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Patent Searching and Data


Title:
WATCH OR CLOCK WITH ACOUSTIC INDICATION OF SECONDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/188921
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a watch or clock with acoustic indication of seconds, characterized in that the acoustic indication of time varies in sound, sound duration and/or interval, the acoustic indication of time being designed as an acoustic indication of seconds.

Inventors:
REHM, Walter (Fliegenstraße 12, München, 80337, DE)
Application Number:
EP2016/061476
Publication Date:
December 01, 2016
Filing Date:
May 20, 2016
Export Citation:
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Assignee:
REHM, Walter (Fliegenstraße 12, München, 80337, DE)
International Classes:
G04C21/34; G04B21/00; G04G13/00
Foreign References:
JPS5334563A1978-03-31
JPS58178280A1983-10-19
US4334280A1982-06-08
US5673238A1997-09-30
JP2001208878A2001-08-03
CH617565A1980-06-13
DE1673793A11970-12-23
Other References:
CLAUDIO LAZZINI: "Orologio a pendolo Morbier", 21 November 2012 (2012-11-21), pages 1, XP054976738, Retrieved from the Internet [retrieved on 20160826]
MILNE F A ET AL: "A CRYSTAL-CONTROLLED SPEAKING CLOCK", TECHNICAL JOURNAL,, vol. 7, no. 1, 1 June 1956 (1956-06-01), pages 19 - 29, XP001435704
Attorney, Agent or Firm:
VOSSIUS & PARTNER (Siebertstraße 3, München, 81675, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1 . Uhr mit akustischer Uhrzeitanzeige, dadurch gekennzeichnet, dass die

akustische Uhrzeitanzeige in Ton, Tonlänge und/oder Intervall variiert, wobei die akustische Uhrzeitanzeige als akustische Sekundenanzeige ausgebildet ist.

2. Uhr nach Anspruch 1 , wobei die akustische Uhrzeitanzeige eine beliebige vorab definierte oder beliebig definierbare Abfolge von wenigstens zwei von einander verschiedenen Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen aufweist, die mehrere, voneinander verschiedene Zeitsignale kodieren.

3. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Zeitsignal einer genauen Uhrzeit, vorzugsweise der aktuellen Uhrzeit, und/oder einer

Zeiteinheit, beispielsweise einem Zeitpunkt bzw. einem Zeitfenster,

beispielsweise von fünf Minuten, entspricht.

4. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige kontinuierlich erfolgt.

5. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die Anzeige der Uhrzeit fortlaufend wiederholt, vorzugsweise durch rhythmische Wiederholung einzelner Zeitsignale, umfassend Töne, Tonlängen und/oder Intervalle.

6. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei einzelne Zeitsignale nach einem kurzen Intervall aufeinander folgen, wobei das Intervall weniger als 59 Sekunden, bevorzugt zwischen 2 und 45 Sekunden, weiter bevorzugt zwischen 1 und 8 Sekunden beträgt.

7. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Ausgleichsintervall vorgesehen ist, um einzelne Uhrzeitanzeigen zu vorgegebenen Zeitpunkten, vorzugsweise zum Wechsel zweier unterschiedlicher Zeitanzeigen, akustisch voneinander abzugrenzen, wobei das Ausgleichsintervall vorzugsweise zum Ausgleich von verschiedenen Zeitdauern der einzelnen Uhrzeitsignale vorgesehen ist, wobei vorzugsweise 2 bis 6 Ausgleichsintervalle pro Stunden vorgesehen sind, das/die die sich von den weiteren, einzelne Zeitanzeigen beschreibende und/oder trennende Intervallen unterscheiden.

8. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige ein bis zwölf erste Töne und/oder Tonlängen und ein bis zwölf zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist, und/oder wobei die akustische Uhrzeitanzeige ein bis fünf dritte Töne und/oder Tonlängen aufweist, und/oder wobei die akustische Uhrzeitanzeige ein bis vier erste erste Töne und/oder Tonlängen und ein bis drei zweite erste Töne und/oder Tonlängen aufweist, und/oder wobei die akustische Uhrzeitanzeige ein bis vier erste zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist, und ein bis drei zweite zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist.

9. Verfahren zum Betrieb einer Uhr mit akustischer Uhrzeitanzeige nach einem der vorangehenden Ansprüche.

10. Computerprogrammprodukt, insbesondere zum Simulieren oder Betreiben einer Uhr oder Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend Anweisungen zum Bereitstellen der Merkmale oder Schritte nach einem der Voranstehenden Ansprüche.

Description:
Uhr mit akustischer Sekundenanzeige

Die Erfindung umfasst eine Uhr mit einer akustischen Anzeige der Uhrzeit.

Zunehmend sind Uhren im Gebrauch, deren Zeitanzeige in Funktion und Gestaltung vom Nutzer variiert werden kann. Insbesondere wird mit Hilfe sogenannter Apps oder mit sonstigen Softwareapplikationen auf Smartphones und Computern eine beliebig gestaltbare Zeitanzeige ermöglicht.

Insbesondere ist es im Stand der Technik bekannt, die Systemzeit einer

vorhandenen Uhr abzugreifen und das aus der mechanischen Zeitanzeige stammende Sekundengeräusch, das durch das Vorrücken des Zeigers verursacht wird, bei Uhren ohne mechanische Funktionen nachzubilden.

Im Internet finden sich zahlreiche entsprechende Programmierungsbeispiele: http://www.gf-webdesign.de/clock_xls/clock_xls.htm http://books.google.de/books?id=eWCUAgAAQBAJ&pg=PA494&am p;lpg=PA494&dq=sekund en+ticken+programmiemng&source=bl&ots=TBhexkjlpm& ;sig=DlnMFonlzCz7MDv9xdG mI6rW8Q&hl=de&sa=X&ei=MGs7VOiRNqLTygPEioC4Bg& ;ved=0CDMQ6AEwATgK#v =onepage&q=sekunden%20ticken%20programmierung&f=fals e http:^ooks.google.de/books?id=OtK5nEOftmYC&pg=PA400& lpg=PA400&dq=sekunden +ticken+programmierung&source=bl&ots=kqKzFa-

P_H&sig=pfLS_C01oroGdn8NG7GbnymMwdk&hl=de&sa= X&ei=MGs7VOiR qLTygPEi oC4Bg&ved=0CF8Q6AEwCDgK#v=onepage&q=sekunden%20ticke n%20programmierung &f=false

Weiterhin sind mechanische Uhren im Gebrauch, die in regelmäßigen Abständen, vorzugsweise zu jeder Viertelstunde oder zu jeder vollen Stunde, die Uhrzeit akustisch anzeigen. Dies erfolgt typischerweise durch Glockenschläge (zum

Beispiel Kirchturmuhr, Turmuhr, Repetieruhr) oder andere Geräusche (zum Beispiel Kuckucksuhr). Beispiele für eine Ausführung eines Minutenschlagwerkes finden sich unter

www.watchtime.net/nachrichten/klingende-uhren. Hier werden über komplizierte

Uhrwerke minütlich, viertelstündlich oder stündlich Schlagwerke aktiviert, die ein vorgegebenes Schlagsignal abgeben. Die Schlagsignale sind dabei regelmäßig identisch, das heißt bei einer Minutenrepetition wird jede Minute das gleiche Signal abgegeben.

Schließlich sind auch Uhren im Gebrauch, die auf Abruf, vorzugsweise mit Hilfe einer Knopfdruck-Funktion, aber auch durch Sprachsteuerung, eine akustische Uhrzeitwiedergabe ermöglichen, vorzugsweise als Sprachwiedergabe.

CH 617 565 beschreibt ein Verfahren zur Zeitausgabe bei einer elektronischen Uhr, bei der die Zeitangabe oder die angegebene Weckzeit dem Benutzer durch akustisch, optisch oder durch den Tastsinn wahrnehmbare Schläge angezeigt werden, wobei je eine bestimmte Zahl X von Schlagimpulsen zu einer Gruppe zusammengefasst sind und zwischen diesen Gruppen sowie der letzten Gruppe und einer etwaigen Restgruppe von weniger als X Schalgimpulsen ein relativ grosser Abstand eingeschaltet ist.

Die DE 1 673 793 betrifft ein Verfahren zur laufenden Übermittlung der Uhrzeit von einer Normalzeitzentrale an eine Vielzahl von Anzeigestellen (z. B. Bahnhofsuhren).

Bekannt ist außerdem die sogenannte Berlin-Uhr, deren Uhrzeitanzeige über verschiedene Lampen erfolgt.

Ein Nachteil des Standes der Technik ist es jedoch, dass die akustische Zeitanzeige gegenwärtiger Uhren ausschließlich diskontinuierlich, also in großen Zeitabständen von in der Regel einer Stunde oder zumindest einer Viertelstunde, und/oder auf Nutzeranforderung erfolgt. In der Regel ist die akustische Zeitanzeige zudem stark auffällig gestaltet und kann, besonders bei an der Zeitanzeige aktuell nicht interessierten Nutzern, als störend empfunden werden. Außerdem wird, außer vereinzelt beispielsweise bei Kirchturmuhren, beispielsweise die volle Stunde zwar akustisch wiedergegeben, nicht jedoch die genaue Uhrzeit. Selbst bei Wiedergabe der genauen Uhrzeit zur vollen Stunde kann ein Viertelstundenschlag nur in

Kenntnis der Stunde die richtige Uhrzeit vermitteln. Daraus können sich vielfältige Schwierigkeiten für Nutzer ergeben, die richtige Zeit zu ermitteln, insbesondere wenn die optische Zeitanzeige nicht oder nur schlecht lesbar bzw. erkennbar ist. Dies gilt besonders nachts oder bei Nutzern mit eingeschränkter Sehfähigkeit.

Demgegenüber ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine alternative oder verbesserte Zeitanzeige, insbesondere für Nutzer bzw. Personen,

bereitzustellen und insbesondere die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.

