Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
VALVE ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/200553
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a valve assembly (1), comprising a valve body (3), in which a fluid channel (7) is formed that connects a fluid inlet (FE) to a fluid outlet (FA), wherein a preload force (FVS) is applied to a closing body (10), which is movably mounted in the fluid channel (7), in the direction of a valve seat (5) formed in the valve body (3), a fluid force (FF) acting on the closing body (10) against the preload force (FVS) in order to open the valve seat (5). The closing body (10) is guided axially and/or radially by at least one guide ball (12), the guide ball (12) being arranged between the closing body (10) and a lateral boundary of the fluid channel (7).

Inventors:
LECHLER ANDREAS (DE)
STAHR WOLF (DE)
SCHELLNEGGER PATRICK (DE)
KREUTZER JOERN (DE)
EISELE CHRISTOPH (DE)
GARDT ANDREJ (DE)
BIEHLER MARCUS (DE)
KLOSS MICHAEL (DE)
SCHORN FELIX (DE)
Application Number:
EP2020/053108
Publication Date:
October 08, 2020
Filing Date:
February 07, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
B60T15/02; F16K15/02; F16K15/04; F16K17/04
Domestic Patent References:
WO2016205796A12016-12-22
Foreign References:
US20020079000A12002-06-27
DE102008043841A12010-05-20
DE102015217212A12017-03-09
DE102007023659A12008-12-04
DE10224430A12003-12-11
DE102013202588A12014-01-09
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Ventilbaugruppe (1) mit einem Ventilkörper (3), in welchem ein einen Fluideinlass (FE) mit einem Fluidauslass (FA) verbindender Fluidkanal (7) ausgebildet ist, wobei ein im Fluidkanal (7) beweglich gelagerter Schließkörper (10) in Richtung eines im Ventilkörper (3) ausgebildeten Ventilsitzes (5) mit einer Vorspannkraft (FVS) beaufschlagt ist, wobei zum Öffnen des Ventilsitzes (5) eine Fluidkraft (FF) gegen die Vor spannkraft (FVS) auf den Schließkörper (10) wirkt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schließkörper (10) durch mindestens eine Führungs kugel (12) axial und/oder radial geführt ist, wobei die mindestens eine Führungskugel (12) zwischen dem Schließkörper (10) und einer seitli chen Begrenzung des Fluidkanals (7) angeordnet ist.

2. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannkraft (FVS) über die mindestens eine Führungskugel (12) unter einem Winkel auf den Schließkörper (10) wirkt und die mindestens eine Führungskugel (12) mit dem Schließkörper (10) verspannt, so dass eine resultierende Kraft auf den Schließkörper (10) eine axial wirkende Schließkomponente und eine senkrecht zur Schließkomponente wirken de Querkomponente aufweist.

3. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine zwischen der mindestens einen Führungskugel (12) und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals (7) wirkende Reibkraft ein Hysterese-Verhalten während eines Schließvorgangs vorgebbar ist.

4. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die mindestens eine Führungskugel (12) auf einem Kugelhalter (16) angeordnet ist, welcher beweglich im Fluidkanal (7) ge- führt ist, wobei die wirksame Vorspannkraft (FVS) über den Kugelhalter (16) auf die mindestens eine Führungskugel (12) wirkt.

5. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelhalter (16) mindestens einen Durchlass (16.1) und/oder min destens eine Aussparung (16.2) aufweist, welche jeweils einen Strö mungsquerschnitt ausbilden.

6. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Rückstellfeder (14) und/oder eine Magnetbau gruppe (19) die Vorspannkraft (FVS) zur Verfügung stellt.

7. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rückstellfeder (14) an einem Ende am Kugelhalter (16) und am anderen Ende an einem Federhalter (9) abstützt.

8. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Federhalter (9) als Haltescheibe (9A) oder als Haltebecher (9B) aus geführt ist, welcher die Rückstellfeder (14) zumindest teilweise aufnimmt und führt.

9. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (19) auf einen ferromagnetischen Kugelhalter (16) wirkt.

10. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schließkörper (10) als Dichtkugel (10A) oder als Dichtbuchse (10B) ausgeführt ist.

11. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schließkörper (10C) einen Dichtbereich (10.1) und einen Führungsfortsatz (11) aufweist.

12. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtbereich (10.1) als Kugelkalotte ausgeführt ist, an welche der Führungsfortsatz (11) angeformt ist. 13. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich net, dass der Führungsfortsatz (11) einen runden Querschnitt aufweist und als Kegel (11A) oder Kegelstumpf oder Zylinder ausgeführt ist.

14. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich net, dass der Führungsfortsatz (11) einen mehreckigen Querschnitt auf weist, wobei zwischen Außenflächen des Führungsfortsatzes (11) und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals (7) korrespondierende Kam mern ausgebildet sind.

15. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Führungskugeln (12) im Fluidkanal (7) an geordnet sind.

16. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskugeln (12) derart im Fluidkanal (7) angeordnet sind, dass sich die Führungskugeln (12) in Umfangsrichtung gegenseitig abstützen.

17. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskugeln (12) in Positionierungsmitteln gehalten sind.

18. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelhalter (16) entsprechende Vertiefungen (16.3) als Positionie rungsmittel aufweist, welche jeweils eine Führungskugel (12) zumindest teilweise aufnehmen und positionieren.

19. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich net, dass die zwischen Außenflächen des Führungsfortsatzes (11) und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals (7) ausgebildeten Kammern jeweils eine Führungskugel (12) zumindest teilweise aufnehmen und po sitionieren.

20. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die Positionierungsmittel als in den Ventilkörper (3) eingebrachte axiale Haltenuten (16D) ausgeführt, welche jeweils eine Führungskugel (12) zumindest teilweise aufnehmen und positionieren.

21. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 20, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kugelhalter (16) als Haltekugel (16A) oder als Scheibe (16B, 16E, 16F) oder als Haltekapsel (16C) oder als Haltehülse (16D) ausgeführt ist.

22. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltekapsel (16C) ein Ende der Rückstellfeder (14) zumindest teil weise aufnimmt und sich die Rückstellfeder (14) am Boden der Halte kapsel (16C) abstützt.

23. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeich net, dass ein offenes Ende der Haltekapsel (16C) mit dem Federhalter (9) einen Anschlag zur Begrenzung der Öffnungsbewegung des Schließkörpers (10) ausbildet.

24. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch ge kennzeichnet, dass eine statische Drossel (2) eine dauerhafte Fluidver bindung zwischen dem Fluideinlass (FE) und dem Fluidauslass (FA) ausbildet.

25. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die statische Drossel (2) in der Dichtbuchse (10B) oder im Ventilkörper (3) ausgebildet ist.

26. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fluidkanal (7) zwischen dem Ventilsitz (5) und dem Fluidauslass (FA) einen zylinderförmigen Fluidkanalabschnitt (7A) oder einen gestuften Fluidkanalabschnitt (7B) aufweisen.

27. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang (8, 8A, 8B) zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts (7B) einen in Öffnungsrichtung linearen oder gekrümmten Verlauf mit zunehmendem oder abnehmendem Öff nungsquerschnitt aufweist.

28. Ventilbaugruppe (1) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang (8, 8C, 8D) zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts (7B) in Öffnungsrichtung bis zu einem Wendepunkt einen linearen oder gekrümmten Verlauf mit abnehmen dem Öffnungsquerschnitt und ab dem Wendepunkt einen linearen oder gekrümmten Verlauf mit zunehmendem Öffnungsquerschnitt aufweist.

29. Ventilbaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch ge kennzeichnet, dass die mindestens eine Führungskugel (12) im Bereich eines Übergangs (8) zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuf ten Fluidkanalabschnitts (7B) angeordnet ist.

Description:
Beschreibung

Titel

Ventilbaugruppe

Die Erfindung geht aus von einer Ventilbaugruppe nach der Gattung des unab hängigen Patentanspruchs 1.

Bekannte Fahrzeugbremssysteme mit ABS- und/oder ESP-Funktionalität bieten Zusatzfunktionen, welche den Fahrer beispielsweise bei einer Abstandseinhal tung zum vorausfahrenden Fahrzeug unterstützen. Dies geschieht durch ein akti ves Eingreifen der Zusatzfunktion in das Fahrzeugbremssystem, indem Druck an Radbremszangen aufgebaut wird, ohne dass der Fahrer selbst das Bremspedal betätigt hat. Damit der Fahrer keine störenden Geräusche hört, werden hydrauli sche Dämpfungsmaßnahmen eingesetzt, welche Druckpulsationen aus einer Fördereinheit des Fahrzeugbremssystems mindern. Die Dämpfungsmaßnahmen können sich aus einem hydraulischen Widerstand und einer Kapazität zusam mensetzen. Für die Wirksamkeit eines solchen hydraulischen Dämpfers wird eine große Bedrosselung durch einen hydraulischen Widerstand eingesetzt. Als nach teilig kann dabei angesehen werden, dass mit dem großen hydraulischen Wider stand und einem damit verbundenem hohen Druckabfall, die Last auf den Antrieb der Fördereinheit zunimmt, die Drehzahl sinkt und damit die Förderleistung bzw. die Druckaufbaudynamik abnimmt. Als Gegenmaßnahme können hydraulische Widerstände verwendet werden, welche durchflussabhängig einen variablen Strömungsquerschnitt darstellen. Somit kann bei großen Volumenströmen der durchströmte Strömungsquerschnitt größer und damit der weitere Anstieg des Druckabfalls reduziert werden.

Werden variable Drosseln in Form eines Ventils, dessen Schließkörper bei spielsweise durch eine Feder oder einen Magneten belastet ist, mit durchfluss abhängigem Hub ausgestaltet, dann wirken Strömungskräfte, welche zu einem translatorischen und rotatorischen Schwingen des Schließkörpers führen können. Dadurch können Druckschwingungen erzeugt werden, welche sich in der Hyd raulik ausbreiten und durch die Anbindung der Leitungen an die Karosserie zu Geräuschproblemen in der Fahrgastzelle führen können.

Aus der DE 102 24 430 Al DE ist eine als Rückschlagventil ausgeführte gat tungsgemäße Ventilbaugruppe bekannt, welche aus einem Gehäuse mit einer Eingangsöffnung und einer Ausgangsöffnung besteht, in dem ein Innenraum ausgebildet ist, der eingangsseitig einen Ventilsitz aufweist und in dem ein Schließkörper beweglich gelagert ist, dessen Bewegung in Öffnungsrichtung durch einen Anschlag begrenzt ist und an dem eine in Schließrichtung des Rück schlagventils wirkende Ventilfeder angreift. Hierbei weist die beim Öffnen des Rückschlagventils von der Strömung auf den Schließkörper wirkende resultie rende Kraft eine Querkomponente zur Öffnungsrichtung auf. Zudem ist der Schließkörper asymmetrisch ausgeführt.

Als nachteilig kann dabei angesehen werden, dass die Wirkung der Schwin gungsunterdrückung von Strömungsgeschwindigkeit und von Fluideigenschaften abhängig ist. Somit lässt sich die Wirkung nur für bestimmte Temperaturbereiche und Volumenströme erzielen. Eine Umstellung auf ein anderes Fluid hätte ein anders Verhalten zur Folge.

