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Title:
VEHICLE COMPRISING A SLIDE FOR GUIDING A MOVABLE ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/092039
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vehicle comprising a slide (14) for guiding a movable element (12) of the vehicle relative to a vehicle body, said slide (14) being arranged so as to be able to slide along a guiding element (16) and being provided with a plastic portion (40) and a metal portion (42). According to the invention, the slide (14) is designed as a single piece, the metal portion (42) being overmolded at least in part with the plastic portion (40). The slide (14) is designed in such a way that at least one section (28, 30) of the slide (14) embraces the guiding element (16) at least in part.

Inventors:
KNÖPFLE, Julian (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
REIHL, Peter (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
Application Number:
EP2015/079306
Publication Date:
June 16, 2016
Filing Date:
December 10, 2015
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO SE (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
International Classes:
B60J7/02; B60J7/043
Foreign References:
EP2554415A12013-02-06
DE102008017526B32009-09-17
DE3817391A11988-12-15
DE202008007938U12008-08-14
FR2978380A12013-02-01
EP1777090A22007-04-25
EP1285796A12003-02-26
DE102008017526B32009-09-17
Attorney, Agent or Firm:
SCHWAN SCHORER & PARTNER MBB (Bauerstraße 22, München, 80796, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Fahrzeug mit einem Gleiter (14) zum Führen eines verlagerbaren Elements (12) des Fahrzeugs relativ zu einer Karosserie des Fahrzeugs, wobei der Gieiter (14) entlang eines Führungseiements (16) verschiebbar angeordnet ist, und einen Kunststoffbereich (40) und einen Metallbereich (42) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) einteilig ausgeführt ist, wobei der Metalibereich (42) mit dem Kunststoff bereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist, und der Gleiter (14) so ausgebildet ist, dass mindestens ein Abschnitt (28, 30) des Gleiters (14) das Führungselement (16) mindestens teilweise umgreift.

2. Fahrzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbereich (42) als Federstahleinlage ausgebildet ist, die mit dem Kunststoffberetch (40) mindestens teilweise umspritzt ist.

3. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungseiement (16) in einer Richtung im Wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist und einen Führungsabschnitt (26) aufweist, der quer zu der Fahrzeugiängsachse einen Querschnitt aufweist, wobei der Gleiter (14) eine durchgehende Öffnung (34) aufweist, die zur Aufnahme des Querschnitts des Führungsabschnitts (26) ausgebildet ist, sodass der Gleiter (14) entlang des Führungselements (16) in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt (26) verlagerbar ist.

4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Führungsabschnitts L- oder U- förmig ausgebildet ist, und die Öffnung (34) des Gleiters (14) L- oder U- förmig ausgebildet ist.

5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) und vorzugsweise auch der Metallbereich (42) eine durchgehende L- oder U-förrnige Öffnung (34) aufweisen.

6. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindesten eine Abschnitt (28, 30) quer zur Fahrzeugiängsachse eine Öffnung (34) bis auf einen Schlitz (36) umschließt, wobei die Öffnung (34) und der Schlitz (36) zur Aufnahme eines Führungsabschnitts (26) des Führungselements (16) ausgebildet sind, indem der Führungsabschnitt (26) durch den Schlitz (36) in die Öffnung (34) eingreifen kann, wobei der Eingriff dadurch gegen ein Lösen gesichert ist, dass der Führungsabschnitt (26) im Bereich der Öffnung (34) breiter ist als der Schlitz (36), sodass der Gleiter (14) entlang des Führungselements (16) in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt (26), verlagerbar ist.

7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) zwei solcher Abschnitte (28, 30) aufweist, die in Richtung der Fahrzeuglängsachse hintereinander angeordnet sind, und einen zwischen diesen Abschnitten (28, 30) angeordneten Befestigungsbereich (32), an dem eine Befestig ungsachse (38) angeordnet ist zum verschwenkbaren Lagern des Gleiters (14) um eine erste Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist.

8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsachse (38) durch eine Öffnung im Befestigungsbereich (32) gesteckt und gegen ein Lösen der Befestigung gesichert ist, indem an dem durchgesteckten Ende der Befestigungsachse (38) hinter der Öffnung eine Sicherung vorzugsweise in Form einer Vertaumelung angeordnet ist.

9. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbereich (42) mit dem Kunststoffbereich (40) vollständig umspritzt ist.

10. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Element ein Deckel (12) zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Öffnung in einem Dach des Fahrzeugs ist, das Führungselement (16) an dem Deckel (12) angeordnet ist, der Gleiter (14) an einem Ausstelihebel (24) angeordnet ist, der um eine zweite Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist, verschwenkt werden kann, und der Deckel ( 2) im Bereich einer Deckelhinterkante durch ein Aufstellen des Ausstellhebels (24) bei einer Bewegung des Deckels (12) nach hinten über eine Dachfläche des Dachs angehoben wird, wobei bei der Bewegung des Deckels (12) relativ zur Dachöffnung das Führungselement (16) relativ zum Gleiter (14) bewegt und durch diesen geführt wird.

