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Title:
USE OF 3,4-DIHYDROXY-MANDELIC ACID FOR PROTECTING AGAINST OXIDATIVE DAMAGE CAUSED BY ULTRA-VIOLET LIGHT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/070176
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to the use of 3,4-dihydroxy-mandelic acid as an anti-oxidant and/or free-radical scavenger for protecting the skin, in particular human skin against oxidative damage caused by ultra-violet light and also for protecting cosmetic or pharmaceutical preparations, other objects and foodstuffs against oxidation and/or photo-oxidation.

Inventors:
Ley, Jakob Peter (Schubertstr. 5a Holzminden, 37603, DE)
Langner, Roland (Jahnstr. 9 Bevern, 37639, DE)
Johncock, William (Richard-Arntz-Str. 16 H�xter, 37671, DE)
Application Number:
PCT/EP2001/002546
Publication Date:
September 27, 2001
Filing Date:
March 07, 2001
Export Citation:
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Assignee:
HAARMANN & REIMER GMBH (M�hlenfeldstrasse 1 Holzminden, 37603, DE)
Ley, Jakob Peter (Schubertstr. 5a Holzminden, 37603, DE)
Langner, Roland (Jahnstr. 9 Bevern, 37639, DE)
Johncock, William (Richard-Arntz-Str. 16 H�xter, 37671, DE)
International Classes:
A23L1/00; A23L3/34; A23L3/3508; A61K8/00; A61K8/33; A61K8/365; A61K31/00; A61K31/192; A61K45/00; A61P17/16; A61P39/06; A61Q17/00; A61Q17/04; C07C59/52; C08K5/13; C08L101/00; C09D5/32; C09K15/06; (IPC1-7): A61K7/00
Attorney, Agent or Firm:
Mann, Volker c/o Bayer AG Leverkusen . (51368, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz der Haut von Säugern vor schädlichen oxidativen Prozessen.
2. Verwendung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen, ent- haltend 0, 001 Gew.-% bis 1 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, 2-(3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure, deren Stereo- isomere oder Gemische derselben zum Schutz der Haut von Säugern vor schädlichen oxidativen Prozessen.
3. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische in Kombination mit weiteren Antioxidantien oder Radikalfängern zum Schutz der Haut von Säugern vor schädlichen oxidativen Prozessen.
4. Verwendung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen nach Anspruch 2, zusätzlich enthaltend 0, 001 Gew.-% bis 10 Gew. % bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, weitere Antioxidantien und/oder Radikalfänger.
5. Verwendung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Antioxidantien und/oder Radikalfänger für kosmetische und/oder dermatol- gische Anwendungen geeignete Antioxidantien sind.
6. Verwendung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schädlichen oxidativen Prozesse durch Ultraviolettlicht induziert werden.
7. Verwendung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutz der Haut von Säugern den Schutz der extra-und intrazellulären Hautlipide umfasst.
8. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz kosmetischer Zubereitungen gegen Oxidation oder Photooxidation.
9. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz pharmazeutischer Zubereitungen gegen Oxidation oder Photooxidation.
10. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz von Nahrungs- mitteln gegen Oxidation oder Photooxidation.
11. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz von Lacken gegen Oxidation oder Photooxidation.
12. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische zum Schutz von Polymeren gegen Oxidation oder Photooxidation.
13. Verwendung der 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxyessigsäure einschließ- lich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische nach Ansprüchen 8 bis 12 in Kombination mit mindestens einem weiteren Antioxidans oder Radikalfänger.
Description:
Verwendung von 3, 4-Dihydroxymandelsäure zum Schutz vor Ultraviolettlicht- induzierten oxidativen Schädigungen Die Erfindung betrifft die Verwendung von 2- (3, 4-Dihydroxyphenyl)-2-hydroxy- essigsäure, im folgenden als 3, 4-Dihydroxymandelsäure benannt, als Antioxidans und/oder Radikalfänger zum Schutz vor Ultraviolettlicht-induzierten oxidativen Schädigungen.

Ultraviolettlicht, insbesondere Ultraviolettlicht im Bereich von 290 bis 400 nm löst photooxidative Prozesse auf oder in der Haut z. B. von Säugetieren oder Menschen aus, wobei ausgehend von Sauerstoff verschiedene reaktive Sauerstoffverbindungen oder Radikale gebildet werden. Diese können z. B. intrazelluläre Moleküle schädigen oder zerstören und somit die Zelle in ihrer Vitalität schwächen oder sogar zum Ab- sterben bringen. Zusätzlich können durch die reaktiven Sauerstoffverbindungen oder Radikale auch die intrazellulären Moleküle oder Strukturen geschädigt werden. Bei der Haut kann vor allem die als Barriere gegen die Umwelt dienende Lipidschicht und das Sebum durch oxidative Prozesse zerstört werden. Ein Hauptbestandteil des lebensnotwendigen Sebums stellt das stark ungesättigte und sehr oxidationsempfind- liche Squalen dar.

