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Title:
VOLUMINOUS MELTBLOWN NONWOVEN WITH IMPROVED STACKABILITY AND STORABILITY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/007949
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a meltblown nonwoven in the form of a sheet-like formation with a weight per unit area of 100 to 600 g/m2 and with a density of 5 to 50 kg/m3, wherein the meltblown nonwoven (10) has at least one spacer (12), extending at least on one of the surfaces thereof and/or at least partially in the direction of the thickness of the meltblown nonwoven (10) and arranged in such a way that the meltblown nonwoven (10) has a compressibility of less than 10% when a pressure of 50 Pa is applied to its surface.

Inventors:
NICKEL, Axel (Max-Planck-Str. 11, Hemmingen, 30966, DE)
JORDING, Norbert (Wickenkamp 9, Bünde, 32257, DE)
Application Number:
EP2018/067936
Publication Date:
January 10, 2019
Filing Date:
July 03, 2018
Export Citation:
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Assignee:
NICKEL, Axel (Max-Planck-Str. 11, Hemmingen, 30966, DE)
JORDING, Norbert (Wickenkamp 9, Bünde, 32257, DE)
International Classes:
D04H1/54; D04H1/56; D04H1/62
Domestic Patent References:
WO1999049119A11999-09-30
Foreign References:
EP2630939A12013-08-28
US6344102B12002-02-05
EP0156160A21985-10-02
US20040097155A12004-05-20
US3755527A1973-08-28
US4380570A1983-04-19
DE1785712C31979-01-11
US4375446A1983-03-01
US4118531A1978-10-03
DE1785712A11976-07-29
Attorney, Agent or Firm:
HENKEL, BREUER & PARTNER (Brienner Str. 1, München, 80333, DE)
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Claims:
Patentansprüche eltbiown- tesstoff (10) in Form eines flächigen Gebildes mit einem Fiä- chengewicht von 100 bis 600 g/m2 und mit einer Dichte von 5 bis 50 kg/m3, wobei der Meitbiown-Vliesstoff (10) wenigstens einen sich auf wenigstens einer seiner Oberflächen und/oder sich zumindest teilweise in der Dickenrichtung des Meltblown-Vliesstoffs (10) erstreckenden Abstandshalter (12) so angeordnet aufweist, dass der Meitbiown-Vliesstoff (10) bei einem auf seiner Oberfläche angelegten Druck von 50 Pa eine Zusammendrückbar- keit von weniger als 10% aufweist.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 1 ,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Meitbiown-Vliesstoff (10) bei einem auf seiner Oberfläche angelegten Druck von 75 Pa, bevorzugt von 100 Pa, weiter bevorzugt von 125 Pa, noch weiter bevorzugt von 150 Pa, besonders bevorzugt von 175 Pa, ganz besonders bevorzugt von 200 Pa und höchst bevorzugt von 250 Pa eine Zu- sammendrückbarkeit von weniger als 10% aufweist.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der wenigstens eine Abstandshalter (12) aus komprimiertem Vliesstoff besteht, welcher vorzugsweise eine durch Aufbringen von mechanischem Druck erzeugte Vertiefung (14) in dem Meltblown-Vliesstoff (10) ist, wobei die Seitenflächen und die Unterseite der Vertiefung (14) durch komprimierten Vliesstoff (16) begrenzt wird, wobei die durch komprimierten Vliesstoff (16) begrenzte Unterseite der Vertiefung (14) vorzugsweise in der Dickenrichtung gesehen zwischen 0% und bis zu 10% der Dickes des Meitblown- Viiesstoffs (10) unterhalb der Unterseite des Meitblown-Viiesstoffs (10) liegt oder über die Unterseite des Meitblown-Viiesstoffs ( 0) hinausragt.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 2 oder 3,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

die Vertiefung (14) eine Breite von dem 0,1 -fachen bis 5-fachen, bevorzugt von dem 0,25-fachen bis 2-fachen und besonders bevorzugt von dem 0,3- fachen bis 0,7-fachen der Dicke des Vliesstoffs (10) aufweist.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

dieser eine Vielzahl von Vertiefungen (14) aufweist, die voneinander einen in der Vliesstoffebene gesehenen Abstand von 50 bis 500 mm, bevorzugt von 100 bis 300 mm und besonders bevorzugt von 150 bis 250 mm aufweisen.

Meltblown-Vliesstoff nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der wenigstens eine Abstandshalter (12) ein aus einem anderen als

Vliesstoff bestehenden Material geformtes Element ist, wobei das Element vorzugsweise aus einem aus der aus Metallen, Kunststoffen, Keramiken, Holz, Glas und beliebigen Kombinationen von zwei oder mehr der vorgenannten Materialien bestehenden Gruppe ausgewähltes Material ist und das Element besonders bevorzugt aus einem chemisch dem Vliesstoff verwandten oder kompatiblen Rohstoff besteht, so dass ein stoffliches Recycling des Vliesstoffs einschließlich der Abstandshalter möglich ist.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der wenigstens eine Abstandshaiter (12) auf die Oberseite und/oder Unterseite des Vliesstoffs (10) aufgebracht und vorzugsweise mit Klebstoff, mit einem Verbindungselement, durch thermisches Verschweißen oder durch mechanisches Pressen fixiert ist.

Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 6 oder 7,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der wenigstens eine Abstandshaiter (12) sich durch eine zuvor druckfreä in den Vliesstoff (10) eingebrachte Aussparung (18) erstreckt und in der Dickenrichtung gesehen zumindest ein Maß aufweist, dass 90% bis 100% der Dicke des Meltblown-Vliesstoffs (10) aufweist oder über die Oberseite und/oder die Unterseite des Vliesstoffs (10) hinausragt, wobei der wenigstens eine Abstandshaiter (12) vorzugsweise eine zylindrische, quaderförmige oder pilzförmige Form aufweist.

Meltblown-Vliesstoff nach einem der Ansprüche 6 bis 8,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

dieser eine Vielzahl von Abstandshaiter (12) aufweist, die voneinander einen in der Vliesstoffebene gesehenen Abstand von 50 bis 500 mm, bevorzugt von 100 bis 300 mm und besonders bevorzugt von 150 bis 250 mm aufweisen.

Meltblown-Vliesstoff nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

als Abstandshaiter (12) bereichsweise zusätzlicher Vliesstoff (20) auf den Vliesstoff (10) aufgebracht ist, so dass die Gesamtdicke in diesem/diesen Bereich(en) größer als die des übrigen Vliesstoffs (10) ist, welcher vorzugsweise auf dem Vliesstoff (10) durch Klebstoff, thermisches Verschweißen oder mechanisches Pressen fixiert ist.

11. Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 10,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der zusätzliche Vliesstoff (20) als Abstandshalter (12) auf zumindest einen Teil des Randbereichs des Vliesstoffs (10) aufgebracht ist, so dass die Gesamtdicke in diesem Randbereich größer als die des übrigen Vliesstoffs (10) ist.

12. Meltblown-Vliesstoff nach Anspruch 11 ,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der zusätzliche Vliesstoff (20) durch Umklappen des Meltbiown-Vliesstoffs (10) auf zumindest einen Teil des Randbereichs des Meitblown-Viiesstoffs (10) aufgebracht und durch Klebstoff, thermisches Verschweißen oder mechanisches Pressen auf dem Randbereich des Meltbiown-Vliesstoffs (10) fixiert ist.

13. Meltblown-Vliesstoff nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Meltblown-Vliesstoff (10) ein Flächengewicht von 100 bis 400 g/m2, bevorzugt von 150 bis 400 g/m2, besonders bevorzugt von 200 bis 400 g/m2 und ganz besonders bevorzugt von 250 bis 350 g/m2 aufweist.

14. Meltblown-Vliesstoff nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Meltblown-Vliesstoff (10) ein voluminöser Meltblown-Vliesstoff (10) mit einer Dichte von 7 bis 40 kg/m3, bevorzugt von 8 bis 25 kg/m3 und besonders bevorzugt von 10 bis 20 kg/m3 ist.

15. Meltblown-Vliesstoff nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass Dicke des Meltblown-Vliesstoffes (15) 6 bis 50 mm, bevorzugt 8 bis mm, besonders bevorzugt 10 bis 30 mm und höchst bevorzugt 15 bis mm beträgt.

Description:
Voluminöser Meltblown-Vliesstoff mit verbesserter Stapelbarkeit und Lager- barkeit

Die vorliegende Erfindung betrifft einen voluminösen Meltblown-Vliesstoff mit verbesserter Stapelbarkeit und Lagerbarkeit. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Meitblown-Vliesstoffs. Üblicherweise erfolgt die Herstellung von Filzen und Vliesen aus Stapelfasern und/oder Endlosfilamenten mittels bekannter mechanischer oder aerodynamischer Verfahren. Ein bekanntes aerodynamisches Verfahren ist das Meltbiown- Verfahren nach dem Exxon-Prinzip, wie dieses zum Beispiel in der US 3,755,527 beschrieben wird. Bei diesem Verfahren wird ein niedrigviskoses Polymer durch Kapillaren, die sich an einer Düsenspitze befinden, extrudiert. Die sich bildenden Poiymertropfen werden dann von zwei Seiten mit einer als Blasluft bezeichneten, eine hohe Temperatur und Geschwindigkeit aufweisenden, Luftströmung beaufschlagt, infolge dessen die Polymertropfen zu einem Polymerfreistrahl in Form von feinen Filamenten ausgezogen werden. Durch die im spitzen Winkel auf die Poly- mertropfen aufeinandertreffenden Luftströmungen wird in dem Polymerfreistrahl zudem ein Schwingungsvorgang im dann vorliegenden Freistrahl induziert, infolge dessen es zu hochfrequenten Vorgängen kommt, welche die Polymerstränge über die Geschwindigkeit der Blasluft hinaus beschleunigen. Dadurch werden die Polymerstränge zusätzlich verstreckt, so dass die nach Ablegen der Filamente auf einem Träger und nach Abkühlen erhaltenen Filamente einen Durchmesser und eine Feinheit im einstelligen Mikrometerbereich oder sogar darunter aufweisen können. Die so hergestellten Meltblown-Vliesstoffe bzw. Schrnelz-Blas-Vliesstoffe werden für unterschiedliche Anwendungen verwendet, wie zum Beispiel für Barrie- refunktionen im Hygienebereich. Für diese Anwendungen werden die Filamente auf dem Träger als flacher, zweidimensionaler Vliesstoff abgelegt.