Aus der DE 10 2013 202 588 Al ist eine Ventilbaugruppe bekannt, welche aus einem Ventilgehäuse besteht, in welchem ein einen Ventileinlass mit einem Ven tilauslass verbindender Längskanal vorgesehen ist. In den Längskanal ist Schließkörper eingesetzt, welcher in Richtung eines im Ventilgehäuse ausgebil deten Ventilsitzes von einer Schließfeder beaufschlagt ist. Zur Umgehung des Schließkörpers ist in einer Parallelschaltung zum Schließkörper vorzugsweise ei ne hydraulischen Blende vorgesehen. Zur Dämpfung von Schwingungen des Schließkörpers ist entweder stromaufwärts oder stromabwärts zum Schließkör per im Ventilgehäuse ein elastisches Reibelement angeordnet, welches zwischen dem Ventilgehäuse und dem Schließkörper reibschlüssig aufgenommen ist. Das elastische Reibelement ist vorzugsweise als O-Ring ausgeführt. Als nachteilig kann dabei angesehen werden, dass die Wirkung der Schwin gungsunterdrückung nicht über die Fahrzeuglebensdauer garantiert werden kann. So reduziert Abrieb die seitliche Führung und Geometrieänderungen des elastischen Reibelements aufgrund von Fluidaufnahme (Quellung) wirken sich negativ auf das Öffnungsverhalten aus.

Offenbarung der Erfindung

Die Ventilbaugruppe mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 hat den Vorteil, dass Schwingungen des Schließkörpers durch eine definierte axiale und radiale Führung des Schließelements verhindert oder zumindest redu ziert werden können. Zudem kann die Funktionalität über die Lebensdauer des Fahrzeugs erhalten werden. Des Weiteren sind Ausführungsformen der erfin dungsgemäßen Ventilbaugruppe kostengünstiger und einfacher zu montieren sowie unabhängiger von der Betriebstemperatur.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung stellen eine Ventilbaugruppe mit einem Ventilkörper zur Verfügung, in welchem ein einen Fluideinlass mit einem Fluidauslass verbindender Fluidkanal ausgebildet ist. Ein im Fluidkanal beweg lich gelagerter Schließkörper ist in Richtung eines im Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitzes mit einer Vorspannkraft beaufschlagt, wobei zum Öffnen des Ventil sitzes eine Fluidkraft gegen die Vorspannkraft auf den Schließkörper wirkt. Hier bei ist der Schließkörper durch mindestens eine Führungskugel axial und/oder radial geführt, wobei die mindestens eine Führungskugel zwischen dem Schließ körper und einer seitlichen Begrenzung des Fluidkanals angeordnet ist.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Ventilbaugruppen kann sich durch Toleranzen, aber auch durch Materialabtrag, der Abstand zwischen dem Dämpfungselement und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals ändern. Dies kann zu einer Abnahme der Führung bzw. der Verspannung bzw. Überpressung des elastischen Reibelements führen. Bei Ausführungsformen der erfindungsge mäßen Ventilbaugruppe justiert sich die mindestens eine Führungskugel hinge gen automatisch nach. Zudem können auch Koaxialitätsfehler bzw. Toleranzen der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals ausgeglichen werden. Somit sind die maßlichen Anforderungen an die Bauteile geringer, was zu geringeren Ferti- gungskosten im Gesamten führt. Die Wirkung des Radialspielausgleichs und die Reduzierung der Schwingungsneigung des Schließkörpers lassen sich über die Geometrie des Schließkörpers und der Führungskugeln, sowie über die Vor spannkraft einstellen. Die mindestens eine Führungskugel wird vorzugsweise als Stahlkugel ausgeführt.

Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe können beispiels weise als Rückschlagventile oder als dynamische Drosseln in einem hydrauli schen Fahrzeugbremssystem eingesetzt werden.

Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen und Weiter bildungen sind vorteilhafte Verbesserungen der im unabhängigen Patentan spruch 1 angegebenen Ventilbaugruppe möglich.

Besonders vorteilhaft ist, dass die Vorspannkraft über die mindestens eine Füh rungskugel unter einem Winkel auf den Schließkörper wirkt und die mindestens eine Führungskugel mit dem Schließkörper verspannt, so dass eine resultierende Kraft auf den Schließkörper eine axial wirkende Schließkomponente und eine senkrecht zur Schließkomponente wirkende Querkomponente aufweist.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann durch eine zwischen der mindestens einen Führungskugel und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals wirkende Reibkraft ein Hysterese-Verhalten während eines Schließvorgangs vor gegeben werden. Hierbei kann die wirksame Reibkraft beispielsweise über An zahl und Abmessungen der Führungskugeln und die Ausführung der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals vorgegeben und an die jeweilige Anwendung ange passt werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann die mindestens eine Führungskugel auf einem Kugelhalter angeordnet werden, welcher beweg lich im Fluidkanal geführt ist. Hierbei kann die wirksame Vorspannkraft über den Kugelhalter auf die mindestens eine Führungskugel wirken. Die Form des Kugel halters kann beliebig gewählt werden, um ein„Abwandern“ der mindestens einen Führungskugel stromabwärts zu verhindern. Bei der Verwendung von mehreren Führungskugeln kann durch den Kugelhalter die Federkraft gleichmäßiger auf die Führungskugeln verteilt werden. Zudem weist der Kugelhalter ein radiales Spiel zur seitlichen Begrenzung des Fluidkanals auf und kann zusätzlich am äußeren Rand abgerundet werden, um ein Verkanten zu verhindern. Damit das Fluid stromabwärts fließen kann, sind Strömungsquerschnitte am Kugelhalter vorge sehen, deren Gestaltung beliebig gewählt werden kann. So kann der Kugelhalter beispielsweise mindestens einen Durchlass und/oder mindestens eine Ausspa rung aufweisen, welche jeweils einen Strömungsquerschnitt ausbilden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann eine Rückstell feder und/oder ein Magnet die Vorspannkraft zur Verfügung stellen. Hierbei kann sich die Rückstellfeder an einem Ende am Kugelhalter und am anderen Ende an einem Federhalter abstützen. Der Federhalter kann beispielsweise als Halte scheibe oder als Haltebecher ausgeführt werden, welcher die Rückstellfeder zu mindest teilweise aufnehmen und führen kann. Der Federhalter wird vorzugswei se in den Fluidkanal eingepresst, wobei die Vorspannkraft der Rückstellfeder über die Einpresstiefe des Federhalters und/oder die Eigenschaften der Rück stellfeder vorgegeben werden kann. Bei der Verwendung eines Magneten zur Erzeugung der Vorspannkraft, wirkt dieser vorzugweise auf einen ferromagneti schen Kugelhalter. Hierbei kann Magnetkraft allein, unterstützt durch eine Feder kraft oder auch gegen eine Federkraft wirken.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann der Schließkör per als Dichtkugel oder als Dichtbuchse ausgeführt werden. Hierbei ist der Schließkörper mit entsprechenden Rundungen so ausgeführt, dass der Radial spielausgleich mit der stromabwärts angeordneten mindestens einen Führungs kugel möglich ist. Zudem können zusätzliche Funktionen wie eine statische Drossel als Bypass im Schließkörper umgesetzt werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann der Schließkör per einen Dichtbereich und einen Führungsfortsatz aufweist. Der Dichtbereich kann beispielsweise als Kugelkalotte ausgeführt werden, an welche der Füh rungsfortsatz angeformt werden kann.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann der Führungs fortsatz einen runden Querschnitt aufweisen und als Kegel oder Kegelstumpf o- der Zylinder ausgeführt werden. Alternativ kann der Führungsfortsatz einen mehreckigen Querschnitt aufweisen. Hierbei können zwischen Außenflächen des Führungsfortsatzes und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals korrespondie rende Kammern ausgebildet werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe können mehrere Füh rungskugeln im Fluidkanal angeordnet werden, welche den Schließkörper axial und/oder radial führen. Hierbei können die Führungskugeln derart im Fluidkanal angeordnet werden, dass sich die Führungskugeln in Umfangsrichtung gegensei tig abstützen. Das bedeutet, dass die Anzahl der Kugeln so gewählt ist, dass sie sich gegenseitig in Umfangsrichtung abstützen können und ein ungleichmäßiges Verschieben der Kugeln verhindert werden kann. Dadurch kann beispielweise verhindert werden, dass sich alle Kugeln nur auf einer Seite des Schließkörpers befinden.

