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Patent Searching and Data


Title:
VEHICLE COMPONENT AND METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/158482
Kind Code:
A1
Abstract:
Vehicle component (200) having a sensor device (201) and having a controllable damper device (1) for damping a movable door device (50). The sensor device (201) comprises a sensor means (211) for detecting a characteristic parameter for an obstacle in a movement area of the door device (50). The damper device (1) can be actuated in a manner which is dependent on the parameter. Here, a monitoring device (202) is provided which, in order to detect a characteristic parameter for a manipulation of the vehicle (100), for example damage of a vehicle external shell or removal of a vehicle interior compartment, is operatively connected to the sensor device (201), in order for it to be possible for the latter to be interrogated (1).

Inventors:
BATTLOGG, Stefan (Nummer 166, 6771 St. Anton i.M., 6771, AT)
Application Number:
EP2019/053330
Publication Date:
August 22, 2019
Filing Date:
February 11, 2019
Export Citation:
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Assignee:
INVENTUS ENGINEERING GMBH (Nummer 181, A - 6771 St. Anton i.M., A - 6771, AT)
International Classes:
B60R25/30; E05F15/41; E05F15/53; G08B13/194; B60R25/10
Foreign References:
DE102012013065A12014-01-02
DE102013102951A12014-09-25
DE102015119505A12017-01-26
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BSB PATENTANWÄLTE SCHÜTTE & ENGELEN PART MBB (Am Markt 10, Oelde, 59302, DE)
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Claims:
Ansprüche :

1. Fahrzeugkomponente (200) mit wenigstens einer

Sensoreinrichtung (201) und mit wenigstens einer

steuerbaren Dämpfereinrichtung (1) zum Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung (50),

wobei die Sensoreinrichtung (201) wenigstens ein

Sensormittel (211) zur Erfassung wenigstens einer

charakteristischen Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung (50) umfasst und wobei die Dämpfereinrichtung (1) in Abhängigkeit der Kenngröße ansteuerbar ist,

gekennzeichnet durch wenigstens eine

Überwachungseinrichtung (202), welche zur Erfassung

wenigstens eines charakteristischen Parameters für eine Manipulation des Fahrzeugs (100), zum Beispiel eine

Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut oder eine Entnahme einer Fahrzeuginnenkomponente, wenigstens teilweise mit der Sensoreinrichtung (201) wirkverbunden ist, um diese abrufen zu können.

2. Fahrzeugkomponente (200) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Sensoreinrichtung (201) wenigstens einen

Bildsensor (221) zur Erfassung der charakteristischen

Kenngröße für das Hindernis und/oder des charakteristischen Parameters für die Manipulation umfasst.

3. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202)

wenigstens eine Kameraeinrichtung (203) zur Aufnahme, insbesondere auch zur Speicherung, von Bilddaten aus wenigstens einem Bereich des Fahrzeugs (100) und/oder der Umgebung des Fahrzeugs (100) umfasst.

4. Fahrzeugkomponente (200) nach den beiden vorhergehenden Ansprüchen, wobei der Bildsensor (221) der

Sensoreinrichtung (201) wenigstens teilweise einen

Bildsensor (221) für die Kameraeinrichtung (203) zur

Verfügung stellt.

5. Fahrzeugkomponente (200) nach Anspruch 3, wobei die

Kameraeinrichtung (203) in Abhängigkeit des

charakteristischen Parameters steuerbar und insbesondere aktivierbar und/oder deaktivierbar ist.

6. Fahrzeugkomponente (200) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Kameraeinrichtung (203) derart steuerbar ist, dass aufgenommene Bilddaten verworfen werden, wenn

innerhalb eines definierten Zeitfensters keine Manipulation erkannt wird und/oder Bilddaten aus einem definierten

Zeitfenster dauerhaft gespeichert werden, wenn eine

Manipulation erkannt wird.

7. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, in Abhängigkeit des

charakteristischen Parameters wenigstens einen Alarm auszugeben .

8. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) in wenigstens einem Sparmodus mit einer verringerten

Überwachungsintensität und/oder in wenigstens einem

Leistungsmodus mit einer erhöhten Überwachungsintensität betreibbar ist.

9. Fahrzeugkomponente (200) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, den Sparmodus und/oder Leistungsmodus in Abhängigkeit wenigstens einer Parkposition des Fahrzeugs (100) und/oder in Abhängigkeit wenigstens einer Benutzereingabe und/oder in Abhängigkeit wenigstens einer Überwachungsdauer einzustellen.

10. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der beiden

vorhergehenden Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, in Abhängigkeit des charakteristischen Parameters aus dem Sparmodus in den Leistungsmodus zu wechseln.

11. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, zur Verringerung der

Überwachungsintensität im Sparmodus die Sensoreinrichtung (201) nur zu einem bestimmten Teil und/oder mit einer verringerten Frequenz und/oder mit einer verringerten Dauer abzurufen .

12. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vier vorhergehenden Ansprüche, wobei im Sparmodus durch die

Überwachungseinrichtung (202) wenigstens ein

Erschütterungssensor (231) und/oder wenigstens ein

Geräuschsensor (241) der Sensoreinrichtung (201) abrufbar ist .

13. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, den von der Sensoreinrichtung (201), insbesondere vom Erschütterungssensor (231) und/oder Geräuschsensor (241), erfassten Parameter anhand wenigstens eines Filters zu bearbeiten.

14. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, wenigstens einen

Aufladevorgang eines elektrischen Energiespeichers für einen Fahrantrieb des Fahrzeugs zu erkennen und als wenigstens eine Folge der Erkennung den Leistungsmodus einzustellen .

15. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Sensoreinrichtung (201) zur Erfassung des charakteristischen Parameters wenigstens einen Sensor (204) aus einer Gruppe von Sensoren (204) aufweist, wobei die Gruppe einen Bildsensor (221), Annäherungssensor, Erschütterungssensor (231), Geräuschsensor (241),

Ultraschallsensor, Infrarotsensor, Wärmesensoren,

Radarsensor, Bewegungssensor, Kraftsensor, Drucksensor, Dehnungssensor, Drehwinkelsensor (12),

Beschleunigungssensor, Schwingungssensor .

16. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Dämpfereinrichtung (l)dazu geeignet und ausgebildet ist, anhand des Sensormittels (211) wenigstens ein Maß für eine Änderungsgeschwindigkeit (20) der Bewegungsgeschwindigkeit (22) der Türeinrichtung (50) zu ermitteln und bei einer Änderungsgeschwindigkeit (20) über einen vorbestimmten Grenzwert (23) hinaus von einer derzeit eingestellten geringeren Dämpfung (24) auf eine größere Dämpfung (25) umzuschalten.

17. Fahrzeugkomponente (200) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Überwachungseinrichtung (202) dazu geeignet und ausgebildet ist, das mit dem Sensormittel (211) erfasste Maß für eine Änderungsgeschwindigkeit (20) der

Bewegungsgeschwindigkeit (22) der Türeinrichtung (50) als Parameter für eine Manipulation auszuwerten und bei geschlossener Türeinrichtung (50) eine

Änderungsgeschwindigkeit (20) über einen vorbestimmten Grenzwert (23) hinaus als eine Manipulation zu erkennen.

18. Fahrzeugkomponente (200) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, wobei die Dämpfereinrichtung (1) wenigstens ein magnetorheologisches Fluid als Arbeitsfluid und wenigstens ein elektrisch einstellbares und seinen eingestellten

Zustand stromlos haltendes magnetorheologisches

Dämpfungsventil (5) umfasst, um über eine elektrische

Einstellung des Dämpfungsventils (5) eine

Dämpfungseigenschaft der Dämpfereinrichtung (1)

bedarfsweise dauerhaft einzustellen.

19. Verfahren zum Betreiben einer Fahrzeugkomponente (200) mit wenigstens einer Sensoreinrichtung (201) und mit wenigstens einer steuerbaren Dämpfereinrichtung (1) zum Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung (50), wobei die Sensoreinrichtung (201) wenigstens ein Sensormittel (211) umfasst und wobei mit dem Sensormittel (211) wenigstens eine

charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung (50) erfasst wird und wobei die Dämpfereinrichtung (1) in Abhängigkeit der

Kenngröße angesteuert wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass mit der Sensoreinrichtung (201), insbesondere mit dem Sensormittel, wenigstens ein charakteristischer Parameter für eine Manipulation des Fahrzeugs (100), zum Beispiel eine Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut oder eine

Entnahme einer Fahrzeuginnenkomponente, erfasst und

wenigstens einer Überwachungseinrichtung (202) zur

Verfügung gestellt wird.

20. Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen bei einem

Fahrzeug (100) mit einer Fahrzeugkomponente (200) mit wenigstens einer Sensoreinrichtung (201) und mit wenigstens einer steuerbaren Dämpfereinrichtung (1) zum Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung (50), wobei die Sensoreinrichtung (201) wenigstens ein Sensormittel (211) umfasst und wobei mit dem Sensormittel (211) wenigstens eine

charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung (50) erfasst wird und wobei die Dämpfereinrichtung (1) in Abhängigkeit der

Kenngröße angesteuert wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass mit der Sensoreinrichtung (201), insbesondere mit dem Sensormittel, wenigstens ein charakteristischer Parameter für eine Manipulation des Fahrzeugs (100), zum Beispiel eine Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut oder eine

Entnahme einer Fahrzeuginnenkomponente, erfasst und

ausgewertet wird und daraus resultierend das Fahrzeug (100) autonom versucht, die Manipulation oder Beschädigung des Fahrzeuges zu verhindern.

21. Verfahren zum Dokumentieren von Beschädigungen bei einem fahrerlosen Fahrzeug (100) mit einer Fahrzeugkomponente (200) mit wenigstens einer Sensoreinrichtung (201) und mit wenigstens einer steuerbaren Dämpfereinrichtung (1) zum Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung (50), wobei die Sensoreinrichtung (201) wenigstens ein Sensormittel (211) umfasst und wobei mit dem Sensormittel (211) wenigstens eine charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung (50) erfasst wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass mit der Sensoreinrichtung (201), insbesondere mit dem Sensormittel, wenigstens ein charakteristischer Parameter für eine Manipulation des Fahrzeugs (100), zum Beispiel eine Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut oder eine

Entnahme einer Fahrzeuginnenkomponente, erfasst und/oder ausgewertet wird.

Description:
Fahrzeugkomponente und Verfahren

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugkomponente, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit wenigstens einer Sensoreinrichtung und mit wenigstens einer steuerbaren

Dämpfereinrichtung zum Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen

Fahrzeugkomponente .

Um ein besonders sicheres Öffnen und Schließen von Autotüren zu ermöglichen, sind Dämpfereinrichtungen bekannt geworden, welche über Sensorsysteme angesteuert werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, den Zwischenraum bei geöffneter Tür zu überwachen und die Türdämpfung dann zu erhöhen, wenn die

Gefahr des Einklemmens droht. Einige Sensorsysteme können auch Hindernisse beim Öffnen der Tür erkennen, sodass die Tür beim Aussteigen nicht gegen benachbarte Fahrzeuge oder

Kollisionsgegenstände im Öffnungsbereich geschlagen wird oder sogar Passanten verletzt werden.

Die bekannten Türdämpfer funktionieren an sich zuverlässig und bieten durch die entsprechende Sensorik auch ein sicheres Schließen bzw. Öffnen von Autotüren. Allerdings stellt eine sensorisch gesteuerte Türdämpfung in der Regel auch einen erheblichen Kostenfaktor dar. Bei der Herstellung von

Automobilen werden die bekannten Systeme daher oft nicht eingesetzt, um die Wirtschaftlichkeit eines angebotenen

Automobils nicht ungünstig zu beeinflussen.

