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Title:
WIND-DRIVEN DEVICE FOR SLIDING ON SNOW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/125401
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wind-driven device for sliding on snow. Said device comprises a sail (1), sliding means (2) which is formed, in particular by a snowboard, and a connection (6) which is formed, in particular, for a snowboard, which is connected by the sliding means (2) enabling it to rotate about the vertical axis, and a mechanism of the safety connection which is connected to the sliding means (2). The transversal profile of the runner of the sliding means (2) modifies along the length thereof. The connection (6) is arranged on a pivotable platform (5) which it is rigidly connected thereto, and which arranged in such a manner that it can be rotated in an adjustable manner about the vertical axis thereof together with the connection (6), enabling the rotational movement to brake.

Inventors:
Vodicka, Thomás (V Cibulkách 408/1, Praha 5, 150 00, CZ)
Application Number:
PCT/CZ2006/000033
Publication Date:
November 30, 2006
Filing Date:
May 18, 2006
Export Citation:
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Assignee:
Vodicka, Thomás (V Cibulkách 408/1, Praha 5, 150 00, CZ)
International Classes:
A63B5/11; A63C5/11; A63C9/00; A63C10/14; A63C10/18
Foreign References:
CA2129508A11996-02-05
US20050051978A12005-03-10
US5931504A1999-08-03
US5451078A1995-09-19
Attorney, Agent or Firm:
Calek, Karel (European Patent Attorney, Nad Palatou 12, Praha 5, 150 00, CZ)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Vorrichtung für eine gleitende Bewegung auf dem Schnee oder Eis, die mit dem Wind getrieben ist, bestehend aus einer Besegelung (1) , einem insbesondere durch Snowboard gebildeten Gleitmittel (2) , und einer insbesondere durch eine für Snowboard gebildete Bindung (6) , welche mit dem Gleitmittel (2) mit der Möglichkeit der Rotation um die vertikale Achse verbunden ist, und mit einem Mechanismus der Sicherheitsverbindung mit dem Gleitmittel (2) versehen ist, wobei das Querprofil der Kufe des Gleitmittels (2) entlang ihrer Lange sich ändert, dadurch gekennzeichnet:, dass die Bindung (6) auf einer schwenkbaren Plattform (5) angeordnet ist, mit welcher sie fest verbunden ist, und welche mit einer Möglichkeit einer regelbaren Andrehung um ihrer vertikalen Achse gemeinsam mit der Bindung (6), mit einer Möglichkeit der Bremsung ihrer Rotationsbewegung angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Plattform (5) aus einer Basis (7) und einer zur Basis (7) rotierend angeordneten Wendeplatte (10) besteht, wobei die Basis (7) mit dem Gleitmittel (2) fest verbunden ist, und auf der Basis (7) mittels einer Mittelschraube (14) die Wendeplatte (10) rotierend um die vertikale Achse befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Basis (7) und der Wendeplatte (10) ein Kugellager angeordnet ist, das durch eine Reihe der Kugeln (8) und durch einen Kugelkäfig (9) gebildet ist, wobei der Kugelkäfig (9) um die Mittelschraube (14) frei rotierend ist und mit Öffnungen für Unterbringung von Kugeln (8) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wendeplatte (10) Bremsbacken (11) befestigt sind, die zugleich als Sitzflächen für eine Montage der Bindung (6) dienen, und mit den BremsSegmenten (12) versehen sind, wobei zur Wendeplatte (10) weiterhin Zugfedern (13) befestigt sind, die zur Anziehung der Bremsbacken (11) und zur gleichzeitigen Anpressung der Bremssegmente (12) an die zylindrische Wand der Basis (7) und zur Anbremsung der schwenkbaren Wendeplatte (5) in einer geforderte Lage angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken (11) zur Wendeplatte (10) mittels Fixierschrauben (15, 16, 17 und 18) für Minimalisierung ihrer vertikalen Bewegung befestigt sind, wobei in der horizontalen Ebene die Bremsbacken (11) um die Schrauben (15) rotierend um einen Winkel angeordnet sind, wobei der Winkel durch die Bewegung der Fixierschrauben (16, 17 und 18) in den in der Wendeplatte (10) angeordneten ovalen Öffnungen (19) begrenzt ist .
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeplatte (10) weiterhin mit einer Stellschraube (20) für eine Einstellung der Vorspannung der Zugfedern (13) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Plattform (5) aus der gebremsten Lage mittels des Druckes des Fahrers gegen die Kraft der Zugfedern (13) mit den Fersen voneinander und mit den Spitzen zueinander, für eine Ablösung der Bremsbacken (11).
Description:
Vorrichtung für eine gleitende Bewegung auf dem Schnee, die mit dem Wind getrieben ist,

