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Title:
VACUUM CLEANER AND METHOD FOR OPERATING A VACUUM CLEANER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/207024
Kind Code:
A1
Abstract:
A vacuum cleaner is provided, comprising: an appliance body (12); a suction unit (32), for generating a suction flow, which is arranged on the appliance body (12); a first connection (74), which is arranged on the appliance body (12) and is fluidically connected to the suction unit (32); a second connection (76), which is arranged on the appliance body (12) at a distance from the first connection (74) and is fluidically connected to a suction opening (24); a suctioned material container (34), which is fixed detachably to the appliance body (12); and a first suctioned material container connection (92) corresponding to the first connection (74) of the appliance body (12) and a second suctioned material container connection (94) corresponding to the second connection (76) of the appliance body (12), wherein a sealing device (116) is provided, which comprises a first sealing element (118) associated with the first connection (74) of the appliance body (12) and with the first suctioned material container connection (92), and/or a second sealing element (120) associated with the second connection (76) of the appliance body (12) and with the second suctioned material container connection (94). When there is no suction flow, a distance (98) between the first connection (74) and the second connection (76) of the appliance body (12) is greater than a distance (96) between the first suctioned material container connection (92) and the second suctioned material container connection (94) including the sealing device (116). The sealing device (116) is movable, and, when there is an active suction flow, the mobility of the sealing device (116) allows a fluid-tight connection to be established between the first connection (74) of the appliance body (12) and the first suctioned material container connection (92) and/or between the second connection (76) of the appliance body (12) and the second suctioned material container connection (94), as a result of the pressure difference at the sealing device (116).

Inventors:
SIEGEL, Stephan (Ingeborg-Bachmann-Strasse 36, Fellbach, 70736, DE)
HERMANN, Matthias (Haldenweg 6, Schwaikheim, 71409, DE)
VETTER, Stefan (Austrasse 24, Lorch, 73547, DE)
KNEE, Roger (Hölderlinstrasse 18/5, Schorndorf, 73614, DE)
Application Number:
EP2016/062194
Publication Date:
December 07, 2017
Filing Date:
May 30, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER GMBH & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
A47L9/16
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Staubsauger, umfassend einen Gerätekörper (12), eine Saugaggregateinrichtung (32) zur Erzeugung eines Saugstroms, welche an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist, einen ersten Anschluss (74), welcher an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist und fluidwirksam mit der Saugaggregateinrichtung (32) verbunden ist, einen zweiten Anschluss (76), welcher beabstandet zu dem ersten Anschluss (74) an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist und fluidwirksam mit einer Saugmündung (24; 28) verbunden ist, einen Sauggutbehälter (34), welcher lösbar an dem Gerätekörper (12) fixiert ist und einen ersten Sauggutbehälter-Anschluss (92) korrespondierend zu dem ersten Anschluss (74) des Gerätekörpers (12) und einen zweiten Sauggutbehälter-Anschluss (94) korrespondierend zu dem zweiten Anschluss (76) des Gerätekörpers (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtungseinrichtung (116) vorgesehen ist, welche ein erstes Dichtungselement (118) umfasst, das dem ersten Anschluss (74) des Gerätekörpers (12) und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss (92) zugeordnet ist und/oder ein zweites Dichtungselement (120) umfasst, welches dem zweiten Anschluss (76) des Gerätekörpers (12) und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss (94) zugeordnet ist, dass ein Abstand (98) zwischen dem ersten Anschluss (74) und dem zweiten Anschluss (76) des Gerätekörpers (12) größer ist als ein Abstand (96) zwischen dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss (92) und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss (94) einschließlich der Dichtungseinrichtung (116) in einem saugstromfreien Zustand, dass die Dichtungseinrichtung (116) beweglich ausgebildet ist, und dass bei einem wirkenden Saugstrom durch eine Druckdifferenz an der Dichtungseinrichtung (116) die Dichtungseinrichtung (116) durch ihre Beweglichkeit eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss (74) des Gerätekörpers (12) und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss (92) und/oder zwischen dem zweiten Anschluss (76) des Gerätekörpers (12) und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss (94) herstellt.

2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtungselement (118) an einem ersten Halter (152) angeordnet ist und dem ersten Dichtungselement (118) ein erstes Gegenelement (164) zugeordnet ist, welches beabstandet zu dem ersten Halter (152) ist, dass in einem saugstromfreien Zustand das erste Dichtungselement (118) beabstandet zu dem Gegenelement (154) ist, und dass durch eine bei einem wirkenden Saugstrom auftretende Druckdifferenz das erste Dichtungselement (118) sich zu dem ersten Gegenelement (154) bewegt und dort anliegt; und/oder dass das zweite Dichtungselement (120) an einem zweiten Halter (158) angeordnet ist und dem zweiten Dichtungselement (120) ein zweites Gegenelement (164) zugeordnet ist, welches beabstandet zu dem zweiten Halter (158) ist, dass in einem saugstromfreien Zustand das zweite Dichtungselement (120) beabstandet zu dem zweiten Gegenelement (164) ist, und dass durch eine bei einem wirkenden Saugstrom auftretende Druckdifferenz das zweite Dichtungselement (120) sich zu dem zweiten Gegenelement (164) bewegt und dort anliegt.

3. Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Halter (152) an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist und das erste Gegenelement (154) an dem Sauggutbehälter (34) angeordnet ist oder dass der erste Halter an dem Sauggutbehälter (34) angeordnet ist und das erste Gegenelement an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist;

und/oder dass der zweite Halter (158) an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist und das zweite Gegenelement (164) an dem Sauggutbehälter (34) angeordnet ist oder dass der zweite Halter an dem Sauggutbehälter (34) angeordnet ist und das zweite Gegenelement an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist.

4. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung (168) zur Positionierung des Sauggutbehälters (34) an dem Gerätekörper (12), welche so ausgebildet ist, dass in einem saugstromfreien Zustand der Sauggutbehälter (34) so an dem Gerätekörper (12) geführt ist, dass keine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung (116) erfolgt und insbesondere Elemente des Staubsaugers, welche die Dichtungseinrichtung (116) berühren können, beabstandet zu der Dichtungseinrichtung (116) sind .

5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (168) eine erste Teileinrichtung (170) umfasst, welche an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist, und eine zweite Teileinrichtung (172) umfasst, welche an dem Sauggutbehälter (34) angeordnet ist, wobei insbesondere die zweite Teileinrichtung (172) von der ersten Teileinrichtung (170) lösbar ist.

6. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (34) als eine von dem Gerätekörper (12) abnehmbare Einheit ausgebildet ist.

7. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das erste Dichtungselement (118) und/oder das zweite Dichtungselement (120) als Ringdichtung ausgebildet ist.

8. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das erste Dichtungselement (118) und/oder das zweite Dichtungselement (120) einen beweglichen Kragen (124) aufweist, welcher eine erste Kragenseite (132) und eine der ersten Kragenseite (132) gegenüberliegende zweite Kragenseite (134) aufweist, wobei durch einen wirkenden Saugstrom eine Druckdifferenz zwischen der ersten Kragenseite (132) und der zweiten Kragenseite (134) erzeugbar ist.

9. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Kragenseite (134) eine Anlagefläche (146) an ein Gegenelement (154; 164) aufweist.

10. Staubsauger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kragen (124) ein abstehendes Randelement (142) angeordnet ist und insbesondere einstückig gebildet ist, wobei insbesondere das Randelement (142) außerhalb einer Anlagefläche (146) des Kragens (134) angeordnet ist.

11. Staubsauger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das

Randelement (142) zu einer Kragenseite (132) hin absteht, an welcher bei einem wirkenden Saugstrom ein größerer Druck herrscht.

12. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das erste Dichtungselement (118) eine ringförmige Ausnehmung (128) zur Formschlussfixierung des ersten Dichtungselements (118) an einem ersten Halter (152) aufweist und/oder dass das zweite Dichtungselement (120) eine Ringausnehmung (128) zur Formschlussfixierung des zweiten Dichtungselements (120) an einem zweiten Halter (158) aufweist.

Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dichtungselement (118) und/oder das zweite Dichtungselement (120) einstückig ausgebildet ist und insbesondere aus einem Material hergestellt ist, welches derart elastisch ist, dass ein Spalt (178; 180) zu einem Gegenelement aufgrund einer durch einen Saugstrom erzeugten Druckdifferenz (154; 164) überbrückbar ist und das Dichtungselement (118; 120) an das Gegenelement (154; 164) anlegbar ist.

14. Staubsauger nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gerätekörper (12) eine bewegliche Klappe (190) angeordnet ist, welche bei gelöstem Sauggutbehälter (34) den ersten Anschluss (74) zu dem zweiten Anschluss (76) hin abdeckt.

15. Staubsauger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die

Klappe (190) schwenkbar an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist.

16. Staubsauger nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (190) federbeaufschlagt ist und eine Federkraft überwunden werden muss, um die Klappe (190) aus einer Abdeckungsstellung (200) zu bringen.

17. Staubsauger nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (190) so an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist, dass der Sauggutbehälter (34) in einer Nichtabdeckungsstellung (202) der Klappe (190) an dem Gerätekörper (12) fixierbar ist.

18. Staubsauger nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (190) so an dem Gerätekörper (12) angeordnet ist, dass sie in einer Abdeckungsstellung (200) durch Einsetzen des Sauggutbehälters (34) aufgrund einer Einsetzbewegung des Sauggutbehälters (34) aus der Abdeckungsstellung (200) bewegbar ist.

19. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (34) einen Vorabscheider (102) mit einem Aufnahmekorb (106) umfasst, welcher einen Aufnahmeraum aufweist, wobei im Betrieb ein schmutzbeladener Saugstrom durch den Aufnahmeraum durchgeführt ist. Staubsauger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem Aufnahmekorb (106) ein Deckel (108) zugeordnet ist, an welchem mindestens ein stiftförmiges Einwirkelement (110) sitzt, welches bei geschlossenem Deckel (108) in den Aufnahmeraum ragt und welches bei Bewegung des Deckels (108) relativ zum Aufnahmekorb (106) auf Schmutz im Aufnahmeraum einwirkbar ist.

21. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (34) eine Filter-Abscheidereinrichtung mit einem Vorabscheider (102) und eine dem Vorabscheider nachgeordnete Filtereinrichtung (104) für Staub umfasst, wobei insbesondere die Filtereinrichtung (104) für Staub als Patronenfilter ausgebildet ist.

22. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Gerätekörper (12) ein Gehäuse (14) mit einer offenbaren Tür (78) aufweist, wobei über eine Türöffnung der Sauggutbehälter (34) aus dem Gehäuse (14) entnehmbar ist, wobei insbesondere die Tür (78) mit dem Sauggutbehälter (34) verbunden ist.

23. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätekörper (12) ein Gehäuse (14) aufweist, welches sich zwischen einer ersten Gehäuseseite (18) und einer zweiten Gehäuseseite (20) in einer ersten Erstreckungsachse (22) erstreckt, und gekennzeichnet durch eine Rohreinrichtung (16), welche an oder in dem Gehäuse (14) angeordnet ist und sich in einer zweiten Erstreckungsachse (50) mindestens näherungsweise parallel zu der ersten Erstreckungsachse (22) erstreckt, wobei an der Rohreinrichtung (16) oder an einer mit der Rohreinrichtung (16) verbundenen Saugdüse (26) die Saugmündung (24; 26) angeordnet ist und die Saugmündung (24; 26) näher zu der ersten Gehäuseseite (18) als zu der zweiten Gehäuseseite (20) liegt, und dass die Rohreinrichtung (16) längs der zweiten Erstreckungsachse (50) längeneinstellbar ausgebildet ist und ein Abstand der Saugmündung (24; 26) zu der ersten Gehäuseseite (18) feststellbar einstellbar ist.

