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Patent Searching and Data


Title:
USE AND METHOD/DEVICE FOR CONTROLLING THE TEMPERATURE OF A BOTTLED DRINK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/216033
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for controlling the temperature of a drink packaged in a storage container, particularly a bottle, comprising at least one temperature-control vessel that receives a storage container, particularly a bottle, wherein said device comprises a Peltier element and/or a cold store and/or a heat pipe, preferably a heat pipe and/or a heat diffuser, arranged such that they are thermally coupled to the temperature-control vessel. The invention is characterised in that the device comprises at least one fan.

Inventors:
KOHLER, Michaela (Nägelestraße 5, Stuttgart, 70597, DE)
ORTWEIN, Ernst-Georg (Hauptstrße 23, Ebersbach, 73061, DE)
SAUER, Jürgen (1 Sathorn Soi 3, Bangkok, 10120, TH)
Application Number:
EP2017/063964
Publication Date:
December 21, 2017
Filing Date:
June 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
KOHLER, Michaela (Nägelestraße 5, Stuttgart, 70597, DE)
ORTWEIN, Ernst-Georg (Hauptstrße 23, Ebersbach, 73061, DE)
SAUER, Jürgen (1 Sathorn Soi 3, Bangkok, 10120, TH)
International Classes:
F25B21/02
Domestic Patent References:
WO2003101884A12003-12-11
WO2011148182A12011-12-01
Foreign References:
JP2002019894A2002-01-23
DE4233172A11993-04-22
DE10318904A12004-12-23
US20060277813A12006-12-14
US20100293970A12010-11-25
DE29603087U11996-04-18
Other References:
THE MATHESON FAMILY: "Our Mini Bar at the Hotel", YOU TUBE, 24 March 2009 (2009-03-24), pages 1 - 3, XP054977635, Retrieved from the Internet [retrieved on 20170810]
Attorney, Agent or Firm:
SAWODNY, Michael (Dreiköniggasse 10, Ulm, 89073, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Vorrichtung zum Temperieren eines Getränkes in einem

Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere einer Flasche mit wenigstens einem Temperier-Gefäß (1 ), das ein Aufbewahrungsbehältnis,

insbesondere eine Flasche, aufnimmt, wobei die Vorrichtung ein Peltier- Element (2, 1002) und/oder eine Kälte-Speicher und/oder ein Wärmerohr, bevorzugt eine Heatpipe und/oder einen Heatdiffusor umfasst, die derart angeordnet sind, dass sie mit dem Temperier-Gefäß (1 ) thermisch gekoppelt sind,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung wenigstens einen Lüfter umfasst.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung wenigstens zwei Lüfter, einen ersten Lüfter, bevorzugt einen Aktivlüfter (1220) zum Ansaugen von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft und einen zweiten Lüfter, insbesondere einen Passivlüfter (1260) zum Austragen von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfasst.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung insgesamt drei Lüfter, einen Aktivlüfter und zwei

Passivlüfter, umfasst.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die/der Aktivlüfter in Vertikallage und der/die Passivlüfter in Horizontallage verbaut sind.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vornchtung eine Kühlmediumzusatzkühlung, insbesondere mit Eis und/oder Trockeneis und/oder Wärmekühlpads umfasst.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung eine Steuerung, bevorzugt einen Mikrocomputer mit einem Temperatursensor umfasst.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Temperatursensor einen Innentemperatursensor zur Ermittlung der Temperatur im Temperier-Gefäß und/oder einen Außentemperatursensor zur Ermittlung der Temperatur außerhalb des Temperier-Gefäßes umfasst.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperiergefäß wenigstens einen Boden und Seitenwände umfasst, wobei der Boden und/oder die Seitenwände wenigstens eine Öffnung zum Ansaugen und/oder Abgeben von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfassen.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Boden des Temperiergefäßes wenigstens eine Öffnung zum Ansaugen von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfasst.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Seitenwände wenigstens eine Öffnung zum Abgeben von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfasst.

1 1 . Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass das Temperiergefäß ein erstes Teilgefäß (1 100) mit einer inneren Wandung und ein zweites Teilgefäß (1200) mit einer äußeren Wandung umfasst, wobei das erste Teilgefäß (1 100) das Aufbewahrungsbehältnis aufnimmt und/oder das Peltier-Element (1002) und/oder den Kältespeicher und/oder das Wärmerohr, wobei das Peltier-Element (1002) und/oder der

Kältespeicher und/oder das Wärmerohr in thermischem Kontakt mit dem ersten Teilgefäß (1 100) stehen.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen dem ersten Teilgefäß (1 100) und dem zweiten Teilgefäß (1200) ein Zwischenraum ausgebildet wird, wobei im Zwischenraum der

wenigstens erste Lüfter und/oder der wenigstens zweite Lüfter und/oder ein Abluftkanal (1290) für das Kühlmedium und/oder ein Kühlkörper (1007), der mit der Außenwand, insbesondere dem Boden des ersten Teilgefäßes (1 100), in Kontakt steht, angeordnet ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12

dadurch gekennzeichnet, dass

die Leistung des wenigstens ersten Lüfters, insbesondere Aktivlüfters (1220) und des wenigstens zweiten Lüfters, insbesondere Passivlüfter (1260) sowie die Anordnung des Abluftkanales (1290) und des Kühlkörpers (1007) derart gewählt ist, dass bei einer Außentemperatur im Bereich 15° C bis 50° C, bevorzugt 10° C bis 30° C, eine Temperatur im Bereich 2° C bis 25° C, bevorzugt 4° C bis 22° C, eingestellt werden kann.

14. Vorrichtung nach einem der Anspruch 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung mit einem Temperier-Gefäß (1 ) als Einsatz für einen herkömmlichen Sektkühler (9) oder als Champagnerschale gestaltet ist.

15. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vornchtung mit einem Temperier-Gefäß (1 ) mit einer Wäge-Einrichtung für das Aufbewahrungsbehältnis und einer Anzeige für eine im

Aufbewahrungsbehältnis vorhandene Restmenge versehen ist.

16. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens eine interne oder externe Schnittstelle für das Einlesen von Getränke-Informationen vorhanden ist.

17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16,

dadurch gekennzeichnet, dass

Griffe am Temperier-Gefäßes (1 ) als Bedienelemente (12) ausgebildet sind

18. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis17,

dadurch gekennzeichnet, dass

Bedienelemente (12) und Anzeigen (1 1 ) an der Oberseite (10) des

Temperier-Gefäßes (1 ) angeordnet sind.

19. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18,

dadurch gekennzeichnet, dass

in dem Temperier-Gefäß (1 ) mehrere Aufnahme-Öffnungen (14) für Aufnahmebehälter angeordnet sind.

Ständer mit einem Fuß (10010) und einer Standfläche (10040) sowie einer

Platte (10020) zur Aufnahme einer Vorrichtung, insbesondere einer

Vorrichtung zum Temperieren eines Getränkes gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 19,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Platte (10020) durchbrochen ist.

Ständer nach Anspruch 20,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Ständer wenigstens eine Aufnahme für Kühlpads, eine Heatpipe oder ein Peltier-Element aufweist.

22. Verwendung einer Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten

Getränkes in einem Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere einer Flasche mit wenigstens einem Temperiergefäß

als Champagner-/Sektkühler

als Weinkühler

als Kühler für alkoholische Getränke.

23. Verwendung gemäß Anspruch 22,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes ein

eigenständiges Gerät ist.

24. Verwendung nach Anspruch 22,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes ein Einsatz für einen

Champagner-/Sektkühler

Weinkühler

Kühler für alkoholische Getränke

ist.