[0001] Die Erfindung betrifft eine mit dem Wind getriebene Vorrichtung für eine gleitende Bewegung der Personen auf dem Schnee oder Eis, insbesondre eine mit einem Segel versehene Vorrichtung.

[0002] Die bisherigen Erzeugnisse der ähnlichen Art ergeben sich grundsätzlich aus zwei Konzeptionen.

[0003] Die erste Konzeption wendet in der Regel eine geläufige Besegelung für Windsurfing und verschiedene Konstruktionen für eine gleitende Bewegung auf dem Schnee oder Eis an, manche Konstruktionen aus denen ergeben sich als Bauweise aus Snowboard oder Monoski, andere aus dem Windsurfing Schwimmer, wobei eine Reihe aus denen mit den verschiedenen Längsrippen, Profilen, Kufen oder Messern für die Erhöhung der Beständigkeit gegen die laterale Kraft versehen ist. Hierher gehört insbesondere „Surfschütten" (Snowboard) nach der Schrift DE-OS- 37 05 568, zum Gleiten auf einer festen Unterlage, insbesondere auf dem Schnee, Eis oder auf der Strecke aus Kunststoff, mit einem Mast und Brett (einer Platte) . Das Brett hat auf seiner unteren gleitenden Fläche eine vorgesetzte Kufe, die in der Richtung des Gleitens flach ist und in der Richtung rückwärts mit einer nach unten leitenden scharfen Kante versehen ist.

[0004] Weiterhin gehört hierher eine in zwei oder drei parallel angeordneten Skier bestehende Vorrichtung, die mit einer Plattform für das Stehen des Fahrers versehen ist. Das ist zum Beispiel „Dispositif de sport de glisse ä voile" (Eine sportliche gleitende Vorrichtung mit Segel) , nach der Schrift FR 2 796 850, die mit einer Grundlage für die Befestigung des

Masts gebildet ist, die mit einer Gleitschutzoberfläche versehen ist, auf welcher der Benutzer steht. Die Vorrichtung ist ferner mit einem Gleitmittel in Form von zwei Skiern versehen. Dieses ist zur Grundlage mit Hilfe eines eingelegten Mittels befestigt. Das eingelegte Mittel ist mit den flexiblen und dämpfenden Platten und mit den Befestigungselementen auf dem Gleitmittel versehen. Die Befestigungsmittel sind mit einem Mittel für eine schnelle Blockierung und Unblockierung versehen. Weiterhin gehört hierher eine Vorrichtung „Wintersportgerät", nach der Schrift DE-OS-36 28 623, die durch eine Plattform für Stehen und zwei mit der Plattform mittels eines Schwenkmechanismus verbundenen Kufen gebildet ist. Die Plattform ist mit den Schlingen für die Befestigung der Füße versehen.

[0005] Bei dieser Anordnung steht der Fahrer auf dem Gerät frei, in manchen Fällen kann er Schlaufen für den Einschub von Füßen anwenden. Eine solche Lösung, die sich beim Windsurfing gut bewährte, ermöglicht zwar dem Fahrer je nach Bedarf die Stellung der Füße in der Abhängigkeit von dem Kurs der Fahrt angesichts des Winds zu ändern, jedoch bei der Fahrt auf dem Schnee sichert sie nicht dem Fahrer eine genügend feste Verbindung der Füße mit dem Gleitmittel, und daher leistet sie nicht eine optimale Kontrolle über die Fahrt. [0006] Eine weitere Konzeption besteht in einer die üblichen Skier ausnützenden Lösung, wo der Fahrer in einer geläufigen Skibindung frontal steht. Zum Antrieb ist zum Beispiel eine Besegelung für Windsurfing angewendet, die mit den Skiern mittels des Mechanismus verbunden ist, welcher eine freie Bewegung der Skier in den bestimmten Grenzen erlaubt und zugleich die Lage des Gelenkes der Besegelung abgrenzt, oder

