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Title:
TYRE COMPONENT FOR A GREEN TYRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/134766
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention is based on a tyre component (1) for a green tyre (6), wherein a rubber region (2) of the tyre component (1) is made of rubber, wherein at least one transmission and receiving device (3) is arranged in the rubber region (2), wherein the at least one transmission and receiving device (3) is an electromagnetically acting transmission and receiving device (3) and wherein the at least one transmission and receiving device (3) has at least one antenna (4), the at least one antenna (4) being arranged on a carrier device (5).

Inventors:
KURZ, Martin (30161 Hannover, 30161, DE)
GIEHRISCH, Danny (30419 Hannover, 30419, DE)
EHMKE, Tobias (30826 Garbsen, 30826, DE)
Application Number:
EP2018/078137
Publication Date:
July 11, 2019
Filing Date:
October 16, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL REIFEN DEUTSCHLAND GMBH (Vahrenwalder Str. 9, Hannover, 30165, DE)
International Classes:
B60C23/04; H01Q1/22
Attorney, Agent or Firm:
FINGER, Karsten (Continental Aktiengesellschaft, Intellectual PropertyPostfach 169, Hannover, 30001, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Reifenbauteil (1) für einen Reifenrohling (6), wobei ein Gummi-Bereich (2) des Reifenbauteils (1) aus Gummi ausgebildet ist, wobei in dem Gummi-Bereich (2) mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) angeordnet ist, wobei es sich bei der mindestens einen Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) um eine

elektromagnetisch wirkende Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) handelt und wobei die mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) mindestens eine Antenne (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Antenne (4) auf einer Trägervorrichtung (5) angeordnet ist.

2. Reifenbauteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Trägervorrichtung (5) um ein Gewebe, insbesondere ein Glasfasergewebe, ein Nylongewebe, ein Polyamidgewebe, ein Polyestergewebe, ein Poly(/ - phenylenterephthalamid)-Gewebe und/oder ein Baumwolle-Gewebe, handelt oder um eine Folie handelt, wobei die Folie insbesondere aus Polyamid, Polypropylen und/oder Polyethylenterephthalat ausgebildet ist.

3. Reifenbauteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei der mindestens einen Antenne (4) um eine Linearantenne oder um eine Nicht-Linearantenne handelt.

4. Reifenbauteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Gummi-Bereich (2) aus einem Kautschuk-Gummi und/oder einem Elastomer ausgebildet ist.

5. Reifenbauteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei dem Gummi-Bereich (2) um einen Seitenwand- Bereich, um einen Rimstrip-Bereich oder um einen Kemprofil-Bereich des Reifenbauteils (1) handelt.

6. Reifenrohling (6), der um eine Rotationsachse (7) in eine Umlaufrichtung (8) rotierbar ist, aufweisend eine Reifeninnenfläche (9) und eine Reifenaußenfläche (10), wobei die Reifenaußenfläche (10) ausgehend von der Rotationsachse (7) radial weiter außen liegt als die Reifeninnenfläche (9) und die Reifenaußenfläche

(10) von dem Reifenrohling (6) weg orientiert ist und die Reifeninnenfläche (9) zu der Rotationsachse (7) hin orientiert ist, aufweisend ein Reifenbauteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. 7. Reifen, hergestellt durch Vulkanisation eines Reifenrohlings (6) nach dem

vorhergehenden Anspruch.

8. Verfahren zur Anwendung einer elektromagnetisch wirkenden Sende-und-

Empfangsvorrichtung (3) in einem Reifenbauteil (1), aufweisend mindestens die Schritte:

- Bereitstellen eines Reifenbauteils (1);

- Bereitstellen einer elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung (3), wobei die Sende und Empfangsvorrichtung mindestens eine Antenne (4) aufweist und die mindestens eine Antenne (4) auf einer Trägervorrichtung (5) angeordnet ist;

- Einbringen der elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) in einen Gummi-Bereich (2) des Reifenbauteils (1).

9. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Bereitstellen der elektromagnetisch wirkenden Sende-und-

Empfangsvorrichtung (3)

- der Gummi-Bereich (2) derart aufgeschnitten wird, dass eine Aufnahme-Öffnung innerhalb der Gummi-Bereichs (2) geschaffen wird und nachfolgend die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) in der Aufnahme-Öffnung angeordnet wird, oder

- die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung (3) in den Gummi- Bereich (2) eingeschossen wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet dass das Reifenbauteil (1) vulkanisiert wird.

