| 1. | Universalband , dadurch gekennzeichnet , daß das Band auf dem einen Rand der Oberseite ( 3) des Bandes in Längsrich¬ tung ein erstes Haftverschlußband ( 5 ) , das mit dem Rand des Bandes 1 kongruent auf seiner Längsaußenseite durch Quer¬ einbuchtungen ( 6) in einer durchgehenden Reihe läppchenartig unterteilt ist, und auf dem anderen Rand der Unterseite (8) des Bandes ein,zweites Haftverschlußband (10) aufweist, so daß das Band von dem einen Ende im Querschnitt betrachtet das erste Haftverschlußband (5) auf dem rechten Rand der Oberseite (3) des Bandes in Längsrichtung und das zweite Haftverschlußband (10) auf dem linken Rand der Unterseite (8) des Bandes in Längsrichtung aufweist, so daß durch eine spiralförmige Umdrehung des Bandes von diesem Ende aus von links nach rechts um 360° das zweite Haftverschlußband (10) der linken Unterseite (8) mit dem ersten Haftverschlußband (5) der rechten Oberseite (3) ineinandergreift, und das Band von dem anderen Ende im Querschnitt betrachtet das erste Haftverschlußband (5) auf dem linken Rand der Oberseite (3) des Bandes (1 ) in Längsrichtung und das zweite Haftverschlußband (10) auf dem rechten Rand der Unterseite (8) des Bandes in Längsrichtung aufweist, so daß durch eine spiralförmige Umdrehung des Bandes von diesem anderen Ende aus von rechts nach links um 360° das zweite Haftverschlußband (10) der rechten Unter¬ seite (8) mit dem ersten Haftverschlußband (5) der linken Oberseite (3) ineinander¬ greift , und bei einer Drehung des Bandes ( 1 ) , vom Bandquerschnitt aus betrachtet , um 180 Grad das Band ( 1 ) ebenfalls von rechts nach links und von links nach rechts spiralförmig wickelbar ist , so daß sich in vier Fällen der spiralförmigen Wickelbarkeit eine in etwa gleichförm¬ ige Innen als auch Aussenfläche ergibt . |
| 2. | Universalband nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Läppchen (7) oder die Läppchenreihe ( 7) des ersten Haftverschlußbandes ( 5 ) so ausgebildet sind , daß sie sich beim Ineinandergreifen mit dem zweiten Haftverschlußband ( 10) bei der spiralförmigen Umdrehung des Bandes ( 1 ) enger aneinanderlegen oder mit Ab¬ stand zueinanderlegen . |
| 3. | Universalband nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , daß das Band ( 1 ) im Material aus Kunststoff , Kunststoff¬ legierungen und /oder aus Kuststαf f gewebe oder Gewebe aus Kunststoff legierungen besteht . |
| 4. | Universalband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Läppchen (7) oder die Läppchen der Läppcheπreihe(7) in der Fläche quadratisch, oval, halbrund, streifenförmig, dreieck^ förmig, zackenförmig, rautenförmig, trapezförmig oder schleg eiförmig sind oder sich zur Längsaußenseite hin verjüngen. |
| 5. | Universalband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Haftverschlußband (5) und das zweite Haftverschluß Band (10) als durchgehende Bänder (5,10) mit Längselastizität und / oder Längsflexibilität ausgebildet sind. |
| 6. | Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverschlußbänder (5, 10) unlösbar an dem Band befestigt oder mit diesem integral verbunden oder auch als Klett¬ verschlußbänder ausgebildet sind. |
| 7. | Universalband nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeich¬ net, daß das erste Haftverschlußband (5) als Kletthaftele mentband und das zweite Haftverschlußband (10) als Klett verbindungselementband ausgebildet ist. |
| 8. | Universalband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Haftverschlußband (10) in Form des Klettverbindungs elementbandes / Klettflauschbandes auf der gesamten Unterseite des Bandes (1) vollflächig ausgebildet ist. |
| 9. | Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band selbststützend und das erste Haftverschlußband (5) relativ steif ausgebildet ist. |
| 10. | Universalband nach einem oder mehreren der Anprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus einem elastischen Material ist und an dem Rand, der dem läppchenförmigen ( 7) Längsrand gegenüberliegt geringfügige Ausbuchtungen besitzt . |
| 11. | 1 1. |
| 12. | Universalband nach einem oder mehreren der obigen Anprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf der Oberseite (3) und/oder der Unterseite (8) ganz oder teilflächig mit Polsterelementen versehen ist . |
| 13. | Universalband nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Polster¬ elemente > aus Hohl oder Vollprofilen oder aus einer Kombination aus beiden gebildet werden, wobei die Hohlprofile durchgehend über die gesamte Länge und/oder Breite als Hohlprofil ausgebildet oder in Kammern aufgeteilt sind. |
| 14. | 1 3. |
| 15. | Universalband nach Anspruch 1 1 oder 1 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterelemente an dem Band befestigt sind, aus Kunststoff bestehen und/oder gewebeverstärkt sind. |
| 16. | Universalband nach Anspruch 1 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polster¬ elemente durch Verkleben oder Verschweißen an dem Band befestigt sind. |
| 17. | 1 5. |
| 18. | Universalband nach Anspruch 1 1 oder 1 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterelemente ι in dem Band eingearbeitet sind. |
| 19. | Universalband nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Polster¬ elemente in Form von einer oder mehreren Hohlraumkammern (20) im Inneren des Bandes ausgebildet werden. |
| 20. | 1 7. Universalband nach Anspruch 1 5 oder 1 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewölbekammer(n) in dem Band ganzflächig über die Breite und/oder Länge des Bandes oder teilflächig streifenförmig, als Gitter, Diagonal, Kreis oder Kettenmu¬ ster ausgebildet ist/sind. |
| 21. | 1 8. Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Band mit plattenförmigen Einlagen und/oder Auflagen versehen ist. |
| 22. | 1 9. Universalband nach Anspruch 1 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten schuß und explosionsfest und/oder hieb und stichfest ausgebildet sind. |
| 23. | 20 Universalband nach Anspruch 1 8 oder 1 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus Stahl, Keramik, NEMetall, Kunststoff, Holz, Titan oder Aluminium oder aus Kombinationen obiger Materialien hergestellt sind. |
| 24. | 21Universalband nach Anspruch 1 8, 1 9 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten als Auflagen und/oder Einlagen an den Bändern vernäht, verschweißt, vernietet, verklebt oder getackert sind. |
| 25. | 22 Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, daß die Platten dachpfannen oder schuppenförmig angeordnet sind. |
| 26. | 23 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Anprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band mit Solarzellen oder Solarbändern und entsprechen¬ den elektrischen Anschlüssen für eine Batterie versehen ist. |
| 27. | 24 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus durchsichtigem Material ist. |
| 28. | 25 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus Gewebefasermaterial ist. |
| 29. | 26 Universalband nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus Kunststoffaser, Glasfaser, NEMetallfaser, Aluminiumfaser, Stahlfaser, Titanfaser oder Naturfaser ist. |
| 30. | 27 Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Band aus Elastan, Viskose, Polyamid, eng oder weitmaschigen Verbandgewebe aus Naturfaser oder Mischgewebe, eng oder weitmaschigem Frotteegewebe, Keramikgewebe, Baumwolle, Seide, Kettengewebe aus NEMetall Stahlgewebe, Aluminiumgowebe oder Titangewebe, Kohlefaser, Keflar oder aus Kombinationen dieser Gewebe besteht. |
| 31. | 28 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewebe schuß und explosionsfest und/oder hieb und stichfest ausgebildet ist. |
| 32. | 29 Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Band 1 aus Stahl , Stahllegierungen , NEMetall oder NEMetallegierungen besteht . |
| 33. | 30 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Baπdgewebe atmungsaktiv, antiallergen, hautfreundlich und/oder schweißabsorbierend und/oder waschbar ausgebildet ist. |
| 34. | 31Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewebe oder die Haftverschlußbänder säurefest und/oder hitzebeständig ausgebildet sind. |
| 35. | 32 Universalband nach Anspruch 31 , dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewe¬ be Oder die Haftverschlußbänder dünn mit Kunststoff, Metall, NeMetall oder Keramik hitzebeständig und/oder säurefest beschichtet sind. |
| 36. | 33 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewebe und die Haftverschlußbänder dem medizinischhygienischen Standard angepaßt sind. |
| 37. | 34 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewebe und/oder die Haftverschlußbänder mit einer dünnen Kunststoffschicht versehen sind. |
| 38. | 35 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandgewebe mit dem Kunststof f band oder den Profilen oder Polsterelementen verschweißt oder verklebt ist. |
| 39. | 36 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverschlußbänder so auf dem Band angeordnet und befestigt sind, daß sie mit der Oberfläche des Bandes bündig abschließen. |
