Mylius, Harald (Aluminiumstrasse 1, Töging, 84513, DE)
| 1. | Behandlungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung aufweist, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld mit einer Feldspannung von 1.800 bis 35.000 V mittels einer Spannung von 12 bis 600 V, einer Stromstärke von 0,1 μA bis 100 μA und einer Frequenz von 10.000 bis 35.000 Hz erzeugt. |
| 2. | Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung aufweist, die das elektrische oder elektromagnetische Feld mit einer Spannung von 12 V bis 50 V, besonders bevorzugt von 18 V bis 28 V erzeugt. |
| 3. | Behandlungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung aufweist, die das elektrische oder elektromagnetische Feld mit einer Stromstärke von 0,1 μA bis 20 μA, besonders bevorzugt mit einer Stromstärke von 0,8 μA bis 10 μA erzeugt. |
| 4. | Behandlungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung aufweist, die das elektrische oder elektromagnetische Feld mit einer Frequenz von 20.000 Hz bis 40.000 Hz, besonders bevorzugt mit einer Frequenz von 25.000 Hz bis 38.000 Hz erzeugt. |
| 5. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld bildet, sich im wesentlichen in einem Handgriff (11) befindet, der seriell geschaltete Spulen aufweist und eine Behandlungssonde (12) aufweist. |
| 6. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld bildet, als Behandlungssonde eine hohle Glassonde (12, 5), die mit zumindest einem elektrisch leitenden Gas gefüllt ist, aufweist . |
| 7. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis6 dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde eine stromableitende Vorrichtung zur Erdung (27, 28, 29) aufweist. |
| 8. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis7 dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde mit zumindest einem Edelgas oder einem beliebigen Edelgasgemisch gefüllt ist. |
| 9. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis8 dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde mit einem Edelgasgemisch aus Argon und Neon gefüllt ist. |
| 10. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde mit einem Edelgasgemisch aus 30 VoI .% Argon und 70 Vol.% Neon gefüllt ist. |
| 11. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als eine feine Spitze (15, 16), gegebenenfalls konvex, ausgebildet ist. |
| 12. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als kegelförmige Spitze (17), gegebenenfalls konvex, ausgebildet ist. |
| 13. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als stumpfes, gegebenenfalls kugelförmiges Ende (18), gegebenenfalls konvex oder konkav, ausgebildet ist. |
| 14. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als linsenförmiges Ende (19, 20) gegebenenfalls konvex oder konkav, ausgebildet ist. |
| 15. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als konkaves Ende (1) ausgebildet ist. |
| 16. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende als erweitertes Ende ausgebildet ist. |
| 17. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende eine elastische Kappe (2) aufweist, die an ihrem oberen Ende offen ist oder eine Kappe, die in einer Kapillare endet oder eine Kappe, die in Form eines Bechers ausgebildet ist.. |
| 18. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde an ihrem oberen Ende die Form eines Kamms aufweist. |
| 19. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungssonde jeweils an den zwei Enden (14) eines offenen kreisförmigen Bügels (13) angeordnet ist. |
| 20. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde eine Gasaufnahmevorrichtung (23) aufweist. |
| 21. | Behandlungsgerät nach Anspruch 20 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaufnahmevorrichtung (23) auf der Sonde sich entlang der Längsachse der Sonde verschieben läßt. |
| 22. | Behandlungsgerät nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaufnahmevorrichtung (23) auf der Sonde einen Metalleinsatz (24) aufweist. |
| 23. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaufnahmevorrichtung (23) auf der Sonde an einem Ende eine Öffnung (27) aufweist, die offen ist oder geschlossen werden kann. |
| 24. | Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Öffnung (27) der Gasaufnahmevorrichtung (23) auf der Sonde eine Kanüle (25) anschließt, die eine flexible oder nicht flexible Kapillare (26) aufweist. |
Die Erfindung betrifft ein Behandlungsgerät.
Bakterien, Vieren und Pilze sind bei Menschen und Tieren und insbesondere bei der Zahnbehandlung schon immer ein Problem gewesen.
