Weingartner, Peter (Nr. 119, Dölsach, A-9991, AT)
Kaufmann, Hubert Anton (Mischen 392, Mellau, A-6881, AT)
Weingartner, Peter (Nr. 119, Dölsach, A-9991, AT)
| 1. | Transporteinrichtung, insbesondere für plattenförmige Werkstücke, mit einer Hebe vorrichtung für den vertikalen Transport der Werkstücke und mit einer Förderbahn mit För ermitteln für den horizontalen Transport der Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn (1) klappbar ausgeführt ist, um den Transportweg für die Hebevorrichtung (2) freizugeben. |
| 2. | Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder bahn (1) zwei um eine gemeinsame Achse (10) verschwenkbare Teilbahnen (1') aufweist. |
| 3. | Transporteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gemein same Achse (10) in Förderrichtung der Förderbahn (1) ausgerichtet ist. |
| 4. | Transporteinrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zusammenklappen der Förderbahn (1) die erste Teilbahn (1') mit ihrem von der zweiten Teilbahn (1') abgelegenen Seitenrand unter Anhebung der gemeinsamen Achse (10) in Richtung zum von der ersten Teilbahn abgelegenen Seitenrand der zweiten Teilbahn (1') hin verfahrbar ist. |
| 5. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn (1) zusätzlich in flach ausgestreckter, vorzugsweise horizontal angeord neter, Stellung quer zur Förderrichtung verfahrbar ist. |
| 6. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbahnen (1') über Rollen, Zapfen (14) od. dgl. in Schienen (11) geführt sind, die einen geraden Abschnitt (12) und einen gebogenen Abschnitt (13) aufweisen. |
| 7. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel der Förderbahn (1) bzw. Teilbahnen (1') von Rollen (9) und/oder För derbändern gebildet werden. |
| 8. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem seitlichen Bereich der Förderbahn (1) ein Anschlag für die Werkstücke vorge sehen ist, der quer zu der Förderrichtung der Förderbahn (1) ausgerichtet ist. |
| 9. | Transporteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag von einem Anschlaglineal (30) gebildet wird. |
| 10. | Transporteinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn (1) mit ihrem auf der Seite des Anschlags liegenden Seitenrand unter diesen hin durch quer zur Förderrichtung verfahrbar ist. |
| 11. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Förderbahn (1) mindestens ein Motor (20) für den Antrieb der Fördermittel der Förderbahn (1) und mindestens ein weiterer Motor (19) zum Klappen der Förderbahn (1) gelagert ist. |
| 12. | Transporteinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (20) zum Antrieb der Fördermittel auf der einen der Teilbahnen (1') gelagert ist und zur Über tragung des Antriebes auf die Fördermittel der anderen Teilbahnen (1') eine Mittelwelle (28) vorgesehen ist, die in der gemeinsamen Schwenkachse (10) der beiden Teilbahnen (1') liegt. |
| 13. | Transporteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Antriebsmittel, beispielsweise der Rollen (9) einer Teilbahn (1'), über zwei Antriebswel len (23,24) erfolgt, die jeweils auf einer der Teilbahnen (1') gelagert sind und über die Mit telwelle (28), die in der gemeinsamen Schwenkachse (10) der beiden Teilbahnen (1') liegt. |
| 14. | Transporteinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebswellen (23,24) und die Mittelwelle (28) mit Kegelzahnrädern (25,26, 27,29) verse hen sind, die miteinander kämmen. |
| 15. | Transporteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindes tens einer der Schienen (11) ein Zahnstangenprofil (16) vorgesehen ist, mit dem ein angetrie benes Ritzel (15), das auf einer der Teilbahnen (1') lagert, kämmt. |
| 16. | Transporteinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Zahnstangenprofil (16) entlang des geraden Abschnittes (12) der Schiene (11) erstreckt. |
| 17. | Transporteinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebevorrichtung einen hebuns absenkbaren Rahmen (4) umfasst, an dem Haltemittel für die Werkstücke gelagert sind. |
| 18. | Transporteinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte mittel von Saugnäpfen (6) gebildet werden. |
| 19. | Transporteinrichtung mit einer Vereinzelungsund Zuführeinrichtung (33) für plat tenförmige Werkstücke in eine Fertigungseinrichtung (36), z. B. eine Druckmaschine (37) zum Bedrucken einer Platte (3) mit einer durch eine Hebevorrichtung (2) gebildeten Verein zelungsvorrichtung (34) zum Anheben der Platte (3) von einem Plattenstapel (39) und mit einer Zuführvorrichtung (35) zum Transport der Platte (3) zur Fertigungseinrichtung (36), dadurch gekennzeichnet, dass eine Fördervorrichtung (49) der Zuführvorrichtung (35) in ei nem Maschinengestell (38) der Vereinzelungsund Zuführvorrichtung (33) zwischen einer Ruhelage außerhalb eines Hubbereiches (62) der Platte (3) und einer Arbeitslage zwischen der angehobenen Platte (3) und dem Plattenstapel (39) verstellbar angeordnet ist. |
| 20. | Transporteinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder vorrichtung (49) zwei in Förderrichtung parallel verlaufende Fördermittel aufweist. |
| 21. | Transporteinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass För dennittel (51,52) durch zumindest einen Bandförderer (71,72) oder Riemenförderer gebildet ist. |
| 22. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Fördermittel (51,52) einen Verstellantrieb (61) aufweist. |
| 23. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (49) in einer zur Förderrichtung senkrecht verlaufenden Füh rungsbahn (41) verstellbar ist. |
