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Title:
VEHICLE ROOF HAVING AN ADJUSTABLE COVER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/201408
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vehicle roof having a cover (2) which is movably mounted on the vehicle roof (1) by means of a bearing mechanism (8) and is adjustable between a closed position in a roof opening (3) and a ventilation position in which at least the rear cover edge (4) is raised, the cover (2) being adjustable by means of the bearing mechanism (8) in such a way that, in the closed position of the cover, the rear cover edge (4) assumes a defined vertical position relative to a roof area portion (5) which adjoins the roof opening (3) or the cover (2) in the region of the rear cover edge (4), wherein, according to the invention, the cover (2) in its closed position rests on at least one supporting element (22) which is held fixedly on the roof side in a position central with respect to the roof opening (3) and below the rear cover edge (4) and which supporting element holds the cover (2) in its defined vertical position relative to the roof area portion (5).

Inventors:
WENZEL REINHARD (DE)
Application Number:
EP2020/059371
Publication Date:
October 08, 2020
Filing Date:
April 02, 2020
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO SE (DE)
International Classes:
B60J7/043; B60J7/02
Foreign References:
DE102007008821A12008-08-28
EP2017109A12009-01-21
US20140054930A12014-02-27
DE102008017074B32009-07-30
Attorney, Agent or Firm:
FISCHER & KONNERTH PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Fahrzeugdach mit einem Deckel (2), der mittels einer Lagermechanik (8) am Fahrzeugdach (1 ) bewegbar gelagert und zwischen einer Schließstel lung in einer Dachöffnung (3) und einer zumindest mit seinem Deckelhin- terrand (4) angehobenen Lüftungsstellung verstellbar ist,

wobei der Deckel (2) mittels der Lagermechanik (8) derart einstellbar ist, dass er in seiner Schließstellung mit dem Deckelhinterrand (4) eine defi nierte Flöhenposition relativ zu einem Dachflächenteil (5) einnimmt, das an die Dachöffnung (3) bzw. an den Deckel (2) im Bereich des Deckelhinter- randes (4) angrenzt,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Deckel (2) in seiner Schließstellung auf zumindest einem Ab stützelement (22) aufliegt, das dachseitig in einer bezüglich der Dachöff nung (3) mittigen Stellung unter dem Deckelhinterrand (4) fixiert gehalten ist und das den Deckel (2) in seiner definierten Höhenposition relativ zu dem Dachflächenteil (5) hält.

2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) an seiner Deckelunterseite (1 1 ) eine Auflagefläche (23) zur Auflage auf dem Abstützelement (22) auf weist und dass die Auflagefläche (23) in der Deckelmitte und benachbart zu dem Deckelhinterrand (4) angeordnet ist.

3. Fahrzeugdach nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (23) an einer Randan- schäumung (13) des Deckels (2) angeordnet ist.

4. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (22) an dem Dachflä chenteil (5) oder an einem dachfesten Dachrahmen angeordnet ist. 5. Fahrzeugdach nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dachflächenteil (5) ein Zusatzdeckel (6) ist, der an den Deckelhinterrand (4) des Deckels (2) angrenzt.

6. Fahrzeugdach nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzdeckel (6) an seinem Deckelvor derrand (17) eine Anschäumung (18) aufweist, die mit einem Schenkel (19) den Deckelhinterrand (4) des Deckels (2) untergreift, an dem das Abstütze lement (22) angeordnet ist. 7. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (22) aus gleitfähigem Material hergestellt ist oder eine Gleitschicht aufweist, auf der der Deckel (2) aufliegt. 8. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (22) eine örtlich be grenzte steife Abstützung des Deckels (2) bildet.

9. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) mittels der beiden seinen beiden Seitenrändern (12) zugeordneten Lagermechaniken (8) am Fahr zeugdach (1 ) bewegbar gelagert ist und in seiner Schließstellung mittels der beiden Lagermechaniken (8) bei Anlage am Abstützelement (22) in ei ner konkav gekrümmten und elastisch verformten Einbaustellung gehalten ist.

10. Fahrzeugdach nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung oder Einjustierung des De- ckels (2) in seine konkav gekrümmte vorgespannte Einbaustellung an einer Schraubverbindung (16) eines Deckelinnenblechs oder Deckelinnenprofils (10) mit einem Deckelträger (9), der über die Lagermechanik (8) an einem Dachrahmen abgestützt ist, erfolgt.