Antioxidantien oder Radikalfänger, die in physiologischen Systemen die natürlichen Abwehrmechanismen gegen freie Radikale und reaktive Sauerstoffverbindungen unterstützen, schützen die Lipidschicht der Haut vor oxidativen Prozessen. Sie schützen auch die oxidationsempfindlichen Bestandteile von Kosmetika, Pharma- zeutika oder Nahrungsmitteln vor Autoxidation.

Antioxidantien sind Substanzen, die in im Vergleich zu dem oxidierbaren Substrat in kleinen Konzentrationen die Oxidation signifikant verzögern oder gänzlich ver- hindern. Viele Antioxidantien fungieren gleichzeitig als Radikalfänger und/oder als Komplexbildner für Schwermetallionen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, Wirkstoffe zu entwickeln, die aufgrund ihrer starken spezifischen radikalfangenden und/oder antioxidativen Wirkung Zellen und Gewebe der Haut von Säugern vor den schädlichen Einflüssen freier Radikale und oxidativer Prozesse schützen können.

Die Erfindung betrifft daher die Verwendung der 3, 4-Dihydroxymandelsäure ein- schließlich ihrer Stereoisomere oder deren Gemische als Antioxidantien und/oder Radikalfänger zum Schutz der Säugetierhaut, insbesondere aber der menschlichen Haut vor oxidativen Prozessen, die durch Ultraviolettlicht induziert werden.

Zur Anwendung wird die 3, 4-Dihydroxymandelsäure in Form von topisch applizier- baren Zubereitungen, bevorzugt in Form von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen, auf die Haut und/oder die Haare in einer wirksamen Menge aufge- bracht.

Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass die erfindungsgemäße Verwendung der 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere oder deren Ge- mische besonders gut die schädlichen Einflüsse freier Radikale und oxidativer Prozesse, die durch UV-Licht induziert werden, auf oder in der Haut unterdrückt und die natürlichen antioxidativen Prozesse unterstützt. Insbesondere die Verwendung der 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere oder deren Ge- mische in Kombination mit anderen Antioxidantien unterdrückt besonders gut die schädlichen Einflüsse freier Radikale und oxidativer Prozesse, die durch UV-Licht induziert werden, auf oder in der Haut und unterstützt die natürlichen antioxidativen Prozesse.

3, 4-Dihydroxymandelsäure wurde neben vielen anderen a-Hydroxycarbonsäuren zwar in US 5 834 510 als Mittel zur Haut-, Nagel-und Haarpflege vorgeschlagen. In der Patentschrift werden a-Hydroxycarbonsäuren, unter denen die 3, 4-Dihydroxy- mandelsäure nicht genannt wird, in Konzentrationen von größer/gleich 2 Gew.-%,

bevorzugt größer-gleich 7 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtvolumen der Formulie- rung, eingesetzt. Es ist in der US 5 834 510 nicht beschrieben, dass 3, 4-Dihydroxy- mandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere und deren Gemische eine anti- oxidative oder radikalfangende Wirkung aufweisen.

Überraschend war deshalb, dass 3, 4-Dihydroxymandelsaure einschließlich ihrer Stereoisomere und deren Gemische in Konzentrationen von weniger als 1 Gew.-%, bevorzugt 0, 001 bis 0, 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht einer Formulie- rung, eine ausgesprochen starke antioxidative und radikalfangende Wirkung besitzt.

Nicht voraussehbar war ihre schon bei einer Konzentration von 0, 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht einer Formulierung, ausgesprochen schützende Wirkung der durch Ultraviolettlicht initiierten Oxidation des Sebums der menschlichen Haut.

Außerdem wurde gefunden, dass die Kombination von 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere und deren Gemische mit mindestens einem weiteren Antioxidans, bevorzugt mindestens einem lipophilen Antioxidans, eine un- erwartet starke synergistische Wirkung zeigt.

