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Title:
UNIT FOR REMOVING WASTE IN A CARDING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/063477
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a carding device comprising a discard unit for the separate capture of separated material, in particular for the removal of waste that is ejected from the take-in unit and/or from the cleaning duct. At least one ejection point is connected to a negative pressure source via the discard unit and an air-permeable wall is located between the negative pressure source and the ejection point in the discard unit, said wall retaining the separated material in the discard unit.

Inventors:
Gresser, Götz Theodor (Nussbaumweg 12, Winterthur, CH-8400, CH)
Geissmann, Beat (Bernahrdswiesstrasse 39, St. Gallen, CH-9014, CH)
Application Number:
PCT/CH2005/000733
Publication Date:
June 22, 2006
Filing Date:
December 08, 2005
Export Citation:
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Assignee:
MASCHINENFABRIK RIETER AG (Klosterstrasse 20, Winterthur, CH-8406, CH)
Gresser, Götz Theodor (Nussbaumweg 12, Winterthur, CH-8400, CH)
Geissmann, Beat (Bernahrdswiesstrasse 39, St. Gallen, CH-9014, CH)
International Classes:
D01G15/76
Foreign References:
US3150415A1964-09-29
US5709721A1998-01-20
DE4129806A11993-03-11
GB987001A1965-03-24
EP0750059A11996-12-27
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Claims:
Patentansprüche
1. Karde mit einer Abgangsvorrichtung, für das separate Auffangen von ausgeschiedenem Material, wobei mindestens eine Ausscheid ungsstelle via der Abgangsvorrichtung mit einer Unterdruckquelle in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausscheidungsstelle dem Vorreisser und/oder dem Reinigerschacht zugeordnet ist und zwischen der Unterdruckquelle und der Ausscheidungsstelle in der Abgangsvorrichtung eine luftdurchlässige Wand angeordnet ist.
2. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die luftdurchlässige Wand vertikal angeordnet ist.
3. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die luftdurchlässige Wand schräg geneigt angeordnet ist, derart, dass kein Schmutzteilchen auf der Wand aufliegen kann.
4. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei den Teilbereich, in dem das ausgeschiedene Material zurückgehalten wird, mit einem Abtransportkanal verbunden ist, wobei die Öffnung zu diesem Kanal mit Mittel zum Verschliessen ausgestattet ist.
5. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Teilbereich, in dem das ausgeschiedene Material zurückgehalten wird, mit einem verschliessbaren Eingang für Spülluft verbunden ist.
6. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Verbindung mit der Unterdruckquelle Mittel zum Verschliessen der Verbindung zugeordnet sind. .
7. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehende Ansprüche, wobei die Mittel zum Verschliessen der einzelnen Öffnungen ein Regel und/oder ein Steuersystem zugeordnet ist.
8. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen der luftdurchlässigen Wand und der Unterdruckdruckquelle in der Abgangsvorrichtung ein Teilraum angeordnet ist, der eine Entweichung des Luftstroms von der Ausscheidungsstelle über die ganze Oberfläche der luftdurchlässigen Wand gewährleistet.
9. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die luftdurchlässige Wand ein Rahmen mit einem Filtertuch ist.
10. Karde mit einer Abgangsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Abgangsvorrichtung mit mehreren luftdurchlässigen Wänden und Ausgängen, verbunden mit Abtransportkanälen, ausgebildet ist, derart dass der Abgang von mehreren Ausscheidungsstellen separat aufgefangen und weitertransportiert werden kann.
Description:
Vorrichtung für die Abfallentsorgung an der Karde

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Abfallentsorgung an der Karde, insbesondere die Entsorgung von Abfall, ausgeschieden an dem Vorreisser und/ oder dem Reinigerschacht.

