PROPPE, Wolfgang (An der Felgenlake 46, Berlin, 13589, DE)
USZKUREIT, Detlef (Schottmüllerstr. 14, Berlin, 14167, DE)
KRÜGER, Manfred (Bechstedter Weg 11, Berlin, 10713, DE)
PROPPE, Wolfgang (An der Felgenlake 46, Berlin, 13589, DE)
USZKUREIT, Detlef (Schottmüllerstr. 14, Berlin, 14167, DE)
| PATENTANSPRÜCHE 1. Wasserführendes Haushaltsgerät (1 ), insbesondere Wäschebehandlungsgerät zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche, mit einem Gehäuse (2), einem in dem Gehäuse (2) untergebrachten Behandlungsbereich (7) und zumindest einem Behälter (14), der zum Aufnehmen zumindest eines Behandlungsmittels dient, wobei der Behälter (14) zumindest teilweise in einem in dem Gehäuse (2) vorgesehenen Zwischenraum (1 1 ) angeordnet ist, der zwischen dem Behandlungsbereich (7) und einer Oberseite (10) des Gehäuses (2) vorgesehen ist. 2. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (1 1 ) durch eine Abdeckplatte (3) des Gehäuses (2) begrenzt ist und/oder dass der Zwischenraum (1 1 ) durch einen Behälter (8), der den Behandlungsbereich (7) umgibt, und/oder ein an dem Behälter (8) angeordnetes Masseelement (12) begrenzt ist. 3. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Hauptbehälter (53) vorgesehen ist, der vorzugsweise zum Aufnehmen zumindest eines Behandlungsmittels dient, und dass der Behälter (14) mit dem Hauptbehälter (53) verbunden ist. 4. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Behälters (14) mit dem Hauptbehälter (53) eine Tauchpumpe (44) aufweist. 5. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Behälter (14) und dem Behandlungsbereich (7) zumindest ein thermisches Isoliermittel (25, 26) vorgesehen ist. 6. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (14) Versteifungsrippen (27 - 36) aufweist, die zumindest im Wesentlichen wabenförmig ausgestaltet sind. 7. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Versteifungsrippen an einer Bodenseite (40) des Behälters (14) angeordnet ist und im Bereich von Knotenpunkten (60) Aussparungen (41 , 42, 43, 60) aufweist. 8. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (14) zumindest teilweise durch eine Blechplatte (23) gestützt ist. 9. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (14) zumindest eine Einfüllöffnung (18) aufweist, die von der Oberseite (10) des Gehäuses (2) zugänglich ist. 10. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein zumindest teilweise transparent ausgestaltetes, mit dem Behälter (14) verbundenes Steigrohr (57) vorgesehen ist, das zumindest abschnittsweise von einer Außenseite (4, 5, 51 ) des Gehäuses (2) aus sichtbar ist. 1 1. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (14) eine erste Kammer, die zum Aufnehmen eines ersten Behandlungsmittels dient, und zumindest eine zweite Kammer aufweist, die zum Aufnehmen eines zweiten Behandlungsmittels dient. |
mit Vorratsbe hälter im oberen Bereich
Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere ein Wäschebehandlungsgerät zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Waschmaschinen und Waschtrockner.
Aus der EP 1 884 584 A2 ist eine Waschmaschine bekannt, bei der mehrere mit Wäschebehandlungsmitteln gefüllte Behälter vorgesehen sind. Die Menge der Wäschebehandlungsmittel reicht dabei für mehrere Waschzyklen aus. Die Behälter sind auf einem bewegbaren Träger angeordnet, wobei die Behälter in einer ausgeschobenen Stellung zugänglich und in einer eingezogenen Stellung nicht zugänglich sind. Der bewegbare Träger ist in Form einer Schublade an der Unterseite des Gehäuses der Waschmaschine ausgestaltet.
