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Patent Searching and Data


Title:
WEIGHING SCALES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/013487
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to weighing scales (1) having a step-on surface onto which the person to be weighed steps. What is essential to the invention here is that arranged underneath or in the step-on surface is a multiplicity of rhinestones (2), wherein at least some of the rhinestones (2) are to be illuminated from below such that they produce information which is visually readable from above, in particular a weight indication.

Inventors:
MAYERHOFER, Lukas (Seebachweg 15, Babensham, 83547, DE)
SCHÄFER, Hans (Gerhardstr. 5, München, 81543, DE)
Application Number:
EP2011/061820
Publication Date:
February 02, 2012
Filing Date:
July 12, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
MAYERHOFER, Lukas (Seebachweg 15, Babensham, 83547, DE)
SCHÄFER, Hans (Gerhardstr. 5, München, 81543, DE)
International Classes:
G01G19/44; G01G23/32; G01G23/36
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Personenwaage (1) mit einer Auftrittsfläche, auf weiche sich die zu wiegende Person stellt, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb oder in der Auftrittsfläche eine Vielzahl von Simili (2) angeordnet sind, wobei zumindest einige der Simili (2) derart von unten zu beleuchten sind, dass diese eine visuell von oben ablesbare Information, insbesondere eine Gewichtsanzeige, erzeugen.

Personenwaage nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Simili (2) als Strasssteine, Kristalle und/oder geschliffene Glaskörper ausgebildet sind.

Personenwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einen Blende (3) vorgesehen ist, die eine isolierte Beleuchtung zumindest eines Similis (2) ermöglicht.

Personenwaage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (3) wenigstens eine Ausnehmung (4) zur Aufnahme zumindest eines Similis (2) aufweist.

Personenwaage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,

- dass die Blende (3) mit ihrer Oberseite zugleich die Auftrittsfläche bildet, wobei die Simili (2) oberflächenfluchtend in die Blende (3) eingelassen sind, oder

- dass die Auftrittsfläche durch eine über der Blende (3) angeordnete transparente Glasplatte (5) gebildet ist.

Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Leuchtdioden (6) zur Beleuchtung der Simili (2) vorgesehen sind.

Personenwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Leuchtdiode (6) als SMD-LED (surface mounted-Ligth-Emiting-Diode) ausgebildet ist.

8. Personenwaage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtdioden (6) auf einer Platine (7) befestigt sind, auf welcher die Leuchtdioden (6) umgebend auch die Blende (3) aufliegt.

9. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Personenwaage (1) zur Erfassung körperspezifischer Eigenschaften, wie beispielsweise eines Körperfettanteils, eines Muskelanteils oder einer

Knochenmasse, ausgebildet ist.

10. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige Simili (2) vorzugsweise ausschließlich zum Erzeugen

designerischer Effekte von unten zu beleuchten sind.

Description:
Personenwaage

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Personenwaage mit einer Auftrittsfläche, auf welche sich die zu wiegende Person stellt. Personenwaagen und insbesondere in der jüngsten Zeit auch Personenwaagen mit

Messelektroden zur Messung körperspezifischer Eigenschaften, wie beispielsweise eines Körperfettanteils, eines Muskelanteils oder einer Knochenmasse, erfreuen sich aufgrund eines zunehmenden Körperbewusstseins zunehmender Beliebtheit. Neben einer einwandfreien Funktion spielt insbesondere in modernen Bädern aber auch ein Design derartiger Personenwaagen zunehmend eine Rolle. Besonders beliebt sind dabei Glitzereffekte, die insbesondere durch geschliffenes Glas bzw. geschliffenes Kristall erzeugt werden können.

