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Patent Searching and Data


Title:
WEDGE-SHAPED CARRIER FOR SOLAR CELLS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141276
Kind Code:
A2
Abstract:
In a photovoltaic system (1) comprising a wedge-shaped carrier (2) and at least one solar cell (3), the photovoltaic system has an intermediate space (4) for means for electrically connecting (5) the at least one solar cell (3).

Inventors:
BLEIBLER, Alexander (Dättnauerstrasse 55a, Winterthur, CH-8406, CH)
MEIER, Heinz (Rütistrasse 70, Zürich, CH-8032, CH)
ROHRER, Hans (Steinenstrasse 34, Sachseln, CH-6072, CH)
Application Number:
EP2011/056043
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
April 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SIKA TECHNOLOGY AG (Zugerstrasse 50, Baar, CH-6340, CH)
BLEIBLER, Alexander (Dättnauerstrasse 55a, Winterthur, CH-8406, CH)
MEIER, Heinz (Rütistrasse 70, Zürich, CH-8032, CH)
ROHRER, Hans (Steinenstrasse 34, Sachseln, CH-6072, CH)
International Classes:
H01L31/048; F24J2/52
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Claims:
Photovoltaik-System (1 ) umfassend:

einen keilförmigen Träger (2) sowie mindestens eine Solarzelle (3), wobei das Photovoltaik-System einen Zwischenraum (4) für Mittel zur elektrischen Verbindung (5) der mindestens einen Solarzelle (3) aufweist.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Solarzelle (3) über ein Verbindungsmittel (6a) mit dem keilförmigen Träger (2) verbunden ist.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Solarzelle (3) über das Verbindungsmittel (6a) lösbar mit dem keilförmigen Träger (2) verbunden ist.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 2 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei dem Verbindungsmittel (6a) um eine formschlüssige und/oder eine kraftschlüssige Verbindung handelt.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmigen Träger (2) auf der der mindestens einen Solarzelle (3) abgewandten Seite eine Schottschicht (7) aufweist.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Träger (2) über ein Verbindungsmittel (6b) mit der Schottschicht (7) verbunden ist.

Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Träger (2) lösbar mit der Schottschicht (7) verbunden ist.

8. Photovoltaik-Systenn (1 ) gemäss Anspruch 6 oder 7, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei dem Verbindungsmittel (6b) um eine Schraubverbindung, insbesondere eine Verbindung mit zentrischer Schraube und Gegenstück mit Innen-Gewinde, handelt.

9. Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 6 oder 7, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei dem Verbindungsmittel (6b) um eine formschlüssige Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanzverbindung, handelt.

10. Photovoltaik-System (1 ) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Träger (2) einen

Wasserablauf (1 1 ) aufweist. 1 1 . Photovoltaik-System (1 ) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Träger (2) ein elastisches Material (8) enthält.

12. Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material (8) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus bei Raumtemperatur festem Thermoplast und bei Raumtemperatur festem thermoplastischen Elastomer.

13. Photovoltaik-System (1 ) gemäss Anspruch 1 1 oder 12, dadurch

gekennzeichnet, dass es sich bei dem elastischen Material (8) um ein geschäumtes Material handelt.

14. Photovoltaik-System (1 ) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Photovoltaik-System mindestens eine vom keilförmigen Träger (2) wegführende Schutzummantelung (9) für Mittel zur elektrischen Verbindung (5) aufweist. Photovoltaik-System (1 ) gemäss einem der Ansprüche 1 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material (8) auf der dem

Untergrund zugewandten Oberfläche des keilförmigen Trägers (2) angeordnet ist und nur einen Teil dieser Oberfläche bedeckt und der Zwischenraum (4) seitliche Öffnungen (13) und Öffnungen auf der dem Untergrund zugewandten Seite (14) aufweist.

Description:
KEILFÖRMIGER TRÄGER FÜR SOLARZELLEN

Technisches Gebiet

Die Erfindung geht aus von einem Photovoltaik-System umfassend einen keilförmigen Träger sowie mindestens eine Solarzelle nach dem

Oberbegriff des ersten Anspruches.

Stand der Technik

Das Aufbringen von Solarzellen auf Dachbahnen über Klebstoffe ist bekannt. Der Nachteil dieser Art von Befestigung ist jedoch, dass sich die Solarzellen, insbesondere aufgrund von mechanischen Spannungen, von Dachbahnen lösen und sich dazwischen Hohlräume bilden können. Das nachfolgende Eindringen von Feuchtigkeit in diese Hohlräume wirkt sich besonders nachteilig auf den Verbund, insbesondere durch Schädigung der Klebstoffe, von Solarzelle und Dachbahn aus und fördert das weitere Ablösen. Ferner eignet sich eine solche Befestigung nicht für unebene Untergründe.

