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Patent Searching and Data


Title:
UNIVERSAL MONITORING DEVICE FOR VEHICLE TIRES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/117903
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a universal monitoring device for monitoring one or more state variables of a vehicle tire, comprising at least one sensor for detecting a state variable of the vehicle tire; at least one transmitter for transmitting a wireless coded signal depending on the detected state variable; and at least one control device which is connected to the sensor and the transmitter in order to control the detection of the state variable and the transmission of the signal; wherein the control device is paired with a memory unit or the memory unit is integrated into the control device, said memory unit storing a computer program which can be ran by the control device and which controls the detection of the state variable and the transmission of the signal. The invention is characterized in that the computer program has a plurality of functional modules which can be activated individually or in groups and which are designed to change the content and the coding process of the signal to be transmitted depending on the activation or deactivation of the functional modules; the control device is paired with a receiver for receiving a parameter set; the memory unit is designed to store the parameter set received by the receiver; and the computer program is designed to activate and deactivate the functional modules depending on parameters of the stored parameter set and to determine the change of the content and of the coding process of the signal to be transmitted by means of the functional modules dependent on parameters of the stored parameter set.

Inventors:
MARKERT CHRISTIAN (DE)
Application Number:
EP2013/076918
Publication Date:
August 07, 2014
Filing Date:
December 17, 2013
Export Citation:
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Assignee:
ALLIGATOR VENTILFAB GMBH (DE)
International Classes:
B60C23/04
Foreign References:
DE202004021911U12012-08-17
US20120119895A12012-05-17
EP1826029A12007-08-29
US20040017291A12004-01-29
DE202004021911U12012-08-17
US20120119895A12012-05-17
Attorney, Agent or Firm:
Dr. Weitzel & Partner (DE)
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Claims:
Patentansprüche

Universelle Überwachungseinrichtung (10) zur Überwachung von einer oder mehreren Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens, umfassend

wenigstens einen Sensor (11) zur Erfassung einer Zustandsgröße des Fahrzeugreifens;

wenigstens einen Sender (12) zur Übersendung eines drahtlosen codierten Signals in Abhängigkeit der erfassten Zustandsgröße;

wenigstens eine Steuervorrichtung (13), die mit dem Sensor (11) und dem Sender (12) in Verbindung steht, um die Erfassung der Zustandsgröße und die Sendung des Signals zu steuern; wobei

der Steuervorrichtung (13) ein Speicher (14) zugeordnet oder in diese integriert ist, in welchem ein durch die Steuervorrichtung (13) ausführbares Computerprogramm (18) gespeichert ist, das die Erfassung der

Zustandsgröße und die Sendung des Signals steuert;

dadurch gekennzeichnet, dass

das Computerprogramm (18) eine Vielzahl von einzelnen oder in Gruppen aktivierbare Funktionsmodule (16) aufweist, die eingerichtet sind, um in Abhängigkeit von ihrer Aktivierung oder Deaktivierung den Inhalt und die Codierung des zu sendenden Signals zu verändern;

der Steuervorrichtung (13) ein Empfänger (15) zum Empfangen eines Parametersatzes (17) zugeordnet ist;

der Speicher (14) zum Speichern des vom Empfänger (15) empfangenen Parametersatzes (17) eingerichtet ist, und

das Computerprogramm (18) eingerichtet ist, um seine Funktionsmodule

(16) in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes

(17) zu aktivieren und deaktivieren und die Veränderung des Inhalts und der Codierung des zu sendenden Signals durch die Funktionsmodule (16) in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) zu bestimmen.

2. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm (18) eingerichtet ist, um stets wenigstens zwei seiner Funktionsmodule (16) in Abhängigkeit des gespeicherten Parametersatzes (17) zu aktivieren.

3. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene, insbesondere einzeln aktivierbare und deaktivierbare Funktionsmodule (16) vorgesehen sind, von denen jedes eingerichtet ist, um die Erfassung einer anderen

Zustandsgröße in dem Fahrzeugreifen und die Sendung eines hiervon abhängigen Wertes in dem Signal zu steuern, sodass durch die Aktivierung eines Funktionsmoduls (16) die Überwachung einer aus einer Vielzahl von möglichen Zustandsgrößen des Fahrzeugreifens bestimmt werden kann.

4. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Parametersatz (17) einen oder mehrere Parameter aufweist, welche die Position eines Wertes einer mit dem Sensor (11) erfassten Zustandsgröße in dem zu sendenden Signal bestimmen.

5. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Parametersatz (17) einen oder mehrere Parameter aufweist, welche die Bitlänge eines Wertes einer mit dem Sensor (11) erfassten Zustandsgröße in dem zu sendenden Signal bestimmen.

6. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Parametersatz (17) einen oder mehrere Parameter aufweist, welche ein Sendeintervall und/oder eine Bitübertragungsgeschwindigkeit des zu sendenden Signals bestimmen. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Parametersatz (17) einen oder mehrere Parameter aufweist, welche ein Erfassungsintervall zur Erfassung einer Zustandsgröße mit dem Sensor (11) bestimmen.

Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsmodule (16) eins, mehrere oder alle der folgenden Funktionsmodule (16) umfassen:

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Erfassung des Luftdruckes in dem Fahrzeugreifen und der Sendung eines hiervon abhängigen

Druckwertes

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Erfassung einer Temperatur in dem Fahrzeugreifen und der Sendung eines hiervon abhängigen Temperaturwertes

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Energieabgabe einer in der Überwachungseinrichtung (10) integrierten elektrischen Batterie

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung einer Zeiterfassung

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Codierung, des

Sendeintervalls, der Bitübertragungsgeschwindigkeit und/oder der Modulation des zu sendenden Signals

- ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Sendung von in dem

Parametersatz (17) abgelegten Statuswerten, Identifikationswerten und/oder Grenzwerten für die Zustandsgröße.

Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Überwachungseinrichtung (10) ein Beschleunigungssensor zugeordnet oder in diese integriert ist, welcher die Richtung einer Beschleunigung der Überwachungseinrichtung (10) erfasst und die Funktionsmodule (16) ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung der Erfassung der Beschleunigungsrichtung mit dem Beschleunigungssensor und zum Senden eines hiervon abhängigen Wertes mit dem Sender (12) aufweist.

10. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Überwachungseinrichtung (10) ein zweiter Empfänger zugeordnet ist oder in diese integriert ist, der zum Empfangen von Steuersignalen aus einer Sendevorrichtung des Fahrzeugs eingerichtet ist, und die Funktionsmodule (16) ein Funktionsmodul (16) zur Steuerung des zweiten Empfängers und Verarbeitung der von diesen empfangenen Steuersignalen aufweist.

11. Universelle Überwachungseinrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der im Speicher (14) gespeicherte Parametersatz (17) frei von einem durch die Steuervorrichtung (13) ausführbaren Programm ist.

12. Verfahren zur Konfiguration einer universellen Überwachungseinrichtung (10) zur Überwachung von einer oder mehreren Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens, wobei die Überwachungseinrichtung (10) wenigstens einen Sensor (11) zur Erfassung der Zustandsgröße, wenigstens einen Sender (12) zur Übersendung eines drahtlosen codierten Signals in

Abhängigkeit der erfassten Zustandsgröße und wenigstens eine

Steuervorrichtung (13), die die Erfassung der Zustandsgröße mit dem Sensor (11) und die Sendung des Signals mit dem Sender (12) steuert, aufweist, und in einem Speicher (14) innerhalb der Steuervorrichtung (13) oder in einem der Steuervorrichtung (13) zugeordneten Speicher (14) ein durch die Steuervorrichtung (13) ausführbares Computerprogramm (18) gespeichert ist, das durch die Steuervorrichtung (13) ausgeführt wird, um in Abhängigkeit hiervon die Erfassung der Zustandsgröße und die Sendung des Signals zu steuern;

gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Übertragen eines Parametersatzes (17) mittels einer

Konfigurationseinrichtung (20) drahtlos oder drahtgebunden an die

Steuervorrichtung (13) und Speichern des Parametersatzes (17) in dem Speicher (14), wobei das Computerprogramm (18) anschließend eines oder mehrere einer Vielzahl von in ihm vorgesehenen Funktionsmodule (16) in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) aktiviert oder deaktiviert und die Funktionsmodule (16) in Abhängigkeit ihrer Aktivierung oder Deaktivierung und in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) den Inhalt und die Codierung des mit dem Sender (12) gesendeten Signals verändern.

13. Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das

Computerprogramm (18) wenigstens zwei seiner Funktionsmodule (16) in Abhängigkeit des gespeicherten Parametersatzes (17) aktiviert.

14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch

gekennzeichnet, dass das Computerprogramm (18) die Position wenigstens eines Wertes wenigstens einer mit dem Sensor (11) erfassten

Zustandsgröße in dem gesendeten Signal in Abhängigkeit von einem oder mehreren Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) ändert.

