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Patent Searching and Data


Title:
ULTRASOUND TRANSDUCER ASSEMBLY AND ULTRASOUND FLOWMETER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141167
Kind Code:
A2
Abstract:
The present invention relates to an ultrasound transducer assembly for an ultrasound flowmeter comprising a unipartite or multipartite housing (2) which is provided for being connected to a line carrying the medium to be measured, wherein the ultrasound transducer transmits ultrasound through the housing (2) and the ultrasound transducer assembly has the following features: an ultrasound transducer body (4, 7) having a first main surface on the medium-facing side and a second main surface on the side that is remote from the medium, first, preferably areal contact means for making electric contact with the first main surface of the ultrasound transducer body (4, 7), second, preferably areal contact means for making electric contact with the second main surface of the ultrasound transducer body (4, 7), with the first contact means being situated between the ultrasound transducer body (4, 7) and the housing (2), through which ultrasound is to be transmitted, of the ultrasound flowmeter. In order to simplify the construction, it is proposed to place the first contact means of the ultrasound transducer body (4, 7) loosely into the housing (2) or fix them on the housing side.

Inventors:
KROEMER, Harald (Jüdtstr. 26, Ansbach, 91522, DE)
ÖFELEIN, Wilhelm (Leutershäuser Str. 32, Ansbach, 91522, DE)
HOFMANN, Tino (Mühlgründlein 23, Neustadt/Aisch, 91413, DE)
SCHMIDT-SCHOENIAN, Axel (Goethering 34, Merkendorf, 91732, DE)
HORN, Roland (Lindenstr. 6, Weihenzell, 91629, DE)
DIETZ, Gerhard (Oberrammersdorf 6, Lichtenau, 91586, DE)
SONNENBERG, Hans-Michael (Burgholz 9, Ansbach, 91522, DE)
Application Number:
EP2011/002333
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
May 11, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HYDROMETER GMBH (Industriestrasse 13, Ansbach, 91522, DE)
KROEMER, Harald (Jüdtstr. 26, Ansbach, 91522, DE)
ÖFELEIN, Wilhelm (Leutershäuser Str. 32, Ansbach, 91522, DE)
HOFMANN, Tino (Mühlgründlein 23, Neustadt/Aisch, 91413, DE)
SCHMIDT-SCHOENIAN, Axel (Goethering 34, Merkendorf, 91732, DE)
HORN, Roland (Lindenstr. 6, Weihenzell, 91629, DE)
DIETZ, Gerhard (Oberrammersdorf 6, Lichtenau, 91586, DE)
SONNENBERG, Hans-Michael (Burgholz 9, Ansbach, 91522, DE)
International Classes:
G01F1/66; B06B1/06; H01L41/047
Attorney, Agent or Firm:
Diehl Patentabteilung (Stephanstr. 49, Nürnberg, 90478, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Ultraschallwandleranordnung für einen Ultraschall-Durchflussmesser mit einem ein- oder mehrteiligem, vorzugsweise aus Kunststoff

bestehendem Gehäuse (2), welches dazu vorgesehen ist, an eine das zu messende Medium führende Leitung angeschlossen zu werden, wobei der Ultraschallwandler das Gehäuse durchschallt mit:

einem Ultraschallwandlerkörper (4, 7) mit einer ersten Hauptfläche auf der dem Medium zugewandten Seite sowie einer zweiten Hauptfläche auf der dem Medium abgewandten Seite,

erste, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der ersten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), zweite, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der zweiten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), wobei sich die ersten Kontaktmittel zwischen dem

Ultraschallwandlerkörper (4, 7) und dem zu durchschallenden Gehäuse (2) des Ultraschall-Durchflussmesser befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kontaktmittel des Ultraschallwandlerkörpers (4,7) in das Gehäuse (2), in ein Gehäuseteil oder in einen Gehäuseeinsatz (5) eingelegt oder dort festgelegt sind.

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als erste Kontaktmittel des Ultraschallwandlerkörpers (4,7) eine lose Elektrode (27) vorgesehen ist.

3. Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kontaktmittel eine auf das Gehäuse (2), das Gehäuseteil oder auf den Gehäuseeinsatz (5) aufgebrachte Kontaktschicht (42) sind.

4. Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kontaktmittel eine im Gehäuse (2), Gehäuseteil oder im Gehäuseeinsatz (5) verankerte Leiterstruktur (44) sind.

5. Ultraschallwandleranordnung nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallwandlerkörper (4,7) unter einer in Axialrichtung wirkenden Vorspannung am Gehäuse (2), Gehäuseteil oder am

Gehäuseeinsatz (5) lagefixiert ist.

6. Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagefixierung des Ultraschallwandlerkörper (4,7) ein Feder (9) vorgesehen ist, die den Ultraschallwandlerkörper (4,7) auf dessen dem Medium abgewandten Seite kontaktiert.

Ultraschallwandleranordnung nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die ersten Kontaktmittel ein Anschlussteil aufweisen oder mit solchen kontaktieren.

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlussteil eine Anschlussfahne (28) vorgesehen ist.

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussfahne (28) integraler Bestandteil der ersten Kontaktmittel

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Kontaktmittel eine Feder (8) vorgesehen ist.

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (8) entlang des Außenumfangs des

Ultraschallwandlerkörpers (4,7) verläuft.

Ultraschallwandleranordnung nach mindesten einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Kontaktmittel unmittelbar an der Platine (10) des Ultraschall-Durchflussmesser angeschlossen sind.

Ultraschallwandleranordnung für einen Ultraschall-Durchflussmesser mit einem ein- oder mehrteiligem vorzugsweise aus Kunststoff

bestehendem Gehäuse (2), welches dazu vorgesehen ist, an eine das zu messende Medium führende Leitung angeschlossen zu werden, wobei der Ultraschallwandler das Gehäuse durchschallt mit:

einem Ultraschallwandlerkörper (4, 7) mit einer ersten Hauptfläche auf der dem Medium zugewandten Seite sowie einer zweiten Hauptfläche auf der dem Medium abgewandten Seite,

erste, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der ersten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), zweite, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der zweiten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), wobei sich die ersten Kontaktmittel zwischen dem

Ultraschallwandlerkörper (4, 7) und dem zu durchschallenden Gehäuse (2) des Ultraschall-Durchflussmesser befinden,

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Gehäuseöffnung (16) aufweist,

in die Gehäuseöffnung (16) ein topfförmiger, durchschallbarer

Gehäuseeinsatz (5) einsetzbar ist und

der Gehäuseeinsatz (5) dazu eingerichtet ist, den

Ultraschallwandlerkörper (4, 7) aufzunehmen.

Ultraschallwandleranordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlussteil (37) zum oberseitigen Verschluss des

Gehäuseeinsatzes (5) vorgesehen ist.

Ultraschallwandleranordnung für einen Ultraschall-Durchflussmesser mit einem ein- oder mehrteiligem vorzugsweise aus Kunststoff

bestehendem Gehäuse (2), welches dazu vorgesehen ist, an eine das zu messende Medium führende Leitung angeschlossen zu werden, wobei der Ultraschallwandler das Gehäuse durchschallt mit:

einem Ultraschallwandlerkörper (4, 7) mit einer ersten Haüptfläche auf der dem Medium zugewandten Seite sowie einer zweiten Hauptfläche auf der dem Medium abgewandten Seite,

erste, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der ersten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), zweite, vorzugsweise flächige Kontaktmittel zur elektrischen

Kontaktierung der zweiten Hauptfläche des Ultraschallwandlerkörpers (4, 7), wobei sich die ersten Kontaktmittel zwischen dem

Ultraschallwandlerkörper (4, 7) und dem zu durchschallenden Gehäuse (2) des Ultraschall-Durchflussmesser befinden, wobei die

Ultraschallwandleranordnung einen ersten sowie zweiten

Ultraschallwandlerkörper (4, 7) aufweist,

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine für den ersten und zweiten Ultraschallwandlerkörper (4, 7) gemeinsame gehäuseseitig festgelegte elektrischen Kontaktierung (44) der ersten Hauptfläche vorgesehen ist.

16. Ultraschalldurchflussmesser, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Ultraschallwandleranordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.

Description:
Ultraschallwandleranordnung sowie

Ultraschall-Durchflussmesser

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ultraschallwandleranordnung für

Ultraschall-Durchflussmesser gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung einen Ultraschall-Durchflussmesser mit einer entsprechenden Ultraschallwandleranordnung.

Technologischer Hintergrund

Die Abdichtung und Kontaktierung von Ultraschall-Durchflussmessern ist ein technisch anspruchsvoller und aufwändiger Prozess. Gehäuseöffnungen müssen mit filigranen Dichtungselementen aus bestem Dichtmaterial abgedichtet werden. Durch den vermehrten Einsatz von Kunststoffmaterialien, bei denen - üblicherweise Fertigungstoleranzen nicht ausgeschlossen werden können, kann es aufgrund der kleinen Dimensionen der Dichtungselemente leicht zu

Undichtigkeiten bei bestimmten Betriebsbedingungen kommen. Auch bei der Auswahl von hoch qualitativem Dichtmaterial und zeitaufwändigen manuellen Bearbeitungen können Undichtigkeiten dennoch nicht ausgeschlossen werden.

In den vergangenen Jahren ist man dazu über gegangen, Ultraschallwandler im Gehäuse zu positionieren, damit der vom Ultraschallwandler erzeugte

Ultraschallburst durch eine dünne, regelmäßig aus Kunststoff bestehende

Gehäusewand hindurch in das Medium eintritt.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Stand der Technik

Aus der EP 2 236 993 A1 sowie der EP 2 236 995 A1 ist jeweils ein

Ultraschallzähler bekannt, welcher ein einteiliges Gehäuse sowie eine davon separate die beiden Ultraschallwandlerkörper sowie die Platine umfassende Montageeinheit beinhaltet. Die beiden Ultraschallwandlerkörper befinden sich in entsprechenden Ausschnitten in der Platine und werden durch ober- und unterseitige Halteklammern fixiert. Die die Ultraschallwandlerkörper sowie Platine umfassende Montageeinheit wird auf einen ebenen Gehäusebereich aufgesetzt, derart, dass die Ultraschallwandler das Gehäuse im Bereich des ebenen

Gehäusebereichs durchschallen.

Aus der EP 0 708 313 ist ein entsprechendes Ultraschall-Durchflussmessgerät bekannt, bei dem im üblicherweise aus Guss bestehenden Gehäuse desselben

Ultraschallwandler unter Zuhilfenahme einer zugehörigen Überwurfmutter sowie eines O-Rings in jedem einzelnen Ultraschallwandler zugeordnete Öffnungen eingesetzt werden. Ein Temperaturfühler ist ebenfalls in einer zugehörigen Gehäuseöffnung untergebracht. Diese Konstruktion begründet eine Vielzahl von Einzelteilen. Darüber hinaus erfordert sie eine aufwändige Verarbeitung des

Gehäuses.

Aus der EP 2 037 231 A1 ist ein Gehäuse für einen Ultraschall-Durchflussmesser bekannt, bei dem ein einstückiges, monolithisches Gehäuse mit an der

Außenseite angeordneten, planen Kontaktstellen für die Positionierung von

Ultraschallwandlern eingesetzt wird. Die Ultraschallwandler werden in einem bestimmten Abstand entlang des Gehäuses an dessen Außenseite befestigt und durchschallen im Betrieb die Gehäusewandung. Aus der DE 10 2005 001 895 B4 ist eine Vorrichtung zur Durchflussmessung bekannt, bei der der Fluidstrom um eine senkrecht zur Strömungsrichtung positionierte Strömungstrennwand herum geleitet wird. An der Stirnseite der Strömungstrennwand befindet sich eine Ultraschallwandleranordnung in einer Gehäuseaussparung. Die Ultraschallwandleranordnung umfasst lediglich einen Piezoschwinger mit einer einzigen Masseelektrode sowie zwei flächig

nebeneinander angeordnete und voneinander getrennte Signalelektroden, wobei jeder Signalelektrode eine Abstrahlfläche bzw. Empfangsfläche für

Ultraschallsignale zugeordnet ist.