Description:
Fahrzeugdach mit einem verstellbaren Deckel

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit einem Deckel, der mittels einer La germechanik am Fahrzeugdach bewegbar gelagert und zwischen einer Schließ stellung in einer Dachöffnung und einer zumindest mit seinem Deckelhinterrand angehobenen Lüftungsstellung verstellbar ist, wobei der Deckel mittels der La germechanik derart einstellbar ist, dass er in seiner Schließstellung mit dem De- ckelhinterrand eine definierte Flöhenposition relativ zu einem Dachflächenteil ein nimmt, das an die Dachöffnung im Bereich des Deckelhinterrandes angrenzt.

Aus der DE 10 2008 017 074 B3 ist ein gattungsgemäßes Fahrzeugdach mit ei nem in einer Dachöffnung angeordneten Deckel bekannt geworden. Der Deckel weist an seiner Unterseite im Bereich seiner beiden Seitenränder jeweils einen längs verlaufenden stegartigen Flansch eines Deckelinnenblechs auf, der über mehrere Verschraubungen mit einem Deckelträger verbunden ist, der einerseits dem Flansch zugeordnet ist und andererseits über eine Lagermechanik mit einem Dachrahmen bewegbar verbunden ist. Jeweils ein Schraubloch ist in dem Flansch und dem Deckelträger für eine gegenseitige Verschraubung vorgesehen. Die bei den Schraublöcher sind an den Verschraubungsstellen fluchtend zueinander an geordnet und von einer Schraube durchgriffen. Die beiden Schraublöcher weisen solche Durchmesser auf, dass eine Feinjustierung des Deckels durch eine ent sprechende Positionierung des Flansches relativ zum Deckelträger möglich ist.

Die Einstellung des Deckels mit seinem Deckelhinterrand in eine definierte Hö henposition relativ zu dem angrenzenden Dachflächenteil erfolgt z. B. an zwei beidseits der Deckellängsmittellinie und von dieser beabstandet angeordneten Einstellpunkten. Herstellungsbedingte Bauteiltoleranzen des Deckels, insbeson dere eines Glasdeckels, und des angrenzenden Dachflächenteils, z. B. eines wei teren Glasdeckels, können einen gleichmäßigen und damit optisch hochwertigen Verlauf des Deckelhinterrandes an dem Vorderrand des angrenzenden Dachflä chenteils oder Glasdeckels beeinträchtigen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Fahr zeugdach zu schaffen, das eine verbesserte Einstellung des Deckels relativ zu einem angrenzenden Dachflächenteil ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Fahrzeugdach erfindungsge mäß dadurch gelöst, dass der Deckel in seiner Schließstellung auf zumindest ei nem Abstützelement aufliegt, das dachseitig in einer bezüglich der Dachöffnung mittigen Stellung unter dem Deckelhinterrand fixiert gehalten ist und das den De ckel in seiner definierten Höhenposition relativ zu dem Dachflächenteil hält.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Fahrzeugdaches sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die mittige steife Abstützung des Deckels mittels des zumindest einen Abstütz elements bietet eine zentrale Höheneinstellung des Deckelhinterrandes in der vorgesehenen Ausrichtung zu dem angrenzenden Dachflächenteil. Fertigungsbe dinge Toleranzen oder Maßabweichungen insbesondere des Verlaufs der De ckelhinterkante sind damit zumindest an der Position des Abstützelements aus gleichbar. Eine flexible Deckeldichtung, die sich entlang des Deckelrandes er streckt und an der der Deckel in seiner Schließstellung anliegt, bildet eine solche größenbegrenzte Abstützung nicht. Zwei oder mehrere Abstützelemente können z. B. in Längsrichtung hintereinander oder in Querrichtung nebeneinander oder angeordnet sein, wobei sie in oder nahe einer vertikalen Längsmittelebene des Deckels bzw. des Daches und der

Dachöffnung angeordnet sind.