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem für eine Personenwaage der gattungsgemäßen Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich

insbesondere durch eine neuartige und optisch ansprechende Anzeige auszeichnet.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer an sich bekannten Personenwaage unterhalb oder in einer Auftrittsfläche, auf weiche sich zu wiegende Person üblicherweise zum Wiegen stellt, eine Vielzahl von Simili anzuordnen, wobei zumindest einige dieser Simili derart von unten beleuchtet werden können, dass diese eine visuell von oben ablesbare Information, insbesondere eine Gewichtsanzeige erzeugen. Im Vergleich zu einer bisher bekannten Segment-Anzeige lässt sich mit einer derartigen Anzeige aus beleuchteten und funkelnden Simili ein optisch äußerst ansprechendes Erscheinungsbild erzeugen, insbesondere lässt sich die Anzeige auch bei Dunkelheit problemlos ablesen, was bei bisherigen Segment-Anzeigen üblicherweise nicht möglich war. Die in die Personenwaage integrierten Simili dienen jedoch nicht ausschließlich der Gewichtsanzeige, sondern können, je nach Ausbildung der Personenwaage zusätzliche Informationen anzeigen, wie beispielsweise einen

Körperfettanteil, einen Muskelanteil oder eine Knochenmasse der sich zu wiegenden Person. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Simili unterhalb oder innerhalb der Auftrittsfläche kann die neuartige und ansprechende Anzeige erreicht werden, ohne dass sich die erfindungsgemäße Personenwaage haptisch anders anfühlt als herkömmliche Personenwaagen.

Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist eine Blende vorgesehen, die eine isolierte Beleuchtung zumindest eines Similis ermöglicht. Eine derartige Blende hat insbesondere den Zweck, Streulicht und damit ein ungewolltes Erhellen umliegender Simili zu vermeiden, wobei die Blende zugleich Ausnehmungen bzw. Kavitäten aufweisen kann, in welchen die Simili eingebettet sind. Dies hat den Vorteil, dass in diesem Fall die Simili nur eingelegt werden müssen, wodurch sich ein kostenaufwändiges Kleben vermeiden lässt. Generell ist aber selbstverständlich auch ein Verkleben der Simili auf der Blende denkbar, wobei in diesem Fall oberhalb der Blende bzw. oberhalb der Simili eine transparente Glasfläche angeordnet ist, die zugleich die Auftrittsfläche bildet. Durch eine farbliche Ausgestaltung der Blende und/oder eine vordefinierte Lichtdurchlässigkeit der Blende kann darüber hinaus Einfluss auf die visuell ausgegebene Anzeige genommen werden. Die aus Glas ausgebildete Auftrittsfläche vermeidet zudem eine Verschmutzung der Blende bzw. der darin/darauf angeordneten Simili, wodurch der optische Effekt, das heißt insbesondere ein Glitzern und Funkeln, lange erhalten bleiben. Jeder Blende ist dabei vorzugsweise eine Lichtquelle,

beispielsweise eine Leuchtdiode, zugeordnet, wobei selbstverständlich auch denkbar ist, dass eine einzige Lichtquelle über einzelne Lichtleiter mit unterschiedlichen Blenden verbunden ist.

Zweckmäßig sind mehrere Leuchtdioden zur Beleuchtung der Simili vorgesehen.

Derartige Leuchtdioden sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die einen Großteil der elektrischen Energie in Licht umsetzen und sich daher eklatant von herkömmlichen Glühbirnen unterscheiden. Bei herkömmlichen Glühbirnen wird ein Großteil der elektrischen Energie in Wärme umgesetzt und geht dadurch für die Lichtleistung verloren. Zudem weisen LEDs eine deutlich höhere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen auf und können in unterschiedlichsten Farben gefertigt werden, wodurch wiederum

individuelle und reizvolle Lichteffekte erzielt werden können. Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche

Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.

Dabei zeigen, jeweils schematisch, Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch eine erfindungsgemäße Personenwaage im

Bereich eines Similis;

Fig. 2 eine Darstellung wie in Fig. 1 , jedoch bei einer anderen Ausführungsform. Entsprechend den Fig. 1 und 2, weist eine erfindungsgemäße Personenwaage 1 eine Auftrittsfläche auf, auf weiche sich die zu wiegende Person stellen kann. Unterhalb oder innerhalb dieser Auftrittsfläche sind eine Vielzahl von Simili 2, beispielsweise

