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Patent Searching and Data


Title:
TUNNEL FINISHER FOR TREATING TEXTILE WORK PIECES AS FLAT FINISHER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/124827
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tunnel finisher (1) for treating textile work pieces (2) which consists of a conveying device (3) and at least one treatment chamber (6), wherein the conveying device comprises a conveyor belt (4) and the width of the treatment chamber is larger than its height when viewed in the direction of conveyance.

Inventors:
WEIGEL, Karl, Heinz (Maisenweg 4a, Kaufering, 86916, DE)
VOLLERT, Hergen (Kappellenstrasse 12, Oerlenbach, 97714, DE)
LANG, Thomas (Edelweissstrasse 13, Feldafing, 82340, DE)
Application Number:
EP2007/002827
Publication Date:
November 08, 2007
Filing Date:
March 29, 2007
Export Citation:
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Assignee:
VEIT GMBH (Justus-Von-Liebig-Strasse 15, Landsberg, 86899, DE)
WEIGEL, Karl, Heinz (Maisenweg 4a, Kaufering, 86916, DE)
VOLLERT, Hergen (Kappellenstrasse 12, Oerlenbach, 97714, DE)
LANG, Thomas (Edelweissstrasse 13, Feldafing, 82340, DE)
International Classes:
D06B1/00; B60N2/58; D06C15/00; D06F73/02; D06B1/00; B60N2/58; D06C15/00; D06F73/00
Attorney, Agent or Firm:
AUFENANGER, Martin (Grünecker, Kinkeldey Stockmair & Schwanhäusse, Maximilianstrasse 58 München, 80538, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Tunnel-Finisher (1 ) zum Behandeln von textilen Werkstücken (2) mit einer Fördereinrichtung (3) und mindestens einer Behandlungskammer (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (3) ein Förderband (4) umfasst, und die Behandlungskammer (6) in Transportrichtung gesehen, breiter als hoch ist, und wobei die Behandlungskammer (6) ein Finish-Abteil (7) mit einer Dampfzufuhreinrichtung aufweist.

2. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 1, wobei das Finish-Abteil (7) zum Wärme- und/oder Dampfbehandeln der Werkstücke (2) ausgebildet ist.

3. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Finish-Abteil (7) zumindest eine Infrarot-Lampe aufweist.

4. Tunnel-Finisher (1 ) nach Anspruch 1 , 2 oder 3, wobei die Dampfzufuhreinrichtung Rohre (9) aufweist, die, vorzugsweise regelmäßig zueinander beabstandet, Düsen (10) zum Herstellen eines Dampf-Luftgemisches in dem Finish-Abteil (7) aufweisen.

5. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 4, wobei die Rohre (9) Dampf führen.

6. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Düsen (10) oberhalb der Fördereinrichtung (3) angeordnet sind.

7. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Rohre (9) parallel zur Transportrichtung T ausgerichtet sind.

8. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei die Düsen (10) unterhalb der Fördereinrichtung (3) angeordnet sind.

9. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Förderband (4) Dampfdurchtrittsperforationen (11) autweist.

10. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Behandlungskammer (6) ein Kühlabteil (8) aufweist.

11. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 10, wobei das Kühlabteil (8) eine Trocknungs- und/oder Kühleinrichtung aufeist.

12. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 11 , wobei die Trocknungseinrichtung Heizelemente umfasst.

13. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei das Kühlabteil (8) in Transportrichtung T gesehen, hinter dem Finish-Abteil (7) angeordnet ist.

14. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die Behandlungskammer (6) einen Einlass (14) und einen Auslass (15) für die auf dem Förderband (4) positionierten Werkstücke (2) aufweist.

15. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 14, wobei der Einlass (14) und/oder der Auslass (15) eine diese verschließende schwenkbare Klappe (16) aufweist, um die Medien in der Behandlungskammer (6) vor Vermischung mit Umgebungsmedium zu schützen.

16. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 15, wobei das Finish-Abteil (7) direkt in das Kühlabteil (8) übergeht.

17. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei Ventilatoren von der Behandlungskammer (6) umfasst sind, die ein Umwälzen des in der Behandlungskammer (6) enthaltenen Mediums bewirken und/oder ein Absaugen zumindest eines Teils des in der Behandlungskammer (6) enthaltenen Mediums bewirken.

Description:

Tunnel-Finisher zum Behandeln von textilen Werkstücken als Flach-Finisher

Die Erfindung betrifft einen Tunnel-Finisher zum Behandeln von textilen Werkstücken, mit einer Fördereinrichtung und mindestens einer Behandlungskammer.

Tunnel-Finisher sind aus dem Stand der Technik, etwa der WO 02/103101 A1 bekannt. Dort wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln von Bezügen von Sitzen für Verkehrsmittel offenbart.

Tunnel-Finisher sind Vorrichtungen, durch welche textile Werkstücke geschickt werden, d.h. normale textile Kleidungsstücke wie etwa Hosen, Pullover, Hemden o.a., aber auch mit Textil bezogene oder beflockte Werkstücke, die etwa im Innenbereich von Fahrzeugen Verwendung finden. Auch Polster oder Matratzen werden von Tunnel-Finishern behandelt. Tunnel-Finisher erwärmen den Flor der Textilien, so dass sich die Fasern auf der Außenseite des Werkstückes aufstellen. Aus dem Stand der Technik sind, etwa aus der DE 102 25 084 A1 oder der WO 03/103457 A2, Verfahren zum Behandeln von solchen textilen Werkstücken bekannt. Dabei werden die textilen Werkstücke mit Dampf beaufschlagt und nachfolgend getrocknet Auch die Verwendung von Infrarotlampen ist alternativ zur Dampfbeaufschlagung des Werkstücks möglich. Ein temperaturgesteuerter Ofen ist aus der WO 93/07326 A1 bekannt. Eine Desinfektions- und Sterilisationsvorrichtung für Matratzen ist aus der DE 3505571 A1 bekannt. Der Gegenstand der JP 2006 204370 A ist nachveröffentlicht.

Tunnel-Finisher aus dem Stand der Technik haben jedoch den Nachteil, dass die Werkstücke an Hängetransportförderern in die Behandlungskammer verbracht werden und aus dieser auch wieder entnommen werden. Auch Alternativen dazu, bei denen auf einer Fördereinrichtung die Werkstücke stehend transportiert werden, haben den Nachteil, dass diese Tunnel-Finisher sehr viel Platz in Anspruch nehmen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu lösen.

Eine gattungsgemäße Lösung besteht darin, dass die Fördereinrichtung ein Förderband umfasst, und die Behandlungskammer in Transportrichtung gesehen, breiter als hoch ist. Dadurch bauen die Tunnel-Finisher deutlich weniger hoch als traditionelle

Tunnel-Finisher. Durch die Verwendung eines Förderbandes kann auch auf günstige Förderelemente zurückgegriffen werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung werden in den Unteransprüchen näher erläutert und beansprucht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Behandlungskammer ein Finish-Abteil zum Wärme- und/oder Dampfbehandeln der Werkstücke aufweist. In einem solchen Finishabteil kann dann einfach die Dampfbeaufschlagung der Werkstücke stattfinden oder die Wärmezufuhr stattfinden, so dass sich die Oberflächen der textilen Materialien nachbehandeln lassen. Die Fasern auf der Außenseite stellen sich bei der Finish-Behandlung alle gleichmäßig auf, was zu einem ästhetischen Eindruck beim Betrachter führt. Etwaige Plättungen oder Abdrücke auf der Textiloberseite werden beseitigt.

Ein besonders guter Finish-Effekt lässt sich dann erzielen, wenn in einer vorteilhaften Ausgestaltungsform das Finish-Abteil eine Dampfzufuhreinrichtung aufweist.

