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Patentansprüche:
1. Waschvorrichtung, insbesondere für Genitalien, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (10) ein Waschbecken (12) mit wenigstens einer Ausnehmung (11) an einer Seite des Waschbeckens (12) umfasst. 2. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in ihrer Form und / oder ihrem Ausmaß veränderlich ist.
3. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung
(11) in ihrer Form und / oder ihrem Ausmaß an die menschliche Hüfte oder für Oberschenkel o- der das Gesäß angepasst oder anpassbar ist. 4. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in der Draufsicht auf das Waschbecken (12) bezogen auf die umfängliche Form des Waschbeckens (12) angeordnet ist.
5. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschbecken (12) ohne Ausnehmung (11) eine in der Draufsicht im Wesentlichen run- de oder ovale oder vier- oder mehrseitige Umfangsform aufweist.
6. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) an dem Waschbecken (12) in der Draufsicht auf das Waschbecken
(12) gegenüberliegend zu der Seite eines Wasseraustritts angeordnet ist.
7. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in der Draufsicht auf das Waschbecken (12) gegenüber einer Wandseite des Waschbeckens (12) angeordnet ist.
8. Wasch Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in der Draufsicht auf das Waschbecken (12) im Wesentlichen U- förmig ist oder kurvenförmig verlaufend ist. 9. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in der Draufsicht auf das Waschbecken (12) die Weite der Ausnehmung (11) der Breite des menschlichen Oberschenkels oder der menschlichen Hüfte entspricht. Liermann-CasteU Pö2493WO
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10. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) in der Draufsicht auf das Waschbecken (12) einen Vorsprung (21) zur Genitalablage aufweist oder dass zwischen zwei Ausnehmungen (11) ein Vorsprung (21) zur Genitalablage vorgesehen ist. 11. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschbecken (12) höhenverstellbar ist.
12. Waschvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschbecken (12) eine Aufnahme (24) für ein Tuch (23) aufweist.
13. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (24) einen Tentakelhaftverschluss umfasst.
14. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Tuch (23) ein hautfreundlich desinfiziertes Hygienetuch ist.
15. Waschvorrichtung (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Waschbecken (12) eine Beleuchtung vorgesehen ist. 16. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtquelle unter einer lichtdurchlässigen Abdeckung angeordnet ist.
17. Waschvorrichtung (10), insbesondere für Genitalien und insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (10) wenigstens zwei Wasserhähne (16) umfasst. 18. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserhähne (16) Ausleger (18) mit unterschiedlichen Längen aufweisen.
19. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wasserhahn (16) schwenkbar angeordnet ist.
20. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserhähne (16) an einem Fuß (17) angeordnet sind.
21. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wasserhahn (16) einen in seiner Länge veränderlichen Ausleger (18) aufweist. Liermann-Castell P02493WO
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22. Waschvorrichtung (10) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der längenveränderliche Ausleger (18) eine Rastung aufweist.
23. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserhähne (16) in Einbaulage im Wesentlichen übereinander angeordnet sind. 24. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren für die Betätigung der Wasserhähne (16) vorgesehen sind.
25. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wasserhahn (16) einen beweglichen Brausenkopf (19) aufweist.
26. Waschvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass ein Waschbecken (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 vorgesehen ist.
27. Waschvorrichtung (10), insbesondere für Genitalien, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (10) ein Waschbecken mit wenigstens einem Haltegriff umfasst. |
Waschvorrichtung
[01] Die Erfindung betrifft eine Wasch Vorrichtung zur Reinigung des Körpers oder zumindest Teilen des Körpers, insbesondere auch für die Genitalreinigung.
[02] Waschvorrichtungen zur Körperreinigung sind in verschiedenen Ausführungen allgemein bekannt. Eine sehr einfache und die am weitesten verbreitete Waschvorrichtung umfasst als Auffang- und Sammelvorrichtung ein Waschbecken und für den Wasseraustritt einen Wasserhahn. Diese Grundstruktur einer Waschvorrichtung wird herkömmlich zum Waschen und Reinigen von Händen verwendet, mitunter auch für Genitalien.
[03] Zum Zwecke der Reinigung von Genitalien sowie des Gesäßbereichs sind sogenannte Bidets bekannt. Ein Bidet umfasst, ähnlich wie die zuvor beschriebene Handwaschvorrichtung, als Auffang- und Sammel- vorrichtung ein Waschbecken und für den Wasseraustritt einen Wasserhahn. Im Unterschied zum Handwaschbecken ist das Bidet tiefer an einer Aufhängung angeordnet, meist an einer Wand. Während das Handwaschbecken üblicherweise hüfthoch angeordnet ist, wird das Waschbecken des Bidets etwa unter Kniehohe plaziert. [04] Auch die Formen der jeweiligen Waschbecken unterscheiden sich voneinander, während nämlich das Waschbecken der Handwaschvorrichtung eher breiter ist als tief, ist das Waschbecken des Bidets umgekehrtermaßen eher tiefer als breit ausgeführt.
[05] Die sich daraus ergebenden Nachteile finden sich darin, dass jede besondere Verwendung eine andere der unterschiedlichen herkömmlichen Waschvorrichtungen erfordert. Dies ist raumfordernd und kosten- aufwändig.
[06] Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Waschbecken bereitzustellen, welches möglichst vielfältig zum Waschen und Reinigen unterschiedlicher Partien des Körpers verwendbar ist.