Die aus der EP 1 884 584 A2 bekannte Waschmaschine hat den Nachteil, dass die Bauhöhe der Waschmaschine durch den für die Behälter benötigten Platz erheblich vergrößert ist. Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein wasserführendes Haushaltsgerät zu schaffen, das einen verbesserten Aufbau aufweist. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein wasserführendes Haushaltsgerät anzugeben, bei dem die Abmessungen im Hinblick auf eine vorgegebene Größe des Behandlungsbereichs optimiert sind und gleichzeitig eine hohe Funktionalität gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird durch ein wasserführendes Haushaltsgerät gelöst, das ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse untergebrachten Behandlungsbereich und zumindest einen Behälter aufweist, wobei der Behälter zum Aufnehmen zumindest eines Behandlungsmittels dient und wobei der Behälter zumindest teilweise in einem in dem Gehäuse vorgesehenen Zwischenraum angeordnet ist, der zwischen dem Behandlungsbereich und einer Oberseite des Gehäuses vorgesehen ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen wasserführenden Haushaltsgeräts möglich. In vorteilhafter Weise ist der Zwischenraum durch eine Abdeckplatte des Gehäuses begrenzt. Ferner ist es vorteilhaft, dass der Zwischenraum durch einen Behälter, der den Behandlungsbereich umgibt, und/oder ein an dem Behälter angeordnetes Masseelement begrenzt ist. Auf diese Weise kann der Behälter in einem verbleibenden Zwischenraum zwischen der Abdeckplatte und dem Behandlungsbereich beziehungsweise an dem Behandlungsbereich angeordnete Masseelemente angeordnet sein. Hierdurch kann der in dem Gehäuse verbleibende Zwischenraum vorteilhaft genutzt werden. Hierbei kann die Ausgestaltung des Behälters an den verbleibenden Zwischenraum angepasst sein. Vorteilhaft ist es ferner, dass zumindest ein Hauptbehälter vorgesehen ist, der zum Aufnehmen zumindest eines Behandlungsmittels dient, und dass der Behälter mit dem Hauptbehälter verbunden ist. Hierbei kann der Behälter beispielsweise als Reservebehälter dienen, so dass ein Zusatzvolumen zu dem Volumen des Hauptbehälters zum Aufnehmen eines oder mehrerer Behandlungsmittel zur Verfügung steht. Hierbei ist es ferner von Vorteil, dass die Verbindung des Behälters mit dem Hauptbehälter eine Tauchpumpe aufweist. Hierdurch kann von einer tiefsten Stelle des Behälters aus eine Förderung in den Hauptbehälter erfolgen.
Ferner ist es vorteilhaft, dass der Behälter eine Einfüllöffnung aufweist, die von einer Oberseite des Gehäuses zugänglich ist. Hierbei kann über den Behälter gegebenenfalls auch ein vorgesehener Hauptbehälter befüllt werden. Hierdurch ist eine komfortable Benutzung für eine Bedienperson möglich. Vorteilhaft ist es auch, dass ein zumindest teilweise transparent ausgestaltetes, mit dem Behälter verbundenes Steigrohr vorgesehen ist, das zumindest abschnittsweise von einer Vorderseite des Gehäuses aus sichtbar ist. Hierdurch kann der momentane Füllstand des Behälters, insbesondere eines Reservebehälters, leicht überwacht werden. Im Betrieb kann beispielsweise zunächst der Hauptbehälter geleert werden und dann eine Entnahme des Behandlungsmittels aus dem als Reservebehälter dienenden Behälter erfolgen. Für den Benutzer ist es somit in einfacher Weise ersichtlich, wann eine Nachfüllung für den Reservebehälter und somit gegebenenfalls auch den Hauptbehälter notwendig wird.
Vorteilhaft ist es auch, dass zwischen dem Behälter und dem Behandlungsbereich ein thermisches Isoliermittel vorgesehen ist. Hierdurch kann eine von dem Behandlungsbereich ausgehende Erwärmung des Behälters und somit des in dem Behälter gespeicherten Behandlungsmittels verhindert oder zumindest verringert werden. Speziell bei einem Wäschebehandlungsmittel, das ein Weichspüler ist, kann dadurch ein Verklumpen durch Zunahme der Viskosität verhindert werden.
Vorteilhaft ist es auch, dass der Behälter Versteifungsrippen aufweist, die zumindest im Wesentlichen wabenförmig ausgestaltet sind. Hierbei ist es ferner vorteilhaft, dass zumindest ein Teil der Versteifungsrippen an einer Bodenseite des Behälters angeordnet ist und im Bereich von Knotenpunkten Aussparungen aufweist. Durch die wabenförmige Ausgestaltung wird ein vorteilhafter Flüssigkeitstransport in dem Behälter ermöglicht, wobei das Ausmaß einer Benetzung der Versteifungsrippen durch ein Behandlungsmittel verringert ist. Durch die Aussparungen im Bereich der Knotenpunkte wird eine zuverlässige Weiterleitung des Wäschemittels an einen tiefsten Punkt des Behälters ermöglicht.
