| P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Schweißaggregat zum Verschweißen zweier Schienen (2) eines Gleises (3), bestehend aus zwei in Schienenlängsrichtung zueinander verschiebbaren Aggregathälften (5), denen jeweils ein Paar von zur Stromübertragung vorgesehenen, Kontaktflächen (7) zur Anlage an die Schiene (2) aufweisenden Elektroden (6) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede E- lektrode (6) zwei voneinander getrennte Kontaktflächen (7) aufweist, von denen die - bezüglich einer Vertikalen - obere Kontaktfläche (7) zur Anlage an eine untere Flanke (9) eines Schienenkopfes (10) und die untere Kontaktfläche (7) zur Anlage an eine Schienenfußflanke (8) ausgebildet ist.
2. Schweißaggregat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontaktflächen (7) in Abhängigkeit von der zu verschweißenden Schienentype einen spitzen Winkel α miteinander einschließen.
3. Schweißaggregat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass jede Elektrode (6) um eine parallel zur Schienenlängsrichtung (4) verlaufende Achse (11) verschwenkbar gelagert ist.
4. Schweißaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elektrode (6) an einem - bezüglich einer Vertikalen - unteren Ende (13) eines durch einen Antrieb (14) um eine Hebelachse (15) schwenkbaren E-
lektrodenhebels (12) um die Achse (11) verdrehbar befestigt ist.
5. Schweißaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Hebelachse (15) des Elektrodenhebels (12) parallel zur Achse (11) positio¬
niert ist.
6. Schweißaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein
die Achse (11) bildender Schwenkbolzen (17) gegen den Widerstand einer
Feder (19) entlang einer Vertikalen relativ zum Elektrodenhebel (12) ver¬
schiebbar ausgebildet ist.
7. Schweißaggregat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die
Elektrode (6) durch ein allseitig bewegliches Gelenk (20) mit der Aggregat¬
hälfte (5) verbunden ist.
8. Schweißaggregat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (6) durch ein allseitig bewegliches Gelenk (20) mit dem Elektrodenhebel (12) verbunden ist. |
SCHWEISSAGGREGAT ZUM VERSCHWEISSEN ZWEIER SCHIENEN EINES GLEISES.
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schweißaggregat zum Verschweißen zweier Schienen eines Gleises, bestehend aus zwei in Schienenlängsrichtung zueinander verschiebbaren Aggregathälften, denen jeweils ein Paar von zur Stromübertragung vorgesehenen Kontaktflächen zur Anlage an die Schiene aufweisenden Elektroden zugeordnet sind.
[0002] Ein derartiges Schweißaggregat ist durch US 6 762 390 bekannt, wobei die zur Stromübertragung vorgesehenen Elektroden zwischen Schienenkopf und -fuß an den Schienensteg angepresst werden. Dies hat den Nachteil, dass in diesem Bereich befindliche Schienenprägungen, die verschiedene Daten bezüglich der Schienenherstellung beinhalten, vorher weggeschliffen werden müssen.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Schweißaggregates der eingangs genannten Art, mit dem unabhängig von Schienenprägungen ein optimaler Schienenkontakt herstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Schweißaggregat der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, dass jede Elektrode zwei voneinander getrennte Kontaktflächen aufweist, von denen die - bezüglich einer Vertikalen - obere Kontaktfläche zur Anlage an eine untere Flanke ei-
nes Schienenkopfes und die untere Kontaktfläche zur Anlage an eine Schienenfußflanke ausgebildet ist.
[0005] Mit einer derartig ausgebildeten Kontaktfläche sind Schienenprägungen am Schienensteg ohne jeden Einfluss auf die Elektroden bzw. die Schweißqualität. Außerdem ist durch die geneigt angeordneten, quasi einen Keil bildenden Kontaktflächen eine ausgezeichnete Klemmwirkung mit der Schiene und damit ein optimaler Stromfluß erzielbar.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
[0008] Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht eines Schweißaggregates,
[0009] Fig. 2 eine Ansicht eines Elektrodenpaares, und
[0010] Fig. 3, 4 je ein Detail einer Elektrodenbefestigung.
[0011] Ein in Fig. 1 dargestelltes Schweißaggregat 1 zum Verschweißen zweier
Schienen 2 eines Gleises 3 weist zwei in einer Schienenlängsrichtung 4 hintereinander angeordnete Aggregathälften 5 auf. Diesen ist jeweils ein Paar von Elektroden 6 (s. auch Fig. 2) zugeordnet, die für eine Stromübertragung zur Anlage an die zu verschweißenden Schienen 2 vorgesehen sind. Ein derartiges Schweißaggregat 1 zum Abbrennstumpfschweißen ist bereits vielfach bekannt, so dass auf weitere Details nicht näher eingegangen wird.
[0012] Wie in Fig. 2 ersichtlich, weist jede Elektrode 6 zwei voneinander getrennte Kontaktflächen 7 auf. Von diesen ist die - bezüglich einer Vertikalen - obere
Kontaktfläche 7 zur Anlage an eine untere Flanke 9 eines Schienenkopfes 10 ausgebildet. Die gegenüberliegende untere Kontaktfläche 7 ist zur Anlage an eine Schienenfußflanke 8 der Schiene 2 vorgesehen. Die beiden Kontaktflächen 7 einer Elektrode 6 schließen einen spitzen Winkel α ein. Dieser hängt von der Type der zu verschweißenden Schienen 2 ab. Eine zwischen den beiden Kontaktflächen 7 gelegene Fläche der Elektrode 6 ist bei deren Anlage an die Schiene 2 von einem Schienensteg 16 distanziert.
[0013] Jede Elektrode 6 ist um eine parallel zur Schienenlängsrichtung 4 verlaufende Achse 11 verschwenkbar auf einem unteren Ende 13 eines Elektrodenhebels 12 gelagert. Beide in einer normal zur Schienenlängsrichtung 4 verlaufenden Richtung einander gegenüberliegende Elektrodenhebel 12 sind durch einen Antrieb 14 jeweils um eine Hebelachse 15 verschwenkbar auf der Aggregathälfte 5 befestigt. Die Hebelachse 15 und die Achse 11 der E- lektrode 6 verlaufen parallel zueinander.
[0014] In Fig. 3 ist eine Variante einer Lagerung der Elektrode 6 dargestellt. Bei dieser ist ein die Achse 11 bildender Schwenkbolzen 17 in einem vertikal verlaufenden Langloch 18 gelagert und gegen den Widerstand einer Feder 19 relativ zum Elektrodenhebel 12 verschiebbar. Damit ist eine geringfügige Bewegungsfreiheit der Elektrode 6 zur besseren Anpassung an die beiden zu verschweißenden Schienenenden gewährleistet.
[0015] Gemäß Fig. 4 ist die Elektrode 6 über ein allseitig bewegbares Gelenk 20 mit dem Elektrodenhebel 12 verbunden.
Next Patent: ATTENUATION DEVICE, PARTICULARLY PULSATION ATTENUATOR
