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Title:
VEHICLE TREATMENT BRUSH AND VEHICLE TREATMENT SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/145031
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vehicle treatment brush for washing and/or polishing purposes in a vehicle treatment system (10), comprising a support part (32) having a longitudinal extension and defining a swivel axis (34), a plurality of brush segments (36) arranged axially adjacent thereon and having respective cleaning elements (38), wherein at least one brush segment (36) has a swivel unit (40) and can be swivelled about the swivel axis (34) relative to the support part (32) by means of said swivel unit, as well as comprising at least one drive unit (42) for the brush segments (36), characterised in that at least two brush segments (36) are provided which have different axial extensions. The invention also relates to a vehicle treatment system.

Inventors:
HABERL, Bernd (Bachstrasse 18, Weissach im Tal, 71554, DE)
Application Number:
EP2018/051778
Publication Date:
August 01, 2019
Filing Date:
January 25, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER SE & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
B60S3/06; A46B13/00
Foreign References:
DE102015111023A12017-01-12
US4670929A1987-06-09
US20070028406A12007-02-08
US20140366290A12014-12-18
EP0012683A11980-06-25
EP0808753A11997-11-26
DE102006017999A12007-10-11
EP2016082276W2016-12-22
EP2016082362W2016-12-22
DE102015111023A12017-01-12
EP2017081261W2017-12-01
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
PATENTANSPRUCHE

1. Fahrzeugbehandlungsbürste für Wasch- und/oder Polierzwecke in einer Fahrzeugbehandlungsanlage (10), umfassend ein eine Längserstreckung aufweisendes und eine Schwenkachse (34) definierendes Trägerteil (32), eine Mehrzahl von daran axial nebeneinander angeordneten und jeweils Reinigungselemente (38) umfassenden Bürstensegmenten (36), wobei zumindest ein Bürstensegment (36) eine Schwenkeinrichtung (40) umfasst und über diese relativ zum Trägerteil (32) um die

Schwenkachse (34) verschwenkbar ist, sowie mindestens eine Antriebs- einrichtung (42) für die Bürstensegmente (36), dadurch gekennzeich- net, dass zumindest zwei Bürstensegmente (36) vorgesehen sind, die unterschiedliche axiale Erstreckungen aufweisen.

2. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Bürstensegmente (36) eine Schwenkeinrichtung (40) umfassen und über diese unabhängig voneinander relativ zum Trä- gerteil (32) verschwenkbar sind.

3. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Fahrzeugbehandlungsbürste (26) eine Mehrzahl von Bürstensegmenten (36) umfasst, die dieselbe oder im Wesentlichen die- selbe axiale Erstreckung aufweisen.

4. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr dieser Bürstensegmente (36) axial nebeneinander positioniert sind.

5. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass zumindest zwei dieser Bürstensegmente (36) axial im Abstand zueinander positioniert sind, wobei zumindest ein Bürstenseg- ment (36) dazwischen positioniert ist, das eine unterschiedliche axiale Erstreckung aufweist.

6. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstensegmente (36) nur zwei oder nur drei unterschiedliche axiale Erstreckungen aufweisen.

7. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Beträge der axialen Erstreckun- gen der mindestens zwei Bürstensegmente (36) in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen.

8. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die axialen Erstreckungen der zwei oder mehr Bürstensegmente (36) zumindest zwei der folgenden Beträge aufweisen : ungefähr 10 cm bis 30 cm;

ungefähr 30 cm bis 50 cm;

ungefähr 50 cm bis 70 cm.

9. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugbehandlungsbürste (26) eine Seitenbürste (28) oder eine Dachbürste ist.

10. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenbürste (28) ein unteres Bürstensegment (36) umfasst, das eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darüber angeordnetes Bürstensegment (36), insbesondere ein unmittelbar dar- über angeordnetes Bürstensegment (36).

11. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Seitenbürste (28) ein oberes Bürstensegment (36) umfasst, dass eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darunter angeordnetes Bürstensegment (36), insbesondere ein un- mittelbar darunter angeordnetes Bürstensegment (36).

12. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich- net, dass das obere Bürstensegment (36) dasjenige Bürstensegment (36) der Seitenbürste (28) mit der größten axialen Erstreckung aller Bürstensegmente (36) ist.

13. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der Ansprüche 9 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenbürste (28) ein oberes Bürsten- segment (36) und ein unteres Bürstensegment (36) umfasst, zwischen denen mindestens ein weiteres Bürstensegment (36) angeordnet ist, das eine geringere axiale Erstreckung aufweist als das obere Bürsten- segment (36) und als das untere Bürstensegment (36).

14. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich- net, dass die Seitenbürste (28) eine Mehrzahl von Bürstensegmenten (36) geringerer axialer Erstreckung zwischen dem oberen Bürstenseg- ment (36) und dem unteren Bürstensegment (36) umfasst.

15. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich- net, dass die Mehrzahl von Bürstensegmenten (36) eine identische oder im Wesentlichen identische axiale Erstreckung aufweist.

16. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass das Bürstensegment (36) mit gerin- gerer axialer Erstreckung an eine Fahrzeugfläche mit größerer Krüm- mung anlegbar ist als das Bürstensegment (36) mit größerer axialer Er- streckung, insbesondere dass Fahrzeugflächen größerer Krümmung von Bürstensegmenten (36) erfassbar sind, die eine geringere axiale Erstre- ckung aufweisen als Bürstensegmente (36), mit denen Fahrzeugflächen geringerer Krümmung erfassbar sind.

17. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungselemente (38) Bors- ten, Waschstreifen oder Polierstreifen sind.

18. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungselemente (38) biegbar sind, wobei die Verformbarkeit der Reinigungselemente (38) von der axialen Erstreckung des sie umfassenden Bürstensegmentes (36) ab- hängt.

19. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich- net, dass die Reinigungselemente (38) eines Bürstensegmentes (36), das eine geringere axiale Erstreckung aufweist, eine höhere Verform- barkeit aufweisen als Reinigungselemente (38) eines Bürstensegmentes (36), das eine größere axiale Erstreckung aufweist.

20. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Bürstensegmente (36) schwenkbar ausgestaltet sind und jeweils einen Haltekörper (72) umfassen, an dem die Reinigungselemente (38) festgelegt sind, und der an der Schwenkeinrichtung (40) gehalten ist, wobei die Schwenkeinrich- tung (40) am Trägerteil (32) schwenkbar gelagert ist.

21. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich- net, dass die Bürstensegmente (36) unterschiedlicher axialer Erstre- ckung unterschiedliche Haltekörper (72) aufweisen, die sich in ihrer axi- alen Erstreckung voneinander unterscheiden, wobei die axiale Erstre- ckung des Haltekörpers (72) die axiale Erstreckung des Bürstensegmen- tes (36) definiert.

22. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 20 oder 21, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bürstensegmente (36) identische oder i We- sentlichen identische Schwenkeinrichtungen (40) aufweisen.

23. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der Ansprüche 20 bis 22,

dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstensegmente (36) jeweils min- destens eine Rückstelleinrichtung (74) umfassen, entgegen deren Wir- kung das jeweilige Bürstensegment (36) relativ zum Trägerteil (32) ver- schwenkbar ist.

24. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich- net, dass die Bürstensegmente (36) unterschiedlicher axialer Erstre- ckung unterschiedliche Rückstelleinrichtungen (74) aufweisen, wobei ei- ne von der Rückstelleinrichtung (74) bereitgestellte Rückstellkraft für ein Bürstensegment mit größerer axialer Erstreckung größer ist als die Rückstellkraft für ein Bürstensegment (36) mit geringerer axialer Erstre- ckung.

25. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 22 oder 23, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rückstelleinrichtungen (74) zum Bereitstellen unterschiedlicher Rückstellkräfte unterschiedlich hart ausgebildete Rück- stellfedern (76) aufweisen, die zwischen der Schwenkeinrichtung (40) und dem Trägerteil (32) wirken.

26. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (32) unangetrieben ist.

27. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich- net, dass das Trägerteil (32) ein Trägerrohr (46) ist, in dem mindestens eine von der Antriebseinrichtung (42) drehend antreibbare Antriebswelle (44) angeordnet ist, und dass die Schwenkeinrichtung (40) eine Getrie- beeinrichtung (54) umfasst oder bildet zum Übertragen der Drehbewe- gung der Antriebswelle (44) auf die Reinigungselemente (38).

28. Fahrzeugbehandlungsbürste nach Anspruch 26 oder 27, dadurch ge- kennzeichnet, dass an der Schwenkeinrichtung (40) eine dem Bürsten- segment (36) zugeordnete Antriebseinrichtung mit einer Antriebswelle gehalten ist und dass die Schwenkeinrichtung (40) eine Getriebeeinrich- tung (54) umfasst oder bildet zum Übertragen der Drehbewegung der Antriebswelle auf die Reinigungselemente (38).

29. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 25,

dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (32) eine Antriebswelle (44) umfasst oder ausbildet und mittels der Antriebseinrichtung (42) um die Schwenkachse (34) drehend antreibbar ist, und dass die Schwenk- einrichtung (40) eine Getriebeeinrichtung (54) umfasst oder bildet zum Übertragen der Drehbewegung des Trägerteils (32) auf die Reinigungs- elemente (38).

30. Fahrzeugbehandlungsbürste nach einem der voranstehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugbehandlungsbürste (26) eine Waschbürste ist.

31. Fahrzeugbehandlungsanlage, umfassend mindestens eine Fahrzeugbe- handlungsbürste (26), insbesondere Waschbürste nach einem der vor- anstehenden Ansprüche.

Description:
FAHRZEUGBEHANDLUNGSBURSTE UND

FAHRZEUGBEHANDLUNGSANLAGE

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugbehandlungsbürste für Wasch- und/oder Polierzwecke in einer Fahrzeugbehandlungsanlage, umfassend ein eine Längserstreckung aufweisendes und eine Schwenkachse definierendes Trägerteil, eine Mehrzahl von daran axial nebeneinander angeordneten und jeweils Reinigungselemente umfassenden Bürstensegmenten, wobei zumindest ein Bürstensegment eine Schwenkeinrichtung umfasst und über diese relativ zum Trägerteil um die Schwenkachse verschwenkbar ist, sowie mindestens eine Antriebseinrichtung für die Bürstensegmente.

Die Fahrzeugbehandlungsbürste kann zur Behandlung seitlicher Fahrzeugbe- reiche als Seitenbürste oder, um an einer Oberseite liegende Fahrzeugbereiche und insbesondere das Dach eines Fahrzeugs zu behandeln, als

"Dach"behandlungsbürste zum Einsatz kommen.

Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung eine Fahrzeugbehandlungsanlage. Bei der Fahrzeugbehandlungsanlage kann es sich um eine Portalanlage han- deln, bei der ein mit einer Fahrzeugbehandlungsbürste versehenes Portal rela- tiv zu einem stationären Fahrzeug bewegt wird. Alternativ kann die Fahrzeug- behandlungsanlage eine Behandlungsstraße sein, in der das Fahrzeug mittels einer Fördervorrichtung relativ zu einer Fahrzeugbehandlungsbürste transpor- tiert wird.

In der Praxis besteht das Problem, dass Fahrzeuge unterschiedliche und insbe- sondere unregelmäßige Konturen aufweisen können, und dass eine Reinigung gleicher Qualität von Fahrzeugen unterschiedlicher Konturen Schwierigkeiten bereitet, sowohl unter dem Gesichtspunkt der Reinigung von Fahrzeugseiten- flächen als auch zur Reinigung der Fahrzeugfront und des Fahrzeughecks. Bei- spielsweise weisen, quer zu einer Längsrichtung des Fahrzeugs, Sportwagen eine flache, zur Seite oftmals stark konvexe Kontur auf, Fahrzeuge der Kom- pakt- oder Mittelklasse eine mittelhohe, trapezförmige Kontur und Großraum- limousinen, Kleinbusse und Kastenwagen eine eher rechteckförmige Kontur.

Bekannt ist es, Fahrzeugbehandlungsbürsten zur Anpassung an die Fahrzeug- kontur relativ zur Vertikalen zu neigen, wodurch das Reinigungsergebnis ver- bessert werden kann. Um der Fahrzeugbehandlungsbürste die Neigung zu er- möglichen, kann diese pendelnd aufgehängt sein. Alternativ ist eine aktive Verstellung mittels einer Stelleinrichtung vorgesehen. Allerdings erlaubt die Vielzahl von Designvarianten allein auf diese Weise eine nur durchschnittliche Verbesserung des Reinigungsergebnisses.

Konturangepasste Fahrzeugbehandlungsbürsten sind beispielsweise aus der EP 0 012 683 Al und der EP 0 808 753 Al bekannt, wobei das Trägerteil je- weils eine Abwinklung aufweist, so dass zwei im Winkel zueinander ausgerich- tete Abschnitte der Fahrzeugbehandlungsbürste vorhanden sind.

Andere Vorschläge zur Verbesserung des Reinigungsergebnisses setzen an den Reinigungselementen der Fahrzeugbehandlungsbürste an. Beispielsweise wird in der DE 10 2006 017 999 Al vorgeschlagen, dass die Reinigungselemente im drehenden Zustand der Fahrzeugbehandlungsbürste über ihre freien Enden eine konkave Kontur ausbilden, die näherungsweise der konvexen Kontur von Fahrzeugen entspricht.

Eine besonders gute Anpassung der Fahrzeugbehandlungsbürste auch an un- terschiedliche Fahrzeugkonturen wird durch eine Fahrzeugbehandlungsbürste der eingangs genannten Art ermöglicht. Derartige Fahrzeugbehandlungsbürs- ten sind beispielsweise in den nicht-vorveröffentlichten internationalen Anmel- dungen PCT/EP2016/082276 und PCT/EP2016/082362 und in der

DE 10 2015 111 023 Al beschrieben. Der jeweilige Offenbarungsgehalt dieser Patentanmeldungen und Veröffentlichung wird jeweils vollinhaltlich in die vor- liegende Patentanmeldung miteinbezogen. Dabei ist die Fahrzeugbehand- lungsbürste axial, bezogen auf die Schwenkachse, in zumindest zwei und vor- zugsweise mehr als zwei nebeneinander angeordnete Bürstensegmente unter- teilt. Zumindest ein Bürstensegment umfasst eine Schwenkeinrichtung, über die das Bürstensegment und dadurch die an diesem angeordneten Reinigungs- elemente relativ zum Trägerteil um die Schwenkachse verschwenkt werden können. Das Bürstensegment ist exzentrisch zum Trägerteil angeordnet, die Drehachse des Bürstensegmentes unterscheidet sich von der Schwenkachse. Der Antrieb erfolgt mittels der mindestens einen Antriebseinrichtung, wobei eine gemeinsame Antriebseinrichtung für zwei oder mehr Bürstensegmente vorgesehen sein kann oder zumindest einem und insbesondere allen Bürsten- segmenten eine individuelle Antriebseinrichtung zugeordnet sein kann. Bei- spielsweise umfasst oder bildet die Schwenkeinrichtung eine Getriebeeinrich- tung mit einem Drehkörper, an dem die Reinigungselemente mittelbar oder unmittelbar (zum Beispiel mittels eines Haltekörpers) gehalten sind. Der Dreh- körper ist zum Beispiel ein innenverzahntes Hohlrad, welches mittelbar oder unmittelbar an dem Trägerteil schwenkbar gelagert sein kann. Der Antrieb des Hohlrades erfolgt mittels eines Antriebsrades, welches vom angetriebenen Trägerteil angetrieben werden kann (DE 10 2015 111 023 Al). Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Trägerteil feststehend ist und eine Antriebswelle mittelbar oder unmittelbar das Antriebsrad antreibt (PCT/EP2016/082276 und PCT/EP2016/082362), dessen Drehbewegung über ein Kopplungsrad auf das Hohlrad übertragen wird.

Die in den drei zuletzt genannten Patentanmeldungen beschriebenen Fahr- zeugbehandlungsbürsten bewähren sich in der Praxis. Wünschenswert wäre eine Möglichkeit zur verbesserten Anpassung der Fahrzeugbehandlungsbürste an unterschiedliche Fahrzeuge, die sich hinsichtlich der Form, Kontur, Krüm- mung der Fahrzeugflächen, Anbauteilen etc. voneinander unterscheiden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fahrzeugbehandlungsbürste der eingangs genannten Art und eine Fahrzeugbehandlungsanlage mit einer Fahrzeugbehandlungsbürste bereitzustellen, wobei mit der Fahrzeugbehand- lungsbürste eine verbesserte Anpassung an die Kontur des Fahrzeugs im Hin- blick auf ein verbessertes Reinigungsergebnis erzielt werden kann. Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zumindest zwei Bürstensegmente vor- gesehen sind, die unterschiedliche axiale Erstreckungen aufweisen.