25. Verfahren zum Temperieren eines abgefüllten Getränks in einem

Temperier-Gefäß (1 ),

dadurch gekennzeichnet, dass

das Getränk - vorzugsweise Wein, Sekt oder Champagner - in einem Aufbewahrungsbehältnis insbesondere einer Flasche abgefüllt ist und dass das Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere die Flasche über ein flüssiges, pastöses oder granuliertes Übertragungsmedium (3) vollflächig über mindestens 30 % der Außenfläche des Aufbewahrungsbehältnisses, insbesondere der Flasche, im unteren Bereich des

Aufbewahrungsbehältnisses, insbesondere der Flasche, temperiert wird.

26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass

das Übertragungsmedium (3) aktiv oder passiv, insbesondere mit elektrischer Energie, bevorzugt mit einem Peltier-Element temperiert wird. 27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 oder 25,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperieren ausschließlich ein Kühlen ist.

Description:
Verwendung und Verfahren/Vorrichtung zum Temperieren eines

Flaschengetränks Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach Anspruchs 1 , einen Ständer nach Anspruch 20, eine Verwendung nach Anspruch 22 ein Verfahren nach Anspruch 25.

Aus dem Stand der Technik sind Sektkühler bekannt, die als Tisch- oder als Beistellgerät ausgestaltet sind. Ferner sind auch Champagner-Schalen mit einer Eiswürfelfüllung bekannt, die mehrere Flaschen aufnehmen können. Die Kühlung erfolgt hierbei, indem die Flasche bzw. die Flaschen auf ein Bett von Eiswürfeln gelegt oder in eine Ansammlung von Eiswürfeln eingetaucht werden. Eine

Temperierung ist nur bedingt bzw. unfreiwillig möglich, indem zum Beispiel das Serviertuch, welches die Flasche bedeckt, in seiner Position geändert wird. Oder auch je nachdem, wie oft die Flasche in die Hand genommen wird oder wie die in die Flasche einströmende Luft das Getränk erwärmt. Auch hat das

abschmelzende Eis einen Einfluss auf die Getränke-Temperatur. Doch leider kann man die Temperatur nicht gezielt beeinflussen. Ferner ist nachteilig, dass die Flasche nur auf den erhabenen Punkten der Eiswürfel aufliegt, wodurch der Wärme- bzw. Kälte-transport erschwert wird. Es sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass auch Weine gekühlt werden.

Bei dem deutschen Gebrauchsmuster DE 296 03 087 U1 wird die aktive Kühlung eines Getränks beschrieben. Dort wird in einem isolierten Behälter beispielsweise eine Getränkedose gekühlt. Der Behälter weist auch einen oberen Deckel auf. Die innere Wandung des Behälters, auf der auch die Getränkedose steht, ist aus Aluminium. Am Boden des Behälters, in einem Ausschnitt der Isolierung und auch der äußeren Wandung, ist ein Peltier-Element angebracht. Durch die Polung des Peltier-Elementes wird dieser Behälter-Boden gekühlt. Die Wärme an der anderen Seite des Peltier-Elementes strahlt die Wärme ab, die wiederum von einem Kühlkörper und einen Lüfter abtransportiert wird. Auch hier ist nachteilig, dass der Wärme- bzw. Kältetransport nur ungenügend ist, weil er nur über den Boden der Dose erfolgt, die auch wiederum noch einen konkaven Boden aufweisen kann, wodurch der Wärme- bzw. Kältetransport noch weiter verschlechtert wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Peltier-Element direkt auf den Boden wirkt und die Getränkedose in direktem thermischen Kontakt mit dem Boden ist. Des Weiteren ist es mit dem Kühler aus der DE 296 03 087 U1 nicht möglich, bei niedrigem Energieeinsatz das Getränk auf ausreichend niedrige Temperaturen zu kühlen. Besonders in der gehobenen Gastronomie ist die Einhaltung der Temperaturen bei Weinen, Sekt oder Champagner sehr wichtig. Hinzu kommt, dass die

Temperaturen auch noch sehr unterschiedlich sind. Bei Schaumweinen ist sie am niedrigsten und beträgt meist zwischen 6 und 7 Grad Celsius. Bei Rotweinen hingegen sind die Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad Celsius. Die

Weißweine liegen im mittleren Temperaturfeld.

Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zum Temperieren von Getränken in einem Aufbewahrungsbehälter, insbesondere Flaschengetränken, bereitzustellen, welche die Nachteile aus dem Stand der Technik weitestgehend vermeidet.

Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale - in Kombination mit dem Oberbegriff - des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Neben einer Vorrichtung stellt die Erfindung auch einen Ständer mit einem Fuß für eine derartige Vorrichtung, die Verwendung einer derartigen Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes in einem Temperiergefäß zur Verfügung.

Gemäß Anspruch 1 stellt die Erfindung eine Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes in einem Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere einer Flasche mit wenigstens einem Temperier-Gefäß, das ein

Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Flasche, aufnimmt, bereit. Die Vorrichtung umfasst ein Peltier-Element und/oder einen Kälte-Speicher und/oder ein Wärmerohr, die derart angeordnet sind, dass sie mit dem Temperier-Gefäß thermisch gekoppelt sind. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Vorrichtung wenigstens einen Lüfter umfasst. Besonders bevorzugt ist es, wenn die

Vorrichtung nicht nur einen Lüfter umfasst, sondern mehrere Lüfter, bevorzugt wenigstens zwei Lüfter, einen ersten Lüfter, der als Aktivlüfter ausgebildet ist und dazu dient Kühlmedium, insbesondere Kühlluft aus der Umgebung anzusaugen und einen zweiten Lüfter, insbesondere einen Passivlüfter, der dafür ausgebildet ist, Kühlmedium, insbesondere Kühlluft auszutragen. Auf diese Art und Weise wird erreicht, dass an dem zu kühlenden Element, beispielsweise dem Peltierelement, ein stetiger Kühlmediumstrom, hier ein Kühlluftstrom, vorbeizieht, der die Wärme des Peltierelements aufnimmt.

Bevorzugt sind Aktivkühler und Passivkühler in der Vorrichtung derart angeordnet, dass z. B. Luft als Kühlmedium in die Vorrichtungen durch den Boden der

Vorrichtung ins Innere mit Hilfe des Aktivkühlers angesaugt wird. Der angesaugte Luftstrom wird dann durch die Passivlüfter umgelenkt und zwar derart, dass der Luftstrom nach Aufnahme der Wärme, die bspw. das Peltierelement abgibt aus der Vorrichtung ausgebracht wird. Besonders bevorzugt ist es, wenn mehr als ein Passivlüfter, bspw. zwei Passivlüfter eingesetzt werden. Eine Vorrichtung mit drei Lüftern, einem Aktivlüfer und zwei Passivlüftern, in Vertikallage und

Horizontallage, zeichnet sich überraschend dadurch aus, dass gegenüber bekannten Systemen aus dem Stand der Technik ein besonders geräuscharmer Betrieb möglich ist. Insbesondere garantiert ein derartiges Gerät, dass Personen, bspw. Gäste in einem Restaurant, sich durch den Betrieb des Gerätes nicht gestört fühlen. Dabei ist bevorzugt der Aktivlüfter in Vertikallage und der

Passivlüfter in Horizontallage angeordnet.

