| 1. | Aus einem Blech durch Zuschneiden und Falten herstell barer Lötstempel mit einer viereckigen, innen geschlossenen oder zur allseitigen Umlötung eines Werkstückes innen offenen Arbeitsfläche, Halte und Stromzuführstegen an 5 zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Arbeitsfläche und je einem Verstärkungsstreifen, der an den beiden an¬ deren Seiten der Arbeitsfläche von dieser insbesondere senkrecht abgeht, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Streifen (3>1O) in seiner Ebene liegende, den o Stegen (2;11,12) zugewandte Abschlußkanten (7) aufweist. |
| 2. | Lötstempel nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c n e t , daß die Abschlußkanten (7) im Bereich der Ecken de Arbeitsfläche (1;9) enden. 5. |
| 3. | Lötstempel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß je ein Steg (2) an einer Seite der Arbeitsfläche (1) vorgesehen ist, daß dieser (2) bis zu den Ecken der Arbeitsfläche (1) reicht, daß dieser (2) vorzugs o weise rechteckförmig ausgebildet ist, und daß vorzugsweise die Erstreckung der Arbeitsfläche (1) von Steg zu Steg größ als in der dazu senkrechten Richtung ist. |
| 4. | Lötstempel nach Anspruch 3 dadurch g e k e n n z e i c 5 n e t , daß die Stege (2) Verstärkungsstreifen (4) aufweis die insbesondere senkrecht zur Grundfläche der Stege (2 abgewinkelt sind. |
| 5. | Lötstempel nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c o n e t , daß die Streifen (5) der Arbeitsfläche (1) und die Streifen (4) der Stege (2) in einer Linie (7) zusammentreff die vorzugsweise in einem Winkel von 45° zur Arbeitsfläche verläuft. Q...PI . |
| 6. | Lötstempel nach Anspruch,5, dadurch g e k e n n z e i c ; n e t , daß die Streifen (3,4) längs der Linie (7) mitein¬ ander verschweißt sind. |
| 7. | LotStempel nach einem oder me reren der Ansprüche 1 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kanten (5,14 der Streifen, Stege und/oder Arbeitsfläche zwecks Schaffung ; eines bestimmten Temperaturprofils nach außen und/oder innen o : ' gebogen sind, insbesondere in Form eines Vorsprungs, z.B. . zwecks Bildung eines abragenden Lappens (20), der sich z.B. . nach außen verbreitert oder verengt. |
| 8. | Lötstempel nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c 5 n e t , daß sich in Ecken zwischen Streifen (3) und Streife (4) bzw. Streifen (10) und Stegen (11) Einschnitte (8;16), vorzugsweise unter 45°, befinden. |
| 9. | Lötstempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 7, o dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Streifen, Stege und/oder Arbeitsfläche zwecks Schaffung eines bestimmte Temperaturprofils Löcher (6;15). aufweisen. |
| 10. | Lötstempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 10, 5 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Beeinflussung des Stromflusses, des Wäπneflusses und/oder zur Erhöhung der mechanischen Stabilität an dem Lötstempel ein Körper (17; 18;19) oder mehrere angebracht ist (sind), wobei vorzugs¬ weise: dieser eine bessere Leitfähigkeit als das Grund a terial des Lötstempels besitzt, z.B. aus Kupfer besteht; dieser von länglicher Form ist (Quader, Winkelstück od.dgl.) und innen oder außen an einem Steg, Streifen oder innen an der Arbeitsfläche (9) mit seiner Längsachse parallel zur Längsachse des Steges oder Streifens angebracht ist; und/ oder die Arbeitsfläche (9) berührt oder nicht berührt. lo . |
| 11. | Lötstempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Stege (11c) eine Seite der Arbeitsfläche (9) oben miteinander verbunden sind, wobei sich vorzugsweise zwischen zwei Außenstegen ein weitere 15 Steg (20) oder mehrere befindet(en). |
| 12. | LötStempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein einziger Stro generator vorgesehen ist und daß die Stege (11,12) einander 2o gegenüberliegender Arbeitsflächenecken parallel geschaltet sind. |
| 13. | Lötstempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei Stro genera 25 toren, z.B. zwei Anzapfungen eines Transformators, vorgesehen :und daß der eine Generator Strom (I1) durch die einen beiden • einander gegenüberliegenden, die Arbeitsfläche bildenden Schenkel (9b) und der andere Generator Strom (I ) durch die anderen beiden einander gegenüberliegenden, die Arbeitsfläche 3o bildenden Schenkel (9a) schickt, wobei die Ströme in den Ar , beitsflächenecken im wesentlichen entweder aneinander vorbei¬ laufen oder sich kreuzen. |
| 14. | Lötstempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 12, 35. .dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß vier Stromgene¬ ratoren, z.B. vier Anzapfungen eines Transformators, vorgeseh O..IFI sind und daß jeder Generator Strom durch einen die Arbeits fläche bildenden Schenkel schickt, wobei die Ströme in den Arbeitsflächenecken im wesentlichen entweder aneinander vorbeilaufenden oder sich kreuzen. |
| 15. | LötStempel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Thermoelem zur Regelung der Temperatur der Arbeitsfläche an einem Str ' fen der Arbeitsfläche angebracht ist. lσ. |
. Die Erfindung betrifft einen aus einem Blech durch Zu¬ schneiden und Falten herstellbaren Lötstempel mit einer vie 5 eckigen innen geschlossenen oder zur allseitigen Umlötung eines Werkstückes innen offenen Arbeitsfläche, Halte- und Stromführungsstegen an zwei einander gegenüberliegenden Sei ten der Arbeitsfläche und _)e einem Verstärkungsstreifen, de an den beiden anderen Seiten der Arbeitsfläche von dieser o insbesondere senkrecht abgeht.