Aus der EP 0 890 826 B1 ist ein Ultraschall-Durchflussmesser mit einem

Messeinsatz aus Kunststoff bekannt. Der Messeinsatz befindet sich in einer Ausnehmung des Gehäuses des Durchflussmessers und ist zu diesem

einlaufseitig über eine einzige Dichtung abgedichtet. Zusätzlich verfügt der

Messeinsatz über einen Deckel, der zum Messeinsatz über eine umlaufende Dichtung abgedichtet ist. In dem Deckel befinden sich zwei Durchbrüche, in die ebenfalls unter Einfügung einer Dichtung je ein einen Ultraschallwandlerkörper sowie ein zugehöriges Gehäuse umfassender Ultraschallwandler eingesetzt wird.

Aufgabe

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neuartige

Ultraschallwandleranordnung der gattungsgemäßen Art zur Verfügung zu stellen, die eine Reduzierung der Produktionskosten ermöglicht.

Gegenstand der Erfindung

Die vorstehende Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der vorliegenden

Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der Beschreibung. Dadurch, dass die ersten Kontaktmittel des Ultraschallwandlerkörpers in das

Gehäuse, in ein Gehäuseteil oder in einen Gehäuseeinsatz eingelegt oder dort festgelegt sind, ist es möglich, einfach ausgebildete Ultraschallwandlerkörper zu verwenden insbesondere müssen die Ultraschallwandlerkörper keine Umkontaktierung mehr aufweisen. Ebenso ist es nicht mehr notwendig, separate Ultraschallwandler als fertig einzusetzende Bauteile herzustellen. Aufgrund der Wanddurchschallung entfallen aufwändige Dichtungsmaßnahmen. Die

Teileanzahl und die Fertigungsschritte reduzieren sich auf ein Minimum.

Ausfallrisiken aufgrund Schäden durch eine mit der Zeit defekt werdende Klebeoder Lötverbindung der Elektrode am Ultraschallwandlerkörper reduzieren sich. Die Betriebszuverlässigkeit steigt.

Sofern als erste Kontaktmittel des Ultraschallwandlerkörpers eine lose Elektrode vorgesehen ist, kann diese in einfacher Weise in eine dafür vorgesehene

Vertiefung am Gehäuse oder eines Teils desselben oder am Gehäuseeinsatz eingelegt und dort zwischen dem Ultraschallwandlerkörper und der zu

durchschallenden Gehäusewand lagefixiert werden.

Alternativ kann als das erste Kontaktmittel eine bereits auf das Gehäuse oder auf das Gehäuseteil oder auf den Gehäuseeinsatz vorher aufgebrachte

Kontaktschicht vorgesehen sein. Hierbei kann es sich zweckmäßigerweise um eine z. B. aus einer Gasphase niedergeschlagene leitfähige Schicht wie etwa eine durch metallische Bedampfung aufgebrachte, fest mit dem Gehäuse oder Gehäuseteil oder Gehäuseeinsatz (vor)verbundene Kontaktschicht handeln.

Alternativ kann eine leitfähige Schicht durch Plattieren, durch thermisches

Metallverspritzen oder durch einen Schmelztauchüberzug erfolgen. Auch eine Pulverbeschichtung aus leitfähigem Material kann zum Einsatz kommen.

Hierdurch kann der Ultraschallwandlerkörper in einfacher Weise an das die Kontaktmittel tragende Gehäuse angelegt oder in dieses eingelegt werden.

Als weitere alternative Ausgestaltung können die ersten Kontaktmittel auch als in das Gehäuse oder in das Gehäuseteil oder in den Gehäuseeinsatz integrierte Leiterschicht oder Leiterstruktur vorgesehen sein. Zum Einsatz können hierfür der 2-Komponenten-Spritzguss, das sog. MID Verfahren, das Heißprägeverfahren, das Verfahren der Maskenbelichtung, die Laserstrukturierung oder das

Folienhinterspritzen kommen. Auch hierdurch kann der Ultraschallwandlerkörper in einfacher weise an das die Kontaktmittel tragende Gehäuse bzw. Gehäuseteil angelegt oder in dieses eingelegt werden.

Die Fixierung des Ultraschallwandlerkörpers kann unter einer in Axialrichtung wirkenden Vorspannung auf der eingelegten Elektrode oder auf der die

Kontaktmittel tragenden Gehäusewand erfolgen. Zweckmäßigerweise erfolgt die Fixierung über eine Feder, welche gleichzeitig einen elektrischen Kontakt der einen Seite des Ultraschallwandlerkörpers gewährleistet.

Der Anschluss der ersten Kontaktmittel erfolgt über eine Anschlussfahne z. B. über eine an die Elektrode einstückig angeformte und nach oben abstehende Anschlussfahne oder über ein selbstzentrierendes Anschlussmittel wie z. B. einer Feder insbesondere in Form einer sog. Spiralfeder. Letztere verläuft entlang des Außenumfangs des Ultraschallwandlerkörpers.

Gemäß einem weiteren, auch nebengeordnet beanspruchten, Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Ultraschallwandlerkörper in einem insbesondere topfförmigen, durchschallbaren vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden

Gehäuseeinsatz untergebracht. Dieser Gehäuseeinsatz wird in eine

entsprechende Gehäuseöffnung eingesetzt, wodurch ein mehrteiliges Gehäuse mit einer sacklochartiger Vertiefung im Bereich des jeweiligen Wandlerkörpers erzeugt werden kann. Der durchschallbare, vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Gehäuseeinsatz bietet auch Produktionsvorteile unabhängig von der Ausbildung der Elektrode. Beispielsweise auch dann, wenn die Elektrode fest an dem Ultraschallwandler befestigt ist oder eine Kontaktierung über eine von der Unterseite nach oben geführte Metallisierung (Umkontaktierung) erfolgt.