Besonders bevorzugt ist es, wenn das angesaugte Kühlmedium, insbesondere die Kühlluft zur Unterstützung der Kühlleistung ohne Abhängigkeit von der

Umgebungstemperatur zusätzlich gekühlt wird, d.h. in die Vorrichtung bereits vorgekühltes Kühlmedium, insbesondere Kühlluft eingetragen wird. Hierzu wird bevorzugt die Vorrichtung mit einer Kühlmediumzusatzkühlung ausgestaltet. Die Kühlmediumzusatzkühlung kann Pads mit Eis und/oder Trockeneis und/oder Wasser umfassen. Die Kühlmediumzusatzkühlung kann im Ansaugkanal für das Kühlmedium angeordnet sein.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Kühlung des Kühlmediums, insbesondere der Kühlluft ohne Abhängigkeit von der Umgebungstempeatur erfolgt. Durch die Kühlmediumzusatzkühlung wird die Kühlleistung des Peltier-Elements und/oder der Kältespeicher und/oder des Wärmerohres deutlich erhöht. Dies ist bei einem Peltier-Element auf einen durch die zusätzliche Kühlung verursachten höheren Wirkungsgrad zurückzuführen.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung eine Steuerung/Regelung und wenigstens einen Temperatursensor. Mit Hilfe der Steuerung/Regelung die auch einen Mikrocomputer umfassen kann, kann aufgrund des mit dem Temperatursensor gemessenen Ist-Wertes in dem

Aufbewahrungsbehälter das Peltierelement derart angesteuert werden, dass ein vorgegebener Sollwert mit dem der Aufbewahrungsbehälter, insbesondere die Flasche temperiert werden soll, erreicht bzw. eingestellt wird. Zur

Steuerung/Regelung beispielsweise des Peltier-Elementes wird das

Peltierelement in vorgegebenen Zeiten an- bzw. ausgeschaltet, wobei am Peltier- Element immer die volle Leistung anliegt. Die Steuerung und/oder Regelung ist dann so ausgelegt, dass durch das gesteuerte/geregelte Aus- und Anschalten des Peltierelementes die Temperatur auf die geregelt bzw. die eingestellt wird, immer um 4°C bis 8°C unterhalb der einzustellenden Getränketemperatur liegt. Eine derartige Temperaturwahl führt zu den besten Ergebnissen bei der Kühlung der Getränke.

Eine besonders genaue Steuerung der Temperatur wird möglich, wenn der Temperatursensor einen Innentemperatursensor zur Ermittlung der Temperatur Temperier-Gefäß und/oder einen Außentemperatursensor zur Ermittlung der Temperatur außerhalb des Temperier-Gefäßes umfasst, wobei der Steuerung bevorzugt beide dieser Werte zugeführt worden. Eine besonders effiziente Kühlung des Peltier-Elementes wird erreicht, wenn das Temperier-Gefäß wenigstens einen Boden und Seitenwände umfasst, wobei der Boden und die Seitenwände wenigstens eine Öffnung zum Ansaugen und/oder Abgeben von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfassen. Besonders bevorzugt ist es, wenn das Temperiergefäß wenigstens einen ersten Lüfter zum Ansaugen von

Kühlmedium, insbesondere Kühlluft und wenigstens einen zweiten Lüfter zum Austragen von Kühlmedium, insbesondere Kühlluft, umfasst. Eine derartige

Anordnung stellt sicher, dass die anfallende Wärme eines Peltier-Elementes bei der Kühlung des Temperier-Gefäßes derart abgeführt werden kann, dass durch das Peltier-Element eine ausreichende Kühlung eines in das Temperier-Gefäß eingestellten Aufnahmebehältnisses, insbesondere einer Flasche, möglich ist. Des Weiteren wird durch eine Anordnung mit mehreren Lüftern ein besonders geräuscharmer Betrieb des Weinkühlers gewährleistet.

Bei einer ersten erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Vorrichtung ist das Temperier-Gefäß mit mindestens einem Peltier-Element versehen. Alternativ oder zusätzlich können Kältespeicher, Wärmerohre, Heatpipes und Heatdiffusoren vorgesehen sein.

In einer fortgebildeten Ausführungsform der Erfindung umfasst das

Temperiergefäß, ohne hierauf beschränkt zu sein, zwei Teilgefäße, die ineinander angeordnet bzw. gestellt sein können. Das erste Teilgefäß umfasst eine innere Wandung. Das erste Teilgefäß mit der inneren Wandung nimmt dabei den zu temperierenden Aufnahmebehälter auf. An der inneren Wandung des ersten Teilgefäßes kann das mindestens eine Peltier-Element angeordnet sein. Ein Peltier-Element besteht aus zwei oder mehreren kleinen Quadern je aus p- und n-dotiertem Halbleitermaterial (Bismuttellurid, Siliciumgermanium), die abwechselnd oben und unten durch Metallbrücken miteinander verbunden sind.

Die gebräuchlichste Form von Peltier-Elementen besteht aus zwei meist quadratischen Platten aus Aluminiumoxid-Keramik mit einer Kantenlänge von 20 mm bis 90 mm und einem Abstand von 3 mm bis 5 mm, zwischen denen die Halbleiter-Quader eingelötet sind. Die Keramikflächen sind hierzu an ihren zugewandten Flächen mit lötbaren Metallflächen versehen. Kühlt man die warme Seite des Peltier-Elementes mittels eines aufgesetzten Kühlkörpers mit Ventilator, so wird die kühlende Seite noch kälter. Die

Temperaturdifferenz zwischen den beiden Seiten kann, je nach Element und Strom, bei einstufigen Elementen bis ca. 70 Kelvin betragen. Eine derartige Anordnung ist auch Gegenstand der vorliegenden Anmeldung, bei der ein Peltier- Element mit einem Kühlkörper gekühlt wird und die Wärmeabfuhr vom Kühlkörper mittels aktiver und passiver Lüfter erfolgt. Besonders bevorzugt ist es wenn die Lüfter in den Zwischenraum zwischen erstem und zweitem Teilgefäß eingebracht sind. So befindet sich bevorzugt der Aktivlüfter oberhalb des Bodens des zweiten Teilgefäßes. Das Ansaugen des Kühlmediums erfolgt dann über eine Öffnung im Boden des zweiten Teilgefäßes.

Der Passivlüfter ist ebenfalls bevorzugt im Zwischenraum zwischen erstem und zweitem Teilgefäß angeordnet und zwar oberhalb des Aktivlüfters und

gegenüberliegend zu einer Öffnung, die in die Wandung des zweiten Teilgefäßes eingebracht ist. Der Passivlüfter lenkt dann den vom Aktivlüfter angesaugten Luftstrom, nachdem er die Wärme bspw. des Peltier-Elementes aufgenommen hat in Richtung der Öffnung in der Wandung, d. h. der Austrittsöffnung um. Die erwärmte Kühlluft wird dann durch die Öffnung in der Seitenwand ausgetragen.

Durch die Umkehr der Stromrichtung ist mit Peltier-Elementen nicht nur das Kühlen, sondern auch das Heizen möglich. Damit kann eine Thermostatisierung erreicht werden, wenn die Temperatur oberhalb oder unterhalb einer

Solltemperatur liegt.

Peltier-Elemente können überall dort eingesetzt werden, wo eine Temperierung (Kühlung/Heizung) mit geringer Temperaturdifferenz nötig ist.

Durch die Anordnung des Peltier-Elementes an der inneren Wandung des ersten Teilgefäßes kann der im ersten Teilgefäß befindliche Aufnahmebehälter temperiert, d.h. je nach Notwendigkeit gekühlt oder geheizt werden. Bevorzugt ist es, wenn ein Übertragungsmedium vorgesehen ist und eine gleichmäßige

Erwärmung/Kühlung des in das Übertragungsmedium eingestellten Aufnahmebehälters, insbesondere der Flasche, durch das Übertragungsmedium erreicht wird.

