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Title:
TRANSPORT MEANS COMPRISING A LIFTING PLATFORM AND A PERIPHERALLY ARRANGED LIFTING COLUMN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/124694
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to moveable transport means (31) comprising at least one horizontal loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33), at least one adjustable lifting column (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) and at least one lifting platform (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) which, by adjusting the lifting column (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39), can be moved between a first position in which an upper side of the lifting platform (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) is essentially level with the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33), and at least one second position in which the lifting platform (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) is lower in relation to the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33). Said lifting column (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) is at least partially on the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33), but exclusively within an edge area of the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33) which extends from an outer edge (10, 14, 19, 22, 29, 30) of the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33) to a depth of the loading surface (1, 9, 13, 17, 24, 33) which corresponds at most to double a maximum traversal extension of the lifting column (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39).

Inventors:
HURLER, Walter (Breitenbergweg 8, Stadtbergen, 86391, DE)
Application Number:
EP2011/055531
Publication Date:
October 13, 2011
Filing Date:
April 08, 2011
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Assignee:
HURLER, Walter (Breitenbergweg 8, Stadtbergen, 86391, DE)
International Classes:
B60P1/44
Attorney, Agent or Firm:
RAUNECKER, Klaus, P. (Lorenz & Kollegen Patentanwaelte Partnerschaftsgesellschaft, Alte Ulmer Strasse 2, Heidenheim, 89522, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Fahrbares Transportmittel (31) mit wenigstens einer horizon¬ talen Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33), wenigstens einer verstellbaren Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) und wenigstens einem Hubboden (3, 11, 15, 18, 21, 25,

26, 34, 35, 36), der durch Verstellen der Hubsäule (2, 12,

16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) zwischen einer ersten Position, in welcher eine Oberseite des Hubbodens (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) mit der Ladefläche (1, 9, 13,

17, 24, 33) im Wesentlichen in einer Ebene ist und wenigstens einer zweiten Position, in welcher der Hubboden (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) gegenüber der Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33) abgesenkt ist, bewegbar ist, wobei die Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) wenigstens teilweise auf der Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33), jedoch ausschließlich innerhalb eines Randbereichs der Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33) angeordnet ist, der sich von einem äußeren Rand (10, 14, 19, 22, 29, 30) der Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33) bis zu einer Tiefe in die Ladefläche (1, 9, 13, 17, 24, 33) erstreckt, die höchstens einem Doppelten ei¬ ner größten Quererstreckung der Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23,

27, 28, 37, 38, 39) entspricht.

2. Fahrbares Transportmittel (31) nach Anspruch 1, wobei die Tiefe höchstens einem anderthalbfachen der größten Quererstreckung der Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) entspricht oder höchstens gleich der größten Quererstre¬ ckung der Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) ist oder höchstens der Hälfte der größten Quererstreckung der Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) ent¬ spricht .

3. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) einen tragenden Teil einer Dachkonstruktion und/oder ein Wandtrageelement und/oder eine Runge und/oder einen Anschlag einer Schiebetür (40) und/oder einen Türpfosten und/oder eine Halterung einer Führung eines Rollladens (41, 42, 43, 44) bildet.

4. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Stellung klappbar ist.

5. Fahrbares Transportmittel (31) nach Anspruch 4, bei dem die Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) in wenigs¬ tens eine zwischen der vertikalen und der horizontalen Stellung befindliche Stellung bringbar ist.

6. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, bei dem der Hubboden (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) einen parallel zur Oberfläche des Hubbodens (3, 11, 15, 18, 21, 25, 26, 34, 35, 36) beweglichen Aufsatz aufweist, der durch Verstellen der in die horizontale Stellung geklappten Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) verschiebbar ist.

7. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hubsäule (2, 12, 16, 20, 23, 27, 28, 37, 38, 39) hydraulisch oder pneumatisch oder elektrisch oder mechanisch oder manuell verstellbar ist.

8. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Hubboden (18, 21, 25, 26, 35, 36) in der ersten Position eine Ausnehmung in der Ladefläche (17,

24, 33) ausfüllt und ein Außenrand des Hubbodens (18, 21,

25, 26, 35, 36) mit dem äußeren Rand (19, 22, 29, 30) der Ladefläche (17, 24, 33) bündig ist.

9. Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Hubboden (18, 21, 25, 26, 35, 36) an einer Seite des Transportmittels angeordnet ist, wobei ein weiterer Hubboden (18, 21, 25, 26, 35, 36) an einer entgegengesetzten Seite des Transportmittels (31) vorgesehen ist.

Fahrbares Transportmittel (31) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ein Kraftfahrzeug oder ein Lastkraftwagen oder ein Anhänger oder ein Schienenfahrzeug oder ein Waggon ist .

Description:
Transportmittel mit Hubboden und peripher angeordneter Hubsäule

Die vorliegende Erfindung betrifft ein fahrbares Transportmittel mit wenigstens einer horizontalen Ladefläche, wenigstens einer verstellbaren Hubsäule und wenigstens einem Hubboden, der durch Verstellen der Hubsäule zwischen einer ersten Position, in welcher eine Oberseite des Hubbodens mit der Ladefläche im Wesent ¬ lichen in einer Ebene ist und wenigstens einer zweiten Position, in welcher der Hubboden gegenüber der Ladefläche abgesenkt ist, bewegbar ist.

Eine Hubladebühne zum Be- und Entladen von Nutzfahrzeugen mit zwei eine Ladeplattform haltenden Hubsäulen ist aus der

DE 195 21 437 AI bekannt. Jede der im Wesentlichen identisch ausgebildeten Hubsäulen besteht aus zwei Teilen, nämlich einer ein Festteil bildenden Außensäule und einer ein Verfahrteil bil ¬ denden Innensäule. Die Innensäulen sind in den Außensäulen gelagert und teleskopartig aus den Außensäulen heraus und in diese hinein verfahrbar. Ein in einer Arbeitsstellung aus der Außensäule ragendes unteres Ende jeder Innensäule ist mit der La ¬ deplattform verbunden.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein fahrbares Transportmittel zu schaffen, das im Gegensatz zu bekannten fahrbaren Transportmitteln ein einfacheres und bequemeres Be- und Entladen erlaubt. Diese Aufgabe wird durch das fahrbare Trans ¬ portmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein fahrbares Transport ¬ mittel mit wenigstens einer horizontalen Ladefläche, wenigstens einer verstellbaren Hubsäule und wenigstens einem Hubboden zur Verfügung gestellt, der durch Verstellen der Hubsäule zwischen einer ersten Position, in welcher eine Oberseite des Hubbodens mit der Ladefläche im Wesentlichen in einer Ebene ist und we ¬ nigstens einer zweiten Position, in welcher der Hubboden gegenüber der Ladefläche abgesenkt ist, bewegbar ist, wobei die Hub ¬ säule wenigstens teilweise auf der Ladefläche, jedoch aus ¬ schließlich innerhalb eines Randbereichs der Ladefläche angeord ¬ net ist, der sich von einem äußeren Rand der Ladefläche bis zu einer Tiefe in die Ladefläche erstreckt, die höchstens einem Doppelten einer größten Quererstreckung der Hubsäule entspricht.

Infolge der erfindungsgemäßen Anordnung der Hubsäule in deren Randbereich bzw. an der Peripherie der Ladefläche wird außerhalb des Randbereichs von der Hubsäule keinerlei Platz auf der Lade ¬ fläche beansprucht. Somit steht die Ladefläche abgesehen vom Randbereich, d. h. ein Innenbereich der Ladefläche, vollständig und von der Hubsäule unbeeinträchtigt für Be- und Entladezwecke zur Verfügung. Hierdurch wird ein bequemes und ausgesprochen flexibles Be- und Entladen der Ladefläche ermöglicht. Dabei kann es sich bei dem Randbereich um einen vorderen Randbereich oder einen hinteren Randbereich oder einen seitlichen Randbereich der Ladefläche handeln.