Alternativ können die Führungskugeln durch geeignete Mittel, ähnlich wie bei ei nem Käfig bei Kugellagern, positioniert und geführt werden. Die Gestaltung der Positionierungsmittel ist dabei beliebig. So kann der Kugelhalter beispielsweise entsprechende Vertiefungen als Positionierungsmittel aufweisen, welche jeweils eine Führungskugel zumindest teilweise aufnehmen und positionieren. Über die Vertiefungen können die Führungskugeln definierte Abstände zueinander haben. Zudem können die zwischen den Außenflächen des Führungsfortsatzes und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals ausgebildeten Kammern jeweils eine Füh rungskugel zumindest teilweise aufnehmen und positionieren. Durch eine geziel te Gestaltung des Führungsfortsatzes kann somit eine bewegliche Positionierung der Kugeln realisiert werden. Zudem können die Positionierungsmittel als in den Ventilkörper eingebrachte axiale Haltenuten ausgeführt werden, welche jeweils eine Führungskugel zumindest teilweise aufnehmen und positionieren können.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann der Kugelhalter beispielsweise als Haltekugel oder als Scheibe oder als Haltekapsel oder als Hal tehülse ausgeführt werden. Die Ausführung als Haltekugel ermöglicht eine kos tengünstige Realisierung des Kugelhalters. Die Haltekapsel kann ein Ende der Rückstellfeder zumindest teilweise aufnehmen, und die Rückstellfeder kann sich am Boden der Haltekapsel abstützen. Zudem ermöglicht die Ausführung als Hal- tekapsel oder Haltehülse eine bessere Führung im Fluidkanal ohne Verkannten. Des Weiteren kann ein offenes Ende der Haltekapsel mit dem Federhalter einen Anschlag zur Begrenzung der Öffnungsbewegung des Schließkörpers ausbilden. Auch ein vom Schließkörper abgewandter Rand der Haltehülse kann mit dem Federhalter oder einer zusätzlichen Anschlagscheibe einen Anschlag zur Be grenzung der Öffnungsbewegung des Schließkörpers ausbilden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann eine statische Drossel eine dauerhafte Fluidverbindung zwischen dem Fluideinlass und dem Fluidauslass ausbilden. Die statische Drossel kann beispielsweise in der Dicht buchse oder im Ventilkörper ausgebildet werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ventilbaugruppe kann der Fluidkanal zwischen dem Ventilsitz und dem Fluidauslass einen zylinderförmigen Fluidka nalabschnitt oder einen gestuften Fluidkanalabschnitt aufweisen. Da die Quer kraft neben der Geometrie des Schließkörpers, der mindestens einen Führungs kugel, der Vorspannkraft auch von der Gestaltung der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals abhängig ist, können dadurch gewünschte Ventileigenschaften er möglicht werden. So kann ein Übergang zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts beispielsweise einen in Öffnungsrichtung li nearen oder gekrümmten Verlauf mit zunehmendem oder abnehmendem Öff nungsquerschnitt aufweisen. Alternativ kann ein Übergang zwischen verschiede nen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts in Öffnungsrichtung bis zu einem Wendepunkt einen linearen oder gekrümmten Verlauf mit abnehmendem Öffnungsquerschnitt und ab dem Wendepunkt einen linearen oder gekrümmten Verlauf mit zunehmendem Öffnungsquerschnitt aufweisen. Zudem kann die min destens eine Führungskugel im Bereich des Übergangs zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts angeordnet werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und wer den in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung be zeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Ventil baugruppe aus Fig. 1 im geöffneten Zustand.

Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines vierten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 6 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines fünften Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 7 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines sechsten Ausführungs beispiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 8 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines siebten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geschlossenen Zustand.

Fig. 9 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines achten Ausführungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe im geöffneten Zustand.

Fig. 10 bis 12 zeigen jeweils eine schematische Draufsicht eines Ausführungs beispiels eines Kugelhalters für eine erfindungsgemäße Ventilbaugruppe.

Fig. 13 zeigt einen Querschnitt eines Ventilkörpers für eine erfindungsgemäße Ventilbaugruppe mit einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Kugelhalters. Fig. 14 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Schließkörpers für eine erfindungsgemäße Ventilbaugruppe.