| 40. | 37 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Bandmaterial mit einem flauschigen Gewebe nur das erste Haftverschlußband in Form des Kletthaken oder des Pilzkopf bandes vorgesehen ist 38 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der ersten und zweiten Haftverschlußbänder selbstklebende Bänder und / oder sich selbstverschweißende Kontaktbänder verwendet werden . |
| 41. | 39 Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der ersten und zweiten Haftverschlußbänder Saugnoppenbänder verwendet werden. |
| 42. | 40 Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der ersten und zweiten Haftverschlußbänder mit Druckknöpfen versehene Bänder verwendet werden. |
| 43. | 41Universalband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der ersten und zweiten Haftverschlußbänder mit Druckrilien versehene Bänder verwendet werden. |
| 44. | 42 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein oder Auflagen gemäß Anspruch 1 8 als Gewichte ausgebildet sind. |
| 45. | 43 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen gemäß Anspruch 1 8 als Panzerung über die Länge und Breite des Bandes ausgebildet sind. |
| 46. | 44 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder beiden Enden des Bandes Öffnungen zum Hindurchführen des Daumens oder Fingers ausgebildet sind. |
| 47. | 45 Universalband nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen sternförmig, kreuzförmig oder schlitzförmig ausgebildet und durch eine Naht oder durch Einsätze aus Kunststoff oder Metall verstärkt sind. |
| 48. | 46 Universalband nach einem oder mehreren der obigen An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Universalband zwi¬ schen seinen Enden mit einer Gelenkkappe versehen ist. |
| 49. | 47 Universalband nach einem oder mehreren der obigen An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet,daß daε Universalband rohr¬ formig ausgebildet ist. |
| 50. | 48 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverschlußbänder (5, 1 0) aus einzelnen, in Längs¬ richtung nebeneinanderliegenden Haftverschlußelementen gebildet werden. |
| 51. | 49 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß das Universalband mit einer Spezialfolie, die der Oberflächenfächenprofil struktur der Haifischhaut nachgebildet ist und einer so¬ genannten Ripletsfolie oder Naturhaihaut, klebbar und/oder schweißbar überzogen ist. |
| 52. | 50 Universalband nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß die Folien aus Kunststoff, Kunststofflegierungen, Stahl, Stahllegierungen,NEMetall, NEMetallegierungen oder Keramik bestehen. |
| 53. | 51 Universalband nach Anspruch 49 u. 50,dadurch gekenn¬ zeichnet,das die Folien und die Naturhaihaut dünn mit Kunststoff einer Kunststofflegierung, Stahl oder einer Stahllegierung,NEMetall oder einer NEMetallegierung beschichtet sind. ^2* Universalband nach Anspruch 23 oder mehreren der obi Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (1) mit den entsprchenden Isolationsschutzvorrichtungen gegen Stromschläge oder übermäßiger Hitze und / oder Kälte ausgestaltet ist. |
| 54. | 53 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band in ein¬ er durchgehenden Längsrichtung mit einem gasförmigen oder flüssigen Medium gefüllt ist. 54« Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß das Band zur Befüllung mit Luft oder einem anderen gas oder flüssig förmigen Medium mit Druckluftveπtilen oder Druckventilen ausgestaltet ist. ,5* Universalband nach einem oder meheren der obigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet,daß das Band (1) im Innern mit einem Medium oder Material durchgehend ge¬ gefüllt ist, welches durch entsprechende elektrische Anschlüße Wärme von innen nach außen erzeugt. |
| 55. | 56 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das Band (1) im Innern mit einem Medium oder Material durchgehend ge¬ füllt ist, welches durch entsprechende elektrische Anschlüße Kälte von innen nach außen erzeugt. |
| 56. | 57 Universalband nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Band auf seiner Unter¬ seite ganz oder teilflächig ein tiefenwirksames Schmerz¬ mittel, oder ein anderes oder ähnliches Therapeutikum als Salbenfolie oder Medikamentenfolie angebracht ist. |
| 57. | 58 Universalband nach Anspruch 23, 52 bis 54,oder mehr¬ eren derobigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (1) mit einem separaten Heizstufenregler und / oder Sicherheitsthermostat, Notabschaltung, Kontrolleuchte, Warnton oder UmwicklungsdruckSensoren am Band (1) oder am Handschalter mit den elektrischen Anschlüßen ver¬ sehen ist. |
| 58. | 59 Universalband nach einem oder mehεeεen der obigen Ansprüche .dadurch gekennzeichnet, daß die Polster¬ elemente als Volloder Hohlprofile ganz oder teil¬ flächig auf der Bandoberseite angebracht sind. |
| 59. | 60Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,daß das Band (1) in der Längsrichtung von beiden Bandflächen ( 3,8 ) aus jeweils pro Bandfläche von links nach rechts und von rechts nach links spiralförmig wickelbar und besonders für den medizinischen Bereich geeignetist. |
| 60. | 61 Universalband nach einem oder mehreren der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenränder In Längsrichtung am Universalband und an den Haftver¬ schlußbändern nicht unterbrochen in einer durchgehenden Linie angeordnet sind. |
Die Erfindung betrifft ein Universalband zum Umwickeln von Objekten oder zur Bildung von wiederauflösbaren Tunneln, Röhren oder Fohrleitungen.
Das Univeesalband findet sowohl in der Technik als auch in Bereichen des alltäglichen Lebens, in der Arbeitswelt, der Heimwerkerwelt, des Sports und der Medizin sowie zum Schutz oder zur Rettung bei Katastrophen und in der Ener- gewinnung Anwendung.
In der Technik kann das Universalband überall dort ein¬ gesetzt werden, wo Gegenstände spiralförmig umwickelt werden müssen,wie zum Beispiel Kabelumwicklungen , Rohr¬ umwicklungen, Isolierυmwicklungen, Rahmenumwicklungen und dergleichen.
Wichtige Anwendungsbereiche des Universalbandes liegen in den Bereichen des täglichen Lebens,der Arbeitswelt, der Heiπtwerkerwelt , der Energiegewiπnυnj? und zur Sicher¬ ung von Transportgut, in der Verpackung, ebenso des Sports und der Medizin.
So kann das Universalband beispielweise als Schutzloser Verband an menschlichen Körperteilen verwendet werden. Da sich das Band optimal der Körperform anpaßt und gleichermaßen gut und sicher sowohl an den linken als auch rechten Körperteilen, wie Armen und Beinen, an¬ wendbar ist, ergibt sich ein breites Anwendungsspek¬ trum für den medizinischen und sportlichen Bereich Beispielhaft seien hier die folgenden Anwendungen ggppeennπnaannnnnnrtt !:: chienender Verband bei Knochenbrüchen von Armen und einen; Stützverband bei Rippenverletzungen; als schüt-
S Q npΛorrHtaι rrt(- oenn ae ii nng o aes e 0e ♦t-z T. tt uwperr rdi penn.
Das Universalband kann z.B. an Armen, Beinen,Füßen, Brust, Bauch,in der Leistengegend, am Hals und Kopf sowohl für Menschen als auch für Tiere zu obigen Zwecken eingesetzt werden. Es kann ein kurzer Klebe¬ streifen zum Fixieren des Bandes am Band selbst oder an dem Objekt vorgesehen sein.
Außerdem kann es auch als Schutz vor Tierbissen ,Hai¬ oder Alligatorenbissen, Schlangenbissen und dergleichen ( z.B. Beinschutz für Briefträger ) und in anderer spezieller Ausführung zum Schutz vor Explosions-, Schuß- oder Stichverletzungen und schweren Quetschun- en verwendet werden.
Schließlich ist es auch zum Befestigen von Teilen an Hand- oder Fußgelenken verwendbar, wie z.B. als Uhren¬ armband, als Kompaßband sowie als einfaches Schmuck¬ band für Arme oder Beine.
Ebenso ist das Universalbaπd ein wrksamer Schutz gegen Verletzungsgefahr,z.B. beim hantieren mit Werkzeug oder elektrischen Geräten ( Bohrmaschinen ,Fräsen) oder drehenden und beweglichen Werkstoff- und Maschinenteilen. Auch in der Auto- Motorrad- Fahrradreparatur oder dem Bootsbau,dem Umgang mit Säure oder anderen gefährlichen Chemikalien ist das Universalband ein sinnvoller Unfall¬ verhütungsschutz. Bei Schweißarbeiten auf Baustellen kann es Kälte- und Hitzeschutz und bei klirrender Kälte ein wirksamer Schutz vor Verletzungsgefahr bei Straßenglätte und der entprechenden Ausrutschungsgefahr sein.
Ein weiteres Einsatzgebiet des Universalbandes ist der Katastrophen- und Rettungsdienst. Hier kommt das Band wie im medizinischen Bereich erläutert einmal zur Leistung der ersten Hilfe für Verletzte bei Knochenbrüchen, äußeren Ver¬ letzungen, Blutungen usw. zum Einsatz und zum anderen kann es in großformatiger Ausführung für die Herstellung von Röhren zum Bergen von Menschen angewandt werden. Hierbei ist insbesondere an die Ausbildung von Röhren zum Rutschen aus oberen Etagen eines Hauses, aus Flugzeugen oder dergleichen gedacht. Es ist aber ebenso möglich, daß diese aus dem Universalband gebildeten Röhren auch auf Baustellen zur Bauschuttbeseitigung aus Häusern verwendet werden.
