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Patent Searching and Data


Title:
VEHICLE HEADLIGHT AND METHOD FOR ACTIVATING THE HEADLIGHT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/024264
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a headlight (2) of a motor vehicle (1), installed in the front end of the body, in which one or more light sources (100, 101) are arranged and which comprises a bottom frame (2) and a glass cover (3). The system having the function of light animation (5) is arranged on the bottom frame (2) of the headlight (1). The system having the function of light animation consists of one or more design pins (10, 11) and a circuit board (4) having light sources for each of the design pins (10, 11) and an electronic control device for separate lighting of the individual design pins.

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Inventors:
CIMRMAN, Radek (Slunečná 1109, Bakov nad Jizerou, 29401, CZ)
VANIK, František (Gorkého 301, Mladá Boleslav, 29301, CZ)
Černý, Pavel (V remizkách 323, Zdiby, 25066, CZ)
PROKOP, Filip (Stehlikova 977, Praha, 16500, CZ)
Application Number:
CZ2017/000050
Publication Date:
February 08, 2018
Filing Date:
August 03, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ŠKODA AUTO a.s. (Tř. Václava Klementa 869, Mladá Boleslav II, Mladá Boleslav, 293 01, CZ)
International Classes:
B60Q1/00; B60Q1/26; B60Q1/28
Foreign References:
FR3002895A12014-09-12
EP2851718A12015-03-25
DE202012004747U12012-07-18
DE212011100156U12013-06-10
DE102006059980A12008-06-26
DE102014016334A12016-05-12
US20120280528A12012-11-08
DE102014015777A12015-04-02
DE102004014900A12005-06-16
EP2808201A12014-12-03
US20070019429A12007-01-25
Other References:
None
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Claims:
Bezugszeichenliste

1. Scheinwerfer

2. unterer Rahmen

3. Glasabdeckung

4. Leiterplatte

5 Anlage mit der Funktion der Lichtanimation

10. Design-Pins

1 1. Design-Pin

20 Fahrtrichtung des Fahrzeuges

100. Lichtquelle

101. Lichtquelle

Patentansprüche

1. Ein im Frontend der Karosserie eingebautes Scheinwerfer (2) eines Kraftfahrzeuges (1 ), in dem eine oder mehrere Lichtquellen (100, 101 ) angeordnet sind und der einen unteren Rahmen (2) und eine Glasabdeckung (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass an dem unteren Rahmen (2) des Scheinwerfers (1 ) eine Anlage mit der Funktion der Lichtanimation (5) angeordnet ist.

2. Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation (5) aus einem oder mehreren Design-Pins (10, 11 ) und einer Leiterplatte (4) mit Lichtquellen für jeden der Design-Pins (10, 11 ) sowie einer elektronischen Steuereinrichtung für separates Aufleuchten der einzelnen Design-Pins besteht.

3. Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass der Design-Pin bzw. die Design-Pins (10, 11 ) aus einem durchsichtigen Material als Lichtleiter ausgeführt sind und mit seinem Ende bzw. ihren Enden an die Lichtquellen angeschlossen sind.

4. Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung für das separate Aufleuchten einzelner Design-Pins eine Steuereinheit umfasst.

5. Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen als LEDs ausgeführt sind.

6. Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation elektronisch mit der Anlage für die Funktion Coming Home und/oder Leaving Home verbunden ist.

7. Das Verfahren zur Betätigung des Scheinwerfers eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen umfasst diese Schritte:

- Aktivierung der Funktion Coming Home und Leaving Home nach dem Öffnen der Fahrertür oder nach der Entriegelung der Türen mit der

Funkfernbedienung,

- Aktivierung des sukzessiven Aufleuchtens und/oder Erlöschens der Design- Pins während der Zeit der Aktivierung der Funktion Coming Home und Leaving Home.

8. Das Verfahren zur Betätigung des Scheinwerfers eines Kraftfahrzeuges (1 ) nach vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die Design- Pins (10, 11 ) im Normalbetrieb des Kraftfahrzeuges die Funktion des zusätzlichen Standlichtes.

