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Patent Searching and Data


Title:
WALL HOOK AND HOOK ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149865
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wall hook (1) comprising a hook element (4) which is placed on a screw shaft (5) and which has a screw shaft receiving area (9) that at least partly surrounds the screw shaft (5), wherein when the screw (2) is screwed into a screw hole (23) in an anchoring base (26), the screw receiving area reaches the screw hole (23) and/or the anchoring base (26) and holds the hook element (4) on the screw hole (23) and/or on the anchoring base (26) in a rotationally fixed manner such that the hook element (4) does not rotate together with the screw (2). The invention allows a continuous spacing adjustment between the hook element (4) and the anchoring base (26).

Inventors:
DALY, Aaron (Uhlandstr. 6, Pfalzgrafenweiler, 72285, DE)
Application Number:
EP2019/052456
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
February 01, 2019
Export Citation:
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Assignee:
FISCHERWERKE GMBH & CO. KG (Klaus-Fischer-Straße 1, Waldachtal, 72178, DE)
International Classes:
A47G1/20; A47G1/16
Foreign References:
CA2420718A12004-09-04
DE102011053675A12013-03-21
US5409336A1995-04-25
DE29519158U11996-02-15
Attorney, Agent or Firm:
SUCHY, Ulrich (fischerwerke GmbH & Co. KG, Klaus-Fischer-Straße 1, Waldachtal, 72178, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Wandhaken, mit einer Schraube (2) und einem Hakenelement (4) zum Befestigen in einem Verankerungsgrund (26), wobei die Schraube (2) einen Schraubenschaft (5) mit einem Gewinde (6) aufweist, und das Hakenelement (4) eine Schraubenschaftaufnahme (9) aufweist, mit der das Hakenelement (4) so auf den Schraubenschaft (5) aufsetzbar ist, dass ein Hakenteil (10) seitlich vom Schraubenschaft (5) absteht, wobei das Hakenelement (4) in Bezug zu dem Schraubenschaft (5) drehbar ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Hakenelement (4) eine Drehsicherungseinrichtung (14) aufweist, die sich parallel zum Schraubenschaft (5) erstreckt, derart, dass beim Einschrauben der Schraube (2) in das Schraubenloch (23) die Drehsicherungseinrichtung (14) in das Schraubenloch (23) und/oder den Verankerungsgrund (26) gelangt und das Hakenelement (4) drehfest am Schraubenloch (23) und/oder am Verankerungsgrund (26) hält.

2. Wandhaken nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherungseinrichtung (14) in Längsrichtung gestreckt von der Schraubenschaftaufnahme (9) absteht.

3. Wandhaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (4) einen den Schraubenschaft (5) umschließenden Ring (1 1 ) als Teil der Schraubenschaftaufnahme (9) aufweist.

4. Wandhaken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherungseinrichtung (14) ein keilförmiges oder als Längsrippe (13) ausgebildetes Spornelement (24) an ihrer Außenseite aufweist.

5. Wandhaken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Drehsicherungseinrichtung (14) auf einer Seite des Schraubenschafts (5) befindet, die der Seite gegenüberliegt, von der das Hakenteil (10) seitlich absteht, derart, dass die Drehsicherungseinrichtung (14) das Hakenteil (10) gegen Schwenken in Längsrichtung des Schraubenschafts (5) weg von einem Verankerungsgrund (26) abstützt.

6. Wandhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherungseinrichtung (14) eine Einführverjüngung (12, 28) zum Einführen in das Schraubenloch (23) an einem hakenteilfernen Ende der Drehsicherungseinrichtung (14) aufweist.

7. Wandhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (4) aus mehreren Einzelteilen und/oder Werkstoffkomponenten besteht und insbesondere ein Mehrkomponenten-Kunststoff-Verbundteil und/oder ein Kunststoff-Metall- Verbundteil ist.

8. Wandhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (4) eine Schneide (18) auf einer Seite des Schraubenschafts (5) aufweist, die der Seite gegenüberliegt, von der das Hakenteil (10) seitlich absteht.

9. Wandhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (2) einen Schraubenkopf (7) und das Hakenelement (4) eine zum Schraubenkopf (7) komplementäre Schraubenkopfaufnahme (19) aufweist.

10. Wandhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandhaken (1 ) eine Axialsicherung (20, 22) des Hakenelements (4) am Schraubenschaft (5) aufweist.

1 1. Hakenelement (4) für einen Wandhaken (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Schraubenschaftaufnahme (9), einem Hakenteil (10) und einer Drehsicherungseinrichtung (14), wobei eine Schraube (2) in die Schraubenschaftaufnahme (9) in Richtung einer Längsachse (25) derart einbringbar ist, dass die Drehsicherungseinrichtung (14) einen Schraubenschaft (5) der Schraube (2) in Umfangsrichtung um mehr als die Hälfte umschließt, und wobei das Hakenteil (10) seitlich von der Längsachse (25) absteht,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Drehsicherungseinrichtung (14) derart gestaltet ist, dass sie den Schraubenschaft (5) der in die Schraubenaufnahme (9) eingesetzten Schraube (5) in Umfangsrichtung nicht oder nicht vollständig umschließt und sich entlang der Längsachse (25) über eine Länge erstreckt, die größer, insbesondere um ein Mehrfaches größer, als ein Durchmesser einer Durchführöffnung (27) der Schraubenschaftaufnahme (9) für die Schraube (2) ist.

Description:
Beschreibung

Wandhaken und Hakenelement

Die Erfindung betrifft einen Wandhaken mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Hakenelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs.