Zum oberseitigen Verschluss des Gehäuseeinsatzes kann ein Verschlussteil oder ein Deckel vorgesehen sein. Hierbei können die Anschlüsse an der Oberseite des Verschlussteils herausgeführt sein. Die erfindungsgemäße

Wandleranordnung kann hierdurch in einfacher Weise als eigenständig

handhabbares, lediglich noch an der Platine zu kontaktierendes Bauteil

(selbständige Montageeinheit) hergestellt werden. Das übrige Gehäuse kann hierdurch eine einfachere Form besitzen, wodurch wiederum die Herstellungskosten des Gehäuses beträchtlich reduziert werden können.

Zudem kann der den Ultraschallwandlerkörper umgebende Raum zumindest zum Teil mit Vergussmasse ausgefüllt sein. Hierdurch können

Oxidationserscheinungen vermieden werden.

Der Gehäuseeinsatz kann entweder je nach Bedarf nur einen

Ultraschallwandlerkörper oder aber eine Mehrzahl (insbesondere ein

Ultraschallwandlerkörper-Paar) aufweisen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei einer

Anordnung, die einen ersten und zweiten Ultraschallwandlerkörper umfasst, eine für den ersten und zweiten Ultraschallwandlerkörper gemeinsame, gehäuseseitig festgelegte elektrischen Kontaktierung (beispielsweise Massepotential) der jeweils ersten Hauptfläche des betreffenden Ultraschallwandlerkörpers vorgesehen. Hierdurch kann die Konstruktion erheblich vereinfacht werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus einen

Ultraschalldurchflussmesser mit einer Ultraschallwandleranordnung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15.

Ausführungsbeispiele der Erfindung

Nachstehend werden anhand von Zeichnungsfiguren zweckmäßige

Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung näher erläutert. Hierbei werden der Übersichtlichkeit halber wiederkehrende Merkmale lediglich einmal mit einem Bezugszeichen versehen. Als erfindungswesentlich werden ausdrücklich auch Einzelmerkmalskombinationen bzw. Teilmerkmalskombinationen der

nachstehend beschriebenen Ausgestaltungen angesehen. Es zeigen:

Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch das Gehäuse eine Ultraschallzählers mit

Wanddurchschallung;

Fig. 2 eine Ultraschallwandleranordnung gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung während der Montage (Fig. 2A), nach der Montage (Fig. 2B) jeweils ohne Verschlussteil sowie in perspektivischer

Explosionsdarstellung (Fig. 2C);

Fig. 3 eine Ultraschallwandleranordnung gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung in Schnittdarstellung (Fig. 3A) ohne Verschlussteil sowie in perspektivischer Explosionsdarstellung (Fig. 3B);

Fig. 4 eine Ultraschallwandleranordnung gemäß einer dritten Ausgestaltung der Erfindung in Schnittdarstellung eines Bereichs eines

Ultraschallwandlerkörpers (Fig. 4A) sowie im Falle einer gemeinsamen Kontaktierung zweier Ultraschallwandlerkörper;

Fig. 5 eine Ultraschallwandleranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung eines Ultraschalldurchflussmessers untergebracht in einer besonderen Ausgestaltung einer Gehäuseanordnung in perspektivischer Schnittdarstellung;

Fig. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Bereichs A von Fig. 5;

Fig. 7 eine Explosionsdarstellung der Einzelteile des Gehäuseeinsatzes

gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 5 bzw. Fig. 6 in perspektivischer Schnittdarstellung; Fig. 8 eine Stirnansicht des Gehäuseeinsatzes gemäß der Ausgestaltung nach den Figuren 5 bis 7;

Fig. 9 eine zweite Ausgestaltung einer Gehäuseanordnung gemäß der

vorliegenden Erfindung in perspektivischer Schnittdarstellung mit einer Ultraschallwandleranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 10 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Bereichs A von Fig. 9;

Fig. 11 eine Explosionsdarstellung der Einzelteile des Gehäuseeinsatzes

gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 9 bzw. Fig. 10 in perspektivischer Schnittdarstellung;

Fig. 12 eine Explosionsdarstellung der Einzelteile des Gehäuseeinsatzes

gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung,

Fig. 13 weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen

Ultraschallwandleranordnung in Form eines becherförmigen

Gehäuseeinsatzes z. B. mit einer oberseitigen Kontaktierung des Ultraschallwandlerkörpers durch eine Feder (Fig. 13A) oder durch eine oberseitig eingelegte Elektrode mit Anschlussfahne (Fig. 13B) sowie

Fig. 14 eine Darstellung eines Gehäuses eines Ultraschall-Durchflussmessers in Schnittdarstellung (Fig. 14A) sowie perspektivischer Darstellung (Fig. 14B).

Fig. 1 zeigt das Gehäuse 2 eines Ultraschall-Durchflussmessers 1 , welches aus zwei etwa in der Mitte zusammengefügten Teilen besteht. An der Oberseite des jeweiligen Gehäuseteils befindet sich eine taschenförmige Ausnehmung 45 für den Einsatz je eines (nicht dargestellten) Ultraschallwandlers. Der Boden der taschenförmigen Ausnehmung 45 des Gehäuses 2 ist dünnwandig ausgebildet, so dass eine Durchschallung in das den Ultraschall-Durchflussmesser

durchströmende Medium ermöglicht wird. Im Gehäuse 2 befinden sich zwei Umlenkspiegel 30, die von Umlenkspiegelhaltern 31 getragen sind und das Ultraschallsignal (Ultraschallburst) zu einer U-förmigen Messstrecke umlenken. Ferner kann ein Temperaturfühler 15 in einer Gehäuseausnehmung

untergebracht sein. Die beiden Teile des Gehäuses 2 bestehen

zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff insbesondere einem

thermoplastischen Kunststoff, der im sog. Spritzgießverfahren verarbeitbar ist.