11. Gleiter (14) zum Führen eines verlagerbaren Elements (12) eines Fahrzeugs relativ zu einer Karosserie des Fahrzeugs, wobei der Gleiter (14) einen Kunststoffbereich (40) und einen Metallbereich (42) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) einteilig ausgeführt ist, wobei der Metalibereich (42) mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist, und der Gleiter (14) so ausgebildet ist, dass mindestens ein Abschnitt (28, 30) des Gleiters (14) ein Führungselement ( 6) des Fahrzeugs mindestens teilweise umgreifen kann.

12. Gleiter (14) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Metalibereich (42) als Federstahleinlage ausgebildet ist, die mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist.

13. Gleiter (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) eine durchgehende Öffnung (34) aufweist, die zur Aufnahme eines Querschnitts eines Führungsabschnitts (26) des Führungseiements (16) ausgebildet ist, sodass der Gleiter (14) relativ zum und entlang des Führungselements (16) verlagerbar ist.

14. Fahrzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Führungsabschnitts (26) L- oder U- förmig ausgebildet ist, und die Öffnung (34) des Gleiters (14) L- oder U- förmig ausgebildet ist.

15. Gleiter (14) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) und vorzugsweise auch der Metallbereich (42) die durchgehende L- oder U-förmige Öffnung (34) aufweisen.

16. Gleiter (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Abschnitt (28, 30) quer zu einer Längsachse des Gleiters (14) eine Öffnung (34) bis auf einen Schütz (36) umschließt, wobei die Öffnung (34) und der Schlitz (36) zur Aufnahme eines Führungsabschnitts (26) eines Führungselements (16) ausgebildet sind, indem der Führungsabschnitt (26) durch den Schütz (36) in die Öffnung (34) eingreifen kann, wobei der Eingriff dadurch gegen ein Lösen gesichert ist, dass der vorgesehene Führungsabschnitt (26) im Bereich der Öffnung (34) breiter ist als der Schlitz (36), sodass der Gleiter (20) entlang des Führungselements (16) und relativ zum Führungsabschnitt (26) verlagerbar ist und diesen führt.

17. Gleiter (14) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) zwei solcher Abschnitte (28, 30) aufweist, die in einer Längsrichtung des Gleiters (14) hintereinander angeordnet sind, und ein zwischen diesen Abschnitten angeordneten Befestigungsbereich (32), an dem eine Befestigungsachse (38) angeordnet ist zum verschwenkbaren Lagern des Gleiters (14) um eine erste Drehachse.

18. Gleiter (14) nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) in einem Kontaktbereich (44), der zum Eingriff mit dem Führungselement (16) angepasst ist, Wölbungen (46) aufweist, welche die Öffnung (34) durch die der Führungsabschnitt (26) durch den Gieiter (14) geführt ist, im Bereich jeweils der in Fahrtrichtung vorderen Stirnfläche (48) und hinteren Stirnflächen (50), erweitern.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 10. März (10.03.2016)

Fahrzeug mit einem Gleiter (14) zum Führen eines verlagerbaren Elements (12) des Fahrzeugs relativ zu einer Karosserie des Fahrzeugs, wobei der Gleiter (14) entlang eines Führungselements (16) verschiebbar angeordnet ist, und einen Kunststoffbereich (40) und einen Metallbereich (42) aufweist, wobei der Gleiter (14) einteilig ausgeführt ist, und der Metallbereich (42) mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist, und der Gleiter (14) so ausgebildet ist, dass mindestens ein Abschnitt (28, 30) des Gleiters (14) das Führungselement (16) mindestens teilweise umgreift; dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbereich (42) als Federstahleinlage ausgebildet ist, die mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist.

Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (16) in einer Richtung im Wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist und einen Führungsabschnitt (26) aufweist, der quer zu der Fahrzeuglängsachse einen Querschnitt aufweist, wobei der Gleiter (14) eine durchgehende Öffnung (34) aufweist, die zur Aufnahme des Querschnitts des Führungsabschnitts (26) ausgebildet ist, sodass der Gleiter (14) entlang des Führungselements (16) in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt (26) verlagerbar ist.

Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Führungsabschnitts L- oder U- förmig ausgebildet ist, und die Öffnung (34) des Gleiters (14) L- oder U- förmig ausgebildet ist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) und vorzugsweise auch der Metallbereich (42) eine durchgehende L- oder U-förmige Öffnung (34) aufweisen.

5. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindesten eine Abschnitt (28, 30) quer zur Fahrzeuglängsachse eine Öffnung (34) bis auf einen Schlitz (36) umschließt, wobei die Öffnung (34) und der Schlitz (36) zur Aufnahme eines Führungsabschnitts (26) des Führungselements (16) ausgebildet sind, indem der Führungsabschnitt (26) durch den Schlitz (36) in die Öffnung (34) eingreifen kann, wobei der Eingriff dadurch gegen ein Lösen gesichert ist, dass der Führungsabschnitt (26) im Bereich der Öffnung (34) breiter ist als der Schlitz (36), sodass der Gleiter (14) entlang des Führungselements (16) in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt (26), verlagerbar ist.