| 24. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (49) in einer zur Förderrichtung parallel verlaufenden Führungs bahn (41) verstellbar ist. |
| 25. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen (41) durch parallel verlaufende, im Maschinengestell (38) angeord nete Führungsschienen (57) gebildet sind, die in zur Förderrichtung senkrecht verlaufenden Ebenen verlaufen. |
| 26. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen (41) durch parallel verlaufende, im Maschinengestell (38) angeord nete Führungsschienen (57) gebildet sind, die in zur Förderrichtung parallel verlaufenden Ebenen verlaufen. |
| 27. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Fördermittel (51,52) in Arbeitslage gebildete Förderebene (70) für die Platte (3) in Ruhelage in eine zur Aufstandsfläche (40) etwa senkrechte Lage verstellbar ist. |
| 28. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (57) geradlinig verlaufen. |
| 29. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (57) gekrümmt verlaufen. |
| 30. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (57) kreisbogenförmig verlaufen. |
| 31. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (57) teleskopartig ausgebildet sind. |
| 32. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (51,52) in den Führungsschienen (57) über Rollenlaufwerke (56) ver stellbar gelagert sind. |
| 33. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördemittel (51,52) mit einem Verstellantrieb zur Verstellung zwischen der Ar beitslage und der Ruhelage antriebsverbunden ist. |
| 34. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb (61) durch zumindest einen mit einem Druckmedium beaufschlagba ren Druckzylinder gebildet ist. |
| 35. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb (61) durch einen elektromotorischen Antrieb gebildet ist. |
| 36. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb (61) durch einen Drehantrieb gebildet ist. |
| 37. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellantrieb (61) durch einen Linearantrieb, z. B. einen Kettentrieb (63), Spindel trieb, Druckzylinder, etc. gebildet ist. |
| 38. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (51,52) in zur Förderrichtung senkrecht verlaufenden Richtung geteilt ausgebildet sind. |
| 39. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (51,52) in zur Förderrichtung parallel verlaufenden Richtung geteilt ausgebildet sind. |
| 40. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (51,52) in einer Teilungsebene über eine eine Schwenkachse (55) aus bildende Schwenkanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind. |
| 41. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Fördermittel (51,52) ein einen Begrenzungsanschlag für eine Längs kante (81) der Platte (3) ausbildendes Anschlagmittel (80) in einer zur Förderrichtung parallel verlaufenden Richtung zugeordnet ist. |
| 42. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel (80) durch eine Anschlagschiene gebildet ist. |
| 43. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Rahmen (4) der Hebevorrichtung (2) und/oder des Fördermittels (51,52) zu mindest eine Stellvorrichtung zur Ausrichtung der Platte (3) am Anschlagmittel (80) ange ordnet ist. |
| 44. | Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung durch zumindest eine angetriebene Förderwalze oder Förderrolle gebildet ist. |
Mit einer derartigen Transporteinrichtung können die Werkstücke, beispielsweise Platten, einzeln von einem Stapel abgehoben und einer Bearbeitungsstelle zugeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine platzsparende Vorrichtung dieser Art zu schaffen.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Fördervorrichtung zwischen einer Ruhelage außerhalb eines Hubbereiches der Platte und einer Arbeitslage zwischen der angehobenen Platte und dem Plattenstapel verstellbar angeordnet ist, um den Transportweg für die Hebevorrichtung freizugeben.
Vorteilhaft besteht die Förderbahn der Transporteinrichtung aus zwei um eine gemeinsame Achse kippbaren bzw. verschwenkbaren Teilbahnen. Zum Zusammenklappen der Förderbahn ist hierbei günstigerweise die erste Teilbahn mit ihrem von der zweiten Teilbahn abgelegenen Seitenrand unter Anhebung der gemeinsamen Achse in Richtung zum von der ersten Teil- bahn abgelegenen Seitenrand der zweiten Teilbahn hin verfahrbar.
Vorteilhafterweise kann weiters vorgesehen sein, dass die Förderbahn nicht nur zusammen- klappbar ist, sondern auch in ihrer ausgestreckten Stellung quer zur Förderrichtung verfahr- bar ist, vorzugsweise über eine Wegstrecke von mindestens 100 mm. Hierdurch kann eine einfache Ausrichtung eines auf der Förderbahn abgelegten Werkstückes an einem quer zur Förderrichtung der Förderbahn ausgerichteten Anschlag ermöglicht werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können auch sehr dünne und/oder großflächige Platten beispielsweise aus Papier, Holz, Kunststoff oder einem Steinmaterial, von einem Pa- lettenstapel abgehoben und einer Bearbeitungsstation, beispielsweise einer Einrichtung zum Bedrucken, zugeführt werden.
Vorteilhaft ist aber auch, wenn die Fördervorrichtung zwei in Förderrichtung parallel verlau-
fende Fördermittel aufweist, weil dadurch eine platzsparende Anordnung für die aus dem Hubbereich der Platte in Ruhelage verstellte Fördervorrichtung erreicht wird.
Möglich ist dabei, wenn die Fördermittel durch zumindest einen Bandförderer oder Riemen- förderer gebildet sind, weil dadurch eine satte, verformungsfreie Auflage für die Platte er- reicht wird.