Es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bevorzugt bei einem Fahrzeug mit einer Türeinrichtung mit einer Dämpfereinrichtung, welche ein sicheres und komfortables

Öffnen bzw. Schließen von Autotüren ermöglicht und deshalb über erweiterte Sensoreinrichtungen verfügt, eine Manipulation des Fahrzeugs, zum Beispiel eine Beschädigung einer

Fahrzeugaußenhaut oder eine Entnahme einer

Fahrzeuginnenkomponente, zu erkennen und so in Summe ein verbessertes Kosten-Nutzen-Verhältnis der Türeinrichtung bzw. der Dämpfereinrichtung zu erzielen und diese insbesondere wirtschaftlicher einsetzen zu können.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Fahrzeugkomponente mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Erfindungsgemäße Verfahren sind Gegenstand des Anspruchs 19, des Anspruchs 20 und des

Anspruchs 21. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Bevorzugte Merkmale,

Weiterbildungen und Ausgestaltungen werden auch in der

allgemeinen Beschreibung und der Beschreibung der

Ausführungsbeispiele erläutert.

Die erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente ist insbesondere für ein Kraftfahrzeug vorgesehen und umfasst wenigstens eine

Sensoreinrichtung und wenigstens eine steuerbare

Dämpfereinrichtung zum Dämpfen einer bewegbaren

Türeinrichtung. Die Sensoreinrichtung umfasst wenigstens ein Sensormittel zur Erfassung wenigstens einer charakteristischen Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der

Türeinrichtung. Die Dämpfereinrichtung ist in Abhängigkeit der Kenngröße ansteuerbar. Dabei ist wenigstens eine

Überwachungseinrichtung vorgesehen. Die

Überwachungseinrichtung ist zur Erfassung wenigstens eines charakteristischen Parameters für eine Manipulation des

Fahrzeugs wenigstens teilweise mit der Sensoreinrichtung wirkverbunden, um diese abrufen zu können.

Die erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist, dass die Sensoreinrichtung auch zur Überwachung von Manipulationen des Fahrzeugs einsetzbar ist. Dadurch wird der Nutzen der Sensoreinrichtung erheblich vergrößert und erstreckt sich nicht nur auf die Erkennung von Hindernissen im Bewegungsraum der Türeinrichtung, sondern auch auf die Überwachung des Fahrzeugs. Die erfindungsgemäße

Fahrzeugkomponente bietet somit eine sehr sichere und

komfortable Türdämpfung mit einem vorteilhaft optimierten Kosten-Nutzen-Verhältnis . Dadurch kann die erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente besonders wirtschaftlich in Fahrzeuge integriert werden.

Vorzugsweise ist die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, den charakteristischen Parameter für die

Manipulation wenigstens teilweise anhand des Sensormittels zu erfassen. Bevorzugt ist auch, dass die Überwachungseinrichtung wenigstens teilweise mit dem Sensormittel der

Sensoreinrichtung wirkverbunden ist.

Insbesondere ist die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, den charakteristischen Parameter für die

Manipulation auszuwerten und anhand einer Auswertung eine Manipulation und/oder eine drohende Manipulation zu erkennen. Beispielsweise wird eine drohende Manipulation erkannt, wenn der charakteristische Parameter wenigstens einen Schwellenwert überschreitet. Bei einer Überschreitung des Schwellenwertes um ein bestimmtes Maß kann dann von einer erfolgten Manipulation und beispielsweise einem Zusammenstoß ausgegangen werden.

Im Rahmen der Auswertung kann der erfasste Parameter

wenigstens einer Signalverarbeitung und beispielsweise einer Filterung unterzogen werden. Möglich ist auch, dass die

Auswertung wenigstens eine Plausibilitätskontrolle des erfassten Parameters umfasst, um zum Beispiel eine falsch positive Erkennung einer Manipulation entgegen zu wirken.

Möglich ist aber auch, dass die Überwachungseinrichtung den charakteristischen Parameter lediglich erfasst und insbesondere nicht zur Erkennung einer Manipulation auswertet. Beispielsweise kann der Parameter durch Bildaufnahmen

fortlaufend erfasst werden, egal ob eine Manipulation vorliegt oder nicht. Die Auswertung der Aufnahmen erfolgt dann

beispielsweise durch den Halter des Fahrzeugs und nicht durch die Überwachungseinrichtung.

Insbesondere ist die Überwachungseinrichtung zur Überwachung eines stehenden bzw. parkenden Fahrzeugs geeignet und

ausgebildet. Möglich ist aber auch, dass die

Überwachungseinrichtung zur Überwachung eines fahrenden

Fahrzeugs geeignet und ausgebildet ist.

Insbesondere umfasst die Sensoreinrichtung wenigstens einen Bildsensor zur Erfassung der charakteristischen Kenngröße für das Hindernis und/oder zur Erfassung des charakteristischen Parameters für die Manipulation. Ein Bildsensor bzw.

Bilderkennungssystem ermöglicht eine besonders zuverlässige und reproduzierbare Erkennung sowohl von Hindernissen als auch von Manipulationen. Der Bildsensor kann beispielsweise

Bilddaten im Spektrum des sichtbaren Lichts und/oder im

Infrarotbereich erfassen. Die Überwachungseinrichtung ist insbesondere dazu geeignet und ausgebildet, eine Manipulation anhand wenigstens einer Bildanalyse des mit dem Bildsensor erfassten charakteristischen Parameters zu erkennen.

Insbesondere umfasst das Sensormittel den Bildsensor oder der Bildsensor stellt das Sensormittel bereit. Der Bildsensor kann auch nur zur Erfassung des charakteristischen Parameters für die Manipulation vorgesehen sein.

Vorzugsweise umfasst die Überwachungseinrichtung wenigstens eine Kameraeinrichtung zur Aufnahme von Bilddaten aus

wenigstens einem Bereich des Fahrzeugs und/oder der Umgebung des Fahrzeugs. Durch die Aufnahme von Bilddaten kann mit einer solchen Kameraeinrichtung besonders gut ein Verursacher einer Manipulation ermittelt werden. Insbesondere ist die Kameraeinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, die

aufgenommenen Bilddaten wenigstens zeitweise und vorzugsweise längerfristig oder dauerhaft auf wenigstens einem

Speichermedium zu speichern.

Die Kameraeinrichtung kann als eine Innenraumkamera für den Fahrzeuginnenraum bzw. die Fahrgastzelle ausgebildet sein. Die Kameraeinrichtung kann als eine Außenkamera ausgebildet sein. Die Kameraeinrichtung kann dazu geeignet und ausgebildet sein, Bilddaten aus dem Fahrzeuginnenraum bzw. aus der Fahrgastzelle aufzunehmen. Der Bildsensor kann durch die Innenraumkamera und/oder Außenkamera bereitgestellt werden.

Die Kameraeinrichtung kann mit wenigstens einem Ausgabegerät wirkverbunden sein, z. B. über eine drahtlose Verbindung. Dann kann eine Betrachtung der Aufnahmen und/oder eine Speicherung der Aufnahmen über das Ausgabegerät erfolgen. Das Ausgabegerät ist beispielsweise ein Bordcomputer, Computer, Smartphone, Smartwatch und/oder Tablet oder dergleichen.

Insbesondere werden die Bilddaten zusammen mit Daten zu Zeit und/oder Ort gespeichert. Es können auch GPS-basierte

Positionsdaten zusammen mit den Bilddaten gespeichert werden. Die Kameraeinrichtung kann auch wenigstens teilweise als eine Wärmebildkamera ausgebildet sein oder wenigstens eine solche umfassen. Eine Wärmebildkamera ist besonders gut geeignet zur Erkennung von Personen im Fahrzeuginneren oder zur Erkennung von Fahrzeugen mit laufendem Motor.

In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung stellt der

Bildsensor der Sensoreinrichtung wenigstens teilweise einen Bildsensor für die Kameraeinrichtung zur Verfügung.

Sensoreinrichtung und Kameraeinrichtung umfassen also

insbesondere einen gemeinsamen Bildsensor. Eine solche

Ausgestaltung ist besonders wirtschaftlich, da der Bildsensor sowohl für die Erfassung der Manipulation bzw. des Hindernisses als auch zur Aufzeichnung von Schadensereignissen einsetzbar ist. Möglich ist aber auch, dass die

Sensoreinrichtung und die Kameraeinrichtung jeweils wenigstens einen eigenen Bildsensor umfassen.

Dabei ist möglich, dass der Bildsensor zur Erfassung des

Parameters bzw. der Kenngröße in einem anderen Betriebsmodus betreibbar ist, als zur Aufnahme von Bilddaten mit der

Kameraeinrichtung. Insbesondere ist zur Erfassung des

Parameters und/oder der Kenngröße eine andere Auflösung und/oder Datentiefe und/oder Bildfrequenz als zur Aufnahme der Bilddaten für die Kameraeinrichtung vorgesehen. Das hat den Vorteil, dass ein besonders energiesparender Betrieb der

Sensoreinrichtung möglich ist und zugleich detaillierte bzw. aussagekräftige Aufnahmen von Schadensereignissen zur

Verfügung stehen.

Besonders bevorzugt ist die Kameraeinrichtung in Abhängigkeit des charakteristischen Parameters steuerbar. Insbesondere ist die Kameraeinrichtung in Abhängigkeit des charakteristischen Parameters aktivierbar und/oder deaktivierbar. Bei einer deaktivierten Kameraeinrichtung findet insbesondere keine Aufnahme von Bilddaten statt. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Kameraeinrichtung nur dann aktiv ist und Energie verbraucht, wenn der charakteristische Parameter auf eine Manipulation hindeutet bzw. die Überwachungseinrichtung eine Manipulation bereits erkannt hat. Die Steuerung der

Kameraeinrichtung in Abhängigkeit des charakteristischen

Parameters kann eine Umstellung auf eine höhere Auflösung und/oder Datentiefe und/oder Bildfrequenz oder dergleichen umfassen .

Insbesondere ist die Kameraeinrichtung aus einem

energiesparenden Modus heraus aktivierbar, sobald der

Parameter wenigstens einen Grenzwert überschreitet. Beispielsweise wird der charakteristische Parameter mittels eines Abstandsensors erfasst und die Kameraeinrichtung wird insbesondere aktiviert, wenn der Abstandssensor anzeigt, dass sich ein Fahrzeug auf eine bestimmte Distanz genähert hat.

Bevorzugt ist die Kameraeinrichtung derart steuerbar, dass aufgenommene Bilddaten verworfen werden, wenn innerhalb eines definierten Zeitfensters keine Manipulation erkannt wird.

Bevorzugt ist die Kameraeinrichtung derart steuerbar, dass Bilddaten aus einem definierten Zeitfenster dauerhaft

gespeichert werden, wenn eine Manipulation erkannt wird. Das Zeitfenster beträgt beispielsweise einige Sekunden oder einige Minuten oder einige Stunden oder mehr. Insbesondere ist das Zeitfenster an das Speichervermögen bzw. das Bilddatenvolumen angepasst .

Insbesondere sind mit der Kameraeinrichtung Bilddaten aus wenigstens einer Perspektive eines Fahrzeughecks und/oder einer Fahrzeugfront und/oder Fahrzeugseite und/oder eines Fahrzeugdachs und/oder Außenspiegels und/oder

Fahrzeugschwellers und/oder Fahrzeuginnenraums aufnehmbar. Das ermöglicht eine besonders gute Dokumentation von

Schadensereignissen. Insbesondere sind Bilddaten aus

wenigstens zwei und vorzugsweise mehreren unterschiedlichen Perspektiven aufnehmbar. Insbesondere umfasst die

Kameraeinrichtung wenigstens ein Weitwinkelobjektiv und/oder Teleobjektiv und/oder Zoomobjektiv.

