OPOLKA, Rainer (Kronenstrasse 5-7, Solingen, 42699, DE)
| Taschenlampe mit einem Gehäuse (2), einer darin gelagerten Batteriekartusche (4), die endseitig einen Druckschalter (5) aufweist, sowie einer Endkappe (6) mit einem Druckknopf (7), der mit dem Druckschalter (5) in Wirkverbindung steht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s zwischen dem Druckknopf (7) und dem Druckschalter (5) ein Dichtelement (13) angeordnet ist. Taschenlampe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (7) ein aus der Endkappe (6) hervorstehendes Kopfteil (8), ein in der Endkappe (7) gelagertes Führungsteil (9) sowie ein Betätigungsteil (10) aufweist. Taschenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (13) ein Kappe aus einem elastischen Material ist, wobei die Kappe eine ringförmige Klemmfläche (14) sowie eine davon abstehende Erhebung ( 5) aufweist. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Erhebung (15) der Kappe eine sacklochartige Vertiefung (16) ausgebildet ist, in die das Betätigungsteil eingreift. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (6) ein Innen- (17) und ein Außengewinde ( 9) besitzt, so dass die Endkappe (6) sowohl mit der Batteriekartusche (4) als auch mit dem Gehäuse (2) über entsprechende Gewindeabschnitte (17', 19') verbunden ist. 6. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (13) mit der ringförmigen Klemmfläche (14) zwischen zwei ringförmigen Anschlagflächen (18, 18') der Endkappe (6) und der Batteriekartusche (4) eingeklemmt ist. |
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Taschenlampe mit einem Gehäuse, einer darin gelagerten Batteriekartusche, die endseitig einen Druckschalter aufweist, sowie einer Endkappe mit einem Druckknopf, der mit dem Druckschalter in Wirkverbindung ist.
Taschenlampen der eingangs genannten Art sind nach dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise wird in der DE 10 1007 032 003 eine solche beschrieben, die nachteiliger Weise nicht wasserdicht ausgebildet ist.
In der DE 24 13 016 wird eine wasserdichte Taschenlampe offenbart, die einen im Gehäuse angeordneten Druckschalter besitzt. Dieser Druckschalter besitzt eine Schalterabdeckung aus Gummi, wobei ein zusätzlicher Dichtring zwischen der Schalterabdeckung und dem Gehäuse angeordnet ist. Zur Betätigung des Druckschalters muss die elastische Schalterabdeckung lediglich nach unten gedrückt werden.
Wasserdichte Taschenlampen werden häufig im Outdoor-Bereich eingesetzt, wo die Anforderungen bezüglich einer robusten Ausgestaltung der Taschenlampe hoch sind, da das Material nicht nur während der bestimmungsgemäßen Verwendung, sondern auch während des Transports in Rucksäcken oder in Fahrradtaschen stark beansprucht wird. Dabei ist insbesondere das Gehäuse starken Belastungen ausgesetzt, so dass auch die weiche und wenig widerstandsfähige Schalterabdeckung relativ schnell verschleißt und ausgetauscht werden muss.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung hier Abhilfe zu schaffen und eine wasserdichte und zugleich robuste Taschenlampe vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird durch die Taschenlampe nach Anspruch 1 gelöst, wobei erfin ¬ dungsgemäß zwischen dem Druckknopf und dem Druckschalter ein Dichtelement angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, dass das komplette Gehäuse inklusive des Druckknopfes aus einem robusten Material besteht, das vorzugsweise kratz- und schlagfest ausgebildet ist. Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Gehäuse aus einem gegebenenfalls beschichteten Leichtmetall, wie beispielsweise Aluminium, oder einem Kunststoff. Trotzdem ist die erfindungsgemäße Taschenlampe wasserdicht ausgebildet, wobei das Dichtelement derart angeordnet ist, dass es durch andere Gegenstände nicht beschädigt werden kann und demnach vergleichsweise selten ausgetauscht werden muss.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind im Folgenden sowie in den Unteransprüchen angegeben.