15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm (18) die Bitlänge wenigstens eines Wertes wenigstens einer mit dem Sensor (11) erfassten Zustandsgröße in dem gesendeten Signal in Abhängigkeit von einem oder mehreren Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) ändert.

16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm (18) ein Sendeintervall und/oder eine

Bitübertragungsgeschwindigkeit des gesendeten Signals in Abhängigkeit von einem oder mehreren Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) ändert.

Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm (18) das Erfassungsintervall zur Erfassung einer Zustandsgröße mit dem Sensor (11) in Abhängigkeit von einem oder mehreren Parametern des gespeicherten Parametersatzes (17) ändert.

Description:
Universelle Überwachungseinrichtung für Fahrzeugreifen

Die vorliegende Erfindung betrifft eine universelle Überwachungseinrichtung zur Überwachung von einer oder mehreren Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens, sowie ein Verfahren zur Konfiguration einer universellen Überwachungseinrichtung zur Überwachung von einer oder mehreren Zustandsgrößen eines

Fahrzeugreifens, im Einzelnen gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 12.

In modernen Fahrzeugen ist es üblich und in verschiedenen Ländern zunehmend auch vorgeschrieben, dass zumindest der Druck der an dem Fahrzeug montierten Fahrzeugreifen als Zustandsgröße überwacht wird. Hierfür ist bei einem

sogenannten aktiven System eine Überwachungseinrichtung im luftgefüllten Raum des Reifens vorgesehen, die einen Sensor zur Erfassung des Druckes und einen Sender zur Übersendung eines vom erfassten Druck abhängigen Signals an eine Empfangseinrichtung innerhalb des Fahrzeugs beziehungsweise der

Fahrzeugsteuerung aufweist, damit dem Fahrer ein zu niedriger Reifendruck signalisiert werden kann. Um die Erfassung des Reifendrucks mit dem Sensor und die Übersendung des Signals mit dem Sender zu steuern, umfasst die

Überwachungseinrichtung im Fahrzeugreifen eine Steuervorrichtung mit einem in dieser hinterlegten Computerprogramm, welches durch die Steuervorrichtung ausgeführt wird und die Funktionsweise der Steuerung bestimmt.

Da die Überwachungseinrichtungen mit den Empfangseinrichtungen in den verschiedenen Fahrzeugtypen verschiedener Fahrzeughersteller kommunizieren müssen, wird für jede Überwachungseinrichtung im Vorhinein festgelegt, welches Signal sie aussenden muss, damit dieses von der Empfangseinrichtung korrekt verarbeitet werden kann. Im Einzelnen muss festgelegt werden, welchen Inhalt und welche Codierung das Signal aufweist muss, das heißt welche Zustandsgrößen und welche weiteren Information im Signal vorhanden sein müssen (Inhalt) und an welcher Stelle diese im Signal mit welcher Länge, beispielsweise Bitlänge zu finden sind (Codierung). Obwohl durchaus identische oder sehr ähnliche Hardware zum Einsatz gelangen konnte, haben sich in der Vergangenheit daher die in den Steuervorrichtungen der Überwachungseinrichtungen hinterlegten

Computerprogramme voneinander unterschieden, je nachdem für welchen

Fahrzeugtyp die Überwachungseinrichtung eingesetzt werden sollte. Jedes

Computerprogramm hat den Inhalt und die Codierung des Signals an die entsprechende Software in der Empfangseinrichtung des Fahrzeugs des jeweiligen Fahrzeugtyps angepasst, wobei das Computerprogramm entweder gleich bei der Herstellung der Überwachungseinrichtung in die Steuervorrichtung programmiert werden konnte, oder, wie im deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2004 021 911 Ul vorgeschlagen, auch erst später durch einen Installateur oder Ersatzteillieferant.

Gemäß der DE 20 2004 021 911 Ul soll die spätere Programmierung

beziehungsweise Überprogrammierung des Computerprogramms in der

Steuervorrichtung den Umfang der Ersatzteil ha Itung reduzieren, da durch die Programmierung der Steuervorrichtung erst unmittelbar vor Einsetzen der

Überwachungseinrichtung in den Fahrzeugreifen eines bestimmten Fahrzeugtyps nicht auf bereits fertig programmierte Überwachungseinrichtungen zurückgegriffen werden muss, die sonst mit verschiedenen Programmen für verschiedene

Fahrzeugtypen bereitgehalten werden müssten. Anstelle der Übertragung des vollständigen ausführbaren Computerprogramms in den Speicher der