Weiter führt der Umstand, dass der Klebstoff gegenüber äusseren Einflüssen wie Klima und UV-Strahlung ausgesetzt ist dazu, dass der Klebstoff durch ebensolche mit der Zeit geschädigt wird und dadurch der Verbund weiter geschwächt wird

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Solarzelle direkt auf der Dachmembran angebracht wird, beispielsweise durch Verkleben, und daher exponiert wird. Dadurch wird die Solarzelle und deren Mittel zur elektrischen Verbindung in hohem Masse mechanischen Belastungen ausgesetzt, die bei der Herstellung, dem Transport, der Installation oder der Verwendung der Membran zu Beschädigungen führen können

Weiter befinden sich Solarzelle und deren Mittel zur elektrischen Verbindung durch diese Art der Befestigung in ummittelbarer Nähe zur

Dachbahn, wobei sie in hohem Masse in Kontakt mit Wasser stehen, welches sich auf der Dachbahn ansammeln kann, was hohe Ansprüche an die

Wasserdichtheit von Solarzelle und deren Mittel zur elektrischen Verbindung stellt. Ferner sind einmal montierte Solarzellen schwer von der Dachbahn zu entfernen, was im Falle von Reparaturarbeiten nachteilig ist. Darstellung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Photovoltaik- System zur Verfügung zu Stellen, welches das Ablösen von auf Dachbahnen aufgebrachten Solarzellen zu minimieren sowie einen besseren Schutz der Solarzelle und deren Mittel zur elektrischen Verbindung vor mechanischen Belastungen und Feuchtigkeit zu gewährleisten.

Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des ersten

Anspruches erreicht.

Kern der Erfindung ist es also, dass ein Photovoltaik-System

umfassend einen keilförmigen Träger sowie mindestens eine Solarzelle einen Zwischenraum für Mittel zur elektrischen Verbindung der mindestens einen Solarzelle aufweist.

Dies ist dahingehend von Vorteil, dass die Solarzelle und die Mittel zur elektrischen Verbindung, welche typischerweise besonders anfällig auf

Beschädigungen durch Flüssigkeiten sind, vor ebensolchen geschützt sind, da die durch den keilförmigen Träger nicht direkt mit dem Untergrund,

typischerweise einem Dach, resp. einer Dachbahn, verbunden sind und dadurch in Kontakt mit auf dem Untergrund angesammelter Flüssigkeit stehen. Ferner ergibt die Keilform des Trägers ein effizientes Abfliessen von

Feuchtigkeit und Schmutz auf der Oberfläche der Solarzelle. Der

Zwischenraum schützt insbesondere die Mittel zur elektrischen Verbindung zusätzlich vor äusseren Einflüssen wie Klima, UV-Strahlung und insbesondere Feuchtigkeit sowie mechanischen Belastungen. Weiter erlaubt die Keilform des Trägers ein Ausrichten der Solarzellen an den Einfallswinkel des Sonnenlichts, beispielsweise auf Flachdächern. Ein weiterer Vorteil ist, dass der keilförmige Träger als Entkopplungselement für mechanische Spannungen zwischen Solarzelle und Untergrund durch horizontales und vertikales Verschieben gegeneinander von Solarzelle und dem Untergrund, beispielsweise einer Dachbahn oder Ähnlichem, insbesondere bedingt durch unterschiedliche thermische Längenausdehnungskoeffizienten, dient.

Es ist weiter vorteilhaft dass das Photovoltaik-System aufgrund des keilförmigen Trägers gegenüber Systemen mit Aufständerung der Windenergie weniger Angriffsfläche bietet. Dadurch gestaltet sich die Verankerung des Photovoltaik-System weniger aufwänd ig, so kann beispielsweise auf eine zusätzliche Beschwerung des Systems verzichtet werden oder eine

Verankerung im Untergrund, was besonders auf Dächern aufgrund der Durchdringung der Dachmembran nachteilig sein kann.

Es ist besonders zweckmässig, wenn der keilförmige Träger elastische Materialien umfasst, welche die erwähnten mechanischen Spannungen gut auszugleichen vermögen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der

Anpassungsfähigkeit elastischer Materialien an unebene Untergründe, hervorgerufen beispielsweise durch Überlappungen von Dachbahnen.

Weiter vorteilhaft ist der Umstand, dass sich ein solches Photovoltaik- System effizient und einfach auch auf bereits bestehende Untergründe, wie beispielsweise bestehende Dächer, angebracht werden können.