[07] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Waschvorrichtung mit den Merkmalen des unab- hängigen Patentanspruchs 1 bzw. durch eine Waschvorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 17 gelöst.
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[08] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung zeichnet sich diese dadurch aus, dass die Waschvorrichtung ein Waschbecken mit wenigstens einer Ausnehmung an einer Seite des Waschbeckens umfasst.
[09] Eine Ausnehmung an einer Seite des Waschbeckens im Sinne der Erfindung ist bezogen auf eine mehr oder weniger regelmäßige äußere Form des Waschbeckens. Die meisten Waschbecken weisen eine dreidimensionale muschelförmige Außenform auf. Dabei ist in der Draufsicht eine zumeist im Wesentlichen ovale oder halbovale oder eine im Wesentlichen rechteckige äußere Grundform zu erkennen. Diese äußere Grundform weist in der Draufsicht häufig gerade Seitenkanten oder auch Wölbungen nach außen auf, die die Grundform bestimmen und definieren. Eine Ausnehmung bezogen auf diese Grundform ist eine Unterbrechung der äußeren Grundform an wenigstens einer Seitenkante und eine Wölbung oder ein sonstwie gestalteter Einzug nach innen, also konkav, und beispielsweise zur Mitte der Grundform.
[1O]Im Sinne der Erfindung kann die Waschvorrichtung frei stehen oder mit wenigstens einer Seite wand- seitig angeordnet, vorzugsweise befestigt sein. Zur wandseitigen Anordnung oder Befestigung kann das Waschbecken in der Grundform aus der Draufsicht an die Gegebenheiten einer flachen oder gewinkelten oder sonstwie gestalteten Wand an einer oder mehreren Seiten angepasst sein. Die Wandseite oder Wand- Seiten sind nicht dafür vorgesehen, die Seite der Ausnehmung zu bilden.
[H]In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung kann die Ausnehmung in ihrer Form und / oder in ihrem Ausmaß veränderlich sein. Die Veränderung kann bis hin zu allen drei Raumrichtungen erfolgen. Ferner kann auch die Form, beispielsweise eine Biegung, der Ausnehmung verändert werden. Dies kann elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgen. Dazu können beispielsweise feste oder formveränderli- che Baugruppen in dem Waschbecken vorgesehen sein, die beispielsweise bei Kontakt nachgeben und sich zerstörungsfrei und bevorzugt reversibel anpassen oder manuell oder automatisch angepasst werden.
[12] Vorzugsweise ist die Ausnehmung in ihrer Form und / oder ihrem Ausmaß an die menschliche Hüfte oder Oberschenkel oder das Gesäß anpassbar oder angepasst. Sofern es um eine nicht-veränderliche Form der Ausnehmung handelt, kann diese im Wesentlichen der durchschnittlichen Größen für diese Körperpar- tien des Menschen entsprechen oder an die jeweilige Zielgruppe angepasst sein. Beispielsweise können für Frauen und Männer unterschiedliche Aussparungen vorgesehen sein.
[13] Vorzugsweise bezieht sich die Ausnehmung auf die äußere umfängliche Form des Waschbeckens in der Draufsicht. Durch die Ausnehmung ist die äußere umfängliche Form, also die Grundform des Waschbeckens, verändert und die Grundfläche somit verringert.
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[14] Zweckmäßigerweise ist das Waschbecken in seiner Umfangsform in der Draufsicht, also in Bezug auf die Grundform, ohne Berücksichtigung der Ausnehmung, im Wesentlichen rund oder kreissegmentförmig, oval oder teilweise oval, beispielsweise halboval, oder vier- oder mehreckig, beispielsweise im Wesentlichen rechteckig, ausgestaltet. [15] Bevorzugt ist die Grundform in der Draufsicht auf das Waschbecken bezogen auf die Seite der Ausnehmung breiter als tief ausgestaltet.
[16] Besonders bevorzugt ist die Ausnehmung an dem Waschbecken in der Draufsicht gegenüberliegend zu der Seite eines Wasseraustritts angeordnet. Der Wasseraustritt kann dabei aus einer Armatur erfolgen, wobei die Armatur an dem Waschbecken oder oberhalb des Waschbeckens befestigt sein kann. Alternativ können auch mehrere Armaturen vorgesehen sein. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist das Waschbecken wenigstens eine Aufnahme für eine oder mehrere Armaturen auf.
[17] Alternativ oder zusätzlich kann die Ausnehmung an dem Waschbecken in der Draufsicht gegenüber einer Wandseite des Waschbeckens angeordnet sein. üblicherweise tritt eine Person an ein wandseitig montiertes Waschbecken von der gegenüberliegenden Seite aus heran, um nach beiden Seiten rechts und links möglichst viel Bewegungsfreiheit für die Reinigungsvorgänge zu erhalten. Es kann darüber hinaus auch auf jeder anderen der freien Seiten, d.h. nicht der Wandseite, eine zusätzliche Ausnehmung vorgesehen sein, um weitere Möglichkeiten in der Bewegungsfreiheit zu bieten.
