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Title:
VACUUM CLEANER HAVING OPERATING UNIT FOR A LENGTH-ADJUSTABLE TUBE DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/207071
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vacuum cleaner, comprising a housing (14), a vacuum assembly device (32) arranged in the housing (14), a length-adjustable tube device (16) arranged on or in the housing (14), an arched handle unit (66) connected to the housing (14) and connected to the tube device (16) and/or at least partially formed by the tube device (16), and an acting element (280) which moves in relation to the tube device (16) and via which an unlocking of the tube device (16) can be actuated for a length adjustment, characterised in that an operating unit (322) is arranged on the arched handle unit (66), which acts on the acting element (280) and via which a movement of the acting element (280) can be actuated.

Inventors:
HERMANN, Matthias (Haldenweg 6, Schwaikheim, 71409, DE)
SIEGEL, Stephan (Ingeborg-Bachmann-Strasse 36, Fellbach, 70736, DE)
Application Number:
EP2016/069628
Publication Date:
December 07, 2017
Filing Date:
August 18, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER GMBH & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
A47L5/28; A47L9/24
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Staubsauger, umfassend ein Gehäuse (14), eine Saugaggregateinrichtung (32), welche in dem Gehäuse (14) angeordnet ist, eine längeneinstellbare Rohreinrichtung (16), welche an oder in dem Gehäuse (14) angeordnet ist, eine Bügelgriffeinheit (66), welche mit dem

Gehäuse (14) verbunden ist und mit der Rohreinrichtung (16) verbunden ist und/oder mindestens teilweise durch die Rohreinrichtung (16) gebildet ist, und ein Wirkelement (280), welches bezüglich der Rohreinrichtung (16) beweglich ist und über welches eine Entriegelung der Rohreinrichtung (16) zu einer Längenverstellung betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bügelgriffeinheit (66) eine Bedieneinheit (322) angeordnet ist, welche auf das Wirkelement (280) wirkt und durch welche eine Bewegung des Wirkelements (280) betätigbar ist.

Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wirkelement ein Schieber (280) ist, welcher bezüglich der Rohreinrichtung (16) beweglich und insbesondere längsverschieblich ist.

Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelgriffeinheit (66) einen ersten Abschnitt (302) umfasst, welcher an der Rohreinrichtung (16) angeordnet ist oder in Verlängerung der Rohreinrichtung (16) angeordnet ist, und einen zweiten Abschnitt (304) umfasst, welcher mit dem ersten Abschnitt (302) und dem Gehäuse (14) verbunden ist, wobei der zweite Abschnitt (304) insbesondere einen Krümmungsbereich (306) umfasst und insbesondere der zweite Abschnitt (304) zur Umgreifung mit einer Bedienerhand ausgebildet ist.

4. Staubsauger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (322) an dem ersten Abschnitt (302) angeordnet ist.

5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (322) an einer Innenseite des ersten Abschnitts (302) angeordnet ist, welche dem zweiten Abschnitt (304) zugewandt ist.

6. Staubsauger nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelgriffeinheit (66) einen dritten Abschnitt (310) umfasst, welcher an dem Gehäuse (14) zwischen dem ersten Abschnitt (302) und dem zweiten Abschnitt (304) sitzt, und dass die Bedieneinheit (322) ein Betätigungselement (324; 338) aufweist, welches an dem ersten Abschnitt (302) angrenzend an den dritten Abschnitt (310) positioniert ist oder dass ein Betätigungselement (340) der Bedieneinheit (322) an dem dritten Abschnitt (310) positioniert ist.

7. Staubsauger nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Abschnitt (304) ein Schalter (320) für einen Saugbetrieb angeordnet ist.

8. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass an der Bügelgriffeinheit (66) ein Verbindungsrohr (64) zwischen der Rohreinrichtung (16) und dem Gehäuse (14) zum fluidwirksamen Anschluss der Rohreinrichtung (16) an die Saugaggregateinrichtung (32) angeordnet ist.

9. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (322) ein bewegliches

Betätigungselement (324; 338; 340) aufweist und insbesondere einen Übertragungsmechanismus (336) zur Übertragung einer Bewegung des Betätigungselements (324; 338) auf das Wirkelement (280) aufweist.

10. Staubsauger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (324; 338) in einer Querrichtung zu einer Längsverschiebungsrichtung der Rohreinrichtung (16) beweglich ist und der Übertragungsmechanismus (336) eine entsprechende Querbewegung in eine Längsbewegung des Wirkelements (280) umsetzt.

11. Staubsauger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbeweglichkeit des Betätigungselements (324; 338) eine Rotationsbewegung ist oder eine rotative Komponente umfasst.

12. Staubsauger nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (324) an das Wirkelement (280) über einen Kniehebel gekoppelt ist.

13. Staubsauger nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an das Wirkelement (280) ein um eine erste Drehachse (330) drehbarer Steg (328) angelenkt ist, dass der Steg (328) um eine zweite Drehachse (322) drehbar an das Betätigungselement (324) angelenkt ist, und dass das Betätigungselement (324) um eine dritte Drehachse (326) drehbar an die Bügelgriffeinheit (66) angelenkt ist.

14. Staubsauger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungselement (340) fest mit dem Wirkelement (280) verbunden ist.

Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohreinrichtung (16) umfasst: mindestens ein erstes Rohr (54), ein zweites Rohr (56), ein drittes Rohr (58), wobei das erste Rohr (54) in dem zweiten Rohr (56) längsverschieblich geführt ist und das zweite Rohr (56) in dem dritten Rohr (58) längsverschieblich geführt ist; eine erste Verriegelungseinrichtung (240), welche zwischen dem ersten Rohr (54) und dem zweiten Rohr (56) wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung (240) das erste Rohr (54) an dem zweiten Rohr (56) bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist; eine zweite Verriegelungseinrichtung (242), welche zwischen dem zweiten Rohr (56) und dem dritten Rohr (58) wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung (242) das zweite Rohr (54) an dem dritten Rohr (58) bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist; und eine dritte Verriegelungseinrichtung (244), welche auf das erste Rohr (54), das zweite Rohr (56) und das dritte Rohr (58) wirkt, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung (244) eine lösbare Verriegelungsstellung aufweist, in welcher das zweite Rohr (56) an dem dritten Rohr (58) bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine Entriegelungsstellung aufweist, in welcher eine Längsverschiebung des zweiten Rohrs (56) zu dem dritten Rohr (58) freigegeben ist, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung (244) bezüglich des Übergangs von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung gesteuert ist durch eine Position des ersten Rohrs (54) relativ zu dem zweiten Rohr (56) und/oder durch eine Kraft, mit welcher die dritte Verriegelungseinrichtung (244) auf das zweite Rohr (56) wirkt.

16. Staubsauger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungseinrichtung (240) und die dritte Verriegelungseinrichtung (244) so miteinander gekoppelt sind, dass in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) die erste Verriegelungseinrichtung (240) in ihrer Verriegelungsstellung ist.

17. Staubsauger nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungseinrichtung (240) und die zweite Verriegelungseinrichtung (242) so miteinander gekoppelt sind, dass in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) die erste Verriegelungseinrichtung (240) und die zweite Verriegelungseinrichtung (242) gemeinsam aus ihrer jeweiligen Verriegelungsstellung in eine Entriegelungsstellung bringbar sind oder gemeinsam in ihrer jeweiligen Entriegelungsstellung sind.

18. Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) die erste Verriegelungseinrichtung (240) und die zweite Verriegelungseinrichtung (242) entkoppelt sind, wobei die zweite Verriegelungseinrichtung (242) in die Verriegelungsstellung bringbar ist und die Position des zweiten Rohrs (56) zu dem dritten Rohr (58) durch die zweite Verriegelungseinrichtung (242) feststellbar einstellbar ist.

19. Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungseinrichtung (240) ein erstes Eintauchelement (246) aufweist, welches in der Verriegelungsstellung in eine erste Ausnehmung (248) des ersten Rohrs (54) eingetaucht ist und welches zur Entriegelung aus der ersten Ausnehmung (248) austauchbar ist.

20. Staubsauger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rohr (54) eine Mehrzahl von in einer Längsrichtung des ersten Rohrs (54) beabstandeten ersten Ausnehmungen (248) aufweist.

21. Staubsauger nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungseinrichtung (240) ein bewegliches erstes Sperrelement (250) aufweist, welches in der Verriegelungsstellung ein Austauchen des ersten Eintauchelements (246) aus der ersten Ausnehmung (248) sperrt und in einer Entriegelungsstellung ein Austauchen freigibt.

22. Staubsauger nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Sperrelement (250) eine erste Aufnahme (254) für das erste Eintauchelement (246) angeordnet ist, in welche das erste Eintauchelement (246) in einer Entriegelungsstellung eintauchbar ist.

23. Staubsauger nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sperrelement (250) verschieblich parallel zu einer Längsrichtung der Rohreinrichtung (16) ist.

24. Staubsauger nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Rücksteileinrichtung (262) und insbesondere Federeinrichtung, welche ohne äußere Kraftwirkung auf das erste Sperrelement (250) bestrebt ist, dieses in eine Sperrstellung für das erste Eintauchelement (246) zu bringen.

25. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verriegelungseinrichtung (242) ein zweites Eintauchelement (264) aufweist, welches in der Verriegelungsstellung in eine zweite Ausnehmung (266) des zweiten Rohrs (56) eingetaucht ist und welches zur Entriegelung aus der zweiten Ausnehmung (266) aus- tauchbar ist. Staubsauger nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohr (56) eine Mehrzahl von in einer Längsrichtung des zweiten Rohrs (56) beabstandeten zweiten Ausnehmungen (266) aufweist.

27. Staubsauger nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verriegelungseinrichtung (242) ein bewegliches zweites Sperrelement (270) aufweist, welches in der Verriegelungsstellung ein Austauchen des zweiten Eintauchelements (264) aus der zweiten Ausnehmung (266) sperrt und in einer Entriegelungsstellung ein Austauchen freigibt.

28. Staubsauger nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Sperrelement (250) eine zweite Aufnahme (274) für das zweite Eintauchelement (264) angeordnet ist, in welche das zweite Eintauchelement (264) in der Entriegelungsstellung eintauchbar ist.

Staubsauger nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sperrelement (270) verschieblich parallel einer Längsrichtung der Rohreinrichtung (16) ist.

30. Staubsauger nach Anspruch 29, gekennzeichnet durch eine Rücksteileinrichtung (278) und insbesondere Federeinrichtung, welche ohne äußere Kraftwirkung auf das zweite Sperrelement (270) bestrebt ist, dieses in eine Sperrstellung für das zweite Eintauchelement (264) zu bringen.

31. Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Verriegelungseinrichtung (244) ein drittes Eintauchelement (284) aufweist und das zweite Rohr (56) und das dritte Rohr (58) korrespondierende Aufnahmen (286, 288) aufweisen, in welchen das dritte Eintauchelement (244) in der Verriegelungsstellung positioniert ist und das zweite Rohr (56) an dem dritten Rohr (58) festlegt.

32. Staubsauger nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rohr (54) eine der dritten Verriegelungseinrichtung (244) zugeordnete Ausnehmung (294) aufweist, in welche das dritte Eintauchelement (284) in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) eingetaucht und dabei mindestens aus der Aufnahme (286) des dritten Rohrs (58) ausgetaucht ist.

33. Staubsauger nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rohr (54) in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) eine Sperrwandung für das dritte Eintauchelement (284) bildet, welche das dritte Eintauchelement (284) in den Aufnahmen (286, 288) des zweiten Rohrs (56) und des dritten Rohrs (58) hält.

Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Eintauchelement (284) der dritten Verriegelungseinrichtung (244) oder ein Kraftbeaufschlagungselement (296) der dritten Verriegelungseinrichtung (244) in einer Längsrichtung der Rohreinrichtung (16) zwischen einem ersten Eintauchelement (246) der ersten Verriegelungseinrichtung (240) und einem zweiten Eintauchelement (264) der zweiten Verriegelungseinrichtung (244) angeordnet ist.

Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 34, gekennzeichnet durch ein Kraftbeaufschlagungselement (296), welches in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) das zweite Rohr (56) an dem dritten Rohr (58) kraftschlüssig festlegt, wobei in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) die kraftschlüssige Festlegung aufgehoben ist.

36. Staubsauger nach einem der Ansprüche 15 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Wirkelement (280) an ein erstes Sperrelement (250) der ersten Verriegelungseinrichtung (240) und ein zweites Sperrelement (270) der zweiten Verriegelungseinrichtung (242) gekoppelt ist.

37. Staubsauger nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass das Wirkelement (280) ständig mit dem zweiten Sperrelement (270) verbunden ist.

38. Staubsauger nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sperrelement (250) nicht ständig mit dem Wirkelement (280) verbunden ist und eine Verschiebungsbewegung in einer Verschiebungsrichtung durch das Wirkelement (280) durch Schieben erfolgt.

39. Staubsauger nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Kopplung zwischen dem Wirkelement (280) und dem ersten Sperrelement (250) in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) vorliegt und in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung (244) das Wirkelement (280) von dem ersten Sperrelement (250) entkoppelt ist und insbesondere beabstandet ist.

40. Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (280) längsverschieblich an der Rohreinrichtung (16) und/oder dem Gehäuse (14) gelagert ist.

Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem längenverschieblichen Bereich der Rohreinrichtung (16) ein Düsenanschluss (52) für eine Saugdüse (26) angeordnet ist oder eine Saugdüse (26) angeordnet ist, wobei ein Abstand des Düsenanschlusses (52) oder der Saugdüse (26) zu einer ersten Gehäuseseite (18) des Gehäuses (14) feststellbar einstellbar ist, wobei die erste Gehäuseseite (18) abgewandt zu einer zweiten

Gehäuseseite (20) ist und die Bügelgriffeinheit (66) an der zweiten Gehäuseseite (20) mit dieser verbunden ist.

Description:
Staubsauger mit Bedieneinheit für längeneinstellbare

Rohreinrichtung

Die Erfindung betrifft einen Staubsauger, umfassend ein Gehäuse, eine Saugaggregateinrichtung, welche in dem Gehäuse angeordnet ist, eine längeneinstellbare Rohreinrichtung, welche an oder in dem Gehäuse angeordnet ist, eine Bügelgriffeinheit, welche mit dem Gehäuse verbunden ist und mit der Rohreinrichtung verbunden ist und/oder mindestens teilweise durch die Rohreinrichtung gebildet ist, und ein Wirkelement, welches bezüglich der Rohreinrichtung beweglich ist und über welches eine Entriegelung der

Rohreinrichtung zu einer Längenverstellung betätigbar ist. In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054720 vom 6. März 2015 ist ein Staubsauger beschrieben, umfassend ein Gehäuse, welches sich zwischen einer ersten Gehäuseseite und einer zweiten Gehäuseseite in einer ersten Erstreckungsachse erstreckt, ein Saugaggregat zur Erzeugung eines Saugstroms, welches in dem Gehäuse an- geordnet ist, eine Abscheidereinrichtung, welche in dem Gehäuse angeordnet ist, und eine Rohreinrichtung, welche an oder in dem Gehäuse angeordnet ist und sich in einer zweiten Erstreckungsachse mindestens näherungsweise parallel zu der ersten Erstreckungsachse erstreckt, wobei an der Rohreinrichtung ein Düsenanschluss für eine Saugdüse angeordnet ist und der Düsenanschluss näher zu der ersten Gehäuseseite als zu der zweiten Gehäuseseite liegt, wobei die Rohreinrichtung längs der zweiten Erstreckungsachse längeneinstellbar ausgebildet ist und ein Abstand des Düsenanschlusses zu der ersten Gehäuseseite feststellbar einstellbar ist. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054766 vom 6. März 2015 ist eine Abscheidereinrichtung für einen Staubsauger beschrieben, umfassend einen Vorabscheider mit einem Aufnahmekorb, welcher einen Aufnahmeraum aufweist, wobei bei Betrieb der Abscheidereinrichtung ein schmutzbeladener Saugstrom durch den Aufnahmeraum durchgeführt ist. Dem Aufnahmekorb ist ein Deckel zugeordnet, an welchem mindestens ein stiftförmiges Einwirkelement sitzt, welches bei geschlossenem Deckel in den Aufnahmeraum ragt und welches bei Bewegung des Deckels relativ zum Aufnahmekorb auf Schmutz im Aufnahmeraum einwirkbar ist. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen. In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054749 vom 6. März 2015 ist eine längeneinstellbare Rohreinrichtung für ein Reinigungsgerät beschrieben, umfassend mindestens ein erstes Rohr, ein zweites Rohr, ein drittes Rohr, wobei das erste Rohr in dem zweiten Rohr längsverschieblich geführt ist und das zweite Rohr in dem dritten Rohr längsverschieblich geführt ist, eine erste Verriegelungseinrichtung, welche zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung das erste Rohr an dem zweiten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, eine zweite Verriegelungseinrichtung, welche zwischen dem zweiten Rohr und dem dritten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine dritte Verriegelungseinrichtung, welche auf das erste Rohr, das zweite Rohr und das dritte Rohr wirkt, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung eine lösbare Verriegelungs- Stellung aufweist, in welcher das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine Entriegelungsstellung aufweist, in welcher eine Längsverschiebung des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr freigegeben ist, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung bezüglich des Übergangs von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung ge- steuert ist durch eine Position des ersten Rohrs relativ zu dem zweiten Rohr und/oder durch eine Kraft, mit welcher die dritte Verriegelungseinrichtung auf das zweite Rohr wirkt. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen. In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung PCT/EP2015/054764 vom 6. März 2015 ist eine Bodendüse für einen Staubsauger beschrieben, umfassend einen Bodenkörper, an welchem ein Saug- kanal mit einer Saugkanalwandung, einer Saugkanaldecke und einem Saugkanalraum angeordnet ist, wobei die Saugkanalwandung an der Saugkanaldecke sitzt, der Saugkanalraum zwischen der Saugkanalwandung und der Saugkanaldecke gebildet ist, der Saugkanal der Saugkanaldecke gegenüberliegend offen ist und mindestens eine Saugmündung, welche zur fluidwirk- samen Verbindung mit einem Saugaggregat vorgesehen ist, an der Saugkanaldecke in den Saugkanalraum mündet. An der Saugkanaldecke ist mindestens eine Rippe angeordnet, welche in dem Saugkanalraum positioniert ist und welche einen Bereich aufweist, der über eine der Saugkanaldecke gegenüberliegenden Einhüllendenebene eine Stirnseite der Saugkanalwandung hinausragt, oder welche mit einem Ende an der Einhüllendenebene liegt. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Staubsauger der eingangs genannten Art bereitzustellen, welcher sich auf einfache Weise bedienen lässt.

Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Staubsauger erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Bügelgriffeinheit eine Bedieneinheit angeordnet ist, welche auf das Wirkelement wirkt und über welche eine Bewegung des Wirkelements betätigbar ist.

Durch die Bedieneinheit lässt sich das Wirkelement bewegen, um eine Entriegelung an der Rohreinrichtung entfernt von der Bedieneinheit durchzuführen. Es lässt sich dadurch über die Bedieneinheit an der Bügelgriffeinheit eine Längenverstellung der Rohreinrichtung betätigen.

Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau des Staubsaugers. Die Bedieneinheit lässt sich auf konstruktiv einfache Weise in die Bügelgriffeinheit integrieren. Wenn ein Bediener den Staubsauger an der Bügelgriffeinheit beispielsweise über eine Hand hält, kann er über die andere Hand oder eventuell sogar mit der Haltehand die Bedieneinheit bedienen, um eine Längenverstellung durch- zuführen. Es ist dadurch beispielsweise auch möglich, im Saugbetrieb eine entsprechende Längenverstellung durchzuführen.

Günstigerweise ist dabei vorgesehen, dass durch eine Betätigung der Bedieneinheit auch die mechanische Kraft bereitgestellt wird, um die Bewegung des Wirkelements anzutreiben.

Günstig ist es, wenn das Wirkelement ein Schieber ist, welcher bezüglich der Rohreinrichtung beweglich und insbesondere längsverschieblich ist. Dadurch ergibt sich ein konstruktiv einfacher Aufbau des Staubsaugers. Es lässt sich auf einfache Weise über die Bedieneinheit an der Bügelgriffeinheit eine Entriegelung an der Rohreinrichtung an einer entfernten Stelle der Bedieneinheit durchführen.

Günstig ist es, wenn die Bügelgriffeinheit einen ersten Abschnitt umfasst, welcher an der Rohreinrichtung angeordnet ist oder in Verlängerung der

Rohreinrichtung angeordnet ist, und einen zweiten Abschnitt umfasst, welcher mit dem ersten Abschnitt und dem Gehäuse verbunden ist, wobei der zweite Abschnitt insbesondere einen Krümmungsbereich umfasst und insbesondere der zweite Abschnitt zur Umgreifung mit einer Bedienerhand ausgebildet ist. Dadurch lässt sich der Staubsauger kompakt ausbilden und auf optimierte Weise bedienen und insbesondere halten. Die Rohreinrichtung oder eine Verlängerung der Rohreinrichtung kann insbesondere mit dem ersten Abschnitt dazu genutzt werden, eine Bedieneinheit an dem Staubsauger "unterzubringen". Getrennt davon kann der zweite Abschnitt genutzt werden, um ein ergonomisches Halten und auch einen ergonomischen Saugbetrieb des Staubsaugers zu ermöglichen. Es ist dann vorteilhaft, wenn die Bedieneinheit an dem ersten Abschnitt angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine kompakte Bauweise.

Aus dem gleichen Grund ist es vorteilhaft, wenn die Bedieneinheit an einer Innenseite des ersten Abschnitts angeordnet ist, welche dem zweiten Abschnitt zugewandt ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise das Wirkelement bewegen. Weiterhin ergibt sich dadurch eine kompakte, konstruktiv vorteilhafte Ausbildung des Staubsaugers; das Wirkelement kann zwischen der Rohreinrichtung und dem Gehäuse positioniert werden. Er lässt sich dadurch geschützt positionieren. Bei an einer Innenseite des ersten Abschnitts angeordneter Bedieneinheit lässt sich wiederum auf einfache Weise über die Bedieneinheit auf das Wirkelement wirken, da eine minimierte Distanz überbrückt werden muss. Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Bügelgriffeinheit einen dritten Abschnitt umfasst, welcher an dem Gehäuse zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt sitzt, und dass die Bedieneinheit ein Betätigungselement aufweist, welches an dem ersten Abschnitt angrenzend an den dritten Abschnitt positioniert oder dass ein Betätigungselement der Bedieneinheit an dem dritten Abschnitt positioniert ist. Es lässt sich beispielsweise so eine Ausbildung des Staubsaugers an der Bügelgriffeinheit realisieren, welche minimiert bezüglich Kanten ist. Es lässt sich dadurch beispielsweise eine Verletzungsgefahr verringern. Günstig ist es, wenn an dem zweiten Abschnitt ein Schalter für einen Saugbetrieb angeordnet ist. Wenn ein Bediener den Staubsauger an dem zweiten Abschnitt der Bügelgriffeinheit hält, dann kann er auf einfache Weise auf den Schalter zugreifen. Günstigerweise ist an der Bügelgriffeinheit ein Verbindungsrohr zwischen der Rohreinrichtung und dem Gehäuse zum fluidwirksamen Anschluss der

Rohreinrichtung an die Saugaggregateinrichtung angeordnet. Durch dieses Verbindungsrohr hindurch wird die Rohreinrichtung und damit ein Düsen- anschluss an der Rohreinrichtung über die Saugaggregateinrichtung in dem Gehäuse mit einem Saugstrom beaufschlagt. Das Verbindungsrohr kann ferner gewissermaßen einen Kern für die Bügelgriffeinheit (und zumindest deren zweiten Abschnitt) bereitstellen . Beispielsweise ist die Bügelgriffeinheit durch das Verbindungsrohr und eine Kunststoffummantelung an dem Verbindungsrohr gebildet.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bedieneinheit ein bewegliches Betätigungselement aufweist und insbesondere einen Übertragungsmechanis- mus zur Übertragung einer Bewegung des Betätigungselements auf das Wirkelement aufweist. Es lässt sich dadurch durch Einwirkung eines Bedieners auf das Betätigungselement eine Bewegung des Wirkelements bewirken und dadurch lässt sich wiederum eine Längeneinstellung der Rohreinrichtung durchführen . Die Bedieneinheit lässt sich dabei auf konstruktiv einfache Weise ausbilden. Insbesondere führt die Kraft, die auf das Betätigungselement durch einen Bediener ausgeübt wird, direkt zu einer Bewegung des Wirkelements wie einer Verschiebung eines Schiebers.

Günstig ist es, wenn das Betätigungselement in einer Querrichtung zu einer Längsverschiebungsrichtung der Rohreinrichtung beweglich ist und der Übertragungsmechanismus eine entsprechende Querbewegung in eine Bewegung des Wirkelements wie eine Längsbewegung eines Schiebers umsetzt. Dadurch ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit für einen Bediener. Er kann beispielsweise durch eine Art von Tastendruck eine Längenverstellung auslösen.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Querbeweglichkeit des Betätigungselements eine Rotationsbewegung, d. h. sie ist eine Rotationsbewegung oder umfasst eine rotative Komponente. Es lässt sich beispielsweise durch Druckausübung auf einen entsprechend angelenkten Druckschalter eine Bewegung des Wirkelements zu einer Entriegelung an der Rohreinrichtung erreichen. Günstig ist es dabei, wenn das Betätigungselement an das Wirkelement über einen Kniehebel gekoppelt ist. Dadurch ergibt sich eine konstruktiv einfache Ausbildung mit optimierter Bewegungsumsetzung. Der Kniehebel bildet dann einen entsprechenden Übertragungsmechanismus (Umsetzungsmechanismus).