24. Staubsauger nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss (74) näher zu der ersten Gehäuseseite (18) angeordnet ist als der zweite Anschluss (76), und dass der zweite Anschluss (76) näher zu der zweiten Gehäuseseite (20) angeordnet ist als der erste Anschluss (74).

25. Staubsauger nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer an der Saugmündung (24) fixierten Saugdüse (26) ein Abstand der Saugdüse (26) zu der ersten Gehäuseseite (18) feststellbar einstellbar ist.

26. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohreinrichtung (16) an einer Außenseite des Gehäuses (14) positioniert ist.

27. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohreinrichtung (16) mindestens ein starres Rohr (54; 56; 58) umfasst und insbesondere als Teleskopeinrichtung mit mindestens zwei starren Rohren (54, 56, 58) ausgebildet ist.

28. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohreinrichtung (16) über die zweite Gehäuseseite (20) hinausragt.

29. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gehäuseseite (20) einen Gehäuseanschluss (62) zum Einkoppeln eines Saugstroms aufweist und die Rohreinrichtung (16) einen Anschluss (60) aufweist, welcher insbesondere bezüglich des Gehäuses (14) in seiner Position festliegt, und welcher insbesondere beabstandet zu der zweiten Gehäuseseite (20) ist, und wobei ein Verbindungsrohr (64) zwischen dem Anschluss (60) der Rohreinrichtung (16) und dem Gehäuseanschluss (62) angeordnet ist.

30. Staubsauger nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der

zweite Anschluss (76) fluidwirksam mit dem Gehäuseanschluss (62) verbunden ist oder den Gehäuseanschluss bildet.

31. Staubsauger nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsrohr (64) als Bügelgriff (66) zum Halten des Staubsaugers ausgebildet ist.

32. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (34) bezüglich des zweiten Sauggutbehälter-Anschlusses (94) näher zu der zweiten Gehäuseseite (20) als zu der ersten Gehäuseseite (18) positioniert ist und insbesondere an der zweiten Gehäuseseite (20) angeordnet ist.

33. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugaggregateinrichtung (32) näher zu der ersten Gehäuseseite (18) als zu der zweiten Gehäuseseite (20) positioniert ist und insbesondere dass der Sauggutbehälter (34) und die Saugaggregateinrichtung (32) längs der ersten Erstreckungsachse (22) übereinander angeordnet sind.

34. Staubsauger nach einem der Ansprüche 23 bis 33, gekennzeichnet durch einen Strömungsweg, welcher einen ersten Bereich umfasst, der in der Rohreinrichtung (16) angeordnet ist mit einer Hauptströmungsrichtung längs der zweiten Erstreckungsachse (50), und welcher einen zweiten Bereich umfasst, der in dem Gehäuse (14) angeordnet ist mit einer Hauptströmungsrichtung längs der ersten Erstreckungsachse (22) entgegen der Hauptströmungsrichtung in dem ersten Bereich.

35. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem in einem Saugbetrieb mit einem wirkenden Saugstrom die Dichtungseinrichtung (116) aufgrund ihrer Beweglichkeit und aufgrund einer durch den Saugstrom erzeugten Druckdifferenz eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss (74) des Gerätekörpers (12) und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss (92) und/oder dem zweiten Anschluss (76) des Gerätekörpers (12) und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss (94) hergestellt und ohne wirkenden Saugstrom die Dichtungseinrichtung (116) und ein Gegenelement (154; 164) beabstandet sind .

Description:
Staubsauger und Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers

Die Erfindung betrifft einen Staubsauger, umfassend einen Gerätekörper, eine Saugaggregateinrichtung zur Erzeugung eines Saugstroms, welche an dem Gerätekörper angeordnet ist, einen ersten Anschluss, welcher an dem Gerätekörper angeordnet ist und fluidwirksam mit der Saugaggregateinrichtung verbunden ist, einen zweiten Anschluss, welcher beabstandet zu dem ersten Anschluss an dem Gerätekörper angeordnet ist und fluidwirksam mit einer Saugmündung verbunden ist, einen Sauggutbehälter, welcher lösbar an dem Gerätekörper fixiert ist und einen ersten Sauggutbehälter-Anschluss korrespondierend zu dem ersten Anschluss des Gerätekörpers und einen zweiten Sauggutbehälter-Anschluss korrespondierend zu dem zweiten Anschluss des Gerätekörpers aufweist.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers.

In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054720 vom 6. März 2015 ist ein Staubsauger beschrieben, um- fassend ein Gehäuse, welches sich zwischen einer ersten Gehäuseseite und einer zweiten Gehäuseseite in einer ersten Erstreckungsachse erstreckt, ein Saugaggregat zur Erzeugung eines Saugstroms, welches in dem Gehäuse angeordnet ist, eine Abscheidereinrichtung, welche in dem Gehäuse angeordnet ist, und eine Rohreinrichtung, welche an oder in dem Gehäuse angeordnet ist und sich in einer zweiten Erstreckungsachse mindestens näherungsweise parallel zu der ersten Erstreckungsachse erstreckt, wobei an der Rohreinrichtung ein Düsenanschluss für eine Saugdüse angeordnet ist und der Düsenanschluss näher zu der ersten Gehäuseseite als zu der zweiten Gehäuseseite liegt, wobei die Rohreinrichtung längs der zweiten Erstreckungs- achse längeneinstellbar ausgebildet ist und ein Abstand des Düsenanschlusses zu der ersten Gehäuseseite feststellbar einstellbar ist. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen. In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung PCT/EP2015/054766 vom 6. März 2015 ist eine Abscheidereinrichtung für einen Staubsauger beschrieben, umfassend einen Vorabscheider mit einem Aufnahmekorb, welcher einen Aufnahmeraum aufweist, wobei bei Betrieb der Abscheidereinrichtung ein schmutzbeladener Saugstrom durch den Aufnahmeraum durchgeführt ist. Dem Aufnahmekorb ist ein Deckel zugeordnet, an welchem mindestens ein stiftförmiges Einwirkelement sitzt, welches bei geschlossenem Deckel in den Aufnahmeraum ragt und welches bei Bewegung des Deckels relativ zum Aufnahmekorb auf Schmutz im Aufnahmeraum ein- wirkbar ist. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054749 vom 6. März 2015 ist eine längeneinstellbare Rohr- einrichtung für ein Reinigungsgerät beschrieben, umfassend mindestens ein erstes Rohr, ein zweites Rohr, ein drittes Rohr, wobei das erste Rohr in dem zweiten Rohr längsverschieblich geführt ist und das zweite Rohr in dem dritten Rohr längsverschieblich geführt ist, eine erste Verriegelungseinrichtung, welche zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der ersten Verriegelungseinrichtung das erste Rohr an dem zweiten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, eine zweite Verriegelungseinrichtung, welche zwischen dem zweiten Rohr und dem dritten Rohr wirkt, wobei in einer lösbaren Verriegelungsstellung der zweiten Verriegelungseinrichtung das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüg- lieh einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine dritte Verriegelungseinrichtung, welche auf das erste Rohr, das zweite Rohr und das dritte Rohr wirkt, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung eine lösbare Verriegelungsstellung aufweist, in welcher das zweite Rohr an dem dritten Rohr bezüglich einer Längsverschieblichkeit festgelegt ist, und eine Entriegelungsstellung aufweist, in welcher eine Längsverschiebung des zweiten Rohrs zu dem dritten Rohr freigegeben ist, wobei die dritte Verriegelungseinrichtung bezüglich des Übergangs von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung gesteuert ist durch eine Position des ersten Rohrs relativ zu dem zweiten Rohr und/oder durch eine Kraft, mit welcher die dritte Verriegelungseinrichtung auf das zweite Rohr wirkt. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen. In der nicht vorveröffentlichten internationalen Patentanmeldung

PCT/EP2015/054764 vom 6. März 2015 ist eine Bodendüse für einen Staubsauger beschrieben, umfassend einen Bodenkörper, an welchem ein Saugkanal mit einer Saugkanalwandung, einer Saugkanaldecke und einem Saugkanalraum angeordnet ist, wobei die Saugkanalwandung an der Saugkanal- decke sitzt, der Saugkanalraum zwischen der Saugkanalwandung und der Saugkanaldecke gebildet ist, der Saugkanal der Saugkanaldecke gegenüberliegend offen ist und mindestens eine Saugmündung, welche zur fluidwirk- samen Verbindung mit einem Saugaggregat vorgesehen ist, an der Saugkanaldecke in den Saugkanalraum mündet. An der Saugkanaldecke ist min- destens eine Rippe angeordnet, welche in dem Saugkanalraum positioniert ist und welche einen Bereich aufweist, der über eine der Saugkanaldecke gegenüberliegenden Einhüllendenebene eine Stirnseite der Saugkanalwandung hinausragt, oder welche mit einem Ende an der Einhüllendenebene liegt. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

Die EP 2 189 095 Bl offenbart eine Filteranordnung für einen Staubsauger, umfassend ein Auslassgitter, ein Filterelement, das an dem Auslassgitter befestigt ist, und ein Dichtungselement, das lösbar zwischen dem Auslassgitter und dem Filterelement ausgebildet ist und das einen Raum zwischen dem Auslassgitter und dem Filterelement abdichtet.

In der EP 2 368 473 Bl ist ein Staubsauger mit einem Motorschutzfilter offenbart. Aus der DE 92 07 802 U l ist ein Staubsauger bekannt, bei dem einem im Staubraum des Staubsaugers angeordneten Staubfilterbeutel ein Abluftfilter nachgeschaltet ist. Aus der EP 1 070 478 Bl ist eine Doppel-Filteranordnung für einen Staubsauger bekannt.

Aus der EP 1 642 521 Bl ist eine Staubfilterbox für einen Staubsauger be- kannt.

Aus der EP 2 030 554 Bl ist ein Staubsauger mit einem Motorgebläse bekannt, in dessen Ausblas-Luftstrom ein Feinfilter angeordnet ist. Aus der WO 2014/176233 AI ist ein Staubsauger bekannt.

Aus der US 2001/0018865 AI ist ein weiterer Staubsauger bekannt.

Aus der US 2001/0042442 AI ist eine Filteranordnung für einen Staubsauger bekannt.