Ein weiteres bekanntes Meltblown-Verfahren ist von der Firma Biax Fiberfiim Corp. entwickelt worden und zum Beispiel in der US 4,380,570 beschrieben worden.

Bei einigen Vliesstoffanwendungen, wie beispielsweise deren Verwendung als akustische Dämpfungsmateriaiien, müssen die Vliesstoffe voluminös sein, d.h. ein großes Innenhohlraumvolumen aufweisen. Solche voluminöse, dreidimensionale Meltbiown-Vliesstoffe können hergestellt werden, indem die gebildeten Filamente zwischen zwei Saugtrommein bzw. Doppeitrommeln abgelegt werden, wie dies beispielsweise in der DE 17 85 712 C3 und in der US 4,375,446 beschrieben wird. Diese voluminösen Meltbiown-Vliesstoffe können insbesondere als akustische Dämpfungsmaterialien, aber auch für andere Anwendungen, wie zum Beispiel als Ölabsorber, eingesetzt werden. Allerdings weisen diese voluminösen Meltbiown- Vliesstoffe den Nachteil auf, dass sie sehr duktil sind und sich durch eine schiechte Relaxation auszeichnen, was nach Druckbelastung zu einem Verlust an Volumen führt. Dadurch sind diese voluminösen Meltbiown-Vliesstoffe ohne uner- wünschte Verformung nur sehr bedingt stapelbar. Daher müssen diese aufwendig gelagert werden, um eine unerwünschte Verformung infolge von bspw. Stapeln zu vermeiden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen voluminösen Meltblown- Vliesstoff bereitzustellen, welcher leicht stapelbar ist, ohne dass es dadurch zu unerwünschten Verformungen kommt, und welcher zudem seine dickenspezifischen akustischen Eigenschaften, wie akustischen Absorptionsgrad, beibehält.

Erfindungsgemäß, wird diese Aufgabe gelöst durch einen voluminösen Meltbiown- Vliesstoff in Form eines flächigen Gebildes mit einem Flächengewicht von 00 bis 600 g/m 2 und mit einer Dichte von 5 bis 50 kg/m 3 , wobei der Meltblown-Vliesstoff 10 wenigstens einen sich auf wenigstens einer seiner Oberflächen und/oder sich zumindest teilweise in der Dicken richtung des Meltblown-Vliesstoffs 10 erstreckenden Abstandshaiter 12 so angeordnet aufweist, dass der Meltblown-Vliesstoff bei einem auf seiner Oberfläche angelegten Druck von 50 Pa eine Zusammen- drückbarkeit von weniger als 10% aufweist.

Indem der voluminöse Meltblown-Vliesstoff, nämiich einer mit einem Flächengewicht von 100 bis 600 g/m 2 und mit einer Dichte von 5 bis 50 kg/m 3 , wenigstens einen und vorzugsweise mehrere sich zumindest teilweise in der Dickenrichtung des Meltblown-Vliesstoffs erstreckende Abstandshaiter so angeordnet aufweist, dass der Meltblown-Vliesstoff bei einem auf seiner Oberfläche angelegten Druck von 50 Pa eine Zusammendrückbarkeit von weniger als 10% aufweist, können verschiedene Lagen des voluminösen Vliesstoffs einfach übereinander gestapelt werden, ohne dass dadurch eine inakzeptable Verformung und insbesondere Kompression des Vliesstoffs auftritt, da sich die verschiedenen Lagen jeweils mit ihren Abstandshaiter berühren und durch diese gegenseitig so beabstandet werden, dass die oberen Lagen durch ihr Gewicht nicht die unteren Lagen komprimieren oder zumindest nicht in einem nennenswerten Ausmaß komprimieren.