"Axial" bezieht sich vorliegend, soweit nicht näher erläutert, auf die vom Trä- gerteil definierte Schwenkachse der Fahrzeugbehandlungsbürste. Bei der er- findungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste sind unterschiedliche Bürsten- segmente vorgesehen, die in axialer Richtung eine unterschiedliche Erstre- ckung aufweisen. Hierunter kann insbesondere verstanden werden, dass die axiale Erstreckung der von den Reinigungselementen der Bürstensegmente, wenn die Fahrzeugbehandlungsbürste angetrieben ist, definierten Hüllfläche und insbesondere Mantelfläche unterschiedlich ist. In Längsrichtung der Fahr- zeugbehandlungsbürste sind dementsprechend zwei unterschiedlich lange Bürstensegmente vorgesehen. Dies gibt insbesondere die Möglichkeit, eine Fahrzeugbehandlungsbürste derart bereitzustellen, dass Bürstensegmente, die üblicherweise Fahrzeugflächen mit einer eher geringen Krümmung kontaktie- ren, länger ausgestaltet sind als Bürstensegmente, die üblicherweise Fahr- zeugflächen mit verhältnismäßig hoher Krümmung und/oder Anbauteilen kon- taktieren. Im Bereich von Fahrzeugflächen mit verhältnismäßig hoher Krüm- mung können beispielsweise mehrere Bürstensegmente mit vergleichsweise geringer axialer Erstreckung vorgesehen sein. Insbesondere stärker gekrümm- te Fahrzeugflächen (beispielsweise an oberen Türabschnitten, im Bereich der Außenspiegel, der Seitenfenster oder der Dachkante von Personenkraftwagen) lassen sich auf diese Weise besser von den Reinigungselementen der Bürsten- segmente erreichen und abreinigen. Fahrzeugflächen mit verhältnismäßig ge- ringer Krümmung (beispielsweise im Schwellerbereich und verhältnismäßig weit oben liegende Abschnitte von Großraumlimousinen, Kleinbussen oder Kastenwagen) können von den Reinigungselementen eines verhältnismäßig langen Bürstensegmentes erfasst und abgereinigt werden, ohne dass in diesen Abschnitten eine weitere Unterteilung eines Bürstensegmentes in Bürstenseg- mente mit geringer axialer Erstreckung erforderlich ist. Günstig ist, wenn zwei oder mehr Bürstensegmente eine Schwenkeinrichtung umfassen und über diese unabhängig voneinander relativ zum Trägerteil ver- schwenkbar sind. Dies erlaubt eine noch bessere Anpassung der Bürstenseg- mente an die Kontur des Fahrzeugs.

Es kann bei einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Fahrzeugbehandlungsbürste eine Mehrzahl von Bürstensegmenten umfasst, die dieselbe oder im Wesentlichen dieselbe axiale Erstreckung aufweisen. Die- se Bürstensegmente können insbesondere identisch ausgestaltet sein.

Vorzugsweise sind zwei oder mehr dieser Bürstensegmente (mit derselben oder im Wesentlichen derselben axialen Erstreckung) axial nebeneinander po- sitioniert. Hierbei handelt es sich insbesondere um Bürstensegmente, die eine verhältnismäßig geringe axiale Erstreckung aufweisen und beispielsweise obe- re Türabschnitte, Spiegel, Spoiler, Fenster und die Dachkante des Fahrzeugs abreinigen können.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass zumin- dest zwei dieser Bürstensegmente (mit derselben oder im Wesentlichen der- selben axialen Erstreckung) axial im Abstand zueinander positioniert sind, wo bei zumindest ein Bürstensegment dazwischen positioniert ist, das eine unter- schiedliche axiale Erstreckung aufweist. Die im Abstand zueinander angeord- neten Bürstensegmente weisen zum Beispiel eine verhältnismäßig große axiale Erstreckung auf. Beispielsweise sind sie geeignet, untenliegende Fahrzeugab- schnitte im Bereich der Schweller und obenliegende Fahrzeugabschnitte von Großraumlimousinen, Kleinbussen oder Kastenwagen abzureinigen. Dazwi- schen können ein oder mehr Bürstensegmente mit verhältnismäßig geringer axialer Erstreckung angeordnet sein.

Die Fahrzeugbehandlungsbürste kann beispielsweise modular aufgebaut sein. Es kann die Möglichkeit für einen Benutzer bestehen, die Bürstensegmente zumindest teilweise auszutauschen oder so abzuwandeln, dass die axiale Er- streckung eines jeweiligen Bürstensegmentes verändert werden kann. Dies erlaubt es dem Benutzer, die Reinigungseigenschaften der Fahrzeugbehand- lungsbürste zu verändern und beispielsweise im Hinblick auf unterschiedliche abzureinigende Fahrzeugtypen oder Fahrzeugklassen abzuwandeln.

Es kann vorgesehen sein, dass die die Bürstensegmente nur zwei oder nur drei unterschiedliche axiale Erstreckungen aufweisen, worunter vorliegend ver- standen wird, dass es nur zwei oder nur drei Beträge von axialen Erstreckun- gen der unterschiedlichen Bürstensegmente gibt. Die Komplexität der Kon- struktion der Fahrzeugbehandlungsbürste kann dadurch beschränkt werden.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist es günstig, wenn die Beträge der axialen Erstreckungen der mindestens zwei Bürstensegmente in einem ganz- zahligen Verhältnis miteinander stehen. Beispielsweise stehen die Beträge in einem Verhältnis von 1 : 2, 1 : 3 oder 2: 3. Dies erweist sich in der Praxis bei- spielsweise als vorteilhaft für die Fertigung unterschiedlicher Bürstensegmen- te.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Fahrzeugbehandlungsbürste kann vorgesehen sein, dass die axialen Erstreckungen der zwei oder mehr Bürsten- segmente zumindest zwei der folgenden Beträge aufweisen : ungefähr 10 cm bis 30 cm;

ungefähr 30 cm bis 50 cm;

ungefähr 50 cm bis 70 cm.

Beispielsweise sind Bürstensegmente vorgesehen, deren axiale Erstreckung einen Betrag von ungefähr 20 cm aufweist sowie mindestens ein Bürstenseg- ment, dessen axiale Erstreckung einen Betrag von ungefähr 40 cm oder 60 cm aufweist. Beispielsweise kommt je mindestens ein Bürstensegment mit einem Betrag einer axialen Erstreckung von ungefähr 20 cm, ungefähr 40 cm und ungefähr 60 cm zum Einsatz. Die Fahrzeugbehandlungsbürste kann eine Seitenbürste sein, die in einer Hö- henrichtung ausgerichtet ist. "In Höhenrichtung" bezieht sich vorliegend auf einen bestimmungsgemäßen Gebrauch der Fahrzeugbehandlungsbürste, die sich weg von einer Aufstellfläche für das Fahrzeug erstrecken kann und insbe- sondere an der der Aufstellfläche abgewandten Seite an einer Trageinrichtung gehalten sein kann, beispielsweise an einem Waschportal.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Fahrzeugbehandlungsbürste eine Dachbürste ist.

Die Seitenbürste umfasst vorzugsweise ein unteres Bürstensegment, das eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darüber angeordnetes Bürstensegment, insbesondere ein unmittelbar darüber angeordnetes Bürsten- segment. Das untere und insbesondere unterste Bürstensegment ist beispiels- weise geeignet, untenliegende Türabschnitte abzureinigen, zum Beispiel im Bereich der Schweller.

Vorzugsweise umfasst die Seitenbürste ein oberes Bürstensegment, dass eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darunter angeordnetes Bürstensegment, insbesondere ein unmittelbar darunter angeordnetes Bürs- tensegment. Das obere und insbesondere oberste Bürstensegment ist bei- spielsweise dazu geeignet, obenliegende Fahrzeugabschnitte insbesondere bei Großraumlimousinen, Kleinbussen oder Kastenwagen abzureinigen.

Es kann vorgesehen sein, dass das obere Bürstensegment dasjenige Bürsten- segment der Seitenbürste mit der größten axialen Erstreckung aller Bürsten- segmente ist.

Als vorteilhaft erweist es sich, wenn die Seitenbürste ein oberes Bürstenseg- ment und ein unteres Bürstensegment umfasst, zwischen denen mindestens ein weiteres Bürstensegment angeordnet ist, das eine geringere axiale Erstre- ckung aufweist als das obere Bürstensegment und als das untere Bürstenseg- ment. Das mindestens eine dazwischenliegende Bürstensegment ist beispiels- weise dazu ausgebildet, seitliche Fahrzeugabschnitte wie obere Türabschnitte, Spiegel, Spoiler, Fenster oder eine Dachkante eines Fahrzeugs abzureinigen.

Das obere und das untere Bürstensegment können dieselbe oder im Wesentli- chen dieselbe axiale Erstreckung aufweisen.

Vorzugsweise umfasst die Seitenbürste eine Mehrzahl von Bürstensegmenten geringerer axialer Erstreckung zwischen dem oberen Bürstensegment und dem unteren Bürstensegment. Auf diese Weise können die vorstehend genannten Fahrzeugabschnitte bei Fahrzeugen unterschiedlicher Fahrzeugklassen, zum Beispiel Sportwagen, Klein-/Mittelklasse-/Oberklassefahrzeugen bis hin zu SUV, besonders gut abgereinigt werden. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Mehrzahl von Bürstensegmenten eine identische oder im We- sentlichen identische axiale Erstreckung aufweist.

Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 6 x 20 cm, 40 cm.

Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 6 x 20 cm, 60 cm.

Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 6 x 20 cm, 40 cm, 60 cm.

Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 5 x 24 cm, 40 cm. Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 5 x 24 cm, 60 cm.

Eine vorteilhafte Seitenbürste kann beispielsweise Bürstensegmente mit unge- fähr folgenden axialen Erstreckungen aufweisen (von unten nach oben) :

40 cm, 5 x 24 cm, 40 cm, 60 cm.

Auf diese Weise können mit den Seitenbürsten Waschhöhen erzielt werden, die ungefähr 200 cm, 220 cm bzw. 260 cm betragen.

Die Fahrzeugbehandlungsbürste kann vorteilhafterweise derart an das Fahr- zeug herangeführt werden, dass das Bürstensegment mit geringerer axialer Erstreckung an eine Fahrzeugfläche mit größerer Krümmung anlegbar ist. Vor- zugsweise sind Fahrzeugflächen größerer Krümmung insbesondere von Bürs- tensegmenten erfassbar, die eine geringere axiale Erstreckung aufweisen als Bürstensegmente, mit denen Fahrzeugflächen geringerer Krümmung erfassbar sind.

Die Reinigungselemente können beispielsweise Borsten, Waschstreifen oder Polierstreifen sein, d.h. streifenförmige Waschelemente oder streifenförmige Polierelemente.

Günstig ist es, wenn die Reinigungselemente biegbar sind, wobei die Verform- barkeit der Reinigungselemente von der axialen Erstreckung des sie umfas- senden Bürstensegmentes abhängt.

Von Vorteil ist es, wenn die Reinigungselemente eines Bürstensegmentes, das eine geringere axiale Erstreckung aufweist, eine höhere Verformbarkeit auf- weisen als Reinigungselemente eines Bürstensegmentes, das eine größere axi- ale Erstreckung aufweist. Dies gibt zum Beispiel die Möglichkeit, über die Ver- formbarkeit der Reinigungselemente die Reinigungsintensität einzustellen. Ein Bürstensegment mit einer verhältnismäßig geringen axialen Erstreckung kann verformbarere Reinigungselemente einsetzen, d.h. insbesondere "weichere" Reinigungselemente. Fahrzeugflächen verhältnismäßig großer Krümmung wer- den mittels dieser Reinigungselemente sorgsam, aber dennoch gründlich, ab- gereinigt. Ein Bürstensegment mit einer verhältnismäßig großen axialen Er- streckung kann vergleichsweise weniger verformbare Reinigungselemente aufweisen, d.h. vergleichsweise "harte" Reinigungselemente. Fahrzeugflächen geringerer Krümmung, die in der Praxis häufig widerstandsfähig sind, können auf diese Weise wirkungsvoll gereinigt werden.

Besonders günstig ist es, wenn zwei oder mehr Bürstensegmente schwenkbar ausgestaltet sind.

Dabei kann insbesondere vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Bürs- tensegmente jeweils einen Haltekörper umfassen, an dem die Reinigungsele- mente festgelegt sind, und der an der Schwenkeinrichtung gehalten ist, wobei die Schwenkeinrichtung am Trägerteil schwenkbar gelagert ist. Durch die Hal- terung am Haltekörper ist es beispielsweise auf einfache Weise möglich, die Reinigungselemente zu tauschen, ohne dass das Bürstensegment oder die Fahrzeugbehandlungsbürste insgesamt ausgetauscht werden müssen. Ein Tausch kann sich zum Beispiel in Folge von Abnutzung ergeben oder durch den Wunsch, andersartige Reinigungselemente mit unterschiedlichen Reini- gungseigenschaften einzusetzen. Es besteht vorteilhafterweise die Möglichkeit, den Haltekörper von der Schwenkeinrichtung zu lösen, die am Trägerteil ver- bleiben kann.

Günstig ist es, wenn die die Bürstensegmente unterschiedlicher axialer Erstre- ckung unterschiedliche Haltekörper aufweisen, die sich in ihrer axialen Erstre- ckung voneinander unterscheiden. Dabei kann insbesondere die axiale Erstre- ckung des Haltekörpers die axiale Erstreckung des Bürstensegmentes definie- ren. Die Dimensionierung der Bürstensegmente kann dadurch konstruktiv ein- fach mittels der Haltekörper für die Reinigungselemente bestimmt werden. Der Haltekörper ist beispielsweise käfigartig, trommelartig oder haspelartig (ohne die ansonsten vorhandenen Seitenwangen) und weist zum Beispiel ei- nen im Wesentlichen zylindrischen Querschnitt in Bezug auf eine Achse des Bürstensegmentes auf. Der Haltekörper kann radial außenseitig, bezogen auf die Achse des Bürstensegmentes, an der Schwenkeinrichtung angeordnet sein. An der der Schwenkeinrichtung gegenüberliegenden Seite des Haltekörpers können die Reinigungselemente festgelegt sein und vom Haltekörper in radia- ler Richtung abstehen, bezogen auf die Achse des Bürstensegmentes.

Günstig ist es, wenn die zwei oder mehr relativ zum Trägerteil schwenkbaren Bürstensegmente identische oder im Wesentlichen identische Schwenkeinrich- tungen aufweisen. Dies ist insbesondere in Kombination mit der zuletzt er- wähnten vorteilhaften Ausführungsform der Fahrzeugbehandlungsbürste güns- tig. Die axiale Erstreckung der Bürstensegmente kann mittels der Haltekörper für die Reinigungselemente unterschiedlich definiert werden. Die Schwenkein- richtungen können identisch oder im Wesentlichen identisch ausgestaltet sein. Dadurch kann eine konstruktiv einfache Ausgestaltung der Fahrzeugbehand- lungsbürste erzielt werden. Bei der Fertigung können identische oder im We- sentlichen identische Schwenkeinrichtungen bereitgestellt werden, die am Trä- gerteil montiert werden. Die axialen Erstreckungen können mittels unter- schiedlicher, kostengünstig herstellbarer und einfach handhabbarer Haltekör- per für die Bürstensegmente definiert werden.

Vorteilhafterweise umfassen die Bürstensegmente jeweils mindestens eine Rückstelleinrichtung, entgegen deren Wirkung das jeweilige Bürstensegment relativ zum Trägerteil verschwenkbar ist. Die Verschwenkung des Bürsten- segmentes kommt dadurch zustande, dass die Reibung zwischen den Reini- gungselementen und dem Fahrzeug ansteigt, wenn die Fahrzeugbehandlungs- bürste dem Fahrzeug unter Kontakt mit den Reinigungselementen angenähert wird. Es entsteht ein Drehmoment auf das Bürstensegment, wodurch dieses relativ zum Trägerteil verschwenkt wird. Die Rückstelleinrichtung stellt sicher, dass das Bürstensegment bei Verminderung oder Wegfall der Reibung wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt. Günstig ist es, wenn die Bürstensegmente unterschiedlicher axialer Erstre- ckung unterschiedliche Rückstelleinrichtungen aufweisen, wobei eine von der Rückstelleinrichtung bereitgestellte Rückstellkraft für ein Bürstensegment mit größerer axialer Erstreckung größer ist als die Rückstellkraft für ein Bürsten- segment mit geringerer axialer Erstreckung. Die Reibung zwischen dem Fahr- zeug und den Reinigungselementen hängt ab von der axialen Erstreckung des sie umfassenden Bürstensegmentes. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn die Rückstelleinrichtung eine größere Rückstellkraft bereitstellt, wenn sie auf ein Bürstensegment größerer axialer Erstreckung einwirkt als auf ein Bürs- tensegment geringerer axialer Erstreckung. Durch Bereitstellen unterschiedli- cher Rückstelleinrichtungen kann dadurch sichergestellt werden, dass ein je- weiliges Bürstensegment immer eine optimale Relativposition zum Fahrzeug einnimmt, um ein möglichst gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Die

Schwenkeinrichtungen der Bürstensegmente können dabei, wie vorstehend erläutert, vorzugsweise identisch oder im Wesentlichen identisch ausgestaltet sein.

Die Rückstelleinrichtungen weisen vorteilhafterweise zum Bereitstellen unter- schiedlicher Rückstellkräfte unterschiedlich hart ausgebildete Rückstellfedern auf, die zwischen der Schwenkeinrichtung und dem Trägerteil wirken. Ein Bürstensegment größerer axialer Erstreckung weist dementsprechend vorteil- hafterweise mindestens eine härtere Rückstellfeder auf als ein Bürstenseg- ment geringerer axialer Erstreckung.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist es günstig, wenn das Trägerteil unangetrieben ist. Vorliegend kann unter "unangetrieben" insbesondere ver- standen werden, dass das Trägerteil über die mindestens eine Antriebseinrich- tung nicht in Drehung um die Schwenkachse versetzt wird. "Unangetrieben" schließt jedoch nicht aus, dass das Trägerteil passiv oder mittels einer Verstel- leinrichtung bewegt werden kann, um eine Zustellung der Fahrzeugbehand- lungsbürste an das Fahrzeug zu ermöglichen. Hierbei kann es sich zum Bei- spiel um eine Neigung der Fahrzeugbehandlungsbürste handeln, um deren An- passung an die Kontur des Fahrzeugs bei der Zustellung zu ermöglichen und/oder um eine Verschiebung der Fahrzeugbehandlungsbürste.

