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Patent Searching and Data


Title:
WELLNESS MULE HAVING A SCALABLE ACUPRESSURE EFFECT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/041283
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wellness mule having a scalable acupressure effect, consisting essentially of a supporting mule base structure, which is composed of at least one outsole and a foot belt, wherein an insole may be embedded on the outsole, from which a number of massage studs project, wherein each individual stud originates from the outsole or the insole and ends in a round or flat stud tip that corresponding to the end diameter, so that the sum of the stud end surfaces, or the stud curves, forms the physically real standing surface, wherein the real standing surface is defined substantially by the total number X of studs multiplied by the corresponding stud tip surfaces. According to the invention, the wellness mule comprises a composite sole that can be disassembled, consisting firstly of the flexible insole (2) which can be disassembled and turned and has the form of a perforated web, which insole has at the bottom and at the top preferably rigid and slightly flexible studs (spikes) (6) which are solitary to one another and located in a plane at a distance (D) from one another, wherein no further spikes are provided in their immediate vicinity in relation to the base radius and height, and consisting secondly of the outsole (1) which comprises in a complementary manner the underside of the insole and has a negative profile on its insole-facing surface, wherein said negative profile at least partially represents at the same time a respective portion of the positive pattern of the upper and lower insole until the common horizontal center line, but also represents at least partially the spikes pattern of the respective sides (top and bottom) without that, in addition, physically separate fixing elements are provided on the mule.

Inventors:
MONYER, Gerhard Michael (Lörracher Str. 3, Heidelberg, 69126, DE)
Application Number:
DE2017/000184
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
June 28, 2017
Export Citation:
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Assignee:
MONYER, Gerhard Michael (Lörracher Str. 3, Heidelberg, 69126, DE)
International Classes:
A43B3/24; A43B7/14; A43B17/18; A43B3/10
Foreign References:
US4831749A1989-05-23
CN204670486U2015-09-30
US20120317843A12012-12-20
US20150196082A12015-07-16
US20130104419A12013-05-02
US3757774A1973-09-11
US4095353A1978-06-20
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Claims:
Patentansprüche

1. Wellness-Pantolette mit skalierbarer Akupressurwirkung bestehend im wesentlichen aus einer tragenden Pantolettengrundstruktur die mindestens aus einer Pantoletten-Sohle

(Laufsohle) und den Pantoletten-Fussriemchen - die sogenannte Bandage - besteht, wobei auf der Pantolettenlaufsohle eine Einlegesohle eingebettet sein kann, aus der X Massagenoppen aneinandergereit herausragen, wobei jede einzelne Noppe einer Noppen-Basis als Projektion des imaginären Noppengrundkörpers (Cylinder, Kegel etc.) aus der Lauf- oder Einlegesohle entspringt und in einer dem Enddurchmesser entsprehenden runden oder flachen Noppen- Spitze endet, so daß in üblich vorkommenden Ausführungen die Summe der Noppenend- Flächen (bzw. die Noppen-Rundungen) die physisch Reale-Stehfläche der Pantolette (bzw. Reale-Stehfläche der Einlegesohle) bildet, wobei die einzelne Noppe im wesentlichen durch den Basis-Radius R der Einzel-Noppen-Basis und der Noppenhöhe H als auch dem verjüngten, flachen oder runden Noppen-End-Radius r gekennzeichnet ist, und wobei sich die Reale- Stehfläche im wesentlichen durch die Gesamtanzahl X der Noppen multipliziert mit den entsprechenden Noppen-Spitzen-Flächen (oder deren Projektionen auf eine imaginäre Fußfläche - die tangential zu den Noppen-Enden verläuft ) definiert ist, dadurch

