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Title:
WINDING DEVICE FOR COVERING WALL OPENINGS OR WINDOWS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/003576
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a winding device and to a method for covering wall openings or windows. The winding device comprises a covering element that can be rolled up, a deflecting element that has a wave-like design, or is simply formed by a bottom hemline, or a bottom woven fabric edge and/or longitudinal edge, and at least on raising and lowering unit. In addition, the covering element is provided with an upper longitudinal edge, which is preferably arranged in parallel to the deflecting element. The lower longitudinal edge is either connected to the deflecting element, or is formed by the same, so that as a result of a rotation of the deflecting element, or of the lower woven fabric edge and/or longitudinal edge, about a horizontal axis, the covering element can be rolled up or down. The raising and lowering unit comprises at least one cord, wherein at least one free end of the cord is connected to the raising and lowering unit. The cord is arranged such that it encloses the covering element, so that the deflecting element, or the lower longitudinal edge, is guided in the bend of the cord. The at least one cord can be guided in two opposite directions of movement that are relative to one another.

Inventors:
ZETTL, Horst (Am Hirtenweg 1, Wallersdorf, 94522, DE)
Application Number:
EP2010/004082
Publication Date:
January 13, 2011
Filing Date:
July 06, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ZETTL, Horst (Am Hirtenweg 1, Wallersdorf, 94522, DE)
International Classes:
E06B9/40
Attorney, Agent or Firm:
BENNINGER, Johannes (Dechbettener Strasse 10, Regensburg, 93049, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Wickelvorrichtung (1) zum Bedecken von Wandöffnungen (11) oder Fenstern mit einem aufrollbaren Abdeckelement (3), einem Umlenkelement (9) und

mindestens einer Hebe- und Senkvorrichtung, wobei

• das Abdeckelement (3) eine obere und eine untere Längskante (5, 7)

aufweist,

• die untere Längskante (7) des Abdeckelementes (3) mit dem

Umlenkelement (9) verbunden ist oder das Umlenklenkelement (9) bildet, so dass durch eine Rotation des Umlenkelementes (9) bzw. der unteren

Längskante (7) um eine horizontal angeordnete Achse das Abdeckelement (3) am Umlenkelement (9) bzw. an der unteren Längskante (7) des Abdeckelementes (3) aufrollbar ist,

• die Hebe- und Senkvorrichtung mindestens ein Seil (13, 13') umfasst,

wobei mindestens ein freies Ende (23, 25) mit der Hebe- und

Senkvorrichtung verbunden ist, wobei das Seil (13, 13') so angeordnet ist, dass es das Abdeckelement (3) umgreift, so dass das Umlenkelement (9) bzw. die untere Längskante (7) des Abdeckelementes (3) in der Seilbeuge geführt und • das Umlenkelement (9) bzw. die untere Längskante (7) des

Abdeckelementes (3) durch die Bewegung des mindestens einen Seils (13, 13') in zwei relativ zueinander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen in eine Rotation versetzbar ist.

2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 , bei der die obere Längskante durch das Ablassen und / oder Anheben des mindestens einen Seils (13, 13') hebbar und / oder senkbar ist.

3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Hebe- und Senkvorrichtung eine Welle (19) oder ein Seilzug ist.

4. Wickelvorrichtung nach Anspruch 3, wobei eine Antriebseinheit (21) vorgesehen ist, die eine Rotation der Welle (19) um eine horizontal verlaufende Achse oder eine horizontalen Bewegung eines Seilzugs ermöglicht.

5. Wickelvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Antriebseinheit ein Motor (21) ist. 6. Wickelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein erstes Seil (13, 13') vorgesehen ist und mindestens ein zweites Seil (31), wobei das erste Seil (13, 13') das Umlenkelement (9) bzw. die untere Längskante (7) des Abdeckelementes (3) in zwei relativ zueinander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen führt und • das erste Seil (13, 13') zum Wickeln des Abdeckelementes (3) bzw. der unteren Längskante (7) des Abdeckelementes (3) oder zum Wickeln des Abdeckelementes (3) bzw. der unteren Längskante (7) und Heben bzw. Senken des aufgerollten Abdeckelementes (3) vorgesehen ist und

• das zweite Seil (31) zum Heben- und Senken der oberen Längskante (5) des Abdeckelementes (3) vorgesehen ist.

7. Wickelvorrichtung nach Anspruch 6, wobei

• das erste Seil (13, 13') mit beiden freien Enden (23, 25) an der Hebe- und Senkvorrichtung angeordnet ist und

• das zweite Seil (31) mit seinem ersten freien Ende an der Hebe- und

Senkvorrichtung und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen Längskante

(5) des Abdeckelementes (3) angeordnet ist.

8. Wickelvorrichtung nach Anspruch 6, wobei

• das erste Seil (13, 13') mit seinem ersten freien Ende (23) an der Hebe- und Senkvorrichtung und mit seinem zweiten freien Ende (25) an der oberen Längskante (5) des Abdeckelementes (3) angeordnet ist und • das zweite Seil (31) mit seinem ersten freien Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen

Längskante (5) des Abdeckelementes (3) angeordnet ist.

9. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Abdeckelement (3) durch Rotation des Umlenkelements (9) bzw. der unteren

Längskante (7) des Abdeckelementes (3) auf dieses aufwickelbar und durch Anheben des mindestens einen ersten Seils (13, 13') und / oder des mindestens einen zweiten Seils (31) anhebbar ist.

10. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

mindestens eine Seil (13, 13') zur Stabilisierung der Wickelvorrichtung (1) und / oder des Abdeckelementes (3) dient.

11. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine Seil (13, 13') durch eine Spannvorrichtung (30, 30,) geführt und/ oder fixiert ist. 12. Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

mindestens eine erste Seil (13, 13') eine Länge aufweist, die ungefähr der Summe aus dreimal der Höhe (H) des Abdeckelementes (3) und zweimal dem Abstand (M) zwischen der oberen Längskante (5) des vollständig ausgerollten Abdeckelementes (3) und der Hebe- und Senkvorrichtung oder ungefähr der Summe aus zweimal der Höhe des Abdeckelementes (3) und einmal dem

Abstand (M) zwischen der oberen Längskante (5) des vollständig ausgerollten Abdeckelementes (3) und der Hebe- und Senkvorrichtung entspricht.

13. Wickeivorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, wobei das mindestens eine zweite Seil (31) eine Länge aufweist, die ungefähr der Summe aus einmal der Höhe (H) des Abdeckelementes (3) und einmal dem Abstand (M) zwischen der oberen Längskante (5) des vollständig ausgerollten Abdeckelementes (3) und der Hebe- und Senkvorrichtung entspricht.

14. Wickelvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Arbeitsseillänge (27) des Seils (13, 31) bei vollständig ausgerolltem Abdeckelement (3) in etwa der Höhe (H) des Abdeckelementes (3) entspricht.

15. Wickelvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Seil (13, 13') mit der oberen Längskante (5) des Abdeckelementes (3) verbunden ist.

16. Verfahren zum Aufwickeln einer Wickelvorrichtung (1 ) zum Bedecken von

Wandöffnungen (11) oder Fenstern mit einem aufrollbaren Abdeckelement (3), einem Umlenkelement (9) und mindestens einer Hebe- und Senkvorrichtung, wobei das Abdeckelement (3) eine obere und eine untere Längskante (5, 7) aufweist und wobei die untere Längskante (7) des Abdeckelementes (3) mit dem

Umlenkelement (9) verbunden ist oder das Umlenklenkelement (9) bildet und wobei die Hebe- und Senkvorrichtung mindestens ein Seil (13, 13') umfasst, wobei mindestens ein freies Ende (23, 25) mit der Hebe- und Senkvorrichtung verbunden ist, wobei das Seil (13, 13') so angeordnet ist, dass es das

Abdeckelement (3) umgreift, so dass das Umlenkelement (9) bzw. die untere

Längskante (7) in der Seilbeuge geführt ist, wobei das Umlenkelement (9) bzw. die untere Längskante (7) durch die Bewegung des mindestens einen Seils (13, 13') in zwei relativ zueinander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen in eine Rotation versetzt wird, wobei das Abdeckelement (3) durch eine Rotation des Umlenkelementes (9) bzw. der unteren Längskante (7) um eine horizontal angeordnete Achse an dem Umlenkelement (9) bzw. an der unteren Längskante (7) aufgerollt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Abdeckelement (3) durch Rotation des Umtenkelement (9) bzw. der unteren Längskante (7) in eine Bewegungsrichtung auf dieses aufgewickelt wird und durch Anheben des mindestens einen Seils (13,

13') angehoben wird.

18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Auf- und Abwicklung des

Abdeckelementes (3) ausschließlich an dem Umlenkelement (9) bzw. an der unteren Längskante (7) des Abdeckelementes (3) erfolgt.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei das ablassende Seil (13) durch ein vollständiges abrollen bzw. ablassen und durch ein weiterdrehen der Welle oder weiterziehen des Seilzug zum das aufgewickelte Abdeckelement (3) anhebenden Seil wird. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, wobei die Wickelvorrichtung ein zweites Seil (31) umfasst, dass mit seinem ersten freien Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen Längskante (5) des Abdeckelementes (3) angeordnet ist und wobei das ablassende Seil (13, 31) durch ein vollständiges abrollen bzw. ablassen und durch ein weiterdrehen der Welle oder weiterziehen des Seilzug zum das aufgewickelte Abdeckelement

(3) anhebenden Seil wird.

Description:
WICKELVORRICHTUNG ZUM BEDECKEN VON

WANDÖFFNUNGEN ODER FENSTERN

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung zum Bedecken von Wandöffnungen oder Fenstern mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Aus dem Stand der Technik sind bereits in vertikaler Richtung auf- und abwickelbare Wickelvorrichtungen bekannt. Derartige Wickelvorrichtungen kommen bspw. zur variablen Abschirmung von Räumen, zur variablen Belüftung und/oder Abschottung von Tierställen, von Gewächshäusern oder dergleichen zum Einsatz. Üblicherweise weisen derartige Wickelvorrichtungen flexibel ausgestaltete Gewebe zur Abdeckung auf. Weiter sind aus dem Stand der Technik Wickelspulen bekannt, auf die das flexible Gewebe aufgewickelt werden kann.

Eine derartige Wickelvorrichtung ist beispielsweise in der DE 201 17 865 U1 offenbart. Dort kann ein flexibles Gewebe 2 auf eine untere Welle 4 gewickelt werden, die von einem Motor angetrieben ist. Während des Aufwickeins bewegt sich die um eine horizontale Achse D drehbare Welle 40 in vertikaler Richtung nach oben. Das flexible Gewebe 2 ist an seinem oberen Ende mit Seilen 25 an einer zweiten Welle, einem so genannten Spulenkörper 24, fixiert. Dies dient zum Festlegen einer fixen Spaltöffnung zwischen zweiter Welle 24 und Gewebe 2. Bei dieser bekannten

Wickelvorrichtung muss beim Aufwickeln das Gewebe 2 das Eigengewicht der Welle 4 tragen. Dies führt zu einer Zugbeanspruchung des Gewebes 2. Aufgrund der

Belastung kann das Gewebe 2 unter ungünstigen Umständen beschädigt werden. Weiterhin vergrößert sich beim Aufwickeln der Durchmesser der Welle 4 mit dem darauf allmählich aufgewickelten Gewebe 2. Bei einer konstanten

Umdrehungsgeschwindigkeit der rotierenden Welle 4 resultiert hieraus eine

beschleunigte Bewegung des Gewebes 2 beim Aufwickelungsprozess.

Um den im Verlauf der Aufwicklung zunehmenden Durchmesser zwischen Welle und Gewebe und die damit einhergehende Geschwindigkeitszunahme zu kompensieren, sind im Laufe der Zeit verschiedene Bestrebungen unternommen werden. So offenbart beispielsweise die DE 202 14 076 U1 eine Vorrichtung zum Abschirmen eines Raumes mit einem oberen und einem unteren Rollsystem. Der Unterschied im Durchmesser zwischen oberem und unterem Wickelement wird durch Aufspannmittel kompensiert. Wünschenswert sind in der Praxis Wickelvorrichtungen, bei denen auf zusätzliche Elemente, wie Aufspannmittel, zur Kompensation des zunehmenden Durchmessers verzichtet werden kann. Eine weitere Wickelvorrichtung wird in GB 2 431 190 A beschrieben. Hierbei ist das Gewebematerial 1 zwischen zwei Wellen 2 und 3 angeordnet, die jeweils eine translationale und rotierende Bewegung durchführen können. Die Einstellung der Größe und Position des Gewebes 1 erfolgt durch entsprechende Bewegung der beiden Wellen 2 und 3. Aufgabe der Erfindung ist, eine möglichst einfach aufgebaute, kostengünstige und universell einsetzbare Wickelvorrichtung zum Bedecken von Wandöffnungen oder Fenstern bereit zu stellen, bei der Gewebe auf- und abgewickelt wird.