Es ist ein einstückig aus Metall bestehender Wandhaken mit einem geraden, sich entlang einer Längsachse erstreckenden Schraubenschaft bekannt. Der Schraubenschaft weist ein Gewinde auf, das an einem in Einbringrichtung vorderen Ende des Schraubenschafts beginnt und sich über einen Teil einer Länge des Schraubenschafts erstreckt. An einem hinteren Ende ist am Schraubenschaft ein rechtwinklig seitlich von der Längsachse des Schraubenschafts abstehendes Hakenteil einstückig angeformt. Wird ein solcher Wandhaken horizontal direkt in einen Verankerungsgrund oder in einen Spreizdübel im Verankerungsgrund geschraubt und soll das Hakenteil vertikal nach oben ausgerichtet werden, so lässt sich ein Abstand des Hakenteils vom Verankerungsgrund nicht stufenlos, sondern nur in Stufen, die einer Steigung des Gewindes entsprechen, durch ein Ein- und Ausschrauben der Schraube in beziehungsweise aus dem Schraubenloch einstellen. Die Steigung des Gewindes bestimmt den axialen Weg, den der Schraubenschaft bei einer Umdrehung zurücklegt.

Das Gebrauchsmuster DE 295 19 158 U1 offenbart einen Wandhaken mit einer Schraube, auf die ein Hakenelement drehbar aufgesetzt ist. Das Hakenelement weist eine Schraubenschaftaufnahme mit der Form einer zylindrischen Hülse mit einer Senkung als Schraubenkopfaufnahme zur Aufnahme eines Schraubenkopfs auf. Auf einer die Senkung aufweisenden Seite steht ein Hakenteil des Hakenelements radial zur Längsachse auf eine Seite von der Schraubenschaftaufnahme des Hakenelements ab. Auf einer der Senkung abgewandten Seite weist die Schraubenschaftaufnahme einen Flansch mit kurzen, radial verlaufenden Rippen als Drehsicherungseinrichtung auf. Wird der Fansch mit den Rippen mit der Schraube gegen einen Verankerungsgrund gespannt, werden die Rippen oberflächlich gegen den Verankerungsgrund gedrückt und halten das Hakenteil durch Reibung drehfest am Verankerungsgrund. Ein Abstand des seitlich abstehenden Hakenteils vom Verankerungsgrund ist durch eine axiale Länge der Schraubenschaftaufnahme festgelegt, eine Justage des Abstands ist nicht möglich.

Aufgabe der Erfindung ist, einen Wandhaken mit einem seitlich abstehenden Hakenteil vorzuschlagen, dessen Abstand von einem Verankerungsgrund stufenlos einstellbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Wandhaken mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Hakenelement gemäß Anspruch 11 gelöst. Der erfindungsgemäße Wandhaken umfasst eine Schraube und ein Hakenelement. Die Schraube weist einen Schraubenschaft mit einem Gewinde auf, das sich über eine Länge oder über einen Teil der Länge des Schraubenschafts erstreckt. Bei der Schraube handelt es sich insbesondere um einen handelsübliche Spanplatten- oder Holzschraube. Die Schraube ist direkt in einen Verankerungsgrund, beispielsweise in Holz oder in einen Spreizdübel einschraubbar, der dadurch aufgespreizt und durch das Aufspreizen im Verankerungsgrund befestigt wird. Der im Verankerungsgrund aufgespreizte Spreizdübel befestigt beziehungsweise verankert die Schraube im Verankerungsgrund. Allgemein gesprochen wird die Schraube in ein Schraubenloch eingeschraubt, das durch die Schraube im Verankerungsgrund beim Einschrauben selbst erzeugt oder, beispielsweise durch Bohren vor dem Einschrauben in einem gesonderten Schritt erstellt wird. Alternativ kann das Schraubloch im Gegenstand, in den die Schraube eingeschraubt wird, konstruktionsbedingt vorhanden sein kann, beispielsweise in der Form eines Schraubkanals eines Spreizdübels.

Das Hakenelement des erfindungsgemäßen Wandhakens weist eine Schraubenschaftaufnahme auf, mit der das Hakenelement auf den Schraubenschaft der Schraube aufsetzbar ist, beziehungsweise in die der Schraubenschaft der Schraube in Richtung einer Längsachse, die der Längsachse der Schraube entspricht, eingebracht werden kann. Die Schraubenschaftaufnahme ist derart gestaltet, dass sie den Schraubenschaft um mehr als die Hälfte umschließt, so dass die Schraube nicht radial zur Längsachse aus der Schraubenschaftaufnehme entfernt werden kann, ohne dass dabei die Schraubenschaftaufnahme verformt werden muss. Insbesondere ist die Schraubenschaftaufnahme als ein geschlossener Ring ausgeführt.

Das Hakenelement weist ein Hakenteil auf, das seitlich, beispielsweise radial beziehungsweise orthogonal oder in einem anderen als einem rechten Winkel von dem Schraubenschaft beziehungsweise von der Längsachse absteht, wenn das Hakenelement mit der Schraubenschaftaufnahme in vorgesehener Weise auf den Schraubenschaft aufgesetzt beziehungsweise der Schraubenschaft in die Schraubenschaftaufnahme eingebracht ist. Das mit seiner Schraubenschaftaufnahme auf den Schraubenschaft aufgesetzte Hakenelement ist in Umfangsrichtung um den Schraubenschaft drehbar, also um dessen Längsachse, so dass das Hakenteil in eine gewünschte Winkelstellung um den Schraubenschaft ausgerichtet werden kann. Beispielsweise lässt sich das Hakenteil vertikal nach oben vom Schraubenschaft abstehend ausrichten, wenn der Schraubenschaft horizontal ausgerichtet ist. Das Hakenteil sorgt dafür, dass beispielsweise eine Öse eines aufgehängten Gegenstands, beispielsweise eines Bilderrahmens, die den Schraubenschaft und/oder die Schraubenschaftaufnahme umschließt, nicht in Richtung des Hakenteils axial vom Schraubenschaft und/oder der Schraubenschaftaufnahme abgezogen werden kann, sondern so weit in der Richtung, in die das Hakenteil vom Sch rauben schaft absteht, vom Schraubenschaft und/oder der Schraubenschaftaufnahme entfernt werden muss, damit sie über das Hakenteil hinweg vom Schraubenschaft und/oder der Schraubenschaft- aufnahme gelöst und auf diese Weise aus dem Wandhaken beziehungsweise aus dem Hakenelement ausgehängt werden kann. Bildlich gesprochen verhindert das Hakenteil, dass eine solche Öse ohne Weiteres axial zum Schraubenschaft vom Wandhaken abgezogen werden kann, sondern über das Hakenteil hinweg ausgehängt werden muss.