Description:
Beschreibung

Reifenbauteil für einen Reifenrohling

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Reifen. Die Erfindung geht aus von einem Reifenbauteil für einen Reifenrohling. Ein Gummi- Bereich des Reifenbauteils ist aus Gummi ausgebildet. In dem Gummi-Bereich ist mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung angeordnet, wobei es sich bei der mindestens einen Sende-und-Empfangsvorrichtung um eine elektromagnetisch wirkende Sende-und-Empfangsvorrichtung handelt. Die mindestens eine Sende-und- Empfangsvorrichtung weist mindestens eine Antenne auf.

Bei einem Gummi-Bereich des Reifenbauteils handelt es sich um einen solchen Bereich des Reifenbauteils, der weitestgehend aus Gummi ausgebildet ist. Der Gummi-Bereich weist dabei insbesondere eine homogene Gummiausbildung auf.

Bei dem Reifenbauteil handelt es sich beispielsweise um ein extrudiertes Bauteil.

Bei der mindestens einen Sende-und-Empfangsvorrichtung handelt es sich beispielsweise um eine RFID-Vorrichtung. RFID bedeutet Radio Frequency Identification, also

Identifikation mittels elektromagnetischer Wellen. Die mindestens eine Sende-und- Empfangsvorrichtung ist zum Speichern von Informationen geeignet.

Bei den Informationen handelt es sich insbesondere um Informationen über das

Reifenbauteil, in dem die mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung angeordnet ist und verwendet wird.

Ferner ist die mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung zur passiven oder aktiven Auslesung über ein externes Lesegerät geeignet. Die mindestens eine Sende-und- Empfangsvorrichtung ist vorzugsweise zum Empfang von Informationen und/oder zum Versenden von Informationen vorgesehen. Bei den Informationen handelt es sich um Informationen über den Reifen, in dem das Reifenbauteil, in dem die mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung angeordnet ist, verwendet wird.

Aus dem Stand der Technik sind Reifen bekannt, wobei die Reifen elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtungen aufweisen. Beispielsweise wird in der DE 10 2004 045 262 Al ein Fahrzeugreifen offenbart, wobei der Fahrzeugreifen eine Karkasse und einen integrierten Transponder aufweist. Bei dem integrierten Transponder handelt es sich um eine elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung. Aus dem Stand der Technik ist es zudem bekannt, elektromagnetische Sende-und- Empfangsvorrichtungen in Gummiumgebungen einzusetzen.

So wird beispielsweise in der WO 2010/015782 A2 die Anordnung einer RFID- Vorrichtung zwischen zwei Gummischichten eines Gummibandes offenbart.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Anwendungen von Sende-und- Empfangsvorrichtungen könnte während eines Aufbauprozesses des Reifens oder eines Heizungsprozesses des Reifens, beispielsweise während einer Vulkanisation, oder während des Betriebs des Reifens eine mechanischen Belastung der elektromagnetischen Sende- und-Empfangsvorrichtung auftreten. Insbesondere könnte eine Belastung der Antenne der Sende-und-Empfangsvorrichtung auftreten. Diese mechanische Belastung der Antenne könnte zu einer Beschädigung dieser Antenne führen. Diese Beschädigung der Antenne könnte schließlich dazu führen, dass die Sende-und-Empfangsvorrichtung nur

unzuverlässig oder überhaupt nicht funktioniert. Da mittels der Sende-und- Empfangsvorrichtung die Nutzung eines Reifenbauteils verbessert werden kann, könnte die Nutzung des Reifenbauteils im Fall einer schadhaften Sende-und-Empfangsvorrichtung nicht optimal gestaltet sein.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Reifenbauteil mit einer

elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung bereitzustellen, wobei der Betrieb der elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung auch während einer hohen mechanischen Belastung sichergestellt ist und somit eine verbesserte Nutzung des

Reifenbauteils ermöglicht wird. Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass die mindestens eine Antenne auf einer Trägervorrichtung angeordnet ist.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach die mindestens eine Antenne auf einer Trägervorrichtung angeordnet ist, wird die Antenne der Sende-und-Empfangsvorrichtung vor mechanischen Belastungen weitgehend geschützt. Hintergrund des Schutzes sind die Eigenschaften der Trägervorrichtung, die die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer physischen Belastung der Antenne sowie ein mögliches Ausmaß dieser Belastung verkleinert. Die Trägervorrichtung stützt die Antenne ab.

