Naumann, Peter (Lauterbacher Strasse 24, Grossrosseln-Karlsbrunn, 66352, DE)
Sakraschinsky, Michael (Brucknerstrasse 6, St. Ingbert, 66386, DE)
Naumann, Peter (Lauterbacher Strasse 24, Grossrosseln-Karlsbrunn, 66352, DE)
| 1. | Belüftungseinrichtung, insbesondere für fluidspeichernde Behältnisse, wie Tanks, mit einem Verbindungsteil (10) für das Erstellen einer luft und/oder fluidführenden Verbindung (14) mit dem Inneren des Behält nisses und mit einem von dem Verbindungsteil (10) abnehmbaren Ver schlußteil (16), insbesondere in Form einer Verschlußkappe, wobei bei aufgesetztem Verschlußteil (16) zwischen diesem und dem Verbin dungsteil (10) mindestens eine Undichtigkeitsstelle (18) in der Art einer Luftaustauschöffnung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass mittels ei ner labyrinthartigen Dichtung (20) die jeweilige Undichtigkeitsstelle (18) zumindest gegenüber Eindringmedien wie Wasser und/oder Reini gungschemikalien wirksam abgedichtet ist, jedoch nicht gegenüber ei nem Luftaustausch für die eigentliche Belüftung. |
| 2. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die labyrinthartige Dichtung (20) aus einem System von Dichtungsgän gen (22) besteht, von denen ein Teil in der Art einer Sammelund Ab gabestelle (24,26) das jeweilige Eindringmedium aufnimmt. |
| 3. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelund Abgabestelle (24,26) in bodenseitigen Bereichen (28) des Verbindungsteiles (10) angeordnet ist und dass diese quer oder mit einer Ablaufschräge versehen zur Längsachse (30) der Belüftungseinrich tung verlaufen. |
| 4. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich net, dass die jeweilige Sammelund Abgabestelle (24,26) Teil eines U förmigen oder winkelförmigen Dichtungsganges (32,34) ist und dass zumindest in dem Uförmigen Dichtungsgang (32) mindestens ein Dichtsteg (36) des aufgesetzten Verschlußteiles (16) eingreift. |
| 5. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungssteg (36) von einem Dichtungsflansch (40) des Verschluß teiles (16) vorspringt und dass der Dichtungsflansch (40) beidseits des Dichtungssteges (36) auf zuordenbare Dichtflächen (46,48) des Verbin dungsteils (10) aufliegt. |
| 6. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich net, dass in der vorgesehenen Strömungsrichtung des Eindringmediums hinter dem Uförmigen Dichtungsgang (32) der winkelförmige Dich tungsgang. (34) folgt und letztere in einer großen Anzahl vorhanden ist. |
| 7. | Belüftungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeich net, dass der jeweilige winkelförmige Dichtungsgang (34) aus der ent lang eines Radialumfanges des Verbindungsteils (10) geführten Samniel und Abgabestelle (26) gebildet ist, in die quer dazu verlaufende Leitka näle (50) münden, die mit ihrem anderen freien Ende jeweils in Medien führender Verbindung mit dem Uförmigen Dichtungsgang (32) bzw. mit dem inneren der Belüftungseinrichtung stehen. |
| 8. | Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass in der möglichen Eindringrichtung des jeweiligen Mediums hinter der Labyrinthdichtung (20) ein Filterelement (52) folgt, das als Teil des Verschlußteils (16) die luftund fluidführende Verbin dung (14) im Inneren des Verbindungsteils (10) im aufgesetzten Zustand umgreift. |
| 9. | Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschlußteil (16) mit den wandseitigen Rasttei ten (54) versehen zusammen mit einer flanschartigen Verbreiterung des Verbindungsteils (10) eine Rastverbindung in der Art eines Bajonett Verschlusses bildet. |
Dahingehende Tank-Belüftungseinrichtungen, die regelmäßig mit Filtern versehen sind, verhindern dass die Umgebungsverschmutzung trotz Luftaus- tausch nicht in das hydraulische System, beginnend mit dem Tank, eindrin- gen kann. Eine unzutreffend ausgelegte Behälterbelüftung kann zu einer starken zusätzlichen Belastung des Filterkreises und damit zur verkürzten Standzeit der Filterelemente führen, so dass die Leistungswerte der Belüf- tungseinrichtung an die-Systemfilter im Hydrosystem anzupassen sind. Ins- besondere sind die Tankbeiüftungseinrichtungen mit ihren Filtern zur effizi- enten Abscheidung von Feststoffpartikeln aus der in den Tank nachströ- menden Luft konzipiert.
