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Title:
WINDSHIELD WIPING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/022592
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a windshield wiping device (1) for a motor vehicle, comprising a wiper motor (8) and at least one wiper mounting (5, 6) in which a wiper shaft (3, 4) is mounted, said wiper shaft being drivable by means of the wiper motor (8) in order to actuate at least one wiper arm that is connected to the wiper shaft (3, 4), and comprising a fixing arrangement for connecting the windshield wiping device (1) to a body (13) of the motor vehicle. The fixing arrangement comprises a motor support (14) to which the wiper motor (8) can be fixed. The fixing arrangement comprises an adjusting mechanism (17, 22) that is rotatably connected to the motor support (14) in order to adjust a space between the motor support (14) and the vehicle body (13) in stages by simple twisting of the adjusting mechanism (17, 22) in order to correct an orientation of the wiper mounting (5, 6) relative to a windshield of the motor vehicle by means of the adjusting mechanism (17, 22).

Inventors:
VAN DE ROVAART, Robert-Jan (Otto-Stemmler-Str.5, Buehl-Neusatz, 77815, DE)
HEINRICH, Laurent (Rue du Renard 8, Illkirch-Graffenstaden, F-67400, FR)
Application Number:
EP2011/062903
Publication Date:
February 23, 2012
Filing Date:
July 27, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
VAN DE ROVAART, Robert-Jan (Otto-Stemmler-Str.5, Buehl-Neusatz, 77815, DE)
HEINRICH, Laurent (Rue du Renard 8, Illkirch-Graffenstaden, F-67400, FR)
International Classes:
B60S1/04
Foreign References:
DE102006015240A12007-07-26
DE19809630A11999-09-09
EP2127967A22009-12-02
US20030010164A12003-01-16
DE3116821A11982-11-18
DE102006015240A12007-07-26
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Scheibenwischvorrichtung (1 ) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Wischermotor (8) und mindestens einem Wischerlager (5, 6), in welchem eine Wischerwelle (3, 4) gelagert ist, die zur Betätigung mindestens eines mit der Wischerwelle (3, 4) verbundenen Wischerarmes über den Wischermotor (8) antreibbar ist, und mit einer Befestigungsanordnung zur Anbin- dung der Scheibenwischvorrichtung (1 ) an eine Karosserie (13) des Kraftfahrzeuges, wobei die Befestigungsanordnung einen Motorhalter (14) umfasst, an welchem der Wischermotor (8) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsanordnung einen mit dem Motorhalter (14) drehbar verbundenen Verstellmechanismus (1 7, 22) umfasst, um zur Korrektur einer Orientierung des Wischerlagers (5, 6) relativ zu einer Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges über den Verstellmechanismus (17, 22) einen Abstand zwischen dem Motorhalter (14) und der Fahrzeugkarosserie (1 3) durch einfaches Verdrehen des Verstellmechanismus (17, 22) gestuft einzustellen.

2. Scheibenwischvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (17, 22) durch einen Grundkörper gebildet ist, welcher eine Querschnittsfläche in der Form eines Vieleckes aufweist, dessen Seitenflächen (1 9, 20, 21 , 25, 26, 27) von einer gemeinsamen Drehachse (18, 24) unterschiedlich beabstandet ausgebil- det sind.

3. Scheibenwischvorrichtung (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Seitenflächen (1 9, 20, 21 , 25, 26, 27) relativ zu der gemeinsamen Drehachse (18, 24) oder einer Referenzseitenfläche (20, 27) eine Korrektur zu einer Nominalposition des Verstellmechanismus (17, 22) entspricht.

4. Scheibenwischvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (17, 22) Verstellwege (s, h, n) von +1 0 mm bis -10 mm, bevorzugt +6 mm bis -6 mm, noch bevorzugter +3 mm bis -3 mm und zumindest +1 mm bis -1 mm realisiert.

5. Scheibenwischvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Maximierung der Korrektur des Verstellmechanismus (1 7, 22) ein Langloch (23) in dem Verstellmechanismus (17, 22) ausgebildet ist, in welchem die gemein- same Drehachse (18, 24) angeordnet ist.

6. Scheibenwischvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstell- oder Verkippebene des Verstellmechanismus (17, 22) in gleicher Orientierung ausgerichtet ist wie eine durch die Wischerlager (5, 6) gebildete Ebene.

7. Scheibenwischvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (17, 22) aus Kunststoff ausgebildet ist.

8. Scheibenwischvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorhalter (14) so relativ zum Vertsellmechanismus angeordnet ist, dass eine Anschraubrichtung des Verstellmechanismus (17,22) und eine Anschraubrich- tung des Motorhalters (14) zur Befestigung des Wischermotors (8) in einer gemeinsamen Verschraubungsebene liegen.

9. Scheibenwischvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubungsebene im Wesentlichen vertikal zur Erstreckung der Fahrzeugkarosserie ausgerichtet ist.

10. Scheibenwischvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubungsebene unterhalb der durch die Wischerlager (5, 6) gebildete Ebene vorgesehen ist.

Description:
Beschreibung Titel

Scheibenwischvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Scheibenwischvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Wischermotor und mindestens einem Wischerlager, in welchem eine Wischerwelle gelagert ist, die zur Betätigung mindestens eines mit der Wischerwelle verbundenen Wischerarms über den Wischermotor antreibbar ist, und mit einer Befestäigungsanordnung zur Anwendung der Scheibenwischvorrichtung an eine Karosserie des Kraftfahrzeuges, wobei die Befestigungsanordnung einen Motorhalter umfasst, an welchem der Wischermotor be- festigbar ist.

Stand der Technik

Eine solchen Scheibenwischvorrichtung bzw. eine solche Befestigungsanordnung ist bei- spielsweise aus dem Dokument DE 10 2006 015 240 A1 bekannt. Darin wird eine Scheibenwischvorrichtung für ein Kraftfahrzeug vorgeschlagen, welche eine Platine sowie drei verschiedene Befestigungsmittel aufweist. Mit den ersten beiden Befestigungsmitteln wird die Motorplatine mit dem Wischermotor verbunden. Das dritte Befestigungsmittel ist beabstandet von den ersten beiden Befestigungsmitteln angeordnet und ist mehrteilig aus- gebildet, wobei ein Verdrehen zweier der Teile zueinander ein Verkippen um eine durch die beiden Befestigungsmittel gebildete Achse hervorruft. Der Aufbau dieses dritten Befestigungselementes ist jedoch sehr aufwendig.

Ein alternativer Vorschlag im Stand der Technik sieht vor, eine sogenannte Z-Verstellung vorzusehen, um eine Wischerwellenorientierung zur Windschutzscheibe beim Einbau der Scheibenwischvorrichtung in die Karosserie zu korrigieren. Eine falsche Orientierung kann erhebliche Wischqualitätsprobleme zur Folge haben, z.B. Rattern, Quietschen, Brummen oder Wischfehler. Die besagte Z-Verstellung besteht aus einem Kunststoffwinkel, in den zwei Verstellbleche verschiebbar eingesetzt sind. In den Verstellblechen sind Öffnungen ausgebildet, die senkrecht zu der Verstellrichtung übereinstimmend mit in den Seitenflächen der Kunststoffwinkel ausgebildeten Langlöchern ausgebildet sind. Durch Verschieben der Verschiebebleche in Verschieberichtung entlang der Seitenflächen des Kunststoffwinkels ist es möglich, die jeweiligen Anschraubpunkte der Z-Verstellung relativ zu der Karosserie des Fahrzeuges zu verändern. So kann beispielsweise die Z-Verstellung im Fahrzeug höher oder tiefer angeschraubt werden, um so die Orientierung der Wischerwellen relativ zur Windschutzscheibe beeinflussen zu können. Zur Montage wird die Z-Verstellung daher zunächst mit einem niedrigen Moment an die

Scheibenwischvorrichtung angeschraubt, um die Möglichkeit eines leichten Verschiebens im Bereich der Schraubpunkte weiter zu ermöglichen . Dann wird eine Seite der Z-Verstellung zunächst an der Karosserie in die richtige Höhe ausgerichtet und an der Karosserie fixiert. Im Anschluss wird daran ausgerichtet auch das zweite Verstellblech mit der Scheibenwisch- Vorrichtung in gewünschter Position verbunden. Wie aus der Schilderung der Montage bereits deutlich wird , ist letztere relativ aufwendig und fehleranfällig .

