Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TRANSMISSION WITH A PINION AND A GEAR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/022042
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a transmission with a pinion and a gear, said gear having two mutually spaced toothing regions, in particular on one of the end faces of the gear. The pinion toothing, which is continuous in particular, i.e. uninterrupted from end to end, meshes with the toothing regions, wherein the pinion axis is perpendicular to and spaced from the gear axis.

Inventors:
HERMES JÖRG (DE)
SIEVERS BJÖRN (DE)
HERBERGER MICHAEL JOSEF (DE)
Application Number:
EP2014/001897
Publication Date:
February 19, 2015
Filing Date:
July 10, 2014
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SEW EURODRIVE GMBH & CO (DE)
International Classes:
F16H1/16; F16H55/22
Foreign References:
US2908187A1959-10-13
EP2406522A12012-01-18
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche:

1. Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad, wobei das Rad, insbesondere auf einer seiner Stirnseiten, zwei voneinander beabstandete Verzahnungsbereiche aufweist, wobei die Verzahnung, insbesondere wobei die Verzahnung zusammenhängend ist, also ununterbrochen durchgehend, des Ritzels mit den Verzahnungsbereichen kämmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Ritzelachse senkrecht und beabstandet ist von der Radachse.

2. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ritzel eine Zylinderschneckenradwelle ist und/oder dass das Ritzel zylindrisch, insbesondere also nicht konisch, ist, insbesondere ein ZA, Z| oder ZK- Profil aufweist und/oder dass das Verzahnungsprofil der Verzahnung des Ritzels überall gleich ist und/oder in Ritzelachsrichtung unveränderlich ist und/oder in beiden Einzeleingriffsgebieten dasselbe ist. .

3. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Verzahnung des Ritzels durchgehend ist, insbesondere also in Ritzelachsrichtung ununterbrochen.

4. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Verzahnung des Ritzels eine Zylinderschneckenverzahnung ist, insbesondere mit einem ZA, Z| oder ZK-Profil.

5. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der von dem ersten Verzahnungsbereich überdeckte axiale Bereich, insbesondere also Radachsbereich, überlappt mit dem von dem zweiten Verzahnungsbereich überdeckten axialen Bereich, insbesondere also Radachsbereich.

6. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

Ein erster Verzahnungsabschnitt als Planverzahnung (3), insbesondere

Spiroplanverzahnung, ausgeführt ist, insbesondere wobei die Zähne des Verzahnungsabschnitts am Rad bogenförmig ausgeführt sind, also mit zunehmendem Radialabstand der jeweilige Zahns sich zunehmend in

Umfangsrichtung, insbesondere mit zunehmendem Umfangswinkel, erstreckt.

7. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zweite Verzahnungsabschnitt (4) eine Schneckenradverzahnung ist, insbesondere eine globoidförmige, globoidale und/oder halbgloboidale Schneckenradverzahnung ist.

8. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen den beiden Verzahnungsabschnitten am Rad eine ringförmige Vertiefung vorgesehen ist und/oder dass die beiden Verzahnungsabschnitt radial voneinander beabstandet sind.

9. Getriebe nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ritzel beidseitig gelagert ist.

Description:
Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad

Beschreibung: Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad.

Aus der EP 2 406 522 B1 ist bekannt, ein Ritzel verschiedenartigen Verzahnungsbereichen auszustatten und mit einem Rad in Eingriff zu bringen, dessen Achse windschief, also beabstandet und nicht senkrecht, zur Ritzelachse ausgerichtet ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad weiterzubilden, wobei ein hohes Drehmoment in einem kleinen Bauvolumen übertragbar sein soll. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Getriebe mit einem Ritzel und einem Rad sind, dass das Rad, insbesondere auf einer seiner Stirnseiten, zwei voneinander beabstandete Verzahnungsbereiche aufweist, wobei die insbesondere ununterbrochene Verzahnung, insbesondere wobei die Verzahnung zusammenhängend ist, also ununterbrochen durchgehend, des Ritzels mit den