6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) zwei solcher Abschnitte (28, 30) aufweist, die in Richtung der Fahrzeuglängsachse hintereinander angeordnet sind, und einen zwischen diesen Abschnitten (28, 30) angeordneten Befestigungsbereich (32), an dem eine Befestigungsachse (38) angeordnet ist zum verschwenkbaren Lagern des Gleiters (14) um eine erste Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist.

7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsachse (38) durch eine Öffnung im Befestigungsbereich (32) gesteckt und gegen ein Lösen der Befestigung gesichert ist, indem an dem durchgesteckten Ende der Befestigungsachse (38) hinter der Öffnung eine Sicherung vorzugsweise in Form einer Vertaumelung angeordnet ist.

8. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbereich (42) mit dem Kunststoffbereich (40) vollständig umspritzt ist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

9. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Element ein Deckel (12) zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Öffnung in einem Dach des Fahrzeugs ist, das Führungselement (16) an dem Deckel (12) angeordnet ist, der Gleiter (14) an einem Ausstellhebel (24) angeordnet ist, der um eine zweite Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist, verschwenkt werden kann, und der Deckel (12) im Bereich einer Deckelhinterkante durch ein Aufstellen des Ausstellhebels (24) bei einer Bewegung des Deckels (12) nach hinten über eine Dachfläche des Dachs angehoben wird, wobei bei der Bewegung des Deckels (12) relativ zur Dachöffnung das Führungselement (16) relativ zum Gleiter (14) bewegt und durch diesen geführt wird.

10. Gleiter (14) zum Führen eines verlagerbaren Elements (12) eines Fahrzeugs relativ zu einer Karosserie des Fahrzeugs, wobei der Gleiter (14) einen Kunststoffbereich (40) und einen Metallbereich (42) aufweist, wobei der Gleiter (14) einteilig ausgeführt ist, und der Metallbereich (42) mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist, und der Gleiter (14) so ausgebildet ist, dass mindestens ein Abschnitt (28, 30) des Gleiters (14) ein Führungselement (16) des Fahrzeugs mindestens teilweise umgreifen kann; dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbereich (42) als Federstahleinlage ausgebildet ist, die mit dem Kunststoffbereich (40) mindestens teilweise umspritzt ist.

11. Gleiter (14) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) eine durchgehende Öffnung (34) aufweist, die zur Aufnahme eines Querschnitts eines Führungsabschnitts (26) des Führungselements (16) ausgebildet ist, sodass der Gleiter (14) relativ zum und entlang des Führungselements (16) verlagerbar ist.

12. Fahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Führungsabschnitts (26) L- oder U- förmig ausgebildet ist, und die Öffnung (34) des Gleiters (14) L- oder U- förmig ausgebildet ist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

13. Gleiter (14) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) und vorzugsweise auch der Metallbereich (42) die durchgehende L- oder U-förmige Öffnung (34) aufweisen.

14. Gleiter (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Abschnitt (28, 30) quer zu einer Längsachse des Gleiters (14) eine Öffnung (34) bis auf einen Schlitz (36) umschließt, wobei die Öffnung (34) und der Schlitz (36) zur Aufnahme eines Führungsabschnitts (26) eines Führungselements (16) ausgebildet sind, indem der Führungsabschnitt (26) durch den Schlitz (36) in die Öffnung (34) eingreifen kann, wobei der Eingriff dadurch gegen ein Lösen gesichert ist, dass der vorgesehene Führungsabschnitt (26) im Bereich der Öffnung (34) breiter ist als der Schlitz (36), sodass der Gleiter (20) entlang des Führungselements (16) und relativ zum Führungsabschnitt (26) verlagerbar ist und diesen führt.

15. Gleiter (14) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (14) zwei solcher Abschnitte (28, 30) aufweist, die in einer Längsrichtung des Gleiters (14) hintereinander angeordnet sind, und ein zwischen diesen Abschnitten angeordneten Befestigungsbereich (32), an dem eine Befestigungsachse (38) angeordnet ist zum verschwenkbaren Lagern des Gleiters (14) um eine erste Drehachse.