Je nach Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts kann der Behälter eine oder mehrere Kammern aufweisen. Je nach Anwendungsfall ist hierdurch auch die Aufnahme von mehreren unterschiedlichen Behandlungsmitteln möglich. Entsprechend kann auch ein gegebenenfalls vorgesehener Hauptbehälter in unterschiedliche Kammern aufgeteilt sein. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein wasserführendes Haushaltsgerät in einer auszugsweisen, schematischen Schnittdarstellung entsprechend einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte wasserführende Haushaltsgerät in einer auszugsweisen Schnittdarstellung entlang der mit II bezeichneten
Schnittlinie und
Fig. 3 einen auszugsweisen, schematischen Schnitt durch das in Fig. 1 dargestellte wasserführende Haushaltsgerät entlang der mit III bezeichneten Schnittlinie. Fig. 1 zeigt ein wasserführendes Haushaltsgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen Schnittdarstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das wasserführende Haushaltsgerät 1 kann insbesondere als Wäschebehandlungsgerät ausgestaltet sein und zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche dienen. Speziell kann das wasserführende Haushaltsgerät 1 als Waschmaschine oder Waschtrockner ausgestaltet sein. Das wasserführende Haushaltsgerät 1 der Erfindung eignet sich allerdings auch für andere Anwendungsfälle.
Das wasserführende Haushaltsgerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das mehrteilig ausgestaltet sein kann. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse 2 eine Abdeckplatte 3 auf, die sich zumindest näherungsweise von einer linken Seitenwand 4 bis zu einer rechten Seitenwand 5 des Gehäuses 2 erstreckt. Die Abdeckplatte 3 weist eine Unterseite 6 auf. In dem Gehäuse 2 ist ein Behandlungsbereich 7 vorgesehen, der in diesem Ausführungsbeispiel durch einen Laugenbehälter 8 begrenzt ist. Der Laugenbehälter 8 weist hierbei eine zumindest näherungsweise zylindermantelförmige Außenseite 9 auf. Zwischen dem Behandlungsbereich 7 und einer Oberseite 10 des Gehäuses 2 ist ein Zwischenraum 1 1 ausgebildet. Die Oberseite 10 ist in diesem Fall durch die Oberseite der Abdeckplatte 3 gebildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Zwischenraum 1 1 einerseits durch die Unterseite 6 der Abdeckplatte 3 und andererseits durch den Laugenbehälter 8, der den Behandlungsbereich 7 umgibt, sowie ein an dem Laugenbehälter 8 angeordnetes Masseelement 12 begrenzt. Der Zwischenraum 1 1 ist dabei Teil eines Innenraums des Gehäuses 2. In dem Zwischenraum 1 1 ist ein Behälter 14 angeordnet. Der Behälter 14 weist einen relativ flachen Teil 15 und einen topfformigen Teil 16 auf. Der relative flache Teil 15 weist hierbei einen geneigten Boden 17 auf. Außerdem weist der Behälter 14 an seinem relativen flachen Teil 15 eine Einfüllöffnung 18 auf, die von der Oberseite 10 der Abdeckplatte 3 durch eine in der Abdeckplatte 3 vorgesehene, an die Einfüllöffnung 18 angepasste Aussparung 19 zugänglich ist. Über die Einfüllöffnung 18 kann ein Wäschebehandlungsmittel in den Behälter 14 eingefüllt werden. Durch die geneigte Ausgestaltung des Bodens 17 fließt das über die Einfüllöffnung 18 eingefüllte Wäschebehandlungsmittel zunächst in den topfformigen Teil 16 des Behälters 14. Der geneigte Boden 17 weist im Bereich der Einfüllöffnung 18 einen gerundet hochgezogenen Einfüllabschnitt 20 auf, um ein glattes, spritzfreies Einfließen des Wäschebehandlungsmittels zu gewährleisten. Die Einfüllöffnung 18 kann in diesem Ausführungsbeispiel mit einem einschraubbaren Deckel 21 , der eine Belüftungsöffnung
22 aufweist, verschlossen werden. In diesem Ausführungsbeispiel befindet sich die Einfüllöffnung 18 in einer rechten, vorderen Ecke der Abdeckplatte 3. Die Abdeckplatte 3 kann hierbei als Abstellplatte 3 dienen.