Aus der CN 2855292 ist ein lösbares Filterelement für ein Reinigungsgerät bekannt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Staubsauger der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei welchem sich auf einfache Weise der Sauggutbehälter von dem Gerätekörper lösen lässt und welcher eine effektive Betriebsweise aufweist. Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Staubsauger erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Dichtungseinrichtung vorgesehen ist, welche ein erstes Dichtungselement umfasst, das dem ersten Anschluss des Gerätekörpers und dem ersten Sauggutbeutel-Anschluss zugeordnet ist und/oder ein zweites Dichtungselement umfasst, welches dem zweiten Anschluss des Ge- rätekörpers und dem zweiten Sauggutbehäiter-Anschiuss zugeordnet ist, dass ein Abstand zwischen dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss des Gerätekörpers größer ist als ein Abstand zwischen dem ersten Sauggutbehäiter-Anschiuss und dem zweiten Sauggutbehäiter-Anschiuss einschließlich der Dichtungseinrichtung in einem saugstromfreien Zustand, dass die Dichtungseinrichtung beweglich ausgebildet ist, und dass bei einem wirkenden Saugstrom durch eine Druckdifferenz an der Dichtungseinrichtung die Dichtungseinrichtung durch ihre Beweglichkeit eine fluiddichte Verbindung zwi- sehen dem ersten Anschluss des Gerätekörpers und dem ersten Sauggut- behälter-Anschluss und/oder zwischen dem zweiten Anschluss des Gerätekörpers und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss herstellt.

Bei dem erfindungsgemäßen Staubsauger ist eine bewegliche Dichtungs- einrichtung vorgesehen, welche so ausgebildet ist, dass sie bei einem Betrieb des Staubsaugers mit einem wirkenden Saugstrom ein entsprechendes erstes und/oder zweites Dichtungselement der Dichtungseinrichtung an einem Gegenelement anliegt. In einem Nichtsaugbetrieb des Staubsaugers ist das entsprechende Dichtungselement beabstandet zu dem Gegenelement. Da- durch kann der Sauggutbehälter auf einfache Weise entnommen werden bzw. eingesetzt werden, ohne dass eine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung erfolgt, und ohne dass insbesondere ein "Entlangschleifen" an der Dichtungseinrichtung erfolgt. Dadurch wird ein Verschleiß der Dichtungseinrichtung verhindert, welcher zu einer Undichtigkeit führen kann.

Es wird also eine einfache Einsetzbarkeit des Sauggutbehälters und eine einfache Lösbarkeit erreicht. Weiterhin wird durch eine "selbstanlegende" Dichtungseinrichtung der vorhandene Raum optimal genutzt und es lässt sich beispielsweise eine Filtereinrichtung so groß wie nötig ausbilden.

Im Betrieb des Staubsaugers wird automatisch hervorgerufen durch eine Druckdifferenz, welche durch den Saugstrom bewirkt wird, eine fluiddichte Verbindung des ersten Anschlusses des Gerätekörpers mit dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss bzw. des zweiten Anschlusses des Gerätekörpers mit dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss erreicht.

Günstig ist es, wenn das erste Dichtungselement an einem ersten Halter angeordnet ist und dem ersten Dichtungselement ein erstes Gegenelement zu- geordnet ist, welches beabstandet zu dem ersten Halter ist, dass in einem saugstromfreien Zustand das erste Dichtungselement beabstandet zu dem Gegenelement ist, und dass durch eine bei einem wirkenden Saugstrom auftretende Druckdifferenz das erste Dichtungselement sich zu dem ersten Gegenelement bewegt und dort anliegt und/oder dass das zweite Dichtungselement an einem zweiten Halter angeordnet ist und dem zweiten Dichtungselement ein zweites Gegenelement zugeordnet ist, welches beabstandet zu dem zweiten Halter ist, dass in einem saugstromfreien Zustand das zweite Dichtungselement beabstandet zu dem zweiten Gegenelement ist, und dass durch eine bei einem wirkenden Saugstrom auftretende Druckdifferenz das zweite Dichtungselement sich zu dem zweiten Gegenelement bewegt und dort anliegt. Durch den ersten Halter bzw. den zweiten Halter lässt sich das erste Dichtungselement bzw. das zweite Dichtungselement bezüglich einer festen Basis fixieren und sich dann mit einem Teil zu dieser Basis bewegen. Dadurch lässt sich in einem Saugstrombetrieb eine automatische Anlage an das Gegenelement erreichen und ohne Saugstrom und insbesondere auch beim Abschalten des Saugstroms lässt sich ein Spalt zwischen dem Dichtungselement und seinem Gegenelement erreichen. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der erste Halter an dem Gerätekörper angeordnet und das erste Gegenelement ist an dem Sauggutbehälter angeordnet oder es ist vorgesehen, dass der erste Halter an dem Sauggutbehälter angeordnet ist und das erste Gegenelement an dem Gerätekörper angeordnet ist und/oder der zweite Halter ist an dem Gerätekörper angeordnet und das zweite Gegenelement ist an dem Sauggutbehälter angeordnet oder der zweite Halter ist an dem Sauggutbehälter angeordnet und das zweite Gegenelement ist an dem Gerätekörper angeordnet. Es ergibt sich dadurch ein einfacher Aufbau. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Führungseinrichtung zur Positionierung des Sauggutbehälters an dem Gerätekörper vorgesehen ist, welche so ausgebildet ist, dass in einem saugstromfreien Zustand der Sauggutbehälter so an dem Gerätekörper geführt ist, dass keine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung erfolgt und insbesondere Elemente des Staubsaugers, welche die Dichtungseinrichtung berühren können, beabstandet zu der Dichtungseinrichtung sind . Durch die Führungseinrichtung lässt sich der Sauggutbehälter definiert an dem Gerätekörper positionieren mit entsprechen- der Ausrichtung der Anschlüsse des Gerätekörpers und der Sauggutbehälter- Anschlüsse. Durch die Führungseinrichtung lässt sich ferner sicherstellen, dass der Sauggutbehälter, wenn die Dichtungseinrichtung an dem Gerätekörper angeordnet ist, oder der Gerätekörper, wenn die Dichtungseinrichtung an dem Sauggutbehälter angeordnet ist, nicht an der Dichtungseinrichtung entlang- schleift und so zu einem die Dichtwirkung beeinträchtigenden Verschleiß führen kann. Außerdem lässt sich dadurch der Sauggutbehälter auf einfache Weise einsetzen bzw. lösen, da die Dichtungseinrichtung nicht an einem Gegenelement anliegt. Es ist günstig, wenn die Führungseinrichtung eine erste Teileinrichtung um- fasst, welche an dem Gerätekörper angeordnet ist, und eine zweite Teileinrichtung umfasst, welche an dem Sauggutbehälter angeordnet ist, wobei insbesondere die zweite Teileinrichtung von der ersten Teileinrichtung lösbar ist. Bei einer Führung sind die erste Teileinrichtung und die zweite Teileinrich- tung miteinander gekoppelt. Es lässt sich dadurch eine sichere und einfache Positionierung erreichen. Insbesondere lässt sich der Sauggutbehälter dann komplett von dem Gerätekörper lösen. Dadurch lässt sich dieser auf einfache Weise leeren und auch reinigen. Insbesondere ist der Sauggutbehälter als eine von dem Gerätekörper abnehmbare Einheit ausgebildet. Er lässt sich dadurch auf einfache Weise entleeren und auch reinigen.

Günstig ist es, wenn das erste Dichtungselement und/oder das zweite Dich- tungselement als Ringdichtung ausgebildet ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine fluiddichte Verbindung zwischen den entsprechenden Anschlüssen des Gerätekörpers und des Sauggutbehälters erreichen. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das erste Dichtungselement und/oder das zweite Dichtungselement einen beweglichen Kragen aufweist, welcher eine erste Kragenseite und eine der ersten Kragenseite gegenüberliegende zweite Kragenseite aufweist, wobei durch einen wirkenden Saugstrom eine Druck- differenz zwischen der ersten Kragenseite und der zweiten Kragenseite erzeugbar ist. Wenn das entsprechende erste Dichtungselement bzw. das zweite Dichtungselement an einem Halter gehalten ist, dann lässt sich der bewegliche Kragen relativ zu dem Halter bewegen. Die Bewegung wird durch eine herrschende Druckdifferenz, erzeugt durch einen wirkenden Saugstrom, bewirkt. Dadurch lässt sich nach Anschalten des Saugstroms das entsprechende Dichtungselement anlegen und solange der Saugstrom wirkt, bleibt das Dichtungselement angelegt, sodass eine fluiddichte Abdichtung erreicht ist.

Insbesondere weist eine Kragenseite eine Anlagefläche an ein Gegenelement auf, um für eine fluiddichte Verbindung zwischen Anschlüssen des Gerätekörpers und des Sauggutbehälters zu sorgen.

Günstig ist es, wenn an dem Kragen ein abstehendes Randelement angeordnet ist und insbesondere einstückig gebildet ist, wobei insbesondere das Rand- element außerhalb einer Anlagefläche des Kragens angeordnet ist. Das Randelement, welches insbesondere umlaufend an dem Kragen ist, verhindert ein Abstülpen des entsprechenden Dichtungselements, was zu Undichtigkeiten führen könnte. Insbesondere steht das Randelement zu einer Kragenseite hin ab, an welcher bei einem wirkenden Saugstrom ein größerer Druck herrscht. Dadurch wird ein sicheres Anliegen des Dichtungselements erreicht, wobei ein Umstülpen verhindert wird. Günstig ist es, wenn das erste Dichtungselement eine ringförmige Ausnehmung zur Formschlussfixierung des ersten Dichtungselements an einem ersten Halter aufweist und/oder das zweite Dichtungselement eine Ringausnehmung zur Formschlussfixierung des zweiten Dichtungselements an einem zweiten Halter aufweist. Dadurch lässt sich das entsprechende Dichtungselement auf einfache Weise an dem Halter formschlüssig fixieren.

Günstig ist es, wenn das erste Dichtungselement und/oder das zweite Dich- tungselement einstückig ausgebildet ist und insbesondere aus einem Material hergestellt ist, welches derart elastisch ist, dass ein Spalt zu einem Gegenelement aufgrund einer durch einen Saugstrom erzeugten Druckdifferenz überbrückbar ist und das Dichtungselement an das Gegenelement anlegbar ist. Dadurch lässt sich der Sauggutbehälter auf einfache Weise einsetzen bzw. von dem Gerätekörper abnehmen und es lässt sich im Betrieb des Staubsaugers eine automatische Anlage der Dichtungseinrichtung erreichen.

Die eingangs genannte Aufgabe wird ferner erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an dem Gerätekörper eine bewegliche Klappe angeordnet ist, welche bei gelöstem Sauggutbehälter den ersten Anschluss zu dem zweiten Anschluss hin abdeckt.

Wenn der Sauggutbehälter von dem Gerätekörper abgenommen wird, dann besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Schmutz aus dem zweiten Anschluss herausfällt und durch Hereinfallen in den ersten Anschluss zur Saugaggregateinrichtung gelangen kann. Durch die bewegliche Klappe wird dies vermieden bzw. weitgehend verhindert.

Günstig ist es, wenn die Klappe schwenkbar an dem Gerätekörper angeordnet ist. Sie lässt sich dadurch in eine Abdeckungsstellung bringen, an welcher sie den ersten Anschluss zu dem zweiten Anschluss hin abdeckt, und in eine Nichtabdeckungsstellung bringen, in welcher der Sauggutbehälter an dem Gerätekörper fixierbar ist. Es ist dann günstig, wenn die Klappe federbeaufschlagt ist und eine Federkraft überwunden werden muss, um die Klappe aus einer Abdeckungsstellung zu bringen. Dadurch wird durch die wirkende Federkraft automatisch, wenn keine weitere Kraft vorhanden ist, die Abdeckungsstellung eingestellt. Insbesondere wird die Abdeckungsstellung automatisch erreicht, wenn der Sauggutbehälter von dem Gerätekörper abgenommen wird .