Dadurch wird eine einfache Lagerbarkeit des voluminösen Meltblown-Vliesstoffs erreicht. Zudem wird es durch die Verhinderung einer nennenswerten Kompression erreicht, dass der voluminöse Meltblown-Vliesstoff seine dickenspezifischen akustischen Eigenschaften, wie akustischen Absorptionsgrad, beibehält. Unter Absorption wird im Sinne der vorliegenden Patentanmeldung die akustische Absorption von Schallwellen verstanden oder anders ausgedrückt die„Dissipatton der Exergie von Druckwellen". Um diese Funktion auch bei tieferen Frequenzen zu erfüllen, muss das Materia! entsprechend der physikalischen Gesetzmäßigkeiten eine gewisse Dicke und Voluminösität aufweisen. Ein Abstandshalter bezeichnet im Sinne der Patentanmeldung ein formstabiles Gebilde, das eine ausreichende Steifigkeit aufweist, um unter der typischerweise bei Stapelung der Vliesbauteile auftretenden Druckbefastung keine nennenswerte Dickenänderung der Bauteile zu erfahren.

Unter einem Meltblown-Vliesstoff wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein mit einem der bekannten Meltblown-Verfahren hergestellter Vliesstoff verstanden. Verfahren zur Herstellung solcher eltblown-Vliesstoffe sind beispielsweise in der US 4,118,531, in der US 4,375,446, in der US 4,380,570 und in der DE 17 85 712 C3 beschrieben.

Zudem wird im Sinne der vorliegenden Erfindung unter einem flächigen Gebilde ein dreidimensionales Gebilde verstanden, dessen Dicke beträchtlich weniger beträgt als die durch dessen Länge und Breite definierte Fläche und insbesondere ein dreidimensionales Gebilde, bei dem die Dicke maximal 20% der durch dessen Länge und Breite definierten Fläche beträgt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Zusammendrückbarkeit von einem Meltblown-Vliesstoff gemessen, indem auf den Meltblown-Vliesstoff ein entspre- chender Druck von in dem vorgenannten Fall 50 Pa angelegt wird. Die Dicken des Meltblown- Vliesstoffs werden vor und nach dem Anlegen des Drucks gemessen. Die Differenz zwischen der Dicke des Vliesstoffs vor dem Anlegen des Drucks und der Dicke des Vliesstoffs nach Anlegen des Drucks geteilt durch der Dicke des Vliesstoffs vor dem Anlegen des Drucks multipliziert mit 100 ergibt die Zusam- mendrückbarkeit des Meltblown-Vliesstoffs in Prozent. Bei der Dicke des

Vliesstoffs handelt es sich um den Abstand zwischen der ggf. durch die Abstandshalter definierten Oberseite des Vliesstoffs und der ggf. durch die Abstandshalter definierten Unterseite des Vliesstoffs. Dabei erfolgt die Messung der Dicke des Vliesstoffs vor dem Anlegen des Drucks und der Dicke des Vliesstoffs nach dem Anlegen des Drucks vorzugsweise gemäß dem in der DIN EN SSO 9073-2, Verfah- ren B und C oder gemäß dem in der SAE J1355, Fassung Januar 2007 beschriebenen Verfahren, wobei bei diesem zur Messung der Dicke des Vliesstoffs nach dem Anlegen des Drucks ein entsprechender Prüfdruck entsprechend 50 Pa angelegt wird.

Alternativ dazu kann die Zusammendrückbarkeit auch einfach ermittelt werden, indem der Meltblown-Viiesstoff zwischen zwei plane Styroporplatten mit einem Gewicht von beispielsweise 20 g/m 2 entsprechend 0,2 Pa gelegt wird und ohne Anfegen von Druck die Dicke des Vliesstoffs vor dem Anlegen von Druck als Ab- stand der beiden dem Vliesstoff zugewandten Flächen der Platten gemessen wird. Dabei ist darauf zu achten, dass beide Platten planparallel zur Auflagefläche liegen. Dann wird auf die Platten ein entsprechender Druck von in dem vorgenannten Fall 50 Pa ausgeübt, beispielsweise durch Aufbringen eines entsprechenden Gewichts auf die Platte. Selbstverständlich können hierzu anstelle der Styropor- platten auch andere Platten verwendet werden, wobei dann das Gewicht der oberen Platte berücksichtigt werden muss, so dass dann ein entsprechendes Gewicht aufgebracht wird, so dass der aus dem Gewicht der Platte sowie dem aufgebrachten Gewicht resultierende Druck 50 Pa entspricht. Alternativ dazu können die Platten auch durch eine Klemmvorrichtung so mit Druck beaufschlagt werden, dass dieser 50 Pa entspricht. Dann wir die Dicke des Vliesstoffs nach Anlegen des Drucks bestimmt als Abstand der beiden den Vliesstoff benachbarten Kanten der beiden Platten.