Für die obengenannten verschiedenen Anwendungsgebiete gibt es zwar eine Reihe von für den Einzelfall mehr oder weniger geeigneten Mitteln, jedoch fehlt es bisher
an einem gleichzeitig für viele Verwendungen geeigneten, leicht handhabbaren und stets griffbereiten, universell einsetzbaren Teil. So erfüllt zum Beispiel eine Schiene mit darum gewickelter herkömmlicher Binde durchaus den Zweck des Ruhigstellens eines Gliedmaßes, jedoch ist diese Schiene oft sehr hinderlich. So ist z.B. ein Hund, der sich eine Beinverletzung zugezogen hat, die geschient werden muß, sehr stark in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, wenn überhaupt noch bewegungsfähig. Dieses widerspricht aber dem natürlichen Bewegungsdrang des Hundes, so daß er entweder gewaltsam ruhiggestellt oder aber die Schiene ständig neu befestigt werden muß, so daß diese Lösung praktisch wenig befriedigend ist.
Aber auch bei der Behandlung von Verletzungen des menschlichen Körpers ist es oft notwendig, Körperteile zu verbinden oder ruhigzustellen. Die bisher verwendeten normalen Binden aus Baumwolle oder Elastikmaterial sind insbesondere für das Verbinden von konischen Körperteilen, wie Unterarmen oder Beinen wenig geeignet, da sie sich jeweils nach kurzer Zeit von den Teilen mit größerem Umfang zu dem Teil mit kleinerem Umfang verschieben und damit ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Dem kann nur abgeholfen werden, wenn diese Binden extrem fest gebunden werden, was aber wiederum Unannehmlichkeiten für den Betroffenen infolge der Einschnürungen bedeutet. Auch ist es zum Beispiel bei einer Armver¬ letzung für den Verletzten kaum möglich, einen herkömmlichen Verband aus einer normalen Binde allein und ohne fremde Hilfe richtig anzulegen, da das gleichzeitige Halten und Wickeln des Verbandes mit nur einer Hand erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Auch in Slreßsituationen, zum Beispiel bei einer Verletzung durch einen Unfall, wenn der zuerst am Unfallort eintreffende Helfer oder der Verletzte selbst schnell erste Hilfe leisten muß, kann es für den ungeübten Helfer oder den Verletzten, verstärkt durch die Streßsituation, erhebliche Schwierigkeiten bereiten, einen herkömmlichen Verband anzulegen. Auch hier wäre es wünschenswert, ein einfach und sicher zu handhabendes Mittel zur ersten Hilfeleistung zur Verfügung zu haben, das auch in einer Streßsituation ohne Schwierigkeiten und medizinisch korrekt angewendet werden kann.
Bei der Verwendung von Schutzverbänden und dergleichen beim Sport besteht ebenfalls das Problem, daß ein solcher Verband bei der sportlichen Bewegung möglichst nicht oder nur wenig verrutschen oder sich lösen sollte, was aber durch die herkömmlichen Mittel nicht gewährleistet ist.
Für die Rettung von Menschen aus Häusern, Flugzeugen und dergleichen ist es gegenwärtig nicht möglich, in kurzer Zeit an Ort und Stelle bei Bedarf sichere Rutschen/Röhren bereitzustellen, da die notwendigen Materialien dafür bisher zu viel Platz beanspruchen, um in den Rettungsfahrzeugen mitgeführt zu werden.
Ein ähnliches Problem besteht bei den Röhren zur Bauschuttbeseitigung, die gegenwärtig aus voluminösen eimerartigen Elementen zusammengesetzt werden, die schwierig von einer Baustelle zur anderen zu transportieren sind.
Somit ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Universalband zum Umwickeln von Objekten, wie menschlichen oder tierischen Körperteilen, Kabeln, Rohren und dergleichen, oder zum Herstellen von Röhren oder Tunneln zur Verfügung zu stellen, das die obengenannten Nachteile im wesentlichen vermeidet, und schnell, einfach, sicher und universell anwendbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Universalband gelöst, das auf dem einen Rand der Oberseite des Bandes in Längsrichtung ein erstes Haf t verschlußband , das mit dem Rand des Bandes kongruent auf seiner Längsaußenseite durch Quereinbuchtungen in einer durch¬ gehenden Reihe läppchenartig unterteilt ist, und auf dem anderen Rand der Unterseite des Bandes ein zweites Haftverschlußband aufweist, so daß das Band von dem einen Ende im Querschnitt betrachtet das erste Haftverschlußband auf dem rechten Rand der Oberseite des Bandes in Längsrichtung und das zweite Haftverschlußband auf dem linken Rand der Unterseite des Bandes in Längsrichtung aufweist, so daß durch eine spiralförmige Umdrehung des Bandes von diesem Ende aus von links nach rechts um 360° das zweite Haftverschlußband der linken Unter¬ seite mit dem ersten Haftverschlußband der rechten Oberseite ineinandergreift, und das Band von dem anderen Ende im Querschnitt betrachtet das erste Haftver¬ schlußband auf dem linken Rand der Oberseite des Bandes in Längsrichtung und das zweite Haftverschlußband auf dem rechten Rand der Unterseite des Bandes in Längsrichtung aufweist, so daß durch eine spiralförmige Umdrehung des Bandes von diesem anderen Ende aus von rechts nach links um 360° das zweite Haftver¬ schlußband der rechten Unterseite mit dem ersten Haftverschlußband der linken Oberseite ineinandergreift, so daß in beiden Fällen sowohl die Innenfläche als auch die Außenfläche des spiralförmig gewickelten Bandes in etwa eine gleichförmige Oberfläche ergibt.
Generell ist das Universalband von seinen beiden Bandflächen ( beiseitig Ober- und Unterseite ) spiralförmig auf 360 Grad wickelbar, z.B. von einer Bandfläche wie beschrieben von links nach rechts und von rechts nach links und ebenso von der anderen Bandfläche aus von links nach rechts und von rechts nach links, so daß das Band sich in vier Fällen spiralförmig umwickeln läßt. Wobei wahlweise die jeweils geeignetste Bandfläche für die unterschiedlichsten medizinisch therapeutischen oder sportlichen Bereiche ein¬ gesetzt wird.
Durch eine derartige Ausbildung des Bandes wird eine Umwicklung eines Objektes erreicht, die sich optimal der Form des zu umwickelnden Objektes anpaßt, auch bei Bewegungen stabil und haltbar ist und die zudem auch unter widrigen Bedingungen sicher zu handhaben ist. Das Band kann sowohl für Wicklungen von links nach rechts als auch für Wicklungen von rechts nach links verwendet werden, wobei jeweils die optimale Paßform erhalten wird. Dazu braucht das Band nur einmal von dem einen Ende aus und das andere Mal von seinen anderen Ende aus spiralförmig gewickelt werden. Dieses ist besonders vorteilhaft für die Anwendung an linken bzw. rechten Gliedmaßen eines Menschen, wie z.B. die Arme. Sobald sich die Haftverschlußbänder der Ober- und Unterseite berühren, erfolgt die selbsttätige Verbindung derselben, so daß sich der Anwender nur noch auf das Wickeln selbst konzentrieren muß, was insbesondere die Möglichkeit schafft, die Wicklung z.B. eines verletzten Armes ohne fremde Hilfe mit dem gesunden Arm zu bewerkstel¬ ligen. Um dieses noch weiter zu erleichtern und zu unterstützen, kann das Universalband an seinem einen Ende und besonders vorteilhaft an seinen beiden Enden eine stern- oder kreuzförmige oder anderweitig eingeschnittene Öffnung zum Hindurchführen des Daumens oder eines Fingers besitzen. Die Öffnung/Öffnungen können bereits voll ausgebildet oder aber nur durch Perforierungen vorbereitet sein, um dann im Bedarfsfall von dem Benutzer leicht durchstoßen zu werden.
Die Außenränder des gesamten Universalbandes oder die
Ränder des Daumenschupfloches können entweder durch eine Naht oder durch Einsätze aus Kunststoff oder Metall miteinander verschweißt und/oder verstärkt werden.
Ebenso können sich die beiden Außenränder in Längsrichtung des Bandes wahlweise zu ihren beiden Bandenden hin verjüngen
Wenn das Band aus relativ steifen und festen Materialien besteht, kann es durch die spiralförmige Wicklung und die nachfolgende Verbindung des ersten und zweiten Haftverschlußbandes leicht in eine stabile, selbsttragende Röhre umgewandelt werden, die vielfach verwendbar ist. Bei entsprechender Dimensionie¬ rung kann sie zum Beispiel als Röhre zu Schuttbeseitigung aus Häusern oder dergleichen oder als Rutsche zur Rettung von Menschenleben aus Flugzeugen, Häusern usw. verwendet werden. Hier kann eine zusätzliche Verankerung an den Haftpunkten notwendig sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Damit bei dem spiralförmigen Umwickeln eine optimale Ausbildung der Umwicklung z. B . der Röhre erfolgt und ein dauerhaft guter Sitz der Umwicklung gewährleistet ist, ist das obere der beiden Haftverschlußbänder mit separaten und /oder verbundenen nebeneinander angeordneten Läppchen ausgebildet, die sich beim spiralförmigen Umwickeln des Bandes enger zueinanderlegen, so daß eine konische Form der Umwicklung erreicht wird. Bei einer zu umwickelnden zylindrischen Form werden
sich die Läppchen weniger eng aneinanderlegen, um die zylindrische Form optimal nachzubilden. Je größer die Neigung der zu umwickelnden Fläche ist, um so enger werden sich die Läppchen bei der spiralförmigen Umwicklung zueinanderlegen .