Die Erfindung ist auch mit nur einem Temperiergefäß, d.h. dem ersten Teilgefäß, an dessen Wandung, bspw. das Peltier-Element angeordnet ist, ausführbar. In einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Temperiergefäß zwei Teilgefäße, ein erstes Teilgefäß und ein zweites Teilgefäß, wobei zwischen erstem und zweitem Teilgefäß ein Zwischenraum ausgebildet wird. Bei einer bestimmten Polung der elektrischen Anschlüsse kühlt die Seite des Peltier-Elementes die innere Wandung des Temperier-Gefäßes. Die innere Wandung ist dem Aufnahmebehälter, insbesondere der Flasche zugewandt.

Zwischen der Innenwand und der Flasche kann das Übertragungsmedium beispielsweise Wasser, eingebracht sein.

Alternativ oder zusätzlich zum Peltier-Element kann in einer alternativen

Ausgestaltung der Erfindung ein auswechselbarer Kälte-Speicher direkt oder mittelbar mit dem Übertragungsmedium thermisch gekoppelt werden. Als Kälte- Speicher kommen hier sogenannte Kühl-Pads bzw. Kühl-Akkus oder auch

Eisstücke zum Einsatz. In Verbindung mit einer kleinen Heizeinrichtung kann man dann die Temperaturen des Getränks exakt wie mit dem Peltier-Element einstellen bzw. regeln, da eine solche Anordnung wie das Peltier-Element Heizen und Kühlen zulässt. Damit ist es in Kombination mit der Steuerung und dem

Temperatursensor möglich, die Temperatur nachzuführen und exakt einzustellen. Es ist möglich, den Temperatursensor als Innensensor, d.h. als Sensor, der die Temperatur im Inneren des Temperiergefäßes, d.h. in der Öffnung, in der das Aufnahmebehältnis aufgenommen wird, misst, auszubilden. Zusätzlich kann dann auch noch ein Außensensor vorgesehen sein, mit dem es möglich ist, zusätzlich auch noch die Außentemperatur aufzunehmen.

In einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann das

Übertragungsmedium mit Heat-Pipes - sogenannten Wärmerohren - thermisch gekoppelt werden. Die Funktion der Heat-Pipes oder des Heat Diffusors soll hier nicht näher erläutert werden. Sie sind beispielsweise als Wärme-Leiteinrichtung aus der Computertechnik und der Trassen-Sicherung von Pipelines im

Permafrostboden bekannt. Bei Heat-Pipes oder Heat Diffusoren handelt es sich im Allgemeinen um Wärmerohre, die mit einem Granulat und einer Flüssigkeit, die verdampfen kann gefüllt sind. Die Flüssigkeit zieht im Wärmerohr nach oben, kondensiert im Wärmerohr, kühlt ab, wodurch ein Kühleffekt einsetzt, der Wärme z.B. dem Peltier-Element entzieht.

Neben der Ausgestaltung des Temperiergefäßes mit nur einem Teilgefäß, dem ersten Teilgefäß, umfasst in einer besonders bevorzugten Ausführungsform das Temperiergefäß zwei Teilgefäße, ein erstes Teilgefäß mit innerer Wandung und ein zweites Teilgefäß mit äußerer Wandung. Erstes und zweites Teilgefäß können bei einer derartigen Ausgestaltung ineinander gestellt sein, d.h. das zweite

Teilgefäß nimmt das erste Teilgefäß mit innerer Wandung und Peltier-Element auf. Das erste Teilgefäß ist derart gestaltet, dass das Aufnahmebehältnis,

insbesondere die Flasche in einer Öffnung, aufgenommen wird. Zwischen dem ersten Teilgefäß und dem zweiten Teilgefäß wird ein Zwischenraum ausgebildet. Das Peltier-Element und eventuelle Kühlaggregate für das Peltier-Element befinden sich in diesem Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Teilgefäß. Bevorzugt sind erstes und zweites Teilgefäß an der Oberseite

miteinander dicht verbunden.

Während der zu temperierende Aufnahmebehälter, bspw. die Flasche vom ersten Teilgefäß aufgenommen wird, kann das zweite Teilgefäß, das das erste Teilgefäß aufnimmt und mit diesem verbunden ist beispielsweise von einem herkömmlichen Weinkühler oder Sektkühler aufgenommen werden, wie er in der Gastronomie verwendet wird. Das erfindungsgemäße Temperiergefäß aus erstem und zweitem Teilgefäß ist so flexibel aufgebaut, dass die Einsätze an beliebige Designvarianten bereits verwendeter Wein- und Sektkühler angepasst werden können. Neben einem Einsetzen in eine bestimmte Gefäßform eines Sekt- und/oder Weinkühlers kann das erfindungsgemäße Temperiergefäß auch autark verwendet werden. Das Übertragungsmedium zwischen dem ersten Teilgefäß und dem in das erste Teilgefäß eingesetzten Aufnahmebehälter kann frei oder verkapselt zur Erhöhung des Wirkungsgrades sein Eine besonders effiziente Kühlung z. B. des Peltier-Elementes wird erreicht, wenn neben den Lüftern im Zwischenraum zwischen ersten und zweitem Teilgefäß ein Abluftkanal für das Kühlmedium und/oder ein Kühlkörper, der mit der Außenwand, insbesondere dem Boden des ersten Teilgefäßes, in Kontakt steht, angeordnet ist. Der Kühlkörper ist nahe dem Peltier-Element zur Temperierung des ersten

Teilgefäßes angeordnet.

Wird die Leistung des wenigstens ersten Lüfters und des wenigstens zweiten Lüfters sowie deren Anordnung und gegebenenfalls die einer Leiteinrichtung sowie eines Abluftkanales und eines Kühlkörpers entsprechend gewählt, ist es mit einem Peltier-Element möglich, dass bei einer Außentemperatur im Bereich 5° C bis 50° C, bevorzugt 10° C bis 30° C, eine Temperatur im Bereich 2° C bis 25° C, bevorzugt 4° C bis 22° C, im ersten Teilgefäß zur Kühlung des

Aufnahmebehältnisses, insbesondere der Flasche, eingestellt werden kann. Um die Wärmeableitung zu steigern, können Heatdiffusoren eingesetzt werden, bei denen die Wärmequelle von dem zu erwärmenden Aufnahmebehälter, insbesondere der Flasche getrennt wird.

Einrichtungen des Temperier-Gefäßes, die Wärme abgeben können,

beispielsweise bei Verwendung mindestens eines Peltier-Elementes (bei der sogenannte warme Seite), sollten gekühlt werden. Dieses kann vorteilhafterweise mittels Kühlkörper aus Aluminium oder Kupfer erfolgen. Eine Steigerung dieser Kühlung ist dann gegeben, wenn auf der anderen Seite des Kühlkörpers wenigstens ein Ventilator angeordnet ist oder die zuvor beschriebene Anordnung der Lüfter vorgenommen wird mit einem ersten Aktivlüfter zum Ansaugen von Luft und einem zweiten Passivkühler zum Umlenken von Luft. Die Energieversorgung des Temperier-Gefäßes kann über Kabel, aber auch mit elektrischen Akkus erfolgen. Der erforderliche Energiebedarf kann minimiert werden, indem die Vortemperierung des Getränks im Vorratsschrank schon gut gewählt war und indem wenig Temperatur-Regelung erforderlich ist. Alle elektrischen Anschlüsse sind so verbaut, dass ein Außenstehender, insbesondere ein Gast, mit diesen nicht in Berührung kommt.

