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Title:
TYRE CHAIN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/060706
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wheel chain whose running lattice structure is tightened by means of a pressure cord (8). Said pressure cord (8) is connected to a lateral lattice structure arranged on the outer side of the vehicle tyres by means of via connecting members (6). Each of the connecting members (6) respectively comprise a connecting loop (10) for a member of the lateral lattice structure and a guiding ring (9) for the pressure cord (8). In order to preserve an excess length (7) of the pressure cord (8) without any problem, the cross-section of the connecting loop (10) is sufficiently large so that the connecting loop (10) can be used as a pull through conduit for the excess length (7) of the pressure cord (8).

Inventors:
Deger, Werner (Kappelweg 12, Kirchheim, 73467, DE)
Weidler, Erhard (Danziger Strasse 32, Aalen-Unterkochen, 73432, DE)
Application Number:
PCT/DE2002/000352
Publication Date:
August 08, 2002
Filing Date:
January 28, 2002
Export Citation:
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Assignee:
RUD-KETTENFABRIK RIEGER & DIETZ GMBH U. CO. (Friedensinsel, Aalen-Unterkochen, 73432, DE)
Deger, Werner (Kappelweg 12, Kirchheim, 73467, DE)
Weidler, Erhard (Danziger Strasse 32, Aalen-Unterkochen, 73432, DE)
International Classes:
B60C27/10; (IPC1-7): B60C27/10
Foreign References:
DE2651162A1
US4390053A
Attorney, Agent or Firm:
GRÜNECKER, KINKELDEY, STOCKMAIR & SCHWANHÄUSSER (Anmaltssozietät, Leistikowstrasse 2, Berlin, 14050, DE)
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Claims:
Ansprüche :
1. Reifenkette mit im Bereich der Lauffläche eines Fahrzeu greifens zu liegen kommenden Gleitschutzund/oder Reifen schutzelementen sowie mit im Bereich der Flanken des Fahr zeugreifens zu liegen kommenden, aus Kettengliedern beste henden Seitennetzen, die über Anschlußorgane mit einem Hal testrang verbunden sind, wobei die Anschlußorgane jeweils eine Anschlußöse für ein Glied des Seitennetzes und eine einen Gleitsattel aufweisende Führungsöse für den Hal testrang aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die An schlußöse (10) und die Führungsöse (9) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und daß die Abmessungen der Anschlußö se (10) deren zusätzliche Nutzung als Durchziehöse für ein zu verwahrendes Ende des als eine Überlänge (7) aufweisender Spannstrang (8) ausgebildeten Haltestranges ermöglichen.
2. Reifenkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Anschlußöse (6) mit einem Gleitsattel (12) für den Spannstrang (8) versehen ist.
3. Reifenkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, daß der Spannstrang (8) aus Kettengliedern besteht.
4. Reifenkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitsättel (11,12) der Führungsöse (9) und der An schlußöse (10) Stützlängen Li bzw. L2 haben, die größer sind als die Differenz aus der Teilung t der Glieder des Spannstranges (8) und dem Glieddrahtdurchmesser (d) dieser Glieder.
5. Reifenkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlängen L1 bzw. L2 der Gleitsättel (11,12) größer als die Teilung t der Glieder des Spannstranges (8) sind.
6. Reifenkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlänge L1 des Gleitsattels (11) der Führungsöse (9) gleich der Summe aus der Teilung t der Glieder des Spannstranges (8) und dem doppelten Glieddrahtdurchmesser d dieser Glieder ist.
7. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gleitsattel (11,12) ein zu den Einund Austrittsöffnungen der Ösen (9,10) leicht abfal lendes Stützprofil aufweist.
8. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöse (10) einen im wesentli chen birnenförmigen Durchlaßquerschnitt aufweist.
9. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsöse (9) einen kreisförmigen Durchlaßquerschnitt aufweist.
10. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußorgan (6) einen vom dem Sei tennetz (2) zugewandten Scheitel der Anschlußöse (10) zum dem Seitennetz abgewandten Ende des Scheitels der Führungsö se (9) zunehmenden Querschnitt aufweist.
11. Reifenkette nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußorgan (6) als Schmiedeteil ausgebildet ist. MB : SM.
Description:
Reifenkette Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Reifenkette mit im Bereich der Lauffläche eines Fahrzeugreifens zu liegen kommenden Gleit- schutz-und/oder Reifenschutzelementen sowie mit im Bereich der Flanken des Fahrzeugreifens zu liegen kommenden, aus Kettengliedern bestehenden Seitennetzen, die über Anschluß- organe mit einem Haltestrang verbunden sind, wobei die An- schlußorgane jeweils eine Anschlußöse für ein Glied des Sei- tennetzes und eine einen Gleitsattel aufweisende Führungsöse für den Haltestrang aufweisen.