Die obige Aufgabe wird durch die Vorrichtung und ein Verfahren gelöst, welche die Merkmale der Ansprüche 1 und 16 umfassen. Die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung beinhaltet ein aufrollbares

Abdeckelement, ein wellenartig ausgebildetes oder auch nur durch einen unteren Saum oder eine untere Gewebe- bzw. Längskante gebildetes Umlenkelement und mindestens eine Hebe- und Senkvorrichtung. Das Abdeckelement weist zudem eine obere, vorzugsweise parallel zu dem Umlenkelement angeordnete Längskante auf. Die untere Längskante ist entweder mit dem Umlenkelement verbunden oder durch dieses gebildet, so dass durch eine Rotation des Umlenkelementes bzw. der unteren

Gewebe- bzw. Längskante um eine horizontale Achse das Abdeckelement aufrollbar oder abrollbar ist. Die Hebe- und Senkvorrichtung umfasst mindestens ein Seil, wobei mindestens ein freies Ende des Seils mit der Hebe- und Senkvorrichtung verbunden ist. Das Seil ist dabei so angeordnet ist, dass es das Abdeckelement umgreift, so dass das Umlenkelement bzw. die untere Längskante in der Seilbeuge geführt ist. Das mindestens eine Seil kann in zwei relativ zueinander entgegengesetzte

Bewegungsrichtungen geführt werden. Gemäß einer Ausführungsform kann das Seil mit der oberen Längskante des Abdeckelementes verbunden sein.

Der Terminus Seil muss im Kontext hinsichtlich seiner begrifflichen Definition breit ausgelegt werden, da für das Seil beispielsweise auch kettenartige Gebilde oder andere umlenkbare länglich ausgebildete Verbindungselemente gewählt werden können. Auch Bänder, Streifen oder sogar breitere Gewebeabschnitte können hierfür zum Einsatz kommen und sollen deshalb vom gewählten Begriff des Seils mit umfasst sein.

Da das Umlenkelement bzw. die untere Längskante an der tiefsten Stelle angeordnet und in einer Seilbeuge geführt ist und hängt, wird die untere Längskante bzw. das Umlenkelement durch Bewegung des Seils in Rotation versetzt und rollt das Gewebe bzw. den Behang dabei selbsttätig auf. Insbesondere kann das

Umlenkelement bzw. die untere Längskante durch die Bewegung des mindestens einen Seils in zwei relativ zueinander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen in eine Rotation versetzt werden.

Das mindestens eine Seil kann dabei zumindest annäherungsweise parallel in zwei relativ einander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen geführt sein und führt gleichzeitig das Umlenkelement bzw. die untere Längskante und damit das sich auf- oder abrollende Abdeckelement. Durch das Seil wird das Abdeckelement somit in Rotation versetzt und das Gewebe bzw. der Behang dabei auf- und abgerollt.

Wahlweise können die Seile auch schräg verlaufen, ohne dass damit eine

Beeinträchtigung der Funktion oder anderweitige Einschränkung der Erfindung verbunden ist. So können die Seile bei einer vorteilhaften Alternative der Erfindung wahlweise auch in V-Form angeordnet werden, was bspw. Vorteile hinsichtlich der aufzuwickelnden Seile bzw. des Platzbedarfs hierfür haben kann. Die zu wählende Variante richtet sich in erster Linie nach den Einbau- und Platzverhältnissen sowie ggf. nach der bevorzugten Wickelübersetzung. Die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung zum Bedecken von Wandöffnungen oder Fenstern kann beispielsweise in Stallungen oder Gewächshäusern angewendet und sinnvoll eingesetzt werden. Das aufrollbare Abdeckelement kann beispielsweise durch ein Gewebe oder durch untereinander verbundene Kunststofflamellen o. dgl. gebildet sein. Das wellenartig ausgebildete Umlenkelement könnte wahlweise Führungsrillen oder radiale Vertiefungen o. dgl. zur anfänglichen Führung der Seile aufweisen. Da bereits nach kurzer Umdrehung das aufgerollte Abdeckelement das Umlenkelement bzw. den Saum des Abdeckelements umhüllt, berührt das Seil diese Rillen oder radialen Vertiefungen nicht mehr, so dass sie verzichtbar sind und wahlweise entfallen können. Hinsichtlich seiner Länge und seines Durchmessers ist für das Umlenkelement eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten vorgesehen.

Die Breite des Abdeckelements und damit die Länge des Umlenkelements werden vorzugsweise durch die Breite der zu bedeckenden Öffnung definiert. Durch parallele und beabstandete Anordnung mehrerer Seile nebeneinander über die gesamte Breite des Abdeckelements können problemlos Breiten von mehreren Metern überdeckt werden, ohne dass es zu einem Durchhang oder einer Durchbiegung des Umlenkelements kommt. Eine solche Durchbiegung ist ohnehin nicht zu befürchten, da die untere Längskante sehr leicht ausgeführt werden kann. Sie ist vorzugsweise mit keiner Welle verbunden und muss keine tragenden Eigenschaften aufweisen, so dass eine stabile und damit schwere Bauweise nicht erforderlich ist.

Das mindestens eine Seil kann - wie bereits ausgeführt - an mindestens einem seiner freien Enden an der Hebe- und Senkvorrichtung angeordnet und bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung mit der oberen Längskante des Abdeckelementes verbunden sein. Durch Ablassen bzw. Anheben des mindestens einen Seils wird die obere Gewebe- bzw. Längskante des Abdeckelementes abgesenkt oder angehoben. Bei einer Aufwicklung bzw. einem Anheben des Seils erfolgt eine

Relativbewegung der beiden parallel verlaufenden Abschnitte, wodurch das Wickeln des Wickel- bzw. Umlenkelements und damit das Auf- und Abrollen des

Abdeckelements bewirkt wird. Dabei wird die Relativbewegung des Umlenkelements bzw. der unteren Gewebe- bzw. Längskante durch eine entgegengesetzte Bewegung beider Seiten des Seiles erzeugt.

Das Abdeckelement weist eine obere und eine untere, vorzugsweise parallel zu dem Umlenkelement angeordnete bzw. eine das Umlenkelement bildende Längskante auf. Die Längskanten können zur Stabilisierung zusätzlich mit Verstärkungen versehen sein. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die untere Längskante des Abdeckelementes mit dem Umlenkelement verbunden oder bildet selbst das Umlenkelement, so dass durch eine Rotation des Umlenkelementes bzw. der unteren Längskante um eine horizontale Drehachse das Abdeckelement am Umlenkelement bzw. an der unteren Längskante aufrollbar ist. Die horizontal angeordnete Achse verläuft dabei durch das Umlenkelement. Die Verbindung zwischen Umlenkelement (sofern vorhanden) und unterer Längskante des Abdeckelementes kann zahlreichen Gestaltungsvariationen unterliegen. Beispielsweise kann die Verbindung durch Niet-Schraub- oder

Klebverbindungen erfolgen.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante ist die Hebe- und

Senkvorrichtung eine Welle. Mindestens ein freies Ende des Seils ist bei dieser

Ausführungsform somit an der Welle angeordnet. Wird die Welle nun in eine rotierende Bewegung versetzt, so wird in einem ersten Schritt das Seil und damit auch das Abdeckelement abgelassen und gleichzeitig das Abdeckelement am Umlenkelement aufgerollt. Ist das Abdeckelement vollständig aufgerollt, so erfolgt in einem zweiten Schritt die Bewegung des Umlenkelementes in vertikaler Richtung nach oben.

Hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Seile sind dem Benutzer im Rahmen der Erfindung keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise können bei längeren

Abdeckelementen mehrere Seile verwendet werden.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann anstelle einer Welle ein Seilzug vorgesehen sein. Bei dieser Ausführungsvariante können Führungsrollen vorhanden sein, die das Seil beispielsweise von seiner vertikalen Bewegungsrichtung in eine horizontale Bewegungsrichtung umlenken.

Als vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung hat sich die Synchrongeschwindigkeit der Wickelgeschwindigkeit mit der Auflass- und

Hebegeschwindigkeit des Gewebes herausgestellt. Die Wickelgeschwindigkeit des Abdeckelements hängt beispielsweise bei Befestigung von mindestens einem freien Ende mindestens eines Seils an einer oberhalb des Abdeckelementes angeordneten Welle von der Aufrollgeschwindigkeit des mindestens einen Seils ab, das zum Wickeln des Abdeckelements und zur Erzeugung von dessen Auf- und Abwickelrotation notwendig ist.

Der Antrieb der Hebe- und Senkvorrichtung, insbesondere die

Rotationsbewegung der Welle oder die horizontalen Bewegung eines Seilzugs kann wahlweise durch manuelle Betätigung erzeugt werden. Hierbei kann an der Welle beispielsweise eine Kurbel angeordnet sein, anhand derer der Benutzer die Rotation der Welle die horizontalen Bewegung des Seilzugs bewirken kann.

Weiter sind Ausführungsformen vorgesehen, bei denen der Antrieb der Hebe- und Senkvorrichtung durch eine Antriebseinheit erzeugt wird. Die Antriebseinheit kann ein Motor, beispielsweise ein Elektromotor sein.

Im Rahmen der Erfindung können wahlweise mehrere Seile mit

unterschiedlichen Funktionen vorgesehen sein. Beispielsweise können mindestens ein erstes Seil und mindestens ein zweites Seil vorgesehen sein. Das zweite Seil kann hierbei zum Heben- und Senken der oberen Längskante vorgesehen sein, während das erste Seil zum Wickeln des Abdeckelementes oder zum Wickeln und Heben bzw. Senken des Abdeckelementes vorgesehen ist. Hierdurch ist es möglich, beide

Prozesse unabhängig voneinander zu gestalten. Auch können die Seile hinsichtlich Anzahl, Material und Durchmesser kräfteoptimiert ausgestaltet werden. Insbesondere muss der Terminus Seil auch in diesem Kontext hinsichtlich seiner begrifflichen Definition breit ausgelegt werden.

Das zweite Seil kann beispielsweise mit seinem ersten freien Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung, beispielsweise an einer Welle angeordnet sein und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen Längskante des Abdeckelementes. Das erste Seil kann beispielsweise mit beiden freien Enden an der Hebe- und

Senkvorrichtung, beispielsweise an einer Welle angeordnet sein.

Zudem sind Ausführungsformen denkbar, bei denen das erste Seil mit einem freien Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung, beispielsweise an einer Welle angeordnet ist und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen Längskante des Abdeckelementes, wobei das erste Seil das Abdeckelement umgreift. Weiter ist bei dieser Ausführungsform das zweite Seil mit einem freien Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung, beispielsweise an einer Welle angeordnet und mit seinem zweiten freien Ende an der oberen Längskante des Abdeckelementes.

Das bedeutet also, dass bei der Wickelvorrichtung das Abdeckelement durch Rotation des Umlenkelements bzw. der unteren Längskante des Abdeckelementes auf dieses aufwickelbar ist. Insbesondere erfolgt ein weitgehend vollständiges Aufwickeln. Durch Anheben des mindestens einen ersten Seils und / oder des mindestens einen zweiten Seils kann das aufgewickelte Abdeckelement zudem angehoben werden.

Es sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betont, dass mit dem

Umlenkelement nicht zwingend ein starres Teil oder überhaupt ein gesondertes Teil der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung gemeint sein muss. Das Umlenkelement kann bspw. auch durch den unteren Gewebesaum bzw. durch die untere Gewebekante gebildet sein, der/die sich durch die Anlenkung der wickelbaren Seile mit diesen in definierte Richtung und in lockerer Wicklung dreht und dabei auf- oder abwickelt.

Besonders vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung ist deren sehr sichere Handhabbarkeit, da die wirkenden Kräfte deutlich geringer sind als bei den bisher bekannten Wickelvorrichtungen. So würde bspw. eine versehentlich in die Wickelvorrichtung eingezogene Hand zu keinen Verletzungen führen, da die Seile hierbei durchrutschen würden und das Gewebe nicht weiter aufgewickelt würde. Bei bekannten Systemen muss eine weitaus höhere Wickelkraft in die Wickelwelle eingeleitet werden, da diese Kraft nur an einem axialen Ende eingeleitet werden kann und da ansonsten das Gewebe nicht auf einer Länge von beispielsweise bis zu 80 m oder mehr aufgewickelt werden kann. Dagegen wird die Wickelkraft bei der

erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung über die gesamte Breite des Gewebes bzw. des Behangs eingeleitet.

Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das mindestens eine erste Seil zur Stabilisierung der Wickelvorrichtung und / oder des Abdeckelementes eine Fixierung oder eine zusätzliche Führung aufweist, wodurch die Wickelvorrichtung bzw. das Abdeckelement bei einer Belastung des Abdeckelementes (bspw. durch Wind oder Sog) zusätzlich stabilisiert wird. Diese so genannte Windsicherung führt zu einer höheren Funktionssicherheit der Vorrichtung. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Verbindung zwischen dem unteren Umlenkpunkt des Seiles und dem Boden bzw. Untergrund, die ein seitliches Ausschlagen des Abdeckelementes begrenzt.

Insbesondere wird das mindestens eine Seil durch eine Spannvorrichtung geführt und / oder fixiert. Bei dieser Ausführungsform ist ggf. ein Anheben des aufgerollten

Abdeckelementes nicht bzw. erst nach Lösen der Windsicherung möglich. Zusätzliche Vorrichtungen zur Windstabilisierung können reduziert oder gänzlich weggelassen werden.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung ergibt sich bei Unterbrechungen der Anlagen, insbesondere wenn mehrere nebeneinander angeordnete Öffnungen bedeckt werden sollen. Solche Unterbrechungen können bspw. bei Seitenwänden durch Ausgänge, Anbauten o.a. erforderlich sein. Bei bisherigen Wickelvorrichtungen müssen durch die seitliche Krafteinleitung nach jeder Unterbrechung eine neue Antriebseinheit platziert werden bzw. nach jeder

Unterbrechung eine eigenständige neue Wickelvorrichtung angeordnet werden. Da bei der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung die Rotationswirkung des Umlenkelementes bzw. der unteren Längskante über das Abdeckelement erfolgt, kann dieses beliebig oft unterbrochen werden, ohne das eine zusätzliche Antriebseinheit erforderlich ist.

Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer optimierten Seillänge sind die beschrieben Funktionen besonders vorteilhaft und wirtschaftlich möglich. Die optimale Seillänge ist je nach der Befestigung der Seilenden unterschiedlich.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform entspricht die optimale Länge eines ersten Seils, welches mit beiden Enden an der Hebe-Senktechnik befestigt ist, vorzugsweise in etwa dreimal der Höhe des Abdeckelementes zuzüglich zweimal des Abstands zwischen der oberen Längskante des Abdeckelementes im vollständig ausgerollten Zustand und der Hebe- und Senkvorrichtung. Bei der Hebe- und

Senkvorrichtung kann es sich beispielsweise um eine Welle oder eine Umlenkrolle handeln.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform, bei der das erste Seil mit dem ersten Ende an der Hebe- und Senkvorrichtung und mit dem zweiten Ende an der oberen

Längskante des Abdeckelementes befestigt ist, beträgt bei einem Verlauf des Seils um das Umlenkelement die optimale Seillänge in etwa zweimal der Höhe des

Abdeckelementes zuzüglich einmal dem Abstand zwischen der oberen Längskante des Abdeckelementes im vollständig ausgerollten Zustand und der Hebe- und

Senkvorrichtung (bspw. Welle / Umlenkrolle). Auch die Länge des zweiten Seils kann optimiert werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das mindestens eine zweite Seil eine Länge auf, die ungefähr der Summe aus einmal der Höhe des Abdeckelementes und einmal dem Abstand zwischen der oberen Längskante des vollständig ausgerollten

Abdeckelementes und der Hebe- und Senkvorrichtung entspricht. Weiter ist es für die Funktion vorteilhaft, wenn im ausgerollten Zustand des

Abdeckelementes jeweils das beim Öffnen ablassende Seilende in etwa einmal entsprechend der Höhe des Abdeckelementes aufgewickelt (bei Welle) oder über die Umlenkrolle gestreckt (Seilzugtechnik) wird, d.h. wenn die Arbeitsseillänge des mindestens einen ersten und / oder zweiten Seils bei vollständig ausgerolltem

Abdeckelement annähernd der Höhe des Abdeckelementes entspricht.

Für den Fachmann versteht sich, dass eventuell längere oder kürzere oder anders angeordnete Arbeitsseile zu gleichen Funktionen oder zum teilweisen Erreichen der Funktionen führen können. Daher ist eine Verwendung abweichender Seillängen sofern mit diesen die Funktionalität der Erfindung gewährleistet wird, ebenfalls im Sinne der Erfindung.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Aufwickeln einer oben beschriebenen Wickelvorrichtung. Das Umlenkelement bzw. die untere Längskante des Abdeckelementes kann durch die Bewegung des mindestens einen ersten Seils in zwei relativ zueinander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen in eine Rotation versetzt werden, wobei das Abdeckelement durch eine Rotation des Umlenkelementes bzw. der unteren Längskante um eine horizontal angeordnete Achse an diesem aufgerollt wird. Dabei entsteht nach der ersten Drehung um das Umlenkelement bzw. um die untere Längskante eine Geweberolle, welche nunmehr in Rotation versetzt wird. Die Geschwindigkeit dieser Geweberolle wird durch deren Außendurchmesser (Umfang) und der Seilgeschwindigkeit beeinflusst. Da die Seilgeschwindigkeit vorzugsweise gleich der Hebe-Senkgeschwindigkeit der oberen Längskante ist, passt sich die Rotationsgeschwindigkeit automatisch der Seilgeschwindigkeit an. Vorzugsweise wird das Abdeckelement durch Rotation des Umlenkelements in eine Bewegungsrichtung auf dieses vollständig aufgewickelt und durch Anheben des mindestens einen ersten Seils und / oder des mindestens einen zweiten Seils angehoben.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren findet die Auf- und Abwicklung des Abdeckelementes ausschließlich an dem Umlenkelement bzw. an der unteren

Längskante des Abdeckelementes statt. Im Gegensatz zu den herkömmlich bekannten Wickelvorrichtungen erfolgt somit keine Aufwicklung des Abdeckelementes über die obere Längskante.

Die Funktion der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung kann somit

folgendermaßen zusammengefasst werden: Die obere Gewebekante wird durch mindestens ein Seil oder Band abgesenkt bzw. angehoben. Das mindestens eine Seil bzw. Band ist hierbei an einer Hebe- und Senkvorrichtung, beispielsweise an einer angetriebenen Wickelwelle, angeordnet.

Die untere Gewebe- bzw. Längskante, die ggf. mit einem aussteifenden Element versehen ist, wird durch mindestens ein erstes umlaufendes Seil oder Band in eine Drehbewegung versetzt. Insbesondere sind die Seile so angeordnet, dass sie auf einer Gewebeseite des Abdeckelementes abgelassen und auf der anderen Seite hochgezogen werden, so dass der unterste Punkt eine Beuge darstellt.

Das Absenken der Gewebe- bzw. Längskante und das Erzeugen der

Drehbewegung geschehen vorzugsweise in der gleichen bzw. einer ähnlichen, gleichbleibenden Geschwindigkeit. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass bei entsprechender Länge der Seile das aufgewickelte Gewebe mit den Seilen

hochgezogen wird. Das Auf- bzw. Abwickeln des Gewebes und das Anheben des aufgewickelten Gewebes können somit unter Verwendung eines einzigen Antriebs erfolgen. Bei der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung erfolgt die Kraftübertragung zur

Rotation, d.h. zum Auf- bzw. Abwickeln des Gewebes, von außen auf das Gewebe bzw. auf die untere Gewebe- bzw. Längskante. Daher ist die Auf- bzw.

Abwickelgeschwindigkeit des Gewebes des Abdeckelementes im Allgemeinen immer gleich. Bei den herkömmlich bekannten Wickelvorrichtungen erfolgt dagegen die

Kraftübertragung zur Rotation an einem bzw. an beiden Enden der Wickelelemente. Die Kraft muss über die gesamte Länge übertragen werden, so dass eine höhere Kraft notwendig ist. Weiterhin besteht die Gefahr der Verdrillung. Bei einer gleichbleibenden Rotationsgeschwindigkeit wird daher die Auf- bzw. Abwickelgeschwindigkeit des Gewebes mit zunehmendem Durchmesser immer schneller. Dies führt zu einer

Spannung der oberen Gewebekante, da diese mit gleichbleibender Geschwindigkeit abgelassen wird. Aus diesem Grund sind entweder zwei Antriebselemente - an der oberen und an der unteren Gewebekante - erforderlich, oder es muss ein

Ausgleichelement eingesetzt werden. Weiterhin zeigen diese Vorrichtungen beim Auf- und Abwickeln immer einen Höhenversatz der unteren Gewebekante.