Steuervorrichtung schlägt die genannte Gebrauchsmusterschrift ferner vor, bei der Herstellung der Überwachungseinrichtung in dem Speicher der Steuervorrichtung mehrere Herstellercodes zu programmieren, das heißt für jeden Hersteller ist ein ausführbares Computerprogramm in dem Speicher hinterlegt, das auf den jeweiligen Fahrzeugtyp des Herstellers abgestimmt ist. Durch Übersenden eines Programmsignals kann nun genau eines dieser verschiedenen

Computerprogramme ausgewählt werden, gemäß welchem die Steuervorrichtung anschließend arbeitet. Bei der erstgenannten Alternative ergibt sich der Nachteil, dass die vollständige Programmierung der Steuervorrichtung durch den Installateur oder Ersatzteillieferanten eine erhebliche Zeit in Anspruch nimmt. So ist bei moderner Übertragungstechnik beispielsweise mit einer Programmierzeit von rund 1 bis 2 Minuten je Reifendrucküberwachungseinrichtung zu rechnen, was sich bei vier Fahrzeugrädern schnell auf 5 Minuten oder mehr aufsummiert. Hierdurch wird die erforderliche Servicezeit beispielsweise beim Austausch aller Räder eines

Fahrzeugs um ca. 50 Prozent erhöht, was nachteilig ist.

Bei der zweiten Alternative, gemäß welcher die verschiedenen Programme verschiedener Hersteller bereits in der Steuervorrichtung programmiert sind und nun nur noch eines dieser Programme ausgewählt werden muss, ergibt sich zwar der Vorteil einer kürzeren Zeitdauer bei der Auswahl des Computerprogrammes, jedoch ist die Verwendbarkeit der Überwachungseinrichtung durch die

Verwendung einzelner nicht änderbarer Computerprogramme auf die zuvor programmierten Fahrzeugtypen und ein damit verbundenes Signalformat beschränkt.

US 2012/0119895 AI beschreibt ein Programmiersystem für eine

Reifendrucküberwachungseinrichtung mit einer Programmiereinrichtung, die in der Lage ist, mitzuteilen, welches einer Vielzahl von Übertragungsprotokollen durch einen Sender/Empfänger einer Reifendrucküberwachungseinrichtung verwendet wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine universelle

Überwachungseinrichtung zur Überwachung von einer oder mehreren

Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens anzugeben, die eine besonders große Flexibilität bei der Anpassung an verschiedene Empfangseinrichtungen im

Fahrzeug aufweist und zugleich die notwendige Installationszeit minimiert. Ferner soll ein Verfahren zur Konfiguration einer solchen Überwachungseinrichtung angegeben werden. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch eine universelle

Überwachungseinrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 und ein Verfahren zur Konfiguration einer universellen Überwachungseinrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 12 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und besonders zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

Durch die Erfindung wird eine Lösung zur Herstellung beziehungsweise

Konfiguration einer universellen Überwachungseinrichtung gegeben, die so flexibel wie die bekannte vollständige Übertragung des gesamten Computerprogramms in den Speicher der Überwachungseinrichtung vor Ort ist, zugleich jedoch mit einem Bruchteil der Übertragungsdauer auskommt. Anstelle der Übertragung eines kompilierten ausführbaren Programmcodes in den Speicher der Steuervorrichtung der Überwachungseinrichtung wird nämlich nur noch ein Parametersatz an die Überwachungseinrichtung übertragen und in deren Speicher gespeichert. Da gleichzeitig das in der Überwachungseinrichtung hinterlegte ausführbare

Computerprogramm, welches die Erfassung der Zustandsgröße und die Sendung des Signals steuert, eine Vielzahl von verschiedenen einzeln oder in Gruppen aktivierbaren Funktionsmodulen aufweist, deren Arbeitsweise erst durch den im Speicher hinterlegten Parametersatz bestimmt wird, kann eine besonders große Flexibilität auf der einen Seite bei der Erfassung einer oder mehrerer

Zustandsgrößen des Fahrzeugreifens und auf der anderen Seite bei der

fahrzeugspezifisch angepassten Erstellung beziehungsweise Codierung und

Übersendung des die erfasste Zustandsgröße beschreibenden Signals erreicht werden.