Bei einem bekannten Löstempel dieser Art (DE-OS 28 18 958) läuft jeder Streifen um die Ecken der Arbeitsfläche herum, und der Zuschnitt des Lötstempels muß geprägt werden. 5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs er¬ wähnten Lots empel derart auszubilden, daß der Prägevorgang entfallen kann.
o Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Streifen in seiner Ebene liegende, den Stegen zuge¬ wandte Abschlußkanten aufweist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß der Zuschnitt allein 5 durch Falten zu dem Lötstempel verarbeitet werden kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unte ansprüchen.
o Ferner ergeben sich weitere Einzelheiten aus der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 ein erstes Aus ührungsbeispiel gemäß der Erfindung;
5 ' ■ Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 den Zuschnitt zu dem in Fig. 2 dargestellten Löt-
Stempel;
Fig. 4 einen Teil eines Lötstempels in Perspektive mit Temperaturprofil;
Fig. 5 einen Teil eines Lötstempels in Perspektive mit 5, ' aufgeschweißtem Körper;
Fig. 6 einen Teil eines Körpers;
Fig. 7 einen Schnitt durch einen Lötstempel mit auf e- o schweißtem Körper;
Fig. 8 einen Teil eines Lδtstempels in Perspektive;
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform 5 eines Lδtstempels;
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9 und
Fig. 11 - 13 Draufsichten auf einen Lötstempel mit einge- o zeichneten Strompfaden.
Der in Fig. 1 dargestellte Lδtstempel besteht aus einer Arbeitsfläche 1, zwei seitlichen Stegen 2, Verstärkungs¬ streifen 3 t die von der Arbeitsfläche 1 abgehen, und Ver- 5 Stärkungsstreifen 4, die von den Stegen 2 abgehen. Die freien Kanten 5 der Streifen 3 und 4 können derart geformt sein, daß sich für die Arbeitsfläche 1 ein bestimmtes : Temperaturprofil ergibt. So sind Einschnitte 8 vorgesehen, damit auch die Eckbereiche der Streifen 3 und 4 bzw. der o| Arbeitsfläche 1 genügend heiß sind. Auch können die Streifen 3 bzw. 4 Löcher 6 aufweisen, die den elektrischen bzw. thermischen Widerstand beeinflussen.
Die Streifen 3 und die Streifen 4 haben Abschlußkanten 7, 5 ' die einen Winkel von 45° zur Arbeitsfläche 1 bilden. Die
Kanten 7 sind miteinander verschweißt.
Die gestreckte Form der Arbeitsfläche hat zur Folge, daß man mit einem relativ kleinen Strom auskommt.
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Der in Fig. 2 veranschaulichte Lötstempel besteht aus einer ringförmigen, quadratischen Arbeitsfläche 9 mit hochgefalteten Rändern 10 und Stegen 11 und 12. Die Öff¬ nung 13 in der Arbeitsfläche ist von solcher Grosse, daß o in sie genau ein Werkstück paßt. Mit dem dargestellten Lötstempel kann das Werkstück also allseitig verlötet werden.