16. Gleiter (14) nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbereich (40) in einem Kontaktbereich (44), der zum Eingriff mit dem Führungselement (16) angepasst ist, Wölbungen (46) aufweist, welche die Öffnung (34) durch die der Führungsabschnitt (26) durch den Gleiter (14) geführt ist, im Bereich jeweils der in Fahrtrichtung vorderen Stirnfläche (48) und hinteren Stirnflächen (50), erweitern.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Fahrzeug mit einem Gleiter zum Führen eines verlagerbaren Elements

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 , sowie einen Gleiter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 11. Ein gattungsgemäßes Fahrzeug bzw. ein gattungsgemäßer Gleiter sind aus der EP 1 285 796 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Stand der Technik ist ein Deckeleiement zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung in einem Fahrzeugdach verlagerbar am Fahrzeug angeordnet. Damit der Deckel relativ zum Fahrzeug verschoben werden kann, ist ein Gleiter vorgesehen, mitteis welchem der Deckel zusammen mit dem Gleiter entlang eines Führungselements in Form einer Führungsschiene verschiebbar angeordnet ist. Der Gleiter ist dabei mehrteilig ausgeführt und weist mehrere Einzelteile aus Kunststoff und Metall auf. Auch aus der DE 10 2008 017 526 B3 ist ein mehrteiliger Gleiter bekannt. Da bei solchen Gleitern mehrere Teile zu einem Gleiter zusammengebaut werden, entstehen hohe Werkzeug- und Montagekosten. Mehrteilige Gleiter können ferner störende Geräusche entwickeln, insbesondere wenn sich die Einzelteile gegeneinander verlagern. Größere Toleranzen müssen weiterhin bei bekannten Gleitern dadurch ausgeglichen werden, dass sich Einzelteile des Gleiters gegeneinander verlagern können. Dies hat den Nachteil, dass neben den oben angesprochenen Punkten zu den entstehenden Kosten, der Ausgleich von Toleranzen nur über komplexe Lösungen realisiert werden kann.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrzeug mit einem Gleiter bzw. einem solchen Gleiter zu schaffen, bei welchem die vorgenannten Nachteile überwunden werden. Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Fahrzeug gemäß dem Kennzeichen von Anspruch 1 , sowie durch einen Gleiter gemäß dem Kennzeichen von Anspruch 11.

Erfindungsgemäß ist der Gleiter einteilig ausgeführt, wobei ein Metallbereich des Gleiters mit einem Kunststoffbereich mindestens teilweise oder komplett umspritzt ist. Der erfindungsgemäße Gleiter ist ferner so ausgebildet, dass mindestens ein Abschnitt des Gleiters das Führungselement mindestens teilweise umgreift.

Dies bietet den Vorteil, dass ein einteiliger Gleiter entsteht, dessen Herstellung besonders kostengünstig, und dessen Montage besonders einfach ist. Durch die einteilige Ausführung zweier miteinander verbundener Komponenten können die Eigenschaften des Gleiters optimal an die Anwendung angepasst werden. So kann durch die Auswahl eines entsprechenden Kunststoffs (beispielsweise POM) die Gleiteigenschaft des Gleiters verbessert und die Entstehung störender Geräusche beim Verschieben des Gleiters unterdrückt werden. Durch entsprechende Auswahl des Materials und der Form der zweiten Komponente, des Metallbereichs, kann insbesondere die Stabilität des Gleiters optimal eingestellt werden. Dies bedeutet nicht nur, dass der Gleiter stabil genug ist, um die resultierenden Kräfte aufzunehmen, sondern dessen Stabilität oder Elastizität kann so eingestellt werden, dass über eine entsprechende eiastische Verformung des Metallbereichs und mit diesem des Gleiters insgesamt, ein Toleranzbereich abgedeckt wird. Solche Toleranzen können notwendig sein, wenn der Gleiter entlang einer gekrümmten Bahn verlagert werden soll. Ein solchermaßen elastisch verformbarer Gleiter kann auch einen Führungsabschnitt eines Führungselements aufnehmen, der eine größere Stärke als eine zugehörige Öffnung im Gleiter aufweist, also überdimensionier ist, um ein Spiel zu vermeiden. Bei einem erfindungsgemäßen Gleiter kann durch eine entsprechende Einstellung der elastischen Verformbarkeit des Gleiters, die insbesondere über den Metallbereich des Gleiters definiert wird, vorgesehen werden, dass sich der Gleiter an solchen Krümmungen anpassen kann. Damit wird verhindert, dass wie bei bekannten Gleitern große Toleranzen im Gleiter vorgesehen sein müssen, um solche Krümmungen zu überwinden, was zu einem unerwünschten Spiel zwischen Gleiter und Führungselement führt. Mit anderen Worten kann also bei einem erfindungsgemäßen Gleiter dessen Metallbereich in seiner elastischen Verformbarkeit über die Materialdicke und über die Form des Metallbereichs auf die entsprechende Anwendung, d.h. insbesondere auf vorgesehene Krümmungen und / oder auf eine vorgesehene Überdimensionierung eines zugeordneten Führungselements optimal eingestellt werden. Der Kunststoffbereich des Gleiters, der den Metalibereich mindestens teilweise, vorzugsweise komplett umgibt, und an diesen angespritzt ist, kann separat hiervon die Gleiteigenschaften des Gleiters weiter verbessern.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Metallbereich als Federstahleinlage ausgebildet, die mit dem Kunststoffbereich mindestens teilweise umspritzt ist. Die Verwendung eines Federstahlmateriais für den Metallbereich bildet die oben ausgeführten Vorteile weiter aus. Damit ist gewährleistet, dass der Metallbereich des Gleiters und mit dem der Gleiter insgesamt nicht plastisch, sondern lediglich elastisch verformt wird. Somit kann der Gleiter eine Krümmungen eines zugeordneten Führungselements überwinden, ohne dass es zu einer Klemmwirkung kommt. Ein Spiel zwischen Gleiter und zugeordnetem Führungselement oder das Vorsehen von mehreren Drehachsen oder beweglichen Teilen innerhalb des Gleiters ist somit nicht notwendig. Das Führungselement kann weiterhin oder alternativ so dimensioniert sein, dass es den Metalibereich elastisch dehnt, um ein Spiel zu verhindern.