Die Läppchen können verschiedene Formen haben, als besonders vorteilhaft haben sich Läppchen erwiesen, die sich zur Längsaußen¬ seite hin konisch verjüngen, quadratisch, oval, halbrund, streifenförmig, dreieckfor¬ mig, zackenförmig oder rautenförmig, trapetzförmig , schlegelförmig oder ähnlich ausgebildet sind. Das an einem
Längsrand in einer durchgehenden Reihe läppcheπförmig ausgestaltete Haftverschlußband kann ein Kletthaftelement- band, Klettverbindungselementband , selbstklebendes Band oder ein selstverschweißendes Band sein, wobei diese genannten Bänder elastische und / oder flexible Eigenschaften am Universalband haben.
Ebenso ist das in der Längsrichtung durchgehende Haft¬ verschlußband Kletthaftelementband , Klettverbindungs- elementband,das selbstklebende Band oder das selbstverr- schweißende Band mit teils starren oder flexiblen und / oder elastischen Eigenschaften am Universalband ausgebildet. Die hier aufgeführten Bänder in ihren unterschiedlichsten Kleb-, Klett-, Schweiß- oder sonstige lös- oder unlösbare Verbindungen sind unlösbar auf dem läppchenförmigen Längsrand des Universalbandes angebracht, dies bedeutet, daß der läppchenförmige Längsrand des Haftverschluß-, Klett-, Kleb-, oder des sich selbstverschweißenden Bandes in den Einbuchtungen oder Einschnitten kongruent ist. Dabei sollte vorteilhaft das Bandmaterial des Universal¬ bandes flexibel und/ oder elastisch sein oder auch aus einem entsprechenden Kunststoff oder einer Kunststoffle- gierung bestehen.
Das läppchenförmige Haftverschlußband kann auch als läpp- chenförmiges Kletthakeπelementband oder als Klettverbind¬ ungselementband ausgebildet sein.
Am Längsrand des Universalbandes und am Haftverschlußband können die Läppchen unterschiedlich in ihrer Länge und Breite ebenso in größeren oder kleineren Abständen zueinander an¬ geordnet sein, so ist es möglich, daß es kurze, mittellange oder lange aber auch schmale oder breite Läppchen mit den un¬ terschiedlichsten flexiblen und / oder elastischen Eigen¬ schaften gibt Diese vormals beschriebenen Läppchen können dabei teil- oder abschnittsweise oder durchgehend angeordnet sein,ebenfalls ist es möglich, daß die Läppchen im Verbund mit einem aufblasbaren Universalband auch aufblas¬ bar mit den entsprechenden Eigenschaften sind, das Universal¬ band ist hierbei mit den entsprechenden Druckluftventilen zur Regulierung ausgestattet.
Anstelle des läppchenartigen Haf tverschluβbandes kann für besondere
Anwendungen auch ein durchgehendes Band mit Längselastizität vorteilhaft sein. So kann z.B. auch das Universalband für bestimmte Anwendungen, wie zur Verwendung als elastische Binde, selbst längselastisch ausgebildet sein, so daß in diesem Fall auch die Haftverschlußbänder elastisch ausgebildet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Haftver¬ schlußbänder als Klettverschlußbänder ausgebildet sind, von denen das eine ein Kletthakenband und das andere ein Klettflauschband ist. Diese an sich bekannten Klettverschlußbänder haben sich besonders für Anwendungen im medizinischen und sportlichen Bereich als vorteilhaft erwiesen, weil sie einfach und sicher zu verbinden sind und sich auch ebenso leicht wieder voneinander trennen lassen. Sie besitzen eine lange Haltbarkeit, so daß die damit ausgestatteten Universalbänder sehr viele Male wiederverwendbar sind. Für diese genannten Bereiche wird es bevorzugt, das Universalband mit den Klettverschiußbändern aus waschbaren Materialien herzustellen, die im medizinischen Bereich zudem die medizinisch hygienischen Bedingungen erfüllen sollten.
Das Kletthaftelement am Universalband kann als Klett¬ hakenband, als pilzkopfförmiges Haftelement, dem Pilz¬ kopfband und als anderes Kletthakenelement ausgebildet sein. Das Klettverbindungselement kann als Flauschband, Schiingen-Flauschband, als kettengewirktes formstabiles Schlingenveloursband , Veloursband, Filzband oder Schlingenfilzband oder als ähnliche Flauschbänder am Universalband ausgebildet sein.
Ebenso können die Kletthaftelemente und Klettverbindungs- elemente aus den unterschiedlichsten Materialien wie Kunststofflegierungen oder KunststoffZusammensetzungen , Stahllegierungen, Metallegierungen, NE-Metallegierungen bestehen und hierbei mit einer dünnen Schicht einer Kunst¬ stofflegierung oder Metallegierung, Metall, NE-Metall oder aus Kombinationen dieser Werkstoffe überzogen sein. Vorteilhaft ist diese Ausgestaltung gegen Hitze, gegeben¬ enfalls gegen Stromschlag und Säure, auch verbinden sich dadurch die Kletthaft- und KlettVerbindungselemente um bis zu 500 % besser!
Das Klettflauschband kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung auf der unteren Seite vollflächig ausgebildet sein, um gleichzeitig als für die Haut angenehme, weiche und polsternde Innenfläche zu wirken. Insbesondere für medizinische Zwecke sind die Universalbänder aber auch die Klettflauschbänder aus Materialien mit antiallergenen, hautfreundlichen und atmungsaktiven, ggf. auch mit schweißabsorbierenden Eigenschaften hergestellt.
Das Universalband selbst kann in Abhängigkeit vom Verwendungszweck aus allen denkbaren Materialien hergestellt und mit Zusatzelementen versehen sein, die ihm gewünschte Eigenschaften verleihen.
So kann es für Anwendungen im medizinischen und/oder sportlichen Bereich auf der Ober- und/oder Unterseite mit Polsterelementen versehen sein. Diese Polsterelemente sind aus Hohl- oder Vollprofilen oder aus einer Kombination der beiden gebildet und befinden sich entweder auf dem Band oder sind in dieses integriert. Sie können sich über die gesamte Länge und/oder Breite des Bandes erstrecken oder aber in Einzelprofile unterteilt sein. Es kann auch nur ein einzelnes Hohlprofil, das über die Länge durchgehend ist, vorgesehen werden.
Die Ausbildung der Polsterelemente erfolgt auf dem Band g anz- oder teilflächig über die Breite und/oder Länge des Bandes und ist dabei streifenförmig, als Gitter-, diagonal-, Kreis- oder Kettenmuster oder ähnlich ausgebildet
Diese gepolsterten Bänder sind insbesondere auf dem Gebiet des Sportes besonders vorteilhaft, insbesondere zum Schutz von Körperteilen bei Sportarten, bei denen es häufig zu Kollisionen zwischen den Sportlern kommen kann, wie z.B. Fußball,
Handball, Eishockey, Rugby und dergleichen, oder bei denen Stürze zu befürchten sind.
Um die Reibungsverluste bei Wettkampfsportlern, Motorradfahrern, Fahrradfahrern und dergleichen zu verringern, kann das Universalband auf der Oberfläche mit einer Spezialf olie kleb- oder schweißbar überzogen werden, welche dem Oberflächenmu¬ ster der Haifischhaut nachgebildet ist . Eine andere vor¬ t eilhafte Ausgestaltung besteht darin , daß die Haihaut als sogenannt Riplets-Variante Anwendung findet . Auf diesen Riplets befinden sich mikroskopisch kleine Ri llen , durch die der Luftwiderstand optimal abgeleite t wird . Der Verwendungszweck dieser Folien ergibt sich dadurch , daß beim Wettkampfsport ein günstigerer Cw-Wert erzielt wird , auch kann hierbei eine Naturhaihaut von von Vorteil sein .
Aber auch zur Abwehr von Tierbissen, z.B. bei den besonders durch Hundebisse gefährdeten Briefträgern, sind solche gepolsterten Universalbänder sehr vorteilhaft. Alternativ können hier jedoch auch Universalbänder aus einem sehr festen Material zur Umwicklung der gefährdeten Körperteile verwendet werden.
Die Polsterelemente können vorteilhaft aus Kunststoff be¬ stehen und/oder gewebeverstäkt sein.