In EP 1 335 680 Bl wird ein Behandlungsgerät für Karies beschrieben, dass einen Ozongenerator aufweist, von dem das
Ozon über eine Leitung in ein Handstück geleitet wird, das das Ozon an den zu behandelnden Zahn liefert und einen Becher, der an dem Handstück befestigt ist, um das Gas aufzunehmen und um einen ausgewählten Bereich des Zahns dem Ozon auszusetzen, wobei der Becher so ausgebildet ist, dass er den ausgewählten Bereich vollständig abdichtet, damit das giftige Ozon nicht in die Umgebungsluft entweichen kann und den Patienten und das Personal, das die Zahnbehandlung durchführt, zu schützen, wobei das Ozon wieder angesaugt und zurückgeführt wird, wo es dann reduziert wird. Dieses Behandlungsgerät ist bauartbedingt groß und schwer.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Stand der Technik zu verbessern, insbesondere ein handliches kleines Gerät zur Verfügung zu stellen, dass kaum schädigendes Ozon abgibt und damit keine Absaugvorrichtung und Reduktionsquelle zum Reduzieren des Ozons benötigt und trotzdem ein gesundheitlich unbedenkliches oxidierendes Gas zur Verfügung stellt und nicht nur Karies lindert, sondern alle Keime auf der Hautoberfläche und am Zahn und in der Mundhöhle vernichten kann und insbesondere die Behandlung völlig schmerzfrei am vitalen Zahn ist .
Gegenstand der Erfindung ist ein Behandlungsgerät, das eine Vorrichtung aufweist, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld mit einer Feldspannung von 1.800 V bis 35.000 V mittels einer Spannung von 12 V bis 600 V, einer
Stromstärke von 0,1 μA bis 100 μA und einer Frequenz von 10.000 Hz bis 35.000 Hz erzeugt.
Das elektrische oder elektromagnetische Feld wird vorzugsweise mittels einer Spannung von 12 V bis 600 V, bevorzugt einer
Spannung von 12 V bis 50 V, besonders bevorzugt von 18 V bis 28 V, vorzugsweise einer Stromstärke von 0,1 μA bis 100 μA, bevorzugt einer Stromstärke von 0,1 μA bis '20 μA, besonders bevorzugt mit einer Stromstärke von 0,8 μA bis 10 μA und vorzugsweise einer Frequenz von 10.000 bis 50.000 Hz, bevorzugt mit einer Frequenz von 25.000 Hz bis 40.000 Hz, besonders bevorzugt mit einer Frequenz von 25.000 Hz bis 38.000 Hz, erzeugt. Die Spannung im elektrischen oder elektromagnetischen Feld beträgt vorzugsweise 1.800 bis 35.000 V, bevorzugt 8.000 bis 18.000 V und besonders bevorzugt 12.000 bis 18.000 V.
Das erfindungsgemäße Behandlungsgerät ist vorzugsweise zur Anwendung bei Menschen und Tieren gedacht.
Das erfindungsgemäße Behandlungsgerät weist vorzugsweise in einem Handgriff einen Hochspannungstrafo mit Kammerwicklung in Form von seriell geschalteten Spulen, vorzugsweise 12 bis 20, bevorzugt 14 bis 18, besonders bevorzugt 16 auf, die vorzugsweise einen speziellen Kern, vorzugsweise einen Stabkern mit einer Anfangspermeabilität μi von vorzugsweise 350 bis 850, bevorzugt 450 bis 750, besonders bevorzugt 550 bis 650, ganz besonders bevorzugt 600 aufweisen, um eine Feldspannung von 1.800 V bis 35 000 V zu erzeugen. Die oben erwähnte kontrollierte Frequenz von 10.000 Hz bis 50.000 Hz wird mit einer Wiederholungsfrequenz von vorzugsweise 350 Hz bis 500 Hz, bevorzugt 400 Hz bis 480 Hz, besonders bevorzugt 430 Hz bis 460 Hz, ganz besonders bevorzugt 450 Hz oder vorzugsweise 1080 Hz bis 1280 Hz Hz (für die schmerzfreie Kariesbehandlung) , bevorzugt 1120 bis 1240 Hz (für die schmerzfreie Kariesbehandlung) aufgebaut. Diese Pulsfrequenz wird über einen Halbleiterschalter, vorzugsweise einen MOS Schalttransistor erzielt, der vorzugsweise im Handgriff plaziert ist, um eine bessere Leistung ohne Induktivität und kapazitive Verluste des
Zuführkabels zu erzielen. Diese Pulsart ist ein kurzer Rechtecksimpuls, der eine gedämpfte Schwingung anregt. Die Pulsbreite ist zwischen 1 und 30 μs, bevorzugt 1 bis 13 μs einstellbar, was die Leistung der Erzeugung des atomaren Sauerstoffs von 5% bis 100% bei der höchsten Leistungsstufe steuert.
Der kleine in Kammern gewickelte Hochspannungstrafo ist im Handgriff geschirmt und erzeugt nur minimale elektromagnetische Störungen. Der Gehäuseableitstrom ist dabei mit kleiner 10 μA bei voller Leistung sehr gering. Bei einem Patientenstrom von größer als 80 μA schaltet die Elektronik vorzugsweise automatisch ab. Die Heilungszeit, die Patientenstromüberwachung und Abschaltung wird vorzugsweise über einen Mikrochip geregelt. In klinischen Versuchen wurde eine Heilungszeit von vorzugsweise 40 sec bei der Zahnbehandlung ermittelt. Dies kann vorzugsweise über einen Signalton angegeben werden.
