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Title:
WHEEL ADAPTER MADE OF LIGHT METAL WITH MOUNTING AID
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1997/003849
Kind Code:
A1
Abstract:
The claimed wheel adapter made of light metal, with mounting aid, for bolts (20) that are set in bores such as blind holes (2) and that lack a circular segment in the head surface has a blind hole diameter that is larger than the blind hole diameter of wheel adapters made, for exemple, of steel. Between the head of the wheel fixing bolt (20) and the blind hole base (6) there is a disk (10) made of compression-proof material, the diameter of which is adapted to the enlarged diameter of the relevant blind holes of the wheel adapter so as to establish a larger contact surface. The disk is also fitted with a retention device (14; 18; 32) to prevent turning.

Inventors:
Widmann, Roland
Application Number:
PCT/DE1996/001296
Publication Date:
February 06, 1997
Filing Date:
July 17, 1996
Export Citation:
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Assignee:
Widmann, Roland
International Classes:
B60B3/14; B60B3/00; (IPC1-7): B60B3/14
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Claims:
Ansprüche
1. Radadapter aus Leichtmetall mit Montagehilfsmittel für in Bohrungen wie Sacklöchern (2) angebrachte Radbolzen (20) , die mit fehlendem Kreissegment in der Kopffläche aus¬ gebildet sind, dadurch g e k e n n z e i c h ¬ n e t , daß der Durchmesser der Sacklochbohrungen (2) gegenüber dem für die verwendeten Radbolzen (20) üblichen Durchmesser der Sacklochbohrungen eines Radadapters aus Stahl vergrößert ist, eine Scheibe (10) aus druckfestem Material vorgesehen ist, die zwischen dem Kopf des Radbolzens (20) und dem Sacklochboden (6) angeordnet wird, wobei der Durchmesser der Scheibe (10) dem vergrößerten Durchmesser der betreffenden Sacklochbohrungen des Radadap¬ ters angepaßt ist, um eine größere Kontaktfläche zu erzie¬ len, und eine Drehsicherung (14, 18; 32) für die Scheibe vorge¬ sehen ist .
2. Radadapter nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t , daß die Scheibe (10) auf der dem Kopf des Radbolzens (2) zugewandten Seite einen Anschlagvor¬ sprung (16) aufweist.
3. Radadapter nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t , daß als Anschlagvorsprung (16) ein vor¬ stehendes Segment, insbesondere Kreissegment, der Scheibe (10) vorgesehen ist.
4. Radadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß als Drehsicherung für die Scheibe in dieser eine Bohrung oder ein Loch (14) vor¬ gesehen ist, in die sich ein Drehsicherungsmittel (18) , insbesondere Drehsicherungsstift, von der Sacklochbohrung her erstreckt.
5. Radadapter nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t , daß das Loch (14) der Scheibe (10) für den Drehsicherungsstift außerhalb des Bereichs des An¬ schlagvorsprungs (16) vorgesehen ist.
6. Radadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß als Drehsicherung für die Scheibe (10) an deren Unterseite ein Vorsprung (32) und auf dem Boden der Sacklochbohrung (2) eine entsprechende Vertiefung vorgesehen ist.
7. Radadapter nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t , daß der Vorsprung (32) ein Steg und die Vertiefung eine Nut ist.
8. Radadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das zentrale Loch der Scheibe für den Radbolzen so bemessen ist, daß sich ein Reibschluß ergibt.
9. Radadapter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sich der Drehsiche¬ rungsstift durch ein Loch des Sacklochbodens und die Boh¬ rung oder das Loch der Scheibe erstreckt und über die Scheibe als Anschlag für einen Anschlagvorsprung von dieser vorsteht.
10. Radadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 6 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß als Drehsiche¬ rung am Außenumfang der Scheibe eine oder mehrere Ausneh¬ mungen oder Nuten und an der Innenwandung der Sacklockboh¬ rung eine oder mehrere Erhebungen oder Vorsprünge ange¬ bracht sind oder umgekehrt.
11. Radadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Radbolzen und die Scheibe einstückig ausgeführt sind.
Description:
RADADAPTER AUS LEICHTMETALL MIT MONTAGEHILFSMITTEL

Die Erfindung betrifft einen Radadapter aus Leichtmetall mit Montagehilfsmittel für in Bohrungen wie Sacklöchern angebrachte Radbolzen, die mit fehlendem Kreissegment in der Kopffläche ausgebildet sind.

Aus der DE 42 25 903 C2 ist ein Radadapter zur Anpassung an Aufnahmefeigen mit unterschiedlicher Einpreßtiefe bekannt, wobei der Radadapter mit der radialen Außenform an die eine größere Einpreßtiefe aufweisende Felge angepaßt ist. Auf diese Weise entfallen die Kosten für das Mitführen eines zweiten Reserverades bei einem Lastzug mit verschiedenarti¬ gen Rädern und Reifen. Dieser Radadapeer ist so ausgebil¬ det, daß Originalanschlußmittel verwendet werden können. Zu diesem Zweck ist er als Ringteil ausgebildet, das mit er¬ sten und zweiten axialen Sacklöchern versehen ist, von de¬ nen die ersten Sacklöcher zur Nabe und die zweiten Sack¬ löcher zur Felge hin offen sind. Am Boden weisen sie je¬ weils Durchgangsbohrungen auf. Die Sacklochtiefen sind ent¬ sprechend der gewünschten Adapterbreite gewählt, und der Boden der zweiten Sacklöcher weist eine Stärke entsprechend der Feigenflanschdicke auf.