Dadurch, dass jedes der Fördermittel einen Antrieb aufweist, werden Antriebskupplungsele- mente eingespart.
Bei einer Ausbildung, wonach die Fördervorrichtung in einer zur Förderrichtung senkrecht verlaufenden Führungsanordnung verstellbar ist, wird der Zugang zur Fertigungseinrichtung für etwaige Wartungsarbeiten erleichtert.
Es ist aber auch möglich, die Fördervorrichtung in einer zur Förderrichtung parallel verlau- fenden Führungsanordnung zu verstellen, wodurch ein linearer Transportweg für die Platte erreicht wird.
Bei einer Ausbildung, wonach die Führungsanordnung durch parallel verlaufende, im Ma- schinengestell angeordnete Führungsschienen gebildet ist, die in zur Förderrichtung senk- recht verlaufenden Ebenen oder parallel verlaufenden Ebenen Führungsbahnen ausbilden, wird ein exaktes, verkantungsfreies Verstellen der Fördervorrichtung erreicht.
Vorteilhaft ist weiters, wenn eine durch das Fördermittel gebildete Auflagefläche für die Platte in Ruhelage in eine zur Aufstandsfläche in etwa senkrechte Lage verstellbar ist, wo- durch der Gesamtflächenbedarf für die Vereinzelungs-und Zuführeinrichtung gering gehal- ten wird.
Durch die geradlinige Ausbildung der Führungsschienen wird ein einfacher konstruktiver Aufbau erreicht.
Durch die gekrümmt, kreisbogenförmig oder teleskopartig ausgebildeten Führungsschienen ist eine den jeweiligen Anforderungen an eine derartige Vereinzelungs-und Zuführeinrich-
tung anpassbare Ausbildung erreicht.
Eine verstellbare Lagerung der Fördermittel in den Führungsschienen über Rollenlaufwerke gewährleistet eine leichtgängige Verstellbarkeit und damit eine Reduzierung von Antriebs- leistung.
Durch einen Verstellantrieb des oder der Fördermittel (s) zur Verstellung zwischen der Ar- beitslage und der Ruhelage mit einem durch einen Druckmedium beaufschlagbaren Druck- zylinder oder einen elektromotorischen Antrieb wird ein automatisierter Ablauf mit einfachen Mitteln erreicht.
Ein durch einen Linearantrieb, z. B. einen Kettentrieb, Spindeltrieb, Druckzylinder, gebildeter Verstellantrieb ermöglicht den Einsatz technisch bewährter und kostengünstiger Antriebe.
Eine zur Förderrichtung in senkrecht verlaufender Richtung oder parallel verlaufender Rich- tung geteilte Ausbildung der Fördermittel gewährleistet eine sehr kompakte Garagierung der Fördermittel in der Ruhelage.
Eine schwenkbare Verbindung der Fördermittel in einer Schwenkanordnung in einer Tei- lungsebene bewirkt eine Einsparung von Verstellantrieben.
Wenn zumindest einem Fördermittel ein einen Begrenzungsanschlag für eine Werkstück- kante ausbildendes Anschlagmittel in einer zur Förderrichtung parallel verlaufenden Rich- tung zugeordnet ist, wird in besonders einfacher Weise durch eine Verstellung des Förder- mittels eine Ausrichtung des Werkstückes längs der Werkstückkante zur exakten lagerichti- gen Zuführung in die Fertigungseinrichtung erreicht.
Eine besonders einfache Ausbildung wird dadurch erreicht, dass das Anschlagmittel durch eine Führungsschiene gebildet ist.
Möglich ist aber auch, dass an einem Rahmen der Hebevorrichtung und/oder des Fördermit- tels zumindest eine Stellvorrichtung zur Ausrichtung des Werkstückes am Anschlagmittel angeordnet ist, weil dadurch unabhängig von der Verstellung des Fördermittels eine Ausrich-
tung des Werkstückes erreicht wird.
Schließlich ist aber auch von Vorteil, wenn die Stellvorrichtung durch zumindest eine ange- triebene Förderwalze oder Förderrolle gebildet ist, wodurch eine technisch und wirtschaftlich einfache Ausführung erzielt wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 ein Schaubild der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung in einer ersten Ar- beitsstellung, Fig. 2 den Ausschnitt A der Fig. 1, Fig. 3 ein Schaubild der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung in einer zweiten Ar- beitsstellung, Fig. 4 den Ausschnitt A der Fig. 3, Fig. 5 ein Schaubild der erfindungsgemäßen Förderbahn, Fig. 6 den Ausschnitt A der Fig. 5, Fig. 7 den Ausschnitt B der Fig. 5, Fig. 8 ein Schaubild der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung in einer dritten Ar- beitsstellung, Fig. 9 eine Seitenansicht der Transporteinrichtung, Fig. 10 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Transporteinrichtung,
Fig. 11 ein Schaubild eines Teils der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung in einer Fig. 1 entsprechenden Arbeitsstellung, Fig. 12 den Ausschnitt A der Fig. 11, Fig. 13 den Ausschnitt B der Fig. 11, Fig. 14 ein weiteres Schaubild der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung, Fig. 15 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung, Fig. 16 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Transporteinrichtung, Fig. 17 eine andere Ausbildung der Vereinzelungs-und Zuführeinrichtung in verein- fachter Darstellung, in Ansicht, teilweise geschnitten, Fig. 18 die Vereinzelungs-und Zuführeinrichtung gemäß Fig. 17 in Draufsicht, Fig. 19 eine weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen Vereinzelungs-und Zuführen- richtung in Ansicht und vereinfachter Darstellung, teilweise geschnitten, Fig. 20 eine andere Ausbildung der Vereinzelungs-und Zuführeinrichtung in verein- fachter Darstellung in Ansicht, teilweise geschnitten und Fig. 21 eine weitere Ausbildung der Vereinzelungs-und Zuführeinrichtung in verein- fachter Darstellung in Ansicht, teilweise geschnitten.