Die Kameraeinrichtung kann auch wenigstens teilweise einer Rückfahrkameraeinrichtung zugeordnet sein. Dadurch wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis weiter verbessert.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die

Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, in Abhängigkeit des charakteristischen Parameters wenigstens einen Alarm auszugeben. Insbesondere ist ein akustischer und/oder optischer und/oder haptischer Alarm vorgesehen.

Beispielsweise kann das Fahrzeug hupen und/oder blinken. Der Alarm kann auch wenigstens einen Texthinweis umfassen.

Der Alarm kann drahtgebunden und/oder drahtlos auf wenigstens einem Ausgabegerät und beispielsweise einem Smartphone

und/oder einem Funkschlüssel des Fahrzeugs ausgegeben werden. Der Alarm kann zusammen mit einer von der Kameraeinrichtung erfassten Aufnahme weitergeleitet wird. Dabei kann eine Live- Aufnahme und/oder eine aufgezeichnete bzw. gespeicherte

Aufnahme verwendet werden.

Zur Ausgabe des Alarms an das Ausgabegerät umfasst die

Überwachungseinrichtung vorzugsweise wenigstens eine

Mobilfunkeinrichtung und insbesondere auch wenigstens eine SIM-Karte. Es ist möglich, dass die Überwachungseinrichtung dazu eine bereits im Fahrzeug eingebaute SIM-Karte verwendet. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, dass der Halter des Fahrzeugs besonders schnell über ein Schadensereignis

informiert wird.

Besonders bevorzugt ist die Überwachungseinrichtung in

wenigstens einem Sparmodus mit einer verringerten

Überwachungsintensität betreibbar. Bevorzugt ist auch, dass die Überwachungseinrichtung in wenigstens einem Leistungsmodus mit einer erhöhten Überwachungsintensität betreibbar ist.

Insbesondere ist im Sparmodus die Überwachungsintensität gegenüber dem Leistungsmodus verringert. Im Leistungsmodus kann eine maximale Überwachungsintensität vorgesehen sein. Ein Sparmodus bietet beispielsweise einen besonders geringen

Energieverbrauch, sodass auch über längere Zeiträume eine Überwachung ohne eine nennenswerte Beeinträchtigung der

Fahrzeugbatterie möglich ist.

Insbesondere ist die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, den Sparmodus und/oder Leistungsmodus in Abhängigkeit wenigstens einer Parkposition des Fahrzeugs einzustellen. Die Parkposition ist insbesondere anhand

wenigstens eines GPS-Signals und/oder eines anderen geeigneten Positionserkennungssignals erfassbar. So kann die

Überwachungseinrichtung beispielsweise selbsttätig erkennen, ob das Fahrzeug an einer besonders gefährdeten Stelle für Parkschäden abgestellt ist, beispielsweise auf einem

öffentlichen Parkplatz wie z. B. einem Möbelhausparkplatz. Ebenso kann die Überwachungseinrichtung erkennen, ob das

Fahrzeug in einer Garage des Halters abgestellt ist und keine oder nur eine geringe Überwachung benötigt.

Möglich ist auch, dass die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, den Sparmodus und/oder

Leistungsmodus in Abhängigkeit wenigstens einer

Benutzereingabe und/oder in Abhängigkeit wenigstens einer Überwachungsdauer einzustellen. Die Überwachungsdauer ist beispielsweise die Dauer wenigstens einer vorangegangenen Überwachung und/oder wenigstens einer geplanten Überwachung.

So kann eine längere Überwachungsdauer, z. B. während des Parkens am Flughafen, im Sparmodus erfolgen, sodass die

Fahrzeugbatterie entlastet werden kann. Es ist möglich, dass die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, den Benutzer zu der Benutzereingabe aufzufordern.

Beispielsweise kann die Aufforderung erfolgen, wenn der

Benutzer das Fahrzeug abstellt bzw. parkt. Es kann z. B. eine Eingabe der Parkdauer vorgesehen sein.

Es ist bevorzugt, dass die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, in Abhängigkeit des

charakteristischen Parameters aus dem Sparmodus in den

Leistungsmodus zu wechseln. Insbesondere ist die

Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet,

selbsttätig in den Sparmodus zu wechseln, sobald anhand des Parameters wenigstens eine Manipulation erkennbar ist.

Beispielsweise kann der Wechsel aus dem Sparmodus in den Leistungsmodus bei Überschreiten wenigstens eines

Schwellenwertes des Parameters erfolgen. Solche

Ausgestaltungen ermöglichen eine intelligente Anpassung der Abfrage der Sensoreinrichtung. So kann die

Überwachungseinrichtung so lange im Sparmodus betrieben werden, bis die Sensoreinrichtung anhand des

charakteristischen Parameters eine drohende Manipulation erkennt .

Bevorzugt ist die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, zur Verringerung der Überwachungsintensität im Sparmodus die Sensoreinrichtung nur zu einem bestimmten Teil und/oder mit einer verringerten Frequenz und/oder mit einer verringerten Dauer abzurufen. So können z. B. Intensität oder Auflösung gut an einen verringerten Energieverbrauch angepasst werden .

Beispielsweise umfasst die Sensoreinrichtung eine Mehrzahl von Sensoren, wobei im Sparmodus nur vorbestimmte Sensoren

abgefragt werden. Insbesondere ist die Kameraeinrichtung im Sparmodus deaktiviert, sodass keine Erfassung von Bilddaten stattfindet .

Im Sparmodus ist vorzugsweise durch die

Überwachungseinrichtung wenigstens ein Erschütterungssensor und/oder Beschleunigungssensor und/oder wenigstens ein

Geräuschsensor der Sensoreinrichtung abrufbar. Solche Sensoren brauchen in der Regel besonders wenig Energie und können zugleich zuverlässig Manipulationen erkennen, sodass sie sich besonders gut für einen Betrieb im Sparmodus eignen.

Vorzugsweise sind der Geräuschsensor und/oder der

Erschütterungssensor auch im Leistungsmodus abrufbar.

In allen Ausgestaltungen ist es bevorzugt, dass die

Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, den von der Sensoreinrichtung, insbesondere vom Erschütterungssensor und/oder Geräuschsensor, erfassten

Parameter anhand wenigstens eines Filters zu bearbeiten. Das hat den Vorteil, dass ein gefilterter Parameter zu Steuerung bzw. zur Erkennung von Manipulationen bereitsteht.

Beispielsweise ist anhand des Filters eine Unterscheidung zwischen Verkehrslärm bzw. Verkehrserschütterungen und

Geräuschen bzw. Erschütterungen durch Kollisionen möglich.

Es ist möglich, dass die Überwachungseinrichtung dazu geeignet und ausgebildet ist, wenigstens einen Aufladevorgang eines elektrischen Energiespeichers für einen Fahrantrieb des

Fahrzeugs zu erkennen und als wenigstens eine Folge der

Erkennung den Leistungsmodus einzustellen. Möglich ist aber auch, dass die Überwachungseinrichtung während eines

Aufladevorgangs im Sparmodus verbleibt.

Insbesondere umfasst die Sensoreinrichtung wenigstens einen Sensor und vorzugsweise eine Mehrzahl von Sensoren. Dabei dient vorzugsweise wenigstens ein Sensor der Sensoreinrichtung sowohl zur Erfassung des charakteristischen Parameters als auch zur Erfassung der charakteristischen Kenngröße.

In allen Ausgestaltungen ist es bevorzugt, dass die

Sensoreinrichtung zur Erfassung des charakteristischen

Parameters für die Manipulation wenigstens einen Sensor aus einer Gruppe von Sensoren aufweist, wobei die Gruppe einen Bildsensor, Annäherungssensor, Erschütterungssensor,

Geräuschsensor, Ultraschallsensor, Infrarotsensor,

Wärmesensor, Radarsensor, Bewegungssensor, Kraftsensor,

Drucksensor, Dehnungssensor, Drehwinkelsensor,

Beschleunigungssensor, Schwingungssensor umfasst. Insbesondere umfasst die Sensoreinrichtung wenigstens zwei und vorzugsweise eine Mehrzahl dieser Sensoren.

Besonders bevorzugt umfasst das Sensormittel auch wenigstens einen Sensor und insbesondere eine Mehrzahl der Sensoren aus dieser Gruppe von Sensoren. Somit steht vorzugsweise wenigstens ein Sensor aus dieser Gruppe von Sensoren sowohl als Sensormittel zur Erfassung der Kenngröße für das Hindernis als auch als ein Sensor zur Erfassung des charakteristischen Parameters für die Manipulation zur Verfügung. Dieser

wenigstens eine Sensor ist somit von der Dämpfereinrichtung und der Überwachungseinrichtung gemeinsam genutzt und mit beiden wirkverbunden.

Der charakteristische Parameter für die Manipulation und die charakteristische Kenngröße für das Hindernis werden

insbesondere durch die jeweiligen Sensorsignale der Sensoren bereitgestellt .

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die

Dämpfereinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, anhand des Sensormittels wenigstens ein Maß für eine

Änderungsgeschwindigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit der Türeinrichtung zu ermitteln und bei einer

Änderungsgeschwindigkeit über einen vorbestimmten Grenzwert hinaus von einer derzeit eingestellten geringeren Dämpfung auf eine größere Dämpfung umzuschalten. Das erlaubt einen

erheblich sichereren Betrieb der Autotür. Schwere Verletzungen von Körperteilen und starke Beschädigungen von Gegenständen können weitestgehend verhindert werden.

Das Sensormittel umfasst dazu insbesondere wenigstens einen Dämpfersensor, welcher in und/oder an der Dämpfereinrichtung angeordnet ist. Beispielsweise ist der Dämpfersensor als ein Drehwinkelsensor ausgebildet.

Dabei wird unter der Änderungsgeschwindigkeit der

Drehgeschwindigkeit die mathematische Ableitung der

Drehgeschwindigkeit, also die Beschleunigung oder die

Verzögerung verstanden. Das bedeutet, dass bei einer zu starken Änderung der Drehgeschwindigkeit die Steuerung in das Dämpfungsverhalten der Dämpfereinrichtung eingreift. Dabei wird der mathematische Betrag der Änderungsgeschwindigkeit berücksichtigt. Die Grenzwerte für Verzögerung und

Beschleunigung sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen können gleich sein, sind vorzugsweise aber unterschiedlich.

Die Überwachungseinrichtung kann dazu geeignet und ausgebildet sein, das mit dem Sensormittel erfasste Maß für eine

Änderungsgeschwindigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit der Türeinrichtung als Parameter für eine Manipulation

auszuwerten. Die Überwachungseinrichtung kann dazu geeignet und ausgebildet sein, bei geschlossener Türeinrichtung

und/oder bei nicht betätigter Türeinrichtung eine

Änderungsgeschwindigkeit über einen vorbestimmten Grenzwert hinaus als eine Manipulation zu erkennen. In einer solchen Ausgestaltung ermöglicht das Sensormittel ein hohes Maß an Sicherheit beim Dämpfen der Tür und bietet zugleich einen Mehrwert durch den Einsatz mit der Überwachungseinrichtung.

Vorzugsweise umfasst die Dämpfereinrichtung wenigstens ein magnetorheologisches Fluid als Arbeitsfluid und wenigstens ein elektrisch einstellbares und seinen eingestellten Zustand stromlos haltendes magnetorheologisches Dämpfungsventil oder insbesondere wenigstens eine derart ausgebildete

Dämpfungseinheit. Insbesondere ist die Dämpfereinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, über eine elektrische Einstellung des Dämpfungsventils bzw. der Dämpfungseinheit eine

Dämpfungseigenschaft der Dämpfereinrichtung bedarfsweise dauerhaft und besonders bevorzugt in Echtzeit einzustellen.

Das ermöglicht eine zügige und verlässliche Einstellung der Türdämpfung in Abhängigkeit der Sensorsignale.