Zur Verbesserung der Handhabung, verbunden mit deutlich verringertem Gewicht, wird der Radadapter vorzugsweise aus Leichtmetall, wie beispielsweise Aluminium hergestellt. Dies ist indessen nur unter Verwendung außerordentlich teu-

rer Spezialbolzen möglich. Bei Verwendung handelsüblicher Radbolzen mit fehlendem Kreissegement in der Kopffläche, die sie gegen Verdrehung sichert, ist die Auflagefläche zu klein, um den entstehenden Druck ausreichend auf den Sack¬ lochboden des Radadapters zu übertragen. Bei Verwendung von Radbolzen mit Vollkopf kommt es indessen im Bereich der üb¬ lichen Schaftverrippung zu einem Fließen von Aluminium auf¬ grund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungseigenschaften. Ein weiteres Problem stellt sich in der Gewährleistung ei¬ ner ausreichenden Drehsicherung des Bolzen, die anderer¬ seits eine Demontage des Radadapters noch ermöglicht .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Radadapter aus Leichtmetall, insbesondere der eingangs beschriebenen Art, betriebssicher und montagefreundlich auszugestalten.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einem Radadapter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiter¬ bildungen des erfindungsgemäßen Radadapters sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ein erfindungsgemäßer Radadapter aus Leichtmetall mit Monta¬ gehilfsmittel für in Bohrungen wie Sacklöchern angebrachte Bolzen, die mit fehlendem Kreissegement in der Kopffläche ausgebildet sind, hat somit einen Sacklochdurchmesser, der größer als der Sacklochdurchmesser von Radadaptern bei¬ spielsweise aus Stahl ist. Zwischen dem Kopf des Radbolzens und dem Sacklochboden ist eine Scheibe aus druckfestem Mate¬ rial vorgesehen, deren Durchmesser dem vergrößerten Durch¬ messer der betreffenden Sacklochbohrungen des Radadapters angepaßt ist, um eine größere Kontaktfläche zu erzielen. Außerdem ist eine Drehsicherung für die Scheibe vorgesehen.

Dadurch, daß der Durchmesser der Sacklochbohrungen und da¬ mit auch der Scheibe vergrößert ist, wird der Druck des Radbolzenkopfes auf eine größere Fläche verteilt, so daß es nicht zu dem nachteiligen Fließen des Leichmetallmaterials

kommt. Erst die gleichmäßige Auflagefläche der Scheibe er¬ möglicht eine wirksame Kraftverteilung am Sacklochboden, der nach dem Gießen bearbeitet werden muß.

Vorzugsweise weist die Scheibe auf der dem Kopf des Radbol¬ zens zugewandten Seite einen Anschlagvorsprung auf. Dieser ist beispielsweise als vorstehendes Segment, insbesondere Kreissegment, ausgebildet. Es sind jedoch auch andere Flä¬ chenausbildungen möglich, die den Bolzen gegen Verdrehung in bezug auf die Scheibe sichern.

Als Drehsicherung für die Scheibe ist in dieser zweckmäßig eine Bohrung vorgesehen, in die beispielsweise ein Drehsi¬ cherungsstift von der Sacklochbohrung her hineinreicht. Durch diese Bohrung oder das betreffende Loch kann auch ein Schwerspannstift oder dergleichen zur Sicherung eingesetzt werden, so daß dieser mit dem Adapter eine Verbindung her¬ stellt. Der Drehsicherungsstift kann z.B. in Querrichtung durch die Wandung der Sacklochbohrung in die Scheibe einge¬ setzt werden. Vorzugsweise wird ein solcher Schwerspann¬ stift von der Stirnseite des Radadapters, also dem Sack¬ lochboden, eingebracht und fluchtet mit dem Loch der Schei¬ be.

Eine weitere Verbesserung der Sicherung kann dadurch er¬ zielt werden, daß die Bohrung oder das Loch der Scheibe außerhalb des Bereichs des Anschlagvorsprungs vorgesehen ist, sich somit nicht im überstehenden Flächenteil befin¬ det. Auf diese Weise ist der Drehsicherungsstift wiederum durch den Bolzenkopf gegen Herausfallen gesichert.

Bei Kombination der Bohrung mit einem Anschlagvorsprung der Scheibe entfallen die Angriffskräfte des Radbolzens auf den Drehsicherungsstift, der somit weniger stark belastet wird, und das Problem eines Abscherens des Drehsicherungsstiftes an den Scheibenaußenflächen entfällt.