Einführen sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und
sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfin- dungsgemäße Lösungen darstellen.
In der Fig. 1 ist die Förderbahn 1 in ihrer hinteren Endstellen gezeigt und die Hebevorrich- tung in ihrer unteren Endstellung zur Übernahme einer Platte 3. Die Hebevorrichtung 2 weist einen in der Höhe verfahrbaren Rahmen 4 auf. Der Rahmen 4 ist mit vertikalen Schienen 5 versehen, die in Führungsschuhen bzw. Führungsklötzen 8 in der Höhe verfahrbar gelagert sind. Das vertikale Verfahren des Rahmens 4 kann beispielsweise über einen Seilzug oder einen Zahnradantrieb erfolgen. Am Rahmen 4 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel Saug- näpfe 6 gelagert, mittels denen eine Platte 3 von ihrer Unterlage 7, beispielsweise einer Pa- lette, abhebbar ist. Auch mechanische Mittel, z. B. eine Zange, sind denkbar und möglich.
Die Förderbahn 1 besteht aus zwei Teilbahnen 1', die im gezeigten Ausführungsbeispiel als Rollenbahnen mit Rollen 9 ausgeführt sind, aber z. B. auch von Förderbändern gebildet wer- den könnten. Die beiden Teilbahnen 1'sind um eine gemeinsame Achse 10 schwenkbar und sind in Schienen 11 geführt, die einen geraden Abschnitt 12 und einen gebogenen Abschnitt 13 aufweisen.
Die Teilbahnen 1'weisen Zapfen 14 auf, mittels denen sie in den Schienen 11 geführt sind.
Die Zapfen 14 stehen über die senkrecht zur gemeinsamen Achse 10 ausgerichteten Seiten- ränder der Teilbahnen 1'vor und sind an diesen an diesen Seitenrändern in der Nähe der von der gemeinsamen Achse 10 abgewandten Enden angeordnet. Die Zapfen 14 können zusätz- lich mit Rollen versehen sein. Eine der Teilbahnen 1'ist mit zwei Ritzeln 15 versehen, die an Zahnstangenprofilen 6, die neben den Schienen 11 angeordnet sind, und sich über deren ge- raden Abschnitt 12 erstrecken, ablaufen. Die Ritzel 15 sind konzentrisch zu den Zapfen 14 angeordnet. Der Antrieb der Ritzel 15 erfolgt über eine Antriebswelle 17, einen Riemenan- trieb 18 und einen an der einen Teilbahn l'gelagerten Motor 19.
Mittels der vom Motor 19 angetriebenen Ritzel 15 kann die Förderbahn 1 zwischen einer vorderen ausgestreckten Stellung und einer hinteren zusammengeklappten Stellung verfahren werden. Es wird hierbei der von der gemeinsamen Achse 10 abgelegene Seitenrand der einen
Teilbahn 1', an welcher die Ritzel 15 angeordnet sind, in Richtung zum von der gemeinsa- men Achse 10 abgelegenen Seitenrand der anderen Teilbahn 1'verfahren. Diese andere Teil- bahn wird hierbei von der die angetriebenen Ritzel 15 aufweisenden Teilbahn quer zur För- derrichtung der Förderbahn 1 verschoben, ohne dass zunächst eine Anhebung der Achse 10 erfolgt. Die Zapfen 14 der geschobenen, keine angetriebenen Ritzel 15 aufweisenden Teil- bahn 1'werden hierbei entlang der Schienen 11 geführt und durchlaufen den Endbereich deren geraden Abschnitte 12 und in der Folge den gebogenen Abschnitt 13, bis sie am Ende des gebogenen Abschnitts 13 an einem Begrenzungsanschlag 31 (Fig. 2) anschlagen. In der weiteren Folge wird die gemeinsame Achse 10 angehoben, wobei sich der Abstand des von der Achse 10 abgelegenen Seitenrands der nicht angetriebenen Teilbahn l'verringert. Die vordere ausgestreckte Endstellung, in der die beiden Teilbahnen in einer gemeinsamen Ebene liegen, ist in den Fig. 14 bis 16 dargestellt und die hintere zusammengeklappte Endstellung ist aus den Fig. 1, 2 und 11 ersichtlich. Die Fig. 8 und 3 zeigen Zwischenstellungen.
Der Antrieb der Rollen 9 beider Teilbahnen 1'erfolgt über einen Motor 20, der an der ande- ren Teilbahn 1'gelagert ist. Jede Rolle 9 ist mit einem Zahnrad 21 versehen und der Antrieb der Rollen 9 der Teilbahn l', an der der Motor 20 gelagert ist, erfolgt über eine Antriebskette 22, einen Zahnriemen od. dgl.