gekennzeichnet daß die Wellnes-Pantolette eine demontable Verbundsohle aufweist, bestehend erstens aus der demontablen, flexiblen, und wendbaren Einlegesohle (2) in Form eines gelochten Netzes ausgeformt ist und beidseitig (unten und oben) in ihrer Distanz (D) flächig solitär zueinander stehende, vorzugsweise rigide und wenig flexible Noppen (Spikes) (6) aufweist, in deren unmittelbaren Umgebung bezogen auf den Basis-Radius und Höhe keine weiteren Spikes stehen, und bestehend zweitens aus der die Unterseite der Einlegesohle komplementär umfassenden Laufsohle (1 ), die auf ihrer zur Einlegesohle zugewandten Fläche ein Negativ-Profil aufweist, das mindestens zum Teil einen jeweiligen Abschnitt der Positiv- Patterns der oberen und unteren Einlegesohle bis zur gemeinsamen horizontalen Mittellinie zugleich abbildet, mindestens jedoch zum Teil die Spikes-Patterns der jeweiligen Seiten (oben und unten) abbildet, ohne daß zusätzlich körperlich distinkte Fixierungselemente an der Pantolette vorhanden sind.

2. Wellness-Pantolette nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Einlege- und Laufsohle eine reib- u./o. formschlüssige Klick-Verbindung ist, ohne daß zusätzlich körperlich distinkte Fixierungselemente an der Pantolette vorhanden sind.

3. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-2, dadurch

gekennzeichnet, daß die Distanz (D) zwischen den einzelnen Spike-Basis-Radien des Netzgitters gemessen vom Lot der Verbindungslinie Noppen-Spitze zu Noppen-Basis - größer als 2R+ R ist u./o. vorzugsweise auf ein Vielfaches davon erweitet ist.

4. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch

gekennzeichnet, daß das Netz der Einlegesohle in der x-y Achse„druchgestochene"

Netzaugen (3) aufweist und als Netz ohne Boden ausgebildet ist

5. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch

gekennzeichnet, daß sich die Netzstruktur nicht über die ganze Laufsohle erstreckt wobei mindestens eine Netzinsel (2) geformt ist, die kleiner ist als die äußere Kontur der Laufsohle.

6. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch

gekennzeichnet, daß die Spikes des Einlegesohlennetzes von einem Netz-Kern (4) entspringen von dem aus die Spikes nach außen gerichtet verlaufen.

7. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch

gekennzeichnet, daß der Netz-Kern der Einlegesohle in trasversalem Querschnitt als Steg-aufSteg-Anordnung aufgebaut ist, wobei die Stärke der Stege (5) vom Kernmittelpunkt nach außen abnimmt.

8. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch

gekennzeichnet, daß mindestens spezifisch ausgewählte Noppen (Spikes), ab der Spike-basis in positiver z-Richtung auf der Rundum-Mantelfläche mindestens eine Querschnittssverjüngung (7) in parallelen x-y Ebenen u./o. eine Querschnitsserweiterung aufweist.

9. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch

gekennzeichnet, daß der Kern der Einlegesohle nicht auf beiden Umkehr-Flächen

Massagenoppen aufweist

10. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch

gekennzeichnet, das Netz der Einlegesohle entlang der horizontalen Mittellinie in x-y einen filmartigen dünnen Boden aufweist, der das in z-Richtung offene Netzauge schließt

11. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch

gekennzeichnet, das das aufnehmende Negativ der Laufsohle zwischen seinen

Aufnahmekratern der Positiv-Spikes durchgängige Kanäle, Rinnen und Gräben (4) aufweist, wobei die Tiefe der Rinnen - gemessen in negativer z-Achse der abwärtsgerichteten Spikes mindestens den Abmessungen der breitesten / höchsten Massagnoppe u./o. Steges des Einlegesohlen-Kerns entspricht.

12. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11 , dadurch

gekennzeichnet, das die Laufsohle der Pantolette über die vollständige Abbildung der 2 wendbaren Einlegesohlengeometrien hinaus weitere flächig und volumig nicht komplementäre zusätzliche Vertiefungen (Negative) aufweist, die in Geometrie und Struktur ein ähnliches jedoch ferfeinerstes und engeres Pattern wie das erste modellhafte Massagepaar aufweist, wobei die Laufsohle zusätzliche Aufnahmekrater u./o. zusätzliche Rinnen, Gräben, Furchen aufweist, die einem imaginären zweiten Paar Einlegesohlen entsprechen.

13. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12, dadurch

gekennzeichnet, daß die Laufsohle in der sagitalen Ebene, auf dem mittigen, der Fußwölbung entsprechendem Sohlensegment, deutlich stark konvex zum Netz hin geformt ist.

14. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch

gekennzeichnet, daß die Laufsohle eine leicht wellenförmige,„birkenstockähnliche" Struktur aufweist.

15. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-14, dadurch

gekennzeichnet, das die LAUFSOHLE nicht ein Monolit ist, sondern mindestens aus 2 Layern geformt ist, wobei der oberste der Layer die besagten Positiv-Patterns der oberen und unteren Einlegesohle einfasst, mindestens jedoch die beidseitigen Positiv-Patterns der Spikes einfasst, so, daß mindestens eine einklemmende reib- u./o. formschlüssige Verbindung gegeben ist.

16. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15, dadurch

gekennzeichnet, daß der Kern des Einlegesohlennetzes u./o. die Laufsohle auf ihren den Projektionen der Netzaugen entsprechenden freien Flächen der Laufsohle in den definierten weiten Distanzen zusätzlich senkrechte Bohrungen (12 ,13) aufweisen

17. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, dadurch

gekennzeichnet, daß die Laufsohle auf den den Projektionen der Netzaugen entsprechenden freien Flächen der Laufsohle in den definierten weiten Distanzen im horizontalen Plan mit demontablen Einzelnoppen (11 ) versehen ist.

18. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, dadurch

gekennzeichnet, daß die Spikes einen kleinen bis sehr kleinen Endradius r aufweisen wobei der Durchmesser der Spitze vorzugsweise zwischen 0,5 -1 mm ist.

19. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß der Basis R des Spikes vorzugsweise 1 ,25 -1 ,5 mm ist

20. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-19, dadurch

gekennzeichnet, daß die Höhe der solitären Massagenoppen u./o. der demontablen

Einzelnoppen gemessen in positiver z-Achse ca. 1 ,5 - 3,5 mm ist

21. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-20, dadurch

gekennzeichnet, daß das Verhältnis R / r = ca. 2 ist

22. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-21 , dadurch

gekennzeichnet, daß die Grund- / Ausgangsstruktur des Netzes regelmäßige Hexagone (3) mit einer Kante von vorzugsweise 12 - 15 mm ist

23. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, dadurch

gekennzeichnet, daß die Spikes in den Ecken u./o. mittig auf den Armen (Kanten) des

Netzauges platziert sind.

24. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-23, dadurch

gekennzeichnet, daß die Mantelgenerierende der Noppen-Spikes vorteilhaft einen

Neigungswinkel zwischen 60°- 80 ° gemessen zur Horizontalen aufweist.

25. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-24, dadurch

gekennzeichnet, daß die Einlegesohle mit Andockungs-Spikes (6, 11 ) nicht wendbar ist und körperlich mit der Laufsohle verschmolzen oder verklebt ist.

26. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-25, dadurch

gekennzeichnet, daß ein variabel in die Bohrungen eingesetzter Einzelspike (Einzel- Akupressurpunkt) als stecknadelähnliches Gebilde steht, der einen dünnen Schaft (12) aus Metall oder Kunststoff aufweist, mit glatter oder geriffelten / profilierten Strukturfläche, dessen eines der Enden spitz wie eine Stecknadel geformt ist und dessen anderes Ende

(Akupressurkopf) als kleine Kugel, spitzer Kegel, abgerundeter Kegel, (11)„diamanten-ähnlich facettiert", etc. ausgebildet ist.

27. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-26, dadurch

gekennzeichnet, daß beim Verbund der Haupteile (1 , 2) auch körperlich distinkte Verbindungselemente verwendet werden.

28. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-27, dadurch

gekennzeichnet, daß das Einlegenetz und die Laufsohle in unterschiedlichen Farben gefertigt sind.

29. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-28, dadurch daß das Netz der Einlegesohle oben und unten unterschiedliche Farben aufweist

30. Wellness-Pantolette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-29, dadurch

gekennzeichnet, daß das die Spikes der Einlegesohle unten und oben unterschiedliche Farben aufweisen.

Description:
Beschreibung

Wellness-Pantolette mit skalierbarer Akupressurwirkung

Bereits seit Jahrzenten befinden sich Badelatschen auf dem Markt, die vorzugsweise großflächig mit auf der Gehfläche eng aneinanderliegenden Noppen überzogen sind, die angeblich eine Akupressurwirkung haben sollen und vielleicht sogar wirksam sind.

Die Wirksamkeit der eng aneinander liegenden Massagenoppen die man einzeln kaum belasten könnte, weil sie meistens aus flexiblen Kunststoffsorten hergestellt sind, ist nach unserer Auffassung zweifelhaft in Ihrer Wirkung, weil das Gewicht des menschlichen Körpers auf vielen Noppen verteilt wird und somit der Akupressurdruck schwach ist.Diese schwache Wirksamkeit gilt es zu erhöhen und zu optimieren.

Im STAND der TECHNIK ist eine aktive-Massage-Struktur und eine wendbare untere Passive- Austausch-Massage-Struktur in der Recherche anzutreffen, jedoch weisen diese nicht die Merkmale der Andprüche der Erfindung auf.

Im US-Patent 3757774 von 11.Sept 1973 ist die Rede von einer Strukturfläche der Laufsohle, die beidseitig (oben und unten) Profile aufweist.Es ist jedoch nicht die Rede von einer wendbaren, gelochten und austauschbaren Einlegesohle in ein Laufsohle, sondern von einer durchgehenden Laufsohle.Die Noppen stehen sich gegenüber und sind dicht besiedelt.

Der dort unter anderen als Referenz angegebene Stand der Technik sei USS-Patent 3.595.242 von Richard Kugler aus dem Jahr 1971. Es handelt sich im wesentlichen um eine Verbundsohle mit geklebtem Oberteil.

Weitere Recherchen führen an flexible und dichte Noppen, die über die ganze transversale Fläche verlaufen, wie im Patent US 4.095.353.

|Bestätigungskopie| Ziel der Erfindung ist es variabel einsetzbare Massage-Patterns für ein einzelnes Paar Laufschuhe bereitzustellen, sowohl was die Anzahl der auswechselbaren Einlegesohlen betrifft (mit jeweils kurzen Spikes, langen Noppen, dicke oder dünne, runde oder spitze etc.)

als auch das Pattern selbst, als Muster, durch unterschiedliche Verteilung der Spikes auf den jeweiligen wendbaren Einlegesohlen (z.B. unterschiedliche, jedoch relativ kleine Anzahl der Spikes, diktiert durch eine weite Streuung der Spikes, wobei der

Minimalabstand bei ca. 3Rn der Noppenbasis oder deren Projektion liegt)

als auch die Anwendung einer maximalen Minimierung der Spikes bis hin zu einem einzigen Spike auf einer der Flächen auf der man läuft, so daß die Gesamtanzahl X der Noppen drastisch minimalisiert ist, so daß die Reale-Stehfläche bezogen auf die Projektionen der Noppenspitzen auf die imaginäre (jedoch reale) Fußfläche (tangentiale Noppen-Spitzen-Fläche) implicit minimiert ist.