Ferner hat es sich gezeigt, dass im praktischen Einsatz der Belüftungsein- richtungen Tank-und/oder Motorverschmutzungen regelmäßig mit Dampfstrahigeräten unter Hochdruck vorgenommen werden, mit der Folge, dass Eindringmedien wie Wasser und/oder Reinigungschemikalien über Undichtigkeitsstellen zwischen der Verschlußkappe (Verschlußteil) und dem Verbindungsteil, über das die Belüftungseinrichtung auf den Tank auf- setzbar und mit diesem verbindbar ist, ins Innere der Belüftungseinrichtung und mithin ins Tankinnere eintreten kann, was für die Qualität des bevorra- teten Fluids im Tank ausgesprochen nachteilig ist, insbesondere wenn Ver- schmutzungsteile derart über das Fluid noch mit eingespült werden. Dahin- gehende Tankbelüftungseinrichtungen mit und ohne Filter sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt und auf dem Markt frei erhältlich.
Die dahingehenden Einrichtungen können zusätzlich auch noch mit Einfüll- sieben, sogenannten Spin-on-Patronen, Luftentfeuchtern, Adapterstücken etc. ausgerüstet sein.
Ausgehend von dem vorbeschriebenen Stand. der Technik liegt der Erfin- dung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Belüftungseinrichtungen derge- stalt weiter zu verbessern, das etwaige Undichtigkeitsstellen innerhalb der Belüftungseinrichtung sicher gegenüber Eindringmedien jedweder Art-au- ßer gegenüber einem Luftaustausch-abgedichtet sind. Eine dahingehende Aufgabe löst eine Belüftungseinrichtung mit dem Merkmal des Patentan- spruches 1 in seiner Gesamtheit.
Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 mittels einer labyrinthartigen Dichtung die jeweilige Undichtigskeitsstelle zumindest gegen Eindringmedien, wie Wasser und/oder Reinigungschemi- kalien wirksam abgedichtet ist, jedoch nicht gegenüber einem Luftaustausch
für die eigentliche Belüftung, ist über das System von Dichtungsgängen in- nerhalb der Labyrinthdichtung sichergestellt, dass das jeweilige Eindring- medium auch in Form von Schmutz oder Staub die Dichtung nicht unge- wollt überwinden kann, um dergestalt schädigend ins Behältnis oder Tankinnere zu gelangen. Durch die Dichtungsgänge der Labyrinthdichtung ist sichergestellt, dass das jeweilige Fluid oder ein partikeiartiges Eindring- medium an einer Stelle der Labyrinthdichtung aufgefangen wird, wobei im Hinblick auf die Vielzahl der Dichtungsgänge die Labyrinthdichtung redun- dant wirkend ist, d. h. sollte aus irgendwelchen Gründen ein Dichtung- gang noch nicht die gewünschte Abdichtung gewährleisten, wird das Ein- dringmedium dann von einem nachfolgenden Dichtungsgang sicher aufge- halten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüf- tungseinrichtung, besteht die labyrinthartige Dichtung aus dem genannten System von Dichtungsgängen, von denen ein Teil in der Art einer Sammel- und Abgabestelle das jeweilige Eindringmedium aufnimmt. Ohne die son- stigen Dichtungsgänge mit dem jeweiligen Eindringmedium zu füllen und dergestalt in ihrer Wirksamkeit zu beeinträchtigen, ist über die jeweilige zentrale Sammel-und Abgabestelle die Aufnahme des jeweiligen Eindring- mediums gewährleistet, dass dann derart zentral gesammelt über eine Ab- gabemöglichkeit auch aus der Labyrinthdichtung wieder entfernbar ist, ins- besondere unter Einbeziehen der auf die Belüftungseinrichtung einwirken- den Schwerkraft. Ohne den Luftaustausch zu beeinträchtigen, d. h. die Ver- bindung der Filtereinrichtung mit der Umgebungsluft, ist dergestalt eine sichere Abdichtung erreicht.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungseinrichtung ist die jeweilige Sammel-und Abgabestelle in boden-
