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Patent Searching and Data


Title:
TRANSPORTING CHUTE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/046943
Kind Code:
A1
Abstract:
A transporting chute (1) has a helically arranged sliding sheet (30) on which an article can be transported under the action of gravitational force and which has a top end region (32) and a bottom end region (34). The sliding sheet (30) is fastened in its helical arrangement on a carrying structure (20, 22). The carrying structure (20, 22) is suspended on a holder (10). The holder (10) is intended for fastening on an aircraft gangway. Items of baggage and/or refuse sacks can be transported via the sliding sheet (30).

Inventors:
THOMS, Axel (Bimöhlerstr. 32, Bad Bramstedt, 24576, DE)
Application Number:
EP2008/008387
Publication Date:
April 16, 2009
Filing Date:
October 02, 2008
Export Citation:
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Assignee:
AXEL THOMS LEBENSRETTUNGSEINRICHTUNGEN GMBH (Bimöhlerstr. 32, Bad Bramstedt, 24576, DE)
THOMS, Axel (Bimöhlerstr. 32, Bad Bramstedt, 24576, DE)
International Classes:
B65G11/06; B65G11/00
Attorney, Agent or Firm:
BOTH, Georg et al. (Uexküll & Stolberg, Beselerstrasse 4, Hamburg, 22607, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Transportrutsche, mit einem wendeiförmig angeordneten Rutschtuch (30), auf dem ein Gegenstand unter Schwerkraft- Wirkung transportierbar ist und das einen oberen Endbereich (32) und einen unteren Endbereich (34) aufweist, mit einer Tragstruktur (20, 22), an der das Rutschtuch (30) in seiner wendeiförmigen Anordnung befestigt ist, und mit einer Halterung (10; 10'), an der die Tragstruktur (20, 22) aufgehängt ist und von der aus der obere Endbereich (32) des Rutschtuchs (30) zugängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (10; 10') zur Befestigung an einer Flugzeug-Gangway (40) eingerichtet ist und dass das Rutschtuch (30) für den Transport von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken eingerichtet ist.

2. Transportrutsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (20, 22) einen Mantel (20) aufweist, innerhalb dessen das Rutschtuch (30) befestigt ist.

3. Transportrutsche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) zylinderförmig und flexibel ist.

4. Transportrutsche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) durch in Längsrichtung verlaufende

Gurte (22) verstärkt ist.

5. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch * gekennzeichnet, dass der Mantel (20) in der Nähe des unte- ren Endbereichs (34) des Rutschtuchs (30) eine Entnahmeöffnung (24) aufweist.

6. Transportrutsche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Entnahmeöffnung (24) eine Rückhalteein-

richtung (26) angeordnet ist, die vorzugsweise als Schwelle (26) in dem Mantel (20) ausgebildet ist.

7. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (20, 22) und das daran befestigte Rutschtuch (30) zusammenlegbar sind.

8. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem unteren Endbereich (34) des Rutschtuchs (30) ein Stoßdämpfungspolster (62) angeordnet ist, das vorzugsweise eine geneigte Oberseite aufweist.

9. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (10; 10') einen Montie- rungsabschnitt (12; 12'), der für eine permanente Montage im oberen Bereich einer Flugzug-Gangway (40) eingerichtet ist, und einen Halter (14) aufweist, an dem die Tragstruktur (20, 22) befestigt ist und der lösbar mit dem Montie- rungsabschnitt (12; 12') verbindbar ist.

10. Transportrutsche nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (14) einen klappbaren Rahmen (16) aufweist, an dem die Tragstruktur (20, 22) befestigt ist.

11. Transportrutsche nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Montierungsabschnitt (12) zwei nach oben stehende Ansätze aufweist, auf die zwei an dem Halter (14) angeordnete Rohrteile steckbar sind.

