Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
UPRIGHT FOR MILL STAND
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/033986
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an upright for a mill stand which comprises two side-members (1) connected by an upper and a lower cross-head (2, 3). The side-members are connected to the upper cross-head (2) via prestressed tie rods (10) which pass through the side-members (10) in the longitudinal direction and absorb the milling stress. To create advantageous conditions of construction the invention provides for both the upper and lower cross-heads (2, 3) to form separate components which can be joined to the side-members (1) via the tie rods (10); for the side-members (1) to consist of welded box sections (5) into which web plates (6) are welded and which have through holes (9) for the tie rods (10); and for positive-fit connections, established by feather keys (13) which engage grooves (14), to be provided for between the cross-heads (2, 3) and the face-end batten plates (7) of the side-members (1) which receive the cross-heads (2, 3).

Inventors:
Langeder, Rudolf (Blumenweg 5, Mauthausen, A-4310, AT)
Holy, Franz (Rammerstorf 12, Herzogsdorf, A-4175, AT)
Application Number:
PCT/AT1999/000241
Publication Date:
June 15, 2000
Filing Date:
October 06, 1999
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
VOEST-ALPINE INDUSTRIEANLAGENBAU GMBH (Turmstrasse 14, Linz, A-4020, AT)
Langeder, Rudolf (Blumenweg 5, Mauthausen, A-4310, AT)
Holy, Franz (Rammerstorf 12, Herzogsdorf, A-4175, AT)
International Classes:
B21B31/04; B21B31/06; (IPC1-7): B21B31/04
Foreign References:
DE1958701A11971-05-27
DE747927C1944-10-20
US2843204A1958-07-15
US1954651A1934-04-10
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 004, no. 136 (M-033), 24. September 1980 (1980-09-24) -& JP 55 092222 A (HITACHI LTD), 12. Juli 1980 (1980-07-12)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 142 (M-1101), 10. April 1991 (1991-04-10) -& JP 03 023006 A (HITACHI LTD), 31. Januar 1991 (1991-01-31)
DATABASE WPI Section Ch, Week 198215 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class M21, AN 1982-30562E XP002131863 -& SU 839 636 A (TSELIKOV A I), 3. Juli 1981 (1981-07-03)
Attorney, Agent or Firm:
Amrusch, Manfred (VA Tech Patente Gmbh, Stahlstrasse 21a, Linz, A-4020, AT)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche :
1. Ständer für ein Walzgerüst mit zwei durch ein unteres und ein oberes Quer haupt verbundenen Holmen, die mit dem oberen Querhaupt über die Holme in Längsrichtung durchsetzende, die Walzkräfte aufnehmende, vorgespannte Zuganker verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das obere als auch das untere Querhaupt (2,3) gesonderte, mit den Holmen (1) über die Zuganker (10) ver bindbare Bauteile bilden, daß die Holme (1) aus geschweißten Kastenprofilen (5) mit eingeschweißten Stegblechen (6) bestehen, die Durchtrittsausnehmungen (9) für die Zuganker (10) aufweisen, und daß zwischen den Querhäuptern (2,3) und den stirnseitigen, die Querhäupter (2,3) aufnehmenden Anschlußplatten (7) der Holme (1) formschlüssige Verbindungen über in Nuten (14) eingreifende Paßfedern (13) vorgesehen sind.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Anschlußplatten (7) eine konvexe, zylindrische Anschlußfläche (16) mit einer zum Holm (1) und zum Querhaupt (2,3) senkrechten Achse aufweisen.
3. Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuganker (10) in einem den Ständer aufnehmenden Fundament zugfest verankert sind.
Description:
Ständer für ei n Wal zgerüst Die Erfindung bezieht sich auf einen Ständer für ein Walzgerüst mit zwei durch ein unteres und ein oberes Querhaupt verbundenen Holmen, die mit dem oberen Quer- haupt über die Holme in Längsrichtung durchsetzende, die Watzkräfte aufnehmen- de, vorgespannte Zuganker verbunden sind.

Um die auftretenden Walzkräfte über die Querhäupter vorteilhaft auf die Ständer eines Walzgerüstes abtragen zu können, werden bevorzugt in einem Stück aus Stahl gegossene Ständer eingesetzt, die jedoch den Nachteil einer vergleichsweise aufwendigen Fertigung und eines hohen Gewichtes mit sich bringen, was den Transport solcher Ständer erschwert. Neben diesen geschlossenen Ständern sind sogenannte offene Ständer bekannt, bei denen das obere Querhaupt abnehmbar ist, um einen Walzenwechsel von oben her zu ermöglichen. Die beiden Holme dieser offenen Ständer werden zusammen mit dem unteren Querhaupt einstückig gegos- sen, so daß das obere Querhaupt auf die freien Stirnseiten der Holme aufzusetzen und mit den Holmen über Ankerschrauben zu verbinden ist, die mit einer aus- reichenden Vorspannung angezogen werden müssen, um beim Auftreten höherer Walzkräfte kein Klaffen der Fugen zwischen dem oberen Querhaupt un den Holmen befürchten zu müssen. Trotz des abnehmbaren oberen Querhauptes bleiben jedoch die Nachteile hinsichtlich des aufwendigen Stahlgusses sowie des vergleichsweise hohen Gewichtes bestehen.

