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Patent Searching and Data


Title:
VALVE COMPRISING A SPEED NUT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/192931
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a valve (1) comprising an actuator (20), a lifting element (40), a first valve means (54) and a second valve means (56), the actuator (20) comprising an armature element (70) arranged so as to move inside said valve (1), the first valve means (54) and the second valve means (56) being arranged to move one relative to the other, a fluid flow being controllable depending on the position of the first valve means (54) relative to the position of the second valve means (56), and a lifting element (40) being provided which allows the armature element (70) to interact with at least one of said valve means (54, 56). According to the invention, a speed nut (30) is provided which has means (34, 36) that produce a backlash-free connection of the armature element (70) to the lifting element (40), by pretensioning during assembly.

Inventors:
MAHFOUDH, Samir (Rungsstrasse 1f, Buehl, 77815, DE)
REEB, Georg (Klosterfeldweg 2c, Buehl Eisental, 77815, DE)
Application Number:
EP2016/060392
Publication Date:
December 08, 2016
Filing Date:
May 10, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
F16K31/06; F16B2/02
Foreign References:
DE10343940A12005-04-14
DE102004030976A12006-01-19
DE102009004803A12009-07-23
EP2130730A22009-12-09
DE202006019860U12007-07-26
US5542225A1996-08-06
Other References:
None
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Claims:
Ventil (1) mit einem Aktor (20), einem Hubelement (40), einem ersten Ventilmittel (54) und einem zweiten Ventilmittel (56), wobei der Aktor (20) ein Ankerelement (70) aufweist, das beweglich innerhalb des Ventils (1) angeordnet ist, und wobei das erste Ventilmittel (54) und das zweite Ventilmittel (56) relativ zueinander beweglich angeordnet sind und abhängig von der Stellung des ersten Ventilmittels (54) zu der Stellung des zweiten Ventilmittels (56) ein Fluidstrom steuerbar ist, wobei ein Hubelement (40) vorgesehen ist, welches ein Zusammenwirken des Ankerelements (70) mit mindestens einem der Ventilmittel (54, 56) ermöglicht, dadurch

gekennzeichnet, dass eine Speed-Nut (30) vorgesehen ist, die Mittel (34, 36) aufweist, welche mittels Vorspannung bei der Montage eine spielfreie Verbindung des Ankerelements (70) mit dem Hubelement (40) bewirken.

Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speed-Nut (30) das Ankerelement (70) gegenüber dem Hubelement (40) vorspannt, wobei eine Bewegung des Ankerelements (70) relativ zu dem Hubelement (40) durch die Speed-Nut (30) im Wesentlichen verhindert wird.

Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speed-Nut (30) ein Basiselement (32) aufweist, an dem die Mittel (34, 36) zur axialen Vorspannung ausgebildet sind.

Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mittel (34, 36) zur axialen Vorspannung als Arretierungsmittel (34), das mit dem Hubelement (40) zusammenwirkt, und ein Mittel zur axialen Vorspannung als Spannelement (36), das mit dem Ankerelement (70) zusammenwirkt, ausgebildet ist.

5. Ventil (1) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch

gekennzeichnet, dass das Spannelement (36) mit einer ersten

Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsache, auf das Hubelement (40) und mit einer zweiten Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsachse, vorzugsweise entgegengesetzt der ersten

Kraftkomponente, auf das Ankerelement (70) wirkt 6. Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (32) der Speed-Nut (30) eine Ausnehmung aufweist, durch die das Hubelement (40) hindurchragt.

7. Ventil (1) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch

gekennzeichnet, dass zumindest ein Arretierungsmittel (34) und/oder

Spannelement (36) im Bereich der Ausnehmung des Basiselements (32) ausgebildet ist.

8. Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannelement (36) am Außenumfang des

Basiselements (32) ausgebildet ist.

9. Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannelement (36) durch einen umgebogenen

Randbereich (38) des Basiselements (32) gebildet ist, wobei im Querschnitt gesehen das Basiselement (32) und dessen umgebogener Randbereich (38) U-förmig ausgebildet sind.

10. Ventil (1) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch

gekennzeichnet, dass das Spannelement (36) umlaufend an dem

Basiselement (32) ausgebildet ist.

1 1 . Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannelement (36) als Federlasche ausgebildet ist.

12. Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (40) ein Rückhaltemittel (49) aufweist, das mit dem Arretierungsmittel (34) der Speed- Nut (30) zusammenwirkt, wobei insbesondere das Rückhaltemittel (49) als umlaufender Sägezahn ausgebildet ist.

13. Ventil (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (34, 36) zur Vorspannung in Umfangsrichtung des

Basiselements (32) gleichmäßig verteilt an dem Basiselement (32) angeordnet sind.

14. Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Basiselement (32) als Ring oder Hohlzylinder ausgebildet ist.

15. Ventil (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Speed-Nut (30), insbesondere mittels Stanz- Biegeverfahren, einstückig ausgebildet ist.

Description:
Beschreibung

Titel

Ventil mit einer Speed-Nut

Die Erfindung betrifft ein Ventil, zur Steuerung eines Fluidstroms, nach Gattung der unabhängigen Ansprüche.

Stand der Technik

Es sind bereits Ventile mit einem Aktor, einem Hubelement, einem ersten Ventilmittel und einem zweiten Ventilmittel, wobei der Aktor ein Ankerelement aufweist, welches beweglich innerhalb des Ventils angeordnet ist, bekannt. Auch ist bekannt, dass das erste und das zweite Ventilmittel relativ zueinander beweglich angeordnet sind und abhängig von der Stellung des ersten

Ventilmittels zu der Stellung des zweiten Ventilmittels ein Fluidstrom steuerbar ist. Ferner ist bekannt, dass das Ankerelement und das erste Ventilmittel durch ein Hubelement verbunden ist.

Offenbarung der Erfindung

Das erfindungsgemäße Ventil mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, dass es einfach und kostengünstig herstellbar ist. Auch ist von Vorteil, dass die Montage, bzw. die Herstellung des Ventils, insbesondere die

Verbindung des Ankerelements mit dem Hubelement durch die Speed-Nut einfach durchzuführen ist. Ferner ist von Vorteil, dass die Verbindung des Hubelements und des Ankerelements spielfrei ist.

Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Merkmale. Vorteilhaft ist, dass die Speed-Nut das Ankerelement gegenüber dem

Hubelement vorspannt. Die Vorspannung durch die Speed-Nut verhindert im Wesentlichen eine Bewegung des Ankerelements relativ zu dem Hubelement. Durch die Verhinderung einer relativen Bewegung des Ankerelements und des Hubelements kann der Fluidstrom durch das Ventil präziser geregelt werden.

Besonders vorteilhaft ist, dass die Speed-Nut ein Basiselement aufweist. An dem Basiselement ist mindestens eines der Mittel zur axialen Vorspannung ausgebildet. Das Basiselement ermöglicht eine bestmögliche Verteilung der Kräfte, die insbesondere durch die Vorspannung auftreten.

Eine besondere Ausbildung wird dadurch erzielt, dass ein Mittel zur axialen Vorspannung als Arretierungsmittel, das mit dem Hubelement zusammenwirkt, und ein Mittel zur axialen Vorspannung als Spannelement, das mit dem

Ankerelement zusammenwirkt, ausgebildet sind. Die Ausbildung der Mittel als Arretierungsmittel und als Spannelement ermöglicht eine spielfreie Verbindung des Hubelements und des Ankerelements, insbesondere durch eine

Vorspannung der Mittel durch beispielsweise Komprimierung bei der Montage.

Vorteilhaft ist, dass das Spannelement mit einer ersten Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsache, auf das Hubelement wirkt. Mit einer zweiten Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsachse, vorzugsweise entgegengesetzt der ersten Kraftkomponente, wirkt das Spannelement auf das Ankerelement. Insbesondere tragen die beiden Kraftkomponenten, die zueinander entgegengesetzt wirken vorteilhaft zu der spielfreien Anordnung des Ankerelements und des Hubelements durch die Speed-Nut bei.

Als vorteilhaft ist anzusehen, dass das Basiselement der Speed-Nut eine Ausnehmung aufweist, durch die das Hubelement hindurchragt. Die

Ausnehmung ermöglicht eine einfache radiale Anordnung der Speed-Nut an dem Hubelement.

Von Vorteil ist, dass zumindest ein Arretierungsmittel und/oder Spannelement im Bereich der Ausnehmung des Basiselements ausgebildet ist. Eine solche Ausbildung ermöglicht eine bestmögliche Kraftverteilung. Weiter wird durch diese Ausbildung die Montage, bzw. die Herstellung des Ventils vereinfacht.