Dies wird vorzugsweise dadurch gelöst, dass eine akustische Zeitanzeige ermöglicht wird, die kontinuierlich und/oder ohne Interaktion eines Nutzers erfolgt.

Dies kann insbesondere zur Information über die Uhrzeit dienen, ohne dass ein Nutzer die Uhr aktiv bedienen muss oder sich der Uhr zum Ablesen zuwenden muss. Die Uhrzeit wird dadurch insbesondere bequem und unauffällig

wahrnehmbar.

Insbesondere kann bei Dunkelheit oder für Menschen mit Sehbehinderung eine fortwährende Information über die Uhrzeit stattfinden. Vorzugsweise ist keine Aktivität des Nutzers von Nöten. Bevorzugt tritt weiterhin keine Belästigung bei Nichtnutzung beziehungsweise für Nichtnutzer auf.

Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe insbesondere durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die Unteransprüche stellen bevorzugte

Ausführungsformen dar. Weitere oder alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend und zuvor diskutierten Merkmalen.

Insbesondere wird erfindungsgemäß eine Uhr bereitgestellt, die eine akustische Sekundenanzeige aufweist, die in Ton, Tonlänge und/oder Intervall variiert.

Weiterhin wird ein entsprechendes Verfahren bereitgestellt sowie ein

Computerprogrammprodukt, beispielsweise in Form einer sogenannten Software application oder mobile application, kurz App.

Die akustische Sekundenanzeige kann dabei eine beliebige vorab definierte oder beliebig definierbare Abfolge von wenigstens zwei von einander verschiedenen Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen aufweisen, mit denen sich ein Zeitsignal kodieren lässt. Als Intervall wird dabei insbesondere die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tönen und/oder die Dauer vom Beginn eines ersten Tons bis zum Beginn eines zweiten, darauffolgenden Tons verstanden.

Durch eine geeignete Gestaltung der verschiedenen Töne, Tonlängen und/oder Intervalle kann eine leichte und zuverlässige Identifizierung des jeweiligen Signals erzielt werden. Insbesondere kann durch die Wahl einer entsprechenden

Gesamtlautstärke eine kontinuierliche akustische Zeitanzeige ohne störende Wirkung ermöglicht werden. Vorzugsweise nimmt der Nutzer das Signal bei nichtbewusster Wahrnehmung nicht bzw. als .Hintergrundgeräusch' wahr und nur bei bewusster Wahrnehmung als Zeitinformationssignal.

Im Gegensatz zum Stand der Technik erfolgt die Uhrzeitanzeige erfindungsgemäß vorzugsweise nicht diskontinuierlich sondern kontinuierlich. Kontinuierlich bedeutet dabei vorzugsweise nicht, dass ein Dauerton erzeugt wird. Kontinuierlich umfasst vielmehr bevorzugt die sich fortlaufend wiederholende Anzeige der Uhrzeit, vorzugsweise durch rhythmische Wiederholung einzelner Töne, Tonlängen und/oder Intervalle. Einer einzelnen, vorzugsweise aus mehreren Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen bestehenden Uhrzeitanzeige folgt dabei vorzugsweise eine nachfolgende Uhrzeitanzeige. Die einzelnen Uhrzeitanzeigen bzw. Uhr- bzw.

Zeitsignale folgen dabei vorzugsweise in einem kurzen Abstand bzw. Intervall aufeinander. Der Abstand der einzelnen Uhrzeitanzeigen ist dabei vorzugsweise zwischen 1 und 59 Sekunden, weiter bevorzugt zwischen 2 und 45 Sekunden, noch weiter bevorzugt weniger als 30 Sekunden oder weniger als 15 Sekunden.

Besonders bevorzugt beträgt der Abstand aufeinanderfolgender Uhrzeitanzeigen zwischen 1 und 10, und weiter bevorzugt zwischen 3 und 8 Sekunden.

Vorzugsweise ist der Abstand zwischen einzelnen Uhrzeitanzeigen stets kürzer als die Dauer der längsten Uhrzeitanzeige. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen einzelnen Uhrzeitanzeigen stets gleich. Zum Ausgleich von möglicherweise verschiedenen Zeitdauern der einzelnen Uhrzeitanzeigen, kann ein

Ausgleichsabstand oder mehrere, vorzugsweise 2 bis 6 Ausgleichsabstände pro Stunde, Viertelstunde, 5-Minuten und Minuten vorgesehen werden, der bzw. die die zuvor beschriebene Dauer überschreiten können und/oder von den ansonsten gleichen Abständen abweichen können. Unter Abstand wird in diesem

Zusammenhang bevorzugt eine Pause verstanden, in der kein Tonsignal ausgegeben wird. Alternativ und/oder zusätzlich können jedoch auch, bevorzugt vorbestimmte, Signale oder Signalfolgen ausgegeben werden, um einzelne

Uhrzeitanzeigen akustisch voneinander abzugrenzen. Im Stand der Technik hingegen erfolgt, wie bereits eingangs beschrieben, die Uhrzeitanzeige diskontinuierlich. Dies bedeutet insbesondere, dass die Abstände einzelner Uhrzeitsignale, sofern vorhanden, unregelmäßig bzw. nur in großen Abständen, nämlich von mehreren Minuten, einer Viertelstunde oder gar einer Stunde erfolgen.

In einer beispielhaften ersten Ausführung weist die Uhr identische Töne und

Tonlängen mit, beispielsweise drei, verschiedenen Intervallen auf. Die identischen Töne werden dabei vorzugsweise durch ein erstes Intervall voneinander separiert. Ein zweites, erkennbar kürzeres oder längeres, Intervall codiert die nachfolgenden Töne als Stundensignal. Hierfür erfolgt vorzugsweise die Anzeige von 1 bis 12 Tönen entsprechend der anzuzeigenden Stundenzahl. Ein drittes, erkennbar noch kürzeres oder noch längeres Intervall codiert die nachfolgenden Töne,

beispielsweise als 5-Minutensignal. Hierfür erfolgt die Anzeige vorzugsweise durch den Minuten entsprechende Töne. Vorzugsweise sind dies 1 bis 12 Töne

entsprechend der anzuzeigenden (bereits vollendeten oder laufenden) 5- Minutenzahl, wie auch nachfolgend beispielhaft noch näher beschrieben.

Zusätzlich und/oder alternativ kann das Stunden- und/oder das (5-)Minutensignal durch variierende Töne und/oder Tonlängen codiert werden. Bevorzugt durch wenigstens einen ersten variierenden (Codierungs-)Ton und/oder eine erste variierende Tonlänge zur Codierung der nachfolgenden Töne als Stundensignal und einen zweiten variierenden Ton und/oder eine zweite variierende Tonlänge zur Codierung der nachfolgenden Töne als (5-)Minutensignal. Der jeweils variierende Ton kann dabei als letzter Ton des vorangehenden Stunden- oder (5-)

Minutensignals das nachfolgende Signal codieren oder er kann als erster

Bestandteil des aktuell angezeigten Stunden- oder (5-)Minutensignals dieses codieren. Der variierende Ton kann auch als separater Ton weder Bestandteil des Stunden- oder Minutensignals sein und .lediglich' die nachfolgenden Töne als Stunden- oder Minutensignal codieren.

Die verschiedenen Beispiele wie bspw. vorstehend beschrieben, können auch kombiniert werden. So kann der Codierungston auch mit verschiedenen Intervallen verwendet werden.

Anstelle oder zusätzlich zur Kodierung der Stunden und 5-Minuteneinheiten durch zwei verschieden längere vorausgehende Intervalle kann die Ausgabe, wie auch vorstehend beschrieben, von zwei, drei oder mehr verschiedenen Tönen erfolgen. Ein, zwei oder drei Töne dienen zur Codierung der Stunden, vorzugsweise der Stundeneinheiten, ein, zwei oder drei andere Töne dienen zur Kodierung der Minuten vorzugsweise der Minuteneinheiten.

In einer bevorzugten Ausführung weist die akustische Sekundenanzeige ein bis zwölf erste Töne und/oder Tonlängen auf und ein bis zwölf zweite Töne und/oder Tonlängen.

Die ein bis zwölf ersten Töne und/oder Tonlängen codieren die Stunden der Uhrzeit, die ein bis zwölf zweiten Töne und/oder Tonlängen codieren die (5-)Minuten- einheiten der Uhrzeit.

So codieren beispielsweise 10 erste Töne und/oder Tonlängen A und 5 zweite Töne und/oder Tonlängen B die Uhrzeit 10 Uhr 25 Minuten. 1 1 erste Töne und/oder Tonlängen und 8 zweite Töne und/oder Tonlängen codieren die Uhrzeit 1 1 Uhr und 40 Minuten und 6 erste Töne und/oder Tonlängen und 5 zweite Töne und/oder Tonlängen die Uhrzeit 6 Uhr und 25 Minuten. Die Intervalle bleiben dabei

vorzugsweise gleich. Die Verwendung unterschiedlicher Töne und/oder Tonlängen kann jedoch auch mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen, bspw.

Verwendung unterschiedlicher Intervalle ( , und/oder l 3 ) oder Codierungstöne (Ai, A 2 , Bi und/oder B 2 ) kombiniert werden.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die 5-Minuteneinheiten der Uhr auf die zurückliegende volle 5-Minuteneinheit abgerundet. Die Uhrzeiten 9 Uhr und 21 , 22, 23 und 24 Minuten werden beispielsweise durch 9 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 4 zweiten Tönen, und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 9 Uhr und abgerundet 20 Minuten dar. Die Uhrzeiten 9 Uhr und 46, 47, 48 und 49 Minuten werden durch 9 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 9 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 9 Uhr und abgerundet 45 Minuten dar.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die 5-Minuteneinheiten auf die nächste volle 5-Minuteneinheit aufgerundet. Die Uhrzeiten 1 1 Uhr und 41 , 42, 43 und 44 Minuten werden durch 1 1 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 9 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 1 1 Uhr und aufgerundet 45 Minuten dar. Die Uhrzeiten 1 1 Uhr und 46, 47, 48 und 49 Minuten werden durch 1 1 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 10 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 1 1 Uhr und aufgerundet 50 Minuten dar.