12. Transportrutsche nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter einen starren Rahmen (16') aufweist, an dem die Tragstruktur (20, 22) befestigt ist, wobei vorzugsweise der Montierungsabschnitt (12 ') zwei nach vorn stehende Ansätze aufweist, an denen der Rahmen (16') ein- legbar ist.

13. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (14) verkleidet ist.

14. Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rutschtuch (30) und/oder die Tragstruktur (20, 22) Polyester aufweisen.

15. Verwendung einer Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zum Transport von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken vom oberen Bereich einer Flugzug-Gangway (40) nach unten.

16. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Flugzeug-Gangway (40) zwei Transportrutschen (1", 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 vorgesehen sind, von denen die eine für den Transport von Gepäckstücken und die andere für den Transport von Abfallsäcken optimiert ist.

17. Verfahren zum Transport von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken vom oberen Bereich einer Flugzug-Gangway (40) nach unten unter Verwendung einer Transportrutsche nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit den Schritten: - Eingeben eines Gepäckstücks oder Abfallsacks in den oberen Endbereich (32) des Rutschtuchs (30),

- Abwarten, bis das Gepäckstück oder der Abfallsack über das Rutschtuch (30) nach unten gerutscht ist,

- Wegbewegen des Gepäckstücks oder des Abfallsacks vom un- teren Endbereich (34) des Rutschtuchs (30) .

Description:

Transportrutsche

Die Erfindung betrifft eine Transportrutsche sowie die Verwen- düng einer derartigen Transportrutsche zum Transport von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken.

Auf Flughäfen kommt es häufig vor, dass ein Flugzeug vor dem Start oder nach der Landung keinen Zugang zu einem Abferti- gungsfinger erhält, der einen bequemen Zugang zu dem Flugzeug ermöglichen würde. Stattdessen muss das Flugzeug weiter entfernt vom Flughafengebäude abgefertigt werden. Die Passagiere und das Personal, auch das Reinigungspersonal, müssen dann eine Flugzeug-Gangway benutzen, die an das Flugzeug herangefah- ren wird, um das Flugzeug zu betreten oder zu verlassen.

Wenn das Flugzeug gereinigt wird, wird der Abfall in der Regel in Abfällsäcke gefüllt. Da zum Reinigen eines Flugzeugs nur wenig Zeit zur Verfügung steht, werden gefüllte Abfallsäcke

meistens nicht über die Flugzeug-Gangway hinuntergetragen, sondern von oben hinuntergeworfen. Gelegentlich platzt dabei ein Abfallsack auf, was wegen des damit verbundenen Reinigungsaufwandes sehr unerwünscht ist und zu Verzögerungen füh- ren kann.

Ferner kommt es häufig vor, dass Passagiere beim Betreten des Flugzeugs zu viele Gepäckstücke mit sich führen. Derartige Gepäckstücke müssen in den Gepäckraum des Flugzeugs gebracht werden. Dies kann aber sehr umständlich werden, wenn eine Person das Gepäckstück nach unten transportieren will, gleichzeitig aber noch weitere Passagiere die Flugzeug-Gangway hinaufströmen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine praktische, sichere und kostengünstige Lösung für die genannten Problem zu finden.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Transportrutsche mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Der Anspruch 15 betrifft die Ver- wendung einer derartigen Transportrutsche und der Anspruch 17 ein Verfahren zum Transport von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken vom oberen Bereich einer Flugzeug-Gangway nach unten. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die erfindungsgemäße Transportrutsche weist ein wendeiförmig angeordnetes Rutschtuch auf, das den Transport eines Gegenstands unter Schwerkraftwirkung ermöglicht, indem der Gegenstand darüber - dem wendeiförmigen Verlauf folgend - von oben nach unten rutscht. Das Rutschtuch hat einen oberen Endbereich (als Einlass) und einen unteren Endbereich (als Auslass). Ferner enthält die Transportrutsche eine Tragstruktur, an der das Rutschtuch in seiner wendeiförmigen Anordnung befestigt ist, sowie eine Halterung, an der die Tragstruktur aufgehängt ist

und von der aus der obere Endbereich des Rutschtuchs zugängig ist.