Vorteilhaft ist, dass zumindest ein Spannelement am Außenumfang des

Basiselements ausgebildet ist. Die Anordnung eines Spannelements am

Außenumfang des Basiselements hat den Vorteil, dass die Kraft zwischen dem Spannelement und weiteren Mitteln über das Basiselement, insbesondere gleichmäßig, verteilt wird.

Besonders vorteilhaft ist, dass zumindest ein Spannelement durch einen umgebogenen Randbereich des Basiselements gebildet ist. Der Querschnitt des Basiselements und dessen umgebogener Randbereich sind U-förmig

ausgebildet. Ein entsprechend ausgebildetes Spannelement stellt ein einfach umzusetzendes Federelement dar, welches durch die Vorspannung bei der Montage die spielfreie Verbindung ermöglicht.

Ferner ist als vorteilhaft anzusehen, dass das Spannelement umlaufend an dem Basiselement ausgebildet ist. Die umlaufende Ausbildung des Spannelements ermöglicht eine bestmögliche Verteilung der Kräfte zwischen dem Hubelement und dem Ankerelement.

Vorteilhaft ist, dass zumindest ein Spannelement als Federlasche ausgebildet ist. Federlaschen ermöglichen eine definierte Vorspannung und sind einfach und kostengünstig umsetzbar. Auch ist eine Speed- Nut mit Federlaschen als

Spannelement einfach montierbar und herstellbar.

Von Vorteil ist, dass das Hubelement ein Rückhaltemittel aufweist. Das

Rückhaltemittel wirkt mit dem Arretierungsmittel der Speed-Nut zusammen. Die Ausbildung eines Rückhaltemittels an dem Hubelement ermöglicht eine einfache Montage der Speed-Nut. Auch wird eine definierte Positionierung der Speed-Nut gegenüber dem Hubelement ermöglicht. Das Rückhaltemittel ermöglicht ferner eine präzise Vorspannung. Ferner ist insbesondere vorteilhaft, dass das

Rückhaltemittel als umlaufender Sägezahn ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft ist, dass die Mittel zur Vorspannung in Umfangsrichtung des Basiselements gleichmäßig verteilt an dem Basiselement angeordnet sind. Die gleichmäßige Verteilung der Mittel zur Vorspannung bewirkt eine

gleichmäßige Kraftverteilung. Auch ist die Anordnung des Basiselements gegenüber dem Hubelement und dem Ankerelement vereinfacht, da

insbesondere ein Kippen relativ zu dem Hubelement und/oder dem

Ankerelement vermieden werden kann.

Vorteilhaft ist, dass das Basiselement als Ring oder Hohlzylinder ausgebildet ist. Die Ausbildung als Ring oder Hohlzylinder ist einfach herstellbar. Auch ist die

Form bei einer zylinderförmigen Ausbildung des Ankerelements und/oder Hubelements vorteilhaft.

Besonders vorteilhaft, dass die Speed-Nut, insbesondere mittels Stanz- Biegeverfahren, einstückig ausgebildet ist. Durch die einstückige Ausbildung kann die Speed-Nut einfach und kostengünstig hergestellt werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 ein Ventil,

Figur 2 eine allgemein im Stand der Technik bekannte Speed-Nut, Figur 3 eine Schnittansicht durch eine im Stand der Technik bekannte Speed-

Nut, ein Hubelement und ein Ankerelement,

Figur 4 eine Speed-Nut, ein Ankerelement, ein Hubelement und ein erstes Ventilmittel eines erfindungsgemäßen Ventils,

Figur 5 eine erste Ausführungsform der Speed-Nut mit Mitteln zur Vorspannung,

Figur 6 eine Schnittansicht durch eine schematische Speed-Nut, einem

Ankerelement, ein Hubelement und einem ersten Ventilmittel für ein

erfindungsgemäßes Ventil, Figur 7 und Figur 8 eine weitere Ausführungsform und

Figur 9 und 10 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.

In Figur 1 ist ein Ventil 1 dargestellt. Das Ventil 1 steuert, bzw. regelt einen Fluidstrom. Das Ventil 1 weist einen Steuerbereich 10 und einen

Durchströmungsbereich 50 auf. Das Ventil 1 weist im Durchströmungsbereich 50 ein Ventilgehäuse 52 auf. Das Ventilgehäuse 52 umfasst einen ersten Anschluss 58 und einen zweiten Anschluss 59. Die Anschlüsse 58, 59 können als Einlass und/oder Auslass für das Fluid ausgebildet sein.