Erfindungsgemäße Gestaltungsformen der Töne sind beliebig vorab definiert oder beliebig definierbar.

Der Wechsel zwischen den Stunden- und Minuten bzw. bevorzugt 5-Minuten- Signalen kann nach einer beliebigen vorab definierten oder beliebig definierbaren Abfolge erfolgen.

Ein bevorzugter Wechsel der Uhrzeitausgabe erfolgt vorzugsweise jeweils nach einer vollständigen Anzeige eines Zeitsignals. Als Zeitsignal wird dabei sowohl das eine vollständige Uhrzeit - umfassend Stundensignal Sh und Minutensignal S min - beschreibende Signal als auch allein das Stunden- oder Minutensignal verstanden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird wenigstens eines der Signale (Stunden- und/oder Minutensignal) mehrmals wiederholt, bevorzugt eine Minute, fünf Minuten, fünfzehn Minuten, dreißig Minuten oder sechzig Minuten lang, bevor der Wechsel zum anderen bzw. nachfolgenden Signal erfolgt.

So kann die Darstellung des Stundensignals jede Minute, alle fünf Minuten, fünfzehn Minuten, dreißig Minuten oder jede Stunde erfolgen und die Darstellung des fünf Minutensignals in der übrigen Zeit oder umgekehrt.

Mit einem geeigneten Zeitpunkt des Wechsels können so volle Minuten, volle fünf Minuten, volle Viertelstunden, volle halbe Stunden und/oder volle Stunden zusätzlich codiert werden.

In einer geeigneten Ausführung der Uhr erfolgt der Wechsel zwischen der Anzeige des Stundensignals und der Anzeige des (5-)Minuten-Signals jeweils mit Beginn der nächsten (5-)Minuteneinheit.

So werden von 1 1 Uhr und 41 Minuten bis 1 1 Uhr und 44 Minuten beispielsweise fortlaufend das Stundensignal Sh, beispielsweise 1 1 erste Töne zur Codierung der Stundeneinheit angezeigt und codieren so 1 1 Uhr. Um 1 1 Uhr und 45 Minuten wird eine Minute lang das Minutensignal S m in, beispielsweise 9 zweite Töne zur

Codierung der 5-Minuteneinheit angezeigt und codieren so 45 Minuten. Von 1 1 Uhr und 46 Minuten bis 1 1 Uhr und 49 Minuten werden wieder fortlaufend 1 1 erste Töne zur Codierung der Stundeneinheit angezeigt und codieren so 1 1 Uhr.

In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Uhr wird um 1 1 Uhr und 45 Minuten eine Minute lang das Stundensignal Sh, beispielsweise 1 1 erste Töne als 1 1 Uhr Signal angezeigt. Von 1 1 Uhr und 46 Minuten bis 1 1 Uhr und 49 Minuten wird das Minutensignal S m in, beispielsweise 10 zweite Töne als aufgerundetes 50 Minuten Signal angezeigt. Um 1 1 Uhr und 50 Minuten werden wieder eine Minute lang 1 1 erste Töne zur Codierung der Stundeneinheit 1 1 Uhr angezeigt.

Fällt ein Wechsel nicht sekundengenau auf eine fällige anzuzeigende Stunden- und/oder (5-)Minuteneinheit, kann ein Signal vor seiner ersten Fälligkeit beginnen oder nach seiner letzten Fälligkeit enden. Um 1 1 Uhr, 59 Minuten und 58 Sekunden kann bereits das 12 Uhr Stundensignal beginnen oder um 12 Uhr und 10 Sekunden kann noch das 1 1 Uhr Stundensignal enden. Vorzugsweise verhält es sich mit dem Wechsel der Ausgabe der Minuteneinheiten entsprechend. Alternative und/oder zusätzlich (beispielsweise bei Minutenwechseln anders als bei Stundenwechseln) kann das Signal abgebrochen werden und, vorzugsweise unter Anwendung einer entsprechenden Codierung (bspw. Intervall oder Ton/Tonlänge etc.), das nächste Signal beginnen.

Bevorzugte Gestaltungsformen der Töne sind Uhren-Tick-Geräusche, bevorzugt 1 bis 12 erste Töne, die höher oder tiefer und/oder leiser oder lauter und/oder länger oder kürzer sind und/oder längere oder kürzere Intervalle aufweisen als die 1 bis 12 zweiten Töne. Die Töne entsprechen vorzugsweise den aus der Musik bekannten ganzen und/oder halben Tönen.

Weitere bevorzugte Gestaltungsformen der Töne sind Musikteile und/oder natürliche und/oder künstliche Geräusche und/oder menschliche und/oder tierische Laute, bevorzugt beispielsweise Donner und Sturm, Wind-, Windrad oder

Windmühlengeräusche, Meeresrauschen, Wellenbrechen, Gluckern, Schlürfen, Flussrauschen, Motoren-, Düsen- oder Eisenbahngeräusche, Wasserhahntropfen, Trommeln oder alle anderen Musikinstrumente, Klatschen, Klopfen, Schlagen, Atmen, Gähnen, Schnarchen, Kratzen, Klingeln, usw.. Erfindungsgemäße Längen der Töne und/oder der Intervalle sind beliebige vorab definierte oder beliebig definierbare Längen, bevorzugt ganze Sekunden, durch eine ganze Sekunde teilbare und/oder zu einer ganzen Sekunde summierbare Längen.

In einer Ausführung der Uhr wird/werden die erfindungsgemäßen Töne, Tonlängen und/oder lntervall/e zu einer beliebig definierbaren Uhrzeit und/oder an einem beliebig definierbaren Datum für einen vorab definierten oder beliebig definierbaren Zeitraum variiert und codiert/en so eine Weckfunktion. Dabei wird die kontinuierliche Zeitanzeige vorzugsweise nicht unterbrochen.

Alternativ oder zusätzlich kann im Wechsel mit der angezeigten Uhrzeit die Anzeige der seit Aktivierung der Weckfunktion bereits verstrichenen oder der bis zum Ende der Weckfunktion noch verbleibenden Zeit erfolgen. Die Codierung erfolgt dabei vorzugsweise wie oben im Zusammenhang mit der Uhrzeitanzeige beschrieben.

In einer weiteren Ausführung der Uhr wird/werden die erfindungsgemäßen Töne, Tonlängen und/oder lntervall/e nach Nutzerinteraktion für einen vorab definierten oder beliebig definierbaren Zeitraum variiert und codiert/en so eine Countdownoder eine Stoppfunktion. Die Zeitanzeige wird durch die Countdown- oder

Stoppfunktion ersetzt. Die Codierung erfolgt dabei vorzugsweise wie oben im

Zusammenhang mit der Uhrzeitanzeige beschrieben.

Alternativ kann im Wechsel mit der angezeigten verstrichenen oder verbleibenden Zeit die Anzeige der Uhrzeit erfolgen.

Töne, Tonlängen und/oder Intervalle für eine erfindungsgemäße Codierung der verstrichenen und/oder noch verbleibenden Minuten und/oder Stunden sind vorab definiert oder beliebig definierbar, bevorzugt als Variation der Töne, Tonlängen und/oder Intervalle zur Codierung der Uhrzeit. Die Minuten und/oder Stunden werden dabei als Länge, nicht als Zeitraum identifiziert.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Uhr mit einer Zeitschaltung kombiniert zur automatischen Aktivierung/Deaktivierung zu vorab definierten oder beliebig definierbaren Zeitpunkten. Vorzugsweise ist die Zeitanzeige nachts an und tagsüber aus.

In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Uhr weist die akustische Sekundenanzeige ein bis fünf dritte Töne und/oder Tonlängen auf. Die dritten Töne und/oder Tonlängen codieren vorzugsweise 1 -Minuten-Einheiten als Zeitpunkt, wobei die oben beschriebenen zweiten Töne und/oder Tonlängen (5-)Minuteneinheiten als Zeiträume, nicht aber als Zeitpunkte, codieren.

Damit kann sich ein bevorzugtes Zeitanzeigesignal beispielsweise aus allen 3 Tönen zusammensetzen. Ein bis zwölf erste Töne kodieren die Stunden als

Zeitpunkte und/oder Zeiträume, ein bis elf zweite Töne kodieren die 5- Minuteneinheiten als Zeitpunkte und/oder Zeiträume und ein bis vier dritte Töne kodieren die Minuten als Zeitpunkte. Die Uhrzeit 3:17 h lässt sich so beispielsweise folgendermaßen darstellen:

A-A-A (= 3 h); B-B-B ( = jeweils 5 min Zeitraum; also 15); C-C (=17min, i.e. zwei Minuten ab Beginn des Zeitraums B-B-B).

In einer weiteren geeigneten Ausführung weist die Uhr anstelle von 1 bis 12 ersten und/oder zweiten Tönen und/oder Tonlängen eine akustische Sekundenanzeige mit 1 bis 4 ersten ersten Tönen und/oder Tonlängen und 1 bis 3 zweiten ersten Tönen und/oder Tonlängen auf und/oder sie weist eine akustische Sekundenanzeige mit 1 bis 4 ersten zweiten Tönen und/oder Tonlängen und 1 bis 3 zweiten zweiten Tönen und/oder Tonlängen auf.

Die 1 bis 4 ersten ersten Töne und/oder Tonlängen codieren die Viertel der Stunden der Zeigeruhr (3 Stundeneinheit). Die 1 bis 3 zweiten ersten Töne und/oder

Tonlängen codieren die vollen Stunden darin.

Die 1 bis 4 ersten zweiten Töne und/oder Tonlängen codieren die Viertel der Minuten der Zeigeruhr (15 Minuteneinheit). Die 1 bis 3 zweiten zweiten Töne und/oder Tonlängen codieren die 5-Minuteneinheiten darin.