Erfindungsgemäß weist das Hakenelement eine Drehsicherungseinrichtung auf, die sich, wenn das Hakenelement mit seiner Schraubenschaftaufnahme in vorgesehener Weise auf den Schraubenschaft aufgesetzt beziehungsweise der Schraubenschaft in die Schraubenschaftaufnahme eingeführt ist, in Längsrichtung parallel zum Schraubenschaft beziehungsweise zu einer Längsachse des Schraubenschafts, die der Längsachse des Wandhakens beziehungsweise des Hakenelements entspricht, und insbesondere entlang des Schraubenschafts erstreckt, derart, dass beim Einschrauben der Schraube in ein Schraubenloch die Drehsicherungseinrichtung in das Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund gelangt. Dabei gelangt die Drehsicherungseinrichtung insbesondere zwischen den Schraubenschaft und das Schraubenloch und liegt insbesondere an beiden an. Bei der Verwendung eines Spreizdübels, in den die Schraube eingeschraubt wird, kann die Drehsicherungseinrichtung beispielsweise auch zwischen den Spreizdübel und das Schraubenloch oder zwischen den Spreizdübel und den Schraubenschaft gelangen. Durch das Eindringen in das Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund hält die Drehsicherungseinrichtung das Hakenelement drehfest am Schraubenloch und/oder am Verankerungsgrund. Dabei muss die Drehsicherungseinrichtung den Schraubenschaft einer in die Schraubenaufnahme eingesetzten Schraube nicht vollständig umschließen.

Vorzugsweise ist die Drehsicherungseinrichtung derart gestaltet, dass sie den Schraubenschaft einer in die Schraubenaufnahme eingesetzten Schraube in Umfangsrichtung nicht vollständig umschließt, sich aber entlang der Längsachse über eine Länge erstreckt, die größer, insbesondere um ein Mehrfaches größer, als ein Durchmesser einer Durchführöffnung der Schraubenschaftaufnahme für die Schraube ist, durch die Schraube in Richtung der Längsachse in die Schraubenschaftaufnahme eingeführt werden kann.„Mehrfach“ meint hier insbesondere mindestens um das 1 ,5- fache, insbesondere mindestens um das 2,0-fache. Eine derart gestaltete Drehsicherungseinrichtung kann mit wenig Widerstand in das Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund eingeführt werden, ermöglicht aber die Justage über einen relativ großen Abstandsbereich.

Die Drehsicherungseinrichtung kann insbesondere durch einen formschlüssigen Eingriff in das Schraubenloch wirken. Sofern kein in Umfangsrichtung wirksamer Formschluss zwischen der Drehsicherungseinrichtung des Hakenelements und dem Schraubenloch erreichbar ist, muss eine Reibung zwischen der Drehsicherungseinrichtung und dem Schraubenloch so groß sein, dass sie das Hakenelement beim Einschrauben der Schraube in das Schraubenloch gegen Mitdrehen mit der Schraube hält.

Die Erfindung ermöglicht es, die Schraube in das Schraubenloch einzuschrauben und dabei das Hakenelement drehfest zu halten, so dass das Hakenteil in einer gewünschten Richtung seitlich vom Schraubenschaft beziehungsweise der Längsachse absteht. Beispielsweise kann das Hakenteil vertikal nach oben von dem Schraubenschaft abstehend gehalten werden, wenn der Schraubenschaft horizontal ausgerichtet ist. Nach dem Eindringen der Drehsicherungseinrichtung in das Schraubenloch und/oder in den Verankerungsgrund kann ein Abstand des Hakenteils von einem Verankerungsgrund, in dem der Wandhaken befestigt wird, durch Drehen der Schraube stufenlos eingestellt werden. Bei der Abstandseinstellung bleibt das Hakenteil durch die Drehsicherung in seiner Winkelstellung ausgerichtet.

Vorzugsweise erstreckt sich das Hakenelement längs der Schraube mit einer Länge, die dem 1 ,0-fachen bis 2,5-fachen, insbesondere dem 1 ,5-fachen bis 2,0-fachen, des Außendurchmessers des Schraubenkopfs entspricht. Hierdurch wird einerseits eine zuverlässige Sicherung gegen Mitdrehen, andererseits aber auch ein leichtes Eindringen der Drehsicherungseinrichtung erreicht, selbst wenn das Hakenelement relativ weit in das Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund geschraubt wird.