In anderen vorteilhaften Ausgestaltungen ist das Universalband mit plattenförmigen Einlagen und/oder Auflagen versehen. Auch diese Ein- und/oder Auflagen erweitern den Anwendungsbereich der Universalbänder erheblich. So ist es z.B. möglich, die Bänder für Trainingszwecke von Sportlern oder für das Krafttrainig mit schweren Platten auszustatten, um so auf einfache Weise Gelenkgewichte zu erzeugen. Diese Platten werden vorzugsweise auf der Oberseite des Bandes oder im Inneren des Bandes angeordnet. Eine weitere Alternative besteht darin, die Platten aus schuß- und explosionsbeständigen und/oder hieb- und stichfesten Materialien herzustellen und die Bänder damit zu versehen. Damit können sie in Katastrophen- und Kriegseinsätzen, um den Körper gewickelt, als Schutzeinrichtungen wirken. Aber auch wichtige Versorgungsleitungen, insbesonder oberirdische, wie z.B. Wasser¬ leitungen, in Katatrophen- und Kriegsgebieten können auf diese Weise vorteilhaft vor Zerstörung geschützt werden und nachher auf einfache Art und Weise wieder in den Originalzustand versetzt werden.
Die Platten werden dachpfannen- oder schuppenförmig angeordnet und können auch in der Art einer Panzerung ausgebildet sein, ohne jedoch ihre Anpassungs¬ fähigkeit an das zu umwickelnde Objekt zu verlieren. Gemäß der vorgesehenen Funktion können die Platten aus jedem denkbaren Material hergestellt sein. Als besonders vorteilhaft haben sich folgende Plattenmaterialien erwiesen: Stahl, Keramik, NE-Metall, Kunststoff, Holz, Titan, Aluminium oder Kombinationen dieser Materialien.
Eine zusätzlieh weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Universalbandes besteht darin, daß auf der Oberseite des Universalbandes teil- oder ganzflächig eine Spezial-Panzer- ung angebracht ist. Diese miteinander verbundenen oder ein- zelnen Panzerungselemente sind in einer durchgehenden Reihe angeordnet , bei extremen Außendruck verbinden sich die Panzerungselemente derart nach innen, so das sie bei einer spiralförmigen Umwicklung am Objekt ein sich ver- oder bekeilendes und/oder verhakendes oder hakendes zusammen- hängendes Schutzgewölbe bilden. Besonders vorteilhaft ist dies gegen Explosionen, Gewehrbeschuß , Tierbisse oder auch als Quettschungsschutz gegen herabfallende Lasten.
Auch kann das Universalband in einer weiteren Ausgestaltung auf seiner Oberseite teil- oder ganzflächig flueszierend ausgebildet sein. Bei Dunkelheit oder Nebel ist dies für Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, Bauarbeiter, Müll¬ arbeiter und Sraßenarbeiter von Vorteil.
Die vorteilhafte Ausgestaltung des Universalbandes als elektrisches Heizband mit separatem Heizstufenregler, wahlweise mit Sicherheitsthermostat und / oder Notabschal¬ tung, Kontrolleuchte oder Warnton am separatem Handschalter findet Anwendung bei: Rheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Ver¬ spannungen, Nackenversteifungen u.s.w. Es dient hierbei auch als therapeutisches Hilfsmittel an Körperstellen beim Menschen als auch bei Tieren welche sich gezielt entsprechend heiltherapeutisch behandeln lassen z.B. bei Nierenschmerzen u.s.w.
Das Universalband als elektrisches Heizband ist auf der Band¬ oberfläche mit einem hygienisch hautfreundlichen Stoffbezug und auf der Bandunterseite mit einem guten wärmeleitenden anschmiegsamen hygiensch hautfeundlichen Material oder Stoff¬ bezug versehen ,dabei besitzt das Heizband durchgehende an¬ schmiegsame weiche elastische und / oder flexible Eigen¬ schaften und ist dabei waschbar.
Auch findet es Anwendung bei kalten Händen, Armen ,Beinen , ebenso durch eine gezielte Hyperthermie , dabei ist es möglich bei Krebs an Armen oder Beinen z.B. Hautkrebs ge¬ zielt gezielt therapeutisch unterstützend einzuwirken. Im betrieblichen oder industriellen Einsatz findet das elektrische Heizband in anderer Materialbeschaffenheit der Unter- und Oberseite Verwendung durch Umwicklung beim trocknen oder auftauen von Gegenständen oder Objekten.
Vorteilhaft kann das Universalband bei Erste-Hilfe- Maßnahmen zum Fixieren oder dem sicheren Festsitzen von Kältekompressen verwendet werden. Dabei kann das Universal¬ band auf seiner Unterseite mit einer Kältekompresse ver¬ sehen sein, die entweder mit dem Band unlösbar verbunden ist oder durch Haftverschlußbänder am Band ganzflächig oder teilflächig nachträglich befestigt wird.Die Kältekompresse ist hierbei mit einem Medium gas- oder flüssigförmig gefüllt,
nissen entsprechend befüllt werden. Zum Schutz vor Unter¬ kühlung kann am Band zusätzlich ein elektronisches Thermo¬ meter mit Warn-blink oder ein entsprechendes elektronisches Überwachungssystem angebracht sein.
Die Kältewirkung der Kompresse kann unterstützt werden in¬
ähnliches aufweist.
In einer weiteren Ausgestalung ist das Universalband an ¬ stelle der Haftverschlußbänder mit einer Kontaktgummierung versehen, welche sich nach einiger Zeit unlösbar in einer spiralförmigen Umwicklung verschweißt. Zur professorischen Bildung von Rohrleitungen und dem Transport eines fließ- oder schüttbaren Mediums z.B. Wasser ist dies von Vorteil
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist das Uni¬ versalband mit Solarzellen, Solarbändern, Solarmodulen oder Solarmodulbändern ganz-, oder teilflächig ausgestaltet. Hierbei ist das Universalband auf seiner Bandoberseite mit Solarzellen, die in sogenannten Solarmodulen in einer Reihen¬ formation angeordnet sind, versehen. Die dabei erfolgende Zusammenschaltung zu mehreren Solarmodulen wird Solargenerator genannt. Zur Erhöhung der Spannung können Solarzellen in Reihe, zur Vergrößerung des Stromes parallel geschaltet werden. Die Solarzellen als auch die Solarmodule können in ihrer Anordnung auf der Bandoberseite als starre und/oder flexible und auch elastische Solarzellen oder Solarmodule angebracht sein. Das Universalband ist somit mit den ent¬ sprechenden elektrischen Anschlüssen ein Solargenerator, der Gleichstrom erzeugt. Hierbei werden generell zwei Arten der Stromerzeugung unterschieden.Die eine Art ist eine netzunabhängige Photovoltaikanlage und die andere Art eine Photovoltaikanlage im Netzparallelbetrieb. Das Universal¬ band als Solargenerator eignet sich demnach für beide Arten von Photovoltaikanlagen. Das Band als Solargeneratorband kann mit einem ins Band integrierten Laderegler und einer Batterie versehen sein, wobei die Batterie mit spiralförmig wickelbaren Eigenschaften teil- und/oder ganzflächig im Band eingelegt ist, dabei unlösbar oder herausnehmbar ist. In dieser Ausgestaltung wird das Universalband zum netzun¬ abhängigen Photovoltaikanlagenband , welches unterteilt ist in einen Solargenerator, einen Laderegler und Batterien, so daß der Stromverbraucher zum Betrieb seiner elektrischen Geräte nur darauf zu achten braucht, daß diese für den Betrieb mit 12/24 V Gleichstrom geeignet sind. Die heraus¬ nehmbare Batterie läßt sich problemlos austauschen und dabei ein entsprechender Energievorrat anlegen. Das Band als Solargenerator kann auch wahlweise durch elektrische Aussenanschlüsse mit einem entfernt gelagerten Laderegler und einer Batterie, oder im Gebilde zur Umwicklung des Bandes integriert sein.
Ebenfalls vorteilhaft zur Energieausbeute ist es, daß das Band in einer durchgehenden separaten Kammer der Länge nach durch Druckluftventilanschlüsse aufblasbar ist, so daß sich die Solarmodule in einer dem Bandhüllenmaterial vor¬ gegebenen günstigen Winkelposition fiir den Lichteinfall befinden .
Die spiralförmige Umwicklung an einem zylinderförmigen Gebilde bewirkt, daß das beschriebene Solarband eine opti¬ male Lichtausbeute zur Energiegewinnung hat. Herkömmliche Solargeneratoren sind z.B. stark auf Dächern in eine Sonnen¬ richtung nach Süden mit einem Neigungswinkel von 30 Grad bis 40 Grad montiert. Das Solargeneratorband wird dagegen bei einer 360 Grad Umwicklung mehr oder weniger vom direk¬ ten Sonnen- oder Tageslicht rumdum bestrahlt, da sich die Erde um die Sonne dreht, entfällt hiermit auch das kompli¬ zierte nach de^r Sonne Ausrichten von Parabol-Solarkolleg- toren. Von Vorteil ist es, die Lichtintensität dadurch zu nutzen, daß der Zylinder oder ein ähnliches Gebilde mit dem befestigten Solargeneratorband sich einmal um 360 Grad um die eigene Achse fortdauernd langsam hin und her bewegt. Der Nutzen besteht darin, daß somit die gesamte Solarfläche von der jeweils intensivsten Lichtbestrahlung betroffen ist und sich dadurch die Energiegewinnung erhöht. Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, daß die flexible Solarmodulreihe auf der Oberfläche des Bandes abnehmbar und/oder anbringbar oder aufsteckbar ist.