Erfindungsgemäß können als weitere Antioxidantien alle für kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien ver- wendet werden. Vorteilhaft werden die Antioxidantien ausgewählt aus der Gruppe der Imidazole (z. B. Urocaninsäure) und deren Derivate, Carotinoide, Carotin (z. B. a-Carotin, ß-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Chlorogensäure und deren Derivate, Liponsäure und deren Derivate, Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z. B. Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-und N-Acylderivate oder deren Alkylester) sowie deren Salze, Dilauryl- thiodipropionat, Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate sowie Phenolsäureamide phenolischer Benzylamine (z. B. Homovanillinsäure-, 3, 4- Dihydroxyphenylessigsäure-, Ferulasäure-, Sinapinsäure-, Kaffeesäure-, Dihydro- ferulasäure-oder Dihydrokaffeesäure des 3, 4-Dihydroxybenzyl-, 2, 3, 4-Trihydroxy- benzyl-bzw. 3, 4, 5-Trihydroxybenzylamins), Catecholoxime oder Catecholoxim-

ether (z. B. 3, 4-Dihydroxybenzaldoxim, 3, 4-Dihydroxyacetophenonoxim oder 3, 4- Dihydroxybenzaldehyd-O-ethyloxim), ferner (Metall-) chelatoren (z. B. 2-Hydroxy- fettsäuren, Phytinsäure, Lactoferrin), Huminsäure, Gallensäuren, Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, Folsäure und deren Derivate, Ubichinon und Ubichinol und deren Derivate, Vitamin C und dessen Derivate (z. B. Ascorbylpalmitat, Mg- Ascorbylphosphat, Ascorbylacetat), Tocopherole und Derivate (z. B. Vitamin-E- Acetat), Vitamin A und Derivate (z. B. Vitamin-A-Palmitat), Rutinsäure und deren Derivate, Flavonoide (z. B. Quercetin, a-Glucosylrutin) und deren Derivate, Phenolsäuren (z. B. Gallussäure, Ferulasäure) und deren Derivate (z. B. Gallussäure- propylester,-ethylester,-octylester), Furfurylidenglucitol, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol, tert-Butylhydrochinon, Harnsäure und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen Derivate (z. B. ZnO, ZnS04), Selen und dessen Derivate (z. B. Selenomethionin), Stilbene und deren Derivate (z. B.

Stilbenoxid, Resveratrol) und der erfindungsgemäß geeigneten Derivate dieser ge- nannten Wirkstoffe.

Die 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere oder deren Ge- mische kann in übliche kosmetische oder dermatologische Zubereitungen eingear- beitet werden. Die Menge der 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereo- isomere oder deren Gemische in den kosmetischen oder dermatologischen Zube- reitungen beträgt 0, 001 Gew.-% bis 1 Gew.-%, bevorzugt 0, 001 Gew.-% bis 0, 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen. Die kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen können dabei als Wasser in 0l"-,"Ol in Wasser"-, "Wasser in Öl in Wasser"-oder"Öl in Wasser in Öl"-Emulsionen, als Mikro- emulsionen, als Gele, als Seifen, als Lösungen z. B. in Ölen, Alkoholen oder Silicon- ölen, als Stifte, als Aerosole, Sprays oder auch Schäume vorliegen. Weitere übliche kosmetische Hilfs-und Zusatzstoffe können in Mengen von 0, 001-99, 999 Gew.-%, bevorzugt 1-99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, ent- halten sein. Ferner können die Formulierungen Wasser in einer Menge bis zu 99, 999 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, aufweisen.

Die Menge der weiteren Antioxidantien, wobei eine oder mehrere Verbindungen verwendet werden können, in den kosmetischen oder dermatologischen Zuberei- tungen beträgt vorzugsweise 0, 001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0, 001 bis 5 Gew.-%, insbesondere bevorzugt 0, 001 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zu- bereitungen.

Zur Herstellung der kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen kann in einer weiteren Ausführungsform die 3, 4-Dihydroxymandelsäure einschließlich ihrer Stereoisomere und deren Gemische auch vorher in Liposomen, z. B. ausgehend von Phosphatidylcholin, in Microsphären, in Nanosphären oder auch in Kapseln aus einer geeigneten Matrix, beispielsweise aus natürlichen Wachsen wie z. B. Bienenwachs, Candellila-Wachs, Carnaubawachs oder synthetischen Wachsen wie z. B. Silicon- wachsen, Paraffinwachsen oder aus Proteinen wie z. B. Gelatine oder aus Poly- sacchariden wie z. B. Agar, Hyaluronsäure, Stärke, Cellulose oder Chitin, einge- arbeitet werden.

Die kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen enthalten kosmetische Hilfs- und Zusatzstoffe, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen verwendet werden, z. B. Sonnenschutzmittel (z. B. organische oder anorganische UV-Sonnenschutz- filtern, bevorzugt Mikropigmente), Konservierungsmittel, Bakterizide, Fungizide, Viruzide, Kühlwirkstoffe, Pflanzenextrakte, entzündungshemmende Wirkstoffe, die Wundheilung beschleunigende Stoffe (z. B. Chitin oder Chitosan und dessen Derivate), filmbildende Substanzen (z. B. Polyvinylpyrrolidone oder Chitosan oder dessen Derivate), Vitamine (z. B. Vitamin C und Derivate, Tocopherole und Derivate, Vitamin A und Derivate), 2-Hydroxycarbonsäuren (z. B. Citronensäure, Äpfelsäure, L-, D-, oder dl-Milchsäure), Parfüme, Substanzen zum Verhindern des Schäumens, Farbstoffe, Pigmente, die eine färbende Wirkung haben, Verdickungsmittel, ober- flächenaktive Substanzen, Emulgatoren, weichmachende, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen (z. B. Glycerin oder Harnstoff), Fette, Öle, ungesättigte Fettsäuren oder deren Derivate (z. B. Linolsäure, a-Linolensäure, y-Linolensäure oder