Das permanent im Speicher der Steuervorrichtung oder einem dieser

zugeordneten Speicher hinterlegte Computerprogramm mit den verschiedenen Funktionsmodulen kann auch als Master-Software bezeichnet werden, die bei jeder Anwendung der universellen Überwachungseinrichtung nahezu oder vollständig identisch ist. Der Parametersatz hingegen variiert in Abhängigkeit der jeweiligen fahrzeugspezifischen Anwendung. Da der Parametersatz einen wesentlich kleineren Speicherbedarf als die Master- Software aufweist, kann er besonders schnell von einer Konfigurationseinrichtung, die beispielsweise in einer Werkstätte eines Fahrzeugherstellers, Servicepartners oder eines Reifenservices vorgesehen ist, in den Speicher der universellen

Überwachungseinrichtung übertragen werden, insbesondere drahtlos. Die Master- Software hingegen kann bereits bei der Herstellung der universellen

Überwachungseinrichtung beispielsweise in einer Produktionsstraße in den

Speicher programmiert werden, entweder drahtlos oder zur Herstellung einer besonders hohen Programmiergeschwindigkeit auch durch entsprechende elektrische Kontakte.

Die Programmierung des ausführbaren Computerprogramms in der

Steuervorrichtung, das heißt der sogenannten Master-Software bei der Herstellung bedeutet nicht, dass diese nicht im Bedarfsfall nachträglich umprogrammiert oder überprogrammiert werden kann, um beispielsweise neue Funktionsmodule einzurichten oder vorhandene Funktionsmodule zu überarbeiten. Dies wird in der Regel jedoch nur in größeren Zeitabständen für sogenannte Software-Updates bei Altbeständen erforderlich sein und nicht unmittelbar während eines Reifenservices.

Das im Speicher der Überwachungseinrichtung gespeicherte ausführbare

Computerprogramm (Master-Software) beinhaltet vorteilhaft alle grundlegenden Funktionsmodule, um eine anwendungsspezifische Software für alle auf dem Markt befindlichen oder erforderlichen Überwachungseinrichtungen, bei der Überwachung des Reifendrucks auch Reifendrucksensor genannt, zu realisieren. Jedes einzelne Funktionsmodul kann je nach Applikation verwendet oder eben nicht verwendet werden, indem es durch einen Parameter des gespeicherten Parametersatzes aktiviert oder deaktiviert wird. Wenn ein Funktionsmodul verwendet wird, so können vorteilhaft weitere Parameter aus dem Parametersatz das Verhalten des Funktionsmoduls definieren. Im Einzelnen umfasst eine erfindungsgemäße universelle

Überwachungseinrichtung zur Überwachung von einer oder mehreren

Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens wenigstens einen Sensor zur Erfassung einer Zustandsgröße des Fahrzeugreifens, beispielsweise des Luftdruckes oder der Temperatur. Es ist wenigstens ein Sender zur Übersendung eines drahtlosen codierten Signals in Abhängigkeit der erfassten Zustandsgröße vorgesehen, wobei unter Codierung die anwendungsspezifische Einbindung eines von der erfassten Zustandsgröße abhängigen Wertes in das analoge oder vorteilhaft digitale Signal zu verstehen ist.

Die erfindungsgemäße Überwachungseinrichtung umfasst ferner eine

Steuervorrichtung, die mit dem Sensor und dem Sender in Verbindung steht, um die Erfassung der Zustandsgröße und die Sendung des Signals zu steuern, wobei der Steuervorrichtung ein Speicher zugeordnet oder in diese integriert ist, in welchem ein durch die Steuervorrichtung ausführbares Computerprogramm, zuvor auch als Master-Software bezeichnet, gespeichert ist, das die Erfassung der Zustandsgröße und die Sendung des Signals steuert.

Erfindungsgemäß weist das Computerprogramm nun eine Vielzahl von einzelnen oder in Gruppen aktivierbaren Funktionsmodulen auf, die eingerichtet sind, um in Abhängigkeit von ihrer Aktivierung oder Deaktivierung den Inhalt und die

Codierung des zu sendenden Signals zu verändern, um dadurch das Signal an die Anforderungen eines das Signal auswertenden Empfängers, insbesondere innerhalb des Fahrzeugs, beispielsweise der Fahrzeugsteuerung, anpassen zu können, sodass die Überwachungseinrichtung in verschiedenen Fahrzeugsystemen verschiedener Hersteller verwendet werden kann.

Der Steuervorrichtung ist erfindungsgemäß ein Empfänger zum Empfangen eines Parametersatzes zugeordnet, wobei der Empfänger innerhalb der

Steuervorrichtung oder außerhalb von dieser vorgesehen sein kann. Ferner ist der Speicher der Steuervorrichtung zum Speichern des vom Empfänger empfangenen Parametersatzes eingerichtet und das im Speicher gespeicherte, von der

Steuervorrichtung ausführbare Computerprogramm ist eingerichtet, um seine Funktionsmodule in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten

Parametersatzes zu aktivieren und deaktivieren und die durch die

Funktionsmodule ausgeführte Veränderung des Inhalts und der Codierung des zu sendenden Signals in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten

Parametersatzes zu bestimmen.

Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass das Computerprogramm eingerichtet ist, um stets wenigstens zwei seiner Funktionsmodule in Abhängigkeit des gespeicherten Parametersatzes zu aktivieren, das bedeutet, dass während des Gebrauchs der universellen Überwachungseinrichtung immer zumindest zwei Funktionsmodule aktiv sind und somit den Inhalt und die Codierung des von der Überwachungseinrichtung mittels des Senders gesendeten Signals bestimmen.

Beispielsweise weist der Parametersatz einen oder mehrere Parameter auf, welche die Position eines Wertes einer mit dem Sensor erfassten Zustandsgröße in dem zu sendenden Signal bestimmen. Der Parametersatz kann einen oder mehrere Parameter aufweisen, welche die Bitlänge eines Wertes einer mit dem Sensor erfassten Zustandsgröße in dem zu sendenden Signal bestimmen.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Parametersatz einen oder mehrere Parameter aufweist, welche ein Sendeintervall und/oder eine

Bitübertragungsgeschwindigkeit des zu sendenden Signals bestimmen.

Günstig ist es, wenn der Parametersatz einen oder mehrere Parameter aufweist, welche ein Erfassungsintervall zur Erfassung einer Zustandsgröße mit dem Sensor bestimmen. Beispiele für Funktionsmodule der universellen Überwachungseinrichtung sind die folgenden: ein Funktionsmodul zur Steuerung der Erfassung des Luftdruckes in dem Fahrzeugreifen und der Sendung eines hiervon abhängigen Druckwertes ein Funktionsmodul zur Steuerung der Erfassung einer Temperatur in dem Fahrzeugreifen und der Sendung eines hiervon abhängigen

Temperaturwertes

ein Funktionsmodul zur Steuerung der Energieabgabe einer in der

Überwachungseinrichtung integrierten elektrischen Batterie

ein Funktionsmodul zur Steuerung einer Zeiterfassung

ein Funktionsmodul zur Steuerung der Codierung, des Sendeintervalls, der

Bitübertragungsgeschwindigkeit und/oder der Modulation des zu sendenden

Signals

ein Funktionsmodul zur Steuerung der Sendung von in dem Parametersatz abgelegten Statuswerten, Identifikationswerten und/oder Grenzwerten für die Zustandsgröße.

Beispiele für in dem Parametersatz abgelegte Statuswerte sind beispielsweise die Reifengröße, die Latschfläche, Seitenkräfte und andere Reifenzustandsgrößen des Reifens, in welchem die universelle Überwachungseinrichtung eingesetzt ist.

Gemäß einer vorteilhaften erfindungsgemäßen Ausführung ist der

Überwachungseinrichtung ein Beschleunigungssensor zugeordnet oder in diese integriert, welche die Richtung einer Beschleunigung der

Überwachungseinrichtung erfasst. Ferner ist ein Funktionsmodul zur Steuerung der Erfassung der Beschleunigungsrichtung mit dem Beschleunigungssensor und zum Senden eines hiervon abhängigen Wertes mit dem Sender vorgesehen.

Hierdurch ist es möglich, dass die Überwachungseinrichtung selbsttätig feststellt, auf welcher Seite der Fahrtrichtung sie in einem Fahrzeugreifen installiert ist. Zugleich können weitere Größen erfasst werden, beispielsweise die Drehgeschwindigkeit oder Drehzahl des Reifens, um zu bestimmen, ob die

Überwachungseinrichtung auf einer Vorderachse oder einer Hinterachse beziehungsweise einer angetriebenen Achse oder nicht angetriebenen Achse im Fahrzeug integriert ist, insbesondere durch Vergleich der erfassten

Drehgeschwindigkeit oder Drehzahl mit einer vorgegebenen berechneten

Drehgeschwindigkeit oder Drehzahl und/oder der Drehgeschwindigkeit/Drehzahl anderer Reifen.