Insbesondere für den Fall, dass das Hakenelement relativ weit aus dem Schraubenloch herausschauen beziehungsweise über den Verankerungsgrund überstehen soll, beispielsweise um einen großen Abstand zwischen dem Hakenteil und einer als Verankerungsgrund dienenden Wand zu erreichen, schlägt die Erfindung vor, dass das Hakenelement gegenüber der Schraube durch eine zwischen dem Schraubenschaft und dem Hakenelement wirkenden Reibung gegenüber einer schwerkraftbedingten Verdrehung gesichert ist. Die Schraube und das Hakenelement sind insbesondere so aufeinander abgestimmt, dass das Hakenelement von Hand gehalten werden kann und muss, um ihm gegenüber die Schraube zu drehen. Hierdurch wird gewährleistet, dass sich das Hakenelement auch ohne Kontakt zum Spreizdübel und/oder zum Verankerungsgrund nicht ungewollt gegenüber der Schraube verdreht. Gleichzeitig kann das Hakenelement von Anfang an in der gewollten Stellung von Hand gehalten werden, während die Schraube in das Schraubenloch gedreht wird. Die zwischen Schraubenschaft und Hakenelement wirkende Reibung ist dabei geringer, als der Widerstand, der mit der Drehsicherungseinrichtung gegen ein Mitdrehen des Hakenelements mit der Schraube erreicht werden kann, wenn die Drehsicherungseinrichtung am Verankerungsgrund und/oder am Schraubenloch reibend, aber noch nicht formschlüssig anliegt.

Die Schraubenschaftaufnahme des Hakenelements des erfindungsgemäßen Wandhakens kann ein Ring, ein C-förmiger Bügel, der den Schraubenschaft vorzugsweise um mehr als 180°, also um mehr als die Hälfte umschließt, ein Rohr, eine Hülse oder auch ein geschlitztes Rohr, eine geschlitzte Hülse oder eine zylinderförmig gewölbte Platte sein. Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend. Die Schraubenschaftaufnahme kann zugleich die Drehsicherungseinrichtung oder einen Teil der Drehsicherungseinrichtung bilden oder es kann umgekehrt die Drehsicherungseinrichtung einen Teil der Schraubenschaftaufnahme bilden. Auch können die Schraubenschaftaufnahme und die Drehsicherungseinrichtung verschiedene Elemente, Teile oder Bereiche des Hakenelements des erfindungsgemäßen Wandhakens sein.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Drehsicherungseinrichtung in Längsrichtung, also parallel zu Längsachse, gestreckt ist. Die Drehsicherungseinrichtung steht insbesondere in Einbringrichtung der Schraube in den Verankerungsgrund von der Schraubenschaftaufnahme ab. Die Drehsicherungseinrichtung bildet in diesem Fall an der Schraubenschaftaufnahme eine Art Sporn oder nagelartigen Vorsprung zum Eingriff zwischen den Schraubenschaft und ein Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund. Die Drehsicherungseinrichtung ist insbesondere streifen-, stift- oder stabförmig als Nagel ausgebildet. Alternativ kann die Drehsicherungseinrichtung kanal- oder rohrförmig als Spannstift ausgebildet sein, wobei der Schraubenschaft in der Höhlung einliegen kann. In diesem Fall bildet die Drehsicherungeinrichtung eine Teilumhüllung, beispielsweise in Form einer zylinderförmig gewölbten Platte. Diese Ausführungen der Erfindung ermöglichen eine Drehsicherungseinrichtung, die so dünn ist, dass sie ohne großen Widerstand in ein Schraubenloch und/oder den Verankerungsgrund eindringen kann.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Drehsicherungseinrichtung ein keilförmiges oder als Längsrippe ausgebildetes Spornelement an ihrer dem Schraubenschaft abgewandten und einer Innenseite des Schraubenlochs zugewandten Außenseite aufweist. Das Spornelement kann sich als Längsrippe beispielsweise achsparallel an der Außenseite der Drehsicherungseinrichtung entlang erstrecken oder selbst die Drehsicherungseinrichtung bilden. Das Spornelement kann sich in die Innenseite eines Schraublochs, beispielsweise in die Innenwand eines Spreizdübels einformen und hält dadurch das Hakenelement drehfest am Schraubloch, beispielsweise an einem Hohlschaft eines Spreizdübels. Möglich ist auch, dass das Spornelement einen Andruck der Drehsicherungseinrichtung von innen gegen das Schraubloch und damit den Halt des Hakenelements gegen Drehung am Spreizdübel erhöht, ohne sich in das Schraubloch einzuformen.

Ist eine Schraube in die Schraubenschaftaufnahme eingeführt, so liegt die Drehsicherungseinrichtung insbesondere am Schraubenschaft an, so dass der Schraubenschaft die Drehsicherungseinrichtung hält und abstützt. Damit kann die Drehsicherungseinrichtung schlank, also relativ lang und dünn ausgeführt werden, was ein Eindringen der Drehsicherungseinrichtung in das Schraubloch und/oder den Verankerungsgrund erleichtert.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass sich die Drehsicherungseinrichtung auf einer Seite des Schraubenschafts befindet, die der Seite gegenüberliegt, von der das Hakenteil des Hakenelements seitlich absteht, derart, dass das Hakenteil gegen Schwenken in Längsrichtung des Schraubenschafts weg vom Verankerungsgrund abstützt. Insbesondere dann, wenn die Drehsicherungseinrichtung bereits beim Einschrauben am Schraubenschaft anliegt, stützt bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Drehsicherungseinrichtung das Hakenteil so gegen Schwenken um eine gedachte senkrecht zur Längsachse verlaufende Radialachse des Schraubenschafts ab, dass das Hakenteil nicht von dem Verankerungsgrund, in dem die Schraube mit dem Spreizdübel verankert ist, weg schwenken kann.

Eine ebenfalls bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Einführverjüngung der Drehsicherungseinrichtung an einem hakenteilfernen Ende der Drehsicherungs- einrichtung vor. Mit „hakenteilfern“ ist ein dem Hakenteil fernes Ende der Drehsicherungseinrichtung gemeint. Die Einführverjüngung verläuft schräg oder bogenförmig zur Längsachse, insbesondere in der Form eines Keils, auf den Schraubenschaft zu und erleichtert das Einbringen der Drehsicherungseinrichtung in das Schraubenloch beim Einschrauben der Schraube mit dem aufgesetzten Hakenelement.