Description:
KRAFTFAHRZEUGSCHEINWERFER UND VERFAHREN ZUR

BETÄTIGUNG DES SCHEINWERFERS

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen in der Fahrzeugkarosserie eingebauten Kraftfahrzeugscheinwerfer, insbesondere einen Scheinwerfer mit der Anlage für die Begrüßungsfunktion mit einer Leuchtanimation der Design-Pins.

Bisheriger Stand der Technik

Derzeit werden bei Kraftfahrzeugen die Funktionen Coming Home und Leaving Home eingesetzt, bei denen neben anderem die Außenbeleuchtung des Fahrzeuges, z.B. Abblendlicht oder Standlicht, ein- oder ausgeschaltet wird.

Die Funktionen„Coming Home" und„Leaving Home" stellen eine Komfortsteigerung der Fahrzeugumgebungsbeleuchtung dar. Beim Verlassen des Fahrzeuges werden das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (Coming Home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (Leaving Home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten. Die Leuchtdauer der Fahrzeugbeleuchtung kann im Fahrzeug eingestellt werden.

Die Funktion Coming Home wird typischerweise wie folgt realisiert:

- Die Beleuchtung schaltet sich automatisch beim Öffnen der Fahrertür ein (in der Regel binnen 60 Sekunden nach der Abschaltung der Zündung).

- Die Beleuchtung schaltet 10 Sekunden nach dem Schließen aller Türen und der Heckklappe, bzw. nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit ab.

- Bleibt eine der Türen oder die Heckklappe offen, schaltet sich die Beleuchtung nach 60 Sekunden aus. Die Funktion Leaving Home wird typischerweise wie folgt realisiert:

- Die Beleuchtung schaltet sich automatisch ein, wenn die Verriegelung der Türen mit der Funkfernbedienung geöffnet wird.

- Die Beleuchtung schaltet sich nach 10 Sekunden bzw. nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit oder nach der Verriegelung des Fahrzeuges aus.

- Werden keine der Türen geöffnet, wird das Fahrzeug nach 30 s automatisch wieder verriegelt.

Beide Funktionen, einschließlich der Verzögerungszeit, werden direkt im Fahrzeug, beispielsweise über den Berührungsbildschirm an der Schalttafel, aktiviert oder deaktiviert.

Der Nachteil des bestehenden Standes der Technik liegt darin, dass die Funktionen Coming Home und Leaving Home nur die genannten Leuchtfunktionen (Außenbeleuchtung) ohne weitere Effekte einschalten, die dem Fahrzeug mehr Emotionalität verleihen und ein Effekt des aufwachenden Fahrzeuges bei der Entriegelung oder sich verabschiedenden Fahrzeuges bei der Verriegelung darstellen würden.

Darstellung der Erfindung

Die genannten Nachteile werden durch die Anlage nach der vorliegenden Erfindung und nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Der Fahrzeugscheinwerfer erkennt die Aktivierung der Funktion Coming Home und Leaving Home und vor oder während der eigentlichen Aktivierung des Abblendlichts, eventuell weiterer Leuchten, schalten sich die am unteren Rahmen des Scheinwerfers angeordneten Design-Pins nach und nach auf und aus, die im Normalbetrieb als zusätzliches Standlicht genutzt werden können. Dieser Leuchteffekt verleiht dem Fahrzeug mehr Emotionalität und stellt den Effekt des aufwachenden Fahrzeuges bei der Entriegelung oder sich verabschiedenden Fahrzeuges bei der Verriegelung dar.

Der im Frontend der Karosserie eingebautes Fahrzeugscheinwerfer umfasst eine oder mehrere Lichtquellen - für die Funktionen des Abblendlichtes, des Fernlichtes, des Standlichtes, der Nebelscheinwerfer, der Blinker usw. Zu diesen in Kraftfahrzeugen verwendeten Lichtquellen gehört beispielsweise die Glühlampe mit Metall-Faden, Halogenglühlampe, Gasentladungslampe (beispielsweise Xenon), Neonlampe, Leuchtdiode und Leuchtstofflampe. Ferner umfasst der Scheinwerfer einen unteren Rahmen und eine Glasabdeckung.