Es ist weiter vorteilhaft, wenn die Solarzelle lösbar mit dem

keilförmigen Träger und/oder der keilförmige Träger lösbar mit dem Untergrund verbindbar sind. Dadurch kann im Falle einer Reparatur die Solarzelle vom Träger, resp. der keilförmige Träger vom Untergrund gelöst werden, was Montage- und Reparaturarbeiten leicht und schnell ausführbar macht.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Kurze Beschreibung der Zeichnung

Inn Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Es zeigen:

Fig. 1 Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Photovoltaik- System

Fig. 1 .1 Seitliche Aufsicht eines keilförmigen Trägers mit seitlichen und dem Untergrund zugewandten Öffnungen

Fig. 2 Seitliche Aufsicht eines keilförmigen Trägers

Fig. 3 Seitliche Aufsicht eines keilförmigen Trägers sowie

Rückseite einer Solarzelle

Fig. 3.1 Federklemme geeignet als Verbindungsmittel für eine kraftschlüssige Verbindung von keilförmigem Träger und Solarzelle

Fig. 3.2 und 3.3 Seitliche Ansicht einer kraftschlüssigen Verbindung von keilförmigem Träger und Solarzellen mit unterschiedlicher Grösse mittels Federklemme

Fig. 4 Schematische Darstellung der Verbindungsmittel 6b an der Unterseite eines keilförmigen Trägers respektive einer Schottschicht

Fig. 4.1 Seitliche Ansicht eines keilförmigen Trägers

Fig. 4.2 Seitliche perspektivische Ansicht eines keilförmigen Trägers Fig. 5 Ansicht der Unterseite eines keilförmigen Trägers

Fig. 6 Ansicht einer von einem keilförmigen Träger wegführenden

Schutzummantelung für Mittel zur elektrischen Verbindung

Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt. Weg zur Ausführung der Erfindung

In der Figur 1 ist ein Photovoltaik-System 1 umfassend einen

keilförmigen Träger 2 sowie mindestens eine Solarzelle 3 dargestellt, wobei das Photovoltaik-System einen Zwischenraum 4 für Mittel zur elektrischen Verbindung 5 der mindestens einen Solarzelle aufweist.

Unter dem Begriff„keilförmig" wird im vorliegenden Dokument ein Körper verstanden, bei dem zwei Seitenflächen unter einem spitzen Winkel, insbesondere einem Winkel von 3° - 45°, vorzugsweise 3° - 30°, insbesondere bevorzugt von 3° - 20° zusammenlaufen, wobei eine Seitenfläche gegen die Solarzelle, die andere Seitenfläche gegen den Untergrund gerichtet ist.

Unter dem Begriff„Solarzelle" werden in diesem Dokument sowohl eine einzelne Solarzelleneinheit als auch eine Vielzahl von untereinander elektrisch und/oder mechanisch verbundenen Solarzelleneinheiten verstanden. Solche Solarzelleneinheiten sind beispielsweise kommerziell erhältlich bei BP Solar, Deutschland oder Sharp Solar, Deutschland.

Die erwähnten Solarzelleneinheit verfügen typischerweise über eine Fassung aus Glas oder Metall und sind typischerweise in einer

Kunststoffschicht eingefasst, welche sie vor Feuchtigkeit schützt.

Der Zwischenraum 4 wird vorzugsweise vom keilförmigen Träger 2 und der Solarzelle 3 gebildet und ist vorzugsweise beim Austritt der Mittel zur elektrischen Verbindung 5 aus der Solarzelle angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Zwischenraum

flüssigkeitsdicht abgeschlossen damit insbesondere kein Regenwasser von aussen in den Zwischenraum eindringen kann.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der

Zwischenraum seitliche Öffnungen und/oder Öffnungen auf der dem

Untergrund zugewandten Seite auf, wie dies beispielsweise in den Figuren 1 .1 und 4.2 gezeigt ist.

Solche seitliche Öffnungen 13 befinden sich in beiden trapez- /keilförmigen Seiten des keilförmigen Trägers und sind dahingehend von Vorteil, dass sie den Durchtritt von Wind ermöglichen und daher die durch die Windenergie bedingte mechanische Belastung vermindern. Vorzugsweise beträgt eine seitliche Öffnungen 13 jeweils mehr als 20 %, insbesondere mehr als 30 % der Fläche der jeweiligen trapez- /keilförmigen Seite des keilförmigen Trägers. Solche seitlichen Öffnungen 13 sind beispielsweise in den Figuren 1 .1 , 4.1 und 4.2 ersichtlich.

Dem Untergrund zugewandte Öffnungen 14 im keilförmigen Träger sind dahingehend von Vorteil, dass sie ein Abfliessen von in den

Zwischenraum 4 eingedrungenem Wasser erlauben. Vorteilhaft auf das Abfliessen wirkt sich elastisches Material 8 aus, welches auf der dem

Untergrund zugewandten Oberfläche angeordnet ist und nur einen Teil der Unterseite des keilförmigen Trägers 2 bedeckt, vorzugsweise weniger als 25% der Unterseite des keilförmigen Trägers. Weiter können die Öffnungen 14 auch als Durchgangspunkte für mechanische Verbindungsmittel genutzt werden können, in diesem Fall sollte jedoch nach einer solchen Verwendung die Öffnung noch zum Abfluss von Wasser dienen können, ansonsten sollte vorzugsweise eine genügende Zahl solcher Öffnungen zu Verfügung stehen, dass noch mindestens 2,