ein gewisser Flügel, den der Fahrer in der Hand hält, oder ein Kitting Drachen usw. In diese Gruppe gehört insbesondere eine Vorrichtung nach der Schrift WO9408670 „Ski sailing method and apparatus" (Verfahren und Vorrichtung zum Segeln auf den Skiern) . Die Vorrichtung ist mit einem auf dem Paar von Skiern gelegten Mast mit Segel versehen. Die Vorrichtung ermöglicht eine gemeinsam beschränkte unabhängige sowohl schwenkbare als auch vertikale Bewegung jedes Skis, ungefähr in einer geläufigen Bewegung der Skier, welche bei der Rotation, bei dem Pflügen und bei den weiteren geläufigen Skiverfahren verlangt sind.

[0007] Diese Lösungen zwar erfüllen die Forderung einer festen Verbindung von Schuhen mit den Skiern, aber ermöglichen nur eine frontale Stellung, welche für einige Kurse nicht geeignet ist. Insbesondere eine Fahrt für die seitlichen und vorderseitlichen Kurse ist schwierig, und in manchen Fällen sogar undurchführbar.

[0008] Weiterhin sind geläufige Snowboards bekannt, welche individuell für jeden Schuh mit einer Bindung auf einer schwenkbaren und blockierenden Plattform versehen sind, die zum Körper des Snowboards befestigt ist. Diese Lösungen sind zum Beispiel in den Schriften CZ PV 1994-1813 „Bindung für Snowboard" oder CZ PV 1996-1310 „Verfahren und Vorrichtung für ein Kippen und Heben der Bindung für Snowboard" . Nachteilig bei diesen Anordnungen ist, dass sie individuell für jeden Schuh bestimmt sind. Diese Mechanismen sind in den verschiedenen Formen Bestandteile der geläufigen Bindungen für Snowboard und im Grunde genommen dienen sie zur feinen Nachstimmung der Lage der Bindung nach dem individuellen Bedarf des konkreten Fahrers. Ein Nachteil dieser Lösungen besteht darin, dass sie während der Fahrt jedenfalls die

— A —

grundsätzliche Änderungen der Stellung nicht ermöglichen, im Sinne der Verwechslung des vorderen und hinteren Fußes - der linke vorn, der rechte hinten („regulär") , oder der rechte vorn, der linke hinten („goofy") , wobei man über die frontale Stellung und alle Zwischenlagen nicht spricht. Solche Änderungen sind hier möglich nur nach der Demontierung der Bindung was aber für Snowboard ohne Besegelung ganz genügt. [0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der genannten Lösungen zu beseitigen, und zugleich die Vorteile der beiden Konzeptionen auszunützen. [0009] Trotzdem empfiehlt der Autor zur Bewegung auf dem Schnee ein aus dem Snowboard konzeptionell ausgehendes Mittel, am besten in einer der weiterhin beschriebenen Modifikationen, gegebenenfalls ein geläufiges Snowboard anzuwenden, ist es möglich, auch ein anderes Mittel, zum Beispiel ein aus den oben genannten mit Erfolg anzuwenden. Weiterhin ist im Text ein Begriff „Gleitmittel" angewandt. Genauso empfiehlt der Autor eine Besegelung für Windsurfing anzuwenden. Es ist auch möglich, auch andere Erzeugnisse zum ähnlichen Zweck anzuwenden, deshalb ist es hier ein allgemeiner Begriff „Besegelung" angewandt.