[18] Es ist bevorzugt, wenn die Ausnehmung in der Draufsicht auf das Waschbecken im Wesentlichen kurvenförmig verläuft. Da die menschliche Anatomie in der Körpermitte oder an den Beinen im Wesentli- chen kurvenförmige Umfangspartien aufweist, kann die Ausnehmung an diese Bereiche angepasst ebenfalls im Wesentlichen kurvenförmig verlaufen. Alternativ kann bevorzugt sein, dass die Ausnehmung in der Draufsicht auf das Waschbecken im Wesentlichen U-förmig ist. Somit kann die Person mit dem zu reinigenden Körperbereich näher an die Mitte des Waschbeckens und näher an eine Armatur heran gelangen. [19] Noch bevorzugter entspricht die Ausnehmung in der Draufsicht auf das Waschbecken hinsichtlich der Weite der Ausnehmung der Breite der menschlichen Hüfte. Dazu kann von einem Durchschnittswert ausgegangen werden, oder die Weite an eine bestimmte Personengruppe angepasst sein oder die Weite an oberen Durchschnittswerten orientiert werden, damit eine möglichst große Anzahl an Personen die Waschvorrichtung nutzen kann. Zweckmäßig ist es, dass die Person einerseits gut in die Ausnehmung hinein passen kann und andererseits die Ausnehmung so gut wie möglich ausfüllen sollte, damit zwischen
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der Person und dem Rand der Ausnehmung möglichst wenig Freiraum entsteht, wo hindurch Waschwasser entweichen und nicht mehr durch das Waschbecken abgeführt werden kann.
[20] Somit gelangt die Person gänzlich näher an die Armatur heran bei gleichzeitiger großzügiger Abmessung des Waschbeckens. Es werden die Vorteile eines großen Waschbeckens hinsichtlich der guten Auf- fangeigenschaften und die eines kleinen Waschbeckens im Hinblick auf die Nähe des Körpers der Person zur Armatur vereint.
[21] Alternativ kann auch die Ausnehmung in der Draufsicht auf das Waschbecken hinsichtlich der Weite der Ausnehmung der Breite des menschlichen Oberschenkels entsprechen. In diesem Fall können zwei Ausnehmungen nebeneinander für die beiden Oberschenkel vorgesehen sein. Dadurch kann die Kanten- führung der Ausnehmung über eine große Anzahl an Personen noch präziser erfolgen, damit zwischen der Person und dem Rand der Ausnehmung möglichst wenig Freiraum entsteht, wo hindurch Waschwasser entweichen und nicht mehr durch das Waschbecken abgeführt werden kann. Auch hierdurch gelangt die Person gänzlich näher an die Armatur heran bei gleichzeitiger großzügiger Abmessung des Waschbeckens. [22] Insbesondere ein männlicher Benutzer kann bei geeigneter Gestaltung den beabsichtigten Waschvorgang erheblich besser durchführen als bei herkömmlichen Vorrichtungen. So ist insbesondere denkbar, dass er sein Genital unmittelbar unter von der Armatur fließendem Wasser waschen kann. Auch wenn dies rein räumlich nicht möglich ist, ist aber der Weg verkürzt, über den der Benutzer das Wasser mit einer aus seinen Händen gefalteten Schaufel transportieren muss, sodass er nur wenig Wasser auf dem Transport- weg von der Armatur zu seinem Genital verliert.
[23] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmung in der Draufsicht auf das Waschbecken einen Vorsprung zur Genitalablage aufweist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass zwischen zwei Ausnehmungen ein Vorsprung zur Genitalablage vorgesehen ist. Dies kann beispielsweise im Fall von zwei U-förmigen Ausnehmungen für Oberschenkel der Fall sein. Der Vorsprung wird bereits im Zwischenraum zwischen den beiden benachbarten Ausnehmungen gebildet. Gleich in welcher Ausführung, also mit einer oder mehreren Ausnehmungen, sollten die Ausnehmungen in ihrer Abmessung an den Körpermaßen von Männern nahe unterhalb des Genitalbereichs angepasst sein.
[24] In einer Weiterbildung kann der Vorsprang zur Genitalablage auf seiner Oberfläche an die Form des jeweils dort abzulegenden Körperbereichs angepasst sein. Beispielsweise kann eine Mulde vorgesehen sein. Zusätzlich kann von der Mulde aus eine Ableitung in Richtung zum Abfluss des Waschbeckens von
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der Mulde aus erfolgen, denn Waschwasser kann von dem Körperteil auf den Ablagevorsprung übertreten und muss von dort zielgerichtet abgeführt werden.
[25] Ein besonderer Vorteil kann darin liegen, wenn das Waschbecken und / oder die gesamte Waschvorrichtung höhenverstellbar angeordnet ist. Die Höhenverstellung kann stufenweise manuell oder elektrisch unterstützt erfolgen.
[26] In einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Höhe des Waschbeckens automatisch an die Höhe des Genitalbereichs der Person angepasst wird. Dies kann beispielsweise mit Hilfe von Sensoren und einer die Sensoren und einem Antrieb verbindenden Steuerung erfolgen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Person aufrecht stehen kann und die Höhe des Waschbeckens an diese Haltung angepasst wird. [27] Bevorzugt sollte die Höhenverstellung nach unten so weit erfolgen können, dass die Waschvorrichtung zusätzlich auch als Bidet, also als eine Vorrichtung zum Daraufsetzen oder Hineinsetzen, verwendet werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Armatur der Waschvorrichtung zusammen mit dem Waschbecken höhenverstellbar ausgebildet ist.