Die Aufgaben von einer Karde sind die Auflösung bis zur Einzelfaser, das Ausscheiden von Verunreinigungen, das Ausscheiden von Staub, das Auflösen von Nissen und ein Band zu bilden. Das Ausscheiden von Verunreinigungen geschieht vor allem im Bereich des Vorreissers. Nur ein kleiner Teil der Verunreinigungen geht mit dem Deckelabgang mit oder fällt an anderen Stellen aus. Der Reinigungsgrad der modernen Karde ist mit 80 - 95% sehr hoch. Durch die aggressive Auflösung der Flocken an der Speisemulde durch den Vorreisser wird sehr viel Schmutz freigesetzt. Dadurch besitzt der Abgang am Vorreisser sehr viel Schmutz (70-90%). Im Gegensatz zum Abgang bei der Trommel oder beim Deckel, dieser enthält eher Staub, Nissen, Kurzfasern und Gutfasern; Die Ausscheidung am Vorreisser findet über einstellbare Messer statt. Wenn ein hoher Reinigungsgrad gewünscht ist, werden diese Messer derart eingestellt, dass mehr Material ausgeschieden wird. Da die Messer am Vorreisser sehr selektiv abtrennen, wird hauptsächlich „dunkler Abgang" (Staub, Stengelteile, Blattreste, seed coat fragments) ausgeschieden. Es entsteht ein Abgang, der nur noch Material enthält, dass für den weiteren Spinnprozess unbrauchbar ist. Durch das separate Auffangen dieses Materials, kann dieses getrennt entsorgt und wieder aufbereitet werden. So wird der „dunkle Abgang" bei der Wiederaufbereitung nicht mehr dem Spinnprozess zugeführt und in der Regel zu Pellets gepresst und verkauft. Auch für die Beobachtung der Reinigungsfunktion des Vorreissers ist es von Vorteil, wenn das ausgeschiedene Material separat beurteilt werden kann.

Ferner kann eine Reinigungsstelle an der Auflösewalze im Füllschacht vorgesehen werden. Auch bei dieser Reinigungsstelle ist die Ausscheidung selektiv und kann je nach Einstellung eine hohe Menge an „dunklem Abgang" enthalten.

Die einzelne Ausscheidungsstelle der Karde - sowohl die des Vorreissers als auch die der Trommel und Deckel - werden bei einer heutigen Karde in eine Sammelleitung zusammengeführt und in einen zentralen Abfallbehälter abtransportiert. Die Absaugungskapazität ist beschränkt, teils durch die hohen Kosten und teils durch den negativen Effekt, der eine zu starke Absaugung auf die Ausscheid uπgseffizienz der einzelnen Ausscheidungsstelle hat.

Daher wird in z. B. EP 750 059 ein System vorgestellt, wobei der Abfall des Vorreissers in einen separaten Behälter fällt und daraus nur intermittierend entfernt wird. Durch kurzfristiges Drosseln der Absaugung an der übrigen Stelle und den Behälter in dieser Periode abzusaugen, können grossere Beeinflussung der übrigen Stellen minimiert werden und der Abfall kann, wenn nötig, mittels eine Klappe via eines separates Weges entsorgt oder gesammelt werden. Allerdings ist eine Voraussetzung dieser Methode, dass die Ausscheidungsstellen an den Vorreissem nach unten gerichtet sind, die Ausscheidungsstellen, die oberhalb der Walze angeordnet sind, brauchen eine Absaugung, um die ausgeschiedenen Teilchen wegzutransportieren, bevor diese wieder auf die Walze zurückgezogen werden.

Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Abgangsvorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine separate Entsorgung ermöglicht ohne einen effektiven Einfluss auf die Ausscheidungsstellen der Karde auszuüben.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1.