Zweckmäßigerweise umfasst der Deckel an seiner Deckelunterseite eine Kontakt fläche zur Auflage auf dem Abstützelement. Die Kontaktfläche ist in der Deckel mitte und benachbart zu dem Deckelhinterrand angeordnet. Die Kontaktfläche ist insbesondere an einer Randanschäumung des Deckels angeordnet. Die Kontakt fläche kann auch an einem am Deckel oder an der Randanschäumung ange brachten Kontaktflächenteil gebildet sein. Die Randanschäumung ist z. B. eine Polyurethan-Anschäumung. Wenn z. B. zwei Abstützelemente vorgesehen sind, kann für jedes Abstützelement eine Kontaktfläche gebildet sein. Andererseits kann auch eine gemeinsame Kontaktfläche für zwei oder mehrere Abstützelemen te vorgesehen sein.

Das zumindest eine Abstützelement kann an dem Dachflächenteil oder an einem dachfesten Dachrahmen angeordnet sein. Bei Anordnung des Abstützelements an dem Dachflächenteil enthält dieses zweckmäßigerweise eine Halterung oder Trageinrichtung für das Abstützelement, die sich von dem Dachflächenteil nach vorne in die Dachöffnung erstreckt, so dass der geschlossene Deckel auf dem Abstützelement aufliegen kann. Das Abstützelement ist z. B. ein Kunststoffteil und kann beispielsweise von einem aufrecht stehenden zylindrischen Teil oder von einem quadratischen oder recht eckigen Teil gebildet sein. Wenn mehrere Abstützelemente vorgesehen sind, können diese gleichartig oder auch unterschiedlich gebildet sein. In bevorzugter Gestaltung ist das Dachflächenteil ein zweiter Deckel oder Zusatz deckel, der an den Deckelhinterrand des Deckels bzw. des ersten oder vorderen Deckels angrenzt. Ein solches öffnungsfähiges Dach ist insbesondere ein Pano ramadach mit zwei hintereinander angeordneten Glasdeckeln, von denen zumin- dest der vordere Deckel zumindest in eine Lüftungsstellung mit ausgeschwenk tem Deckelhinterrand verstellbar ist.

Zweckmäßigerweise enthält der Zusatzdeckel an seinem Deckelvorderrand eine Anschäumung, die mit einem Schenkel den Deckelhinterrand des Deckels unter greift. An dem Schenkel ist das Abstützelement fest angebracht. Der Schenkel bildet oder enthält beispielsweise eine Wasserrinne, die eingedrungenes Wasser zur Seite hin abführt.

In bevorzugter Gestaltung ist das Abstützelement aus gleitfähigem Material her gestellt, insbesondere aus einem gleitfähigen Kunststoff. Andererseits kann das Abstützelement eine Gleitschicht aufweisen, auf der der Deckel aufliegt. Durch die verbesserten Gleiteigenschaften können Reib- oder Knarzgeräusche bei Relativ bewegungen oder Torsionsbewegungen des Deckels relativ zum Dachflächenteil bzw. zum Abstützelement vermieden werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Deckel mittels der beiden seinen beiden Seitenrändern zugeordneten Lagereinrichtungen oder Lagermechaniken am Fahrzeugdach bewegbar gelagert ist und in seiner Schließ stellung mittels der beiden Lagereinrichtungen oder Lagermechaniken bei Anlage an dem zumindest einen Abstützelement in einer konkav gekrümmten und elas tisch verformten Einbaustellung gehalten ist. Somit kann eine definierte Höhenpo sition des Deckelhinterrandes an einem weiteren Einstellpunkt außerhalb der De ckelmitte und zum Deckelseitenrand hin eingestellt werden. Die Einstellung oder Einjustierung erfolgt z. B. an einer Verschraubung eines Deckelinnenblechs oder Deckelinnenprofils mit einem Deckelträger, der über die Lagermechanik an dem Dachrahmen abgestützt ist.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels eines erfin dungsgemäßen Fahrzeugdaches unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 in einer isometrischen Ansicht ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach mit einem Deckel, der in einer Dachöffnung in Schließstellung ange ordnet ist; Fig. 2 in einer isometrischen Ansicht das öffnungsfähige Fahrzeugdach der

Fig. 1 , wobei der Deckel mit seinem Hinterrand in eine Lüftungsstel lung ausgeschwenkt ist;

Fig. 3 in einer Längsschnittansicht in einer vertikalen Längsmittelebene des in Schließstellung angeordneten Deckels den Deckelhinterrand in Auflage auf einem Abstützelement;

Fig. 4 in einer Querschnittsansicht den in Schließstellung angeordneten

Deckel mit seinem Deckelhinterrand in Auflage auf dem Abstützele ment; und

Fig. 5 in einer isometrischen Ansicht den in Schließstellung angeordneten

Deckel, dessen Deckelhinterrand relativ zu einem angrenzenden Dachflächenteil positioniert ist.

Ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach 1 eines Fahrzeugs wie z. B. eines Personen kraftwagens weist einen Deckel 2 auf, der aus einer eine Dachöffnung 3 abde ckenden oder schließenden Schließstellung (Fig. 1 und 5) anhebbar und in eine Lüftungsstellung (siehe Fig. 2) mit angehobenem Deckelhinterrand 4 verstellbar ist. Aus dieser Lüftungsstellung ist der Deckel 2 mit seinem angehobenem De ckelhinterrand 4 über ein sich in Fahrzeug- oder Dachlängsrichtung hinter der Dachöffnung 3 anschließendes Dachflächenteil 5 in eine Offenstellung verfahrbar. Das Dachflächenteil 5 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein hinterer Deckel oder Zusatzdeckel 6. Ein solches Dach ist ein außengeführtes Schiebe- dach. Das hintere Dachflächenteil 5 kann grundsätzlich als feste Dachfläche oder mit einem bewegbaren Dachteil gebildet sein. Sowohl der vordere Deckel 2 wie auch der hintere Zusatzdeckel 6 sind insbesondere Glasdeckel. Die in der Be schreibung verwendeten Achsen- und Richtungsbezeichnungen wie z. B.„vorne“ und„hinten“,„oben“ und„unten“,„außen“ und„innen“,„horizontal“ und„vertikal“ sowie„seitlich“,„quer“ und„längs“ bzw. in Querrichtung oder y-Richtung und in Längsrichtung oder in x-Richtung beziehen sich auf ein dreidimensionales x-y-z- Fahrzeug-Koordinatensystem.

Der Deckel 2 ist beidseits der Dachöffnung 3 jeweils mittels einer unter seinem Vorderbereich 7 angeordneten vorderen Lagereinrichtung entlang einer dachseitig angeordneten seitlichen Längsführung wie z. B. einer Führungsschiene bewegbar und mittels einer hinteren Lagermechanik 8 in seine Lüftungs- oder Spoilerstel lung (siehe Fig. 2) ausschwenkbar und in der ausgeschwenkten Stellung entlang der Führungsschiene nach hinten über das hintere Dachflächenteil 5 bzw. den Zusatzdeckel 6 verfahrbar. Der Dachaufbau ist weitgehend symmetrisch zu einer vertikalen Längsmittelebene des Fahrzeugdaches 1 (in den Figuren zeigt eine strichpunktierte Linie die Position der Längsmittelebene), so dass die nachfolgen de Beschreibung anhand der an der linken Längsseite der Dachöffnung 3 ange ordneten Bauteile und Lagermechanik 8 erfolgt.

Die hintere Lagermechanik 8 weist einen Ausstellhebel auf, der einerseits an ei nem an der Führungsschiene gelagerten Schlitten bewegbar gelagert ist und an dererseits an einem Deckelträger 9 angelenkt ist. Der Deckelträger 9 ist in seinem Vorderbereich über die vordere Lagermechanik dachseitig bzw. an der Führungs schiene bewegbar abgestützt und vom Ausstellhebel an seinem Hinterabschnitt anhebbar und absenkbar.

Der Deckel 2 weist ein Deckelblech oder Deckelinnenprofil 10 auf (Fig. 4), das an der Deckelunterseite 1 1 einwärts des Deckelseitenrandes 12 angeordnet ist und sich entlang des Deckelseitenrandes 12 erstreckt. Das Deckelinnenprofil 10 ist beispielsweise mittels einer Randanschäumung 13 befestigt, die am Deckel 2 an der Deckelunterseite 1 1 insbesondere in Form eines umlaufenden Streifens ge bildet ist und in die das Deckelinnenprofil 10 eingebettet ist. Die Randanschäu mung 13 ist zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff wie z. B. Polyurethan her gestellt. Die Randanschäumung 13 kann auch den Deckelseitenrand 12 wie auch den Deckelhinterrand 4 bilden, indem sie eine Deckelplatte oder Deckelglasschei be 14 des Deckels 2 randseitig umgreift und abdeckt.