seitigen Bereichen des Verbindungsteiles angeordnet, wobei diese quer oder mit einer Ablaufschräge versehen zur Längsachse der Belüftungsachse verlaufen. Durch die bodenseitige Anordnung der jeweiligen Sammel-und Abgabestelle wird die Schwerkraft unter Sammlung von Eindringmedien unterstützt und sofern die genannten Stellen mit Ablaufschrägen versehen sind bzw. diese überhaupt quer zur Längsachse der Belüftungseinrichtung verlaufen, lassen sich über die Abgabestellen die eingebrachten Medien sicher und unmittelbar aus der Belüftungseinrichtung entfernen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungseinrichtung ist die jeweilige Sammel-und Abgabestelle Teil eines U-oder winkelförmigen Dichtungsganges, wobei zumindest in dem U-. förmigen Dichtungsgang Dichtstege des aufgesetzten Verschlußteiles in der Art einer Verschlußkappe eingreifen. Über die genannten Dichtstege ist eine Fluidführung für das jeweilige Eindringmedium erreicht und darüber hinaus in der Art einer Schranke oder Blockierung der direkte Eindringweg ins Innere der Belüftungseinrichtung versperrt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungseinrichtung springen die Dichtungsstege von einem Dichtungs- flansch des Verschlußteiles vor, wobei der Dichtungsflansch beidseits des Dichtungssteges auf zuordenbaren Dichtflächen des Verbindungsteiles auf- liegt. Neben der Blockierung über den Dichtungssteg ergibt sich dann auch, eine noch verbesserte Abdichtung über die Dichtungsränder längs des Dichtungsflansches des Verschlußteiles.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungs- gemäßen Belüftungseinrichtung folgt in der vorgesehen Strömungsrichtung des Eindringmediums hinter dem U-förmigen Dichtungsgang ein winkel-
förmig angeordneter Dichtungsgang, wobei winkelförmige Dichtungsgänge in einer großen Anzahl'vorhanden sind. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass der jeweilige winkelförmige Dichtungsgang aus der entlang eines Ra- dialumfangs des Verbindungsteils geführten Sammel-und Abgabestelle ge- bildet ist, in die quer dazu verlaufende Leitkanäle münden, die mit ihrem anderen freien Ende jeweils in Medien führbarer Verbindung mit dem U- förmigen Dichtungsgang bzw. mit dem Inneren der Belüftungseinrichtung stehen.
Auf diese Art und Weise sind zwei Dichtungssysteme (U-förmige und win- kelförmige Dichtbereiche) innerhalb der einen Labyrinthdichtung erhalten, wobei der Strömungsgang für das jeweilige Eindringmedium im wesentli- chen in Ebenen parallel zur Längsachse der Belüftungseinrichtung erfolgt und die zweite Dichteinrichtung ist dadurch charakterisiert, dass deren Strömungsweg für das Eindringmedium im wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Belüftungseinrichtung verläuft. Somit stehen die Wirkebe- nen von erstem und zweiten Dichtsystem der Labyrinthdichtung im wesent- lichen senkrecht aufeinander, was zu einer starken Strömungsumlenkung für das jeweilige Eindringmedium führt und mithin ist dergestalt der Ein- dringwiderstand für das Eindringmedium erhöht, was eine hoch bean- spruchbare Labyrinthdichtung ergibt, mit dennoch zuverlässigem Dichter- gebn is.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungseinrichtung folgt in der möglichen Eindringrichtung des jeweili- gen Mediums hinter der Labyrinthdichtung ein Filterelement, das als Teil des Verschlußteils die lüft-und fluidführende Verbindung im Inneren des Verbindungsteils im aufgesetzten Zustand des Verschlußteils umgreifen..
Über das dahingehende Filterelement läßt die Schmutzbelastung des Sy-
stems und mit die Schmutzeindringrate deutlich reduzieren, auch wenn über die Eindringmedien eine dahingehende Verschmutzung in Richtung des Filterelementes in die Tankbelüftungseinrichtung eingebracht werden sollte.