Den Zuschnitt zu dem in Fig. 2 dargestellten Lötstempel 5 zeigt die Fig. 3. Die Stege 11 und 12 und die Streifen
10 werden längs der Faltlinien 13 hochgefaltet. Die stric punktierten Linien 14 veranschaulichen Möglichkeiten für die Formgebung der Kanten zwecks Schaffung bestimmter Temperaturprofile. Die Stege 11 bzw. 12 können Löcher 15 o aufweisen, die 'den Stromfluß beeinflussen. Einschnitte
16 (der Einfachheit halber nur in der rechten oberen Ecke eingezeichnet) zwingen den Strom zum Durchfliessen und Er¬ hitzen der Ecken.
5 Fig. 4 zeigt einen Teil eines Lötstempels, bei dem die Stege 11a bzw. 12a in Längsrichtung unterschiedliche Breiten haben. Links oben in der Figur ist das Temperatur¬ profil der Arbeitsfläche 9 eingezeichnet. Wegen der Ver¬ breiterung der Stege 11a nach oben, ist die Temperatur des o Arbeitsflächenschenkels 9 an ihren Enden niedriger als in der Mitte.
Fig. 5 zeigt einen Teil eines Lötstempels, bei dem an den Stegen 11b und 12b ein Winkel 17 angeschweißt ist. Auch 5 dadurch kann eine Abkühlung der Stege erreicht werden, die
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sich auf die Temperatur der Arbeitsfläche 9 auswirkt. Ferner erhöht sich dadurch die Festigkeit der Stege.
Fig. 6 zeigt den unteren Teil eines Körpers 18, der an 5 den Stegen 11b, 12b des Lötstempels befestigbar ist und mit seiner unteren Stirnfläche auf der Arbeits¬ fläche aufliegt.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch einen Lδtstempel, bei o dem auf der Arbeitsfläche ein Kupferkörper 19 aufge¬ schweißt ist. Unter dem Lötstempel ist das Temperatur¬ profil der Arbeitsfläche aufgezeichnet. Man sieht, daß dort, wo sich der Körper 19 befindet, die Temperatur niedriger ist. Der Körper bewirkt einerseits eine größere 5 Wärmeabstrahlung und andererseits einen Kurzschluß für den Strom.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform für einen Löt¬ stempel. Das Besondere bei dieser Ausführungsform besteht o darin, daß sie zusätzlich in der Mitte der Arbeitsfläche 9 einen weiteren Steg 20 aufweist. Außerdem ist dieser Steg 20 nach oben hin verbreitert,um das Temperatur¬ profil zu beeinflussen. Die äußeren Stege 11c sind oben miteinander verbunden, was die Festigkeit erhöht. 5
Man kann auch mehrere Stege nebeneinander vorsehen (Fig. 9 und 10), wobei abwechselnd der Strom durch die einen Stege in die Arbeitsfläche hinein und aus .den anderen. Stegen aus diesen heraus fließt. Wie der Fig. 10 zu ent- o nehmen ist, sind die Stege, aus denen der Strom herauε- fließt, nach außen umgebogen, um auf diese Weise eine leichte Anschlußmöglichkeit an die Zuleitungsdrähte zu erhalten.
5 Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein ein¬ ziger Stromgenerator vorgesehen ist und die Arbeitsfläche
so mit Strom beaufschlagt wird, wie es in der Fig. 3 eingezeichnet ist: Zwei Ströme 1^ werden an zwei gegen¬ überliegenden Ecken über die dort befindlichen Stege 11 und 12 in die Arbeitsfläche eingespeist und fliessen aus den beiden anderen einander gegenüberliegenden Ecken wieder aus der Arbeitsfläche heraus. Die Schenkel 9a sind schmaler als die Schenkel 9b, und zwar derart, daß die Temperaturen in allen Schenkeln (etwa) die gleichen sind.
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Fig. 12 zeigt eine Lösung, bei der die Schenkel, die die Arbeitsfläche bilden, überall gleiche Querschnitte be¬ sitzen. Es sind zwei Generatoren vorgesehen, welche, wie es die Fig. 12 zeigt, Ströme durch die Arbeitsfläche 15 schicken. Zwei aneinander angrenzende Schenkel sind mit Thermoelementen ausgerüstet, zweckmässigerweise ange¬ bracht an den hochgefalteten Streifen der Arbeitsfläche, und regeln die Temperaturen.
2o Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf die Arbeitsfläche, wo¬ bei die Ströme, ebenfalls wieder von zwei Generatoren stammend, einen anderen Verlauf als im Falle der Fig. 12 haben.
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