H E

1. Sende- und/oder Empfangsvorrichtung zur Kommunikation innerhalb eines Netzwerks mit definierter Knotenzahl, wobei jedem der Knoten eine, vorzugsweise identische, Sende- und/oder Empfangsvorrichtung (1) zugeordnet ist und jede dieser Sende- und/oder Empfangsvorrichtungen (1) zumindest eine Leseeinrichtung (3) aufweist, wobei Mittel zur Auswahl von Botschaften (5) m Eingriff dieser wenigstens einen Leseeinrichtung (3) bringbar sind, eine Kennung des in Eingriff der Leseeinrichtung (3) gebrachten Mittels (5) ermittelbar ist, eine Datenverbindung zwischen der Leseeinrichtung (3) und wenigstens einer de- finierten Gegenstelle herstellbar ist und an der Gegenstelle eine mit der Kennung korrespondierende Botschaft optisch darstellbar ist.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Leseeinrichtung (3) jeweils einer Gegenstelle zumindest vorübergehend zuweisbar ist.

3. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) gleichzeitig mit Netzwerkknoten verschiedener Netzwerke verbindbar ist.

4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung zwischen zwei Netzwerkknoten über eine Einwahl-Leseemrichtung herstellbar ist.

5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung, welche über die Einwahl-

Leseeinrichtung hergestellt ist, einer anderen Leseeinrichtung zuweisbar ist.

6. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) als Konsole (2) ausgestaltet ist, innerhalb derer die Leseeinrichtungen (3) m Form von Einlegemulden gebildet sind, m welche Mittel (5) zur Auswahl von Botschaften in Form geometrischer Korper zum Zwecke der Auslesung ihrer Ken- nung zumindest weitgehend formschlussig einlegbar sind.

7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennung der Mittel (5) zur Auswahl einer Botschaft m wenigstens einem RFID-Tag gespeichert ist und dieses mithilfe einer Leseeinrichtung (3) m Form einer Einlegeschale nur dann auslesbar ist, wenn das jeweilige Mittel (5) m der Einlegeschale aufgenommen ist.

8. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennung der Mittel (5) zur Auswahl einer Botschaft aufgrund deren Farbe ermittelbar ist, welche mittels wenigstens eines optischen Sensors erfassbar ist.

9. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Kennung korrespondierende Botschaften mittels farbiger Leuchtsymbole (6) im Bereich der einer sendenden Gegenstelle zugeordneten Leseeinrichtung (3) dargestellt sind.

10. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikation der Vorrichtung mit der Gegenstelle drahtlos, vorzugsweise über W-LAN oder GSM, erfolgt.

11. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Mehrzahl solcher Vorrichtungen (1) ein Netzwerk gebildet ist.

12. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine nach dem Einlesen einer Kennung auf der Gegenstelle empfangene Botschaft solange erhalten bleibt, bis diese Botschaft entweder durch eine Gegenkennung gelöscht, durch eine andere Kennung überschrieben oder durch Einlesen einer Bestätigungskennung auf der Gegenstelle bestätigt wird.

13. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leseeinrichtung (3) wenigstens ein Schalter derart zugeordnet ist, dass ein Senden der Kennung nur bei einer steigenden oder nur bei einer fallenden Schaltflanke erfolgt.

14. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter dadurch betätigbar ist, dass die Mittel (5) zur Auswahl einer Botschaft in eine Eingriffsposition bezüglich der Leseeinrichtung (3) gebracht werden.

15. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtung Mittel zur Authentifizierung des Benutzers zugeordnet sind, wobei nach erfolgter Authentifizierung der aktuelle Botschaftszustand bezüglich des Benutzers angezeigt wird.

16. Vorrichtung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Authentifizierung der aktuelle Botschafts-

zustand aus einem entfernten Speicher, etwa aus dem Internet, eingelesen wird.

17. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (3) zur

Kennzeichnung der Gegenstelle ertüchtigt ist.