Fig. 2 zeigt eine erste Ausgestaltung der erfindungsgemäßen

Ultraschallwandleranordnung, die sich in einem punktiert angedeuteten Gehäuse 2 oder Gehäuseteils oder Einsatzteils 5 im Gehäuse befindet. Gemäß Fig. 2A ist der Ultraschallwandlerkörper 4 also die Scheibe aus Piezokeramik mit einer fest angebrachten Metallisierung 40, 41 (z.B. Ag) sowohl an deren Ober- als auch Unterseite versehen. Das Gehäuse 2 bzw. Gehäuseteil bzw. das Einsatzteil 5 weist bei dieser Ausgestaltung eine taschenförmige Ausnehmung 45 mit einer Auflagefläche 6 sowie schräg nach außen verlaufenden Flächen 23 auf. Zur elektrischen Kontaktierung des Ultraschallwandlerkörpers 4 ist eine lose

Elektrode 27 vorgesehen, die in die schräg nach innen sich verjüngende

Ausnehmung 45 eingelegt und an der Auflagefläche 6 flächig aufgesetzt wird. Zur Kontaktierung (elektrisches Potential P1) verfügt die Elektrode 27 über eine seitlich angeordnete Anschlussfahne 28. Letztere ist einstückig mit der Elektrode

27 ausgebildet. Die Gegenkontaktierung (elektrisches Potential P2) der gegenüberliegenden Fläche des Ultraschallwandlerkörpers 4 erfolgt mit einer Feder 9 in Form einer Spiralfeder. Erforderlichenfalls kann, wie in Fig. 2

dargestellt, beidseitig der Elektrode 27 zusätzlich eine Schallkopplungsmasse 43 z.B. in Form eines Schallkopplungsgels oder dergleichen vorgesehen sein. Die nach innen verlaufende Verjüngung der Ausnehmung 45 trägt dazu bei, dass beim Einlegen der Elektrode 27 eine Zentrierung derselben erfolgt.

Die Feder 9 dient nicht nur zur elektrischen Kontaktierung der Oberseite des Ultraschallwandlerkörpers 4 sondern auch zu einer Lagefixierung desselben innerhalb der taschenförmigen Vertiefung 45. Wie aus Fig. 2C ersichtlich ist, kann zum Verschluss des Gehäuses 2 bzw.

Gehäuseteils bzw. des Einsatzteils 5 an der Oberseite der Anordnung ein Deckel oder Verschlussteil 37 vorgesehen sein. Dieser umfasst eine innenseitige (nicht dargestellte) Ausnehmung (vgl. auch Fig. 13) zur Zentrierung der Feder 9 an der Deckelinnenseite. Über eine mittige Bohrung 38 kann das geradlinige

Anschlussstück der Feder 9 nach außen geführt und vorzugsweise direkt mit der Platine (nicht dargestellt) kontaktiert werden. Des Weiteren sind umfänglich z.B. insgesamt vier radiale Ausschnitte 39 vorgesehen, die es ermöglichen, die Anschlussfahne 28 der Elektrode 27 durch das Verschlussteil 37 nach außen hin zur Platine zu führen.

Im Inneren des Gehäuses 2 bzw. Gehäuseteils bzw. Einsatzteils 5 befindet sich eine Vertiefung 26, die es ermöglicht, dass die Anschlussfahne 28 mit einem gewissen seitlichen Versatz vom Bereich der Auflagefläche 6 nach oben geführt werden kann.

Fig. 3A zeigt stark vereinfacht eine weitere Ausgestaltung der

erfindungsgemäßen Ultraschallwandleranordnung. Statt einer lose eingelegten Platine ist bei dieser Ausgestaltung eine auf das Gehäuse 2 bzw. Gehäuseteil bzw. Einsatzteil 5 z.B. durch metallische Bedampfung des Bodens der

taschenförmigen Vertiefung 45 aufgebrachte Kontaktschicht 42 vorgesehen. Diese Kontaktschicht 42 kann sich entlang der schräg verlaufenden Fläche 23 zudem über einen Teil derselben nach oben erstrecken. Die elektrische

Kontaktierung (elektrisches Potential P1) der Kontaktschicht 42 erfolgt

beispielsweise mittels einer äußeren Feder 8, z.B. einer Spiralfeder, die den Ultraschallwandlerkörper 34 außenseitig umgreift. Die Kontaktierung (elektrisches Potential P2) mittels der Feder 9 entspricht der bereits eingangs beschriebenen Ausgestaltung. An der Oberseite der Kontaktschicht 42 kann sich

zweckmäßigerweise eine Schallkopplungsmasse 43 befinden.

Wie aus Fig. 3B ersichtlich wird die Feder 8 im Bereich der Fläche 23 angelegt und bietet einen ausreichend großen Innenraum, der es ermöglicht, dass der Ultraschallwandlerkörper 4 auf der Auflagefläche 6 des Gehäuses 2 aufliegt. Der Deckel 37 entspricht der Ausgestaltung des Deckels 37 gemäß Fig. 2C.

Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4A wird die Kontaktierung der dem Medium zugewandten Seite des Ultraschallwandlerkörper 4 durch eine in das Gehäuse 2 bzw. Gehäuseteil bzw. Einsatzteil 5 integrierte Leiterbahnstruktur 44 erzielt. Diese Leiterbahnstruktur 44 ist im Kunststoff des Gehäuses bereits bei der Herstellung desselben verankert worden. Bei dem Gehäuse handelt es sich hierbei folglich um ein Bauteil, bei dem metallische Leiterbahnen auf einen spritzgegossenen Kunststoffträger aufgetragen worden sind. Dies erfolgt beispielsweise im sogenannten 2-Komponenten-Spritzguss, im

Heißprägeverfahren, im Verfahren der Maskenbelichtung, im Verfahren der Laserstrukturierung oder des Folienhinterspritzens. Die Kontaktierung

(elektrisches Potential P1) der Leiterbahnstruktur 44 kann auf verschiedenartige Weise erfolgen z.B. über eine Feder, wie sie in den Fig. 3A sowie 3B dargestellt ist. Auch hier kann zwischen Ultraschallwandlerkörper 4 und Leiterbahnstruktur 44 eine Schallkopplungsmasse 43 vorgesehen sein.

Diese Ausgestaltung erlaubt es zudem, eine Leiterbahnstruktur 44 entlang des gesamten Gehäuses 2 bzw. Gehäuseteils bzw. Einsatzteils 5 vorzusehen.