Der universellen Überwachungseinrichtung kann gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform neben dem ersten Empfänger zum Empfangen des

Parametersatzes ein zweiter Empfänger zugeordnet oder in diese integriert sein, der zum Empfangen von Steuersignalen aus einer Sendevorrichtung des

Fahrzeugs eingerichtet ist. Ferner ist in diesem Fall vorteilhaft wenigstens ein Funktionsmodul zur Steuerung des zweiten Empfängers und zur Verarbeitung der von diesem empfangenen Steuersignalen vorgesehen. Der zweite Empfänger kann sich beispielsweise hinsichtlich seiner Empfangsfrequenz, Signalamplitude oder durch sein Modulations- beziehungsweise Demodulationsverfahren vom ersten Empfänger unterscheiden. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass sowohl der Empfang des Parametersatzes als auch der Empfang von Steuersignalen aus einer Sendevorrichtung des Fahrzeugs von ein- und demselben Empfänger ausgeführt werden.

Im Unterschied zu dem im Speicher der Überwachungseinrichtung hinterlegten von der Steuervorrichtung ausführbaren Programm (Master-Software) kann der empfangene und im Speicher hinterlegte Parametersatz frei von einem durch die Steuervorrichtung ausführbaren Programm beziehungsweise frei von durch die Steuervorrichtung ausführbarem Programmcode sein, sondern tatsächlich nur Parameter aufweisen, welche das Verhalten der einzelnen Funktionsmodule bestimmen, sowie insbesondere weitere Informationen oder Statuswerte beinhalten. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Konfiguration einer universellen

Überwachungseinrichtung zur Überwachung von einer oder mehreren

Zustandsgrößen eines Fahrzeugreifens sieht das Übertragen eines

Parametersatzes mittels einer Konfigurationseinrichtung drahtlos oder drahtgebunden an die Steuervorrichtung der Überwachungseinrichtung und das Speichern des Parametersatzes in dem Speicher der Überwachungseinrichtung vor, wobei das Computerprogramm anschließend eines oder mehrere einer Vielzahl von in ihm vorgesehenen Funktionsmodulen in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes aktiviert oder deaktiviert, wobei die Funktionsmodule in Abhängigkeit ihrer Aktivierung oder Deaktivierung und in Abhängigkeit von Parametern des gespeicherten Parametersatzes den Inhalt und die Codierung des mit dem Sender gesendeten Signals verändern.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und den Figuren exemplarisch beschrieben werden.

Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen

Überwachungseinrichtung und deren Verwendung;

Figur 2 eine schematische Darstellung des Speicherinhalts der

erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung. In der Figur 1 ist schematisch die Verwendung einer erfindungsgemäßen

Überwachungseinrichtung dargestellt. Von der erfindungsgemäßen

Überwachungseinrichtung sind eine Vielzahl in den verschiedenen Reifen eines Fahrzeugs 1 vorgesehen, siehe hier jeweils eine Überwachungseinrichtung 10 in einem Reifen des Vorderrades 2 und eine Überwachungseinrichtung 10 in einem Reifen des Hinterrades 3. Die Überwachungseinrichtungen 10 erfassen jeweils wenigstens eine Zustandsgröße in den Reifen der Vorderräder 2 und der Hinterräder 3 und senden ein entsprechendes Signal an eine Empfangseinrichtung 4 in dem Fahrzeug 1, welche die empfangenen Signale auswerten und in der Fahrzeugsteuerung speichern und/oder einem Fahrer signalisieren kann.

Eine Überwachungseinrichtung 10 aus dem Fahrzeugreifen ist in der Figur 1 ferner nochmals etwas größer dargestellt, wobei man einzelne Komponenten erkennen kann. So weist die Überwachungseinrichtung 10 wenigstens einen Sensor 11 zur Erfassung einer Zustandsgröße des Fahrzeugreifens auf. Vorliegend ist ein

Ausführungsbeispiel mit zwei Sensoren 11 dargestellt, von denen einer den Luftdruck im Fahrzeug reifen und der andere die Temperatur des Fahrzeugreifens erfasst. Beide Zustandsgrößen könnten jedoch auch von ein- und demselben Sensor erfasst werden.