Arachidonsäure und deren jeweiligen natürlichen oder synthetischen Ester), Wachse oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung wie Alkohole, Polyole, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, organische Lösungsmittel, Silikonderivate oder Chelatbildner (z. B. Ethylendiamin- tetraessigsäure und ihre Derivate).

Die jeweils einzusetzenden Mengen an kosmetischen oder dermatologischen Hilfs- und Zusatzstoffen und Parfüm können in Abhängigkeit von der Art des jeweiligen Produkts vom Fachmann durch einfaches Ausprobieren leicht ermittelt werden.

Zur erfindungsgemäßen Anwendung werden die kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen in der für Kosmetika üblichen Weise auf die Haut und/oder die Haare in ausreichender Menge aufgebracht.

Die kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen können aber auch CUVA- und/oder UVB-Filtersubstanzen enthalten, wobei die Gesamtmenge an Filter- substanzen 0, 1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0, 5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, betragen kann, wobei man beispielsweise Sonnenschutzmittel für Haut und Haar erhält. Als UV-Filtersubstanzen können bei- spielsweise 3-Benzylidencampherderivate (z. B. 3- (4-Methylbenzyliden)-dl- campher), Aminobenzoesäurederivate (z. B. 4- (N, N-Dimethylamino) benzoesäure-2- ethylhexylester oder Menthylanthranilat), 4-Methoxycinnamate (z. B. 2-Ethylhexyl- p-methoxycinnamat oder Isoamyl-p-methoxycinnamat), Benzophenone (z. B. 2- Hydroxy-4-methoxybenzophenon), ein-oder mehrfach sulfonierte UV-Filter [z. B. 2- Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, Sulisobenzone oder 1, 4-Bis (benzimidazolyl)- benzol-4, 4\', 6, 6\'-tetrasulfonsäure, Phenylen-1, 4-bis-(mononatrium-2-benzimidazolyl- 5, 7-disulfonsäure) bzw. 3, 3\'- (1, 4-Phenylendimethyliden)-bis- (7, 7-dimethyl-2-oxo- bicyclo- [2, 2, 1] heptan-1-methansulfonsäure) und deren Salze], Salicylate (z. B. 2- Ethylhexylsalicylat oder Homomenthylsalicylat), Triazine {z. B. 2, 4-Bis- [4- (2-ethyl- hexyloxy)-2-hydroxyphenyl]-6- (4-methoxyphenyl)-1, 3, 5-triazin, 4, 4\'-([6-([(1,1-di- methylethyl)-aminocarbonyl] phenylamino)-1, 3, 5-triazin-2, 4-diyl] diimino) bisbenzoe-

säurebis-(2-ethylhexyl)-ester)}, 2-Cyanopropensäurederivate (z. B. 2-Ethylhexyl-2- cyan-3, 3-diphenyl-2-propenoat), Dibenzoylderivate (z. B. 4-tert-Butyl-4\'-methoxy- dibenzoylmethan), polymergebundende UV-Filter (z. B. Polymer von N- [2- (bzw. 4)- (2-Oxo-3-bornyliden) methyl] benzylacrylamid) oder Pigmente (z. B. Titandioxide, Zirkondioxide, Eisenoxide, Siliciumdioxide, Manganoxide, Aluminiumoxide, Ceroxide oder Zinkoxide) verwendet werden.