Vorteilhaft können hierbei mit lediglich einer einzigen Kontaktierung (elektrisches Potential P1) beide Ultraschallwandlerkörper 4, 7 mit nur einer gemeinsamen Anschlusselektrode angeschlossen werden. Beispielsweise kann die elektrische Kontaktierung P1 ein gemeinsamer Massekontakt sein.

Bei den vorstehend wiedergegebenen Figuren 1 bis 7 handelt es sich um

Längsschnitte von verschiedenen Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Ultraschällwandleranordnungen, bei denen Einsatzteile 5 vorgesehen sind, die zwei Ultraschallwandlerkörper 4, 7 beherbergen. Bei Fig. 8 handelt es sich um einen Teillängsschnitt.

Bezugsziffer 5 in Fig. 1 bezeichnet einen Ultraschalldurchflussmesser, welcher in eine (nicht dargestellte) Fluidleitung, z.B. Warmwasserleitung und/oder Kaltwasserleitung zur Erfassung der Durchflussmenge an Fluid ortsfest installiert wird. Der Ultraschalldurchflussmesser 1 weist hierzu ein längliches rohrförmiges Gehäuse 2 auf, welches üblicherweise aus Metallguss besteht. Über geeignete (nicht dargestellte) Verbindungsmittel an den Stirnseiten des Gehäuses wird dieses mit dem Fluidleitungsnetz verbunden.

Der Ultraschalldurchflussmesser 1 verfügt über einen im Inneren des Gehäuses 2 befindlichen Messeinsatz 3, welcher bei der in Fig. 1 konkret dargestellten Ausführungsform einen ringförmigen, den Querschnitt verringernden

Messabschnitt aufweist, der sich entlang des zwischen den beiden

Umlenkspiegeln 30 befindlichen Raums erstreckt. Die Umlenkspiegel 30 werden von stromlinienförmig ausgebildeten Umlenkspiegelhaltern 31 getragen, die wiederum von einem Rahmen 32 gehalten werden, der gleichzeitig als

Strömungsteiler dient.

Der Messeinsatz 3 wird zusammen mit den vorher bezeichneten Bestandteilen stirnseitig in das Gehäuse 2 des Ultraschalldurchflussmessers 1 eingeschoben.

An der Oberseite des Gehäuses 2 (vergleiche hierzu auch Fig. 7) befindet sich eine längliche Gehäuseöffnung 16, die dazu vorgesehen ist, einen

Gehäuseeinsatz 5 aufzunehmen. Der Gehäuseeinsatz 5 dient dazu, die

Ultraschallwandlerkörper 4, 7 am Ultraschalldurchflussmesser 1 zu positionieren. Bei den Ultraschallwandlerkörpern 4, 7 handelt es sich üblicherweise um

Piezokeramikscheiben, die elektrische Energie in akustische Energie und umgekehrt umwandeln.

Der Gehäuseeinsatz umfasst des Weiteren einen Temperaturfühler 15, welcher durch eine Bohrung 34 im Bodenbereich des Gehäuseeinsatzes 5 hindurch sich in das Innere des Gehäuses 2 des Ultraschalldurchflussmessers 1 erstreckt und zum Gehäuseeinsatz 5 hin mittels eines Dichtungselements 35 abgedichtet ist. Zur Abdichtung des Gehäuseeinsatzes 5 zum Gehäuse 2 ist, vergleiche Fig. 3, ein einziges Dichtungselement 13 in Form eines in einer Stufe 17 umlaufenden, vergleichsweise groß dimensionierten O-Rings vorgesehen. Der jeweilige Ultraschallwandlerkörper 4, 7 d. h. das jeweilige

Piezokeramikplättchen befindet sich an der Oberseite einer Auflagefläche 6 an der Innenwand des topfförmigen Gehäuseeinsatzes 5. Diese ist vorzugsweise an den Durchmesser des Ultraschallwandlerkörper 4, 7 angepasst. Die

Kontaktierung der (in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellten) deckelseitigen Kontaktelektrode erfolgt über eine erste mittig angeordnete, in einem Halteteil 24 geführten Feder 9, die in zweckmäßiger Weise zum Abgriff des elektrischen Signals bzw. zur elektrischen Ansteuerung dient. Die Kontaktierung der ebenfalls in den Figuren nicht dargestellten zweiten Kontaktelektrode erfolgt über eine zweite spiralartige Feder 8, die den Massekontakt herstellt. Anstelle der zweiten Kontaktelektrode kann auch eine metallische Beschichtung der Innenwand des

Gehäuseeinsatzes vorgesehen sein. Zur vereinfachten Montage ist oberhalb der Auflagefläche 6 eine abgeschrägte Fläche 23 vorgesehen, die durch Zentrierung das Einbringen und Positionieren des jeweiligen Ultraschallwandlerkörpers 4, 7 auf der Auflagefläche 6 erleichtert.

An der Oberseite des Gehäuseeinsatzes 5 befindet sich ein Deckel in Form einer Platine 10mit nicht dargestellten Kontaktbahnen, die eine unmittelbare

Kontaktierung der Feder 8 sowie Feder 9 erlaubt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wird der verbleibende Innenraum des

Gehäuseeinsatzes 5 mit einer Vergussmasse 11 ausgefüllt, so dass sich die Ultraschallwandlerkörper 4, 7 sowie die Federn 8, 9 in Kontakt mit der

Vergussmasse 11 befinden und die Bildung von Kondenswasser vermieden wird. Anstelle der Platine 10 kann auch ein Deckel in Form eines Kunststoff-

Spritzgussteils für einen oberen Abschluss des Gehäuseeinsatzes 5 vorgesehen sein. Der Gehäuseeinsatz 5 wird mittels (nicht dargestellten) Schrauben sowie gegebenenfalls (ebenfalls nicht dargestellten) Halteteilen mit dem Gehäuse druckfest und wasserdicht verschraubt. Ein am Bodenbereich vorspringender Zapfen 14 dient dazu, über eine

korrespondierende (in den Figuren nicht dargestellte) Ausnehmung am

Messeinsatz 3 letzteren im zusammengebauten Zustand in seiner Position zu fixieren. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ist die Unterseite des Gehäuseeinsatzes 5 mit einer nach innen gewölbten Fläche 18 versehen, die im montierten Zustand des Gehäuseeinsatzes 5 mit der Außenfläche des Messeinsatzes 3 kontaktiert.

