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Patent Searching and Data


Title:
VACUUM DRY BOX
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/131751
Kind Code:
A1
Abstract:
A vacuum dry box (4), which has thermally adjustable, vacuum-tight troughs (2 a, 2 b) in the interior of the box which are open in the forward direction, with support surfaces for dry goods crates. The troughs (2 a, 2 b) of the vacuum space (1) have, on at least their upper and lower sides, electrical heating means (14) which are provided directly on the trough surfaces.

Inventors:
DREISBACH, Bernd (Hüttenwiese 5, Kreuztal, 57223, DE)
Application Number:
EP2007/004250
Publication Date:
November 22, 2007
Filing Date:
May 14, 2007
Export Citation:
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Assignee:
DREISBACH, Bernd (Hüttenwiese 5, Kreuztal, 57223, DE)
International Classes:
F26B3/20; F26B5/04; F26B3/00; F26B5/04
Attorney, Agent or Firm:
GROSSE, Wolf-Dietrich (Valentin, Gihske Gross, Hammerstrasse 3 Siegen, 57072, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Vakuum-Trockenschrank (4) mit als Auflageflächen für Trockengutträger vorgesehenen, thermisch einstellbaren, vakuumdichten, nach vorne hin offenen Mulden (2 a, 2 b) im Schrankinneren, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulden (2a, 2b) des Vakuumraums (1) an zumindest ihrer Ober- und Unterseite angeordnete elektrische Beheizungsmittel (14) aufweisen, die direkt auf den Muldenflächen vorgesehen sind.

2. Vakuum-Trockenschrank nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch die Mulden-Ober- und Unterseite abdeckende Heizplatten (15a, 15b) als Beheizungsmittel (14).

3. Vakuum-Trockenschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine untere und eine obere Heizplatte (15a, 15b) mit Spanngurten (16) an der Mulde (2a, 2b) festgelegt ist.

4. Vakuum-Trockenschrank nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch eine auf die Mulde (2a, 2b) aufstülpbare Heizmanschette als Beheizungsmittel (14).

5. Vakuum-Trockenschrank nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch zwischen den Mulden (2a, 2b) angeordnete Rohrheizkörper (24) als elektrische Beheizungsmittel (14).

6. Vakuum-Trockenschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrheizkörper (24) in Wärmezement (23) eingebettet sind.

7. Vakuum-Trockenschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Beheizungsmittel (14) an eine elektrische Steuerung (17) angeschlossen ist.

Description:

Vakuum-Trockenschrank

Die Erfindung betrifft einen Vakuum-Trockenschrank mit als Auflageflächen für Trockengutträger vorgesehenen, thermisch einstellbaren, vakuumdichten, nach vorne hin offenen Mulden im Schrankinneren.

Ein solcher Trockenschrank ist durch die EP 0 745 818 B1 bekannt geworden. Er besitzt in seinem nach außen von einer Tür abgeschlossenen Inneren mehrere übereinander angeordnete kammerartige Mulden. Diese bestehen aus jeweils einem Ober- und einem Unterblech mit an drei ihrer Seiten vom Blech weg ausgebogenen Seitenstreifen. Die aneinanderstoßenden Stirnflächen der Seitenstreifen sind vakuumdicht zu nur vorne offenen Mulden miteinander verbunden.

Die Mulden weisen Heiz- und/oder Kühlplatten auf, die von Oberblechen und Unterblechen gebildet und von einem flüssigen Wärmeübertragungsmedium durchströmt werden. Das erfordert an den Heiz- und/oder Kühlplatten Zu- und Abflüsse für das Wärmeübertragungsmedium, die in einem gemeinsamen Vor- bzw. Rücklauf münden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Vakuum- Trockenschrank einfacher zu gestalten, insbesondere hinsichtlich der auf die kammerartigen Mulden zu übertragenden Wärme.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mulden des Vakuumraums an zumindest ihrer Ober- und Unterseite angeordnete elektrische Beheizungsmittel aufweisen, die direkt auf den Muldenflächen vorgesehen sind. Es ist für den Vakuum-Trockenschrank somit kein die kammerartigen Mulden umspülen-

des, flüssiges oder gasförmiges Wärmeübertragungsmedium mehr erforderlich, so daß Zu- und Abflüsse sowie Vor- und Rückläufe entfallen können. Es braucht lediglich das elektrische Beheizungsmittel an eine Stromversorgungsquelle angeschlossen zu werden, ohne daß im Innenraum Durchführungen für Elektroan- schlüsse vorgesehen werden müssen. Für die Mulden läßt sich somit eine direkt wirkende Kontaktwärme bei der Beheizung erreichen.

Ein Vorschlag der Erfindung sieht als Beheizungsmittel die Mulden-Ober- und Unterseite abdeckende Heizplatten vor. Diese können in einer nur wenige Millimeter hohen Flachbauweise ausgeführt werden.

Die Flachbauweise bietet nach einer Ausgestaltung der Erfindung die Möglichkeit, jeweils eine untere und eine obere Heizplatte mit Spanngurten an der Mulde festzulegen. Optional können miteinander zu verspannende Rastergitter auf- bzw. angelegt werden. In jedem Fall liegt jedoch eine einfach zu montierende elektrische Kontaktwärme-Beheizung vor.