Diese Antriebskette 22 treibt auch eine Antriebswelle 23 an, die ebenfalls mit einem Zahnrad 21 versehen ist, das mit der Antriebskette 22 kämmt. An anderen Ende ist die Antriebswelle 23 mit einem Kegelzahnrad 25 versehen, das mit einem korrespondierenden Kegelzahnrad 26 kämmt. Das Kegelzahnrad 26 ist mit einem weiteren Kegelzahnrad 27 auf einer Hülse 28 ge- lagert, die auf die gemeinsame Achse 10 aufgeschoben ist, die die beiden Teilbahnen 1'ge- lenkig verbindet. Dieses weitere Kegelzahnrad 27 kämmt mit einem weiteren Kegelzahnrad 29, das auf einer Antriebswelle 24 für die zweite Teilbahn 1'gelagert ist.
Die Antriebswelle 24 ist an ihrem dem Kegelzahnrad 29 gegenüberliegenden Ende wieder mit einem Zahnrad 21 versehen, das mit einer weiteren Antriebskette 22 kämmt und über diese die Rollen 9 der zweiten Teilbahn l'antreibt.
Das Zusammenklappen der Teilbahnen 1'wird daher durch den Antrieb der Rollen 9 nicht behindert.
Am Beginn eines Transportvorganges befindet sich die Rollenbahn 1 in der in der Fig. 1 ge- zeigten hintersten und zusammengeklappten Stellung. Der Rahmen 4 der Hebevorrichtung 2 wird abgesenkt, um mit seinen Saugnäpfen 6 die Platte 3 aufzunehmen.
Anschließend wird der Rahmen 4 mit der angesaugten Platte 3 in seine obere Stellung verfah- ren und die Förderbahn 1 wird mittels des Motors 19 in die vordere, d. h. ausgestreckte Posi- tion gebracht. Ca. 100 mm bevor sich die Förderbahn 1 in ihrer vorderen Endposition befin- det, wird die Platte 3 auf dieser abgelegt. Anschließend fährt die Rollenbahn 1 mit der Platte 3 in die vordere Endposition, wobei sie mit ihrem auf der Seite des Anschlages liegenden Sei- tenrand (das ist der von der gemeinsamen Achse 10 abgelegene Seitenrand) unter diesem An- schlag hindurch quer zur Förderrichtung verfahrbar ist, und die Platte 3 wird am Anschlagli- neal 30 ausgerichtet. Anstelle des Anschlaglineals 30 können auch Anschlagrollen vorgesehen sein. Nach erfolgter Ausrichtung wird die Platte 3 mittels der Rollen 9 horizontal verfahren.
Nachdem die Platte 3 die Förderbahn 1 verlassen hat, wird die Förderbahn 1 wieder in ihre hintere Stellung verfahren und somit zusammengeklappt (zusammengefaltet) und der Rah- men 4 wird zur Aufnahme der nächsten Platte 3 abgesenkt.
Eine zusammengeklappte Stellung"bedeutet hierbei im Rahmen dieser Schrift, dass die beiden Teilbahnen in dieser Stellung nicht in einer gemeinsamen Ebene liegen, also einen Öffnungswinkel von weniger als 180°, vorzugsweise von weniger als 90°, einschließen. Im zusammengeklappten Endzustand müssen diese beiden Teilbahnen aber nicht aneinander an- liegen, sondern können noch einen verbleibenden Öffnungswinkel, beispielsweise im Bereich von 30°, miteinander einschließen, so wie dies auch bei dem in den Fig. dargestellten Aus- führungsbeispiel der Fall ist.
In den Fig. 17 und 18 ist eine andere Ausbildung der Transporteinrichtung, insbesondere ei- ner Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 mit einer Vereinzelungsvorrichtung 34 für die Platten 3 und einer Zuführvorrichtung 35 für die Zufuhr der Platten 3 in eine Fertigungsvor- richtung 36, insbesondere eine Druckmaschine 37 gezeigt.
Ein schrankförmiges Maschinengestell 38 ist mit der Hebevorrichtung 2 ausgestattet, beste- hend aus den mit den Saugnäpfen 6 zum Aufnehmen der Platte 3 von einem Plattenstapel 39
bestückten Rahmen 4, der an einem in zu einer Aufstandsfläche 40 senkrechter Richtung in Führungsbahnen 41 verstellbaren Hubschlitten 42 befestigt ist. Ein Antrieb 43 des Hubschlit- tens 42 und damit des Rahmens 4 wird beispielsweise durch einen elektromotorischen Spin- deltrieb 44 gebildet der über Leitungen 45 mit einer Steuereinrichtung 46 die im Maschinen- gestell 38 integriert angeordnet ist, verbunden ist.