vorzugsweise mindestens 4, Öffnungen, welche nicht von mechanischen Verbindungsmittel besetzt sind, für den Wasserabfluss zur Verfügung stehen. Weist der keilförmige Träger mehr als 4, vorzugsweise mehr als 8, Öffnungen 14 auf, ist ein vereinfachtes Anbringen des keilförmigen Trägers, insbesondere bei Anbringen mit mechanischen Verbindungsmitteln, auf dem Untergrund möglich, weil geeignete Verbindungspunkte in Bezug auf den Untergrund ausgewählt werden können, was einer flexiblen Montage zuträglich ist. Es ist daher weiter vorteilhaft, wenn mehrere Öffnungen 14 zueinander parallel angeordnet sind. Es ist vorteilhaft, wenn der keilförmige Träger mehr als 2, insbesondere mehr als 4 Öffnungen 14, aufweist. Solche Öffnungen 14 sind beispielsweise in den Figuren 1 .1 und 4.2 ersichtlich.

Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Zwischenraum 4 seitliche Öffnungen 13 und Öffnungen 14 auf der dem Untergrund zugewandten Seite aufweist, wie dies beispielsweise in den Figuren 1 .1 und 4.2 gezeigt ist.

Insbesondere bevorzugt weist diese Ausführungsform elastisches Material 8 auf, welches auf der dem Untergrund zugewandten Oberfläche angeordnet ist und nur einen Teil der Unterseite des keilförmigen Trägers 2 bedeckt, vorzugsweise weniger als 25% der Unterseite des keilförmigen Trägers. Auch dies ist beispielsweise in den Figuren 1 .1 und 4.2 ersichtlich.

Vorzugsweise ist der Zwischenraum mindestens 5 cm, insbesondere mindestens 10 cm über dem Untergrund angeordnet. Dadurch sind die Mittel zur elektrischen Verbindung 5 vor auf dem Untergrund angesammelter

Flüssigkeit geschützt.

Es ist weiter von Vorteil, wenn in dem Zwischenraum 4 weiter Mittel zur elektrischen Regulierung 10 der Mittel zur elektrischen Verbindung 5

angeordnet sind.

Weiter können Mittel zur Brandhinderung wie beispielsweise

Mineralfasern oder schwer entflammbare Materialien in dem Zwischenraum angeordnet sein.

Weiter können Mittel zur Beschwerung des Photovoltaik-Systems wie mineralisches Material, insbesondere Schotter, Kies und/oder Sand, in dem Zwischenraum angeordnet sein. Bei ausreichender Grösse des

Zwischenraums und Menge/Dichte der Mittel zur Beschwerung kann auf ein Verbinden des Photovoltaik-Systems mit dem Untergrund verzichtet werden. Es kann daher vorteilhaft sein, wenn das Volumen des Zwischenraums mehr als 80, insbesondere mehr als 95 % des Volumens des keilförmigen Trägers 2 beträgt.

Weiter kann es vorteilhaft sein, wenn das Volumen der Mittel zur Beschwerung mehr als 10 %, insbesondere mehr als 30 % des Volumens des Zwischenraums beträgt.

Vorzugsweise ist die mindestens eine Solarzelle 3 über ein

Verbindungsmittel 6a mit dem keilförmigen Träger 2 verbunden. Bei dem Verbindungsmittel 6a kann es sich beispielsweise um eine Klebschicht handeln.

Ein in einer solchen Klebschicht verwendeter Klebstoff kann

beispielsweise ein Haftklebstoff und/oder ein Schmelzklebstoff sein. Dies gewährleistet einen guten Verbund und eine gute Haftung der Flächen der Solarzelle 3 auf dem keilförmigen Träger 2.

Haftklebstoffe und Schmelzklebstoff sind dem Fachmann allgemein bekannt und sind beschrieben in CD Römpp Chemie Lexikon, Version 1 .0, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.

Vorzugsweise handelt es sich bei einem solchen Klebstoff um

Klebstoffe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ethylen/Vinylacetat- Copolymer (EVA), vernetzbare thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, Acrylatverbindungen, Polyurethanpolymeren und Silan-terminierten Polymeren.

Bevorzugte Acrylatverbindungen sind insbesondere Acrylatverbindungen auf Basis von Acryl-Monomeren, insbesondere von Acryl- und Methacrylsäureestern.

Der Begriff„Polyurethanpolymer" umfasst sämtliche Polymere, welche nach dem so genannten Diisocyanat-Polyadditions-Verfahren hergestellt werden. Dies schliesst auch solche Polymere ein, die nahezu oder gänzlich frei sind von Urethangruppen. Beispiele für Polyurethanpolymere sind Polyether- Polyurethane, Polyester-Polyurethane, Polyether-Polyharnstoffe, Polyharn- stoffe, Polyester-Polyharnstoffe, Polyisocyanurate und Polycarbodiimide.

Bevorzugte Klebstoffe sind unter dem Namen SikaLastomer®-68 bei

Sika Corporation, USA kommerziell erhältlich.