Ferner ist ein Sender 12 vorgesehen, der in Abhängigkeit des erfassten Druckes und der erfassten Temperatur ein Signal an die Empfangseinrichtung 4 im

Fahrzeug 1 sendet. Zur Steuerung der Erfassung des Druckes und der Temperatur sowie der Sendung des Signals ist eine Steuervorrichtung 13 vorgesehen, die einen Speicher 14 aufweist. Auf dessen Inhalt wird nachfolgend anhand der Figur 2 näher

eingegangen. Die Überwachungseinrichtung 10 weist ferner einen Empfänger 15 auf, der einen Parametersatz aus einer Konfigurationseinrichtung 20, die beispielsweise mit einem Computer 21 verbunden ist, empfängt. Mittels des Computers 21 kann ein für die Verwendung der Überwachungseinrichtung 10 im Fahrzeug 1 passender Parametersatz beispielsweise aus einer Datenbank erstellt werden und mittels der Konfigurationseinrichtung 20 an den Empfänger 15 drahtlos oder drahtgebunden übersandt werden, sodass der Parametersatz in dem Speicher 14 gespeichert wird. Die Übersendung des vollständigen Parametersatzes, der gemäß einer Ausführungsform stets dieselbe Länge und dasselbe Format aufweist, was jedoch nicht zwingend ist, benötigt nur wenige Sekunden, insbesondere sogar weniger als 1 Sekunde.

In der Figur 2 ist der Inhalt des Speichers 14 schematisch und beispielhaft dargestellt. So ist in dem Speicher 14 zunächst ein durch die Steuervorrichtung 13 (in der Figur 2 nicht gezeigt) ausführbares Computerprogramm 18 gespeichert. Dieses weist eine Anzahl von Funktionsmodulen 16 auf. Ferner ist in dem Speicher 14 ein Parametersatz 17 gespeichert. Dieser wird im Betrieb der

Überwachungseinrichtung oder auch nur während einer Installationsroutine derselben durch die Steuervorrichtung 13 gelesen, woraufhin diese entsprechend der Arbeitsweise des Computerprogramms 18 einzelne Funktionsmodule 16 aktiviert oder deaktiviert, sowie das Verhalten der einzelnen Funktionsmodule 16 in Abhängigkeit des Parametersatzes 17 anpasst.

Wenn beispielsweise ein Funktionsmodul 16 zur Steuerung der Signalcodierung und physikalischer Signaleigenschaften vorgesehen ist, so kann dieses

Funktionsmodul, gegebenenfalls durch einzelne Unterfunktionen, beispielsweise den strukturellen Aufbau des Signals (Codierung), beispielsweise die Länge und die Struktur einer Präambel, die Länge einer Seriennummer und die Ordnung der einzelnen unterschiedlichen Informationen wie Druckwert, Temperaturwert und/oder Status innerhalb des Signals bestimmen. Zugleich kann die technische Schnittstelle zwischen der Überwachungseinrichtung 10 und der

Empfangseinrichtung 4 im Fahrzeug 1 näher definiert werden, beispielsweise durch Vorgabe der Art der Modulation, der Sendegeschwindigkeit

(Bitübertragungsgeschwindigkeit) und der Frequenz des Signals.

Wenn ferner beispielsweise ein Funktionsmodul 16 zur Steuerung der Erfassung des Luftdruckes mit dem Sensor 11 (siehe die Figur 1) vorgesehen ist, so kann dieses Funktionsmodul 16 durch einen zugehörigen Parameter in dem Parametersatz 17 aktiviert werden und weitere Parameter in dem Parametersatz 17 können beschreiben, in welchem Intervall die Druckmessung ausgeführt werden soll, beispielsweise alle 5 Sekunden. Falls gewünscht, können ferner Grenzwerte für die Druckmessung übergeben werden, um zu bestimmen, ob ein gemessener Druck den Grenzwert erreicht oder überschritten hat und ob deswegen das Erfassungsintervall des Druckes und/oder ein Sendeintervall der Druckinformation an die Empfangseinrichtung 4 im Fahrzeug geändert werden soll und/oder ob ein Warnsignal ausgegeben werden soll. Ein weiterer Parameter in dem Parametersatz 17 kann beispielsweise bestimmen, wieviel Bit für den Druckwert in dem Signal zur Verfügung stehen. Dabei kann diese Information entweder in dem Funktionsmodul 16 zur Steuerung der

Erfassung des Luftdruckes und der Sendung eines hiervon abhängigen

Druckwertes verwendet werden, oder für die verschiedenen erfassten

Zustandsgrößen in einem Funktionsmodul, das die Codierung des Signals, wie zuvor beschrieben, festlegt.

Neben den der Erfassung einzelner Zustandsgrößen beziehungsweise dem Aufbau des Signals zugeordneten Parametern kann der Parametersatz 17 auch weitere Informationen aufweisen, beispielsweise einen Identifikationscode und/oder eine Seriennummer der Überwachungseinrichtung oder andere mittels dem Computer 21 eingebbare reifenspezifische Größen, beispielsweise die aktuelle Profiltiefe oder anderes.