Insgesamt werden somit ein zuverlässiger Einsatz der Antenne der Sende-und- Empfangsvorrichtung und somit der Betrieb der elektromagnetischen Sende-und- Empfangsvorrichtung selbst in dem Reifenbauteil sichergestellt. Eine verbesserte Nutzung des Reifenbauteils wird somit ermöglicht.

Die Erfindung betrifft ferner einen Reifenrohling, der um eine Rotationsachse in eine Umlaufrichtung rotierbar ist, aufweisend eine Reifeninnenfläche und eine

Reifenaußenfläche. Die Reifenaußenfläche liegt ausgehend von der Rotationsachse radial weiter außen als die Reifeninnenfläche. Die Reifenaußenfläche ist von dem Reifenrohling weg orientiert und die Reifeninnenfläche ist zu der Rotationsachse hin orientiert ist. Der Reifenrohling weist ein erfindungsgemäßes Reifenbauteil auf.

Bei der Rotationsache handelt es sich um eine Symmetrieachse des Reifenrohlings. Der Reifenrohling folgt der Form eines Kreises. Die Rotationsachse liegt im Zentrum dieses Kreises. Die Rotationsachse ist senkrecht zu der Ebene gerichtet, in der dieser Kreis liegt.

Die Erfindung betrifft ferner einen Reifen, der durch Vulkanisation eines

erfindungsgemäßen Reifenrohlings hergestellt worden ist. Bei dem erfindungsgemäßen Reifen kann es sich um einen Pkw-Reifen oder um einen Lkw-Reifen oder um einen Fahrrad-Reifen handeln. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Anwendung einer elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung in einem Reifenbauteil, aufweisend mindestens die Schritte:

Bereitstellen eines Reifenbauteils;

- Bereitstellen einer elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung, wobei die Sende-und-Empfangsvorrichtung mindestens eine Antenne aufweist und die mindestens eine Antenne auf einer Trägervorrichtung angeordnet ist;

Einbringen der elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung in einen Gummi-Bereich des Reifenbauteils.

Bei der im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens bereitgestellten elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung handelt es sich um eine solche

elektromagnetisch wirkende Sende-und-Empfangsvorrichtung, wie sie insbesondere auch Bestandteil des erfindungsgemäßen Reifenbauteils ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung, handelt es sich bei der Trägervorrichtung um ein Gewebe, insbesondere ein Glasfasergewebe, ein Nylongewebe, ein Polyamidgewebe, ein Polyestergewebe, ein Poly(/ -phcnylcntcrcphthalamid)-Gcwcbc und/oder ein Baumwolle-Gewebe, oder um eine Folie, wobei die Folie insbesondere aus Polyamid, Polypropylen und/oder Polyethylenterephthalat ausgebildet ist. Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach es sich bei der Trägervorrichtung um ein Gewebe, insbesondere ein Glasfasergewebe, ein Nylongewebe, ein Polyamidgewebe, ein Polyestergewebe, ein Poly(/ -phcnylcntcrcphthalamid)-Gcwcbc und/oder ein Baumwolle- Gewebe, handelt, wird eine Verbindung, insbesondere eine stoffschlüssige Verbindung, der Trägervorrichtung mit einem die Trägervorrichtung unmittelbar umgebenden

Gummimaterial hergestellt. Diese Herstellung ist zudem aufwandsgering. Ferner ist das Gewebe, insbesondere das Glasfasergewebe, das Nylongewebe, das Polyamidgewebe, das Polyestergewebe, das Poly(/ -phcnylcntcrcphthalamid)-Gcwcbc und das Baumwolle- Gewebe, aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften gegenüber solchen Kräften widerstandsfähig, wie sie beim regulären Betrieb eines Luftreifens auftreten können.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach es sich bei der Trägervorrichtung um eine Folie handelt, wobei die Folie insbesondere aus Polyamid, Polypropylen und/oder Polyethylenterephthalat ausgebildet ist, wird eine Verbindung, insbesondere eine stoffschlüssige Verbindung, der Trägervorrichtung mit einem die Trägervorrichtung unmittelbar umgebenden Gummimaterial hergestellt. Diese Herstellung ist zudem aufwandsgering. Ferner ist die Folie, insbesondere die Folie, die aus Polyamid,

Polypropylen und/oder Polyethylenterephthalat ausgebildet ist, aufgrund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften gegenüber solchen Kräften widerstandsfähig, wie sie beim regulären Betrieb eines Luftreifens auftreten können.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung, handelt es sich bei der mindestens einen Antenne um eine Linearantenne oder um eine Nicht-Linearantenne.