18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kennung der Gegenstelle auf einem Display im Bereich der mit der jeweiligen Gegenstelle korrespondierenden Leseeinrichtung (3) anzeigbar ist.

19. Vorrichtung gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (3) mit einer Kennung der Gegen- stelle beschriftet ist.

20. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Mitteln (5) zur Auswahl einer Botschaft verbundenen Botschaften auf dem jeweiligen Mittel (5) ablesbar sind.

21. Vorrichtung gemäß Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (5) zur Auswahl einer Botschaft mehrere Botschaften tragen und je nach Art ihrer Positionierung bezüglich der Leseeinrichtung (3) unterschiedliche Kennungen übermitteln oder die Kennungen wählbar sind.

22. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) wenigs- tens eine Einlegemulde aufweist, in der die Mittel (5) zur Auswahl von Botschaften vorhaltbar sind.

23. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtung (1) ein Touchpad derart zugeordnet ist, dass auf diesem Handskizzen herstellbar und/oder anzeigbar sind.

24. Vorrichtung gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Handskizzen zwischen Leseeinrichtungen Sende- und/oder Empfangsvorrichtungen übertragbar sind.

25. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk auch virtuellen Sende- und/oder Empfangseinrichtungen zuweisbar sind, welche etwa auf Mobiltelefonen, PCs oder dergleichen softwareimplementiert sind.

26. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sende- und/oder Empfangsvorrichtung (1) zumindest so viele Leseeinrichtungen (3) aufweist, wie weitere Knoten im Netzwerk vorhanden sind.

Description:

SENDE- UND/ODER EMPFANGSVORRICHTUNG

Die Erfindung betrifft eine Sende- und/oder Empfangsvorrich- tung.

Sowohl im privaten als auch im professionellen Bereich ist es unerlässlich, miteinander zu kommunizieren, insbesondere auch dann, wenn es um die Abstimmung mehrerer Personen aufeinander geht. Terminvereinbarungen sind zwar durchaus auf herkömmliche Arten und Weisen möglich, jedoch stellt es beispielsweise eine Herausforderung dar, eine Mehrzahl von Teilnehmern einer Konferenz so zu koordinieren, dass der überblick über das Teilnehmen oder Nichtteilnehmen jedes Einzelnen gewahrt bleibt.

Die hierfür zur Verfügung stehenden Mittel sind vielfältig, in jedem Fall aber mehr oder minder geeignet. Stehen für solche Absprachen etwa nur herkömmliche Telefone zur Verfügung, so muss zunächst der Einladende jeden Teilnehmer anrufen und einen Terminvorschlag unterbreiten. Im Laufe dieser Anrufe kann es jedoch geschehen, dass ein wichtiger Teilnehmer diesen, bereits von anderen Teilnehmern akzeptierten Terminvorschlag nicht annehmen kann. Dann muss erneut mit bereits ein- verstandenen Teilnehmern telefoniert werden, bis letztendlich ein Termin gefunden ist.

Diese Situation kann durch Konferenzschaltungen entschärft werden, wobei in diesem Fall zwar ein geeigneter Termin ge- funden werden kann, es jedoch bereits zur Anbahnung einer Telefonkonferenz einen erheblichen logistischen Aufwand erfordert. Anschließend kann sich zudem eine änderung ergeben,

durch die eine neuerliche Abstimmung erforderlich würde, was wiederum zu einem großen Aufwand führen würde.

Deutlich geeigneter, um kurze Nachrichten zu verteilen und sich insbesondere abzustimmen, erscheinen Softwareprogramme wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes, welche durch geeignete Ansichten einen überblick über Ereignisse und Teilnehmer verschaffen und zudem das Versenden von Botschaften ermöglichen. Diese Möglichkeit ist zwar zweifellos durchaus effi- zient, jedoch wenig anschaulich.