Vorzugsweise ist das Führungselement im Wesentlichen in einer Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet und weist einen Führungsabschnitt auf, der quer zu der Fahrzeuglängsachse einen Querschnitt aufweist, wobei der Gleiter eine dem Querschnitt entsprechende durchgehende Öffnung aufweist, die zur Aufnahme des Führungsabschnitts ausgebildet ist. Der Gleiter ist dabei entlang des Führungseiements in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt verlagerbar und kann diesen führen oder durch diesen geführt werden. Dabei können sowohl der Kunststoffbereich als auch der Metallbereich eine entsprechende durchgehende L-förmige Öffnung aufweisen. Zur Montage kann der Führungsabschnitt in den Gleiter eingeschoben werden und ist dann gegen ein Lösen vom Führungsabschnitt gesichert. Der Querschnitt des Führungsabschnitts und der Öffnung ist vorzugsweise L- oder U-förmig. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist dass der Gleiter mindestens einen Abschnitt auf, der quer zur Fahrzeuglängsachse eine Öffnung bis auf einen Schlitz umschließt, wobei die Öffnung und der Schlitz zur Aufnahme eines Führungsabschnitts des Führungselements ausgebildet sind, indem der Führungsabschnitt durch den Schlitz in die Öffnung eingreifen kann. Der Eingriff ist gegen ein Lösen gesichert, indem der Führungsabschnitt im Bereich der Öffnung breiter ist als der Schlitz, sodass der Gleiter entlang des Führungselements in der Richtung parallel zur Fahrzeuglängsachse und relativ zum Führungsabschnitt verlagerbar ist. Der Gleiter kann zwei solcher Abschnitte aufweisen, die in Richtung der Fahrzeuglängsachse hintereinander angeordnet sind, und einen zwischen diesen Abschnitten angeordneten Befestigungsbereich, an dem eine Befestigungsachse angeordnet ist zum verschwenkbaren Lagern des Gleiters um eine erste Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist. Dies biete den Vorteil dass der Gleiter verschwenkt werden kann, und so einer Krümmung des Führungselements noch besser folgen kann.

Die Befestigungsachse ist vorzugsweise durch eine Öffnung im Befestigungsbereich gesteckt und gegen ein Lösen der Befestigung gesichert, indem an dem durchgesteckten Ende der Befestigungsachse hinter der Öffnung eine Sicherung vorzugsweise in Form einer Vertaumelung angeordnet ist. Dies bietet eine besonders einfache und stabile Montage des Gleiters.

Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der Metallbereich mit dem Kunststoffbereich vollständig umspritzt ist. Die bietet beispielsweise den besten Schutz gegen eine Geräuschentwicklung. Dabei können Öffnungen durch den Kunststoffbereich hindurch vorgesehen sein, um den Metalibereich für Befestigungsmittel (wie Schrauben) oder Werkzeuge zur Montage zugänglich zu machen.

Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das verlagerbare Element ein Deckel zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Öffnung in einem Dach des Fahrzeugs. Das Führungselement ist an dem Deckel angeordnet, und der Gleiter an einem Aussteilhebel, der um eine zweite Drehachse, die quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet ist, verschwenkt werden kann. Der Deckel kann im Bereich einer Deckeihinterkante durch ein Aufstellen des Ausstellhebels bei einer Bewegung des Deckels nach hinten über eine Dachfläche des Dachs angehoben wird, wobei bei der Bewegung des Deckels relativ zur Dachöffnung das Führungselement relativ zum Gleiter bewegt und durch diesen geführt wird.

Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Kunststoffbereich des Gleiters einen Kontaktbereich auf, der zum Eingriff mit dem Führungselement vorgesehen ist. Dieser Kontaktbereich ist gewölbt ausgebildet, wobei die Wölbung so ausgestaltet ist, dass der Gleiter Krümmungsradien des Führungselements folgen kann. Die Krümmung eines Führungselementes wird dann in erster Linie durch die Form des Kontaktbereichs ohne Klemmwirkung überwunden. Erst nachrangig spielt hierfür die Elastizität des Gleiters und dessen Metallbereichs beispielsweise aus Federstahl eine Rolle. Der Federstah! braucht dann in erster Linie nur Linie die Toleranzen des Führungselements auszugleichen. Durch die Verwendung eines Federstahls für den Metalibereich eines Gleiters kann weiterhin das Öffnungsmaß des Gleiters kleiner gewählt werden als das Maß des umgriffenen Führungselementes wodurch eine spielfreies Führung gewährleistet ist.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Figuren beispielhaft näher erläutert. Dabei zeigt:

Fig.1 : mittels der Abbildungen 1a bis 1b den Bewegungsablauf eines

Deckels einer Scheibedachanordnung von einem geschlossenen Zustand in einen geöffneten Zustand der Schiebedachanordnung, wobei die Schiebedachanordnung einen erfindungsgemäßen Gleiter aufweist;

Fig. 2 bis 3: den Gleiter der Fig. 1 ;

Fig. 4: den Metallbereich des Gleiters der Fig. 1 bis 3 ohne den

Kunststoffbereich; und Fig. 5: einen Längsschnitt durch den Gleiter der Fig. 1.

Fig. 1 zeigt eine Schiebedachanordnung 10 für ein nicht näher dargestelltes Fahrzeug. Die Schiebedachanordnung weist einen verlagerbaren Deckel 12 auf, welcher zum wahlweisen Öffnen und Verschließen einer Öffnung im Fahrzeug in einem Fahrzeugdach des Fahrzeugs ausgebildet ist. Der Deckel 12 kann hierzu entlang eins Gleiters 14 zum Freigeben der Dachöffnung in Fahrtrichtung nach hinten, in der Fig. 1 nach rechts, verlagert werden. Die Fig. 1 ist in vier Abbildungen 1a bis 1d aufgeteilt, die den Bewegungsabiauf des Deckels 12 von der ersten Position der Fig. 1a, in weicher der Decke! 12 die zugehörige Öffnung im Fahrzeugdach verschließt, bis zur Fig. 1d, in welcher der Deckel 12 die Öffnung weitgehend freigibt und in Fahrtrichtung nach hinten verschoben ist, zeigen. Damit ein Öffnen und eine Verlagerung des Deckels 12 nach hinten erfolgen kann, muss der Deckel über benachbarte Bereiche des Fahrzeugdachs angehoben werden. Dies geschieht durch ein Anheben des Deckels 12 zunächst im Bereich seiner Hinterkante (Fig. 1b). Nach dem ersten Anheben der Deckelhinterkante wird der Deckel 12 nach hinten verschoben (Fig. 1c), und dabei im hinteren Bereich noch weiter angehoben und nun auch im Bereich der Deckelvorderkante (Fig. 1c), und, bis zum Erreichen der vollen Ausstellposition (Fig. 1d), soweit nach hinten verlagert, bis er die Endposition der Fig. 1d erreicht. Der Deckel 12 wird hierzu über weitere Gleiter 20 und 22 entlang einer dachfest angeordneten Führungsschiene 18 verschiebbar abgestützt. Der erfindungsgemäße Gleiter 14 ist an einem Ausstellhebel 24 angeordnet. Dieser Ausstellhebel 24 wird bei einem Öffnen des Fahrzeugdachs, also beim Verlagern des Deckeis 12 in Fahrtrichtung nach hinten, nach hinten verschwenkt und dabei aufgerichtet (siehe beispielsweise Fig. 1d), wodurch er die Deckelhinterkante nach oben bewegt. Der Gleiter 14 umfasst ein Führungseiement 16, welches am Deckel 12 angeordnet ist. Der Deckel 2 ist somit nicht nur von den Gleitern 20 und 22 abgestützt, sondern er stützt sich auch über den Gleiter 14 ab, wobei dieser das Anheben der Deckelhinterkante über benachbarte Bereiche des Fahrzeugdachs bewirkt. Im hinteren Bereich des Deckels 12 verläuft das Führungselement 16 nach oben, also vom Fahrzeugdach weg. Diese Formgebung des Führungselements 16 dient als Führungskulisse und bewirkt das gewünschte Anheben der Deckelhinterkante. Das Aussteilen bzw. Verschwenken des Ausstellhebels 24 von der im Wesentlichen horizontalen ersten Position der Fig. 1a in die im Wesentlichen aufrechte Position der Fig. 1d kann dabei durch die Bewegung des Deckels 12 selbst bewirkt werden (beispielsweise über die Zusammenwirkung des Führungsefements mit dem Gleiter 12, oder mitteis eines Mitnehmers) oder ein über einen separaten Antrieb, der mit dem Antrieb des Deckels 12 gekoppelt sein kann. Der Gleiter 14 weist einen in den Fig. 1 bis 3 nicht sichtbaren inneren Metallbereich auf, der mit dem sichtbaren äußeren Kunststoffbereich 40 umspritzt ist. Der innere Metallbereich bildet somit einen stützenden Kern des Gleiters 12 aus.

