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Title:
TURNING MACHINE WITH MULTIPLE TOOL HOLDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/076875
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a turning machine with a multiple tool holder, having at least one undriven tool, whereby at least two tools can be mounted on the tool holder and, at least for a part of the workpiece machining, at least two similar tools (10, 11) are provided.

Inventors:
Hessbrüggen, Norbert (Kolpingstrasse 1, Salach, 73084, DE)
Wernz, Christoph (Speerstrasse 16, Göppingen, 73035, DE)
Application Number:
PCT/DE2005/002236
Publication Date:
July 27, 2006
Filing Date:
December 13, 2005
Export Citation:
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Assignee:
EMAG HOLDING GMBH (Austrasse 24, Salach, 73084, DE)
Hessbrüggen, Norbert (Kolpingstrasse 1, Salach, 73084, DE)
Wernz, Christoph (Speerstrasse 16, Göppingen, 73035, DE)
International Classes:
B23B25/04; B23Q1/66; B23Q7/03; B23Q11/00; B23Q11/08; B23Q39/02; B23B25/00; B23Q1/25; B23Q7/03; B23Q11/00; B23Q11/08; B23Q39/00
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Claims:
Patentansprüche
1. Drehmaschine mit einem Maschinengestell (1), mit mindestens je einer Werkstückspindel (5) und einem MehrfachWerkzeughalter (8) mit mindestens * 5 einem Paar nicht angetriebener gleichartiger Werkzeuge (10,11 ) dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (10) in der Bearbeitungsposition (13) und das Werkzeug 10 (11 ) in der Bestückungsposition (14) angeordnet ist.
2. Drehmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (10, 11 ) zwischen einer Bearbeitungsposition (13) und einer Bestückungsposition (14) hin und her beweglich angeordnet sind.*& 15.
3. Drehmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Werkzeugen (10, 11 ) eine Trennwand (15) vorgesehen ist.
4. Drehmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die 20 Werkzeuge (10, 11 ) auf einem am Maschinengestell (1 ) drehbar gelagerten Schwenktisch (8) angeordnet sind.
5. Drehmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (10, 11 ) in öer Bearbeitungsposition (13) und der 25 Bestückungsposition (14) durch eine Drehbewegung des Schwenktisches (8) gemeinsam austauschbar sind.
6. Drehmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die <* Trennwand (15) am Schwenktisch (8) angeordnet ist.*& 30.
7. Drehmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückspinde) (5) in zwei zueinander orthogonalen Richtungen verfahrbar am Maschinengestell (1) angeordnet ist.
8. Drehmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestückungsposition (14) durch eine Abdeckung (19) nach außen abgeschirmt wird.
9. Drehmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zu und Abführen der Werkstücke (7) eine Transporteinrichiung (18) vorgesehen ist.
Description:
Drehmaschine mit Mehrfach-Werkzeughalter

Die Erfindung betrifft eine Drehmaschine mit einem Mehrfach-Werkzeughalter mit mindestens einem nicht angetriebenen Werkzeug, wobei an dem Werkzeughalter wenigstens zwei Werkzeuge gehaltert werden können.

Aus der DE 20 2004 013 007 U1 ist ein Mehrfach-Werkzeughalter bekannt, wobei an einem Basiswerkzeughalter entsprechend der Anzahl der zu verwendenden Werkzeuge einzelne Werkzeughalterungsmodule befestigt sind. Ferner zeigt die US 4,949,443 eine Drehmaschine mit mehreren Werkzeugköpfen und einem Werkzeugrevolver. Diese sind auf Schlitten verfahrbar und können je nach Bedarf Werkstücke gleichzeitig oder nacheinander bearbeiten. Die Drehmaschinen müssen bei Arbeiten an den Werkzeugen, beispielsweise zu Wartungszwecken, stillgesetzt werden.

Aufgabe der Erfindung ist es bei einer gattungsgemäßen Drehmaschine die Nebenzeiten, in denen das Werkstück nicht bearbeitet werden kann, zu verringern.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Drehmaschine nach Anspruch 1. Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, für einen Bearbeitungsschritt mehrere gleichartige Werkzeuge vorzusehen und diese so anzuordnen, dass sie sich wechselweise in einer Bearbeitungsposition oder einer Bestückungsposition befinden. Die Werkzeuge in der Bestückungsposition sind für das Bedienpersonal bei laufender Maschine frei zugänglich. Sie können daher gewartet oder ausgetauscht werden, während das jeweilige Schwesterwerkzeug gleichzeitig Werkstücke bearbeitet. Dadurch werden die Nebenzeiten deutlich verkürzt. Besonders vorteilhaft wird der Mehrfach-Werkzeughalter in einer Drehmaschine eingesetzt, bei welcher die Werkstückspindel in zwei zueinander orthogonalen Richtungen verfahrbar am Maschinengestell angeordnet ist. Dabei sind die Werkzeuge während der Bearbeitung ortsfest mit dem Maschinengestell verbunden und die an einem Kreuzschlitten geführte Werkstückspindel treibt das Werkstück an und führt die Zustell- und Vorschubbewegungen aus.