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verstellung zu entwickeln , die einen einfacheren Aufbau aufweist und dabei keine Einbußen bezüglich der Verstellbarkeit mit sich bringt.

Offenbarung der Erfindung

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Befestigungsanordnung ein mit dem Motorhalter drehbar verbundenen Verstellmechanismus aufweist, um zur Korrektur einer Orientierung des Wischerlagers relativ zu einer Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges über den Verstellmechanismus einen Abstand zwischen dem Motorhalter und der Fahrzeugkarosserie durch einfaches Verdrehen des Verstellmechanismus um eine Drehachse gestuft einzustellen.

Durch die Möglichkeit einer Korrektur der Orientierung des Wischerlagers relativ zu der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges mittels eines Verstellmechanismus wird die Montage und Fixierung der Scheibenwischvorrichtung an der Fahrzeugkarosserie wesentlich erleichtert, da Positionierungs- und Fertigungsungenauigkeiten durch einfache Betätigung des Verstellmechanismus ausgeglichen werden können. Einem Rattern oder Quietschen oder Brummen der Wischerarme auf der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges kann so auf einfache Weise entgegengewirkt werden. Stimmt die Position der Wischerarme relativ zu der Windschutzscheibe nicht genau überein, so muss ein Monteur lediglich den Verstellmechanismus um die Grundposition des Verstellmechanismus festlegende gemeinsame Dreh- achse drehen , um so den Abstand zwischen dem Motorhalter und der Fahrzeugkarosserie zu verändern. Diese Veränderung führt zu einer Verkippung dees Motorhalters und somit gleichzeitig einer Verkippung einer durch die Lagerwellen gebildeten Ebene, was gleichbedeutend mit einer Veränderung der Position der Wischerarme relativ zur Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges ist. So ist es in einer Werkstatt auch zu einem späteren Zeitpunkt im Zuge von Wartungsarbeiten möglich, einen von dem Wischerarm auf die Windschutzscheibe aufgebrachten werksseitig eingestellten Wischerdruck durch einfache Verstellung des Verstellmechanismusses zu verändern und optimal unter Berücksichtigung von Fertigungs- und Montagetoleranzen erneut einzustellen.

Eine besonders einfache und flachbauende Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Verstellmechanismus durch einen Grundkörper gebildet ist, welcher eine Querschnittsfläche in der Form eines Vieleckes aufweist, dessen Seitenflächen von der gemeinsamen Drehachse unterschiedlich beabstandet ausgebildet sind. Durch die unterschiedliche Beab- standung der Seitenflächen des Grundkörpers von dessen Drehachse wird eine besonders stabile Ausrichtung des Motorhalters über die gesamte Längserstreckung des Grundkörpers erreicht. So kann einem ungewollten Verkippen des Verstellmechanismus entlang seiner Längserstreckung aufgrund der durch die jeweilige Seitenfläche gebildete große Auflageflä- che erfolgreich entgegengewirkt werden.

Dabei können die Beabstandungen so gewählt werden, dass der Abstand der Seitenflächen relativ zu der gemeinsamen Drehachse oder einer Referenzseitenfläche genau einer Korrektur zur einer Nominalposition des Verstellmechanismus entspricht. Die Beabstandungen der Seitenflächen können beispielsweise so variiert werden, dass zwischen zwei Korrekturpositionen jeweils eine Nominalposition vorgesehen ist, in der keine Korrektur der Beab- standung des Motorhalters relativ zur Fahrzeugkarosserie erfolgt.

Durch entsprechende Ausbildung der Beabstandungen der Seitenflächen relativ zur ge- meinsamen Drehachse können durch den Verstellmechanismus Verstellwege von +10 mm bis -1 0 mm, bevorzugt +6 mm bis -6 mm, noch bevorzugter +3 mm bis -3 mm und zumindest +1 mm bis -1 mm realisiert werden.

Zur Maximierung der Korrekturmöglichkeit des Verstellmechanismus bei gleichzeitig mög- liehst geringer Bauhöhe des Verstellmechanismus kann in einem Ausführungsbeispiel ein Langloch in dem Verstellmechanismus ausgebildet sein, in welchem dessen Drehachse angeordnet ist. Bei Verdrehen des Verstellmechanismus kann die Drehachse entlang des in dem Verstellmechanismus ausgebildeten Langlochs wandern, wodurch auch größere Stellwege oder Beabstandungsunterschiede zwischen zwei Seitenflächen des Vieleckes über- wunden werden können.