Die Dämpfereinrichtung umfasst insbesondere wenigstens zwei relativ zueinander bewegbare Anschlusseinheiten. Insbesondere ist eine der beiden Anschlusseinheiten mit einer

Tragkonstruktion und die andere der beiden Anschlusseinheiten mit der bewegbaren Türeinrichtung verbindbar, um eine Bewegung der Türeinrichtung wenigstens teilweise zwischen einer

Schließstellung und einer Öffnungsstellung mit einer

Steuereinrichtung gesteuert zu dämpfen.

Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Betreiben einer Fahrzeugkomponente mit wenigstens einer Sensoreinrichtung und mit wenigstens einer steuerbaren Dämpfereinrichtung zum

Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung. Die Sensoreinrichtung umfasst wenigstens ein Sensormittel. Mit dem Sensormittel wird wenigstens eine charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung erfasst. Die

Dämpfereinrichtung wird in Abhängigkeit der Kenngröße

angesteuert. Dabei wird mit der Sensoreinrichtung,

insbesondere mit dem Sensormittel, auch wenigstens ein

charakteristischer Parameter für eine Manipulation des

Fahrzeugs, zum Beispiel eine Beschädigung einer

Fahrzeugaußenhaut oder eine Entnahme einer

Fahrzeuginnenkomponente, erfasst. Der Parameter wird

wenigstens einer Überwachungseinrichtung zur Verfügung

gestellt .

Auch das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil einer sehr wirtschaftlichen und zugleich sicheren Türdämpfung. Zudem wird eine wirtschaftliche und unaufwendige Überwachung eines Fahrzeugs erreicht, z. B. bezüglich Parkschäden oder

Entwendungen von Komponenten. Da die Sensorik der

Dämpfereinrichtung auch von der Überwachungseinrichtung eingesetzt wird, wird ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Komponenten erreicht.

Vorzugsweise ist das Verfahren so ausgestaltet, dass es auch zum Betreiben der Fahrzeugkomponente bzw. ihrer

Weiterbildungen geeignet ist. Vorzugsweise ist die

erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente dazu geeignet und

ausgebildet, das Verfahren umzusetzen. Insbesondere ruft die Überwachungseinrichtung wenigstens zeitweise auch das Sensormittel ab. Insbesondere werten die

Überwachungseinrichtung und die Dämpfereinrichtung,

insbesondere eine Steuereinrichtung der Dämpfereinrichtung, ein Sensorsignal desselben Sensors aus.

Ein anderes erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Vermeiden von Beschädigungen bei einem Fahrzeug mit einer

Fahrzeugkomponente mit wenigstens einer Sensoreinrichtung und mit wenigstens einer steuerbaren Dämpfereinrichtung zum

Dämpfen einer bewegbaren Türeinrichtung. Die Sensoreinrichtung umfasst wenigstens ein Sensormittel. Mit dem Sensormittel wird wenigstens eine charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem Bewegungsraum der Türeinrichtung erfasst. Die

Dämpfereinrichtung wird in Abhängigkeit der Kenngröße

angesteuert. Dabei wird mit der Sensoreinrichtung,

insbesondere mit dem Sensormittel, wenigstens ein

charakteristischer Parameter für eine Manipulation des

Fahrzeugs, zum Beispiel eine Beschädigung einer

Fahrzeugaußenhaut oder eine Entnahme einer

Fahrzeuginnenkomponente, erfasst und ausgewertet und daraus resultierend versucht das Fahrzeug autonom, die Manipulation oder Beschädigung des Fahrzeuges zu verhindern.

Auch dieses Verfahren löst die zuvor genannte Aufgabe

besonders vorteilhaft. Das Verfahren wird vorzugsweise bei fahrerlosen bzw. autonom fahrenden Fahrzeug eingesetzt.

Vorzugsweise ist das Verfahren so ausgestaltet, dass es auch zum Betreiben der Fahrzeugkomponente bzw. ihrer

Weiterbildungen geeignet ist. Vorzugsweise ist die

erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente dazu geeignet und

ausgebildet, das Verfahren umzusetzen. Das Verfahren kann als eine Weiterbildung des zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet sein.

Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren dient zum

Dokumentieren von Beschädigungen bei einem fahrerlosen Fahrzeug mit einer Fahrzeugkomponente mit wenigstens einer Sensoreinrichtung und mit wenigstens einer steuerbaren

Dämpfereinrichtung zum Dämpfen einer bewegbaren

Türeinrichtung. Die Sensoreinrichtung umfasst wenigstens ein Sensormittel. Mit dem Sensormittel wird wenigstens eine charakteristische Kenngröße für ein Hindernis in einem

Bewegungsraum der Türeinrichtung erfasst. Dabei wird mit der Sensoreinrichtung, insbesondere mit dem Sensormittel, wenigstens ein charakteristischer Parameter für eine

Manipulation des Fahrzeugs, zum Beispiel eine Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut oder eine Entnahme einer

Fahrzeuginnenkomponente, erfasst und/oder ausgewertet.

Auch dieses Verfahren löst die zuvor genannte Aufgabe

besonders vorteilhaft. Das Verfahren wird vorzugsweise bei fahrerlosen bzw. autonom fahrenden Fahrzeug eingesetzt.

Vorzugsweise ist das Verfahren so ausgestaltet, dass es auch zum Betreiben der Fahrzeugkomponente bzw. ihrer

Weiterbildungen geeignet ist. Vorzugsweise ist die

erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente dazu geeignet und

ausgebildet, das Verfahren umzusetzen. Das Verfahren kann als eine Weiterbildung des zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet sein.

Die Anmelderin behält sich vor eine Fahrzeugkomponente zu beanspruchen, welche insbesondere wenigstens eine steuerbare Dämpfereinrichtung zum Dämpfen einer Türeinrichtung und wenigstens ein Sensormittel zur Erfassung wenigstens einer charakteristischen Kenngröße für ein Hindernis in einem

Bewegungsraum der Türeinrichtung umfasst. Die

Dämpfereinrichtung ist insbesondere in Abhängigkeit der

Kenngröße ansteuerbar. Dabei umfasst die Fahrzeugkomponente insbesondere wenigstens eine Überwachungseinrichtung mit wenigstens einer Sensoreinrichtung zur Erfassung wenigstens eines charakteristischen Parameters für eine Manipulation des Fahrzeugs. Insbesondere wird die Sensoreinrichtung wenigstens teilweise durch das Sensormittel der Dämpfereinrichtung

bereitgestellt wird.

Im Rahmen der hier vorgestellten Erfindung wird unter einer Türeinrichtung neben einer Tür der Fahrgastzelle auch eine Heckklappe bzw. Kofferraumklappe und/oder eine

Motorraumabdeckung oder dergleichen verstanden. Die

Türeinrichtung kann auch als eine andere Klappeneinrichtung ausgebildet sein, beispielsweise als ein Cabrioverdeck.

In allen Ausgestaltungen ist es möglich, dass ein Antrieb

(z.B. ein Elektromotor) umfasst ist, der eine gesteuerte vollständige und/oder teilweise Öffnung und/oder Schließung der Türeinrichtung ermöglicht. Dazu kann der Antrieb mit der Dämpfereinrichtung gekoppelt sein. Es kann eine Umsetzung einer Linearbewegung in eine Drehbewegung und umgekehrt erfolgen .

Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren

erläutert werden.

In den Figuren zeigen:

Figur 1 eine schematische Draufsicht auf ein Fahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Fahrzeugkomponente;

Figur 2 eine schematische Explosionsdarstellung einer

Dämpfereinrichtung der Fahrzeugkomponente;

Figur 3 einen vergrößerten Querschnitt der

Dämpfereinrichtung nach Fig. 2;

Figur 4 eine andere Ausgestaltung einer Dämpfereinrichtung;

Figur 5 eine weitere Ausgestaltung einer Dämpfereinrichtung; Figur 6 noch eine Ausgestaltung einer Dämpfereinrichtung;

Figur 7 einen schematischen Querschnitt durch ein

Dämpfungsventil einer Dämpfereinrichtung einer erfindungsgemäßen Fahrzeugkomponente ;

Figur 8 ein Diagramm mit der Geschwindigkeit und der

Verzögerung einer Tür bei einem Schließvorgang; und

Figur 9 ein stark schematisches Schaubild einer Verschaltung der Fahrzeugkomponente.

Figur 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein an einem Straßenrand haltendes bzw. parkendes Kraftfahrzeug 100 mit einer erfindungsgemäßen Fahrzeugkomponente 200. Die

Fahrzeugkomponente 200 wird hier nach dem erfindungsgemäßen Verfahren betrieben.

Das Fahrzeug 100 umfasst hier zwei als Türen 53 ausgeführte Türeinrichtungen 50, die beide geöffnet sind. Die Türen 53 befinden sich jeweils in einer als Beispiel gezeigten

Winkelstellung 13.

Die Türeinrichtungen 50 sind hier Teil der Fahrzeugkomponente 200. Möglich ist es genauso, dass an die Fahrzeugkomponente 200 eine oder mehrere Türeinrichtungen 50 angebracht werden.

Die Türeinrichtung 50 umfasst jedenfalls Anschlusseinheiten 51 und 52 zum Anschluss an entsprechende Tragkonstruktion 101 des Fahrzeugs 100 bzw. an der Tür 53, um die Tür 53 schwenkbar an der Tragkonstruktion 101 aufzunehmen. Dabei kann die Tür 53 aus mehreren jeweils schwenkbaren Einheiten bestehen, die miteinander gelenkig verbunden sind. Die Tür 53 kann an einer oder an zwei oder mehr Schwenkachsen schwenkbar aufgenommen sein. Schraffiert eingezeichnet ist eine Tür 53 in der

Schließstellung 2, in der die Tür 53 hier bündig mit dem

Fahrzeug 100 abschließt. Um eine Öffnungs- und/oder Schließbewegung gezielt zu dämpfen, sind die Türeinrichtungen 50 hier mit jeweils einer

steuerbaren Dämpfereinrichtung 1 ausgestattet. Die

Dämpfereinrichtung 1 wird mit Bezug zu den Figuren 2 - 8 näher beschrieben .

Den Türeinrichtungen 50 ist hier eine Sensoreinrichtung 201 zugeordnet, um Hindernisse in einem Bewegungsraum der Türen 53 zu erkennen. Dazu umfasst die Sensoreinrichtung 201 hier für jede Türeinrichtung 50 ein Sensormittel 211, welches

wenigstens eine charakteristische Kenngröße für Hindernisse im Bewegungsraum erfasst.

Beispielsweise kann die Kenngröße einem Signalverlauf eines Ultraschallsignals oder eines Radarsignals entsprechen, dass von einem Hindernis reflektiert wird. Das Sensormittel 211 umfasst dazu z. B. einen oder mehrere Ultraschall- bzw.

Radarsensoren. Möglich ist auch, dass das Sensormittel 211 wenigstens einen Kraftsensor und/oder Beschleunigungssensor bzw. Verzögerungssensor umfasst. Die Kenngröße entspricht dann dem Sensorsignal des jeweiligen Sensors. Das Sensormittel 211 kann auch mit einem oder mehreren anderen Sensortypen

ausgestattet sein, welche eine Erkennung von Hindernissen ermöglichen .

Die Dämpfereinrichtung 1 ist hier mit der Sensoreinrichtung 201 wirkverbunden, sodass eine Ansteuerung der

Dämpfereinrichtung 1 in Abhängigkeit der erfassten Kenngröße erfolgen kann. Dadurch kann z. B. sofort eine größere bzw. maximale Dämpfung eingestellt werden, wenn die Tür 53 beim Öffnen oder Schließen gegen ein Hindernis zu stoßen droht bzw. stößt .