Fahrzeugbehandlungsbürsten mit einem unangetriebenen Trägerteil sind bei- spielsweise in den eingangs zitierten Patentanmeldungen PCT/EP2016/082276 und PCT/EP2016/082362 beschrieben.

Das Trägerteil ist beispielsweise ein Trägerrohr, in dem mindestens eine von der Antriebseinrichtung drehend antreibbare Antriebswelle angeordnet ist. Die Schwenkeinrichtung umfasst oder bildet vorzugsweise eine Getriebeeinrich- tung zum Übertragen der Drehbewegung der Antriebswelle auf die Reini- gungselemente. Beispielsweise ist eine im Trägerrohr angeordnete Antriebs- welle vorgesehen, an der ein Antriebsrad drehfest gehalten ist. Das Antriebs- rad kann zum Beispiel ein Kopplungsrad antreiben, welches seinerseits mit einem Hohlrad der Schwenkeinrichtung in Eingriff stehen kann. Am Hohlrad ist beispielsweise der vorstehend erwähnte Haltekörper gehalten.

Es kann vorgesehen sein, dass die Bürstensegmente mittels nur einer An- triebseinrichtung antreibbar sind, die die vorstehend erwähnte Antriebswelle im Trägerrohr antreibt. Alternativ ist denkbar, dass zumindest einem Bürsten- segment eine individuelle Antriebseinrichtung zugeordnet ist, die beispielswei- se im Trägerrohr angeordnet ist und die Antriebswelle antreibt.

Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass an der Schwenkeinrich- tung eine dem Bürstensegment zugeordnete Antriebseinrichtung mit einer An- triebswelle gehalten ist und dass die Schwenkeinrichtung eine Getriebeeinrich- tung umfasst oder bildet zum Übertragen der Drehbewegung der Antriebswelle auf die Reinigungselemente. Beispielsweise weist zumindest ein Bürstenseg- ment eine ihm zugeordnete individuelle Antriebseinrichtung auf. An der von dieser angetriebenen Antriebswelle kann ein Antriebsrad drehfest gehalten sein, das mit einem Hohlrad der Schwenkeinrichtung koppelt, wobei der vor- stehend erwähnte Haltekörper am Hohlrad festgelegt ist. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Fahrzeugbehandlungsbürste kann vorgesehen sein, dass das Trägerteil eine Antriebswelle umfasst oder ausbildet und mittels der Antriebseinrichtung um die Schwenkachse drehend antreibbar ist. Die Schwenkeinrichtung umfasst oder bildet vorzugsweise eine Getriebe- einrichtung zum Übertragen der Drehbewegung des Trägerteils auf die Reini- gungselemente. Am angetriebenen Trägerteil zum Beispiel ein Antriebsrad drehfest gehalten sein. Das Antriebsrad steht zum Beispiel mit einem Hohlrad der Schwenkeinrichtung in Eingriff, an dem der vorstehend erwähnte Halte- körper festgelegt ist.

Eine Fahrzeugbehandlungsbürste mit einem angetriebenen Trägerteil ist zum Beispiel in der eingangs genannten DE 10 2015 111 023 offenbart.

Die Fahrzeugbehandlungsbürste kann insbesondere eine Waschbürste sein.

Die eingangs genannte Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Fahrzeug- behandlungsanlage gelöst, umfassend mindestens eine Fahrzeugbehandlungs- bürste, insbesondere Waschbürste der vorstehend genannten Art.

Die Vorteile, die bereits im Zusammenhang mit der Erläuterung der erfin- dungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste erzielt wurden, können bei der Fahrzeugbehandlungsanlage ebenfalls erzielt werden. Diesbezüglich kann auf die voranstehenden Ausführungen verwiesen werden.

Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fahrzeugbehand- lungsanlage ergeben sich durch vorteilhafte Ausführungsformen der erfin- dungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste.

Die Fahrzeugbehandlungsanlage kann eine Portalanlage oder eine Behand- lungsstraße sein.

Die Fahrzeugbehandlungsanlage kann mindestens eine Verstelleinrichtung aufweisen zum Bewegen der Fahrzeugbehandlungsbürste relativ zum Fahr- zeug. Beispielsweise ist eine Verschiebung in Längsrichtung und/oder Quer- richtung des Fahrzeugs möglich. Alternativ oder ergänzend ist ein Neigen oder ein Schwenken der Fahrzeugbehandlungsbürste relativ zur Vertikalen um zu- mindest eine Achse vorgesehen, um bei der Zustellung der Fahrzeugbehand- lungsbürste bereits eine Anpassung an die Kontur des Fahrzeugs vorzuneh- men.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Er- findung. Es zeigen :

Figur 1 : schematisch eine erfindungsgemäße Fahrzeugbehandlungsanlage mit erfindungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürsten, wobei die Fahrzeugbehandlungsanlage als Portalwaschanlage ausgestaltet ist;

Figur 2: schematisch Konturen von zu reinigenden Fahrzeugen mit einer

Teildarstellung einer der Fahrzeugbehandlungsbürsten aus Fi gur 1, seitlich neben dem Fahrzeug positioniert;

Figur 3: eine Darstellung entsprechend Figur 2 mit einer andersartigen erfindungsgemäßen Fahrzeug behänd lungsbürste;

Figur 4: eine Darstellung entsprechend Figur 2 mit einer andersartigen erfindungsgemäßen Fahrzeug behänd lungsbürste;

Figur 5: schematisch die Kontur eines zu reinigenden Fahrzeuges mit Teil- darstellungen der Fahrzeugbehandlungsbürsten aus Figur 1 seit- lich neben dem Fahrzeug positioniert bzw. bei der Heckreinigung;

Figur 6: eine Darstellung entsprechend Figur 2 mit einer andersartigen erfindungsgemäßen Fahrzeug behänd lungsbürste; Figur 7: eine Darstellung entsprechend Figur 2 mit einer andersartigen erfindungsgemäßen Fahrzeug behänd lungsbürste;

Figur 8: eine Darstellung entsprechend Figur 2 mit einer andersartigen erfindungsgemäßen Fahrzeug behandlungsbürste;

Figur 9: eine perspektivische Teildarstellung eines Bürstensegmentes einer erfindungsgemäßen Fahrzeug behandlungsbürste;

Figur 10: eine Explosionsdarstellung des Bürstensegmentes aus Figur 9 in einer Teilansicht;

Figur 11 : eine Schnittansicht des Bürstensegmentes aus Figur 9 in einer

Teilansicht; und

Figur 12: eine perspektivische Schnittansicht eines Bürstensegmentes einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste in einer Teildar- stellung.

Figur 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine insgesamt mit dem Be- zugszeichen 10 belegte vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemä- ßen Fahrzeugbehandlungsanlage. Die Fahrzeugbehandlungsanlage 10 ist aus- gestaltet als Waschanlage und insbesondere Portalwaschanlage 12, die ein Portal 14 umfasst. Das Portal 14 ist in an sich bekannter Weise relativ zu ei- nem stationär auf einer Aufstellfläche 16 positionierten Fahrzeug 18 in dessen Längsrichtung 20 verfahrbar. Das Portal 14 umfasst zum Beispiel vertikale Träger 22, die obenseitig mittels eines Querträgers 24 miteinander verbunden sind.

Die Fahrzeugbehandlungsanlage 10 umfasst vorliegend zwei vorteilhafte Aus- führungsformen einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste 26. Die Fahrzeugbehandlungsbürsten 26 sind ausgestaltet als Waschbürsten und die- nen als Seitenbürsten 28 zur Abreinigung seitlicher Fahrzeugflächen. Hierzu zählen im vorliegenden Fall insbesondere eine linke Seitenfläche und eine rechte Seitenfläche des Fahrzeugs 18. Darüber hinaus kann mit den Seiten- bürsten 28 das Fahrzeugheck und die Fahrzeugfront abgereinigt werden.

Zum Bewegen der Seitenbürsten 28 umfasst die Fahrzeugbehandlungsanlage 10 eine jeweilige Verstelleinrichtung 30. Mit der Verstelleinrichtung 30 kann eine Seitenbürste insbesondere quer zur Längsrichtung 20 verschoben werden, um die Seitenbürste 28 zuzustellen und dadurch in seiner Position an das Fahrzeug 18 anzupassen.