Gerade insoweit zur Verabredung oder auch zur Koordinierung der Zusammenarbeit lediglich ein überschaubarer Personenkreis angesprochen werden soll, wie etwa eine Arbeitsgruppe oder ein Freundeskreis etc., erscheinen derart mächtige Werkzeuge überdimensioniert .

Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung zu schaffen, die eine einfache und verständliche Kommunikation erlaubt, die Botschaften auf anschauliche Art und Weise zwischen den Kommunikationspartnern ermöglicht .

Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Hauptan- spruchs. Weitere sinnvolle Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.

Erfindungsgemäß ist eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung Teil eines Netzwerks unbestimmter Größe. Jeder Teilnehmer entspricht darin einem Netzwerkknoten und verfügt über eine vorzugsweise identische Sende- und/oder Empfangsvorrichtung. Der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind dabei Leseeinrichtungen zugeordnet, mithilfe derer Botschaften an die anderen

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Teilnehmer gesendet werden können. So ist an der Vorrichtung für weitere mögliche Teilnehmer am momentanen Netzwerk jeweils eine Leseeinrichtung vorgesehen, mittels derer eine Botschaft über eine festlegbare Direktverbindung zu dem der jeweiligen Leseeinrichtung zugeordneten Teilnehmer gesendet werden kann. Zur übermittlung der Botschaften stehen eine Mehrzahl von Mitteln zur Auswahl von Botschaften zur Verfügung, wobei jedem Mittel eine Botschaft fest zugeordnet werden kann. Das der gewünschten Botschaft entsprechende Mittel wird in Eingriff der Leseeinrichtung gebracht, welche dem gewünschten Empfänger entspricht. Die Leseeinrichtung ermittelt eine dem jeweiligen Mittel innewohnende Kennung und ü- berträgt diese an die Gegenstelle. Dort wird im Bereich der wiederum dem Sender zugeordneten Leseeinrichtung eine mit der Kennung korrespondierende Botschaft optisch angezeigt.

Es erscheint sinnvoll, wenn jeweils einer Leseeinrichtung genau eine Gegenstelle zumindest vorübergehend zuweisbar ist. Durch diese direkte Zuordnung von einer definierten Leseein- richtung zu einem entfernten Netzwerkknoten ist praktisch eine Verbindung zu diesem entfernten Knoten durch die jeweilige Leseeinrichtung symbolisiert. Ein separater Vorgang zum Aufbau einer Verbindung, beziehungsweise die Eingabe einer der jeweiligen Gegenstelle eindeutig zugewiesenen Kennung, kann daher entfallen. Dies vereinfacht zusätzlich die Bedienung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Ebenfalls erscheint es sinnvoll, wenn mittels der Vorrichtung eine Mehrzahl von Netzen erreichbar ist, also gegebenenfalls mehrere nebeneinander bestehende Netze zusätzlich untereinander verbunden sind. Dies ermöglicht es, dass jeder Nutzer der Vorrichtung sein individuelles Netzwerk besitzt, wobei ein

anderer Teilnehmer dieses Netzwerks seinerseits Teil eines völlig anderen Netzwerks ist.

Eine Verbindung zwischen mehreren Netzwerkknoten wird dabei dadurch gebildet, dass der Sende- und/oder Empfangsvorrichtung zumindest eine Emwahl-Lesevorπchtung zugeordnet ist, über welche eine Anwahl eines bislang unverbundenen Netzwerkknotens erfolgen kann. Durch Eingabe einer diesem entfernten Netzwerkknoten zugeordneten Kennung wird die Verbindung auf- gebaut und es kann im Folgenden mit der Einwahl- Lesevorrichtung ebenso verfahren werden wie mit den „herkömmlichen" Leseeinrichtungen.

Um eine dauerhafte Verbindung einzurichten ist mit Vorteil die mittels der wenigstens einen Emwahl-Leseemrichtung geschaffene Verbindung anderen Leseeinrichtungen zuweisbar, so dass die Programmierung dieser Leseeinrichtungen über die Emwahl-Leseemrichtung erfolgt.