Neben der Vorrichtung beschreibt die Erfindung auch ein Verfahren zum

Temperieren eines abgefüllten Getränkes. Bei dem Verfahren sind mindestens 30% der Außenoberfläche des Aufbewahrungsbehälters, insbesondere der Flasche des unteren Flaschenbereichs, von einem flüssigen, pastösen oder granuliertem Übertragungsmedium vollflächig benetzt. Hierbei kann das

Übertragungsmedium auch in ein flexibles Behältnis gefüllt sein. Durch das Übertragungsmedium erfolgt ein Wärmeübergang zwischen einer Wärme- /Kältequelle und der Getränkeflasche. Gegenüber der Temperierung über

Eiswürfel und dem Nachteil der Punktberührungen des Aufbewahrungsbehälters, insbesondere der Flasche bzw. der Temperierung einer Getränkedose und dem Nachteil des Luftspaltes zwischen Dosen- und Kühlbehälterzylinders, stellt die Erfindung dadurch, dass ein Übertragungsmedium den Aufnahmebehälter bzw. die Flasche zu mindestens 30% umgibt, eine verbesserte Wärme- bzw.

Kälteübertragung zur Verfügung. Als Übertragungsmedium kann Wasser oder ein Gel oder auch ein Granulat verwendet werden. Da das Gel die Außenseite der Flasche verunreinigen kann, ist es vorteilhaft, wenn diese Materialien in ein flexibles Behältnis auslaufsicher eingefüllt sind.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Übertragungsmedium aktiv oder passiv, also mit elektrischer oder ohne elektrische Energie, temperiert wird. Wie nachfolgend noch gezeigt wird, sind beide Wege möglich, d.h. Kühlen und Heizen. Die bisherige Anwendung von Eiswürfeln hat nur ein Kühlen zugelassen. Wird aber ein hochwertiges Getränk beispielsweise zu kalt aus einem Vorratsschrank entnommen, so ist es vorteilhaft, wenn die Flasche und deren Inhalt auch kurzzeitig auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden. Da die oben angegebenen Temperaturen aber im Allgemeinen unter der

Raumtemperatur liegen, würde über lange Frist das Getränk ohne Kühlung zu warm werden. Deshalb genügt es häufig, wenn eine Vorrichtung nur auf das Kühlen ausgelegt ist.

Neben der Vorrichtung und dem Verfahren stellt die Erfindung auch eine

Verwendung zur Verfügung. Die Verwendung betrifft die Verwendung einer Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes in einem

Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere einer Flasche mit wenigstens einem Temperiergefäß als Champagner-/Sektkühler, als Weinkühler und/oder als Kühler alkoholischer Getränke. Besonders bevorzugt ist eine Verwendung bei der die Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes ein eigenständiges Gerät ist. In einer fortgebildeten Ausführungsform kann eine Verwendung der Vorrichtung zum Temperieren eines abgefüllten Getränkes als ein Einsatz für einen Champagner-/Sektkühler, Weinkühler, Kühler für alkoholische Getränke vorgesehen sein. Vorzugsweise findet eine derartige Verwendung in einem klassischen Wein- oder Sektkühler Anwendung. Hierzu wir die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem klassischen Wein- und/oder Sektkühler verbaut. Neben der Vorrichtung stellt die Erfindung auch einen Ständer mit einem Fuß und einer Platte als Standfläche auf der die Vorrichtung abgestellt werden kann zur Verfügung. Der Ständer weist bevorzugt eine durchbrochene Platte auf, so dass das Kühlmedium durch die durchbrochene Platte hindurch in die auf der Platte aufgestellte Vorrichtung angesaugt werden kann. Um das Kühlmedium

vorzukühlen können im Ständer Aufnahmen für Heat Pipes oder Heat Diffusoren oder Kühlpads vorgesehen sein. Die Vorrichtung zum Temperieren eines

Flaschengetränkes kann mit dem Fuß fest verbunden sein, so dass eine

Vorrichtung zum Temperieren des Flaschengetränkes mit dem erfindungsgemäß ausgestalteten Fuß zur Verfügung gestellt wird.

Nachfolgend soll nun die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert werden. Es zeigen: Figur 1 ein Temperier-Gefäß als Explosionszeichnung und im Halbschnitt; Figur 2 ein Temperier-Gefäß als Einsatz in einem herkömmlichen

Sektkühler;

Figur 3 ein Temperier-Gefäß als Einsatz in einem herkömmlichen

Sektkühler, jedoch ohne den Sektkühler;

Figur 4 ein Temperier-Gefäß als eigenständiges Gerät;

Figur 5 ein Temperier-Gefäß als Champagner-Schale;

Figur 6 ein Temperier-Gefäß mit„Peltier-Eiswürfel";

Figur 7 ein Schnitt durch ein alternatives Temperier-Gefäß in Seitenansicht; Figur 8 eine 3D-Ansicht einer Ausführungsform gemäß Figur 7;

Figur 9 eine Halterung in Form eines Ständerfußes für ein

erfindungsgemäßes Temperiergefäß in Außenansicht;

Fig. 10 ein Ständerfuß mit durchbrochener Platte;

Fig. 1 1 eine Schnittansicht eines Ständerfußes mit darauf angeordnetem

Temperiergefäß;

Fig. 12 eine Schnittansicht des auf den Ständerfuß aufgestellten

Temperiergefäßes.

Zunächst soll vorausgeschickt werden, dass Begriffe wie„links",„rechts",„oben" oder„unten" sich lediglich auf die Darstellung in den Figuren beziehen, aber von der tatsächlichen Anordnung in der Praxis abweichen können. Weiterhin soll darauf hingewiesen werden, dass die Figuren keine rein technischen Zeichnungen sind, weshalb teilweise Schraffuren und Abbruchlinien fehlen. Auch können die relativen Dimensionen von der Wirklichkeit abweichen. In der Beschreibung nicht erwähnte Bezugszeichen ergeben sich aus der Bezugszeichenliste. Die

Bezugszeichen haben in allen Figuren die gleiche Bedeutung.

In der Figur 1 ist ein Temperier-Gefäß 1 als Explosionszeichnung und im

Halbschnitt zu sehen. Das Temperiergefäß umfasst zwei Teilgefäße in der dargestellten Ausführungsform, ein erstes Teilgefäß 100 mit einer inneren

Wandung 4 mit einer Innenseite 102 und einer Außenseite 104. Die Innenseite 102 der inneren Wandung 4 ist in thermischem Kontakt mit beispielsweise einem nicht dargestellten Übertragungsmedium. In die obere Öffnung 14 das zu temperierende ersten Teilgefäßes wird der Aufnahmebehälter, insbesondere die Flasche (nicht gezeigt) eingestellt. An der Außenseite 104 der inneren Wandung 4 des Temperier-Gefäß ist ein Peltier-Element 2 angebracht. Es ist mit der Wandung 4 thermisch und mechanisch gekoppelt. Auf der„warmen Seite" des Peltier- Elementes 2 ist ein Kühlkörper 7 thermisch und mechanisch angekoppelt. Auf der rechten Seite des Kühlkörpers 7 ist wiederum ein Miniaturlüfter 8 (Ventilator) angeordnet (nur schematisch dargestellt). In der dargestellten Ausführungsform ist das erste Teilgefäß 100 in ein zweites Teilgefäß 200 eingesetzt und über die Oberseite 10 mit dem zweiten Teilgefäß 200 verbunden. Das Peltier-Element 2 ist zwischen erstem 100 und zweitem Teilgefäß 200 angeordnet und aufgrund der Oberseite 10 für den Anwender nicht zugänglich. Auf der Oberseite 10 des