Zur intensiven Energieverwertung werden auf der Bandober¬ fläche geometrische Hohlkörper in der Längsrichtung ange¬ ordnet, diese haben wahlweise Halbkugel-Dreieck-, Vieleck¬ oder die entsprechend günstige Pyramidenform oder ähnliche geometrische Gebildeformen. Auf der Bandoberfläche sind die Solarzellen oder Solarmodule ganz- oder teilflächig ausge¬ staltet. Diese geometrischen Gebilde können mit dem Band unlösbar und/oder abnehmbar oder aufsteckbar verbunden sein, Durch ihre geometrische Beschaffenheit bieten sie eine zu¬ sätzliche intensivere Energiegewinnung.
Die hier beschriebenen Arten des Solarbandes sind mit den entsprechenden Isolationsschutzvorrichtungen gegen Strom¬ schläge und Überhitzung ausgestaltet, auch sind sämtliche Materialien des Solarbandes für eine gute langlebige form¬ stabile Umwicklung auf 360 Grad ausgelegt und in den unter¬ schiedlichsten Längen und Breiten herstellbar. Das Solar- generatorenband eignet sich zur Energiegewinnung für nach¬ stehende Bereiche:
Als Gleichstrom produzierendes Solargeneratorband wird es verwendet für den privaten Stromverbrauch z.B. für Haushalts¬ geräte, für Camping, des weiteren für Gleichstrom geeignete Elektrogeräte aller Art, für Glühbirnen, für alle Unter- haltungsgeräte wie Radio, Fernseher, Stereoanlagen oder Videorecorder u.s.w. oder auch als Dynamo-Ersatz für Fahrräder. Der vom Solargeneratorband erzeugte Gleichstrom kann in einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung in einem Wechselrichter (PV-Verteuer) in Wechselstrom umgeformt werden und ist somit für den Privathaushalt und den vormals beschriebenen Anwendungs¬ beispielen nutzbar. Auch kann der somit gewonnene Wechselstrom in das öffentliche Stromverbundnetz eingespeist werden.
Das Band selbst kann, wie bereits erwähnt wurde, gemäß der vorgesehenen Verwendung aus allen denkbaren Materialien hergestellt sein. Vorteilhaft sind insbesondere folgende Materialien:
Elastan, Viskose, Polyamid, eng- oder weitmaschiges Verbandgewebe aus Naturfaser oder Mischgewebe, eng- oder weitmaschiges Frotteegewebe, Keramikgewebe, Baumwolle, Seide, Kettengewebe aus NE-Metall, Stahlgewebe, Alugewebe oder Titangewebe, Kohlefaser, Keflar oder Kombinationen dieser Gewebe, Kunststoffaser, NE-Metallfaser, Alufaser, Stahlfaser, Titanfaser oder Naturfaser.
Das Bandgewebe selbst kann auch aus schuß- und explosionsfestem sowie hieb- und stichfestem Gewebe sein.
Für den medizinischen und sportlichen Bereich ist es außerdem vorteilhaft, das daß Band aus einem Stoff mit atmungsaktiven, antiallergenen, hautfreundlichen und schweißabsorbierenden Eigenschaften hergestellt ist, das überdies waschbar sein sollte, um eine mehrfache Verwendung des Bandes zu ermöglichen.
Das Gewebe kann außerdem mit einer dünnen Kunststoffschicht versehen sein, ebenso können die Haftverschlußbänder mit einer Kunststoffschicht überzogen sein.
Für medizinische, aber auch technische Zwecke kann es vorteilhaft sein, wenn das
Band selbststützend ist.
Dieses ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Universalband die
Funktion einer Schiene erfüllen soll, z.B. bei Gliedmaßen, die ruhigzustellen sind, oder wenn der Gipsverband bei beispielsweise leichten oder unkomplizierten
Brüchen durch einen selbststützenden Verband aus dem Universalband ersetzt werden soll oder aber zur Herstellung der bereits erwähnten selbststützenden
Röhren.
In einem anderen Fall kann es wünschenswert sein, daß das Universalband die Funktion einer herkömmlichen Binde zum Verbinden von offenen Verletzungen oder dergleichen erfüllen soll. Dann ist es wiederum von Vorteil, wenn das Universalband beispielsweise aus dem herkömmlichen Verbandmaterial hergestellt ist und nur auf der Oberseite ein Kletthakenband besitzt, das bei der spiralförmigen Umwicklung um das betroffene Körperteil an dem Verbandmaterial selbst haftet. In diesem Fall oder wenn das Material des Universalbandes aus einem ähnlichen, mit dem Kletthakenband zusammenhaftenden Material hergestellt ist, ist das zweite Haftverschlußband entbehrlich.
Weiterhin kann das Universalband auch aus elastischem Material hergestellt sein, dessen vorteilhafte Anwendung auf der Hand liegt und auch bereits oben erwähnt wurde.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Haftver¬ schlußbänder auf den Oberflächen des Bandes so befestigt, daß sie bündig mit diesen abschließen.
Außer den bereits erwähnten Klettverschlußbändern sind auch andere Haftver ¬ bindungsmittel möglich und für bestimmte Anwendungen vorteilhaft. So können statt der Klettverschlußbänder selbstklebende Bänder, Saugnoppenbänder, Bänder mit Druckverschlußelementen oder Druckrillen verwendet werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen zwei Bändern Gelenkkappen angeordnet, um den Schutz der Gelenke zu gewährleisten, beispielsweise beim Sport.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Universalbandes ist dieses als Uhren- oder Kompaßband angepaßt.
Werden die Bänder besonders groß dimensioniert und aus einem belastbaren und relativ steifen Material hergestellt, können sie zur Herstellung von Röhren und Notrutschen verwendet werden. Hierbei können an bestimmten Haftpunkten zusätzliche Verankerungen angeordnet werden, um den Zusammenhalt der Tunnelröhren auch unter größerer Belastung zu sichern. Diese Anwendung ist besonders bei Katastrophen- oder Feuereinsätzen vorteilhaft, weil das Univer¬ salband in den Rettungsfahrzeugen in platzsparender Form aufgewickelt trans¬ portiert werden kann und vor Ort schnell und einfach zu einer Röhre gewickelt werden kann.
Auch für Baustellen ist diese Röhre zum Beispiel als Schuttrutsche geeignet und kann die schwer von einer Baustelle zur anderen zu transportierenden voluminösen Eimerrutschen vorteilhaft ersetzen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die Haftverschlußbänder unlösbar mit dem Band verbunden oder mit diesem integral ausgebildet sind.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, stellt das Universalband eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung, für die es lediglich geringer Modifizierungen bedarf. Aber auch im Grundzustand offenbart das Universalband eine große Anzahl von Nutzungsmöglichkeiten, wobei es in allen Anwendungsfällen äußerst variabel und einfach handhabbar ist, so daß ein grundlegendes Bedürfnis nach universell einsetzbaren und einfach zu handhabenden Mitteln im alltäglichen Leben befriedigt wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der einfachen Art der Herstellung des Universalbandes. Das Band kann industriell in großen Längen hergestellt werden und dann im aufgewickelten Zustand oder aber auch bereits in Längen zu¬ geschnitten dem Verbraucher zur Verfügung gestellt werden. Ebenso ist es möglich, daß sich der Verbraucher die gewünschte Länge seines ausgewählten Universalbandes beim Händler wunschgemäß zuschneiden läßt. Insbesondere die mit den Daumenlöchern versehenen Bänder zur Umwicklung oder Ruhigstellung der Arme sollten jedoch vorteilhaft schon in Längen geschnitten zum Verkauf kommen. Die Endteile der Bänder werden mit Knick-Klett fixiert oder anderweitig ver¬ schlossen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Oberseite eines mit Polsterelementen ver¬ sehenen erfindungsgemäßen Bandes.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Unterseite des Bandes aus Fig. 1 .
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßes Band im Umwicklungszustand.
Fig. 4 und Fig. 5 zeigen Draufsichten auf die Oberseite bzw. die Unterseite einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bandes.
Fig. 6 zeigt die Anwendung des erfindungsgemäßen Bandes als Uhrenarmband.
Fig. 7 und Fig. 8 zeigen Draufsichten auf die Oberseite bzw. die Unterseite einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemaßen Bandes.
Die Fig. 9 bis 39 zeigen das erfindungsgemäße Band im Querschnitt mit ver¬ schiedenen Möglichkeiten der Ausbildung des Bandes in Bezug auf die ersten und zweiten Haftverschlußbänder auf der Ober- und Unterseite, die Polsterelemente sowie die Ein- und Auflagen.