In dieser Ausführungsform ist die Anzeige sämtlicher möglicher Stundensignale und/oder (5-)Minutensignale - im Einklang mit den zuvor beschriebenen

Ausführungsformen - jeweils maximal 7 Sekunden (bei einem Intervall von 1 Sekunde ab Tonbeginn) lang und damit im Mittel deutlich kürzer als bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen erfindungsgemäßer Zeitanzeigen. Die Uhrzeit ist so für den Nutzer schneller nachvollziehbar. 1 1 :55 Uhr ließe sich demnach wie folgt wiedergeben, (mit ersten ersten Tönen Ai, zweiten ersten Tönen A 2 , ersten zweiten Tönen Bi, und zweiten zweiten Tönen B 2 ): Ai, Ai, Ai, Ai - A 2 , A 2 , A 2 - Bi, Bi, Bi, Bi - B 2 , B 2 , B 2

Ai, Ai, Ai, Ai steht dabei für den vierten Quadranten, also 9h bis 1 1 h. A 2 , A 2 , A 2 steht dabei für die dritte Stunde, und zwar im zuvor genannten vierten Quadranten, also 1 1 h.

Alternativ kann die Darstellung auch derart codiert werden, dass beispielsweise nur die .abgelaufenen' Quadranten durch erste erste Töne angezeigt werden, wohingegen die zweiten ersten Töne die zusätzlichen Stunden benennen. Gleiches gilt für die Minuten.

1 1 :55 Uhr ließe sich demnach wie folgt wiedergeben, (mit ersten ersten Tönen Ai, zweiten ersten Tönen A 2 , ersten zweiten Tönen Bi, und zweiten zweiten Tönen B 2 ): Αι, Αι, Αι - A 2 , A 2 , A 2 - Bi, Bi, Bi - B 2 , B 2 , B 2

Ai, Ai, Ai steht dabei für drei abgelaufene Quadranten, wir befinden uns also im vierten Quadranten, d.h. zwischen 9 und 1 1 h. A 2 , A 2 , A 2 steht dabei für die dritte Stunde, und zwar nach dem zuvor genannten dritten Quadranten, also 1 1 h. Mit den Minuten verhält es sich entsprechend.

Alternativ oder zusätzlich können Quadranten nicht bei bspw. 12h, 3h, 6h und 9h beginnen, sondern dort enden. Die entsprechenden zweiten ersten Töne

bezeichnen dann bspw. bei Ai, Ai, Ai - A 2 , A 2 , die zweite Stunde nach Ablauf des (oder alternativ im) dritten Quadranten. Hier also 1 1 h (oder alternativ die zweite Stunde im dritten Quadranten, also 8h). Mit den Minuten verhält es sich bevorzugt entsprechend.

Eine weitere bevorzugte Form eines Zeitanzeigesignals in Viertel- bzw.

Quadrantendarstellung kann beispielsweise diese Darstellung nutzen und setzt sich beispielsweise aus 5 Tönen zusammen. Ein bis vier erste erste Töne codieren die Stunden in 3-Stundeneinheiten als Zeitpunkte und/oder Zeiträume, ein bis drei zweite erste Töne codieren die Stunden im jeweiligen Viertel- oder Quadranten der Zeigeruhr als Zeitpunkte und/oder Zeiträume. Ein bis vier erste zweite Töne codieren die Viertel- oder Quadranten der Minuten der Zeigeruhr, d. h. die 15- Minuteneinheiten, als Zeitpunkte und/oder Zeiträume, ein bis drei zweite zweite Töne codieren die 5-Minuteneinheiten im jeweiligen Viertel- oder Quadranten der Zeigeruhr als Zeitpunkte und/oder Zeiträume. Ein bis vier dritte Töne codieren die Minuten in den 5-Minuteneinheiten als Zeitpunkte.

Die Uhrzeit 1 1 :59 Uhr lässt sich in diesem Fall beispielsweise derart darstellen: Αι, Αι, Αι - A 2 . A 2 - Bi, Bi, Bi - B 2 , B 2 - C, C, C, C.

Die ersten ersten Töne kennzeichnen hierbei den dritten Quadranten als

abgelaufen, die zweiten ersten Töne bezeichnen die zweite Stunde im vierten Quadranten, ausgehend von 10h, also 1 1 h. Die ersten zweiten Töne benennen den dritten Quadranten als abgelaufen und die zweiten zweiten Töne kennzeichnen die zweite 5-Minuteneinheit im vierten Quadranten, also 55 bis 59min. Die dritten Töne wiederum beziffern die vierte Minute innerhalb dieser Einheit, also die 59te Minute. Wie schon oben geschildert, lässt sich die entsprechende Codierung leicht zuweisen, anpassen oder verändern.

In dieser Signaldarstellungsweise von Vierteln und/oder Quadranten lässt sich ein Zeitanzeigesignal zusammensetzen, welches sich somit aus maximal 14 Tönen und dazwischen liegenden Intervallen besteht. Es ist genau und dabei kürzer als andere Signalfolgen.

Gleichzeitig, aber auch in den anderen Darstellungsbeispielen, kann die

Signallänge weiter verkürzt werden, indem die Zählung erst ab dem zweiten Viertel beginnt. Also die 3 zweiten ersten Töne ohne vorausgehenden ersten ersten Ton die jeweiligen Stunden im ersten Viertel bezeichnen. Gleiches gilt für Minuten oder fünf-Minuteneinheiten. Auch das Zählen der Minuten kann dabei nicht bei genau fünf Minuten (zum Beispiel 45min) beginnen sondern erst mit der 46. Minute (wie teilweise schon oben beschrieben).

Die Viertel- bzw. Quadrantendarstellung ermöglicht auch, die Zuordnung der Quadrantengrenzen zu variieren, wie bereits angedeutet. Die Grenzen können bei 14 Minuten und 59 Sekunden, beispielsweise 1 1 :14:59 Uhr, gezogen werden, als Ende des ersten oder Beginn des zweiten Quadranten. Der erste Quadrant kann 15 Minuten nach der vollen Stunde enden, das heißt beispielsweise 1 1 :15:00 Uhr. Diese Abgrenzungsmöglichkeiten bestehen auch im 2., 3. und 4. Quadranten der Zeigeruhr, d.h. z.B. 1 1 :29:59 Uhr/1 1 :30:00 Uhr, 1 1 :44:59 Uhr/1 1 :45:00 Uhr oder 1 1 :59:59 Uhr/12:00:00 Uhr. Allgemein üblich, und damit leichter verständlich für den ungelernten Nutzer, obwohl unter Umständen länger, ist es, die Quadranten immer mit der 15ten Minute beginnen zu lassen. In einer weiteren bevorzugten Ausführung weist die Uhr wenigstens einen

zusätzlichen Ton, eine zusätzliche Tonlänge, und/oder ein zusätzliches Intervall auf.

Erfindungsgemäße zusätzliche Töne, Tonlängen und/oder Intervalle sind

vorzugsweise beliebig vorab definiert oder beliebig definierbar.

Durch wenigstens einen zusätzlichen Ton kann die Codierung der beispielsweise Stunden-, 5-Minuten- und/oder Minuteneinheiten alternativ oder zusätzlich erfolgen und/oder es kann der Wechsel zwischen den verschiedenen Einheiten verdeutlicht werden.

Durch eine jeweils geeignete Länge des zusätzlichen Tons bzw. der zusätzlichen Töne und/oder des Intervalls bzw. der Intervalle kann der fällige Wechsel zwischen zwei Signalen vorzugsweise sekundengenau zum Zeitpunkt der Fälligkeit erzielt werden.

So kann beispielsweise bei einer eine Minute langen Anzeige des 1 1 Uhr Stunden Signals durch 1 1 erste Töne und/oder Tonlängen bei einer Intervalllänge von einer Sekunde ab Beginn des Tons das Signal insgesamt 5 mal angezeigt werden. Nach jedem vollständigen Signal erfolgt ein eine Sekunde langer zusätzlicher Ton, so dass die Gesamtlänge der angezeigten Stundensignale genau eine Minute ergibt, bevor beispielsweise der Wechsel zum 5-Minuten Signal erfolgt.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entfallen vorab definierte oder definierbare Signale und/oder Signalteile.

Dies dient vorzugsweise der Vermeidung von Redundanz und/oder erlaubt kürzere Anzeigezeiten.

Bevorzugt entfallen beispielsweise die 4 ersten zweiten Töne und/oder Tonlängen zur Kodierung des Stundensignals zur vollen Stunde und/oder es entfallen die 3 zweiten zweiten Töne und/oder Tonlängen zur Kodierung des 60-Minuten-Signals, wie bereits oben im Zusammenhang mit Vierteln bzw. Quadranten angesprochen.

In einer weiteren alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform wird das gesamte Signal der zwölften/„nullten" Stunde oder der sechzigsten Minute mit einem einzigen Ton und/oder einer einzigen Tonlänge ersetzt. In einer weiteren Ausführungsform entfallen vorzugsweise die Stundensignale oder es entfallen die 5-Minutensignale.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden zur

Verbesserung der Erkennbarkeit des Signals bzw. der Signale jeweils die ersten ersten und/oder jeweils die zweiten ersten Töne und/oder Tonlängen zusammen in einer Sekunde angezeigt. Mit anderen Worten ist die Summe der Signallängen und Tonlängen kürzer als eine Sekunde.

Gemäß einer zusätzlichen und/oder alternativen bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Intervalllänge vom Beginn eines Tons bis zum Beginn des folgenden Tons innerhalb einer Stundenanzeige und/oder Minutenanzeige und/oder insgesamt mindestens 1 /16 oder 1 /8, vorzugsweise mindestens 1 /6, mindestens , 1 /3, Vi, oder mindestens eine Sekunde. Alternative und/oder zusätzlich ist die Intervalllänge vom Beginn eines Tons bis zum Beginn des folgenden Tons innerhalb einer Stundenanzeige und/oder Minutenanzeige und/oder insgesamt höchstens 20 Sekunden, vorzugsweise höchstens 15 Sekunden, vorzugsweise höchstens 12, 10, 9, 6, 5 oder 3 Sekunden. Dadurch können die Signale für den Nutzer gut erkennbar wiedergegeben werde, wobei insbesondere die Unterscheidung einzelner

Uhrzeitsignale, Stundensignale und/oder Minutensignale vereinfacht wird.