Insbesondere eine Nicht-Linearantenne erstreckt sich in nicht gerader Form von der elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung weg und weist insbesondere eine Wellenform oder eine Mäanderform auf. Eine Antenne, die einer Wellenform oder Mäanderform folgt, kann Dehnungen des die Antenne umgebenden Gummimaterials in Richtung der Wellenrichtung oder der Mäanderrichtung ausgleichen und diesen

Dehnungen folgen. Ein Einsatz dieser Antenne ist dann bei diesen Dehnungen des

Gummimaterials weitestgehend sichergestellt. Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach es sich bei der mindestens einen Antenne um eine Linearantenne oder um eine Nicht-Linearantenne handelt, werden Antennenarten verwendet, die einen Übertragung elektromagnetischer Wellen von und zu der

elektromagnetischen Sende-und-Empfangsvorrichtung beziehungsweise von und zu einer anderen Sende-Empfangseinheit zuverlässig sicherstellen.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung, ist der Gummi-Bereich aus einem Kautschuk-Gummi und/oder einem Elastomer ausgebildet. Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach der Gummi-Bereich aus einem

Kautschuk-Gummi und/oder einem Elastomer ausgebildet ist, kann eine zuverlässige Verbindung, insbesondere stoffschlüssige Verbindung, der Sende-und- Empfangsvorrichtung mit dem Gummi-Bereich sichergestellt werden.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung, handelt es sich bei dem Gummi-Bereich um einen Seitenwand-Bereich, um einen Rimstrip-Bereich oder um einen Kemprofil-Bereich des Reifenbauteils.

Bei einem Seitenwand-Bereich handelt es sich um einen solchen Gummi-Bereich, der nach Einbau des Reifenbauteils in einen Reifen, die Seitenwand des Reifens mitbildet.

Bei einem Rimstrip-Bereich handelt es sich um einen solchen Gummi-Bereich, der nach Einbau des Reifenbauteils in einen Reifen, den Rimstrip des Reifens mitbildet.

Bei einem Kemprofil-Bereich handelt es sich um einen solchen Gummi-Bereich, der nach Einbau des Reifenbauteils in einen Reifen, das Kemprofil des Reifens mitbildet.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach es sich bei dem Gummi-Bereich um einen Seitenwand-Bereich, um einen Rimstrip-Bereich oder um einen Kemprofil-Bereich des Reifenbauteils handelt, wird die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung in einen solchen Bereich eines Luftreifens integriert, in der die elektromagnetische Sende- und-Empfangsvorrichtung vor mechanischen Belastungen weitestgehend geschützt ist. Die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung ist dann insbesondere auch bei einer regelmäßigen und langfristigen Nutzung des Luftreifens weitestgehend geschützt. Ferner wird der Luftreifen durch diese Anordnung in seinen Fahreigenschaften weitestgehend nicht beeinflusst.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach dem Bereitstellen der elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung der Gummi-Bereich derart aufgeschnitten, dass eine Aufnahme-Öffnung innerhalb der Gummi-Bereichs geschaffen wird und nachfolgend die elektromagnetische Sende-und- Empfangsvorrichtung in der Aufnahme-Öffnung angeordnet wird. Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach nach dem Bereitstellen der elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung der Gummi-Bereich derart aufgeschnitten wird, dass eine Aufnahme-Öffnung innerhalb des Gummi-Bereichs geschaffen wird und nachfolgend die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung in der Aufnahme-Öffnung angeordnet wird, kann an einem bereits gefertigten Reifenbauteil die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung genau positioniert werden und es kommt während eines regulär vorgesehenen Fertigungsprozess der Herstellung eines Reifenbauteils zu keiner Veränderung des Fertigungsprozesses. Alternativ wird gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung in den Gummi- Bereich eingeschossen.