Eine andere Ausführung sieht als Beheizungsmittel eine auf die Mulde aufstülpbare Heizmanschette vor. Die eine Mulde umfänglich umschließende Heizmanschette lässt sich in einfacher Weise aufziehen bzw. über die Mulde stülpen. Um eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden, empfiehlt es sich, zwischen den einzelnen Mulden zusätzlich eine Isolierplatte vorzusehen.

Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung sind als Beheizungsmittel zwischen den Mulden angeordnete Rohrheizkörper vorgesehen; alternativ netzförmig ausgebildete Heizkörper. Wenn bei großen, mehrere übereinander angeordnete Mulden aufweisenden Vakuum-Trockenschränken zwischen den einzelnen Mulden stabilisierende Einbauten, z.B. ein Mäander oder Stützbolzen, vorhanden sind, lassen sich die Rohrheizkörper um diese herum anordnen. Bei Heizplatten oder Heizmanschetten müssten diese elektrischen Beheizungsmittel entsprechend ge-

locht werden, um freie Durchgänge für die die Mulden abstützenden Einbauten zu schaffen.

Die Rohrheizkörper, netzförmig ausgebildeten Heizkörper oder dergleichen elektrisch beheizbaren Mittel lassen sich trocken verlegen, vorteilhaft aber in Wärmezement oder dergleichen einbetten, was die Wärmespeicherung begünstigt und außerdem die verlegten Heizkörper fixiert.

Nach einer Ausführung der Erfindung ist das Beheizungsmittel vorzugsweise an eine elektrische Steuerung angeschlossen. Diese lässt sich in einem Raum hinter einer seitlichen Frontverkleidung des Trockenschrankes unterbringen und umfasst unter anderem einen Ein-/Ausschalter, einen digitalen Temperaturregler mit Sollwertvorgabe für Temperatur und Zeit sowie Soll- und Istwertanzeige für die Temperatur, wobei eine Produkttemperaturmessung mit einem Fühler möglich ist. Zur Anzeige können Leuchtmelder angebracht werden.

Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigen:

Fig. 1 einen in Kompaktbauweise ausgeführten, klein bauenden Vakuum- Trockenschrank in einer perspektivischen Gesamtansicht;

Fig. 2 den Trockenschrank nach Fig. 1 in einem Querschnitt;

Fig. 3 den Vakuum-Trockenschrank in einer perspektivischen Rückansicht, ohne Hinterwand dargestellt;

Fig. 4 als Einzelheit in einer Schnittdarstellung eine Heizplatte als Beheizungsmittel für die Mulden des Trockenschrankes; und

Fig. 5 als Einzelheit in einem Teilschnitt zwei aufeinanderfolgende, abgestützte Mulden mit dazwischen angeordneten Rohrheizkörpern.

Ein im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 mit in seinem Innen- bzw. Vakuumraum 1 zwei selbsttragend ausgebildete Mulden 2a, 2b aufweisender, durch ein Gehäuse 3 voll umfänglich geschlossener Vakuum-Trockenschrank 4 ist durch eine um ein Scharnier 5 verschwenkbare Schranktür 6 von vorne zugänglich. Der Schranktür 6 benachbart besitzt er an seiner Frontseite Bedienelemente und - felder, wie eine Vakuum-Absperrarmatur 7, eine N2-Armatur 8, eine Druckanzeige 9, einen Wippschalter 10 und Lampen bzw. Leuchtanzeigen 11 (vgl. Fig. 1 ).

An der den Bedienelementen benachbarten Seitenwand des Gehäuses 3 sind Stutzen von Anschlussleitungen 12 (vgl. Fig. 3) vorgesehen. Den Fig. 2 und 3 läßt sich entnehmen, daß die untere Mulde 2b von Bodenstreben 13 abgestützt wird.

Zur Beheizung des Vakuumraums kommt keine Wärmeträgerflüssigkeit zum Einsatz, sondern die Mulden 2a, 2b sind an ihrer Ober- und Unterseite mit einem e- lektrischen Beheizungsmittel 14 in Form von dünnen Heizplatten 15a, 15b mit direkter Kontaktwärme zu den Mulden 2 a, 2 b abgedeckt. Zu ihrer Befestigung an den Mulden dienen gezeigte Spanngurte 16 (vgl. Fig. 3). Die damit überreichte Anpressung sorgt gleichzeitig für einen zusätzlichen Wärmeabtrag.

Die Heizplatten 15a, 15b, mit beispielsweise jeweils 500 W Anschlussleistung werden parallel geschaltet über ein gemeinsames Schütz und einen gemeinsamen Regler sowie Begrenzer. Sie sind an eine elektrische Steuerung 17 (vgl. Fig. 3) angeschlossen. In dem Raum zwischen den Mulden 2a, 2b und damit zwischen einander gegenüberliegenden Heizplatten 15b, 15a ist zur Vermeidung von gegenseitigen Beeinflussungen eine Isolierplatte 18 angeordnet.

In Fig. 4 ist eine Ausführung einer elektrischen Heizplatte 15a, 15b dargestellt. Sie besteht aus einer äußeren Ummantelung 19, einer Isolierung 20 und einem darin eingeschlossenen Wickelheizkörper 21. Eine alternative Ausführung einer elektrischen Kontaktwärme-Beheizung 14 zeigt Fig. 5. Dort sind zwei übereinander geordnete Mulden 2a, 2b von einem Mäander oder Bolzen 22 abgestützt, und benachbart zu diesem und in Wärmezement 23 oder dergleichen eingebettet sind elektrische Rohrheizkörper 24 angeordnet.