Nach einer ersten Ausgestaltung weist der Druckknopf ein aus der Endkappe hervorstehendes Kopfteil, ein in der Endkappe gelagertes Führungsteil sowie ein Betätigungsteil auf. Das Führungsteil ist dabei so ausgebildet, dass der Druckknopf innerhalb der Endkappe längsaxial beweglich ist, wobei eine rückwärtige Anschlagfläche ein Herausfallen des Druckknopfes aus der Endkappe verhindert. Das Betätigungsteil ist vorzugsweise zylinderförmig ausgebildet und mittelbar mit dem Druckschalter verbunden, wobei zwischen dem Betätigungsteil und dem Druckschalter das Dichtelement angeordnet ist. Das Dichtelement ist vorzugsweise eine Kappe aus einem elastischen Material, wobei die Kappe eine ringförmige Klemmfläche sowie eine davon abstehende Erhebung aufweist. Als Materialien für das Dichtelement eignet sich insbesondere Gummi oder ein anderes Elastomer, wie beispielsweise Polyurethan oder PVC. Im zusammengebauten Zustand ist der Druckschalter unterhalb der Erhebung der Kappe angeordnet, so dass der Druckschalter mittelbar durch den Druckknopf betätigt werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass in der Erhebung der Kappe eine sacklochartige Vertiefung ausgebildet ist, in die das Betätigungsteil eingreift. Hierdurch ist das Dichtelement zumindest so fest mit dem Druckknopf bzw. der Endkappe verbunden, dass das Dichtelement nicht abfallen und verloren gehen kann, wenn beispielsweise zum Wechsel der Batterien die Endkappe vom Gehäuse entfernt wird. Alternativ hierzu kann das Dichtelement auch in einer Ringnut inner- halb der Endkappe verliersicher eingeklemmt werden. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Endkappe ein Innen- und ein Außengewinde besitzt, so dass die Endkappe sowohl mit der Batteriekartusche als auch mit dem Gehäuse über entsprechende Gewindeabschnitte verbunden ist. Eine Gewindeverbindung lässt sich leicht herstellen und stellt zudem eine robuste Verbindung dar. Darüber hinaus kann über eine Gewindeverbindung die wasserdichte Verbindung geschaffen werden, da das Dichtelement vorzugsweise mit der ringförmigen Klemmfläche zwischen zwei ringförmigen Anschlagflächen der Endkappe und der Batteriekartusche eingeklemmt ist. Je fester dabei die Gewindeverbindung zugedreht wird, desto dichter ist die Verbindung.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sowie konkrete Ausführungsformen werden im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig.1 : eine Querschnittsansicht einer Taschenlampe im zusammengebauten
Zustand und
Fig.2: eine Explosionsdarstellung einer Taschenlampe.
Die Taschenlampe 1 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 2 mit einem Lampenkopf 3, einer Batteriekartusche 4 mit einem endseitig angeordneten Druckschalter 5 und einer Endkappe 6 mit einem darin längsaxial beweglichen Druckknopf 7. Der Druckknopf besitzt ein Kopfteil 8, ein Führungsteil 9 sowie ein Betätigungsteil 10. Damit der Druckknopf 7 im zusammengebauten Zustand nicht aus der Endkappe 6 herausfallen kann, ist am Führungsteil 9 eine ringförmige Anschlagfläche 1 1 ausgebildet, die mit einer ebenfalls ringförmigen Anschlagfläche 12 innerhalb der Endkappe 6 in Anlage ist. Um das Innere des Gehäuses 2 vor eindringendem Wasser zu schützen, ist zwischen dem Druckknopf 7 und dem Druckschalter 5 ein Dichtelement 13 angeordnet. Dieses ist vorzugsweise rotationssymmetrisch ausgebildet und weist eine ringförmige Klemmfläche 14 und eine Erhebung 5 auf, in der eine sack- lochartige Vertiefung 16 ausgebildet ist. In diese Vertiefung 16 greift das
Betätigungsteil 10 ein. Um die Batteriekartusche mit der Endkappe zu verbinden, sind korrespondierende Gewindeabschnitte 17, 17' angeordnet. Ferner sind an der Batteriekartusche 4 und an der Endkappe 6 ringförmige Anschlagflächen 18, 18' angeordnet, zwischen denen das Dichtelement 13 mit der ringförmigen Klemmfläche 14 festgeklemmt werden kann. Schließlich sind an der Endkappe 6 und an dem Gehäuse 2 korrespondierende Gewindeabschnitte 19, 19' ausgebildet. Um insgesamt die Taschenlampe wasserdicht auszubilden, kann diese Gewindeverbindung zudem durch mit einer (nicht dargestellten) Dichtung abgedichtet werden.