Die Verstelleinrichtung 30 umfasst vorteilhafterweise eine Neigungseinrich- tung, um die Seitenbürste 28 relativ zur Vertikalen zu neigen oder zu schwen- ken. Zu diesem Zweck ist vorteilhafterweise mindestens ein Stellantrieb vor- gesehen, damit die Seitenbürste 28 um eine in Längsrichtung 20 verlaufende Achse geneigt werden kann. Dies erlaubt es, die Seitenbürste 28 wie in Figur 1 dargestellt an eine geneigte (linke oder rechte) Seitenfläche des Fahrzeugs 18 so anzupassen, dass diese Seitenfläche von den Reinigungselementen besser erfasst und abgereinigt werden kann.

Vorteilhafterweise kann die Seitenbürste 28 auch um eine in Querrichtung ver- laufende Schwenkachse geneigt oder verschwenkt werden, um eine Neigung der Seitenbürste 28 relativ zur Vertikalen derart vorzunehmen, dass eine bes- sere Anpassung der Seitenbürste 28 an die Kontur des Fahrzeughecks (rechts in Figur 5 dargestellt) oder an die Fahrzeugfront vorgenommen werden kann.

Eine Verstelleinrichtung, mit der die Seitenbürste wahlweise um eine in Längs- richtung verlaufende Schwenkachse oder, nach Drehen einer Bürstenaufhän- gung um eine im Wesentlichen vertikale Achse, um eine in Querrichtung ver- laufende Schwenkachse verschwenkt werden kann, ist in der nicht-vorver- öffentlichten Patentanmeldung PCT/EP2017/081261 beschrieben. Die Offenba- rung dieser Patentanmeldung wird vollumfänglich in die vorliegende Patent- anmeldung miteinbezogen. Anstelle einer Verstelleinrichtung zum aktiven Neigen oder Schwenken der Seitenbürste 28 ist denkbar, dass die Seitenbürste 28 am Querträger 24 pen- delnd aufgehängt ist und bei Kontakt mit dem Fahrzeug 18 relativ zur Vertika- len ausgelenkt werden kann.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die aktive Neigung oder Schwenkung der Seitenbürste 28 oder eine pendelnde Aufhängung der Seitenbürste 28 nicht wesentlich für die vorliegende Erfindung ist, deren Vorteile auch bei einer vertikal ausgerichteten Fahrzeugbehandlungsbürste 26 erzielt werden können.

Bei einer andersartigen vorteilhaften Ausführungsform kann eine erfindungs- gemäße Fahrzeugbehandlungsbürste eine Dachbürste sein, die zum Abreinigen obenliegender Fahrzeugbereiche zum Einsatz kommt.

Es versteht sich, dass die Fahrzeugbehandlungsanlage 10 weitere Reinigungs- Werkzeuge zusätzlich zu den Seitenbürsten 28 aufweisen kann, beispielsweise eine Dachbürste, mindestens eine Sprüheinrichtung und mindestens eine Trocknungseinrichtung.

Die Seitenbürsten 28 sind vorliegend funktionsgleich ausgestaltet, weswegen nachfolgend lediglich auf eine der Seitenbürsten 28 eingegangen wird. Die diesbezüglichen Erläuterungen gelten für die andere Seitenbürste 28 ebenfalls.

Die Seitenbürste 28 umfasst ein längserstrecktes Trägerteil 32, über das die Seitenbürste 28 am vertikalen Träger 22 und insbesondere der Verstelleinrich- tung 30 gehalten ist. Das Trägerteil 32 definiert eine Achse, bei der es sich vorliegend um eine Schwenkachse 34 handelt.

Weiter umfasst die Seitenbürste 28 zwei oder mehr in axialer Richtung, bezo- gen auf die Schwenkachse 34, nebeneinander angeordnete Bürstensegmente 36. Bei der Seitenbürste 28 der Figuren 1, 2 und 5 sind zum Beispiel acht Bürstensegmente 36 vorgesehen. Die Bürstensegmente 36 sind so am Träger- teil 32 angeordnet, dass im Wesentlichen kein Zwischenraum zwischen neben- einander positionierten Bürstensegmenten 36 vorhanden ist. Reinigungsele- mente 38 der Bürstensegmente 36 erstrecken sich im drehend angetriebenen Zustand der Seitenbürste 28 dadurch derart, dass über die gesamte Länge der Bürstensegmente 36 im Wesentlichen kein Zwischenraum zwischen den Reini- gungselementen 38 benachbarter Bürstensegmente 36 vorhanden ist.

Die Zeichnung zeigt jeweils die Konturen der Bürstensegmente 36 in einem angetriebenen Zustand, in dem die jeweiligen Reinigungselemente 38 eine Hüllfläche der Bürstensegmente 36 ausbilden.

Jedes Bürstensegment 36 weist in axialer Richtung eine axiale Erstreckung auf, wobei sich diese auf den angetriebenen Zustand des jeweiligen Bürsten- segmentes 36 bezieht. Die axiale Erstreckung wird insbesondere definiert durch die axiale Erstreckung der Hüllfläche, die von den Reinigungselementen 38 des jeweiligen Bürstensegmentes 36 definiert wird.

Mindestens ein Bürstensegment 36 der Seitenbürste 28 ist relativ zum Träger- teil 32 schwenkbar um die Schwenkachse 34 ausgestaltet. Von Vorteil ist es allerdings, wenn jedes der Bürstensegmente 36 schwenkbar relativ zum Trä- gerteil 32 um die Schwenkachse 34 ausgestaltet ist, wodurch eine verbesserte Anpassung der Form der Seitenbürste an die Kontur unterschiedlicher Fahr- zeuge 18 ermöglicht wird.

Fahrzeugbehandlungsbürsten mit relativ zu einem Trägerteil verschwenkbaren Bürstensegmenten sind beispielsweise in der nicht-vorveröffentlichten Patent- anmeldung PCT/EP2016/082276 und PCT/EP2016/082362 beschrieben. Die Offenbarungsgehalte dieser Patentanmeldungen werden vollumfänglich in die vorliegende Patentanmeldung miteinbezogen.

Unter Verweis auf die Figuren 9 bis 11 wird nachfolgend erläutert, wie die Bürstensegmente 36 relativ zum Trägerteil 32 schwenkbar ausgestaltet sein und dabei zugleich angetrieben werden können. Die Figuren 9 bis 11 zeigen das Trägerteil 32 abschnittsweise und die von die- sem definierte Schwenkachse 34 zusammen mit einem Bürstensegment 36. Das Bürstensegment 36 umfasst eine Schwenkeinrichtung 40 zum Verschwen- ken relativ zum Trägerteil 32.

Zum Antreiben des Bürstensegmentes 36 und im vorliegenden Fall aller Bürs- tensegmente 36 weist die Seitenbürste 28 eine Antriebseinrichtung 42 auf. Die Antriebseinrichtung 42 ist beispielsweise am vertikalen Träger 22 angeordnet. Mit der Antriebseinrichtung 42 kann eine Antriebswelle 44 angetrieben wer- den.

Die Antriebswelle 44 ist vorliegend in dem als Trägerrohr 46 ausgestalteten Trägerteil 32 angeordnet. Die Antriebswelle 44 definiert eine Antriebsachse 48, die sich von der Schwenkachse 34 unterscheidet, da die Antriebswelle 44 ex- zentrisch zum Trägerrohr 46 ausgerichtet ist. Die Antriebsachse 48 ist parallel zur Schwenkachse 34 ausgerichtet.

Wie insbesondere aus den Figuren 10 und 11 hervorgeht, ist an der Antriebs- welle 44 ein dem Bürstensegment 36 zugeordnetes Antriebsrad 50 drehfest gehalten. Das Antriebsrad 50 weist vorliegend eine Außenverzahnung auf. Das Antriebsrad 50 kann teilweise eine Öffnung 52 des Trägerrohrs 46 durchgrei- fen.

Zur Lagerung der Antriebswelle 58 am Trägerrohr 46 sind in diesem angeord- nete Stützelemente 70 vorhanden, die zugleich eine Lagerung der Antriebs- welle 44 sicherstellen.

Die Schwenkeinrichtung 40 bildet eine Getriebeeinrichtung 54. Die Getriebe- einrichtung 54 umfasst einen Drehkörper 56, der vorliegend ausgestaltet ist als Hohlrad 58 mit Innenverzahnung. Der Drehkörper 56 definiert eine Dreh- achse 60. Die Drehachse 60 ist parallel zur Schwenkachse 34 und zur An- triebsachse 48 ausgerichtet. Bei der Drehachse 60 handelt es sich um eine Achse des Bürstensegmentes 36, um welche sich dieses im angetriebenen Zu- stand dreht. Jedes Bürstensegment 36 ist dementsprechend exzentrisch zum Trägerteil 32 ausgerichtet.