Stand der Technik Aus der DE-OS 26 51 162 ist eine die vorstehenden Merkmale aufweisende Reifenschutzkette mit Anschlußorganen bekannt, die eine nach Art einer Hülse mit einer konvexen Innenwand ausgebildete Führungszone aufweisen und bei denen sich an die zylindrische Außenwand der Hülse eine Lasche anschließt, die eine als Anschlußöse für ein Kettenglied nutzbare Boh- rung aufweist, deren Durchmesser nur geringfügig größer ist als der Glieddrahtdurchmesser des anzuschließenden Ketten- gliedes, das in diesem Fall senkrecht zur Reifenflanke ori- entiert ist.

Die Länge des Gleitsattels der Führungsöse ist bei der be- kannten Konstruktion größer als die Summe aus der Teilung t und dem doppelten Glieddrahtdurchmesser d des Haltestranges für das Laufnetz der bekannten Reifenkette.

Die bekannte Reifenkette bietet insbesondere bei Verwendung von als Halteketten ausgebildeten Haltesträngen den Vorteil, daß die Anschlußorgane Relativbewegungen gegenüber dem Hal- testrang ausführen können, um der Abplattung des Reifens im Bereich seiner Aufstandsfläche gemäße Ausgleichsbewegungen der Seitennetze zu ermöglichen.

Aus der DE 31 37 311 AI ist es außerdem bekannt, im Zusam- menhang mit der Führung eines die Lauffläche eines Fahrzeu- greifens passierenden Spannkettenstranges für eine

Gleitschutzkette im Bereich der Lauffläche ein Führungsele- ment anzuordnen, das nach Art einer Gleithülse mit einem Gleitsattel ausgebildet ist, dessen Länge ein ungehindertes Passieren des Spannkettenstranges sicherstellt. Dieses Füh- rungselement besitzt ebenfalls eine Anschlußöse, die anders als bei der zuvor beschriebenen Konstruktion in der gleichen Ebene wie die von der Gleithülse gebildete Durchziehöse liegt.

Bekannt ist schließlich aus der DE 197 48 933 Cl ein Arre- tierelement für die Spannkette einer Reifenkette, das eine Anschlussöse für ein Kettenglied und eine Durchziehöffnung mit einem Arretierungsschlitz zur Sicherung der Lage der Spannkette aufweist.

Darstellung der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Reifen- kette der in Betracht gezogenen Gattung, bei der der Hal- testrang als ein eine Überlänge aufweisender Spannstrang ausgebildet ist, einerseits ein problemloses Spannen des Kettennetzes zu ermöglichen und andererseits das Verwahren der Überlängen des Spannstranges zu erleichtern. Diese Auf- gabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlußö- se und die Führungsöse in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und daß die Abmessungen der Anschlußöse deren zusätzli- che Nutzung als Durchziehöse für ein zu verwahrendes Ende des als eine Überlänge aufweisender Spannstrang ausgebilde- ten Haltestranges ermöglichen.