Die Vorteile der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung, im Gegensatz zu den herkömmlich bekannten Wickelvorrichtungen, liegen also insbesondere darin, dass keine Verdrillung der Welle erfolgt. Die Wickelvorrichtung ist in der Länge und Breite des verwendeten Gewebes weitgehend unbegrenzt. Weiterhin entsteht kein

Höhenversatz - d.h. durch die Wickelbeuge ist die untere Längskante des

Abdeckelementes beim Ablassen der oberen Längskante immer auf gleicher Höhe - und es erfolgt kein Durchbiegen der Welle. Das Gewicht ist ebenfalls ohne Bedeutung, da dies über die Verwendung einer höheren Anzahl bzw. durch die Verwendung von stärkeren Seilen reguliert werden kann. Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nun folgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hervor, die als nicht

einschränkendes Beispiel dient und auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt.

Die Figuren 1a bis 1d zeigen schematisch die Funktionsweise einer

Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung.

Die Figuren 2a bis 2d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung mit Welle.

Figur 2e zeigt eine Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung mit einer zusätzlichen Windsicherung.

Die Fig. 2f zeigt eine alternative Ausführungsvariante einer Wickelvorrichtung mit V-förmig geführten Seilen. Figur 2g zeigt die alternative Ausführungsform der beanspruchten

Wickelvorrichtung gemäß Figur 2f mit einer zusätzlichen Windsicherung.

Die Figuren 3a bis 3d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung mit Seilzug.

Die Figuren 4a bis 4d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung mit ersten und zweiten Seilen.

Die Figuren 5a bis 5d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung mit ersten und zweiten Seilen.

Figur 6 zeigt die Verwendung einer erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung zum Bedecken einer unterbrochenen Öffnung. Die Figuren 7a bis 7d stellen schematisch verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung mit optimierten Seillängen dar. Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische

Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele da, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann und stellen keine abschließende Begrenzung dar.

Die Figuren 1a bis 1d zeigen schematisch die Funktionsweise einer ersten Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung.

Figur 1 a zeigt eine Wickelvorrichtung 1 der beanspruchten Art. Dargestellt sind eine Seitenansicht A und eine Frontalansicht B. Die Wickelvorrichtung 1 umfasst ein Abdeckelement 3 mit einer oberen Längskante 5 und einer unteren Längskante 7. Das Abdeckelement 3 ist bezüglich seiner Länge derart ausgebildet, dass es im nicht auf einem Umlenkelement 9 aufgerollten Zustand die Wandöffnung 11 teilweise oder wahlweise vollständig überdecken kann. Die Längskanten 5 und 7 des

Abdeckelementes 3 können zusätzliche Verstärkungen aufweisen. Die untere

Längskante 7 ist fest mit dem Umlenkelement 9 verbunden. Das Umlenkelement 9 hängt zwischen den Seilabschnitten 13 und 13' und wird in der Seilbeuge der sich gegensinnig bewegenden Abschnitte 13 und 13' auf- bzw. abgerollt. Am unteren Umlenkpunkt der Seilabschnitte wird eine Beuge gebildet, so dass das Seil 13 die Rotationsbewegung des Umlenkelements 9 bewirkt. Das Seil 13 bzw. 13' wird parallel zu einer vertikal verlaufenden Achse Z geführt. Die Bewegungsrichtung des Seiles 13 während der Abwärtsführung ist in Figur 1a durch die Ffeilrichtung Y angedeutet. Das Seil 13 bzw. 13' ist an einer Verbindungsstelle 17 mit der oberen Längskante 5 des Abdeckelementes 3 verbunden.

Die Figuren 1b bis 1c zeigen sukzessiv den Vorgang der Überführung der Wickelvorrichtung 1 von der in Figur 1a gezeigten offenen Stellung, bei der die

Wandöffnung durch das vollständig ausgerollte Abdeckelement 3 bedeckt ist, in eine Grundstellung entsprechend Fig. 1c. In der Grundstellung entsprechend Fig. 1c befindet sich das Abdeckelement 3 im aufgerollten Zustand, so dass die Wandöffnung offen liegt und somit ein Luftaustausch zwischen dem Inneren des Gebäudes mit der Außenluft erfolgen kann.

In Figur 1b ist die Wickelvorrichtung 1 nur noch teilweise geöffnet. Das

Abdeckelement 3 ist bereits teilweise am Umlenkelement 9 aufgerollt. Die

Wandöffnung 11 wird in Figur 1b nur noch im unteren Bereich vom Abdeckelement 3 überdeckt. Die obere Längskante 5 wird parallel zu einer horizontal angeordneten Achse (nicht dargestellt) in die in Figur 1a durch den Pfeil Y angedeutete

Bewegungsrichtung geführt.

Die Rotationsgeschwindigkeit des Umlenkelementes 9 bleibt während der Bewegung der oberen Längskante 5 in die in Figur 1a durch den Pfeil Y angedeutete Bewegungsrichtung nicht zwingend konstant, sondern wird ggf. durch den

zunehmenden Durchmesser des Umlenkelementes 9 mit dem darauf aufgewickelten Abdeckelement 3 langsamer.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung erfolgt ein automatisches

Anpassen der Rotationsgeschwindigkeit des Umlenkelementes 9 an den Durchmesser des Umlenkelementes 9 mit Abdeckelement 3, auch wenn sich dieser beispielsweise durch Schmutz, Falten oder Kälte verändert.

Figur 1c zeigt das Abdeckelement 3 im vollständig aufgerollten Zustand am Umlenkelement 9. Die Wandöffnung 11 ist vollständig freigelegt. Ausgehend von diesem Zustand können die Bewegungsrichtungen der Seile 13 und 13' nun entgegen der vorherigen Bewegungsrichtung geführt werden, wodurch der offene Zustand der Wickelvorrichtung 1 , wie in Figur 1 a gezeigt, wiederhergestellt werden kann. Um die Wickelvorrichtung von der in Fig. 1c gezeigten Grundstellung in die in Fig. 1d gezeigte Lage zu überführen, wird die Bewegungsrichtung der Seile nicht beibehalten, sondern das ablassende Seil wird zum anhebenden Seil. Hierdurch wird das Umlenkelement mit dem Abdeckelement im aufgerollten Zustand angehoben. Es ist vorstellbar, dass die Überführung in die in Fig. 1d gezeigte Stellung auch aus einer anderen Position der Wickelvorrichtung erfolgen kann, bspw. aus einer halb geöffneten Lage entsprechend Fig. 1 b.