[0010] Die angegebenen Nachteile sind erfindungsgemäß aus dem größeren Teil beseitigt und die angegebene Aufgabe ist gezielt mittels einer Vorrichtung für eine gleitende Bewegung auf dem Schnee, die mit dem Wind getrieben ist, bestehend aus einer Besegelung, einem insbesondere durch Snowboard gebildeten Gleitmittel, und einer insbesondere durch eine für Snowboard gebildete Bindung, welche mit dem Gleitmittel mit der Möglichkeit der Rotation um die vertikale Achse verbunden ist, und mit einem Mechanismus der Sicherheitsverbindung mit dem Gleitmittel versehen ist, wobei das Querprofil der Kufe des

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Gleitmittels entlang ihrer Lange sich ändert, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindung auf einer schwenkbaren Plattform angeordnet ist, mit welcher sie fest verbunden ist, und welche mit einer Möglichkeit einer regelbaren Drehung, bzw. Andrehung um ihrer vertikalen Achse gemeinsam mit der Bindung, mit einer Möglichkeit der Bremsung ihrer Rotationsbewegung angeordnet ist..

[0011] Nach einer weiteren Durchführung besteht die schwenkbare Plattform aus einer Basis und einer zur Basis rotierend angeordneten Wendeplatte, wobei die Basis mit dem Gleitmittel fest verbunden ist, und auf der Basis mittels der Mittelschraube die Wendeplatte rotierend um die vertikale Achse befestigt ist.

[0012] Nach einer weiteren Durchführung ist zwischen der Basis und der Wendeplatte ein Kugellager angeordnet, das durch eine Reihe der Kugeln und durch einen Kugelkäfig gebildet ist, wobei der Kugelkäfig um die Mittelschraube frei rotierend ist und mit Öffnungen für Unterbringung von Kugeln versehen ist. [0013] Nach einer weiteren Durchführung sind zur Wendeplatte Bremsbacken befestigt, die zugleich als Sitzflächen für eine Montage der Bindung dienen, und mit den Bremssegmenten versehen sind, wobei zur Wendeplatte weiterhin Zugfedern befestigt sind, die zur Anziehung der Bremsbacken und zur gleichzeitigen Anpressung der Bremssegmente an die zylindrische Wand der Basis und zur Anbremsung der schwenkbaren Wendeplatte in einer geforderte Lage angeordnet sind.

[0014] Nach einer weiteren Durchführung sind die Bremsbacken zur Wendeplatte mittels Fixierschrauben für Minimalisierung ihrer vertikalen Bewegung befestigt, wobei in der horizontalen Ebene die Bremsbacken um die Schrauben rotierend um einen

Winkel angeordnet sind, wobei der Winkel durch die Bewegung der Fixierschrauben in den in der Wendeplatte angeordneten ovalen Öffnungen begrenzt ist.

[0015] Nach einer weiteren Durchführung ist die Wendeplatte weiterhin mit einer Stellschraube für eine Einstellung der Vorspannung der Zugfedern versehen.

[0016] Nach einer weiteren Durchführung ist die schwenkbare Plattform aus der gebremsten Lage mittels des Druckes des Fahrers gegen die Kraft der Zugfedern mit den Fersen voneinander und mit den Spitzen zueinander, für eine Ablösung der Bremsbacken und der Bremssegmente aus dem Kontakt gegen die zylindrische Wand der Basis ablösbar.

[0017] Nach einer weiteren Durchführung ist die schwenkbare Plattform mit dem Gleitmittel mittels des Sicherheitsmechanismus verbunden, welcher die mit den Anpreßelementen verbundenen Anpreßfedern enthält, welche mit ihrer äußeren Form in die an den inneren Seiten der Leisten gebildeten Einsenkungen einklinken, die auf dem Gleitmittel befestigt sind, wobei eine Einstellung des Anpreßdrucks der Anpreßfedern mittels der auf der Basis befestigten Regulierschraube änderbar ist.

[0018] Nach einer weiteren Durchführung ändert sich das Querprofil der Kufe des Gleitmittels entlang ihrer Lange, sodass die funktionelle Partie der Kufe, die im Kontakt mit dem Terrain ist, in der vorderen Partie konvex ist, mit den Kanten über der Ebene der Kufe, und in der hinteren Partie konkav ist, mit einer Möglichkeit der Bildung mindestens von zwei longitudinalen konkaven Streifen, wobei mindestens eine Kante unter der Ebene der Kufe ist.