Die erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente 200 umfasst hier eine Überwachungseinrichtung 202 zur Überwachung des Fahrzeugs 100. Beispielsweise können mit der Überwachungseinrichtung 202 durch andere Verkehrsteilnehmer verursachte Park- oder

Personenschäden erfasst werden. Die erfindungsgemäße Fahrzeugkomponente 200 bietet dabei den besonderen Vorteil, dass die Überwachungseinrichtung 202 auch auf die Sensoreinrichtung 201 zurückgreifen kann. Dadurch kann das Sensormittel 211, welches zur Erfassung der Kenngröße für das Hindernis im Bewegungsraum der Türeinrichtung 50 dient, auch zur Erfassung wenigstens eines charakteristischen

Parameters für eine Manipulation des Fahrzeugs 100 eingesetzt werden. So wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis der

Dämpfereinrichtung 1 insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht verbessert wird, da das Sensormittel 211 auch der

Überwachungseinrichtung 202 dient und somit einen erheblich breiteren Nutzungsrahmen erfährt. Zudem muss für die

Überwachungseinrichtung 202 nicht eine eigene kostspielige Sensorik eingebaut werden.

Die Überwachungseinrichtung 202 ist hier mit der

Sensoreinrichtung 201 wirkverbunden und ruft wenigstens einen Teil der daran angeschlossenen Sensoren ab, um den Parameter für die Manipulation des Fahrzeugs 100 zu erfassen. Dabei fragt die Überwachungseinrichtung 202 auch die entsprechenden Sensorsignale des Sensormittels 211 ab. Das Sensorsignal des Sensormittels 211 liefert also nicht nur eine

charakteristische Kenngröße für das Hindernis, sondern auch einen charakteristischen Parameter für die Manipulation des Fahrzeugs 100.

Umfasst das Sensormittel 211 beispielsweise einen

Ultraschallsensor oder Radarsensor, kann die

Überwachungseinrichtung 202 anhand des Ultraschallsignals bzw. Radarsignals auch ein herannäherndes Fahrzeug erfassen, welches eine Beschädigung an der Fahrzeugaußenhaut verursachen könnte .

Das Sensormittel 211 kann auch mit einem Kraftsensor und/oder Beschleunigungssensor bzw. Verzögerungssensor ausgestattet sein, sodass die Überwachungseinrichtung 202 anhand des Sensorsignals einen Aufprall auf das Fahrzeug 100 erfassen kann. So können zum Beispiel Parkschäden zuverlässig erfasst werden .

Die Fahrzeugkomponente 200 kann auch weitere, hier nicht gezeigte Sensoren zur Erfassung des Parameters umfassen. Dabei können diese Sensoren nur für die Überwachungseinrichtung 202 vorgesehen sein. Möglich ist aber auch, dass die Sensoren auch als Sensormittel 211 zur Erfassung der Kenngröße für das

Hindernis im Bewegungsraum der Türeinrichtung 50 eingesetzt werden .

Das Sensormittel 211 kann zeitgleich bzw. parallel sowohl von der Dämpfereinrichtung 1 als auch von der

Überwachungseinrichtung 202 abrufbar sein. Das Sensormittel 211 kann aber auch nur zeitversetzt von der Dämpfereinrichtung 1 bzw. der Überwachungseinrichtung 202 abrufbar sein.

Beispielsweise kann während Öffnungs- bzw. Schließvorgängen der Türeinrichtung 50 eine Priorität für die

Dämpfereinrichtung 1 vorgesehen sein, sodass dann das

Sensormittel 211 zur Erfassung von Hindernissen zur Verfügung steht .

In einem beispielhaften Einsatz der Fahrzeugkomponente 200 wird das Fahrzeug 100 auf einem Parkplatz abgestellt. Öffnet der Fahrer die Tür 53 zum Aussteigen, wird die

Öffnungsbewegung durch die Dämpfereinrichtung 1 gedämpft.

Erkennt das Sensormittel 211 nun ein Hindernis im

Bewegungsraum der Tür 53, wird die Dämpfung auf ein Maximum eingestellt bzw. blockiert. Der Fahrer kann die Tür 53 nun nicht mehr ohne Weiteres öffnen, sodass ein Zusammenstoß mit dem Hindernis verhindert wird bzw. sehr stark gedämpft wird. Ebenso erkennt das Sensormittel 211 Hindernisse während des Schließens der Tür 53. So wird z. B. ein Einklemmen von

Körperteilen wirkungsvoll vermieden. Während das Fahrzeug 100 geparkt ist, ist die

Überwachungseinrichtung 202 aktiv und erfasst über die

Sensoreinrichtung 201 den charakteristischen Parameter für eine Manipulation des Fahrzeugs 100. Dazu wird hier auch das Sensormittel 211 abgerufen, wobei die Überwachungseinrichtung 202 durch dessen Signal nun Objekte im Umfeld des Fahrzeugs 100 erfasst.

Park neben dem Fahrzeug 101 z. B. ein weiteres Fahrzeug, wird dies durch das Sensormittel 211 erfasst und von der

Überwachungseinrichtung 202 registriert. Die

Überwachungseinrichtung 202 kann dann zum Beispiel die

Aufzeichnung von Bilddaten mit einer hier nicht gezeigten Kameraeinrichtung starten, um im Falle einer Beschädigung den Verursacher ermitteln zu können.

In einem solchen Fall muss die Überwachungseinrichtung 202 nicht dazu ausgebildet sein, die Manipulation am Fahrzeug 100 auch als solche zu erkennen. Als Folge des erfassten

Sensorsignals wird lediglich die Aufnahme von Bilddaten gestartet, welche dann zum Beispiel durch den Fahrer

ausgewertet werden müssen.

Die Überwachungseinrichtung 202 kann das von der

Sensoreinrichtung 201 bzw. dem Sensormittel 211

bereitgestellte Signal aber auch auswerten und so selbsttätig z. B. einen Parkschaden erkennen. Die Auswertung kann

beispielsweise anhand eines Abgleichs des erfassten Parameters mit wenigstens einem Schwellenwert erfolgen. Ergibt die

Auswertung, dass das Fahrzeug 100 beschädigt wurde bzw. eine Beschädigung des Fahrzeugs 100 droht, kann die

Überwachungseinrichtung 202 verschiedene Aktionen einleiten.

Beispielsweise kann die Überwachungseinrichtung 202 einen akustischen und/oder optischen Alarm auslösen und z. B. die Hupe des Fahrzeugs 100 betätigen. So wird der Fahrer des anderen Fahrzeugs rechtzeitig gewarnt und eine Beschädigung kann vermieden werden. Möglich ist aber auch, dass durch das Alarmsignal der Fahrer des anderen Fahrzeugs auf den

Parkschaden aufmerksam gemacht wird, sodass er den Unfall nicht versehentlich übersieht.

Bei teilautonomen oder autonomen Fahrzeugen (z.B. Level 3 bis 5) kann sich das Fahrzeug auch selbständig so bewegen, sodass eine Kollision oder eine Beschädigung verhindert wird.

Als Folge der Erkennung einer drohenden bzw. erfolgten

Manipulation kann auch die Aufzeichnung mit einer

Kameraeinrichtung erfolgen. Möglich ist auch, dass ein Hinweis auf ein oder mehrere Ausgabegeräte erfolgt, beispielsweise auf ein Smartphone . Es kann auch direkt eine Benachrichtigung an die Polizei oder dergleichen erfolgen.

In Figur 2 ist in einer vergrößerten Darstellung eine

Explosionsdarstellung der Fahrzeugkomponente 200 abgebildet, welche eine Dämpfereinrichtung 1 mit einem Dämpfer auf

magnetorheologischer Basis aufweist.

Die Fahrzeugkomponente 200 in Figur 2 weist Anschlusseinheiten 51 und 52 zur Verbindung mit der Tragkonstruktion 101 und der Tür 53 auf, um eine definierte und gesteuerte Verschwenkung der Tür bei der Überführung von der in Figur 1 dargestellten Öffnungsstellung in die auch in Figur 1 angedeutete

Schließstellung 2.

Die Dämpfereinrichtung 1 umfasst eine Zylindereinheit 31, in der der Kolben 38 der Kolbeneinheit 30 das Zylindervolumen 32 in eine erste Kammer 33 und eine zweite Kammer 34 variabel teilt .

Ein Ausgleichsvolumen 36 einer Ausgleichskammer dient zum Ausgleich der in die Zylindereinheit 31 eintauchenden

Kolbenstange 43. Figur 3 zeigt eine vergrößerte Querschnittsdarstellung eines Teils der Fahrzeugkomponente 200 aus Figur 2.

An der hier im Schnitt dargestellten und montierten

Dämpfereinrichtung 1 ist die Kolbeneinheit 30 mit dem Kolben 38 zu erkennen, in dem die Magneteinrichtung 9 mit der

elektrischen Spule 10 angeordnet ist. Der Kolben 38 teilt das Zylindervolumen 32 der Zylindereinheit 31 in eine erste Kammer 33 und eine zweite Kammer 34. Das Dämpfungsventil ist

außerhalb der Kolbeneinheit 31 angeordnet. Die

Magneteinrichtung 9 mit der elektrischen Spule 10 ist an dem Dämpfungsventil angeordnet.

Weiterhin ist in der Zylindereinheit 31 die

Ausgleichseinrichtung mit der Ausgleichskammer 37 und dem Ausgleichsvolumen 36 dargestellt. Die Ausgleichskammer 37 wird durch einen variabel innerhalb der Zylindereinheit 31

gleitenden Trennkolben von der zweiten Kammer 34 getrennt. Möglich ist es auch, die Ausgleichskammer auf die andere Seite zu setzen, wobei dann eine Abdichtung gegenüber der

durchlaufenden Kolbenstange und der ersten Kammer 33 erfolgen muss. Die Ausgleichskammer 37 liegt auf der Niederdruckseite des Einwegkreislaufs. Ventile zum Befüllen der ersten bzw. zweiten Kammer 33, 34 und der Ausgleichskammer 37 sind

vorgesehen. Die Ausgleichskammer 37 ist mit einem gasförmigen Medium unter einem geringen Druck gefüllt, sodass das

eintauchende Volumen der Kolbenstange 43 ausgeglichen werden kann .

An der Kolbenstange 43 ist ein Dämpfersensor 12 angebracht, mit der hier eine Absolutposition der Dämpfereinrichtung 1 detektiert werden kann. Durch Abfrage des Dämpfersensors 12 kann die Position der beiden Anschlusseinheiten 51 und 52 zueinander festgestellt werden, sodass mit dem Dämpfersensor 12 auch direkt die Winkelstellung der Tür 53 erfasst wird. Die Anschlusskabel für die elektrische Spule in dem Kolben 38 und der Dämpfersensor 12 werden hier durch die Kolbenstange 43 nach außen geführt.

Der Dämpfersensor 12 kann als Sensormittel 211 eingesetzt werden, welches von der Überwachungseinrichtung 202 zur

Erfassung des charakteristischen Parameters für die

Manipulation des Fahrzeugs 100 herangezogen wird. Wird

beispielsweise durch die Überwachungseinrichtung 202 eine Änderung des Drehwinkels der Tür 53 erfasst, ohne dass die Türeinrichtung 50 durch den Fahrer betätigt wird, kann von einer Manipulation am Fahrzeug 100 ausgegangen werden.

Die Überwachungseinrichtung 202 startet dann beispielsweise die Aufzeichnung mit einer Kameraeinrichtung oder gibt einen Alarm aus. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, dass durch die Abfrage des Dämpfersensors 12 sowohl ein sehr sicheres Öffnen und Schließen der Tür 53 als auch eine sehr unaufwendige und wirtschaftliche Überwachung auf Parkschäden möglich ist.

