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Title:
TUBULAR ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/006768
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tubular element (1) comprising a measuring device and a display device (2) which is arranged on the tubular element (1) and comprises a plurality of pixels arranged in a matrix-type manner. A control device is used to convert an output signal of the measuring device into image information, to select an orientation of the pixels on the display device, and to produce control signals for the pixels according to the image information and the selected orientation.

Inventors:
FÜSS, Friedrich (Schwärzlocher Str. 32, Tübingen, 72070, DE)
LUTZ, Franz (Hartmannstr. 36, Schönaich, 71093, DE)
GRATZ, Petr (Metelkova 1494/15, Kurim, 664 34, CZ)
PROKOP, Milos (Rybnicek 8, Brno, 60200, CZ)
JUN, Michal (Pavlovska 12, Brno, 623 00, CZ)
Application Number:
EP2006/064051
Publication Date:
January 18, 2007
Filing Date:
July 10, 2006
Export Citation:
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Assignee:
HONEYWELL TECHNOLOGIES SARL ECC (Avenue De La Gottaz 34-36, Morges, CH-1110, CH)
FÜSS, Friedrich (Schwärzlocher Str. 32, Tübingen, 72070, DE)
LUTZ, Franz (Hartmannstr. 36, Schönaich, 71093, DE)
GRATZ, Petr (Metelkova 1494/15, Kurim, 664 34, CZ)
PROKOP, Milos (Rybnicek 8, Brno, 60200, CZ)
JUN, Michal (Pavlovska 12, Brno, 623 00, CZ)
International Classes:
G01L19/08; G01L19/00
Attorney, Agent or Firm:
LESON, Thomas, J., A. et al. (TBK-Patent, Bavariaring 4-6, München, 80336, DE)
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Claims:

ANSPRüCHE

1. Rohrelement mit

(a) einer an dem Rohrelement (1) angeordneten Anzeigeeinrichtung (2), die eine Vielzahl von matrixartig angeordneten Bildelementen umfasst,

(b) einer Messeinrichtung und

(c) einer Steuereinrichtung

(cl) zur Umwandlung eines Ausgangssignals der Messeinrichtung in Bildinformationen,

(c2) zur Auswahl einer Orientierung der Bildinformation auf der Anzeigeeinrichtung (2) und

(c3) zur Erzeugung von Ansteuersignalen für die Bildelemente gemäß der Bildinformation und der gewählten Orientierung.

2. Rohrelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Orientierungssensor (3) , dessen Ausgangssignal als Grundlage für die Auswahl der Orientierung dient.

3. Rohrelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Bedienelement (4), mittels dem die Auswahl der Orientierung erfolgen kann.

4. Rohrelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Bedienelementen, deren Funktionalität gemäß der gewählten Orientierung festgelegt wird.

5. Rohrelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der Bedienelemente neben der Anzeigeeinrichtung angeordnet sind und dass die Funktionalität dieser Bedienelemente in einem dem jeweiligen Bedienelement benachbarten Abschnitt der Anzeigeeinrichtung angezeigt wird.

Description:

ROHRELEMENT

BESCHREIBUNG

Die Erfindung bezieht sich auf ein Rohrelement mit einer Messeinrichtung und einer an dem Rohrelement angeordneten Anzeigeeinrichtung. Mittels der Anzeigeeinrichtung können Messergebnisse zur Anzeige gebracht werden, die mit der Messeinrichtung ermittelt werden. Die Messeinrichtung ermittelt physikalische Größen innerhalb des Rohres.

Ein solches Rohrelement ist der DE 102 12 767 entnehmbar.

Entsprechend der Natur von Rohren lässt sich deren Einbaulage häufig nicht auf eine bestimmte Lage festlegen. Bei Einrichtungen der oben genannten Art kann es daher vorkommen, dass eine Anzeigeeinrichtung auf der Seite oder auf dem Kopf steht, was die Lesbarkeit der Anzeigeeinrichtung beeinträchtigt .