Vorzugsweise ist die mindestens eine Solarzelle 3 über das

Verbindungsmittel 6a lösbar mit dem keilförmigen Träger 2 verbunden. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass auf eine chemische

Verbindung von Solarzelle 3 mit dem keilförmigen Träger 2 mittels Klebstoffen verzichtet werden kann, was eine einfache und schnelle Montage und/oder Demontage der Solarzelle erlaubt.

Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verbindungsmittel 6a um eine formschlüssige Verbindung und/oder eine kraftschlüssige Verbindung.

Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verbindungsmittel 6a um eine formschlüssige Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanz-, Bajonettoder Nut-Feder-Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanz- Verbindung, wie das beispielsweise aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist. In Figur 2 ist ein keilförmiger Träger gezeigt, der als Verbindungsmittel eine Nut aufweist, in Figur 3 ist zusätzlich die Unterseite einer Solarzelle gezeigt, die als Verbindungsmittel eine Feder aufweist, welche in die Nut des keilförmigen Trägers passt.

Solche Steckverbindungen bieten weiter den Vorteil, dass unter

Gleichbelassung des Verbindungsmittels die Form, Grösse und Art der

Solarzelle variiert werden kann, und trotzdem ein guter Verbund mit dem keilförmigen Träger gewährleistet bleibt.

Ein weiteres bevorzugtes Verbindungsmittel 6a ist eine kraftschlüssige Verbindung, insbesondere eine Klemmverbindung, insbesondere bevorzugt ist das Verbindungsmittel eine Federklemmverbindung. Eine Federklemme 15 ist beispielsweise in den Figuren 3.1 , 3.2 und 3.3 gezeigt. Eine Federklemme ist dahingehend von Vorteil, dass sie ein Verbinden von keilförmigen Trägern und Solarzellen mit einer grossen Flexibilität in Bezug auf Grössenunterschiede zwischen den jeweiligen Bauteilen erlaubt. Dies ist aus den Figuren 3.2 und 3.3 ersichtlich. Weiter erlaubt eine solche Verbindungsart ein schnelles und werkzeugfreies Verbinden. Weiter wurde überraschend gefunden, dass eine solche Verbindungsart mechanische Spannungen zwischen Solarzelle und keilförmigem Träger durch horizontales Verschieben gegeneinander, insbesondere bedingt durch unterschiedliche thermische Längenausdehnungskoeffizienten, hervorragend auszugleichen vermag. Es ist weiter vorteilhaft, wenn der keilförmigen Träger 2 auf der der mindestens einen Solarzelle 3 abgewandten Seite eine Schottschicht 7 aufweist.

Die Schottschicht 7 kann aus allen Materialien bestehen, welche auch bei hohem Flüssigkeitsdruck eine ausreichende Dichtheit gewährleisten.

Es ist also von Vorteil, wenn die Schottschicht 7 eine hohe

Beständigkeit gegen Wasserdruck und Witterung aufweist, sowie gute Werte in Weiterreissversuchen und Perforationsversuchen zeigt, was besonders bei mechanischen Belastungen auf Baustellen von Vorteil ist. Weiter ist eine Beständigkeit gegenüber andauernden mechanischen Belastungen, beispielsweise Wind, vorteilhaft.

Es ist insbesondere von Vorteil, wenn die Schottschicht 7 eine

Thermoplastschicht, vorzugsweise eine Schicht aus thermoplastischen

Polyolefinen oder Polyvinylchlorid (PVC), insbesondere eine Schicht aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE), insbesondere bevorzugt aus

Polypropylen, aufweist. Daraus resultiert eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen.

Vorzugsweise ist die Schottschicht 7 ausgewählt aus Materialien aus der Gruppe bestehend aus Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE), Polyethylen mit mittlerer Dichte (MDPE), Polyethylen mit tiefer Dichte (LDPE), Polyethylen (PE), Polyvinylchlorid (PVC), Ethylen/Vinylacetat-Copolymer (EVA), chlorsulfoniertes Polyethylen, thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis (TPE-O, TPO), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) und Polyisobutylen (PIB), sowie und Mischungen davon.

Die Schottschicht 7 kann eine Dicke von 0.5 - 8 mm, bevorzugt 1 .5 - 5 mm, insbesondere 1 .2 - 2 mm, aufweisen.

Vorzugsweise ist der keilförmige Träger 2 über ein Verbindungsmittel 6b mit der Schottschicht 7 verbunden.

Vorzugsweise ist der keilförmige Träger 2 über das Verbindungsmittel 6b lösbar mit der Schottschicht 7 verbunden. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass auf eine chemische

Verbindung mittels Klebstoffen verzichtet werden kann, was eine einfache und schnelle Montage und/oder Demontage des keilförmigen Trägers erlaubt. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verbindungsmittel 6b um eine

Schraubverbindung, insbesondere eine Verbindung mit zentrischer Schraube und Gegenstück mit Innen-Gewinde, wie das beispielsweise aus Figur 4 ersichtlich ist. Figur 4 zeigt die Unterseite des keilförmigen Trägers, welcher eine zentrische Schraube aufweist, über welche eine feste Verbindung mit dem Gegenstück mit Innen-Gewinde der Schottschicht gewährleistet werden kann.