[28] Zweckmäßig ist - insbesondere bei einer höhenverstellbaren Waschvorrichtung - wenigstens eine Aufnahme für ein Tuch an dem Waschbecken. Somit ist ein vorzugsweise zur Reinigung bestimmtes Tuch stets in Griffweite der Person.
[29] Besonders zweckmäßig ist das Tuch als Hygienetuch, vorzugsweise als ein desinfiziertes, und besonders bevorzugt als ein hautfreundlich desinfiziertes Hygienetuch ausgebildet. Insbesondere zur Genitalreinigung sollte ein Hygienetuch in Griffweite liegen. Zudem kann das Tuch über sanft wirkende Pflegestoffe und Reinigungsmittel in dem Tuch für die empfindlichen Körperbereiche verfügen. Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Tuch zur einmaligen Verwendung vorgesehen ist.
[30] Es ist von besonderem Vorteil, wenn die Aufnahme am Waschbecken einen Tentakelhaftverschluss umfasst. Das entsprechende Gegenstück ist an dem Tuch vorgesehen. Somit ist das Tuch stets griffbereit und in Griffweite und kann zudem von dem Waschbecken zur Reinigung entfernt und ohne Umstände wieder befestigt werden, ohne dass es nach Verwendung woanders hin entsorgt werden muss.
[31] Zweckmäßig ist es, wenn die Tentakelseite des Tentakelhaftverschlusses an der Aufnahme an dem Waschbecken vorgesehen ist und die weichere Schlaufenseite an dem Tuch. Somit wird ein unschön kratzender Bereich des Tuchs durch den Tentakelbereich des Verschlusses vermieden.
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[32] Femer kann in dem Waschbecken eine Beleuchtung vorgesehen sein. Eine Beleuchtung unmittelbar in oder an dem Waschbecken ermöglicht eine bessere Ausleuchtung. Auch kann eine direkte Ausleuchtung erfolgen, ohne dass Licht weithin in den Raum ausgestreut wird. Zudem kann ein stimmungsvoll gedämpftes Licht die Situation insbesondere zur Genitalreinigung emittiert werden, ohne aufdringlich zu wirken.
[33] Dazu kann eine Lichtquelle direkt an dem Waschbecken angeordnet sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine Lichtquelle in dem Waschbecken eingelassen sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine Lichtquelle unter einer Abdeckung, insbesondere unter einer lichtdurchlässigen Abdeckung, angeordnet sein. Dazu kann die Lichtquelle beispielsweise in dem inneren Auffangbereich des Waschbeckens und / oder auf dem Waschbecken und / oder an der Außen- bzw. Unterseite des Waschbeckens angeordnet sein. Eine Lichtquelle mit Abdeckung ermöglicht auch eine Anordnung der Beleuchtung in dem Auffangbereich des Waschbeckens, da die Lichtquelle durch die Abdeckung wasserdicht oder zumindest wasserabweisend abgedeckt wird. Die Abdeckung kann dazu aus Glas oder einem Kunststoff bestehen. Ferner kann die Abdeckung klar durchsichtig, gefärbt und / oder milchig undurchsichtig sein. [34] Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Waschvorrichtung wenigstens zwei Wasserhähne umfasst.
[35] Dabei können die Wasserhähne in zwei oder mehreren Armaturen ausgeführt sein oder wenigstens zwei Wasserhähne in einer Armatur zusammengefügt sein.
[36] Wenn zwei Wasserhähne vorhanden sind, ist es bevorzugt, wenn diese eine übereinstimmende Regel- barkeit hinsichtlich der Wassertemperatur haben. Es ist also nicht ein Waschbecken mit einem Heißwasse- rauslass und einem hinsichtlich der Armatur identisch aussehenden, benachbart angebrachten Kaltwasse- rauslass gemeint, wie diese insbesondere in Großbritannien oft vorkommen.
[37] Vorzugsweise weisen wenigstens zwei Wasserhähne eine unterschiedliche Form auf.
[38] Vorteilhaft ist es zudem, wenn wenigstens zwei Wasserhähne unterschiedliche Funktionen aufweisen. Beispielsweise kann ein Wasserhahn für das Waschen von Händen in einer üblichen Form und Funktion dazu ausgestaltet sein. Ein zweiter Wasserhahn kann eine weitere Funktion übernehmen, nämlich beispielsweise für die Genitalreinigung angepasst sein. Besonders bevorzugt weist die Waschvorrichtung genau zwei Wasserhähne auf.
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[39] Vorteilhaft kann auch sein, wenn die Wasserhähne jeweils einen Ausleger mit zueinander unterschiedlichen Längen der Ausleger aufweisen. Beispielsweise kann ein erster Wasserhahn zum Waschen der Hände bestimmt sein und einen kurzen Ausleger aufweisen, während ein zweiter Wasserhahn zur Genitalreinigung bestimmt ist und einen entsprechend längeren Ausleger aufweist. [40] Die Länge des Auslegers vom Wasserhahn für die Genitalreinigung kann derart ausgebildet sein, dass der Wasserstrahl bis kurz vor oder bis zu einem Rand eines Waschbeckens der Waschvorrichtung reicht, gegen den die Person mit dem Genitalbereich oder einer angrenzenden Körperpartie lehnt. Der Ausleger des Wasserhahns ist der Arm, der eine Brause oder einen Brausenkopf des Wasserhahns von einem Fuß oder einer Befestigungsbasis der Armatur beabstandet hält. [41]Besonders vorteilhaft ist wenigstens ein Ausleger und / oder ein Wasserhahn schwenkbar angeordnet. Dadurch kann ein großer Bereich eines darunter angebrachten Waschbeckens mit Wasser direkt versorgt werden. Schwenkbar kann insbesondere einerseits im Sinne einer im Wesentlichen vertikalen Bewegung des Auslegers, andererseits im Sinne einer im Wesentlichen horizontalen Bewegung des Auslegers sein.