Das erfindungsgemäße Hakenelement kann aus einem einzigen Werkstoff, beispielsweise aus einem Kunststoff oder aus Metall bestehen. Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sehen allerdings ein Hakenelement vor, das aus meheren Einzelteilen und/oder aus mehreren Werkstoffkomponenten besteht und das insbesondere als Mehrkomponenten-Kunststoff-Verbundteil und/oder als Kunststoff- Metall-Verbundteil hergestellt wurde. Beispielsweise kann ein Kunststoffteil eine Metallverstärkung und/oder eine Verstärkung aus einem stabileren Kunststoff und/oder eine „Gummierung“ aus einem Elastomer aufweisen. So kann insbesondere die Drehsicherungseinrichtung, insbesondere das Spornelement der Drehsicherung, aus einem harten Material, insbesondere aus Stahl hergestellt sein, was beispielsweise ein Eindringen in ein Schraubloch auch dann ermöglicht, wenn dies durch die Schraube selbst erzeugt wird und nicht vorgebohrt ist, wie dies beispielsweise bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Wandhakens in Holz typisch ist. Dagegen bestehen weitere Teile des Hakenelements, insbesondere die Teile, die flächig am Schraubenschaft anliegen, aus einem im Verhältnis zum Material des Spornelements weichen Kunststoff, so dass diese Teile als eine Art Reibbremse zwischen Schraube und Hakenelement wirken können, was ein unerwünschtes Verdrehen des Hakenelements um die Längsachse bei der Montage durch die Einwirkung der Gewichtskraft verhindert.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Kante oder dergleichen als Schneide in der Schraubenschaftaufnahme oder jedenfalls am Hakenelement quer zum Schraubenschaft auf einer Seite des Schraubenschafts vor, die der Seite gegenüberliegt, von der das Hakenteil des Hakenelements seitlich absteht. Die Schneide wirkt einer axialen Bewegung des Hakenelements entlang des Schraubenschafts entgegen, indem sie sich in den Schraubenschaft einformt oder jedenfalls eine Reibung zwischen dem Schraubenschaft und der Schraubenschaftaufnahme beziehungsweise dem Hakenelement erhöht.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine zu einem Schraubenkopf der Schraube komplementäre Schraubenkopfaufnahme des Hakenelements vor, die den Schraubenkopf aufnimmt, wenn das Hakenelement mit seiner Schraubenschaftaufnahme auf den Schraubenschaft aufgesetzt und der Schraubenkopf axial in die Schraubenschaftaufnahme hinein bewegt ist. Die Schraubenkopfaufnahme ist beispielsweise eine kegelige oder zylindrische Senkung für einen Senkkopf oder einen Zylinderkopf als Schraubenkopf der Schraube.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Axialsicherung des Hakenelements am Schraubenschaft vor, die das Hakenelement insbesondere bei einem Ausschrauben der Schraube aus dem Spreizdübel axial an der Schraube hält, damit sich das Hakenelement beim Ausschrauben der Schraube aus dem Spreizdübel mit der Schraube mitbewegt und die Drehsicherungseinrichtung aus dem Spreizdübel heraus bewegt wird. Die Axialsicherung kann beispielsweise eine von der Drehsicherungseinrichtung nach innen, das heißt in Richtung des Schraubenschafts abstehende Nase aufweisen, die in eine umlaufende Nut des Schraubenschafts greift oder sich an einer Ringstufe des Schraubenschafts abstützt.

Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, Ausführungen und Ausgestaltungen der Erfindung, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in einer Figur gezeichneten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen oder gezeichneten Kombination, sondern auch in grundsätzlich anderen Kombinationen oder aber einzeln verwendbar. Es sind Ausführungen der Erfindung möglich, die nicht alle Merkmale eines abhängigen Anspruchs aufweisen. Auch können einzelne Merkmale eines Anspruchs durch andere offenbarte Merkmale oder Merkmalskombinationen ersetzt werden. Ausführungen der Erfindung, die nicht alle Merkmale des oder der Ausführungsbeispiele, sondern einen grundsätzlich beliebigen Teil der gekennzeichneten Merkmale eines Ausführungsbeispiels gegebenenfalls in Kombination mit einem, mehreren oder allen Merkmalen eines oder mehrerer weiterer Ausführungsbeispiele aufweisen, sind möglich. Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Wandhakens mit einem Spreizdübel in einer Seitenansicht;

Figur 2 ein Hakenelement des Wandhakens aus Figur 1 als Einzelteil in einer perspek- tivischen Darstellung;

Figur 3 einen Achsschnitt des Wandhakens aus Figur 1 im Bereich des Hakenelements aus Figur 2;

Figur 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines dritten erfindungsgemäßen Wandhakens in einer Seitenansicht; und

Figur 5 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Wandhakens der direkt in einen Verankerungsgrund eingeschraubt ist.

Der in Figur 1 dargestellte, erfindungsgemäße Wandhaken 1 weist eine Schraube 2, und ein Hakenelement 4 auf, das in Figur 2 perspektivisch und als Einzelteil dargestellt ist. Der Wandhaken ist in Figur 1 in einen Spreizdübel 3 eingeschraubt, der durch das Einschrauben zur Verankerung in einem Verankerungsgrund (hier nicht dargestellt) aufgespreizt ist. Die Schraube 2 weist einen - im Ausführungsbeispiel zylindrischen - Schraubenschaft 5 mit einem Holzschraubengewinde, das nachfolgend einfach als Gewinde 6 bezeichnet wird, und einem Senkkopf als Schraubenkopf 7 auf. Der Schraubenschaft 5 erstreckt sich eintlang einer Längsachse 25, die auch die Längsachse des Hakenelements 4 beziehungsweise des Wandhakens 1 bildet. Ein Holzschraubengewinde ist nicht zwingend für das Gewinde 6 der Schraube 2. Ebenso sind andere Schraubenköpfe als ein Senkkopf, beispielsweise ein Zylinderkopf (nicht dargestellt) für die Schraube 2 möglich.