Unsere Wellness-Pantolette mit skalierbarer Akupressurwirkung und austauschbaren Umdreh- Einlegesohlen soll hier Beihife schaffen, nach dem Prinzip„WENIGER ist MEHR". Hierzu wird die Anzahl der Noppen gemäß Anspruch 1 drastisch herabgesetzt, wobei der„solitäre" Spike keinen weiteren Spike in seiner unmittelbaren Umgebung stehen hat, wobei vorzugsweise der Noppen als solcher im Querschnitt verjüngt und versteift ist, so daß der Druck per

Quadratzentimeter erheblich steigt und in unterschiedlichen Gestaltungen variabel ausgelegt werden kann.

Akupressur - will es eine Wirkung zeigen - geschieht„mit Pressen" und nicht mit„Gehen auf Wolken".

Um unterschiedlichen sensitiven Druckempfindungen Rechnung zu tragen, sieht unsere Erfindung austauschbare Umdreh-Einlegesohlen vor, die vorzugsweise als Wende- Einlegesohle-mit-beidseitig-beschichteten-Massagenoppen konzipiert sind, wobei die

Einlegesohle der rechten Pantolette auf die linke Pantolette gelegt werden kann, dies bei ganz unterschiedlich konfigurierten Einlegesohlen-Profilseiten und unterschiedlichen Paaren von Einlegesohlen. Eine Steigerung des Mehrzweck-Faktors erreicht man indem man bei einem einzigen Laufsohlenpaar 2— 3 unterschiedlich konfigurierte Massagesohlenpaare abwechelnd und nach Bedarf verwendet.

Die Gestaltung der Einlegesohle nach Anspruch 1 in Form eines Netzes mit leerstehenden Augen hat bereits auch die Fixierung der Einlege- gegenüber der Laufsohle einkalkuliert, wenn die bereits existierenden Kanten und Seitenflanken eine zu schwache Reibverbindung ergeben sollten. So soll / kann z.B. aus der Laufsohle in die gemäß Anspruch 4 leeren Hexagon-Augen der Einlegesohle ein komplementärer„Stopfen" der Laufsohle hineinragen, der das Verrutschen gegeneinander in der x-y-Achse (horizontalen) weiter minimiert.

Nach Anspruch 1 stehen die Spikes solitär zueinader, und zudem noch auf einem weitläufigen Netz, was ein Pattern-Spike mit minimierter Anzahl von Spikes ergibt, wobei die Reale- Stehfläche bezogen auf die Projektionen der Noppenspitzen auf die imaginäre Gehfläche (tangentiale Noppen-Spitzen-Fläche) implicit minimiert wird.wobe/ der Abstand zwischen den Massagenoppen vorzugsweise das mehrfache Ihrer Radien u./o Höhen beträgt. Die

Massagewirkung wird nicht wie üblich auf viele Noppen verteilt, die das gesamte Gewicht tragen, sondern auf alle-wenige, vorzugsweise deutlich schlanke Noppen verteilt. Vorzugsweise ist das Netz so gestaltet, das das Körpergewicht im Grunde vom Kern des Netztes getragen wird, also getragen von Zwischenräumen die sich aus der Distanz der Spike ergeben und den leeren u./o ausgefüllten Netzaugen, so daß sich der Spike in die Fußsohle einzeln, in seiner gesamten Höhe eindrückt.

Das Muster des Netzes selbst kann vorzugsweise nach Aspruch 22 z.B.ein weitmaschiges Gitternetz in Form einer Wabenstruktur sein.

Andere Ausgangs-Muster der Netze sind selbstverständlich auch realisierbar : z.B. können Bezier-Kurven die Fußsohlenmeridiane nachahmend abbilden. In diesem Fall sind die ineinander geschachtelten Kurven durch Zwischenstege verbunden, so daß die Einlegesohle eine unregelmäßige Netzstruktur aufweist.

Nach Anspruch 1 wird die Fixierung der Einlege- gegenüber der Laufsohle vorzugsweise ohne ein körperlich distinkten Fixierungselement, Steckelement etc. realisiert.Wünschenswert ist eine rein reibschlüssige Verbindung, wobei die Wechsel-Einlegesohle einfach in das sie umfassende ganz oder teilweise komplementäre Fussbett der Laufsohle gelegt / gepresst wird, so daß mindestens streckenweise existierende Kanten und Seitenflanken das Verrutschen gegeneinander eingrenzt bzw. verhindert.