Um zu verhindern, dass ein Verstellen der Beabstandung von Motorhalter und Fahrzeugkarosserie zu einem Verkippen einer senkrecht zu den Ausrichtungen der Lagerwellen ausge- bildeten Ebene führt, sind in einem Ausführungsbeispiel die Verstell- oder Verkippebene des Verstellmechanismus in gleicher Orientierung ausgerichtet wie eine durch die Wischerlager gebildete Ebene. Zur Vereinfachung der Montage der Scheibenwischvorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen , den Motorhalter so relativ zum Vertsellmechanismus anzuordnen , dass eine Anschraubrichtung des Verstellmechanismus und eine Anschraubrichtung des Motorhalters zur Befestigung des Wischermotors in einer gemeinsamen Verschraubungsebene liegen . Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass bei der Montage ein Montagewerkzeug nur in einer Montagerichtung bzw. Ebene verfahren werden muss. Dies führt zu einer größeren Flexibilität bezüglich der Abmessungen der Bauteile, da für die Verfahrbarkeit der Montagewerkzeuge nur in einer Ebene Freisparungen vorzusehen sind .

Besonders einfach wird eine entsprechende Montage der Scheibenwischvorrichtung, wenn die Verschraubungsebene im Wesentlichen vertikal zur Haupterstreckung der Fahrzeugkarosserie ausgerichtet ist. Hierdurch wird eine besonders gute Zugänglichkeit der Verschrau- bungspunkte für einen Monteur der Scheibenwischvorrichtung bereitgestellt.

Um eine möglichst stabile Anbindung der Scheibenwischvorrichtung bei gleichzeitiger Kor- rekturmöglichkeit bereitzustellen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Verschraubungsebene unterhalb der durch die Wischerlager gebildeten Ebene vorzusehen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen sowie den im folgenden näher erläuterten Zeichnungen zu entnehmen. Darin zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Scheibenwischvorrichtung mit Verstellmechanismus;

Figur 2 eine Teildarstellung einer Scheibenwischvorrichtung gemäß Figur 1 , welche an die Fahrzeugkarosserie angebunden ist; eine schematische Darstellung des Funktionsprinzips des Verstellmechanismus; und

Figur 4 einen Verstellmechanismus mit Langloch. Ausführungsformen der Erfindung

Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht eine erfindungsgemäßen Scheibenwisch- Vorrichtung 1 mit einem Verstellmechanismus 2.

An der Scheibenwischvorrichtung 1 ist eine erste Wischerwelle 3 sowie eine zweite Wischerwelle 4 vorgesehen , die im montierten Zustand aus einer Fahrzeugkarosserie 1 3 herausragen und mit einer durch eine Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges gebildeten Ebe- ne einen Kippwinkel α einschließen . Die Wischerwellen 3, 4 sind jeweils in einem ersten bzw. zweiten Wischerlager 5, 6 gelagert und durch ein Trägerrohr 7 miteinander verbunden. An dem Trägerrohr 7 ist zwischen dem ersten Wischerlager 3 und dem zweiten Wischerlager 4 ein Wischermotor 8 befestigt, dessen Abtriebswelle über Schubstangen 9, 1 0 und Kurbeln 1 1 , 12 die Wischerwellen 3, 4 antreiben . Der Wischermotor 8 wird hier im Wesent- liehen durch das Trägerrohr 7 gehalten.

Die Fixierung der Scheibenwischvorrichtung 1 aus der Fahrzeugkarosserie erfolgt über eine Befestigungsanordnung, wie näher in Figur 2 gezeigt. Die Befestigungsanordnung umfasst einen Motorhalter 14, an welchem der Wischermotor 8 über drei Befestigungsschrauben 15 fixiert ist. An dem Motorhalter 14 ist ein Steg 16 ausgebildet, der mit seinem unteren Bereich auf einen drehbar mit dem Motorhalter verbundenen Verstellmechanismus 17 aus Kunststoff aufliegt und an seinem freien Ende mit einer weiteren Befestigungsschraube 1 5 in seiner Position fixierbar bzw. fixiert ist. Der Verstellmechanismus 17 ist durch einen Grundkörper gebildet, welcher eine Querschnittsfläche in der Form eines Vielecks aufweist, dessen Seitenflächen 19, 20, unterschiedlich beabstandet 21 von einer gemeinsamen Drehachse 1 8 ausgebildet sind.