Die Lipidphase in den kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen kann vorteilhaft gewählt werden aus folgenden Substanzgruppen : Mineralöle (vorteilhaft Paraffinöl), Mineralwachse, Kohlenwasserstoffe (vorteilhaft Squalan oder Squalen), synthetische oder halbsynthetische Triglyceridöle (z. B. Triglyceride der Caprin- oder Caprylsäure), natürliche Öle (z. B. Rizinusöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnussöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokusöl, Palmkernöl, Borretsch- samenöl und dergleichen mehr), natürliche Esteröle (z. B. Jojobaöl), synthetische Esteröle (bevorzugt Ester von gesättigten und/oder ungesättigten, linearen und/oder verzweigten Alkancarbonsäuren von 3 bis 30 C-Atomen mit gesättigten und/oder ungesättigten, linearen und/oder verzweigten Alkoholen mit 3 bis 30 C-Atomen und Ester von aromatischen Carbonsäuren mit gesättigten und/oder ungesättigten, linearen und/oder verzweigten Alkoholen mit 3 bis 30 C-Atomen, insbesondere aus- gewählt aus der Gruppe Isopropylmyristat, Isopropylstearat, Isopropylpalmitat, Isopropyloleat, n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyllaurat, Isooctylstearat, Iso- nonylstearat, Isononylisononanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaureat, 2- Hexyldecylstearat, 2-Octyldecylpalmitat, Oleyloleat, Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat sowie synthetische oder natürliche Gemische solcher Ester), Fette, Wachse und andere natürliche und synthetische Fettkörper, vorzugsweise Ester von Fettalkoholen mit Alkoholen niedriger C-Zahl (z. B. mit Isopropanol, Propylen- glycol oder Glycerin) oder Ester von Fettalkoholen mit Alkansäuren niedriger C- Zahl oder mit Fettsäuren, Alkylbenzoate (z. B. Gemische von n-Dodecyl-, n-Tri- decyl-, n-Tetradecyl-und n-Pentadecylbenzoat) sowie cyclische oder lineare Silikonöle (wie z. B. Dimethylpolysiloxane, Diethylpolysiloxane, Diphenylpoly- siloxane sowie Mischformen daraus).

Die wässrige Phase in den kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen ent- hält gegebenenfalls vorteilhaft Alkohole, Diole oder Polyole niedriger C-Zahl, sowie deren Ether, vorzugsweise Ethanol, Isopropanol, Propylenglycol, Glycerin, Ethylen- glycol, Ethylenglycolmonoethyl-oder-monobutylether, Propylenglycolmonomethyl- ether-,-monoethyl-oder-monobutyl-ether, Diethylenglycolmonomethyl-oder mono- ethylether und analoge Produkte, ferner Alkohole niedriger C-Zahl, z. B. Ethanol, Isopropanol, 1, 2-Propandiol, Glycerin, weiterhin a-oder ß-Hydroxysäuren, vorzugs- weise Milchsäure, Zitronensäure oder Salicylsäure, daneben Emulgatoren, welche vorteilhaft ausgewählt werden können aus der Gruppe der ionischen, nichtionischen, polymeren, phosphathaltigen und zwitterionischen Emulgatoren, sowie insbesondere ein oder mehrere Verdickungsmittel, welches oder welche vorteilhaft ausgewählt werden können aus der Gruppe Siliciumdioxid, Aluminiumsilikate, wie z. B.

Bentonite, Polysaccharide bzw. deren Derivate, z. B. Hyaluronsäure, Guarkernmehl, Xanthangummi, Hydroxypropylmethylcellulose oder Allulose-Derivate, besonders vorteilhaft aus der Gruppe der Polyacrylate, bevorzugt ein Polyacrylat aus der Gruppe der sogenannten Carbopole, jeweils einzeln oder in Kombination oder aus der Gruppe der Polyurethane.

Ebenso umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zum Schutze kosmeti- scher oder pharmazeutischer, bevorzugt dermatologischer Zubereitungen sowie von Nahrungsmitteln gegen Oxidation oder Photooxidation, deren Bestandteile Stabili- tätsprobleme aufgrund von Oxidation bzw. Photooxidation bei der Lagerung mit sich bringen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitungen einen wirksamen Gehalt an 3, 4-Dihydroxymandelsäuren aufweisen. Selbstverständlich kann die erfindungs- gemäße Verwendung auch analog in anderen Einsatzgebieten eingesetzt werden, z. B. zum Schutz von Lacken oder technischen Polymeren.

Die Menge der 3, 4-Dihydroxymandelsäuren in den kosmetischen oder pharma- zeutischen, bevorzugt dermatologischen Zubereitungen sowie in Nahrungsmitteln beträgt 0, 001 Gew.-% bis 1 Gew.-%, bevorzugt 0, 001 Gew.-% bis 0, 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.

Beispiele Beispiel 1 : Aktivität als Radikalfänger Die Aktivität der 3, 4-Dihydroxymandelsäure als Radikalfänger wurde mit der her- kömmlicher Radikalfänger verglichen. Dabei wurde der 1, 1-Diphenyl-2-picryl- hydrazyl-Test (DPPH-Test) zur Beseitigung von Radikalen angewendet.