Bei der in den Figuren 1 bis 11 dargestellten Ausführungsvariante ist die

Unterseite des Gehäuseeinsatzes 5 nicht an die Kontur des Messeinsatzes 3 angepasst. Das Gehäuse 2 weist eine Gehäuseinnenwand 19 auf, welche eine an die Außenkontur des Messeinsatzes 3 angepasste Innenkontur besitzt. Die Unterseite des Gehäuseeinsatzes 5 kann hierbei plan gestaltet sein. Die

Gehäuseinnenwand 19 wird beim Ausfräsen der Gehäuseöffnung stehen gelassen, und zwar so, dass eine minimale Wandstärke, beispielsweise ca. 0,8 mm bis 1 ,2 mm auf der Mittellinie erhalten bleibt.

Der Messeinsatz 3 steht über entsprechende Dome 21 , die in

Durchtrittsöffnungen 20 in der Gehäuseinnenwand 19 eingreifen, mit dem

Inneren des Ultraschalldurchflusszählers 1 in Kontakt. Die Dome 21 sind vorzugsweise so geformt, dass sie die Öffnungen 20 möglichst ausfüllen, um das Festsetzen von Luftblasen zu verhindern. Bei dieser Ausgestaltung kann der Gehäuseeinsatz 5 nach Art eines Moduls für unterschiedlichste

Nenndurchmesser eingesetzt werden.

Die Kontaktierung der Ultraschallwandlerkörper entspricht derjenigen gemäß den Figuren 5 bis 8. Um eine ausreichende Druckstabilität des Gehäuseeinsatzes zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, diesen aus einem hochfesten, vorzugsweise mit einem

Zusatzmaterial (z.B. Glasfasern) armierten Material (z.B. Kunststoff) herzustellen. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, konstruktive Maßnahmen zur Erhöhung der

Steifigkeit zu treffen, beispielsweise Versteifungsrippen 25 der beispielhaften Ausgestaltung gemäß den Figuren 9 bis 11. Solche verstärkenden Maßnahmen sind von Bedeutung, da der gesamte Druck des Fluids auf der Wandung des Gehäuseeinsatzes 5 lastet.

Alternativ oder zusätzlich kann der Gehäuseeinsatz 5 mit einer notwendigen Materialstärke versehen sein.

Im Bereich der Ultraschallwandlerkörper 4 bzw. 7 bzw. der Auflageflächen 6 sollte der Gehäuseeinsatz 5 eine nur geringfügige Wandungsdicke aufweisen, die eine ausreichende Durchschallung ermöglicht.

Der jeweilige Gehäuseeinsatz 5 kann zudem zur elektrischen Kontaktierung der Ultraschallwandlerkörper 4, 7 mit einer metallischen Beschichtung im Bereich der Auflagefläche 6 versehen sein.

Die akustische Ankopplung der jeweiligen Piezokeramikscheibe an die Wand des Gehäuseeinsatzes 5 erfolgt zweckmäßigerweise mit einer geeigneten

Schallleitpaste, beispielsweise aus Silikon oder PFPE. Alternativ kann der Ultraschallwandlerkörper 4, 7 auch eingeklebt sein oder eine Kontaktierung durch

Lötung an einer Kontaktschicht des Gehäuseeinsatzes 5 erfolgen. Hierdurch ergibt sich insbesondere eine starre, gut elektrisch leitfähige Verbindung. Die weitere elektrische Kontaktierung auf der Oberseite der Piezokeramikscheibe kann durch die vorzugsweise fest mit der Platine 10 verbundene bzw. mit letzterer verlötete Feder 9, die mit einer definierten Kraft Piezokeramikscheibe gegen die membranartige Wand des Gehäuseeinsatzes 5 drückt, erfolgen. Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsvariante, bei der der Temperaturfühler 15, z.B. ein sogenanntes NTC-Element, durch die Wandung des Gehäuseeinsatzes 5 hindurch die Temperatur des im Ultraschalldurchflussmesser 1 befindlichen Fluids erfasst. Hierzu ist beispielsweise eine Ausformung 29 im Boden des Gehäuseeinsatzes 5 vorgesehen, in der sich der Temperaturfühler 15 befindet. Letzterer kann über eine (nicht dargestellte) Wärmeleitpaste an die Wandung des Gehäuseeinsatzes 5 thermisch angekoppelt sein. Auf diese Weise entfallen eine Bohrung im Gehäuseeinsatz 5 sowie die Abdichtung zur Innenseite hin. Ferner kann ein nicht gekapseltes NTC-Element verwendet werden, welches im

Vergleich zu ersterem erheblich billiger ist.

Die Kontaktierung der Ultraschallwandlerkörper 4 bzw. 7 erfolgt bei dieser Ausgestaltung nicht über eine Metallbeschichtung der Oberfläche des

Gehäuseeinsatzes 5, sondern mittels einer Elektrode 27, die aus einer dünnen Metallfolie besteht. Die Elektrode 27 ist mit der Unterseite des

Ultraschallwandlerkörpers 4 bzw. 7 fest verbunden beispielsweise verklebt oder verlötet. In Fig. 8 rechte Seite ist die Elektrode zum besseren Verständnis der gesamten Form derselben losgelöst dargestellt. Als Material für die Elektrode 27 kann beispielsweise Edelstahl (VA) oder Kupfer (Cu) vorgesehen sein, welches je nach Weiterbearbeitung mit einer dünnen Edelmetallschicht (z.B. Gold oder Silber) überzogen sein kann. Die an die Elektrode 27 angeformte Anschlussfahne 28 ist vorzugsweise direkt mit der Platine 10 verlötet. Die Anschlussfahne 28 beinhaltet Knicke, die eine nachteilige Kraftübertragung aufgrund

Wärmeausdehnung auf die Elektrode 27 verhindern sollen.