Figur 4 zeigt eine Variante, bei der eine durchgehende

Kolbenstange bzw. 2 Kolbenstangen 43, 44 vorgesehen sind. Das Innere der Zylindereinheit 31 wird durch den Kolben 38 wieder in 2 Kammern 33 und 34 geteilt. Hier werden beide

Kolbenstangen 43 und 44 an den jeweiligen Enden nach draußen geführt, sodass ein Eintauchen des Volumens einer Kolbenstange nicht ausgeglichen zu werden braucht. Um eine

Volumenausdehnung durch Temperaturunterschiede ausgleichen zu können, ist hier eine Ausgleichseinrichtung 39 vorgesehen, die beispielsweise als hohler Gummiring oder dergleichen

ausgeführt ist und insofern bei einer Volumenausdehnung oder einer Volumenabnahme durch Temperaturunterschiede bedingt einen entsprechenden Volumenausgleich zur Verfügung stellt. Eine solche Ausgleichseinrichtung kann in der Kammer 33 oder der Kammer 34 angeordnet sein. Möglich sind

Ausgleichseinrichtungen in den beiden Kammern 33 und 34. In allen Ausgestaltungen ist der Kolben 38 auch als Dämpfungsventil 5 ausgeführt und weist einen oder 2 oder mehrere Strömungskanäle 7 auf, die die erste Kammer 33 mit der zweiten Kammer 34 verbinden. Die Kammern 33 und 34 sind mit einem magnetorheologischen Fluid 6 gefüllt. Die Dämpfung wird hier dadurch erreicht, dass an dem Dämpfungsventil 5 eine Magneteinrichtung 9 oder wenigstens eine Magneteinrichtung 9 angeordnet ist, die hartmagnetisches Material und hier auch eine elektrische Spule umfasst.

Über einen kurzen elektrischen Impuls an der Spule 10 wird ein magnetischer Impuls ausgelöst, der zu einer permanenten

Magnetisierung der Magneteinrichtung 9 führt, sodass im

Anschluss daran der Strömungswiderstand durch den

Strömungskanal 7 entsprechend der Stärke des wirkenden

Magnetfeldes 8 ansteigt.

Durch entsprechende Ummagnetisierungen der Magneteinrichtungen 9 kann so eine beliebige Dämpfung der Türbewegung der Tür 53 eingestellt werden. Außerdem ist es möglich, zusätzlich zu einem permanent wirkenden Magnetfeld die Spule 10 einzusetzen, um das Magnetfeld 8 der Magneteinrichtungen 9 dynamisch zu modellieren. Durch ein gleichgerichtetes Magnetfeld kann die Dämpfung verstärkt werden und durch ein entsprechend

entgegengesetzt ausgerichtetes Magnetfeld kann die Dämpfung abgeschwächt oder sogar auf null reduziert werden.

In diesem Ausführungsbeispiel ist das Anschlusskabel 42 bzw. die Anschlusskabel 42 sind durch die Kolbenstange 44 nach außen geführt. Die Kolbenstange 44 ist in einem Rohr 46 verschiebbar aufgenommen. Am Ende der Kolbenstange 44 wird hier das Anschlusskabel 41 aus der Kolbenstange herausgeführt und durch einen Schlitz 42 in dem Rohr 46 nach außen geführt.

Beispielhaft für alle Ausführungsbeispiele ist in Figur 4 eine Steuereinrichtung 4 eingezeichnet, mit der das Dämpfungsventil 5, die Dämpfereinrichtung 1 und/oder die gesamte Türkomponente 50 steuerbar ist. Die Steuereinrichtung 4 ist mit der Sensoreinrichtung 201 wirkverbunden, sodass das

Dämpfungsventil 5 in Abhängigkeit der Sensorsignale

angesteuert werden kann. Die Steuereinrichtung 4 kann auch Teil des Fahrzeugs 100 oder einer anderen Vorrichtung sein.

Figur 5 zeigt eine andere Variante, bei der 2

Magneteinrichtungen 9 bzw. wenigstens 2 elektrische Spulen 10 und 11 vorgesehen sind. Die magnetischen Spulen 10 und 11 der Magneteinrichtungen 9 sind wiederum im Kolben 38 der

Kolbeneinheit 30 innerhalb der Zylindereinheit 31 angeordnet. Auch hier trennt der Kolben 2 Kammern 33 und 34 des

Zylindervolumens 32. Es können auf beiden Seiten erste und zweite Kolbenstangen 43 und 44 vorgesehen sein oder es ist nur eine Kolbenstange auf einer Seite herausgeführt. In einem solchen Fall wird wieder eine Ausgleichskammer 37 mit einem Ausgleichsvolumen 36 erforderlich.

Hier wird eine elektrische Spule 10, 11 zur Erzeugung eines magnetischen Impulses und zur dauerhaften Magnetisierung der Magneteinrichtung 9 eingesetzt. Die jeweils andere elektrische Spule 11, 10 kann zur Modulation des aktuell wirkenden

Magnetfeldes eingesetzt werden.

Figur 6 zeigt eine andere schematisch dargestellte Variante einer Dämpfereinrichtung 1 einer Fahrzeugkomponente 200 mit Anschlusseinheiten 51 und 52. Die Dämpfereinrichtung 1 weist ein magnetorheologisches Fluid 6 als Arbeitsfluid auf. Eine Kolbeneinheit 30 mit einem Kolben 38 trennt eine erste Kammer 33 von der zweiten Kammer 34. Durch den Kolben führt

wenigstens ein Strömungskanal 7. Das Einwegventil 15 öffnet für die Strömung des magnetorheologischen Fluides von der zweiten Kammer 34 in die erste Kammer 33. Von dort aus wird das Arbeitsfluid durch den Rückkanal 35 zu dem hier externen Dämpfungsventil 5 geleitet, dem eine Magneteinrichtung 9 und eine elektrische Spule 10 zugeordnet sind, um die gewünschte Dämpfung einzustellen. Das Dämpfungsventil 5 ist wiederum über ein zweites Einwegventil 16 mit der zweiten Kammer 34 in

Strömungsverbindung . Sowohl beim Eintauchen der Kolbenstange 43 in die

Zylindereinheit 31 als auch beim Austauchen der Kolbenstange 43 aus der Zylindereinheit 31 strömt das Arbeitsfluid 6 in der gleichen Richtung entlang der eingezeichneten Pfeile. Je nachdem, ob die Kolbenstange eintaucht oder austaucht, wird magnetorheologisches Fluid der Ausgleichskammer 37 zugeleitet oder es wird magnetorheologisches Fluid aus der

Ausgleichskammer 37 entnommen. In der Ausgleichskammer 37 ist ein Ausgleichsvolumen 36 vorgesehen, welches mit einem Gas gefüllt ist.

Eine oder mehrere Dämpfersensoren 12 können vorgesehen sein, um eine Relativposition der beiden Anschlusseinheiten 51 und 52 zueinander zu detektieren, um daraus eine Winkelstellung der Tür 53 abzuleiten. Möglich ist es in allen Ausgestaltungen aber auch, dass andere Winkelsensoren z. B. am Drehgelenk vorgesehen sind, sodass direkt eine Winkelstellung ausgegeben wird .

Auch hier wird eine elektrische Spule 10 zur Erzeugung eines magnetischen Impulses und zur dauerhaften Magnetisierung der Magneteinrichtung 9 eingesetzt. Die gleiche oder auch eine andere elektrische Spule kann zur Modulation des aktuell wirkenden Magnetfeldes eingesetzt werden.

Figur 7 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die

Zylindereinheit 31 und dem darin angeordneten Kolben 38. Klar erkennbar sind die Strömungskanäle 7 des Dämpfungsventils 5, die hier durch eine Trennwand jeweils noch in 2 Teilkanäle unterteilt sind. Eingezeichnet ist auch eine Magnetfeldlinie des Magnetfeldes 8. Das Magnetfeld tritt etwa senkrecht durch die Strömungskanäle 7 des Dämpfungsventils durch. Die

elektrische Spule 10 dient zur Erzeugung eines variablen

Magnetfelds und insbesondere auch dazu, einen magnetischen Impuls auszugeben, um die Magneteinrichtung 9 wunschgemäß zu magnetisieren . In entsprechender Weise kann - wie es in Figur 7 im Schnitt dargestellt ist - auch ein externes Dämpfungsventil für z. B. die Fahrzeugkomponente 200 nach Figur 6 ausgebildet sein. Alle abgebildeten Teile sind dann vorzugsweise unbeweglich

zueinander. Die Strömungskanäle 7 des Dämpfungsventils 5 können jeweils durch eine Trennwand in zwei Teilkanäle

unterteilt sein. Das Magnetfeld tritt auch hier wieder etwa senkrecht durch die Strömungskanäle 7 des Dämpfungsventils 5 durch. Die elektrische Spule 10 dient zur Erzeugung eines variablen Magnetfelds und kann insbesondere auch dazu

verwendet werden, einen magnetischen Impuls auszugeben, um die Magneteinrichtung 9 wunschgemäß dauerhaft zu magnetisieren.

Figur 8 zeigt ein beispielhaftes Diagramm der Funktionsweise bei einem Öffnungsvorgang einer Tür 53. Eingezeichnet sind normierte Größen für Geschwindigkeit und Verzögerung über dem Winkel. Dargestellt sind die Verläufe einer ungeregelten

Geschwindigkeit 81 und der zugehörigen ungeregelten

Verzögerung 84, sowie die Verläufe der geregelten

Geschwindigkeit 82 und der zugehörigen geregelten Verzögerung 85 über einem Öffnungswinkel.

Weiterhin ist ein Grenzwert 80 für eine Grenzbeschleunigung bzw. Grenzverzögerung eingezeichnet. Der Grenzwert 80 ist vorgegeben, kann aber eingestellt und geändert werden.

Überschreitet eine tatsächliche Verzögerung den Grenzwert 80, so wird eine akute Gefährdungssituation erkannt und es wird eine Gefahrdämpfung ausgelöst. Das bedeutet hier, dass die Türbewegung im Folgenden mit maximaler Dämpfung gedämpft wird.

Hier trifft die Tür bei einem Winkel von knapp 44° auf ein nicht zuvor erkanntes bzw. nicht bekanntes Hindernis auf, welches die Türbewegung im Folgenden abbremst. Daraufhin überschreitet die aktuelle Verzögerung der Tür bei einem

Winkel von knapp 45° den vorgegebenen Grenzwert 80.

Es dauert ein wenig, bis ein zuverlässiger Wert für die aktuelle Verzögerung ermittelt wird. In der Zwischenzeit hat sich die Tür weiter bewegt und einen Winkel von etwas mehr als 45° erreicht.

Durch das Überschreiten des Grenzwertes 80 kann erkannt werden, dass hier kein normaler und störungsfreier

Öffnungsvorgang durchgeführt wird. Würde hier keine

Gegenmaßnahme ergriffen, würden sich der

Geschwindigkeitsverlauf 81 und der Beschleunigungsverlauf 84 über dem Winkel ergeben und die Tür erst bei z. B. knapp 50° Öffnungswinkel zum Stillstand kommen. Dadurch könnten schon dauerhafte Beschädigungen an der Tür (oder einem Nachbarauto) oder dergleichen auftreten.

Mit der Fahrzeugkomponente 200 wird hingegen möglichst bald oder direkt nach dem Überschreiten des Grenzwertes die Tür 53 mit der Dämpfereinrichtung 1 gebremst und insbesondere

möglichst stark gebremst. Die Tür 53 wird gebremst, da davon ausgegangen wird, dass die Tür gegen ein Hindernis geprallt ist bzw. noch prallt. Dabei verbiegt sich in der Regel

zunächst das Außenblech der Tür elastisch, sodass ein

zusätzliches Abbremsen der Tür bleibende Schäden an der Tür oder anderen Gegenständen gegebenenfalls vollständig

verhindern kann.