Fig. 15 bis 18 zeigen jeweils einen schematischen Querschnitt eines Ausfüh rungsbeispiels eines Führungsfortsatzes für den Schließkörper aus Fig. 14.

Fig. 19 bis 22 zeigen jeweils einen schematischen Längsschnitt eines Ausfüh rungsbeispiels eines Übergangs zwischen verschiedenen Querschnitten eines gestuften Fluidkanals für eine erfindungsgemäße Ventilbaugruppe.

Ausführungsformen der Erfindung

Wie aus Fig. 1 bis 9 ersichtlich ist, umfassen die dargestellten Ausführungsbei spiele einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe 1, jeweils einen Ventilkörper 3, 3A, 3B, 3C, in welchem ein einen Fluideinlass FE mit einem Fluidauslass FA verbindender Fluidkanal 7 ausgebildet ist. Ein im Fluidkanal 7 beweglich gelager ter Schließkörper 10 ist in Richtung eines im Ventilkörper 3, 3A, 3B, 3C ausgebil deten Ventilsitzes 5 mit einer Vorspannkraft FVS beaufschlagt, wobei zum Öff nen des Ventilsitzes 5 eine Fluidkraft FF gegen die Vorspannkraft FVS auf den Schließkörper 10 wirkt. Hierbei ist der Schließkörper 10 durch mindestens eine Führungskugel 12 axial und/oder radial geführt. Zudem ist die mindestens eine Führungskugel 12 zwischen dem Schließkörper 10 und einer seitlichen Begren zung des Fluidkanals 7 angeordnet ist.

Wie aus Fig. 1 bis 9 weiter ersichtlich ist, wirkt die Vorspannkraft FVS über die mindestens eine Führungskugel 12 unter einem Winkel auf den Schließkörper 10 und verspannt die mindestens eine Führungskugel 12 mit dem Schließkörper 10, so dass eine resultierende Kraft auf den Schließkörper 10 eine axial wirkende Schließkomponente und eine senkrecht zur Schließkomponente wirkende Quer komponente aufweist.

Wie aus Fig. 1 bis 9 weiter ersichtlich ist, ist die Ventilbaugruppe 1 in den darge stellten Ausführungsbeispielen jeweils als dynamische Drossel 1A, 1B, IC, ID, IE, 1 F, IG, 1H ausgeführt. Bei den dargestellten dynamischen Drosseln 1A, 1B, IC, ID, IE, 1 F, IG, 1H wird der Hub des Schließkörpers 10 in Abhängigkeit der Vorspannkraft FVS und der Fluidkraft FF eingestellt. Zudem ist der Ventilkörper 3, 3A, 3B, 3C in den dargestellten Ausführungsbeispielen als hutförmige Hülse ausgeführt, wobei der Fluidauslass FA als Öffnung in den Boden der hutförmigen Hülse eingebracht ist und der Fluideinlass FE am offenen Ende der hutförmigen Hülse angeordnet ist. Der Ventilsitz 5 ist als Kegelsitz am inneren Rand der Öff nung im Boden der hutförmigen Hülse eingebracht. Selbstverständlich können der Ventilsitz 5 und/oder der Ventilkörper 3, 3A, 3B, 3C auch eine andere geeig nete Form aufweisen.

Wie aus Fig. 1 bis 9 weiter ersichtlich ist, sind in den dargestellten Ausführungs beispielen neben dem Schließkörper 10, welcher in den in Fig. 1 bis 8 dargestell ten Ausführungsbeispielen der Ventilbaugruppe 1 als Dichtkugel 10A und in dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel der Ventilbaugruppe 1 als Dichtbuch se 10B ausgeführt ist, mehrere Führungskugeln 12 im Fluidkanal 7 angeordnet. Anzahl und Abmessungen der Führungskugeln 12 können frei gewählt und an die Bauraumbedingungen bzw. an die Ausführung des Schließkörpers 10 und des Fluidkanals 7 angepasst werden. Die Führungskugeln 12 führen den Schließkörper 10 radial und/oder axial. Dadurch werden Schwingungen des Schließkörpers 10 verhindert oder zumindest reduziert, so dass das Geräusch verhalten der Ventilbaugruppe 1 erheblich verbessert wird. Die Lage der Füh rungskugeln 12 kann beliebig am Schließkörper 10 verteilt sein. In den darge stellten Ausführungsbeispielen sind die Führungskugeln 12 stromabwärts vom Schließkörper 10 angeordnet. Durch die Vorspannkraft FVS, welche in den dar gestellten Ausführungsbeispielen durch eine Rückstellfeder 14 oder durch eine Magnetkraft realisiert ist, wird das Führungsverhalten der Führungskugeln 12 verbessert, da die mindestens eine Führungskugel 12 mit dem Schließkörper 10 verspannt wird. Dadurch wirkt neben der axialen Kraftübertragung zusätzlich eine Radialkraft an den Führungskugeln 12. Diese Radialkraft wirkt axialen und/oder radialen Schwingungen des Schließkörpers 10 entgegen. Die Wirkung des Radi alspielausgleichs und die Reduzierung der Schwingneigung der Ventilbaugruppe 1 lassen sich über die Geometrie des Schließkörpers 10 und der Führungskugeln 12 sowie der Vorspannkraft einstellen. Die Führungskugeln 12 sind vorzugsweise als Stahlkugeln ausgeführt. Durch die Reibungskraft zwischen den Führungskugeln 12 und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals 7 kann ein Hysterese- Verhalten erzielt werden, wel ches bei Situationen mit hohem gewünschtem Durchfluss zu einem verspäteten Schließen der Ventilbaugruppe 1 führt. Dadurch stellt die Ventilbaugruppe 1 bei hintereinander folgenden Pumpenförderhüben einen reduzierten fluidischen Wi derstand dar.