Sofern vorzugsweise das Verschlußteil mit wandseitigen Rastteilen versehen zusammen mit einer flanschartigen Verbreiterung des Ventilteiles eine Rastverbindung in der Art eines Bajonettverschlusses bildet, läßt sich durch einen einfachen Betätigungsgriff von Hand das Verschlußteil vom Verbin- dungsteil lösen, um beispielsweise über einen Peilstab Auskunft zu erhalten über den Befüllungszustand des Behältnisses (Tanks) und um dergestalt, sofern notwendig, einen Nachfüllvorgang an Fluid zu veranlassen. im folgenden wird die erfindungsgemäße Belüftungseinrichtung anhand einer Ausführungsform nach der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf einen Längsschnitt durch die er- findungsgemäße Belüftungseinrichtung ; Fig. 2 einen Längsschnitt entsprechend der Fig. 1 in direkter Lähgsan- sicht.
Die Belüftungseinrichtung nach den Fig. 1 und 2 ist insbesondere für fluidspeichernde Behältnisse wie Tanks vorgesehen. Eine dahingehende Behältnis-oder Tankbelüftung ist notwendig, sofern das Gesamtfluidsystem zu seiner Funktion einen Luftaustausch benötigt. Zur Verbindung mit dem Behältnis, wie einem Tank, dient ein Verbindungsteil 10 das gemäß den Darstellungen nach den Fig. sich nach oben hin im Querschnitt absatzartig verbreitert und das Verbindungsteil 10 kann beispielsweise über ein Aus-
sengewinde 12 mit einer Einschraubstrecke im zugeordneten Tank (nicht dargestellt) dichtend verbunden werden. Im Innern weist das Verbindungs- teil 10 eine luft-und fluidführende Verbindung 14 auf, die an ihrem einen unteren Ende in das Behältnis oder Tankvolumen mündet. Ferner erweitert sich die Verbindung 14 in ihrem Querschnitt nach oben hin gleichfalls in entsprechend vorgebbaren Stufen. Sofern das Verbindungsteil 10 über die Einschraubstrecke 12 mit dem Behältnis wie einem Tank verbunden ist, steht die Belüftungseinrichtung mit einem vorgebbaren Überstand über das Tankäußere auf seiner Oberseite vor.
Ferner ist die nunmehr näher zu beschreibende Belüftungseinrichtung auch für solche Tankinhalte geeignet, die einen vorgebbaren Vorspanndruck aufweisen, beispielsweise im Umfang von 0,5 bar oder dergleichen. Auf der Oberseite des Verbindungsteiles 10 befindet sich ein abnehmbares Ver- schlußteil 16 in der Art einer haubenartigen Verschlußkappe, das außenum- fangseitig das Verbindungsteil 10 übergreift. Im Bereich der Verbindung zwischen Verbindungsteil 10 und Verschlußteil 16 können Undichtigkeits- stellen 18 vorhanden sein (vgl. Fig. 2), wobei die dahingehende Undichtig- Iceitsstellen 18 über eine als Ganzes mit 20 bezeichnete Labyrinthdichtung sich abdichten lassen. Insbesondere ist es mittels der labyrinthartigen Dich- tung 20 möglich, die jeweilige Undichtigl<eitsstelle 18 zumindest gegen Eindringmedien wie Wasser und/oder Reinigungschemikalien in abdichten- der Weise wirksam auszubilden, was im folgenden noch näher erläutert werden wird.
Die labyrinthartige Dichtung 20 besteht aus einem System mit einer Viel- zahl an Dichtungsgängen 22, von denen ein Teil in der Art einer Sammel- und Abgabestelle 24,26 das jeweilige Eindringmedium aufnehmen. Wie des weiteren die Fig. 2 zeigt, ist die jeweilige Sammel-und Abgabestelle
24,26 in bodenseitigen Bereichen des Verbindungsteiles 10 angeordnet.