Die Fig. 40 und 41 zeigen das erfindungsgemäße Band in der Seitenansicht und stellen bevorzugte Ausbildungen einer Panzerung auf dem Band dar.
Es wird zunächst auf die Figuren 1 , 2 und 3 bezug genommen. In den Figuren 1 und 2 sind Draufsichten auf die Ober- bzw. Unterseite eines erfindungsgemäß ausgebildeten Universalbandes 1 gezeigt. Das Band ist auf seiner Oberseite 3 mit ovalen Polsterungen 2 versehen, was das Band 1 insbesondere für die Anwendung im medizinischen Bereich und/oder Sportbereich geeignet macht. An einem Längsrand des Bandes 1 ist auf der Oberseite 3 als erstes Haftverschlußband ein
Kletthakenband 5 unlösbar befestigt. Das Kletthakenband 5 weist auf seiner von dem Band 1 abgewandten Längsseite durch Einschnitte 6 gebildete Läppchen 7 auf. Diese Läppchen 7 legen sich bei der spiralförmigen Wicklung des Bandes 1 um ein Objekt 1 5 aneinander, wie es auch gut in Fig. 3 zu erkennen ist. In dieser
Ausführungsform haben die Läppchen 7 ebenfalls eine ovale Form.
In Fig. 2 ist die Draufsicht auf die Unterseite 8 des Bandes 1 aus Fig. 1 dargestellt. Wie gut zu erkennen ist, ist auf der Unterseite an dem anderen Rand ein zweites Haftverbindungsband in Form eines Klettflauschbandes 10 unlösbar befestigt. Die übrige Fläche der Unterseite 8 des Bandes 1 ist glattflächig und kann entsprechend der Anwendung z.B. gummiert oder aber aus einem hautfreundlichen, atmungs¬ aktiven und antiallergenen Material hergestellt sein.
Auf der Unterseite 8 des Bandes 1 weist ein Längsrand des Bandes 1 durch Einbuchtungen 6 oder Einschnitte 6 gebildete Läppchen 7 auf die in einer durchgehenden Läppchenreihe 7 angeordnet sind, diese Läppchenreihe 7 des Bandes 1 ist kongruent mit den Einbuchtungen 6 oder Einschnitten 6 der in Längsrichtung läppchenartigen 7 Unterteilung des Haftverschlußbandes 5, z.B. als Kletthakenband 5, auf der Oberseite 3 des Bandes 1.
Demnach sind die Läppchen 7 des Haftverschlußbandes 5, z.B, des Kletthakenbandes 5,mit dem läppchenförmigen 7 Längsrand des Bandes 1 der Unterseite 8 in den Einbuchtungen 6 oder Einschnitten 6 absolut kongruent.
In Fig. 3 ist die Art und Weise der Umwicklung sowie die Haftung zwischen den beiden Klettbändern 5 und 10 dargestellt. Mit 1 5 ist das zu umwickelnde Objekt bezeichnet, das zum Beispiel ein menschlicher Arm sein kann. Im Gegensatz zur Fig. 1 ist das hier dargestellte Band 1 nicht mit zusätzlichen Polsterelementen versehen, sondern auch auf der Oberseite 3 ebenflächig ausgebildet. Wie aus der Fig. 3 gut zu erkennen ist, bildet das erfindungsgemäße Universalband 1 nach dem Umwickeln eine nahezu glatte Außenfläche und umschließt das zu umwickelnde Objekt 1 5 eng durch eine ebenfalls nahezu glatte Innenfläche. Die spiralförmige
Umwicklung erfolgt in diesem Fall von links nach rechts, was z.B. der Umwicklung des rechten Armes entspricht. Beim spiralförmigen Umwickeln des Objektes 1 5 von links nach rechts treffen das erste Kletthakenband 5 der Oberseite 3 und das zweite Klettflauschband 10 der Unterseite 8 aufeinander und verbinden sich durch Ineinanderhaken der Kletthaken des Kletthakenbandes 5 und des Klettflausches des Klettflauschbandes 10 lösbar miteinander. Durch die spiralförmige Wicklung und die Fixierung des Randes entsteht eine relativ stabiles Gebilde, das bei relativ steifer Ausbildung des Bandmaterials eine selbsttragende Hülle bildet.
Wenn der Verband wieder von dem Objekt 1 5 gelöst werden soll, geschieht dieses durch Ziehen an dem mit 12 bezeichneten Ende des Bandes und Abwickeln des
Bandes 1 in die entgegengesetzte Richtung, also von rechts nach links in Fig. 3. Die Klettbänder 5 und 10 lösen sich in einfacher Art und Weise wieder voneinander ab. Sofern das Band 1 aus einem waschbaren Material hergestellt ist, was im medizinischen und sportlichen Bereich von großem Vorteil ist, kann das Band 1 nach dem Waschen beliebig oft wiederverwendet werden.
Die Figuren 4 und 5 zeigen Draufsichten auf die Ober- bzw. Unterseite eines erfindungsgemäßen Bandes in einer alternativen Ausführungsform. Das hier dargestellte Band 1 ist auf seiner Oberseite 3 glatt gestaltet und besitzt wiederum an einem Rand der Oberseite ein Kletthakenband 5 mit ovalen Läppchen 7. Auf der Unterseite 8 ist das Band 1 wiederum in einem Längsrandbereich mit dem Klettflauschband 10 versehen, das als durchgehendes Band ausgebildet ist. Die Klettbänder 5, 10 sind wiederum unlösbar mit dem Band 1 verbunden.
In der Fig. 6 ist eine spezielle Anwendungsmöglichkeit eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bandes gezeigt. Das Band wird hier zur Befestigung einer Uhr am Arm/Handgelenk eines Menschen verwendet. Wie der Fig. 6 zu entnehmen ist, hat das als Uhrenarmband verwendete Universalband 1 eine vorgegebene Länge und etwa mittig von dieser Länge ist eine Uhr 14 mit ihrem Uhrengehäuse auf der Oberseite 3 des Bandes 1 befestigt. Die Befestigung der Uhr 14 kann mit unterschiedlichen Befestigungstechniken erfolgen, z.B. durch Kleben, durch Aufstecken, Aufschweißen oder durch Hindurchziehen des Bandes durch Befestigungsvorrichtungen der Uhr. Ansonsten ist das Band 1 wie zuvor be¬ schrieben mit einem ersten Kletthakenband 5 an einem Rand auf der Oberseite 3 des Bandes 1 und einem zweiten Klettflauschband 1 0 an dem anderen Rand der Unterseite 8 des Bandes 1 ausgebildet und wird wie in Fig. 3 dargestellt und beschrieben spiralförmig um den Arm gewickelt. Als Bandmaterial kommen im
vorliegenden Fall vor allem textile Gewebe, aber auch Leder, Lederimitat, Kunststoff oder Metall in Betracht. Die Oberseite 3 kann außerdem mit beliebigen Mustern (nicht dargestellt), wie z.B. Schlangenledermuster, Bildern oder dergleichen, gestaltet werden. In ähnlicher Art und Weise können auch z.B. Kompasse oder dergleichen zum Tragen am Handgelenk befestigt werden. Die Oberflächengestal¬ tung durch beliebige Muster ist selbstverständlich nicht auf das Uhrenarmband beschränkt, sondern kann bei allen erfindungsgemäßen Bändern ausgeführt werden.
In den Figuren 7 und 8, die wiederum die Oberseite 3 und Unterseite 8 eines Bandes 1 in der Draufsicht zeigen, ist das erste Haftverschlußband in der Form eines Kletthakenbandes 5a nicht läppchenf örmig unterteilt, sondern wie das
Klettflauschband 10 als durchgehendes Band ausgebildet. Dieses ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Band 1 insgesamt aus einem längselastischen Material gefertigt ist. In diesem Fall sollte dann auch das Kletthakenband 5 und das Klett flauschband
Längselastizität aufweisen, um den guten Sitz der Umwicklung zu gewährleisten. Die Anwendung eines solchen elastischen Bandes mit den durchgehenden K let tbändern ist wiederum insbesondere der medizinische und sportliche Bereich, aber auch der technische Bereich, z.B. die Kabelumwicklung. In den Figuren 9 bis 39 ist das Band 1 jeweils im Querschnitt dargestellt, wodurch die Anordnung der Haftverschlußbänder 5, 10 an dem Band 1 sowie verschiedene funktionelle Gestaltungsmöglichkeiten durch vielseitige Querschnittsformen, Polsterelemente, Ein- oder Auflagen deutlich werden.
Fig. 9 zeigt den Querschnitt eines Bandes 1 , bei dem das erste Kletthakenband 5 auf der Oberseite 3 des Bandes 1 sowie das zweite Klettflauschband 10 auf der Unterseite 8 des Bandes 1 jeweils mit der Oberfläche der Ober- und Unterseite bündig abschließen. Dieses wird durch entsprechende Einbuchtungen zur Aufnahme der Klettbänder 5, 10 realisiert.