Eine vergleichbare Transportrutsche ist im Prinzip bekannt, aber nicht für den Transport von Gegenständen, sondern für die Rettung von Personen, siehe z.B. DE 197 11 884 Al.

Bei der Erfindung ist die Halterung zur Befestigung an einer Flugzeug-Gangway eingerichtet. Ferner ist das Rutschtuch für die Passage von Gepäckstücken und/oder Abfallsäcken eingerichtet. Letzteres bedeutet insbesondere, dass das Rutschtuch eine kleinere Querschnittsfläche aufspannt, als für den Durchgang einer Person erforderlich wäre, wobei die Querschnittsfläche (die z.B. muldenartig ist) so bemessen ist, dass übliche Ge- päckstücke oder Abfallsäcke problemlos das Rutschtuch passieren können, aber auch bei größeren Gepäckstücken und Abfallsäcken keine Probleme auftreten.

Unter einem "Rutschtuch" im Sinne des Anspruchs 1 sind nicht nur tuchartige Rutschen im engeren Sinne zu verstehen (z.B. in Form muldenartig ausgestalteter Rutschen) , sondern auch in andere Formen und mit anderen Materialien als Tuch. Das Rutschtuch kann im Prinzip auch als Schlauch mit geschlossener Um- fangslinie gestaltet sein.

Auch der Begriff "Abfallsack" ist nicht auf Säcke im engeren Sinne beschränkt, sondern erfasst auch andere Formen von Ab- fallbehältnissen.

Um mit Hilfe der erfindungsgemäßen Transportrutsche ein Gepäckstück wieder nach unten zu befördern, das ein Passagier über die Flugzeug-Gangway mit nach oben gebracht hat, das aber nicht in der Kabine befördert werden kann, braucht das Gepäckstück nur auf den oberen Endbereich des Rutschtuchs gelegt zu werden. Es rutscht dann von selbst nach unten und kann dort

bequem aufgenommen und z.B. in den Laderaum des Flugzeugs weitertransportiert werden. ähnliches gilt für einen Abfallsack.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an einer Flugzeug-Gangway zwei Transportrutschen der erfindungsgemäßen Art vorgesehen, von denen die eine für den Transport von Gepäckstücken und die andere für den Transport von Abfallsäcken optimiert ist. Abfallsäcke müssen nicht so pfleglich behandelt werden wie Gepäckstücke und können daher in der Re- gel schneller nach unten befördert werden. Dies lässt sich z.B. durch einen steileren Steigungswinkel des wendeiförmig angeordneten Rutschtuchs erreichen und/oder durch eine glattere innere Oberfläche des Rutschtuchs.

Die Erfindung ermöglicht also auf engstem Raum einen schnellen und problemlosen Abtransport von Gepäckstücken oder Abfallsäk- ken vom oberen Bereich einer Flugzeug-Gangway nach unten, wo in der Regel weit mehr Platz für eine Handhabung zur Verfügung steht. Dadurch lassen sich Flugzeuge schneller abfertigen, was mit einem erheblichen Kostenvorteil verbunden ist.

Vorzugsweise weist die Tragstruktur einen Mantel auf, innerhalb dessen das Rutschtuch befestigt ist. Der Mantel kann zylinderförmig und flexibel sein. Wenn der Mantel durch in Längsrichtung verlaufende Gurte verstärkt ist, die die im Betrieb auftretenden Zugkräfte im Wesentlichen aufnehmen, lässt sich eine leichtere Konstruktion erreichen, die auch besser zusammenlegbar ist. Wenn die Tragstruktur und das daran befestigte Rutschtuch zusammengelegt werden können, lassen sie sich leichter transportieren.