In der Fig. 2 ist das Führungselement 16 und der zugehörige Gleiter 14 der Fig. 1 vergrößert abgebildet. Wie bereits erläutert, ist der Gleiter 14 am Ausstellhebel 24 angeordnet. Der Ausstellhebel 24 ist in der Abbildung der Fig. 2 in einer bereits in Fahrtrichtung nach hinten verschwenkten Position dargestellt. Somit ist der in der Fig. 2 nicht dargestellte Deckel 12 im Bereich seiner Hinterkante bereits teilweise oder vollständig angehoben (siehe entsprechend Fig. 1 b bis 1d). In der Fig. 2 ist zu erkennen, dass der Gleiter 14 einen Führungsabschnitt 26 des Führungsefements 16 teilweise umgreift. Der Führungsabschnitt 26 ist dabei zusammen mit einem benachbarten Bereich des Führungselements 16 so ausgebildet, dass insgesamt eine L-Form entsteht. Der Gleiter 14 weist eine entsprechende L-förmige Öffnung 34 auf, sodass er die L-Form des Führungsabschnitts 26 aufnehmen kann. Der Führungsabschnitt 26 taucht dabei in die Öffnung 34 des Gleiters 14 ein und hintergreift den Gleiter 14 teilweise, sodass der Gleiter 14 zwar in Fahrtrichtung entlang des Führungselements 16 verschiebbar ist, durch das Hintergreifen aber ein Lösen des Gleiters 14 vom Führungselement 16 verhindert wird. Zur Montage wird daher der Führungsabschnitt 26 des Führungselements 16 von hinten oder von vorne in den Gleiter 14 eingeschoben.

Anhand der Fig. 3 wird der erfindungsgemäße Gleiter 14 der Fig. 2 näher erläutert. Der Gleiter 14 ist dabei ohne das zugehörige Führungselement 16 der Fig. 2 abgebildet. Der Gleiter 14 weist eine vorzugsweise rechteckige Öffnung 34 auf, die zusammen mit einem Schlitz 36 eine L-förmige Öffnung des Gleiters 14 definiert, die entsprechend ausgebildet und dimensioniert ist, um den L-förmigen Führungsabschnitt 26 des Führungselements 16 aufzunehmen. Der Schlitz 36 wird im montierten Zustand des Gleiters 14 vom Führungselement 16, insbesondere von dessen Führungsabschnitt 26 durchdrungen, wobei dieser durch den Schlitz 36 in den innenraum des Gleiters 14, der durch die Öffnung 34 gebildet wird, eintaucht. Im montierten Zustand ist der L-förmige Führungsabschnitt 26 so ausgerichtet, dass ein Schenkel des Führungsabschnitts 26 vertikal durch den Schlitz 36 verläuft und ein weiterer Schenkel horizontal in der Öffnung 34 angeordnet ist. Der horizontale Bereich des Führungsabschnitts 26 hintergreift daher einen oberen Teil des Gleiters 14, der dessen Öffnung 34 nach oben abgrenzt. Dadurch, dass der horizontale Abschnitt des Führungsabschnitts 26 länger ist als die Öffnungsweite des nach oben offenen Schlitzes 36 des Gleiters 14, können Gleiter 14 und Führungselement 16 nur voneinander gelöst werden, wenn der Gleiter entlang des Führungseiements 16 soweit verschoben wird, dass das Führungselement 16 nach vorne oder hinten aus dem Gleiter 14 herausgezogen werden kann. Der Gleiter 14 weist in der Ausführungsform der Figuren 1 bis 4 einen ersten Abschnitt 28 und einen zweiten Abschnitt 30 auf, wobei beide Abschnitte die erläuterte L-Form als Öffnung aufweisen. Prinzipiell kann ein erfindungsgemäßer Gleiter aber auch lediglich einen solchen Abschnitt oder mehr als zwei solcher Abschnitte aufweisen. In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen den beiden Abschnitten 28 und 30 ein Befestigungsbereich 32 angeordnet, welcher der Befestigung des Gleiters 14 am Aussteilhebel 24 dient. Hierzu weist der Gleiter 14 im Befestigungsbereich 32 eine Bohrung auf, durch welche eine Befestigungsachse 38 durch den Befestigungsbereich 32 mindestens teilweise hindurchtritt. Auf dieser Befestigungsachse 38 ist der Gleiter 14 um eine Längsachse der Befestigungsachse 38 verschwenkbar angeordnet. Die Längsachse der Befestigungsachse 38 ist dabei in einer Richtung quer zur Fahrzeuglängsachse ausgerichtet. Damit ein Lösen des Gleiters 14 von der Befestigungsachse 38 verhindert wird, ist eine Sicherung vorgesehen, die vorzugsweise als eine Vertaumelung der Befestigungsachse 38 ausgeführt ist. Unter einer„Vertaumelung" ist dabei eine plastische Verformung eines Endes der Befestigungsachse 38 zu verstehen (auch „Verstemmung" genannt), wobei durch diese Verformung eine unlösbare Verbindung zwischen Gleiter 14 und Befestig ungsachse 38 erreicht wird. Die Befestigungsachse 38 ist wiederum am Aussteilhebel 24 befestigt und wird mit einer Verschwenkung dieses Ausstellhebels 24 ebenfalls verschwenkt. Die Befestigungsachse 38 ist relativ zum Ausstelihebei 24 oder zum Gleiter 14 verdrehbar ausgeführt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist die Befestigungsachse 38 fest, also nicht verdrehbar mit dem Ausstellhebel 24 verbunden, jedoch kann sich der Gleiter 14 um die Befestigungsachse 38 drehen. Somit kann der Gleiter 14 einer Kurve des Führungselementes 16 bzw. dessen Führungsabschnitt 26 folgen, indem er sich relativ zum Ausstelihebei 24 dreht. Das Führungselement 16 kann daher, wie in der Fig. 1d dargestellt, beispielsweise in einem hinteren Bereich des Deckels 12 nach oben verlaufen und in einem mittleren Bereich des Deckels 12 eher horizontal ausgerichtet sein. Der Gleiter 14 wird dabei entsprechend so relativ zum Ausstellhebel 24 so verschwenkt, dass er dem Verlauf des Führungselements 16 folgen kann.