Prallt die Tür gegen eine Person, so kann diese verletzt werden. Deshalb ist in solchen Fällen erst recht eine Bremsung der Tür sinnvoll und nötig.

Durch den Aufprall auf das Hindernis hat sich die Verzögerung schlagartig vergrößert und steigt weiter an. Ohne weitere Maßnahmen würde sich der ungeregelte Verlauf der Verzögerung 84 ergeben. Da die Tür nach dem Überschreiten des Grenzwertes 80 aber maximal gebremst wird, ergibt sich der geregelte

Verlauf der Verzögerung 85 und der geregelte

Geschwindigkeitsverlauf 82.

Die Tür wird erheblich stärker abgebremst und kommt in diesem Beispiel bei einem Winkel von knapp 46° zum Stillstand. Durch die Gefährdungsdämpfung ist die Tür (insbesondere ohne weitere Nahfelderkennung) einen Winkelbetrag 87 von etwa 4° früher zum Stillstand gekommen. Der Winkelbetrag 87 ist ein direktes Maß für die absorbierte Energie und damit auch

Reduzierung der Gefährdung. Die angegebenen Zahlenwerte sind nur beispielhaft zu verstehen und sind nur erste Werte aus Versuchen. Die genauen erreichbaren Werte hängen von vielen Faktoren ab.

Die Regelung kann vollständig über den Positionssensor oder den Winkelsensor 12 der Dämpfereinrichtung 1 erfolgen. Andere Werte müssen nicht eingehen, können aber verwendet werden.

Beim Schließen der Tür kann die Erfindung ebenso sehr

vorteilhaft eingesetzt werden. Dazu muss man sich das Diagramm aus Figur 8 nur horizontal gespiegelt vorstellen. Trifft die Tür beim Schließvorgang z. B. auf einen Körperteil eines

Benutzers auf, steigt die Verzögerung der Tür sofort stark an. Im Anschluss wird die Tür maximal gedämpft und kommt so erheblich früher zum Stehen, sodass Quetschungen von

Körperteilen oder Schäden an Gegenständen reduziert oder vermieden werden können.

Es ist auch möglich und bevorzugt, dass die Tür bei jedem Schließvorgang bei einem bestimmten geringen Öffnungswinkel zum Stillstand gebracht wird, beispielsweise bei 2,5° oder bei 3°, um das Einquetschen von Fingern zu vermeiden.

So kann die Tür auch gezielt an bestimmten einstellbaren oder wählbaren Punkten oder Positionen sanft zum Stehen gebracht werden. Dazu wird entsprechend vor Erreichen der gewünschten Position die Türbewegung angepasst gedämpft.

Sind Umgebungssensoren oder eine Nahfelderkennung aktiv oder ist ein Hindernis 86 bekannt, wird die Türbewegung so

gesteuert, dass die Tür z. B. den Winkelabstand 88 vor dem Hindernis zum Stehen kommt und dort fixiert wird. So ist es z. B. möglich, dass bei einer starken Verzögerung der Tür 53 praktisch sofort eine größere bzw. maximale

Dämpfung eingestellt wird, um Schäden möglichst zu vermeiden oder wenigstens zu verringern oder zu minimieren. Wird die schwenkbare Tür 53 des Kraftfahrzeugs 100 zugeschlagen und somit schnell in Schließrichtung bewegt und befindet sich beispielsweise ein Bein oder eine Hand oder ein sonstiger Gegenstand auf dem Weg der Schließbewegung, so trifft die Tür 53 zunächst gegen das Bein oder die Hand oder ein Objekt und wird dabei unerwartet abgebremst. Das bedeutet, dass

beispielsweise bei einer relativ hohen Drehgeschwindigkeit der Tür eine unerwartete und unerwartet hohe Änderung der

Drehgeschwindigkeit auftritt. Das bedeutet hier, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit der Türeinrichtung oder hier konkret die Änderungsgeschwindigkeit der Drehgeschwindigkeit einen vorbestimmten Grenzwert

übersteigt .

Bei Erkennung eines solchen Vorgangs wird sofort eine maximale Dämpfung eingestellt, sodass Schäden sehr weitgehend vermieden werden können.

Prallt beim Öffnen der Tür 53 diese mit dem äußeren Blech gegen ein Hindernis, wird die Drehgeschwindigkeit der Tür sofort erheblich gesenkt. Da sich die Bleche in der Regel aber über einen gewissen Bereich biegeelastisch verformen können, kann somit bei einer sofortigen Reaktion und Maximierung der Dämpfung ein Schaden an der Tür 53 oft vollständig vermieden werden .

Die Figur 9 zeigt ein stark schematisches Schaubild zur

Funktionsweise der erfindungsgemäßen Fahrzeugkomponente 200 bzw. des Verfahrens. Die Fahrzeugkomponente 200 ist hier mit einer Kameraeinrichtung 203 zur Aufnahme von Bilddaten aus der Umgebung des Fahrzeugs 100 ausgestattet. Die Kameraeinrichtung 203 kann auch zur Aufnahme von Bilddaten aus dem Inneren des Fahrzeugs 100 geeignet sein, beispielsweise um den Diebstahl eines Airbags oder anderer Fahrzeugkomponenten verfolgen zu können. Dann ist die Kameraeinrichtung 203 beispielsweise als eine Innenraumkamera 230 ausgebildet und in der Fahrgastzelle angeordnet .

Die Kameraeinrichtung 203 ist hier mit einem Bildsensor 221 ausgestattet. Der Bildsensor 221 kann beispielsweise in einem Seitenspiegel und/oder Rückspiegel angeordnet sein. Der

Bildsensor 221 wird hier dazu verwendet, Schadensereignisse aufzuzeichnen und dient zugleich auch zur Erfassung des

Parameters für die Manipulation des Fahrzeugs 100. Dazu ist der Bildsensor 221 über die Sensoreinrichtung 201 mit der Überwachungseinrichtung 202 wirkverbunden. Die

Überwachungseinrichtung 202 kann anhand der Auswertung der Bilddaten eine drohende Manipulation und/oder eine erfolgte Manipulation am Fahrzeug 100 erkennen. Beispielsweise können über den Bildsensor 221 sich annähernde Objekte bzw. Fahrzeuge zuverlässig erkannt werden. Möglich ist aber auch, dass zur Erfassung des Parameters andere Sensoren als der Bildsensor 221 eingesetzt werden und der Bildsensor 221 lediglich zur Dokumentation von Schadensereignissen dient.

Insbesondere sind mehrere Bildsensoren 221 zur Aufzeichnung von Bilddaten aus unterschiedlichen Perspektiven vorgesehen, sodass beispielsweise ein Top View und/oder Surround View und/oder eine Panoramaaufnahme bzw. eine 360 ° -Aufnähme möglich ist .

Die Kameraeinrichtung 203 umfasst zur Aufzeichnung der

Bilddaten vorzugsweise eine Speichereinrichtung. Dort können die aufgezeichneten Daten dauerhaft hinterlegt werden. Möglich ist aber auch, dass die Daten nach einer gewissen Zeit überschrieben werden, solange keine Manipulation festgestellt wurde. Beispielsweise werden Bilder gelöscht, die länger als 30 Sekunden oder mehr oder auch weniger zurückliegen, wenn keine Manipulation erkannt wurde. In der hier gezeigten Ausgestaltung dient der Bildsensor 221 zudem auch als Sensormittel 211 zur Erfassung der

charakteristischen Kenngröße für Hindernisse im Bewegungsraum der Türeinrichtung 50. So können beim Öffnen und Schließen der Tür 53 störende Objekte bzw. Hindernisse erkannt werden. Das Signal des Bildsensors 221 dient dann zur Ansteuerung der Dämpfereinrichtung 1, sodass die Bewegung der Tür maximal gedämpft bzw. blockiert werden kann, wenn die Bilddaten

Hindernisse erkennen lassen.

Diese Ausgestaltung hat den besonderen Vorteil, dass der

Bildsensor insgesamt dreierlei Funktionen erfüllt und somit ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet. Er dient zum einen als Sensorik für die Steuerung der

Dämpfereinrichtung 1 und zum anderen als Sensor zur

Überwachung des Fahrzeugs 100 und zudem auch zur Aufzeichnung von Manipulationsereignissen.

In einer alternativen Ausgestaltung der Fahrzeugkomponente 200 kann der Bildsensor 221 auch nur zur sensorischen Erfassung des Parameters und/oder der Kenngröße und nicht für eine

Kameraeinrichtung 203 zur Aufzeichnung von Schadensereignissen dienen. Ein solcher Bildsensor 221 kann dann beispielsweise mit einer wesentlich geringeren Auflösung ausgestattet sein, sodass ein besonders geringer Energieverbrauch möglich ist.

Erkennt die Überwachungseinrichtung 202 dann eine drohende oder erfolgte Manipulation am Fahrzeug 100, kann die

Aufzeichnung mit einer Kameraeinrichtung 203 mit einem eigenen Bildsensor erfolgen. Es kann auch gänzlich auf eine

Aufzeichnung verzichtet und beispielsweise ein Alarmsignal oder eine Meldung auf ein Smartphone und/oder eine Smartwatch ausgegeben werden.

Die mit der Kameraeinrichtung 203 aufgezeichneten Bilddaten können auch direkt bzw. sofort an ein Ausgabegerät und/oder an die Polizei übertragen werden. Das ist besonders bei der

Erkennung eines Diebstahls von großem Vorteil.

Zur Ansteuerung der Dämpfereinrichtung 1 sind hier

verschiedene Sensormittel 211 vorgesehen. In anderen

Ausgestaltungen kann auch nur eines dieser Sensormittel 211 vorgesehen sein oder es können auch zusätzliche Sensormittel 211 vorgesehen sein.

In der hier gezeigten Ausgestaltung umfasst das Sensormittel 211 einen Dämpfersensor 12. Der Dämpfersensor 12 ist

vorzugsweise so wie mit Bezug zu den Figuren 2-8 beschrieben ausgebildet .

Zudem ist auch der Bildsensor 221 als Sensormittel 211 zur Ansteuerung der Dämpfereinrichtung 1 vorgesehen. Des weiteren umfasst das Sensormittel 211 hier noch einen Annäherungssensor 251. Dieser kann beispielsweise als ein Ultraschallsensor und/oder Radarsensor oder dergleichen ausgebildet sein. Eine solche Sensorik ermöglicht beim Öffnen bzw. Schließen der Tür 53 eine besonders zuverlässige Erkennung von Hindernissen.

Die Überwachungseinrichtung 202 ist hier derart mit der

Sensoreinrichtung 201 wirkverbunden, dass sie auf die Sensoren 12, 221, 251 des Sensormittels 211 zugreifen kann und deren Signale zur Erfassung des Parameters heranziehen kann.

Der Sensoreinrichtung 201 sind hier weitere Sensoren

zugeordnet, welche von der Überwachungseinrichtung 202

abrufbar sind. Dabei können neben den hier gezeigten Sensoren auch weitere Sensoren vorgesehen sein. Die Fahrzeugkomponente 200 kann aber auch mit weniger bzw. anderen als den hier gezeigten Sensoren ausgestattet sein.

In der hier gezeigten, rein beispielhaften Auswahl sind dies ein Erschütterungssensor 231 und ein Geräuschsensor 241. Diese Sensoren 231, 241 haben den Vorteil, dass sie im Betrieb nur sehr wenig Energie verbrauchen und daher auch bei einer länger dauernden Überwachung die Stromversorgung des Fahrzeugs 100 nicht ungünstig beeinflussen. So kann das Fahrzeug 100 auch längere Zeit auf einem Parkplatz abgestellt sein,

beispielsweise an einem Flughafen, ohne dass durch die

Überwachung die Fahrzeugbatterie zu stark belastet wird.