Die Saugnäpfe 6 sind über Rohrleitungen 47 mit einer ebenfalls im Maschinengestell ange- ordneten Pneumatiksteuerung 48 leitungsverbunden und werden über diese zum Abheben der Platte 3 vom Plattenstapel 39 mit Unterdruck beaufschlagt. Zur Beförderung der Platte 3 in die Druckmaschine 37 weist die Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 eine Fördervor- richtung 49 auf, die durch zwei quer zu einer Förderrichtung gemäß-Pfeil 50-geteilte För- dermittel 51,52, z. B. mit Einzelantriebe 53, ausgestattete Rollenbahnen 54 gebildet sind. Die Fördermittel 51,52 sind miteinander über eine zur Förderrichtung gemäß-Pfeil 50-quer verlaufende Schwenkachse 55 miteinander gelenkig verbunden. Über Rollenlaufwerke 56 sind die Fördermittel 51,52 in aus dem Maschinengestell 38 parallel zur Aufstandsfläche 40 ausragenden Führungsschienen 57 und damit in einer zur Aufstandsfläche 40 parallelen Ebe- ne geführt. Eine parallel zur Aufstandsfläche 40 verlaufende Distanz 58 zwischen den Füh- rungsschienen 57 ist größer als eine Breite 59 der Platte 3.
Im Maschinengestell 38 verlaufen die Führungsschienen 57 über 90 °-ige Bogenstücke 60 im Wesentlichen senkrecht zur Aufstandsfläche 40 und in von der Aufstandsfläche 40 entge- gengesetzter Richtung.
Ein Verstellantrieb 61 zum Verstellen der Fördermittel 51,52 zwischen einer Ruhelage in- nerhalb des Maschinengestells 38, bei der die Fördermittel 51,52 außerhalb eines Hubberei- ches 62 der Platte 3 sind-wie in vollen Linien dargestellt-in eine Arbeitslage zwischen der angehobenen Platte 3 und dem Plattenstapel 39-wie in strichlierten Linien dargestellt-wird z. B. durch einen Kettentrieb 62 mit einer umlaufenden Antriebskette 63 gebildet deren Ket- tenstränge parallel zu den aus dem Maschinengestell 38 ausragenden Führungsschienen 57 geführt sind. Mit einem Antriebsstrang 64 der Antriebskette 63 ist das Rollenlaufwerk 56, welches bei Verstellung der Fördermittel 51,52 in die Arbeitslage in eine Endposition 65 verstellt wird, antriebsverbunden.
Ein Antriebsmotor 66 der Antriebsanordnung 61 ist hinsichtlich seiner Drehrichtung umsteu- erbar ausgebildet, wodurch der erforderliche Wechsel in der Verstellrichtung zum Verstellen der Fördermittel 51,52 zwischen der Ruhelage und der Arbeitslage bewerkstelligt wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Fördermittel 51,52 in der Arbeitslage in strichlierten Linien gezeigt, bei der diese mit den Förderrollen 67 zwischen der angehobenen Platte 3 und dem Plattenstapel 39 zur Aufnahme der Platte 3 und deren Weitertransport in die Druckmaschine 37 in Bereitstellung sind. Die Platte 3 wird mittels der Hebevorrichtung 2 auf die Fördermittel 51,52 abgelegt und durch diese der Druckmaschine 37 zugeführt. Zur Auf- nahme einer weiteren Platte 3 aus dem Plattenstapel 39 werden die Fördermittel 51,52 mit- tels des Kettentriebes 62 in die in vollen Linien gezeigte Ruhelage innerhalb des Maschinen- gestells bewegt, wobei in den Führungsschienen 57 eine Umlenkung aus der zur Aufstands- fläche 40 parallelen Lage in eine dazu etwa senkrechte Lage erfolgt, wodurch sich eine sehr platzsparende Ausbildung für die Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 infolge einer geringen Tiefe 68 für das Maschinengestell 38 ergibt.
Es wird weiters darauf hingewiesen, dass anstelle der durch die Rollenbahnen 54 gebildeten Fördermittel 51,52 selbstverständlich auch in Förderrichtung gemäß-Pfeil 50-geteilte, hintereinander angeordnete und miteinander über die Schwenkachse 55 verbundene Bandför- derer zum Einsatz gelangen können.
Weiters sei ebenfalls darauf hingewiesen, dass der Verstellantrieb 61 für die Verstellung der Fördermittel 51,52 selbstverständlich auch in Art des für die Hebevorrichtung 2 beschriebe- nen Spindeltriebes 44 als Linearantrieb 69 ausgeführt sein kann. Umgekehrt ist es selbstver- ständlich auch möglich, den Antrieb 43 für die Hebevorrichtung 2 als Kettentrieb 62, wie für die Verstellung der Fördermittel 51,52 beschrieben, auszuführen, oder einen anderen Linear- antrieb, z. B. mit einem Druckmedium beaufschlagbaren Hydraulikzylinder, Pneumatikzylin- der, zu verwenden.
In der Fig. 19 ist eine weitere Ausführung der Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 für die Platte 3 von dem Plattenstapel 39 gezeigt. Auf die Ausbildung der dabei zum Einsatz ge- langenden Hebevorrichtung 2 wird im Detail nicht mehr eingegangen, da diese entsprechend den bereits hervorgehend erläuterten Ausführungsbeispielen ausgebildet ist.
Im Detail wird auf eine weitere Möglichkeit der Ausbildung der Zuführvorrichtung 35 für die Beschickung der Druckmaschine 37 mit der Platte 3 eingegangen.
Aus dem Maschinengestell 38 ragen in zur Aufstandsfläche 40, eine parallele Förderebene 70 der Fördermittel 51,52 in Arbeitslage, beispielsweise von Bandförderern 71,72 ausbildend, Führungsschienen 57. In diesen sind die Fördermittel 51,52 mittels der Rollenlaufwerke 56 verstellbar gelagert. Die Förderrichtung für die Platte 3 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in zur Verstellrichtung der Fördermittel 51,52 in den Führungsschienen-gemäß Doppelpfeil 73-senkrechter Richtung verlaufend.