Das Deckelinnenprofil 10 weist einen abgewinkelten Profilflansch 15 auf, der sich von der Deckelunterseite 1 1 abwärts erstreckt und der an dem Deckelträger 9 angebracht ist, so dass der Deckel 2 über die Lagereinrichtung und die Lagerme chanik am Fahrzeugdach bewegbar gelagert ist.

Der Profilflansch 15 ist bevorzugt über mehrere Verbindungen mit dem Deckelträ ger 9 verbunden. Der Deckel 2 ist über die Verbindungen derart am Deckelträger 9 angebracht, dass er in seiner Schließstellung an der oder in der Dachöffnung 3 eingepasst ist und insbesondere mit seinem Deckelhinterrand 4 in einer definier ten Höhenposition relativ zu dem angrenzenden Dachflächenteil 5 oder dem Zu satzdeckel 6 angeordnet ist.

Eine Schraubverbindung 16 (siehe Fig. 4) bildet eine hintere Verbindung, die am Deckelträger 9 bzw. am Deckelinnenprofil 10 an einem Hinterabschnitt des De ckels 2 oder im Bereich nahe dem Deckelhinterrand 4 vorgesehen ist.

Das Dachflächenteil 5 bzw. der Zusatzdeckel 6 weist an seinem Vorderrand 17 eine Anschäumung 18 auf, die einen nach vorne gerichteten Schenkel 19 um fasst, der den Deckel 2 an seinem Deckelhinterrand 4 untergreift und zweckmäßi gerweise eine Wasserrinne bildet. An der Anschäumung 18 ist eine Dichtung 20 angeordnet, die sich zumindest entlang des Vorderrandes 17 des Zusatzdeckels 6 erstreckt und die sich an die am Deckelhinterrand 4 angebrachte Randan- schäumung 13 des in seiner Schließstellung in der Dachöffnung 3 angeordneten Deckels 2 abdichtend anlegt. Damit ist ein Spalt 21 zwischen dem Deckel 2 und dem Dachflächenteil 5 bzw. dem Zusatzdeckel 6 unterseitig oder dacheinwärts abgedichtet.

Auf dem Schenkel 19 der Anschäumung 18 ist ein Abstützelement 22 angeordnet. Das Abstützelement 22 ist an dem Schenkel 19 in Querrichtung mittig bezüglich des Dachflächenteils 5 bzw. des Zusatzdeckels 6 und damit auch bezüglich des Deckels 2 wie auch in der Mitte zwischen den beiden seitlichen Lagermechaniken 8 angeordnet. Das Abstützelement 22 ist am Schenkel 19 vor der Dichtung 20 positioniert. Eine oberseitige Auflagefläche 23 des Abstützelements 22 ist bei ge schlossenem Deckel 2 in Kontakt mit einer Kontaktfläche 24, die an der Untersei te der Randanschäumung 13 in Zuordnung zum Abstützelement 22 vorgesehen ist. Die Kontaktfläche 24 ist an der Randanschäumung 13 selbst oder an einem daran angebrachten Kontaktflächenteil 25 gebildet.

Das Abstützelement 22 (in Fig. 5 nur schematisch dargestellt) ist z. B. ein im Ho rizontalquerschnitt zylindrisches oder quadratisches Teil oder auch ein längliches stegartiges Teil. In jedem Fall ist es in seiner Größe auf die Mitte oder einen Mit tenbereich an der vertikalen Längsmittelebene des Deckels 2 bzw. des Dachflä chenteils 5 oder der Dachöffnung 3 beschränkt und erstreckt sich in Querrichtung entlang dem Deckelhinterrand 4 nicht über eine größere Länge.

Das Abstützelement 22 ist aus einem gleitfähigen Material hergestellt, um Rei bung zwischen seiner oberseitigen Auflagefläche 23 und der Kontaktfläche 24 am Deckel 2 und daraus möglicherweise resultierender störender Geräusche zu ver meiden, wenn im Fährbetrieb geringe Relativbewegungen wie z. B. Torsionsbe wegungen zwischen dem Deckel 2 und dem Dachflächenteil 5 auftreten sollten. Das Abstützelement 22 kann auch eine Gleitschicht 26 aufweisen, die die ober seitige Auflagefläche 23 bildet. Die Kontaktfläche 24 ist gleichfalls aus einem Gleitmaterial gebildet oder mit einer Gleitbeschichtung versehen.