Alternativ zu einer festen Verbindung der Elektrode mit dem jeweiligen

Ultraschallwandlerkörper 4, 7 kann aufgrund der erfindungsgemäßen

Konstruktion in einfacher Weise auch eine lose Anordnung unter

Zwischenschaltung einer akustischen Koppelschicht z. B. eines Koppelgels, einer Koppelpaste oder dgl. vorgesehen sein. Hierbei können der jeweilige

Ultraschallwandlerkörper 4 bzw. 7 sowie die Elektrode 27 allein durch die

Druckkraft der Feder 9 in Position gehalten werden und die elektrische

Kontaktierung sichergestellt werden. Die Anschlussfahne 28 wird zur Vermeidung von unerwünschten elektrischen Kontakten zur Mantelfläche der Piezokeramikscheibe in einem radialen Abstand zum Außendurchmesser der Elektrode 27 umgebogen. Aus diesem Grund ist im Bereich der Fläche 23 eine Ausformung oder Vertiefung 26 vorgesehen. Diese sichert gleichzeitig eine eindeutige Ausrichtung der Elektrode 27 einschließlich Anschlussfahne 28 zu der korrespondierenden Lötbohrung 36 in der Platine 10.

Die Kontaktierung (Signalkontaktierung) erfolgt über die Feder 9, die entweder direkt mit der Platine 10 verlötet ist oder mit einer dort befindlichen Leiterbahn kontaktiert. Für letzteren Fall ist ein Halteteil 24 zur Positionierung der Feder 9 vorgesehen.

Fig. 13A zeigt in vereinfachter prinzipieller Darstellung die Einbausituation eines becherförmigen Gehäuseeinsatzes 5 mit lediglich einem Ultraschallwandlerkörper

4 in Teilschnittdarstellung. Das Einsatzteil 5 kann eine der vorstehend

beschriebenen Elektrodentypen (dargestellt ist eine Elektrode 27 bzw.

Kontaktierung der in Fig. 2A bis 2C beschriebenen Art) aufweisen. Die beidseitige Metallisierung des Ultraschallwandlerkörpers sowie die Schallkoppelungsmasse sind in Fig. 13 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Der Gehäuseeinsatz

5 ist in einen Durchbruch des Gehäuses 2 oder Gehäuseteils eingesetzt und über einen O-Ring 46 zum Gehäuse hin abgedichtet. Das Verschlussteil 37 ist in die oberseitige Ausnehmung 45 eingesetzt. Die Anschlussfahne 28 sowie der

Anschlusskontakt der Feder 9 ragen durch den Ausschnitt 39 bzw. die Bohrung 38 hindurch über die Oberseite des Verschlussteils 37 hinaus und können direkt mit einer nicht dargestellten Platine kontaktiert werden. Auf den Einsatz von Kabelverbindungen beispielsweise Koaxialkabeln kann hierdurch verzichtet werden. Der Gehäuseeinsatz 5 weist einen dünnwandigen Boden und besteht aus

Kunststoff, so dass das vom Ultraschallwandlerkörper erzeugte Ultraschallsignal durch den Boden hindurch in das Medium eintreten kann. Die Darstellungen der Fig. 13B zeigen einen entsprechenden becherförmigen Gehäuseeinsatz 5, bei dem die Kontaktierung des Ultraschallwandlerkörpers 4, welcher ebenfalls eine (in Fig. 13B nicht dargestellte) Metallisierung auf beiden Seiten aufweist, mittels beidseitiger Elektroden 27a sowie 27b, welche jeweils über eine Anschlussfahne 28a bzw. 28b verfügen. Die Anschlussfahnen 28a, 28b verlaufen über beidseitige Vertiefungen 26a, 26b in der Fläche 23 entlang des Gehäuseeinsatzes 5 nach oben und durch Ausschnitte 39a bzw. 39b im

Verschlussteil 37 hindurch nach außen. Die Feder 9 sorgt bei dieser

Ausgestaltung lediglich für eine mechanische Haltekraft, sie gewährleistet jedoch keine elektrische Kontaktierung. Die oberseitige Elektrode 27b wird eingelegt und lediglich durch Feder 9 in Verbindung mit dem Verschlussteil 37 in Position gehalten. Die Anordnung wird entsprechend der Anordnung nach Fig. 13A in eine Gehäuseöffnung eingesetzt. Der becherförmige Gehäuseeinsatz 5 kann zusammen mit den darin befindlichen

Bauteilen als eigene handhabbare Baueinheit vorproduziert werden.

Fig. 14 zeigt ein Gehäuse 2 sowohl in Schnittdarstellung (Fig. 14A) als auch in perspektivischer Darstellung (Fig. 14B) mit zwei oberseitigen Gehäuseöffnungen, in die jeweils ein Gehäuseeinsatz 5 der vorher beschriebenen Art eingesetzt wird.

Wie aus Fig. 14A deutlich wird, schließt der Gehäuseeinsatz 5 mit einer

Auflageebene für die (nicht dargestellte) Platine etwa bündig ab, so dass eine unmittelbare Kontaktierung durchführbar ist.

B EZU GSZE I C H E N LI STE

1 Durchflussmesser

2 Gehäuse

3 Messeinsatz

4 Ultraschallwandlerkörper

5 Gehäuseeinsatz

6 Auflagefläche

7 Ultraschallwandlerkörper

8 Feder

9 Feder

10 Platine

11 Vergussmasse

12 Modul

13 Dichtungselement

14 Zapfen

15 Temperaturfühler

16 Gehäuseöffnung

17 Stufe

18 Fläche

19 Gehäuseinnenwand

20 Durchtrittsöffnung

21 Dom

22 Bohrung

23 Fläche

24 Halteteil

25 Versteifungsrippe

26 Vertiefung

27 Elektrode

28 Anschlussfahne

29 Ausformung 30 Umlenkspiegel

31 Umlenkspiegelhalter

32 Rahmen

33 Bohrung

34 Bohrung

35 Dichtungselement

36 Lötbohrung

37 Verschlussteil

38 Bohrung

39 Ausschnitt

40 Metallisierung

41 Metallisierung

42 Kontaktschicht

43 Schallkopplungsmasse 44 Leiterstruktur

45 taschenförmige Ausnehmung

46 O-Ring