Es kann weiter vorteilhaft sein, wenn es sich bei dem

Verbindungsmittel 6b um eine formschlüssige Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanz-, Bajonett- oder Nut-Feder-Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanzverbindung, handelt, wie das beispielsweise aus den Figuren 4.1 und 4.2 ersichtlich ist. In Figur 4.1 ist ein keilförmiger Träger gezeigt, der als Verbindungsmittel an seinem vorderen und hinteren, dem Untergrund zugewandten Ende der Seitenflächen jeweils 2 parallel zueinander angeordnete Nuten aufweist. Anhand von auf der Schottschicht angebrachten Gegenstücken, beispielsweise 2 Streifen mit jeweils 2 parallel zueinander angeordneten Federelementen, lassen sich die keilförmigen Träger einfach und reversibel Montieren.

Bei der Schottschicht 7 kann es sich um eine Schottschicht handeln, die direkt auf dem Untergrund aufliegt, beispielsweise um eine Dachbahn, oder aber um eine flächige Schicht, vorzugsweise mit einer grösseren Fläche als die Unterseite des keilförmigen Trägers, welche ihrerseits auf eine Dachbahn oder Ähnliches aufgebracht wird. Letzteres hat den Vorteil, dass solche flächigen Schichten vorgefertigt werden können und nachträglich überall auf

Dachbahnen oder Ähnlichem aufgebracht werden können, beispielsweise durch Aufkleben oder Verschweissen. Ein Durchstossen der auf dem

Untergrund aufliegenden Dachbahn mit mechanischen Verbindungsmitteln zur Befestigung des Photovoltaik-Systems wird dadurch verhindert, was sich vorteilhaft auf die Wasserdichtheit der Dachbahn auswirkt. Weiter ist es vorteilhaft, wenn der keilförmige Träger 2 einen

Wasserablauf 1 1 aufweist, wie das beispielsweise in Figur 2 ersichtlich ist. Dies ist dahingehend von Vorteil, dass Feuchtigkeit, welche sich zwischen keilförmigem Träger und Solarzelle ansammelt oder von aussen eindringt, effizient aus dem Photovoltaik-System abgeleitet wird und insbesondere nicht in den Zwischenraum 4 eindringt, insbesondere wenn es sich um einen flüssigkeitsdicht abgeschlossen Zwischenraum handelt.

. Der Wasserablauf 1 1 ist typischerweise an der Kontaktstelle zwischen keilförmigem Träger und Solarzelle angeordnet. Vorzugsweise ist der Wasserablauf 1 1 derart ausgestaltet, dass seine Öffnung nach aussen dem Wind eine möglichst geringe Angriffsfläche bietet. Typischerweise beträgt die Querschnittsfläche seiner Öffnung 1 - 10 cm 2 . Weiter ist es vorteilhaft, wenn der keilförmige Träger 2 ein elastisches

Material 8 enthält, wie das beispielsweise in Figur 5 ersichtlich ist. Dies ist dahingehend von Vorteil, dass dadurch mechanischen Spannungen zwischen Solarzelle 3 und Untergrund ausgeglichen werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Anpassungsfähigkeit elastischer Materialien an unebene

Untergründe.

Der keilförmige Träger 2 kann vollständig aus dem elastischen Material 8 bestehen oder nur teilweise. Vorzugsweise umfasst der keilförmige Träger 2 auf der dem Untergrund zugewandten Oberfläche ein elastisches Material, wie dies in Figur 5 ersichtlich ist.

Das elastische Material 8 kann vorzugsweise auf der dem Untergrund zugewandten Oberfläche angeordnet sein und nur einen Teil der Unterseite des keilförmigen Trägers 2 bedecken, vorzugsweise weniger als 25% der Unterseite des keilförmigen Trägers. Vorzugsweise ist das elastische Material derartig angeordnet, dass eine stabile Abstützung des keilförmigen Trägers auf dem Untergrund gewährleistet ist, vorzugsweise befindet sich elastisches Material mindestens im Bereich der dem Untergrund zugewandten Ecken des elastischen Trägers. Weiter ist es in einer solchen Ausführungsform vorteilhaft, wenn die Dicke des elastischen Materials mindestens 5 mm, insbesondere 10 mm beträgt. Unter anderem ist dies einem effizienten Abfliessen von Wasser aus dem Zwischenraum 4 zuträglich, wenn es sich bei dem Zwischenraum um einen Zwischenraum handelt, welcher der dem Untergrund zugewandten Seite Öffnungen aufweist. Figur 4.1 und Figur 4.2 zeigen ein Beispiel eines elastischen Materials, welches einen Teil der Unterseite des keilförmigen Trägers 2 bedeckt.