[0019] Der Hauptvorteil der Lösung besteht darin, dass sie dem Fahrer eine optimale Orientierung der Stellung für alle möglichen Kurse und eine Durchführung ihrer Änderungen jeder Zeit während der Fahrt zu erzielen ermöglicht, und zugleich bietet sie eine feste Verbindung mit dem Gleitmittel an, und damit gibt sie dem Fahrer ein hohes Maß der Kontrolle über die Fahrt.

[0020] Ein weiterer Vorteil der Lösung ist, dass die Wendeplatte mit der Bindung zu den verschiedenen Typen von Gleitmittel befestigt werden kann, für Bewegung auf den verschiedenen Arten der Oberfläche, zum Beispiel für Gleitmittel, das mit den Schlittschuhen für die Bewegung auf dem Eis, oder sogar mit den Rollern oder Rädern für eine feste Oberfläche versehen ist.

[0021] Die Variante mit dem Sicherheitsmechanismus, der bei dem Überschreiten der eingestellten Kräfte die Plattform von dem Gleitmittel abschaltet, kann insbesondere im Beispiel des Falles eine Verletzung verhindern.

[0022] Ein Vorteil der Variante mit dem modifizierten Snowboard besteht darin, dass der Winkel der Randkante angesichts der Oberfläche des Schnees oder Eises in der vorderen Partie kleiner und in der hinteren Partie im Gegenteil großer ist, wobei eine Änderung dieses Winkels kontinuierlich sein kann, sodass bei den kleinen Neigung des Gleitmittels der Schwerpunkt der lateralen Beständigkeit mehr rückwärts geschoben wird, sodass bei der fortschreitenden Neigung des Gleitmittels vorwärts wird dieser Schwerpunkt kontinuierlich bis zu seiner geläufigen Lage in der Mitte der effektiven Länge der Kante vorwärts geschoben. Bei den größeren Neigungen schneidet die Kante einen vom Snowboard

oder von den Skiern bekannten klassischen geschnittenen (carving) Bogen aus. Im Falle der Anwendung der Variante mit mehreren konkaven Kanten und einer inneren Kante (inneren Kanten) kommt darüber hinaus bei der Verlegung des Gleitmittels auf flach die innere Kante (y) zur Geltung, was weiter die laterale Beständigkeit in der hinteren Partie erhöht und noch dazu es ermöglicht dem Fahrer eine unerwünschte Aktivierung der leeseitigen Kannte zu vermeiden. Die oben beschriebene Gestaltung der Kufe und der Kanten optimalisiert die Lage des Schwerpunktes der lateralen Beständigkeit, bietet eine hohe FahrtStabilität, eine gute Führung in der direkten Richtung und auch im Bogen an, ermöglicht eine empfindliche Lenkung des Gleitmittels mit Hilfe der Neigung des Gleitmittels und auch der Manipulation mit der Besegelung, erlaubt eine Durchführung eines geschnittenen Bogens (carving) , eines kontrollierten Gleitens usw.

[0023] Dank den oben genanten Vorteilen ermöglicht die Erfindung eine Fahrt mit einer hohen Geschwindigkeit und auch ein Durchführung der radikalen Manöver, Sprünge und eine Menge von freestyle Tricks, und zwar unter einer breiten Skala der Bedingungen, Arten der Oberfläche und Terrain.

[0024] Im Folgenden werden Beispiele der Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert . [0025] Es zeigen:

Fig. 1 die durch die Segelung und das Gleitmittels gebildete Vorrichtung nach der Erfindung, in einer gesamten axonometrischen Ansicht, Fig. 2 die schwenkbare Plattform im Aufriss,

Fig. 3 die schwenkbare Plattform im Grundriss nach Fig. 2 bei der Ansicht von oben,

Fig. 3A die schwenkbare Plattform im Schnitt A - A,

Fig. 4 die schwenkbare Plattform im Seitenriss nach Fig. 3,

Fig. 5 die schwenkbare Plattform im Grundriss bei der Ansicht von unten,

Fig. 6 die schwenkbare Plattform im zerlegten Zustand mit der

Abbildung der einzelnen Teile

Fig. 7 den Mechanismus der Sicherheitsverbindung der schwenkbaren Plattform und des Gleitmittels im Teilschnitt,