Je kleiner die Tiefe des Randbereichs, desto größer ist der un ¬ beeinträchtigt zur Verfügung stehende Innenbereich der Ladeflä ¬ che. Deshalb entspricht die Tiefe bevorzugt höchstens nur einem anderthalbfachen der größten Quererstreckung der Hubsäule oder sie ist höchstens gleich der größten Quererstreckung der Hubsäule oder sie entspricht höchstens der Hälfte der größten Querer ¬ streckung der Hubsäule. Infolge des Anordnens der Hubsäule an der Peripherie der Lade ¬ fläche eröffnen sich vorteilhafterweise vielfältige Möglichkei ¬ ten für einen multifunktionalen Einsatz der Hubsäule. Beispielsweise kann die Hubsäule zusätzlich zu ihrer ursprünglichen Funktion des Hebens und Senkens des Hubbodens als tragender Teil ei ¬ ner Dachkonstruktion eingesetzt werden. Ferner kann die Hubsäule als Wandtrageelement dienen, als Runge verwendet werden oder ei ¬ nen Anschlag einer Schiebetür, einen Türpfosten oder eine Halterung einer Führung eines Rollladens bilden. Die Hubsäule kann mehrere dieser als auch anderer Funktionen gleichzeitig erfül ¬ len. Da die Hubsäule im erfindungsgemäßen Transportmittel in der Lage ist, zusätzliche Funktionen zu übernehmen, für deren Implementierung in herkömmliche Transportmittel entsprechende zusätz ¬ liche Bauteile notwendig sind, kann beim Transportmittel der vorliegenden Erfindung auf diese Bauteile verzichtet werden, wodurch eine derartige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportmittels billiger sowie schneller und einfacher montierbar ist als bekannte Transportmittel. Vor allem aber resultiert aus dem Verzicht auf besagte Bauteile eine Reduktion des Ge ¬ wichts des Transportmittels, so dass der Transport von Gütern mit einem derart ausgeführten Transportmittel leichter erfolgen kann. Darüber hinaus ergibt sich bei motorbetriebenen Transportmitteln durch das verringerte Gewicht eine KraftStoffersparnis , die sich kostengünstig und umweitschonend auf den Betrieb des Transportmittels auswirkt.

Vorzugsweise ist die Hubsäule zwischen einer vertikalen und ei ¬ ner horizontalen Stellung klappbar. Beispielsweise kann die horizontale Stellung eine Ruhestellung der Hubsäule sein, in welche die Hubsäule bei NichtVerwendung derselben gebracht wird. Weiter bevorzugt ist die Hubsäule in wenigstens eine zwischen der vertikalen und der horizontalen Stellung befindliche Stel- lung bringbar. In einer derartigen Zwischenstellung kann die Hubbsäule beispielsweise als Ladehilfe beim Entladen von gegebe ¬ nenfalls verdichtetem Schüttgut verwendet werden. Sofern der Hubboden einen parallel zur Oberfläche des Hubbodens beweglichen Aufsatz aufweist, ist das Transportmittel vorteilhaft derart eingerichtet, dass der Aufsatz durch Verstellen der in die horizontale Stellung geklappten Hubsäule verschiebbar ist. Ein derartiger Aufsatz kann zum Beispiel ein quer zur Längsachse des Transportmittels verschiebbarer Schubboden sein.

Bei der Hubsäule selber kann es sich ganz allgemein um eine beliebig ausgeführte Hubsäule handeln. Insbesondere kann die Hub ¬ säule hydraulisch oder pneumatisch oder elektrisch oder mechanisch oder manuell verstellbar sein. Ferner kann die Hubsäule grundsätzlich einen runden, einen ovalen oder einen eckigen Querschnitt mit beliebig vielen Ecken aufweisen. Entsprechend handelt es sich bei der größten Quererstreckung der Hubsäule bei einer Hubsäule mit beispielsweise rundem Querschnitt um deren Durchmesser, bei einer Hubsäule mit ovalem Querschnitt um deren größte Achse, bei einer Hubsäule mit dreieckigem Querschnitt um die größte Höhe eines Dreiecks, bei einer Hubsäule mit quadrati ¬ schem Querschnitt um deren Diagonale und bei einer Hubsäule mit rechteckigem Querschnitt um deren längere Seite, usw.