An dem Handgriff befindet sich eine Sonde, vorzugsweise eine hohle Glassonde, die mit einem Gas, vorzugsweise einem elektrisch leitenden Gas gefüllt ist, vorzugsweise mit zumindest einem Edelgas oder beliebigen Edelgasgemischen gefüllt ist. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Behandlungssonde aus einem Hohlraum aus Glas, der evakuiert oder nicht evakuiert sein kann, in dem sich vorzugsweise ein weiterer Hohlraum aus Glas befindet, der mit Gas gefüllt ist und sich bis zum oberen Ende der Behandlungssonde erstreckt, also in die Spitze der Behandlungssonde übergeht. Die Glassonde weist an ihrem unteren Ende, mit dem sie in dem Handgriff vorzugsweise über eine formschlüssige Klemmverbindung befestigt ist, einen zylinderförmigen Metallverschluss auf. Das obere Ende der Glassonde, also die Spitze ist je nach Applikationsart ausgebildet. Bei Anwendungen im Gebiß weist sie ein spitzes, stumpfes oder auch erweitertes linsenförmiges Ende auf, dabei kann die Spitze selbst eben, konvex oder konkav ausgebildet sein. Für Anwendungen an der Hautoberfläche, wie dermatologische Anwendungen ist ein großes linsenförmiges Ende bevorzugt, um auch größere Flächen behandeln zu können. Eine
Sonde um Häπunorrhoiden zu behandeln ist spitz und lang mit einer Erweiterung in der Mitte, eine Sonde für den Muttermund ist lang und spitz, mit einer leicht abgewinkelten Spitze. Eine Sonde, um Erkrankungen der Kopfhaut oder der Haarfolikel zu behandeln hat die Form eines Kamms, wobei die Zinken des Kammes in diesem Fall U-förmige Glasrohre sind, die mit dem Grundkörper der Sonde so verbunden sind, dass die U-förmigen Röhrchen offen zum Grundkörper der Sonde sind, so dass das Gas ungehindert in der gesamten Sonde zirkulieren kann. Die Zinken betragen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 etc., wobei 4 Zinken bevorzugt sind. Alle Sonden können prinzipiell auch Kappen, vorzugsweise aus Silicon, tragen, die als Abstandshalter dienen oder in einer Kapillare enden oder in Form eines Bechers ausgebildet sind, der an oder um oder über den Zahn greifen kann. Die Sonde kann auch so ausgebildet sein, dass sie mehr oder weniger formschlüssig ganze Körperteile aufnehmen kann, wie eine Hand, ein Bein, einen Arm oder einen Fuß, etc. Des weiteren können entsprechend gestaltete Glassonden auch am Ohr (Gehörgang) , Darmeingang, Scheide, oralen Bereich (z.B. Zunge, Mandeln), sowie an Muskeln, Gelenken, Augen (Lider, Augapfel),
Naseneingang, Hals- und Rückenwirbel, Fuß oder Hand (Nägel) etc. angewendet werden. Die Glassonde ist vorzugsweise mit zumindest einem leitenden Gas, vorzugsweise einem Edelgas, bei einem Unterdruck von vorzugsweise 0,1 bis 1000 mbar bevorzugt 0,1 bis 500 mbar, besonders bevorzugt 0,1 bis 10 mbar, ganz besonders bevorzugt 2 mbar bis 5, weiter ganz besonders bevorzugt 3 mbar bis 5 bar gefüllt. Als Edelgase werden vorzugsweise beliebige Mischungen aus Edelgasen, vorzugsweise beliebige Mischungen aus Argon und Neon verwendet, wobei Mischungen, die mehr Neon als Argon enthalten, bevorzugt sind, vorzugsweise 0 Vol. % Argon bis 100 Vol. % Neon, bevorzugt 10 VoI .% Argon bis 90 Vol. % Neon, besonders bevorzugt 30 Vol. % Argon bis 70 % Neon, besonders bevorzugt ist eine Mischung aus 30 Vol.% Argon und 70 Vol.% Neon.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Behandlungssonde eine stromableitende Vorrichtung zur Erdung auf, diese ist vorzugsweise in der Nähe der Stelle an der Sonde
