| Patentansprüche 1. Fensterabdeckung (10) zum Schutz vor Einbruch und Umwelteinflüssen für ein Fenster, das einen Fensterrahmen (18), einen Flügelrahmen (20), sowie eine Fensterscheibe (24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterabdeckung (10) einen seitlich umlaufenden Klemmbereich (12), einen zentral liegenden Abdeckbereich (16), sowie einen zwischen diesen Bereichen liegenden Übergangsbereich (14) aufweist, und zwischen dem Flügelrahmen (20) und dem Fensterrahmen (18) einklemmbar ist. 2. Fensterabdeckung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Klemmbereich (12), der Übergangsbereich (14), als auch der Abdeckbereich (16) in der gleichen Ebene liegen. 3. Fensterabdeckung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckbereich (16) zum Klemmbereich (12) nach außen versetzt ist und über den Übergangsbereich (14) winkelförmig verbunden ist, so dass ein Hohlraum zwischen Abdeckbereich (16) und Fensterscheibe (24) ausgebildet ist. 4. Fensterabdeckung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum mit einer oder mehreren weiteren Materiallagen (22) ausgefüllt ist. 5. Fensteräbdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich (12), der Übergangsbereich (14) und der Abdeckbereich (16) aus unterschiedlichen Materialien ausgebildet sind. 6. Fensterabdeckung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich (12) und der Übergangsbereich (14) aus Metall, der Abdeckbereich (16) aus bruchsicherem Glas ausgebildet sind. 7. Fensterabdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich (12), der Übergangsbereich (14) und der Abdeckbereich (16) aus dem gleichen Material ausgebildet sind. 8. Fensterabdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckbereich (16) und der Übergangsbereich (14) lösbar miteinander verbunden sind. 9. Fensterabdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckbereich (16) und der Übergangsbereich (14) unlösbar miteinander verbunden sind. 10. Fensterabdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterabdeckung (10) zusätzlich mit einer oder mehreren elastischen wasserdichten Lagen Dichtmaterial beaufschlagt ist. 11. Fensterabdeckung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckbereich (16) durch weitere Strukturen mechanisch verstärkt ist. |
Bezeichnung: Fensterabdeckung zum Schutz von Fenstern vor Einbruch und Umwelteinflüssen
[1] Die Erfindung betrifft eine Fensterabdeckung zum Schutz von Fenstern vor Einbruch und Umwelteinflüssen, gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
[2] Bekannt sind bereits Schutzvorrichtungen, die in der Leibung fixiert werden. So offenbart die DE 195 12014 Al eine Schutzvorrichtung, die mit Hilfe eines Druckschlauchs in einer Leibung fixiert ist. Diese Schutzvorrichtung hat den Nachteil, dass der notwendige Anpressdruck nicht über eine längere Dauer aufrecht zu erhalten ist, und daher diese Schutzvorrichtung nur über einen relativ kurzen Zeitraum sinnvoll eingesetzt werden kann. Darüber hinaus stellt die Schlauchkonstruktion eine Schwachstelle bezüglich des Einbruchschutzes dar.
[3] Ferner offenbart die DE 10008 620 Al eine Schutzvorrichtung, bei der auf einen, in der Leibung eingebrachten verschweißten Vierkantrahmen eine Fläche montiert wird. Diese Schutzvorrichtung hat gegenüber der erstgenannten den Vorteil, dass sie Schutz vor Einbruch gewährleistet. Die Schutzvorrichtung kann auch über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Diese Schutzvorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass ein massiver Eingriff ins Mauerwerk notwendig ist.
[4] Beide in den genannten Offenlegungsschriften offenbarten Vorrichtungen benötigen eine Leibung, sowie Hilfsmittel bzw. Werkzeug für den Einbau.
[5] Ausgehend von den oben genannten Nachteilen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schutz von Fenstern vor Einbruch und Umwelteinflüssen derart weiter zu bilden, dass ein einfacher und schneller Einbau ohne zusätzlich notwendiges Werkzeug, sowie dauerhafter Schutz gewährleistet ist.