Bei bekannten Transportmitteln ragt der Hubboden zumindest in einer Betriebsstellung für gewöhnlich in einen Verkehrsraum hinein und stellt dadurch eine oft nicht ohne weiteres wahrzuneh ¬ mende Gefahrenquelle dar. Aus Sicherheitsaspekten füllt der Hub ¬ boden daher bevorzugt in der ersten Position eine Ausnehmung, insbesondere eine zum äußeren Rand hin offene Ausnehmung, in der Ladefläche aus und ein Außenrand des Hubbodens ist mit dem äuße ¬ ren Rand der Ladefläche bündig. Da bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportmittels der Hubboden nicht über die Ladefläche hinaus kragt, stellt der Hubboden keine potenzi ¬ elle Gefahrenquelle mehr da. Sofern das Transportmittel ein Ver ¬ deck über der Ladefläche aufweist, ist der Hubboden in der ersten Position zudem vor Witterungseinflüssen und vor fremdem Zugriff geschützt.

Besonders bevorzugt ist der Hubboden an einer Seite des Trans ¬ portmittels angeordnet, wobei ein weiterer Hubboden an einer entgegengesetzten Seite des Transportmittels vorgesehen ist.

Dies erlaubt ein beidseitiges Be- und Entladen der Ladefläche des Transportmittels.

Grundsätzlich kann es sich bei dem fahrbaren Transportmittel um ein beliebiges Transportmittel handeln, wie zum Beispiel um ein Kraftfahrzeug oder einen Lastkraftwagen oder einen Anhänger oder ein Schienenfahrzeug oder einen Waggon. Dabei ist es unerheb ¬ lich, ob der Anhänger ein Einachs-Anhänger , auch Trailer genannt, ist oder ein Zweiachser mit Deichsel.

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzug ¬ ten Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme von Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 einen Heckbereich eines Lastkraftwagens; Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Hubsäule;

Fig. 3 verschiedene Anordnungsvarianten für Hubsäulen bei

Transportmitteln mit heckseitig angeordnetem Hubboden; Fig. 4 verschiedene Anordnungsvarianten für Hubsäulen bei Transportmitteln mit seitlich angeordneten Hubböden;

Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Lastkraftwagen;

Fig. 6 eine Seitenansicht des Lastkraftwagens der Figur 5;

Fig. 7 einen räumlichen Aufriss eines hinteren Teils des Lastkraftwagens der Figur 5;

Fig. 8 eine alternative Ausführungsform eines hinteren Teils eines Lastkraftwagens; und

Fig. 9 eine weitere alternative Ausführungsform eines hinteren

Teils eines Lastkraftwagens.

In der Figur 1 ist ein Heckbereich eines Lastkraftwagens in der Seitenansicht dargestellt, wobei Bemaßungen in der Figur 1 sowie den anderen Figuren jeweils in mm sind. Der Lastkraftwagen um- fasst eine horizontale Ladefläche 1, zwei verstellbare Hubsäulen 2, von denen in der Figur 1 nur eine zu sehen ist da die sichtbare Hubsäule 2 aufgrund der Perspektive die dahinterliegende zweite Hubsäule 2 verdeckt, und einen horizontal ausgerichteten flächigen Hubboden 3. Die Hubsäulen 2 sind in einem heckseitigen Randbereich der Ladefläche 1 angeordnet und vertikal ausgerich ¬ tet. Untere Enden der Hubsäulen 2 sind an einem Endabschnitt des sich horizontal erstreckenden Hubbodens 3 mit diesem verbunden.

Ein Querschnitt durch eine Hubsäule 2 ist in der Figur 2 zu se ¬ hen. Die Hubsäule 2 weist ein hohlzylinderförmiges Außen- Stützrohr 4 auf, in welchem ein Hydraulikzylinder 5 mit einem aus einem unteren Ende des Hydraulikzylinders 5 ragenden Stempel 6 angeordnet ist. Der Stempel 6 erstreckt sich durch ein hohlzy- linderförmiges Innen-Führungsrohr 7, in welches auch der Hydraulikzylinder 5 mit einem unteren Endabschnitt eingreift. Ein unteres Ende des Stempels 6 ist mit einem unteren Ende des Innen- Führungsrohrs 7 verbunden. Das Innen-Führungsrohr 7 ist wiederum teleskopartig in das Außen-Stüt zrohr 4 eingeführt. Zwischen dem Außen-Stüt zrohr 4 und dem Innen-Führungsrohr 7 sind Rollenführungen 8 vorgesehen.