Die Anschlüsse 58, 59 können beispielsweise mit einem Kühlkreislauf eines Fahrzeugs verbunden werden. Der Fluidstrom kann insbesondere durch die Kühlflüssigkeit in einem Kühlkreislauf gebildet werden. Durch das Ventil 1 kann die Strömung eines Fluids in dem Kühlkreislauf unterbrochen oder die

Durchströmung, insbesondere die Durchströmungsmenge, geregelt werden.

Zur Regelung, bzw. Steuerung des Fluidstroms sind innerhalb des

Ventilgehäuses 52 ein erstes Ventilmittel 54 und ein zweites Ventilmittel 56 vorgesehen. Abhängig von der Stellung des ersten Ventilmittels 54 zu der Stellung des zweiten Ventilmittels 56 wird die Durchströmung des Ventils 1 geregelt. Das Ventil 1 weist im Steuerbereich 1 ein Polgehäuse 12 auf. Innerhalb des

Polgehäuses 12 ist ein Aktor 20 angeordnet. Der Aktor 20 umfasst ein

Wicklungselement 22 und ein beweglich angeordnetes Ankerelement 70. Das Ankerelement 70 weist Elemente, insbesondere Magnete, auf, die mit einem Magnetfeld zusammenwirken. Durch die Bestromung des Wicklungselements 22 wird ein Magnetfeld erzeugt, welches das Ankerelement 70 anzieht oder abstößt.

Die Anziehung oder Abstoßung durch das Magnetfeld führt zu einer Bewegung des Ankerelements 70 innerhalb des Polgehäuses 12. Der Magnetanker 70 ist innerhalb einer Ankerführung 14 angeordnet und wird in Längsrichtung des Ventils 1 durch die Ankerführung 14 geführt. Die Ankerführung 14 kann insbesondere als Gleitlager ausgebildet sein. Zwischen dem Durchströmungsbereich 50 und dem Steuerbereich 10 ist eine Lagerbuchse 80 angeordnet. Die Lagerbuchse 80 weist eine Ausnehmung 82 auf. Innerhalb der Ausnehmung 82 ist ein Hubelement 40 vorgesehen. Das Hubelement 40 überträgt die Bewegung des Ankerelements 70 an das erste Ventilmittel 54. Das Hubelement 40 ist gegenüber der Lagerbuchse 80, dem Polgehäuse 12 und dem Wicklungselement 22 in Längsrichtung des Ventils 1 beweglich angeordnet. Die Lagerbuchse 80 führt das Hubelement 40 in

Längsrichtung des Ventils 1, insbesondere in Bewegungsrichtung des

Hubelements 40. Das Hubelement 40 ist vorzugsweise aus einem Kunststoff ausgebildet.

Zwischen dem Polgehäuse 12 und dem Ventilgehäuse 52 ist eine

Anschlussplatte 60 angeordnet. Zur Abdichtung des Polgehäuses 120 ist zwischen dem Polgehäuse 12 und der Anschlussplatte 60 ein Dichtelement 62, insbesondere ein O-Ring Dichtelement 62 vorgesehen. Die Anschlussplatte 60 weist eine Ausnehmung auf, in die die Lagerbuchse 80 eingreift. Vorzugsweise wird die Lagerbuchse 80 durch einen Formschluss oder einen Kraftschluss innerhalb der Ausnehmung der Anschlussplatte 60 arretiert.

Innerhalb des Durchströmungsbereichs 50, auf der dem Durchströmungsbereich 50 zugewandten Seite der Anschlussplatte 60 ist eine Dichtmanschette 64 vorgesehen. Die Dichtmanschette 64 ist aus einem elastischen Material, insbesondere einem Kunststoff ausgebildet. Die Dichtmanschette 64 verhindert das Eindringen von Partikel, insbesondere Fremdkörper, die in dem Fluid enthalten sind, entlang des Hubelements 40 während der translatorische Bewegung des Hubelements 40. Die Dichtmanschette 64 weist eine Dichtlippe auf, die insbesondere an dem Hubelement 40 anliegt und Fremdkörper von dem Hubelement 40 abstreift.