In dem Innenraum 13 des Gehäuses 2 ist eine Blechplatte 23 angeordnet, die mit dem Gehäuse 2 verbunden ist. Die Blechplatte 23 stützt den Behälter 14, wobei die Blechplatte
23 eine Ausnehmung 24 aufweist, durch die der topfförmige Teil 16 hindurchgeführt ist. Zwischen der Blechplatte 23 und dem Boden 17 des relativ flachen Teils 15 des Behälters 14 ist ein thermisches Isoliermittel 25 vorgesehen. Ferner ist der topfförmige Teil 16 von einem thermischen Isoliermittel 26 umgeben. Die thermischen Isoliermittel 25, 26 können beispielsweise aus Schaumstoffen gebildet sein. Durch die Isoliermittel 25, 26 ist der Behälter 14 und somit ein gegebenenfalls in dem Behälter 14 vorgesehenes Wäschebehandlungsmittel gegenüber einer in dem Behandlungsbereich 7 auftretenden hohen Temperatur geschützt. Dadurch wird ein Wärmeübertrag auf ein flüssiges Wäschebehandlungsmittel verhindert oder zumindest reduziert. Speziell kann hierdurch eine übermäßige Erhöhung der Viskosität eines für einige Zeit in dem Behälter 4 gespeicherten Wäschebehandlungsmittels, insbesondere ein Verklumpen, verhindert werden. Der Behälter 14 kann als Kunststoff behälter 14 ausgestaltet sein.
Der Behälter 14 weist mehrere Versteifungsrippen 27, 28, 29, 30, 31 , 32 auf, wobei in der Fig. 1 zur Vereinfachung der Darstellung nur die Versteifungsrippen 27 bis 32 dargestellt sind. Hierbei erstrecken sich die Versteifungsrippen 31 , 32 von dem Boden 17 des Behälters 14 zu der Blechplatte 23. Das thermische Isoliermittel 25 ist hierbei zwischen den Versteifungsrippen 31 , 32 angeordnet. Die Versteifungsrippen 28, 29, 30 weisen an einer Bodenseite 40 des Behälters 14 im Bereich von Knotenpunkten Aussparungen 41 , 42, 43 auf. Durch die Aussparungen 41 , 42, 43 kann sich ein über die Einfüllöffnung 18 eingefülltes Wäschebehandlungsmittel in dem Behälter 14 verteilen. Durch die Versteifungsrippen 27 bis 32 sowie die Blechplatte 23 ist eine Versteifung des Behälters 14 gewährleistet. Die Blechplatte 23 kann hierbei entsprechend einer VDE-Abdeckung ausgestaltet sein.
In dem topfförmigen Teil 16 des Behälters 14 ist eine Tauchpumpe 44 angeordnet, die im Betrieb Wäschebehandlungsmittel von einer tiefsten Stelle des Behälters 14 ansaugt und über ein Verbindungsrohr 45 fördert. Die Tauchpumpe 44 ist dabei von unten dicht in den topfförmigen Teil 16 eingesetzt. Die Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 des Ausführungsbeispiels ist im Folgenden auch unter Bezugnahme auf die Fig. 2 im weiteren Detail erläutert. Fig. 2 zeigt einen auszugsweisen, schematischen Schnitt durch das in Fig. 1 dargestellte wasserführende Haushaltsgerät 1 entlang der mit II bezeichneten Schnittlinie. Das Gehäuse 2 weist eine Rückseite 50 und eine Vorderseite 51 auf. Der Behandlungsbereich 7, der von dem Laugenbehälter 8 umschlossen ist, erstreckt sich von der Vorderseite 41 bis nahe an die Rückseite 50. Ferner ist ein Lager 52 vorgesehen, an dem beispielsweise eine in dem Laugenbehälter 8 drehbar angeordnete Trommel gelagert ist.
In dem Innenraum 13 des Gehäuses 2 ist ein Hauptbehälter 53 angeordnet. Der Hauptbehälter 53 ist über das Verbindungsrohr 45 und die Tauchpumpe 44 mit dem Behälter 14 verbunden.