Besonders bevorzugt wird bzw. werden ein, mehrere oder alle erfindungsgemäßer/n Bestanteil/e vorzugsweise als Nachrüstsatz und/oder Computerprogrammprodukt, vorzugsweise als Softwareapplikation gestaltet.

Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung vorzugsweise ein der oben

beschriebenen Zeitanzeigeeinheit bzw. Zeitanzeigevorrichtung bzw. Uhr

entsprechendes Verfahren zur Zeitanzeige und/oder zum Betrieb einer Uhr mit akustischer Sekundenanzeige.

1 . Uhr mit akustischer Uhrzeitanzeige, dadurch gekennzeichnet, dass die

akustische Uhrzeitanzeige in Ton, Tonlänge und/oder Intervall variiert.

2. Uhr nach Aspekt 1 , wobei die akustische Uhrzeitanzeige als akustische

Sekundenanzeige ausgebildet ist. Vorzugsweise erfolgt dabei eine Ton oder Intervallanzeige im Sekundentakt, wobei also jede Sekunde ein Ton ausgegeben wird oder eine Pause erfolgt. Vorzugsweise ist die Tonlänge so bemessen, dass diese kürzer als eine Sekunde ist und vorzugsweise ein Bruchteil einer Sekunde ist. Die

Intervalllänge bzw. Pause zwischen zwei Tönen eines Zeitsignals ist dabei vorzugsweise kleiner oder gleich einer Sekunde. Die Intervalllänge bzw. Pause zwischen zwei Zeitsignalen kann dabei auch größer einer Sekunde sein.

Uhr nach Aspekt 1 oder 2, wobei die akustische Uhrzeitanzeige eine beliebige vorab definierte oder beliebig definierbare Abfolge von wenigstens zwei von einander verschiedenen Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen aufweist, die mehrere, voneinander verschiedene Zeitsignale kodieren.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei ein Zeitsignal einer genauen Uhrzeit, vorzugsweise der aktuellen Uhrzeit, und/oder einer

Zeiteinheit, beispielsweise einer Zeiteinheit bzw. einem Zeitfenster von fünf Minuten, entspricht.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei das Intervall die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tönen und/oder die Dauer vom Beginn eines ersten Tons bis zum Beginn eines zweiten, darauffolgenden Tons ist.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei ein Intervall Töne einer einzelnen Zeitanzeige und/oder verschiedene Zeitsignale bzw. Zeitanzeigen voneinander trennt.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige kontinuierlich erfolgt.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei sich die Anzeige der Uhrzeit fortlaufend wiederholt, vorzugsweise durch rhythmische Wiederholung einzelner Zeitsignale umfassend Töne, Tonlängen und/oder Intervalle. Die Häufigkeit der Wiederholungen ergibt sich dabei vorzugsweise aus den im

Rahmen der hiesigen Beschreibung genannten bevorzugten Beispielen.

Vorzugsweise erfolgt eine Anzeige mindestens einmal pro Minute. Uhr nach Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die Zeitanzeige derart ausgebildet ist, dass einer aus mehreren Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen bestehenden Uhrzeitanzeige dieselbe oder einer eine nachfolgende Uhrzeitanzeige folgt. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei einzelne Zeitsignale nach einem kurzen Intervall aufeinander folgen, wobei das Intervall der einzelnen Zeitsignale vorzugsweise zwischen 1 und 59 Sekunden, weiter bevorzugt zwischen 2 und 45 Sekunden, noch weiter bevorzugt weniger als 30 Sekunden oder weniger als 15 Sekunden, zwischen 1 und 10, und weiter bevorzugt zwischen 3 und 8 Sekunden beträgt. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei das Intervall zwischen einzelnen Uhrzeitanzeigen stets kürzer als die Dauer der längsten

Uhrzeitanzeige ist. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei das Intervall zwischen einzelnen Uhrzeitanzeigen stets gleich ist. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei ein Ausgleichsintervall zum Ausgleich von verschiedenen Zeitdauern der einzelnen Uhrzeitsignale vorgesehen ist. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei ein Ausgleichsintervall vorgesehen ist, um einzelne Uhrzeitanzeigen zu vorgegebenen Zeitpunkten, vorzugsweise zum Wechsel zweier unterschiedlicher Zeitanzeigen, akustisch voneinander abzugrenzen, wobei das Ausgleichsintervall vorzugsweise zum Ausgleich von verschiedenen Zeitdauern der einzelnen Uhrzeitsignale vorgesehen ist, wobei vorzugsweise 2 bis 6 Ausgleichsintervalle pro Stunden vorgesehen sind, das/die die sich von den weiteren, einzelne Zeitanzeigen beschreibende und/oder trennende Intervallen unterscheiden. Uhr nach Aspekt 14, wobei das Ausgleichsintervall eine vorbestinnnnte Pause, ein vorbestimmtes Signal oder eine vorbestinnnnte Signalfolge ist. Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige ein bis zwölf erste Töne und/oder Tonlängen und ein bis zwölf zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist.

Die ersten Töne codieren dabei bevorzugt eine Stundenanzeige und die zweiten Töne eine Minutenanzeige.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige ein bis fünf dritte Töne und/oder Tonlängen aufweist.

Wobei vorzugsweise die dritten Töne im Zusammenspiel mit den zweiten Tönen die Minutenanzeige codieren.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige ein bis vier erste erste Töne und/oder Tonlängen und ein bis drei zweite erste Töne und/oder Tonlängen aufweist.

Wobei vorzugsweise die ersten ersten und zweiten ersten Töne gemeinsam eine Stundenanzeige codieren.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige ein bis vier erste zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist und ein bis drei zweite zweite Töne und/oder Tonlängen aufweist.

Wobei vorzugsweise die ersten zweiten und zweiten zweiten Töne gemeinsam eine Minutenanzeige codieren.

Uhr nach einem der vorangehenden Aspekte, wobei die akustische

Uhrzeitanzeige wenigstens n/en/e zusätzliche/s/n Ton, Tonlänge, und/oder Intervall aufweist. Dies vorzugsweise zur Trennung von Stunden und Minutensignal bzw. zur Kennzeichnung der Codierung eines, beispielsweise nachfolgenden Signals, wobei der zusätzliche Ton, die zusätzliche Tonlänge, und/oder das zusätzliche Intervall Teil eines Stunden und/oder Minutensignals und/oder separat sind.

Verfahren zum Betrieb einer Uhr mit akustischer Uhrzeitanzeige nach einem der vorangehenden Aspekte.

Verfahren zur akustischen Uhrzeitanzeige, insbesondere nach einem der vorangehenden VerfahrensAspekte, dadurch gekennzeichnet, dass die akustische Uhrzeitanzeige codiert erfolgt, und wobei die Codierung mittels variierenden Tönen, Tonlängen und/oder Intervallen erfolgt.

Computerprogrammprodukt, insbesondere zum Simulieren oder Betreiben einer Uhr oder Durchführung eines Verfahrens nach einem der

vorangehenden Aspekte, umfassend Anweisungen zum Bereitstellen der Merkmale oder Schritte nach einem der voranstehenden Aspekte. Computerprogrammprodukt, insbesondere nach Anspruch 23, zum Simulieren oder Betreiben einer Uhr und/oder Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorangegangenen Aspekte, umfassend Anweisungen zum Bereitstellen der Merkmale oder Schritte nach einem der voranstehenden Aspekte, auf einem Computer oder einem Prozessor, vorzugsweise einem Smartphone, wobei das Computerprogrammprodukt vorzugsweise direkt in den internen Speicher eines digitalen Computers bzw. Smartphones geladen werden kann und Softwarecodeabschnitte umfasst, mit denen die Schritte gemäß der Simulation und/oder dem Verfahren ausgeführt werden, wenn das Produkt auf einem Computer bzw. einem Smartphone läuft. Computerprogrammprodukt nach einem der Aspekte 23 oder 24, das auf einem computergeeigneten Medium gespeichert ist und folgendes umfasst: computerlesbare Programmmittel, die einen Computer bzw. ein Smartphone veranlassen, eine Uhr zu simulieren und/oder das Verfahren auszuführen. Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, insbesondere der erfindungsgemäßen Vorrichtung und/oder des

erfindungsgemäßen Verfahrens, unter beispielhafter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher beschrieben.

Figur 1 zeigt ein Beispiel: Uhrzeitdarstellung als Signalfolge identischer Töne und Tonlängen mit hier drei verschiedenen Intervallen.

Figur 2 zeigt ein Beispiel: Uhrzeitdarstellung als Signalfolge identischer Töne und Tonlängen mit hier anderen drei verschiedenen Intervallen.

Figur 3 zeigt ein Beispiel: Uhrzeitdarstellung als Signalfolge unterschiedlicher Töne, gleicher Tonlängen und gleicher Intervalle.

Figuren 4.1 und 4.2 zeigen zwei Beispiele, Beispieluhrzeit 06:25 Uhr:

Uhrzeitdarstellung als Signalfolge verschiedener Töne, gleicher/verschiedener Tonlängen und gleichen Intervallen (mit gleicher Tonlänge bzw. verschiedenen Tonlängen)

Figuren 5.1 und 5.2 zeigen Beispiele, Beispieluhrzeit 06:25 Uhr: Stundensignal alle 1 -5-15-30-60 min und Minutensignal in der übrigen Zeit bzw. umgekehrt.

Figuren 6.1 und 6.2, Beispieluhrzeit 06:25 Uhr: Zeitangabesignal vor Fälligkeit, gleiche und verschiedene Töne.