In der oben genannten Druckschrift wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, die Anzeigeeinrichtung drehbar auf dem Rohrelement zu lagern. Dies ermöglicht eine Anpassung an die endgültige Einbaulage, ist aber entsprechend der mechanische Komponenten dieser Losung mit einem gewissen materiellen Aufwand verbunden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Rohrelement mit einer Anzeigeeinrichtung anzugeben, deren Anpassung an die jeweilige Einbaulage vereinfacht ist.

Diese Erfindung wird durch ein Rohrelement mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelost.

Das erfindungsgemäße Rohrelement umfasst demzufolge eine Messeinrichtung und eine an dem Rohrelement angeordnete Anzeigeeinrichtung, die eine Vielzahl von matrixartig ange-

ordneten Bildelementen umfasst. Darüber hinaus ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, die zur Umwandlung eines Ausgangssignals der Messeinrichtung in Bildinformationen, zur Auswahl einer Orientierung der Bildinformationen auf der Anzeigeeinrichtung und zur Erzeugung von Ansteuersignalen für die Bildelemente gemäß der Bildinformation und der gewählten Orientierung dient.

Durch die Verwendung einer Anzeigeeinrichtung mit einer Vielzahl von matrixartig angeordneten Bildelementen ist es möglich, die Bildinformationen entsprechend einer gewünschten Orientierung auf der Anzeigeeinrichtung zur Anzeige zu bringen. Statt, wie im Stand der Technik, die gesamte Anzeigeeinrichtung zu drehen, wird also vorgeschlagen, lediglich die Anzeigeinhalte zu drehen. Da die Drehung von Anzeigeinhalten elektronisch erfolgen kann, verringert dies den materiellen Aufwand maßgeblich.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

So kann beispielsweise ein Orientierungssensor vorgesehen sein, dessen Ausgangssignal als Grundlage für die Auswahl der Orientierung dient. Durch diese Maßnahme ist eine geeignete Orientierung der Anzeigeinhalte nicht nur mit geringem materiellem Aufwand, sondern auch ohne jegliches Eingreifen einer Bedienperson möglich.

Alternativ hierzu kann ein Bedienelement vorgesehen sein, mittels dem die Auswahl der Orientierung erfolgt. Da im allgemeinen ohnehin Bedienelemente vorgesehen sind, erspart dies die Vorsehung eines Orientierungssensors.

Als weitere Alternative kann gleichzeitig ein Orientierungssensor und ein Bedienelement zur Auswahl der Orientie-

rung vorgesehen sein. Dies kann von Vorteil sein, wenn die Gegebenheiten eine horizontale Einbaulage erfordern, in der dann der Orientierungssensor wenig hilfreich ist. Um auch in diesem Fall eine optimale Lesbarkeit zu ermöglichen, kann dann die von dem Orientierungssensor möglicherweise nicht optimal gewählte Orientierung manuell korrigiert werden.

über die Auswahl der Orientierung der Anzeigeinhalte hinaus kann es von Vorteil sein, die Funktionalität von Bedienelementen ebenfalls entsprechend der gewählten Orientierung festzulegen.

Bei Anordnung von einem oder mehreren Bedienelementen in der unmittelbaren Nähe der Anzeigeeinrichtung ist es schließlich noch von Vorteil, wenn die Funktionalität dieser Bedienelemente in einem dem jeweiligen Bedienelement benachbarten Abschnitt der Anzeigeeinrichtung angezeigt wird. Dies erübrigt eine Beschriftung der Funktionstasten und erleichtert darüber hinaus auch die Zuordnung der Funktionalität zu den Bedienelementen gemäß der gewählten Orientierung.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 und 2 erläutert, die beide dasselbe Rohrelement mit einer Anzeigeeinrichtung in jeweils unterschiedlichen Einbaulagen mit identischem Anzeigeinhalt in jeweils der Einbaulage ange- passter Orientierung.

In den Figuren ist mit 1 ein Rohrelement, mit 2 eine Anzeigeeinrichtung, mit 3 ein Orientierungssensor und mit 4 ein Bedienelement bezeichnet.