Zwischen der Lagerbuchse 80 und dem beweglich angeordneten Ankerelement 42 ist ein Rückstellelement 26, insbesondere eine Rückstellfeder vorgesehen. Das Rückstellelement 26 wirkt insbesondere der Bewegung durch das

Magnetfeld entgegen. Wirkt kein Magnetfeld auf den Ankerelement 70, so bewegt das Rückstellelement 26 den Ankerelement 70 in eine definierte Stellung. Gemäß Figur 1 wird der Magnetanker 70 von der Lagerbuchse 80 weg bewegt.

Das Hubelement 40 weist eine Entlüftungsbohrung 42 auf. Die

Entlüftungsbohrung 42 verläuft vollständig entlang der Längsachse des

Hubelements 40 innerhalb des Hubelements 40. Die Entlüftungsbohrung 42 stellt eine Verbindung zwischen dem Steuerbereich 10 und dem

Durchströmungsbereich 50 dar. Die Entlüftungsbohrung 42 ermöglicht ein Druckausgleich, bzw. eine Entlüftung des Steuerbereichs 10 gegenüber dem Durchströmungsbereich 50 und umgekehrt. Durch die Entlüftungsbohrung 42 kann das Fluid vom Steuerbereich 10 zum Durchströmungsbereich 50 und umgekehrt strömen. Es sind jedoch auch andere Vorrichtungen zur Entlüftung des Steuerbereichs möglich.

Ferner ist in dem Ventil 1 eine Speed-Nut 30 vorgesehen. Die Speed-Nut 30 dient zur Befestigung des Ankerelements 70 an dem Hubelement 40, und umgekehrt.

In Figur 2 ist eine allgemein im Stand der Technik bekannte Speed-Nut 300 dargestellt.

In Figur 3 ist eine Schnittansicht durch die im Stand der Technik bekannte Speed-Nut 300, ein Hubelement 400 und ein Ankerelement 700 dargestellt. Durch die Formgebung der Speed-Nut 300 gemäß dem Stand der Technik ist eine spielfreie Fixierung des Ankerelements 70, 700 an der Hubstange 40, 400 nur eingeschränkt bzw. sehr aufwendig umsetzbar. Insbesondere führt eine spielbehaftete Verbindung zwischen dem Ankerelement 700 und dem

Hubelement 400 zu einer relativen Bewegung des Ankerelements 700 gegenüber dem Hubelement 400 und somit zu einer Beeinträchtigung der Funktion des Ventils 1.

In Figur 4 ist eine Speed-Nut 30, ein Ankerelement 70, ein Hubelement 40 und ein erstes Ventilmittel 54 eines erfindungsgemäßen Ventils 1 dargestellt. Das Hubelement 40 verbindet das erste Ventilmittel 54 mit dem Ankerelement 70. Eine Bewegung des Ankerelements 70 aufgrund eines durch das Wicklungselement 22 erzeugten Magnetfelds wird mittels des Hubelements 40 von dem Ankerelement 70 auf das erste Ventilmittel 54 übertragen.

Das Hubelement 40 ist vorzugsweise zylinderförmig ausgeführt. Das Hubelement 40 umfasst drei Bereiche 44, 46 und 48. Der erste Bereich 44 des Hubelements 40 weist einen ersten Durchmesser auf. An dem ersten Bereich des

Hubelements 40 ist das erste Ventilmittel 54 angeordnet. Insbesondere sind das erste Ventilmittel 54 und das Hubelement 40 einteilig ausgebildet. Im montierten Zustand dient der erste Bereich 44 des Hubelements 40 zur Führung des Hubelements 40. Der erste Bereich des Hubelements 40 ist innerhalb der Lagebuchse 80 in dem Ventil 1 angeordnet. Der Durchmesser des Hubelements 40 im ersten Bereich 44 ist kleiner als der Durchmesser der Ausnehmung 82 der Lagebuchse 80. Zwischen dem Hubelement 40 und der Oberfläche der

Ausnehmung 82 der Lagerbuchse 80 besteht ein minimaler Abstand, der ein einfaches Gleiten des Hubelements 40 gegenüber der Lagerbuchse 80 ermöglicht.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Lagerbuchse 80 als Gleitlager ausgebildet, wobei insbesondere das Fluid das Gleitmittel bildet.