Strasssteine, Kristalle und/oder geschliffene Glaskörper, angeordnet, wobei zumindest einige dieser Simili 2 derart von unten zu beleuchten sind, dass diese eine visuell von oben ablesbare Information, insbesondere eine Gewichtsanzeige erzeugen. Darüber hinaus ist eine Blende 3 vorgesehen, die eine isolierte Beleuchtung zumindest eines Similis 2 ermöglicht und insbesondere Streulichteffekte und damit ein ungewolltes Erhellen umliegender Simili 2, verhindert. Die Blende 3 kann dabei, wie gemäß der Fig. 2 gezeigt ist, eine Ausnehmung 4 aufweisen, in welcher der Simili 2 zumindest teilweise aufgenommen ist. Denkbar ist hierbei auch, dass in diesem Fall der Simili 2 derart ausgebildet ist, dass er so in der Ausnehmung 4 der Blende 3 angeordnet werden kann, dass er oberflächenfluchtend zur Blende 3 angeordnet ist. In diesem Fall würde die Blende 3 mit ihrer Oberseite zugleich die Auftrittsfläche bilden. Alternativ kann oberhalb der Blende 3 eine transparente Glasplatte 5 angeordnet sein, die die eigentliche

Auftrittsfläche bildet und zugleich die darunter angeordneten Simili 2 vor Beschädigung und/oder Verschmutzung schützt.

Zur Beleuchtung der einzelnen Simili 2 sind mehrere Lichtquellen, die insbesondere als Leuchtdioden 6 ausgebildet sind, vorgesehen. Derartige Leuchtdioden 6 bieten den großen Vorteil vergleichsweise wenig Energie zu benötigen, da sie die Energie hauptsächlich in Licht und nicht wie bisherige Glühbirnen in Wärme umsetzen. Zugleich können derartige Leuchtdioden 6 in nahezu allen beliebigen Farben hergestellt werden und dadurch individuell farbiges Licht erzeugen. Von besonderem Vorteil derartiger Leuchtdioden 6 ist darüber hinaus, dass diese eine im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen deutlich verlängerte Lebensdauer aufweisen. Die Leuchtdioden 6 können dabei beispielsweise als SMD-LED (Surface Mounted Light Emitting Diode) ausgebildet sein und dadurch eine vergleichsweise geringe Bauhöhe aufweisen. Derartige SMD- Leuchtdioden 6 werden zur Stromversorgung auf eine unterhalb der Blende 3

angeordnete Platine 7 aufgelötet.

Betrachtet man die beiden Bauformen gemäß den Figuren 1 und 2, so kann man erkennen, dass der Simili 2 gemäß der Fig. 1 oberhalb einer Oberfläche der Blende 3 angeordnet, insbesondere auf diese aufgeklebt ist. Im Gegensatz hierzu wird der Simili 2 bei einer Personenwaage 1 gemäß der Fig. 2 die Ausnehmung 4 eingesetzt und dort verklebt bzw. verstemmt. Generell ist auch ein einfaches Einlegen der Simili 2 in die Ausnehmung 4 denkbar.

Denkbar ist selbstverständlich auch, dass zumindest einige Simili 2 vorzugsweise ausschließlich zum Erzeugen designerischer Effekte, insbesondere zum Erzeugen von Glitzer-/Glanzeffekte, von unten zu beleuchten sind.

Prinzipiell kann die erfindungsgemäße Personenwaage 1 zusätzlich zur Erfassung des Gewichts auch zur Erfassung körperspezifischer Eigenschaften, wie beispielsweise eines Körperfettanteils, eines Muskelanteils oder einer Knochenmasse, ausgebildet sein und dadurch eine hohe Funktionalität aufweisen. Die Anzeige der ermittelten

körperspezifischen Eigenschaften kann ebenfalls über die individuell beleuchtbaren Simili 2 erfolgen, wodurch ein besonderer optischer Reiz geboten wird. Mit der erfindungsgemäßen Personenwaage 1 lässt sich somit eine völlig neuartige Darstellung einer Anzeige erreichen, die zudem höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt.

Bezugszeichnliste

1 Personenwaage

2 Simili

3 Blende

4 Ausnehmung

5 Glasplatte

6 Leuchtdiode

7 Platine