Vorgesehenen oder fertigungsbedingten Toleranzen (wie beispielsweise des Führungselements 16) kann sich der Gleiter 14 weiterhin neben der Verschwenkung auch über eine federelastische Verformung anpassen.

Wie bereits erläutert, werden diese elastischen Eigenschaften durch den Aufbau des Gleiters 14 aus zwei Komponenten, nämlich aus einem Metallbereich oder einem Kunststoff bereich 40 erzielt. In den bisher erläuterten Fig. 1 bis 3 ist dabei nur der außenliegende Kunststoffbereich 40 zu sehen, mittels dessen ein innenliegender Metallbereich umschlossen, vorzugsweise umspritzt ist. Der Kunststoffbereich 40 des Kunststoffmaterials des Gleiters 14 ist dabei beispielsweise aus POM (Polyoxymethyien) gefertigt bzw. an dem innenliegenden Metallbereich angespritzt.

In der Fig. 4 ist der innenliegende Metallbereich 42 des Gleiters 12 der Figuren 1 bis 3 abgebildet. Somit ist die Fig. 4 eine Darstellung des Gleiters 12 der Figuren 1 bis 3, bei welchem der außenliegende Kunststoffbereich 40 transparent dargestellt (oder entfernt) ist. Beim Vergleich der Figuren 3 und 4 wird deutlich, dass der innenliegende Metallbereich 42 insgesamt die gleiche Grundform wie der Gleiter 14 aufweist. Der Gleiter 14 gemäß den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 4 stellt also einen käfigartigen Metallbereich 42 dar, welcher formerhaltend mit dem Kunststoffmaterial des Kunststoffbereichs 40 umspritzt wurde. Alternativ können auch Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Gleiters dadurch hergestellt werden, dass der Metallbereich 42 nur teilweise umspritzt wird bzw. dass nicht alle Elemente dieses erfindungsgemäßen Gleiters 14 durch entsprechende Metalleinlagen des Metallbereichs 42 abgestützt werden. So kann beispielsweise ein alternativer Gleiter zwei ebenfalls L-förmige Öffnungen aufweisen, wohingegen der inneniiegende Metallbereich 42 nur bestimmte Elemente der gesamten Form des Gleiters abbildet.

Die Fig. 5 zeigt den Gleiter 14 der vorhergehenden Figuren in einem Längsschnitt. Der Kunststoffbereich 40 des Gleiters 14 weist einen Kontaktbereich 44, der mit dem Führungsabschnitt 26 des Führungselements 16 in Kontakt tritt. Dieser Kontaktbereich 44 weist Wölbungen 46 auf, welche die Öffnung 34, durch die der Führungsabschnitt 26 durch den Gleiter 14 geführt ist, eingangsseitig, das heißt im Bereich jeweils der in Fahrtrichtung vorderen Stirnfläche 48 und hinteren Stirnflächen 50, erweitern. Diese Wölbungen 46 ermöglichen bzw. erleichtern das Führen des Gleiters 14 um eine dargestellte Krümmung des Führungselements 16.

Bezugszeichenliste Schiebedachanordnung

Deckei

Gleiter

Führungselement

Führungsschiene

Gleiter

Gleiter

Ausstellhebei

Führungsabschnitt

erster Abschnitt

zweiter Abschnitt

Befestigungsbereich

Öffnung

Schlitz

Befestigungsachse

Kunststoffbereich

Metallbereich

Kontaktbereich

Wölbungen

vordere Stirnfläche

hintere Sitrnfläche