Figur 7 zeigt ein Zeitanzeigesignal aus drei Tönen, als Mischung aus Linearanzeige (h, min) und Quadratendarstellung (min)

Figur 8 zeigt die Darstellung eines Zeitanzeigesignals aus mehreren Tönen in Viertel- oder Quadrantenanzeige bzw. 15-Minuteneinheiten

Figur 9 zeigt einen sekundengenauen Wechsel der Zeitsignale, insbesondere gesteuert durch geeignete Längen möglicher Zwischentöne und oder

Zwischenintervalle. Figur 1 zeigt beispielhaft die Signalfolge gemäß einer Ausführung der Erfindung für die Uhrzeit 6:25 Uhr. Die Uhr weist dabei identische Töne und Tonlängen mit hier drei verschiedenen Intervallen auf. Die Tonlängen sind in diesem Beispiel kürzer als eine Sekunde. Das Intervall startet mit dem Beginn des Tons und endet mit dem Beginn des folgenden Tons. Wie bereits diskutiert, kann das Intervall auch mit dem Ende eines Tons beginnen, also die Pause zwischen zwei Tönen beschreiben. Dabei verringert sich die Intervalllänge entsprechend, nämlich um die Tonlänge. Das Intervall ist vorzugsweise ein Vielfaches oder ein Bruchteil einer Sekunde. Die identischen Töne werden dabei durch ein erstes Intervall , hier zwei Sekunden (von Tonbeginn zu Tonbeginn), voneinander separiert (die Pause zwischen den Tönen dauert damit zwei Sekunden abzüglich der Tonlänge). Ein zweites, erkennbar kürzeres oder längeres, Intervall , hier fünf Sekunden, codiert die nachfolgenden Töne als Stundensignal Sh. Hierfür erfolgt die Anzeige von beispielsweise 1 bis 12 Tönen entsprechend der anzuzeigenden Stundenzahl, hier sechs Signaltöne für 6:00 Uhr. Ein drittes, erkennbar noch kürzeres oder noch längeres Intervall b, hier drei Sekunden, codiert die nachfolgenden Töne als 5- Minutensignal S 5m in- Hierfür erfolgt die Anzeige von 1 bis 12 Tönen entsprechend der anzuzeigenden 5-Minutenzahl, hier fünf Töne für jeweils fünf Minuten, also 25 Minuten. Auf den letzten Ton des Minutensignals folgt wieder eine Trennung durch das zweite Intervall , das die nachfolgenden Töne als Stundensignal identifiziert. Im Beispiel gemäß Fig. 1 kann die Uhrzeit somit kontinuierlich, hier zwei Mal in der Minute, (akustisch) angezeigt werden. Das auf den letzten Ton der zweiten

Zeitausgabe folgende Intervall kann dem Intervall entsprechen oder aber ein Ausgleichsintervall sein, dass die Zeit bis zur nächsten vollen Minute überbrückt.

Figur 2 zeigt beispielhaft die Signalfolge gemäß einer weiteren bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung. Hierbei gibt die Uhr identische Töne und

Tonlängen beabstandet durch drei verschiedene Intervalle wieder. Die die Stunde identifizierenden Töne werden dabei durch ein erstes Intervall voneinander separiert. Im Beispiel gemäß Figur 2 sind dies zwei Sekunden. Ein zweites, erkennbar kürzeres oder längeres, Intervall , hier vier Sekunden, separiert die die Minuten identifizierenden Töne von den die Stunden identifizierenden Tönen. Die die Minuten identifizierenden Töne werden dabei durch ein drittes Intervall I3 voneinander separiert. Im Beispiel gemäß Figur 2 ist dies eine Sekunde. Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert, ist die Intervalllänge hier beispielhaft von Beginn eines Tons bis zum Beginn des nächsten Tons angegeben. Im Beispiel gemäß Fig. 2 kann die Uhrzeit somit kontinuierlich, hier drei Mal in der Minute, (akustisch) angezeigt werden. Figur 3 zeigt beispielhaft für die Uhrzeit 06:25 Uhr eine Uhrzeitdarstellung als Signalfolge variierender Töne A, Bi und B 2 , hier beispielhaft bei ansonsten gleichen

Tonlängen und gleichen Intervallen. Die Separation bzw. Codierung von Stunden- und Minutensignal erfolgt durch unterschiedliche Töne, in diesem Fall Bi und B 2 . Die Codierungstöne Bi bzw. B 2 werden zwischen das Stundensignal und das Minutensignal geschaltet. Sie können dabei als separater Ton zwischen den Signalen oder aber als ein Ton, vorzugsweise der erste oder der letzte, des jeweiligen Signals dasselbe codieren. Die Tonlängen bleiben dabei vorzugsweise gleich, vorzugsweise auch die Intervalle zwischen den Tönen mit einer Länge von hier beispielhaft 2 Sekunden ebenfalls. Die Stundenanzeige erfolgt im Beispiel durch 1 bis 12 Töne für jede Stunde, die Minutenanzeige erfolgt ebenfalls beispielhaft wie zuvor über 1 bis 12 Töne in 5-Minutenschritten. In diesem Fall geben 6 erste Töne und/oder Tonlängen und 5 zweite Töne und/oder Tonlängen so die Uhrzeit 6 Uhr und 25 Minuten an. Während die Töne des Minutensignals und/oder des Stundensignals gleich sind, sind die Codierungstöne Bi (hier für die Stunden) und B 2 (hier für die Minuten) unterschiedlich davon und auch voneinander verschieden.

Die Verwendung unterschiedlicher Töne und/oder Tonlängen, auch für das Stunden oder Minutensignal, kann mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen, bspw. Verwendung unterschiedlicher Intervalle ( , l 2 und/oder l 3 ) oder Kodierungstöne (Bi und/oder B 2 ) kombiniert werden.

Im Beispiel gemäß Fig. 3 kann die Uhrzeit somit kontinuierlich, hier zwei Mal in der Minute, (akustisch) angezeigt werden. Auf den letzten Ton der zweiten Zeitausgabe folgt eine dritte Zeitausgabe, die sich über das Ende der Minute erstreckt. Dieses Signal kann die ausgehende oder die kommende Minute anzeigen. Es kann auch ein Intervall vorgesehen sein, das die verbleibende Zeit der ausgehenden Minute überbrückt, so dass das folgende Signal mit der kommenden bzw. nachfolgenden Minute beginnen kann.

Figur 4 zeigt in den Figuren 4.1 und 4.2 die beispielhafte Codierung einer Uhrzeit durch mögliche bevorzugte Signalfolgen mit verschiedenen Tönen, gleichen oder verschiedenen Tonlängen und gleichen Intervallen.

In Figur 4.1 wird eine Zeitanzeige mit gleichem Intervall und gleicher Tonlänge Ti, aber variierendem ersten Ton A für das Stundensignal und zweitem Ton B für das Minutensignal dargestellt. Im Beispiel gemäß Figur 4.2 wird beispielsweise die Tonlänge T 2 des zweiten Tons B für das Minutensignal variiert. In beiden Fällen gibt das Stundensignal jede Stunde wieder und das Minutensignal den

Verbindungzeitraum. Als Uhrzeit wurde zur Darstellung die Zeit 6:25 Uhr gewählt. Entsprechend kann in einer anderen bevorzugten Darstellungsform die Tonlänge Ti des Tones A für das Stundensignal variiert werden. Der erste Ton A (Stundenton) und der zweite Ton B (Minuten bzw. Einheit bzw. vorzugsweise 5- Minutenton/Einheit) können zudem die gleichen Töne mit unterschiedlichen

Tonlängen und/oder aber unterschiedliche Töne mit gleichen Tonlängen sein.

Wie bereits geschildert, kann die Verwendung unterschiedlicher Töne und/oder Tonlängen auch mit den zuvor und/oder nachfolgend beschriebenen

Ausführungsformen, bspw. Verwendung unterschiedlicher Intervalle ( , und/oder ) oder codierungstöne (B1 und/oder B2) kombiniert werden.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die 5-Minuteneinheiten der Uhr auf die zurückliegende volle 5-Minuteneinheit abgerundet (nicht dargestellt). Die Uhrzeiten 6 Uhr und 25, 26, 27, 28 und 29 Minuten werden beispielsweise durch 6 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 5 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 6 Uhr und abgerundet 25 Minuten dar. Die Uhrzeiten 6 Uhr und 21 , 22, 23 und 24 Minuten werden durch 6 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen

Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 4 zweiten Tönen und/oder

Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 6 Uhr und abgerundet 20 Minuten dar.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die 5-Minuteneinheiten auf die nächste volle 5-Minuteneinheit aufgerundet (nicht dargestellt). Die Uhrzeiten 6 Uhr und 26, 27, 28, 29 und 30 Minuten werden durch 6 erste Töne und/oder

Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 6 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 6 Uhr und aufgerundet 30 Minuten dar. Die Uhrzeiten 6 Uhr und 21 , 22, 23 und 24 Minuten werden durch 6 erste Töne und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben), gefolgt von 5 zweiten Tönen und/oder Tonlängen (oder gemäß einer anderen Codierung, wie oben beschrieben) codiert und stellen so 6 Uhr und aufgerundet 25 Minuten dar. Figur 5 zeigt beispielhaft, dass vorzugsweise Stunden- (Sh) und/oder Minutensignale (S m in) 1 Minute lang wiederholt werden, bevor der Wechsel zum

Stunden/Minutensignal erfolgt. Dieses wird dann beispielhaft 4 Minuten lang wiederholt. So kann die Darstellung des Stundensignals jede Minute, alle fünf Minuten, fünfzehn Minuten, dreißig Minuten oder jede Stunde erfolgen und die Darstellung des fünf Minutensignals in der übrigen Zeit oder umgekehrt. Die Dauer der einzelnen Signalwiederholungen kann dabei beliebig eingestellt werden.