Temperier-Gefäßes 1 sind Bedienelemente 12 und mindestens eine Anzeige 1 1 für Temperatur und/oder Produktinformationen. Mittels einer nicht dargestellten, möglichen internen oder externen Schnittstelle werden Getränkeinformationen von einer Steuerung eingelesen, die dann über die Anzeige 1 1 ausgegeben werden können. Das Temperier-Gefäß 1 kann als Einsatz in einen herkömmlichen

Sektkühler 9 eingesteckt werden. Der Sektkühler oder auch ein eigenständiges Temperier-Gefäß 1 können mit einem Standfuß ausgestattet sein. Die Steuerung kann dazu dienen, die Temperatur des Übertragungsmediums in Abhängigkeit von aufgenommenen Temperaturmesssignalen des Übertragungsmediums und gegebenenfalls der Umgebungstemperatur sowie einer vorgegebenen

Solltemperatur zu steuern bzw. zu regeln. Die Solltemperatur kann vom Bediener bspw. über die Bedienelemente eingegeben werden. Das Temperier-Gefäß 1 kann auch mit einer Wäge-Einrichtung versehen sein, mit der eine Anzeige über die Restmenge, die sich noch in der Flasche befindet, möglich wird. Die Oberseite 10 des Temperier-Gefäßes 1 verbindet das erste Teilgefäß 100 mit innerer Wandung 4 und das zweite Teilgefäß 200 mit äußerer Wandung 5. Wird diese Einheit aus innerer Wandung 4 (zusammen mit Peltier- Element 2 usw.), äußerer Wandung und Oberseite 10 in den Sektkühler 9 gesteckt, so dichtet die Wulst 13 den Spalt zwischen äußerer Wandung 5 und Sektkühler bzw. Weinkühler 9 ab, so dass die Einheit dicht in den Sektkühler bzw. Weinkühler eingesetzt ist. Über eine obere Öffnung 14 kann ein Aufnahmebehälter, bspw. eine

Getränkeflasche (nicht dargestellt), in das Temperier-Gefäß l eingeführt werden. Zwischen der Getränkeflasche und der inneren Wandung 4, des ersten

Teilgefäßes 100, ist das das flüssige, pastöse oder granulierte

Übertragungsmedium angeordnet. Es sei auch noch erwähnt, dass das

Temperier-Gefäß über eine Steuerung - oder sogar über einen Mikrocomputer - mit mindestens einem Temperatursensor verfügt. Der Temperatursensor ragt dann in das Übertragungsmedium hinein oder liegt zumindest an der Oberfläche der inneren Wandung 4.

Zusätzlich zum Innentemperatursensor, der die Temperatur des

Übertragungsmediums misst, dass der Steuerung zugeführt wird, kann auch noch ein Außentemperatursensor vorgesehen sein, der ebenfalls ein Signal aufnimmt und an die Steuerung weiterleitet. Das Peltier-Element wird in Abhängigkeit von der Temperatur des Übertragungsmediums und/oder der Außentemperatur angesteuert bzw. geregelt, so dass das Aufnahmegerät bei einer gleichen, voreingestellten Temperatur gehalten wird.

Die Figuren 2 bis 4 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen des Temperier- Gefäßes. Fig. 2 zeigt das Einsetzen eines Temperier-Gefäßes in einen

herkömmlichen Sektkühler 9, Fig.3 eine dreidimensionale Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Temperier-Gefäßes mit Wulst 13 zum Einsatz in einen Sektkühler und Fig. 4 eine zweite Ausführungsform eines Temperier-Gefäßes ohne Wulst. Die Bezugszeichen in Fig. 2-4 sind identisch zu denen in der

Figurenbeschreibung zu Fig. 1 .

In der Figur 5 ist eine Champagner-Schale im perspektivischen Schnitt zu sehen. Das Peltier-Element 2 ist hier im Boden der Schale zu sehen. Oberhalb des Peltier-Elementes 2 befinden sich dann das Übertragungsmedium 3 und die Flaschen (hier nicht dargestellt.

Mit der Figur 6 wird eine besondere Ausgestaltung der Erfindung gezeigt: Peltier- Elemente 2 sind mit Eisstückchen 6 über das Zusammenfrieren verbunden. Durch den Kabelanschluss 15 sind diese„Peltier-Element-Eiswürfel" frei im Temperier- Gefäß 1 positionierbar.

In Figur 7 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Temperier- Gefäßes dargestellt. Das erfindungsgemäße Temperier-Gefäß ist in einer

Schnittdarstellung gezeigt. Gleiche Bezugsziffern wie in den Figuren 1 bis 6 werden mit um 1000 höheren Zahlen belegt. Die Ausgestaltung gemäß Figur 7 zeigt ein Temperier-Gefäß 1001 mit einem ersten Teilgefäß 1 100 und einem das erste Teilgefäß umgebenden zweiten Teilgefäß 1200. Das zweite Teilgefäß als Außengefäß ist nur teilweise dargestellt. Das erste Teilgefäß 1 100 umfasst eine obere Öffnung 1014. Der in die obere Öffnung 1014 eingestellte

Aufnahmebehälter, insbesondere die Flasche, ist in der dargestellten Figur nicht gezeigt. An der inneren Wandung 1004 des ersten Teilgefäßes 1 100 ist im

Bereich des Bodens ein Peltier-Element 1002 angeordnet. Es ist mit der Wandung 1004 thermisch-mechanisch gekoppelt. Auf der warmen Seite des Peltier-

Elements 1002 ist ein Kühlkörper 1007, bevorzugt aus Aluminium, angeordnet. Der Kühlkörper 1007 steht in direktem thermischen Kontakt mit dem Peltier- Element 1002. Bevorzugt ist der Kühlkörper aus Aluminium gefertigt. Zur weiteren Kühlung des Peltier-Elements weist die vorliegende Erfindung einen Aktivlüfter 1220 auf, der unterhalb des Kühlkörpers angeordnet ist. Der Aktivlüfter 1220 saugt ein Kühlmedium, beispielsweise Luft, durch Öffnungen (nicht dargestellt) im Boden 1250 des zweiten Teilgefäßes 1200 an. Die angesaugte Luft wird an den

Kühlkörper weitergegeben und führt vom Kühlkörper aufgenommene Wärme ab. Des Weiteren ist auf der gegenüberliegenden Seite des Kühlkörpers 1007 in der dargestellten Ausführungsform wenigstens ein Passivlüfter 1260 angeordnet. Die Passivlüfter 1260 können, aber müssen nicht vorhanden sein. Die Passivlüfter 1260 dienen dazu, den nach oben in Richtung 4000 angesaugten Luftstrom der am Kühlkörper 1007, der in thermischem Kontakt mit dem Peltier-Element steht, vorbeistreicht, umzulenken und zwar in Richtung 5000 zum Abluftkanal 1290. Hierbei nimmt die Luft die vom Kühlkörper abgestrahlte Wärme auf. Zur

Luftführungsunterstützung kann, muss aber nicht, ein Leitblech 1280 in den Zwischenraum eingebracht sein. Das Leitblech 1280 ist somit optional. Damit das Kühlmedium nach Erwärmung an die Umgebung abgegeben werden kann, ist ein Abluftkanal 1290 vorgesehen, in den der umgeleitete Luftstrom eingetragen wird und der in leitender Verbindung mit einer weiteren Öffnung (nicht gezeigt) in der Außenwand des zweiten Teilgefäßes steht. Die angesaugte Luft kann auch vorgekühlt werden um den Wirkungsgrad des Peltier-Elementes 1002 zu erhöhen. Hierzu kann beispielsweise ein Kühlpad in einem Ständerfuß gemäß den Figuren 9-12 vorgesehen sein, auf dem die erfindungsgemäße Vorrichtung aufgestellt wird. Durch die dargestellte Anordnung der Lüfter und Öffnungen ist es möglich, das zur Kühlung eingesetzte Peltier-Element, das sich ja erwärmt, sehr effektiv zu kühlen, und zwar so stark, dass mit Hilfe des Peltier-Elements eine Abkühlung auf

Temperaturen von 2° bis 25° C bei einer Außentemperatur von 5° bis 50° C im Aufnahmebehälter, in den die Flasche eingestellt wird, zu erreichen ist.