Wie aus Fig. 1 und 2 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dynamische Drossel 1A im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Füh rungskugeln 12 und eine Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 1 und 2 weiter ersichtlich ist, ist die Rückstellfeder 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel als Spiralfeder ausge führt, welche sich an einem Ende auf einem Federhalter 9 und am anderen Ende an den Führungskugeln 12 abstützt. Der Federhalter 9 ist im dargestellten Aus führungsbeispiel als Haltescheibe 9A mit einem mittigen Durchlass 9.1 ausge führt und am offenen Ende des Ventilkörpers 3A in den Fluidkanal 7 eingepresst.

Bei dem in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Zustand der Ventilbaugruppe 1 ist die wirkende Vorspannkraft FVS der Rückstellfeder 14 größer als die von außen am Fluideinlass FE wirkende Fluidkraft FF, so dass die Vorspannkraft FVS der Rückstellfeder 14 den Schließkörper 10 bzw. die Dichtkugel 10A über die Füh rungskugeln 12 in den Ventilsitz 5 drückt.

Bei dem in Fig. 2 dargestellten geöffneten Zustand der Ventilbaugruppe 1 ist die wirkende Vorspannkraft FVS der Rückstellfeder 14 kleiner als die von außen am Fluideinlass FE wirkende Fluidkraft FF, so dass die Fluidkraft FF den Schließkör per 10 bzw. die Dichtkugel 10A gegen die Vorspannkraft FVS der Rückstellfeder 14 aus dem Ventilsitz 5 drückt. Durch die Führungskugeln 12 wird der Schließ körper 10 bzw. die Dichtkugel 10A während der Öffnungsbewegung bzw. wäh rend der Schließbewegung radial und axial geführt.

Wie aus Fig. 3 bis 9 weiter ersichtlich ist, umfassen die dargestellten Ausfüh rungsbeispiele der Ventilbaugruppe 1 einen Kugelhalter 16 als zusätzliches Bau teil, auf welchem die mindestens eine Führungskugel 12 angeordnet ist. Der Ku gelhalter 16 kann verschiedene geeignete Formen aufweisen und ist mit radialem Spiel axial beweglich im Fluidkanal 7 geführt. Zudem wirkt die wirksame Vor spannkraft FVS über den Kugelhalter 16 auf die mindestens eine Führungskugel 12. Der Kugelhalter 16 soll ein stromabwärtiges„Abwandern“ der mindestens ei nen Führungskugel 12 verhindern und die Vorspannkraft FVS gleichmäßiger auf die Führungskugeln 12 verteilen.

Wie aus Fig. 3 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dy namische Drossel 1B im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Führungs kugeln 12 und eine als Spiralfeder ausgeführte Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 3 weiter er sichtlich ist, ist zwischen der Rückstellfeder 14 und den Führungskugeln 12 ein Kugelhalter 16 angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kugel halter 16 als Haltekugel 16A ausgeführt. Hierbei stützt sich die Rückstellfeder 14 an einem Ende auf einem als Haltescheibe 9A ausgeführten Federhalter 9 und am anderen Ende an der Haltekugel 16A ab. Der Federhalter 9 ist im dargestell ten Ausführungsbeispiel mit einem mittigen Durchlass 9.1 ausgeführt und am of fenen Ende des Ventilkörpers 3A in den Fluidkanal 7 eingepresst.

Wie aus Fig. 4 und 5 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dynamische Drossel IC, ID in den dargestellten Ausführungsbeispielen meh rere Führungskugeln 12 und eine als Spiralfeder ausgeführte Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 4 und 5 weiter ersichtlich ist, ist zwischen der Rückstellfeder 14 und den Führungs kugeln 12 ein Kugelhalter 16 angeordnet. In den dargestellten Ausführungsbei spielen ist der Kugelhalter 16 als Scheibe 16B ausgeführt. Der als Scheibe 16B ausgeführte Kugelhalter 16 weist mindestens einen Strömungsquerschnitt auf, um im geöffneten Zustand einen Fluidfluss im Fluidkanal 7 zu ermöglichen. Wie aus Fig. 10 bis 12 weiter ersichtlich ist, kann die Scheibe 16B, 16E, 16F mindes tens einen Durchlass 16.1 und/oder mindestens eine Aussparung 16.2 aufwei sen, welche jeweils mindestens einen Strömungsquerschnitt ausbilden. Wie aus Fig. 4, 5 und 10 weiter ersichtlich ist, weist die dargestellte Scheibe 16B jeweils einen mittigen Durchlass 16.1 auf. Wie aus Fig. 11 weiter ersichtlich ist, weist die dargestellte Scheibe 16E mehrere am Rand ausgebildete Aussparungen 16.2 auf. Wie aus Fig. 12 weiter ersichtlich ist, weist die dargestellte Scheibe 16F ei- nen mittigen Durchlass 16.1 und mehrere am Rand ausgebildete Aussparungen 16.2 auf.

Wie aus Fig. 4 weiter ersichtlich ist, stützt sich die Rückstellfeder 14 im darge stellten Ausführungsbeispiel an einem Ende auf einem als Haltescheibe 9A aus geführten Federhalter 9 und am anderen Ende an dem als Scheibe 16B ausge führten Kugelhalter 16 ab. Der Federhalter 9 ist im dargestellten Ausführungsbei spiel mit einem mittigen Durchlass 9.1 ausgeführt und am offenen Ende des Ven tilkörpers 3A in den Fluidkanal 7 eingepresst.

Wie aus Fig. 5 weiter ersichtlich ist, ist der Federhalter 9 im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel als Haltebecher 9B ausgeführt, welcher am offenen Ende des Ven tilkörpers 3B in den Fluidkanal 7 eingepresst ist und die Rückstellfeder 14 zumin dest teilweise aufnimmt. Am Boden weist der Haltebecher 9B einem mittigen Durchlass 9.1 auf. Wie aus Fig. 5 weiter ersichtlich ist, stützt sich die Rückstellfe der 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Ende am Boden des Hal tebechers 9B und am anderen Ende an der Scheibe 16B ab. Zudem bildet das offene Ende des Haltebechers 9B einen Anschlag 9.2 aus, welcher die Öff nungsbewegung des Schließkörpers 10 begrenzt.