Schließlich ist es bekannt (DE 1 287 543 C), zur Verbindung des oberen Querhaup- tes mit dem übrigen, einstückig gegossenen Ständer die Ständerholme durchsetzen- de Zuganker einzusetzen. Diese die Holme durchsetzenden Zuganker bieten nämlich eine ausreichende Länge, um die Längendehnung der Zuganker über eine hydraulische Spanneinrichtung beim Auftreten von Walzdruckänderungen regeln zu können. Durch diese bekannte Konstruktion wird jedoch hinsichtlich der Einfachheit des Ständeraufbaus und der Transportierbarkeit der Ständer nichts gewonnen.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Ständer für ein Walzgerüst so auszugestalten, daß er trotz eines eine einfache Herstellung erlaubenden Aufbaus nicht nur allen Belastungsanforderungen entspricht, sondern auch eine erhebliche Gewichtsreduzierung mit sich nbringt.

Ausgehend von einem Ständer der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß sowohl das obere als auch das untere Querhaupt gesonderte, mit den Holmen über die Zuganker verbindbare Bauteile bilden, daß die Holme aus geschweißten Kastenprofilen mit eingeschweißten Stegblechen beste- hen, die Durchtrittsausnehmungen für die Zuganker aufweisen, und daß zwischen den Querhäuptern und den stirnseitigen, die Querhäupter aufnehmenden Anschluß- platten der Holme formschlüssige Verbindungen über in Nuten eingreifende Paßfe- dern vorgesehen sind.

Da zufolge dieser Maßnahmen sowohl die Querhäupter als auch die Holme des Ständers gesonderte Bauteile bilden, ergeben sich zunächst erheblich vereinfachte Transportbedingungen, weil jeweils nur einer dieser Bauteile für sich transportiert werden kann, so daß das Gesamtgewicht des Ständers für die Transportverhält- nisse eine untergeordnete Rolle spielt. Die Ausbildung der Holme aus geschweißten Kastenprofilen mit eingeschweißten Stegblechen bringt außerdem erhebliche Gewichtsvorteile mit sich, ohne die notwendige Belastbarkeit und Steifigkeit des Ständers zu gefährden, weil einerseits über die vorgespannten Zuganker die Walzkräfte vorteilhaft aufgenommen werden können und anderseits die Verbindung zwischen den stirnseitigen Anschlußplatten der Holme und den Querhäuptern über die formschlüssig in Nuten eingreifenden Paßfedern verbessert wird.

Wegen der Trennung beider Querhäupter von den Holmen kann außerdem der Einfluß der Biegemomente, die die Querhäupter zufolge der Walzkräfte belasten, auf die Biegebelastung der Holme verringert werden, so daß mit einer geringeren Biegeverformung der Ständerholme gerechnet werden kann, was die vorteilhafte Möglichkeit eröffnet, die seitlichen Spiele zwischen den durch die Holme begrenzten Ständerfenstern und den Einbaustücken für die Walzen des Walzgerüstes zu verkleinern. Dies gilt insbesondere dann, wenn die stirnseitigen Anschlußplatten eine konvexe, zylindrische Anschlußfläche mit einer zum Holm und zum Querhaupt senkrechten Achse aufweisen. Die zylindrisch gewölbte Anschlußfläche der stirnsei- tigen Anschlußplatten erlaubt ein Abwälzen des anliegenden Querhauptes auf den Anschlußplatten, wodurch eine Drehmomentübertragung von den Querhäuptern auf die Holme wirksam unterbunden wird. Da die Querhäupter aufgrund ihrer erforderli- chen Biegesteifigkeit nur einer vergleichsweise geringen elastischen Biegever- formung durch die auftretenden Walzkräfte unterworfen werden, kann der Radius der zylindrischen Wölbung der Anschlußflächen der Anschlußplatten vergleichsweise groß ausfallen und ein mehrfaches der Länge der Holme betragen.

Werden die Zuganker in einem den Ständer aufnehmenden Fundament zugfest verankert, so können über die Zuganker die Ständer zugleich mit dem Fundament verbunden werden, was eine weitere Konstruktionsvereinfachung darstellt.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Ständer für ein Walzgerüst in einer zum Teil aufgerissenen Vorderansicht, Fig. 2 diesen Ständer in einem Schnitt nach der Linie iN ! der Fig. 1, Fig. 3 einen Vertikalschnitt im Bereich der Verbindung zwischen einem Querhaupt und einem Holm in einem größeren Maßstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1 ebenfalls in einem größeren Maßstab.