Mit dem in Figur 7 dargestellten Aufbau, bei der ein oder mehrere Kühler, insbesondere Aktivlüfter 1220 und Passivlüfter 1260 vorgesehen sind sowie den Luftleit- und Abluftkanäle 1280, 1290 ist es möglich, gegenüber bislang am Markt üblichen Produkten bei gleicher Leistung des Peltier-Elementes 1002 eine um 8° C tiefere Temperatur im Aufnahmebehälter als im Stand der Technik zu erreichen. So ist es mit Hilfe des Kühlers, insbesondere der Aktiv- und der Passivlüfter gemäß Figur 7 möglich, Temperaturen von -4° C zu erreichen gegenüber +4° C bei konventionellen Weinkühlern gemäß dem Stand der Technik. Ein weiterer Vorteil ist, dass es mit dem erfindungsgemäßen Aufbau möglich ist ein

Flaschengetränk nahezu geräuschlos zu kühlen bzw. auf einer bestimmten

Temperatur zu halten. Dies wird insbesondere durch die spezielle Anordnung der Lüfter erreicht. Dies garantiert, dass Personen, bspw. Gäste in einem Restaurant sich durch den Betriebe des Gerätes nicht gestört fühlen.

Figur 8 ist nochmals eine dreidimensionale Ansicht eines Kühlers gemäß Figur 7. Gleiche Bauteile in Figur 8 sind mit denselben Bezugsziffern gekennzeichnet. In Figur 8 gut zu erkennen sind die in den Boden des zweiten Teilgefäßes 1200 eingelassenen Lüftungsschlitze 1300, über die das Kühlmedium, insbesondere die Luft, mittels des Kühlers, hier des Aktivlüfters 1200 angesaugt und zum Kühlkörper 1007 geleitet wird. Des Weiteren zu erkennen ist das optionale

Luftleitblech 1280 sowie der Abluftkanal 1290 und eine Öffnung 1014 zum

Einstellen des Aufnahmebehälters, insbesondere der zu kühlenden Flasche, in das erste Teilgefäß 1 100, das mittels des Peltier-Elementes 1002 am Boden des ersten Teilgefäßes auf Temperatur gehalten wird. Während vorliegend nur eine einzige Öffnung gezeigt ist, sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen mehr als eine Öffnung oder eine große Öffnung in dem ersten Teilgefäß

vorgesehen sind, so dass nicht nur eine einzige Flasche, sondern mehrere Flaschen gleichzeitig gekühlt werden können.

Die Temperaturstabilität wird mit Hilfe einer Steuerung gewährleistet, die vorliegend nicht dargestellt ist und Informationen über die Temperatur in der Öffnung oder den Öffnungen des ersten Teilgefäßes mittels eines

Temperatursensors erhält, in die der Aufnahmebehälter eingestellt wird.

Gegebenenfalls kann in die Öffnung 1014 des ersten Teilgefäßes 1 100 auch ein Übertragungsmedium, beispielsweise Wasser, eingefüllt sein, das den

thermischen Kontakt zwischen dem Aufnahmebehältnis und dem Peltier-Element 1002 darstellt. Die Ansteuerung der Steuerung bzw. Regelung geschieht über in den Deckel des Weinkühlers eingebrachte Steuerungselemente 1400. Der Deckel des Weinkühlers schließt dicht das erste Teilgefäß 1 100 mit dem zweiten

Teilgefäß 1200 ab. Um den Weinkühler auch ohne elektrische Anschlüsse betreiben zu können, ist vorgesehen, im Raum 1410 eine Batterie (nicht angezeigt) anzuordnen, die sowohl die Steuerung wie die Temperaturfühler mit Strom versorgt.

Figur 9 zeigt eine Ausgestaltung eines Ständers 10000 auf den eine Vorrichtung mit einem Temperiergefäß 1001 aufgestellt werden kann. Dier Ständer 10000 umfasst einen Fuß 10010 mit einer Platte 10020, auf die das Temperiergefäß 1 gestellt wird. Damit die Luft von unten in das Temperiergefäß 1 angesaugt werden kann, ist die Platte durchbrochen. Die Platte 10020 kann mit einem

Einschub (nicht gezeigt) ausgestaltet sein. Der Einschub kann Kühlpads aufnehmen, um die in das Temperiergefäß 1 bzw. die Vorrichtung einströmende Luft vorzukühlen. Eine derartige Vorkühlung kann auch mit Heat-Pipes vorgenommen werden, die im Fuß 10010 untergebracht sein können oder einer Peltiervorkühlung, die in der Standfläche 10040 untergebracht ist.

Die Figur 10 zeigt den Ständer 10000 ohne auf die Platte 10020 aufgestellte Vorrichtung bzw. das Temperiergefäß. Deutlich zu erkennen ist die durchbrochene Platte 10020. Gleiche Bauteile wie in Figur 9 sind mit denselben Bezugsziffern belegt.

Figur 1 1 ist eine Schnittansicht eines Ständers 10000 mit darauf angeordneter Temperiervorrichtung 1001 , die wie in den Figuren 7 und 8 ausgeführt ist. Gleiche Bezugsziffern wie in den Figuren 7 und 8 für gleiche Bauteile werden in den Figuren 1 1 und 12 verwandt. Hierbei ist Figur 12 eine Detailansicht der

Temperiervorrichtung 1001 . Die Ausgestaltung des Temperier-Gefäßes bzw. der Temperiervorrichtung 1001 gemäß Figuren 1 1 und 12 umfasst ein erstes Teilgefäß 1 100 und ein das erste Teilgefäß umgebendes zweites Teilgefäß 1200. Das zweite Teilgefäß als

Außengefäß ist nur teilweise dargestellt. Das erste Teilgefäß 1 100 umfasst eine obere Öffnung 1014. Der in die obere Öffnung 1014 eingestellte

Aufnahmebehälter, insbesondere die Flasche, ist in der dargestellten Figur nicht gezeigt. An der inneren Wandung 1004 ist im Bereich des Bodens ein Peltier- Element 1002 zur Kühlung/Heizung angeordnet. Es ist mit der Wandung 1004 thermisch-mechanisch gekoppelt. Auf der warmen Seite des Peltier-Elements 1002 ist ein Kühlkörper 1007, bevorzugt aus Aluminium, angeordnet. Der

Kühlkörper 1007 steht in direktem thermischen Kontakt mit dem Peltier-Element 1002 und führt die Wärme aus dem Peltierelement ab. Zur weiteren Kühlung des Peltier-Elements weist die vorliegende Erfindung einen Aktivlüfter 1220 auf, der unterhalb des Kühlkörpers 1007 angeordnet ist. Der Aktivlüfter 1220 saugt ein Kühlmedium, beispielsweise Luft, durch Öffnungen in Form von Lüftungsschlitzen 1300 im Boden 1250 des zweiten Teilgefäßes 1200 an. Die angesaugte Luft wird an den Kühlkörper vorbeigeleitet und führt vom Kühlkörper aufgenommene Wärme ab. Des Weiteren ist auf der gegenüberliegenden Seite des Kühlkörpers 1007 in der dargestellten Ausführungsform wenigstens ein Passivlüfter 1260 angeordnet. Der Passivlüfter ist insbesondere in Figur 12 zusehen. Der