Dennoch bietet die Überwachung auf Erschütterungen bzw.

Geräusche eine sehr zuverlässige Erkennung von drohenden bzw. erfolgten Manipulationen am Fahrzeug 100.

Die Überwachungseinrichtung 202 ist hier in einem Sparmodus mit einer verringerten Überwachungsintensität betreibbar. In dem Sparmodus werden vorzugsweise nur Sensoren mit einem geringen Energiebedarf abgerufen, beispielsweise der

Erschütterungssensor 231 und/oder der Geräuschsensor 241.

Wenn der über diese Sensoren 231, 241 erfasste Parameter einen Schwellenwert überschreitet, wechselt die

Überwachungseinrichtung 202 von dem Sparmodus in einen

Leistungsmodus mit einer maximalen Überwachungsintensität. In diesem Leistungsmodus werden dann die anderen verfügbaren Sensoren abgerufen. Das ermöglicht eine hohe Auflösung der Überwachung und somit eine sehr reproduzierbare Erkennung von drohenden Manipulationen.

Auch die Frequenz der Abfrage der Sensoren bzw. die Dauer der Abfragen kann im Leistungsmodus entsprechend verfeinert bzw. erhöht werden. Zudem kann in den Leistungsmodus auch die

Kameraeinrichtung 203 zugeschaltet werden, sodass eine

Nachverfolgung von Schadensereignissen bzw. Diebstählen möglich ist. Mit dem Start des Leistungsmodus kann auch eine Alarmausgabe als Warnhinweis erfolgen.

Die Überwachungseinrichtung 202 bietet somit eine intelligente Abfrage der Sensoreinrichtung 201, sodass eine detaillierte und zugleich aber auch sehr energiesparende Überwachung möglich ist.

Die Auswertung der Sensorsignale und insbesondere der Signale der im Sparmodus eingesetzten Sensoren 231, 241 erfolgt hier unter Anwendung wenigstens eines Filters. Dadurch kann

beispielsweise ein Erschütterungssensor 231 bzw.

Geräuschsensor 241 zwischen einem lediglich vorbeifahrenden Lkw oder einem Kollisionsstoß bzw. einer drohenden

Beschädigung durch ein sehr nah rangierendes Fahrzeug

unterscheiden. Der Filter kann beispielsweise einen Hochpass und/oder einen Bandpass umfassen.

Im Rahmen der Auswertung kann auch ein Vergleich mit

wenigstens einem Schwellenwert erfolgen, sodass zum Beispiel beim Geräuschsensor 241 der Geräuschpegel berücksichtigt werden kann. Bei dem Erschütterungssensor 231 kann

beispielsweise die Stärke der Erschütterung erfasst werden.

Im Rahmen der Auswertung kann eine Plausibilitätskontrolle erfolgen, bei der wenigstens zwei oder mehr oder auch alle Sensorsignale einen Schwellenwert überschreiten müssen, um den Leistungsmodus auszulösen und/oder eine Manipulation zu erkennen .

Die Überwachungseinrichtung 202 ist hier zudem mit einem

Positionsbestimmungssystem 261 wirkverbunden. Dadurch kann die Überwachungseinrichtung 202 feststellen, an welcher Position das Fahrzeug 100 abgestellt ist. Das Positionsbestimmungs system 261 umfasst beispielsweise wenigstens einen GPS-Sensor oder Funksensor.

Dabei stellt die Überwachungseinrichtung 202 anhand des erkannten Aufenthaltsorts des Fahrzeugs 100 entweder den

Sparmodus oder den Leistungsmodus ein. Insbesondere ist dazu in der Überwachungseinrichtung 202 wenigstens eine Zuordnungsfunktion hinterlegt, welche einen Aufenthaltsort des Fahrzeugs 100 entweder dem Leistungsmodus oder dem Sparmodus zuordnet .

So kann beispielsweise mit einer geringeren Intensität bzw. im Sparmodus überwacht werden, wenn das Fahrzeug 100 an einem Flughafen geparkt ist, da dort meist Langzeitparker sind.

Zudem ist an einem solchen Aufenthaltsort von einem längeren Aufenthalt auszugehen, sodass ein energiesparender Modus besonders entscheidend ist.

Im Gegensatz dazu ist auf einem Parkplatz eines

Einkaufszentrums eine intensivere Überwachung von großem

Vorteil. Zudem wird das Fahrzeug 100 dort in der Regel nur kurzfristig abgestellt, sodass der Energieverbrauch

zweitrangig ist. Ebenso ist auf einem privaten Parkplatz, beispielsweise am Wohnort des Fahrers, das Beschädigungsrisiko geringer, sodass der Sparmodus eingestellt wird.

Die Zuordnung kann beispielsweise aufgrund von einer

Benutzereingabe erfolgen. Beispielsweise kann der Fahrer

Präferenzen für Sparmodus und Leistungsmodus an bevorzugten Orten hinterlegen. Dabei kann vorgesehen sein, dass an

unbekannten Orten automatisch entweder der Leistungsmodus oder der Sparmodus eingestellt wird oder eine Benutzereingabe angefordert wird.

Die Zuordnung kann auch anhand von Adressbüchern oder

digitalen Karten erfolgen, sodass die Parkposition einer

Adresse und beispielsweise einem Einkaufszentrum zugeordnet wird .

Es kann auch vorgesehen sein, dass der Fahrer in der

Überwachungseinrichtung 202 durch eine Benutzereingabe

hinterlegt, ob und in welchem Umfang er die Überwachung wünscht . Die Überwachungseinrichtung 202 kann den Sparmodus und den Leistungsmodus auch in Abhängigkeit der Überwachungsdauer einstellen. So wird beispielsweise bei einer sehr lang

gewählten Überwachungsdauer zunächst der Sparmodus

eingestellt. Zudem kann die Überwachungseinrichtung 202 bei Überschreiten eines Grenzwerts für eine Überwachungsdauer den Sparmodus einstellen, um die Fahrzeugbatterie zu schonen.

Die Überwachungseinrichtung 202 erkennt hier, ob ein

elektrischer Energiespeicher des Fahrzeugs 100 aufgeladen wird. Da an solchen Ladestationen die Fahrzeuge in der Regel eng parken und zudem ausreichend Energie zur Verfügung steht, wird dort vorzugsweise der Leistungsmodus eingestellt.

Zum Aufbau einer Verbindung zu Ausgabegeräten, beispielsweise einem Smartdevice, Smartphone oder auch einem

Fahrzeugschlüssel oder auch zu anderen Fahrzeugen und/oder Servicestationen oder speziellen Empfangsstationen bei

Parkplätzen, der Polizei, Überwachungsdiensten, ist hier eine Übertragungseinrichtung 204 vorgesehen. So können ein Alarm oder aufgezeichnete Bilddaten bei einer drohenden Manipulation bzw. bei einer Beschädigung des Fahrzeugs 100 direkt

übertragen werden. Die Übertragungseinrichtung 204 kann z. B. eine Mobilfunkverbindung, insbesondere 5G Standard, Bluetooth und/oder WLAN-Verbindung oder dergleichen aufbauen.

Bei fahrerlosen Fahrzeugen oder Transportsystemen und

besonders bei Robotor-Taxis mit hoher Kundenfrequenz werden verstärkt automatisierte sensorgesteuerte Türen eingesetzt werden, um den Kundenkomfort zu erhöhen, aber auch um

Beschädigungen an den eigenen wie auch fremden

Fahrzeugen/Türen beim Ein- und Aussteigen zu verhindern.

Aufgrund fehlenden Betreiberpersonals ist die

Schadenserkennung und Schadenszuordnung und damit auch die Haftungsthematik bei fahrerlosen Fahrzeugen schwierig. Dies ist besonders dann kritisch, wenn es zu Personenschäden kommt. Hierfür kann die hier beschriebene Überwachungseinrichtung, welche zur Erfassung eines charakteristischen Parameters für eine Manipulation des Fahrzeugs, zum Beispiel eine

Beschädigung einer Fahrzeugaußenhaut, eine Entnahme einer Fahrzeuginnenkomponente, einem Personenschaden, mit der

Sensoreinrichtung (201) wirkverbunden ist, sehr vorteilhaft sein .

Eine Überwachung ist nicht nur beim Stillstand des Fahrzeuges, sondern auch während der Fahrt möglich und sinnvoll. Hierbei kann das Nahfeld um das Fahrzeug, aber auch der Innenraum überwacht werden. Somit kann verhindert werden, dass z. B. bei einem Robotortaxi ein Fahrgast während der (langsamen) Fahrt aussteigt oder den Kopf oder andere Körperteile

fahrlässig/gefährdend aus dem Fahrzeuginneren nach außen hält. Eine intelligente Vernetzung der Sensoren mit dem Fahrzeug selbst kann hierbei nicht nur überwachen und aufzeichnen, sondern auch versuchen, Schäden oder Verletzungen aktiv zu verhindern, z. B. indem das Fahrzeug deswegen zum Stillstand gebracht wird oder autonom ausweicht.

Die Sensoren und hier besonders die Bilderkennungssensoren vom Fahrzeug können auch zur Personenerkennung genutzt, die Daten verarbeitet und weitergeleitet werden. Es kann so bei

Robotertaxis der Innenraum gleich an die Person angepasst werden, d. h. z. B. der Sitz (Sitzhöhe, Sitzabstand,

Lehnenneigung, Massagesitz...) , die bevorzugte Musik, die

Klimaanlage. Dies ist aber auch bei von Taxifahrern

betriebenen oder privaten Fahrzeugen von Vorteil.

Werden Kinder erkannt, so können die Türen bei der Fahrt vorzugsweise autonom verriegelt werden. Bezugszeichenliste :

1 Dämpfereinrichtung 35 Rückkanal

2 Schließstellung 36 Ausgleichsvolumen

3 Öffnungsstellung 37 Ausgleichskammer

4 Steuereinrichtung 38 Kolben

5 Dämpfungsventil 39 Ausgleichseinrichtung

6 MRF 40 elektrische

7 Strömungskanal Anschlusseinheit

8 Magnetfeld 41 Anschlusskabel

9 Magneteinrichtung 42 Schlitz

10 elektrische Spule 43 erste Kolbenstange

11 elektrischen Spule 44 zweite Kolbenstange

12 Dämpfersensor, 45 Durchmesser von 43

Drehwinkelsensor 46 Rohr

13 Winkelstellung 50 Türeinrichtung

14 vorbestimmte 51 Anschlusseinheit

Winkelposition 52 Anschlusseinheit

15 erstes Einwegventil 53 Tür

16 zweites Einwegventil 54 Winkelstellung

18 magnetischer Impuls 60 Hindernis

19 Zeitspanne 80 Grenzwert

20 Änderungsgeschwindigkeit 81 Geschwindigkeit

21 Verzögerung 82 geregelte Geschwindigkeit

22 Drehgeschwindigkeit 84 Verzögerung

23 Grenzwert von 20 85 geregelte Verzögerung

24 geringere Dämpfung 86 Hindernis

25 größere Dämpfung 87 Winkelbetrag

26 maximale Dämpfung 88 Abstand

27 Dämpfung 100 Fahrzeug

28 Schließgeschwindigkeit 101 Tragkonstruktion

29 zweiter Ausgleichskanal 200 Fahrzeugkomponente

30 Kolbeneinheit 201 Sensoreinrichtung

31 Zylindereinheit 202 Überwachungseinrichtung

32 Zylindervolumen 203 Kameraeinrichtung

33 erste Kammer 204 Übertragungseinrichtung

34 zweite Kammer 211 Sensormittel Bildsensor

Innenraumkamera Erschütterungssensor Geräuschsensor

Annäherungssensor Positionsbestimmungs system

Fahrzeugkomponente