1, 1-Diphenyl-2-picryl-hydrazyl (DPPH) wurde in Methanol zu einer Konzentration von 100 p. mol/1 gelöst. Eine Reihe von Verdünnungen der 3, 4-Dihydroxymandel- säure, Vitamin C, a-Tocopherol und 2, 6-Di-tert-butyl-4-methylphenol wurden in Methanol hergestellt. Methanol diente als Kontrolle. 2500 1 der DPPH-Lösung wurden mit 500 pl einer jeden Testlösung gemischt und die Abnahme der Absorption bei 515 nm solange abgelesen, bis die Abnahme kleiner 2 % pro Stunde war. Die Aktivität der Testsubstanzen als Radikalfänger wurde nach folgender Gleichung berechnet : Aktiv. als Radikalfänger (%) = 100- (Absorption der Testverbindungen)/ (Absorption der Kontrolle) x 100.

Aus der Aktivität als Radikalfänger (%) in einer Reihe von Verdünnungen von Test- verbindungen wurde für jede Testverbindung die effektive relative Konzentration EC50 (bezogen auf die anfangs vorhandene Konzentration an DPPH, EC = c (Testverbindung)/c (DPPH)) einer Testverbindung berechnet, bei der das Radikal DPPH um 50 % beseitigt wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dar- gestellt :

Tabelle 1 Testverbindung CAS-Nr. ECso/ (mol/mol) 3, 4-Dihydroxymandelsäure 14883-87-5 0, 062 Vitamin C 50-81-7 0, 270 a-Tocopherol 59-02-9 0, 250 2, 6-Di-tert-butyl-4-methylphenol 128-37-0 0, 240 Beispiel 2 : Aktivität als Antioxidans Die Aktivität der 3, 4-Dihydroxymandelsäure als Antioxidans wurde mit der her- kömmlicher Antioxidantien verglichen. Als Testsystem wurde die beschleunigte Autoxidation von Lipiden durch Luft mit oder ohne Antioxidans mit Hilfe der Rancimat-Apparatur angewendet (Rancimat ist ein eingetragenes Warenzeichen der Metrohm AG, Herisau, Schweiz).

Die 3, 4-Dihydroxymandelsäure, Vitamin C, a-Tocopherol und 2, 6-Di-tert-butyl-4- methylphenol wurden in Methanol oder Aceton gelöst und von der jeweiligen Test- lösung 100 pI zu einer vorbereiteten Ölprobe von 3 g gegeben. In eine Kontrollprobe wurde nur Lösungsmittel gegeben. Durch die aufgeheizte die Testlösung enthaltende Ölprobe wurde ein konstanter, trockener Luftstrom (20 1/h) geblasen und die flüchtigen Oxidationsprodukte (vorwiegend kurzkettige Fettsäuren wie Ameisen- oder Essigsäure) in einer Vorlage mit Wasser gesammelt. Die Leitfähigkeit dieser wässrigen Lösung wurde kontinuierlich gemessen und dokumentiert. Die Oxidation von (ungesättigten) Fetten verläuft dabei eine Zeitlang nur sehr langsam und steigt dann plötzlich stark an. Die Zeit bis zum Anstieg wird als Induktionsperiode (IP) be- zeichnet.

Nach der folgenden Gleichung wurde der antioxidative Index (AOI) erhalten : AOI = IP (mit Testlösung)/IP (Kontrollprobe)

Die Ergebnisse für das Experiment in Sojaöl, dass über Alumina Typ N gereinigt wurde, bei 100°C sind in Tabelle 2 dargestellt : Tabelle 2 Testverbindung AOI in Sojaöl bei 100°C mit 0, 05% Testsubstanz 3, 4-Dihydroxymandelsäure 9, 5 Vitamin C 1, 2 a-Tocopherol 5, 1 2, 6-Di-tert-butyl-4-methylphenol 4, 8 Die Ergebnisse für das Experiment in Squalen, dass über Alumina Typ N gereinigt und mit 1 ppm a-Tocopherol stabilisiert wurde, bei 80°C sind in Tabelle 3 darge- stellt : Tabelle 3 Testverbindung AOI in Squalen bei 80°C mit 0, 005% Testsubstanz 3, 4-Dihydroxymandelsäure 34 Vitamin C 0, 7 a-Tocopherol 39 2, 6-Di-tert-butyl-4-methylphenol 38