Passivlüfter 1260 kann, muss aber nicht vorhanden sein. Der Passivlüfter 1260 dient dazu, den nach oben in Richtung 4000 angesaugten Luftstrom, der am Kühlkörper 1007, der in thermischem Kontakt mit dem Peltier-Element steht, vorbeistreicht, umzulenken, und zwar in Richtung 5000. Hierbei nimmt die Luft die vom Kühlkörper abgestrahlte Wärme auf. Damit die erwärmte Luft an die

Umgebung abgegeben werden kann, ist eine weitere Öffnung (nicht gezeigt), in der Außenwand des zweiten Teilgefäßes vorgesehen. Gut in Figur 12 zu erkennen ist, dass zur besseren Temperierung das erste Teilgefäß 1 100 mit der inneren Wandung 1004 und der Öffnung 1014, in die das zu temperierende

Aufnahmegefäß, beispielsweise die Flasche eingestellt wird, eine Isolierung 7000 aus einem Isoliermaterial, beispielsweise einem Kunststoff aufweist.

Durch die dargestellte Anordnung der Lüfter und Öffnungen ist es möglich, das zur Kühlung eingesetzte Peltier-Element, das sich ja erwärmt, sehr effektiv zu kühlen, und zwar so stark, dass mit Hilfe des Peltier-Elements eine Abkühlung auf

Temperaturen von 2° bis 25° C bei einer Außentemperatur von 5° bis 50° C im Aufnahmebehälter, in den die Flasche eingestellt wird, zu erreichen ist. Mit dem in den Figuren 1 1 und 12 dargestellten Aufbau, bei dem ein oder mehrere Kühler, insbesondere Aktivlüfter 1220 und Passivlüfter 1260 vorgesehen sind, ist es möglich, gegen über bislang am Markt üblichen Produkten bei gleicher Leistung des Peltier-Elementes 1002 eine um 8° C tiefere Temperatur im

Aufnahmebehälter als im Stand der Technik zu erreichen. So ist es mit Hilfe des Kühlers, insbesondere der Aktiv- und der Passivlüfter, gemäß den Figuren 1 1 und 12 möglich, Temperaturen von -4° C zu erreichen gegenüber +4° C bei

konventionellen Weinkühlern gemäß dem Stand der Technik. Bei den

Ausführungen in den Figuren 1 1 und 12 ist zur Vorkühlung der Kühlluft in der Vorrichtung selbst kein zusätzliches Kühlpad vorgesehen. Diese zusätzlichen Kühleinrichtungen können aber Teil des Ständers 10000 sein und dort in

Einschübe eingebracht werden. Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen

Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Bezugszeichenliste

1 Temperier-Gefäß

2 Peltier-Element

3 Wärme-Übertragungsmedium

4 Innere Wandung des Temperier-Gefäßes

5 Äußere Wandung

6 Eisstückchen (Eiswürfel)

7 Kühlkörper

8 Miniaturlüfter

9 Sektkühler

10 Oberseite des Temperier-Gefäßes

1 1 Anzeige

12 Bedienelement

13 Wulst

14 Obere Öffnung

15 Kabel

100 erstes Teilgefäß

102 Innenseite des ersten Teilgefäßes 104 Außenseite des ersten Teilgefäßes 200 zweites Teilgefäß

1001 Temperier-Gefäß

1002 Peltier-Element

1004 innere Wendung

1007 Kühlkörper

1014 obere Öffnung

1 100 erstes Teil-Gefäß

1200 zweites Teil-Gefäß

1210 Kühlpad

1220 Aktivlüfter

1250 Boden

1260 Passivlüfter

1280 Luftleitkanal, Luftleitblech 1290 Abluftkanal

1300 Lüftungsschlitze

1400 Steuerungselemente

1410 Batterieraum

4000 Ansaugrichtung Kühlluft

5000 Richtung zum Ausblasen der Kühlluft

10000 Ständer

10010 Fuß

10020 Platte

10040 Standfläche

findung umfasst die nachfolgenden Aspekte, die in den Sätzen niedergelegt sind, die Teil der Beschreibung sind, aber keine Ansprüche. Verfahren zum Temperieren eines abgefüllten Getränks in einem Temperier Gefäß (1 ),

dadurch gekennzeichnet, dass

das Getränk ein Flaschengetränk - vorzugsweise Wein, Sekt oder

Champagner - ist und dass die Flasche über ein flüssiges, pastöses oder granuliertes Übertragungsmedium (3) - gegebenenfalls auch in ein flexibles Behältnis gefüllt - vollflächig über mindestens 30 % der

Flaschenaußenfläche, im unteren Flaschenbereich temperiert wird. Verfahren nach Satz 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Übertragungsmedium (3) aktiv oder passiv - also mit elektrischer oder ohne elektrische Hilfsenergie - temperiert wird. Verfahren nach Satz 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperieren ausschließlich ein Kühlen ist. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Temperier-Gefäß (1 ) als Einsatz für einen herkömmlichen

Sektkühler (9) gestaltet ist. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass das Temperier-Gefäß (1 ) als eigenständiges Gerät gestaltet ist. Vornchtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) als Champagnerschale gestaltet ist. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein Peltier-Element (2) direkt oder mittelbar - beispielsweise über eine Metallbehälterwandung (4) - mit dem Übertragungsmedium (3) thermisch gekoppelt ist. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein auswechselbarer Kälte-Speicher direkt oder mittelbar mit dem Übertragungsmedium (3) thermisch gekoppelt ist. Vorrichtung nach Satz 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kälte-Speicher von mindestens einem Kühl-Pad bzw. Kühl-Akku oder Eisstück gebildet wird. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Sätze 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass

das Übertragungsmedium (3) mit mindestens einer Heat-Pipe - auch Wärmerohr genannt - thermisch gekoppelt ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass zur Abfuhr der Wärme ein Kühlkörper (7) angeordnet ist. Vorrichtung nach Satz 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

auf der warmen Seite des Kühlkörpers (7) ein Ventilator (8) angeordnet ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 7 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

je ein Peltier-Element (2) ein Eisstück kühlt. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) mobil ausgestaltet ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) mit elektrischen Akkus betrieben wird. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass das Temperier-Gefäß (1 ) mit einem Kabelanschluss versehen ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 16,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) mit einem Standfuß versehen ist. Vorrichtung nach Satz 17,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Standfuß mit einem Fuß-Bedienelement - vorzugsweise einem Temperaturwählknopf - versehen ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 18,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) mit einer Wäge-Einrichtung für die Flasche und einer Anzeige für die Restmenge versehen ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 19,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens eine interne oder externe Schnittstelle für das Einlesen von Getränke-Informationen vorhanden ist. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 20,

dadurch gekennzeichnet, dass

Griffe am Temperier-Gefäß (1 ) als Bedienelemente (12) ausgebildet sind. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 21 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

Bedienelemente (12) und Anzeigen (1 1 ) an der Oberseite (10) des Temperier-Gefäßes (1 ) angeordnet sind. Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 22,

dadurch gekennzeichnet, dass

in dem Temperier-Gefäß (1 ) mehrere Aufnahme-Öffnungen (14) für Flaschen (bzw. Kühlobjekte) angeordnet sind.

Vorrichtung nach mindestens einem der Sätze 4 bis 22,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Temperier-Gefäß (1 ) als System-Baukasten ausgestaltet ist.