In sinnvoller Ausgestaltung ist die Vorrichtung in Form einer Konsole gebildet, wobei in der Konsole Einlegemulden vorhanden sind, welche den Lesereinrichtungen zugeordnet sind. In die genannten Einlegemulden sind Mittel zur Auswahl von Botschaften m Form geometrischer Korper einlegbar, etwa m Form von Kugeln, Wurfein, Pyramiden etc. Durch das Einlegen der jeweiligen Mittel zur Auswahl von Botschaften werden die Lesereinrichtungen aktiviert, eine zu dem jeweiligen Mittel zugeordnete Kennung ausgelesen und an die korrespondierende Gegenstelle gesendet. Unterschiedliche Botschaften können mithin dadurch ausgewählt werden, dass ein jeweils anderes Mittel zur Auswahl von Botschaften in die Leseeinrichtung eingelegt wird. Dies kann etwa so aussehen, dass der Benutzer eine grüne Kugel für Botschaft A in eine der Einlegemulden

einlegt, während er für Botschaft B etwa eine rote Kugel einlegen könnte. Der Nachrichtenempfänger wird durch die Auswahl der jeweiligen Einlegemulde beziehungsweise der jeweiligen Lesereinrichtung bestimmt.

Zur Erfassung der einem Mittel zur Auswahl einer Botschaft zugeordneten Kennung kann mit Vorteil dem jeweiligen Mittel ein RFID-Tag zugeordnet sein, welches beim Einlegen in die Einlegemulde von der Lesereinrichtung auslesbar ist. Dies hat den Vorteil, dass für den Benutzer eine besonders einfache Handlung, wie das Einlegen einer Kugel in eine Mulde, bereits das Einlesen der Botschaft auslöst, mithin die komplizierte tatsächliche Formulierung einer Botschaft an die Gegenstelle entfallen kann.

Eine Alternative hierzu stellt es dar, wenn beispielsweise die Farbe der Kugel oder des in anderer Form ausgebildeten Mittels zur Auswahl einer Botschaft etwa mittels eines optischen Sensors erfassbar ist. Dies stellt eine Verbesserung im Hinblick auf die Problematik, ein RFID-Tag präzise auf eine Lesereinrichtung aufzulegen, so dass eine Botschaft nicht an die falsche Gegenstelle gesendet wird, weil etwa eine benachbarte Leseeinrichtung ebenfalls auf den RFID-Tag angesprochen hat.

Zur Darstellung der übermittelten Botschaft ist es sinnvoll, wenn im Bereich einer sendenden Leseeinrichtung Mittel zur Darstellung der Botschaft vorhanden sind, etwa in Form einer Leuchtanzeige oder eines Displays. Ein Auflegen einer roten Kugel könnte im Beispiel ein Aufleuchten eines roten Lichtsignals an der Gegenstelle auslösen, das Auflegen einer grünen Kugel ein grünes Lichtsignal und so weiter. Auf diese Weise hat der Empfänger der jeweiligen Nachricht auf einen

Blick eine übersicht über die möglicherweise auf eine zuvor ergangene Anfrage eintreffenden Antworten.

Die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren erfindungsgema- ßen Vorrichtungen erfolgt mit Vorzug drahtlos, etwa über WLAN oder GSM. Dies ermöglicht es, das Gerat frei im Raum aufzustellen, es auf einem Schreibtisch zu betreiben oder es an andere Stellen mitzunehmen. Ebenfalls ist es denkbar, zum Anschluss der Vorrichtung an ein Telefonnetz oder das Inter- net entweder eine direkte Verbindung oder etwa einen Funkempfanger mit Verbindung in das genannte Netz vorzusehen. Insbesondere letztere Vorgehensweise wurde die Vorteile beider Systeme miteinander vereinen.