Es ist dann günstig, wenn die Klappe so an dem Gerätekörper angeordnet ist, dass der Sauggutbehälter in einer Nichtabdeckungsstellung der Klappe an dem Gerätekörper fixierbar ist. Insbesondere ist in der Nichtabdeckungsstellung die Klappe in einem gleichen Aufnahmeraum positioniert, in dem auch der Sauggutbehälter aufgenommen ist. Die Fixierung des Sauggutbehälters an dem Gerätekörper sorgt dann dafür, dass die Klappe in einer Art von Parkposition ist. Bei Entnahme des Sauggutbehälters geht die Klappe dann automatisch in ihre Abdeckungsstellung .

Es ist ferner günstig, wenn die Klappe so an dem Gerätekörper angeordnet, dass sie in einer Abdeckungsstellung durch Einsetzen des Sauggutbehälters aufgrund eine Einsetzbewegung des Sauggutbehälters aus der Abdeckungsstellung bewegbar ist. Insbesondere ist die Abdeckungsstellung dadurch charakterisiert, dass die Klappe in einem spitzen Winkel zu einer Höhenachse an dem Gerätekörper steht. Eine Einsetzbewegung des Sauggutbehälters senkrecht zu dieser Höhenachse bewirkt dann eine Bewegung der Klappe in eine Nichtabdeckungsstellung (Parkposition).

Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Sauggutbehälter einen Vorabscheider mit einem Aufnahmekorb auf, welcher einen Aufnahmeraum hat, wobei im Betrieb ein schmutzbeladener Saugstrom durch den Aufnahmeraum durch- geführt ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise Grobschmutz von dem Saugstrom abscheiden und sammeln.

Es ist dabei günstig, wenn dem Aufnahmekorb ein Deckel zugeordnet ist, an welchem mindestens ein stiftförmiges Einwirkelement sitzt, welches bei ge- schlossenem Deckel in den Aufnahmeraum ragt und welches bei Bewegung des Deckels relativ zum Aufnahmekorb auf Schmutz im Aufnahmeraum einwirkbar ist. Dadurch lässt sich Bewegung des Deckels Schmutz im Aufnahme- räum lösen und dadurch leichter entfernen, sodass sich der Sauggutbehälter auf einfache Weise entleeren lässt.

Es ist ferner günstig, wenn der Sauggutbehälter eine Filterabscheidereinrich- tung mit einem Vorabscheider und einer dem Vorabscheider nachgeordneten Filtereinrichtung für Staub umfasst, wobei insbesondere die Filtereinrichtung für Staub als Patronenfilter ausgebildet ist. Dadurch lässt sich eine effektive Filterung erreichen, wobei in einem mehrstufigen Prozess Grobschmutz und dann Feinschmutz ausfilterbar ist.

Weiterhin ist es günstig, wenn der Gerätekörper ein Gehäuse mit einer offenbaren Tür aufweist, wobei über eine Türöffnung der Sauggutbehälter aus dem Gehäuse entnehmbar ist, wobei insbesondere die Tür mit dem Sauggutbehälter verbunden ist. Dadurch lässt sich im Betrieb der Sauggutbehälter ge- schützt an dem Gerätekörper positionieren und er lässt sich auf einfache Weise entnehmen.

Bei einer Ausführungsform weist der Gerätekörper ein Gehäuse auf, welches sich zwischen einer ersten Gehäuseseite und einer zweiten Gehäuseseite in einer ersten Erstreckungsachse erstreckt, und es ist eine Rohreinrichtung vorgesehen, welche an oder in dem Gehäuse angeordnet ist und sich in einer zweiten Erstreckungsachse mindestens näherungsweise parallel zu der ersten Erstreckungsachse erstreckt, wobei an der Rohreinrichtung oder an einer mit der Rohreinrichtung verbundenen Saugdüse die Saugmündung angeordnet ist und die Saugmündung näher zu der ersten Gehäuseseite als zu der zweiten Gehäuseseite liegt, und wobei die Rohreinrichtung längs der zweiten Erstreckungsachse längeneinstellbar ausgebildet ist und ein Abstand der Saugmündung zu der ersten Gehäuseseite feststellbar einstellbar ist. Der Staubsauger lässt sich dadurch kompakt ausbilden und weist umfangreiche Ein- satzmöglichkeiten auf.

Insbesondere ist dabei der erste Anschluss näher zu der ersten Gehäuseseite angeordnet als der zweite Anschluss, und der zweite Anschluss ist näher zu der zweiten Gehäuseseite angeordnet als der erste Anschluss. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau.

Insbesondere ist bei an der Saugmündung fixierter Saugdüse ein Abstand der Saugdüse zu der ersten Gehäuseseite feststellbar einstellbar. Dadurch ergeben sich umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für einen Bediener.

Es ist dabei günstig, wenn die Rohreinrichtung an einer Außenseite des Gehäuses positioniert ist. Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau des Staubsaugers.

Es ist ferner günstig, wenn die Rohreinrichtung mindestens ein starres Rohr umfasst und insbesondere als Teleskopeinrichtung mit mindestens zwei starren Rohren ausgebildet ist. Es ergeben sich dadurch umfangreiche Einsatz- möglichkeiten.

Es ergibt sich ein kompakter Aufbau, wenn die Rohreinrichtung über die zweite Gehäuseseite hinausragt. Es lässt sich dann ferner auf einfache Weise ein Bügelgriff ausbilden.

Insbesondere weist die zweite Gehäuseseite einen Gehäuseanschluss zum Ein- koppeln eines Saugstroms auf und die Rohreinrichtung weist einen Anschluss auf, welcher insbesondere bezüglich des Gehäuses in seiner Position festliegt, und welcher insbesondere beabstandet zu der zweiten Gehäuseseite ist, und wobei ein Verbindungsrohr zwischen dem Anschluss der Rohreinrichtung und dem Gehäuseanschluss angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau mit einer optimierten Strömungsführung .

Es ist dabei vorgesehen, dass der zweite Anschluss fluidwirksam mit dem Ge- häuseanschluss verbunden ist oder den Gehäuseanschluss bildet. Dadurch lässt sich auf einfache Weise effektiv ein Saugstrom in den Gerätekörper und von dort in den Saugbehälter einkoppeln. Es ist dann günstig, wenn das Verbindungsrohr als Bügelgriff zum Halten des Staubsaugers ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit bei kompaktem Aufbau. Es ist ferner vorgesehen, dass der Sauggutbehälter bezüglich des zweiten Sauggutbehälter-Anschlusses näher zu der zweiten Gehäuseseite als zu der ersten Gehäuseseite positioniert ist und insbesondere an der zweiten Gehäuseseite angeordnet ist. Es ergibt sich dadurch ein einfacher kompakter Aufbau.

Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn die Saugaggregateinrichtung näher zu der ersten Gehäuseseite als zu der zweiten Gehäuseseite positioniert ist und insbesondere der Sauggutbehälter und die Saugaggregateinrichtung längs der ersten Erstreckungsachse übereinander angeordnet sind .

Vorteilhaft ist es, wenn ein Strömungsweg an dem Staubsauger vorhanden ist, welcher einen ersten Bereich umfasst, der an der Rohreinrichtung angeordnet ist mit einer Hauptströmungsrichtung längs der zweiten Erstreckungsachse, und welcher einen zweiten Bereich umfasst, der an dem Gehäuse angeordnet ist mit einer Hauptströmungsrichtung längs der ersten Erstreckungsachse entgegen der Hauptströmungsrichtung in dem ersten Bereich. Es ergibt sich dadurch ein Staubsauger mit kompaktem Aufbau und vielfachen Einsatzmöglichkeiten. Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Betreiben eines erfindungsgemäßen Staubsaugers bereitgestellt, bei dem in einem Saugbetrieb mit einem wirkenden Saugstrom die Dichtungseinrichtung aufgrund ihrer Beweglichkeit und aufgrund einer durch den Saugstrom erzeugten Druckdifferenz eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss des Gerätekörpers und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss und/oder dem zweiten Anschluss des Gerätekörpers und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss herstellt und ohne wirkenden Saugstrom die Dichtungseinrichtung und ein Gegenelement beabstandet sind. Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Staubsauger erläuterten Vorteile auf. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Staubsauger erläutert.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zu- sammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen :

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Staubsaugers, wobei ein Sauggut- behälter von einem Gerätekörper entfernt ist;

Figur 2 eine Schnittansicht des Staubsaugers gemäß Figur 1 ;

Figur 3 eine weitere Schnittansicht des Staubsaugers gemäß Figur 1 im

Bereich eines Sauggutbehälters;

Figur 4 eine weitere Schnittansicht des Staubsaugers gemäß Figur 1 im

Bereich des Sauggutbehälters; Figur 5 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A gemäß Figur 2;

Figur 6 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs B gemäß Figur 2;

Figur 7 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines

Dichtungselements;

Figur 8 eine Draufsicht auf das Dichtungselement gemäß Figur 7; Figur 9 eine Schnittansicht längs der Linie 9-9 gemäß Figur 8;

Figur 10 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines an einem Gerätekörper angeordneten Sauggutbehälters, wobei eine Dichtungseinrichtung mit ihrer Beweglichkeit gezeigt ist; und

Figur 11 eine alternative Ausführungsform mit einer ähnlichen Darstellung wie in Figur 10.

Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Staubsaugers, welcher in den Figuren 1 bis 6 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, umfasst einen Gerätekörper 12. Der Gerätekörper 12 weist ein Gehäuse 14 auf. An dem Gehäuse 14 ist eine Rohreinrichtung 16 angeordnet.

Das Gehäuse 14 hat eine erste Gehäuseseite 18. Gegenüberliegend der ersten Gehäuseseite 18 weist es eine zweite Gehäuseseite 20 auf. Das Gehäuse 14 erstreckt sich zwischen der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20 in einer ersten Erstreckungsachse 22.

Die Rohreinrichtung 16 weist eine Saugmündung 24 auf. An der Rohreinrichtung 16 ist an einem unteren Ende eine Saugdüse wie eine Bodendüse 26 fixierbar. Die entsprechende Saugdüse wie Bodendüse 26 weist eine eigene Saugmündung 28 auf.

In den Figuren 1 und 2 ist der Staubsauger 10 in einer Standstellung gezeigt. In dieser Standstellung steht die Bodendüse 26 auf einer Fläche 30 auf. Die erste Gehäuseseite 18 ist der Bodendüse 26 (und damit auch der Fläche 30) zugewandt und die zweite Gehäuseseite 20 ist der Bodendüse 26 (und damit der Fläche 30) abgewandt.

In dem Gehäuse 14 sind übereinander in der ersten Erstreckungsachse 22 eine Saugaggregateinrichtung 32 und ein Sauggutbehälter 34 angeordnet. Bezogen auf eine Strömungsführung ist die Saugaggregateinrichtung 32 dem Sauggutbehälter 34 nachgeordnet. Der Sauggutbehälter 34 liegt an der zweiten Gehäuseseite 20 bzw. eine Oberseite 36 des Sauggutbehälters 34 liegt näher zu der zweiten Gehäuseseite 20 als zu der ersten Gehäuseseite 18.

Die Saugaggregateinrichtung 32 ist in dem Gehäuse 14 angeordnet und sitzt an der ersten Gehäuseseite 18 bzw. sie ist mit einer Unterseite 38 näher zu der ersten Gehäuseseite 18 als zu der zweiten Gehäuseseite 20.