Die Abgangsvorrichtung besteht aus einem Behälter mit mindestens zwei Kammern, getrennt durch eine luftdurchlässige Wand, z. B. ein Filtertuch, ein gelochtes Blech oder Siebblech. Die Kammer, die effektiv den Abfall sammelt, hat mindestens einen Eingang verbunden mit einer Ausscheidungsstelle oder den Ausscheidungsstelien, damit der Abfall separat zu den übrigen Ausscheid ungsstellen aufgefangen werden kann und einen Ausgang für den Weitertransport des aufgefangenen Materials. Zusätzlich kann auch noch eine Öffnung für Spülluft vorhanden sein. Die andere

Kammer hat lediglich eine Öffnung, die mit einer Unterdruckquelle verbunden ist. Diese Quelle kann zum Beispiel der zentrale Absaugkanal sein, der für die übrigen Ausscheidungsstellen benutzt wird. Ausser dem Eingang verbunden mit der Ausscheidungsstelle, sind sämtliche Aus- und Eingänge mit Mittel zum Öffnen und Schliessen versehen, damit das Verfahren gesteuert ablaufen kann.

Im normalen Betrieb wird der Eingang, verbunden mit der Ausscheidungsstelle, und der Ausgang, der mit einer Unterdruckquelle in Verbindung steht, offen sein, dadurch wird der ausgeschiedene Abfall abgesaugt und mit Hilfe der luftdurchlässigen Wand in der Auffangkammer gehalten. Die abgesaugte Luft verlässt durch die luftdurchlässige Wand via den Ausgang in der zweiten Kammer das Gehäuse. Vorzugsweise sind Eingang und luftdurchlässige Wand derart angeordnet, dass der Luftstrom die luftdurchlässige Wandfläche überstreichen kann und dadurch die luftdurchlässige Wand reinigt. Hierdurch werden manuelle Reinigungsvorgänge eliminiert und auch Reinigungsvorrichtungen für die luftdurchlässige Wand sind überflüssig. Vorzugsweise ist die luftdurchlässige Wand gegenüber den Aufgang, der mit der Unterdruckquelle verbunden ist, derart angeordnet, dass optimal von der Oberfläche der luftdurchlässigen Wand Gebrauch gemacht wird. Wird insbesondere die Distanz zwischen Eingang und Ausgang so weit möglich auseinander gewählt, kann die luftdurchlässige Wand über die ganze Oberfläche genutzt werden.

Vorzugsweise ist der Eingang derart angeordnet, dass die Schwerkraft zusätzlich für das Ablegen des Schmutzmaterials verantwortlich sein kann, allerdings ohne die Wirkung der luftdurchlässigen Wand zu beeinträchtigen. Vorzugsweise sind Eingang und Ausgang derart angeordnet, dass der Materialluftstrom der längste Weg über die luftdurchlässige Wand ablegen kann, damit die Ausscheidungsfunktion dieser Wand optimal genutzt wird.

Intermittierend wird dann der Ausgang, verbunden mit einer Unterdruckquelle, geschlossen und der Ausgang verbunden mit dem Kanal für den Abtransport, der auch mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, geöffnet. Eventuell wird auch noch ein Eingang, verbunden mit Spülluft, geöffnet. Obwohl man für die Spülluft eine

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Druckluftquelle vorsehen kann, ist es günstiger, nur eine Öffnung in Verbindung mit der Umgebung anzuordnen. Da die Kammer jederzeit unter einem Unterdruck steht, entweder vom Eingang verbunden mit einer Unterdruckquelle selber oder vom Abtransportkanal, der ebenfalls mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, wird durch eine Öffnung aus der Umgebung Luft angesaugt. Dieser angesaugte Luftstrom reicht aus, um das angesammelte Material in den Transportkanal zu befördern. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Öffnung, verbunden mit der Ausscheidungsstelle, nicht geschlossen werden muss. Die Ausscheidungsstelle wird dadurch permanent abgesaugt. Die Einflüsse auf die Ausscheidungsstelle durch Unterbrechungen in der Absaugung oder durch Schwankungen in der Absaugleistung werden dadurch eliminiert.