Zur verbesserten Wahrung des überblicks ist es sinnvoll, wenn eine nach dem Einlesen einer Kennung auf der Gegenstelle empfangene Botschaft so lange erhalten bleibt, bis diese Botschaft entweder durch eine Gegenkennung geloscht, durch eine andere Kennung überschrieben oder durch Einlesen einer Besta- tigungskennung auf der Gegenstelle bestätigt wird. Zum Einlesen einer solchen Bestatigungskennung ist mit Vorteil eine entsprechende Kugel beziehungsweise ein entsprechendes Mittel zur Auswahl einer Botschaft an der Vorrichtung vorgesehen.

Im täglichen Betrieb der Vorrichtung konnte es durchaus dazu kommen, dass eine Bestätigung einer Nachricht bereits vorhanden ist, wahrend das ursprunglich aufgelegte Mittel zur Auswahl einer Botschaft noch m Eingriff der Leseeinrichtung ist. Dies wurde möglicherweise dazu fuhren, dass die grund- satzlich nur einmal zu übersendende Botschaft ein weiteres Mal an den Empfanger ergeht, so dass dieser gezwungen wäre, entweder nochmals zu antworten oder den Sender seinerseits zu kontaktieren. Daher ist es sinnvoll, im Bereich der Leseein-

richtung einen Schalter, gegebenenfalls auch einen magnetischen Schalter vorzusehen, welcher beim Einlegen eines Mittels Auswahl einer Botschaft ausgelöst wird. Dann könnte die übertragung der Botschaft stets lediglich bei steigender oder stets nur bei fallender Schaltflanke erfolgen. Ein mehrfaches Senden der jeweiligen Botschaft wäre somit vermieden.

Sinnvollerweise kann die Vorrichtung dadurch verbessert werden, dass derselben Mittel zur Authentifizierung des Benut- zers zugeordnet sind, etwa ein Fingerabdrucksensor, ein Kartenlesegerät, oder ähnliches. Es wäre dadurch ermöglicht, die erfindungsgemäße Vorrichtung öffentlich aufzustellen und von diesem öffentlichen Platz aus den aktuellen Botschaftszustand abzufragen. Nach dem Prinzip eines Anrufbeantworters wäre so eine Fernabfrage der vorliegenden Botschaften möglich. In sinnvoller Weiterbildung dieses Gedankens wird der aktuelle Botschaftszustand von der Vorrichtung aus von einem entfernten Speicher, etwa aus dem Internet, eingelesen.

Insbesondere jedoch im Bereich einer Vorrichtung, welche lediglich einer bestimmten Person zugeordnet ist, kann es sinnvoll sein, wenn einer Leseeinrichtung Mittel zur Kennzeichnung der jeweils mit ihr verbundenen Gegenstelle zugeordnet sind. Gerade bei einem Netzwerk mit mehreren Knoten kann nicht erwartet werden, dass der Benutzer der Vorrichtung einer Leseeinrichtung ohne Weiteres ansieht, mit welcher Gegenstelle sie verbunden ist. Ein solches Mittel zur Kennzeichnung könnte etwa ein Beschriftungsfeld oder auch ein Fotorahmen etc. sein. In sinnvoller Ausgestaltung handelt es sich bei den Mitteln jedoch auch um ein Display, in welchem beispielsweise neben der angezeigten Botschaftsinformationen ein Name für die jeweilige Gegenstelle anzeigbar ist.

Ebenso erscheint es sinnvoll, an den jeweiligen Mitteln zur Auswahl einer Botschaft die jeweils zu übertragende Botschaft ablesbar zu machen, also die grüne Kugel mit Botschaft A zu beschriften, die rote Kugel hingegen mit Botschaft B. Eben- falls möglich wäre beispielsweise, der Kugel einen Zettel zuzuordnen, etwa in einen vorgegebenen Schlitz einzustecken, auf dem die Botschaft notiert ist. Es soll an dieser Stelle noch einmal festgehalten werden, dass die Botschaften durchaus austauschbar sind und von den Teilnehmern des Netzwerks frei festlegbar sind.