Die Saugaggregateinrichtung 32 umfasst einen Gebläsemotor 40 und ein Gebläse 42. Das Gebläse 42 ist durch den Gebläsemotor 40 rotatorisch angetrieben. Das Gehäuse 14 weist eine Gehäusewandung 44 auf, an welcher eine dritte Gehäuseseite 46 gebildet ist. Die dritte Gehäuseseite 46 erstreckt sich zwischen der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die dritte Gehäuseseite 46 eben ausgebildet.

Das Gehäuse 14 ist über eine weitere Gehäusewandung 48, welche mit der Gehäusewandung 44 verbunden ist und quer zu der ersten Gehäuseseite 18 und der zweiten Gehäuseseite 20 liegt, geschlossen. Die weitere Gehäusewandung 48 weist insbesondere eine gewölbte Form auf.

Die Rohreinrichtung 16 erstreckt sich längs einer zweiten Erstreckungsachse 50. Die zweite Erstreckungsachse 50 ist parallel zu der ersten Erstreckungsachse 22. Die Rohreinrichtung 16 ist an einer Außenseite des Gehäuses 14 an der Gehäusewandung 44 fixiert bzw. montiert. Die Rohreinrichtung 16 ist längeneinstellbar. Sie weist einen Düsenanschluss 52 mit der Saugmündung 24 auf.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Düsenanschluss an einem ersten Rohr 54 gebildet. Das erste Rohr 54 ist in einem zweiten Rohr 56 längenverschieb- lich in einer Verschiebungsrichtung, welche parallel zu der zweiten Erstreckungsachse 50 ist. Das zweite Rohr 56 ist in einem dritten Rohr 58 verschieblich geführt. Die Rohreinrichtung 16 ist als Teleskopeinrichtung ausgebildet, um eine Längeneinsteilbarkeit zu erreichen.

Bezüglich der Ausbildung dieser Teleskoprohreinrichtung wird auf die nicht vorveröffentlichte internationale Anmeldung PCT/EP2015/054749 vom

6. März 2015 verwiesen und vollinhaltlich auf die Offenbarung dieser Anmeldung Bezug genommen .

Die Rohreinrichtung 16 weist einen weiteren Anschluss 60 auf. Dieser An- schluss 60 ist bezüglich des Gehäuses 14 fest (unverschieblich) positioniert. Er ragt über die zweite Gehäuseseite 20 in Richtung der zweiten Erstreckungsachse 50 hinaus.

An der zweiten Gehäuseseite 20 ist ein Gehäuseanschluss 62 angeordnet. Zwischen dem Anschluss 60 der Rohreinrichtung 16 und dem Gehäuseanschluss 62, welcher an dem dritten Rohr 58 sitzt, ist ein Verbindungsrohr 64 angeordnet. Das Verbindungsrohr 64 sorgt für eine fluidwirksame Verbindung zwischen der Rohreinrichtung 16 (und dabei der Saugmündung 28) und der Saugaggregateinrichtung 32 mit dazwischenliegendem Sauggutbehälter 34.

Das Verbindungsrohr 64 ist insbesondere als starres Rohr ausgebildet und beispielsweise aus einem metallischen Material oder Kunststoffmaterial hergestellt. Das Verbindungsrohr 64 ist als Bügelgriff 66 ausgebildet, an dem ein Bediener den Staubsauger 10 halten kann und beispielsweise auch als Handsauger benutzen kann. Zwischen einem Bereich 68 der Rohreinrichtung 16, mit dem diese über die erste Gehäuseseite 18 hinausragt, und dem Verbindungsrohr 64 ist ein Freiraum 70 gebildet, durch den beim Halten des Staubsaugers 10 an dem Bügelgriff 66 eine Hand bzw. Finger des Bedieners durchtauchen können. Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Verbindungsrohr 64 insbesondere in der Nähe des Anschlusses 60 ein Deckel und insbesondere klappbarer Deckel vorgesehen. Der Deckel überdeckt eine Öffnung an dem Verbindungsrohr 64. Durch die Öffnung des Deckels wird eine fluidwirksame Verbindung zwischen einem Außenraum um den Staubsauger 10 und einem Inneren des Verbin- dungsrohrs 64 hergestellt. Durch Öffnen des Deckels kann eine Falsch luftöff- nung bereitgestellt werden, welche beispielsweise dazu genutzt werden kann, eine Saugdüse, welche an der Rohreinrichtung 16 fixiert ist, von der Fläche 30 zu lösen, wenn diese sich an dieser Fläche festgesaugt hat. Alternativ oder zusätzlich lassen sich über die Öffnung nach Öffnen des

Deckels Verschmutzungen an der Rohreinrichtung 16 bzw. dem Verbindungsrohr 64 entfernen.

Der Düsenanschluss 52 und damit die Saugmündung 24 liegt näher zu der ersten Gehäuseseite 18 als zu der zweiten Gehäuseseite 20. Eine Position des Düsenanschlusses 52 und dadurch eine daran gehaltene Saugdüse ist relativ zu der zweiten Gehäuseseite 20 einstellbar; ein Abstand des Düsenanschlusses 52 zu der zweiten Gehäuseseite 20 ist über die Rohreinrichtung 16 feststellbar einstellbar.

Es wird in diesem Zusammenhang auf die PCT/EP2015/054749 verwiesen. Der Gerätekörper 12 umfasst einen in dem Gehäuse 14 gebildeten Aufnahmeraum 72 für den Sauggutbehälter. In den Aufnahmeraum 72 ist der Sauggutbehälter 34 lösbar einsetzbar. Der Aufnahmeraum 72 ist dabei zwischen der Saugaggregateinrichtung 32 und dem Gehäuseanschluss 62 an dem Gehäuse 14 gebildet.

An dem Gerätekörper 12 ist ein erster Anschluss 74 angeordnet. Dieser erste Anschluss 74 steht in fluidwirksamer Verbindung mit der Saugaggregateinrichtung 32 und dabei mit dem Gebläse 42. Der erste Anschluss 74 ist ein Anschluss zu dem Aufnahmeraum 72 hin.

Der erste Anschluss 74 weist beispielsweise eine kreisförmige Öffnung auf.

Über den ersten Anschluss 74 lässt sich eine Saugstrombeaufschlagung an dem Staubsauger 10 durchführen.

Beabstandet zu dem ersten Anschluss 74 ist ein zweiter Anschluss 76 vorgesehen. Der zweite Anschluss 76 ist fluidwirksam mit dem Gehäuseanschluss 62 verbunden oder durch den Gehäuseanschluss 62 gebildet. Der zweite An- schluss 76 steht in fluidwirksamer Verbindung mit der Saugmündung 24 bzw. mit dem Düsenanschluss 52.

Über den zweiten Anschluss 76 lässt sich eine Saugstrombeaufschlagung an dem Düsenanschluss 52 erreichen.

Der erste Anschluss 74 und der zweite Anschluss 76 sind insbesondere fluchtend in der ersten Erstreckungsachse 22 angeordnet.

Der zweite Anschluss 76 weist beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt auf.

Der erste Anschluss 74 bildet einen Saugstutzen der Saugaggregateinrichtung 32. Der Staubsauger 10 hat eine Tür 78, welche zum Verschließen des Aufnahmeraums 72 dient. Die Tür 78 ist in ihrer Außenkontur insbesondere so ausgebildet, dass sie die gleiche Form wie die weitere Gehäusewandung 48 aufweist.

Es ist beispielsweise möglich, dass die Tür 78 als Schwenktür ausgebildet ist, welche an dem Gerätekörper 12 schwenkbar gelagert ist. Bei einem Ausführungsbeispiel (vergleiche Figur 1) ist die Tür 78 als Ganzes abnehmbar ausgebildet.

Der Sauggutbehälter 34 ist, wenn er an dem Gerätekörper 12 angeordnet ist (Figur 2), in dem Aufnahmeraum 72 hinter der Tür 78 positioniert.

Es ist grundsätzlich möglich, dass die Tür 78 und der Sauggutbehälter 34 getrennt voneinander sind. Beispielsweise kann dann die Tür 78 geöffnet werden (beispielsweise durch Abnehmen oder Wegschwenken) und der Sauggutbehälter 34 kann aus dem Aufnahmeraum 72 entnommen werden bzw. in die- sen eingesetzt werden.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind die Tür 78 und der Sauggutbehälter 34 miteinander verbunden. Wenn der Sauggutbehälter 34 korrekt in den Aufnahmeraum 72 eingesetzt ist (siehe unten), dann ist dadurch auch die Tür 78 geschlossen und der Aufnahmeraum 72 ist durch die Tür 78 zu dem Außenraum hin abgedeckt bzw. wenn die Tür 78 eingesetzt ist, ist der Sauggutbehälter 34 korrekt positioniert.

Der Sauggutbehälter 34 bildet eine Einheit, welche einen geschlossenen Be- hälter 80 mit Anschlüssen, die untenstehend beschrieben werden, umfasst. Der Behälter 80 hat einen Boden 82, eine Behälterwandung 84, welche von dem Boden 82 absteht und beispielsweise einstückig mit dem Boden 82 ver- bunden ist, und einen Behälterdeckel 86, welcher insbesondere lösbar an der Behälterwandung 84 sitzt.

Bei an dem Gerätekörper 12 positioniertem Sauggutbehälter 34 ist der Boden 82 dem ersten Anschluss 74 zugewandt und der Behälterdeckel 86 ist dem zweiten Anschluss 76 zugewandt.

Der Behälterdeckel 86 ist beispielsweise über einen Drehverschluss mit der Behälterwandung 84 verbunden. Es sind auch andere Verbindungsmöglich- keiten zwischen dem Behälterdeckel 86 und der Behälterwandung 84 möglich.

Der Behälter 80 hat beispielsweise eine mindestens näherungsweise zylindrische Form. Beispielsweise über die Behälterwandung 84 ist der Sauggutbehälter 34 fest mit der Tür 78 verbunden.

Der Sauggutbehälter 34 weist eine erste Kammer 88 und eine zweite Kammer 90 auf. An dem Boden 82 ist ein erster Sauggutbehälter-Anschluss 92 ge- bildet. Dieser ist insbesondere zentral angeordnet und weist eine beispielsweise kreisförmige Öffnung auf. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 dient zur Fluidkommunikation mit dem ersten Anschluss 74 des Gerätekörpers 12.

An dem Behälterdeckel 86 ist ein zweiter Sauggutbehälter-Anschluss 94 an- geordnet. Dieser dient zur Fluidkommunikation mit dem zweiten Anschluss 76 des Gerätekörpers 12.

Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 und der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 sind, wenn der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 ein- gesetzt ist, in der ersten Erstreckungsachse 22 beabstandet zueinander.

Ein Abstand 96 (vergleiche Figur 10) zwischen dem ersten Sauggutbehälter- Anschluss 92 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist kleiner als ein entsprechender Abstand 98 zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem zweiten Anschluss 76.

Insbesondere sind der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 und der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 fluchtend bezogen auf die erste Erstreckungsachse 22 an dem Sauggutbehälter 34 angeordnet.

Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 ist, wenn der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 eingesetzt ist, direkt fluidwirksam mit dem ersten An- schluss 74 verbunden. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist direkt fluidwirksam mit dem zweiten Anschluss 76 verbunden. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 ist direkt fluidwirksam mit der zweiten Kammer 90 verbunden. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist direkt fluidwirksam mit der ersten Kammer 88 verbunden.