Die Figuren 2a bis 2d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung 1 mit einer Welle 19. Aus Figur 2a wird der Aufbau des Ausführungsbeispiels ersichtlich. Die freien

Enden 23 und 25 des Seiles 13 bzw. 13' sind an einer Welle 19 angeordnet. Die Welle wird durch einen Motor 21 in Rotation versetzt. Beide freien Enden 23 und 25 sind fest mit der Welle 19 verbunden. Im Bereich des ersten freien Endes 23 ist Arbeitsseil 27 an der Welle 19 angeordnet, so dass durch Abwickeln des Arbeitsseils 27 von der Welle 19 eine Abwärtsbewegung des Seiles 13 herbeigeführt werden kann. Analog zu dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 1a bis 1d ist das Seil 13 bzw. 13' an einer Verbindungsstelle 17 mit der oberen Längskante 5 des Abdeckelementes 3 verbunden.

Analog zu den Figuren 1a bis 1c erfolgt, wie in Figur 2b bis 2c gezeigt, ein Aufrollen des Abdeckelementes 3 am Umlenkelement 9.

In Figur 2b ist die Wickelvorrichtung 1 nur noch teilweise geöffnet. Die Welle 19 befindet sich im rotierenden Zustand, so dass das Arbeitsseil 27 vom Bereich des ersten freien Endes 23 abgewickelt wird, durch das Umlenkelement 9 weitergeführt wird und hierauf im Bereich des zweiten freien Endes 25 angeordnet wird. Die

Rotationsrichtung der Welle 19 kann durch den Motor 21 geändert werden, so dass das Arbeitsseil 27 wieder im Bereich des ersten freien Endes 23 angeordnet werden kann. Mit dem Abwickeln des Arbeitsseils 27 geht eine Bewegung der oberen

Längskante 5 in die in Figur 1a angedeutete Pfeilrichtung Y einher, wodurch das Abdeckelement 3 am Umlenkelement 9 aufgerollt wird. Analog zu den Figuren 1c bis 1d erfolgt, wie in Figur 2c bis 2d gezeigt, ein

Anheben des Umlenkelementes 9, unter Zuhilfenahme der Kraftübertragung vom Motor 21 auf die Welle 19.

Durch die Fixierung des Seils 13 bzw. 13' an der Welle unterbleibt ab dem in Figur 2c gezeigten Zustand ein weiteres Umlenken des Seils 13, da das Seil 13 in diesem Moment ganz abgerollt ist und durch das Weiterdrehen der Welle nun nicht weiter abgelassen, sondern aufgerollt wird. Dadurch hebt sich das aufgerollte

Abdeckelement 3 nach oben, wenn die beiden Seile 13 und 13' angehoben werden.

Die Figur 2e zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung mit einer zusätzlichen Führung des Seils 13, 13'. Insbesondere wird das Seil 13, 13' durch eine

Spannvorrichtung 30 an dem untersten Punkt des Seil 13, 13' stabilisiert. Hierdurch wirkt das Seil 13, 13' zu seinen bisherigen Aufgaben zusätzlich als Stabilisierung der Wickelvorrichtung bzw. des Abdeckelementes 3 wenn bspw. Wind- oder

Sogbelastungen auftreten.

Die Figur 2f zeigt schematisch die Funktionsweise einer weiteren

Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung 1 mit Welle 19. Die freien

Enden 23 und 25 des Seiles 13 bzw. 13' sind an einer Welle 19 angeordnet. Die Welle wird durch einen Motor 21 in Rotation versetzt. Beide freien Enden 23 und 25 sind fest mit der Welle 19 verbunden. Im Bereich des ersten freien Endes 23 ist das so genannte Arbeitsseil 27 an der Welle 19 angeordnet, so dass durch Abwickeln des Arbeitsseils 27 von der Welle 19 eine Abwärtsbewegung des Seiles 13 herbeigeführt werden kann. Analog zu den Figuren 1a bis 1c erfolgt, wie in Figur 2b bis 2c gezeigt, ein Aufrollen des Abdeckelementes 3 am Umlenkelement 9.

Die Seile 13 bzw. 13' sind bei dieser Variante V-förmig angeordnet, womit verdeutlicht ist, dass die Seile keineswegs zwingend in einer zwar sinnvollen und zweckmäßigen parallelen Anordnung verlaufen müssen, sondern ebenso gut einen anderen Verlauf aufweisen können. Figur 2g zeigt die erfindungsgemäße Ausführung der Wickelvorrichtung gemäß den Figuren 2e bis 2f mit einer zusätzlichen Führung des Seils 13, 13' durch eine Spannvorrichtung 30' in der Seilbeuge.

Die Figuren 3a bis 3d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung 1 mit Seilzug. Das Auf- und Abwickeln des Abdeckelementes 3 am Umlenkelement 9 und das

Heben- und Senken des Umlenkelementes 9 werden in der gezeigten

Ausführungsform via Seilzug gesteuert. Der Seilzug umfasst mehrere Umlenkrollen 28 und ein Seilzug 29. Das Seil 13, bzw. 13' werden über die Umlenkrollen 28 geführt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird derjenigeTeil des Seils 13, welcher die

Abwärtsbewegung durchführt, um 270°, durch die linke der beiden Umlenkrollen 28, entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und weitergeführt.

Der Teil des Seiles 13', welcher die Aufwärtsbewegung durchführt, wird im Ausführungsbeispiel ebenfalls durch die linke der beiden Umlenkrollen 28

weitergeführt. Allerdings erfolgt die Weiterführung in der entgegengesetzten Richtung zur Weiterführung des Seiles 13. Durch die rechte Umlenkrolle 28 wird der Wechsel vom ablassenden Seil zum anhebenden Seil bewirkt, welcher für den Wechsel von der Fig. 3c in die Fig. 3d erforderlich ist.

Bezüglich der Ausführungsvariante mit Seilzug, sind in der Praxis zahlreiche Variationen vorstellbar, die hinsichtlich der Anzahl und der Position der verwendeten Umlenkrollen 28 und des Seilzugs 29 variieren können. Die Betätigung des Seilzuges kann manuell, aber auch durch einen Motor vorgenommen werden.

In den Figuren 3b bis 3c wird analog zu den Figuren 1b und 1c sowie 2b und 2c der sukzessive Vorgang bei der Überführung der Wickelvorrichtung 1 von einer geöffneten Stellung in eine Grundstellung dargestellt. Analog zu den Figuren 1c bis 1d sowie zu den Figuren 2c bis 2d, erfolgt in den

Figuren 3c bis 3d ein Anheben des Umlenkelementes 9.

Die Figuren 4a bis 4d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickelvorrichtung 1 mit ersten Seilen 13 bzw. 13' und zweiten Seilen 31. Die freien Enden 23 und 25 des ersten Seiles 13 bzw. 13', sind wie in den

Figuren 2a bis 2d fest mit der Welle 19 verbunden. Zudem sind zweite Seile 31 vorhanden, bei denen ein freies Ende fest mit der Welle 19 verbunden und das zweite freie Ende fest mit der oberen Längskante 5 des Abdeckelementes 3 verbunden ist.

Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung kann auf eine Verbindungsstelle 17, wie beispielsweise im Ausführungsbeispiel der Figuren 1a bis 1d aufgezeigt, verzichtet werden.

In den Figuren 4b bis 4c wird analog zu den Figuren 1 b, 1c und 2b, 2c sowie 3b, 3c der sukzessive Vorgang bei der Überführung der Wickelvorrichtung 1 von einer geöffneten Stellung in eine Grundstellung dargestellt. Analog zu den Figuren 1c bis 1d sowie zu den Figuren 2c bis 2d und zu den

Figuren 3c bis 3d, erfolgt in den Figuren 4c bis 4d ein Anheben des Umlenkelementes 9.

Die Figuren 5a bis 5d zeigen schematisch die Funktionsweise einer weiteren Ausführungsform der beanspruchten Wickeivorrichtuπg 1 mit ersten Seilen 13 bzw. 13' und zweiten Seilen 31. Ein freies Ende 23 des ersten Seiles 13' ist fest mit der Welle 19 verbunden. Das zweite freie Ende 25 des ersten Seiles 13 ist fest mit der oberen Längskante 5 verbunden. Ein freies Ende des zweiten Seiles 31 ist fest mit der Welle 19 verbunden. Das zweite freie Ende des zweiten Seiles 31 ist fest mit der oberen Längskante 5 verbunden. In den Figuren 5b bis 5c wird analog zu den vorherigen Figuren mit den

Bezifferungen„b" bzw.„c" der sukzessive Vorgang bei der Überführung der

Wickelvorrichtung 1 von einer geöffneten Stellung in eine Grundstellung dargestellt.

Analog zu den vorhergehenden Figuren mit den Bezifferungen„c" bzw.„d" erfolgt in den Figuren 5c bis 5d ein Anheben des Umlenkelementes 9. Es sei an dieser Stelle betont, dass mit dem Umlenkelement 9 nicht zwingend ein starres Teil oder überhaupt ein gesondertes Teil der erfindungsgemäßen

Wickelvorrichtung 1 gemeint sein muss. Das Umlenkelement 9 kann bspw. auch durch den unteren Gewebesaum bzw. durch die untere Gewebekante gebildet sein, der/die sich durch die Anlenkung der wickelbaren Seile mit diesen in definierte Richtung und in lockerer Wicklung dreht und dabei auf- oder abwickelt.

Figur 6 zeigt die Verwendung einer erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung 1 zum Bedecken einer unterbrochenen Öffnung. Beispielsweise wird die

Wickelvorrichtung 1 durch eine Tür oder eine ähnliche Unterbrechung 50 im Bereich des Abdeckelementes 3 unterbrochen. Durch die Verwendung mehrerer über das Abdeckelement 3 verteilter Seile 13, 13'kann die Funktion analog zu den Figuren 1 und 2 trotz der Unterbrechung 50 mittels einer Antriebseinheit bewerkstelligt werden.

Die weiteren Bezugszeichen besprechen in ihrer Funktion den bereits in den Figuren 1 bis 5 beschriebenen Merkmalen und werden deshalb nicht noch einmal näher erläutert. Die Figuren 7a bis 7d stellen schematisch verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung 1 mit optimierten Seillängen dar.

Bei den in den Figuren 7a und 7b dargestellten Ausführungsformen sind beide Seilenden der Seile 13, 13' an der Hebe-/ Senkvorrichtung, beispielsweise an einer Welle 19 (Fig. 7b) oder an einem Seilzug 29 (Fig. 7a) befestigt. Die optimale Seillänge des Seil 13, 13' zum Erreichen der Funktionen entspricht in etwa der Summe aus dreimal der Höhe H des Abdeckelementes 3 und zweimal dem Abstand M zwischen der oberen Längskante 5 des ausgerollten Abdeckelementes 3 und der Hebe-/

Senkvorrichtung.

In Fig. 7c ist dargestellt, dass ein Seilende an der Hebe-/ Senkvorrichtung in Form einer Welle 19 und das andere Seilende an der oberen Längskante 5 des Abdeckelementes 3 befestigt ist. Das Seil 13,13' umfasst hierbei das Abdeckelement 3. Durch die Befestigung eines der Seilenden an der oberen Längskante 5 ist eine optimierte Seillänge, die in etwa zweimal der Höhe H des Abdeckelementes 3 zuzüglich einmal dem Abstand M zwischen der oberen Längskante 5 des

Abdeckelementes 3 im ausgerollten Zustand und der Hebe-/ Senkvorrichtung, ausreichend.

Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7d stellt die optimierte Seillänge eines zweiten Seils 31 dar. Dabei ist ein Seilende an der Welle 19 der Hebe-/

Senkvorrichtung und das andere Seilende an der oberen Längskante 5 des

Abdeckelements 3 befestigt. Das Seil 31 umfasst hierbei nicht das Abdeckelement 3, sondern wird direkt zur oberen Längskante 5 geführt. Die optimale Seillänge des Seils 31 beträgt in etwa der Summe aus einmal der Höhe H des Abdeckelementes 5 und einmal dem Abstand M zwischen der oberen Längskante 5 des Abdeckelementes 3 im ausgerollten Zustand und der Hebe-/ Senkvorrichtung.

In allen Darstellungen der Fig. 7a bis 7d ist weiterhin die vorteilhafte

Arbeitsseillänge 27 ersichtlich. Die gestreckte (bei Seilzugtechnik) bzw. aufgerollte (bei Welle) Arbeitsseillänge 27 sollte im dargestellten Zustand der Wickelvorrichtung 1 , bei der das Abdeckelement 3 vollständig ausgerollt ist und die zu bedeckende Öffnung abdeckt, in etwa der Höhe H des Abdeckelementes 3 entsprechen.

Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

Bezugszeichenliste

I Wickelvorrichtung

3 Abdeckelement

5 Obere Längskante

7 Untere Längskante

9 Umlenkelement

I 1 Wandöffnung

13 Seil in Abwärtsbewegung

13' Seil in Aufwärtsbewegung

17 Verbindungsstelle Seil und obere Längskante

19 Welle

21 Motor

23 Erstes freies Ende des ersten Seiles

25 Zweites freies Ende des zweiten Seiles

27 Arbeitsseil

28 Umlenkrolle

29 Seilzug

30 Spannvorrichtung

30' Spannvorrichtung

31 Zweites Seil

50 Unterbrechung

A Seitenansicht Wickelvorrichtung

B Frontalansicht Wickelvorrichtung

X Erste vertikale Bewegungsrichtung

Y Zweite vertikale Bewegungsrichtung

Z In vertikaler Richtung verlaufende Achse