Insbesondere vorteilhaft ist eine Ausführungsform mit vorgehend als bevorzugt ausgebildet beschriebenem elastischen Material 8 (bevorzugt elastisches Material 8, welches auf der dem Untergrund zugewandten Oberfläche angeordnet ist und nur einen Teil der Unterseite des keilförmigen Trägers 2 bedeckt), bei welcher der Zwischenraum 4 seitliche Öffnungen 13 und

Öffnungen 14 auf der dem Untergrund zugewandten Seite aufweist. Dies ergibt eine vorteilhafte Kombination von geringer Angriffsfläche für Windbelastung und erlaubt ein effizientes Abfliessen von in den Zwischenraum

eingedrungenem Wasser. Das effizient abgeleitete Wasser kann daher keinen nachteiligen Einfluss auf die Solarzelle und die Mittel zur elektrischen

Verbindung nehmen. Weiter bringt das elastische Material 8 die vorgehend erwähnten Vorteile der zusätzlichen Verminderung der mechanischen

Spannungen zwischen Solarzelle 3 und dem Untergrund und der

Verbesserung der Anpassungsfähigkeit an unebene Untergründe. Dies ist beispielsweise in den Figuren 1 .1 und 4.2 gezeigt. Vorzugsweise ist das elastisches Material in direktem Kontakt mit dem Untergrund, respektive der Schottschicht. Als elastisches Material sind insbesondere Materialien vorteilhaft, welche Spannungen durch horizontales und vertikales Verschieben gegeneinander von Photovoltaik-System und Untergrund, insbesondere bedingt durch unterschiedliche thermische Längenausdehnungskoeffizienten der beiden, auszugleichen vermögen.

Vorzugsweise ist das elastische Material 8 ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus bei Raumtemperatur festem Thermoplast und bei

Raumtemperatur festem thermoplastischen Elastomer. Unter dem Begriff„Raumtemperatur" wird im vorliegenden Dokument eine Temperatur von 23°C verstanden. Thermoplastische Elastomere haben den Vorteil einer guten Elastizität gegenüber Horizontal- und

Vertikalverschiebungen

Als thermoplastische Elastomere werden in diesem Dokument Kunststoffe verstanden, welche die mechanischen Eigenschaften von vulkanisierten Elastomeren mit der Verarbeitbarkeit von Thermoplasten vereinen. Typischerweise sind derartige thermoplastische Elastomere Block- Copolymere mit Hart- und Weichsegmenten oder so genannte Polymerlegierungen mit entsprechend thermoplastischen und elastomeren

Bestandteilen.

Bevorzugte Thermoplaste und thermoplastische Elastomere sind insbesondere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyvinylchlorid (PVC), Polyethylen (PE), Polyethylen mit tiefer Dichte (LDPE),

Ethylen/Vinylacetat-Copolymer (EVA), Polybuten (PB); thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis (TPE-O, TPO) wie Ethylen-Propylen- Dien/Polypropylen-Copolymere; vernetzte thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis (TPE-V, TPV); thermoplastische Polyurethane (TPE-U, TPU) wie TPU mit aromatischen Hartsegmenten und Polyester-Weichsegmenten (TPU- ARES), Polyether-Weichsegmenten (TPU-ARET), Polyester- und Polyether- Weichsegmenten (TPU-AREE) oder Polycarbonat-Weichsegmenten (TPU- ARCE); thermoplastische Copolyester (TPE-E, TPC) wie TPC mit Polyester- Weichsegmenten (TPC-ES), Polyether-Weichsegmenten (TPC-ET) oder mit Polyester- und Polyether-Weichsegmenten (TPC-EE); Styrol-Block-Copoly- mere (TPE-S, TPS) wie Styrol/Butadien-Block-Copolymer (TPS-SBS), Styrol/Isopren-Block-Copolymer (TPS-SIS), Styrol/Ethylen-Butylen/Styrol- Block-Copolymer (TPS-SEBS), Styrol/Ethylen-Propylen/Styrol-Block-Copoly- mer (TPS-SEPS); und thermoplastische Copolyamide (TPE-A, TPA).

Vorzugsweise handelt es sich bei dem elastischen Material 8 um eine geschäumte Zusammensetzung. Unter„geschäumter Zusammensetzung" wird im vorliegenden

Dokument ein Gebilde aus kugel- oder polyederförmigen Poren verstanden, welche durch Stege begrenzt werden und ein zusammenhängendes System bilden.

Unter Poren werden im vorliegenden Dokument durch die Herstellung bedingte Hohlräume in und/oder auf der Oberfläche einer Zusammensetzung verstanden, die mit Luft oder anderen zusammensetzungsfremden Stoffen ausgefüllt sind. Die Poren können von blossem Auge erkennbar oder nicht erkennbar sein. Es kann sich um offene Poren, welche mit dem umgebenden Medium in Verbindung stehen, oder um geschlossene Poren, welche in sich abgeschlossen sind und kein Medium eindringen lassen, handeln. Weiter kann auch eine Mischform aus offenen und geschlossenen Poren vorliegen. Eine geschlossenporige Zusammensetzung ist dahingehend von Vorteil, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Es ist weiter von Vorteil, dass die geschäumte Zusammensetzung eine

Porengrösse von 0.1 - 3 mm, insbesondere 0.2 - 1 mm und/oder ein

Porenvolumen von 5 - 99%, insbesondere 30 - 98%, aufweist. Unter

Porenvolumen wird im vorliegenden Dokument der Anteil in Prozent der Gesamtheit der mit Luft oder anderen zusammensetzungsfremden Stoffen ausgefüllten Hohlräume am Volumen der geschäumten Zusammensetzung verstanden.