Über die Sauggutbehälter-Anschlüsse 92, 94 lässt sich ein durch die Saugaggregateinrichtung 32 erzeugter Saugstrom durch den Sauggutbehälter 34 durchleiten, sodass entsprechend der Düsenanschluss 52 mit einem

Saugstrom beaufschlagbar ist.

Über den Düsenanschluss 52 eingesaugter Schmutz durchströmt die Rohreinrichtung 16 und wird über den zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 in den Sauggutbehälter 34 eingekoppelt. Der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 stellt die Strömungsverbindung zu der Saugaggregateinrichtung 32 als Quelle der Unterdruckbeaufschlagung (des Saugstroms) bereit.

In dem Sauggutbehälter 34 ist eine als Ganzes mit 100 bezeichnete Abscheidereinrichtung angeordnet. Die Abscheidereinrichtung sorgt für die Trennung von Schmutzpartikeln aus einem Luftstrom.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Abscheidereinrichtung 100 als Filter-Abscheidereinrichtung ausgebildet und ist entsprechend den Kammern 88, 90 mehrstufig. Der Sauggutbehälter 34 bildet eine Filterbox bzw. eine Filter-Abscheidereinrichtung. In der ersten Kammer 88 ist ein Vorabscheider 102 für "Grobstaub" angeordnet. In der zweiten Kammer ist eine Filtereinrichtung 104 für Staub angeordnet. Bezogen auf eine Strömungsführung für einen schmutzbehafteten

Saugstrom ist der Vorabscheider 102 der Filtereinrichtung 104 für

(Fein-)Staub vorgeschaltet. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 mündet in den Vorabscheider 102. Ein Ausgang der Filtereinrichtung 104 mündet in den ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92.

Der Vorabscheider 102 umfasst einen Aufnahmekorb 106 (vergleiche Figur 3), welcher insbesondere als Gitterkorb ausgebildet ist. Der Aufnahmekorb 106 ist beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Der Aufnahmekorb 106 hat beispielsweise die Gestalt eines Kegelstumpfes mit durch die

Gitterstruktur vorgegebenen Öffnungen. An den Öffnungen ist eine Maschenstruktur beispielsweise in Form eines Gewebes angeordnet. Die Maschenstruktur definiert über eine Maschenweite, welche Staubpartikel bezüglich ihrer Größe in dem Aufnahmekorb 106 gesammelt werden, und welche an die Filtereinrichtung 104 durchgelassen werden. Typische Werte für Maschenbreiten der Maschenstruktur liegen im Bereich zwischen 100 μηη und 200 μΓΠ . Grobstaub, welcher durch den Vorabscheider 102 gesammelt wird, besteht dann aus Partikeln mit mittlerem Durchmesser größer als die

Maschenbreite und Feinstaub, welcher durch die Filtereinrichtung 104 gesammelt wird, besteht aus Partikeln mit mittlerem Durchmesser kleiner die Maschenbreite. Der Aufnahmekorb 106 weist einen Aufnahmeraum auf. Durch den Aufnahmeraum ist bei einem Betrieb des Staubsaugers 10 ein schmutzbehafteter Saugstrom durchgeführt. Die Maschen der Maschenstruktur des Gitterkorbs sorgen für eine Durchströmbarkeit. Dem Aufnahmekorb 106 ist ein Deckel 108 zugeordnet. Der Deckel 108 dient zur Abdeckung des Aufnahmekorbs 106 zu der zweiten Gehäuseseite 20 hin. Der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 ist an dem Deckel 108 angeordnet.

Es ist grundsätzlich möglich, dass der Deckel 108 den Behälterdeckel 86 bildet.

Bei einer alternativen Ausführungsform sind der Deckel 108 und der Behälter- deckel 86 getrennt.

An dem Deckel 108 sitzt (mindestens) ein stiftförmiges Einwirkelement 110. Bei geschlossenem Deckel 108 ist das Einwirkelement 110 in den Aufnahmeraum des Aufnahmekorbs 106 eingetaucht.

Das Einwirkelement 110 ist so ausgebildet, dass bei Öffnen des Deckels 108 es durch den Aufnahmeraum des Aufnahmekorbs hindurch bewegt wird . Dadurch wird Schmutz in dem Aufnahmeraum "gelöst". Bezüglich einer entsprechenden Abscheidereinrichtung mit einem Vorabscheider wird Bezug genommen auf die internationale Anmeldung

PCT/EP2015/054766 vom 6. März 2015. Die Abscheidereinrichtung bzw. die Filterbox (Sauggutbehälter) 84 ist grundsätzlich gleich ausgebildet wie dort beschrieben. Auf die PCT/EP2015/054766 wird vollinhaltlich Bezug genommen.

In der zweiten Kammer 90, welche zwischen dem zweiten Sauggutbehälter- Anschluss 94 und dem Vorabscheider 102 liegt, ist die Filtereinrichtung 104 angeordnet, welche insbesondere als Patronenfilter ausgebildet ist. Die Filtereinrichtung 104 umfasst ein Filterelement 112, welches längs der ersten Erstreckungsachse 82 ausgerichtet ist und beispielsweise röhrenförmig ausgebildet ist mit Filterfalten. Die Filterfalten sitzen an einem Boden 114, über welchen wiederum die Filtereinrichtung 104 an dem Behälter 80 und ins- besondere an dem Boden 82 und/oder der Behälterwandung 84 beispielsweise über eine Bajonettverbindung fixiert ist.

Eine Öffnung im Filterelement 102, welche von Filtermaterial der Filterfalten umgeben ist, und eine Öffnung im Boden 114 korrespondiert mit dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92. Beispielsweise ist der erste Sauggutbehälter- Anschluss 92 über die Filtereinrichtung 104 an dem Boden 114 bzw. 82 gebildet. Das Filterelement 112 ist bezüglich seines Innenraums zu dem Vorabscheider 102 hin geschlossen . Räume zwischen Filterfalten sind zu dem Vorabscheider 102 hin offen.

Ein Saugstrom, welcher über den ersten Anschluss 74 an dem Gerätekörper 12 ausgekoppelt wird, tritt über den ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 in den Sauggutbehälter 34 ein. Er tritt dabei in die Filtereinrichtung 104 ein und dort zwischen Filterfalten über eine Stirnseite des Filterelements 112 ein. Der Saugstrom durchströmt das Filtermaterial der Filterfalten, wobei Staubpartikel das Filterelement 112 nicht durchdringen, das heißt im Wesentlichen an dem Filterelement 112 hängen bleiben.

An dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 steht ein Saugstrom bereit, dessen Staubbeladung im Vergleich zu dem Saugstrom, welcher in dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 eingekoppelt ist, erheblich weniger staub- beladen ist.

Bei Drehung des Behälters 80 wirken Eingriffmittel auf Filterfalten des Filterelements 112 und "schütteln" diese, wodurch anhaftende Staubpartikel gelöst werden. Dadurch lässt sich eine Staubbelastung der Umgebung bei einer Ent- leerung des Sauggutbehälters 34 verringern. Es wird in diesem Zusammenhang Bezug genommen auf die PCT/EP2015/054766. Wenn der Sauggutbehälter 34 von dem Gerätekörper 12 entfernt ist, dann lässt sich nach Öffnen des Behälterdeckels 86 der Aufnahmekorb 106 abnehmen und entleeren. Bei Bedarf kann die Filtereinrichtung 104 abgenommen werden und ausgetauscht werden bzw. ausgeschüttelt werden, wobei der Staub über eine Stirnseite aus der Filtereinrichtung 104 ausleerbar ist.

Der Sauggutbehälter 34 (die Filterbox) ist von dem Gerätekörper 12 annehmbar, um den Sauggutbehälter 34 entleeren zu können und gegebenenfalls den Sauggutbehälter 34 reinigen zu können bzw. um die Filtereinrichtung 104 aus- zutauschen.

Für den Betrieb des Staubsaugers 10 ist es vorgesehen, dass eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und/oder zwischen dem zweiten Anschluss 76 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 vorhanden ist. Dazu ist eine Dichtungseinrichtung vorgesehen, welche als Ganzes mit 116 bezeichnet ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Dichtungseinrichtung 116 ein erstes Dichtungselement 118, welches dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und dem ersten Anschluss 74 zugeordnet ist, und ein zweites Dichtungselement 120, welches dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 und dem zweiten Anschluss 76 zugeordnet ist.

Ein Ausführungsbeispiel eines Dichtungselements, beispielsweise des ersten Dichtungselements 118, ist in den Figuren 7 bis 9 gezeigt.

Das entsprechende (erste) Dichtungselement 118 ist als Runddichtung ausgebildet. Es umfasst einen Haltekörper 122, an welchem ein Kragen 124 sitzt. Der Haltekörper 122 hat eine Ringform. Insbesondere hat er die Form eines Kreisrings. Er umgibt eine Ringöffnung 126. Zu der Ringöffnung 126 hin weist der Haltekörper 122 eine Ausnehmung 128 auf. Die Ausnehmung 128 hat die Form einer um den Haltekörper 122 umlaufenden Ringnut. Über die Ausnehmung 128 ist der Haltekörper 122 auf einen entsprechenden Halter für das (erste) Dichtungselement 118 aufsetzbar, wobei ein entsprechender Flanschbereich des Halters in die Ausnehmung 128 eintauchen kann und dadurch ein Formschlusssitz erreicht wird . Dies wird untenstehend noch näher beschrieben.

Der Kragen 124 folgt in einer Höhenrichtung 130 auf den Haltekörper 122 und ist insbesondere einstückig mit dem Haltekörper verbunden. Die Höhenrichtung 130 ist dabei insbesondere eine Symmetrieachse der Ringöffnung 126.

Der Kragen 124 weist eine erste Kragenseite 132 und eine gegenüberliegende zweite Kragenseite 134 auf. Die erste Kragenseite 132 und die zweite Kragenseite 134 sind insbesondere parallel zueinander ausgerichtet.

Der Kragen 124 weist einen ersten Bereich 136 auf, welcher die Ringöffnung 126 umgibt und mit dem Haltekörper 122 insbesondere einstückig verbunden ist. Die erste Kragenseite 132 und die zweite Kragenseite 134 sind an einem zweiten Bereich 138 gebildet, welcher quer zu dem Haltekörper 122 und dem zweiten Bereich 136 orientiert ist und dabei quer zu der Höhenrichtung 130 orientiert ist.

Die Orientierung des zweiten Bereichs 138 mit der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 ist dabei insbesondere mindestens näherungs- weise senkrecht zu der Höhenrichtung 130 oder liegt in einem kleinen spitzen Winkel von beispielsweise ca. 5° bis 15° zu der Höhenrichtung 130.

Der zweite Bereich 138 bildet eine Druckangriffsfläche, wobei zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 ein Differenzdruck wirken kann.

Dieser Differenzdruck führt zu einer Verformung des (ersten) Dichtungselements 118 in sich. Das Dichtungselement 118 ist in sich beweglich. D weglichkeit erfolgt über den Kragen 124; bei einer wirkenden Druckdifferenz zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 ist der Kragen 124 insbesondere bezüglich des Haltekörpers 122 bzw. der Ausnehmung 128 in einer Richtung 140 beweglich. Die Richtung 140 ist dabei eine Abstandsrichtung zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 zu der zweiten Kragenseite 134 hin.