Beispiel 3 : Antioxidative Wirkung in Kombination mit Tocopherol Die Experimente wurden wie unter Beispiel 2 beschrieben durchgeführt. Dabei wurde in Sojaöl bei 100°C jeweils der AOI für 0, 025 % 3, 4-Dihydroxymandelsäure, 0, 025 % Tocopherol und für eine Kombination von 0, 025 % 3, 4-Dihydroxymandel- säure und 0, 025 % Tocopherol sowie in Squalen bei 80°C jeweils der AOI für 0, 0025 % 3, 4-Dihydroxymandelsäure, 0, 0025 % Tocopherol und für eine Kombination von 0, 0025 % 3, 4-Dihydroxymandelsäure und 0, 0025 % Tocopherol bestimmt. Die gemessenen AOI-Werte für die Kombinationen wurden mit den nach der folgenden Formel berechneten AOI-Werten verglichen : AOIKombination, berechnet = (AOI3,4-Dihydroxymandelsäure-1) + (AOITocopherol-1) + 1 Tabelle 4 Testverbindung c(Gew.-%) AOI, Sojaöl, c(Gew.-%) AOI, Squalen, 100°C 80°C 3,4-Dihydroxymandelsäure 0,025 5,4 0,0025 15 α-Tocopherol 0,025 4,7 0,0025 23 3, 4-Dihydroxymandelsäure 0, 05 17 0, 005 54 + α-Tocopherol (1:1) 3, 4-Dihydroxymandelsäure i berechnet : t berechnet : 0, 05 0, 05 + a-Tocopherol (1 : 1) 9, 1 37 Beispiel 4 : Bestimmung der Schutzwirkung vor Ultraviolettlicht-induzierter Sebumoxidation 200 mg 3, 4-Dihydroxymandelsäure wurden in 200 ml 1, 3-Butylenglycol gelöst (Lösung A). Zudem wurde eine 0, 2 % ige ethanolische Lösung von Tocopherol her- gestellt (Lösung B). 12 Probanden wurde auf die Rückenhaut jeweils 2 Tage lang

2mal täglich eine Dosis von 2 mg/cm2 der Lösung A aufgetragen. Vor der folgenden Bestrahlung wurde Lösung B auf ein Kontrollareal aufgetragen (2 mg/cm2). Die 2 be- handelten und eine unbehandelte Stelle wurden mit Ultraviolettlicht (320 bis 400 nm, 10 Joule/cm2) bestrahlt. Die jeweiligen Testflächen wurden mit jeweils 4 ml Ethanol 2 min behandelt, die Lösungen unter Stickstoff bei Raumtemperatur getrocknet und der Rückstand in 1 ml Ethanol aufgenommen. Die letzteren Lösungen wurden per HPLC auf ihren Gehalt an Squalen (Detektion bei 210 nm gegen Standard) bzw.

Squalenhydroperoxid (SQOOH, Bestimmung des Peroxidgehalts mittels Cytochrom C/Luminol-verstärkter Chemilumineszens) untersucht. Der Gehalt an Squalenperoxid wurde relativ zu Squalen in Form von picomol Peroxid pro ug Squalen angegeben.

Die Inhibition bezogen auf die unbehandelte Fläche wurde mit der folgenden Gleichung berechnet : % Inhibition = 10 - (CSQOOH, unbehandelt-CSQOOH, behandelt)/CSQOOH, unbehandelt Tabelle 5 Testverbindung c (H202)/c (SQ) % Inhibition gegen die [pmol/g] unbehandelte Fläche unbehandelte Fläche 930 65 3, 4-Dihydroxymandelsäure 618 45 33 7 Tocopherol 664 19 28 6 Die nachfolgenden Beispiele solle die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken : Beispiel 6 : #Öl in Wasser"-Emulsion mit 3, 4-Dihydroxymandelsäure Gehalt in Teil Rohstoffname (Hersteller) Chemische Bezeichnung Gew.-% Ether von Polyethylenglycol A Arlatone 983 SZ (ICI) 1, 2 mit Glycerylmonostearat 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33, Brij 76# (ICI) 36-Decaoxaoctatetracontan-1-1, 2 öl Cutina MD# (Henkel) Glycerylmonostearat 3, 5 Baysiloneöl M10@ (GE Bayer) Polydimethylsiloxan 0, 8 Eutanol G# (Henkel) Octyldodecanol 3, 0 Paraffinöl 65 cp (Henry Lamotte) Mineralöl 8, 0 B Wasser, dest. 50, 35 2-Phenoxyethanol und 4-Hy- droxybenzoesäuremethylester und 4-Hydroxybenzoesäure- Phenopips (Nipa Laboratorien) ethylester und 4-Hydroxy-0, 5 benzoesäurepropylester und 4- Hydroxybenzoesäurebutyl- ester 1, 2-Propylenglycol 2, 0 Glycerin 99 % 3, 0 Dinatrium Trilon d (BASF) 0, 1 Ethylendiamintetraessigsäure 3, 4-Dihydroxymandelsäure 0, 1 C Wasser, dest. 25, 0 vernetztes Acrylsäure/C10-C30- Carbopol 2050t (B. F. Goodrich) 0, 4 Alkylacrylat-Polymer wässrige Natriumhydroxidlsg., 10 0, 85 %

Teil A wurde gemischt und auf 80°C erhitzt. Teil B wurde gemischt und auf 90°C erhitzt und unter Rühren zu Teil A gegeben. Für Teil C wurde Carbopol in Wasser sorgfältig dispergiert und mit Natronlauge neutralisiert (pH 5, 3). Teil C wurde dann bei 60°C zur Mischung aus den Teilen A und B gegeben.