Der zweite Bereich 46 des Hubelements 40 weist einen geringeren Durchmesser bzw. Umfang als der erste Bereich 44 des Hubelements 40 auf. Aufgrund des geringeren Durchmessers des Hubelements 40 im ersten Bereich 46 gegenüber dem Durchmesser des Hubelements 40 im zweiten Bereich 44 wird ein Absatz, bzw. ein Anschlag 45 ausgebildet. Der Absatz, bzw. Anschlag 45 ist

insbesondere umlaufend um das Hubelement 40 ausgebildet. Im dritten Bereich 48 des Hubelements 40 sind an dem Hubelement 40 Rückhaltemittel 49 ausgebildet. Die Rückhaltemittel 49 sind insbesondere sägezahnförmig ausgebildet. Vorzugsweise ist das Rückhaltemittel 49 umlaufend um das

Hubelement 40 ausgebildet.

Das Ankerelement 70 weist Elemente auf und/oder wird durch Elemente gebildet die mit einem Magnetfeld zusammenwirken. Insbesondere sind solche Elemente, Magnete oder Ferrite. Der Ankerelement 70 ist im Wesentlichen zylinderförmig mit einem kegelstumpfförmigen Ende ausgebildet. Das kegelstumpfförmige Ende ist dem ersten Ventilmittel 54 zugerichtet. Insbesondere ist das kegelstumpfförmige Ende korrespondierend zu einem kegelstumpfförmigen Teil der Ausnehmung 82 der Lagebuchse 80 ausgebildet. Die Lagerbuchse 80 kann insbesondere die Bewegung des Ankerelements in Längsrichtung des Ventils 1 beschränken.

Ferner weist das Ankerelement 70 eine Ausnehmungen 72 auf. Die

Ausnehmungen 72 verläuft in Längsrichtung des Ankerelements 70. Innerhalb der Ausnehmung 72 ist das Hubelement 40 angeordnet. Die Ausnehmungen 72 weist einen ersten Bereich 74 auf. Der Durchmesser der Ausnehmung 72 ist im ersten Bereich 74 größer als im zweiten Bereich 76. Insbesondere ist der Durchmesser bzw. die Größe der Ausnehmung 72 im zweiten Bereich 76 geringfügig größer als der Durchmesser des Hubelements 40 im zweiten Bereich 46. Durch die unterschiedliche Größe, bzw. durch die unterschiedlichen

Durchmesser der Ausnehmungen 72 in dem ersten Bereich 74 und dem zweiten Bereich 76 wird ein Absatz, bzw. ein Anschlag 78 ausgebildet. Der Anschlag 78 ist insbesondere umlaufend ausgebildet.

Der Anschlag 78 des Ankerelements 70 wirkt mit dem Anschlag 45 des

Hubelements 40 zusammen. Durch die Absätze, bzw. Anschläge 78, 45 wird eine relative Verschiebung des Ankerelements 70 gegenüber dem Hubelement 40 in Richtung des ersten Ventilmittels 54 verhindert. Der Anschlag 45 bildet somit einen Anschlag für das Ankerelement 70 entlang der Längsachse des Hubelements 40 in Richtung des ersten Ventilmittels 54.

Die Speed-Nut 30 eines erfindungsgemäßen Ventils 1 ist im dritten Bereich 48 des Hubelements 40 angeordnet. Die Speed-Nut 30 ermöglicht mit ihren Mitteln 34, 36 zur Vorspannung eine im Wesentlichen spielfreie Verbindung, bzw. eine im Wesentlichen spielfreie Fixierung/Anordnung des Ankerelements 70 an dem Hubelement 40. Eine Speed-Nut 30 mit Mitteln 34, 36 zur Vorspannung ermöglicht einen auf Dauer vorgespannten Sitz der Speed-Nut 30 zwischen der Hubstange 40 und dem Ankerelement 70. Die spielfreie Verbindung wird insbesondere durch Mittel, vorzugsweise ein elastisches Element, insbesondere ein Spannelement 36, vorzugsweise ein Federelement erzeugt. In Figur 5 ist eine erfindungsgemäße Speed-Nut 30 mit Mitteln 34, 36 zur Vorspannung dargestellt. Die Speed- Nut weist ein Basiselement 32 auf. Das Basiselement 32 ist insbesondere als Ring oder zylinderförmig ausgebildet. Das Basiselement 32 der Speed-Nut 30 weist eine Ausnehmung auf. An dem

Basiselement 32 der Speed-Nut 30 sind die Mittel 34, 36 zur Vorspannung ausgebildet. Die Mittel 34, 36 zur Vorspannung wirken mit einer ersten

Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsachse des Hubelement 40, auf das Hubelement 40 und mit einer zweiten Kraftkomponente, insbesondere parallel zur Längsachse des Hubelement 40, auf das Ankerelement 70. Die erste Kraftkomponente und die zweite Kraftkomponente wirken entgegengesetzt zueinander parallel zur Längsachse des Hubelements 40.