Die Getriebeeinrichtung 54 umfasst ein Kopplungsrad 62, das vorliegend eine Innenverzahnung und eine Außenverzahnung aufweist. Das Kopplungsrad 62 umgibt das Antriebsrad 50 und ist relativ zum Trägerrohr 46 drehbar. Die In- nenverzahnung steht mit der Außenverzahnung des Antriebsrades 50 in Ein- griff, und die Außenverzahnung steht mit der Innenverzahnung des Hohlrades 58 in Eingriff.

Ferner umfasst die Getriebeeinrichtung 54 oberhalb und unterhalb des Hohlra- des 58 jeweils einen Deckkörper 64, der über eine jeweilige Lagereinrichtung 66 drehbar am Drehkörper 56 gelagert ist sowie über eine weitere jeweilige Lagereinrichtung 68 drehbar am Kopplungsrad 62.

Die Antriebswelle 44 treibt das Antriebsrad 50 an, das mit dem Kopplungsrad 62 kämmt, welches wiederum mit dem Hohlrad 58 kämmt. Auf diese Weise wird das Hohlrad 58 um die Drehachse 60 drehend angetrieben.

Das Bürstensegment 36 umfasst ferner einen Haltekörper 72 für die Reini- gungselemente 38. Der Haltekörper 72 ist koaxial zum Drehkörper 56 ausge- richtet und radial außenseitig (bezogen auf die Drehachse 60) an diesem fest- gelegt. Vorliegend ist der Haltekörper 72 ungefähr käfigförmig gestaltet. Bei- spielsweise weist der Haltekörper 72 eine trommel- oder haspelartige Gestalt auf, ohne die ansonsten vorhandenen Seitenwangen.

Die Seitenbürste 28 wird bei der Benutzung an das Fahrzeug 18 zugestellt, zum Beispiel durch Verschieben und/oder Neigen. Dabei gelangen die Reini- gungselemente 38 in Kontakt mit dem Fahrzeug 18. Unter Annäherung der Seitenbürste 28 steigt die Reibung zwischen dem Fahrzeug 18 und den Reini- gungselementen 38. Dies hat zur Folge, dass ein Drehmoment auf die

Schwenkeinrichtung 40 ausgeübt wird und das Bürstensegment 36 relativ zum Trägerteil 32 um die Schwenkachse 34 verschwenkt. Dabei hängt die Schwenkrichtung von der Drehrichtung des Bürstensegmentes 36 um die Drehachse 60 ab. Im vorliegenden Fall kann das Bürstensegment 36 wahlwei- se in einer der beiden einander entgegengesetzten Drehrichtungen drehend angetrieben werden und dementsprechend in beiden Richtungen relativ zum Trägerteil 32 verschwenken.

Um die Reibung zwischen den Bürstensegmenten 36 und dem Fahrzeug 18 beeinflussen zu können, kann vorgesehen sein, dass die Reinigungselemente 38 eine unterschiedliche Verformbarkeit aufweisen. Die Verformbarkeit und insbesondere Biegbarkeit kann von der axialen Erstreckung der Bürstenseg- mente 36 abhängen und ist beispielsweise umso größer, je größer die axiale Erstreckung des sie umfassenden Bürstensegmentes 36 ist.

Die Verschwenkung erfolgt entgegen der Wirkung einer jeweiligen Rückstel- leinrichtung 74. Die Rückstelleinrichtung 74 umfasst vorliegend eine insbeson- dere als Torsionsfeder ausgestaltete Rückstellfeder 76, die zwischen dem Trä- gerteil 32 und der Schwenkeinrichtung 40 wirkt. Die Rückstellfeder 76 greift mit einem Ende am Trägerteil 32 an und mit einem anderen Ende an einem Anschlagelement 78, das vorliegend drehfest am Drehkörper 56 festgelegt ist. Je nach dem, in welche Richtung das Bürstensegment 36 relativ zum Träger- teil 32 verschwenkt wird, wirkt eine der Rückstellfedern 76. Die jeweils andere Rückstellfeder 76 verhält sich passiv.

Die erfindungsgemäße Seitenbürste 28 weist, wie erwähnt, mindestens zwei Bürstensegmente 36 auf und vorzugsweise mehr Bürstensegmente 36. Dabei ist vorgesehen, dass die axiale Erstreckung von zumindest zwei Bürstenseg- menten 36 unterschiedlich ist. Dies gibt die Möglichkeit, die Seitenbürste 28 so zu konstruieren, dass unterschiedliche Abschnitte des zu reinigenden Fahrzeu- ges 18 von Bürstensegmenten 36 erfasst werden, die eine unterschiedliche axiale Erstreckung aufweisen. Zum Beispiel können Fahrzeugabschnitte oben und/oder unten, welche eine verhältnismäßig geringe Krümmung aufweisen, von einem Bürstensegment 36 mit größerer axialer Erstreckung erfasst und gereinigt werden. Mittlere Fahrzeugabschnitte, die eine vergleichsweise große Krümmung aufweisen oder an denen Anbauteile angeordnet sind, können von mindestens einem Bürstensegment 36 mit geringerer axialer Erstreckung ab- gereinigt werden. Dadurch, dass jedes Bürstensegment 36 relativ zum Träger- teil 32 verschwenkbar ist, kann auf diese Weise eine besonders gute Anpas- sung der Form der Seitenbürste 28 an die Kontur von Fahrzeugen selbst un- terschiedlichster Fahrzeugtypen oder -klassen gewährleistet werden.

Die Seitenbürste 28 zeichnet sich durch eine konstruktiv einfache Ausgestal- tung insbesondere dadurch aus, dass die axiale Erstreckung der Bürstenseg- mente 36 konstruktiv einfach mittels der Haltekörper 72 umgesetzt werden kann. Die axiale Erstreckung eines jeweiligen Bürstensegmentes 36 wird durch die axiale Erstreckung des jeweiligen Haltekörpers 72 definiert.

Die Schwenkeinrichtungen 40 aller Bürstensegmente 36 können vorzugsweise identisch ausgestaltet sein. Dementsprechend weisen Bürstensegmente 36 unterschiedlicher axialer Erstreckung eine identische Schwenkeinrichtung 40 auf. Am jeweiligen Drehkörper 56 kann, je nach gewünschter Erstreckung des Bürstensegmentes 36, ein unterschiedlicher Haltekörper 72 festgelegt und dadurch die Erstreckung des Bürstensegmentes 36 definiert werden.

Die Bürstensegmente 36 unterscheiden sich zudem bevorzugt in der jeweiligen Rückstelleinrichtung 74, beispielsweise der Härte der Rückstellfeder 76. Bürs- tensegmente 36 größerer axialer Erstreckung erfahren eine höhere Reibungs- kraft beim Kontakt mit dem Fahrzeug 18 als Bürstensegmente 36 geringerer axialer Erstreckung. Die Rückstellfeder 76 der erstgenannten Bürstensegmente 36 ist aus diesem Grund vorzugsweise härter als die Rückstellfeder 76 der zu- letzt genannten Bürstensegmente 36. Konstruktiv einfach kann auf diese Wei- se sichergestellt werden, dass die Schwenkbewegung jedes Bürstensegmentes 36 zum geeigneten Zeitpunkt, je nach Position relativ zum Fahrzeug 18, ein- setzt, um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen.

Günstig ist es, wenn bei der Seitenbürste 28 ein unteres Bürstensegment 36 eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darüber liegendes Bürstensegment 36. Das unten angeordnete Bürstensegment 36 dient bei- spielsweise zum Abreinigen der unteren Türabschnitte und Schweller eines Fahrzeuges 18, darüber liegende Bürstensegmente 36 insbesondere zum Ab- reinigen von Fahrzeugabschnitten im Bereich oben an der Tür, im Bereich von Anbauteilen wie Spiegeln und/oder Spoilern, von Fenstern oder von Dachkan- ten.

Von Vorteil ist es, wenn die Seitenbürste 28 oben ein Bürstensegment 36 auf- weist, das eine größere axiale Erstreckung aufweist als mindestens ein darun- ter angeordnetes Bürstensegment 36. Beispielsweise kann das oben angeord- nete Bürstensegment 36 zur Abreinigung verhältnismäßig wenig gekrümmter oder nicht gekrümmter Fahrzeugabschnitte bei hohen Fahrzeugen wie Groß- raumlimousinen, Kleinbussen oder Kastenwagen vorgesehen sein. Insbesonde- re kann das oben angeordnete Bürstensegment 36 dasjenige mit der größten axialen Erstreckung der Seitenbürste 28 sein.