Vorzugsweise weist der Meltblown-Viiesstoff eine Zusammendrückbarkeit von we- niger als 10% auf, wenn auf seiner Oberfläche ein Druck von 75 Pa angelegt ist. Besonders bevorzugt weist der Meltblown-Viiesstoff eine Zusammendrückbarkeit von weniger als 10% auf, wenn auf seiner Oberfläche ein Druck von 100 Pa, weiter bevorzugt von 125 Pa, noch weiter bevorzugt von 150 Pa, besonders bevorzugt von 175 Pa, ganz besonders bevorzugt von 200 Pa und höchst bevorzugt von 250 Pa angelegt ist. Anders ausgedrückt, beträgt die Zusammendrückbarkeit des Meitblown- Vliesstoffs, wenn auf seiner Oberfläche ein Druck von 50 Pa angelegt ist, weniger als 10%, bevorzugt weniger als 5%, weiter bevorzugt weniger als 2,5%, besonders bevorzugt weniger als 1 %, ganz besonders bevorzugt weniger als 0,5% und höchst bevorzugt 0%.

In Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird es vorgeschlagen, dass die Zusammendrückbarkeit des Meltblown-Vliesstoffs, wenn auf seiner Oberfläche ein Druck von 200 Pa angelegt ist, weniger als 10%, bevorzugt weniger als 5%, weiter bevorzugt weniger als 2,5%, besonders bevorzugt weniger als 1%, ganz besonders bevorzugt weniger als 0,5% und höchst bevorzugt 0% beträgt.

Bezüglich der Anordnung des wenigstens einen Abstandshalters ist die vortiegen- de Erfindung nicht beschränkt. Gute Ergebnisse werden beispielsweise erzielt, wenn der erfindungsgemäße Meitblown-Vliesstoff wenigstens einen und bevorzugt mehrere Abstandshalter aufweist, welche i) auf der Oberseite und/oder Unterseite des Vliesstoffs angeordnet sind und/oder ii) sich zumindest teilweise durch den Vliesstoffs erstrecken und ggf. über die Oberseite und/oder die Unterseite des Vliesstoffs hinausragen.

Gemäß einer ersten besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der wenigstens eine Abstandshalter aus komprimiertem

Vliesstoff. Vorzugsweise ist der wenigstens eine Abstandshalter eine durch Anle- gen von mechanischem Druck erzeugte Vertiefung, wobei die die Seitenflächen und die Unterseite der Vertiefung durch komprimierten Vliesstoff begrenzt wird. Vorzugsweise liegt die durch den komprimierten Vliesstoff begrenzte Unterseite der Vertiefung in der Dickenrichtung gesehen zwischen 0% und bis zu 10% der Dicke des Meftblown-Vliesstoffs unterhalb der Unterseite des Meitbiown- Vliesstoffs oder sie ragt über die Unterseite des Vliesstoffs hinaus. Bei dieser Aus- führungsform werden in den Vliesstoff Abstandshalter aus komprimiertem

Vliesstoff eingebracht, welche einfach durch Aufbringen eines die Form der einzubringenden Vertiefung aufweisenden Stempels und Eindrücken des Stempels in den Vliesstoff ausgebildet werden können. Aufgrund der sehr viel höheren me- chanischen Stabilität von komprimiertem Vliesstoff im Vergleich zu dem nicht- komprimierten Vliesstoff, können diese Abstandshalter ohne Verformung den Druck von darüber liegenden Vliesstoffschichten aufnehmen und erlauben so eine Stapelbarkeit des eltblown-Viiesstoffs. Beispieisweise kann die Vertiefung eine quaderförmige oder zylindrische Querschnittsform aufweisen.

Gute Ergebnisse werden bei dieser Ausführungsform insbesondere erhalten, wenn die Vertiefung eine Breite von einem 0,1 -fachen bis 5-fachen, besonders bevorzugt von dem 0,25-fachen bis 2-fachen und ganz besonders bevorzugt von dem 0,3-fachen bis 0,7-fachen der Dicke des Vliesstoffs aufweist. Bei einer bevorzugten Dicke des Vliesstoffs von 10 bis 30 mm, beträgt die Breite der Vertiefung höchst bevorzugt 5 bis 10 mm. Unter Breite der Vertiefung wird die längste Ausdehnung der Vertiefung im Querschnitt verstanden, also im Falle einer zylindri- sehen Querschnittsform der Vertiefung der Durchmesser.

Um eine gute Stapelbarkeit ohne Gefahr von Verformung zu ergeben, wird es in Weiterbildung des Erfindungsgedankens vorgeschlagen, in dem Meltblown- Vliesstoff mehrere, zumindest im Wesentlichen gleichmäßig über die Oberfläche des Meltblown-Viiesstoffs angeordnete Abstandshalter in Form von an deren Seitenflächen und Unterseite durch komprimierten Vliesstoff begrenzten Vertiefungen vorzusehen. Vorzugsweise weisen diese Vertiefungen voneinander einen in der Vliesstoffebene gesehenen Abstand von 50 bis 500 mm, bevorzugt von 00 bis 300 mm und besonders bevorzugt von 50 bis 250 mm auf. Die vorgenannten Abstände sind die eines jeden Abstandshalters von jedem anderen benachbarten Abstandshalter in jeder Richtung der Vliesstoffebene. So wird ein guter Kompro- miss zwischen ausreichend hoher Stapelbarkeit und gleichzeitig möglichst geringer Anzahl an Abstandshaltern erreicht. Gemäß einer zu der vorgenannten Ausführungsform alternativen, aber gleichermaßen bevorzugten zweiten besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der wenigstens eine in der Dickenrichtung des Meltbtown- Vliesstoffs angeordnete Abstandshalter ein aus einem anderen als Vliesstoff bestehenden Materia! geformtes Element.