Alternativ oder als Kombination zu der Dampfzufuhreinrichtung lassen sich auch Infrarotlampen verwenden. Es ist daher von Vorteil, wenn das Finish-Abteil zumindest eine Infrarotlampe aufweist. Bei der Verwendung von Infrarotlampen ist jedoch darauf zu achten, dass diese nicht zu nahe an den textilen Werkstücken angeordnet sind, und/oder die Dauer der Bestrahlung mit den Infrarotlampen nicht zu lange währt.

Um die Werkstücke gleichmäßig mit Dampf beaufschlagen zu können, ist es von Vorteil, wenn in einem Ausführungsbeispiel die Dampfzufuhreinrichtung Rohre aufweist, die, vorzugsweise regelmäßig zueinander beabstandet, Düsen zum Herstellen eines Dampf- Luftgemisches in dem Finish-Abteil aufweisen.

Dampf lässt sich dann besonders einfach in das Finish-Abteil zuführen, wenn die Rohre Dampf führen.

Wenn die Düsen oberhalb der Fördereinrichtung angeordnet sind, so lässt sich der Dampf von oben auf die Werkstücke leiten. Die Rohre, welche auch die Düsen für den Dampfaustritt beherbergen, lassen sich dann effizient positionieren, um einen gleichmäßigen Dampfeintrag auf die Werkstücke zu erreichen, wenn die Rohre parallel zur Transportrichtung ausgerichtet sind.

In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Düsen unterhalb der Fördereinrichtung angeordnet, was dazu führt, dass auch die Unterseite der Werkstücke gefinisht werden kann. Dadurch lässt sich auch die Unterseite der Werkstücke nachbehandeln, so dass auch dort keine Plättungen oder Abdrücke auf dem Textilmaterial zu sehen sind.

Damit Dampf besonders gut an die Unterseite der Werkstücke herangelangt, ist es von Vorteil, wenn das Förderband Dampfdurchtrittsperforationen aufweist. Das Förderband kann somit praktisch als Netz ausgebildet sein. Die Durchtrittsperforationen können gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt sein. Die Verschleißerscheinungen an der Fördereinrichtung werden dadurch weiter minimiert.

Wenn die Behandlungskammer ein Kühlabteil aufweist, so ist sichergestellt, dass nach dem Abtransport der Werkstücke keine Verbrennungen an den Händen des Bedienpersonals auftreten können.

Um sicherzustellen, dass die aus der Behandlungskammer entnommenen Werkstücke weder nass noch heiß sind, ist es von Vorteil, wenn das Kühlabteil eine Trocknungs- und/oder Kühleinrichtung aufweist.

Wenn die Trocknungseinrichtung Heizelemente umfasst, so lässt sich auf einfache Weise noch vorhandenes Wasser oder Wasserdampfgemisch auf dem Werkstück verdampfen. Ein nachfolgendes Kühlen erwirkt dann wieder die Minderung der Oberflächentemperatur des Werkstücks.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es von besonderem Vorteil, wenn das Kühlabteil, in Transportrichtung gesehen, hinter dem Finish-Abteil angeordnet ist.

Damit die Werkstücke in die Behandlungskammer ein- und ausgeführt werden können, ist es von Vorteil, wenn die Behandlungskammer einen Einlass und einen Auslass für die auf dem Transportband positionierten Werkstücke aufweist.

Um einen Verlust des Behandlungsmediums im Inneren der Behandlungskammer zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn in einer weiteren Ausführungsform der Einlass und/oder der Auslass eine diese verschließende schwenkbare Klappe aufweist, um die Medien im Inneren der Behandlungskammer vor Vermischung mit einem Umgebungsmedium zu schützen.

Wenn das Finish-Abteil direkt in das Kühlabteil übergeht, so lässt sich bei einem kontinuierlichen Betrieb des Tunnel-Finishers ein nahtloser übergang von Finish-Behandlung, also Dampfbeaufschlagung oder Wärmebeaufschlagung über die Infrarotlampen, mit nachfolgendem Trocknen und Kühlen realisieren.