In Fig. 10 ist die Oberseite 3 mit dem Kletthakenband 5 ebenso wie in Fig. 9 dargestellt gestaltet, während die Unterseite 8 über ihre gesamte Breite mit dem Klettflauschband 1 0 überzogen ist. Vorzugsweise ist das Klettflauschband 10 gleichzeitig auch auf der gesamten Länge des Bandes 1 aufgebracht. Dieses stellt eine weiche Polsterung zur Verfügung und erfüllt gleichzeitig die Funktion des Klettflauschbandes 1 0.
In Fig. 1 1 ist das Band 1 zusätzlich mit einem mit Kunststoff ausgegossenen und auf der Unterseite bandverstärkten Kettengewebe 16 versehen, das jedoch nicht auf der Außenseite sichtbar ist. In dieser Ausführung sind außerdem das Klett¬ hakenband 5 und das Klettflauschband 10 direkt auf der Oberfläche der Oberseite 3 bzw. der Unterseite 8 befestigt, ohne daß entsprechende Einbuchtungen vorgesehen sind. Dadurch ist eine einfachere Herstellung des Bandes 1 möglich.
Fig. 1 2 zeigt die Ausbildung von Hohlprofilpolsterelementen 18 auf der Oberseite 3 und der Unterseite 8 des Bandes 1 . Die Hohlprofilpolsterelemente 1 8 werden beim Umwickeln des Bandes 1 um ein Objekt 1 5 durch den luftgefüllten Hohlraum etwas nachgeben und sich so dem zu umwickelnden Objekt gut anpassen. Durch die Hohlprofile ist eine besonders kräftige Polsterung realisiert. Die Klettbänder 5,
10 sind jeweils wieder auf der Oberfläche der Oberseite 3 bzw. Unterseite 8 in nichtbündiger Art und Weise befestigt.
Fig. 1 3 zeigt ein Hohlprofilpolsterelement 1 8a mit einer alternativen Querschnitts¬ form. Es ist zu beachten, daß die Hohlprofilpolsterlemente zwar über die gesamte Länge des Bandes durchgehend sein können, jedoch auch über die Länge in Einzelelemente aufgeteilt werden können.
Die Figuren 14 und 1 5 zeigen ein Bandprofil, bei dem die Polsterung durch einen luftgefüllten Hohlraum im Inneren des Bandes selbst erhalten wird. Die Polster¬ elemente sind hier also nicht wie in den Beispielen der Fig. 1 2 und 1 3 auf der Bandoberfläche aufgebracht, sondern das Band selbst weist in seinem Inneren einen Hohlraum 20 auf, der wiederum mit unterschiedlichen Querschnitten gestaltet sein kann. Der Hohlraum 20 kann jeweils über die gesamte Länge und Breite des Bandes gehen oder in Hohlraumkammern unterteilt sein. Entsprechendes gilt auch für die Figuren 1 9, 20, 24 und 25 und für alle anderen Gestaltungen mit einem Hohlraum.
Die Fig. 1 6 zeigt ein Band 1 , bei dem die Oberseite 3 mit dem nichtbündig abschließenden Kletthakenband 5 versehen ist, und die Unterseite 8 vollflächig oder teilflächig mit einer Gummierung in Profilform oder ohne Profil abgedeckt ist.
Fig. 1 7 zeigt wiederum ein Hohlprofilpolsterelement 1 8b, das auf der Oberseite 3 des Bandes 1 angeordnet ist, wobei bei dieser Ausführung die Klettbänder 5, 10 noch auf zusätzlichen Verstärkungen 17 befestigt sind.
Die Figuren 1 9 und 20 zeigen wiederum ein Band 1 mit integriertem Hohlraum 20, die sich nur durch die unterschiedliche Ausbildung der Klettbänder 5, 10 unter¬ scheiden. In der Fig. 1 9 ist sowohl das Kletthakenband 5 als auch das Klettflausch¬ band 10 über die gesamte Breite des Bandes 1 ausgebildet, während in der Fig. 20 das Kletthakenband 5 in der üblichen Weise nur an einem Rand der Oberseite 3 und das Klettflauschband 10 über die gesamte Breite ausgebildet ist. Der Hohlraum 20 kann über die gesamte Länge und Breite des Bandes gehen oder in Hohlraumkam¬ mern unterteilt sein.
Fig. 1 8 zeigt ein aus weichem Material hergestelltes Band 1 mit in der bereits vorher beschriebenen Art und Weise befestigten, nichtbündigen Klettbändern 5, 10.
Die Fig. 21 und 22 zeigen eine weitere Gestaltung eines Polsterelementhohlprofiles
bzw. ein Polsterelementvollprofil 22, das beispielsweise aus einem gummiähnlichen Material sein könnte.
Fig. 23 ist ein in der Mitte verdickt ausgeführtes Band 1 , das wiederum in beschriebener Art und Weise mit den Klettbändern 5, 10 bestückt ist.
Die Fig. 26 und 27 sind nochmals Darstellungen von Bändern mit flauschiger Oberfläche 24, wobei diese einmal auf der Unterseite 8 (Fig. 26) und einmal auf der Oberseite 3 angeordnet ist.
Die Figuren 28 bis 34 zeigen wiederum Polsterelementhohlprofile bzw. -vollprofile 1 8, wobei bei diesen Beispielen die Befestigung der Klettbänder 5, 10 jeweils an Verstärkungen der Oberseite 3 und der Unterseite 8 in der ansonst bereits beschriebenen Art und Weise erfolgt.
Die Figuren 35 bis 39 zeigen wiederum Gestaltungsmöglichkeiten der Befestigung der Klettbänder 5, 10 an einem Band ohne Polsterelementen, die aus der Abbildung deutlich sind und keiner näheren Erläuterung bedürfen.
Die Figuren 40 und 41 zeigen eine auf dem Band 1 befestigte Panzerung 25 in der Seitenansicht. Das Band 1 ist durch eine zweite Schicht 25, die z.B. aus einem schuß- und explosionssicheren Material sein kann, verstärkt, und auf dieser Schicht 25 ist eine Panzerung 25 aus sich überlagernden Elementen 27 aufgebracht, die sich in der Längsrichtung des Bandes 1 an die Krümmung des Bandes 1 anpassen können, ohne die Überlappung und damit die Schutzfunktion zu verlieren. Diese Panzerung 25 kann entsprechend der vorgesehenen Anwendung z.B. aus einem schußsicheren Material oder aber aus elastischem Kunststoff sein, um eine Schutzfunktion gegen Schlag, Stoß oder dergleichen auszuüben.
In den Fig. 14,15 und 19,20 und 24 und 25, haben die Läpp¬ chen 7 eine einseitige Verbindung zur durchgehenden Hohlraum¬ kammer der Bandes 1, die Läppchen 7 werden gemeinsam mit dem Band 1 über ein Druckluftventil mit Luft oder einem anderen Medium gefüllt.
In den Fig. 1 bis 6 und 9 bis 11 und 12 bis 39 werden d i e Läppchen 7 in einer durchgehenden Reihe aus dem ersten Haftverschlußband 5, zum Beispiel als Kletthakenband 5, und dem Bandmaterial 1, welches ebenfalls am Bandrand läppchenartig 7 in Längsrichtung unterteilt ist, gebildet wobei die Einschnitte 6 oder Einbuchtungen 6 zur Bildung der Läppchen 7 an dem Längsrand des Bandes 1 mit dem lä p pchenförmigen Haftverschlußband 5, z.B. dem Kletthaken-
Band 5 kongruent sind.
Die durchgehende Läppchenreihe 7,1 besteht aus dem lappcπen- förmigen Haftverschlußband 5 und dem läppchenförmigen
Längsaussenrand des Bandes 1.
Die Figuren 42 und 43 zeigen die Möglichkeit der Fixierung des Bandes 1 zum besseren Handhaben beim Umwickeln des Bandes, beispielsweise um einen Arm. So ist in Fig. 43 das bereits erwähnte Daumenschlupfloch 28 in seiner sternförmi¬ gen Form dargestellt. Beim Hindurchstecken des Daumens oder eines Fingers durch die sternförmige Öffnung biegen sich die Laschen auseinander, geben aber der Öffnung trotzdem zusätzlichen Halt. Außerdem kann die Öffnung durch eine Naht oder durch Einsätze aus Kunststoff oder Metall verstärkt sein. Bei dieser Gelegen¬ heit sei darauf hingewiesen, daß auch die Ränder des Bandes durch eine Naht oder andere Verstärkungen gegen frühzeitige Abnutzung, Ausfransen oder dergleichen gesichert werden können.
Die Fig. 42 zeigt schließlich ein an einem Ende eines erfindungsgemäßen Bandes lösbar befestigbare Schlaufenband 30. Das Schlaufenband 30 ist auf einer Seite mit Kletthakenband 31 (nur teilweise dargestellt) und auf der anderen Seite mit Klettflauschband 32 ausgestattet, so daß sich das Schlaufenband mittels der Klettbänder 31 , 32 an den Klettbändern 5, 10 des Bandes 1 befestigen läßt.
Next Patent: METHODS FOR ADSORBING NONPOLAR AND WEAKLY POLAR MOLECULES