Wie aus Fig. 6 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dy namische Drossel IE im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Führungs kugeln 12 und eine als Spiralfeder ausgeführte Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 6 weiter er sichtlich ist, ist zwischen der Rückstellfeder 14 und den Führungskugeln 12 ein Kugelhalter 16 angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kugel halter 16 als Haltekapsel 16C ausgeführt, welche die Rückstellfeder 14 zumin dest teilweise aufnimmt und am Boden einen mittigen Durchlass 16.1 aufweist. Hierbei stützt sich die Rückstellfeder 14 an einem Ende auf einem als Halte scheibe 9A ausgeführten Federhalter 9 und am anderen Ende am Boden der Haltekapsel 16C ab. Der Federhalter 9 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem mittigen Durchlass 9.1 ausgeführt und am offenen Ende des Ventilkör pers 3B in den Fluidkanal 7 eingepresst. Wie aus Fig. 5 und 6 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dynamischen Drossel ID, IE in den dargestellten Ausführungsbeispielen je weils eine statische Drossel 2, welche eine dauerhafte Fluidverbindung zwischen dem Fluideinlass FE und dem Fluidauslass FA ausbildet. Wie aus Fig. 5 und 6 weiter ersichtlich ist, ist die statische Drossel 2 in den dargestellten Ausführungs beispielen jeweils im Boden des als hutförmige Hülse ausgebildeten Ventilkör pers 3B ausgebildet.

Wie aus Fig. 7 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dy namische Drossel 1F im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Führungs kugeln 12 und eine Magnetbaugruppe 19, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 7 weiter ersichtlich ist, ist der Kugelhal ter 16 als Haltehülse 16D aus einem ferromagnetischen Material ausgebildet. Hierbei stützt sich die Rückstellfeder 14 an einem Ende auf einem als Halte scheibe 9A ausgeführten Federhalter 9 und am anderen Ende an der Haltekugel 16A ab. Zudem ist im dargestellten Ausführungsbeispiel am offenen Ende des Ventilkörpers 3A eine Anschlagscheibe 16.5 mit einem mittigen Durchlass in den Fluidkanal 7 eingepresst. Die Anschlagscheibe 16.5 begrenzt die Öffnungsbewe gung des Schließkörpers 10.

Wie aus Fig. 1 bis 7 weiter ersichtlich ist, weist der Fluidkanal 7 der Ventilbau gruppe 1 bzw. der dynamischen Drossel 1A, 1B, IC, ID, I E, 1F in den darge stellten Ausführungsbeispielen zwischen dem Ventilsitz 5 und dem Fluidauslass FA jeweils einen zylinderförmigen Fluidkanalabschnitt 7A auf.

Wie aus Fig. 8 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dy namische Drossel IG im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Führungs kugeln 12 und eine als Spiralfeder ausgeführte Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 8 weiter er sichtlich ist, ist zwischen der Rückstellfeder 14 und den Führungskugeln 12 ein als Scheibe 16B ausgeführter Kugelhalter 16 mit einem mittigen Durchlass 16.1 angeordnet. Wie aus Fig. 8 weiter ersichtlich ist, ist der Federhalter 9 im darge stellten Ausführungsbeispiel als Haltebecher 9B ausgeführt, welcher am offenen Ende des Ventilkörpers 3C in den Fluidkanal 7 eingepresst ist und die Rückstell feder 14 zumindest teilweise aufnimmt. Am Boden weist der Haltebecher 9B ei- nem mittigen Durchlass 9.1 auf. Wie aus Fig. 8 weiter ersichtlich ist, stützt sich die Rückstellfeder 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Ende am Boden des Haltebechers 9B und am anderen Ende an der Scheibe 16B ab. Zu dem bildet das offene Ende des Haltebechers 9B einen Anschlag 9.2 aus, wel cher die Öffnungsbewegung des Schließkörpers 10 begrenzt. Wie aus Fig. 8 wei ter ersichtlich ist, weist der Fluidkanal 7 der Ventilbaugruppe 1 bzw. der dynami schen Drossel IG im dargestellten Ausführungsbeispiel im Gegensatz zu den in Fig. 1 bis 7 dargestellten dynamischen Drosseln 1A, 1B, IC, ID, IE, 1 F zwi schen dem Ventilsitz 5 und dem Fluidauslass FA einen gestuften Fluidkanalab schnitt 7B auf.

Wie aus Fig. 8 weiter ersichtlich ist, sind die Führungskugeln 12 im Bereich eines Übergangs 8 zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanal abschnitts 7B angeordnet. Wie aus Fig. 19 bis 22 ersichtlich ist, kann der Über gang 8 zwischen den verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalab schnitts 7B unterschiedliche Formen aufweisen, um ein gewünschtes Ventilver halten vorzugeben.

Wie aus Fig. 8 und 19 weiter ersichtlich ist, weist der Übergang 8A im dargestell ten Ausführungsbeispiel einen in Öffnungsrichtung linearen Verlauf mit zuneh mendem Öffnungsquerschnitt auf.

Wie aus Fig. 20 weiter ersichtlich ist, weist der Übergang 8B im dargestellten Ausführungsbeispiel einen in Öffnungsrichtung linearen Verlauf mit abnehmen dem Öffnungsquerschnitt auf.

Wie aus Fig. 21 weiter ersichtlich ist, weist der Übergang 8C im dargestellten Ausführungsbeispiel in Öffnungsrichtung bis zu einem Wendepunkt einen ge krümmten Verlauf mit abnehmendem Öffnungsquerschnitt und ab dem Wende punkt einen gekrümmten Verlauf mit zunehmendem Öffnungsquerschnitt auf.