Das aufgefangene Material wird aus der Auffangkammer entfernt und via einem eigenen Kanal weitergeleitet, entweder zu einer Sammelstelle für wieder verwendbaren Abfall, wo alle Kardenabfälle dieser Art gesammelt werden oder zurückgeleitet, um an einer geeigneten Stelle im Prozess wieder eingeführt zu werden. Vorzugsweise wird ein separater Luftstrom als Spülluft über den Boden der Auffangkammer geleitet, damit auch der Abtransport von schwereren Teilen garantiert ist und der Vorgang zeitlich verkürzt werden kann. Der Materialausgang und eventuell die Spülluftöffnung werden wieder geschlossen und der Eingang, verbunden mit der Ausscheidungsstelle, und der Ausgang, verbunden mit einer Unterdruckquelle, werden wieder geöffnet.

Vorzugsweise ist der Boden des Auffangbehälters so konstruiert, dass die Schmutzteilchen in einer Rille gesammelt werden, wobei die Form der Rille an die Öffnungen für die Spülluft und der Abtransport angepasst ist. .

Die intermittierende Absaugung des Abgangs aus der Abgangsvorrichtung hat vor allem einen Vorteil bei grosseren Anlagen, die aus mehreren Karden bestehen, die je eine Abgangsvorrichtung haben. Wenn jede Abgangsvorrichtung permanent separat abgesaugt wird, dann ist die gesamte Absaugleistung höher und die separate Entsorgung wird dadurch teuerer. Mit einer intermittierenden Absaugung muss die

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Absaugleistung nur für eine oder einige der Karden ausreichen und kann kostengünstig aufgebaut werden.

Falls notwendig, kann die Abgangsvorrichtung auch derart ausgelegt werden, dass mehrere Ausscheidungsstellen getrennt aufgefangen werden. Zum Beispiel eine getrennte Aufnahme von Reinigerschachtabgang und Vorreisserabgang kann durch eine Dreikammer-Abgangsvorrichtung realisiert werden, wobei die mittlere Kammer von den zwei übrigen Kammern mittels luftdurchlässiger Wände abgetrennt ist. Die mittlere Kammer ist mit einer Unterdruckquelle verbunden und die äussere Kammer ist entweder für die Aufnahme vom Vorreisserabgang oder vom

Reinigerschachtabgang vorgesehen. Am einfachsten werden die zwei Kammern gleichzeitig geleert, allerdings via getrennte Kanäle.

Fig. 1. schematische Darstellung einer Karde Fig. 2. schematische Darstellung der Abgangsvorrichtung gemäss Erfindung von oben Figur 2a und von der Seite Figur 2b gezeigt.

Figur 1 zeigt eine Wanderdeckelkarde 1 , z. B. die Rieter Karde C60 mit einer Arbeitsbreite von 1,5 Metern, mit einem Reinigerschacht 9. Faserflocken werden durch Transportkanäle (nicht gezeigt) durch die verschiedenen Putzereiprozessstufen transportiert und schlussendlich in den Reinigerschacht der Karde zugeführt. Der Reinigerschacht besteht aus einem oberen Schachtteil 10 und einem unteren Schachtteil 13. Zwischen den beiden Schachtteilen befindet sich eine Auflöse- oder Öffnerwalze, die mittels einer Speisevorrichtung 11 angespeist wird. An der Öffnerwalze können Reinigungselemente 12 angeordnet sein, die für die

Ausscheidung von Schmutzteilchen sorgt. Allerdings ist hier nicht eine strikt selektive Reinigung vorhanden, daher können auch Gutsfasern mit ausgeschieden werden. Diese werden in einem Absaugkanal aufgefangen und weitergeleitet.

Der Reinigerschacht gibt die Faserflocken dann als Watte an die Karde weiter. Die Speisevorrichtung 7 speist die Faserflocken zu den Vorreissern 6. Die Vorreisser öffnen die Faserflocken und entfernen einen Teil der Schmutzpartikel. Die letzte

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Vorreisserwalze übergibt die Fasern an die Kardentrommel 2. Die Kardentrommei 2 arbeitet mit den Deckeln 4 zusammen und parallelisiert hierbei die Fasern noch weiter. Die Deckel werden gereinigt durch eine Deckelreinigung 5. Nachdem die Fasern zum Teil mehrere Umläufe auf der Kardentrommel durchgeführt haben, werden sie von der Abnehmerwalze 3 von der Kardentrommel abgenommen, der Quetschwalze 8 zugeführt und schliesslich als Kardenband in einem Kannenstock in einer Kanne abgelegt (nicht gezeigt). Die Ausscheidungsstellen sind normalerweise mit der Maschinenabsaugung (25, Figur 2) verbunden.