Zum Verstellen der Hubsäule 2 wird im Hydraulikzylinder 5 hydraulischer Druck auf- oder abgebaut. Entsprechend der Druckände ¬ rung im Hydraulikzylinder 5 fährt der Stempel 6 aus dem Hydraulikzylinder 5 aus oder in den Hydraulikzylinder 5 ein, wobei die Größe der Druckänderung im Hydraulikzylinder 5 einen Hub des Stempels 6 bestimmt. Da der Stempel 6 mit dem Innen-Führungsrohr 7 verbunden ist, wird die Bewegung des Stempels 6 auf das Innen- Führungsrohr 7 übertragen, das sich analog zum Stempel 6 bewegt. Dabei sorgt die Rollenführung 8 dafür, dass sich das Innen- Führungsrohr 7 innerhalb des Außen-Stüt zrohres 4 ohne Verkantun ¬ gen und mit minimaler Reibung bewegen kann.

Beim Verstellen der Hubsäulen 2 wird der mit diesen verbundene Hubboden 3 in vertikaler Richtung bewegt. In der Figur 1 ist der Hubboden 3 mit gestrichelten Linien in einer Position dargestellt, die er bei eingefahrenem Stempel 6 einnimmt und in wel ¬ cher eine Oberfläche des Hubbodens 3 mit der Ladefläche 1 im We ¬ sentlichen in einer Ebene ist oder fluchtet. Mit Ausfahren des Stempels 6 wird der Hubboden 3 gegenüber dieser Position abgesenkt, bis er auf einem Untergrund aufliegt. In dieser Position ist der Hubboden 3 in der Figur 1 mit durchgezogenen Linien dargestellt. Mittels des vertikal beweglichen Hubbodens 3 lässt sich die Ladefläche 1 auf bequeme Weise mit Transportgütern be- oder entladen. Wie in der Figur 1 zu sehen ist, liegt ein äußerer Rand der Ladefläche 1 an den Innen-Führungsrohren 7 der Hubsäulen 2 an, während untere Stirnflächen ihrer Außen-Stüt zrohre 4 abschnitts ¬ weise auf der Ladefläche 1 aufliegen. Somit beanspruchen die Hubsäulen 2 lediglich einen minimalen Teil der Ladefläche 1, die deshalb fast zur Gänze für die Aufnahme von Transportgut zur Verfügung steht. Ferner wird ein Be- bzw. Entladen der Ladefläche 1 vereinfacht, da die Hubsäulen 2 einem Verschieben des Transportgutes auf der Ladefläche 1 nicht hinderlich im Wege stehen. Schließlich lassen sich die an der Peripherie der Ladefläche 1 angeordneten Hubsäulen 2 für weitere Zwecke nutzbringend verwenden. Beispielsweise kann eine die Ladefläche 1 über ¬ deckende Dachkonstruktion für den Lastkraftwagen vorgesehen sein, in welche die Hubsäulen 2 als tragende Teile einbezogen werden, oder aber die Hubsäulen 2 werden als Wandtrageelemente einer die Ladefläche 1 einfassenden Wand vorgesehen. Eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten ist für die Hubsäulen 2 denkbar, wie zum Beispiel eine Verwendung derselben als Runge oder als Anschlag für eine Schiebetür oder als Türpfosten oder als Halterung einer Führung eines Rollladens.