Mit einem geeigneten Zeitpunkt des Wechsels können so volle Minuten, volle fünf Minuten (wie im Beispiel gemäß Figur 5 durch Beginn des Stundensignals), volle Viertelstunden, volle halbe Stunden und/oder volle Stunden zusätzlich codiert werden. Die Codierung der einzelnen Signale (Minutensignal, Stundensignal etc.) erfolgt wie oben oder nachfolgend beschrieben.

Gemäß des Beispiels nach Figur 5.1 wird das Stundensignal Sh alle 5 min

aufgezeigt und das Minutensignal in der übrigen Zeit bzw. den nächsten 4 min. Figur 5.2 zeigt die umgekehrte Wiedergabe (1 min Minutensignal und vier min Stundensignal).

Im Beispiel gemäß Figur 5.1 wird am Anfang jedes 5-Minutenblocks 1 Minute lang das Stunden Signal gehört, die übrigen 4 Minuten bis zum Ende des 5- Minutenblocks ertönt das Minuten Signal, mit dem vorzugsweise die 5- Minutenblöcke codiert werden.

Im Beispiel gemäß Figur 5.2 ist die Darstellungsweise andersherum. Hier

signalisiert ein Minutensignal den beginnenden 5-Minutenblock über ein Zeitintervall von 1 Minute und das Stundensignal wird die übrigen Minuten bis zum Ende des 5- Minutenblocks ausgestrahlt.

Die Figuren 6.1 und 6.2 zeigen Beispiele in denen der Tatsache Rechnung geschuldet wird, dass die Gesamtlänge der Zeitangabesignale variieren,

beispielsweise durch die variierende Anzahl an Tönen, Intervallen bzw.

Intervalllängen und/oder Tonlängen. So kommt es vor, dass ein Zeitsignal soweit vor Beginn des nächsten Zeitintervalles endet, dass ein folgendes Zeitsignal nicht mehr ausreichend Zeit hat, um vor dem Wechsel der Zeit ausgegeben zu werden, oder dass ein neues Zeitsignal vor der Fälligkeit beginnt kann. Im Beispiel gemäß Fig. 6.1 wird ein Zeitsignal mit verschiedenen Tönen für Stunden- und

Minutensignal vor Fälligkeit beginnend und nach Fälligkeit endend dargestellt (gleiches Intervall, verschiedenen Töne, siehe auch Figur 4.1 ). Beispiel 6.2 zeigt eine Signalfolge, bei der der Ton gleich bleibt, jedoch die Intervalle für die Minuten-

und Stundendarstellung sowie den Signalwechsel variieren (verschiedene

Intervalle, gleiche Töne, siehe auch Figur 2).

Im Beispiel in Figur 7 basiert das Zeitanzeigesignal auf der Nutzung dritter Töne, bevorzugt als beispielhafte Mischung aus einer Anzeige der einzelnen Stunden durch 1 bis 12 Töne (bevorzugt als Linearanzeige bezeichnet) sowie einer Anzeige der Minuten in Form der oben bereits beschriebenen Quadrantendarstellung mit 5- Minuten-Anzeige kombiniert. Damit kann sich ein bevorzugtes Zeitanzeigesignal beispielsweise aus 3 Tönen zusammensetzen. Ein bis zwölf erste Töne A codieren die Stunden als Zeitpunkte und/oder Zeiträume, ein bis vier zweite Töne B codieren die Quadranten als Zeitpunkte und/oder Zeiträume und ein bis vierzehn dritte Töne codieren die Minuten innerhalb der Quadranten als Zeitpunkte und/oder Zeiträume.

6:25 h wird dabei beispielhaft folgendermaßen dargestellt:

A A A A A A (= 6 h); B-B (= 2. Quadrant bzw. 15 min Zeitraum; also 15-29min

Zeitraum); C-C (=17min).

Die Definition einer Abgrenzung zwischen den einzelnen Quadranten erfolgt vorzugsweise durch vorherige Festlegung der Signale und Ihrer Bedeutung. Die jeweiligen Bedeutungen bzw. Codierungen können unterschiedlich sein oder angepasst werden, wie auch schon oben beschrieben. Beispielsweise können nur .abgelaufene' Quadranten oder 5-Minuteneinheiten wiedergegeben werden. Im obigen Beispiel also mit einem ,Β' benannt. Ausgehend von diesem

abgeschlossenen Quadranten werden dann die Minuten bzw. 5-Minuteneinheiten wiedergegeben. Im obigen Beispiel wurde auch schon beschrieben, dass die Minuten als 5-Minutentöne bzw. in 5-Minuteneinheiten wiedergegeben werden können.

Im Beispiel gemäß Figur 8 wird ein bevorzugtes Zeitansagesignal aus den zwei ersten Tönen Ai, A 2 und/oder den zwei zweiten Tönen Bi, B 2 gebildet

(Zeitanzeigesignal aus mehreren Tönen in Viertel- oder Quadrantenanzeige bzw. 15-Minuteneinheiten). 6:25 Uhr wird dabei beispielsweise folgendermaßen dargestellt: Ai Ai, A 2 - Bi - B 2 , B 2 , wobei mit Ai die Stunden als Quadranten (hier: vergangene bzw. abgelaufene Quadranten, also hier 3h bis 5h abgelaufen), mit A 2 die fortgezählten Stunden (also 6h) und mit Bi die Minuten als vergangener (im Gegensatz zum aktuellen bzw. laufenden) Quadrant dargestellt sind. Die 5- Minuteneinheiten B 2 sind hier .abgerundet' dargestellt als abgelaufene 5-Minuten.

BiB 2 bezeichnet daher die laufenden 20 bis 24 Minuten und BiB 2 B 2 bezeichnet 25 bis 29 Minuten. Bi allein würde beispielsweise 15-19 Minuten darstellen.

Figur 9 zeigt beispielhaft sekundengenaue Zeitsignalwechsel bei Fälligkeit durch den Einsatz einer geeigneten bzw. der jeweiligen Situation angepassten Länge von möglichen Zwischentönen oder Zwischenintervallen. Unter Fälligkeit kann hierin insbesondere der Zeitpunkt verstanden werden, an dem in der angewandten Art der Codierung das Signal wechselt bzw. ein neues Signal erstmals ertönt. Dies kann beispielsweise jede volle Minute oder aber auch alle fünf Minuten sein. Diese, in Figur 9 als Zwischenintervall I dargestellten, Pausen können zwischen den jeweiligen Zeitsignalen innerhalb einer einheitlichen Zeitanzeige (bspw. eines 5- Minutenintervalls) gleich sein und nur vor dem Signalwechsel eine jeweils angepasste Länge annehmen. In Figur 9 ist dabei ein erstes einheitliches Zeitsignal mit dem Suffix 1 und ein darauffolgendes mit dem Suffix 2 gekennzeichnet. Das Intervall stellt ein allgemeines Intervall zwischen zwei gleichen Zeitsignalen St emp dar, das Intervall l 2 eines zum Wechsel beispielsweise der vollen Minute oder 5- Minuteneinheit. Das zweite Intervall l 2 kann dabei derart variieren, dass das folgende Zeitsignal mit einer vollen Minute, vollen 5-Minuten oder einem anderen gewünschten Zeitpunkt beginnt.

Die Intervalle und l 2 können dabei auch derart vorbestimmt sein, dass sie innerhalb eines zu bestimmenden Zeitraumes gleich sind. Diese Form der

Codierung erlaubt insbesondere die Ausgabe eines neuen Zeitsignals genau zu dessen Fälligkeit. Dies kann die Les- bzw. Hörbarkeit und Genauigkeit verbessern, insbesondere bei einer Codierung, bei der die tatsächliche Zeit oder Ist-Zeit in der codierten Wiedergabe auf- oder abgerundet wird, was beispielsweise und wie vorstehend beschrieben insbesondere bei der Wiedergabe der Minuten

(beispielsweise reduziert auf 5-Minuteneinheiten) vorteilhaft sein kann. Dies kann vorzugsweise eine gleichmäßige Signalausgabe und/oder eine verbesserte

Wahrnehmung oder Andeutung der tatsächlichen Zeit bzw. Ist-Zeit bedeuten.

Vorzugsweise ist die Summe der Zeitsignale St emp und der Intervalle und/oder l 2 gleich dem Intervall gleicher Zeitsignale. Als Intervall gleicher Zeitsignale kann dabei insbesondere der Zeitraum von der Fälligkeit eines ersten Zeitsignals bis hin zur Fälligkeit eines zweiten bzw. unmittelbar darauffolgenden Zeitsignals verstanden werden. Wie bereits oben beschrieben, können anstelle des Intervalls \< \ und/oder l 2 auch ein oder mehrere Zwischentöne ausgegeben werden.

Gemäß Varianten der Optimierung der Signalfolge bzw. der Signallänge kann das Stunden bzw. 60-Minutensignal zu jeder vollen Stunde durch ein einzelnes

Stundensignal verkürzt codiert und wiedergegeben werden. Für die Beispieluhrzeit 6:00 Uhr kann die codierte akustische Wiedergabe durch einen ersten Ton Ai und einen zweiten ersten Ton A 2 erfolgen. Ai kodiert dabei ein 5-Stundensignal, A 2 kodiert ein 1 -Stundensignal. Alternativ kann die volle Stunde als Sondersignal wiedergegeben werden. Beispielsweise kann ein bestimmter Ton oder ein bestimmtes Geräusch (von zwölf verschiedenen Tönen oder Geräuschen) einer bestimmten vollen Stundeuhrzeit zugeordnet werden. Auch kann das Stundensignal auf einer Folge von Einzeltönen basieren, die so oft wiederholt werden wie die dazugehörige Stundenzahl nummeriert ist. Das Sondersignal kann dabei aus einem (anderen) neuen Einzelton bestehen, der genau zur vollen Stunde wiedergegeben wird. So kann die volle Stunde Uhrzeit 12:00 Uhr durch den Einzelton genau wiedergeben werden, wobei ein davor oder danach ausgegebenes Signal den Wert der vollen Stunde angibt.