Der Spreizdübel 3 ist ein herkömmlicher Spreizdübel aus Kunststoff, der im Ausführungsbeispiel einen hohlkegelstumpfförmigen Einführtrichter 8 zum Einführen der Schraube 2 an einem Ende aufweist. Andere Spreizdübel aus anderen Werkstoffen sind möglich. Der Einführtrichter 8 ist Teil eines axial verlaufenden Schraubkanals des Spreizdübels 3. In diesem Ausführungsbeispiel bildet der Schraubkanal das Schraubenloch 23, in das die Schraube 2 des Wandhakens 4 eingeschraubt wird. Das Hakenelement 4 weist eine im Umfang geschlossene Schraubenschaftaufnahme 9 und ein seitlich - im Ausführungsbeispiel orthogonal zur Längsachse 25 - vom Schraubenschaft 5 und von der Schraubenschaftaufnahme 9 abstehendes Hakenteil 10 auf. Im Ausführungsbeispiel hat das Hakenteil 10 die Form einer flachen Zunge mit rechteckigem Querschnitt mit gewölbten Seitenflächen (Figur 2). Diese Form des Hakenteils 10 ist nicht zwingend für die Erfindung.

Die Schraubenschaftaufnahme 9 des Hakenelements 4 weist die Form eines in Umfangsrichtung geschlossenen hülsenförmigen Rings 1 1 auf, der am Schraubenschaft 5 im Bereich des Schraubenkopfs 7 anliegt und den Schraubenschaft 5 im Ausführungsbeispiel auf seinem gesamten Umfang und damit um mehr als 180° umschließt. Mit der Schraubenschaftaufnahme 9 ist das Hakenelement 4 auf den Schraubenschaft 5 der Schraube 2 des erfindungsgemäßen Wandhakens 1 aufgesetzt beziehungsweise die Schraube 2 ist in die Schraubenschaftaufnahme 9 eingebracht.

In Einbringrichtung der Schraube 2 in die Schraubenschaftaufnahme 9 abstehend ist an der Schraubenschaftaufnahme 9 einstückig eine Drehsicherungseinrichtung 14 angeordnet, die die Form eines Rohrs mit breitem Längsschlitz aufweist. Im Ausführungsbeispiel liegt die Drehsicherungseinrichtung 14 am Schraubenschaft 5 in dem zylindrischen Bereich an, der sich zwischen dem Gewinde 6 und dem Schraubenkopf 7 befindet, und umschließt den Schraubenschaft 5 auf einem Umfang von mehr als 180°. Abweichend vom gezeichneten Ausführungsbeispiel sind auch rohrförmige Drehsicherungseinrichtungen ohne Längsschlitz möglich, die den Schraubenschaft 5 vollständig umschließen, oder Drehsicherungseinrichtungen, die den Schraubenschaft 5 auf 180° oder weniger umschließen, beispielsweise auch nur streifenförmig, stift- oder stabförmig sind (nicht dargestellt).

An einem dem Hakenteil 10 fernen Ende weist die Drehsicherungseinrichtung 14 eine Fase als Einführverjüngung 12 zum Einführen in das Schraubenloch 23 auf.

Außen weist die Drehsicherungseinrichtung 14 zwei Längsrippen 13 auf, die als Spornelemente 24 formschlüssig mit dem Schraubenloch 23 Zusammenwirken.

Der erfindungsgemäße Wandhaken 1 ist zu einer Befestigung an einer Wand mit horizontal ausgerichteter Schraube 2 vorgesehen, wobei andere Befestigungen und/oder Ausrichtungen nicht ausgeschlossen sind. Eine andere Befestigung an einem Verankerungsgrund 26 aus Holz zeigt Figur 5. Zur Befestigung wird die Schraube 2 des Wandhakens 1 entweder in den Spreizdübel 3 (Figur 1 ) oder direkt in den Verankerungsgrund 26 eingeschraubt (Figur 5). Der Spreizdübel 3 wird zuvor in ein nicht dargestelltes, insbesondere zylindrisches Ankerloch in der Wand eingebracht und die Schraube 2 in den Spreizdübel 3 geschraubt derart, dass die Drehsicherungseinrichtung 14 in das Schraubenloch 23 zwischen dem Schraubenschaft 2 und dem Spreizdübel 3 in den Spreizdübel 3 gelangt. Bereits am Anfang des Einschraubens der Schraube 2 in den Spreizdübel 3 sorgt Reibung zwischen der Schraubenschaftaufnahme 9 und der Drehsicherungseinrichtung 14 und der Schraube 2 dafür, dass sich das Hakenelement 4 nicht ungewollt gegenüber der Schraube 2 verdreht. Während des Einschraubens kann das Hakenelement 4 mit der Hand in der gewollten Ausrichtung gehalten werden, während die Schraube 2 mit einem Werkzeug gedreht wird. Das Halten von Hand ist nicht mehr notwendig, wenn die Drehsicherungseinrichtung 14 in den Spreizdübel 3 gelangt ist. Durch Reibung, die zwischen dem Spreizdübel 3 und der Drehsicherungseinrichtung 14 größer als zwischen dem Schraubenschaft 5 und dem Hakenelement 4 ist, hält die Drehsicherungseinrichtung 14 das Hakenelement 4 drehfest am Spreizdübel 3 gegen Mitdrehen mit der Schraube 2. Die Längsrippen 13 erhöhen die Reibung zwischen dem Spreizdübel 3 und dem Hakenelement 4 und formen sich von innen etwas in den Spreizdübel 3 ein, so dass die Längsrippen 13 zusätzlich zur Reibung einen in Umfangsrichtung wirksamen Formschluss zwischen dem Spreizdübel 3 und dem Hakenelement 4 bewirken, der das Hakenelement 4 zusätzlich gegen Mitdrehen mit der Schraube 2 beim Einschrauben in den Spreizdübel 3 hält.