Es ist günstig, wenn an das Wirkelement ein um eine erste Drehachse drehbarer Steg angelenkt ist, der Steg um eine zweite Drehachse drehbar an das Betätigungselement angelenkt ist und das Betätigungselement um eine dritte Drehachse drehbar an die Bügelgriffeinheit angelenkt ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise ein Übertragungsmechanismus über den entsprechend angelenkten Steg realisieren. Eine Rotation des Betätigungselements lässt sich dann über den Steg in eine Bewegung des Wirkelements wie in eine Verschiebung eines Schiebers übertragen. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Betätigungselement fest mit dem Wirkelement verbunden ist. Es ist beispielsweise als eine Art von beweglichem Griff an dem Wirkelement positioniert. Über dieses Betätigungselement lässt sich dann das Wirkelement dann direkt bewegen. Günstig ist es, wenn für die längeneinstellbare Rohreinrichtung mindestens ein erstes Rohr vorgesehen ist, ein zweites Rohr vorgesehen ist, ein drittes Rohr vorgesehen ist, wobei das erste Rohr in dem zweiten Rohr längsverschieblich geführt ist und das zweite Rohr in dem dritten Rohr längsverschieblich geführt ist, eine erste Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, welche zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung das erste Rohr an dem zweiten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, eine zweite Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, welche zwischen dem zweiten Rohr und dem dritten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine dritte Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, welche auf das erste Rohr, das zweite Rohr und das dritte Rohr wirkt, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung eine lösbare Verriegelungsstellung aufweist, in welcher das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine Entriegelungsstellung aufweist, in welcher eine Längsverschiebung des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr freigegeben ist, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung bezüglich des Übergangs von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung gesteuert ist durch eine Position des ersten Rohrs relativ zu dem zweiten Rohr und/oder durch eine Kraft, mit welcher die dritte Verriegelungseinrichtung auf das zweite Rohr wirkt. Die längeneinstellbare Rohreinrichtung ist kaskadenartig aufgebaut. Das erste Rohr ist relativ zu dem zweiten Rohr verschieblich, wobei die erste Verriegelungseinrichtung in ihrer Verriegelungsstellung das erste Rohr an dem zweiten Rohr festlegt. Das zweite Rohr ist in dem dritten Rohr verschieblich. Diese Verschieblichkeit ist aber erst ermöglicht, wenn die dritte Verriegelungseinrichtung sie freigibt. Da der Übergang von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung durch die Position des ersten Rohrs bzw. durch eine Kraft gesteuert ist, das heißt positionsgesteuert bzw. kraftgesteuert ist, ergibt sich dieser Übergang gewissermaßen automatisch, wenn eine bestimmte Position des ersten Rohrs zu dem zweiten Rohr erreicht ist. Es ist kein gesondertes Betätigungselement notwendig .

Wenn dann die dritte Verriegelungseinrichtung in der Entriegelungsstellung ist, kann über die zweite Verriegelungseinrichtung die relative Position des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr eingestellt werden.

Es ergibt sich bei einfacher Bedienbarkeit ein großer Längeneinsteilbereich für die Rohreinrichtung.

Die längeneinstellbare Rohreinrichtung weist dabei einen hohen Bedienungskomfort auf. Günstig ist es, wenn die erste Verriegelungseinrichtung und die dritte Verriegelungseinrichtung so miteinander gekoppelt sind, dass in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung die erste Verriegelungseinrichtung in ihrer Verriegelungsstellung ist. Dadurch ist immer nur die Bewegung eines Rohrs zu einem anderen Rohr gleichzeitig möglich. Wenn das erste Rohr zu dem zweiten Rohr bewegt wird, dann kann das zweite Rohr nicht zu dem dritten Rohr bewegt werden. Wenn das zweite Rohr zu dem dritten Rohr bewegt wird, dann kann das erste Rohr nicht zu dem zweiten Rohr bewegt werden. Es ergibt sich dadurch eine einfache Einstellbarkeit mit hohem Be- dienungskomfort.

Es ist ferner vorteilhaft, wenn die erste Verriegelungseinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung so miteinander gekoppelt sind, dass in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung die erste Verriege- lungseinrichtung und die zweite Verriegelungseinrichtung gemeinsam aus ihrer jeweiligen Verriegelungsstellung in eine Entriegelungsstellung bringbar sind oder gemeinsam in ihrer jeweiligen Entriegelungsstellung sind . Dadurch lässt sich mit einem gemeinsamen Betätigungselement sowohl auf die erste Verriegelungseinrichtung als auch auf die zweite Verriegelungseinrichtung einwirken. Insbesondere kann vermittelt über ein entsprechendes Sperrelement der zweiten Verriegelungseinrichtung auf die erste Verriegelungseinrichtung eingewirkt werden, ohne dass dabei die Verriegelung (durch die dritte Verriegelungseinrichtung) des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr aufgehoben ist. Auch wenn die zweite Verriegelungseinrichtung in einer Entriegelungsstellung ist, ist über die dritte Verriegelungseinrichtung in ihrer Verriegelungsstellung das zweite Rohr an dem dritten Rohr festgelegt.

Es ist dann ferner günstig, wenn in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung die erste Verriegelungseinrichtung und die zweite Ver- riegelungseinrichtung entkoppelt sind, wobei die zweite Verriegelungseinrichtung in die Verriegelungsstellung bringbar ist und die Position des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr durch die zweite Verriegelungseinrichtung feststellbar einstellbar ist. Dadurch ergibt sich ein großer Längenbereich für die Längeneinsteilbarkeit. In der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung muss auf die erste Verriegelungseinrichtung nicht mehr eingewirkt werden, da diese in einer Verriegelungsstellung ist. Es ergibt sich bei einfacher Bedienbarkeit ein kompakter Aufbau.

Bei einem Ausführungsbeispiel weist die erste Verriegelungseinrichtung ein erstes Eintauchelement auf, welches insbesondere eine Kugel oder eine Rolle ist, welches in der Verriegelungsstellung in eine erste Ausnehmung des ersten Rohrs eingetaucht ist und welches zur Entriegelung aus der ersten Aus- nehmung austauchbar ist. Insbesondere ist in der Verriegelungsstellung das Eintauchelement auch in eine entsprechende Ausnehmung des zweiten Rohrs eingetaucht. Dadurch ist ein Formschluss zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr erreicht und das erste Rohr ist am zweiten Rohr bezüglich seiner Längenverschieblichkeit festgelegt. Wenn das entsprechende erste Eintauch- element zumindest aus der ersten Ausnehmung austaucht, dann ist der Formschluss aufgehoben und eine relative Verschieblichkeit zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr ist ermöglicht.

Insbesondere weist das erste Rohr eine Mehrzahl von in einer Längsrichtung des ersten Rohrs beabstandeten ersten Ausnehmungen auf. Dadurch lassen sich stufenweise eine Mehrzahl von unterschiedlichen Längenpositionen des ersten Rohrs zu dem zweiten Rohr einstellen und verriegeln.

Es ist ferner günstig, wenn die erste Verriegelungseinrichtung ein bewegliches erstes Sperrelement aufweist, welches in der Verriegelungsstellung ein Austauchen des ersten Eintauchelements aus der ersten Ausnehmung sperrt und in eine Entriegelungsstellung ein Austauchen freigibt. Die Position des beweglichen ersten Sperrelements bestimmt, ob ein Austauchen ermöglicht ist oder nicht. Es ergibt sich dadurch eine einfache Verriegelungsmöglichkeit, welche wiederum auf einfache Weise aufhebbar ist.

Insbesondere ist an dem ersten Sperrelement eine erste Aufnahme für das erste Eintauchelement angeordnet, in welche das erste Eintauchelement in einer Entriegelungsstellung eintauchbar ist. Es wird dadurch ein Austauchen aus der ersten Ausnehmung des ersten Rohrs ermöglicht, um den Formschluss zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr aufzuheben und eine

Längenverschieblichkeit zu ermöglichen.

Günstig ist es, wenn das erste Sperrelement verschieblich parallel zu einer Längsrichtung der Rohreinrichtung ist. Es lässt sich dadurch eine Verschiebungsbewegung durch ein einziges Betätigungselement für die erste Verschiebungseinrichtung und die zweite Verschiebungseinrichtung erreichen.

Es ist ferner günstig, wenn eine Rücksteileinrichtung und insbesondere Federeinrichtung vorgesehen ist, welche ohne äußere Kraftwirkung auf das erste Sperrelement bestrebt ist, dieses in eine Sperrstellung für das erste Eintauchelement zu bringen. Dadurch ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit. Durch die Rückstell kraft der Rücksteileinrichtung lässt sich bei entsprechender Positionierung der ersten Ausnehmung auf automatische Weise eine Verriegelung erreichen.

Aus dem gleichen Grund wie oben im Zusammenhang mit der ersten Verrie- gelungseinrichtung genannt ist es günstig, wenn die zweite Verriegelungseinrichtung ein zweites Eintauchelement aufweist, welches in der Verriegelungsstellung in eine zweite Ausnehmung des zweiten Rohrs eingetaucht ist und welches zur Entriegelung aus der zweiten Ausnehmung austauchbar ist. Aus den oben genannten Gründen, welche im Zusammenhang mit der ersten Verriegelungseinrichtung erläutert wurden, ist es ferner vorteilhaft, wenn das zweite Rohr eine Mehrzahl von in einer Längsrichtung des zweiten Rohrs beab- standeten zweiten Ausnehmungen aufweist. Aus den oben genannten Gründen ist es ferner vorteilhaft, wenn die zweite Verriegelungseinrichtung ein bewegliches zweites Sperrelement aufweist, welches in der Verriegelungsstellung ein Austauchen des zweiten Eintauch- elements aus der zweiten Ausnehmung sperrt und in einer Entriegelungsstellung ein Austauchen freigibt.

Aus den gleichen Gründen wie oben genannt ist es ferner vorteilhaft, wenn an dem zweiten Sperrelement eine zweite Aufnahme für das zweite Eintauchelement angeordnet ist, in welche das zweite Eintauchelement in der Entriegelungsstellung eintauchbar ist.

Ferner ist es aus den oben genannten Gründen vorteilhaft, wenn das zweite Sperrelement verschieblich parallel zu einer Längsrichtung der Rohreinrichtung ist.

Weiterhin ist es aus den oben genannten Gründen vorteilhaft, wenn eine Rücksteileinrichtung und insbesondere Federeinrichtung für die zweite Ver- riegelungseinrichtung vorgesehen ist, welche ohne äußere Krafteinwirkung auf das zweite Sperrelement bestrebt ist, dieses in eine Sperrstellung für das zweite Eintauchelement zu bringen.

Ferner ist es günstig, wenn die dritte Verriegelungseinrichtung ein drittes Ein- tauchelement aufweist und das zweite Rohr und das dritte Rohr korrespondierende Aufnahmen aufweisen, in welchen das dritte Eintauchelement in der Verriegelungsstellung positioniert ist und das zweite Rohr an dem dritten Rohr festlegt. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Festlegung des zweiten Rohrs an dem dritten Rohr durch Formschluss mittels des dritten Eintauch- elements erreichen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das erste Rohr eine der dritten Verriegelungseinrichtung zugeordnete Ausnehmung aufweist, in welche das dritte Eintauchelement in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungs- einrichtung eintaucht und dabei mindestens aus der Aufnahme des dritten

Rohrs ausgetaucht ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise gesteuert über die Position des ersten Rohrs zu dem zweiten Rohr die dritte Verriegelungseinrichtung von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bringen, um eine Beweglichkeit zwischen dem zweiten Rohr und dem dritten Rohr zu ermöglichen.

Vorteilhafterweise bildet das zweite Rohr an der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung eine Sperrwandung für das dritte Eintauchelement, welche das dritte Eintauchelement in den Aufnahmen des zweiten Rohrs und des dritten Rohrs hält und damit einen Formschluss zwischen dem zweiten Rohr und dem dritten Rohr zur Sperrung der entsprechenden Beweglichkeit ermöglicht.

Insbesondere ist ein drittes Eintauchelement der dritten Verriegelungseinrichtung oder ein Kraftbeaufschlagungselement der dritten Verriegelungseinrichtung in einer Längsrichtung der Rohreinrichtung zwischen dem ersten Eintauchelement der ersten Verriegelungseinrichtung und einem zweiten Ein- tauchelement der zweiten Verriegelungseinrichtung angeordnet. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau mit einem großen Längeneinstellungsbereich.

Bei einer Ausführungsform ist ein Kraftbeaufschlagungselement vorgesehen, welches insbesondere federbeaufschlagt ist, und welches in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung das zweite Rohr an dem dritten Rohr kraftschlüssig festlegt, wobei in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung die kraftschlüssige Festlegung aufgehoben ist. Bei dieser Ausführungsform ist keine Formschlussfestlegung zwischen dem dritten Rohr und dem zweiten Rohr vorgesehen, sondern eine Kraftschlussfestlegung . Das Kraftbeaufschlagungselement liefert die notwendige Kraft für eine kraftschlüssige Fixierung . Diese Fixierung kann durch entsprechende Positionierung des ersten Rohrs zu dem zweiten Rohr aufgehoben werden. Sie kann auch durch direkten Bedienereingriff am Kraftbeaufschlagungselement aufgehoben werden.

Eine einfache Bedienbarkeit insbesondere durch ein einziges Betätigungselement ergibt sich, wenn das Wirkelement an ein erstes Sperrelement der ersten Verriegelungseinrichtung und ein zweites Sperrelement der zweiten Verriegelungseinrichtung gekoppelt ist. Insbesondere lässt sich in einer Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung durch das Wirkelement sowohl das erste Sperrelement als auch das zweite Sperrelement synchron verschieben. Es ergibt sich dadurch eine einfache Bedienbarkeit. Auch wenn das Sperrelement der zweiten Verriegelungseinrichtung in eine Entriegelungsstellung verschoben ist, so bleibt dennoch das zweite Rohr an dem dritten Rohr festgelegt, wenn die dritte Verriegelungseinrichtung in einer Verriegelungsstellung ist.

Es ist dabei vorteilhaft, wenn das Wirkelement ständig mit dem zweiten Sperrelement verbunden ist. Dadurch lässt sich, wenn die dritte Verriegelungseinrichtung in einer Entriegelungsstellung ist, mittels Betätigung des Wirkelements eine relative Position des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr auf einfache Weise einstellen.