Der Ständer gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist aus zwei Holmen 1 sowie einem oberen und einem unteren Querhaupt 2,3 zusammengesetzt. Das obere Querhaupt 2 unterscheidet sich vom unteren Querhaupt 3 im wesentlichen nur durch seine größere Breite im Mittelbereich, die für die Ausbildung einer Durch- trittsöffnung 4 für eine Anstellvorrichtung der Walzen des Walzgerüstes erforderlich ist.

Die Holme 1, die wie die Querhäupter 2 und 3 gesonderte Bauteile darstellen, bestehen aus einem geschweißten Kastenprofil 5, das durch über die Hotmtänge verteilt eingeschweißte Stegbleche 6 versteift ist und stirnseitig Anschlußplatten 7 für die Querhäupter 2 bzw. 3 trägt. Diese Anschlußplatten 7 weisen wie die Steg- bleche 6 Durchtrittsausnehmungen 8 bzw. 9 für die Holme 1 durchsetzende Zug- anker 10 auf, mit deren Hilfe die Querhäupter 2 und 3 mit den Holmen 1 zusam- mengespannt werden. Zu diesem Zweck sind die Zuganker endseitig mit Gewinde- abschnitten 11 versehen, die in Spannmuttern 12 eingreifen. Über diese Spann- muttern 12 können folglich die Querhäupter 2 und 3 mit den Holmen 1 unter einer Vorspannung miteinander verbunden werden, die ausreicht, um ein Klaffen der Fugen zwischen den Anschlußplatten 7 und den Querhäuptern 2 bzw. 3 bei den zu erwartenden Walzkräften zu vermeiden.

Wie den Fig. 3 und 4 entnommen werden kann, ist zwischen den Querhäuptern 2 und 3 sowie den Anschlußplatten 7 der Holme 1 eine zusätzliche, quer zur Längs- richtung der Holme 1 wirksame, formschlüssige Verbindung vorgesehen, die in einfacher Weise durch Paßfedern 13 erhalten wird, welche auf den Anschlußplatten 7 in Aufnahmenuten festgeschraubt sind und in entsprechende Nuten 14 der Quer- häupter 2,3 eingreifen. Da die Paßfedern 13 sich sowohl in Richtung der Ständer- ebene als auch senkrecht dazu erstrecken, können über die Paßfedern 13 Horizon- talkräfte abgetragen werden, was eine vorteilhafte Voraussetzung für eine hohe Steifigkeit der Ständerkonstruktion aus voneinander getrennten Holmen und Quer- häuptern darstellt. Die angestrebte hohe Steifigkeit soll jedoch keinen Anlaß zu einer Biegemomentübertragung zwischen den Querhäuptern und den Holmen geben. Aus diesem Grunde werden die Anschlußflächen der Anschlußplatten 7 konvex gewölbt, und zwar nach einem Zylinder, dessen Achse senkrecht zur Ständerebene, also senkrecht zur den Holmen 1 und den Querhäuptern 2,3 verläuft. In der Fig. 3 ist der Radius 15 der strichpunktiert angedeuteten Zylinder- fläche 16 eingetragen. Da die Querhäupter 2,3 eine hohe Biegesteifigkeit aufweisen müssen, die eine entsprechende Bauhöhe der Querhäupter 2 bzw. 3 voraussetzt, bleiben die elastischen Biegeverformungen der Querhäupter 2,3 zufolge der Walz- kräfte im Bereich der Anschlußplatten 7 vergleichsweise klein. Es können daher die Radien 15 der Zylinderflächen 16 vergleichsweise groß ausfallen und ein mehr- faches der Holmenlänge betragen. Es ist ja lediglich sicherzustellen, daß eine Schwenkverstellung des Querhauptes 2,3 gegenüber der Anschlußplatte 7 des Holmes 1 nicht zu einer Biegebelastung des Holmes 1 führt. Das Unterbinden von solchen Biegebelastungen der Holme 1 bedeutet, daß das Führungsspiel zwischen den Holmen 1 und den Einbaustücken für die Walzen klein gehalten werden kann.

Wie aus den Fig. 1 und 2 unmittelbar erkennbar wird, können die Querhäupter 2 und 3 sowie die Holme 1 jeweils für sich gefertigt und transportiert werden, so daß die Ständer erst am Aufstellungsort aus diesen Bauteilen zusammenzusetzen sind.

Zu diesem Zweck können die Zuganker 10 in die angelieferten Holme 1 eingesetzt werden, bevor die Holme 1 über die Querhäupter 2 miteinander verbunden und die Spannmuttern 12 angezogen werden. Der in dieser Weise vor Ort zusammen- gestellte Ständer braucht dann nur mehr aufgestellt und mit dem vorbereiteten Fundament verbunden zu werden. In einer besonders einfachen Konstruktion können die Zuganker 10 auch zur Verbindung des Ständers mit dem Fundament herangezogen werden, dann nämlich, wenn die Zuganker 10 im Fundament ver- ankert werden, das somit als Widerlager zur Aufbringung der Vorspannung dient.




 
Previous Patent: IMPROVED GUIDEWIRE

Next Patent: DRIVE DEVICE FOR A ROLL STAND