Insgesamt ist es günstig, wenn zwischen einem unten angeordneten und ei- nem oben angeordneten Bürstensegment 36 mindestens ein Bürstensegment 36 mit einer jeweils geringeren axialen Erstreckung angeordnet ist, vorzugs- weise mehrere Bürstensegmente 36 mit geringerer axialer Erstreckung. Dies ist bei allen nachfolgend erwähnten Ausführungsformen der Seitenbürste 28 der Fall.

In den Figuren 1 bis 8 definiert eine durchgezogene Linie 80 die Kontur eines Mittelklassefahrzeugs, im vorliegenden Fall beispielsweise eines Kombis (Fi gur 5). Eine erste gestrichelte Linie 82 in den Figuren 2 und 6 definiert die Kontur eines größeren Fahrzeugs, beispielsweise ein Oberklassefahrzeug im SUV-Format. Eine zweite gestrichelte Linie 84 in den Figuren 2 und 6 definiert die Kontur eines noch größeren Fahrzeugs, beispielsweise einer Großraumli- mousine oder eines Kleinbusses. Eine dritte gestrichelte Linie 86 in den Figu- ren 3, 4, 7 und 8 definiert die Kontur eines noch größeren Fahrzeugs, bei- spielsweise eines Kastenwagens oder Lieferfahrzeugs. In den Figuren 2 bis 4 sowie 6 bis 8 ist die Seitenbürste 28 jeweils seitlich ne- ben dem Fahrzeug 18 positioniert dargestellt, wobei die Bürstensegmente 36 relativ zum Trägerteil 32 eine nicht-verschwenkte Grundstellung einnehmen, in der die Drehachsen 60 miteinander fluchten. Dies gilt auch für die Darstel- lung der Seitenwaschbürste 28 links in Figur 5.

Die in den Figuren 1, 2 und 5 gezeigte Seitenbürste 28 umfasst vorliegend acht Bürstensegmente 36, die von unten nach oben ungefähr folgende axiale Erstreckung aufweisen : 40 cm, 6 x 20 cm, 40 cm. Die Seitenbürste 28 weist daher eine Waschhöhe von ungefähr 200 cm auf, dies entspricht dem von den Reinigungselementen 38 erfassbaren Bereich in axialer Richtung. Die Seiten- bürste 28 ist beispielsweise so montiert, dass das untere Bürstensegment 36 bis zum unteren Ende der Karosserie, der Frontschürze und der Heckschürze reicht.

Es zeigt sich, dass untenliegende Fahrzeugabschnitte mit dem Bürstensegment 36 größerer axialer Erstreckung großflächig abgereinigt werden können und dass selbst verhältnismäßig große Fahrzeuge wie Großraumlimousinen an obenliegenden Fahrzeugabschnitten großflächig mit dem oberen Bürstenseg- ment 36 erfasst werden können. Im dazwischenliegenden Bereich, in dem die Fahrzeugkonturen eine jeweils größere Krümmung aufweisen und Anbauteile vorhanden sind, können Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeugtypen oder -klassen mit den sechs dazwischenliegenden Bürstensegmenten 36 abgereinigt werden, die sich unabhängig voneinander an die Fahrzeugkontur anlegen und jeweils individuell relativ zum Trägerteil 32 verschwenkbar sind. Dies wird ins- besondere aus den Figuren 1 und 5 bei der Seitenreinigung bzw. der Heckrei- nigung deutlich.

Bei der in Figur 3 dargestellten Seitenbürste 28 weist das oberste Bürsten- segment 36 eine noch größere axiale Erstreckung auf als bei der Variante ge- mäß Figur 2. Das oberste Bürstensegment 36 weist eine Erstreckung von bei- spielsweise ungefähr 60 cm auf, so dass die Waschhöhe der Seitenbürste 28 in diesem Fall ungefähr 220 cm beträgt. Aus Figur 3 ist ersichtlich, dass selbst Kastenwagen noch vom oberen Bürstensegment 36 erreicht und abgereinigt werden können.

Die Seitenbürste 28 gemäß Figur 4 unterscheidet sich von der Seitenbürste 28 gemäß Figur 2 dadurch, dass oberhalb des Bürstensegmentes 36 mit der Er- streckung von 40 cm ein weiteres, oberstes Bürstensegment 36 mit einer axialen Erstreckung von ungefähr 60 cm angeordnet ist. Die Waschhöhe der Seitenbürste 28 beträgt in diesem Fall ungefähr 260 cm. Es zeigt sich, das selbst unterschiedlichste Fahrzeugtypen von dieser Seitenbürste erfasst wer- den können, wobei die Vorteile der individuellen Anpassbarkeit der Bürsten- segmente 36 an eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeuge erhalten bleibt.

Die Darstellungen der Figuren 6 bis 8 entsprechen den Darstellungen der Figu- ren 2 bis 4. Die in den Figuren 6 bis 8 dargestellten Seitenbürsten 28 unter- scheiden sich von den in den Figuren 2 bis 4 dargestellten Seitenbürsten 28 lediglich dadurch, dass anstelle der sechs Bürstensegmente 36 mit jeweiliger axialer Erstreckung von ungefähr 20 cm fünf Bürstensegmente 36 mit jeweili- ger axialer Erstreckung von ungefähr 24 cm zum Einsatz kommen. Die jeweili- gen Waschhöhen von ungefähr 200 cm, 220 cm und 260 cm (Figuren 6, 7 bzw. 8) ist unverändert.

Die Figur 12 in einer perspektivischen Teildarstellung in einer Schnittansicht ein Bürstensegment 36 einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbehandlungsbürste, um einen andersartigen Aufbau des Bürstensegmentes 36 relativ zum Träger- teil 32 als anhand der Figuren 9 bis 11 beschrieben zu erläutern. Für gleiche oder gleichwirkende Merkmale und Bauteile werden dieselben Bezugszeichen benutzt.

Das Bürstensegment 36 gemäß Figur 12 umfasst ebenfalls einen Haltekörper 72, dessen Reinigungselemente 38 nur teilweise dargestellt sind, und eine Schwenkeinrichtung 40. Der Haltekörper 72 ist am Drehkörper 56 radial au- ßenseitig festgelegt, bezogen auf die Drehachse 60. Der Drehkörper 56 ist ein Hohlrad 58 mit Innenverzahnung. Bei der Variante gemäß Figur 12 ist das Trägerteil 32 von der Antriebseinrich- tung 42 drehend angetrieben. Die Antriebsachse 48 fällt in diesem Fall mit der Schwenkachse 34 zusammen. Das Trägerteil 32 bildet dementsprechend die Antriebswelle 44.

An der Antriebswelle 44 ist das Antriebsrad 50 drehfest festgelegt. Die Außen- verzahnung des Antriebsrades 50 steht mit der Innenverzahnung des Hohlra- des 58 in Eingriff, wodurch dieses um die Drehachse 60 angetrieben werden kann. Das Kopplungsrad 62 ist nicht erforderlich.

Die Deckkörper 64 sind mittels der Lagereinrichtungen 68, beispielsweise durch Gleitlager gebildet, am Trägerteil 32 drehbar gelagert. Zur axialen Fixie- rung der Getriebeeinrichtung 54 werden Halteelemente 90 oberhalb des obe- ren Deckkörpers 64 und unterhalb des unteren Deckkörpers 64 verwendet. Die Halteelemente 90 sind am Trägerteil 32 festgelegt. Zwischen dem unteren Halteelement 90 und dem unteren Deckkörper 64 ist eine Lagereinrichtung 92 angeordnet.

Eine derartige Konstruktion des Bürstensegmentes 36, wie sie in der

DE 10 2015 111 023 Al beschrieben ist, erweist sich ebenfalls als vorteilhaft, um die Schwenkbewegung des Bürstensegmentes 36 relativ zum (in diesem Fall angetriebenen) Trägerteil 32 sicherzustellen. Der Offenbarungsgehalt der vorstehend genannten Veröffentlichung wird in die vorliegende Patentanmel- dung vollumfänglich miteinbezogen.

Bezugszeichen

10 Fahrzeugbehandlungsanlage

12 Portalwaschanlage

14 Portal

16 Aufstellfläche

18 Fahrzeug

20 Längsrichtung

22 vertikaler Träger

24 Querträger

26 Fahrzeugbehandlungsbürste

28 Seitenbürste

30 Verstelleinrichtung

32 Trägerteil

34 Schwenkachse

36 Bürstensegment

38 Reinigungselement

40 Schwenkeinrichtung

42 Antriebseinrichtung

44 Antriebswelle

46 Trägerrohr

48 Antriebsachse

50 Antriebsrad

52 Öffnung

54 Getriebeeinrichtung

56 Drehkörper

58 Hohlrad

60 Drehachse

62 Kopplungsrad

64 Deckkörper

66 Lagereinrichtung

68 Lagereinrichtung

70 Stützelement Haltekörper

Rückstelleinrichtung Rückstellfeder

Anschlagelement, 82, 84, 86 Konturlinie Halteelement

Lagereinrichtung