[42] Bevorzugt ist der Ausleger in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene schwenkbar angeordnet. [43] Vorzugsweise sind zwei Wasserhähne schwenkbar, besonders bevorzugt in im Wesentlichen der gleichen Ebene, und noch bevorzugter in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene schwenkbar angeordnet.
[44] Noch vorteilhafter sind wenigstens zwei Ausleger der Wasserhähne an einem Fuß angeordnet. Dabei können die Ausleger der Wasserhähne in Einbaulage übereinander oder nebeneinander angeordnet sein. Es ist auch eine integrierte Bauweise der Ausleger mit unterschiedlichen Längen möglich.
[45] Vorzugsweise sind die Ausleger in Einbaulage übereinander angeordnet. Dies ist von besonderem Vorteil, wenn wenigstens einer oder gar mehrere der Ausleger schwenkbar, vorzugsweise in Einbaulage im Wesentlichen horizontal verschwenkbar angeordnet ist/sind.
[46] Dabei kann wenigstens einer der an einem Fuß angeordneten Wasserhähne einen längenveränderli- chen Ausleger aufweisen. Beispielsweise kann der Ausleger teleskopartig in einer Richtung aus- bzw. einfahrbar sein, oder es kann auch ein beweglicher Schlauch aus dem Arm herausfahrbar sein, der eine weitere Flexibilität bietet.
[47] In Bezug auf einen teleskopartig längenveränderlichen Ausleger kann dieser vorzugsweise eine Rastung für die Längenveränderung aufweisen. Dazu kann eine Rastung mit nur einer Raste an einem der
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beiden oder zwei Rasten an beiden Endstellungen des Ausfahrweges des Auslegers vorgesehen sein. Es kann aber auch zur leichteren Bedienung eine feinere Rastung mit vielen Raststufen zwischen den Endstellungen des Ausfahrweges vorgesehen sein.
[48] Gleich in welcher Ausgestaltung, ob schwenkbar und / oder mit längenveränderlichem Ausleger, ob nur einer der Ausleger oder beide Ausleger eines oder mehrere dieser Merkmale aufweist, kann eine Anordnung der Wasserhähne an einem Fuß in einer in Einbaulage im Wesentlichen übereinander Vorteile für die Bewegungsmöglichkeiten der Wasserhähne und die einfachere und besser Abdeckung der Bewässerungsmöglichkeiten des darunter befindlichen Waschbeckens aufweisen.
[49] Für die Betätigung der Wässerhähne können Sensoren vorgesehen sein. Mit Hilfe der Sensoren kann eine Wasserabgabe der Hähne ein- und ausgeschaltet werden. Vorzugsweise wird mit Hilfe der Sensoren ermittelt, aus welchem der Wasserhähne Wasser zur Reinigung abgegeben werden soll. Lehnt beispielsweise eine Person direkt an dem Waschbecken, so kann der Wasserhahn mit dem längeren Ausleger betätigt werden, ist der Körper der Person weiter vom Waschbecken entfernt, so wird nur der kürzer Wasserhahn für das Waschen der Hände betätigt. [50] Auch ist die Betätigung des Ausfahrens eines längenveränderlichen Auslegers mit Hilfe der Sensoren möglich. Es kann darüber hinaus auch der Ausfahrweg, also die Länge des Auslegers, gesteuert werden.
[51] Schließlich ist auch eine Steuerung einer Schwenkarms eines Wasserhahns mit Hilfe der Sensoren möglich. Ziel dabei ist es, möglichst wenige Kontakte der Hände der Person mit der oder den Armaturen erforderlich werden zu lassen. [52] Auch bei herkömmlichem Ein- und Ausschalten des Wasserflusses über ein Wasserhahnventilrad sind bevorzugt die Wasserhähne separat steuerbar, besonders bevorzugt auch hinsichtlich der Wassertemperatur.
[53] Zur noch weiteren Flexibilität der Richtung der Wasserabgabe kann wenigstens ein Wasserhahn einen beweglichen Brausenkopf aufweisen. Dieser kann kugelförmig oder kegelförmig beweglich an einem Ende des Auslegers aufgehängt sein.
[54] Zu den Vorteilen, Wirkungen sowie der Funktionsweise der erfmdungsgemäßen Waschvorrichtung mit einem Waschbecken mit Aussparung wird auf die vorstehenden Ausführungen zur erfindungsgemäßen Waschvorrichtung mit wenigstens zwei Wasserhähnen - sowie auch umgekehrt - vollinhaltlich Bezug genommen und hiermit verwiesen. Jedes Merkmal, jede Funktionsweise und jede Wirkung der Waschvor-
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richtung mit einem Waschbecken mit Aussparung kann auch die erfindungsgeniäße Waschvorrichtung mit wenigstens zwei Wasserhähnen umfassen, und umgekehrt kann jede Waschvorrichtung mit wenigstens zwei Wasserhähnen einen oder mehrere Aspekte der vorstehenden Ausführungen zur erfindungsgemäßen Waschvorrichtung mit einem Waschbecken mit Aussparung umfassen. [55] In einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Waschvorrichtung ein Wachbecken mit wenigstens einem Haltegriff umfassen. Dazu kann das Waschbecken in wenigstens einem Bereich zum manuellen Ergreifen ausgeformt sein und / oder einen zusätzlich montierten Griff aufweisen.