Verzahnungsbereichen kämmt, wobei die Ritzelachse senkrecht und beabstandet ist von der Radachse, insbesondere also sich Ritzelachse und Radachse rechtwinklig kreuzen.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Von Vorteil ist dabei, dass die Verzahnung des Ritzels einfach und kostengünstig ausführbar ist, insbesondere weil sie in einem einzigen Arbeitsgang fertigbar ist. Außerdem ist das Ritzel einfach zum Rad ausrichtbar und mittels Lagern im Gehäuse lagerbar. Denn ein rechter Winkel der Ritzelachse zur Radachse hin ist einfach bei der Herstellung realisierbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Ritzel zylindrisch, insbesondere also nicht konisch, insbesondere wobei das Ritzel eine Zylinderschneckenwelle ist, insbesondere also ein Z A , Z| oder Z K -Profil aufweist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Verzahnungsprofil der Verzahnung des Ritzels überall gleich und/oder ist in Ritzelachsrichtung unveränderlich und/oder in beiden

Einzeleingriffsgebieten dasselbe. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfach herstellbare

Verzahnung einsetzbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Verzahnung des Ritzels durchgehend, insbesondere also in Ritzelachsrichtung ununterbrochen. Von Vorteil ist dabei, dass eine besonders einfache Herstellung ausführbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Verzahnung des Ritzels eine

Zylinderschneckenverzahnung. Von Vorteil ist dabei, dass die Herstellung des Ritzels sehr einfach ist, weil nur ein einziges Flankenprofil, also Zahnprofil, beispielsweise Z A -Profil, Z r Profil oder Z K -Profil.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung überlappt der von dem ersten Verzahnungsbereich überdeckte axiale Bereich, insbesondere also Radachsbereich, mit dem von dem zweiten Verzahnungsbereich überdeckten axialen Bereich, insbesondere also Radachsbereich. Von Vorteil ist dabei, dass die Ritzelachse senkrecht ausrichtbar ist zur Radachse.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein erster Verzahnungsabschnitt als

Planverzahnung, insbesondere Spiroplanverzahnung, ausgeführt, insbesondere wobei die Zähne des Verzahnungsabschnitts am Rad bogenförmig ausgeführt sind, also mit zunehmendem Radialabstand der jeweilige Zahns sich zunehmend in

Umfangsrichtung, insbesondere mit zunehmendem Umfangswinkel, erstreckt. Von Vorteil ist dabei, dass ein hohes Drehmoment in kompakter Weise mit hohem Wirkungsgrad

übertragbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der zweite Verzahnungsabschnitt eine Schneckenradverzahnung, insbesondere eine globoidförmige, globoidale oder halbgloboidale Schneckenradverzahnung. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung der

Schneckenradverzahnung ausführbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zwischen den beiden Verzahnungsabschnitten am Rad eine ringförmige Vertiefung vorgesehen. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Fertigung ausführbar ist, da die beiden Verzahnungsabschnitte somit voneinander

beabstandet sind. Einem Verschnitt beim Verzahnungsfräsen ist somit vorbeugbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die beiden Verzahnungsabschnitte radial voneinander beabstandet. Von Vorteil ist dabei, dass das Ritzel an zwei voneinander in Ritzelachsrichtung beabstandeten Bereichen mit dem Rad in Eingriff steht.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Ritzel beidseitig gelagert. Von Vorteil ist dabei, dass somit die Querkräfte ableitbar sind.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.

Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:

In der Figur 1 ist eine Schrägansicht auf eine erfindungsgemäßes Getriebestufe in einer ersten Blickrichtung gezeigt.

In der Figur 2 ist eine zugehörige Seitenansicht gezeigt.

In der Figur 3 ist ein zugehöriger vergrößerter Ausschnitt gezeigt. In der Figur 4 ist eine Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Getriebestufe in einer weiteren Blickrichtung gezeigt.

In der Figur 5 ist eine Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Getriebestufe in einer weiteren Blickrichtung gezeigt.

In der Figur 6 ist eine Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Getriebestufe in einer weiteren Blickrichtung gezeigt.