Als Drehsicherung können auch am Außenumfang der Scheibe eine oder mehrere Nuten oder Ausnehmungen und an der Innen¬ wandung der Sacklochbohrung eine oder mehrere Erhebungen oder Vorsprünge angebracht sein oder umgekehrt. Dies ermög¬ licht die Durchführung einer einfachen Drehsicherung durch Einsetzen des Bolzens in die Sacklochbohrung, wobei der je¬ weilige Vorsprung entlang der Nut in dieser verschoben wird.

Eine alternative Ausgestaltung einer Drehsicherung für die Scheibe besteht darin, daß diese an ihrer Unterseite einen Vorsprung aufweist und am Boden der Sacklochbohrung eine entsprechende Vertiefung vorgesehen ist. Zweckmäßig ist der Vorsprung ein Steg und die Vertiefung eine Nut.

Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand der Zeichnung und zweier Ausführungsbeispiele beschrieben. Diese Darstel¬ lung ist indessen nicht als die Erfindung einschränkend an¬ zusehen, sondern dient lediglich zu Erläuterungszwecken. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 einen Schnitt durch eine Sacklochbohrung eines erfindungsgemäßen Radadapters mit Scheibe und eingesetztem Radbolzen, Fig. 2 eine Draufsicht der Scheibe von Figur 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Scheibe von Figur 1 und Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungs- form der Scheibe.

Im folgenden wird die Erfindung zunächst anhand von Fig. 1 bis 3 beschrieben. In Fig. 1 ist schematisch eine Schnitt¬ ansicht einer Sacklochbohrung 2 mit zylindrischer Wandung 4 und Boden 6 dargestellt, die zur Felge gerichtet ist. Der Boden 6 weist eine Bohrung bzw. ein Loch 8 auf. Auf dem Bo¬ den 6 liegt eine Scheibe 10, die in Fig. 2 und 3 in Drauf¬ sicht und Seitenansicht gezeigt ist. Die Scheibe 10 weist

eine zentrale Bohrung oder ein Loch 12 auf, das für die Durchführung eines Radbolzens 20 vorgesehen ist. Außerdem ist die Scheibe mit einem radial weiter außen befindlichen Loch 14 oder ggf. Bohrung versehen, das für die Durchfüh¬ rung eines Drehsicherungsstiftes 18 vorgesehen ist. Die Scheibe 10 weist auf ihrer in der Sacklochbohrung 2 oberen Seite einen Vorsprung in Form eines überstehenden Kreisseg¬ ments 16 auf, das als Drehsicherung für den Bolzen dient. Der in Fig. 1 gezeigte Radbolzen 20 ist ein Serienbolzen mit asymmetrisch ausgebildetem Kopf.

Der Aufbau der beschriebenen Anordnung ist sehr einfach, so daß die Montage eines erfindungsgemäßen Radadapters auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gut und schnell mög¬ lich ist. Wird ein ausreichender Reibschluß durch entspre¬ chende Dimensionierung des Lochs 12 in bezug auf den Rad¬ bolzen 20 vorgesehen, so können der Radbolzen und die Schei¬ be 10 zusammen in einem in die Sacklochbohrung eingeschoben werden. In diesem Fall ist es dann erforderlich, vorab bereits den Drehsicherungsstift, zweckmäßig einen Schwer¬ spannstift, in das Loch 8 des Bodens 6 oder in das Loch 14 der Scheibe 10 einzusetzen. Die Einheit von Scheibe 10 und Radbolzen 20 wird dann aufgesetzt und in erforderlichem Maße eingeschlagen. Es ergibt sich eine sehr sichere Mon¬ tage für den Radadapter, die zugleich jedoch auch wieder leicht lösbar ist.

Eine alternative Ausgestaltung ohne Verwendung eines Dreh¬ sicherungsstiftes ergibt sich bei einer Scheibe gemäß Fig. 4. Die dort dargestellte Scheibe hat wiederum das zentrale Loch 12 und den vorstehenden Bereich 16. Als Drehsicherung ist eine Rippe 32 am Boden der Scheibe vorgesehen, die in eine entsprechende Nut am Boden 6 der Sacklochbohrung ein¬ greift. In diesem Fall muß für eine Herausfallsicherung ei¬ nes verwendeten Stifts keine Sorge getragen werden, und es ergeben sich weniger Teile.

Eine weitere alternative Ausgestaltung des erfindungsgemä¬ ßen Radadapters ergibt sich daraus, daß die Scheibe eben ausgeführt ist und durch das Loch 14 in der Scheibe 10 ein so langer Stift eingebracht ist, daß dieser sowohl durch das Loch 8 im Sacklochboden 18 als auch durch die Scheibe im Loch 14 durchtritt und aus der Scheibe 10 so weit he¬ rausragt, daß er den Bolzen 20 an seiner fehlenden Kreis¬ segmentfläche gegen Verdrehung sichert. Diese Ausführung bringt jedoch den Nachteil von zwei Scherflächen und einer Biegewirkung auf den Stift mit sich.