[56] Der Haltegriff kann im Bereich einer oberen Kante des Waschbeckens und / oder an einer der Außenseiten montiert sein. Der Haltegriff soll der Person ermöglichen, sich beim Waschvorgang festzuhalten und insbesondere sich an das Waschbecken heran zu ziehen.
[57] Vorteilhafterweise kann der Körper im Anlagebereich mit dem Waschbecken einen dichten Abschluss bilden, sodass möglichst wenig Wasser bei der Reinigung aus dem Waschbecken entweichen kann. Durch ein festeres Pressen von Körperbereichen gegen das Waschbecken kann der Anlagebereich auch vergrößert werden. [58] Es ist alternativ und kumulativ zum Vorgenannten von Vorteil, wenn an der Waschvorrichtung ein Luftaustritt mit einer diesen bedienenden Pumpe vorgesehen ist. So kann der gereinigte Körperteil mit strömender Luft, insbesondere mit Warmluft, sogleich getrocknet werden. Der Luftaustritt ist bevorzugt im Stirnbereich der Waschvorrichtung angeordnet.
[59] Auch ist es denkbar, dass ein solches Waschbecken in einem Krankenhaus oder einer Altenpflegeein- richtung eingesetzt wird. Dort kommen mit großer Regelmäßigkeit Personen an ein Waschbecken, die sich nur schwer oder gar nicht aus einem Rollstuhl erheben können.
[60] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von verschiedenen Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Waschvorrichtung mit einer Ausnehmung in einem Waschbecken in einem ersten Ausführungsbeispiel aus der
Draufsicht, Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfmdungsgemäßen Waschvorrichtung mit einer
Ausnehmung in einem Waschbecken in einem zweiten Ausführungsbeispiel aus der
Draufsicht,
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Fig. 3 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Waschvorrichtung mit zwei
Wasserhähnen in einem dritten Ausführungsbeispiel aus der Seitenansicht,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Waschvorrichtung mit zwei
Wasserhähnen in dem dritten Ausführungsbeispiel aus der Draufsicht, Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Tuchs in einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Tuchs in einem zweiten Ausfuhrungsbeispiel und
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Tuchs in einem dritten Ausführungsbeispiel.
[61] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel einer Waschvorrichtung 10 mit einer Ausnehmung 11 in einem Waschbecken 12 aus der Draufsicht. Das Waschbecken 12 ist mit einer Seite, nämlich der Rückwand 13, an einer Wand 14 befestigt.
[62] Die Ausnehmung 11 ist an einer Seite gegenüber der Rückwand 13 des Waschbeckens 12 bezogen auf eine regelmäßige äußere Form aus der Draufsicht, nämlich einer Dreiviertelovals, des Waschbeckens 12 vorgesehen. Ferner weist das Waschbecken 12 eine dreidimensionale muschelförmige Außenform auf, wobei sich das Waschbecken 12 in Einbaulage nach unten in einer Seitenansicht verjüngt (nicht darge- stellt). Dabei ist in der Draufsicht eine zumeist im Wesentlichen teil-ovale äußere Grundform des Waschbeckens 12 erkennbar.
[63] Die Ausnehmung 11 - bezogen auf diese Grundform - ist eine Unterbrechung der äußeren Grundform an einer Seitenkante. Die Ausnehmung ist - aus der Draufsicht - in Form eines halb-ovalen Einzugs nach innen, genauer zur Mitte der Grundform des Waschbeckens 12 ausgebildet. Die Grundform in der Draufsicht auf das Waschbecken 12 bezogen auf die Seite der Ausnehmung 11 breiter als tief ausgestaltet.
[64] Die Ausnehmung 11 ist in ihrer Form und / oder ihrem Ausmaß an die menschliche Hüfte oder das Gesäß angepasst. Diese ist im Wesentlichen der durchschnittlichen Größen für diese Körperpartien des Menschen entsprechend oder an die jeweilige Zielgruppe angepasst. Hierzu kann in der Herstellung beispielsweise nach Erdteilen oder Ländern unterschieden werden, wenn sich statistisch dort unterschiedliche Größen erwarten lassen.
[65] Die Ausnehmung 11 verläuft in der Draufsicht auf das Waschbecken 12 im Wesentlichen kurvenförmig. Da die menschliche Anatomie in der Körpermitte im Wesentlichen kurvenförmige Umfangspartien aufweist, ist die Ausnehmung 11 an diese Bereiche angepasst ebenfalls im Wesentlichen kurvenförmig verlaufend. Somit kann die Person mit dem zu reinigenden Körperbereich näher an die Mitte des Wasch- beckens 12 und näher an eine im Bereich der Seite der Rückwand 13 des Waschbeckens 12 montierte Armatur heran gelangen.