Der Hauptbehälter 53 weist ein Oberteil 54 auf. In dem Oberteil 54 ist ein Durchbruch 55 vorgesehen, über den Wäschebehandlungsmittel aus dem topfförmigen Teil 16 des Behälters 14 über das Verbindungsrohr 45 in den Hauptbehälter 53 geführt werden kann. Der Hauptbehälter 53 kann ein Einspülsystem mit einer oder mehreren Einspülkammern aufnehmen. Hierbei kann eine Kammer des Hauptbehälters 53 zum Einspülen von Waschmittel in den Laugenbehälter 8 von Wasser durchflössen werden, während Wäschebehandlungsmittel über das Verbindungsrohr 45 von der Tauchpumpe 44 in den Hauptbehälter 53 gefördert wird.
Der Hauptbehälter 53 kann allerdings auch zum Bevorraten einer größeren Menge von einem oder mehreren Wäschebehandlungsmitteln dienen, um ein zusätzliches Speichervolumen neben dem Behälter 14 zu ermöglichen. Ferner ist es möglich, dass der Hauptbehälter 53 relativ kleine Kammern aufweist, die individuell vor einem jeweiligen Waschgang mit Wäschebehandlungsmitteln gefüllt werden, während in dem Behälter 14 eine größere Menge eines hauptsächlich verwendeten Wäschebehandlungsmittels gespeichert ist.
Der Behälter 14 ist vorzugsweise an die Bauverhältnisse im Innenraum 13 des Gehäuses 2 angepasst. Hierbei kann ein verbleibender Zwischenraum 1 1 in vorteilhafter Weise als Speichervolumen genutzt werden, das gegebenenfalls zusätzlich zu einem Hauptspeichervolumen zur Verfügung gestellt wird. Beispielsweise kann in dem Innenraum 13 eine Ventileinheit 56 vorgesehen sein, wobei der topfförmige Teil 16 des Behälters 14 zwischen der Ventileinheit 56 und dem Hauptbehälter 53 ausnutzt. Je nach Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 kann der Hauptbehälter 53 auch eine ausziehbare Einspülschale aufnehmen, die ein Benutzer ausziehen kann, um diese mit Wäschebehandlungsmitteln zu befüllen.
An dem Behälter 14 ist ein transparent ausgestaltetes Steigrohr 57 vorgesehen, das von der Vorderseite 51 des Gehäuses 2 aus sichtbar ist. Je nach Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 kann das Steigrohr 57 auch von einer anderen Außenseite, insbesondere von der linken Seitenwand 4 oder der rechten Seitenwand 5, aus sichtbar sein. Über das Steigrohr 57 ist der momentane Flüssigkeitsstand im Behälter 14 erfassbar und kontrollierbar. Hierdurch kann ein Überfüllen vermieden und das Erreichen eines Reserveniveaus erkannt werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Reserveniveau erreicht, wenn der relativ flache Teil 15 des Behälters 14 geleert und nur noch das Volumen des topfförmigen Teils 16 des Behälters 14 gefüllt ist. Hierdurch wird einem Benutzer signalisiert, dass ein Auffüllen des Behälters 14 erforderlich wird. Im Bereich des Steigrohrs 57 kann der topfförmige Teil 16 des Behälters 14 eine Absenkung 58 aufweisen, die über einen Kanal auf gleichem Niveau mit dem topfförmigen Teil 16 des Behälters 14 verbunden ist. Im Bereich der Absenkung 58 kann beispielsweise keine thermische Isolierung oder nur eine reduzierte thermische Isolierung vorgesehen sein.
Die Tauchpumpe 44 und gegebenenfalls weitere elektrische Komponenten können über eine Steckkupplung mit einer Steuerung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 verbunden sein. Hierdurch ist eine einfache Montage gewährleistet. Fig. 3 zeigt einen schematischen, auszugsweisen Schnitt durch das in Fig. 1 dargestellte wasserführende Haushaltsgerät 1 des Ausführungsbeispiels entlang der mit III bezeichneten Schnittlinie. Hierbei sind Versteifungsrippen 33, 34, 35, 36 dargestellt, zwischen denen ein Knotenpunkt 60 vorgesehen ist. An dem Knotenpunkt 60 weisen die Versteifungsrippen 33 bis 36 eine gemeinsame Aussparung 61 auf. Die Aussparung 61 ist im Bereich der Bodenseite 40 vorgesehen und beispielsweise zylinderförmig ausgestaltet. Über die Aussparung 61 kann das flüssige Wäschebehandlungsmittel in einer Richtung 62 durch die wabenförmig ausgestalteten Versteifungsrippen 27 bis 30, 33 bis 36 fließen. Die Richtung 62 ist in diesem Ausführungsbeispiel von der rechten Seitenwand 5 des Gehäuses 2 zu der linken Seitenwand 4 des Gehäuses 2 orientiert.