[6] Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst. [7] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[8] Die Fensterabdeckung ist vor dem Fenster angebracht, um dieses vor Einflüssen außerhalb des Gebäudes zu schützen. Die Fensterabdeckung weist einen seitlich umlaufenden Klemmbereich, einen zentral liegenden Abdeckbereich, sowie einen zwischen den Bereichen liegenden Übergangsbereich auf. Die Fensterabdeckung ist mit dem Klemmbereich zwischen dem Flügelrahmen und dem Fensterrahmen einklemmbar.
[9] Die Fensterabdeckung wird dabei zuerst bei geöffnetem Fenster in den Fensterrahmen eingebracht, worauf das Fenster geschlossen wird. Durch die Klemmung des Materials zwischen Fensterrahmen und Flügelrahmen entsteht eine wasserdichte/wasserabweisende Verbindung.
[10] Durch die Passung an den Fensterrahmen kann die Fensterabdeckung nicht mehr von außen entfernt werden, und verwehrt dabei den Weg zur Fensterscheibe. So ist über einen langen Zeitraum der Schutz vor Einbruch und Umwelteinflüssen gewährleistet. Die Installation erfolgt mühelos, ohne zusätzlich notwendige Werkzeuge oder Eingriffe. Die dabei aufzuwendende Montagezeit ist äußerst gering.
[11] Gemäß einer ersten Ausführungsform sind der Klemmbereich, der Übergangsbereich und der Abdeckbereich in der gleichen Ebene ausgebildet. Diese Ausführungsform weist somit eine plattenförmige Ausprägung auf. Dies bietet den Vorteil einer einfachen und günstigen Herstellung.
[12] Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist der Abdeckbereich zum Klemmbereich ein Stück nach außen versetzt, wodurch die Stabilität der Fensterabdeckung durch die Bildung eines Winkels im Übergangsbereich erhöht ist. Der besondere Vorteil dieser Ausführung ist, dass ein Hohlraum zwischen dem Abdeckbereich und der Fensterscheibe ausgebildet ist.
[13] Vorzugsweise ist der aus der zuvor genannten Ausprägung resultierende Hohlraum mit einer oder mehreren weiteren Materiallagen ausgefüllt, um die Eigenschaften der Fensterabdeckung für den jeweiligen Bedarf zu optimieren bzw. gezielt einzustellen. Es können z.B. Dämmmaterialien zur Wärmedämmung oder Verstärkungen zum Einbruchsschutz eingesetzt werden. [14] Vorteilhaft ist weiterhin, dass der Klemmbereich, der Übergangsbereich und der Abdeckbereich verschiedene Materialien umfassen. Dadurch ist eine Optimierung der Schutzeigenschaften bezüglich des Anwendungsschwerpunktes möglich. Beispielsweise sind der Klemmbereich und der Übergangsbereich aus Metall, der Abdeckbereich aus bruchsicherem Glas ausgeführt. Hierdurch ist sowohl ein umfassender Schutz des Fensters vor Einbruch, als auch Lichtdurchlässigkeit gewährleistet.
[15] Alternativ dazu ist der Klemmbereich, der Übergangsbereich und der Abdeckbereich mit dem gleichen Material auszubilden.
[16] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind der Abdeckbereich und der Übergangsbereich lösbar miteinander verbunden. Hierdurch ist zusätzliche Flexibilität gewährleistet. Denkbar ist auch, dass der Abdeckbereich und der Übergangsbereich unlösbar miteinander verbunden sind, was den Vorteil einer einfacheren Konstruktion zur Folge hat.
[17] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Fensterabdeckung zusätzlich mit einer oder mehreren elastischen, wasserdichten Lagen aus Dichtmaterial versehen. Auf diese Weise ist ein zusätzlicher Schutz gegen Wasser auch bei hohem Staudruck gegeben. Diese sind vorzüglich zwischen Klemmbereich und Fensterrahmen, oder zwischen Übergangsbereich und Fensterrahmen anzubringen.
[18] Um eine höhere Stabilität zu gewährleisten, ist der Abdeckbereich in besonders vorteilhafter Weise durch weitere Strukturen mechanisch verstärkt.
[19] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den, in den Zeichnungen dargestellten, Ausführungsbeispielen.
[20] Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. [21] In der Beschreibung, in den Patentansprüchen, in der Zusammenfassung und den Zeichnungen werden die in der unten aufgeführten liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1: Schnittzeichnung der versetzten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fensterabdeckung im montierten Zustand
Fig. 2: Schnittzeichnung der Fensterabdeckung aus Fig. 1 im nicht montierten Zustand
Fig. 3: Schnittzeichnung der Fensterabdeckung in ebener Ausführung im nicht montierten Zustand
Fig.4: Draufsicht der Fensterabdeckung
Fig. 1 zeigt die mehr oder minder schematische Schnittdarstellung eines Fensters, sowie die insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnete Fensterabdeckung.