Im Maschinengestell 38 verzweigen sich die Führungsschienen 57 über eine Steuerweiche 74 in zwei zueinander parallel verlaufende Schienenabschnitte 75,76 zur Aufnahme je eines der Fördermittel 51,52 in der in strichlierten Linien gezeigten Ruhelage, bei der diese außerhalb des Hubbereiches 62 innerhalb des Maschinengestells 38 geparkt sind.
Nach dem Anheben der Platte 3 vom Plattenstapel 39 werden die Fördermittel 51,52 über in jeweils zumindest einem der Rollenlaufwerke 56 zugeordneten Fahrantrieb 77,78 in aufein- anderfolge in die Arbeitslage zwischen der angehobenen Platte 3 und dem Plattenstapel 39 verfahren. Infolge wird mittels der Hebevorrichtung 2 die Platte auf die Bandförderer 71,72 abgesenkt und von den Saugnäpfen 6 freigegeben und nach Start der Bandförderer 71,72 der Druckmaschine 37 zugeführt Zur Aufnahme einer weiteren der Platten 3 aus dem Plattenstapel 39 werden nunmehr die Bandförderer 71,72 wieder in Aufeinanderfolge in die Ruhelage innerhalb des Maschinenge- stells 38 verfahren, wobei die Steuerweiche 74, welche z. B. über ein elektromotorisch ver- stellbares und von der Steuereinrichtung 46 angesteuerte Weichenzunge 79 jedem der För- dermittel 51,52 den entsprechenden Schienenabschnitt 75,76 zuführt..
Ein weiteres Detail ist der Fig. 19 zu entnehmen mit einem im Endbereich der waagrecht ver- laufenden Führungsschienen 57 vorgesehenen Anschlagmittel 80, das der Ausrichtung der Platte 3 mit einer Längskante 81 exakt parallel zur Förderrichtung bewirkt. Dazu werden die Fördermittel 51,52, vor der Ablage der Platte 3 auf die Bandförderer 71,72 in einer geringen Distanz vor dem Anschlagmittel 80 in einer Zwischenposition gestoppt. Nachdem die Platte
3 auf die Bandförderer 71,72 abgelegt ist, wird durch kurzzeitige Betriebnahme der Fahran- triebe 77,78 eine Weiterbewegung in Richtung des Anschlagmittels 80 durchgeführt, bis es zum Kontakt der Längskante 81 mit dem Anschlagmittel 80 kommt und damit die Platte 3 ausgerichtet wird bevor sie der Druckmaschine 37 zugeführt wird.
In der Fig. 20 ist eine weitere Ausführung der Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 ge- zeigt. Bei dieser Ausführung sind zwei in einem Abstand 82 zueinander angeordnete schrankartige Gehäuse 83,84 vorgesehen zwischen denen ein Stellplatz 85 für den Platten- stapel 39 vorgesehen ist. Die Gehäuse 83,84 sind zueinander positioniert und beispielsweise mit einem Deckrahmen 86 verbunden der auch die Hebevorrichtung 2 z. B. einen Pneumatik- zylinder 87 mit Verstellrichtung einer Kolbenstange 88 senkrecht zur Aufstandsfläche 40 lagert. An der Kolbenstange 88 ist der Rahmen 4 befestigt der mit den Saugnäpfen 6 zum Abheben der Platte 3 vom Plattenstapel 39 bestückt ist.
Als Fördermittel 51,52 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel die Bandförderer 71,72 vor- gesehen die in den Führungsschienen 57, wie bereits in den vorhergehenden Figuren be- schrieben, zwischen der Ruhelage außerhalb des Hubbereiches 62 der Platte 3 und der Ar- beitslage zur Ablage der Platte 3 auf die Bandförderer 71,72 und deren Transport verstellbar sind.
Die Bandförderer 71,72 werden dabei in zur Förderrichtung der Platte 3 quer verlaufender Richtung verstellt wobei in jedem der gegenüber angeordneten Gehäuse 83,84 jeweils eine eigene durch die Führungsschienen 57 gebildete Führungsanordnung 89 vorgesehen ist.
Die Führungsschienen 57 verlaufen in den Gehäusen 83,84 geneigt zur Aufstandsfläche 40 wodurch eine platzsparende Anordnung möglich ist. Über die Bogenstücke 60 wird ein Über- gang in einen zur Aufstandsfläche 40 parallelen Führungsbereich 90 der Führungsschienen 57 erzielt in dem diese in Richtung einer Mittelebene 91 aufeinander zuragen. Wie bereits zur Fig. 18 ausgeführt sind die Führungsschienen 57 selbstverständlich ebenfalls außerhalb des Hubbereiches 62 für die Platte 3, d. h. in dem Abstand 82 zueinander angeordnet der größer ist als die Breite 59 des Plattenstapels 39, wobei dies bei einer Querförderung der Platte 3 zu- trifft. Selbstverständlich ist jedoch auch eine Auslegung für eine Längsförderung der Platte 3 bei entsprechender Vergrößerung des Abstandes 82 zwischen den Gehäusen 83,84 möglich.