Ein einfache beispielhafte Ausführung der Erfindung in Form einer Uhr bzw. eine Form des Betriebs einer Uhr oder eines Verfahrens zur Zeitausgabe an Personen werden nachfolgend beschreiben. Alternativ und/oder zusätzlich sind die weiteren bevorzugten Aspekte der Erfindung bevorzugt. Die Erfindung wird vorzugsweise in Form einer Softwareapplikation, einer sogenannten App, vorzugsweise für

Mobiltelefone oder sogenannte Smartwatches ausgebildet. Die Programmierung der Steuerung orientiert sich an den standardisierten und bekannten Einstellungen von Mobiltelefonen, Smartwatches und zugehörigen Apps, bspw.

Musikeinstellungen. Insbesondere Aktivierung, EIN-/AUS-Funktion, STOP-Funktion, Sperrbildschirm-Darstellung (AUS bei Aktivierung einer anderen App mit Sound, AUS bei Sound aus, AUS bei eingehendem Anruf, bei Benachrichtigung,

gegebenenfalls erneut EIN nach Beendigung anderer Tonaktivitäten) können nach Vorgaben vorbekannter Anwendungen umgesetzt werden.

Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Uhrfunktion eines Mobiltelefons, einer Smartwatch, dessen/ren Betrieb oder eine App beschränkt ist. Auch in herkömmlich bekannten, vorzugsweise digitalen Armbanduhren, Weckern und dergleichen kann die vorliegende Erfindung bevorzugt zum Einsatz kommen. Das äußere Erscheinungsbild ist dabei nicht eingeschränkt. Es ist jedoch zumindest eine Ausgabeeinrichtung zur Ausgabe eines akustischen Signals vorgesehen.

Bei Aktivierung der Uhr, vorzugsweise auf einem Mobiltelefon, wird vorzugsweise im Sekundentakt ein Geräusch erzeugt, vergleichbar dem im Sekundentakt

vorrückenden Zeiger einer analogen Uhr. Hierfür greift beispielsweise eine Software auf die Systemzeit einer Hardware zu und emittiert über beispielsweise die

Lautsprechereinheit periodisch ein entsprechend hinterlegtes oder erzeugtes Geräusch.

Alternativ oder zusätzlich zu den oben beschriebenen bevorzugten Aspekten der Erfindung, kann zur Codierung beispielsweise einer 5-Minuteneinheit vor der Ausgabe des Codes für die aktuelle 5-Minuteneinheit die Länge des Intervalls zwischen den, wie beschrieben vorzugsweise im Sekundentakt wiedergegebenen, Tönen oder Geräuschen verdoppelt werden. Es folgt beispielsweise die Ausgabe der jeweils aufgerundeten aktuellen 5-Minuteneinheit in Form der emittierten Töne oder Geräusche gemäß der Anzahl der aktuellen 5-Minuteneinheit. 4 Töne bzw. Sekundengeräusche für 20 Minuten, 5 Töne bspw. als Sekundengeräusche für 25 Minuten usw.. Durch diese Töne bzw. Sekundengeräusche wird die Minutenangabe als 5-Minutensignal codiert. Entsprechend erfolgt vorzugsweise eine Codierung von 10- oder 15-Minuteneinheiten. Auch eine entsprechende anderer Minuteneinheiten kann erfolgen. Gleiches gilt vorzugsweise für die Angabe der Stunden sowie anderer Zeitinformation.

Auf die Minutenausgabe folgt vorzugsweise ein in der Länge verdreifachtes Intervall mit der anschließenden Ausgabe der, vorzugsweise jeweils abgerundeten, aktuellen Stundeneinheit in Form der emittierten Töne bspw. als Sekundengeräusche gemäß der Anzahl der aktuellen Stundeneinheit. 8 Töne, bspw. Sekundengeräusche, für 8 Uhr (oder 20 Uhr) 9 Sekundengeräusche für 9 Uhr (oder 21 Uhr) usw. Eine

Codierung auf Basis von bspw. 3-Stundeneinheiten oder Quadranten etc. ist wie oben beschrieben möglich und bevorzugt.

Damit ist ein kompletter Zyklus abgeschlossen. Es folgt vorzugsweise das nächste in der Länge verdoppelte Intervall zur Codierung der nächsten anzuzeigenden 5- Minuteneinheit. In der Zeit vom Erreichen einer vollen 5-Minuteneinheit bis 60 Sekunden danach wird vorzugsweise die aktuelle 5-Minuteneinheit angezeigt, danach bis zum

Erreichen der nächsten vollen 5 Minuten wird vorzugsweise die folgende 5- Minuteneinheit angezeigt. Es kann also vorzugsweise ein Wechsel von einer aufgerundeten Wiedergabe zu einer abgerundeten Wiedergabe der Zeit erfolgen.

Die im Wechsel angezeigte aktuelle Stundeneinheit wird vorzugsweise bis zum Erreichen der nächsten vollen Stunde angezeigt.

Die Codierung von beispielsweise Countdown-, Stoppuhr- und/oder Wecksignal erfolgt vorzugsweise entsprechend.

Wie bereits oben beschrieben, ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine Uhr mit Display bzw. Zeitanzeigeeinrichtung beschränkt. Vielmehr findet die vorliegende Erfindung auch Anwendung auf eine Uhr ohne Display.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Uhr ein Gehäuse auf, eine

Eingabeeinrichtung, vorzugsweise ein Touchpad oder eine anderweitige

tastsensitive Oberfläche, einen akustische Ausgabeeinrichtung, vorzugsweise einen Lautsprecher zur Ausgabe der, vorzugsweise Tick-Geräusche sowie vorzugsweise einen Prozessor zur Verarbeitung der Eingabebefehle, Steuerung der Systemzeit und/oder der Ausgabe der Geräusche über die akustische Ausgabeeinrichtung.

Über die Eingabeeinrichtung erfolgt vorzugsweise die Aktivierung und Steuerung der Uhr. Beispielsweise aktiviert einmal Antippen die Ausgabe der Zeitausgabetöne bzw. -geräusche zur Anzeige der Stunden-Einheiten. Zweimal Antippen aktiviert vorzugsweise die Ausgabe der Zeitausgabetöne bzw. -geräusche zur Anzeige der, vorzugsweise 5-Minuten- und Minuten-Einheiten. Dreimal Antippen aktiviert vorzugsweise die Ausgabe der Zeitausgabetöne bzw. -geräusche zur Anzeige der Stunden und der, vorzugsweise 5-Minuten- und Minuten-Einheiten im Wechsel. Die erforderliche Trennung der Einheiten erfolgt jeweils wie zuvor definiert,

beispielsweise über die Länge der Intervalle und/oder über bestimmte Töne und/oder Tonlängen.

Die Einstellung der Uhr erfolgt vorzugsweise über beispielsweise ein- bzw.

zweimaliges längeres Antippen und die anschließende Eingabe der Stunden- bzw. der 5-Minuten-Einheiten, vorzugsweise durch kürzeres Antippen. Die Regelung der Lautstärke der ausgegebenen Tick-Geräusche sowie die Ein- und Ausschaltung erfolgt vorzugsweise über Ziehen oder Schieben des Fingers über eine Touchpad- Oberfläche. Andere Formen der Eingabe und Steuerung können ebenfalls bevorzugt sein.

Wie bereits beschreiben, findet die vorliegende Erfindung auch Anwendung auf beispielsweise eine Uhr mit mechanischer Zeitanzeige. Die Umsetzung der vorliegenden Erfindung kann dabei bevorzugt wie nachfolgend beschrieben gestaltet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in einer mechanischen Uhr, wobei eine entsprechende Ausgestaltung auch in den anderen, bspw. digitalen, erfindungsgemäßen Ausführungsformen bevorzugt ist, wandert der Sekundenzeiger im Sekundentakt bzw. in Sekundenschritten. Dabei legt er vorzugsweise pro

Sekunde einen vorgegebenen Abstand, vorzugsweise den Abstand der 5- Minuteneinheiten der Uhr zurück, und zwar bis zum Erreichen der Position des großen Zeigers.

Ausgelöst, vorzugsweise durch einen Steuerungsmechanismus des großen

Zeigers, wandert der Sekundenzeiger in der nächsten Sekunde dann direkt weiter auf die 12 Uhr Stellung.

Der Sekundenzeiger löst bei Erreichen der 12 Uhr Stellung ein vom üblichen

Sekundengeräusch bzw. .Ticken' abweichendes (,Tick'-)Geräusch bzw.

abweichenden Ton aus und/oder pausiert, bspw. eine Sekunde, länger, bis er im Sekundentakt weiter wandert, erneut im Abstand bevorzugten Einheiten, bspw. der 5-Minuteneinheiten der Uhr, diesmal bis zum Erreichen der Position des kleinen Zeigers.

Ausgelöst durch einen Steuerungsmechanismus des kleinen Zeigers wandert der Sekundenzeiger dann in der nächsten Sekunde direkt weiter auf die 12 Uhr

Stellung.

Der Sekundenzeiger löst bei Erreichen der 12 Uhr Stellung ein bestimmtes, von beiden anderen abweichendes, Tick-Geräusch bzw. einen abweichenden Ton aus und/oder pausiert, bspw. zwei Sekunden, länger, bis er im Sekundentakt weiter wandert, erneut im Abstand der bevorzugten Einheiten, bspw. 5-Minuteneinheiten, der Uhr bis zum Erreichen der Position des großen Zeigers. Der Steuerungsmechanismus gemäß dem der Sekundenzeiger in jeder Runde abwechselnd am großen oder kleinen Zeiger stoppt, kann jeweils durch den kleinen und großen Zeiger selbst oder beim Erreichen/Durchlauf der 12 Uhr Stellung auslösen. Die ausgegebenen Töne, vorzugsweise im Zusammenspiel mit dem Ton bzw. Geräusch des Sekundenzeigers bei, vorzugsweise sekündlichem,

Fortschreiten, entsprechen vorzugsweise den vorstehend beschriebenen

Codierungen.