[22] Wie dargestellt, weist die Fensterabdeckung 10 einen Klemmbereich 12, einen Übergangsbereich 14 und einen Abdeckbereich 16 auf. Wie Fig. 1 weiterhin zu entnehmen ist, umfasst das Fenster einen Fensterrahmen 18, einen Flügelrahmen 20, sowie eine Fensterscheibe 24. Die Fensterscheibe 24 ist vom Flügelrahmen 20 umschlossen. Zur Fixierung der Fensterabdeckung 10 ist diese bei geschlossenem Fenster, wie in Fig. 1 dargestellt, mit dem Klemmbereich 12 zwischen Fensterrahmen 18 und Flügelrahmen 20 eingeklemmt.
[23] Die Fensterabdeckung 10 ist in einer versetzten Ausführung abgebildet. Hier liegen der Klemmbereich 12 und der Abdeckbereich 16 in verschiedenen Ebenen und sind durch den, in diesem Fall senkrecht zu beiden Ebenen liegenden Übergangsbereich 14, verbunden.
[24] Der Abdeckbereich 16 überdeckt dabei im Wesentlichen die Fensterscheibe 24 und bildet durch die versetzte Anordnung einen Hohlraum zwischen Abdeckbereich 16 und Fensterscheibe 24. Wie in Fig. 1 weiterhin zu entnehmen, ist in den, zwischen der Fensterscheibe 24 und dem Abdeckbereich 16 gebildeten Hohlraum, eine zusätzliche Materiallage 22 eingebracht. [25] Besonders vorteilhaft an dieser Ausführung ist, dass trotz einfacher Montage und Demontage ein dauerhafter Schutz gewährleistet ist. Nach Fixierung der Fensterabdeckung 10 kann diese von außen nicht mehr entfernt werden, da sie durch den Fensterrahmen 18 umlaufend nach außen arretiert ist. Darüber hinaus kann die Fensterabdeckung 10 aufgrund der Passung in Höhe und Breite auch nicht verschoben werden.
[26] Weiter vorteilhaft an der versetzten Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist, dass der Hohlraum zwischen Abdeckbereich 16 und Fensterscheibe 24 gezielt zum Anbringen von weiteren Materiallagen 22 genutzt wird, wodurch beispielsweise zusätzliche Wärmedämmung oder verbesserter Einbruchsschutz gewährleistet ist. Darüber hinaus wird durch vorteilhafte Ausprägung der Materiallagen 22 und der etwaigen Anbringung von Dichtmaterial vornehmlich zwischen Fensterrahmen 18 und Klemmbereich 12 Schutz gegen Hochwasser gewährleistet.
[27] Fig. 2 zeigt die mehr oder minder schematische Schnittdarstellung der Fensterabdeckung 10 aus Fig. 1 ohne Fenster.
[28] In Fig. 3 ist die schematische Schnittansicht der Fensterabdeckung 10 in ebener Ausführung dargestellt. Es liegen sowohl der Klemmbereich 12, der Übergangsbereich 14, als auch der Abdeckbereich 16 in der gleichen Ebene. Damit geht der Übergangsbereich 14 nahtlos sowohl in den Klemmbereich 12, als auch den Abdeckbereich 16 über. Gemäß der Ausführungsfoπn von Fig. 3 ist die Fensterabdeckung 10 plattenförmig ausgebildet. Diese Ausführung hat den Vorteil besonders günstiger Produktionskosten.
[29] Fig. 4 zeigt die schematische Draufsicht der Fensterabdeckung 10. Wie weiterhin Fig. 4 zu entnehmen ist, ist der am Rand umlaufende Klemmbereich 12, der zentrale Abdeckbereich 16, sowie der dazwischen liegende Übergangsbereich 14 dargestellt. [30] Bezugszeichenliste
10 Fensterabdeckung
12 Klemmbereich
14 Übergangsbereich
16 Abdeckbereich
18 Fensterrahmen
20 Flügelrahmen
22 Materiallage
24 Fensterscheibe
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