Es ist ferner günstig, wenn das erste Sperrelement nicht ständig mit dem Wirkelement verbunden ist und eine Verschiebungsbewegung in einer

Verschiebungsrichtung durch das Wirkelement durch Schieben erfolgt.

Dadurch lässt sich über das Wirkelement in einer Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung auf das erste Sperrelement einwirken, ohne dass ein zusätzliches Betätigungselement vorgesehen werden muss.

Insbesondere liegt eine Kopplung zwischen dem Wirkelement und dem ersten Sperrelement in der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung vor und in der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung ist das Wirkelement von dem ersten Sperrelement entkoppelt und insbesondere beabstandet. Es ergibt sich dadurch ein einfacher konstruktiver Aufbau. Es muss nur ein Betätigungselement, nämlich das Wirkelement (bzw. der

Schieber), vorgesehen werden, um eine Längeneinsteilbarkeit in einem großen Längenbereich zu ermöglichen. Günstig ist es, wenn das Wirkelement längsverschieblich an der Rohreinrichtung und/oder dem Gehäuse gelagert ist. Dadurch ergibt sich bei konstruktiv einfacher Ausführung eine einfache Längenverstellbarkeit. Es ist dabei insbesondere vorgesehen, dass das Wirkelement zwischen dem Gehäuse und der Rohreinrichtung gelagert ist. Er ist dadurch nach außen geschützt angeordnet.

Der Staubsauger weist umfangreiche Bedienungsmöglichkeiten auf, wenn an einem längenverschieblichen Bereich der Rohreinrichtung (insbesondere einem ersten Rohr) ein Düsenanschluss für eine Saugdüse angeordnet ist oder eine Saugdüse angeordnet ist, wobei ein Abstand des Düsenanschlusses oder der Saugdüse zu einer ersten Gehäuseseite des Gehäuses feststellbar einstellbar ist, wobei die erste Gehäuseseite abgewandt zu einer zweiten Gehäuseseite ist und die Bügelgriffeinheit an der zweiten Gehäuseseite mit dieser verbunden ist. Es lässt sich dadurch ein oder mehrere Rohre der Rohreinrichtung gewissermaßen über die zweite Gehäuseseite hinausziehen. Dies kann beispielsweise vorteilhaft sein, wenn unter einem Möbelstück gesaugt werden soll . Dies kann auch vorteilhaft sein, wenn in einer Höhe gesaugt werden soll, da dann der Schwerpunkt näher bei dem Bediener liegt. Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im

Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung .

Es zeigen

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Staubsaugers, wobei ein Sauggutbehälter von einem Gerätekörper entfernt ist;

Figur 2 eine Schnittansicht des Staubsaugers gemäß Fig Figur 3 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs an einer Bügelgriffeinheit gemäß Figur 2; Figur 4(a) eine (Teil-)Ansicht des Staubsaugers (mit einer Teildarstellung einer Bügelgriffeinheit) ohne Bodendüse, wobei eine Rohreinrichtung in einer Verlängerungsposition ist; Figur 4(b) eine ähnliche Darstellung wie in Figur 4(a) mit Bodendüse, wobei die Rohreinrichtung in einer weiteren Verlängerungsstellung ist;

Figur 5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 gemäß Figur 4(b); Figur 6 eine Schnittansicht ähnlich der Ansicht gemäß Figur 5, wobei die

Rohreinrichtung in einer weiteren Verlängerungsstellung ist;

Figur 7 eine Teilschnittdarstellung ähnlich wie Figur 5 in einer Verlängerungsstellung der Rohreinrichtung, welche der Ansicht gemäß Figur 4(a) entspricht;

Figur 8 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs der Rohreinrichtung mit Verriegelungseinrichtungen, wobei die gezeigte Stellung einer Nicht- Verlängerungsstellung entspricht;

Figur 9 ein Ausführungsbeispiel einer Rohreinrichtung, welche längenverstellbar ist, in einer Gesamtstellung mit minimaler Länge;

Figur 10 eine ähnliche Ansicht wie Figur 9, wobei jetzt eine Verlängerungs- Stellung erreicht ist, in welcher ein erstes Rohr relativ zu einem dritten Rohr ausgehend von der Ausgangsposition gemäß Figur 9 verschoben ist;

Figur 11 eine weitere Verlängerungsstellung der Rohreinrichtung, in

welcher jetzt ein zweites Rohr gegenüber dem dritten Rohr verschoben ist; Figur 12 eine Schnittansicht des dritten Rohrs der Rohreinrichtung gemäß Figur 9;

Figur 13 eine Schnittansicht des zweiten Rohrs der Rohreinrichtung gemäß

Figur 9; und

Figur 14 eine Schnittansicht des ersten Rohrs der Rohreinrichtung gemäß

Figur 9. Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Staubsaugers, welcher in den Figuren 1 bis 3 und in den Figuren 4 bis 14 in Teildarstellungen gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, umfasst einen Gerätekörper 12. Der Gerätekörper 12 weist ein Gehäuse 14 auf. An dem Gehäuse 14 ist eine längeneinstellbare Rohreinrichtung 16 angeordnet.

Das Gehäuse 14 hat eine erste Gehäuseseite 18. Gegenüberliegend der ersten Gehäuseseite 18 weist es eine zweite Gehäuseseite 20 auf. Das Gehäuse 14 erstreckt sich zwischen der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20 in einer ersten Erstreckungsachse 22.

Die Rohreinrichtung 16 weist eine Saugmündung 24 auf. An der Rohreinrichtung 16 ist an einem unteren Ende eine Saugdüse wie eine Bodendüse 26 fixierbar. Die entsprechende Saugdüse wie Bodendüse 26 weist eine eigene Saugmündung 28 auf.

In den Figuren 1 und 2 ist der Staubsauger 10 in einer Standstellung gezeigt. In dieser Standstellung steht die Bodendüse 26 auf einer Fläche 30 auf. Die erste Gehäuseseite 18 ist der Bodendüse 26 (und damit auch der Fläche 30) zugewandt und die zweite Gehäuseseite 20 ist der Bodendüse 26 (und damit der Fläche 30) abgewandt.

In dem Gehäuse 14 sind übereinander in der ersten Erstreckungsachse 22 eine Saugaggregateinrichtung 32 und ein Sauggutbehälter 34 angeordnet. Bezogen auf eine Strömungsführung ist die Saugaggregateinrichtung 32 dem Sauggutbehälter 34 nachgeordnet. Der Sauggutbehälter 34 liegt an der zweiten Gehäuseseite 20 bzw. eine Oberseite 36 des Sauggutbehälters 34 liegt näher zu der zweiten Gehäuseseite 20 als zu der ersten Gehäuseseite 18.

Die Saugaggregateinrichtung 32 ist in dem Gehäuse 14 angeordnet und sitzt an der ersten Gehäuseseite 18 bzw. sie ist mit einer Unterseite 38 näher zu der ersten Gehäuseseite 18 als zu der zweiten Gehäuseseite 20.

Die Saugaggregateinrichtung 32 umfasst einen Gebläsemotor 40 und ein Gebläse 42. Das Gebläse 42 ist durch den Gebläsemotor 40 rotatorisch angetrieben. Das Gehäuse 14 weist eine Gehäusewandung 44 auf, an welcher eine dritte Gehäuseseite 46 gebildet ist. Die dritte Gehäuseseite 46 erstreckt sich zwischen der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die dritte Gehäuseseite 46 eben ausgebildet.

Das Gehäuse 14 ist über eine weitere Gehäusewandung 48, welche mit der Gehäusewandung 44 verbunden ist und quer zu der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20 liegt, geschlossen. Die weitere Gehäusewandung 48 weist insbesondere eine gewölbte Form auf.

Die Rohreinrichtung 16 erstreckt sich längs einer zweiten Erstreckungsachse 50. Die zweite Erstreckungsachse 50 ist parallel zu der ersten Erstreckungsachse 22. Die Rohreinrichtung 16 ist an einer Außenseite des Gehäuses 14 an der Gehäusewandung 44 fixiert bzw. montiert. Die Rohreinrichtung 16 ist längeneinstellbar. Sie weist einen Düsenanschluss 52 mit der Saugmündung 24 auf.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Düsenanschluss an einem ersten Rohr 54 gebildet. Das erste Rohr 54 ist in einem zweiten Rohr 56 längenverschieb- lich in einer Verschiebungsrichtung, welche parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 ist. Das zweite Rohr 56 ist in einem dritten Rohr 58 verschieblich geführt. Die Rohreinrichtung 16 ist als Teleskopeinrichtung ausgebildet, um eine Längeneinsteilbarkeit zu erreichen.

Bezüglich der Ausbildung dieser Teleskoprohreinrichtung wird auf die nicht vorveröffentlichte internationale Anmeldung PCT/EP2015/054749 vom

6. März 2015 verwiesen und vollinhaltlich auf die Offenbarung dieser Anmeldung Bezug genommen. Ausführungsbeispiele der Rohreinrichtung 16 werden untenstehend näher erläutert.

Die Rohreinrichtung 16 weist einen weiteren Anschluss 60 auf. Dieser An- schluss 60 ist bezüglich des Gehäuses 14 fest (unverschieblich) positioniert. Er ragt über die zweite Gehäuseseite 20 in Richtung der zweiten Erstreckungsachse 50 hinaus.

An der zweiten Gehäuseseite 20 ist ein Gehäuseanschluss 62 angeordnet. Zwi- sehen dem Anschluss 60 der Rohreinrichtung 16 und dem Gehäuseanschluss 62, welcher an dem dritten Rohr 58 sitzt, ist ein Verbindungsrohr 64 angeordnet. Das Verbindungsrohr 64 sorgt für eine fluidwirksame Verbindung zwischen der Rohreinrichtung 16 (und dabei der Saugmündung 28) und der Saugaggregateinrichtung 32 mit dazwischenliegendem Sauggutbehälter 34.

Das Verbindungsrohr 64 ist insbesondere als starres Rohr ausgebildet und beispielsweise aus einem metallischen Material oder Kunststoffmaterial hergestellt. Das Verbindungsrohr 64 ist an einer Bügelgriffeinheit 66 angeordnet, an der ein Bediener den Staubsauger 10 halten kann und beispielsweise auch als Handsauger benutzen kann.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Verbindungsrohr 64 insbesondere in der Nähe des Anschlusses 60 ein Deckel 61 und insbesondere klappbarer Deckel 61 vorgesehen. Der Deckel 61 überdeckt eine Öffnung an dem Verbindungsrohr 64. Durch die Öffnung des Deckels 61 wird eine fluidwirksame Verbindung zwischen einem Außenraum um den Staubsauger 10 und einem Inneren des Verbindungsrohrs 64 hergestellt. Durch Öffnen des Deckels 61 kann eine Falschluftöffnung bereitgestellt werden, welche beispielsweise dazu genutzt werden kann, eine Saugdüse, welche an der Rohreinrichtung 16 fixiert ist, von der Fläche 30 zu lösen, wenn diese sich an dieser Fläche festgesaugt hat.

Alternativ oder zusätzlich lassen sich über die Öffnung nach Öffnen des

Deckels Verschmutzungen an der Rohreinrichtung 16 bzw. dem Verbindungsrohr 64 entfernen.

Der Düsenanschluss 52 und damit die Saugmündung 24 liegt näher zu der ersten Gehäuseseite 18 als zu der zweiten Gehäuseseite 20. Eine Position des Düsenanschlusses 52 und dadurch eine daran gehaltene Saugdüse ist relativ zu der zweiten Gehäuseseite 20 einstellbar; ein Abstand des Düsenanschlusses 52 zu der zweiten Gehäuseseite 20 ist über die Rohreinrichtung 16 feststellbar einstellbar.

Es wird in diesem Zusammenhang auf die PCT/EP2015/054749 verwiesen. Der Gerätekörper 12 umfasst einen in dem Gehäuse 14 gebildeten Aufnahmeraum 72 für den Sauggutbehälter. In den Aufnahmeraum 72 ist der Sauggutbehälter 34 lösbar einsetzbar. Der Aufnahmeraum 72 ist dabei zwi- sehen der Saugaggregateinrichtung 32 und dem Gehäuseanschluss 62 an dem Gehäuse 14 gebildet.

An dem Gerätekörper 12 ist ein erster Anschluss 74 angeordnet. Dieser erste Anschluss 74 steht in fluidwirksamer Verbindung mit der Saugaggregateinrichtung 32 und dabei mit dem Gebläse 42. Der erste Anschluss 74 ist ein Anschluss zu dem Aufnahmeraum 72 hin.

Der erste Anschluss 74 weist beispielsweise eine kreisförmige Öffnung auf.

Über den ersten Anschluss 74 lässt sich eine Saugstrombeaufschlagung an dem Staubsauger 10 durchführen.

Beabstandet zu dem ersten Anschluss 74 ist ein zweiter Anschluss 76 vor- gesehen . Der zweite Anschluss 76 ist fluidwirksam mit dem Gehäuseanschluss 62 verbunden oder durch den Gehäuseanschluss 62 gebildet. Der zweite Anschluss 76 steht in fluidwirksamer Verbindung mit der Saugmündung 24 bzw. mit dem Düsenanschluss 52. Über den zweiten Anschluss 76 lässt sich eine Saugstrombeaufschlagung an dem Düsenanschluss 52 erreichen.