Bei der erfindungsgemäßen Reifenkette erfüllt das Anschluß- organ anders als bei den bekannten Lösungen eine Doppelfunk- tion, indem es wie bereits dargelegt nicht nur das Spannen des Kettennetzes, sondern auch das Verwahren des Spannstran- ges erleichtert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachstehenden Beschreibung einer in den beigefügten Zeichnungen dargestellten besonders

vorteilhaften Ausführungsform einer Reifenschutzkette. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf das äußere Seitennetz einer Reifenschutzkette mit einem die Durchziehösen der Anschlußorgane passierenden als Kette ausgebildeten Spannstrang, dessen zu verwahrendes Ende in die An schlußösen der Anschlußorgane eingefädelt ist ; Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit II in Fig.

1 ; Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines an der Stelle III in Fig. 1 angeordneten Anschlußorganes in vergrößer tem Maßstab und Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit IV in Fig.

1.

Wege zur Ausführung der Erfindung In den Figuren sind mit 1 auf der Lauffläche eines nicht dargestellten Fahrzeugreifens zu liegen kommende Gleit- schutz-bzw. Reifenschutzelemente bezeichnet, die an der Rückseite und der Vorderseite des Reifens durch Seitennetze gehalten werden, von denen lediglich das vordere Seitennetz 2 dargestellt ist, das in der Praxis aus ovalen Verti- kalgliedern 3 und kreisringförmigen Horizontalgliedern 4 besteht. In die von Horizontalgliedern gebildeten Endglieder 5 V-förmiger Abschnitte des Seitennetzes 2 sind Anschlußor- gane 6 eingeschweißt, die zur Führung eines eine Überlänge 7 aufweisenden Spannstranges 8 aus ovalen Kettengliedern dienen.

Um ein bequemes Spannen und ein problemloses Verwahren der Überlänge 7 des Spannstranges 8 zu ermöglichen, weisen die als Gesenkschmiedestücke ausgebildeten Anschlußorgane 6 je- weils eine kreisrunde Führungsöse 9 und eine birnenförmige Anschlußöse 10 auf. Die Abmessungen der Anschlußöse 10 sind hinreichend groß gewählt, um ihre zusätzliche Nutzung als Durchziehöse zu ermöglichen.

Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, weisen sowohl die Führungsö- se 9 als auch die Anschlußöse 10 jeweils einen Gleitsattel 11 bzw. 12 auf, deren Stützlängen L1 bzw. L2 für die Glieder des Spannstranges 8 jeweils größer sind als die Differenz aus der Teilung t der Glieder und dem Glieddrahtdurchmesser d dieser Glieder, wobei die Stützlänge L1 größer ist als die Stützlänge L2 Die Längendifferenz zwischen Ll und L2 ist in- sofern gerechtfertigt und sinnvoll als die vom Spannstrang 8 während des Spannvorganges auf den Gleitsattel 11 ausgeüb- ten, zum Zentrum des Reifens gerichteten Kräfte weit höher sind als die Kräfte, die während des Festziehens der Über- länge 7 vom Spannstrang 8 auf den Gleitsattel 12 einwirken- den Kräfte. Die unterschiedlichen Stützlängen L1 und L2 füh- ren zu der aus Fig. 2 hervorgehenden Querschnittsform des Anschlußorgans 6, dessen leicht konvexe Gleitsättel 11,12 einer Ausbildung des Anschlußorgans 6 als Gesenkschmiedeteil entgegenkommen. 13 ist ein von einem U-förmigen Bügel und einer dessen Schenkelenden überbrückenden Traverse gebilde- tes Sperrschloß, das das Endglied 14 der Überlänge 7 des Spannstranges 8 im gespannten Zustand arretiert.

Ein dem Sperrschloß 13 entsprechendes Sperrschloß 15 ist auch an der Stelle IV in Fig. 1 vorgesehen, wie dies die in Fig. 4 im vergrößerten Maßstab gezeigte Einzelheit erkennen läßt.

MB : SM : MD