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[66] Insbesondere entspricht die Ausnehmung 11 in der Draufsicht auf das Waschbecken 12 hinsichtlich der Weite der Ausnehmung der Breite der menschlichen Hüfte. Dazu kann von einem Durchschnittswert ausgegangen werden, oder die Weite an eine bestimmte Personengruppe angepasst sein oder die Weite an oberen Durchschnittswerten orientiert werden, damit eine möglichst große Vielzahl an Personen die Waschvorrichtung nutzen kann.
[67] So kann die Ausnehmung beispielsweise eine Weite von etwa 30 cm bis 50 cm haben, und eine Tiefe von beispielsweise mindestens etwa 5 cm, bevorzugt von etwa 10 cm bis 40 cm. Die Weite sei gemessen parallel zur Wand, die Tiefe hinsichtlich einer gedachten regelmäßigen Fortführung oder hinsichtlich der übergänge vom herkömmlichen, konvexen Verlauf zum konkaven Verlauf. [68] Die präzise Ausformung der Aussparung 11 dient dazu, dass die Person einerseits gut in die Ausnehmung 11 hinein passen kann und andererseits die Ausnehmung 11 so gut wie möglich ausfüllen sollte, damit zwischen der Person und dem Rand der Ausnehmung 11 möglichst wenig Freiraum entsteht, wo hindurch Waschwasser entweichen und nicht mehr durch das Waschbecken 12 abgeführt werden kann. Somit gelangt die Person gänzlich näher an die Armatur heran, und das bei gleichzeitiger großzügiger Abmessung des Waschbeckens 12.
[69] Ferner ist die Ausnehmung 11 an dem Waschbecken 12 in der Draufsicht gegenüberliegend zu der Seite mit einer Armatur 15 angeordnet. Die Armatur 15 verfügt über zwei Wasserhähne 16 und ist an dem Waschbecken 12 befestigt. Jeder Wasserhahn 16 ist an einem als Basiskörper ausgestalteten Fuß 17 befestigt. Von dem Fuß 17 aus erstrecken sich radial zwei unterschiedlich lange und in einer horizontalen Ebe- ne verschwenkbare Ausleger 18 an deren anderen Enden jeweils ein kegelförmig schwenkbeweglicher Brausenkopf 19 befestigt ist.
[70] An der tiefsten Stelle in dem Waschbecken 12 ist ein Abfluss 20 angeordnet.
[71] Figur 2 zeigt ebenfalls eine erfindungsgemäße Waschvorrichtung 10 mit einer Ausnehmung 11 in einem Waschbecken 12 in einem zweiten Ausführungsbeispiel. Wesentliche Merkmale sind im zweiten Ausführungsbeispiel ähnlich zum ersten Ausführungsbeispiel vorhanden.
[72] Allerdings ist das Waschbecken 12 in Bezug auf die Draufsicht im Wesentlichen rechteckig mit zwei Ausnehmungen I Ia, I Ib gegenüber der Rückwandseite 13 ausgeführt. Die Ausnehmungen I Ia, IIb entsprechen in der Draufsicht auf das Waschbecken 12 hinsichtlich der Weite jeder Ausnehmung 1 la/b der Breite des menschlichen Oberschenkels. Daher sind in diesem Fall zwei Ausnehmungen IIa, IIb neben- einander für die beiden Oberschenkel vorgesehen. Dadurch kann die Kantenführung der Ausnehmung
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lla/b über eine große Anzahl an Personen noch präziser erfolgen, damit zwischen der Person und dem Rand der Ausnehmung lla/b möglichst wenig Freiraum entsteht, wo hindurch Waschwasser entweichen und nicht mehr durch das Waschbecken 12 abgeführt werden kann. Auch hierdurch gelangt die Person gänzlich näher an die Armatur 15 heran bei gleichzeitiger großzügiger Abmessung des Waschbeckens 12. [73] Ferner weisen die Ausnehmungen I Ia, 1 Ib in der Draufsicht auf das Waschbecken 12 zwischen sich einen Vorsprung 21 zur Genitalablage auf. Der Vorsprung 21 wird bereits im Zwischenraum zwischen den beiden benachbarten Ausnehmungen IIa, 1 Ib gebildet. Gleich in welcher Ausführung, also mit einer oder mehreren Ausnehmungen 11 , sind die Ausnehmungen 1 la/b in ihrer Abmessung an den Körpermaßen von Männern nahe unterhalb des Genitalbereichs angepasst. [74] Der Vorsprung 21 ist zur Genitalablage auf seiner Oberfläche an die Form des jeweils dort abzulegenden Körperbereichs angepasst. Genauer ist dazu eine Mulde in dem Vorsprung 21 vorgesehen. Es kann von der Mulde aus eine Ableitung 22 in Richtung zum Abfluss 20 des Waschbeckens 12 von der Mulde aus erfolgen, denn Waschwasser wird von dem Körperteil auf den Ablagevorsprung 21 übertreten und muss von dort zielgerichtet abgeführt werden. [75] Wenngleich es nicht in Figur 1 oder Figur 2 dargestellt ist, so sind die Waschbecken 12 höhenverstellbar an der Wand 14 angeordnet. Die Höhenverstellung kann stufenweise manuell erfolgen.
[76] Ferner kann die Höhenverstellung nach unten so weit erfolgen, dass die Waschvorrichtung 1 zusätzlich auch als Bidet, also als eine Vorrichtung zum Daraufsetzen oder Hineinsetzen verwendet werden kann. Dabei wird die Armatur 15 der Waschvorrichtung 1 zusammen mit dem Waschbecken 12 angeho- ben bzw. abgesenkt.