Zur Korrektur einer Orientierung der Wischerlager 5, 6 relativ zu der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges kann durch einfaches Verdrehen des Verstellmechanismus 17 ein Abstand zwischen dem Motorhalter 14 und der Fahrzeugkarosserie 13 gestuft eingestellt werden.

Durch Verdrehen des Verstellmechanismus 17 wird zum einen der Abstand zwischen Fahrzeugkarosserie 1 3 und Motorhalter 14 verändert, was aber zum anderen gleichzeitig dazu führt, dass der durch die Windschutzscheibe und eine durch die Wischerwellen 5, 6 gebildete Ebene eingeschlossene Kippwinkel α verändert wird. Mit dem gezeigten Verstellmechanismus 17 sind Verstellwege von + 6 mm realisierbar. Die Verstellebene des Verstellmechanismus ist hier in gleicher Orientierung ausgerichtet, wie die durch die Wischerlager 5, 6 gebildete Ebene. Wie in Figur 2 gut zu sehen ist, ist die Anschraubrichtung sowohl des Verstellmechanismus 17 als auch die Anschraubrichtung der Befestigungsschrauben 15 des Motorhalters 14 zur Befestigung des Wischermotors 8 in einer gemeinsamen Verschraubungsebene angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschraubungsebene im Wesentlichen vertikal zur Erstreckung der Fahrzeugkarosserie 13 ausgerichtet und unterhalb der durch die Wischerlager 5, 6 gebildeten Ebene angeordnet.

Das soeben angesprochene Verstellprinzip wird durch die Darstellung in der Figur 3 näher erläutert.

In Figur 3a ist zunächst das Verstellprinzip des Verstellmechanismus 17 eines Ausführungs- beispiels der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Verstellmechanismus 17 befindet sich in der dargestellten Position in einer sogenannten Nominalposition. Wird der Verstellmechanismus 17 wie mit dem gestrichelten Pfeil angezeigt im Uhrzeigersinn gedreht, so kommt die Seitenfläche 19 an der Fahrzeugkarosserie 13 zur Anlage, welche einen geringeren Abstand zur Drehachse 18 des Verstellmechanismus 17 hat als die Seitenfläche 20 des Verstellmechanismus 17. Als Folge wird ein Verstellweg des Verstellmechanismus um As realisiert, der der Differenz des Abstandes der Seitenflächen 19 und 20 zu der zentralen Drehachse entspricht. Im vorliegenden Fall senkt sich somit die gemeinsame Drehachse 18 und damit auch der Steg 16 des Motorhalters 14 nach unten ab, was zu einer Verkippung des Motorhalters 14 und damit zu einer Vergrößerung des zwischen der Windschutzscheibe und der durch die Wischerlager 5, 6 gebildeten Ebene eingeschlossenen Kippwinkel α entspricht.

Wird der Verstellmechanismus 17 hingegen gegen den Uhrzeigersinn um die gemeinsame Drehachse 18 wie mit dem Pfeil in Punkt-Strichlinien angedeutet gedreht, so kommt die Seitenfläche 21 an der Fahrzeugkarosserie 13 zur Anlage, was bedeutet, dass sich die gemeinsame Drehachse nach oben wie mit dem ebenfalls in Punkt-Strichlinien gezeigten Pfeil angedeutet bewegt. Dies führt zu einer Verkippung des Motorhalters 14 nach unten und somit zu einer Verkleinerung des zwischen der Ebene der Windschutzscheibe und der von den Wischerlagern 5, 6 gebildeten Ebene eingeschlossenen Verkippwinkels a.