Besonders vorteilhaft sind die Werkzeuge auf einem Schwenktisch angeordnet. Wenn bei einem Werkzeug die Verschleißgrenze erreicht ist, tauschen die Werkzeuge in der Bearbeitungs- und Bestückungsposition durch eine Drehbewegung - 5 des Schwenktisches ihre Plätze. Die für den Werkzeugwechsel erforderliche

Maschinenstillstandszeit reduziert sich dabei auf die Zeit, die für die Drehbewegung des Schwenktisches benötigt wird.

Bei einer vorteilhaften Ausführung \st die Bestückungsposition mit einer Abdeckung -10 versehen. Diese verhindert, dass Verunreinigungen beim Wechsel von Werkzeug und Schwesterwerkzeug nach außen dringen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind sowohl angetriebene als auch nicht angetriebene Werkzeuge mehrfach vorhanden und können zwischen einer 15 Bearbeitungsposition und einer Bestückungsposition hin- und herwachseln.

Der Mehrfach-Werkzeughalter kann ebenfalls in mehrstufigen Bearbeitungsprozessen eingesetzt werden, wobei die Werkstücke in miteinander verketteten Drehmaschinen nacheinander von mehreren Werkzeugen bearbeitet 20 werden.

Im Folgenden wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben.

25 Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Drehmaschine in der Seitenansicht

Fig. 2 zeigt die Drehmaschine nach Fig. 1 von oben gesehen

Fig. 3 zeigt eine verkettete Drehmaschine mit mehreren Spindeln 0

Bei der Drehmaschine nach Fig. 1 sind an der Oberseite des Maschinengestells 1 zwei voneinander beabstandete Führungen 2 angebracht, auf weichen der Horizontalschlitten 3 beweglich geführt ist. Am Horizontalschlitten 3 ist der Vertikalschlitten 4 auf Führungen 17 in Richtung der Z-Achse verfahrbar. Der

Vertikalschlitten 4 nimmt die Werkstückspindel 5 auf. Diese trägt an ihrem unteren Ende das Spannmittel 6 für Werkstücke 7. Der Mehrfach-Werkzeughalter 8 ist am Maschinengestell 1 aufgenommen. Er ist um eine Drehachse 12 drehbar gelagert. Für den Schwenkantrieb ist der Motor 9 vorgesehen. Der Mehrfach-Werkzeughalter

" 5 8 trägt Werkzeuge 10 und Schwesterwerkzeuge 11. Die Werkzeuge 10 sind in der Bearbeitungsposition 13 dargestellt, die Schwesterwerkzeuge 11 in der Bestückungsposition 14. Die Trennwand 15 ist am Mehrfach-Werkzeughalter 8 zwischen den Werkzeugen 10, 11 angeordnet. Sie verhindert zusammen mit der Abschirmung 16, dass Späne usw. in die Bestückungsposition 14 eindringen.

" 10 Während die Werkzeuge 10 die Werkstücke 7 bearbeiten, kann das Bedienpersonal an den Schwesterwerkzeugen 11 Wartungsarbeiten vornehmen, beispielsweise die Schneiden einstellen oder austauschen usw. Sind an den Werkzeugen 10, beispielsweise nach Erreichen der Verschleißgrenze, Wartungsarbeiten durchzuführen, tauschen diese durch eine Drehbewegung des Mehrfach-

15 Werkzeughalters 8 mit den Schwesterwerkzeugen 11 ihren Platz. Die für den

Werkzeugwechsel erforderliche Maschinenstillstandszeit reduziert sich dabei auf die Zeit, die für die Drehbewegung des Mehrfach-Werkzeughalters 8 benötigt wird.

In Fig. 2 ist die Draufsicht der erfindungsgemäßen Drehmaschine dargestellt. Die 20 Werkstücke 7 werden von der Transporteinrichtung 18 in den Wirkbereich der

Werkstückspindel 5 gebracht. Diese ergreift mit dem Spannmittel 6 das Werkstück 7, transportiert es zur Bearbeitung durch die Werkzeuge 10 in die Bearbeitungsposition 13 und legt es nach erfolgter Bearbeitung wieder auf die Transporteinrichtung 18 ab. Eine Abdeckung 19 verhindert, dass Verunreinigungen beim Wechsel von 25 Werkzeugen 10 und Schwesterwerkzeugen 11 nach außen dringen.

Mehrstufige Arbeitsprozesse können auf verketteten Drehmaschinen nach Fig. 3 ausgeführt werden. Die Werkstückspindel 5' ergreift das Werkstück 7 von der Transporteinrichtung 18, transportiert es in die Bearbeitungsposition 13' und legt es 0 nach der Bearbeitung in einer Zwischenposition ab. Dort übernimmt die

Werkstückspindel 5 das Werkstück und führt es der Bearbeitungsposition 13 zu. Anschließend wird das Werkstück gewendet, von der Werkstückspindel 5" übernommen und in der Bearbeitungsposition 13" auf seiner Rückseite bearbeitet und abgelegt. 5

Bezugszeichenliste

1 Maschinengestel!

2 Führung

3 Horizontalschlitten

4 Vertikalschlitten

5 5', 5" Wθrkstückspinde)

6 Spannmittel

7 Werkstück

'1 O 8 Mehrfach-Werkzeughalter

9 Motor

10 Werkzeug

11 Schwesterwerkzeug

12 Drehachse

15 13 13', 13" Bearbeitungsposition

14 Bestückungsposition

15 Trennwand

16 Abschirmung

17 Führung

20 18 Transporteinrichtung

19 Abdeckung




 
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