befestigt, die mit dem Körper in Kontakt oder nahe in Kontakt kommt. Bei dieser stromableitenden Vorrichtung handelt es sich vorzugsweise um eine beliebige Vorrichtung, die in der Lage ist Strom zu leiten, dies kann eine Flüssigkeit, ein Gas oder vorzugsweise eine Vorrichtung aus Metall sein, wie bevorzugt ein Draht aus Metall, der vom Glasende der Sonde an ihr entlang zur Masse geführt wird. Vorzugsweise wird der Draht Außen oder auch im Inneren der Sonde entlang zur Masse geführt. Falls der Draht im Inneren der Sonde geführt wird, muss die Sonde doppelwandig sein. Die stromableitende Vorrichtung, wie zum Beispiel eine stromleitende Flüssigkeit oder stromleitendes Gas, vorzugsweise ein Draht aus Metall, kann sich auch vorzugsweise in einem an der Behandlungssonde befestigtem Rohr aus vorzugsweise Kunststoff, Metall oder bevorzugt Glas befinden. Der Draht ist vorzugsweise in der Nähe der Stelle an der Sonde befestigt, die mit dem Körper in Kontakt oder nahe in Kontakt kommt, wobei zwischen der Ableitung, also dem Draht und der Glassonde ein Luftraum ist, vorzugsweise wird er am oberen Ende der Behandlungssonde befestigt, das mit dem Körper in Kontakt kommt, wobei bei einem konkaven Sondenende er auch vorzugsweise in der Kavität befestigt sein kann, bei einem spitzen Sondenende vorzugsweise irgendwo entlang der Sondenspitze befestigt sein kann und bei einem linsenförmigen Sondenende vorzugsweise am Linsenrand befestigt ist. Die Befestigung der stromableitenden Vorrichtung erfolgt vorzugsweise, indem der Draht am oberen Ende der Behandlungssonde in das Glas eingeschmolzen ist, angeklebt ist oder vorzugsweise über eine Klemmverbindung befestigt ist, die über die Spitze der Behandlungssonde gezogen wird. Diese Klemmverbindung kann als Ring ausgebildet sein, der aus Metall oder vorzugsweise einem Kunststoff ausgebildet ist, der vorzugsweise starr oder bevorzugt flexibel sein kann und bevorzugt ein Siliconelastomer ist. Überraschender Weise wurde festgestellt, dass nun auch Patienten, die besonders schmerzempfindlich sind, bei Behandlungssonden, die die stromableitende Vorrichtung zur Erdung aufweisen, nun überhaupt keinen Schmerz mehr empfinden.
Die Quelle für das oxidierende Gas ist derart aufgebaut, dass das Behandlungsgerät das oxidierende Gas direkt an einer Glassonde erzeugt, vorzugsweise aus dem umgebenden Luftsauerstoff oder auch aus reinem Sauerstoff, wobei die Behandlungssonde an dem Handgriff angebracht ist, indem nach dem Prinzip der stillen elektrischen Gasentladung ein elektrisches Feld zwischen zwei Polen, hier die Sonde und ein Patient, erzeugt wird, die durch einen Isolator, nämlich Luft getrennt ist. Ab einer Grenzfeldstärke werden in dem elektrischen Feld durch andauernde Entladevorgänge Elektronen erzeugt, die den in der Umgebungsluft enthaltenen Sauerstoff in ionisierten Sauerstoff, in Radikale spaltet, wie hochreaktive Substanzen (Sauerstoff im statu nascendi) wie atomarer Sauerstoff , der hauptsächlich gebildet wird, Hydroxylionen, Ozon und andere gebildet . Nach dem Anlegen einer
Wechselspannung mit bis zu 35 000 Hz entsteht zwischen der Elektrode, der Glassonde und dem Patienten ein Entladevorgang und - hiermit verknüpft - ein elektrisches Feld mit hoher Elektronendichte. Die Radikalen entstehen, indem Moleküle der Luft von Elektronen getroffen werden und hierbei ein erhöhtes Energieniveau erreichen. Der atomare Sauerstoff, der hochreaktiv ist, reagiert mit den Keimen der
Applikationsstelle, dabei entsteht auch etwas Ozon, das jedoch weit unter der MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) Grenze von 0,1 ppm liegt, nämlich nur bei 18 % des MAK Werts.
Überraschend ist, dass gerade im erfindungsgemäßen Bereich der Stromstärke und der Frequenz besonders viel atomarer Sauerstoff erzeugt wird. Der atomare Sauerstoff wird sowohl vor der Ozonbildung als auch beim Zerfall des Ozons gebildet. Das beim erfindungsgemäßen Behandlungsgerät gebildete Ozon zerfällt, soweit es vom Gewebe resorbiert wird, im wässerigen Milieu, insbesondere bei der Zahnbehandlung, das heißt in der interzellulären Substanz innerhalb von ca. 10 Minuten auf den halben Wert seiner ursprünglichen Konzentration.