[77] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine erfindungsgemäße Waschvorrichtung 10 mit zwei Wasserhähnen 16a, 16b, die in einer Armatur 15 zusammengefügt sind, wobei die Figur 3 eine Seitenansicht und die Figur 4 eine Draufsicht liefert. Die Armatur 15 ist mit ihrem Fuß 17 auf dem oberen Rand eines Waschbeckens 12 befestigt. [78]Beide Wasserhähne 16a, 16b weisen unterschiedliche Formen und auch unterschiedliche Funktionen auf. Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Wasserhähne 16a, 16b durch die Länge ihrer Ausleger 18 a, 18b. Der Wasserhahn 16b mit dem kürzeren Ausleger 18b ist für das Waschen von Händen in einer üblichen Form und Funktion ausgestaltet. Der zweite Wasserhahn 16a mit dem längeren Ausleger 18a kann eine weitere Funktion übernehmen. Nämlich ist dieser für die Genitalreinigung angepasst. Die Länge des Auslegers 18a vom Wasserhahn 16a ist für die Genitalreinigung derart ausgebildet, dass der Wasser-
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strahl bis einem Rand eines Waschbeckens 12 der Waschvorrichtung 1 reicht, gegen den die Person mit dem Genitalbereich oder einer angrenzenden Körperpartie lehnt. Hierbei ist mit Ausleger 18 wiederum der Teil des Wasserhahns 16 bezeichnet, der einen Brausenkopf 19 des Wasserhahns 16 von einem Fuß 17 beabstandet hält. [79] Beide Ausleger 18a, 18b sind schwenkbar angeordnet. Dadurch kann ein großer einer darunter angebrachten Waschbeckens 12 mit Wasser direkt versorgt werden. Die Ausleger 18a, 18b sind schwenkbar ist im Sinne einer im Wesentlichen horizontalen Bewegung. Ferner sind beide Ausleger 18a, 18b in der gleichen im Wesentlichen horizontalen Ebene schwenkbar angeordnet. Dazu sind die beiden Ausleger 18a, 18b in Einbaulage übereinander angeordnet. [80]Der Wasserhahn 16a mit dem längeren Ausleger 18a weist zudem einen längenveränderlichen Ausleger 18a auf. Dazu ist der Ausleger 18a teleskopartig in einer Richtung aus- und einfahrbar. Auch ist eine Rastung für die Längenveränderung an dem Ausleger 18a vorgesehen. Zur leichteren Bedienung ist eine feinere Rastung mit vielen Raststufen zwischen den Endstellungen des Ausfahrweges vorgesehen.
[81] Zur noch weiteren Flexibilität der Richtung der Wasserabgabe weist jeder der beiden Wasserhähne 16a, 16b einen beweglichen Brausenkopf 19 auf. Diese sind jeweils kegelförmig beweglich an einem Ende jedes Auslegers 18a, 18b aufgehängt.
[82] Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen Tücher 23 in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen. An den Waschbecken 12 in den Figuren 1 und 2 sind an den äußeren Seiten Aufnahmen 24. Somit ist ein zur Reinigung bestimmtes Tuch 23 stets in Griffweite der Person. Das Tuch 23 ist als ein hautfreundlich des- infiziertes Hygienetuch ausgebildet. Ferner verfügt das Tuch 23 über sanft wirkende Pflegestoffe und Reinigungsmittel für die empfindlichen Körperbereiche. Es ist vorgesehen, dass das Tuch 23 zur einmaligen Verwendung geeignet ist.
[83] Die Aufnahme 24 am Waschbecken 12 umfasst einen Tentakelhaftverschluss. Das entsprechende Gegenstück ist an dem Tuch 23 vorgesehen. Somit ist das Tuch 23 stets griffbereit und in Griffweite und kann zudem von dem Waschbecken 12 zur Reinigung entfernt und ohne Umstände wieder befestigt werden, ohne dass es nach Verwendung woanders hin entsorgt werden muss. Die Tentakelseite des Tentakelhaftverschlusses ist an der Aufnahme 24 an dem Waschbecken 12 vorgesehen und die weichere Schlaufenseite an dem Tuch 23. Somit wird ein unschön kratzender Bereich des Tuchs 23 durch den Tentakelbereich des Verschlusses vermieden.
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[84] Figur 5 zeigt ein Tuch 23, bei dem der Haftstreifen an einer Seite auf eine der Oberflächen des Tuchs 23 aufgebracht ist.
[85] Figur 6 zeigt ein Tuch 23, bei dem der Haftstreifen mit einem Ende an einer Seite auf eine der Oberflächen des Tuchs 23 aufgebracht ist und sich der Haftstreifen von dem Tuch 23 aus entfernt erstreckt. [86] Figur 7 zeigt ein Tuch 23, ein Ende eines Fadens oder Bandes oder Streifens 25 mit dem Tuch 23 verbunden und das andere Ende mit einer kleinen Haftfläche verbunden ist.
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B ezugszeichenliste
10 Waschvorrichtung
11 Ausnehmung 12 Waschbecken
13 Rückwand
14 Wand
15 Armatur
16 Wasserhahn 17 Fuß
18 Ausleger
19 Brausenkopf
20 Abfluss
21 Vorsprung 22 Ableitung
23 Tuch
24 Aufnahme
25 Verbindung