Der Anspruch 1 sieht die volle Abbildung 1 :1 über die gesamte distinkte Einlege-Sohlenfläche Positiv-Negativ nicht zwingend vor, obwohl dies allein schon aus optischen Gründen wünschens- und erstrebenswert ist.Aus konstruktionstechnischen Gründen der Matritzen kann z.B. nur der Vorderbereich der in etwa dem Zehenbereich entspricht und der Fersenbereich der Laufsohle als Negativ der Spikes abgebildet sein, gleichzeitig muß jedoch der Fußbogen dazwischen nicht unbedingt die Spikes abbilden, obwohl die Gegenseite welche hat. Sollte eine einfache, durch Enge erzeugte reibschlüssige Verbindung auf der Summe der Höhen der Noppen (Seitenflanken) u./o. begrenzenden Umrisskonturen nicht ausreichen, kann eine über die Mittellinie der Einlegesohle weiter hinausgehende Umschließung (Lippe) der Kante des Negativ-Kanals (Profil) der Laufsohle (Negativ der Eypse z.B), die Elypse (den Kern des Netzes) reib- und formschlüssig festhalten.

Anspruch 2 berücksichtigt diese zusätzliche Möglichkeit der Haftung der Sohlen gegeneinander, so daß z.B. die Kanten der Mittellinie des Kerns der Einlegesohle mittels einer eher

formschlüssigen Verbindung (z.B. die Verengung des Querschnitts des Negativs der

komplementären Laufsohle über die Mittellinie hinaus) so daß der Kern der Einlegesohle kurz über der Mittellinie minimal umschlossen wird. Da die (in diesem Fall ) Erweiterung des

Qeurschnittes der Laufsohle in parallelen und suxzessiven Schichten der x-y-Flächen entlang der Z-Achse erfolgt, und im Grunde genommen in der Laufsohle enthalten ist, ist dies kein distinktes und eigenständliches zusätzliches Verbindungsteil. Nichtdestotrotz bleibt es primär eine reibschlüssige Verbindung, weil sie die bereits existierenden komplementären Kanten und Flanken komplementär abbildet.Somit ist diese Verbindung eine Klick-Verbindung, ohne daß zusätzliche und körperlich-eigenständige Teile oder Verbindungselemente eingesetzt werden (gemäß Anspruch 1).

Aus herstellungstechnischer Sicht (Matritzen-Spritzguss) kann es sein, daß eine reib- formschlüssige Verbindung - die als Kontur-Halte-Lippe, die über die gesamte horizontale Mittellinien-Kontur der Sohlen realisiert ist - um durch Umschließen und Umklammern des Kerns der Einlegesohle die beiden Hauptteile gegeneinader zu sichern , schwerer zu realisieren ist, z.B. weil das Spritz-/ Gußteil (hier die Laufsohle) nach dem Guß, wegen der durchgehenden Lippe, schwer aus der Mould zu ziehen ist. Vorzugsweise empfiehlt sich von selbst, daß man diese Verbindung als eine unterbrochene Segment-Lippen-Kontur von Stelle zu Stelle gestaltet.

Die Spikes, sollen - so wie der Name auch andeutet - schon alleinstehend pieksen. Deswegen sind sie nach Anspruch 1 rigide, wenig flexibel, und nach weiteren Ansprüchen vorzugsweise schlank und zugespitzt gestaltet.