Das erfindungsgemäße Behandlungsgerät ist auf Grund seiner niedrigen Stromstärke und hohen Bildung an atomaren Sauerstoff besonders geeignet zur Behandlung von Tieren und Menschen an
der Hautoberfläche, um Keime zu beseitigen, die Durchblutung zu fördern und damit auch den Lymphabfluß zu erhöhen. Somit ist es besonders geeignet zur Behandlung von infizierten Wunden, Dekupitus, Nagelbettentzündungen, Akne, Kopfschmerzen, Migräne, Hämatomen, Psoriasis, Neurodermitis, Muskel- und
Gelenkentzündungen, allgemeine Sportverletzungen, allgemeine Dermatologie, Gynäkologie, Augenheilkunde, Tumore, Dermatitis, infektiöse Hauterkrankungen, Erkrankungen der Haarfollikel und Talgdrüsen, Verhornungsstörungen, Blasen-bildende Erkrankungen der Haut, Papulo-squamöse Erkrankungen der Haut, Warzen und Zahnheilkunde .
Im Stand der Technik dagegen wird Ozon in einem geschlossenen System erzeugt: der Ozongenerator ist in einem Grundkörper untergebracht, von dem das Ozon durch einen Silikonschlauch zu einer Silikonglocke gepumpt wird, die auf dem Behandlungsobjekt (zum Beispiel Zahn) fest aufliegt. Nur bei völlig hermetischem Abschluss der Silikonglocke arbeitet der Ozongenerator. Das Ozon wird lOOmal je Sekunde in der Glocke ausgetauscht. Das unverbrauchte Ozon wird über einen zweiten Kanal im
Silikonschlauch zum Grundkörper zurückgeführt und dort wieder in Luftsauerstoff rückverwandelt.
Die hohe Ozonkonzentration von 4.000.000 μg/m^ = 2.100 ppm beim Stand der Technik ist zwar sehr hoch, dafür wird aber die erste Bildungsphase von atomaren Sauerstoff nicht therapeutisch ausgenutzt und nur dieser beseitigt die Keime, nicht das Ozon an sich, denn das muss erst wieder in atomaren Sauerstoff zerfallen, um dann wieder zu molekularen Sauerstoff zu reagieren. Der Anteil des atomaren Sauerstoffs zur Eliminierung von Keimen ist bei dem erfindungsgemäßen Gerät gegenüber dem Stand der Technik um mehr als den Faktor 100 höher. Nach Angaben in der Literatur ist Ozon 25mal wirksamer als Hypochlorit (HOCl) und 5.000 mal wirksamer als Chloramin (NH 2 Cl) .
Das erfindungsgemäße Behandlungsgerät als Zahnbehandlungsgerät tötet alle Keime an der Applikationsstelle innerhalb von ca. 40 Sekunden.
Bevorzugt wird das erfindungsgemäße Zahnbehandlungsgerät bei folgenden Anwendungsgebieten eingesetzt. 1. Gingivitis 2. Parodontitis
3. Stomatitis (incl. Mykosen)
4. Aphthe (n)
5. Herpes (lapialis) β. Peri-implantitis 7. Dentitio difficilis
8. Kavität (nach Präperation)
9. Hypersensibilität
10. Caries superficialis (Fissurenkaries, Zahnhalskaries nach Präperation) 11. Caries media
12. Caries profunda (Restkaries)
13. Pulpa-Trepanation/-hyperämie
14. Wurzelkanal - Behandlung (Final - Maßnahme)
15. Kronenstümpfe (vor dem Zementieren der Krone) 16. Extractionswunde (n) (Koagula - Stabilisierung)
17. Koagulaphatie (Alviolitis)
18. Sickerblutung (en)
19. Fräskanal (vor Implantat Inkorporation)
20. Wundgebiet (intra-/ post operationem) 21. Furkationsbefall
22. Fistel
23. Neuralgien
24. Myoarthropathien (incl. Parafunktionen)
Besonders überraschend ist, dass mit dem erfindungsgemäßen Behandlungsgerät eine schmerzfreie Kariesbehandlung möglich ist. Die Exkavierung der Karies mit mechanischen Instrumenten kann damit auf ein Minimum reduziert werden, da durch die absolute Keimabtötung kaum mehr Zahnmaterial abgetragen werden muss. Eine Pulpaverletzung, beziehungsweise eine Verkeimung,