Bei einer nicht näher dargestellten Ausführungsform können die dahinge- henden Bodenbereiche 28 mit einer Ablaufschräge versehen sein, um den Abtransport etwaig eingedrungenen flüssigen Eindringmediums zu be- schleunigen und zu erleichtern. Ferner können die Bodenbereiche 28 mit sie durchgreifenden Durchlässen, beispielsweise in Form von Bohrungen (nicht dargestellt) versehen sein, um so eine Möglichkeit zu schaffen, das eingedrungene Medium über die Durchlässe im Verbindungsteil 10 wieder nach außen abzuführen. Letzteres ist insbesondere dann geboten, wenn beispielsweise durch den Einsatz eines Dampfreinigungsgerätes unter Hochdruck das Eindringmedium in Form von Heißdampf-auch unter Zu- satz von Reinigungschemikalien-in großer Menge auf die Belüftungsein- richtung aufgebracht wird. Das derart stark korrosiv wirkende Medium kann dann über die Labyrinthdichtung 20 größtenteils abgehalten werden und etwaig eindringendes Medium wird dann sicher über die Sammel-und Ab- gabestellen 24,26 mit Perforationen (nicht dargestellt) wieder aus der Belüf- tungseinrichtung abgeführt. In Abhängigkeit des Anwendungszweckes kann es auch genügen, auf die dahingehenden Durchlaßstellen im Bodenbereich 28 vollständig zu verzichten, oder beispielsweise nur die radial zuäußerst liegenden Bodenbereiche mit einer dahingehenden Abgabemöglichkeit für das Eindringmedium zu versehen. Ferner bleibt festzustellen, dass die bo- denseitigen Bereiche 28 des Verbindungsteiles 10 und somit die Sammel- und Abgabestellen 24, 26 entlang von ringförmigen Flächen um die Längs- achse 30 der Belüftungseinrichtung konzentrisch geführt sind sowie quer zu der dahingehenden Längsachse 30 verlaufen.
Wie insbesondere die Fig. 1 zeigt, ist die jeweilige Sammel-und Abgabe- stelle 24,26 Teil eines U-förmigen Dichtungsganges 32 oder von winkel- förmigen Dichtungsgängen 34. Dabei greift in den U-förmigen Dichtungs-
gang 32 des ersten Teils der Labyrinthdichtung 20 ein radial umlaufender Dichtsteg 36 des Verschlußteiles 16 in die nutförmige Ausnehmung 38 (vgl.
Fig. 2) ein. Neben einem radial vorstehenden Dichtsteg 36 könnten auch mehrere segmentartig hintereinander angeordnete Dichtstege des Gesamt- verschlußteils 16 eine erste Hemmung in Richtung des möglichen Eindrin- gens für das jeweilige Eindringmediüm bilden. Der Dichtungssteg 36 springt nach unten hin ausgehend von einem Dichtungsflansch 40 vor, der flanschartig seitlich von dem kappenartigen Verschlußteil 16 vorsteht und dergestalt gleichfalls quer zur Längsachse 30 der Belüftungseinrichtung ver- läuft. Beidseitig des Dichtungsflansches 40 verlaufend und durch den in etwa mittig verlaufenden Dichtsteg 36 getrennt, weist dieser zwei Dichtflä- chen 42,44 auf. Mit der zu äußerst angeordneten radialen Dichtfläche 42 ist, in Blickrichtung auf die Fig. 2 gesehen, der Dichtungsflansch 40 in An- lage mit dem zu äußerst angeordneten Wandteil 46, der im übrigen die nutartige Ausnehmung 38 nach außen hin begrenzt. Die zweite Dichtfläche 44 liegt wiederum an einer vertikal verlaufenden Wand 48 an, die nach Innen hin die Ausnehmungsnut 38 begrenzt und die an ihrer Oberseite Ein- schnitte für die winkelförmigen Dichtungsgänge 34 des zweiten Teils der Labyrinthdichtung 20 aufweist. Die dichtenden Flächen zwischen Dichtflä- che 42 und Wandteil 46 sowie zwischen Dichtfläche 44 und Wand 48 lie- gen somit im wesentlichen in einer Ebene quer zur Längsachse 30 der Be- I üftungseinrichtung.
In der möglichen vorgesehenen Strömungsrichtung des Eindringmediums folgt hinter dem U-förmigen Dichtungsgang 32 der winkelförmige Dich- tungsgang 34 in einer vorgebbaren Vielzahl nach, wobei die dahingehen- den Dichtungsgänge 34 sich insbesondere aus der Darstellung nach der Fig.