Geschlossenporige geschäumte Zusammensetzungen, insbesondere mit einer Porengrösse kleiner als 1 mm, sind aufgrund ihrer höheren mechanischen Stabilität bevorzugt.

Vorzugsweise weist das elastische Material 8 eine Dichte von 0.02 -

1 .2 g/cm 3 , bevorzugt 0.03 - 0.8 g/cm 3 , insbesondere bevorzugt 0.05 - 0.5 g/cm 3 auf.

Weiter ist es vorteilhaft, wenn das Photovoltaik-System mindestens eine vom keilförmigen Träger 2 wegführende Schutzummantelung 9 für Mittel zur elektrischen Verbindung 5 aufweist, wie das beispielsweise in Figur 6 ersichtlich ist. Dies ist dahingehend von Vorteil, dass dadurch die Mittel zur elektrischen Verbindung, welche typischerweise besonders anfällig auf Beschädigungen durch Flüssigkeiten und mechanische Belastungen sind, vor ebensolchen geschützt sind.

Weiter ist die Schutzummantelung 9 vorzugsweise mit dem

Zwischenraum 4 verbunden. Öffnungen 12 im keilförmigen Träger für die Schutzummantelung sind beispielsweise in den Figuren 2, 3 und 5 sichtbar.

Aufgrund ihrer Exposition gegenüber der Witterung ist es weiter vorteilhaft, wenn es sich bei der Schutzummantelung 9 sowie dem elastischen Material 8 um UV-stabile, verrottungsbeständige, dauerelastische und schwer entflammbare Materialien handelt.

Weiter ist es vorteilhaft, wenn der keilförmige Träger 2 ein

mechanisches Verbindungsmittel 6c aufweist, welches ein Verbinden mit einem weiteren keilförmigen Träger erlaubt. Dies ist beispielsweise in der Figur 2 gezeigt. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verbindungsmittel 6c um eine formschlüssige Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanz-, Bajonettoder Nut-Feder-Verbindung, insbesondere eine Schwalbenschwanzverbindung, wie dies beispielsweise in der Figur 2 sichtbar ist. Ein solches Verbindungsmittel 6c erlaubt eine grosse Flexibilität beim Anordnen von Photovoltaik-Systemen auf Untergründen.

Weiter kann es vorteilhaft sein, wenn die Schutzummantelung 9 ein Teil des keilförmigen Trägers 2 ist, insbesondere aus dem gleichen Material besteht. Vorzugsweise ist die Schutzummantelung dergestalt, dass sie gleichzeitig als mechanisches Verbindungsmittel 6c genutzt werden kann, um zwei benachbarte Photovoltaik-Systeme miteinander zu verbinden,

insbesondere durch eine Steckverbindung. Dies ist beispielsweise in den Figuren 1 .1 , 4.1 und 4.2 ersichtlich. Dort werden Schutzummantelungen 9 mit einem kleineren und einem grösseren Durchmesser gezeigt, deren

Durchmesser eine formschlüssige Steckverbindung erlauben. Diese

Anordnung erlaubt beispielsweise ein paralleles Anordnen und Verbinden von zwei Photovoltaik-Systemen, wobei die Schutzummantelung mit dem kleineren Durchmesser mit der entsprechenden Schutzummantelung des benachbarten Photovoltaik-Systems eine formschlüssige Steckverbindung bilden kann. Es ist daher vorteilhaft, wenn die Schutzummantelung 9 zusätzlich eine

formschlüssige Steckverbindung mit einem seitlich benachbarten keilförmigen Träger 2 erlaubt, also als mechanisches Verbindungsmittel 6c dienen kann.

Es ist weiter vorteilhaft, wenn die Aussenseite des Photovoltaik- Systems kaum Angriffsflächen für Windzug bietet, insbesondere keine oder wenig dem Windzug zugängliche Öffnungen aufweist, insbesondere wenn es sich um einen flüssigkeitsdicht abgeschlossen Zwischenraum handelt.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.

Bezugszeichenliste

1 Photovoltaik-System

2 Keilförmiger Träger

3 Solarzelle

4 Zwischenraum

5 Mittel zur elektrischen Verbindung

6a Verbindungsmittel

6b Verbindungsmittel

6c Verbindungsmittel

7 Schottschicht

8 Elastisches Material

9 Schutzummantelung

10 Mittel zur elektrischen Regulierung

1 1 Wasserablauf

12 Öffnung für Schutzummantelung

13 Seitliche Öffnung

14 Dem Untergrund zugewandte Öffnung

15 Federklemme