In der Nähe des unteren Endbereichs des Rutschtuchs kann der Mantel eine Entnahmeöffnung aufweisen. Vorzugsweise ist unterhalb der Entnahmeöffnung eine Rückhalteeinrichtung angeordnet, die z.B. als Schwelle in dem Mantel ausgebildet ist. Die Rück-

halteeinrichtung verhindert, dass über das Rutschtuch transportierte Gegenstände den Bereich des Mantels verlassen, wenn sie unten angekommen sind. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn nahe dem unteren Endbereich des Rutschtuchs ein Stoßdämp- fungspolster angeordnet ist, das z.B. kissenartig mit einer Granulat- oder Luftfüllung ausgestaltet ist und den Aufprall eines das Rutschtuch verlassenden Gegenstands dämpft. Wenn der Gegenstand dabei von dem Stoßdämpfungspolster abprallt, wird er von der Rückhalteeinrichtung am Verlassen des Mantelbe- reichs gehindert, was im Allgemeinen den Betriebsablauf erleichtert. Das Stoßdämpfungspolster kann auch mit einer geneigten Oberfläche versehen sein oder als schräg befestigter Boden des Mantels der Tragstruktur gestaltet sein, unter dem sich noch ein Luftraum befindet.

Bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung weist die Halterung einen Montierungsabschnitt und einen Halter auf. Der Montierungsabschnitt ist für eine permanente Montage im oberen Bereich einer Flugzeug-Gangway eingerichtet, während der HaI- ter, an dem die Tragstruktur befestigt ist, lösbar mit dem Montierungsabschnitt verbindbar ist. Diese Konstruktion ermöglicht es, die Tragstruktur mit dem Rutschtuch und den Halter als Einheit zu transportieren (vorzugsweise im zusammengelegten Zustand) und bei Bedarf mit dem Montierungsabschnitt einer mit einem Montierungsabschnitt versehenen Flugzeug-Gangway zu verbinden .

Der Halter kann einen klappbaren oder starren Rahmen aufweisen, an dem die Tragstruktur befestigt ist. Dies ermöglicht eine kompaktere Form für den Transport in einem zusammengelegten Zustand.

Zum Verbinden des Halters mit dem Montierungsabschnitt eignen sich z.B. zwei nach oben stehende Ansätze an dem Montierungs- abschnitt, auf die zwei an dem Halter angeordnete Rohrteile

steckbar sind, oder zwei nach vorne stehende Ansätze an dem Montierungsabschnitt, auf die der Rahmen aufgelegt wird. Andere Möglichkeiten sind ebenfalls denkbar.

Der Halter kann verkleidet sein, z.B. mit Polyestergewebe. Dies wirkt optisch ansprechender, insbesondere bei einer Transportrutsche für Gepäckstücke, bei der ein Flugpassagier sehen kann, wie sein Gepäckstück auf den oberen Endbereich des Rutschtuchs gelegt wird. Bei einer Transportrutsche für Ab- fallsäcke ist es dagegen vorteilhafter, wenn der obere Endbereich des Rutschtuchs ganz frei zugänglich ist und z.B. nicht teilweise von einer Verkleidung des Halters verdeckt ist.

Ein besonders geeignetes Material für das Rutschtuch und/oder die Tragstruktur (einschließlich des Mantels) ist Polyester. Polyester ist preisgünstig und lässt sich zu sehr strapazierfähigem Gewebe verarbeiten. Ferner kann bei einem Polyestergewebe die Rauhigkeit innerhalb gewisser Grenzen eingestellt werden, um so die Reibung am Rutschtuch und damit die Trans- portgeschwindigkeit für ein Gepäckstück oder einen Abfallsack zu beeinflussen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen weiter beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in

Figur 1 eine schematische dreidimensionale Ansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportrutsche,

Figur 2 eine dreidimensionale Ansicht einer Flugzeug-Gangway mit zwei daran angebrachten Transportrutschen nach Art der ersten Ausführungsform und

Figur 3 eine schematische dreidimensionale Ansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportrutsche .

In Figur 1 ist eine Transportrutsche 1 in schematischer dreidimensionaler Ansicht dargestellt. Im oberen Bereich der Transportrutsche 1 befindet sich eine Halterung 10, die einen Montierungsabschnitt 12 und einen davon abnehmbaren Halter 14 aufweist. Der Halter 14 enthält einen klappbaren umlaufenden Rahmen 16, der in Figur 1 in aufgeklapptem Zustand gezeigt ist. In diesem Zustand wird der Rahmen 16 durch zwei Stahlseile 18 gehalten. Als Material für die Halterung 10 eignen sich Metalle, insbesondere Stahl oder Leichtmetall.

Im Ausführungsbeispiel enthält der Montierungsabschnitt 12 zwei nach oben weisende Ansätze, auf die zwei an dem Halter 14 angeordnete Rohrteile steckbar sind, um den Halter 14 mit dem Montierungabschnitt 12 zu verbinden. Dies ist in den Figuren nicht im Detail dargestellt. Um den Halter 14 von dem Montie- rungsabschnitt 12 zu trennen, kann der Halter 14 nach oben weg gezogen werden.

An dem Rahmen 16 ist eine Tragstruktur aufgehängt, die einen im Wesentlichen zylindrischen Mantel 20 enthält, der durch parallel verlaufende Gurte 22 (z.B. fünf Stück) verstärkt ist. Die Gurte 22 sind in Figur 1 durch einfache Linien angedeutet. Die Befestigung der Tragstruktur an dem Rahmen 16 erfolgt mit dem oberen Endbereich der Gurte 22.

Im unteren Bereich des Mantels 20 ist eine Entnahmeöffnung 24 angeordnet, die optional mit einem Schutztuch verschließbar ist. Unterhalb der Entnahmeöffnung 24 befindet sich eine Schwelle 26.

Im Innenraum des Mantels 20 verläuft ein wendeiförmig angeordnetes Rutschtuch 30 mit einem oberen Endbereich 32 (Einlass) und einem unteren Endbereich 34 (Auslass) . Das Rutschtuch 30 ist an der Innenseite des Mantels 20 in seiner wendeiförmigen Anordnung befestigt; als zusätzliche Halterung dient im Ausführungsbeispiel ein zentral von oben nach unten verlaufender Gurt, der in Figur 1 nicht eingezeichnet ist. In Figur 1 ist das Rutschtuch 30 in Art eines flachen Bandes angedeutet, aber es handelt sich dabei um ein Rutschtuch.

Bei bevorzugten Ausführungsformen der Transportrutsche ist das Rutschtuch 30 in seinem oberen Endbereich 32 trichterartig erweitert, so auch in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1, was aber in Figur 1 der übersichtlichkeit halber nicht eingezeich- net ist. Der Rand dieser trichterförmigen Erweiterung umgrenzt praktisch die gesamte Fläche, die von dem Rahmen 16 aufgespannt wird.

Der Auslass des Rutschtuches 30 befindet sich oberhalb des un- teren Endes des Mantels 20. Im Innenraum des Mantels 20 kann dort ein Stoßdämpfungspolster angeordnet sein.

Im Ausführungsbeispiel sind der Mantel 20, die Gurte 22 und das Rutschtuch 30 aus Polyestergewebe gefertigt. Diese Teile lassen sich daher zusammenlegen oder zusammenfalten. Da zusätzlich der Rahmen 16 gegen die übrigen Teile des Halters 14 geklappt werden kann, kann die Transportrutsche 1 in kompakter Form transportiert werden, wenn sie nicht mit dem Montierungs- abschnitt 12 verbunden ist.

In Figur 2 ist dargestellt, wie die Transportrutsche 1 an einer Flugzeug-Gangway 40 angeordnet ist. Die Gangway 40 enthält eine Leiter 42 und eine Plattform 44. Im Bereich der Plattform 44 ist der Montierungsabschnitt 12 an der Gangway 40 befe- stigt, und zwar vorzugsweise permanent.