Fig. 8 das durch Snowboard mit der Schwenkbaren Plattform mit der Sicherheitsverbindung und der Schiene für die Montage der

Segelung gebildete Gleitmittel,

Fig. 9 das durch Snowboard mit der Konstruktion aus den queren und longitudinalen Balken gebildete Gleitmittel,

Fig. 10 eine schematische Einstellung des Segels der

Vorrichtung nach der Erfindung und die Orientierung der

Stellung für verschiedene Kurse,

Fig. 11 einige Varianten der Gestaltung des Querprofils der

Kufe und der Kanten und

Fig. 12 eine Einschneidung der Kante in den Schnee bei den verschiednen Neigungen der Vorrichtung auf Basis von Snowboard für die Winkel 0°, 10°, 20°, 30° bei der Ansicht von links nach rechts.

[0026] Die Vorrichtung nach der Erfindung nach Fig. 1 besteht aus einer Besegelung 1 und aus einem insbesondere durch

Snowboard gebildeten Gleitmittel 2. Das Gleitmittel 2 ist mit einer Schiene 3 für die Verbindung des Gleitmittels 2 mit der

Besegelung 1 versehen. Weiterhin enthält sie eine mit einer

Bindung 6 für Snowboard versehene schwenkbare Plattform 5.

Die Segelung 1 ist mit dem Gleitmittel 2 in seiner vorderen

Partie mittels eines Gelenks 4 verbunden, das eine freie Neigung und Drehung der Segelung 1 ermöglicht, und mittels der Schiene 3, die eine optimale Einstellung der Lage des Gelenks 4 ermöglicht. Zum Gleitmittel 2 ist auch die schwenkbare Plattform 5 befestigt, zu welcher die Bindung 6 angeschraubt ist. Die schwenkbare Plattform 5 ist horizontal in einer genügenden Höhe über dem Gleitmittel 2 untergebracht, damit sie der queren Neigung des Gleitmittels 2 nicht hindert. Trotzdem das Gleitmittel 2 während der Fahrt in der Regel geneigt ist, ist unter dem Begriff „horizontal" eine solche Situation gemeint, wo auch die schwenkbare Plattform 5 „horizontal " " angeordnet ist, das heißt in einer mit dem Gleitmittel 2 parallele Lage. Eine analogische Situation gilt auch für die weiterhin angegebenen Begriffe, zum Beispiel „vertikale Achse", „vertikal" usw.

[0027] Die schwenkbare Plattform 5, wie in Fig. 2 bis 6 dargestellt ist, besteht aus einer Basis 7, einem durch eine Reihe von Kugeln 8 und durch Kugelkäfig 9 gebildeten Kugellager, weiterhin besteht sie aus einer Wendeplatte 10, der Bremsbacken 11, den Bremssegmenten 12 und den Zugfedern 13. Die Basis 7 ist mit dem Gleitmittel 2 fest verbunden, und auf der Basis 7 ist mit Hilfe einer Mittelschraube 14 die um ihre vertikale Achse drehbare Wendeplatte 10 befestigt. Das angegebene zwischen der Basis 7 und der Wendeplatte 10 untergebrachte Kugellager erleichtert die Drehung. Das Kugellager ist durch eine Reihe von Kugeln 8 und durch Kugelkäfig 9 gebildet, der um die Mittelschraube 14 frei drehbar ist und mit den Öffnungen für Unterbringung von Kugeln versehen ist. Zur Wendeplatte 10 sind die Bremsbacken 11 befestigt, die zugleich als Sitzfläche für die Montage der