Das Dichtungselement 118 ist so ausgebildet, dass ein Spalt zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92, wenn der Sauggutbehälter 34 in dem Aufnahmeraum 72 eingesetzt ist und der Staubsauger 10 nicht betrieben ist, unter Wirkung eines Saugstroms durch eine "interne" Bewegung des ersten Dichtungselements 118 überbrückt wird .

Der Saugstrom erzeugt eine Druckdifferenz zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134, welche den Kragen 124 in der Richtung 140 bewegt. Dadurch liegt das erste Dichtungselement 118, welches bei einem Ausführungsbeispiel an dem ersten Anschluss 74 fixiert ist, zu dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 als Gegenelement für das erste Dichtungselement 118 bewegt. Der durch die unterschiedlichen Abstände 98, 96 vor- handene Spalt wird unter Wirkung des Saugstroms und der entsprechenden Druckdifferenz überbrückt und das erste Dichtungselement 118 sorgt für einen fluiddichten Anschluss des ersten Anschlusses 74 an den ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92. Das erste Dichtungselement 118 ist aus einem entsprechenden Kunststoffmaterial wie beispielsweise EPDM (Ethylen-Propylen-Dien) hergestellt, welches die Beweglichkeit und dabei bei einem wirkenden Saugstrom ein dichtes Anliegen an dem Gegenelement erlaubt. Bei einem Ausführungsbeispiel wirkt, um eine Bewegung in der Richtung 140 zu ermöglichen, im Saugstrom auf die erste Kragenseite 132 ein größerer Druck als auf die zweite Kragenseite 134, um entsprechend die Druckdifferenz zu erzeugen. Beispielsweise wirkt auf die erste Kragenseite 132 der Umgebungsdruck und auf die zweite Kragenseite 134 der Saugstrom-Unterdruck.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Kragen ein abstehendes Rand- element 142 angeordnet, welches umlaufend ist. Das Randelement 142 steht von der entsprechenden Kragenseite ab.

Bei einem Ausführungsbeispiel steht das Randelement 142 mindestens näherungsweise parallel zu der Höhenrichtung 130 von der zweiten Kragenseite 134 ab. Dadurch ist zwischen dem ersten Bereich 136 und dem Randelement 142 begrenzt durch die erste Kragenseite 132 ein Freiraum 144 gebildet.

Das umlaufende Randelement 142 steht insbesondere ab von derjenigen Kragenseite, nämlich der zweiten Kragenseite 134, welche eine Anlagefläche 146 an ein Gegenelement bildet. Es steht in Richtung derjenigen Kragenseite, nämlich der ersten Kragenseite 132, an welcher beim herrschenden

Saugstrom der größere Druck liegt.

Das Randelement 142 ist außerhalb der Anlagefläche 146 gebildet und steht zu der ersten Kragenseite 132 als der Fläche, an welcher im Betrieb der höhere Druck herrscht, ab. Das Randelement 142 verhindert ein Umstülpen des Kragens 124 bei einer herrschenden Druckdifferenz zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134. Dadurch wird ein sicheres Anliegen des Kragens 124 an ein Gegenelement erreicht.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein erster Halter für das erste Dichtungselement 118 an dem ersten Anschluss 74 gebildet. Der erste Anschluss 74 weist eine umlaufende Ringwandung 148 mit einem Flansch 150 auf, welcher quer zu der Ringwandung absteht (vergleiche Figur 6).

Dieser Flansch 150 ist in die entsprechende Ausnehmung 128 des ersten Dichtungselements 118 eingetaucht. Dadurch ist ein erster Halter 152 für das erste Dichtungselement 118 gebildet, über welchen das erste Dichtungselement 118 formschlüssig an dem ersten Anschluss 74 gehalten ist.

Der Kragen 124 des ersten Dichtungselements 118 erstreckt sich parallel zu der ersten Erstreckungsachse 22 in den Aufnahmeraum 72.

Der Kragen 124 des ersten Dichtungselements 118 ist so angeordnet, dass die erste Kragenseite 132 dem äußeren Luftdruck ausgesetzt ist. Die zweite Kragenseite 134 ist durch den Saugstrom beaufschlagt, sofern die Saug- aggregateinrichtung 32 betrieben wird . Dies bedeutet, dass beim Betrieb der Saugaggregateinrichtung 32 an dem Kragen 124 zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 eine Druckdifferenz wirkt, welche das bewegliche erste Dichtungselement 118 über den Kragen 124 in der Richtung 140 bewegt. Dies bewirkt eine Anlage der zweiten Kragenseite 134 an ein Gegenelement 154. Das Gegenelement 154 (vergleiche insbesondere Figur 6) ist an dem Sauggutbehälter 34 im Bereich des ersten Sauggutbehälter-Anschlusses 92 gebildet und insbesondere durch eine Wandung 156 des ersten Sauggutbehälter-Anschlusses 92 gebildet. Wenn ein Saugstrom herrscht, dann erfolgt eine entsprechende Bewegung des Kragens 124 mit Anlage der zweiten Kragenseite 134 des Kragens 124 an das Gegenelement 154 und es ist eine fluiddichte Verbindung zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 hergestellt. Grundsätzlich ist das zweite Dichtungselement 120 gleich ausgebildet wie das erste Dichtungselement 118. Sie ist über einen zweiten Halter 158 (Figur 5), welcher insbesondere durch eine Wandung 160 des zweiten Anschlusses 76 gebildet ist, an dem zweiten Anschluss 76 fixiert. Das zweite Dichtungselement weist (es werden gleiche Bezugszeichen wie für das erste Dichtungs- element 118 gewählt) die erste Kragenseite 132 und die zweite Kragenseite 134 auf. Die erste Kragenseite 132 ist dem Luftdruck ausgesetzt und auf die zweite Kragenseite 134 kann dann der Saugstrom wirken. Durch die herrschende Druckdifferenz erfolgt eine Bewegung in einer Richtung 162, welche eine Gegenrichtung zu der Richtung 140 ist. Dadurch kann eine entsprechende Anlagefläche 146 des zweiten Dichtungselements an ein Gegenelement 164 des Sauggutbehälters 34 anliegen, wobei dieses Gegenelement 164 insbesondere durch eine Wandung 166 des zweiten Sauggutbehälter-Anschlusses 94 gebildet ist.

Der Staubsauger 10 weist eine Führungseinrichtung 168 zur geführten Positionierung des Sauggutbehälters 34 an dem Gerätekörper 12 in dem Aufnahmeraum 72 auf. Die Führungseinrichtung 168 ist so ausgebildet, dass beim Einsetzen des Sauggutbehälters 134 bzw. bei der Entnahme des Sauggutbehälters 34 in einem saugstromfreien Zustand des Staubsaugers 10 keine mechanische Berührung zwischen der Dichtungseinrichtung 116 und den entsprechenden Gegenelementen 154, 164 erfolgt. Dadurch wird ein die Dichtigkeit beeinträchtigender Verschleiß bzw. eine Beschädigung der Dichtungs- einrichtung 116 vermieden.

Die Führungseinrichtung 168 umfasst bei einem Ausführungsbeispiel eine erste Teileinrichtung 170, welche an dem Gerätekörper angeordnet ist, und eine zweite Teileinrichtung 172, welche an dem Sauggutbehälter 34 angeordnet ist.

Die zweite Teileinrichtung 172 ist in die erste Teileinrichtung 170 einsetzbar beispielsweise in der Art einer Schubladenführung .

In Figur 10 sind schematisch die Verhältnisse beim Einsetzen (angedeutet durch das Bezugszeichen 174) bzw. beim Lösen (angedeutet durch das Bezugszeichen 176) des Sauggutbehälters 34 am bzw. von dem Gerätekörper 12 angedeutet. Wenn die erste Teileinrichtung 170 an die zweite Teileinrichtung 172 angreift, wobei insbesondere diese bei der Lösung voneinander vollständig entkoppelbar sind, dann ist der Sauggutbehälter in dem Aufnahmeraum 72 geführt und dabei derart geführt, dass sich der erste Anschluss 74 mit dem ersten Dichtungselement 118 und der erste Sauggutbehälter-Anschluss 92 sich nicht berühren können und der zweite Anschluss 76 mit dem zweiten Dichtungselement 120 und der zweite Sauggutbehälter-Anschluss 94 sich nicht berühren können, wenn kein Saugstrom wirkt.

Die Führungseinrichtung 168 ist insbesondere so ausgebildet, dass die erste Teileinrichtung 170 und die zweite Teileinrichtung miteinander in Eingriff stehen, wenn grundsätzlich eine mechanische Berührung der Dichtungseinrichtung 116 möglich ist, und so ein Spalt zwischen der Dichtungseinrichtung 116 und ihren entsprechenden Gegenelementen 154 (erstes Gegenelement) und 164 (zweites Gegenelement) sichergestellt ist.

Entsprechend kann bei einem Herausführen des Sauggutbehälters 34 aus dem Aufnahmeraum 72 eine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung 116 vermieden werden. Wenn der Sauggutbehälter 34 eingesetzt ist und ein Saugstrombetrieb erfolgt, dann bewegt sich der Kragen 124 des ersten Dichtungselements 118 auf sein erstes Gegenelement 154 zu und liegt an diesem aufgrund der über die

Kragenseiten 132, 134 wirkenden Druckdifferenz an. Es wird dadurch ein fluiddichter Anschluss des Sauggutbehälters 34 im Bereich des ersten An- Schlusses 74 des Gerätekörpers 12 erreicht.

Auf die gleiche Weise bewegt sich der Kragen 124 des zweiten Dichtungselements 120 in der Richtung 162 auf das zweite Gegenelement 164 zu und liegt dort aufgrund der herrschenden Druckdifferenz zwischen der ersten Kragenseite 132 und der zweiten Kragenseite 134 an . Dadurch wird ein fluiddichter Anschluss im Bereich des zweiten Anschlusses 76 des Gerätekörpers 12 erreicht.

Im saugstromfreien Zustand des Staubsaugers 10 ist der Abstand 98 zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem zweiten Anschluss 76 einschließlich der

Dichtungseinrichtung 116 mit dem an dem ersten Anschluss 74 angeordneten ersten Dichtungselement 118 und dem an dem zweiten Anschluss 76 angeordneten zweiten Dichtungselement 120 größer als der Abstand 96 zwischen dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und dem zweiten Sauggutbehälter- Anschluss 94. Zwischen den entsprechenden Dichtungselementen 118, 120 und ihren Gegenelementen 154 bzw. 164 ist ein Spalt 178 bzw. 180 gebildet. Im Saugstrombetrieb des Staubsaugers 10 wird an dem entsprechenden Kragen 124 des ersten Dichtungselements 118 und des zweiten Dichtungselements 120 eine Druckdifferenz erzeugt, welche durch die Unterdruckbeaufschlagung des Saugstroms verursacht wird. Diese Druckdifferenz verursacht zunächst eine Bewegung des Kragens 124, bis dieser mit seiner zwei- ten Kragenseite 134 an dem entsprechenden Gegenelement 154 bzw. 164 anliegt und dort für eine Abdichtung sorgt und ein fiuiddichter Anschluss erreicht ist.

Ein staubbeladener Saugstrom, welcher über den zweiten Anschluss 76 in den zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 eintritt, wird dadurch "fluiddicht" von dem Gerätekörper 12 an den Sauggutbehälter 34 übergeben.

