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Title:
VIBRATION MOUNT DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/128485
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (100) for producing a vibrating carrier (110) for mounting an accessible housing device (120), wherein the mounting of large and heavy objects such as, in particular, an accessible housing device (120), is achieved by providing at least one motor unit (130) below the carrier (110), which motor unit (130) is arranged on a solid substrate (110') and has a rotatable shaft (131), and by providing a rotary disk (132) attached to the shaft (131). Said rotary disk (132), has in the area of its periphery one or more mountings (133) for mounting one end of a vibration bolt (134), the other end of which is at least indirectly connected to the bottom surface of the carrier (110). The carrier (100) is mounted via at least one spring device (111) to be able to vibrate with respect to the substrate (100').

Inventors:
SILFANG, Jürgen (Ulmenweg 24, Biberach, 88400, DE)
Application Number:
DE2007/000668
Publication Date:
October 30, 2008
Filing Date:
April 18, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SILFANG, Jürgen (Ulmenweg 24, Biberach, 88400, DE)
International Classes:
G01M7/04; G01M7/00
Attorney, Agent or Firm:
BENDER, Ernst, A. (Bahnhofstrasse 29, Biberach, 88400, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Vorrichtung (100) zum Erzeugen eines vibrierenden Trägers (HO) zum Lagern einer begehbaren Gehäuseeinrichtung (120) , dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Trägers (110) mindestens eine auf einer festen Grundfläche (HO') angeordnete Motoreinrichtung

(130) mit einer rotierbaren Welle (131) sowie einer an der

Welle (131) befestigten Drehscheibe (132) vorgesehen ist, die im Bereich ihrer Peripherie ein oder mehr Lager (133) zum Lagern des jeweils einen Endes eines Schwungdorns (134) enthält, dessen jeweils anderes Ende mindestens indirekt mit der Unterfläche des Trägers (110) verbunden ist, wobei der Träger (110) über mindestens eine Federeinrichtung (111) mit Bezug auf die Grundfläche (HO') schwingfähig gelagert ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (110) neben der mindestens einen Federeinrichtung (111) über mindestens ein feststehendes Lager (140) mit der Grundfläche (HO') verbunden ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein feststehendes Lager (140) als robuste Säule ausgeführt ist, im Bereich deren dem Träger (HO) nahen Endes ein mit dem Träger (110) verbundenes elastisches Element (141) vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federeinrichtung (111) als

Spiralfeder ausgeführt ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federeinrichtung (111) als Blattfeder ausgeführt ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nachbarschaft einer Federeinrichtung (111) eine Notstützsäule (150) vorgesehen ist, die bei einem Bruch der Federeinrichtung (111) ein Absacken des Trägers (110) über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Peripherie des Trägers (110) eine Stützmauer (160) vorgesehen ist, die bei einem Bruch der Federeinrichtung (111) ein Absacken des Trägers (110) über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert .

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (110) in der Form eines Paneels ausgeführt ist, im Bereich dessen Oberfläche die Gehäuseeinrichtung (120) vorgesehen ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Motoren

(130) vorgesehen ist, die mit jeweils unterschiedlicher Drehzahl betreibbar sind, um Vibrationen unterschiedlicher Frequenz zu erzeugen.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehscheiben (132) der Motoren (130) unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei die Lager (133) der betreffenden Schwungdorne (134) in jeweils

mutuell unterschiedlichem Abstand zur betreffenden Welle (131) vorgesehen sind, um Vibrationen unterschiedlicher Amplituden zu erzeugen.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseeinrichtung (120) die Form eines begehbaren Flugzeuges aufweist .

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das begehbare Flugzeug in seinem Inneren in eine Mehrzahl voneinander getrennter, für unterschiedliche Aktivitäten vorgesehene Raumbereiche unterteilt ist.

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Description:

VIBRATIONSLAGER-VORRICHTUNG

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen eines vibrierenden Trägers zum Lagern einer begehbaren

Gehäuseeinrichtung .

Vorrichtungen zum Erzeugen eines vibrierenden Trägers sind im Stand der Technik in unterschiedlichsten Ausführungen bekannt. Die bekannten Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass mit ihnen eine sichere Lagerung großer und schwerer Objekte wie beispielsweise einer begehbaren Gehäuseeinrichtung nicht ermöglicht ist.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung zum

Erzeugen eines vibrierenden Trägers zu schaffen, mittels derer insbesondere große und schwere Objekte wie insbesondere eine begehbare Gehäuseeinrichtung in definierte Schwingungen versetzbar sind.

Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass unterhalb des Trägers mindestens eine auf einer festen Grundfläche angeordnete Motoreinrichtung mit einer rotierbaren Welle sowie einer an der Welle befestigten Drehscheibe vorgesehen ist, die im Bereich ihrer Peripherie ein oder mehr Lager zum Lagern des jeweils einen Endes eines Schwungdorns enthält, dessen jeweils anderes Ende mindestens indirekt mit der Unterfläche des Trägers verbunden ist, wobei der Träger über mindestens eine Federeinrichtung mit Bezug auf die Grundfläche schwingfähig gelagert ist.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination, dass unterhalb des Trägers mindestens eine auf einer festen Grundfläche angeordnete Motoreinrichtung mit einer rotierbaren Welle sowie einer an der Welle befestigten Drehscheibe vorgesehen ist, die im

Bereich ihrer Peripherie ein oder mehr Lager zum Lagern des jeweils einen Endes eines Schwungdorns enthält, dessen jeweils anderes Ende mindestens indirekt mit der Unterfläche des Trägers verbunden ist, wobei der Träger über mindestens eine Federeinrichtung mit Bezug auf die Grundfläche schwingfähig gelagert ist, erreicht, dass eine sicher gelagerte, in definierte Schwingungen vorherbestimmbarer Frequenz und vorherbestimmbarer Amplitude versetzbare Plattform geschaffen ist, auf der eine begehbare Gehäuseeinrichtung anbringbar ist, in derem

Inneren Vibrationen erzeugbar sind, die für anwesende Personen den Eindruck entstehen lassen, dass die Gehäuseeinrichtung nicht feststehend, sondern frei

suspendiert gelagert ist. Im Falle der Ausführung der Gehäuseeinrichtung in Form eines Flugzeuges lässt sich dabei die subjektive Empfindung der während eines tatsächlichen Fluges stattfindenden Vibrationen simulieren.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass der Träger neben der mindestens einen Federeinrichtung über mindestens ein feststehendes Lager mit der Grundfläche verbunden ist. Ein feststehendes Lager kann dabei als robuste Säule ausgeführt sein, im Bereich derer dem Trägen nahen Endes ein mit dem Träger verbundenes elastisches Element vorgesehen ist. Eine Federeinrichtung kann beispielsweise als Spiralfeder oder auch als Blattfeder ausgeführt sein.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass in der Nachbarschaft einer Federeinrichtung eine Notstützsäule vorgesehen ist, die bei einem Bruch der Federeinrichtung ein Absacken des Trägers über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass im Bereich der Peripherie des Trägers eine Stützmauer vorgesehen ist, die bei einem Bruch der Federeinrichtung ein Absacken des Trägers über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert .

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass der Träger in der Form eines Paneels ausgeführt ist, im Bereich dessen Oberfläche die Gehäuseeinrichtung vorgesehen ist.

Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung " ist vorgesehen, dass eine Mehrzahl von Motoren vorgesehen ist, die mit jeweils unterschiedlicher Drehzahl betreibbar sind, um Vibrationen unterschiedlicher Frequenz zu erzeugen.

Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Drehscheiben der Motoren unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei die Lager der betreffenden Schwungdorne in jeweils mutuell unterschiedlichem Abstand zur betreffenden Welle vorgesehen sind, um Vibrationen unterschiedlicher Amplituden zu erzeugen.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist die Gehäuseeinrichtung vorzugsweise die Form eines begehbaren Flugzeuges auf. Das begehbare Flugzeug ist dabei vorzugsweise in seinem Inneren in eine Mehrzahl voneinander getrennter, für unterschiedliche Aktivitäten vorgesehene Raumbereiche unterteilt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:

Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Träger in einer Ansicht von vorne;

Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterhalb des Trägers in einer Seitenansicht;

Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungs- form der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterhalb des Trägers in einer Ansicht von oben.

Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung 100 zum Erzeugen eines vibrierenden Trägers 110 zum Lagern einer begehbaren Gehäuseeinrichtung 120 enthält unterhalb des Trägers 110 eine auf einer festen Grundfläche 110' angeordnete Motoreinrichtung 130 mit einer rotierbaren Welle 131 sowie einer an der Welle 131 befestigten Drehscheibe 132, die im Bereich ihrer Periferie ein Lager 133 zum Lagern des jeweils einen Endes eines Schwungdorns 134 enthält. Das andere Ende des Schwungdornes 134 ist mit der Unterfläche des Trägers 110 verbunden, wobei der Träger 110 über zwei Federeinrichtungen 111 mit Bezug auf die Grundfläche 110' schwingfähig gelagert ist. Der Träger 110 ist in der Form eines Paneels ausgeführt, im Bereich dessen Oberfläche die Gehäuseeinrichtung 120 vorgesehen ist.

Der Träger 110 ist neben den Federeinrichtungen 111 über ein feststehendes Lager 140 mit der Grundfläche 110' verbunden. Ein feststehendes Lager 140 ist dabei als robuste Säule ausgeführt, im Bereich deren dem Träger 110 nahen Endes ein mit dem Träger 110 verbundenes elastisches Element 141 vorgesehen ist. Eine Federeinrichtung 111 ist als Spiralfeder ausgeführt.

In der Nachbarschaft einer Federeinrichtung 111 ist eine Notstützsäule 150 vorgesehen, die bei einem Bruch der Federeinrichtung 111 ein Absacken des Trägers 110 über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert .

Des Weiteren ist im Bereich der Peripherie des Trägers 110 eine Stützmauer 160 vorgesehen, die bei einem Bruch der Federeinrichtung 111 ein Absacken des Trägers 110 über eine vorgegebene Strecke hinaus verhindert .

Die Gehäuseeinrichtung 120 weist die Form eines begehbaren Flugzeuges auf, das über Stützeinrichtungen 170 fest auf dem Träger 110 platziert ist. Das begehbare Flugzeug ist dabei in seinem Inneren in eine Mehrzahl voneinander getrennter, für unterschiedliche Aktivitäten vorgesehene Raumbereiche unterteilt .

Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche definierten erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist .

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