1 ergeben. Der jeweilige winkelförmige Dichtungsgang 34 ist aus der ent- lang eines Radialumfanges des Verbindungsteiles 10 geführten Sammel-.
und Abgabestelle 26 bodenseitig jeweils gebildet und in diesen münden quer dazu verlaufende Leitkanäle 50, die mit ihrem jeweils anderen freien Ende in Medienführende Verbindung mit dem U-förmigen Dichtungsgang 32 bzw. mit dem Inneren der Belüftungseinrichtung stehen, in Form der Verbindung 14. Wie sich aus der Längsschnittdarstellung aus der Fig. 1 er- gibt, erfolgt also eine erste Umlenkung für das Eindringmedium über den U- förmigen Dichtungsgang 32 in Ebenen im wesentlichen parallel zur Längs- achse 30 der Einrichtung und die zweite, weitere Dichtung in Form der Winkeldichtungsgänge 34 übernimmt eine Fluidführung im wesentlichen quer dazu und quer zur Längsachse 30 verlaufend. Sofern für die zweite Sammel-und Abgabestelle 26 eine Ablaufschräge vorgesehen sein sollte, kann deren Schrägverlauf in Richtung des Bodenbereiches 28 mit der ersten Sammel-und Abgabestelle 24 erfolgen, um dergestalt gesammeltes Ein- dringmedium nach außen abzugeben, insbesondere wenn nur die zu- äußerst angeordnete Sammel-und Abgabestelle 24 über entsprechende Ab- gabeperforationen (nicht dargestellt) verfügen sollte In der möglichen Eindringrichtung des jeweiligen Mediums folgt hinter der eigentlichen Labyrinthdichtung 20 ein Filterelement 52 üblicher Bauart, so dass an dieser Stelle auf den dahingehenden Aufbau des Filterlementes nicht mehr näher Bezug genommen wird. Zur Filtration des eintretenden Luftstroms ist das Filterelement 52 jedenfalls Teil des kappenartigen Ver- schlußteiles 16 und umfaßt radial die luft-und fluidführende Verbindung 14 im Inneren des Verbindungsteiles 10, sofern das Verschlußteil 16 in seiner Einbaulage gemäß den Darstellungen aufgesetzt ist. Für die dahingehende Verbindung ist das Verschlußteil 16 mit randseitigen Rastteilen 54 verse- hen, so dass zusammen mit der flanschartigen Verbreiterung 56 des Ver- bindungsteiles 10 eine Rastverbindung in der Art eines von Hand lösbaren Bajonettverschlusses gebildet ist. Zur Erleichterung des dahingehenden
"Auf-und Abschraubvorganges"kann auf der Oberseite des Verschlußteiles 16 eine Handhabe 58 dienen.
Wird das Verschlußteil 16 vom Verbindungsteil 10 abgenommen, wird das im Verschlußteil 16 integrierte Filterelement 52 mit vom Verbindungsteil 10 entfernt, zusammen mit einer Ventil-und Peilstabeinrichtung 60. Dergestalt läßt sich dann über den Peilstab Aussagen über die Fluidmenge treffen die im Inneren des Behältnisses, wie einem Tank, noch bevorratet ist. Ein ent- sprechender Nachfüllvorgang an Fluid (Hydraulikmedium) wird dann über die Verbindung 14 im Verbindungsteil 10 bei Bedarf durchgeführt.
Mit der Labyrinthdichtung 20 als Ganzes ist jedenfalls eine sichere Abdich- tung über Fluid-und Dichtungskanäle sowie-gänge erreicht und auch bei einer Hochdruckreinigungsbehandlung mit Heißdampf ist dergestalt mit Sicherheit ausgeschlossen, dass ungewollt korrosives Eindringmedium (Heißdampf mit Chemikalien versetzt) in das Innere der Belüftungseinrich- tung dringen kann und mithin in Kontakt kommt mit der bevorrateten Fluidmenge innerhalb des Tanks (nicht dargestellt).
Next Patent: A LIFT MECHANISM FOR A SEALING DEVICE