Der erste Anschluss 74 und der zweite Anschluss 76 sind insbesondere fluchtend in der ersten Erstreckungsachse 22 angeordnet.

Der zweite Anschluss 76 weist beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt auf.

Der erste Anschluss 74 bildet einen Saugstutzen der Saugaggregateinrichtung 32.

Der Staubsauger 10 hat eine Tür 78, welche zum Verschließen des Aufnahmeraums 72 dient. Die Tür 78 ist in ihrer Außenkontur insbesondere so ausgebildet, dass sie die gleiche Form wie die weitere Gehäusewandung 48 aufweist.

Es ist beispielsweise möglich, dass die Tür 78 als Schwenktür ausgebildet ist, welche an dem Gerätekörper 12 schwenkbar gelagert ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel (vergleiche Figur 1) ist die Tür 78 als Ganzes abnehmbar ausgebildet. Der Sauggutbehälter 34 ist, wenn er an dem Gerätekörper 12 angeordnet ist (Figur 2), in dem Aufnahmeraum 72 hinter der Tür 78 positioniert.

Es ist grundsätzlich möglich, dass die Tür 78 und der Sauggutbehälter 34 getrennt voneinander sind. Beispielsweise kann dann die Tür 78 geöffnet werden (beispielsweise durch Abnehmen oder Wegschwenken) und der Sauggutbehälter 34 kann aus dem Aufnahmeraum 72 entnommen werden bzw. in diesen eingesetzt werden .

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind die Tür 78 und der Sauggut- behälter 34 miteinander verbunden. Wenn der Sauggutbehälter 34 korrekt in den Aufnahmeraum 72 eingesetzt ist (siehe unten), dann ist dadurch auch die Tür 78 geschlossen und der Aufnahmeraum 72 ist durch die Tür 78 zu dem Außenraum hin abgedeckt bzw. wenn die Tür 78 eingesetzt ist, ist der Sauggutbehälter 34 korrekt positioniert.

Der Sauggutbehälter 34 bildet eine Einheit, welche einen geschlossenen Behälter 80 mit Anschlüssen umfasst. Der Behälter 80 hat einen Boden 82, eine Behälterwandung 84, welche von dem Boden 82 absteht und beispielsweise einstückig mit dem Boden 82 verbunden ist, und einen Behälterdeckel 86, welcher insbesondere lösbar an der Behälterwandung 84 sitzt. Bei an dem Gerätekörper 12 positioniertem Sauggutbehälter 34 ist der Boden 82 dem ersten Anschluss 74 zugewandt und der Behälterdeckel 86 ist dem zweiten Anschluss 76 zugewandt. Der Behälterdeckel 86 ist beispielsweise über einen Drehverschluss mit der Behälterwandung 84 verbunden. Es sind auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem Behälterdeckel 86 und der Behälterwandung 84 möglich.

Der Behälter 80 hat beispielsweise eine mindestens näherungsweise zylind- rische Form.

Beispielsweise über die Behälterwandung 84 ist der Sauggutbehälter 34 fest mit der Tür 78 verbunden. Der Sauggutbehälter 34 weist eine erste Kammer 88 und eine zweite Kammer 90 auf. An dem Boden 82 ist ein erster Sauggutbehälter-Anschluss 92 gebildet. Dieser ist insbesondere zentral angeordnet und weist eine beispielsweise kreisförmige Öffnung auf. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 dient zur Fluidkommunikation mit dem ersten Anschluss 74 des Gerätekörpers 12.

An dem Behälterdeckel 86 ist ein zweiter Sauggutbehälter-Anschluss 94 angeordnet. Dieser dient zur Fluidkommunikation mit dem zweiten Anschluss 76 des Gerätekörpers 12. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 und der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 sind, wenn der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 eingesetzt ist, in der ersten Erstreckungsachse 22 beabstandet zueinander.

Ein Abstand zwischen dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist kleiner als ein entsprechender Abstand zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem zweiten Anschluss 76. Insbesondere sind der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 und der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 fluchtend bezogen auf die erste Erstreckungsachse 22 an dem Sauggutbehälter 34 angeordnet. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 ist, wenn der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 eingesetzt ist, direkt fluidwirksam mit dem ersten An- schluss 74 verbunden. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist direkt fluidwirksam mit dem zweiten Anschluss 76 verbunden. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 ist direkt fluidwirksam mit der zweiten Kammer 90 ver- bunden. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist direkt fluidwirksam mit der ersten Kammer 88 verbunden.

Über die Sauggutbehälter-Anschlüsse 92, 94 lässt sich ein durch die Saugaggregateinrichtung 32 erzeugter Saugstrom durch den Sauggutbehälter 34 durchleiten, sodass entsprechend der Düsenanschluss 52 mit einem

Saugstrom beaufschlagbar ist.

Über den Düsenanschluss 52 eingesaugter Schmutz durchströmt die Rohreinrichtung 16 und wird über den zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 in den Sauggutbehälter 34 eingekoppelt. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 stellt die Strömungsverbindung zu der Saugaggregateinrichtung 32 als Quelle der Unterdruckbeaufschlagung (des Saugstroms) bereit.

In dem Sauggutbehälter 34 ist eine als Ganzes mit 100 bezeichnete Ab- scheidereinrichtung angeordnet. Die Abscheidereinrichtung sorgt für die Trennung von Schmutzpartikeln aus einem Luftstrom.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Abscheidereinrichtung 100 als Filter-Abscheidereinrichtung ausgebildet und ist entsprechend den Kammern 88, 90 mehrstufig.

Der Sauggutbehälter 34 bildet eine Filterbox bzw. eine Filter-Abscheidereinrichtung. In der ersten Kammer 88 ist ein Vorabscheider 102 für "Grobstaub" angeordnet. In der zweiten Kammer ist eine Filtereinrichtung 104 für Staub angeordnet. Bezogen auf eine Strömungsführung für einen schmutzbehafteten

Saugstrom ist der Vorabscheider 102 der Filtereinrichtung 104 für

(Fein-)Staub vorgeschaltet. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 mündet in den Vorabscheider 102. Ein Ausgang der Filtereinrichtung 104 mündet in den ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92. Der Vorabscheider 102 umfasst einen Aufnahmekorb 106, welcher insbesondere als Gitterkorb ausgebildet ist. Der Aufnahmekorb 106 ist beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Der Aufnahmekorb 106 hat beispielsweise die Gestalt eines Kegelstumpfes mit durch die Gitterstruktur vorgegebenen Öffnungen. An den Öffnungen ist eine Maschenstruktur beispielsweise in Form eines Gewebes angeordnet.

Die Maschenstruktur definiert über eine Maschenweite, welche Staubpartikel bezüglich ihrer Größe in dem Aufnahmekorb 106 gesammelt werden, und welche an die Filtereinrichtung 104 durchgelassen werden. Typische Werte für Maschenbreiten der Maschenstruktur liegen im Bereich zwischen 100 μηη und 200 μΓΠ . Grobstaub, welcher durch den Vorabscheider 102 gesammelt wird, besteht dann aus Partikeln mit mittlerem Durchmesser größer als die

Maschenbreite und Feinstaub, welcher durch die Filtereinrichtung 104 gesammelt wird, besteht aus Partikeln mit mittlerem Durchmesser kleiner die Maschenbreite.

Der Aufnahmekorb 106 weist einen Aufnahmeraum auf. Durch den Aufnahmeraum ist bei einem Betrieb des Staubsaugers 10 ein schmutzbehafteter Saugstrom durchgeführt. Die Maschen der Maschenstruktur des Gitterkorbs sorgen für eine Durchströmbarkeit. Dem Aufnahmekorb 106 ist ein Deckel zugeordnet. Der Deckel dient zur Abdeckung des Aufnahmekorbs 106 zu der zweiten Gehäuseseite 20 hin. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist an dem Deckel angeordnet. Es ist grundsätzlich möglich, dass der Deckel den Behälterdeckel 86 bildet.

Bei einer alternativen Ausführungsform sind der Deckel und der Behälterdeckel 86 getrennt. An dem Deckel sitzt (mindestens) ein stiftförmiges Einwirkelement. Bei geschlossenem Deckel ist das Einwirkelement in den Aufnahmeraum des Aufnahmekorbs 106 eingetaucht.

Das Einwirkelement ist so ausgebildet, dass bei Öffnen des Deckels es durch den Aufnahmeraum des Aufnahmekorbs hindurch bewegt wird. Dadurch wird Schmutz in dem Aufnahmeraum "gelöst".

Bezüglich einer entsprechenden Abscheidereinrichtung mit einem Vorabscheider wird Bezug genommen auf die internationale Anmeldung

PCT/EP2015/054766 vom 6. März 2015. Die Abscheidereinrichtung bzw. die Filterbox (Sauggutbehälter) 84 ist grundsätzlich gleich ausgebildet wie dort beschrieben. Auf die PCT/EP2015/054766 wird vollinhaltlich Bezug genommen.

In der zweiten Kammer 90, welche zwischen dem zweiten Sauggutbehälter- Anschluss 94 und dem Vorabscheider 102 liegt, ist die Filtereinrichtung 104 angeordnet, welche insbesondere als Patronenfilter ausgebildet ist.

Die Filtereinrichtung 104 umfasst ein Filterelement, welches längs der ersten Erstreckungsachse 82 ausgerichtet ist und beispielsweise röhrenförmig ausge- bildet ist mit Filterfalten. Die Filterfalten sitzen an einem Boden, über welchen wiederum die Filtereinrichtung an dem Behälter 80 und insbesondere an dem Boden 82 und/oder der Behälterwandung 84 beispielsweise über eine

Bajonettverbindung fixiert ist. Eine Öffnung im Filterelement 102, welche von Filtermaterial der Filterfalten umgeben ist, und eine Öffnung im Boden korrespondiert mit dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92. Beispielsweise ist der erste Sauggutbehälter- Anschluss 92 über die Filtereinrichtung 104 an dem Boden gebildet.

Das Filterelement ist bezüglich seines Innenraums zu dem Vorabscheider 102 hin geschlossen. Räume zwischen Filterfalten sind zu dem Vorabscheider 102 hin offen.

Ein Saugstrom, welcher über den ersten Anschluss 74 an dem Gerätekörper 12 ausgekoppelt wird, tritt über den ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 in den Sauggutbehälter 34 ein. Er tritt dabei in die Filtereinrichtung 104 ein und dort zwischen Filterfalten über eine Stirnseite des Filterelements ein. Der Saugstrom durchströmt das Filtermaterial der Filterfalten, wobei Staubpartikel das Filterelement nicht durchdringen, das heißt im Wesentlichen an dem Filterelement hängen bleiben.

An dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 steht ein Saugstrom bereit, dessen Staubbeladung im Vergleich zu dem Saugstrom, welcher in dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 eingekoppelt ist, erheblich weniger staubbeladen ist.

Bei Drehung des Behälters 80 wirken Eingriffmittel auf Filterfalten des Filter- elements und "schütteln" diese, wodurch anhaftende Staubpartikel gelöst werden. Dadurch lässt sich eine Staubbelastung der Umgebung bei einer Entleerung des Sauggutbehälters 34 verringern. Es wird in diesem Zusammenhang Bezug genommen auf die PCT/EP2015/054766. Wenn der Sauggutbehälter 34 von dem Gerätekörper 12 entfernt ist, dann lässt sich nach Öffnen des Behälterdeckels 86 der Aufnahmekorb 106 abnehmen und entleeren. Bei Bedarf kann die Filtereinrichtung 104 abge- nommen werden und ausgetauscht werden bzw. ausgeschüttelt werden, wobei der Staub über eine Stirnseite aus der Filtereinrichtung 104 ausleerbar ist.

Der Sauggutbehälter 34 (die Filterbox) ist von dem Gerätekörper 12 annehm- bar, um den Sauggutbehälter 34 entleeren zu können und gegebenenfalls den Sauggutbehälter 34 reinigen zu können bzw. um die Filtereinrichtung 104 auszutauschen.

Für den Betrieb des Staubsaugers 10 ist es vorgesehen, dass eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggut- behälter-Anschluss 92 und/oder zwischen dem zweiten Anschluss 76 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 vorhanden ist. Dazu ist eine Dichtungseinrichtung vorgesehen, welche als Ganzes mit 116 bezeichnet ist. Bezüglich der Ausbildung der fluiddichten Verbindung wird auf die nicht- vorveröffentlichte internationale Patentanmeldung PCT/EP2016/062194 vom 30. Mai 2016 verwiesen und vollinhaltlich Bezug genommen.

Die Rohreinrichtung 16 ist teleskopierbar (Figuren 4 bis 14). Die Rohr- einrichtung 16 umfasst dazu das dritte Rohr 58, welches fest an der Gehäusewandung 44 montiert ist. Das dritte Rohr 58 weist eine Erstreckung in der zweiten Erstreckungsachse 50 auf. Das dritte Rohr 58 ist insbesondere starr ausgebildet. In dem dritten Rohr 58 ist das zweite Rohr 56 angeordnet und dabei in Richtung der zweiten Erstreckungsachse 50 Iängsverschiebiich geführt. Das zweite Rohr 56 ist ebenfalls starr ausgebildet. Es ist insbesondere in Form eines Zylinderrings ausgebildet. Entsprechend ist ein Innenraum des dritten Rohrs 58 (hohl-)zylindrisch.