Anspruch 5 zielt auf eine Insellösung, und kommt leitet sich aus praktischen Erfahrungen des Modells ab, da es sich herausgestellt hat, daß die Spikes am Rande der Laufsohle zum Teil nicht von der Fußsohle erfasst werden, ja sogar störend wirken. Somit ist vorzugsweise die äußere Umrandung der Insel (sollte es sich z.B. bloß um eine Skalierung handeln) bzw. der Inseln (falls 2 kleinere Inseln auf einer Fläche angebracht sind) deutlich kleiner als die

Außenmaße der Laufsohle zu gestalten, so daß die Inseln mit den sogenannten Standflächen (Fuß-Abdruck- und Maßflächen) korrespondieren, ja sogar kleiner sind als diese, wobei die Insel / Inseln vorzugsweise tiefer liegen als die höheren Außenkanten oder Umrandungen der Laufsohle. Dies ergibt sich auch aus Anspruch 14.

Der Anspruch 3 gibt eine minimale Distanzformel der Spikes an, wobei vorzugsweise goße Distanzen den Massageeffekt garantieren.

Ansprüche 6-7 definieren unterschiedliche Formen der Kerns des Netztes., wobei auf eine geometrisch regelmäßige Seile des Kerns weitere Stege aufgebaut sind. Die Stege können sich auf der gesamten Netzseele eerstrecken oder auch nicht und können von den Spikes unterbrochen u./o. eingeschlossen werden. Ebenso können die Stege die Spikes umschließen, so daß sich zur Massagefläche hin pyramidenförmige Qerschnitte unterschiedlicher Art ergeben.

Der Querschnitt der Einlegesohlen-Seele ist vorzugsweise regelmäßiger Geometrieform wobei eine minimiert-vereinfachte Ausgestaltung des Kerns (der auch Stege erfasst) die elyptische bzw oder rhombische Form produktionstechnisch sinnvoller erscheint, das diese in abgeflachter Form besser umfaßt werden.

Anspruch 8 ermöglicht durch die Querschnitts-Variationen in x-y eine physische Erweiterung der Stärke das Spikes, so daß - wenn das Negativ der Laufsohle nur die Spikes abbildet die möglich schwache Reibverbindung eine zusätzliche Formverbindung erfordert. Nichtdestotrotz bleibt und ist diese Verbindung eine primär reibschlüssige, weil sie vorhandene Kanten und Seitenflanken benutzt.

Anspruch 8„bringt" einen Mehrwert insofern, daß eine zusätzlich aufgestülpte Kappe / Hütchen die Noppenhöhe u./o. Noppenbreite des Einzelspikes in x, y, und z vergrößert, wobei die innere Mantelfäche des Hütchens komplementär zur äußeren Mantelfäche des darunterstehenden Spikes ausgeformt ist und als einrastende und lösbare reib- formschlüssige Verbindung gestaltet ist.

Somit ergeben sich punktuell auswählbare und individuelle Punktmassage-Möglichkeiten.

Anspruch 9 soll eine Möglichkeit bieten, daß ein einziger Spike als Massage eingesetz werden kann.

Anspruch 10 deckt eine Markierungsmöglichkeit der Nummerngröße des Schuhs direkt aus dem Guss. Laut Anspruch 11 hat das aufnehmende Negativ der Laufsohle zwischen den Aufnahmekratern der Spikes durchgängige Kanäle, Rinnen und Gräben, die der Höhe (positiv) / Tiefe (negativ) der Spikes entsprechen, so daß die Laufsohle nicht nur die 2 vorgegebenen fixen Distanz- Muster der einzelnen Wendeflächen als Krater abbildet, sondern vielfältige unterschiedliche Distanzen ähnlicher Einlegesohlen ohne daß eine 1 :1 Nachbildung in Form von Einzelkratern nötig wäre.

Mit Anspruch 12 sind nicht nur unterschiedliche Distanzen abgedeckt, sondern auch

unterschiedliche Netz-Verläufe, wie zum Beispiel kleinere Netzaugen innerhalb des

Hauptauges, die ein dichteres Spike-Pattern ergeben. Dies kann zusätzlich als separate

Einlegesohle als Zusatz-Einlegesohlenpaar, deren Grund-Netz identisch mit dem ersten Paar sind. Beispielsweise sei die Aufteilung des vorzugsweise als Hexagon ausgebildete Netzauges, das im weiteren in 6 Dreiecke aufgeteilt werden kann erwähnt. Ebenso kann das Grundmuster aus Kreisen bestehen, die ähnlich dem Mercedesstern den Kreis in kleinere Kreischeiben aufteilt.Das Netz-Grundmuster muss nicht aus geometrisch symetrischen Aufteilungen bestehen und kann geradlinige oder wellenförmige Arme aufweisen.