Bindung 6 in die Öffnungen 21, und mit den Bremssegmenten 12 versehen sind. Die Bremsbacken 11 sind zur Wendeplatte 10 mittels der Fixierschrauben 15, 16, 17 und 18 so befestigt, damit ihre vertikale Bewegung minimalisiert ist. In der vertikalen Ebene können die Bremsbacken 10 um die Schrauben 15 um einen Winkel drehen, welcher durch die Bewegung der Schrauben 16, 17 und 18 in den in der Wendeplatte angeordneten ovalen Öffnungen 19 begrenzt ist. Die Wendeplatte 10 ist weiterhin mit einer Stellschraube 20 für eine Einstellung der Vorspannung der Zugfedern 13 versehen. Die Schrauben 16 tragen noch dazu die Bremssegmente 12. Die Zugfedern 13 ziehen die Bremsbacken 11 zueinander, und dadurch pressen sie die Bremssegmente 12 zur zylindrischen Wand der Basis 7 an. Die schwenkbare Plattform 5 ist daher in diesem Zustand in der angegebenen Lage gebremst und ermöglicht eine bequeme Fahrt in dem angegebenen Kurs. Wenn der Fahrer eine Orientierung der Stellung, zum Beispiel bei einer Änderung des Kurses oder bei der Durchführung eines Manövers, Tricks usw. ändern will, entwickelt er einen Druck mit den Fersen voneinander und mit den Spitzen zueinander und dadurch dreht ein bisschen die Bremsbacken 11 in der gegenseitig umgekehrten Richtung an, die Bremssegmente 12 werden abgelöst und der Fahrer kann die schwenkbare Plattform 5 leicht in die geforderte Lage drehen. Danach löst der Fahrer den Druck ab, sodass die schwenkbare Plattform 5 mittels der Kraft der Zugfedern 13 wieder gebremst wird.

[0028] In Fig. 7 ist ein Mechanismus der Sicherheitsverbindung der schwenkbaren Plattform 5 und des durch Snowboard gebildeten Gleitmittels 2 dargestellt. In dieser Variante mit der Sicherheitsverbindung mit dem Gleitmittel 2 kann dieser

Mechanismus so konstruiert werden, dass zur Basis 7 ein Tubus 27 befestigt ist, welcher die Höhe der schwenkbaren Plattform 5 über dem Gleitmittel 2 begrenzt, und zugleich weitere Teile für die Verbindung mit dem Gleitmittel 2 trägt. Das sind Anpreßfedern 22, welche an die Anpreßelemente 23 drücken, und welche in die Öffnungen in den gegenüberliegenden Seiten der Wand des Tubus 27 verschiebbar eingelegt sind, und welche an der inneren Seite einen ihr Ausfallen hindernden Flansch aufweisen und an der äußeren Seite eine annähernd halbkugelig Form haben, mittels welcher in die an den inneren Seiten der Leisten 25 gebildeten Einsenkungen 25A einklinken, die auf dem Gleitmittel 2 befestigt sind. Eine Änderung der Einstellung des Anpreßdrucks der Anpreßfedern ist möglich mittels einer auf der Basis 7 befestigten Regulierschraube 24. [0029] Der durch die Teile 22, 23 und 24 gebildete Mechanismus ist ein Bestandteil der Basis 7, und die Leisten 25 sind zum Gleitmittel 2 mittels der Befestigungsschrauben 24 angeschraubt. Es kann eine Reihe der angegebenen Einsenkungen 25A in den Leisten 25 sein, was ermöglicht, verschiedene Lagen der schwenkbaren Plattform 5 in der Längsachse des Gleitmittels 2 zu wählen.

[0030] Zur Entkopplung der schwenkbaren Plattform 5 und des Gleitmittels 2 muss es also zur Einpressung mindestens eines der Anpreßelemente 23 in den Tubus 27 kommen, dann kann das Anpreßelement 23 aus der Einsenkung 25A in der Leiste 25 ausfallen. Dazu ist es nötig, die die Anpreßelemente 23 in Einsenkungen 25A andrückende Kraft der Anpreßfedern 22 zu überwinden. Dazu kommt bei der Situation, wenn das auf die zur schwenkbaren Plattform 5 befestigte Bindung 6 und damit auch auf Beine des Fahrers, zum Beispiel bei seinem Fall, wirkende

Drehmoment über die eingestellte Grenze steigt. Die Vorspannung der Anpreßfedern 22, und damit auch die zur Entkopplung der schwenkbaren Plattform 5 und des Gleitmittels 2 benötigte Kraft kann man mittels der Regulierschraube 24 ändern.