Aus Konstruktionsgründen ist es gelegentlich von Vorteil, die Hubsäulen 2 nicht nur teilweise sondern ganz auf der Ladefläche 1 anzuordnen, wobei entsprechende Ausnehmungen in der Ladefläche 1 das Ausfahren der Innen-Führungsrohre 7 ermöglichen. Um die oben genannten Vorteile zu wahren, sollten die Hubsäulen 2 dabei erfindungsgemäß jedoch ausschließlich innerhalb eines Randbe ¬ reichs der Ladefläche 1 auf derselben angeordnet sein, der sich vom äußeren Rand der Ladefläche 1 bis zu einer Tiefe in die La ¬ defläche 1 erstreckt, die höchstens einem Doppelten einer größ ¬ ten Quererstreckung der Hubsäulen 2 entspricht. Da die zylinderförmigen Hubsäulen 2 entlang ihrer gesamten Höhen den gleichen runden Querschnitt haben, sind alle Quererstreckungen der Hub- säulen 2 gleich groß und entsprechen dem äußeren Durchmesser ihres Querschnitts. Gemäß der Figur 1 beträgt dieser Durchmesser 250 mm. Folglich sollten die Hubsäulen 2 ausschließlich innerhalb eines sich vom heckseitigen Rand der Ladefläche 1 bis zu einer Tiefe von höchstens 500 mm in die Ladefläche 1 erstrecken ¬ den Randbereichs auf der Ladefläche 1 angeordnet sein und diese Grenze nicht überschreiten.

Diverse erfindungsgemäße Anordnungsvarianten für Hubsäulen sind in der Figur 3 zur Verdeutlichung des Sachverhaltes stark schematisiert und vor allem nicht maßstabsgetreu dargestellt.

Figur 3a) zeigt eine Draufsicht auf eine rechteckige Ladefläche 9 eines Transportmittels. An einen heckseitigen Rand 10 der La ¬ defläche 9 schließt sich ein Hubboden 11 an, der sich über die gesamte Breite der Ladefläche 9 erstreckt. An einer linken und einer rechten Seite des Hubbodens 11 ist jeweils eine Hubsäule 12 angeordnet. Die Hubsäulen 12 sind dabei teilweise auf der La ¬ defläche 9 angeordnet und erstrecken sich über den heckseitigen Rand 10 über die Ladefläche 9 hinaus. Sie greifen jedoch nicht über einen Randbereich der Ladefläche 9 hinaus, der sich vom Rand 10 der Ladefläche 9 bis zu einer Tiefe T ins Innere der La ¬ defläche 9 erstreckt. In der Figur 3a) ist diese Tiefe T mit ei ¬ ner gestrichelten Linie markiert. Diese Tiefe T entspricht dem doppelten Durchmesser der Hubsäulen 12 und gibt die Grenze an, bis zu der die Hubsäulen 12 gemäß der vorliegenden Erfindung teilweise oder ganz auf der Ladefläche 9 angeordnet sein können, die sie jedoch nicht überschreiten dürfen. Tatsächlich verbleiben im Falle der Figur 3a) die Hubsäulen 12 sogar innerhalb eines schmäleren Randbereiches der Ladefläche 9 mit einer geringe ¬ ren Tiefe, die lediglich dem halben Durchmesser der Hubsäulen 12 entspricht. Die Hubsäulen 12 können dabei neben der Funktion des Hebens und Senkens des Hubbodens 11 zusätzliche Funktionen über ¬ nehmen .

In der Figur 3a) ragen die Hubsäulen 12 jeweils über den rechten und den linken Rand der Ladefläche 9 hinaus. Beim in der Figur 3b) gezeigten Transportmittel ist dies nicht der Fall. Dieses weist eine Ladefläche 13 und einen sich an einen heckseitigen Rand 14 der Ladefläche 13 anschließenden Hubboden 15 auf, die der Ladefläche 9, dem Rand 10 und dem Hubboden 11 des Transport ¬ mittels der Figur 3a) analog sind. Eine linke und eine rechte Hubsäule 16 ragen nun jedoch nicht mehr über seitliche Ränder der Ladefläche 9 hinaus. Die Hubsäulen 16 sind ferner teilweise auf der Ladefläche 16 angeordnet, wobei sie wie die Hubsäulen 12 in der Figur 3a) einen sich bis zu einer Tiefe T vom heckseitigen Rand 14 der Ladefläche 13 in die Ladefläche 13 erstreckenden Randbereich nicht verlassen, der auch hier gestrichelt eingezeichnet ist.