Nachdem die Botschaften in Form der jeweiligen Mittel zur Auswahl von Botschaften einen gewissen Raum einnehmen, erscheint es sinnvoll, den einzelnen Mitteln mehrere Botschaf- ten zuzuordnen. Dies kann in etwa so aussehen, dass eine Kugel zwei unterschiedliche Farbhälften aufweist, eine Mehrzahl von RFID-Tags besitzt oder ähnliches. Je nachdem, wie ein solches Mittel zur Auswahl von Botschaften dann in Eingriff der Leseeinrichtung gebracht werden würde, würde dieselbe die eben dieser Einlegeweise entsprechende Botschaft versenden.

Zur Aufbewahrung der Mittel zur Auswahl von Botschaften erscheint es sinnvoll, an der Vorrichtung zusätzliche Einlegemulden vorzusehen. Es erscheint insofern sinnvoll, so viele Einlegemulden vorzusehen, wie Mittel zur Auswahl von Botschaften vorhanden sind.

Mitunter kann es durchaus notwendig sein, innerhalb des Netzwerks auch sprachliche Informationen auszutauschen, so dass es mithin sinnvoll erscheint, Handskizzen auf einem hierfür vorgesehenen Touchpad zu erstellen und diese an eine entfernte Leseeinrichtung zu senden, wo auf einem ebenfalls vorhandenen Touchpad die genannte Handzeichnung anzeigbar ist.

Anstelle der erfindungsgemäßen Sende- und/oder Empfangsvorrichtung können dieser auch virtuelle Sende- und/oder Empfangsvorrichtungen zugeordnet werden, welche in hierfür ge- eigneten Kommunikationsmitteln wie Mobiltelefonen oder PCs softwareimplementiert sind.

Das Netzwerk kann auch als geschlossenes Netzwerk derart aufgebaut sein, dass einer Sende- und/oder Empfangseinrichtung genau so viele Leseeinrichtungen zugeordnet sind, wie weitere Knoten im Netzwerk vorhanden sind und eben diese Knoten lückenlos untereinander vernetzt sind.

Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im Folgenden an- hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Grundzu stand in einer perspektivischen Ansicht

Figur 2 die Vorrichtung aus Figur 1 in einem Sendezustand, ebenfalls in perspektivischer Ansicht, und

Figur 3 die Vorrichtung aus Figur 2 nach Empfang einer Botschaft .

Figur 1 zeigt eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 1, welche aus einer Konsole 2 sowie einer Mehrzahl von Leseein- richtungen 3 aufgebaut ist. Die Vorrichtung 1 ist dabei Teil eines Netzwerks, welches eine Mehrzahl von Knoten aufweist. Im vorliegenden Fall weist die gezeigte Konsole 2 insgesamt 12 Lesereinrichtungen auf, so dass der Sende- und/oder Emp-

fangsvorrichtung 1 insgesamt bis zu 12 Kommunikationspartner zuweisbar sind. Jede der Lesereinrichtungen 3 ist dabei einem entfernt liegenden Netzwerkknoten zugeordnet.

Eine Zuweisung eines Netzwerkknotens zu einer der Leseeinrichtung 3 erfolgt mittels einer speziell hierfür hergerichteten Einwahl-Lesevorrichtung, welcher Mittel zur Eingabe einer Kennung des zu verbindenden Netzwerkknotens zugeordnet sind. Sobald die Verbindung zwischen zwei Sende- und/oder Empfangsvorrichtungen aufgebaut ist, kann sie einer anderen Leseeinrichtung 3 zugewiesen werden.