[0031] In Fig. 8 ist das durch Snowboard mit der Schwenkbaren Plattform mit der Sicherheitsverbindung und der Schiene für die Montage der Segelung gebildete Gleitmittel dargestellt. In Fig. 9 ist das durch Snowboard mit der Konstruktion aus den queren und longitudinalen Balken gebildete Gleitmittel dargestellt. In Fig. 10 ist schematisch die Einstellung des Segels der Vorrichtung nach der Erfindung und die Orientierung der Stellung für verschiedene Kurse dargestellt, wo der Pfeil die Windrichtung dargestellt. Weiterhin sind hier eigentliche Schemas der Grundrisse der Vorrichtung in der Stellung zum Wind für eigentliche Kurse dargestellt: drei linke Schemas mit den Kursen „auf Steuerbord" - „vorderseitlich", „seitlich" und „hinterseitlich" drei rechte Schemas dasselbe „auf Backbord" und das mittlere Schema für den „hinteren" Kurs. In Fig. 11 sind einige Varianten der Gestaltung des Querprofils der Kufe und der Kanten dargestellt. Die Abbildungen links stellen Seitenriss und Aufriss dar, mit den bezeichneten Achsen der Führung der Schnitte, vier Spalten rechts dann eigentliche Varianten der Gestaltung des Querprofils der Kufe, sodass in den Zeilen schrittweise unterhalb die in den eigentlichen Partien des Snowboards geführten Schnitte in Einklang mit der Bezeichnung links, d.h. von der vorderen Partie oben zu der hinteren Partie unten, dargestellt sind. In Fig. 12 ist eine Einschneidung der Kante in den Schnee bei den verschiednen Neigungen der Vorrichtung auf Basis von Snowboard

Die Punktierte Linie stellt Oberfläche des Schnees, die volle Linie dann die Details der Schnitte aus Fig. 11 dar, sodass in den Spalten daneben sind eigentliche Neigungswinkel für die Winkel 0°, 10°, 20°, 30° bei der Ansicht von links nach rechts dargestellt, bei der gleichen Anordnung der Zeilen wie in Fig. 11.

[0032] Die Vorrichtung nach der Erfindung kann als ein Sportsgerät oder als ein Transportmittel erzeugt und verkauft werden.

und der Bremssegmente (12) aus dem Kontakt gegen die zylindrische Wand der Basis (7) ablösbar ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Plattform (5) mit dem Gleitmittel (2) mittels des Sicherheitsmechanismus verbunden ist, welcher die mit den Anpreßelementen (23) verbundenen Anpreßfedern (22) enthält, welche mit ihrer äußeren Form in die an den inneren Seiten der Leisten (25) gebildeten Einsenkungen (25A) einklinken, die auf dem Gleitmittel (2) befestigt sind, wobei eine Einstellung des Anpreßdrucks der Anpreßfedern (22) mittels der auf der Basis (7) befestigten Regulierschraube (24) änderbar ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Querprofil der Kufe des Gleitmittels

(2) entlang ihrer Lange sich ändert, sodass die funktionelle Partie der Kufe, die im Kontakt mit dem Terrain ist, in der vorderen Partie konvex ist, mit den Kanten über der Ebene der Kufe, und in der hinteren Partie konkav ist, mit einer Möglichkeit der Bildung mindestens von zwei longitudinalen konkaven Streifen, wobei mindestens eine Kante unter der Ebene der Kufe ist.

Liste der Bezugszeichen

Besegelung Gleitmittel Schiene Gelenk schwenkbare Plattform Bindung Basis Kugeln des Lagers Kugelkäfig Wendeplatte Bremsbacken Bremssegmente Zugfeder Mittelschraube , 16, 17, 18 Fixierschrauben ovale Öffnungen Stellschraube Öffnungen für die Montage der Bindung Anpreßfedern Anpreßelemente Regulierschraube Leisten A Einsenkung in den Leisten Befestigungsschrauben Tubus