Wie aus Fig. 22 weiter ersichtlich ist, weist der Übergang 8D im dargestellten Ausführungsbeispiel in Öffnungsrichtung bis zu einem Wendepunkt einen linea ren Verlauf mit abnehmendem Öffnungsquerschnitt und ab dem Wendepunkt ei nen linearen Verlauf mit zunehmendem Öffnungsquerschnitt auf. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ventilbaugruppe 1 bzw. die dy namische Drossel 1H im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Führungs kugeln 12 und eine als Spiralfeder ausgeführte Rückstellfeder 14, welche die Vorspannkraft FVS auf die Führungskugeln 12 bewirkt. Wie aus Fig. 9 weiter er sichtlich ist, ist zwischen der Rückstellfeder 14 und den Führungskugeln 12 ein als Scheibe 16B ausgeführter Kugelhalter 16 mit einem mittigen Durchlass 16.1 angeordnet. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, ist der Federhalter 9 im darge stellten Ausführungsbeispiel als Haltebecher 9B ausgeführt, welcher am offenen Ende des Ventilkörpers 3C in den Fluidkanal 7 eingepresst ist. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen nimmt der Haltebecher 9B im dargestellten Ausführungsbeispiel die Rückstellfeder 14, den Kugelhalter 16 und die Führungskugeln 12 vollständig und den Schließkörper 10 zumindest teilweise auf. Am Boden weist der Haltebecher 9B einem mittigen Durchlass 9.1 auf. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, stützt sich die Rückstellfeder 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Ende am Boden des Haltebechers 9B und am an deren Ende an der Scheibe 16B ab. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, weist der Fluidkanal 7 zwischen einem Ventilsitz 10.3, welcher am Fluideinlass FE ausgebildet ist, und dem Fluidauslass FA einen gestuften Fluidkanalabschnitt 7B auf.

Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, ist am Übergang zwischen verschiedenen Querschnitten des gestuften Fluidkanalabschnitts 7B ein weiterer Ventilsitz 5 ausgebildet, welcher mit einem als Dichtbuchse 10B ausgeführten Schließkörper 10 zusammenwirkt. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, weist der als Dichtbuch se 10B ausgeführte Schließkörper 10 eine Vertiefung und eine statische Drossel 2 auf. Im dargestellten geöffneten Zustand der Ventilbaugruppe 1 bzw. der dy namischen Drossel 1H ist in der Vertiefung ein weiterer als Kugel ausgeführter Schließkörper 18 angeordnet, welcher dichtend mit dem am Fluideinlass FE an geordneten Ventilsitz 10.3 zusammenwirkt, wenn sich im geschlossenen Zustand der Ventilbaugruppe 1 bzw. der dynamischen Drossel 1H über die statische Drossel 2 eine ungewollte Gegenströmung vom Fluidauslass FA zum Fluidein lass FE aufbaut. Wie aus Fig. 9 weiter ersichtlich ist, ist die statische Drossel 2 außermittig in der Dichtbuchse 10B angeordnet und bildet eine dauerhafte Fluid verbindung zwischen dem Fluideinlass FE und dem Fluidauslass FA aus, wel- eher durch die außermittige Anordnung nicht von dem weiteren Schließkörper 18 verschlossen werden kann.

Neben der beschriebenen Ausführung als Dichtkugel 10A oder Dichtbuchse 10B sind auch noch andere Ausführungsformen für den Schließkörper 10 möglich, wie aus Fig. 14 ersichtlich ist.

Bei dem in Fig. 14 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Schließkörper 10C einen Dichtbereich 10.1 und einen Führungsfortsatz 11 auf. Hierbei ist der Dichtbereich 10.1 im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kugelkalotte ausge führt, an welche der Führungsfortsatz 11 angeformt ist. Im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel weist der Führungsfortsatz 11 einen runden Querschnitt und ist als Kegel 11A ausgebildet. Alternativ kann der Führungsfortsatz 11 mit einem run den Querschnitt auch als Kegelstumpf oder Zylinder ausgeführt werden.

Wie aus Fig. 15 bis 18 weiter ersichtlich ist, kann der Führungsfortsatz 11 einen mehreckigen Querschnitt aufweisen. So zeigt Fig. 15 einen Führungsfortsatz 11B mit einem gleichseitigen dreieckigen Querschnitt. Fig. 16 zeigt einen Führungs fortsatz 11C mit einem quadratischen Querschnitt. Fig. 17 zeigt einen Führungs fortsatz HD mit einem regelmäßigen fünfeckigen Querschnitt. Fig. 18 zeigt einen Führungsfortsatz 11 E mit einem regelmäßigen sechseckigen Querschnitt. Hierbei bilden sich zwischen Außenflächen des Führungsfortsatzes 11 und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals 7 korrespondierende Kammern aus.

Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Anzahl der im Fluid kanal 7 angeordneten Führungskugeln 12 so gewählt, dass sich die Führungsku geln 12 in Umfangsrichtung gegenseitig abstützen. Alternativ können Positionie rungsmittel vorgesehen werden, welche jeweils eine Führungskugel 12 zumin dest teilweise aufnehmen und positionieren. So weist die in Fig. 12 dargestellte die Scheibe 16F drei Vertiefungen 16.3 als Positionierungsmittel auf, welche je weils eine Führungskugel 12 zumindest teilweise aufnehmen und positionieren. Wie aus Fig. 13 weiter ersichtlich ist, sind die Positionierungsmittel im dargestell ten Ausführungsbeispiel als in den Ventilkörper 3 eingebrachte axiale Haltenuten 16D ausgeführt, welche jeweils eine Führungskugel 12 zumindest teilweise auf- nehmen und positionieren. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Halte nuten 16G in den Ventilkörper 3 eingebracht.

Wie aus Fig. 15 bis 18 weiter ersichtlich ist, positionieren und nehmen die zwi- sehen Außenflächen des Führungsfortsatzes 11 und der seitlichen Begrenzung des Fluidkanals 7 ausgebildeten Kammern jeweils eine Führungskugel 12 zu mindest teilweise auf. So werden durch den in Fig. 15 dargestellten Führungs fortsatz 11 B drei Führungskugeln 12 positioniert. Durch den in Fig. 16 dargestell ten Führungsfortsatz 11C werden vier Führungskugeln 12, durch den in Fig. 17 dargestellten Führungsfortsatz HD werden fünf und durch den in Fig. 18 darge stellten Führungsfortsatz 11 E werden sechs Führungskugeln 12 positioniert.