In Figur 2 ist ferner eine zweite Transportrutsche 1" eingezeichnet, die im Prinzip von gleicher Bauart wie die Transportrutsche 1 ist. Die zweite Transportrutsche 1" ist jedoch im Bereich ihres Halters mit einer Verkleidung 50 aus Polyestergewebe versehen. Die Transportrutsche 1" dient zum Transport von Gepäckstücken, während die Transportrutsche 1, die keine Verkleidung aufweist, zum Transport von Abfallsäcken vorgesehen ist. Ansonsten unterscheiden sich die Transportrutschen 1 und 1" nur durch die Rauhigkeit des Rutschtuchs. Bei der Transportrutsche 1 ist das Rutschtuch glatter als bei der Transportrutsche 1", denn Abfallsäcke sollen schneller nach unten transportiert werden können als Gepäckstücke.

Bei der Verwendung der Transportrutsche 1 (bzw. 1") wird ein Abfallsack (bzw. ein Gepäckstück) auf den oberen Endbereich 32 des Rutschtuchs 30 geworfen (bzw. gelegt) und rutscht dann unter der Wirkung der Schwerkraft über das Rutschtuch 30 nach unten. Am Auslass 34 fällt der Abfallsack (bzw. das Gepäck- stück) von dem Rutschtuch 30 herunter, wobei der Aufprall durch das Stoßdämpfungspolster gemildert wird, so dass keine Beschädigungen auftreten. Die Schwelle 26 wirkt als Rückhalteeinrichtung und verhindert, dass der Abfallsack (bzw. das Gepäckstück) unkontrolliert durch die Entnahmeöffnung 24 aus dem Mantel 20 herausspringt. Auf diese Weise lassen sich Abfallsäcke und Gepäckstücke schnell von der Plattform 44 der Gangway 40 nach unten befördern und durch die Entnahmeöffnung 24 (bzw. die Entnahmeöffnung der Transportrutsche 1") wegtransportieren .

Die Figur 3 zeigt eine Transportrutsche 1', die eine Variante der Transportrutsche 1 gemäß Figur 1 ist, wobei für gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet sind wie in Figur 1 und die Bezugszeichen für abweichende, aber vergleichbare Bau- teile mit einem Strich versehen sind.

Bei der Transportrutsche I 1 ist die Halterung 10' anders konstruiert als die Halterung 10 der Transportrutsche 1. Die Halterung 10' weist einen Montierungsabschnitt 12' mit zwei nach vorne zeigenden Ansätzen auf, die im Ausführungsbeispiel im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind und jeweils von einer Strebe 60 gestützt werden (in Figur 3 nicht im Detail dargestellt). In diese Ansätze ist ein Rahmen 16' eingelegt und daran gesichert. An dem Rahmen 16' ist die Tragstruktur 20, 22 befestigt. Um den Rahmen 16' von dem Montierungsabschnitt 12' zu trennen, kann der Rahmen 16' nach oben weg gezogen werden.

Ferner ist im Innenraum des Mantels 20 im unteren Bereich ein Stoßdämpfungspolster 62 angeordnet, dessen Oberseite geneigt ist, z.B. um 15° gegen die Horizontale, und zwar auf die Entnahmeöffnung 24 zu. Dadurch rutschen durch die Transportrutsche 1' transportierte Gegenstände auf die Entnahmeöffnung 24 zu, was die Handhabung erleichtern kann. Im Ausführungsbeispiel ist das Stoßdämpfungspolster 62 von zylindrischer Grund- form und wird durch Zurrgurte in schräggestellter Position gehalten, so dass die Oberseite geneigt angeordnet ist. Andere Gestaltungen sind ebenfalls denkbar, z.B. mit einem Stoßdämpfungspolster von keilartiger Bauform, das auf dem Untergrund aufliegt, oder mit einem als Stoßdämpfungspolster dienenden textilen Boden, unter dem sich noch ein Luftraum befindet und der in schräger Lage befestigt ist.