Beispiel 7 : Öl in Wasser"-Emulsion mit 3, 4-Dihydroxymandelsäure und a- Tocopherol Gehalt in Teil Rohstoffname (Hersteller) Chemische Bezeichnung Gew.-% Ether von Polyethylenglycol A Arlatone 983 Ss (ICI) 1, 2 mit Glycerylmonostearat 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33, Bris 760 (ICI) 36-Decaoxaoctatetracontan-1-1, 2 ol Cutina MD (Henkel) Glycerylmonostearat 3, 5 Baysiloneöl M10@ (GE Bayer) Polydimethylsiloxan 0, 8 Eutanol G# (Henkel) Octyldodecanol 3, 0 Paraffinöl 65 cp (Henry Lamotte) Mineralöl 7, 9 a-Tocopherol 0, 1 B Wasser, dest. 50, 45 2-Phenoxyethanol und 4-Hy- droxybenzoesäuremethylester und 4-Hydroxybenzoesäure- Phenopip# (Nipa Laboratorien) ethylester und 4-Hydroxy-0, 5 benzoesäurepropylester und 4- Hydroxybenzoesäurebutyl- ester 1, 2-Propylenglycol 2, 0 Glycerin 99 % 3, 0 Gehalt in Teil Rohstoffname (Hersteller) Chemiszhe Bezeichnung Gew.-% 3, 4-Dihydroxymandelsäure 0, 1 C Wasser, dest. 25, 0 vernetztes Acrylsäure/C10-C30- Carbopol 2050 (B. F. Goodrich) 0, 4 Alkylacrylat-Polymer wässrigeNatriumhydroxidlsg., 10 0, 85 %

Teil A wurde gemischt und auf 80°C erhitzt. Teil B wurde gemischt und auf 90°C erhitzt und unter Rühren zu Teil A gegeben. Für Teil C wurde Carbopol in Wasser sorgfältig dispergiert und mit Natronlauge neutralisiert (pH 5, 3). Teil C wurde dann bei 60°C zur Mischung aus den Teilen A und B gegeben.

Beispiel 8 :"toi in Wasser"-Emulsion mit UVA/B-Breitbandschutz, 3, 4- Dihydroxymandelsäure und a-Tocopherol Gehalt in Teil Rohstoffname (Hersteller) Chemische Bezeichnung Gew.-% A Crodaphos MCAZ (Croda) Cetylphosphat 1, 50 Cutina MDZ (Henkel) Glycerylstearat 2, 0 Lanette 16# (Henkel) Cetylalkohol 1, 2 Capryl-/Capronsäuretri- Myritol 318# (Henkel) 5, 0 glyceride Cetiol SN# (Henkel) Cetyl-und Stearylisononanoat 5, 0 a-Tocopherol 0, 1 4-Hydroxybenzoesäurepropyl- Solbrol P# (Bayer) 0,1 ester Abil 100# (Goldschmidt) Polydimethylsiloxan 0,3 Neo Heliopan# HMS (Haarmann 3,3,5-Trimethylcyclohexyl- 5,0 & Reimer) salicylat Gehalt in Teil Rohstoffname (Hersteller) Chemische Bezeichnung Gew.-% Neo Heliopano 357 (Haarmann & Butylmethoxydlbenzoylmethan Reimer) B Wasser, dest. 48, 3 1, 3-Butylenglycol 3, 0 4-Hydroxybenzoesäuremethyl- ester ester Phenoxyethanol 0, 7 Carbopol ETD 2050# (B. F. Copolymer Acrylsäure/Cjo-Cso- 0, 2 Goodrich) Alkylacrylat Keltrol To (Calgon) Xanthan-Gummi 0, 2 2, 2-(1, 4-Phenylen)-bis-(1 H- Neo Heliopan# AP (Haarmann & benzimidazol-4, 6-disulfon- 22 Reimer) säure) und Dinatriumsalz 3, 4-Dihydroxymandelsäure 0, 1 C wässr. Natriumhydroxidlsg., 10 % 2, 8 D Parfümöl 0, 3

Teil A wurde auf 85°C erhitzt. Teil B : Carbopol und Keltrol wurden in die restlichen Bestandteile kalt eindispergiert, die Mischung auf 85°C erwärmt und zu Teil A gegeben. Teil C wurde sofort bei 80°C zu der Mischung aus den Teilen A und B ge- geben und 5 min mit einem Dispergierwerkzeug homogensiert. Teil D wurde schließlich bei Raumtemperatur zugegeben und die Mischung mit einem Disper- gierwerkzeug homogenisiert (pH 6, 6).