Vorzugsweise ist das von dem Vliesstoff verschiedene Material ein formstabiles Material, wie beispielsweise eines, welches aus der aus Metallen, Kunststoffen, Keramiken, Holz, Glas und beliebigen Kombinationen von zwei oder mehr der vorgenannten Materialien bestehenden Gruppe ausgewählt ist.

Besonders bevorzugt besteht das von dem Vliesstoff verschiedene Material aus einem verwandten oder kompatiblen Rohstoff, so dass ein stoffliches Recycling des Vliesstoffs einschließlich der Abstandshaiters möglich ist. Dabei kann der wenigstens eine Abstandshaiter bei dieser Ausführungsform auf die Oberseite und/oder Unterseite des Vliesstoffs aufgebracht und vorzugsweise mit Klebstoff, mit einem Verbindungselement, durch thermisches Verschweißen oder durch mechanisches Pressen fixiert sein. Alternativ dazu kann sich der wenigstens eine Abstandshaiter durch eine zuvor druckfrei in den Vliesstoff eingebrachte Aussparung erstrecken und in der Dickenrichtung gesehen zumindest ein Maß aufweisen, dass 90% bis 100% der Dicke des MeHblown-Vliesstoffs aufweist oder über die Oberseite und/oder die Unterseite des Vliesstoffs hinausragt. Eine einfache Herstellbarkeit ergibt sich insbesondere in dem Fall, dass der wenigstens eine Abstandshalter eine zylindrische, quaderförmige oder pilzförmige Form aufweist. Um eine gute Stapelbarkeit ohne Gefahr der Verformung zu ergeben, wird es in Weiterbildung des Erfindungsgedankens vorgeschlagen, in dem Meltblown- Vliesstoff mehrere, zumindest im Wesentlichen gleichmäßig über die Oberfläche des Meltblown-Vliesstoffs angeordnete Abstandshalter vorzusehen. Vorzugsweise weisen diese Abstandshalter voneinander einen in der Vliesstoffebene gesehenen Abstand von 50 bis 500 mm, bevorzugt von 100 bis 300 mm und besonders bevorzugt von 150 bis 250 mm auf.

Gemäß einer zu der vorgenannten Ausführungsform alternativen, aber gleichermaßen bevorzugten dritten besonders bevorzugten Ausführungsform der vorlie- genden Erfindung ist als Abstandshalter bereichsweise zusätzlicher Vliesstoff auf den Vliesstoff aufgebracht, so dass die Gesamtdicke in diesem/diesen Bereich(en) des Meltblown-Vliesstoffs größer als die des übrigen Vliesstoffs ist.

Dabei kann der zusätzliche Vliesstoff auf dem Vliesstoff durch Klebstoff, thermi- sches Verschweißen oder mechanisches Pressen fixiert sein.

In Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird es vorgeschlagen, dass der zusätzliche Vliesstoff als Abstandshalter auf zumindest einen Teil des Randbereichs des Vliesstoffs aufgebracht ist, so dass die Gesamtdicke in diesem Randbereich größer als die des übrigen Vliesstoffs ist.

Dies kann beispielsweise einfach dadurch erreicht werden, dass der zusätzliche Vliesstoff durch Umklappen des Meltblown-Vliesstoffs auf zumindest einen Teil des Randbereichs des Meltblown-Vliesstoffs aufgebracht, ggf. komprimiert wird und vorzugsweise durch Klebstoff, thermisches Verschweißen oder mechanisches Pressen auf dem Randbereich des Meltblown-Vliesstoffs fixiert wird.

Erfindungsgemäß weist der voluminöse Meltblown-Vliesstoff ein Fiächengewicht von 30 bis 600 g/m 2 , besonders bevorzugt von 100 bis 600 g/m 2 auf. Gute Ergebnisse werden im Hinblick auf die erzielten akustischen Eigenschaften insbesondere erhalten, wenn der voluminöse Meltblown-Vliesstoff ein Flächengewicht von 100 bis 400g/m 2 , bevorzugt von 150 bis 400g/m 2 , besonders bevorzugt von 200 bis 400g/m 2 und ganz besonders bevorzugt von 250 bis 350 g/m 2 , wie etwa von 300 g/m 2 , aufweist.

Ferner weist der voluminöse Meltblown-Vliesstoff erfindungsgemäß eine Dichte von 5 bis 50 kg/m 3 auf. Gute Ergebnisse werden im Hinblick auf die erzielten akustischen Eigenschaften insbesondere erhalten, wenn der voluminöse Meltblown- Vliesstoff eine Dichte von 7 bis 40 kg/m 3 , bevorzugt von 8 bis 25 kg/m 3 und besonders bevorzugt von 10 bis 20 kg/m 3 , wie beispielsweise von 15 kg/m 3 aufweist.