Das Abstützelement 22 weist eine solche Höhe auf, dass seine oberseitige Aufla gefläche 23 den sich darauf abstützenden Deckel 2 mit dem Deckelhinterrand 4 in einer definierten Höhenposition relativ zu dem Dachflächenteil 5 bzw. dem Zu satzdeckel 6 hält. Diese exakt oder annähernd höhengleiche Positionierung ist durch das Abstützelement 22 in der Mitte des Deckelhinterrandes 4 eingestellt. Eine annähernd höhengleiche Positionierung kann in der Art einer Schuppung gebildet sein, in der der Deckel 2 in Höhenrichtung geringfügig über das angren zende Dachflächenteil 5 übersteht. Das Abstützelement 22 bildet somit eine ört- lieh begrenzte steife Abstützung des Deckels 2, der ansonsten an der flexibel nachgebenden Dichtung 20 anliegt.

In alternativer Gestaltung können auch zwei oder mehrere Abstützelemente 22 vorgesehen sein (nicht dargestellt), die zweckmäßigerweise in einer bezüglich der Mitte des Deckelhinterrandes 4 örtlich begrenzten Stellung angeordnet sind.

Weiterhin kann der Deckel 2 mittels der beiden seitlichen Lagereinrichtungen oder Lagermechaniken 8 z. B. durch die jeweilige justierbare Schraubverbindung 16 derart eingestellt werden, dass der Deckelhinterrand 4 - während der Deckel 2 in seiner abstützenden Auflage auf dem Abstützelement 22 ist - an beispielsweise zwei weiteren Einstellpunkten 27, die jeweils zwischen der Deckelmitte und dem Deckelseitenrand 12 oder der seitlichen Lagemechanik 8 angeordnet sind (der eine Einstellpunkt 27 ist in Fig. 4 beispielhaft dargestellt), in seiner vorgesehenen Höhenposition relativ zum angrenzenden Dachflächenteil 5 eingestellt ist. Der dementsprechend eingestellte Deckel 2 ist in seiner Schließstellung aus seiner Produktionsform (in Fig. 4 schematisch anhand des unverformten Deckelhinter randes 4‘ dargestellt) in eine bezüglich des Abstützelements 22 konkav gekrümm te vorgespannte Einbaustellung mit beidseits abgesenktem Deckelhinterrand 4 (siehe Fig. 4) elastisch verformt.

Die Anschäumung 18 am hinteren Zusatzdeckel 6 kann ein Verstärkungsprofil 28 aufweisen, das insbesondere den Schenkel 19 verstärkt und damit eine stabile Tragbasis für das Abstützelement 22 bildet. Das sich entlang des Vorderrandes 17 des Zusatzdeckels 6 erstreckende Verstärkungsprofil 28 kann auch den Zu satzdeckel 6 selbst gegen unerwünschte Verformung verstärken. Ein solches Verstärkungsprofil 28 kann auch an einem dachfesten Dachrahmen unter dem Hinterrand der Dachöffnung 3 bereit gestellt sein.

Das öffnungsfähige Fahrzeugdach 1 ist insbesondere ein Panoramadach mit zwei hintereinander angeordneten Glasdeckeln, von denen zumindest der vordere De ckel 2 am Fahrzeugdach bewegbar gelagert ist. Bezugszeichenliste Fahrzeugdach 15 Profilflansch Deckel 16 Schraubverbindung Dachöffnung 17 Vorderrand Deckelhinterrand 18 Anschäumung Dachflächenteil 19 Schenkel

Zusatzdeckel 20 Dichtung

Vorderbereich 21 Spalt

Lagermechanik 22 Abstützelement Deckelträger 23 Auflagefläche Deckelinnenprofil 24 Kontaktfläche Deckelunterseite 25 Kontaktflächenteil Deckelseitenrand 26 Gleitschicht Randanschäumung 27 Einstellpunkt Deckelglasscheibe 28 Verstärkungsprofil