An dem unteren Rahmen des Scheinwerfers ist die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation angeordnet. Die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation besteht aus einem oder mehreren Design-Pins und einer Leiterplatte mit Lichtquellen für jeden der Design-Pins und einer elektronischen Steuereinrichtung für separates Aufleuchten der einzelnen Design-Pins.

Der Design-Pin ist ein nadel- oder röhrenförmiges Bauteil aus durchsichtigem Material und funktioniert als ein Lichtleiter, der das Licht entlang seiner ganzen Länge ausstrahlt und jeweils von einer Lichtquelle eingespeist wird, was in der Regel eine an der Leiterplatte integrierte LED ist.

Die elektronische Steuereinrichtung für das separate Aufleuchten einzelner Design- Pins umfasst eine Steuereinheit.

Die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation ist mit der Anlage für die Funktion Coming Home und/oder Leaving Home verbunden. Dies bedeutet, dass die Steuereinheit der Anlage für die Lichtanimation abhängig von dem Zustand der Steuereinheit der Funktion Coming Home und Leaving Home aktivierbar ist.

Das Verfahren zur Betätigung des Fahrzeugscheinwerfers umfasst folgende Schritte: - Aktivierung der Funktion Coming Home und Leaving Home, - Aktivierung des sukzessiven Aufleuchtens und/oder Erlöschens der Design-Pins.

Übersicht der Figuren der Zeichnungen

Die Erfindung wird näher anhand der Ausführungsbeispiele gemäß der beigefügten Zeichnung 1 erläutert, in der eine perspektivische Ansicht des Scheinwerfers nach der Erfindung dargestellt ist.

Ausführungsbeispiel der Erfindung

Ein im Frontend der Karosserie eingebautes Kraftfahrzeugscheinwerfer umfasst eine oder mehrere Lichtquellen - für die Funktionen des Abblendlichtes, des Fernlichtes, des Standlichtes, der Nebelscheinwerfer, der Blinker usw. Zu diesen in Kraftfahrzeugen verwendeten Lichtquellen gehört beispielsweise die Glühlampe mit Metall-Faden, Halogenglühlampe, Gasentladungslampe (beispielsweise Xenon), Neonlampe, Leuchtdiode und Leuchtstofflampe. Der Scheinwerfer 1 umfasst ferner einen unteren Rahmen 2 und eine Glasabdeckung 3.

Der in Fig. 1 dargestellte Kraftfahrzeugscheinwerfer 1 befindet sich in der Frontansicht rechts am Fahrzeug. Der linke Scheinwerfer (nicht dargestellt) ist spiegelbildlich angeordnet.

Die Fig. 1 zeigt die Ausführung mit einer Lichtquelle 100 in Form einer Halogenglühlampe oder Xenonleuchte, mit der Funktion des Abbiend- und Fernlichtes und LED 101 in Form der Buchstabe L mit der Funktion des Standlichtes. Diese innere Konstruktion der Lichtquellen und deren Funktionen, wie in Fig. 1 dargestellt, sind nur beispielhaft und haben auf die Darstellung der Erfindung keinen Einfluss. Am unteren Rahmen 2 des Scheinvyerfers 1 ist die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation 5 angeordnet. Die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation 5 besteht aus einem oder mehreren Design-Pins 10 und einer Leiterplatte 4 mit Lichtquellen (in Fig. 1 nicht dargestellt) für jedes Design-Pin 10 sowie eine elektronische Steuereinrichtung für separates Aufleuchten einzelner Design-Pins 0 (in Fig. 1 nicht dargestellt).