Wie in den Figuren gezeigt, weist ein erfindungsgemäßes Getriebe eine Getriebestufe auf, bei welcher ein Ritzel 1 mit zwei Verzahnungsabschnitten eines Rades kämmt.

Dabei ist das Ritzel als Zylinderschneckenwelle ausgeführt, insbesondere weist hierzu das Ritzel eine Schneckenverzahnung auf, beispielhaft also mit Z A , Z| oder Z K -Profil. Die gesamte Schneckenverzahnung des Ritzels 1 ist dabei durchgehend gleichartig, weist also überall dieselben die Verzahnung eineindeutig kennzeichnenden Parameter auf.

Insbesondere ist der Kopfkreisdurchmesser und der Fußkreisdurchmesser unabhängig von der in Ritzelachsenrichtung gesehenen axialen Position. Das Profil, insbesondere also das Stirnschnittprofil oder Querschnittsprofil, der Verzahnung ist also spiralsymmetrisch invariant, wobei die Spirale dem Steigungswinkel der Zylinderschneckenwelle, insbesondere also dem Schrägungswinkel der Schneckenverzahnung des Ritzels 1 , entspricht.

Das Ritzel 1 kämmt mit dem Rad 2. Die Ritzelachse und die Radachse sind senkrecht zueinander ausgerichtet, wobei sie voneinander beabstandet sind mit einem nicht

verschwindendem Abstandswert. Das Rad 2 weist zwei verschiedenartige Verzahnungsabschnitte auf, wobei das Ritzel mit beiden Verzahnungsabschnitten kämmt, also im Eingriff steht.

Ein erster Verzahnungsabschnitt ist als Planverzahnung 3, insbesondere

Spiroplanverzahnung, ausgeführt. Die Zähne verlaufen dabei bogenförmig, also mit zunehmender radialer Erstreckung des jeweiligen Zahns erstreckt dieser sich zunehmend in Umfangsrichtung, insbesondere mit zunehmendem Umfangswinkel.

Der zweite Verzahnungsabschnitt 4, insbesondere eine globoidförmige und/oder

halbgloboidale Schneckenradverzahnung, ist keine Planverzahnung sondern eine

Schneckenradverzahnung.

In axialer Richtung, also in Radachsrichtung, überlappt der von dem ersten

Verzahnungsabschnitt überdeckte axiale Bereich mit dem von dem zweiten

Verzahnungsabschnitt überdeckten axialen Bereich.

Die Zähne der Schneckenradverzahnung erstrecken sich nur in axialer und radialer Richtung nicht aber in Umfangsrichtung. Das Ritzel kämmt also in einem ersten Bereich seiner Verzahnung mit der Planverzahnung 3 und in einem davon in Ritzelachsrichtung beabstandeten Bereich seiner Verzahnung mit der Schneckenradverzahnung. Die beiden Eingriffsbereiche überlappen in Umfangsrichtung der Ritzelachse. Anders ausgedrückt, überlappen die in Ritzelachsrichtung in eine Ebene, deren Normalenrichtung die Ritzelachsrichtung ist, projizierten Eingriffs-Bereiche.

Durch die Berührung zwischen Ritzel und Rad in zwei Bereichen ergibt sich ein längeres Gesamteingriffsgebiet, weil die Berührlinienlängen der beiden Eingriffsgebiete der beiden Bereiche, also des Berührbereichs mit dem ersten und des Berührbereichs mit dem zweiten Verzahnungsabschnitt, sich addieren.

Das Ritzel ist axial beidseitig gelagert, so dass die Durchbiegung reduziert ist und/oder eine erhöhte Stabilität vorliegt und somit hohe Querkräfte aufnehmbar sind.

Insgesamt ist mit dem erfindungsgemäßen Getriebe eine hohe Effizienz und ein hoher Leistungsdurchsatz erreichbar. Bezugszeichenliste

1 Ritzel

2 Rad

3 Planverzahnung, insbesondere Spiroplanverzahnung

4 Schneckenradverzahnung




 
Previous Patent: CLEANING APPLIANCE

Next Patent: METHOD FOR VACUUM PURIFICATION