denen heute eine Wurzelbehandlung nachfolgt, mit dem Verlust der Vitalität des Zahns, lassen sich, auf Grund der Keimabtötung mit dem erfindungsgemäßen Behandlungsgerät, mit dem Erhalt der Vitalität des Zahnes, erfolgreich behandeln. Besonders überraschend ist, dass beherdete Zähne (Zähne unter Eiter) sich, nach dem sie aus dem Kiefer entfernt worden sind und nachdem sie und die Stelle, aus der der beherdete Zahn entnommen worden ist, mit dem erfindungsgemäßen Behandlungsgerät behandelt worden ist und so der Zahn und der Kiefer keimfrei gemacht worden sind, wieder- implantiert werden und nach spätestens 10 Tagen wieder bissfest im Kiefer festgewachsen sind, so dass Implantate überflüssig geworden sind. Mit der Behandlung mit dem erfindungsgemäßen Behandlungsgerät lassen sich in der Regel chirurgische Eingriffe und die Gabe von Antibiotika vermeiden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behandlungsgerät ist ein Gerät, bei dem die Vorrichtung, die ein elektromagnetisches Feld bildet, jeweils an den zwei Enden eines offenen kreisförmigen Bügels, ähnlich einem Kopfhörer, angeordnet ist, die in einer Glassonde endet, um das elektrische oder elektromagnetische Feld vorzugsweise an der Kiefergelenkmuskulatur zu erzeugen. Mit diesem Gerät werden zentrale neurogene Fixierungen behoben. Das Wirkprinzip der Vorrichtung zielt ab auf die pathologischen Vorgänge in der verspannten Muskulatur und Myogelose. Es bildet die therapeutische Grundlage für eine weitgehende Normalisierung der pathologischen Zustände. Utilisierte Mengen an atomaren Sauerstoff stimulieren die Bildung von Glutathionperoxidase, welche die Glykolyse aktiviert .
Durch das erfindungsgemäße Prinzip kommt es zu einer SauerstoffSättigung am Hämoglobin (ausreichendes Sauerstoffangebot für eine aerobe Muskelkontraktion) . Die rheologischen Eigenschaften des Blutes nehmen zu. Der
Überschuss freier Radikale wird eliminiert.
Gleichzeitig stimulieren Magnetfeld-Impulse die Muskulatur. Eine Durchblutungsanregung und Temperaturerhöhung ist die Folge. Dies führt zu einem beschleunigten Lymphabfluss . Mit der erfindungsgemäße Vorrichtung wird selbst hochgradig verspannte Kiefergelenkmuskulatur relaxiert. Diese bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung eignet sich besonders zur Prophylaxe:
1 . Für eine exakte, fehlerfreie Bissnahme. 2. Zur Neutralisation von Fehlstellungen.
3. Vermeidung von erschwerter Behandlung aufgrund eingeschränkter Mundöffnung.
4. Vermeidung von Folgekrankheiten, die aus einem Fehlbiss herrühren. 5. Vermeidung von Überdehnungen aufgrund längerer Behandlungen und zur Therapie von:
6. Schmerzbefreiung und Entkrampfung
7. Migräne (als Folge einer Fehlstellung des Kiefergelenkes).
8. Beschwerden der Wirbelsäule (aufgrund einer Fehlstellung des Kiefergelenkes)
9. Nacht- bzw. Tagknirschen
10. Arthrose des Kiefergelenks (Kiefergelenkknacken)
11. Kiefersperre ( Bisssperre)
Wirksamkeitstest
Das Ausgangsmaterial bestand durchweg aus kariösen Zähnen, die nach der Extraktion in ein Transportgefäß mit physiologischer Kochsalzlösung gelegt wurden. Es wurden folgende Proben mittels Stahlfräser (Rosenbohrer 1,9 mm Durchmesser) beziehungsweise mit diamantierten Separierscheiben hergestellt: Gruppe 1 gefrästes, kariöses Zahnmaterial (Bohrspäne) ; Gruppe 2: Zahnsegmente, präpariert bis zum Grund der Erweichungszone; Gruppe 3: Zahnsegmente, präpariert über die Erweichungszone
hinaus bis in das verfärbte, sondenharte Dentin.
Alle Proben wurden nach ihrer Bearbeitung für 24 Stunden (jeweils separat) in steriler isotoner Natriumchloridlösung pro injektionem im Brutschrank bei 35 Grad Celsius aufbewahrt, dann kräftig geschüttelt und anschließend in jeweils eine Petrischale mit Columbia-Agar (Blutagar mit 5 Prozent Hammelblutzusatz) geschüttet und dann die Bakterien Suspension gleichmäßig über den gesamten Nährboden verteilt . Die Bebrütung erfolgte über 100 Stunden bei ebenfalls 35 Grad Celsius.