Alle Ausscheidungsstellen, mit einem Stern in der Zeichnung markiert, können an der getrennten Abfallentsorgung gemäss Erfindung angeschlossen werden. Figur 2a und b zeigen schematisch ein Beispiel, wie die Abfallvorrichtung 16 in der Karde 1 mit Schacht 9 untergebracht werden kann. Figur 2a zeigt dabei eine Seitenansicht und Figur 2b eine Ansicht von oben. Abfallentsorgung und Karde oder Reinigerschacht sind nicht im Verhältnis zueinander gezeichnet.

In diesem Beispiel ist die Abfallvorrichtung 16 mit zwei Kammern 22, 23 ausgestattet, die durch eine schräggestellte luftdurchlässige Wand 21 getrennt werden. Diese luftdurchlässige Wand kann z. B. ein Filter, gespannt auf einen Rahmen sein. .

Für eine optimale Wirkung der Abfallvorrichtung sind drei Faktoren massgebend: Die luftdurchlässige Wand hat eine möglichst grosse Oberfläche, die Luft kann optimal von dieser Oberfläche Gebrauch machen und die Schmutzteilchen behindern keine der Absaugvorgänge.

Vorzugsweise ist die luftdurchlässige Wand daher im Wesentlichen vertikal angeordnet, damit sich kein Abfall auf der Wand absetzen kann. Dadurch, dass die luftdurchlässige Wand nicht ganz gerade in dem Behälter angebracht wird, sondern in einem leichten Winkel, kann die Möglichkeit, dass sich Teilchen absetzen noch weiter verringert werden und die filternde Oberfläche bleibt optimiert.

Dadurch, dass der Ausgang, verbunden mit der Unterdruckquelle, so weit wie möglich entfernt vom Eingang, verbunden mit der Ausscheidungsstelle, entfernt angeordnet

wird, wird erreicht, dass der angesaugte Luftstrom nicht einen verkürzten Weg über die luftdurchlässige Wand wählt, sondern die ganze Oberfläche benutzt. Da die Unterdruckquelle gleichzeitig der Absaugkanal für die übrige Ausscheidungsstelle der Karde sein kann, liegt diese unter Umständen an der falschen Seite, um einen optimalen Eingang zu formen. In Figur 2 wird daher eine Alternative gezeigt, den Ausgang, verbunden mit der Unterdruckquelle, mittels einem Kanal zu verlängern, kann ein gleicher Effekt erreicht werden, wie wenn der Ausgang der Wand gegenüber angeordnet wäre.

Der Eingang 17 ist zum Beispiel mit einer Ausscheidungsstelle 24 in der Karde verbunden. Diese laufen meistens als Kanal über die Arbeitsbreite der Karde, wie aus Figur 2b ersichtlich ist. Der Eingang ist derart angeordnet, dass auch die Schwerkraft für das Abtrennen der Schmutzteilchen mitverantwortlich sein kann, und dass die abgesetzte Teilchen nicht wieder aufwirbeln. Für das Erzeugen des Unterdrucks ist die zweite Kammer 22 mit der Zentralabsaugung via Ausgang 20 verbunden.

Die Kanalverbindungen können mit Trennstellen ausgebildet werden, wodurch ein einfaches Herausnehmen der Vorrichtung gewährleistet wird. Dafür kann die Vorrichtung zusätzlich auf Rädern oder auf Schienen laufen, damit das Herausnehmen vereinfacht wird. .

Vorzugsweise kann auch noch an den Auffangkammern der Abfallvorrichtung eine Möglichkeit vorgesehen werden für manuelle Probeentnahme, damit die Abfallzusammenstellung beurteilt werden kann.




 
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