Figur 4 zeigt weitere erfindungsgemäße Anordnungsvarianten für Hubsäulen bei Transportmitteln, die seitlich angeordnete Hubböden aufweisen.

In der Figur 4a) ist eine Draufsicht auf eine Ladefläche 17 ei ¬ nes Transportmittels zu sehen, die einen linksseitig angeordne ¬ ten Hubboden 18 aufweist, der in eine offene Ausnehmung der Ladefläche 17 eingreift und der mit einem linken Rand 19 der Lade ¬ fläche 18 bündig ist. An einem vorderen und einem hinteren Ende des Hubbodens 18 ist jeweils eine Hubsäule 20 vorgesehen. An der dem Hubboden 18 entgegengesetzten rechten Seite der Ladefläche 17 greift ein dem Hubboden 18 entsprechender Hubboden 21 in eine weitere offene Ausnehmung der Ladefläche 17 ein und ist mit ei ¬ nem rechten Rand 22 der Ladefläche 17 bündig. Entsprechend den Hubsäulen 20 ist jeweils eine Hubsäule 23 an einem vorderen und einem hinteren Ende des Hubbodens 21 vorgesehen. Infolge der beiden Hubböden 18 und 21 kann die Ladefläche 9 sowohl von der linken Seite als auch von der rechten Seite aus beladen werden.

Die Hubsäulen 20 und 23 erstrecken sich über den jeweiligen linken Rand 19 und den rechten Rand 22 in die Ladefläche 17, ohne jedoch jeweilige Randbereiche der Ladefläche 17 zu verlassen, von denen sich ein linker Randbereich vom linken Rand 19 der Ladefläche 17 bis zu einer Tiefe T ins Innere der Ladefläche 17 erstreckt, während sich ein rechter Randbereich vom rechten Rand 22 der Ladefläche 17 bis zur einer gleich großen Tiefe T ins Innere der Ladefläche 17 erstreckt. Die beiden Randbereiche sind in der Figur 4a) gestrichelt eingezeichnet, wobei die Tiefe T dem doppelten Durchmesser der jeweiligen Hubsäulen 20 und 23 entspricht .

Schließlich sind in der Figur 4b) eine Ladefläche 24 eines wei ¬ teren Transportmittels, ein linker Hubboden 25, ein rechter Hubboden 26, beidseitig des linken Hubbodens 25 angeordnete Hubsäu ¬ len 27 sowie beidseitig des rechten Hubbodens 26 angeordnete Hubsäulen 28 dargestellt, die sich von denjenigen der Figur 4a) dadurch unterscheiden, dass die Hubsäulen 27 und 28 gänzlich innerhalb eines jeweiligen linken und rechten Randbereiches der Ladefläche 24 angeordnet sind. Wie zuvor erstreckt sich ein lin ¬ ker Randbereich von einem linken Rand 29 der Ladefläche 24 bis zu einer Tiefe T ins Innere der Ladefläche 24, während sich ein rechter Randbereich von einem rechten Rand 30 der Ladefläche 24 bis zur einer gleich großen Tiefe T ins Innere der Ladefläche 24 erstreckt. Die beiden Randbereiche sind in der Figur 4b) eben ¬ falls gestrichelt eingezeichnet, wobei die Tiefe T dem doppelten Durchmesser der jeweiligen Hubsäulen 27 und 28 entspricht. Obwohl bei diesem Beispiel alle Hubsäulen 27 und 28 mit dem vol ¬ len Durchmesser innerhalb jeweiliger Randbereiche der Ladefläche 24 angeordnet sind ohne jedoch über die äußeren Ränder 29 und 30 der Ladefläche 24 zu ragen, gewährleistet deren Anordnung innerhalb des Randbereichs, dass auf der Ladefläche 24 ausreichend Raum zum Beladen verbleibt, sowie dass Be- und Entladearbeiten von den Hubsäulen 27 und 28 nicht beeinträchtigt werden. Darüber hinaus können die Hubsäulen 27 und 28 die verschiedensten zusätzlichen Funktionen übernehmen. Eine mögliche dieser Funktionen ist diejenige einer Führung eines Rollladens.