In dem zweiten Rohr 56 ist das erste Rohr 54 Iängsverschiebiich in der zweiten Erstreckungsachse 50 angeordnet. Das erste Rohr 54 ist ringzylindrisch aus- gebildet. Entsprechend weist das zweite Rohr 56 einen (hohl-)zylindrischen Innenraum auf.

Der Düsenanschluss 52 ist an dem ersten Rohr 54 angeordnet.

Entsprechende relative Positionen des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 sind feststellbar einstellbar. Entsprechend sind Positionen des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 (und damit auch zu dem dritten Rohr 58) feststellbar einstellbar.

Der Rohreinrichtung 16 ist eine erste Verriegelungseinrichtung 240 zugeordnet (vgl. beispielsweise Figur 9), welche zwischen dem ersten Rohr 54 und dem zweiten Rohr 56 wirkt und in einer Verriegelungsstellung das erste Rohr 54 an dem zweiten Rohr 56 festlegt. Diese Verriegelungsstellung ist lösbar.

Ferner ist der Rohreinrichtung 16 eine zweite Verriegelungseinrichtung 242 zugeordnet, welche zwischen dem dritten Rohr 58 und dem zweiten Rohr 56 wirkt. Die zweite Verriegelungseinrichtung 242 legt in einer Verriegelungsstellung das zweite Rohr 56 an dem dritten Rohr 58 fest. Diese Verriegelungs- Stellung der zweiten Verriegelungseinrichtung 242 ist lösbar.

Ferner ist der Rohreinrichtung 16 eine dritte Verriegelungseinrichtung 244 zugeordnet. Diese dritte Verriegelungseinrichtung 244 wirkt zwischen dem ersten Rohr 54, dem zweiten Rohr 56 und dem dritten Rohr 58. In einer lös- baren Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 legt diese das zweite Rohr 56 an dem dritten Rohr 58 fest. Diese Verriegelungsstellung ist lösbar in eine Entriegelungsstellung. In der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 ist eine Verschieblichkeit des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr 58 freigegeben, wobei aber durch die zweite Ver- riegelungsstellung 242 eine bestimmte Position des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 festlegbar ist. Der Übergang von der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 zu der Entriegelungsstellung ist über das erste Rohr 54 vorgegeben. Bei einer Ausführungsform bestimmt eine Position des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 den Übergang von der Verriegelungsstellung in die Entriege- lungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel bestimmt eine Kraftwirkung diesen Übergang . Die erste Verriegelungseinrichtung 240 umfasst ein erstes Eintauchelement 246. Dieses erste Eintauchelement 246 ist beispielsweise eine Kugel oder eine Rolle.

An dem ersten Rohr 54 sind beabstandet in einer Richtung längs der zweiten Erstreckungsachse 50 erste Ausnehmungen 248 angeordnet; vgl . auch die Figuren 4(a), 4(b) und 5.

Bei einem Ausführungsbeispiel sind an dem ersten Rohr 54 drei beabstandete erste Ausnehmungen 248 angeordnet.

Eine erste Ausnehmung 248a, welche nächstliegend zu dem Düsenanschluss 52 ist, definiert dabei die Position des ersten Rohrs 54 relativ zu dem Gehäuse 14 und damit die Position des Düsenanschlusses 52 für die Standstellung (vgl . Figur 1). Wenn das erste Eintauchelement 246 in die erste Ausnehmung 248a eingetaucht ist und die erste Verriegelungseinrichtung 240 verriegelt ist, dann ist die Position des Düsenanschlusses 52 zu der ersten Gehäuseseite 18 erreicht, bei welcher eine erste Fixierungseinrichtung und eine zweite Fixierungseinrichtung miteinander kooperieren können, um die Standstellung zu fixieren. Die erste Verriegelungseinrichtung 240 weist ferner ein bewegliches erstes Sperrelement 250 (vgl. beispielsweise Figur 19) auf. Dieses bewegliche erste Sperrelement 250 weist einen Anlagebereich 252 für das erste Eintauchelement 246 auf. Wenn dieser Anlagebereich 252 über dem ersten Eintauch- element 246 liegt, dann wird dadurch das erste Eintauchelement 246 in der entsprechenden ersten Ausnehmung 248 gehalten und es ist die Verriegelungsstellung hergestellt. In Figur 10 ist die Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung 240 gezeigt.

Dem Anlagebereich 252 benachbart weist das erste Sperrelement 250 eine erste Aufnahme 254 auf. Die erste Aufnahme 254 weist dem Anlagebereich 252 zugewandt eine abgeschrägte Wandung 256 auf.

Wenn die erste Aufnahme 254 sich über dem ersten Eintauchelement 246 befindet, dann kann das erste Eintauchelement 246 aus der entsprechenden ersten Ausnehmung 248 austauchen und in die erste Aufnahme 254 ein- tauchen.

An dem zweiten Rohr 56 ist eine Ausnehmung 258 gebildet, welche durchgehend ist. Wenn das zweite Eintauchelement 246 sich in der Ausnehmung 258 und in der entsprechenden ersten Ausnehmung 248 befindet, dann ist eine Längsverschieblichkeit zwischen dem ersten Rohr 54 und dem zweiten Rohr 56 gesperrt. Wenn die erste Aufnahme 254 über der Ausnehmung 258 durch entsprechende Positionierung des ersten Sperrelements 250 liegt, dann kann das erste Eintauchelement 246 vollständig aus der ersten Aufnahme 254 austauchen und entsprechend ist die Beweglichkeit des zweiten Rohrs 56 zu dem ersten Rohr 54 freigegeben.

Das erste Sperrelement 250 ist an einer Führung 260 angeordnet und längs- verschieblich in einer Richtung parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 geführt.

An dem ersten Sperrelement 250 ist eine Rücksteileinrichtung 262 angeordnet, welche insbesondere durch eine oder mehrere Federn gebildet ist. Die Rücksteileinrichtung ist an der Führung 260 positioniert. Wenn das erste Sperrelement 250 so verschoben wird, dass die erste Aufnahme 254 über der Ausnehmung 258 liegt, dann muss die Kraft der Rücksteileinrichtung 262 überwunden werden. Ohne äußere Kraftwirkung auf das erste Sperrelement 250 stellt sich dieses zurück und der Anlagebereich 252 deckt die Ausnehmung 258 ab und hält dabei das erste Eintauchelement 246 in der ersten Aufnahme 254 und sperrt dadurch wiederum eine Längsverschieblichkeit des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56.

Die zweite Verriegelungseinrichtung 242 weist ein zweites Eintauchelement 246 auf, welches beispielsweise kugelförmig oder rollenförmig ist. An dem zweiten Rohr 56 sind in einer Richtung parallel zur zweiten Erstreckungsachse 50 beabstandet zweite Ausnehmungen 266 angeordnet. An dem dritten Rohr 58 ist eine durchgehende Ausnehmung 268 angeordnet. In einer Verriegelungsstellung sitzt das zweite Eintauchelement 264 in der zweiten Aus- nehmung 266 und der Ausnehmung 268, das heißt ist in diese eingetaucht.

Die zweite Verriegelungseinrichtung 242 weist ferner ein zweites Sperrelement 270 auf, welches einen Anlagebereich 272 umfasst. Der Anlagebereich 272 hat grundsätzlich die gleiche Funktion wie der Anlagebereich 252 des ersten Sperrelements 252. Entsprechend weist das zweite Sperrelement 270 eine zweite Aufnahme 274 auf.

In der Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung 242 ist das zweite Eintauchelement 246 in eine entsprechende zweite Ausnehmung 266 und die Ausnehmung 268 eingetaucht und der Anlagebereich 272 liegt über dem zweiten Eintauchelement 264 und sichert diese Position.

Durch Verschiebung des zweiten Sperrelements 270 wird die zweite Aufnahme 274 über das zweite Eintauchelement 264, das heißt über die Ausnehmung 268 gebracht, und das zweite Eintauchelement 264 kann austauchen und dabei in die zweite Aufnahme 274 eintauchen. Dadurch wird der Formschluss zwischen dem zweiten Rohr 56 und dem dritten Rohr 58 aufgehoben und es ist für die zweite Verriegelungseinrichtung 242 die Verriegelungsposition aufgehoben.

Das zweite Sperrelement 270 ist an einer Führung 276 längsverschieblich ge- führt. Eine Verschiebungsrichtung liegt parallel zur zweiten Erstreckungsachse 50.

Dem zweiten Sperrelement 270 ist eine Rücksteileinrichtung 278 zugeordnet, welche insbesondere durch eine Feder gebildet ist.

Für eine Bewegung des zweiten Sperrelements 270, um die zweite Aufnahme 274 über das zweite Eintauchelement 264 zu bringen, muss die Kraft der Rücksteileinrichtung 278 überwunden werden. Dazu ist eine entsprechende äußere Kraft notwendig . Ohne diese äußere Kraft sorgt die Rückstelleinrich- tung 278 für eine RückVerschiebung des zweiten Sperrelements 270, um den Anlagebereich 272 über das zweite Eintauchelement 264 zu bringen und dieses in eine entsprechende zweite Ausnehmung 266 zu drücken .

An dem zweiten Rohr 56 ist eine Vielzahl von entsprechenden zweiten Auf- nahmen 274 angeordnet, um eine entsprechende variable Einstellung und Festlegung der Position des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 zu ermöglichen.

An dem Gehäuse 14 des Staubsaugers 10 ist ein Schieber 280 (beispielsweise Figur 2 und 3) als Wirkelement 280 für eine Entriegelung angeordnet. Dieses Wirkelement 280 ist beweglich zur Rohreinrichtung 16 und dabei parallel zur zweiten Erstreckungsachse 50 längsverschieblich geführt.

Der Schieber 280 erstreckt sich längs der Gehäusewandung 44 und dabei längs des dritten Rohrs 58 bis zu dem zweiten Sperrelement 270. Das zweite Sperrelement 270 ist kraftübertragungs-wirksam mit dem Schieber 280 verbunden. Die Verbindung ist beispielsweise fest. Bei einem Ausführungsbeispiel sitzt das zweite Sperrelement 270 etwa in der Höhe eines oberen Bereichs des Gebläsemotors 40.

Es ist eine entsprechende Führung für die Längsverschieblichkeit 280 des Schiebers an der Gehäusewandung 44 vorgesehen.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass der Schieber 280 an der Rohreinrichtung 16 längsverschieblich angeordnet ist. Das erste Sperrelement 250 ist an den Schieber 280 gekoppelt, aber nicht permanent mit diesem verbunden.

Das zweite Sperrelement 270 (Figur 8) weist in Fortsetzung des Anlagebereichs 252 ein stirnseitiges Ende 282 auf. Mit diesem stirnseitigen Ende 282 kann das zweite Sperrelement 270 auf das erste Sperrelement 250 wirken und über Verschiebung des Schiebers 280 und damit des zweiten Sperrelements 270 lässt sich grundsätzlich das erste Sperrelement 250 in der gleichen Richtung verschieben, solang das zweite Rohr 56 nicht gegenüber dem dritten Rohr 58 verschoben wird.

Die Führung 260 für das erste Sperrelement 250 ist fest mit dem zweiten Rohr 56 verbunden. Die Führung 276 für das zweite Sperrelement 270 ist fest mit dem dritten Rohr 58 verbunden. Die dritte Verriegelungseinrichtung 244 umfasst ein drittes Eintauchelement 284, welches insbesondere als Rolle oder Kugel ausgebildet ist. Das dritte Eintauchelement 284 ist dabei bezogen auf eine Richtung längs der zweiten Erstreckungsachse 50 zwischen dem ersten Eintauchelement 246 und dem zweiten Eintauchelement 264 positioniert.

An dem dritten Rohr 58 ist eine Aufnahme 286 für das dritte Eintauchelement 284 gebildet. Dazu korrespondierend ist an dem zweiten Rohr 56 eine Aufnahme 288 für das dritte Eintauchelement 284 gebildet. Wenn das dritte Ein- tauchelement 284 in der Aufnahme 286 und in der Aufnahme 288 sitzt, dann ist eine formschlüssige Kopplung zwischen dem dritten Rohr 58 und dem zweiten Rohr 56 hergestellt und dadurch das zweite Rohr 56 bezüglich seiner Beweglichkeit an dem dritten Rohr 58 festgelegt. Selbst wenn die zweite Ver- riegelungseinrichtung 242 nicht verriegelt ist, das heißt in einer Entriegelungsstellung ist, lässt sich das zweite Rohr 56 nicht in dem dritten Rohr 58 verschieben, wenn die dritte Verriegelungseinrichtung 244 in ihrer Verriegelungsstellung ist, bei welcher das dritte Eintauchelement 284 in der Aufnahme 286 und in der Aufnahme 288 sitzt.

Die Aufnahme 288 in dem zweiten Rohr 56 ist zu dem ersten Rohr 54 hin offen. Eine Wandung 290 des ersten Rohrs sperrt dabei eine Beweglichkeit und damit eine Austauchbarkeit des dritten Eintauchelements 284 aus den Aufnahmen 286 und 288.

Das erste Rohr 54 weist benachbart zu einem Ende 292, welches dem Düsen- anschluss 52 abgewandt ist, eine Ausnehmung 294 für das dritte Eintauchelement 284 auf (vgl . beispielsweise Figur 9 oder Figur 14). Diese Ausnehmung 294 sitzt an einer anderen Seite als die ersten Ausnehmungen 248. Beispielsweise ist die Ausnehmung 294 und die ersten Ausnehmungen 248 diametral gegenüberliegend angeordnet.