Ferner wird der staubarme Saugstrom, welcher über den ersten Anschluss 74 in den Sauggutbehälter 34 eingekoppelt wird, an dem ersten Sauggutbehälter- Anschluss 92 fluiddicht übergeben.

Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind der erste Halter 152 und der zweite Halter 158 für die Dichtungseinrichtung 116 an dem Gerätekörper angeordnet.

Es ist grundsätzlich auch eine kinematische Umkehr möglich, wie in Figur 11 angedeutet. In diesem Falle sind Dichtungselemente an dem Sauggutbehälter- Anschlüssen 94, 92 angeordnet, wobei die Dichtungselemente so angeordnet und ausgebildet sind, dass unter Wirkung eines Saugstroms der entspre- chende Kragen an einem Gegenelement anliegt, welches an dem ersten Anschluss 74 bzw. dem zweiten Anschluss 76 gebildet ist. In diesem Falle bewegt sich ein an dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 angeordnetes erstes Dichtungselement 182 zu dem ersten Anschluss 74 hin und ein an dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 angeordnetes zweites Dichtungselement 184 zu dem zweiten Anschluss 76 hin.

Auch bei dieser Ausführungsform ist ein Abstand 186 zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem zweiten Anschluss 76 größer als ein Abstand 188 zwischen dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 einschließlich der Dichtungseinrichtung mit dem ersten Dichtungselement 182 und dem zweiten Dichtungselement 184.

Es sind auch Mischformen möglich, bei denen ein Halter an dem Gerätekörper 12 gebildet ist und der andere Halter an dem Sauggutbehälter 34 gebildet ist. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass ein zusätzliches Dichtungselement nur an einem Anschluss und insbesondere dem zweiten Anschluss 76 vorgesehen ist.

An dem Gerätekörper 12 ist in dem Aufnahmeraum 72 eine bewegliche Klappe 190 angeordnet. Diese Klappe 190 deckt den ersten Anschluss 74 zu dem zweiten Anschluss 76 hin ab, wenn der Sauggutbehälter 34 von dem Gerätekörper 12 entnommen ist.

Grundsätzlich kann, wenn der Sauggutbehälter 34 entnommen ist, aus dem zweiten Anschluss 76 Staub in Richtung des ersten Anschlusses 74 "rieseln". Durch die Klappe 190 wird ein Eindringen von Schmutz zu der Saugaggregateinrichtung 32 hier größtenteils verhindert.

Die Klappe 190 ist bei einem Ausführungsbeispiel gegenüberliegend der Tür 78 an einer Innenseite der weiteren Gehäusewand 48 schwenkbar gelagert. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Klappe 190 über ein Schwenkgelenk 192 an einer Wandung 94 schwenkbar gelagert ist, an welcher der erste Anschluss 74 gebildet ist. Eine Schwenkachse 196 ist insbesondere quer und vorzugsweise senkrecht zu der ersten Erstreckungsachse 22 orientiert.

Das Schwenkgelenk 192 ist über eine Feder 198 federbelastet. Die Feder 198 ist dabei so angeordnet und ausgebildet, dass sie bestrebt ist, die Klappe 190 in einer Abdeckungsstellung 200 (in durchbrochenen Linien in Figur 1 gezeigt) zu halten, in welcher der erste Anschluss 74 abgedeckt ist. Um die Klappe 190 aus der Abdeckungsstellung 200 herauszuführen und beispielsweise in eine "Parkposition" 202 zu bringen, muss die Kraft der Feder 198 überwunden werden.

Die Parkposition 202 (Figur 1) ist dabei derart, dass die Klappe mindestens näherungsweise parallel zu einer Innenseite der weiteren Gehäusewand 48 ist und dabei in dem Aufnahmeraum 72 positioniert ist und dabei der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 positioniert ist mit einer entsprechenden Fluidverbindung zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggut- behälter-Anschluss 92 und mit einer Fluidverbindung zwischen dem zweiten Anschluss 76 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94.

Die Feder 198 ist ferner so ausgebildet, dass beim Einsetzen des Sauggut- behälters 34 in der Richtung 174 (vergleiche Figur 10) die entsprechende Kraft ausgeübt wird, um die Klappe 190 aus der Abdeckungsstellung 200 in die Parkposition 202 zu bringen.

Insbesondere ist in der Abdeckungsstellung 200 die Klappe 190 in einem end- liehen spitzen Winkel zu der ersten Erstreckungsachse 22 positioniert, sodass durch die Behälterwandung 94 eine entsprechende Kraft zum Aufklappen der Klappe 190 in die Parkposition 202 ausübbar ist. Wenn der Sauggutbehälter in den Aufnahmeraum 92 eingesetzt wird, dann wird die Klappe durch die Einsetzbewegung aus der Abdeckungsstellung 200 in die Parkposition 202 gebracht. Wenn der Sauggutbehälter 34 entnommen wird, dann bewirkt die Feder 198 einen automatischen Übergang der Klappe 190 von der Parkposition 202 in die Abdeckungsstellung 200.

Der Staubsauger 10 funktioniert wie folgt:

Im Saugbetrieb ist der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 in den Aufnahmeraum 72 eingesetzt. Es wirkt ein Saugstrom. Der wirkende

Saugstrom bewirkt zunächst beim Anschalten eine Anlage der Dichtungseinrichtung 116 mit dem ersten Dichtungselement 118 und dem zweiten Dichtungselement 120 an das entsprechende Gegenelement 154 bzw. 164 durch Bewegung des Kragens 124 des entsprechenden Dichtungselements 118 bzw. 120. Es ist dadurch ein fluiddichter Abschluss erreicht. Die Dichtungseinrichtung 116 ist selbstanlegend . Wenn die Saugaggregateinrichtung 32 abgeschaltet wird, dann bewegt sich der entsprechende Kragen 124 zurück und es liegt keine Anlage an dem entsprechenden Gegenelement 154 bzw. 164 vor.

Der Sauggutbehälter kann dann geführt über die Führungseinrichtung 168 von dem Gerätekörper 12 entnommen werden, ohne dass eine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung 116 an dem Sauggutbehälter 32 erfolgt; der Abstand 96 ist kleiner als der Abstand 98.

Entsprechend wird beim Einsetzen des Sauggutbehälters 34 über die Füh- rungseinrichtung 168 sichergestellt, dass keine mechanische Beaufschlagung der Dichtungseinrichtung 116 erfolgt. Es liegt ein Spalt 178 bzw. 180 zwischen der Dichtungseinrichtung 116 und dem Sauggutbehälter 34 vor.

Es ergibt sich eine optimale Raumausnutzung an dem Gerätekörper 12.

Im Betrieb des Staubsaugers wird dieser Spalt 178 bzw. 180 durch die Bewegung der Dichtungseinrichtung 116 mit ihrem beweglichen Kragen 124 überbrückt und es erfolgt ein dichtes Anliegen. Es ergibt sich dadurch ein einfaches Einsetzen und Lösen des Sauggutbehälters 34, wobei die Gefahr von Beschädigung der Dichtungseinrichtung 116 durch mechanische Einwirkung minimiert ist. Im Betrieb wird trotzdem ein dichter Anschluss erreicht. Die Klappe 190 deckt automatisch den ersten Anschluss 74 zu dem zweiten Anschluss 76 hin ab, wenn der Sauggutbehälter 34 entnommen wird . In dem Verbindungsrohr 64 verbliebener Staub, welcher aus dem zweiten Anschluss 76 in Richtung des ersten Anschlusses 74 rieseln kann, wird dadurch vom Eindringen in den ersten Anschluss 74 zu der Saugaggregateinrichtung 32 hin gehindert.

Wenn der Sauggutbehälter 34 an dem Gerätekörper 12 in dem Aufnahmeraum 72 eingesetzt wird, dann erfolgt durch die Einsetzbewegung ein automatisches Klappen der Klappe 190 von der Abdeckungsstellung 200 in die Parkposition 202 und der Sauggutbehälter 34 lässt sich an dem Gerätekörper 12 mit fluchtender Korrespondenz zwischen dem ersten Anschluss 74 und dem ersten Sauggutbehälter-Anschluss 92 und dem zweiten Anschluss 76 und dem zweiten Sauggutbehälter-Anschluss 94 erreichen.

Im Betrieb des Staubsaugers 10 wird über eine Saugdüse an dem Düsen- anschluss 52 Staub eingesaugt, wobei ein entsprechender Saugstrom in Richtung der zweiten Erstreckungsachse 50 eine Hauptströmungsrichtung aufweist. An dem Verbindungsrohr 64 erfolgt eine Strömungsumkehr und Ein- kopplung in das Gehäuse 14 und dabei eine Einkopplung in den Sauggutbehälter 34.

Zur entsprechenden Funktionsweise eines solchen Staubsaugers wird auf die nicht vorveröffentlichte internationale Patentanmeldung PCT/EP2015/054720 vom 6. März 2015 verwiesen, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird .

Ferner wird auf die PCT/EP2015/054720 bezüglich einer möglichen Ausbildung einer Bodendüse verwiesen.

Bezüglich einer weiteren Möglichkeit der Ausbildung einer Bodendüse wird auf die internationale Anmeldung PCT/EP2015/054764 vom 6. März 2015 verwiesen, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird .

Bezugszeichenliste Staubsauger

Gerätekörper

Gehäuse

Rohreinrichtung

Erste Gehäuseseite

Zweite Gehäuseseite

Erste Erstreckungsachse

Saugmündung

Bodendüse

Saugmündung

Fläche

Saugaggregateinrichtung

Sauggutbehälter

Oberseite

Unterseite

Gebläsemotor

Gebläse

Gehäusewandung

Dritte Gehäuseseite

Weitere Gehäusewandung

Zweite Erstreckungsachse

Düsenanschluss

Erstes Rohr

Zweites Rohr

Drittes Rohr

Anschluss

Gehäuseanschluss

Verbindungsrohr

Bügelgriff

Bereich Frei räum

Aufnahmeraum

Erster Anschluss

Zweiter Anschluss

Tür

Behälter

Boden

Behälterwandung

Behälterdeckel

Erste Kammer

Zweite Kammer

Erster Sauggutbehälter-Anschluss

Zweiter Sauggutbehälter-Anschluss

Abstand

Abstand

Abscheidereinrichtung

Vorabscheider

Filtereinrichtung

Aufnahmekorb

Deckel

Einwirkelement

Filterelement

Boden

Dichtungseinrichtung

Erstes Dichtungselement

Zweites Dichtungselement

Haltekörper

Kragen

Ringöffnung

Ausnehmung

Höhenrichtung

Erste Kragenseite

Zweite Kragenseite 136 Erster Bereich

138 Zweiter Bereich

140 Richtung

142 Randelement

144 Frei räum

146 Anlagefläche

148 Ringwandung

150 Flansch

152 Erster Halter

154 Erstes Gegenelement

156 Wandung

158 Zweiter Halter

160 Wandung

162 Richtung

164 Zweites Gegenelement

166 Wandung

168 Führungseinrichtung

170 Erste Teileinheit

172 Zweite Teileinheit

174 "Einsetzen"

176 "Lösen"

178 Spalt

180 Spalt

182 Erstes Dichtungselement

184 Zweites Dichtungselement

186 Abstand

188 Abstand

190 Klappe

192 Schwenkgelenk

194 Wandung

196 Schwenkachse

198 Feder

200 Abdeckungsstellung 202 Parkposition