Die soeben beschriebene Höhenänderung durch Verdrehen des Verstellmechanismus 17 wird in den Figuren 3b bis 3d nochmals verdeutlicht. In 3b befindet sich der Verstellmecha- nismus 17 in Nominalposition. Die Beabstandung bzw. der Verstellweg s zwischen der gemeinsamen Drehachse 18 des Verstellmechanismus und der Auflagefläche zur Fahrzeugkarosserie 13 ist hier mit Pfeilen angedeutet. In Figur 3c wurde der Verstellmechanismus gegen den Uhrzeigersinn so gedreht, dass nunmehr die Seitenfläche 21 des Verstellmecha- nismus 17 an der Fahrzeugkarosserie 13 zur Anlage kommt. Der Verstellweg h ist größer als der Verstellweg s gemäß Figur 3b. Figur 3d zeigt hingegen eine Stellung des Verstellmechanismus 17 in einer Position, in der der Verstellmechanismus 17 von der Nominalposition mit dem Uhrzeigersinn so gedreht wurde, dass die Seitenflächen 19 des Verstellmechanismus 17 nunmehr mit der Fahrzeugkarosserie 13 in Anlage kommt. Als Resultat stellt sich ein Verstellweg n gemäß Figur 3d ein, der niedriger ist als der Verstellweg s in Nominalposition.

Figur 4 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit einem Verstellmechanismus 22. Das Grundprinzip dieses Verstellmechanismus 22 ist mit dem des Verstellmechanismus 17 gemäß der Figuren 1 bis 3 identisch, nur ist in dem Verstellmechanismus 22 ein Langloch 23 ausgebildet, in dem die Drehachse 24 des Verstellmechanismus 22 angeordnet ist. In dem Langloch 23 kann sich die Drehachse frei bewegen und sich innerhalb des Langlochs bei Verdrehen des Verstellmechanismus 22 hin- und herbewegen, was dazu führt, dass größere Verstellwege n, h, s über eine Drehung des Verstellme- chanismus 22 mit oder gegen den Uhrzeigersinn realisierbar sind.

In dem in Figur 4 gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich der Verstellmechanismus in Nominalposition, wenn die Seitenflächen 27 des Verstellmechanismus 22 an einer Fahrzeugkarosserie 28 zur Anlage kommt. Steht eine Seitenfläche 26 des Verstellmechanismus 22 mit der Fahrzeugkarosserie 28 in Verbindung, so ist eine Position eingestellt, in der der Motorhalter nach oben gedrückt wird und somit der zwischen der Ebene der Windschutzscheibe und der durch die Wischerlager gebildeten Ebene eingeschlossene Verstellwinkel α kleiner wird. Kommt hingegen eine Seitenfläche 25 des Verstellmechanismus 22 an der Fahrzeugkarosserie 28 zur Anlage, so stellt sich der Verstellweg n ein, welcher dazu führt, dass sich der Kippwinkel α vergrößert.

Die Montage der erfindungsgemäßen Scheibenwischvorrichtung 1 erfolgt wie folgt:

Zunächst ermittelt ein Monteur bei der Montage der Scheibenwischvorrichtung 1 an das Kraftfahrzeug die optimale Position des Verstellmechanismus 17, 22 in Abhängigkeit des zwischen der Ebene der Windschutzscheibe und der durch die Wischerlager 5, 6 gebildeten Ebene eingeschlossenen Wischwinkels a. Der Verstellmechanismus 17, 22 wird entspre- chend in die sich daraus ergebene Position verdreht. Anschließend wird der Wischermotor 8 mit dem Motorhalter 14 unter Einschluss des Trägerrohrs 7 mittels der Befestigungsschrauben 15 mit der Fahrzeugkarosserie 13, 28 verschraubt. Ferner wird eine weitere Befestigungsschraube 15 in das freie Ende des Steges 16 eingesetzt und verschraubt, um den Steg 16 und den Verstellmechanismus 17, 22 in deren Positionen zu fixieren. Anschließend wird der Anstellwinkel der Wischblätter nochmals überprüft, um ein Rattern oder Quietschen der Wischerarme auf der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeuges zu verhindern. Ist der Anstellwinkel nach der Montage oder nach mehrstündigem Gebrauch nicht mehr korrekt, kann durch einfaches Verstellen des Verstellmechanismus 22 auch eine Korrektur des An- Stellwinkels zu einem späteren Zeitpunkt in der Werkstatt auf einfache Weise durchgeführt werden.




 
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