Wie der Abbildung in der Fig. 20 im Weiteren zu entnehmen-in strichlierten Linien darge- stellt-ist der geneigte Verlauf der Führungsschienen 57 innerhalb der Gehäuse 83,84 so- wohl in Richtung der Aufstandsfläche 40 erstreckend wie auch in Richtung des Deckrahmens 86 möglich.
In der Fig. 21 ist eine weitere Ausbildung der Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 33 ge- zeigt die hinsichtlich der Ausbildung und Anordnung der Fördermittel 51,52 gegenüber der zuvor beschriebenen Lösung variiert. Daher kann auf eine Detailbeschreibung der Anord- nung der Gehäuse 83,84 und der Hebevorrichtung 2 an dieser Stelle verzichtet werden.
Die Fördervorrichtung 49 für die Platte 3 wird dabei durch z. B. vier Gurtförderer 92 gebildet die jeweils paarweise parallel zueinander verlaufen und in die beidseits des Stellplatzes 85 des Plattenstapels 39 angeordneten Gehäusen 83,84 quer zu der Förderrichtung verstellbar sind um den Hubbereich 62 für die Platte 3 frei zu geben.
Jeweils zwei der Gurtförderer 92 sind über eine in Förderrichtung zwischen diesen angeord- nete Schwenkachse 93 miteinander schwenkbar verbunden und gemeinsam in der durch die Führungsschienen 57 gebildeten Führungsanordnung 89 zwischen der Arbeitslage und der Ruhelage verstellbar, wobei die Führungsschienen 57 in einer zur Aufstandsfläche 40 paral- lelen Ebene verlaufen.
Durch die Verbindung von jeweils zwei der Gurtförderer 92 mittels der Schwenkachsen 93 wird eine platzsparende Anlagenkonfiguration erreicht da in der Ruhelage, bei der sich die Gurtförderer 92 innerhalb der Gehäuse 83,84 beiderseits des Stellplatzes 85 befinden bzw. verstellt sind, ein Zusammenklappen erfolgt, wie dies schematisch in strichlierten Linien ge- zeigt ist.
Diese Ausbildung ermöglicht des weiteren auch eine sehr einfach gestaltete Führungsanord- nung 89 bzw. Führungsschienen 57.
Unterschiedliche Modifikationen des gezeigten Ausführungsbeispiels sind denkbar und mög- lich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So wäre es beispielsweise denkbar und möglich, die Förderbahn als ganzes um eine seitlich des Transportweges für die Hebevorrich-
tung und in der Förderrichtung ausgerichtete Achse auf-oder abzuklappen. Eine aus min- destens zwei Teilbahnen bestehende, zusammenklappbare Ausbildung, wie diese im gezeig- ten Ausführungsbeispiel dargestellt ist, ist aber bevorzugt.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung diese bzw. deren Bestandteile teil- weise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 bis 21 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsge- mäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 1 Förderbahn 36 Fertigungsvorrichtung 1'Teilbahn 37 Druckmaschine 2 Hebevorrichtung 38 Maschinengestell 3 Platte 39 Plattenstapel 4 Rahmen 40 Aufstandsfläche 5 Schiene 6 Saugnapf 41 Führungsbahn 7 Unterlage 42 Hubschlitten 8 Rührungsklotz 43 Antrieb 9 Rolle 44 Spindeltrieb 10 Achse 45 Leitung 11 Schiene 46 Steuereinrichtung 12 Abschnitt 47 Rohrleitung 13 Abschnitt 48 Pneumatiksteuerung 14 Zapfen 49 Fördervorrichtung 15 Ritzel 50 Pfeil 16 Zahnstangenprofil 51 Fördermittel 17 Antriebswelle 52 Fördermittel 18 Riemenantrieb 53 Einzelantrieb 19 Motor 54 Rollenbahnen 20 Motor 55 Schwenkachse 21 Zahnrad 56 Rollenlaufwerk 22 Antriebslatte 57 Führungsschiene 23 Antriebswelle 58 Distanz 24 Antriebswelle 59 Breite 25 Kegelzahnrad 60 Bogenstück 26 Kegelzahnrad 61 Verstellantrieb 27 Kegelzahnrad 62 Kettentrieb Hubbereich 28 Hülse 63 Kettentrieb 29 Kegelzahnrad 64 Antriebsstrang 30 Anschlaglineal 65 Endposition 31 Begrenzungsanschlag 66 Antriebsmotor 32 67 Förderrolle 33 Vereinzelungs-und Zuführvorrichtung 68 Tiefe 34 Vereinzelungsvorrichtung 69 Linearantrieb 35 Zuführvorrichtung 70 Förderebene
71 Bandförderer 72 Bandförderer 73 Doppelpfeil 74 Steuerweiche 75 Schienenabschnitt 76 Schienenabschnitt 77 Fahrantrieb 78 Fahrantrieb 79 Weichenzunge 80 Anschlagmittel 81 Längskante 82 Abstand 83 Gehäuse 84 Gehäuse 85 Stellplatz 86 Deckrahmen 87 Pneumatikzylinder 88 Kolbenstange 89 Führungsanordnung 90 Führungsbereich 91 Mittelebene 92 Gurtförderer 93 Schwenkachse
Next Patent: NARROW STACKING COMPARTMENT FOR FLAT POSTAL ITEMS