Die Versteifungsrippen 27 bis 30, 33 bis 36 sind wabenförmig ausgestaltet, so dass ein Abfließen des Wäschebehandlungsmittels von den Versteifungsrippen 27 bis 30, 33 bis 36 begünstigt und eine Benetzung reduziert ist. Je nach Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 kann der Behälter 14 beispielsweise zum Reinigen durchspült werden. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Eine erste Möglichkeit besteht darin, dass der Behälter 14 mit Wasser befüllt wird und ein Spülprogramm des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 gestartet wird. Dabei kann Spülwasser durch die Tauchpumpe 44 in den Hauptbehälter 53 gefördert werden. Aus dem Behandlungsbereich 7 kann das benutzte Spülwasser dann abgepumpt werden. Hierfür kann die Tauchpumpe 44 einen Motor mit zwei Drehzahlstufen aufweisen.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass der topfförmige Teil 16 des Behälters 14 mit einem Auslass versehen wird. Ein solcher Auslass kann beispielsweise durch einen an einem unteren Punkt des topfformigen Teils 16 vorgesehenen Stutzen realisiert werden, auf den ein Schlauch aufgesteckt ist, der hinter eine Wartungsklappe oder dergleichen geführt und mit einem Pfropfen verschlossen ist. Hierdurch kann dann das in den Behälter 14 eingelassene Spülwasser abfließen. Je nach Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 und insbesondere des Zwischenraums 1 1 kann ein mehr oder weniger großes Volumen zum Speichern von Wäschebehandlungsmitteln zur Verfügung stehen. Bei einem relativ großen Zwischenraum 1 1 kann ein großes Bevorratungsvolumen realisiert werden, bei dem beispielsweise 4,5 I und ein Reservevolumen in dem topfformigen Teil 16 von 0,25 I zur Verfügung stehen. Speziell in solch einem Fall kann der Behälter 14 gegebenenfalls auch mehrere Kammern aufweisen. Hierfür können gegebenenfalls auch weitere Tauchpumpen 44 und Verbindungsrohre 45 vorgesehen sein. Beispielsweise können zwei Kammern vorgesehen sein, um ein Vollwaschmittel und ein Buntwaschmittel zu speichern. Bei einer Ausgestaltung des wasserführenden Haushaltsgeräts 1 , bei der der Zwischenraum 1 1 relativ klein ist, kann über den Behälter 14 ein zusätzliches Volumen geschaffen werden, das beispielsweise ein Speichervolumen eines als Speicher ausgestalteten Hauptbehälters 53 ergänzt. Je nach Ausgestaltung und Anwendungsfall sind aber auch andere Einsatzmöglichkeiten denkbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Bezugszeichenliste
1 Wasserführendes Haushaltsgerät
2 Gehäuse
3 Abdeckplatte
4 linke Seitenwand
5 rechte Seitenwand
6 Unterseite
7 Behandlungsbereich
8 Laugenbehälter
9 Außenseite
10 Oberseite
1 1 Zwischenraum
12 Masseelement
13 Innenraum
14 Behälter
15 relativ flacher Teil
16 topfförmiger Teil
17 geneigter Boden
18 Einfüllöffnung
19 Aussparung
20 Einfüllabschnitt
21 Deckel
22 Belüftungsöffnung
23 Blechplatte
24 Ausnehmung
25, 26 thermisches Isoliermittel
27-36 Versteifungsrippe
40 Bodenseite
41-43 Aussparung
44 Tauchpumpe
45 Verbindungsrohr
50 Rückseite
51 Vorderseite Lager
Hauptbehälter
Oberteil
Durchbruch
Ventileinheit
Steigrohr
Absenkung
Knotenpunkt
Aussparung
Richtung
Next Patent: REFRIGERATION DEVICE WITH A WATER PIPE