In dem Rohrelement 1 befindet sich ein flüssiges oder gasförmiges Medium. Vorzugsweise ebenfalls in dem Rohrelement

ist eine Messeinrichtung angeordnet, die in der Figur nicht gezeigt ist und die zur Erfassung irgendeiner physikalischen Größe des in dem Rohr befindlichen Mediums dient. Im gezeigten Beispielt ist es der Druck des Mediums. Es kommt aber auch jede andere physikalische Größe, wie beispielsweise die Durchflussmenge, ein Sensor für die Zusammensetzung des Mediums oder der Temperatur des Mediums in Frage. Die Messeinrichtung liefert ein der erfassten physikalischen Größe entsprechendes Ausgangssignal in analoger oder digitaler Form.

Die Anzeigeeinrichtung 2 soll im Ausführungsbeispiel ein LCD-Bildschirm mit 100 x 100 Bildelementen sein. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass der Bildschirm quadratisch ist. Auch ist keine Festlegung auf einen LCD-Bildschirm erforderlich.

Die Anzeigeeinrichtung 2 ist fest mit dem Rohrelement 1 verbunden. In dem gezeigten Beispiel ist das Gehäuse der Anzeigeeinrichtung an dem Rohr befestigt.

In der Figur ebenfalls nicht gezeigt ist eine Steuereinrichtung. Diese Steuereinrichtung dient zum Umwandeln des Ausgangssignals der Messeinrichtung in Bildinformationen, zur Auswahl einer Orientierung der Bildinformationen auf der Anzeigeeinrichtung und zur Erzeugung von Ansteuersignalen für die Bildelemente gemäß der Bildinformationen und der gewählten Orientierung.

Die Steuereinrichtung kann zur Bewältigung dieser Aufgaben einen Mikroprozessor umfassen. Selbstverständlich ist die Realisierung dieser Aufgaben auch mit einer fest verdrahteten Schaltung möglich. In beiden Fällen ist sie in dem Gehäuse angeordnet.

In der Figur gestrichelt gezeichnet ist ein Orientierungssensor 3. Dieser ist in dem Gehäuse angeordnet. Bei dem hier verwendeten Orientierungssensor handelt es sich um einen Schwerkraftsensor. Dieser gibt ein geeignetes Signal an die Steuereinrichtung weiter. Die Steuereinrichtung kann anhand dieses Signals eine Orientierung der Bildinformation auf der Anzeigeeinrichtung auswählen, so dass eine vor der Anzeigeeinrichtung stehende Person den Anzeigeinhalt bequem erfassen kann.

Als Orientierungssensor kommen auch noch andere Sensoren als Schwerkraftsensoren in Frage.

In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind rund um die Anzeigeeinrichtung 2 vier Bedienelemente 4 angeordnet. Durch Betätigung des unteren Bedienelementes 4 lässt sich der aktuelle Druck anzeigen. Durch Betätigung des linken bzw. rechten Bedienelementes 4 lässt sich der minimale bzw. maximale Druck anzeigen. Und schließlich lässt sich durch Betätigung des oberen Bedienelements 4 noch der durchschnittliche Druck anzeigen.

Die Anzahl von Bedienelementen ist keineswegs auf vier festgelegt. Auch müssen diese nicht in jedem Fall neben der Anzeigeeinrichtung angeordnet sein.

Die Bedienelemente 4 können auch noch einem anderen Zweck dienen, wie beispielsweise der Auswahl der Orientierung. Auch lässt sich beispielsweise durch die Betätigung von einer Mehrzahl von Bedienelementen 4, wie beispielsweise die Minimal- und die Maximal-Taste, der Speicher für die Minimal- und Maximalwerte löschen, so dass eine neue Erfassung der Minimal- und Maximalwerte gestartet werden kann.

Die Steuereinrichtung dient schließlich auch noch zur Zuordnung der Funktionalität der Bedienelemente 4 unter Berücksichtung der Orientierung der Anzeigeinhalte. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn in einem dem jeweiligen Bedienelement zugeordneten Abschnitt der Anzeigeeinrichtung die Funktionalität des jeweiligen Bedienelementes zur Anzeige gebracht wird. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, nur die Funktionalität einiger Bedienelemente 4 zu vertauschen und die Anderer unverändert zu lassen.