Das Hakenelement 4 lässt sich bei horizontal ausgerichteter Schraube 2 vor dem Einschrauben der Schraube 2 in den Spreizdübel 3 mit seinem Hakenteil 10 vertikal nach oben abstehend ausrichten und behält diese Ausrichtung beim Einschrauben der Schraube 2 in den Spreizdübel 3 wegen der Sicherung des Hakenelements 4 gegen Mitdrehen mit der Schraube 2 durch die in den Spreizdübel 3 gelangende Drehsicherungseinrichtung 14 bei.

Allgemein hält die beim Einschrauben der Schraube 2 in den Spreizdübel 3 in den Schraubkanal 23 eintretende Drehsicherungseinrichtung 14 des Hakenelements 4 das Hakenelement 4 mit seinem Hakenteil 10 in einer gewünschten Winkelstellung zur Längsachse 25.

Ein Abstand des Hakenteils 10 von dem in Figur nicht gezeichneten Verankerungsgrund ist durch Drehen der Schraube 2 stufenlos einstellbar. Wie in Figur 5 dargestellt, kann die Schraube 2 in einen Verankerungsgrund 26 aus beispielsweise Holz oder Kunststoff direkt, ohne die Verwendung eines Spreizdübels 3 eingeschraubt werden, derart, dass die Drehsicherungseinrichtung 14 in das Schraubloch 23 gelangt und das Hakenelement 4 auf diese Weise drehfest am Verankerungsgrund 26 hält. Das Schraubenloch 23 kann vor dem Einschrauben der Schraube 2 erstellt, beispielsweise gebohrt werden. Bei dem in Figur 5 dargestellten Wandhaken 1 ist für das direkte Einschrauben in den Verankerungsgrund 26 ein einzelnes keilförmiges Spornelement 24 aus Stahl statt der beiden Längsrippen 13 unten mittig an der Drehsicherungseinrichtung 14 angeordnet. Bei Einschrauben dringt das Spornelement 24 in das durch die Schraube 2 selbst hergestellte Schraubenloch 23 und den Verankerungsgrund 26 ein und weitet das Schraubenloch 23 lokal, beziehungsweise es greift in die Wand des Schraubenlochs 23 formschlüssig ein. Das Spornelement 24 liegt abgestützt über den rohrförmigen, geschlitzten Teil der Drehsicherungseinrichtung 14 direkt am Schraubenschaft 5 an und stützt sich beim Einschrauben an diesem ab, wobei eine zweite Einführverjüngung 28 des keilförmigen Spornelements 24 dafür sorgt, dass das Spornelement beim Eindringen in den Verankerungsgrund 26 gegen den rohrförmigen geschlitzten Teil der Drehsicherungseinrichtung 14 und damit gegen den Schraubenschaft 5 gedrückt wird.

Bei allen Ausführungsbeispielen befindet sich die Drehsicherungseinrichtung 14 bezüglich des Schraubenschafts 5 auf einer gegenüberliegenden Seite wie das seitlich von der Längsachse 25 abstehende Hakenteil 10 des Hakenelements 4. Dadurch stützt die mit dem Hakenteil 10 verbundene Drehsicherungseinrichtung 14 das Hakenteil 10 gegen ein Schwenken um eine gedachte Radialachse des Schraubenschafts 5 weg vom Verankerungsgrund 26 ab. Dadurch ist das Hakenteil 10 stabil in seiner seitlich vom Schraubenschaft 5 abstehenden Lage gehalten.

Das Hakenelement 4 kann in einem Stück und/oder aus einem einzigen Werkstoff hergestellt sein. Beispielsweise kann das Hakenelement 4 vollständig aus Metall oder aus Kunststoff bestehen. In den in den Figuren 1 bis 3 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung besteht das Hakenelement 4 aus Metall und Kunststoff. Das Hakenelement 4 ist hier ein Kunststoff-Metall-Verbundteil mit einem Einlegeteil 15 aus Metall, im Ausführungsbeispiel aus Stahl, das mit einem Kunststoff umspritzt ist. Im Ausführungsbeispiel der Figur 5 ist das keilförmige Spornelement 24 einstückig mit dem Einlegeteil 15 verbunden. Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 ist das Einlegeteil 15 eben und befindet sich in einer Radialebene zur Schraubenschaftaufnahme 9 beziehungsweise zur Drehsicherungseinrichtung 14 und zum Schraubenschaft 5. Es weist einen Ringabschnitt 16 auf, der Teil des Rings 1 1 der Schraubenschaftaufnahme 9 ist, von dem radial eine Zunge 17 des Einlegeteils 15 absteht, die Teil des Hakenteils 10 ist. Das Einlegeteil 15 ist teilweise mit Kunststoff ummantelt und liegt teilweise frei. Der Ringabschnitt 16 des Einlegeteils 15 liegt weitgehend frei und ist nur auf einer der Drehsicherungseinrichtung 14 abgewandten Stirnseite ringförmig mit Kunststoff bedeckt. Im Bereich des Hakenteils 10 ist das Einlegeteil 15 auf drei Seiten von dem Kunststoff ummantelt und liegt nur auf einer der Drehsicherungseinrichtung 14 zugewandten Seite und an einem freien, der Drehsicherungseinrichtung 14 fernen Stirnende frei.