Die Dicke des Meitbiown-Vfiesstoffes beträgt vorzugsweise 6 bis 50 mm, besonders bevorzugt 8 bis 40 mm, ganz besonders bevorzugt 10 bis 30 mm und höchst bevorzugt 15 bis 25 mm, wie insbesondere etwa 15 oder etwa 20 mm.

Bezüglich der chemischen Natur der Filamente ist der erfindungsgemäße Meltblown-Vliesstoff nicht besonders limitiert. Grundsätzlich können die Filamente des Meltblown-Vliesstoffs aus jedem Polymer bestehen, welches einen zur Extrusion geeigneten Schmelzpunkt und eine im Schmelzzustand für das Meltblown- Verfahren hinreichend niedrige Viskosität aufweist, wie beispielsweise aus Po- lyolefinen, Polyamiden, Polyestern, Polyphenylensulftden, Polytetrafluorethylen oder einem Polyetheretherketon. Besonders geeignet haben sich insbesondere Filamente erwiesen, welche aus einem aus der aus Polyethylenterephthalat, Po- lybutylenterephthalat, Polypropylen und Polyethylen bestehenden Gruppe ausge- wähltem Polymer zusammengesetzt sind. Ganz besonders bevorzugt sind die Filamente des Meltblown-Vliesstoffs gemäß der vorliegenden Erfindung aus isotaktischem Polypropylen zusammengesetzt. Der Meltblown-Viiesstoff kann mit jedem der bekannten Meltblown- Verfahren hergestellt werden, wie beispielsweise mit einem in der US 4,118,531 , in der US 4,375,446, in der US 4,380,570 oder in der DE 17 85712 C3 beschriebenen Verfahren. Grundsätzlich wird bei einem Meltblown-Verfahren Vliesstoff hergestellt, indem durch eine Düse extrudierte Polymerschmelze außenseitig mit strömender Luft beaufschlagt und verstreckt wird, bevor die dadurch ausgebildeten Filamente auf einem Träger abgelegt und abgekühlt werden. Im Falle der Ausbildung eines voluminösen Meltblown-Vliesstoffs ist der Träger bevorzugt eine Doppel- Saugtrommel. Insgesamt ermöglicht es die vorliegende Erfindung, einen ohne Verformung stapelbaren und daher leicht lagerbaren Meltblown-Viiesstoff herzustellen.

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf diese erläuternde, diese aber nicht einschränkenden Figuren beschrieben.

Dabei zeigen:

Fig. 1 schematisch einen Meltblown-Viiesstoff ohne Abstandshalter gemäß dem Stand der Technik.

Fig. 2 schematisch einen Meltblown-Viiesstoff gemäß der Fig. 1 , welcher sich durch aufgebrachten mechanischen Druck irrreversibel verformt wurde. Fig. 3 schematisch einen Meltblown-Vliesstoff mit in der Dickenrichtung des

Meltblown-Vliesstoffs angeordneten Abstandshaltern gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 4 schematisch einen Meltblown-Vliesstoff mit in der Dickenrichtung des

Meltblown-Vliesstoffs angeordneten Abstandshaltern gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 5 schematisch einen Meltblown-Vliesstoff mit in der Dickenrichtung des Meltblown-Vliesstoffs angeordneten Abstandshaltern gemäß einem dritten

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Meltblown-Vliesstoff 10 ohne Abstandshalter gemäß dem Stand der Technik, der gemäß dem in der DE 17 85 712 C3 be- schriebenen Verfahren hergesteilt worden ist. Man erkennt die C-förmige Struktur innerhalb des Meltblown-Vliesstoffs 10, die sich aufgrund des bei dem in der DE 17 85 712 beschriebenen Herstellungsverfahren hochfrequenten Hin- und Herschwingens des Filamentvorhangs ergibt. Wird ein Meltblown-Vliesstoff 0 gemäß dem Stand der Technik mit Druck beaufschlagt, welcher sich beispielsweise daraus ergibt, dass der Meltblown-Vliesstoff 10 mit mehreren Lagen des Meltblown-Vliesstoffs 10 gestapelt wird, wird der Meltblown-Vliesstoff 10 irreversibel zusammengedrückt und bleibt verformt, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist.