Darüber hinaus kann die die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung mittels einer Injektionsvorrichtung, beispielsweise einer Spritze, in den Gummi-Bereich eingebracht werden.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach nach dem Bereitstellen der

elektromagnetisch wirkenden Sende-und-Empfangsvorrichtung die elektromagnetische Sende-und-Empfangsvorrichtung in den Gummi-Bereich eingeschossen wird, wird das Gummi eines nichtvulkanisierten Luftreifens kaum beschädigt. Ferner kann der Vorgang des Einschießens aufwandsarm automatisiert werden.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Reifenbauteil vulkanisiert.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach das Reifenbauteil vulkanisiert wird, kann die geschaffene Aufnahme-Öffnung wieder geschlossen werden. Der Umstand, dass die Aufnahme-Öffnung wieder verschlossen wird, führt zu einer zuverlässigen Befestigung der Sende-und-Empfangsvorrichtung in dem Reifenbauteil.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung handelt es sich bei dem Reifen um einen vulkanisierten Luftreifen oder um einen vulkanisierten

Vollreifen. Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten, auf die die Erfindung in ihrem Umfang aber nicht beschränkt ist, werden nun anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reifenbauteils;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reifenrohlings;

Fig. 3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reifenrohlings gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reifenrohlings gemäß einer weiteren Ausführungsform.

In der Figur 1 ist ein Reifenbauteil 1 für einen Reifenrohling schematisch dargestellt.

Ein Gummi-Bereich 2 des Reifenbauteils 1 ist aus Gummi ausgebildet ist, wobei in dem Gummi-Bereich 2 mindestens eine Sende-und-Empfangs Vorrichtung 3 angeordnet ist, wobei es sich bei der mindestens einen Sende-und-Empfangsvorrichtung 3 um eine elektromagnetische wirkende Sende-und-Empfangsvorrichtung 3 handelt und wobei die mindestens eine Sende-und-Empfangsvorrichtung 3 mindestens eine Antenne 4 aufweist. Die mindestens eine Antenne 4 ist auf einer Trägervorrichtung 5 angeordnet.

In der Figur 2 ist ein erfindungsgemäßer Reifenrohling 6 schematisch in

Radialschnittansicht dargestellt. Der Reifenrohling 6 ist um eine Rotationsachse 7 in eine Umlaufrichtung 8 rotierbar. Der Reifenrohling 6 weist eine Reifeninnenfläche 9 und eine Reifenaußenfläche 10 auf. Die Reifenaußenfläche 10 liegt ausgehend von der

Rotationsachse 7 radial weiter außen als die Reifeninnenfläche 9. Die Reifenaußenfläche 10 ist von dem Reifenrohling 6 weg orientiert. Die Reifeninnenfläche 9 ist zu der

Rotationsachse 7 hin orientiert. Ein Gummi-Bereich 2 eines Reifenbauteils 1 des Reifenrohlings 6 ist aus Gummi ausgebildet. Bei dem Reifenbauteil 1 handelt es sich um einen Bestandteil des

Reifenrohlings 6.

Gemäß der Darstellung in der Figur 2 handelt es sich bei dem Gummi-Bereich 2 um einen Seitenwand-Bereich des Reifenbauteils 1.

Der Reifenrohling weist insbesondere einen Wulstkem 11 auf

In der Figur 3 ist ein erfindungsgemäßer Reifenrohling 6 gemäß einer weiteren

Ausführungsform schematisch in Radialschnittansicht dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 3 und im Unterschied zu der Darstellung in der Figur 2 handelt es sich bei dem Gummi-Bereich 2 um einen Kemprofil-Bereich des Reifenbauteils 1.

In der Figur 4 ist ein erfindungsgemäßer Reifenrohling 6 gemäß einer weiteren

Ausführungsform schematisch in Radialschnittansicht dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 4 und im Unterschied zu der Darstellung in der Figur 2 oder der Darstellung in der Figur 3 handelt es sich bei dem Gummi-Bereich 2 um einen Rimstrip-Bereich des Reifenbauteils 1.

Bezugszeichenliste

(Teil der Beschreibung)

1 Reifenbauteil

2 Gummi-Bereich

3 Sende-und-Empfangsvorrichtung

4 Antenne

5 Trägervorrichtung

6 Reifenrohling

7 Rotationsachse

8 Umlaufrichtung

9 Reifeninnenfläche

10 Reifenaußenfläche

11 Wulstkem




 
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