Das erste Eintauchelement 284 ist beispielsweise dem zweiten Eintauchelement 264 diametral gegenüberliegend angeordnet (wobei es auf einer an- deren Höhenposition bezüglich der zweiten Erstreckungsachse 50 positioniert sein kann).

Die Ausnehmung 294 ist dem dritten Eintauchelement 284 zugeordnet. Die Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 liegt vor, wenn das dritte Eintauchelement 284 nicht in die Ausnehmung 294 eingetaucht ist.

Wenn das erste Rohr 54 zu dem zweiten Rohr 56 an einer bestimmten Position ist, nämlich in der Position, dass die Ausnehmung 294 dem dritten Eintauch- element 284 gegenüberliegt, dann kann das dritte Eintauchelement 284 aus der Aufnahme 286 des dritten Rohrs 58 austauchen. Dadurch wird der Form- schluss zwischen dem zweiten Rohr 56 und dem dritten Rohr 58 aufgehoben und es ist die Entriegelungsstellung erreicht, in welcher die dritte Verriege- lungseinrichtung 244 die Verriegelung des dritten Rohrs 58 in dem zweiten Rohr 56 freigibt. In dieser Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 wirkt bezüglich der Festlegung der Position des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 nur noch die zweite Verriegelungseinrichtung 242. Der Übergang von der Verriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244 in die Entriegelungsstellung ist durch die Position des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 bestimmt, nämlich wenn die Ausnehmung 294 dem dritten Eintauchelement 284 gegenüberliegend positioniert ist und das dritte Eintauchelement 284 in die Ausnehmung 294 eintaucht. In dieser Posi- tion ist eine maximale Teleskopstellung des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 erreicht.

Die Ausnehmung 294 ist dabei so angeordnet, dass das dritte Eintauchelement 284 nur eintauchen kann, wenn sich die erste Verriegelungseinrichtung 240 in einer Verriegelungsstellung befindet. Ein Höhenabstand zwischen der Ausnehmung 294 und der entsprechenden höchsten ersten Ausnehmung 248 (in Figur 14 mit 248b bezeichnet) ist derart, dass sie einem Abstand zwischen dem ersten Eintauchelement 246 und dem dritten Eintauchelement 284 entspricht.

Der relative Höhenabstand längs der zweiten Erstreckungsachse 50 zwischen dem ersten Eintauchelement 246 und dem dritten Eintauchelement 284 bleibt konstant unabhängig von der Position des ersten Rohrs 54 zu dem dritten Rohr 58 beziehungsweise des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58; wenn das dritte Eintauchelement 284 aus der Aufnahme 286 des dritten Rohrs 58 ausgetaucht ist und in die Ausnehmung 294 eingetaucht ist, dann wird es durch die Bewegung des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 mit dem zweiten Rohr 56 mitgenommen. Da die Führung 260 fest an dem zweiten Rohr 56 angeordnet ist und das dritte Eintauchelement 284 in einer Richtung parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 fest bezüglich des zweiten Rohrs 56 ist, erfolgt die beschriebene Mitnahme. Es ist alternativ möglich, dass der Übergang von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung der dritten Entriegelungseinrichtung 244 kraftgesteuert ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel, welches ebenfalls in Figur 8 in durchbrochenen Linien als Alternative gezeigt ist, ist kein Eintauchelement entsprechend dem dritten Eintauchelement 284 vorgesehen.

Eine Kraftbeaufschlagung (statt einer Formschlussverbindung über ein Eintauchelement) sorgt für eine kraftschlüssige Kopplung zwischen dem dritten Rohr 58 und dem zweiten Rohr 56 zur entsprechenden Festlegung der relativen Position. Wenn beispielsweise durch entsprechende Positionierung des ersten Rohrs 54 die Kraftbeaufschlagung dann derart ist, dass keine kraftschlüssige Kopplung mehr vorliegt, dann ist die Entriegelungsstellung erreicht. Zur Kraftbeaufschlagung ist ein Kraftbeaufschlagungselement 296 wie ein federbeaufschlagtes Hebelelement vorgesehen.

In der Entriegelungsstellung der dritten Verriegelungseinrichtung 244, in welcher das zweite Rohr 56 mit dem ersten Rohr 54 über die erste Verriegelungs- einrichtung 240 verriegelt sind, ist diese Kombination aus zweitem Rohr 56 und erstem Rohr 54 als Ganzes gegenüber dem dritten Rohr 58 verschieblich. Dadurch ist das erste Sperrelement 250 von dem zweiten Sperrelement 270 entkoppelt und es löst sich von dem Kontakt an dem stirnseitigen Ende 282 und löst sich damit von dem Schieber 280. Der Schieber 280 wirkt nicht mehr auf die erste Verriegelungseinrichtung 240.

Die Rohreinrichtung 16 mit den Verriegelungseinrichtungen 240, 242, 244 funktioniert wie folgt: In der Standstellung des Staubsaugers 10 (vgl . Figur 1) ist das zweite Rohr 56 vollständig in das dritte Rohr 58 innerhalb seiner Bewegungsstrecke eingetaucht. Das erste Rohr 54 ist innerhalb seiner Bewegungsstrecke vollständig in das zweite Rohr 56 eingetaucht. Die Position des zweiten Rohrs 56 ist gegenüber dem dritten Rohr 58 durch die zweite Verriegelungseinrichtung 242 und die dritte Verriegelungseinrichtung 244 festgelegt.

Der Düsenanschluss 52 ragt über die erste Gehäuseseite 18 so weit hinaus, dass die Bodendüse 26 fixierbar ist und in der Standstellung die erste

Fixierungseinrichtung an der zweiten Fixierungseinrichtung angreifen kann.

Die Länge der Rohreinrichtung 16 wird für einen Saugbetrieb bezogen auf die Standstellung erhöht.

Dazu wird zunächst das erste Rohr 54 aus dem zweiten Rohr 56 ausgefahren.

Dazu wird der Schieber 280 betätigt und nach unten verschoben, das heißt in Richtung des Düsenanschlusses 52 verschoben. Er verschiebt dabei das zweite Sperrelement 270 und über Anschlagen des stirnseitigen Endes 282 auch das erste Sperrelement 250. Die Verschiebung des ersten Sperrelements 250 bewirkt, wenn die erste Aufnahme 254 über der Ausnehmung 258 liegt, ein Austauchen des ersten Eintauchelements 246, wobei dann der Formschluss zwischen dem ersten Rohr 54 und dem zweiten Rohr 56 aufgehoben ist und das erste Rohr 54 gegenüber dem zweiten Rohr 56 verschieblich ist.

Eine entsprechende Verschiebungsposition wird durch Beendigung der Kraft auf den Schieber 280 ohne entsprechendes Eintauchen des Eintauchelements 246 in eine Ausnehmung 248 und je nach gewünschter Längsposition und Halten über den Anlagebereich 252 verriegelt.

Bei der Betätigung des Schiebers 280 wird gleichzeitig mit der ersten Verriegelungseinrichtung 240 auch die zweite Verriegelungseinrichtung 242 ver- riegelt. Aufgrund der dritten Verriegelungseinrichtung 244 bleibt jedoch das zweite Rohr 56 an dem dritten Rohr 58 festgelegt, solange das dritte Eintauchelement 284 nicht in die Ausnehmung 294 eintaucht. In den Figuren 4(a), 4(b) und 5 sind unterschiedliche Positionen des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 gezeigt, wobei das zweite Rohr 56 an dem dritten Rohr 58 über die dritte Verriegelungseinrichtung 244 festgelegt ist.

Die in den Figuren 4(a) und 4(b) angedeuteten Positionen des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 sind Positionen mit Verriegelungsstellung. Die Position gemäß Figur 4(a) entspricht einer Position für einen Handsaugerbetrieb. Die Position gemäß Figur 4(b) entspricht einer Position für einen Bodensaugerbetrieb für eine kleine Bedienerperson. Die Position des Düsenanschlusses 52 und damit auch einer Saugdüse relativ zu der ersten Gehäuseseite 18 ist so einstellbar innerhalb der vorgegebenen Wegstrecke.

In Figur 9 ist eine Verriegelungsstellung für die erste Verriegelungseinrichtung 240, die zweite Verriegelungseinrichtung 242 und die dritte Verriegelungseinrichtung 244 gezeigt, welcher der Standstellung entspricht, das heißt bei welcher die Rohreinrichtung 16 eine minimale Länge aufweist.

In Figur 10 ist eine Stellung der Rohreinrichtung 16 gezeigt, welche der Stellung gemäß Figur 11 entspricht.

Wenn das erste Rohr 54 so weit aus dem zweiten Rohr 56 ausgezogen ist, dass das dritte Eintauchelement 284 in die Ausnehmung 294 im Bereich des Endes 292 eindringen kann, dann ist auch eine Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung 240 erreicht. Die dritte Verriegelungseinrichtung 244 befindet sich jetzt in einer Entriegelungsstellung und grundsätzlich ist das zweite Rohr 56 gegenüber dem dritten Rohr 58 längsverschieblich und die zweite Verriegelungseinrichtung 242 bestimmt jetzt eine Verschieblichkeit des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 und eine Festlegung einer Verschiebungsstellung durch Einstellen der entsprechenden Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung 242. In Figur 6, 8 und 11 sind entsprechende unterschiedliche Positionen für verriegelte Stellungen des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 gezeigt.

Wenn das zweite Rohr 56 gegenüber dem dritten Rohr 58 ausgehend von einer Grundstellung, in welchem die dritte Verriegelungseinrichtung 244 verriegelt ist, verschoben ist, dann ist das erste Sperrelement 250 von dem Schieber 280 und damit von einem zweiten Sperrelement 270 entkoppelt. Vgl . dazu beispielsweise Figur 11. Das erste Sperrelement 250 ist beabstandet zu dem zweiten Sperrelement 270.

Wenn ausgehend von einer ausgezogenen Stellung das zweite Rohr 56 wieder in das dritte Rohr 58 innerhalb seiner entsprechenden Strecke zurückgeschoben wird, indem die zweite Verriegelungseinrichtung 242 verriegelt wird, dann ist eine Endstellung erreicht, wenn das erste Sperrelement 250 an das stirnseitige Ende 282 des zweiten Sperrelements 270 anschlägt. Durch Betätigung des Schiebers 280 kann dann eine Verriegelungsstellung der ersten Verriege- lungseinrichtung 240 erreicht werden und das dritte Eintauchelement 284 kann in die Aufnahme 286 eintauchen . Dadurch wiederum ist das zweite Rohr 56 an dem dritten Rohr 58 festgelegt und das erste Rohr 54 lässt sich in dem zweiten Rohr 56 verschieben. Es ist dann wieder die Standstellung erreichbar. Durch die Rohreinrichtung lässt sich über (mindestens) drei Rohrelemente 54, 56, 58 eine Länge der Rohreinrichtung 16 über einen großen Längenbereich einstellen. Es muss dabei nur ein Bedienelement, nämlich der Schieber 280 vorgesehen werden. Dadurch ergibt sich ein hoher Bedienungskomfort. Die Position des Schiebers 280 bestimmt ausgehend von der Standstellung, ob die zweite Verriegelungseinrichtung 242 (und die erste Verriegelungseinrichtung 240) in der Verriegelungsstellung sind oder nicht. Wenn die erste Verriegelungseinrichtung 240 nicht in der Verriegelungsstellung ist, dann lässt sich das erste Rohr 54 relativ zu dem zweiten Rohr 56 bewegen. Eine Verschieblichkeit des zweiten Rohrs 56 zu dem dritten Rohr 58 ist durch die Position des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 vorgegeben, ohne dass ein zusätzliches Bedienelement vorgesehen werden muss.

Die Längeneinstellung der Rohreinrichtung 16 weist einen hohen Bedienungskomfort auf.

Grundsätzlich kann die Lösung auch auf eine Rohreinrichtung mit mehr als drei Rohren übertragen werden. Die Rohreinrichtung mit den drei Rohren 54, 56, 58 und den entsprechenden Verriegelungseinrichtungen 240, 242, 244 bildet gewissermaßen eine Grundzelle für einen Aufbau mit mehr als drei Rohren.

Die Bügelgriffeinheit 66 umfasst einen ersten Abschnitt 302 (vgl . Figur 3), welcher mit der Rohreinrichtung 16 verbunden ist und sich im Wesentlichen parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 erstreckt.

Bei einer alternativen Ausführungsform ist der erste Abschnitt 302 in Verlängerung der Rohreinrichtung 16 angeordnet.