Alle Gruppen wurden mit dem erfindungsgemäßen Zahnbehandlungsgerät 40 Sekunden behandelt. Danach war die behandelte Petrischale der Gruppe 1 - 3 keimfrei.
Figuren
Figur 1
Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behandlungsgeräts .
Figuren 2 bis 7
Die Figuren 2 bis 7 zeigen bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Behandlungssonden .
Figuren 3 bis 8
Die Figuren 3 bis 8 zeigen bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Behandlungssonden .
Figur 8
Figur 8 zeigt eine Behandlungssonde vorzugsweise für die Behandlung der Hautoberfläche.
Figur 9
Figur 9 zeigt das erfindungsgemäße Zusatzgerät für das erfindungsgemäße Behandlungsgerät, bei dem die Vorrichtung, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld bildet, jeweils an den zwei Enden eines offenen kreisförmigen Bügels angeordnet ist.
Figur 10
Figur 10 zeigt eine Vorrichtung, bei der auf die erfindungsgemäße Behandlungssonde eine Gasaufnahmevorrichtung geschoben ist.
Figur 11
In Figur 11 wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Behandlungssonde mit der stromableitenden Vorrichtung dargestellt.
Figur 12
Figur 12 zeigt eine Kammsonde.
In Figur 1 wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behandlungsgeräts dargestellt. Das Behandlungsgerät weist einen von den bauartbeding relativ klein gebauten Grundkörper (6) auf, an dem ein Drehknopf (7) angebracht ist, mit dem die wirksame Menge des oxidierenden Gases eingestellt wird sowie Indikationsfelder (8) mit denen die wirksame Menge des oxidierenden Gases angezeigt wird. An dem Grundkörper ist über eine Anschlußkupplung (9) ein Spiralkabel (10) angebracht, das zum Handstück (11) führt und Spulen (nicht gezeigt) enthält. Am Ende des Handstücks (11) ist die, je nach Therapie, jeweilige Sonde (12) angebracht.
Figur 2 zeigt eine CA-Behandlungssonde für die Behandlung von Karries, die an ihrer Spitze ein vorzugsweise konkaves Ende (1)
mit vorzugsweise einer Kappe (2) als Abstandshalter, vorzugsweise aus Silicon ist, aufweist, die bis zu 300.000 ppm atomaren Sauerstoff ausschließlich in der Kavität erzeugt. Des weiteren kann auch eine Kappe aufgesetzt werden, die in einer Kapillare endet oder eine Kappe die an oder um oder über den Zahn übergreift. Die CA-Behandlungssonde kann auch ohne die Kappe betrieben werden, die als Abstandshalter dient. Das untere Ende der Sonde ist ein zylinderförmiger Metallverschluss (3), wobei die Sonde einen hohlen Glasgrundkörper (5) aufweist, der einen Gummiring (4) aufweist, der verhindert, dass
Flüssigkeiten an der Behandlungssonde entlang bis ins Innere des Handgriffs dringt, in dem die Behandlungssonde formschlüssig gesteckt wird und so die Kontaktfläche zwischen dem unteren Metallverschluß am Ende der Behandlungssonde und dem Hangriff verschmutzen könnte, die schwer zu reinigen ist.
Figur 3 zeigt eine Behandlungssonde, die eine PA/8-Sonde für Pa Bereich 8-er ist, die an ihrer Spitze (15) eine feine Spitze im Winkel von 45 °C aufweist, wobei die Spitze auch vorzugsweise konvex ausgebildet sein kann. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 4 zeigt eine Behandlungssonde, die eine PA-Sonde für Parodontitis ist, die eine feine Spitze (16) im Winkel von 9O 0 C aufweist, wobei die Spitze auch vorzugsweise konvex ausgebildet sein kann. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 5 zeigt eine Behandlungssonde, die eine CR-Sonde für vorzugsweise die Wurzelkanalbehandlung, Fisuren oder Karies ist, die an ihrer Spitze (17) ein kegelförmiges Ende aufweist, wobei das kegelförmige Ende auch dadurch gebildet werden kann, dass auf eine Behandlungssonde nach Figur 3 ein Kegel aus Kunststoff gesteckt wird. Der Kegel dient dazu einen Abstand zum Wurzelkanal zu halten, insbesondere um die Bruchgefahr der Glassonde zu vermindern. Die Spitze kann auch vorzugsweise konvex ausgebildet sein. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 6 zeigt eine Behandlungssonde, die eine AL-Sonde für die Alveole und einen Fräskanal ist, die an ihrer Spitze (18) eine stumpfe, gegebenenfalls kugelförmige, vorzugsweise konvex ausgebildete Spitze aufweist. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 7 zeigt eine Behandlungssonde, die eine GI-Sonde für die Gingiva ist, die an ihrer Spitze ein sich erweiterndes pilzförmiges, vorzugsweise konkaves Ende (19) aufweist. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 8 ist eine Behandlungssonde vorzugsweise für die Behandlung der Hautoberfläche bei infektiösen oder entzündeten Wunden und weist eine extra große linsenförmiges, ebenes oder auch konvexes oder konkaves Ende (20) auf. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
Figur 9 zeigt das erfindungsgemäße Zusatzgerät für das erfindungsgemäße Behandlungsgerät, bei dem die Vorrichtung, die ein elektrisches oder elektromagnetisches Feld bildet, jeweils an den zwei Enden (14) eines offenen kreisförmigen Bügels (13) angeordnet ist und ein Kabel (9) mit Anschlußkupplung (10) zum Anschließen an das erfindungsgemäße Behandlungsgerät (9) aus Figur 1.