Falls Ventilatoren von der Behandlungskammer umfasst sind, die ein Umwälzen des in der Behandlungskammer enthaltenen Mediums bewirken, und/oder ein Absaugen zumindest eines Teils des in der Behandlungskammer enthaltenen Mediums bewirken, so ist sichergestellt, dass jedes Werkstück gleich behandelt wird.

Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Tunnel-Finishers,

Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Line Il aus Fig. 1 durch den erfindungsgemäßen Tunnel-Finisher.

Für dieselben Bauteile werden in Fig. 1 und in Fig. 2 dieselben Bezugszeichen verwendet.

Fig. 1 zeigt einen Tunnel-Finisher 1. Durch den Tunnel-Finisher 1 werden Werkstücke 2 geschickt. Die Werkstücke bestehen aus Textil oder sind zumindest auf der Außenseite

mit Textilfasern bezogen. Solche Werkstücke können normale Kleidungsstücke sein, aber auch mit Textil beflockte oder bezogene Bauteile für Fahrzeuge sind umfasst. Ein solches Werkstück 2 ist in Figur liegend auf einer Fördereinrichtung 3 dargestellt. Das Werkstück 2 ist in Fig. 1 eine Innenverkleidung, welche mit Textil bezogen ist, für ein Kraftfahrzeug.

Die Fördereinrichtung 3 umfasst ein Förderband 4 und mehrere Umlenkrollen 5. Die Umlenkrollen 5 können auch motorgetrieben sein. Das Werkstück 2 wird auf das Obertrum des Förderbandes 4 gelegt und von einem ersten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 zu einem zweiten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 transportiert und am Ende dieses zweiten Abschnittes an einen dritten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 übergeben. Das Werkstück 2 bleibt dabei immer auf der Oberseite des Förderbandes 4 liegen. Das Werkstück 2 wird in Transportrichtung T 1 mit einem Pfeil in Figur 1 gekennzeichnet, transportiert.

Der Tunnel-Finisher 1 umfasst auch eine Behandlungskammer 6. Die Behandlungskammer 6 umgibt den mittleren Abschnitt der Fördereinrichtung 3. Das zweite Förderband 4 ist somit gänzlich im Inneren mit der Behandlungskammer 6 angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, dass ein einziges Förderband sich über die Behandlungskammer 6 hinauserstreckt. Ein solches überdimensionales Förderband 4 kann sich auf beiden Seiten der Behandlungskammer 6 hinauserstrecken.

In der Behandlungskammer 6 sind entweder mehrere Werkstücke 2 vorhanden oder nur ein einziges Werkstück 2. Die Form des Werkstücks 2 ist dabei nahezu unerheblich.

Die Behandlungskammer 6 hat auf der Innenseite eine Höhe h und eine Breite b. Die Breite b ist dabei deutlich größer als die Höhe h. Dies ist besonders gut in Fig. 2 zu erkennen.

Quer zur Transportrichtung, insbesondere orthogonal zur Transportrichtung ist im Inneren der Behandlungskammer 6 in einem Finish-Abteil eine Dampfzufuhreinrichtung angebracht. Die Behandlungskammer 6 teilt sich somit in ein Finish-Abteil 7 und in ein

Kühlabteil 8. Zwischen Kühlabteil 8 und Finish-Abteil 7 ist keine mechanische Unterteilung vorgesehen. Es können jedoch mechanische Teiler, wie etwa Klappen vorgesehen sein, oder aber eine Luftströmung so angeordnet sein, dass eine Vermischung der Medien in dem Finish-Abteil 7 und im Kühlabteil 8 weitgehend verhindert wird.

Die Dampfzuführeinrichtung in dem Finish-Abteil 7 umfasst Rohre 9. In den Rohren 9 wird Dampf zugeführt. Dieser Dampf entweicht an den an den Rohren angebrachten Düsen 10.