Hierzu zeigt die Figur 5 eine Draufsicht auf einen Lastkraftwa ¬ gen 31, bei dem eine Überdachung und die Ladefläche zur besseren Darstellbarkeit weggelassen wurden. Die Überdachung 32 ist in einer in der Figur 6 gezeigten Seitenansicht des Lastkraftwagens 31 zu sehen. Figur 7 zeigt einen hinteren Teil des Lastkraftwa ¬ gens 31 als räumlichen Aufriss, so dass die Ladefläche 33 des Lastkraftwagens 31 sichtbar ist.

Der Lastkraftwagen 31 weist sowohl einen heckseitigen Hubboden

34 als auch einen in Bezug auf die Fahrtrichtung linken Hubboden

35 und einen in Bezug auf die Fahrtrichtung rechten Hubboden 36 auf. Zum Heben und Senken des heckseitigen Hubbodens 34 sind Hubsäulen 37 vorgesehen, während Hubsäulen 38 zum Bewegen des linken Hubbodens 35 und Hubsäulen 39 zum Bewegen des rechten Hubbodens 36 vorgesehen sind.

Neben ihrer Funktion des Hebens und Senkens der jeweiligen Hubböden 34, 35, 36 sind die an der Peripherie der Ladefläche 33 angeordneten Hubsäulen 37, 38, 39 vorteilhaft als Führung von jeweiligen Rollläden bzw. als Anschlag und Türpfosten einer Schiebetür 40 genutzt. So ist zwischen den beiden linken Hubsäulen 38 ein Rollladen 41 vorgesehen, für den die Hubsäulen 38 als Führung dienen. Gleichzeitig ist zwischen derjenigen der Hubsäulen 38, die der linken der beiden Hubsäulen 37 benachbart ist und dieser linken der beiden Hubsäulen 37 ein Rollladen 42 vorgesehen, wobei die genannten Hubsäulen 37, 38 als dessen Führung fungieren. Entsprechend ist auf der rechten Seite des Lastkraft ¬ wagens 31 ein Rollladen 43 zwischen den in Fahrtrichtung rechten Hubsäulen 39 vorgesehen und ein Rollladen 44 ist zwischen derjenigen der Hubsäulen 39, die der rechten der beiden Hubsäulen 37 benachbart ist und dieser rechten der beiden Hubsäulen 37 vorgesehen. Die genannten Hubsäulen 37, 39 dienen den Rollläden 43, 44 entsprechend als Führung. Ferner ist die in Bezug auf die Fahrtrichtung des Lastkraftwagens 31 rechte der beiden Hubsäulen 37 als Türpfosten für die Schiebetür 40 vorgesehen und die in Bezug auf die Fahrtrichtung des Lastkraftwagens 31 linke der beiden Hubsäulen 37 dient als Anschlag für die Schiebetür 40.

Infolge der erfindungsgemäßen Anordnung der Hubsäulen 37, 38, 39 an der Peripherie der Ladefläche 33 können die Rollläden 41, 42, 43, 44 jeweils mit der äußeren Kante der jeweiligen Hubböden 35, 36 sowie der äußeren Kante der Ladefläche 33 bündig angeordnet werden. Wie insbesondere aus den Figuren 6 und 7 hervorgeht, weist der hintere Ladebereich des Lastkraftwagens 31 dadurch ei ¬ ne rundum geschlossene Fläche ohne vorspringende Teile auf.

Die Figuren 8 und 9 zeigen alternative Ausführungen des Last ¬ kraftwagens 31. Bei der in der Figur 8 gezeigten Alternative weist die Ladefläche auf Höhe des rechten Hubbodens 35 einen Vorsprung 45 auf, durch den sich eine ungleiche Zweiteilung des Hubbodens 35 ergibt. Dagegen ist in der Alternative der Figur 9 der rechte Hubboden 35 ebenfalls zweigeteilt, jedoch wurde auf einen linken Hubboden verzichtet.