Eines der Mittel zur axialen Vorspannung ist ein Arretierungsmittel 34. Das Arretierungsmittel 34 wirkt mit dem Hubelement 40, insbesondere im dritten Bereich 48 des Hubelements 40 mit dem Hubelement 40 zusammen. Das Arretierungsmittel 34 ist insbesondere als Federlasche ausgebildet, wobei das freie Ende 35 der Federlasche scharfkantig ausgeformt ist. Das freie Ende 35 der Felderlasche wirkt mit dem Rückhaltemittel 49 des Hubelements 40 zusammen. Insbesondere greift das freie Ende 35 der Federlasche in das Rückhaltemittel 49, vorzugsweise die Sägezähne des Rückhaltemittels 49 ein. Durch das Eingreifen des freien Endes des Arretierungsmittels 34 in das Rückhaltemittel 49 wird eine Arretierung der Speed-Nut 30 in axialer Richtung des Hubelements 40 erreicht. Die Speed-Nut 30 und der Anschlag 45 des Hubelements 40 verhindern eine Relativbewegung des Ankerelements 70 gegenüber dem Hubelement 40. Durch die Vorspannung der Speed-Nut 30 sind das Hubelement 40 und das

Ankerelement 70 spielfrei miteinander verbunden. Die Speed-Nut wird bei der Montage in axialer Richtung komprimiert. Anschließend wird die Speed-Nut 30 an dem Hubelement 40 und dem Ankerelement 70 angeordnet, bzw. fixiert. Die Komprimierung hat die Vorspannung zur Folge. Die Speed-Nut 30 wird überdrückt bis eine Einrastung in dem Rückhaltemittel 49 des Hubelements 40 erfolgt.

Die Arretierungsmittel 34 sind im Bereich der Ausnehmung des Basiselements 32 an dem Basiselement 32 ausgebildet, bzw. angeordnet. Die Arretierungsmittel 34 sind in Umfangsrichtung der Ausnehmung gleichverteilt angeordnet. Die Arretierungsmittel 34 sind mit einem spitzen Winkel zu der Oberfläche des Basiselements 33 an dem Basiselement 32 angeordnet. Vorzugsweise sind das Basiselement 33 und die Arretierungsmittel 34 einstückig ausgebildet.

Insbesondere weist die Speed-Nut gemäß Figur 5 vier Arretierungsmittel 34 auf.

Zumindest eines der Mittel zur axialen Vorspannung ist als Spannelement 36 ausgebildet. Das Spannelement 36 kann elastisch verformt werden, und wirkt dieser Verformung mit einer Kraft entgegen. Insbesondere wird bei der Montage der Speed-Nut 30 an dem Hubelement 40 das Spannelement 36 verformt, bzw. komprimiert, wodurch dieses der Verformung entgegenwirkt und für eine

Vorspannung zwischen dem Ankerelement 70 und dem Hubelement 40 sorgt.

In Figur 6 ist eine Schnittansicht durch eine Speed-Nut 30, einem Ankerelement 70 und ein Hubelement 40 ein erfindungsgemäßes Ventil 1 gezeigt. Die Speed- Nut 30 der Figur 6 entspricht der Speed-Nut 30 der Figur 5. Das Spannelement 36 der Speed-Nut 30 wird durch einen umgebogenen Randbereich des

Basiselements 32 gebildet. Entsprechend sind bei einer Betrachtung des Querschnitts der Speed-Nut 30 das Basiselement 32 und der Randbereich 38 U- förmig ausgebildet. Durch die U-förmig Ausbildung wird eine Federwirkung des Spannelements 36 erreicht. Ein im Querschnitt betrachtetes U-förmiges Element weist zwei Schenkel und einen gebogenen Teil, der die beiden Schenkel miteinander verbindet, auf. Einer der Schenkel wird durch das Basiselement 32 gebildet. Den gebogenen Teil und der weitere Schenkel wird durch das

Spannelement 36 gebildet. Das Spannelement 36 liegt vorteilhaft mit einem Schenkel an dem Ankerelement an. Somit wird die Kraft auf einen möglichst großen Bereich verteilt.