Wie in Figur 3 zu sehen, weist der Ringabschnitt 16 des Einlegeteils 15 innen eine Schneide 18 auf einer dem Hakenteil 10 und der Zunge 17 gegenüberliegenden Seite auf, die am Schraubenschaft 5 anliegt. Die Schneide 18 verbessert einen axialen Halt des Hakenelements 4 auf dem Schraubenschaft 5 und stützt das Hakenteil 10 des Hakenelements 4 über dessen Einlegeteil 15 gegen ein Schwenken um die gedachte Radialachse zum Schraubenschaft 5 weg von dem nicht dargestellten Verankerungsgrund ab.

Der teilweise von dem Metall des Einlegeteils 15 und teilweise von dem Kunststoff des Hakenelements 4 gebildete Ring 11 des Hakenelements 4 weist eine konische Senkung als Schraubenkopfaufnahme 19 auf, in der der Schraubenkopf 7 einliegt. Die Schraubenkopfaufnahme 19 ist komplementär zum Schraubenkopf 7, sie ist deswegen für den als Senkkopf ausgebildeten Schraubenkopf 7 des Ausführungsbeispiels konisch. Für einen beispielsweise zylindrischen Schraubenkopf wäre die Schraubenkopfaufnahme beispielsweise zylindrisch.

Auf einer der Drehsicherungseinrichtung 14 abgewandten Seite weist das Hakenelement 4 einen umlaufenden, nach innen stehenden, die Schraubenkopfaufnahme 19 umschließenden Rand, der den Schraubenkopf 7 übergreift, als Axialsicherung 20 auf. Die Axialsicherung 20 hält das Hakenelement 4 bei einem Ausschrauben der Schraube 2 aus dem Schraubenloch 23 axial auf dem Schraubenschaft 5, so dass sich das Hakenelement 4 mit der Schraube 2 mitbewegt und die Drehsicherungseinrichtung 14 aus dem Spreizdübel 3 herausgezogen wird.

Die axiale Länge des Hakenelements 4 parallel zur Längsachse der Schraube 2 gemessen entspricht etwa dem 1 ,8-fachen des Außendurchmessers des Schraubenkopfs 7. Die axiale Länge der Drehsicherungseinrichtung 14 ist um mehr als das 2-fache größer als der Durchmesser der Durchführöffnung 27 der Schraubenschaftaufnahme 9, in die die Schraube 2 in Richtung der Längsachse 25 einführbar ist. Diese Ausgestaltung gewährleistet eine flächige Anlage der Drehsicherungseinrichtung 14 am Schraubenschaft 5, was einem Kippen des Hakenelements 4 um eine zur Längsachse 25 orthogonalen und bei einer horizontalen Längsachse 25 ebenfalls horizontal verlaufenden Radialachse entgegenwirkt.

Bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Hakenelement 4 ebenfalls ein Kunststoff-Metall-Verbundteil. Allerdings weist das aus Metall, insbesondere aus Stahl bestehende Einlegeteil 15 des Hakenelements 4 einen rechtwinklig zum Ringabschnitt 16 abgewinkelten Finger auf einer der Zunge 17 gegenüberliegenden Seite des Ringabschnitts 16 auf, die die Drehsicherungseinrichtung 14 des Hakenelements 4 bildet. Die Drehsicherungseinrichtung 14 erstreckt sich auf einer dem Hakenteil 10 gegenüberliegenden Seite entlang des Schafts 5 der Schraube 2 und weist an ihrem dem Ringabschnitt 16 fernen Ende eine nach innen gerichtete Abwinklung, die in eine umlaufende Nut 21 im Schraubenschaft 5 greift, als zweite Axialsicherung 22 auf. Bei einem Ausschrauben der Schraube 2 aus dem in Figur 4 nicht gezeichneten Schraubenloch hält die zweite Axialsicherung 22 das Hakenelement 4 axial am Schraubenschaft 5, so dass die Drehsicherungseinrichtung 14 aus dem Schraubenloch herausgezogen wird.

Beim Einschrauben der Schraube 2 in ein Schraubenloch 23 gelangt der abgewinkelte Finger des Einlegeteils 15 des Hakenelements 4, der die Drehsicherungseinrichtung 14 bildet, in das Schraubenloch 23 und hält das Hakenelement 4 drehfest.

Der die Drehsicherungseinrichtung 14 bildende Finger liegt auf einer Seite, die dem seitlich abstehenden Hakenteil 10 gegenüber liegt, am Schraubenschaft 5 an und stützt das Hakenteil 10 gegen Kippen um eine gedachte Radialachse zum Schraubenschaft 5 weg von eine Verankerungsgrund ab.

Im Unterschied zu Figuren 1 bis 3 ist die Drehsicherungseinrichtung 14 des Hakenelements 4 in Figur 4 als geschlossenes Rohr ausgeführt.

Im Übrigen ist der in Figur 4 dargestellte, erfindungsgemäße Wandhaken 1 gleich ausgebildet und funktioniert in gleicher Weise wie die in den Figuren 1 bis 3 und 5 dargestellten Wandhaken 1. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden ergänzend die Erläuterungen zu Figuren 1 bis 3 und 5 in Bezug genommen. Es sind ausdrücklich grundsätzlich Kombinationen von Merkmalen der beiden Ausführungsbeispiele möglich.

Bezuqszeichenliste

Wandhaken und Hakenelement

1 Wandhaken

2 Schraube

3 Spreizdübel

4 Hakenelement

5 Schraubenschaft

6 Gewinde

7 Schraubenkopf

8 Einführtrichter

9 Schraubenschaftaufnahme

10 Hakenteil

11 Ring

12 erste Einführverjüngung

13 Längsrippe

14 Drehsicherungseinrichtung

15 Einlegeteil

16 Ringabschnitt

17 Zunge

18 Schneide

19 Schraubenkopfaufnahme

20 Axialsicherung

21 Nut

22 zweite Axialsicherung

23 Schraubenloch

24 Spornelement

25 Längsachse

26 Verankerungsgrund

27 Durchführöffnung

28 zweite Einführverjüngung