Im Zentrum der Konsole 2 befindet sich, von den Lesereinrichtungen räumlich und optisch getrennt, ein Vorratsbereich 4, in welchem Mittel zur Auswahl von Botschaften vorgehalten werden können. Als solche Mittel zur Auswahl von Botschaften werden Kugeln 5 eingesetzt, welchen jeweils eine Botschaft zugeordnet ist. Die Kugeln weisen jeweils eine Kennung auf, welche von den Leseeinrichtungen 3 auslesbar ist. Den Lese- einrichtungen 3 sind optische Sensoren zugeordnet, welche beim Einlegen einer Kugeln 5 in eine der als Einlegemulden ausgebildeten Leseeinrichtungen 3 die Farben der Kugeln 5 ermitteln können. Jede auf diese Weise durch die Leseeinrichtungen 3 ermittelbaren Farbe entspricht einer Kennung, welche von der jeweiligen Leseeinrichtung 3 an eine Gegenstelle ü- bermittelt werden kann.

Jeder Lesereinrichtung kann im Netzwerk eine Gegenstelle, welche durch eine weitgehend identische Sende- und/oder Emp- fangsvorrichtung gebildet ist, wie oben beschrieben eindeutig zugeordnet werden. Durch Einlegen einer der Kugeln 5 in eine Leseeinrichtung 3 wird die mit der Kugel 5 verbundene Botschaft an die Gegenstelle übermittelt.

Figur 2 zeigt den Vorgang der übermittlung einer Nachricht, wobei eine der Kugeln 5, nämlich die Kugel 5' , in die Leseeinrichtung 3' eingelegt wird. Dabei wird die Kennung der Kugel von dem optischen Sensor der Lesereinrichtung 3' ermittelt, letztlich also die Farbe der Kugel abgetastet und die damit verbundene Kennung an die Gegenstelle übermittelt. An der analog zu der gezeigten Vorrichtung 1 aufgebauten Gegenstelle wird in der Folge diese Kennung wiederum in eine opti- sehe Botschaft umgesetzt, welche im Bereich der entsprechenden dortigen Leseeinrichtung der Gegenstelle angezeigt wird.

Den Empfang einer Botschaft von einer der Gegenstellen zeigt wiederum Figur 3, in welcher einer Konsole 2 eine Leseein- richtung 3'' zugeordnet ist. Auf einer der Leseeinrichtung 3' ' zugeordneten Gegenstelle wurde in die mit der Vorrichtung 1 korrespondierende dortige Leseeinrichtung eine Kugel eingelegt. Deren Farbe wurde abgetastet, die entsprechende Kennung an die Vorrichtung 1 übermittelt und schließlich in ein opti- sches Signal 6 im Bereich der Leseeinrichtung 3'' umgesetzt. Der Benutzer der Vorrichtung 1 ist somit darüber informiert, dass ihm der Benutzer der entsprechenden Gegenstelle die dem farblichen Signal 6 zugeordnete Botschaft zukommen lassen wollte. Durch ein Auflegen einer entsprechenden Antwort in Form einer Bestätigungskugel kann der Empfang der Botschaft quittiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Empfang der Botschaft lediglich zu löschen, indem eine neutrale, etwa eine weiße, Kugel in die Lesereinrichtung 3'' eingelegt wird. Dem Benutzer der Vorrichtung 1 steht es dabei frei, entweder die Kugel 5' in der Leseeinrichtung 3' zu belassen oder wieder in den Vorratsbereich zurückzulegen.

Vorstehend ist somit eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung beschrieben, mit deren Hilfe eine einfache und übersichtliche Kommunikation zwischen verschiedenen Teilnehmern eines festgelegten Netzwerks ermöglicht ist. Durch einfaches Einlegen von Kugeln ist es dabei möglich, mit den Kugeln verbundene Botschaften an bestimmte Mitglieder des Netzwerks zu schicken, oder auf dieselbe Weise Botschaften von diesen zu empfangen. Die Botschaften werden durch einfache optische Signale symbolisiert, welche leicht erkennbar und unterscheidbar sind.

B E Z U G S Z E I C H E N L I S T E

Sende- und/oder Empfangsvorrichtung Konsole , 3', 3'' Leseeinrichtung Vorratsbereich ,5' Kugel optisches Signal