Gemäß Anspruch 12 kann die Laufsohle der Pantolette über die beidseitige Abbildung des wendbaren Einlegesohlenpaares hinaus weitere Aufnahmekrater u./o. zusätzliche Rinnen, Gräben, Furchen aufweisen, so daß andere, zusätzliche Einlegsohlenpaare, die andere

Strukturen und andere Profil-Patterns aufweisen, ebenfalls auf der Laufsohle Halt finden, so daß nun nicht nur 2 austauschbare Massageflächen zur Verfügung stehen, sondern vier.Das Gesamtsystem soll bei Marktreife etwa 3 Austauschsohlenpaare beinhalten, was 6

unterschiedliche Spike-Patterns ergibt.

Anspruch 15 berücksicht wiederum die Herstellung und Produktion.Aus der Mould sind die Laufsohlen - nach dem Guß - je nach Spikelänge schwer zu entfernen. Somit wird hier die Möglichkeit gegeben, den separat hergestellten und profilierten Layer als Negativ-Pattern auf die eigentliche Laufsohle (in diesem Fall ohne Negative versehen !) einzukleben.

Anspruch 16-17 zielt auf das Platzieren von Einzelnoppen auch in die freien Räumen des Netzauges. Die Laufsohle kann gemäß Anspruch 16 auf den den Projektionen der Netzaugen entsprechenden freien Flächen zusätzliche Bohrungen aufweisen. Diese Löcher dienen der Aufnahme von Einzel-Spikes, die wiederum Aufsetzhütchen aufnehmen können. Sie ergänzen so, das durch das Netz der Einlegesohle vorgegebene restriktive Muster.Das Einlege-Sohlen- Netz kann auf eiener der Wendeflächen keine Noppen haben, so daß ein Einzelspike auf die Gesamte Sohle gesetzt werden kann. Somit werden auch diese Flächen wahlweise und variabel abgedeckt.Denkbar sind eine Serie von unterschiedlich gestalteten Einzelspikes für diesen Typ von Einlegenetz.

Ansprüche 18-24 sind Erfahrungswerte. Der Rest der Ansprüche sind selbsterklärend.

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Fig.1 - transversaler Quereschnitt in der z- Achse, durch eine Hexagonsegment (Kante) des

Netzes der Einlegesohle 2 aus Fig. 6 ( Einlege-und Laufsohle, stilisiert)

Fig.2 - Queerschnitt, der Einlesohle, wobei die Seele des Kerns (hier Elypse) durch weitere

Stege 5 erweitert ist (hier ist Steg unsymetrisch)

Fig.3 - Qerschnitt durch Laufsohle, Verdeutlichung der Distanz laut Formel (hier D=ca. 5*R)

Hier sind nie Spikes im Konischen Abdruck 1 : 1 nachgebildet

Fig.4 - Querschnitt, wobei unterschiedliche Spikes-Längen (oben / unten) in Kanal passen

Ebenso passen unterschiedliche Distanzen zwischen den Spikes entlang des Kanals Fig.5 - Variante für Einzelspike, mit den dazugehörigen Bohrungen 13 und 14

Fig.6 - Einlege-und Laufsohle, stilisiert. Kern des Einlege-Netzes und Negative in der Laufsohle fehlen hier

Fig.7 - perspektivische 3D - Zeichnung , mit Schwerpunkt der geometrischen Formen

Fig.8 - Seitenansicht Einer Kante / eines Steges des Netzes der Einlegesohle , mit Schwerpunkt der Veranschaulichung Distanz zwischen den Spikes