Figur 10 zeigt ein erfindungsgemäßes Zusatzgerät für die prinzipiell jede der erfindungsgemäßen Behandlungssonden verwendet werden kann, wobei auf die Sonde, die ein Gas, vorzugsweise ein elektrisch leitendes Gas enthält, eine Gasaufnahmevorrichtung (23) aufgebracht wird. Diese Gasaufnahmevorrichtung (23) kann eine übliche Spritze (23) aus Kunststoff, Glas, isoliertes Metall oder auch Metall sein. Diese wird vorzugsweise gasdicht auf die Sondenspitze (21) aufgesetzt, wobei die Sonde selbst noch Dichtringe (22) aufweisen kann, um besser abzudichten. Die erfindungsgemäße Gasaufnahmevorrichtung (23) läßt sich vorzugsweise entlang der
Längsachse der Sonde verschieben, um das darin befindliche erzeugte oxidierende Gas aus der Gasaufnahmevorrichtung (23) zu befördern. Dies geschieht über eine Öffnung, die offen ist oder geschlossen werden kann und an der ein Aufsatz mit einer Kanüle (25) und einer Kapillare (26) , vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall, aufgesetzt wird, die flexibel oder nicht flexible ist, über die das Gas in eine Wundtasche am Zahn, den Wurzelkanal oder zur Wurzelresektion oder an sonstige Applikationsstellen eingeführt wird, wo eine Entkeimung stattfinden soll. Das oxidierende Gas wird aus dem Luftsauerstoff gebildet, indem durch den Betrieb der Behandlungssonde ein elektrisches Feld erzeugt wird. Der hierzu benötigte Sauerstoff wird über den Kolben aufgezogen oder mit einer Schlauchleitung extern zugeführt .
In der Gasaufnahmevorrichtung (23) kann sich ein Metalleinsatz (24) befinden, der durch ein oxidierendes Gas nicht angegriffen wird, wie Edelstahl, Titan, einem Edelmetall, wie Platin, Rhodium, Gold etc. befinden, das die Erzeugung des oxidierenden Gases verbessert, indem mit dem Finger darauf gedrückt wird, um die Gegenelektrode zu bilden. Bei dem Metalleinsatz kann es sich um einen Stift, ein Rohr oder bevorzugt ein Gitter handeln. Prinzipiell kann das oxidierende Gas auch ohne Metalleinsatz nur durch Drücken mit einem Finger auf den vorderen Teil der Gasaufnahmevorrichtung (23) gebildet werden.
Figur 11 ist eine Behandlungssonde, die die erfindungsgemäße stromableitende Vorrichtung aufweist, wobei diese eine Befestigungsvorrichtung (27) für vorzugsweise einen Draht (28) der zur Masse (29) geführt wird, aufweist. Der Grundkörper ist ein hohler Glasgrundkörper (5), der einen Gummiring (4) aufweist, der verhindert, dass Flüssigkeiten an der Behandlungssonde entlang bis ins Innere des Handgriffs dringt, in dem die Behandlungssonde formschlüssig gesteckt wird und so die Kontaktfläche zwischen dem unteren Metallverschluß am Ende der Behandlungssonde und dem Hangriff verschmutzen könnte, die schwer zu reinigen ist.
Figur 12 zeigt eine Kammsonde, die eine Sonde ist, um Erkrankungen der Kopfhaut oder der Haarfolikel zu behandeln und die Form eines Kamm aufweists, wobei die Zinken (30) des Kammes in diesem Fall U-förmige Glasrohre sind, die mit dem Grundkörper der Sonde so verbunden sind, dass die U-förmigen Röhrchen offen zum Grundkörper der Sonde sind, so dass das Gas ungehindert in der gesamten Sonde zirkulieren kann. Der Grundkörper ist wie bei der Behandlungssonde in Figur 2 beschrieben.
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