Die Design-Pins 10 sind nadel- oder röhrenförmige Bauteile aus durchsichtigem Material und funktionieren als Lichtleiter, die das Licht entlang ihrer ganzen Länge ausstrahlen und jeweils von einer Lichtquelle je Design-Pin 10 eingespeist werden, was in bevorzugter Ausführung die an einer Leiterplatte 4 angebrachten LEDs sind. Die Lichtquellen bzw. LEDs liegen an die Design-Pins 10 an, oder können auch in die Design-Pins .10 integriert werden. Die Design-Pins 10 sind im Wesentlichen in der Richtung der Kraftfahrzeuglängsachse bzw. übereinstimmend mit der Fahrtrichtung 20 angeordnet, am unteren Designrahmen 2 dann etwa senkrecht zur Leiterplatte 5 oder in einem Winkel in der Größenordnung von einigen oder einigen zehn Grad. Wie die Fig. 1 zeigt, können die Enden der Design-Pins 10 mit einem Design-Querbalken 11 verbunden werden, und zwar aus Designgründen oder wegen besserer Beleuchtungseffizienz. Aus diesem Grund werden die Pins 10, H nach vorliegender Erfindung als Design-Pins bezeichnet.

Die Fig. 1 zeigt die Leiterplatte 4, die aus zwei Bauteilen besteht, welche mit elektronischer Leitung (in Fig. 1 nicht dargestellt) verbunden sind. Die Leiterplatte 4 kann aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Bauteilen bestehen. In der Fig. 1 sind sieben Design-Pins 10 dargestellt. Es kann nach der vorliegenden Erfindung ein bis zu in Größenordnung einige oder einige zehn sein.

Die an der Leiterplatte angeordnete elektronische Steuereinrichtung für separates Aufleuchten einzelner Design-Pins umfasst eine Steuereinheit.

Die Anlage mit der Funktion der Lichtanimation 5 ist mit der Anlage für die Funktion Coming Home und/oder Leaving Home verbunden. Dies bedeutet, dass die Steuereinheit der Anlage für die Lichtanimation 5_abhängig von dem Zustand der Steuereinheit der Funktion Coming Home und Leaving Home aktivierbar ist.

Das Verfahren zur Betätigung des Kraftfahrzeugscheinwerfers nach vorliegender Erfindung umfasst folgende Schritte:

- Zuerst wird die Funktion Coming Home und/oder Leaving Home aktiviert, d.h. die Beleuchtung schalten sich automatisch nach dem Öffnen der Fahrertür ein (in der Regel binnen 60 Sekunden nach der Abschaltung der Zündung) oder die Beleuchtung schaltet sich automatisch ein, wenn die Verriegelung der Türen mit der Funkfernbedienung geöffnet wird

- Aktivierung des sukzessiven Aufleuchtens und/oder Erlöschens der Design- Pins. Diese Betriebsart dauert während der gesamten Zeit der Aktivierung der Funktion Coming Home und/oder Leaving Home.

Die elektronische Steuereinrichtung des Kraftfahrzeugscheinwerfers erkennt die Aktivierung der Funktion Coming Home und Leaving Home und vor oder während der eigentlichen Aktivierung des Abblendlichtes leuchten die Design-Pins 0 sukzessiv auf bzw. erlöschen. Die Design-Pins 10 können im Normalbetrieb des Kraftfahrzeuges auch als zusätzliches Standlicht genutzt werden. Dies bedeutet, wenn beim Normalbetrieb - also während der Fahrt oder beim Stillstand - die Funktion Coming Home und Leaving Home nicht aktiviert ist, leuchten diese zusammen mit dem standardmäßigen Standlicht.

Bei der Aktivierung des sukzessiven Aufleuchtens und/oder Erlöschens der Design- Pins 10 leuchten die einzelnen Design-Pins Q oder Pins-Gruppen von rechts nach links oder von links nach rechts auf. Diese können zum Beispiel bei der Entriegelung des Fahrzeuges sukzessiv und wiederkehrend in Fahrzeugauswärtsrichtung und bei der Verriegelung in Fahrzeugeinwärtsrichtung aufleuchten. Wenn der Scheinwerfer 1 nur einen Design-Pin 10 aufweist, dann blinkt dieser nur.

Dieser Leuchteffekt verleiht dem Fahrzeug mehr Emotionalität und stellt den Effekt des aufwachenden Fahrzeuges bei der Entriegelung oder sich verabschiedenden Fahrzeuges bei der Verriegelung des Kraftfahrzeuges dar.