Wird die Speed-Nut montiert und bei der Montage elastisch verformt, so wirkt sie durch die U-förmig Ausbildung des Spannelements 36 der Verformung mit einer Kraft entgegen. Diese Kraft führt zu einer ersten Kraftkomponente, die insbesondere parallel zur Längsachse auf das Hubelement 40 wirkt sowie zu einer zweiten Kraftkomponente, die insbesondere parallel zur Längsachse auf das Ankerelement 70 wirkt. Die Speed-Nut 30 Ausführungen gemäß den Figuren 5, 7 und 9 unterscheiden sich insbesondere in der Ausbildund des Spannelements 36. Die Elemente mit gleichen Bezugszeichen weisen eine ähnliche, bzw. gleiche Funktion oder Anordnung auf, wenn die Anordnung oder Funktion im Folgenden nicht beschrieben ist.

In Figur 7 und Figur 8 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das Basiselement 32 der Speed-Nut 30 weist eine Ausnehmung auf. Im Bereich der Ausnehmung des Basiselements 32 sind Mittel, insbesondere die

Arretierungsmittel 34 angeordnet. Die Arretierungsmittel 34 wirken mit dem

Rückhaltemittel 49 des Hubelements 40 zusammen. Die Arretierungsmittel 34 sind mit einem spitzen Winkel zu der Oberfläche des Basiselements 33 an dem Basiselement 32 angeordnet. Vorzugsweise sind das Basiselement 33 und die Arretierungsmittel 34 einstückig ausgebildet. Die Arretierungsmittel 34 weißen an ihren freien Enden eine korrespondierend zu dem Rückhaltemittel 49 des

Hubelements 40 ausgebildete Form auf. Insbesondere entspricht die Form der Arretierungsmittel 34 gemäß Figur 5.

Ferner ist am Basiselement 32 der Speed-Nut 30 ein Mittel 36, insbesondere ein Spannelement 36 ausgebildet. Das zumindest ein Spannelement 36 ist am

Außenumfang des Basiselements 32 ausgebildet. Das Spannelement 36 ist als Federlasche 36 ausgebildet. Die Federlasche 36 weist ein freies Ende auf. Das freie Ende zeigte in radialer Richtung von dem Basiselement 32 weg. Ferner weist die Federlasche 36 einen Winkel zur Oberfläche des Basiselements 32 auf. Die Federlasche 36 sorgt für eine Vorspannung des Ankers 70 gegenüber dem

Hubelement 40. Insbesondere weist die Speed-Nut gemäß Figur 7 und Figur 8 vier Arretierungsmittel und sieben Felderlaschen 36 auf.

In Figur 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das Basiselement 32 sowie die Arretierungsmittel 34 entsprechend im Wesentlichen dem Basiselement 32 und dem Arretierungsbild 34 gemäß Figur 5, 6, 7 und 8. An dem Basiselement 32 sind Mittel zur Vorspannung angeordnet. Die Mittel sind insbesondere als Spannelemente 36 ausgebildet, wobei die Spannelemente 36 im Bereich der Ausnehmung an dem Basiselement 32 ausgebildet sind. Die Spannelemente 36 sind als Felderlaschen ausgebildet. Die Felderlaschen 36 weisen ein freies Ende 37, das im montierten Zustand in Richtung des

Ankerelements 70 zeigt auf. Vorzugsweise berührt die Speed-Nut das

Ankerelement 70 nur über die freien Enden 37 der Felderlaschen 36. Zumindest eine Felderlasche 36 ist in Umfangsrlchtung zwischen zwei Arretierungsmittel 34 angeordnet. Insbesondere weist die Speed-Nut gemäß Figur 9 vier

Arretierungsmittel und vier Felderlaschen 36 auf. Die Federlaschen 36 weisen in Umfangsrlchtung einen gleichmäßigen Abstand auf. Die Federlaschen 36 zeigen in Richtung Hubelement 40.