Um die Druckbelastbarkeit und damit die Stapelbarkeit des Meltblown-Vliesstoffs 10 zu erhöhen, wird es erfindungsgemäß vorgeschlagen, in dem Meltblown- Vliesstoff 10 wenigstens einen und vorzugsweise mehrere Abstandshalter 12 vorzusehen. Die in der Fig. 3 gezeigten Abstandshalter 12 sind durch Aufbringen von mechanischem Druck erzeugte Vertiefungen 14, deren Seitenflächen und Unter- Seite durch komprimierten Vliesstoff 16 begrenzt werden, wobei die durch den komprimierten Vliesstoff 16 begrenzte Unterseite der Vertiefung 14 in der Dickenrichtung gesehen über die Unterseite des Vliesstoffs 10 um die Entfernung L hinausragt. Aufgrund der sehr viel höheren mechanischen Stabilität von komprimier- tem Vliesstoff 16 im Vergleich zu dem nicht-komprimierten Vliesstoff 10, können diese Abstandshalter 12 ohne Verformung den Druck von darüber liegenden VHesstoffschichten aufnehmen und erlauben so eine Stapelbarkeit des Meltblown- Viiesstoffs 10. Bei der in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsform sind die in der Dickenrichtung des Meltblown-Vliesstoffs 10 angeordneten Abstandshaiter 12 aus einem anderen als Vliesstoff bestehenden Material, nämlich aus Kunststoff geformte pilzförmige Elemente 12. Dabei erstrecken sich die Abstandshaiter durch eine zuvor druckfrei in den Vliesstoff 10 eingebrachte Aussparung 18 und ragen in diesem Beispiel in der Dickenrichtung gesehen um die Entfernung L über die Unterseite des Vliesstoffs 10 hinaus.

Bei der in der Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist als Abstandshaiter am linken Rand und am rechten Rand des Meltblown-Vliesstoffs 10 zusätzlicher Vliesstoff 20 auf dem Meitbfown-Vliesstoff 10 aufgebracht, so dass die Gesamtdicke in diesen Bereichen des Meltblown-Vliesstoffs 10 größer als die des übrigen Vliesstoffs ist. Dabei wurde der zusätzliche Vliesstoff 20 an beiden Rändern durch Umklappen des Meltblown-Vliesstoffs 10 aufgebracht, komprimiert und durch Klebstoff fixiert. Indem in dem Meltblown-Vliesstoff 10 Abstandshaiter 12 vorgesehen sind, welche auf wenigstens einer der Oberflächen des Meltblown-Vliesstoffs 10 und/oder sich zumindest teilweise in der Dickenrichtung des Meltblown-Vliesstoffs 10 erstreckend Abstandshaiter 12 so angeordnet sind, dass der Meltblown-Vliesstoff 10 bei einer auf seiner Oberfläche angelegten Kraft von 50 Pa eine Zusammendrückbar- keit von weniger als 10% aufweist, können verschiedene Lagen des Meltblown- Vliesstoffs 10 einfach übereinander gestapelt werden, ohne dass dadurch eine nennenswerte Verformung und insbesondere Kompression des Meftblown- Vliesstoffs 10 auftritt, da sich die verschiedenen Lagen jeweils mit ihren Abstandshalter 12 berühren und durch diese gegenseitig so beabstandet werden, dass die oberen Lagen durch ihr Gewicht nicht die unteren Lagen komprimieren. Dadurch wird eine einfache Lagerbarkeit des Meltblown-Viiesstoffs 10 erreicht.

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von diese erläuternde, diese aber nicht einschränkende Beispielen beschrieben.

Beispiet 1

Aus Filamenten aus isotaktischem Polypropylen mit einer Filamentfeinheit von im Mittel 5 m wurde ein Meitblown-Vliesstoff mit einem Flächengewicht von

300 g/m 2 und mit einer Dicke von 15 mm hergestellt. In diesen Meltbiown-

Vliesstoff wurden Abstandshalter mit der in der Figur 4 gezeigten Form aus Polystyrol mit einer maximalen Druckbelastbarkeit von größer als 2 kg und wie im Zusammenhang mit dieser Ausführungsform vorstehend beschrieben eingebracht, und zwar so, dass das Rastermaß, also der Abstand der einzelnen Abstandshalter 20 cm x 20 cm betrug.

66 Lagen dieses Vliesstoffs wurden aufeinander gestapelt, so dass die gesamte Stapelhöhe etwa 1 Meter betrug. Damit betrug die Druckbelastung für die unterste Lage 20 kg/m 2 entsprechend etwa 200 Pa und somit die Druckbelastung für jeden der 25 Abstandshalter pro Quadratmeter 800 g. Da jeder Abstandshalter bei diesem Druck formstabil ist, konnte keine Dickenänderung der untersten Lage festgestellt werden. Daher betrug die Zusammendrückbarkeit des Meltblown- Viiesstoffs der untersten Lage bei einem auf seiner Oberfläche angelegten Druck von 200 Pa 0%. Bezugszeichenliste

10 Meltblown-Vliesstoff

12 Abstandsha!ter

14 Vertiefungen

16 komprimierter Vliesstoff

18 Aussparung

20 zusätzlicher Vliesstoff

L Entfernung, um die die durch komprimierten Vliesstoff begrenzte Unterseite der Vertiefung in der Dickenrichtung gesehen über die Unterseite des Vliesstoffs hinausragt.