Die Rohre 9 sind quer zur Transportrichtung T angeordnet. Die Rohre 9 sind vorzugsweise orthogonal zur Transportrichtung T angeordnet. Die Hälfte der Rohre ist oberhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet, wobei die Düsen 10 nach unten gerichtet sind. Die andere Hälfte der Rohre 9 ist unterhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet. Die Düsen 10 der Rohre 9, welche unterhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet sind, sind nach oben gerichtet.

Das innerhalb der Behandlungskammer befindliche Förderband 4 weist Dampfdurch- trittsperforationen 11 auf. Diese Dampfdurchtrittsperforationen, in Form von Löchern, sind in Figur 2 auch besonders gut zu erkennen.

Das Finish-Abteil 7 weist auch einen Lufteinlass-Schacht 12 auf. Ein Luftauslassschacht, der mit dem Lufteinlass-Schacht 12 durch das Innere des Finish-Abteils in Verbindung steht, ist nicht dargestellt, aber vorhanden.

Ein weiterer Lufteinlassschacht 12 ist auch im Kühlabteil 8 vorgesehen. Dieser Lufteinlassschacht 12 steht auch in Fluidverbindung mit einem Luftauslassschacht 13 im Inneren der Kühlabteilung 8. Im Inneren des Kühlabteils 8 sind Heiz- und Kühlvorrichtungen 17 vorgesehen. Diese Heiz-/Kühlvorrichtungen 17 sind ober- und unterhalb des Förderbandes 4 im Bereich des Kühlbereichs 8 angeordnet. In dem Luftauslassschacht 13 ist auch ein Ventilator vorhanden, welcher die Luft aus dem Kühlabteil 8 in den Luftauslassschacht 13 und dann in den Lufteinlassschacht 12 befördert. Ein Umluftbetrieb ist somit möglich. Ein solcher Umluftbetrieb ist in beiden Abteils der Behandlungskammer 6 möglich.

Die Behandlungskammer 6 weist auch einen Einlass 14 und einen Auslass 15 auf. Sowohl der Einlass 14 als auch der Auslass 15 sind über eine schwenkbare Klappe 16 von der Außenwelt abtrennbar. Die Schwenkrichtung ist mit Pfeilen angedeutet. Das Schwenken erfolgt über einen Antrieb, der einen Zylinder als Stellglied aufweist. Die Verwendung der Klappen ist nicht notwendig, da auch andere einen Medienaustausch zwischen dem Inneren und dem äußeren der Behandlungskammer 6 verhindernde Maßnahmen möglich sind, wie etwa lose nach unten hängende Vorhänge oder aber Luftschleusen.

Derartige Luftschleusen oder vorhangähnliche Schleusen sind auch als Trennung zwischen dem Finish-Abteil 7 und dem Kühlabteil 8 im Inneren der Behandlungskammer 6 möglich.

Die Funktionsweise des Tunnel-Finishers 1 wird nachfolgend beschrieben:

Ein Werkstück 2 wird auf das Förderband 4 gelegt und durch den Einlass 14 in die Behandlungskammer 6 eingefahren. Das Werkstück 2 wird mit Dampf beaufschlagt, weitertransportiert aus dem Finish-Abteil 7 in das Kühlabteil 8 und dort mit Hilfe der Heiz- und Kühlvorrichtung 17 getrocknet und abgekühlt. Das Werkstück 2 wird dann über das Förderband 4 durch den Auslass 15 wieder aus der Behandlungskammer 6 hinaus befördert. Der Tunnel-Finisher ist kontinuierlich betreibbar, aber auch diskontinuierlich betreibbar. Im diskontinuierlichen Betrieb werden die Klappen 16 am Einlass 14 und Auslass 15 der Behandlungskammer 6 geschlossen.

Ein werkstückabhängiges öffnen und Schließen der Klappen 16 ist jedoch auch im kontinuierlichen Betrieb möglich.