Die Bügelgriffeinheit 66 umfasst ferner einen zweiten Abschnitt 304. Dieser zweite Abschnitt 304 verbindet den ersten Abschnitt 302 mit dem Gehäuse 14. Der zweite Abschnitt 304 ist bügelartig ausgebildet. Bei einem Ausführungsbeispiel weist er einen gekrümmten Bereich 306 auf, welcher mit dem ersten Abschnitt 302 verbunden ist. Der gekrümmte Bereich 306 geht in einen geraden Bereich 308 über, welcher mit dem Gehäuse 14 verbunden ist. Durch den zweiten Abschnitt 304 verläuft das Verbindungsrohr 64. Der zweite Abschnitt 304 ist beispielsweise durch das Verbindungsrohr 64 und ein

"Außengehäuse" (beispielsweise aus Kunststoff) um das Verbindungsrohr 64 herum gebildet. Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Bügelgriffeinheit 66 noch einen dritten Abschnitt 310 auf. Dieser dritte Abschnitt 310 ist zwischen dem ersten Abschnitt 302 und dem zweiten Abschnitt 304 an dem Gehäuse 14 angeordnet. Er ist beispielsweise mit der Rohreinrichtung 16 verbunden oder er weist einen Bereich 312 auf, welcher mindestens näherungsweise parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 (der Erstreckungsachse der Rohreinrichtung 16) orientiert ist. Der zweite Abschnitt 304 der Bügelgriffeinheit 66 ist als Bügelgriff ausgebildet. Ein Bediener kann den Staubsauger 10 an dem zweiten Abschnitt 304 durch Umgreifen halten. Zwischen dem ersten Abschnitt 302 und dem zweiten Abschnitt 304 und dem Gehäuse 14 bzw. dem dritten Abschnitt 310 ist ein Freiraum 314 gebildet, welcher durch den ersten Abschnitt 302, den zweiten Abschnitt 304 und den dritten Abschnitt 310 bzw. das Gehäuse 14 umgeben ist. Durch diesen Freiraum 314 können Finger einer Bedienerhand durchtauchen.

Der Deckel 61 ist bei einem Ausführungsbeispiel an den gekrümmten Bereich 306 des zweiten Abschnitts 304 angeordnet.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist zu dem Freiraum 314 hin an dem zweiten Abschnitt 304 ein Greifelement 316 (vgl . Figur 1) beispielsweise in Form einer Griffschale angeordnet. Dieses Greifelement 316 weist einen ersten Bereich 318a und einen zweiten Bereich 318b auf. Der erste Bereich 318a ist entlang des gekrümmten Bereichs 306 an der Innenseite zu dem Freiraum 314 hin angeordnet. Der zweite Bereich 318b, welcher mit dem ersten Bereich 318a verbunden und insbesondere einstückig verbunden ist, ist längs des geraden Bereichs 308 an einer Innenseite zu dem Freiraum 314 hin angeordnet und winklig zu dem ersten Bereich 318a ausgerichtet.

An dem zweiten Abschnitt 304 ist ein Schalter 320 angeordnet, über welchen ein Saugbetrieb des Staubsaugers 10 ein- und ausschaltbar ist. Der Schalter 320 ist insbesondere an einem Ende des zweiten Abschnitts 304 zu dem Gehäuse 14 hin und dabei insbesondere zu der weiteren Gehäusewandung 48 hin positioniert. Er ist vorzugsweise so positioniert, dass er durch eine Bedienerhand (beispielsweise über den Daumen) bedienbar ist, wenn der Staubsauger 10 an der Bügelgriffeinheit 66 und dabei an dem zweiten Abschnitt 304 gehalten wird.

An der Bügelgriffeinheit 66 ist eine Bedieneinheit 322 angeordnet, welche eine Längenverstellung der Rohreinrichtung 16 ermöglicht. Die Bedieneinheit 322 wirkt dabei auf den Schieber 280.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Bedieneinheit 322 ein Betätigungselement 324, welches an dem ersten Abschnitt 302 in den Freiraum 314 weisend angeordnet ist. Dieses Betätigungselement 324 ist als Druckschalter ausgebildet, welcher um eine (dritte) Drehachse 326 drehbar bzw. schwenkbar ist. In Figur 3 liegt die dritte Drehachse 326 senkrecht zur Zeichenebene.

Die dritte Drehachse 326 liegt senkrecht zu der zweiten Erstreckungsachse 50.

An den Schieber 280 ist ein Steg 328 um eine erste Drehachse 330 drehbar (schwenkbar) angelenkt. Die erste Drehachse 330 ist dabei parallel zu der dritten Drehachse 326 und beabstandet zu dieser. Der Steg 328 ist um eine zweite Drehachse 332 an das Betätigungselement 324 angelenkt. Die zweite Drehachse 332 ist beabstandet zu der ersten Drehachse 330 und zu der dritten Drehachse 326. Die zweite Drehachse 332 liegt parallel zur ersten Drehachse 330. Der Steg 328 mit seinen entsprechenden Anlenkstellen an das Betätigungselement 324 und den Schieber 280 bildet einen Übertragungsmechanismus 336, durch welchen eine Bewegung des Betätigungselements 324 auf den Schieber 280 zu dessen Bewegung übertragbar ist. Die Beweglichkeit des Betätigungselements 324 ist eine Querbeweglichkeit zu der zweiten Erstreckungsachse 50, d. h. zu der Längenverstellrichtung der Rohreinrichtung 16.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Betätigungselement 324 eine (Dreh-)Beweglichkeit 334 aufgrund der Anlenkung mit der dritten Drehachse 326 auf. Diese Beweglichkeit 334 wird über den Steg 328 in eine Längsverschiebung des Schiebers 280 in seiner Führung parallel zur zweiten

Erstreckungsachse 50 umgesetzt.

Durch eine entsprechende Bewegung des Schiebers 280 kann dann, wie oben beschrieben, eine Entriegelung an der Rohreinrichtung 16 bewirkt werden, indem insbesondere die zweite Verriegungseinrichtung 242 aus ihrer Ver- riegelungsstellung gebracht wird . Es lässt sich dann durch eine entsprechende Bewegung und Positionierung des Schiebers 280 die erste Verriegelungseinrichtung 240 entriegeln und dadurch lässt sich das erste Rohr 54 relativ zu dem zweiten Rohr 56 bewegen. Eine Verschiebung des zweiten Rohrs 56 und dritten Rohrs 58 ist dann durch die Position des ersten Rohrs 54 zu dem zweiten Rohr 56 vorgegeben.

Durch entsprechende Dimensionierung des Übertragungsmechanismus 336 lässt sich dann gerade eben der Schieber 280 so verschieben, dass die erste Verriegelungseinrichtung 242 entriegelt wird.

Insbesondere ist der Übertragungsmechanismus 336 mit dem Steg 328 und seinen Anlenkstellen als Kniehebelmechanismus ausgebildet.

Es kann dann das erste Rohr 54 aus der Rohreinrichtung 16 herausgezogen werden bzw. die Schwerkraftwirkung insbesondere mit angeschlossener Bodendüse 26 kann ausreichen, um das erste Rohr 54 entsprechend zu bewegen. Das Betätigungselement 324 der Bedieneinheit 322 ist so ausgebildet, dass es den Übertragungsmechanismus 336 mit dem Steg 328 und seinen Anlenk- stellen zu dem Freiraum 314 hin abdeckt. Wie oben beschrieben ist das Betätigungselement 324 an den ersten Abschnitt 302 angelenkt. Die Anlenkung erfolgt beispielsweise über ein Filmscharnier, über welches dann die dritte Drehachse 326 realisiert ist. Das Betätigungselement 324 ist ddurch mit der Bügelgriffeinheit 66 verbunden. Es ist vorgesehen, dass das Betätigungselement 324 über einen Bereich 336 an den dritten Abschnitt 310 der Bügelgriffeinheit 66 angelenkt ist. Die Anlenkung ist dabei derart, dass die beschriebene Beweglichkeit des Betätigungselements 324 erlaubt ist, um den Übertragungsmechanismus 336 mit dem Steg 328 operativ wirksam zu betreiben.

Die Bedieneinheit 322 an der Bügelgriffeinheit 66 kann auf einfache Weise bedient werden. Beispielsweise kann ein Bediener mit einer Hand die Bügelgriffeinheit 66 halten und mit der anderen Hand kann das Betätigungselement 326 insbesondere durch Druckbetätigung betätigt werden. Es kann dann die entsprechende Entriegelung an der Rohreinrichtung 16 zu deren Längeneinstellung erfolgen.

Das Betätigungselement 324 der Bedieneinheit 322 ist beweglich an der Bügelgriffeinheit 66 und dabei an dem dritten Abschnitt 302 angeordnet. Es ist an den Übertragungsmechanismus 336 mit dem Steg 328 und den entsprechenden Anlenkstellen gekoppelt.

Es kann auch vorgesehen sein, dass ein Betätigungselement 338 der Bedieneinheit 322, wie in Figur 6 schematisch angedeutet, an dem Gehäuse 14 oder an dem dritten Abschnitt 310 angeordnet ist. Das entsprechende Betätigungselement 338 ist insbesondere als Druckknopf oder dergleichen ausgebildet. Es ist in einer Richtung senkrecht zu der zweiten Erstreckungsachse 50 beweglich, d . h. weist eine Querbeweglichkeit zu dieser zweiten Erstreckungsachse 50 auf. Es ist ein entsprechender Übertragungsmechanismus vorgesehen, welcher diese Querbewegung in eine Längsverschiebung des Schiebers 280 umsetzt. Beispielsweise ist eine Art von Rampenführung vorgesehen, welche an einen Kniehebelmechanismus oder dergleichen gekoppelt ist, um diese Querverschiebung in eine Längsverschiebung in der zweiten Erstreckungsachse 50 umzusetzen.

Vorzugsweise ist das Betätigungselement 324 so angeordnet und ausgebildet, dass, wenn kein Druck ausgeübt wird, es in seine Ausgangsstellung zurück- geht. Dadurch kann wieder eine Verriegelung an der ersten Verriegelungseinrichtung 240 erfolgen, wenn entsprechend ein Einrasten erfolgt, und eine eingestellte Längenposition an der Rohreinrichtung 16 wird gesichert.

Es ist auch möglich, wie schematisch in Figur 5 angedeutet, dass ein Betäti- gungselement 340 der Bedieneinheit 322 fest mit dem Schieber 280 verbunden ist und an dem ersten Abschnitt 302 der Bügelgriffeinheit 66 geführt ist. Er ist beispielsweise federabgestützt, wobei eine Federkraft einer entsprechenden Federeinrichtung bestrebt ist, das Betätigungselement 340 von der zweiten Gehäuseseite 20 weg zu verschieben und dabei in eine Anschlag- position zu bringen.

Wenn das Betätigungselement 340 nach unten in Richtung der ersten

Gehäuseseite 18 verschoben wird unter entsprechender Kraftbeaufschlagung durch einen Bediener, dann wird der Schieber 280 mit verschoben und die erste Verriegelungseinrichtung 240 wird gelöst und es lässt sich wie oben beschrieben die entsprechende Längeneinstellung der Rohreinrichtung 16 durchführen.

Erfindungsgemäß wird ein Staubsauger bereitgestellt, welcher eine Bedien- einheit 322 zur Längenverstellung der Rohreinrichtung aufweist, die an der Bügelgriffeinheit 66 angeordnet ist. Es ergibt sich dadurch eine einfache Bedienbarkeit des Staubsaugers auch für eine Längeneinstellung der Rohreinrichtung . Die Bedieneinheit 322 wirkt mit ihrem entsprechenden Betätigungselement 324 indirekt (über den Umsetzungsmechanismus 336) oder direkt auf den Schieber 280.

Bezugszeichenliste Staubsauger

Gerätekörper

Gehäuse

Rohreinrichtung

Erste Gehäuseseite

Zweite Gehäuseseite

Erste Erstreckungsachse

Saugmündung

Bodendüse

Saugmündung

Fläche

Saugaggregateinrichtung

Sauggutbehälter

Oberseite

Unterseite

Gebläsemotor

Gebläse

Gehäusewandung

Dritte Gehäuseseite

Weitere Gehäusewandung

Zweite Erstreckungsachse

Düsenanschluss

Erstes Rohr

Zweites Rohr

Drittes Rohr

Anschluss

Deckel

Gehäuseanschluss

Verbindungsrohr

Bügelgriffeinheit 72 Aufnahmeraum

74 Erster Anschluss

76 Zweiter Anschluss

78 Tür

80 Behälter

82 Boden

84 Behälterwandung

86 Behälterdeckel

88 Erste Kammer

90 Zweite Kammer

92 Erster Sauggutbehälter-Anschluss

94 Zweiter Sauggutbehälter-Anschluss

100 Abscheidereinrichtung

102 Vorabscheider

104 Filtereinrichtung

106 Aufnahmekorb

240 Erste Verriegelungseinrichtung

242 Zweite Verriegelungseinrichtung

244 Dritte Verriegelungseinrichtung

246 Erstes Eintauchelement

248 Erste Ausnehmung

248a Erste Ausnehmung

248b Erste Ausnehmung

250 Erstes Sperrelement

252 Anlagebereich

254 Erste Aufnahme

256 Abgeschrägte Wandung

258 Ausnehmung

260 Führung

262 Rücksteileinrichtung

264 Zweites Eintauchelement

266 Zweite Ausnehmung

268 Ausnehmung 270 Zweites Sperrelement

272 Anlagebereich

274 Zweite Aufnahme

276 Führung

278 Rücksteileinrichtung

280 Schieber

282 Stirnseitiges Ende

284 Drittes Eintauchelement

286 Aufnahme

288 Aufnahme

290 Wandung

292 Ende

294 Ausnehmung

296 Kraftbeaufschlagungselement

302 erster Abschnitt

304 zweiter Abschnitt

306 gekrümmter Bereich

308 gerader Bereich

310 dritter Abschnitt

312 Bereich

314 Frei räum

316 Griffelement

318a erster Bereich

318b zweiter Bereich

320 Schalter

322 Bedieneinheit

324 Betätigungselement

326 dritte Drehachse

328 Steg

330 erste Drehachse

332 zweite Drehachse

334 Beweglichkeit

336 Ü bertrag ungsmechanismus Betätigungselement Betätigungselement